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„Grün“ bedeutet Tod

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„Green Dealer“ müssen das Schweizer Votum verdauen

Die Tatsache, daß die Schweizer Bevölkerung gestern in Volksabstimmungen mit 51,6 sowie mit 61% die geplanten Sondergesetze für eine CO2-Steuer und für ein totales Verbot von Pestiziden abgelehnt hat, bedeutet, wie Deutschlands führendes Nachrichtenmagazin Der Spiegel anmerkt, daß die Ambitionen der Schweizer Regierung, ihr Land zum ersten der Welt zu machen, das Pestizide verbietet, vorerst zerschlagen wurden. Es sei nun eine völlig offene Frage, wie die Schweiz ihre Versprechen einhalten wolle, die sie beim Pariser Klimaabkommen 2015 unterzeichnet habe, so die Wochenzeitung.

Der staatliche Nachrichtensender Deutsche Welle versucht die Illusion noch aufrechtzuerhalten, daß die Dinge in der Schweiz früher oder später korrigiert werden könnten und zitiert die Schweizer Umweltministerin Simonetta Sommaruga mit der Aussage, die Volksabstimmungen seien „kein Votum gegen den Klimaschutz“ gewesen, und ferner daß „die Debatten der letzten Wochen gezeigt haben, daß viele Menschen den Klimaschutz stärken wollen – nur eben nicht mit diesem Gesetz.“ Wie allerdings eine neue Gesetzgebung zustande kommen könnte, ist nach anderen Medienberichten noch ziemlich unklar, da Regierung und Parlament bereits mehrere Jahre an den gescheiterten Gesetzen gearbeitet hatten.

Noch scheinen sich die Ausraster in Deutschland in Grenzen zu halten, was sich ändern könnte, wenn die Auswirkungen der Abstimmungen erst einmal verdaut sind. Bislang ist die Aufregung über das Anti-Terror-Gesetz, dem die Schweizer in einem parallelen Referendum zugestimmt haben, größer: Radikale Pro-Klima-Aktionen wie Besetzungen oder Blockaden von Bankgebäuden, Straßenblockaden und ähnliches, die es in der Vergangenheit immer wieder gegeben hatte, können nun als „Gefährdung der öffentlichen Sicherheit“ bezeichnet und viel härter bestraft werden. Und: die Polizei kann nun Menschen präventiv festnehmen, die verdächtigt werden, eine Störung oder einen terroristischen Akt zu planen, auch wenn diese dem „Klimaschutz“ dienen sollen.

Die Wissenschaft des Klimawandels ist nicht geklärt, und vieles von dem, was präsentiert wird, basiert überhaupt nicht auf Wissenschaft. Führende Wissenschaftler mit der Integrität und dem Mut, sich gegen das gefährliche „populistische“ Dogma zu stellen, werden den sogenannten menschengemachten Klimawandel und die fortschrittlichsten wissenschaftlichen Aspekte, einschließlich der wissenschaftlichen Erkenntnisse über galaktische Oszillationen in den astronomischen Entwicklungen bei der kommenden Konferenz des Schiller-Instituts diskutieren. Der selbstmörderische Kurs einiger europäischer Staaten, an der „Kernkraft-Nein-Danke“-Haltung festzuhalten, wird ebenfalls erörtert werden.  

Für das Gemeinwohl aller, statt dem Nutzen Weniger!

Internationale Schiller-Institut/ICLC Internetkonferenz, 26. und 27. Juni 2021

Zur Anmeldung →


Zweites Webinar zum „Klimadialog“ in Italien

Am 9. Juni fand das zweite Webinar zum „Klimadialog“ in Italien statt, mit den Professoren Franco Battaglia und Franco Prodi als Referenten. Prof. Battaglia ist Dozent für Physik und Chemie an der Universität Modena, während Prof. Prodi, der Bruder des ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten Romano, Dozent für atmosphärische Physik an der Universität Bologna ist.

Prof. Battaglia wies schlüssig nach, daß alle Prognosen des IPCC falsch waren. „Niemand kann leugnen, daß menschliche Aktivitäten CO2 produziert haben, aber das ist nicht die Ursache des Klimawandels“, sagte er. Wir befinden uns in der Endphase einer Mini-Eiszeit und globale Erwärmung hat bereits in der Vergangenheit stattgefunden, als es noch keine anthropogene CO2-Produktion gab.

Solar- und Windenergie werden niemals in der Lage sein, die anderen Energiequellen zu ersetzen, die heute 80% des Energiemixes ausmachen. Der Irrsinn der erneuerbaren Energien zeigt sich z.B. in Italien, wo ca. 100 Milliarden Euro in Photovoltaik-Parks investiert wurden, die 2,6 GW Strom produzieren, während ein Atomkraftwerk 3 GW produzieren würde und lediglich ein Zehntel davon kosten würde! Battaglia enthüllte, daß er als damaliger Berater des Umweltministers Altero Matteoli von diesem gefragt wurde, ob er das Kyoto-Protokoll unterschreiben solle. Unterschreiben Sie es nicht, habe er ihm geraten. Matteoli gestand, daß auch der Nobelpreisträger Carlo Rubbia ihm das gleiche gesagt habe – und unterschrieb schließlich doch das Protokoll.

Prof. Prodi hielt eine lange und detaillierte Erklärung ab, wie die Bildung von Wolken das Klima beeinflusse. Dies sei ein komplexes und in sich verwobenes System, aber der IPCC konzentriere sich nur auf einige Aspekte und vernachlässige einige sehr einflussreiche Faktoren.

Während der F&A-Phase fragte der ehemalige Minister Carlo Giovanardi, warum Wissenschaftler, die gegen den IPCC argumentierten, von der öffentlichen Debatte ausgeschlossen würden.

Der Moderator Prof. Alberto Prestininzi antwortete darauf, daß „es eine Richtung gibt. Wenn die Wirtschaft zusammenkommt…, wenn die EU beschließt, daß eine Billion Euro in die Dekarbonisierung fließen soll“. Prof. Renato Ricci, Ehrenvorsitzender der Italienischen Physikalischen Gesellschaft, kommentierte, daß hinter dem sogenannten Klimanotstand die „Großfinanz“ stecke.

Claudio Celani von E.I.R. intervenierte zur Unterstützung von Prof. Ricci und erklärte, daß der Klimanotstand ein Vorwand sei, um eine neue Finanzblase zu schaffen, die das bankrotte Finanzsystem retten soll. Der Ursprung des Klimaaktivismus‘ und des Umweltschutzes sei der Neo-Malthusianismus, und auf die Frage von Senator Giovanardi sagte Celani, daß Politiker eine Verantwortung dafür trügen, da sie ein jahrzehntelanges Abgleiten in das gegenwärtige System akzeptiert hätten.

Celanis Bemerkungen wurden von dem Wirtschaftswissenschaftler Prof. Mario Giaccio unterstützt, der betonte, daß er dem Begriff Neo-Malthusianismus zustimme und beschrieb, wie die Liquidität in Energie-Wertpapiere flossen, wodurch die Blase entstand. Er schloss jedoch mit der pessimistischen Bemerkung, daß man nichts dagegen tun könne, weil sie zu stark seien!

Prof. Prodi ergriff das Wort und sagte, daß er wegen seiner „abstreitenden“ Ansichten von den Medien geächtet worden sei, und daß die Situation in der wissenschaftlichen Gemeinschaft „verrotteter ist, als Sie denken“, fast so verfault wie im Finanzsystem.

Von nun an werde es bis Oktober jede zweite Woche ein „Klimadialog“-Webinar geben.


Die Wissenschaft des Klimawandels ist nicht geklärt, und vieles von dem, was präsentiert wird, basiert überhaupt nicht auf Wissenschaft. Führende Wissenschaftler mit der Integrität und dem Mut, sich gegen das gefährliche „populistische“ Dogma zu stellen, werden den sogenannten menschengemachten Klimawandel und die fortschrittlichsten wissenschaftlichen Aspekte, einschließlich der wissenschaftlichen Erkenntnisse über galaktische Oszillationen in den astronomischen Entwicklungen bei der kommenden internationalen Schiller-Institut/ICLC Konferenz diskutieren. Der selbstmörderische Kurs einiger europäischer Staaten, an der „Kernkraft-Nein-Danke“-Haltung festzuhalten, wird ebenfalls erörtert werden.  

Für das Gemeinwohl aller, statt dem Nutzen Weniger!

Internationale Schiller-Institut/ICLC Internetkonferenz, 26. und 27. Juni 2021

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Klima-Wissenschaftler erklärt, beim ‚Klima-Notstand‘ ginge es nur um Finanzen

Nicola Scafetta, ein weltweit führender italienischer Wissenschaftler auf dem Gebiet derjenigen Klimamodelle, die auf astronomischen Oszillationen basieren, hat bereits in einem früheren Interview mit italienischen Medien die Klimapolitik als Vorwand entlarvt, um Finanzgeschäfte aufzubauen. In einem Interview mit der italienischen Tageszeitung Il Libero Quotidiano vom 21. Januar 2020 sagte Scafetta, er vermute, „daß es einen Versuch gibt, Klimaängste auszunutzen, um einen Alarmismus zu erzeugen, der darauf abzielt, ein verändertes wirtschaftliches und soziales Modell in eine Richtung zu ermöglichen, die von der Großfinanz und den multinationalen Konzernen gefördert wird. Sie haben eine Nachfrage geschaffen, um Geld zu verdienen: Sie brauchen Menschen, die eine teurere und nachteilige Politik akzeptieren, die für einige Investoren profitabel ist. Bei diesem Alarmismus geht es mehr ums Geschäft als um die Umwelt.“

Hier finden Sie das Interview auf italienisch.


Die Wissenschaft des Klimawandels ist nicht geklärt, und vieles von dem, was präsentiert wird, basiert überhaupt nicht auf Wissenschaft. Führende Wissenschaftler mit der Integrität und dem Mut, sich gegen das gefährliche „populistische“ Dogma zu stellen, werden den sogenannten menschengemachten Klimawandel und die fortschrittlichsten wissenschaftlichen Aspekte, einschließlich der wissenschaftlichen Erkenntnisse über galaktische Oszillationen in den astronomischen Entwicklungen diskutieren. Der selbstmörderische Kurs einiger europäischer Staaten, an der „Kernkraft-Nein-Danke“-Haltung festzuhalten, wird ebenfalls im Panel 2 – „Die echte Wissenschaft hinter dem Klimawandel: Warum die Welt sieben Terawatt an Energie braucht“ der kommenden Schiller-Institut Konferenz erörtert werden.

Für das Gemeinwohl aller, statt dem Nutzen Weniger!

Internationale Schiller-Institut/ICLC Internetkonferenz, 26. und 27. Juni 2021

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ZUNEHMENDE DICHTE FALSCHER ERZÄHLUNGEN DER KRIEGSPARTEI IM VORFELD DER BEVORSTEHENDEN GIPFELTREFFEN

In ihrem wöchentlichen Dialog beschreibt Helga Zepp-LaRouche detailliert die Vielzahl falscher Stories und erfundener Narrative, die von den imperialen geopolitischen Kriegsfalken in Vorbereitung auf die bevorstehenden Gipfel der G7, der NATO und zwischen den Präsidenten Putin und Biden verbreitet werden. Unter denen, die sie auseinandernahm, sind die Wuhan-Labor-Leck-Geschichte, die am 23. Mai im Wall Street Journal von Michael Gordon veröffentlicht wurde, der die ursprünglichen Lügen über Iraks Massenvernichtungswaffen für die New York Times im Jahr 2002 geschrieben hatte, sowie das Umdeuten der Geschichte der Beziehungen zu Rußland nach dem Kalten Krieg durch Chatham House und den britischen Geheimdienst.

Sie sprach auch über die Wiederbelebung der gerechtfertigten Vorwürfe gegen die NSA und den dänischen Geheimdienst in Bezug auf das Ausspionieren von europäischen Staatsoberhäuptern, das erstmals 2013 aufgedeckt, aber nie beendet wurde. Darüber hinaus sprach Zepp-LaRouche über den Skandal um den Green New Deal, bei dem Mark Carney eine brutale Form des Neokolonialismus vorantreibt, um die Entwicklung der Volkswirtschaften der Dritten Welt zu verhindern, angeblich um die globale Erwärmung aufzuhalten! Den letzte Skandal, den sie ansprach, betrifft den des deutschen Grünen-Co-Vorsitzenden Habeck, der die Lieferung von Waffen durch Deutschland an die Ukraine fordert.

Das Gegenmittel gegen diesen eskalierenden Wahnsinn ist, daß die Zuschauer ihres wöchentlichen Dialogs diese Themen studieren und sich mit dem Schiller-Institut zusammenschließen, um eine globale anti-malthusianische Bewegung aufzubauen. Das ist die Aufgabe der nächsten Wochen bis zur Konferenz des Schiller-Instituts am 26. und 27. Juni, wo diese Ungeheuerlichkeiten vollständig aufgedeckt und die politischen Alternativen dazu vorgestellt werden.


Wer hält die Schnüre bei der NATO-Sprechpuppe? Grüne entlarven sich als koloniale Kriegspartei

von Helga Zepp-LaRouche

Den SUV-fahrenden Lifestyle-Grünen in der Partei der ehemaligen Jute-Träger dürfte es ohnhin egal sein, aber so manchem Wähler der Grünen, der sich ehrlich um ein harmonisches Verhältnis zwischen Mensch und Natur sorgt, wird es in den letzten Wochen übel aufgestoßen sein. Zwischen Baerbocks Auftritt beim Atlantic Council, ihren diversen Aufrufen für „mehr Härte“ gegenüber Rußland und China und Habecks Forderung nach Waffenverkäufen an die Ukraine bleibt kein Raum für Mißverständnisse: die Grünen sind endgültig zur NATO-Kriegspartei mutiert.

Die US-Denkfabrik Atlantic Council – die zu den unverhohlensten Sprachrohren des Militärisch-Industriellen Komplexes gehört, die offen Regimewechsel-Programme gegen Xi Jinping und Putin propagiert und in deren Vorstand und Beirat zahlreiche Leute sitzen, die von der Idee überzeugt sind, die USA müßten für immer die Vorherrschaft in einer unipolaren Welt behalten – war nach Baerbocks Auftritt des Lobes voll. „Annalena Baerbocks Botschaft an Amerika: She’s in sync with Biden“ – sie ist ganz auf einer Linie mit Biden. Das will eine Menge heißen für einen Präsidenten, der Präsident Putin einen „Killer“ genannt hat.

Diese Synchronisierung geht offensichtlich so weit, daß es dem Plagiatsprüfer Dr. Stefan Weber, ausgelöst durch die Diskussion um Baerbocks Hochschulabschluß, aufgefallen ist, daß sie mehrere Sätze in ihren Texten zur Klimakrise verwendet, die wortwörtlich zuerst so von Biden oder den Autoren seiner Webseite formuliert worden sind. „In sync“ ist dann auch das Wahlprogramm der Grünen, das sich für eine „regelbasierte Weltordnung“ (im Gegensatz zu einer auf dem Völkerrecht gegründeten Ordnung) und ein gemeinsames Vorgehen mit den USA gegen die „autoritären Staaten wie China und Rußland“ einsetzt, gegen die die „Sanktionen bei Bedarf“ verschärft werden können.

Wie sich gezeigt hat, ist Robert Habeck keinen Deut besser. Während es in den Programmen der Grünen noch heißt, Waffenexporte in Kriegsgebiete seien ausgeschlossen, fand Habeck den Wunsch der ukrainischen Regierung nach „Defensivwaffen“ berechtigt. Dann hatte Habeck wahrscheinlich auch nichts dagegen einzuwenden, daß das US-Außenministerium, wie Victoria Nuland prahlte, 5 Mrd.$ für NGOs in der Ukraine ausgegeben hat, was zur Vorgeschichte der Regimewechsel-Operation gegen die Ukraine 2004 und 2014 gehörte und schließlich in dem Coup vom Februar 2014 mündete, bei dem Nazigruppen in der Tradition Stepan Banderas eine entscheidende Rolle spielten. Diese Gruppierungen sind voll in den ukrainischen Staat und das Militär integriert. Entweder Habeck ist wirklich unglaublich ignorant, oder er hat damit kein Problem.

Die sogenannte „Klimaaußenpolitik“ der Grünen stellt diese Partei in die beste Tradition der Kolonialmächte, die jahrhundertelang Leid und Elend für die Entwicklungsländer gebracht haben. Im Wahlprogramm heißt es, daß „wir Europäer*innen unseren Bedarf an grüner Energie durch Klimapartnerschaften decken helfen: grüner Wasserstoff statt Öl- und Gasimporte“, andererseits „insbesondere in afrikanischen Ländern“ den „massiven Ausbau der erneuerbaren Energien in diesen Ländern unterstützen.“

Das bedeutet, daß in Afrika Windparks und Solaranlagen gebaut werden sollen, die Wasserstoff für die Produktion von „grünem Stahl“ in Europa erzeugen, eine Art moderne Sklavenplantagen, mit denen die Afrikaner in ähnlicher Weise wie Deutschland ihre Landschaft verschandeln würden, sie aber dann daran gehindert werden sollen, selbst jemals eine eigene Industrie zu entwickeln, die ihnen helfen würde, aus Armut und Unterentwicklung herauszukommen.

Der eine oder andere mag sich in letzter Zeit schon gewundert haben, wieso die deutschen (und amerikanischen) Mainstream-Medien, einschließlich aller TV-Talkshows, Frau Baerbock als „Kanzlerkandidatin“ dermaßen hofiert haben, als hätte sie die Wahl schon gewonnen. Die Antwort ist offensichtlich. Sie ist die seit geraumer Zeit großgezogene Präferenzoption der Finanzoligarchie der Londoner City und der Wall Street („Young Leaders Programm“ des World Economic Forum) die ohnehin dabei ist, den „Great Reset“ und „Green New Deal“ zu implementieren. Damit soll der immanente hyperinflationäre Kollaps des transatlantischen Finanzsystems verschoben werden, indem Billionen von Euro aus der realen Produktion in Industrie und Landwirtschaft geplündert werden, während alle Investitionen in die „grüne“ Finanzblase gelenkt werden.

Dabei bedeuten der Ausstieg aus den mit fossilen Energieträgern verbundenen Industriezweigen und der Umstieg in die „Carbon-neutrale“ Produktion einen gigantischen Bocksprung nach hinten. Auf die Industrienationen kommt mit dem Green Deal eine gewaltige Kostensteigerung und Senkung des Lebensstandards zu, für den sogenannten Entwicklungssektor hingegen bedeutet er den „Reset“ in die dunkelsten Zeiten des Kolonialismus und eine drastische Bevölkerungsreduktion.

Mark Carney, ehemaliger Gouverneur der englischen Zentralbank und heutiger UN-Sonderbeauftragter für den Klimaschutz, hat vor kurzem die Katze aus dem Sack gelassen. Auf der Vorbereitungsveranstaltung für den kommenden Klima-Gipfel COP26 in Glasgow im Herbst machte er den ungeheuren Vorschlag, die Entwicklungsländer und vor allem Afrika sollten einen Vertrag unterzeichnen, bei dem sie derart in den entstehenden „Carbon-Offset-Markt“ integriert werden, daß sie diesen „Ausgleich“ westlichen Firmen verkaufen, die ihre „Offsets“ für ihre Kohlenstoffemissionen kaufen wollen. Laut Carney werden 90% der Nachfrage nach Kohlenstoffausgleichszahlungen aus den fortgeschrittenen Volkswirtschaften kommen, und 90% des Angebots aus den Entwicklungsländern.

Wie soll das funktionieren? Sehr einfach, die Entwicklungsländer müssen sich verpflichten, ihre Ressourcen nicht zu entwickeln, sich nicht zu industrialisieren, und sogar schon für Landwirtschaft genutzte Flächen wieder aufzuforsten, um also nur minimale Kohlenstoffemissionen zu haben – und dann können sie diesen „Ausgleich“ an die Firmen der Industriestaaten verkaufen, die diese Emissionen verursachen!

Natürlich müsse die Ehrlichkeit und Beständigkeit dieser Abkommen überwacht werden, so Carney. Wie das passieren soll ist auch schon geregelt: Der Chef des britischen Auslandsgeheimdienstes MI6, Richard Moore, sagte kürzlich, es werde die Priorität des Dienstes ihrer Majestät sein, Klimasünder in der ganzen Welt ausfindig zu machen, die dann natürlich sanktioniert werden!

Mit diesem modernen Ablaßschwindel – denn nichts anderes ist der Handel mit Emissionszertifikaten – soll die Unterentwicklung des Entwicklungssektors in einem Neukolonialismus festgeschrieben werden, für den die Kolonial-Polizei auch schon bereit steht! Unter den Bedingungen von Pandemie und Welthunger von „biblischen Dimensionen“, wie der Direktor des Welternährungsprogramms, David Beasley es beschreibt, bedeutet das nichts anderes als eine massive Bevölkerungsreduktion.

Dieser „Carbon-Offset-Markt“ ist derzeit bereits eine beschlossene Sache, die eintreten wird, falls sich kein Widerstand gegen dieses malthusianische Programm zur Widereinführung des Kolonialismus entwickelt und eine Alternative dazu entsteht. Es ist die praktische Umsetzung dessen, wovon Obama 2013 bei seiner Rede in Johannisburg gesprochen hat, daß ja wohl nicht jeder in Afrika ein Auto, eine Klimaanlage und ein großes Haus haben könne, weil sonst der Planet „überkocht“.

Tatsächlich wird die These vom anthropogenen Klimawandel von Wissenschaftlern in vielen Ländern bestritten. In Italien findet eine Serie von Internet-Foren statt, die sogenannten „Klima-Dialoge“, in denen Klima-Forscher den angeblichen Klima-Notstand bezweifeln und den Aussagen des IPCC ihre Daten über die astronomischen Oszillationen als Ursache für den Klimawandel entgegenstellen. Auch hätten Rußland und China sehr viel realistischere Klima-Modelle, die es zu berücksichtigen gelte. Ebenso insistieren in weiteren europäischen Ländern und den USA viele Klimaforscher, daß die wissenschaftlichen Gründe für den Klimawandel offen debattiert werden müssen, statt pseudoreligiöse Dogmen aufzustellen, das Ende der Welt werde in zehn Jahren kommen.

Fazit? Frau Baerbock und die Grünen sind eine Mogelpackung. Hinter der Medien-PR-Kampagne über das „frische neue Gesicht“ verbirgt sich alter Wein in neuen Schläuchen. Die Grünen haben sich von strumpfstrickenden Hippies in Gesundheitssandalen zu einer Partei gemausert, deren Führung eins zu eins das Programm der transatlantischen Finanzoligarchie ausführt: die Konfrontationspolitik gegenüber Rußland und China – deren Implikationen, nämlich die potentielle Auslöschung der Menschheit Frau Baerbock offensichtlich nicht überblickt – und eine massive Bevölkerungsreduktion in den Entwicklungsländern als Folge der unverhohlenen Wiedereinführung des Kolonialismus.

Zum Glück gibt es für die Entwicklungsländer mit der Neuen Seidenstraße eine Alternative, wie Präsident Putin am 27. Januar in seiner Rede in Davos betonte.2 Die Welt werde in zwei Teile geteilt: „Der Westen marschiert zurück, die übrige Welt geht mit China voran.“ An der Spitze der olivgrünen Rückwärtsbewegung marschiert Frau Baerbock, „in sync“ mit Joe Biden.

Die Grünen haben ihren Zulauf in der letzten Zeit nicht zuletzt der Unzufriedenheit der Bevölkerung mit der demonstrierten Inkompetenz der großen Koalition bei der Bewältigung der COVID-19-Pandemie zu verdanken. Aber angesichts der existentiellen Herausforderungen mit denen wir heute konfrontiert sind – Kriegsgefahr, drohende Hyperinflation, Pandemie, Welthunger etc. – ist es nicht genug, gegen etwas zu sein, man muß sich für eine wirkliche Lösung entscheiden.

Und die repräsentiert in Deutschland gegenwärtig nur die BüSo und ihr Programm für eine gerechte Neue Weltwirtschaftsordnung!

Anmerkungen

1. https://www.atlanticcouncil.org/content-series/atlantic-council-strategy-paper-series/the-longer-telegram/

2. https://www.youtube.com/watch?v=hPClu1BeQIE


Putin und Xi starten gemeinsam den Bau von vier Kernkraftwerken in China und betonen „innovationsbasierte Entwicklung“

Die Präsidenten von Rußland und China, Wladimir Putin und Xi Jinping, haben gestern in einer Videokonferenzschaltung gemeinsam den Startschuss für den Bau von vier neuen, auf russischer Technologie basierenden Kernkraftwerken in China gegeben. Dabei handelt es sich um je zwei Blöcke in den Kernkraftwerken Tianwan in der Stadt Lianyungang und Xudapu im Bezirk Huludao im Nordosten Chinas.

Die beiden Präsidenten beschlossen, dies zu einem wichtigen Ereignis für die politische Ausrichtung sowohl ihrer beiden Länder als auch weltweit zu machen und um die Rolle von Innovation und wissenschaftlicher und technologischer Zusammenarbeit hervorzuheben, die zur allgemeinen Entwicklung erforderlich ist. „Es ist notwendig, eine innovationsbasierte Entwicklung anzustreben und die wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit im Nuklearbereich zu stärken“, erklärte Xi Jinping und bekräftigte, daß beide Länder vereinbart hätten, „einen beträchtlichen intellektuellen Beitrag zur innovationsgetriebenen Entwicklung des globalen Nuklearsektors zu leisten.“ Der chinesische Präsident versicherte, daß „unsere Länder sich gegenseitig substanziell unterstützen und in vielen Bereichen eng und effektiv zusammenarbeiten“, und daß „die Energie immer der größte und erfolgreichste Zweig unserer praktischen Zusammenarbeit war, wobei die Zusammenarbeit im Bereich der Kernenergie eine strategische Priorität darstellt. Wir bauen unsere Zusammenarbeit in diesem Bereich gemeinsam aus und haben bereits eine Reihe von Großprojekten in Betrieb genommen.“

Durch ihre gemeinsame Arbeit werden Rußland und China „einen beträchtlichen Beitrag zur globalen Entwicklung der Kernenergie leisten“, erklärte Xi.

Putin grüßte daraufhin überschwänglich „Präsident Xi Jinping, meinen lieben Freund“ und betonte, daß „russische und chinesische Spezialisten an diesem gemeinsamen Vorzeigeprojekt arbeiten, das wahrlich ein Meilenstein ist. Sie bauen leistungsstarke, moderne Kernreaktoren russischer Bauart, die alle Sicherheits- und Umweltstandards erfüllen. Es ist geplant, daß sie bereits 2026-2028 in Betrieb genommen werden, was, wie Präsident Xi gerade sagte, ein solider Beitrag zu Chinas Energiesicherheit sein wird.“

Putin betonte „Rußlands einzigartige hochtechnologische Fähigkeiten in der industriellen Produktion“ und fügte hinzu: „Präsident Xi und ich haben während meines Staatsbesuchs in China im Jahr 2018 die Hauptbereiche unserer wirklich engen Partnerschaft, die Zusammenarbeit zwischen Rußland und China in der Nukleartechnologie, festgelegt… Man kann sagen, daß die russisch-chinesischen Beziehungen das bisher höchste Niveau in der Geschichte erreicht haben.“

Dann erklärte der russische Präsident: „Um auf das Thema der Zusammenarbeit im Bereich der Kernenergie zurückzukommen, möchte ich mit großer Genugtuung feststellen, daß alle Vereinbarungen, die auf höchster Ebene getroffen wurden, konsequent und unfehlbar erfüllt werden. Neben dem Bau der neuen Kraftwerksblöcke der Kernkraftwerke Tianwan und Xudapu gibt es viele weitere umfangreiche russisch-chinesische Initiativen, die umgesetzt wurden und werden. Zu diesen Initiativen gehört ein experimenteller Schnellneutronenreaktor, der in China mit russischer Beteiligung gebaut wurde… Rußland hat China auch mit Radionuklid-Heizblöcken für das Raumschiff beliefert, das 2019 als erstes in der Geschichte auf der erdabgewandten Seite des Mondes gelandet ist. Wir haben uns riesig über Ihren Erfolg gefreut, liebe chinesische Freunde.“

„Ich bin davon überzeugt, daß Rußland und China noch viele weitere ehrgeizige und erfolgreiche gemeinsame Projekte haben werden. Wir sind bereit, unsere Zusammenarbeit beim Bau von Kernkraftwerken und eine innovative Partnerschaft bei der Entwicklung und Umsetzung von kohlenstoffarmen und anderen Technologien weiterzuentwickeln.“

Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Zhao Lijian, betonte, daß dieses Projekt das bisher größte chinesisch-russische Kooperationsprojekt im Bereich der Kernenergie sei.


Webcast: Ein „anderer Ansatz“ bedroht den Great Reset der globalistischen Oligarchen

Helga Zepp-LaRouche eröffnete den wöchentlichen Dialog, indem sie darstellte, daß einige der jüngsten Ereignisse unter Beteiligung der Staatschefs von Rußland und China einen „anderen Ansatz“ zeigten und daß die globale Oligarchie diese Art der Zusammenarbeit am meisten fürchtet. Dabei geht es vor allem um die Zusammenarbeit in technologisch fortschrittlichen Bereichen und wie diese Durchbrüche den Menschen aller Nationen zugänglich gemacht werden können. Demgegenüber fordert Mark Carney, Sprecher des malthusianischen Davos-Kult, daß Afrika sein Land und seine Rohstoffe – und damit seine Hoffnungen auf Entwicklung – aufgibt, um „Kohlenstoff-Setoffs“ zu verkaufen, mit denen eine neue grüne Finanzblase angetrieben werden sollen.

Ein anderer grüner Fanatiker, Hans Joachim Schellnhuber, hat mit seiner Initiative „Bauhaus der Erde“ einen neuen Angriff auf die klassische Kunst und Wissenschaft gestartet, indem er aus Klimaschutzgründen praktisch alle Baustoffe durch organische Materialien wie Holz und Bambus ersetzen will. Zepp-LaRouche betonte, die Entscheidung, diese Initiative ausgerechnet in Weimar zu starten, das mit der Weimarer Klassik Friedrich Schillers verbunden ist, zeige die böse Absicht hinter solchem Unsinn.


Wachsender Widerstand gegen Malthusianismus und Krieg

Die Legitimität einer Regierung, ihr „Mandat des Himmels“, bedeutet vor den Augen der Geschichte, das Gemeinwohl der eigenen Bevölkerung und der Menschheit im allgemeinen zu fördern. Von welchen Regierungen in der heutigen Welt kann man sagen, daß sie diese Anerkennung verdienen?

Präsident Putin hat bei der Begrüßung von Botschaftern aus zwei Dutzend Ländern in Rußland auf seine eigene Art und Weise das Grundprinzip benannt, das die Gründerin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, als Voraussetzung für das Überleben der Menschheit herausgestellt hat – Agapē: „Die Epidemie hat sich als ein echter Test für universelle menschliche Werte wie Solidarität, gegenseitige Hilfe und Liebe zur Menschheit erwiesen… Nur durch die Anstrengungen der gesamten internationalen Gemeinschaft ist es möglich, Frieden, Stabilität und eine nachhaltige globale Entwicklung zu gewährleisten… Wir sind überzeugt, daß alles getan werden muß, um zu verhindern, daß sich die Tragödie des Zweiten Weltkriegs wiederholt. Ihre Lehren sollen nicht vergessen werden. Wir alle müssen die unschätzbare Erfahrung und den Geist der alliierten Beziehungen im Kampf gegen gemeinsame Herausforderungen und Bedrohungen hochhalten… Wir müssen das Wohlergehen und den Wohlstand aller Menschen sicherstellen.“

Das Komitee für den Zusammenfall der Gegensätze, das von Helga Zepp-LaRouche mitbegründet wurde, hat in einer jüngsten Erklärung festgestellt: „Eine wirksame Gesundheitsversorgung ist nur möglich, wenn überall eine ausreichende öffentliche Gesundheitsinfrastruktur und medizinische Behandlungskapazitäten zur Verfügung stehen. Dies wiederum hängt direkt vom Ausbau der Wasser-, Strom- und Nahrungsmittelversorgung ab, was den Aufbau von Industriekapazitäten bedingt, wofür wiederum ausreichende Transportmittel, Wohnungen und andere Anforderungen erfüllt sein müssen.“

Gegen diese humanistische Sichtweise steht das imperiale, malthusianische Gesellschaftsmodell. Es ist historisch durch die Londoner City und die Wall Street vertreten, deren zunehmende Macht über die Regierungen der transatlantischen Welt daran erinnert, wie damals die britische Regierung unter der Britischen Ostindiengesellschaft „privatisiert“ wurde. Es sind neue Erscheinungsformen hinzugekommen: die „synthetische Linke“ fordert das Ende der Entwicklung und eine Neudefinition von Fortschritt nach Umweltmaßstäben. Die „Progressiven“ denken, daß es weniger Menschen geben sollte; sie greifen aus dem Kontext gerissene Appelle auf, um de facto eine faschistische Politik unter dem Deckmantel der Menschenrechte zu unterstützen.

Dieses malthusianische Monstrum versucht einen weltweiten „Great Reset“ durchzusetzen, der die Weltbevölkerung reduziert: Der „Great Reset“ erhöht dramatisch die physischen Kosten für Energie durch eine drastische Reduzierung von fossilen Brennstoffen, während gleichzeitig der Bergbau stark erweitert werden soll, um seltene Erden zu produzieren, die man für Batterien und E-Autos braucht. Parallel dazu wird ein sinnloser und gefährlicher militärischer Konflikt mit Rußland und China geschürt, um zu verhindern, daß sich ein alternatives Paradigma durchsetzt. Anstatt sich für die Entwicklung der einkommensschwachen Nationen in Afrika einzusetzen, versucht das malthusianische Monstrum, diesen Nationen Geld zuzuschieben, damit sie sich nicht entwickeln. Den entwickelten Nationen soll erlaubt werden, „carbon offsets“ zu kaufen, die den armen Nationen überlassen werden, damit sie ihre Rohstoffe (zumindest die für den eigenen Verbrauch und nicht für den Export) im Boden lassen.

Aber der Mensch kann Rohstoffe erschaffen, nicht nur verbrauchen. Der heute als neue säkulare (oder satanische?) Religion propagierte Klimawandel-Alarmismus stützt sich wie frühere Studien – z.B. der Global 2000 Report von 1980 – auf dieselbe alte diskreditierte malthusianische Theorie, deren erschreckenden Prognosen immer bald von der Realität überholt wurden.

Der Mensch ist ein kreatives Wesen, und jeder neue „zu fütternde Mund“ bedeutet auch einen neuen „schöpferischen Geist“. Jedes menschliche Individuum ist potentiell fähig, bleibende Beiträge zur Menschheitsgeschichte zu leisten, weswegen Frieden und Entwicklung in der ganzen Welt erforderlich sind.

Um der vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Menschheit willen muß die Politik von dieser Sichtweise des menschlichen Individuums geleitet werden. Wir dürfen nicht die grüne Politik der Zerstörung der Produktivität und das Bestreben tolerieren, die Vereinigten Staaten in einen Krieg mit Rußland und China hineinzuziehen.


Mark Carney: Afrika wird „reich“ durch Emissionsausgleich und Entwicklungsverzicht

Auf der Veranstaltung „The Road to COP26: Opportunities, Challenges and the African Transition to Net-Zero“ am 22. April hat Mark Carney, UN-Sonderbeauftragter für Klimaschutz und früherer Gouverneur der englischen Zentralbank, seine moderne Version der kolonialen Besetzung Afrikas vorgestellt.

Auf eine Frage, ob Afrika Gelder aus dem „Emissionsausgleich“ erhalten werde, sagte Carney, daß der „Carbon-offset-Markt“ bis Ende des Jahres eingerichtet sein werde. Afrika werde reich, indem es diesen „Ausgleich“ westlichen Unternehmen anbiete, die diese „offsets“ für ihre Kohlenstoffemissionen kaufen wollen. Carney sagte, er sei beeindruckt von dem „unglaublichen Nutzen, der durch das bestehende nationale Kapital in Afrika entsteht, und die Möglichkeit der Emissionsreduzierung und das Wachstum durch Aufforstung.“

Was meint dieser Herr damit? Indem Afrika seine Ressourcen nicht entwickelt und keine Bäume fällt – sondern sogar bestehende landwirtschaftliche Nutzflächen wieder aufforstet – , werde Afrika riesige Summen an „Kohlenstoffausgleichszahlungen“ erhalten. Wenn sich Afrika also nicht entwickelt, werde es Geld für „Entwicklung“ bekommen und für immer ohne moderne Infrastruktur, Industrie oder Landwirtschaft bleiben.

Carney: „90 % der Nachfrage nach Kohlenstoffausgleichszahlungen werden aus den fortgeschrittenen Volkswirtschaften kommen, und 90 % des Angebots werden aus den sich entwickelnden Volkswirtschaften kommen, einschließlich Afrika. Dies ist ein Markt, der schnell auf 100 Milliarden Dollar pro Jahr anwachsen könnte.“

Natürlich könnten die „fortschrittlichen Volkswirtschaften“ den Entwicklungsländern nicht vertrauen, daß diese ihre Versprechen einhalten. Deshalb brauche man eine neue Art von Kolonialherrschaft. Carney sagt: „Natürlich muß es Ehrlichkeit und ein gewisses Maß an Beständigkeit bei den Emissionsausgleichen geben, und diese Beständigkeit muß verifiziert und überwacht werden. Dies ist ein privater Markt, also werden die offsets von privaten Unternehmen wie Microsoft gekauft. Sie werden diese Verpflichtungen nicht eingehen, wenn sie nicht wissen, daß diese offsets in Ruanda oder an anderen Orten in Afrika dauerhaft sind.“

Wem, so kann man fragen, werde die Verantwortung zufallen, „zu verifizieren und zu überwachen“, daß kein afrikanisches Land seinen Vertrag bricht, seine Ressourcen nicht zu erschließen, und stattdessen Wälder abzuholzt, um Fabriken, Farmen oder neue Städte zu bauen? Die grünen Kolonialherren werden mehr als bereit sein, diese wichtige Aufgabe zu übernehmen.


Hyperinflationäre Geldpolitik hat erste ernsthafte Effekte

Der „Regimewechsel“ der Zentralbanker, der auf dem jährlichen Banker-Gipfel im August 2019 geplant wurde, um riesige Mengen an Geld zu drucken und dessen Verteilung zu kontrollieren, hat seitdem eingesetzt und beginnt jetzt eine Hyperinflation auszulösen.

Bloombergs Commodity Price Index zeigt zwischen April 2020 und April 2021 einen Anstieg um 62%. Dabei handelt es sich um Spotmarktpreise, was bedeutet, daß nicht jeder Käufer sie bezahlt. Aber seit Januar 1980 wurde nichts dergleichen mehr gesehen, nachdem die „Stagflation“ der 1970er Jahre endete und Paul Volcker als Vorsitzender der Federal Reserve die Wirtschaft zerstörte, um diese zu stoppen. Die Zinsen auf zehnjährige Schatzanleihen lagen damals bei 13%, nicht bei 1,5% wie jetzt.

Die Wall Street und die Londoner City äußern sich bisher sehr glücklich über diese rasante Inflation bei verschiedenen Erzeugerpreisen, die von ihren Firmenkunden an die Verbraucher in der ganzen Welt weitergegeben werden, deren Einkommen – bestenfalls – stagnieren. Beim „Regimewechsel“-Vorreiter BlackRock schwärmte dessen Rohstoffexperte Evy Hambro am 8. Mai im Bloomberg-Fernsehen: „Es gibt noch eine ganze Menge Spielraum. Was wir wirklich tun, ist, daß wir die oberen Bereiche der Rohstoffmärkte testen, um herauszufinden, was die neue Preisspanne sein wird.“

Der globale Lebensmittelpreisindex der FAO stieg im April auf 120,9, was einem Anstieg von 30,7 % innerhalb eines Jahres entspricht. Zuletzt erreichte die Lebensmittelpreisinflation dieses Niveau im Jahr 2011. Die Großhandelspreise für Mais sind am stärksten gestiegen, vergangenes Jahr durchschnittlich um 142 %. Des weiteren steigen auch die Preise für Zucker und Öle sehr schnell. Ökonomen haben die „Erklärung“ parat, daß die Lebensmittelpreise sowohl beim Landwirt als auch im Supermarkt während des größten Teils des 21. Jahrhunderts deflationär waren. Aber das ist nicht der Punkt: Eine hyperinflationäre Politik des Gelddruckens und des Vermeidens produktiver Investitionen hat eine plötzliche und steigende Inflation ausgelöst, wie EIR sie im letzten Herbst und EIR Alert im Spätsommer vorausgesagt hat. Diese Inflation ist jetzt in Gang gekommen, und sie wird nicht „vorübergehend“ sein, wenn die Politik nicht radikal geändert wird.


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