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Sofortmaßnahmen für Haiti vorgeschlagen

Ein Freund des Schiller-Instituts aus der Dominikanischen Republik, der sich mit dem Wiederaufbauplan des Instituts für Haiti beschäftigt hat, hat eine Reihe konkreter Vorschläge gemacht, die seiner Meinung nach im Rahmen des umfassenderen strategischen Programms zur Transformation des Landes sofort ergriffen werden sollten. Er hat zwar Einwände gegen den Vorschlag des Schiller-Instituts, das massive Energiedefizit Haitis durch Kernenergie zu lösen, und erwähnt die allgemeine Sicherheitslage nur am Rande, doch seine Vorschläge sind insgesamt ernsthaft und mustergültig. Er unterstreicht die wichtige Rolle der Dominikanischen Republik bei der Entwicklung Haitis und der gesamten Insel Hispaniola. Er schreibt:

„Ich möchte einige Bemerkungen zum Programm für die Entwicklung und Rettung Haitis und meines eigenen Landes machen, denn uns treffen die Konsequenzen gleichermaßen, da es sich um eine einzige Insel handelt und keines unserer Länder sich selbst umsiedeln kann. Meiner Meinung nach sollte das Programm in zwei Hauptbereiche aufgeteilt werden:

1) Ein umfassendes Notprogramm, um Hunger, Krankheiten, Ungewißheit und den Zerfall des Landes zu bekämpfen. Dazu gehören:

– Umfangreiche und dauerhafte Verteilung von zubereiteten, konservierten oder frischen Lebensmitteln, die vor Ort mit Kochern auf Lastwagen zubereitet werden (viele dieser Geräte werden in meinem Land bereits in Katastrophengebieten eingesetzt).

– Einrichtung mobiler Kliniken auf Lastwagen, die die Armenviertel in den Städten oder auf dem Land erreichen können;

– Einrichtung mobiler Schulen, die auf Lastwagen transportiert werden, um in angemieteten Räumen Grundschulunterricht erteilen zu können;

– Bereitstellung von Einrichtungen, Finanzmitteln, Traktoren, Beratung usw. für Kleinbauern, die Lebensmittel erzeugen, sowie für Vieh- und Geflügelzüchter, die Rinder, Schweine und Hühner entweder zu Hause oder auf Bauernhöfen halten;

– Bereitstellung von Spezialmaschinen und Personal für den Bau wichtiger Zufahrtswege, Anlieger-oder Durchgangsstraßen und kleiner Brücken;

– Bereitstellung große Mengen an Baumaterial, um kostengünstige Häuser zu bauen, vorzugsweise in Fertigbauweise, und diese mit Hausrat ausstatten;

– Bau mobiler Verwaltungsbüros, die vor allem die Angelegenheiten der Bürger bearbeiten sollen;

– Erschließung von Wasserquellen, die durch chemische Verfahren und osmotische Filtration (auf die ich spezialisiert bin) trinkbar gemacht werden können;

– Bereitstellung großer Mengen an Kleidung, Schuhen, Bettwäsche, Matratzen, Klappbetten, Moskitonetzen und Insektenschutzmitteln;

– Breite Verteilung von Vitaminen, Mineralien, Schmerzmitteln, Medikamenten zur Behandlung von Parasiten und Durchfall, Bereitstellung mobiler Labors für einfache Analysen, und Zahnkliniken.

2) Ein strategisches Programm wie das Programm des Schiller-Instituts, dem ich grundsätzlich zustimme. Wir müssen dafür sorgen, daß ein Mechanismus zur Steuerung des Prozesses ohne Einmischung erfolgt; es muß alles überwacht werden, denn die gesamte [haitianische] Regierung ist nicht legitimiert, und niemand kennt ihre Pläne genau und wem sie wirklich Rechenschaft schuldet. Wie bereits erwähnt, kann die Dominikanische Republik eine wichtige Rolle bei der Umsetzung eines solchen Plans spielen, denn wir haben dies [schon einmal] ohne internationale Hilfe getan.


Weckruf: Die Gefahr für die Menschheit liegt nicht im Klima, sondern in der Duldung einer hinterhältigen Politik, die das Klima nutzt, um uns zu zerstören!“

Die folgende Erklärung wurde heute gemeinsam von Helga Zepp-LaRouche, der Gründerin des Schiller-Instituts, und Guus Berkhout, emeritierter Professor für Geophysik und Initiator und Mitbegründer von CLINTEL (Climate Intelligence), veröffentlicht.

PDF der Erklärung

Wir führen erbitterte Debatten über alles mögliche – über grüne Energie, Staatsversagen bei der Pandemiebekämpfung, politische Ideologien, Steuerpolitik, Flüchtlingskrise, Mieterhöhungen, Beschneidung der Grundrechte, Altersversorgung, den Generationenkonflikt, Frauenrechte, etc. etc. etc. Aber wir haben nicht das Gesamtbild vor Augen: Daß wir im Westen von einem politischen Establishment regiert werden, das dabei ist, alles zu zerstören, was wir seit dem Zweiten Weltkrieg aufgebaut haben!

Dabei haben wir alle Symptome eines kollabierenden Systems vor Augen, wenn wir sie sehen wollen: ein Wirtschaftssystem, in dem Kosten und Nutzen vollkommen aus dem Gleichgewicht sind, eine sich beschleunigende Hyperinflation, die das Lebensverdienst auffrißt, ein Gesundheitssystem, das sich nur noch Reiche leisten können, ein Bildungssystem, das weder Exzellenz noch moralische Werte vermittelt, eine außer Kontrolle geratene sogenannte „Woke-Kultur“, die die Menschen gegeneinander aufhetzt, eine verheerende geopolitische Konfrontationspolitik gegen vermeintliche Rivalen – man könnte diese Reihe noch beliebig fortsetzen!

Dabei haben alle diese Krisenerscheinungen eine gemeinsame Ursache: Wir leben im Westen unter der Diktatur einer Finanzoligarchie, für die das Gemeinwohl nicht existiert, die ausschließlich an der Maximierung ihrer Privilegien interessiert ist. Eine Oligarchie, die die endlosen Kriege als Einnahmequelle ihres Militärisch-Industriellen Komplexes braucht, und die Produktion und den Vertrieb von geisttötenden Drogen – illegalen wie legalisierten gleichermaßen – befördert, weil das Finanzsystem ohne die Zufuhr von gewaschenen Drogengeldern schon längst kollabiert wäre.

Und weil dieses auf profitmaximierender Spekulation basierende System jetzt rettungslos bankrott ist, soll in einem letzten großen Coup das gesamte Wirtschafts- und Finanzsystem auf grüne Technologien umgerüstet werden: The Great Reset. Unter dem Vorwand des Klimaschutzes lautet die Devise: „Shifting the Trillions“- lenkt die Billonen um! Und das läuft schon jetzt!

Mit der Politik des Green Deal (EU) und des Green New Deal (USA) vergeben die Banken nur noch Kredite für Investitionen in grüne Technologien und haben die Unternehmen längst einem strangulierenden System von Auflagen unterworfen: Taxonomie, Lieferkettengesetz, ESG. Gleichzeitig haben die hohen Energiepreise Methode: Durch das Erreichen der monetären Schmerzgrenze soll die Bevölkerung manipuliert werden, auf Fleischkonsum, Heizung, Wohnraum, Reisen etc. verzichten zu lernen. Damit einher geht ein Menschenbild, das jeden Menschen als einen Parasiten betrachtet, der die Natur belastet. Obwohl wir wissen, daß CO2 für das Leben auf der Erde notwendig ist, verkündet die grüne Politik: Je weniger CO2-Fußabdrücke hinterlassen werden, desto besser.

Die Wahrheit ist: Das ist alter Wein in neuen Schläuchen, das ist exakt die gleiche Austeritätspolitik von Hjamar Schacht, Hitlers Reichsbankpräsident und Reichswirtschaftsminister vor dem Zweiten Weltkrieg. Das ist Kannibalisierung der Arbeitskraft, die damals in den Arbeitslagern der KZs geendet hat. Wer denkt, daß dieser Vergleich übertrieben ist, soll sich den Film Hungerward über den Jemen mit David Beasley vom Welternährungsprogramm über Jemen oder die Sterberate von Kindern in Haiti anschauen.

Was sagt Klaus Schwab dazu in seinem Buch Stakeholder Capitalism? Er beklagt, daß afrikanische Länder wie Äthiopien erfolgreich die extreme Armut bekämpft haben (S. 154):

„Das zeigt uns das zentrale unauflösbare Problem. Die Fähigkeit, die den Menschen dazu verhilft, die Armut zu überwinden und ein besseres Leben zu führen, ist gleichzeitig dafür verantwortlich, daß der Planet für zukünftige Generationen zerstört wird. Die Ursachen für den Klimawandel sind nicht nur das Resultat einer selbstsüchtigen Generation von Industriellen und Babyboomers im Westen. Sie sind die Konsequenz des menschlichen Strebens nach einer besseren Zukunft.“

Hier steht es schwarz auf weiß: Nach dieser Logik ist die Erhöhung der Sterberate das Beste, was dem Klima passieren kann! Für Schwabs Eliten spielen Menschenleben keine Rolle.

Wenn wir der sich abzeichnenden Katastrophe entgehen wollen, müssen wir die Gesellschaft völlig neu auf ganz anderen Prinzipien aufbauen. Dies ist unsere positive Botschaft, die Botschaft einer hoffnungsvollen Zukunft mit Wohlstand für alle.

  • 1. Das menschliche Leben ist unantastbar. Der Mensch ist die einzige Gattung, die mit kreativer Vernunft ausgestattet ist, was ihn von allen anderen Lebewesen unterscheidet. Diese kreative Fähigkeit ermöglicht es dem Menschen, immer wieder neue Prinzipien des physischen Universums zu entdecken, was man wissenschaftlichen Fortschritt nennt. Die Tatsachen, daß der menschliche Geist in der Lage ist, durch eine immaterielle Idee diese Prinzipien zu entdecken, die dann in Form des wissenschaftlichen und technologischen Fortschritts einen Effekt im materiellen Universum haben, beweist, daß es eine Korrespondenz zwischen der Gesetzmäßigkeit des menschlichen Geistes und der des physischen Universum gibt.
  • 2. Ebenso wie die räumliche Ausdehnung und anti-entropische Evolution des Universums unendlich ist, ist es die intellektuelle und moralische Vervollkommnungsfähigkeit des menschlichen Geistes. Deshalb ist jeder zusätzliche Mensch eine neue Quelle der Weiterentwicklung im Universums und bei der Lösung von Problemen auf der Erde, wie z.B. der Überwindung von Armut, Krankheiten, Unterentwicklung und Gewalt. Sich umeinander zu kümmern, ist der Schlüssel in dieser voranschreitenden Entwicklung. Es ist die Kombination von Kreativität und Empathie, die uns allen mehr als den Lebensunterhalt sichert.
  • 3. Der positive Effekt des wissenschaftlichen und technologischen Fortschritts besteht darin, daß er, angewandt im Produktionsprozeß, die Produktivität der Arbeitskraft und der industriellen und landwirtschaftlichen Kapazitäten erhöht, was wiederum zu einem Anstieg des Lebensstandards und der Lebenserwartung von immer mehr Menschen führt. Eine prosperierende physische Ökonomie ist die Voraussetzung für die positive Entwicklung des Gemeinwohls, für die Versorgung nicht nur der Eliten, sondern aller Menschen mit hochwertiger Nahrung, sauberem Wasser, bezahlbarer moderner medizinischer Versorgung, einer hochstehenden Bildung, moderner Kommunikation und vor allem billiger und ausreichender Energie mit hohen Energieflußdichten. Inhärent sichere Kernenergie der dritten und vierten Generation sowie die sich abzeichnende Nutzung der thermonuklearen Kernfusion sind unerläßlich für die Energieversorgung der Menschheit. Armut beginnt mit Energiearmut.
  • 4. Der Zweck der Wirtschaft hat nichts mit dem Profit zu tun, sondern mit der Glückseligkeit der Menschen im Sinne von Gottfried Wilhelm Leibniz, d.h. daß der Mensch alle in ihm angelegten Potentiale zu einem harmonischen Ganzen entfalten und so zu der bestmöglichen Weiterentwicklung der Menschheit beitragen kann. Oder, wie Schiller den weisen Solon von Athen zitiert: Der Zweck der Menschheit ist Fortschreitung. Es ist die Aufgabe der guten Regierung, durch ihre Politik für das Glück der Bürger in diesem Sinn zu sorgen, angefangen mit einer universellen Bildung für alle, deren Ziel der schöne Charakter und die Entwicklung einer immer größeren Anzahl von Genies sein muß. Diese Perspektive entspricht der Überzeugung Wladimir Wernadskijs, daß es in der Evolution des physischen Universums angelegt ist, daß der Anteil der Noosphäre gegenüber der Biosphäre immer mehr zu nimmt. Genauer gesagt, das Wachstum sollte ein zweifaches sein: Kreativität für die materiellen Bedürfnisse, und Empathie für die immateriellen Bedürfnisse. Für dieses sich umeinander und um unsere Umwelt Kümmern steht unser Slogan „Wohlstand für alle“, wobei sich „alle“ nicht nur auf uns selbst bezieht, sondern auch auf die künftigen Generationen.
  • 5. Die wahre Bestimmung des Menschen ist es auch nicht, ein Erdling zu bleiben. Unsere Identität ist es, als einzig bisher bekannter Gattung, die mit kreativer Vernunft ausgestattet ist, den Weltraum so zu besiedeln, wie wir es mit der Erde gemacht haben. Was der Weltraumpionier Krafft Ehricke den „extraterrestrischen Imperativ“ genannt hat, gewissermaßen der zivilisatorische Effekt der Raumfahrt auf den Menschen, erfordert, daß die Menschheit wirklich „erwachsen“ wird, also irrationale Impulse abstreift und die Kreativität zu seiner Identität werden läßt, wie dies bisher nur für herausragende Wissenschaftler und Künstler der klassischen Kultur der Fall ist.

In dieser Phase der Evolution, der Liebe zur Menschheit und der Liebe zur Schöpfung, ausgelöst durch das Erkennen der Großartigkeit des physischen Universums, wird es für den Menschen ganz natürlich sein, sich mit großer Sorgfalt um alle Aspekte der Menschheit, des Planeten, der Natur und des Universums zu kümmern, weil dann der künstlich geschaffene Widerspruch zwischen Mensch und Natur überwunden sein wird. Der Mensch steht nicht im Gegensatz zur Natur, er ist ihr fortgeschrittenster Teil. Es ist, was Schiller die „Freiheit in der Notwendigkeit“ genannt hat, und das Konzept, das Beethoven seiner Großen Fuge vorangestellt hat: „So streng, wie frei.“

Diese große Idee des Menschen, der von Natur aus gut und unendlich vervollkommnungfähig ist, ist es, die von den Hjalmar Schachts, Klaus Schwabs, den machthungrigen Politikern und den Profitgeiern dieser Welt bedroht ist. Dieser Weckruf richtet sich an alle Menschen, sich der Gefahr eines neuen Faschismus zu widersetzen. Lassen wir uns nicht in eine Vergangenheit zurückzwingen, in der die Eliten uns arm hielten und uns sagten, wir sollen damit zufrieden sein.

Hiermit unterstütze ich diesen Aufruf und möchte durch den Newsletter des Schiller-Instituts auf dem Laufenden gehalten werden.


Ein Aufruf zur Freigabe der Gelder des afghanischen Volkes

Dieser Aufruf des Schiller-Instituts wird international, u.a. an während eines weltweiten Aktionstages am 14. Oktober, verbreitet.

PDF des Aufrufs

Heute und in den kommenden Tagen stehen wir, informierte Weltbürger und Patrioten unserer jeweiligen Nationen, in Washington, Berlin, Lima, Paris, Rom, Buenos Aires, Kopenhagen, Madrid, Stockholm, Brüssel und in vielen anderen Städten der Welt zusammen, um ein Verbrechen aufzudecken und anzuprangern.

Am 15. August hat nach vier Jahrzehnten ausländischer Interventionen eine neue Regierung in Afghanistan die Macht übernommen. Die neue Regierung – auch wenn ihre Ausrichtung nicht unbedingt unsere Zustimmung findet – hat sich bereit erklärt, sich den unmittelbaren humanitären Herausforderungen zu stellen, die Opiumproduktion auszurotten, das afghanische Gesundheitssystem wieder aufzubauen und die grundlegende Infrastruktur zu errichten, die für die Ankurbelung von Handel und Entwicklung erforderlich ist. Pakistan, Indien, China, Rußland, Turkmenistan, Iran und andere Länder sind sich darüber im klaren, daß es im Interesse aller liegt, der neuen Regierung die Möglichkeit zu geben, die Lage durch normale internationale Beziehungen zu stabilisieren. Aber es ist noch mehr notwendig: Ohne ein Minimum an ausländischer Hilfe wird Afghanistan bei der Bewältigung der tödlichen Ernährungs- und Gesundheitskrise scheitern, die schon lange vor dem 14. August begann.

Daher ist es empörend, daß das Weiße Haus in den Tagen nach der Machtübernahme durch die Taliban ankündigte, daß alle Guthaben der afghanischen Zentralbank, die sich in den USA befinden, nicht an die neue afghanische Regierung freigegeben würden:

Die US-Notenbank weigert sich, die Vermögenswerte der afghanischen Zentralbank in Höhe von 9,5 Milliarden Dollar freizugeben, von denen 7 Milliarden Dollar von der New Yorker Fed gehalten werden. Etwa 1,3 Milliarden Dollar liegen auf internationalen Konten, ein Teil davon in Euro und britischen Pfund, der Rest bei der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in der Schweiz. Infolgedessen kann Afghanistan nur auf 0,1-0,2% seiner gesamten Reserven zugreifen!

Der Internationale Währungsfonds hat alle Finanzierungen ausgesetzt, weil „innerhalb der internationalen Gemeinschaft keine Klarheit über die Anerkennung der neuen Regierung besteht“. 370 Millionen Dollar, die am 23. August freigegeben werden sollten, wurden zurückgehalten, und auch der Zugang zu den Reserven des IWF in Form von Sonderziehungsrechten (SZR), die in staatlich garantiertes Geld umgewandelt werden können, wurde blockiert.

Die Weltbank (wie in einer Petition der amerikanischen Frauen- Bürgerrechtsbewegung Code Pink angeprangert) weigert sich, etwa 440 Millionen Dollar freizugeben, insbesondere Mittel, die für die Bezahlung afghanischer Lehrer und Gesundheitsarbeiter benötigt werden. Während also der Aufschrei über die „Rechte der Frauen“ groß ist, werden 13.000 weibliche Beschäftigte im Gesundheitswesen, darunter Ärztinnen, Hebammen, Krankenschwestern, Impfpersonal und anderes weibliches Personal, vom Treuhandfonds der Weltbank für den Wiederaufbau Afghanistans (ARTF) nicht bezahlt.

Am 29. Februar 2020 haben die Taliban und die US-Regierung ein Abkommen unterzeichnet. In Teil III dieses Abkommens heißt es: „Die USA und die Islamische Republik Afghanistan verpflichten sich, ihre positiven Beziehungen fortzusetzen, einschließlich der wirtschaftlichen Zusammenarbeit für den Wiederaufbau… Die Vereinigten Staaten werden von der Androhung oder Anwendung von Gewalt gegen die territoriale Integrität oder politische Unabhängigkeit Afghanistans absehen und sich nicht in die inneren Angelegenheiten des Landes einmischen.“

Wenn die Vereinigten Staaten heute Respekt und Ansehen zurückgewinnen wollen, müssen sie ihren Verpflichtungen nachkommen, vor allem, wenn Millionen von Menschenleben, sowohl weibliche als auch männliche, auf dem Spiel stehen, wie es in Afghanistan aufgrund einer Ernährungs- und Gesundheitskrise von apokalyptischen Ausmaßen der Fall ist. Zwei von fünf Afghanen, viele von ihnen Kinder, sind vom Hungertod bedroht.

Wir, die Unterzeichnenden, fordern daher Präsident Joe Biden auf, im Sinne des von den USA unterzeichneten Doha-Abkommens von 2020 zu handeln und alle unnötigen Sanktionen gegen Afghanistan aufzuheben, eingeschlossen die Verwendung böswilliger Vorwände, um das Land am Zugriff auf die Vermögenswerte seiner eigenen Zentralbank sowie an seinem normalen Zugang zu den internationalen Finanzmärkten zu hindern.

Sofortiges Handeln ist dringend notwendig!

Unterstützen auch Sie diesen Aufruf und helfen Sie mit, ihn zu verbreiten!

Erstunterzeichner:

  • Helga Zepp-LaRouche, Präsidentin des Schiller-Instituts, Deutschland
  • Jacques Cheminade, Präsident von Solidarité et Progrès und dreifacher Präsidentschaftskandidat in Frankreich

Hiermit unterstütze ich diesen Aufruf und möchte durch den Newsletter des Schiller-Instituts auf dem Laufenden gehalten werden.


Zwei ehemalige US-Surgeon General unterstützen die Afghanistan-Initiative von Helga Zepp-LaRouche

Zwei ehemalige Surgeon General der Vereinigten Staaten haben auf die Afghanistan-Initiative von Helga Zepp-LaRouche geantwortet.

Dr. David Satcher, der von 1998 bis 2002 Surgeon General war, äußerte sich wie folgt:

„Dr. William Foege, Direktor der Centers for Disease Control and Prevention (1977-1983), beschreibt in seinem Buch House on Fire: The Fight to Eradicate Smallpox über die erfolgreichen Bemühungen zur Ausrottung der Pocken… Aber als wir im letzten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts kurz davor waren, die Kinderlähmung auszurotten, haben uns die Kämpfe in Afghanistan und Pakistan daran gehindert, Polio in diesen Ländern und damit in der ganzen Welt auszurotten…

Letztendlich werden wir die Kinderlähmung ausrotten, aber leider erst, nachdem viele Menschen gestorben sind und Billionen von Dollar ausgegeben wurden.

Wir können es besser machen! Wir können in das Leben und nicht in den Tod investieren! Wir können ein neues Denken in unsere Beziehungen bringen. Wir können uns umeinander kümmern und Leben über unser eigenes und über unsere eigene Kultur hinaus wertschätzen. Wir können uns dafür einsetzen, daß die Wissenschaft uns und künftigen Generationen dient.

Ich bin beeindruckt von der Idee und der Aussage. Wir sprechen über eine völlig neue Definition des Gewinnens und darüber, was es bedeutet, zu gewinnen, insbesondere gemeinsam zu gewinnen, und die gesunde Entwicklung von Kindern zur Priorität zu machen. Wir brauchen ein neues Paradigma in Bezug darauf, was uns wichtig ist und was wir bereit sind zu tun, um dies zu erreichen.“

Dr. Joycelyn Elders, die von 1993 bis 1994 als General Surgeon tätig war, antwortete:

„Ich stimme Dr. David Satchers Antwort auf Helga Zepp-LaRouches Erklärung über den notwendigen Ansatz zur Bewältigung der schweren gesundheitlichen und humanitären Krise in Afghanistan und vielen anderen Ländern der Welt zu. Wenn wir über den Bedarf an lebensnotwendigen Gütern wie Gesundheitsversorgung, Nahrung und Wasser sprechen, dann ist das für die Menschen überall gleich, unabhängig davon, wo man sich befindet oder welche Regierung man hat.

Die Covid-Pandemie verschärft die Krise in Ländern, die bereits zuvor unter Nahrungsmittel- und Gesundheitsmangel litten. Es ist klar, daß sie nur mit einem modernen Gesundheitssystem in allen Ländern besiegt werden kann. Das Komitee für die Koinzidenz der Gegensätze hat die Notwendigkeit umfassender und nicht stückweiser Lösungen betont. Infrastruktur, Nahrungsmittel, Energie und sauberes Wasser sind entscheidend, kombiniert mit modernen Krankenhäusern und geschultem Personal. Ich setze mich seit langem für die Ausbildung und den Einsatz von kommunalen Gesundheitshelfern ein, die vor allem unter jungen Menschen rekrutiert werden, um die Ressourcen an medizinischem Fachpersonal zu ergänzen. Diese Mitarbeiter wären jetzt von unschätzbarem Wert, um diese Bemühungen zu unterstützen…

Jetzt ist es an der Zeit, die Konfrontation zu beenden und zusammenzuarbeiten, um die Grundbedürfnisse der Menschheit zu erfüllen.“

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Mehr über das von Helga Zepp-LaRouche und Dr. Jocelyn Elders gegründete Komitee für die Koinzidenz der Gegensätze und die Notwendigkeit einer Weltgesundheitsplattform finden Sie in der Gründungserklärung

Siehe auch die jüngste Erklärung von Helga Zepp-LaRouche über die Notwendigkeit von Nahrungsmitteln und öffentlicher Gesundheit in Afghanistan und eine Politik des Friedens durch Entwicklung.

Globale Gesundheitssicherheit erfordert eine medizinische Infrastruktur in jedem Land.


Freundschaft und Einheit im Kampf gegen Terrorismus kommt durch amerikanische und russische Amtsträger bei 9/11-Gedenkfeier des Schiller-Instituts zum Ausdruck

Am Sonntag, den 12. September 2021 organisierte das Schiller-Institut in Bayonne, New Jersey, unterstützt durch die Botschaft der Russischen Föderation in Washington, D.C. und das russische Konsulat in New York City eine Gedenkfeier anläßlich des 20. Jahrestages der Terroranschläge auf die Vereinigten Staaten. Die Gedenkfeier fand am hoch emporragenden „Tear of Grief“-Denkmal statt, das sich auf der gegenüberliegenden Seite des Hudson River in unmittelbarer Nähe des Anschlagsortes auf die Zwillingstürme in Manhattan befindet. Das vom russischen Bildhauer Zurab Tsereteli entworfene Denkmal „Tear of Grief“ wurde 2005 von der russischen Regierung und dem russischen Volk als Zeichen des Mitgefühls und der Unterstützung für die Familien und Überlebenden des Anschlags vom 11. September dem amerikanischen Volk als Geschenk übergeben.

Zeremonienmeister war der Feuerwehrmann Michael Pelliccio vom City of Bayonne Fire Department, das eine Ehrengarde stellte, die von der Polizei der Stadt Bayonne und der New York City Police Department Ceremonial Unit Color Guard unterstützt wurde. Beeindruckende Musikstücke, darunter die Nationalhymnen der Vereinigten Staaten und Rußlands, wurde vom New Yorker Chor des Schiller-Instituts sowie von den Solisten Kevin Maynor und dem New Yorker Polizeibeamten Kevin Shaw dargeboten.

Zu den zahlreichen Rednern gehörten Terry Strada, nationale Vorsitzende der 9/11 Families and Survivors United for Justice Against Terrorism (Vereinte Familien und Überlebende von 9/11 für Gerechtigkeit gegenüber Terrorismus), Generalkonsul Sergey Ovsyannikov vom russischen Konsulat in New York, Bayonnes Bürgermeister James M. Davis, Bayonnes Feuerwehrchef Keith Weaver und Kirk Wiebe, ehemaliger leitender Analyst der National Security Agency (NSA). Es wurden Botschaften der Präsidentin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, und des Präsidenten der Russischen Akademie der Künste, Zurab Tsereteli – dem Schöpfer des „Tear of Grief“-Denkmals – verlesen.

Eine wichtige Botschaft wurde vom Botschafter der Russischen Föderation in den Vereinigten Staaten, Seiner Exzellenz Anatoly Antonov, übermittelt. Sie lautet wie folgt:

„Die Tragödie vom 11. September hat gezeigt, daß der Terrorismus eine gemeinsame globale Bedrohung darstellt. Alle Versuche, isolierte ‚Inseln der Sicherheit‘ in der modernen, vernetzten Welt zu schaffen, sind vergänglich und zum Scheitern verurteilt. Der Sieg über die Terroristen kann nur durch gemeinsame Anstrengungen der gesamten internationalen Gemeinschaft erreicht werden. In dieser Hinsicht ist kein Platz für Nachlässigkeit und Doppelmoral. Es ist inakzeptabel, Terroristen in Gute und Böse zu unterteilen.

Sowohl [der Präsident der Russischen Föderation] Wladimir Putin als auch [der russische] Außenminister Sergej Lawrow haben mehrfach erklärt, daß die Zusammenarbeit bei der Terrorismusbekämpfung den Interessen sowohl Moskaus als auch Washingtons entspricht. Die Zusammenarbeit in diesem Bereich kann das Leben hunderter Menschen retten.

Das Denkmal „Träne der Trauer“ zeugt von der Einheit unserer Völker angesichts der globalen terroristischen Bedrohung. Dieses Denkmal verkörpert die Trauer, die die Russen mit den Amerikanern teilen.“

Bayonne Feuerwehrchef Keith Weaver ging in seinen Ausführungen auf die gemeinsamen Werte des amerikanischen und des russischen Volkes angesichts großer Herausforderungen ein und schloß mit den Worten: „Gott segne die Russische Föderation und Gott segne Amerika.“

Die russische UN-Mission veröffentlichte Tweets mit Videos von der Veranstaltung:


Video: Das Schiller-Institut: Frieden durch Entwicklung

In den letzten Jahren haben sich ernsthafte Krisen verstärkt. Wirtschaftschaos, Flüchtlingskrise, Covid-19 und bewaffnete Konflikte Es wird über den Great Reset, die Mutter aller Finanzblasen, den perfekten Sturm und sogar Atomkrieg geredet.

Aber glücklicherweise gibt es Hoffnung für unsere gemeinsame Zukunft.

Das Schiller-Institut ist eine internationale politische Organisation und Denkfabrik die 1984 von der deutschen Politikerin und Friedrich Schiller Expertin Helga Zepp-LaRouche gegründet wurde.

Der amerikanische Wirtschaftswissenschaftler, Staatsmann und Philosoph Lyndon LaRouche hat uns für die Idee von Frieden durch Entwicklung begeistert.

Wir setzten uns leidenschaftlich dafür ein, eine neue gerechte Weltwirtschaftsordnung zu schaffen, indem wir Bürger zu den brennenden internationalen Themen ausbilden, sie beteiligen und Lösungen anbieten.

Wir haben unsere umfangreichen Erfahrungen in der internationalen Politik genutzt und hunderte internationaler Konferenzen organisiert, um weltweit die intellektuellen und moralischen Kräfte aus den höchsten akademischen, kulturellen und politischen Rängen bis hin zu besorgten Bürgern und Jugendlichen, zusammen zu bringen.

Wir setzten uns dafür ein, das Bewusstsein für Lyndon LaRouches 4 Gesetze, inklusive einer globalen Glass Steagall Bankentrennung, produktiver Kreditschöpfung sowie Raumfahrt-und Fusionsenergieprogrammen, zu erhöhen.

Das Schiller-Institut kämpft darum, ein Neues Bretton Woods Kreditsystem aufzubauen und die Neue Seidenstraße zur Weltlandbrücke – einer neuen Ebene der Konnektivität auszudehnen.

China hat viele dieser Ideen genutzt, um 800 Millionen Menschen aus der Armut zu befreien – andere Länder können das ebenfalls machen.

Um Krieg zu vermeiden, arbeiten wir daran, die Beziehungen von Amerika und Europa zu Rußland und China in Einklang zu bringen und rufen zu einem Gipfeltreffen der Großmächte, einschließlich der USA, Rußland und China, auf.

Unsere Vision einer neuen gerechten Weltwirtschaftsordnung kann durch Zusammenarbeit in wirtschaftlicher und infrastruktureller Entwicklung und den Bau moderner Gesundheitssysteme in jedem Land, einschließlich in Afrika, Asien und Südamerika, erreicht werden.

Uns geht es um nichts weniger, als eine kulturelle Renaissance und eine entscheidende politische Veränderung, hin zu einem neuen Paradigma als Grundstein für eine friedliche Zukunft zu schaffen.

Deshalb fordern wir Sie heraus, ernsthaft über die Ideen nachzudenken.

Nutzen Sie Ihren moralischen Kompass, nehmen Sie unsere Mission für „die gemeinsamen Ziele der Menschheit“ an und helfen Sie mit unsere Welt und das Universum zu verbessern.

Zusammen können wir eine bessere Zukunft schaffen.

Machen Sie noch heute beim Schiller-Institut mit.

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Die große Herausforderung echter Infrastruktur: Moderne Gesundheitssysteme für alle Nationen

Die große Bauaufgabe für die Industrienationen und Schwellenländer ist klar. Der Aufbau moderner Krankenhäuser und gut ausgestatteter Gesundheitssysteme in jeder Nation der Erde wird eine derart dringende Anforderung zur Erhaltung menschlichen Lebens erfüllen – eine, die durch keinen anderen Ansatz erfüllt werden kann – daß sie allein den Namen einer Infrastrukturplattform für den weiteren Fortschritt der Menschheit verdient. Und es ist eine Übereinkunft zwischen den technologisch fortschrittlichsten und wirtschaftlich am weitesten entwickelten Nationen [dazu nötig], die eine solche globale Mission in die Wege leiten kann, die nicht weniger ehrgeizig ist als eine Mond-Mars-Mission und notwendigerweise die gleichen positiven Auswirkungen technologischer Durchbrüche mit sich bringt.

Wenn diese Aufgabe in Angriff genommen wird, wie es das Schiller-Institut und das Komitee für die Koinzidenz der Gegensätze vorschlagen, werden pro Krankenhaus mit 1.000 Betten je 10 MW an neuer Energieversorgung benötigt, um es ausreichend mit frischem Wasser zu versorgen, die Unterkünfte für das Personal zu heizen und zu beleuchten – das bedeutet insgesamt Hunderte von Gigawatt an neuer Energie, gut verteilt vor allem über die Entwicklungsländer der Welt. Die weltweite Nahrungsmittelproduktion wird sich effektiv verdoppeln müssen, denn „Nahrung ist Gesundheit“, um die Leiterin des Komitees Dr. Joycelyn Elders zu zitieren. Aus den Projekten zur bestmöglichen Überwachung von Krankheiten, Tests und vor allem modernen Behandlungskapazitäten werden sich Entwicklungsprojekte in der Größenordnung der Tennessee Valley Authority entwickeln.

Eine neue nukleare Technologieplattform wartet darauf, in die Massenproduktion gebracht zu werden, um dieses riesige Projekt zu versorgen: kleine modulare Kernreaktoren. NuScale, das bisher einzige Unternehmen mit einem von den Aufsichtsbehörden genehmigten Prototyp, bekam von der kanadischen Firma Prodigy Clean Energy die nötige Kooperation bei der Produktion zugesichert, während andere kanadische Unternehmen und Provinzen ihre eigenen kleinen modularen Reaktorprojekte (SMR) entwickeln. Prodigy beabsichtigt, in Werften schiffbare SMR-Kraftwerke zu bauen. Das dänische Unternehmen Seaborg Technologies plant, Schiffe mit kleinen Kernreaktoren auszustatten, um Strom für Entwicklungsländer zu liefern, und glaubt, daß es bis 2025 damit beginnen kann, diesen Strom zu liefern, so der Neutron Bytes Blog vom 14. Mai. Es handelt sich hierbei um einen 100-MW-Reaktor mit Flüssigsalzkühlung. NuScale’s Ziel für mit 60 MW operierende Reaktormodule ist 2026. Russland ist bereits in der Lage, kleine schwimmende Kernreaktoren zu produzieren.

Alle anderen Ziele können vorgezogen werden, sobald sich die technologisch führenden Nationen – China, die USA und vor allem auch Russland – darauf verständigen, gemeinsam Kredite für die modernen Gesundheitssysteme zur Versorgung von Pandemieopfern zu erzeugen.

Dieser Mission für die Menschheit entgegen steht der neue Malthusianismus, der das menschliche Leben „dem Planeten“ opfern will, und der Mythos, daß menschliche Wissenschaft und Technologie impotent und zerstörerisch seien. Wie bereits 2019 in einem Artikel der Harvard T.H. Chan School of Public Health in der medizinischen Fachzeitschrift The Lancet ausgeführt wurde, können 5 Milliarden Menschen, die keine moderne Gesundheitsversorgung haben, diese auch nicht bekommen, denn „wenn wir es nach dem Modell machen, das in den reichen Ländern entwickelt wurde, wird es das Klima zerstören – und das können wir uns nicht leisten.“

Ebenso wenig dürfen wir, sagen die Anhänger des Green New Deals, die weltweite Nahrungsmittelproduktion verdoppeln, um mit der weit verbreiteten Ernährungsunsicherheit und Hungersnot fertig zu werden – denn Nahrung ist Gesundheit. Die Investorengruppe FAIRR meint: „Das Erdöl wurde falsch bewertet. Es hat keinen Wert. Es ist veraltet, und deshalb ist es gestrandet. Das Gleiche wird mit der Landwirtschaft und der Tierhaltung passieren.“

Dieselben Green New Deal-Anhänger denken auch, daß wir die Erde nach riesigen, bis jetzt noch unbekannten Lagerstätten an seltenen und strategischen Mineralien und Metallen durchforsten sollten, um in den nächsten drei Jahren Milliarden von völlig unnötigen Elektrofahrzeugen zu bauen – und sie nennen ihre Ladestationen „Infrastruktur“!

Wenn wir den Green New Deal abschaffen, können wir eine echte neue Infrastrukturplattform für die Menschen der Welt und die Wirtschaft der Nationen aufbauen, wie es das Schiller-Institut diese Woche für die Global Health Conference in Rom vorschlägt.


Bolivianischer Präsident Arce: Nur eine globale Lösung kann die COVID-Pandemie besiegen

Boliviens Präsident Luis Arce Catacora betonte am 13. Mai während eines internationalen Forums, das von seinem Außenministerium organisiert wurde, daß die einzige Möglichkeit, die Coronavirus-Pandemie zu besiegen, ein globales Programm sei, das, wie seine Regierung betonte, das Problem der ungleichen Verteilung der Impfstoffe angehen müsse. So habe Bolivien beispielsweise Impfstoffe gekauft, bekomme aber nicht genügend Dosen geliefert, weil „die Produktion auf bestimmte Länder beschränkt ist“ oder weil einige Länder den Export von Impfstoffen aus verschiedenen Gründen eingeschränkt hätten. „Wir kritisieren das nicht“, sagte er, „aber wir sollten uns darüber im Klaren sein, daß wir geradewegs auf eine Katastrophe zusteuern, denn das passiert sogar Ländern, die in der Lage sind, für Impfstoffe zu bezahlen…. Da die Pandemie ein globales Übel ist, muß auch die Lösung global sein, und um da herauszukommen, müssen wir alle handeln; sonst wird niemand sicher sein…. Es ist, als ob es eine Apartheid gäbe, in der die schwächsten [Länder] verurteilt und getötet werden“, zitierte ihn der Nachrichtendienst EFE am 13. Mai.

Das Forum des Außenministeriums mit dem Titel „Verzicht auf Patente und Überlegungen zum geistigen Eigentum im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie“ konzentrierte sich, wie der Titel andeutet, auf die Forderung, Impfstoffpatente und [den Schutz] geistigen Eigentums auszusetzen, um den Technologietransfer zu gewährleisten, damit die Entwicklungsländer Impfstoffe herstellen können. Es nahmen u.a. Beamte des UN-Entwicklungsprogramms, der Gemeinschaft Lateinamerikanischer und Karibischer Staaten (CELAC), der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation (PAHO) sowie Diplomaten aus Südamerika und Indien teil. Diese Kampagne wurde vor zwei Monaten von Bolivien begonnen und die Regierung hat sich fest vorgenommen, sie in jedem internationalen Forum und jeder multilateralen Organisation zur Diskussion zu stellen. Sie sollte als nützliche Ergänzung zu dem dringenden Vorschlag des Schiller-Instituts und des Komitees für den Zusammenfall der Gegensätze gesehen werden, ein globales Gesundheitssystem und eine neue Wirtschaftsordnung aufzubauen, um der Pandemie kompetent zu begegnen. In einer Pressemitteilung des Außenministeriums wird geschätzt, daß der Großteil der im Jahr 2021 produzierten Impfstoffe nicht ausreichen wird, um 70% der Weltbevölkerung zu impfen, da die Industrienationen den Impfstoff horten, so daß die Impfungen der Bevölkerung in den ärmeren Ländern wahrscheinlich nicht vor 2023 abgeschlossen sein werden.

Im eigenen Land hat Arce eine Kampagne gestartet, um alle in Frage kommenden Bolivianer so schnell wie möglich zu impfen und arbeitet dabei eng mit Rußland und China zusammen, um Impfstoffe zu beschaffen. Bis Ende nächster Woche wird Bolivien 500.000 Dosen des Impfstoffs Sputnik V und eine Million Dosen von Chinas Sinopharm erhalten haben und trifft Vorbereitungen, um auch Impfstoffe von Pfizer und AstraZeneca zu bekommen. Anläßlich der Ankunft der jüngsten Sputnik V-Lieferung am 15. Mai, begleitet durch den russischen Botschafter Michail Ledenev, sagte Arce, daß „wir auf das Gaspedal treten müssen…diese Impfstoffe sind die Dosen der Hoffnung für viele Menschen…dank der Diplomatie zwischen den Nationen, vor allem mit Rußland und China, werden die Bolivianer mit der Impfkampagne fortfahren können“, berichtete die Bolivianische Informationsagentur (ABI). Er wies auf die schwierige Situation hin, in der sich die Welt wegen neuer COVID-Wellen befindet, und warnte: „Wenn unsere Nationen nicht handeln und eine gerechte Verteilung der Dosen sicherstellen, werden wir noch viele weitere Wellen erleben, die die Menschheit einem immer größeren Risiko aussetzen.“


Globale Gesundheitssicherheit erfordert medizinische Infrastruktur in jedem Land – große Industrienationen müssen jetzt zusammenarbeiten!

14. Mai (EIRNS)–Die folgende Erklärung wurde heute vom Komitee für den Zusammenfall der Gegensätze (Committee for the Coincidence of Opposites) für den Weltgesundheitsgipfel in Rom am 21. Mai 2021 und zur allgemeinen Verbreitung veröffentlicht.

Die einzige Möglichkeit, die anhaltende COVID-19-Pandemie zu stoppen, besteht darin, die Lösung neu zu überdenken. Wir müssen in jedem Land ein modernes Gesundheitssystem aufbauen. Das bedeutet eine Infrastruktur für die öffentliche Gesundheit und eine medizinische Versorgung nach modernen Standards für alle Bevölkerungsgruppen. Ein Vorbild dafür ist der amerikanische Hill-Burton Act („Hospital Survey and Construction Act of 1946“), dessen Prinzip es war, festzulegen, wie viele Krankenhausbetten pro 1.000 Einwohner in jeder Ortschaft vorhanden sein müssen (damals 4,5), und dementsprechend Mittel für den Bau dieser Betten bereitzustellen, einschließlich moderner Geräte und Personal.

Es gibt Beispiele dafür, wie das heute erreicht werden kann. Das 1.000-Betten-Krankenhaus Huoshenshan in Wuhan wurde 2020 in 12 Tagen gebaut. In den USA wurden im letzten Frühjahr vom U.S. Army Corps of Engineers mehrere Feldkrankenhäuser in Rekordzeit gebaut. Das muß auf der ganzen Welt gleichzeitig geschehen.

Um das zu erreichen, müssen alle Länder zusammenarbeiten. Spannungen und Konflikte müssen vorerst beiseite geschoben werden.

Es sind neue Stämme des SARS-CoV-2 aufgetaucht, die aggressiver und übertragbarer sind. Sie könnten Impfstoffe obsolet machen. „Viele dieser Varianten zeigen eine verstärkte Übertragung und, in einigen Studien, eine schwerere Erkrankung“, berichtete im April Dr. Dan Barouch, ein Immunologe an der Harvard Medical School, der den Impfstoff von Johnson & Johnson mitentwickelt hat. Er sagte, die Varianten hätten „auch die Eigenschaft, sich Antikörpern teilweise zu entziehen, und würden daher die Frage aufwerfen, ob sie die Wirksamkeit des Impfstoffs verringern könnten.“ Wir befinden uns in einem Wettlauf gegen die Zeit.

So gesehen ist unsere Antwort auf die Pandemie eine Frage von existentieller Bedeutung für die menschliche Gattung. Sie erfordert die Zusammenarbeit aller großen Industrienationen. Ein neues Paradigma der Koordination zwischen den Vereinigten Staaten, China, Rußland und anderen ist dabei entscheidend.

In diesem Sinne wurde im Juni 2020 eine Vereinigung mit dem Namen „Committee for the Coincidence of Opposites“ (Komitee für den Zusammenfall der Gegensätze) gegründet, um eine solche internationale Zusammenarbeit zu fördern und eine entschlossene Reaktion auf die Krise in Gang zu setzen. Das Komitee, zusammen von Helga Zepp-LaRouche, Gründerin und Präsidentin des Schiller-Instituts, und Dr. Joycelyn Elders, ehemalige U.S. Surgeon General, gegründet, handelt nach dem Prinzip der „Koinzidenz der Gegensätze“ des Kardinals Nikolaus von Kues (1401-1464), das den Einsatz für das Gemeinwohl anstrebt und verhindern will, daß einzelne Gruppen gegeneinander ausgespielt werden.

Das Komitee hat zwei Pilotprojekte initiiert, die dieses Prinzip konkret verkörpern, um so umfangreichere staatliche und institutionelle Maßnahmen in Gang zu setzen. Im 8. Stadtteil von Washington, D.C. arbeitet ein Team unter Beteiligung jugendlicher Freiwilliger daran, alle dortigen Bewohner gegen COVID-19 zu impfen und bereits bestehende Maßnahmen der Gesundheitsämter in diesem weitgehend armen Stadtteil auszuweiten. In Afrika wird in Kürze eine vom Komitee organisierte Sendung aus medizinischen Produkten, Wasser, Nahrungsmitteln und Saatgut in Mosambik eintreffen, um ein Beispiel dafür zu geben, daß sowohl Soforthilfe wie auch allgemeine Entwicklungsmaßnahmen an allen Orten der Welt dringend erforderlich sind.

Eine wirksame Gesundheitsversorgung ist nur möglich, wenn überall eine ausreichende öffentliche Gesundheitsinfrastruktur und medizinische Behandlungskapazitäten zur Verfügung stehen. Dies wiederum hängt direkt vom Ausbau der Wasser-, Strom- und Nahrungsmittelversorgung ab, was den Aufbau von Industriekapazitäten bedingt, wofür wiederum ausreichende Transportmittel, Wohnungen und andere Anforderungen erfüllt sein müssen. Die Zusammenarbeit zwischen den Nationen zur Bewältigung dieser Aufgaben bedeutet zwangsläufig, darüber nachzudenken, wie Kredite bereitgestellt werden können und anderweitig mit dem instabilen, ungerechten Finanzsystem umgegangen werden kann. Richtlinien für ein neues Paradigma der wirtschaftlichen Entwicklung sind in dem Bericht „Das LaRouche-Programm für den Planeten – 1,5 Milliarden neue produktive Arbeitsplätze“ enthalten.


Globale Gesundheitsinfrastruktur

Im folgenden werden einige der Elemente dargestellt, die erforderlich sind, um eine weltweite Gesundheitssicherheit herzustellen. Einzelheiten finden Sie in der Veröffentlichung des Schiller-Instituts „LaRouches ,Apollo-Mission‘ zur Bekämpfung der globalen Pandemie: Aufbau eines Weltgesundheitssystems!“ vom April 2020.

Krankenhäuser. Derzeit gibt es ein riesiges Defizit an Krankenhausbetten. Die heutige weltweite Gesamtzahl von 18,6 Millionen Betten muß nahezu verdoppelt werden auf etwa 35 Millionen, zusammen mit Personal und Ausrüstung. Diese Berechnung basiert auf dem „Hill Burton Act“, der nach dem Zweiten Weltkrieg in den USA eingeführt wurde und 4,5 Betten pro 1.000 Einwohner vorsah, um sowohl Routine- als auch Notfallbehandlungen zu gewährleisten. Bis 1980 hatten sich die USA diesem Standard von 4,5 Betten pro 1.000 Einwohnern angenähert, doch dann sank das Niveau aufgrund der Privatisierung und Deregulierung des US-Gesundheitswesens auf den heutigen Stand von 2,8. In Ländern der Kategorie „Hochverschuldete arme Länder“ liegt das Verhältnis bei 0,7. Südasien liegt zum Beispiel bei 0,7. Nigeria, wo ein Fünftel der Bevölkerung von Subsahara-Afrika lebt, hat 0,5 Betten pro 1.000 Einwohner.

Eine Mobilisierung ist notwendig, um strategisch gelegene Feldkrankenhäuser im militärischen Stil zu bauen, in Verbindung mit Impfkampagnen, während gleichzeitig mit dem längerfristigen Bau dauerhafter Krankenhauseinrichtungen begonnen wird. In Ghana ist beispielsweise geplant, mehrere 100-Betten-Krankenhäuser zu bauen. Abhängig von der Anzahl von Betten in jedem neuen Krankenhaus besteht weltweit ein Bedarf an 35.000 neuen Einrichtungen, vor allem in Afrika, Iberoamerika und Asien.

Gesundheitskorps. Weltweit wird eine große Anzahl von Ärzten, Krankenschwestern und -pflegern, Technikern, Pharmazeuten, Tierärzten, Ernährungsberatern, Verwaltungsangestellten usw. benötigt. Um diesen Bedarf zu decken, bedarf es eines breiten Spektrums an Ausbildungsmöglichkeiten, angefangen von erheblich mehr Lehrkrankenhäusern bis hin zu Tausenden von Ausbildungsprogrammen für Jugendliche im allgemeinen Gesundheitsdienst, um vor allem auch dem heutigen Pandemie-Notfall begegnen zu können.


Wasser und sanitäre Einrichtungen. Ein voll ausgestattetes Krankenhausbett benötigt einen Wasseranschluß für mindestens 450-500 Liter Wasser pro Tag. Jedes Land braucht eine angemessene Wasser- und Abwasserversorgung. Heute haben mehr als zwei Milliarden Menschen keinen Zugang zu sicherem Wasser, sanitären Einrichtungen oder beidem. Der Einsatz von temporären sanitären Einrichtungen (die in Massenproduktion hergestellt und dann verteilt werden könnten) wird eine Notlösung sein, während dauerhafte Verbesserungen der Infrastruktur in Angriff genommen werden. Der Bau großangelegter wasserwirtschaftlicher Systeme, z.B. die umfassende Entwicklung von Flußeinzugsgebieten in Afrika und Südamerika, zusammen mit Entsalzungsanlagen an den Küsten – so schnell wie möglich mit Kernenergie – wird die Extreme von Dürre und Überschwemmungen beenden und dabei Millionen von qualifizierten Arbeitsplätzen schaffen.

Elektrizität. Moderne medizinische Behandlungen, einschließlich Impfungen, sind nicht möglich ohne zuverlässige, ausreichende Stromversorgung. Ein großes, modernes Krankenhaus kann bis zu 19 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr für seine vielfältigen Funktionen verbrauchen, darunter Medizingeräte und Datenverarbeitung, Kühlung, Sauerstoffversorgung, Belüftung und Beleuchtung.

Wissenschaft und Technik. Die Grundlagenforschung wie auch die Entwicklung von Behandlungsmöglichkeiten gegen Krankheiten, auch bei Tieren und Pflanzen, müssen ausgebaut werden. Dies geschieht am besten durch die Zusammenarbeit von Forschungseinrichtungen auf der ganzen Welt. Wir müssen unser Verständnis von Viren so weit verbessern, dass wir in naher Zukunft mehr tun können, als nur auf jeden neuen Ausbruch zu reagieren. Kurzfristig ist eine umfassende Zusammenarbeit bei Massenimpfungen und zur Entwicklung antiviraler Medikamente unerläßlich, um Leben zu retten.

„Nahrung ist Medizin.“ David Beasley, Exekutivdirektor des Welternährungsprogramms (WFP), berichtete am 7. Mai, daß im Jahr 2020 neun Millionen Menschen verhungert sind, mehr als die offizielle Zahl von 3,24 Millionen Toten durch COVID-19. „Nahrung ist der beste Impfstoff gegen Chaos“, betonte er zu Beginn der Pandemie. Es ist dringend notwendig, die vom WFP geforderten 5 Milliarden Dollar für zusätzliche Nahrungsmittelhilfe 2021 bereitzustellen. Mehr als 270 Millionen Menschen sind derzeit akut auf Nahrungsmittelhilfen angewiesen, und weitere 600 Millionen sind von Ernährungsunsicherheit betroffen. In zehn Ländern herrscht eine schreckliche Hungersnot – allen voran in der Demokratischen Republik Kongo und anderen afrikanischen Ländern, aber auch im Jemen, in Syrien, Haiti und anderen Orten. Darüber hinaus müssen Maßnahmen ergriffen werden, um die unabhängigen bäuerlichen Familienbetriebe in vielen der hochproduktiven Agrarregionen in Europa, Nordamerika, Australien und Südamerika zu unterstützen, deren Produktion lebenswichtig ist, die aber von den transnationalen Lebensmittelmonopolen verdrängt zu werden drohen. In Afrika und anderswo muß schnell eine moderne Landwirtschaft entwickelt werden. Das Ziel ist die Verdoppelung der Nahrungsmittelproduktion, um Ernährung und Gesundheit für alle zu sichern.

Der Weltgesundheitsgipfel ist die verantwortungsvolle Vertretung der Weltbevölkerung in dieser Krise biblischen Ausmaßes. Der Gipfel darf nicht enden, ohne daß ein Beschluß gefaßt wird, eine weltweite Zusammenarbeit für ein Crash-Programm zum Aufbau eines modernen Gesundheitssystems in jedem einzelnen Land des Planeten einzuleiten, einschließlich der notwendigen Infrastruktur, um ein solches System zu unterstützen.


Artikel von Harley Schlanger über „Caesar“-Sanktionen prominent in Rußland veröffentlicht

Harley Schlangers Atrikel „Stoppt den Massenmord durch „humanitäre“ Sanktionen!“, den er gerade für die LaRouche-Publikationen geschrieben hatte und der über Helga Zepp-LaRouches Appell, die „Caesar“-Sanktionen aufzuheben, berichtet und darauf eingeht, wie der US-Kongreß zu ihrer Verabschiedung angestiftet wurde, ist auf der Webseite des RIAC (Russia International Affairs Council) veröffentlicht worden. Außerdem hat RIAC den Artikel an seine 9.500 Twitter-Follower geschickt. RIAC ist eine Einrichtung des russischen Außenministers und wird von Außenminister Sergej Lawrow geleitet.

Die völkermörderischen Sanktionen, u.a. gegen Syrien und Jemen sowie Helga Zepp-LaRouches Appell werden eines der Hauptthemen bei der internationalen Schiller-Institute/ ICLC Konferenz am 8. Mai 2021 sein.

Der moralische Bankrott der transatlantischen Welt schreit nach einem Neuen Paradigma

Samstag 8. Mai 2021, ab 15.00 UhrZur Anmeldung –>


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