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Internationale Friedenskoalition #164, 24.07.2026, 17.00 Uhr

General Kujat spricht die Wahrheit: Wir steuern auf einen Atomkrieg zu, der die Zivilisation zerstören würde

164. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

General Kujat spricht die Wahrheit: Wir steuern auf einen Atomkrieg zu, der die Zivilisation zerstören würde

24. Juli 2026
17.00 Uhr

Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten und Kollegenkreis.

Schließen Sie sich an diesem Freitag um 17:00 Uhr der Internationalen Friedenskoalition an. Diese Woche begrüßen wir Jack Gilroy (Veterans for Peace, Pax Christi – Upstate NY, Pax Christi International), Larry Johnson (ehemaliger CIA-Geheimdienstmitarbeiter und Mitglied von Veteran Intelligence Professionals for Sanity / VIPS) sowie weitere Redner, die noch bekannt gegeben werden.

Bitte senden Sie uns so schnell wie möglich Berichte und Initiativen für die Tagesordnung zu.

Zur Anmeldung

Am 10. Juli veröffentlichte das Royal United Services Institute (RUSI), der offizielle Verteidigungs-Thinktank der britischen Monarchie, einen Artikel, in dem locker „vorhergesagt“ wird, dass „der nächste globale Schock 25 Jahre nach dem 11. September unendlich viel schlimmer sein könnte“, da dabei Atomwaffen zum Einsatz kommen würden. Der Autor Tim Willasey-Wilsey, Senior Associate Fellow am RUSI, versucht keineswegs, eine solch katastrophale Entwicklung abzuwenden; vielmehr geht er davon aus, dass ein „globaler Schock, der Pearl Harbor und dem 11. September in nichts nachsteht“, unvermeidlich sei.

Des weiteren warnte Harald Kujat in einem Interview auf YouTube mit folgenden Worten vor dem militärischen Aufrüstungswettlauf gegen Russland. General Kujat ist ein pensionierter deutscher Vier-Sterne-General der Luftwaffe, ehemaliger Generalinspekteur der Bundeswehr und war von 2002 bis 2005 Vorsitzender des NATO-Militärausschusses.

„Wir haben es mit einer Nuklearmacht zu tun – nämlich der größten Nuklearmacht auf dieser Erde. … Durch den Einsatz von Nuklearwaffen sind wir in der Lage, das Ende der Welt herbeizuführen. Und wenn das kein Ansporn ist, eine Eskalation in einem Krieg mit der größten Nuklearmacht zu verhindern, dann weiß ich nicht, was noch dazukommen soll. Das Mindeste wäre doch, dass hier in Europa durch den Einsatz von Nuklearwaffen ein mindestens 50-jähriger nuklearer Winter eintritt.

Wie soll denn dieser europäische Kontinent überleben, wenn es hier einen Krieg gibt? Wir haben doch die Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs erlebt. Ein zukünftiger Krieg würde doch das um ein Vielfaches übertreffen. Wo bleibt diese historische Kenntnis eigentlich bei unseren Politikern? Wo bleibt das Verständnis für die Gefahren, denen wir heute ausgesetzt sind?“

Wir von der Internationalen Friedenskoalition, die sich wöchentlich zusammenfindet, stimmen dieser Feststellung von General Kujat voll und ganz zu, dass die Welt – nicht nur Europa – in einen Abgrund des Krieges abrutscht, der mit jedem Tag wahrscheinlicher zu einem Atomkrieg zu werden scheint, von dem sich keine Nation erholen würde; und zum jetzigen Zeitpunkt kann niemand sagen, wie lange es noch dauern wird, bis wir diesen Abwärtstrend nicht mehr umkehren können.

Helga Zepp-LaRouche, die Initiatorin der Internationalen Friedenskoalition und Gründerin des Schiller-Instituts, bemerkte heute, dass General Kujats Aussage die Sichtweise auf die Zukunft der Menschheit zum Ausdruck bringt, die sie schon seit einiger Zeit vertritt. „Wir waren noch nie zuvor in einer derart großen Gefahr“, sagte sie, weder während der Kubakrise noch im Zweiten Weltkrieg.

Der Marsch in den Weltkrieg muss gestoppt werden, bevor die arrogante und ignorante Selbstsicherheit so vieler politischer „Führer“ des Westens ihn unaufhaltsam macht.

Es ist unerlässlich, dass wir unsere Stimme gegen diese unmittelbare Bedrohung erheben, dagegen demonstrieren und auf jede erdenkliche Weise aktiv werden – dies ist eine besondere Verantwortung für Amerikaner –, und für jeden, wo auch immer, ist es notwendig zu handeln, um die westliche Kriegsfraktion zu stoppen und die Welt hin zu einer neuen Architektur für Entwicklung, Sicherheit und Frieden zu bewegen.

Angesichts der Eskalation des Krieges, des wirtschaftlichen Zusammenbruchs und der nuklearen Bedrohung steht unsere Existenz auf dem Spiel. Diese Perspektive wird am 31. Juli bei einem von Nachrichtendienst EIR.news und der Internationalen Friedenskoalition gemeinsam veranstalteten Krisenforum umfassend erörtert werden: „Die Einwanderungskrise durch Entwicklung lösen: Was Sie über die strategische Bedeutung der Enzyklika von Papst Leo wissen müssen“.

Schließen Sie sich an diesem Freitag um 17:00 Uhr der Internationalen Friedenskoalition an. Diese Woche begrüßen wir Jack Gilroy (Veterans for Peace, Pax Christi – Upstate NY, Pax Christi International), Larry Johnson (ehemaliger CIA-Geheimdienstmitarbeiter und Mitglied von Veteran Intelligence Professionals for Sanity / VIPS) sowie weitere Redner, die noch bekannt gegeben werden.


Live-Dialog mit Helga Zepp-LaRouche: Steuern wir jetzt wirklich auf einen Krieg gegen Russland zu?

Mittwoch, 22. Juli 2026, 18.30 Uhr

Schließen Sie sich Helga Zepp-LaRouche in ihrem Live-Dialog an und diskutieren Sie die Themen und Lösungen, die die Welt und die Menschen bewegen. Senden Sie Ihre Fragen, Kommentare und Berichte an fragen@bueso.de oder stellen Sie diese im nächsten Live-Stream.

Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten- und Kollegenkreis, um die Reichweite der von der LaRouche-Bewegung vorgestellten Lösungsansätze zu erhöhen.

In einem Interview auf YouTube warnte Harald Kujat mit folgenden Worten vor dem militärischen Aufrüstungswettlauf gegen Russland. General Kujat ist ein pensionierter deutscher Vier-Sterne-General der Luftwaffe, ehemaliger Generalinspekteur der Bundeswehr und war von 2002 bis 2005 Vorsitzender des NATO-Militärausschusses.

„Wir haben es mit einer Nuklearmacht zu tun – nämlich der größten Nuklearmacht auf dieser Erde. … Durch den Einsatz von Nuklearwaffen sind wir in der Lage, das Ende der Welt herbeizuführen. Und wenn das kein Ansporn ist, eine Eskalation in einem Krieg mit der größten Nuklearmacht zu verhindern, dann weiß ich nicht, was noch dazukommen soll. Das Mindeste wäre doch, dass hier in Europa durch den Einsatz von Nuklearwaffen ein mindestens 50-jähriger nuklearer Winter eintritt.

Wie soll denn dieser europäische Kontinent überleben, wenn es hier einen Krieg gibt? Wir haben doch die Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs erlebt. Ein zukünftiger Krieg würde doch das um ein Vielfaches übertreffen. Wo bleibt diese historische Kenntnis eigentlich bei unseren Politikern? Wo bleibt das Verständnis für die Gefahren, denen wir heute ausgesetzt sind?“

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Wir vom Schiller-Institut, das die Internationale Friedenskoalition gegründet hat und wöchentlich einberuft, stimmen dieser Feststellung von General Kujat voll und ganz zu, dass die Welt – nicht nur Europa – in einen Abgrund des Krieges abrutscht, der mit jedem Tag wahrscheinlicher zu einem Atomkrieg zu werden scheint, von dem sich keine Nation erholen würde; und zum jetzigen Zeitpunkt kann niemand sagen, wie lange es noch dauern wird, bis wir diesen Abwärtstrend nicht mehr umkehren können.

Helga Zepp-LaRouche, Gründerin des Schiller-Instituts, bemerkte heute, dass General Kujats Aussage die Sichtweise auf die Zukunft der Menschheit zum Ausdruck bringt, die sie schon seit einiger Zeit vertritt. „Wir waren noch nie zuvor in einer derart großen Gefahr“, sagte sie, weder während der Kubakrise noch im Zweiten Weltkrieg.

Der Marsch in den Weltkrieg muss gestoppt werden, bevor die arrogante und ignorante Selbstsicherheit so vieler politischer „Führer“ des Westens ihn unaufhaltsam macht.

Deshalb organisieren wir unsere politischen Aktivitäten und wirtschaftlichen Kooperationen sowie die unabhängigen Wahlkampagnen von Diane Sare für das US-Präsidentenamt, von Jose Vega im Wahlbezirk 15 der Bronx und jener unabhängigen Kandidaten im ganzen Land, die diese Verantwortung übernehmen, um diesen Marsch in den Weltkrieg zu stoppen und regionale Wege zu wirtschaftlicher Entwicklung und Frieden zu eröffnen.

Dies wird durch den vorgeschlagenen „Erweiterten Oasenplan für Südwestasien“ verkörpert, der nun, 50 Jahre nachdem er erstmals vom amerikanischen Ökonomen und Staatsmann Lyndon LaRouche vorgeschlagen wurde, umgesetzt werden muss, um den Frieden in dieser Region wiederherzustellen.


Amerika zehrt sich selbst aus

Bericht vom 163. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Die 163. wöchentliche Online-Sitzung der Internationalen Friedenskoalition (IPC, IFK) am 17. Juli begann mit einem Überblick über die Weltlage von Helga Zepp-LaRouche, der Gründerin des Schiller-Instituts und Initiatorin der IPC. Die Vereinigten Staaten hätten bereits den sechsten Tag in Folge den Iran massiv bombardiert und dabei zivile Infrastruktur ins Visier genommen. Der Iran antworte darauf mit Angriffen auf US-Stützpunkte und habe die Huthi im Jemen aufgerufen, die Meerenge von Bab al-Mandab am Roten Meer – eine weiterer wichtiger Engpaß neben der Straße von Hormus – zu sperren. Dies könne die Welt schon im August in „eine Depression, eine Hungerkatastrophe und eine Energiekrise“ stürzen, warnte Zepp-LaRouche.

In Europa „haben die Ukrainer begonnen, russische Einrichtungen am Schwarzen Meer massiv anzugreifen, und als Vergeltungsmaßnahme hat Rußland begonnen, Häfen in der Region Odessa zu treffen, was massive Auswirkungen auf Getreide, Öl und Düngemittel hat“. Das sei eine Bedrohung für die weltweite Nahrungsmittelversorgung, weil allein Rußland schon über 10% der weltweiten Getreideexporte liefere.

Zepp-LaRouche verurteilte die wahnwitzige Entscheidung Deutschlands, von den USA Tomahawk-Marschflugkörper zu kaufen und auf deutschem Boden zu stationieren. Damit stünden wir vor einer Wiederholung der Mittelstreckenraketenkrise der 1980er Jahre.

In Amerika sei Präsident Trump „zunehmend delirierend“, wie man an seiner jüngsten Fernsehansprache sehe, in der er behauptete, China hätte 2020 rund 220 Millionen Datensätze über US-Wähler gestohlen.

Diesem düsteren Bild stünden einige positive Entwicklungen entgegen. Rußland, China und der Vatikan arbeiteten daran, Mißbrauch künstlicher Intelligenz (KI) einzudämmen. Rußland und China hätten vereinbart, zu diesem Zweck eine Weltorganisation für Zusammenarbeit im Bereich der künstlichen Intelligenz mit Sitz in Shanghai zu gründen. In ähnlicher Weise hätten sich 30 Nobelpreisträger und führende Experten bei einem dreitägigen Treffen in der Sommerresidenz von Papst Leo XIV. im italienischen Castel Gandolfo auf die „Römische Erklärung zu Atomwaffen und KI“ geeinigt.

Unterdessen hätten in den USA 104 Kongreßabgeordnete für die Streichung der Finanzhilfen für Israel gestimmt. Auch wenn das nicht ausreichte, um den Änderungsantrag zu verabschieden, sei das sehr wichtig, weil es das erste Mal war, daß sich eine größere Zahl von Abgeordneten den Wünschen der Israel-Lobby widersetzte.

Jack Gilroy ist regelmäßiger IPC-Teilnehmer und aktiv bei Veterans for Peace, Pax Christi im Staat New York und Pax Christi International. Er gab einen aktuellen Bericht über die Initiative, die Diplomatie von Papst Johannes XXIII. während der Kubakrise im Oktober 1962 nachzuahmen, als der Papst als Vermittler zwischen US-Präsident Kennedy und dem sowjetischen Staatschef Chruschtschow fungierte und dazu beitrug, eine Situation zu entschärfen, in der die Welt kurz vor einem Atomkrieg stand.

Nahrungsmittelkrise

Joe Maxwell war Vizegouverneur von Missouri, Rechtsanwalt und Offizier der Nationalgarde von Missouri und ist ein führender Vertreter der Landwirte-Organisationen Farm Action und Farm Action Fund. Er würdigte zunächst das Schiller-Institut und die IPC für ihre wichtige Arbeit seit nunmehr 163 Wochen. Dann gab er einen umfassenden Bericht über die negativen Folgen der Kriege in der Ukraine und im Iran für Amerikas Landwirte und ländliche Gemeinden – zusätzlich zu einer ohnehin schon schwierigen Lage für unabhängige Familienbetriebe. In den USA gingen täglich 63 kleine und mittelgroße landwirtschaftliche Betriebe verloren, während gleichzeitig viele Familien im Land Schwierigkeiten haben, Lebensmittel noch zu bezahlen. Vier Konzerne teilten sich 85% des US-Rindfleischmarkts. Maxwell legte ähnliche Statistiken für andere Erzeugnisse vor. Die Kosten für die Landwirte in den USA seien stark gestiegen, so haben sich die Düngemittelpreise verdoppelt und Diesel ist 40% teurer geworden. Wegen der Kriege und der Monopolpolitik der internationalen Agrarkonzerne hätten Amerikas Landwirte in diesem Jahr Verluste in Höhe von 31 Milliarden Dollar.

Die unabhängige US-Präsidentschaftskandidatin Diane Sare zählte die Engpässe auf, die jetzt die ganze Weltwirtschaft gefährden: die Straße von Hormus, die Straße von Bab al-Mandab am Roten Meer, die Übernahme Albaniens an der Adria durch die „Epstein-Klasse“ sowie die Angriffe der Ukraine auf russische Schifffahrtsrouten im Schwarzen Meer. Während sich diese Gefahren immer mehr verschärften, würden die Vereinigten Staaten von einem „hirnlosen, bösartigen Narzißten“ im Weißen Haus geführt. Die Weltwirtschaft nutze derzeit noch das Öl, das vor der Sperrung der Straße von Hormus auf den Meeren unterwegs war, sodaß die Folgen der Sperrung erst verzögert eintreten, doch bald werde man die vollen Auswirkungen zu spüren bekommen.

Ein entscheidender Schauplatz sei der Kampf um das Verteidigungsbudget 2027 (National Defense Authorization Act, NDAA) im Kongreß in Washington. Der Republikaner Thomas Massie und der Demokrat Ro Khanna hätten beantragt, den mittlerweile berüchtigten Abschnitt 219, der Militär und Nachrichtendienste der USA und Israels faktisch verschmelzen soll, aus dem NDAA zu streichen, und Sare unterstützt ihren Vorstoß. Sie berichtete, wie der Abgeordnete Adam Smith Massies Antrag, geplante 3,3 Milliarden Dollar Militärhilfe an Israel zu streichen, zunächst ablehnte, dann aber zustimmte. Das sei der Beweis dafür, wie sich der Kongreß ändern kann, um auf die Wünsche der Wähler einzugehen.

Zepp-LaRouche fragte Maxwell, welche verzögerten Auswirkungen der weltweite Engpaß bei Düngemitteln habe. Er antwortete, wenn die Versorgung mit Stickstoffdünger ausfalle, dauere es etwa ein Jahr, bis höhere Preise und Engpässe eintreten. Die Folge davon seien weniger Nahrungsmittel und verbreiteter Hunger. Co-Moderator Dennis Speed knüpfte daran an und schlug vor, daß die IPC den Zusammenhang zwischen Angriffen auf die Landwirtschaft und der Migrationskrise untersucht, weil Nahrungsmittelmangel Menschen zwingt, auf der Suche nach Essen umzuziehen, um zu überleben. Zepp-LaRouche stimmte zu und sagte, die Verhinderung von Entwicklung werde zu einer „Explosion der Migrationskrise“ führen.

Iran im Vorteil

Speed stellte dann den regelmäßigen IPC-Teilnehmer Larry Johnson vor, der sich nach Abschluß einer anderen Verpflichtung angemeldet hatte. Johnson war CIA-Beamter und ist Mitglied der kritischen Gruppe „Geheimdienstveteranen für Vernunft“ (Veteran Intelligence Professionals for Sanity, VIPS). Er merkte zunächst an, seit seinem Vortrag beim letzten IPC-Treffen vor einer Woche habe der Iran sechs Tage lang ständige Bombardements erlebt. Entgegen dem hysterischen Triumphgeschrei der Trump-Regierung „ist der Iran in diesem Kampf strategisch im Vorteil“. Johnson zeichnete ein verheerendes Bild vom Schwund der militärischen Fähigkeiten der USA unter den Bedingungen des Irankriegs: Bei dem Tempo, mit dem dort Raketen verbraucht werden, würden die Raketen, die Lockheed Martin im vergangenen Jahr herstellte, ganze sieben Tage reichen. Amerika gehe die Munition aus.

„Die Vereinigten Staaten stecken in einem selbstverschuldeten Zermürbungskrieg“, sagte Johnson. „Der Iran muß nur jeden Tag US-Stützpunkte mit ballistischen Raketen beschießen, dann … werden die Vereinigten Staaten praktisch aus dem Persischen Golf vertrieben.“ Nachdem die USA China in den 90er Jahren den Zugang zu ihrem Satelliten-Navigationssystem GPS verwehrt hatten, habe China sein eigenes, unabhängiges System BeiDou entwickelt, auf das der Iran nun zugreife. „Die Vereinigten Staaten zehren sich selbst auf.“ Die USA hätten weltweite Engpässe bei Diesel und Flugzeugkraftstoff verursacht, was sich unweigerlich auch auf die eigenen militärischen Fähigkeiten auswirke.

Zepp-LaRouche fragte Johnson, ob es im Pentagon Leute gibt, die die Folgen dieser Politik verstehen und intelligent darauf reagieren könnten. Johnson antwortete, man habe die Entschlossenheit des Iran unterschätzt. Es werde nicht lange dauern, bis Präsident Trump gezwungen ist, erhebliche Zugeständnisse zu machen und Wege zu finden, dies seiner Anhängerschaft gesichtswahrend zu verkaufen, indem er behauptet, auf iranische „Gnadengesuche“ großmütig zu reagieren. Unterdessen seien die USA schon dabei, ihre Streitkräfte systematisch aus der Region zu verlegen, um sie außerhalb der Reichweite iranischer Raketen zu bringen.

In der Diskussion wurde Zepp-LaRouche auch darauf angesprochen, daß im Iran 41 bis 43 Millionen Menschen an der Beerdigung des ermordeten Staatsführers Ajatollah Ali Chamenei teilnahmen. Sie antwortete, dies sei die größte Demonstration der Weltgeschichte und eine Bekräftigung der „Jahrtausende langen Identität einer Zivilisation“. 

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Internationale Friedenskoalition #163, 17.07.2026, 17.00 Uhr

Wer ist verrückt genug, Nahrungsmittel- und Öllieferungen zu blockieren?

163. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Wer ist verrückt genug, Nahrungsmittel- und Öllieferungen zu blockieren?

17. Juli 2026
17.00 Uhr

Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten und Kollegenkreis.

Schließen Sie sich der Internationalen Friedenskoalition an. Diese Woche begrüßen wir Larry Johnson, ehemaliger CIA-Geheimdienstmitarbeiter und Mitglied der Veteran Intelligence Professionals for Sanity (VIPS); Diane Sare, unabhängige US-Präsidentschaftskandidatin; sowie weitere Redner, die in Kürze bekannt gegeben werden.

Bitte senden Sie uns so schnell wie möglich Berichte und Initiativen für die Tagesordnung zu.

Zur Anmeldung

Wer ist verrückt genug, 10 % der weltweiten Weizenlieferungen und 20 Prozent der weltweiten Öllieferungen zu blockieren?

Die Antwort lautet: die City of London und die Wall Street.

Die Eskalation hinsichtlich der Intensität sowie der Einsatzgebiete im NATO-Ukraine-Krieg gegen Russland und gegen den Iran haben massive Auswirkungen auf die globale Realwirtschaft.

Russland hat nach massiven ukrainischen Drohnenangriffen den Schiffsverkehr im Asowschen Meer und entlang des Don-Asow-Kanals eingestellt. Dieser 30 km lange Kanal verbindet den wichtigen Getreideumschlaghafen Rostow am Don mit dem Asowschen Meer. Die Route über das Asowsche Meer und das Schwarze Meer ist ein entscheidender Exportkorridor für Russlands riesige Weizen- und sonstige Getreideexporte. Darüber werden etwa 30 – 40 % der Weizenexporte und 25 % der gesamten Getreideexporte abgewickelt. Russland ist mit Abstand der größte Weizenexporteur der Welt (25 % des weltweiten Gesamtvolumens) und seit vielen Jahren auch der führende Exporteur aller Getreidesorten (15–20 % des weltweiten Gesamtvolumens). Die Hauptabnehmer russischer Weizenexporte sind Länder in Afrika, Asien und dem Nahen Osten – dieselben, die Öl aus dem Persischen Golf importierten.

Grob gesagt sind nun etwa 10 % der gesamten weltweiten Weizenexporte zum Erliegen gekommen. Es handelt sich um eine ähnliche Größenordnung wie der Anteil des weltweiten Öls (20 %), der früher durch die nun gesperrte Straße von Hormus floss.

Dies ist die Politik der „kontrollierten Zerstörung“, die der Council on Foreign Relations – das Sprachrohr der globalen Finanzoligarchie in New York und London – bereits Ende der 1970er Jahre als langfristige Strategie beschloss, um die Kontrolle über ein zusammenbrechendes internationales Spekulationssystem aufrechtzuerhalten. Der ehemalige US-Zentralbank-Vorsitzende Paul Volcker sagte 1978: „Eine kontrollierte Zerstörung der Weltwirtschaft ist ein legitimes Ziel für die 1980er Jahre.“

Das ist dieselbe malthusianische Politik hinter der 2,4 Billiarden Dollar schweren Spekulationsblase, die auch den Krieg der USA und Israels gegen den Iran antreibt. Eines der Hauptziele bestand darin, die Straße von Hormus zu sperren und damit 20 % des weltweiten Ölhandels sowie 35 % der Düngemittelexporte lahmzulegen.

Nun ist US-Präsident Trump in einer Falle gefangen, die er selbst gestellt hat. Der Londoner Economist berichtete gestern genüsslich: „Der amerikanische Präsident will, dass die Meerenge wieder geöffnet wird – doch er hat keine gute Möglichkeit, dies zu erreichen.“ Eine Option sei „die Bombardierung lebenswichtiger Infrastruktur im Iran“, was jedoch „ein Kriegsverbrechen sein könnte“.

Trump ist blind für die Tatsache, dass die Briten ihn zum Narren halten. Gestern Abend sprach er gegenüber Fox News über seine Pläne für den Iran: „Nächste Woche sind die Brücken dran. Wir werden alle ihre Kraftwerke ausschalten. Wir werden alle ihre Brücken ausschalten, es sei denn, sie setzen sich an den Verhandlungstisch und verhandeln … Ihr solltet besser einen Deal abschließen. Sonst wird niemand mehr übrig bleiben.“

Die Zeit wird knapp, um eine nukleare Eskalation der Kriege in der Ukraine und im Iran zu verhindern. Und die Zeit wird umso knapper, was unsere Fähigkeit betrifft, die physisch-wirtschaftliche Schockwelle des Zusammenbruchs der Weltwirtschaft zu stoppen – angesichts des anhaltenden Rückgangs des weltweiten Ölhandels um 20 %, dem Einbruch der Düngemittelexporte um 35 % und nun noch dem Einbruch der weltweiten Weizenexporte um 10 %.

Helga Zepp-LaRouche, die Gründerin des Schiller-Instituts, stellte in ihrem internationalen Webcast vom 15. Juli einen Weg zur Lösung dieser Probleme vor:

„Die gesamte US- und Weltwirtschaft kann meiner Ansicht nach nicht mehr sehr lange durchhalten. Wenn die bestehenden strategischen [Öl-]Reserven aufgebraucht sind, werden wir eine Energiekrise haben, die bereits zu einer weltweiten Wirtschaftskrise führt … Wir brauchen eine neue Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur für die gesamte Region und die Welt.“ Dies wird das zentrale Thema beim bevorstehenden EIR-Roundtable am 31. Juli sein: „Die Flüchtlingskrise durch Entwicklung lösen – was Sie über die strategische Bedeutung der Enzyklika von Papst Leo wissen müssen.“


Live-Dialog mit Helga Zepp-LaRouche: USA-Angriff auf den Iran: Der letzte Sargnagel des westlichen Finanzsystems?

Mittwoch, 15. Juli 2026, 18.30 Uhr

Schließen Sie sich Helga Zepp-LaRouche in ihrem Live-Dialog an und diskutieren Sie die Themen und Lösungen, die die Welt und die Menschen bewegen. Senden Sie Ihre Fragen, Kommentare und Berichte an fragen@bueso.de oder stellen Sie diese im nächsten Live-Stream.

Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten- und Kollegenkreis, um die Reichweite der von der LaRouche-Bewegung vorgestellten Lösungsansätze zu erhöhen.

Manchmal ist „vernünftig zu sein“ das Revolutionärste, was ein Einzelner – und ganz sicher eine Bevölkerung oder eine Nation – tun kann. Eine Epidemie der Vernunft, die im 250. Jahr seit der Gründung der Vereinigten Staaten unter der Bevölkerung ausbricht, würde vom Rest der Welt höchst begrüßt werden.

Es ist zum Beispiel völlig unvernünftig, zuzulassen, dass Abschnitt 219 des National Defense Authorization Act von einem Kongress verabschiedet wird, der sich damit gerade in den Fragen von Krieg und Frieden selbst entmachtet – Fragen, für die er gemäß der Verfassung der Vereinigten Staaten als Vertretung des amerikanischen Volkes (und nicht der finanzstarken Lobbygruppen) verantwortlich ist und zur Rechenschaft gezogen werden kann, und kein anderer Regierungszweig, kein nicht gewählter öffentlicher Dienst und keine permanente Bürokratie.

Das heißt, der Kongress ist nicht dazu befugt, durch die Verabschiedung dessen, was man als „Jonathan-Pollard-Initiative zur Zusammenarbeit zwischen den USA und Israel im Bereich der Kriegstechnologie“ bezeichnen sollte, willkürlich abzudanken, zu beschließen, nicht mehr der Kongress zu sein, und die Befugnisse dieses Gremiums abzulehnen. Dies würde eine ausdrückliche Änderung der Verfassung der Vereinigten Staaten erfordern. Eine Verabschiedung von Abschnitt 219 des Repräsentantenhauses (und seines Gegenstücks, Abschnitt 1217 des Senats) wäre Hochverrat an der Nation und an der Welt.

Die unabhängige US-Präsidentschaftskandidatin Diane Sare, der ehemalige Kongressabgeordnete Dennis Kucinich und mittlerweile mehrere andere haben darauf hingewiesen. Nun müssen die vernünftigsten unter den amerikanischen Bürgern – ebenso wie diejenigen außerhalb der Vereinigten Staaten, die die Gefahr erkennen, die eine solche Maßnahme für die Welt darstellt – mit allen geeigneten Mitteln gemeinsam handeln, um diesen Kurs umzukehren.

Es ist unerlässlich, dass die Menschen vernünftig sind, da die Trump-Regierung es nicht ist. Helga Zepp-LaRouche berichtete gestern:

„Nun, offensichtlich war auch der gerade in Ankara zu Ende gegangene NATO-Gipfel voller Absurditäten. Ich denke, die lächerlichste Äußerung, die von dem Gipfel kam, stammte von Trump, der sagte, dass bei diesem Treffen so viel Liebe in der Luft lag. Nun ist es sehr schwer vorstellbar, wie es in Anwesenheit all dieser Kriegstreiber Liebe geben kann, aber er behauptet, dies sei der Fall gewesen. Und offensichtlich ist er sehr glücklich, weil er diese blöden Deutschen, nämlich Pistorius und Merz, dazu gebracht hat, die Tomahawk-Marschflugkörper für mindestens 1,2 Milliarden Dollar plus ein paar Millionen zu kaufen. Dabei hatte Biden im Grunde versprochen, dass diese Tomahawk-Raketen kostenlos in Deutschland stationiert würden, da dies offensichtlich ganz im Interesse der Kriegsfraktion in den Vereinigten Staaten liegt und völlig im Widerspruch zu den Interessen Deutschlands steht, das dadurch zum Hauptziel einer solchen mittelstreckenfähigen, atomwaffenfähigen Erstschlagrakete gemacht wird, was die Sicherheitsprobleme Deutschlands verschärft. Doch nun zahlt Deutschland stattdessen dafür.

Aber wenn man darüber nachdenkt: Im früheren Konzept war dies Teil eines Multi-Domain-Einsatzkonzepts, zu dem Satelliten, Nachrichtendienst, elektronische Kriegsführung, Cyber-Fähigkeiten, Datenfusion, Zielerfassung und weitreichende Präzisionsschläge gehörten – alles Teil eines zusammenhängenden Pakets. Und der Tomahawk war die Spitze des Speers. Nun kauft Deutschland die Spitze ohne den Speer, trägt alle Kosten, und das ist völlig wahnsinnig. Es liegt also auf der Hand, dass Trump das gerne verkauft, aber es zeigt einfach nur den Wahnsinn.“

„O Gericht! Du bist zu brutalen Tieren geflohen, Und die Menschen haben ihre Vernunft verloren.“ Möge Shakespeares Mahnung in der Rede des Marcus Antonius im dritten Akt von Julius Cäsar jene erleuchten, die sich fragen sollten, wie die Politik der Massenmorde des israelischen Regimes und der amerikanischen Regierung im Iran tatsächlich zur größten Versammlung führte, die jemals in der Menschheitsgeschichte verzeichnet wurde – über 40 Millionen Menschen im Iran. Millionen dieser Menschen glaubten, dass sie möglicherweise in den Tod gingen, und versammelten sich dennoch.

„Der schreckliche Schatten einer unsichtbaren Macht schwebt, wenn auch unsichtbar, unter uns.“ Angehörige der Epstein-Klasse leugnen, dass diese Macht existiert. Diese Macht und die Macht der Vernunft sind übrigens tatsächlich identisch.

In dem Dokument „Quo Vadis, Humanitas?“, das von der Internationalen Theologischen Kommission des Vatikans aufgeworfen wurde und dessen Schwerpunkt eine Auseinandersetzung mit den Herausforderungen des Trans- und Posthumanismus ist, erklären die Autoren: „Der Zweck dieses Dokuments besteht nicht nur darin, eine Unterscheidung anzubieten, die in der Lage ist, die anthropologischen Konsequenzen technowissenschaftlicher Entdeckungen und die entsprechenden ethischen Entscheidungen der Menschen und Gesellschaften von heute abzuwägen… Der theoretisch-praktische Charakter der Theologie umfasst die Verkündigung des Glaubens (Kerygma) und die Erziehung zu einer Vision des Menschseins im Dialog mit dem wissenschaftlichen Fortschritt, in die alles Gute integriert werden kann.“

Solche „schwerwiegenden Ideen“ waren schon immer das Metier des Executive Intelligence Review und ihres Gründers und „Chief Intelligence Officer“, des verstorbenen Ökonomen und Staatsmannes Lyndon LaRouche. Im Jahr 1983 stellte er fest:

„Im Volksjargon und leider auch unter einigen Kreisen unserer politischen Geheimdienstgemeinschaft herrscht eine Besessenheit von der modernen amerikanischen Gewohnheit, zu verlangen, dass Realität und Ideen in populär beworbenen Markenverpackungen geliefert werden, deren Inhalt in denselben vereinfachten Begriffen erklärt wird wie ein typischer Werbeslogan der ‚Madison Avenue‘…

Wer darauf besteht, dass seine Fakten in populär beworbenen, mit Markenzeichen versehenen Verpackungen geliefert werden, sollte sich nicht der seelischen Qual aussetzen, die er erleiden wird, wenn er schon mit den einfachen alltäglichen Wahrheiten der routinemäßigen Spionageabwehr konfrontiert wird. Auf dieser Ebene ist die Welt sehr kompliziert; in diesem Bereich gibt es nur wenige Verbündete, und fast niemand agiert offen unter dem Markenzeichen der einen, zwei oder drei Interessen, denen er letztendlich dient.“

Einmal, in einem Gespräch darüber, Menschen dazu herauszufordern, die Welt zu verändern, indem man andere dazu anregt, über „schwerwiegende Ideen“ nachzudenken, bezog sich LaRouche auf die oft geäußerte Kritik an seinen „langen Strategiepapieren“ und „komplizierten“ Präsentationen. Seine Antwort lautete: „Vielleicht bist du zu unkompliziert, um zu überleben?“

Executive Intelligence Review wurde ins Leben gerufen, um jeden denkenden Menschen in die Lage zu versetzen, Lösungen zu entdecken und anzunehmen, um zu „wissen, was zu tun ist“ – einschließlich der Frage, wie eine neue Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur geschaffen werden kann, wie sie von der Gründerin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, in ihren „Zehn Prinzipien für eine neue Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur“, diskutiert wird.

Ein Rat der Vernunft wird dringend benötigt. Er muss sich aus Bürgern zusammensetzen, insbesondere aus jungen Bürgern aus aller Welt und aus jenen, die an die weltgeschichtliche Bedeutung der internationalen Revolution vor 250 Jahren glauben, die in der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung zusammengefasst ist. Damit begann ein Prozess, den Indonesiens Sukarno auf dem Ersten Gipfeltreffen der blockfreien Staaten im Jahr 1955 als „die erste erfolgreiche antikoloniale Revolution der Geschichte“ bezeichnete. Es reicht nicht aus, wie es Indien derzeit tut, Orte wie den „Jaipur Polo Ground, auf dem König Charles III., damals noch Prinz von Wales, gespielt hatte“, und andere Symbole der britischen Kolonialherrschaft zu schließen. Es ist Winston Churchills „Reich des Geistes“, das durch die Kraft der Vernunft besiegt werden muss, und ein Rat der Vernunft, der weiß, „was zu tun ist“, und danach handelt.


Ein äußerst wichtiger Weckruf an die Amerikaner

Bericht vom 162. Treffen der Internationalen Friedenskoalition (IPC)

Zu Beginn des 162. wöchentlichen Treffens der Internationalen Friedenskoalition (IPC) warnte die Gründerin des Schiller-Instituts und Initiatorin der IPC, Helga Zepp-LaRouche, dass „beide Kriegsschauplätze … eskalieren“. “ Der jüngste NATO-Gipfel habe nichts als weitere Aufrufe zur Konfrontation zwischen Europa und Russland in der Ukraine hervorgebracht. Sie verwies auf die Ankündigung des deutschen Bundeskanzlers Friedrich Merz, dass die Vereinigten Staaten den Verkauf von Tomahawk-Marschflugkörpern und den dazugehörigen bodengestützten Typhon-Abschussvorrichtungen an Berlin genehmigt hätten. Tomahawk-Raketen sind offensive, atomwaffenfähige Waffen. Trump hatte im Oktober 2025 eine Anfrage des ukrainischen amtierenden Präsidenten Wolodymyr Selenskyj abgelehnt, diese zur Verfügung zu stellen.

Im Iran ist die Absichtserklärung zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten gescheitert. Zwischen 41 und 43 Millionen Menschen nahmen an Gedenkveranstaltungen für den ermordeten Obersten Führer Ayatollah Ali Khamenei teil – die größte Beerdigung in der Geschichte. „Die Bevölkerung steht mehr denn je hinter der Regierung“, sagte sie.

Der einzige Lichtblick ist die Enzyklika Magnifica Humanitas von Papst Leo XIV., und die Botschaft des Papstes vom 4. Juli sei „ein sehr wichtiger Weckruf an die Amerikaner“, betonte Zepp-LaRouche. Anstatt in die Vereinigten Staaten zu reisen, um seine Ausführungen persönlich zu halten, besuchte er die italienische Mittelmeerinsel Lampedusa, auf der Migranten festgehalten werden. Zepp-LaRouche schloss mit den Worten: „Wenn wir nicht sehr, sehr bald den Kurs ändern … könnten wir einen Punkt erreichen, an dem es kein Zurück mehr gibt.“

Präsident Donald Ramotar, ehemaliger Präsident von Guyana (2011–2015), warnte, dass die Migrationsfrage zu einem globalen Problem geworden sei und von Regierungen mit gescheiterter Wirtschaftspolitik als politischer Spielball missbraucht werde. Er schilderte die Geschichte der „Windrush-Generation“, eines „eingeladenen Exodus“ karibischer Migranten, die zwischen 1948 und 1971 im Vereinigten Königreich ankamen, um beim Wiederaufbau des Landes nach dem Zweiten Weltkrieg zu helfen. Nun werden sie oder ihre Nachkommen ausgewiesen. In der westlichen Hemisphäre gibt es Migration, die durch Militärputsche oder von den USA unterstützte Wirtschaftssanktionen verursacht wird. Hinzu kommt der „Brain Drain“, bei dem hochqualifizierte Menschen im Globalen Süden gezielt abgeworben werden. Mehr als 70 % der guyanischen Hochschulabsolventen werden mit Arbeitsangeboten in die USA gelockt. Kuba verfügt über das für eine rasche Entwicklung notwendige Humankapital, doch die Wirtschaftskriegsführung der Vereinigten Staaten hat eine Krise ausgelöst, die die Menschen zur Auswanderung zwingt. Die Lösung ist Entwicklung. Ramotar erklärte weiter, dass koloniale Politik nach wie vor wirksam sei; Rohstoffe würden von ausländischen Interessen abgebaut und exportiert und nicht für die Entwicklung unserer Nationen genutzt. „Die Geier versammeln sich“, nun, da Guyana zusätzlich zu seinen Öl- und Goldvorkommen Uran gefunden hat. Er prangerte „den falschen Eindruck, dass China die Welt übernehmen wolle“ an und beschrieb die für beide Seiten vorteilhafte Beziehung, die sein Land zu China unterhält.

Jack Gilroy, ein Aktivist bei „Veterans for Peace“, „Pax Christi – New York State“ und „Pax Christi International“, erinnerte an das Trauma der Kubakrise im Oktober 1962 und an die entscheidende Rolle, die Papst Johannes XXIII. damals spielte. Die Russen sahen im Papst eine Stimme der Vernunft, und seine Botschaft fand bei ihnen großen Anklang.

Edouard Husson ist Professor, Historiker und Chefredakteur des Newsletters Brennus in Paris. Er kommentierte die Tatsache, dass US-Präsident Donald Trump den iranischen Obersten Führer Khamenei hatte ermorden lassen und dann überrascht und schockiert zu sein scheint, wenn sich die iranische Bevölkerung hinter ihn schart. Er beschrieb die massive Beteiligung an Khameneis Beerdigung als ein Ereignis, das ebenso bedeutsam sei wie der Fall der Berliner Mauer. „Westliche Staats- und Regierungschefs wissen nicht mehr, wie sie die Kriege gewinnen können, die sie beginnen, und sie wissen auch nicht, wie sie Frieden stiften können.“

Dr. Chandra Muzaffar, Gründer und Präsident der „International Movement for a Just World“ (JUST) in Malaysia, sagte: „Wir müssen die Grundursache der Krise beseitigen, nämlich die Enteignung des palästinensischen Volkes … Die überwiegende Mehrheit der Menschheit will dieses Problem lösen“, doch die Vereinigten Staaten seien das Hindernis für eine Lösung.

Larry Johnson, ehemaliger CIA-Geheimdienstmitarbeiter und Mitglied der „Veteran Intelligence Professionals for Sanity“ (VIPS), stellte fest, dass der jüngste NATO-Gipfel die Lage sowohl in Europa als auch im Nahen Osten verschlimmert habe. Small analysierte anschließend die wirtschaftlichen Ursachen der Flüchtlingsströme aus Mesoamerika in die USA, die er als Elend bezeichnete, das „von der Wall Street und der City of London auferlegt“ werde. Johnson antwortete zunächst mit einer Sportanalogie, indem er an die ersten Niederlagen von Muhammad Ali oder Willie Mays erinnerte und diese mit dem anhaltenden Niedergang der einst mächtigen Vereinigten Staaten verglich. Als Beispiele führte er an, wie die Houthis die US-Marine im Roten Meer regelrecht zum Stillstand gebracht hätten und wie nun der Iran sich gegenüber dem US-Militär durchgesetzt habe. Sollten die Vereinigten Staaten eine Bodeninvasion im Iran versuchen, wäre jeder geeignete Sammelplatz für eine große Anzahl von US-Truppen völlig anfällig für Präzisionsangriffe durch iranische Drohnen und Raketen – eine völlig andere Situation als die, mit der die USA bei ihrer Invasion im Irak konfrontiert waren. Die Beisetzung von Khamenei sei in der Weltgeschichte beispiellos gewesen, sagte Johnson, und verglich sie mit der Reaktion der USA auf die japanischen Angriffe auf Pearl Harbor am 7. Dezember 1941. „Das eigentliche Problem bleibt das Öl“, sagte er. 70 % der US-Ölraffinerien sind auf die Verarbeitung von Schweröl ausgelegt, das nicht aus heimischer Produktion stammt und für die Herstellung von Diesel und Flugkraftstoff unerlässlich ist. Wir haben die strategischen Ölreserven abgebaut, und sie sind erheblich geschrumpft.

Johnson wies auch auf die Bedeutung der Tatsache hin, dass Russland vom Begriff „militärische Sonderoperation“ dazu übergegangen ist, die Situation in der Ukraine als Krieg zu bezeichnen. Er verspottete die Propaganda im Westen, die behauptet, die Ukraine habe die Oberhand, was er als „wahnwitzigen Blödsinn“ bezeichnete.

Das zerfallende Imperium

Zepp-LaRouche antwortete den anderen Rednern und erklärte, dass „alle Kolonialkriege verloren wurden“, die Kontrolle über die öffentliche Darstellung jedoch gestärkt worden sei. Sie bat die anderen Redner um ihre Ansichten zu diesem Thema, woraufhin eine weitreichende Diskussion folgte, in deren Mittelpunkt unter anderem die jüngsten Ereignisse in Bangladesch standen. Husson beschrieb, wie „Teile und herrsche“-Taktiken eingesetzt werden, um die französische Politik davon abzuhalten, sich mit den wirklichen Themen auseinanderzusetzen: Krieg und Frieden sowie der wirtschaftliche Zusammenbruch.

Ramotar forderte uns auf, uns das Potenzial einer kooperativen Beziehung zwischen China und Indien vorzustellen. Die indische Regierung schwankt zwischen Antikolonialismus und hinduistischem Chauvinismus, was sie aufgrund des gemeinsamen Hasses auf den Islam zur Zusammenarbeit mit Israel drängt. „Die alten Taktiken von ‚Teile und herrsche‘ sind nach wie vor eine sehr wirkungsvolle Waffe.“

Johnson meinte nachdenklich: „Wenn man Führungskräfte hat, die von ihrer eigenen Hybris besessen sind und die Fakten ignorieren“, dann kommt dabei heraus, was wir heute haben. Er ging gezielt auf die Kontroverse um den Verkauf von F-35-Kampfflugzeugen an die Türkei ein und zählte eine erstaunliche Litanei technischer Probleme auf, unter denen das Flugzeug leidet. „Warum wollt ihr der Türkei einen ‚Truthahn‘ geben?“, witzelte er.

Moderatorin Anastasia Battle erinnerte die Teilnehmer daran, sich an den US-Kongress zu wenden und darauf zu drängen, Abschnitt 219 aus dem National Defense Authorization Act zu streichen, um die faktische Verschmelzung der militärischen und nachrichtendienstlichen Funktionen der USA und Israels zu verhindern.

Diskussion

Der deutsche Aktivist Jonathan Thron berichtete über einen Vortrag bei einem Treffen der Ortsgruppe des Newsletters NachDenkSeiten über das Potenzial von Kernspaltungs- und Kernfusionsenergie sowie über die BRICS-Staaten. Er merkte an, dass „die Menschen wirklich nach Optimismus suchen“ und die „grüne“ Perspektive nicht mehr dominierend sei. Ein Teilnehmer fragte: Was ist mit künstlicher Intelligenz (KI) und dem Einsatz von Rechenzentren, die außerordentlich viel Energie verbrauchen? „Die Entwicklung der KI ist eine natürliche Entwicklung“, antwortete Thron; „nutzen wir sie für gute oder für schlechte Zwecke?“ Zepp-LaRouche merkte an, dass der erste unprovozierte Angriffskrieg gegen den Iran auf gefälschten Geheimdienstinformationen von Palantir, dem riesigen KI-Unternehmen, beruhte.

Zepp-LaRouche schloss mit der Feststellung, dass wir aus dieser Diskussion den Schluss ziehen können, dass wir unser Verständnis von Imperium und Kolonialismus schärfen müssen. Friedrich Schiller, der deutsche Dichter, Philosoph und Historiker, nach dem das Schiller-Institut benannt ist, schrieb den Aufstand der Niederlande aus nur einem Grund: um zu zeigen, dass Imperien besiegt werden können.

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Internationale Friedenskoalition #162, 10.07.2026, 17.00 Uhr

Den Elefanten aus dem Wohnzimmer verjagen

162. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Den Elefanten aus dem Wohnzimmer verjagen

10. Juli 2026
17.00 Uhr

Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten und Kollegenkreis.

Schließen Sie sich der Internationalen Friedenskoalition an. Diese Woche begrüßen wir Donald Ramotar, den ehemaligen Präsidenten von Guyana; Larry Johnson, ehemaliger CIA-Geheimdienstmitarbeiter und Mitglied von Veteran Intelligence Professionals for Sanity (VIPS); Jack Gilroy von Veterans for Peace, Pax Christi – Upstate NY und Pax Christi International; sowie weitere Teilnehmer, die in Kürze bekannt gegeben werden.

Bitte senden Sie uns so schnell wie möglich Berichte und Initiativen für die Tagesordnung zu.

Zur Anmeldung

Bis jetzt bergen die „Lösungen“ für die Kriege in der Ukraine und im Iran den Keim ihres eigenen Untergangs in sich. Es überrascht daher nicht, dass sich die Lage an beiden Schauplätzen erneut rasch zuspitzt, mit der Gefahr einer Eskalation hin zu einem Atomkrieg. Auf dem NATO-Gipfel in Ankara haben sich beide Krisen erheblich verschärft.

Am gefährlichsten ist jedoch, dass die Weltwirtschaft auf einen massiven Zusammenbruch zusteuert, ausgelöst durch den rasant steigenden Ölpreis und die akuten Versorgungsengpässe bei Öl, Erdgas und Düngemitteln.

Helga Zepp-LaRouche sagte in ihrem internationalen wöchentlichen Webcast zur Wiederaufnahme der Feindseligkeiten zwischen den USA und dem Iran: „Das ist eine sehr ernste Angelegenheit, denn schon bisher waren die Auswirkungen auf die Weltwirtschaft sowie auf die Düngemittel- und Nahrungsmittelproduktion schwerwiegend. Mit einem Ende der Absichtserklärung stünde uns ein Zermürbungskrieg bevor, der lange andauern könnte und die Straße von Hormus in Gefahr bringt. Die Folgen für die Weltwirtschaft sind potenziell verheerend, ganz zu schweigen vom internationalen Finanzsystem, das als Folge kollabieren könnte.“

Dieser systemische Zusammenbruch des transatlantischen Finanzsystems mit seiner 2,4-Billiarden-Dollar-Spekulationsblase ist der sprichwörtliche Elefant im Raum, dessen Existenz sich nur wenige überhaupt eingestehen wollen. Aber wenn wir dieses Problem nicht lösen und durch ein neues, auf Produktion ausgerichtetes globales Finanzsystem überwinden, wird es weiterhin Wellen des Krieges, verzweifelter Migrantenströme, Epidemien und Konkursen hervorbringen.

Die Lösung ist zwar radikal, aber griffbereit, wie diejenigen, die mit dem Werk von Lyndon LaRouche aus über 50 Jahren vertraut sind, sehr wohl wissen. Sie erfordert die insolvenzrechtliche Sanierung des gesamten transatlantischen Finanzsystems und die Kreditpolitik des ursprünglichen „Amerikanischen Systems“ zur Förderung hochtechnologischer industrieller Entwicklung. So können wir den Elefanten endlich aus dem Wohnzimmer jagen. Dieser Ansatz wurde am 5. Juli auf der Wahlkampfveranstaltung der US-Präsidentschaftskandidatin und langjährigen LaRouche-Mitarbeiterin Diane Sare unter dem Titel „America 250: A Rededication“ ausführlich und mit großem historischem Detail ausgearbeitet.

Die LaRouche-Methodik, Frieden zwischen verfeindeten Parteien durch Entwicklung herbeizuführen, die allen zugutekommt, muss auch auf das scheinbar unlösbare Problem der Massenmigration angewendet werden. Am 31. Juli veranstaltet EIR dazu eine Dringlichkeitsdiskussionsrunde „Die Flüchtlingskrise durch Entwicklung lösen – was Sie über die strategische Bedeutung der Enzyklika von Papst Leo wissen müssen“. Helga Zepp-LaRouche sagte dazu am 17. Juni: „Der afrikanische Kontinent wird bis zum Jahr 2050 2,5 Milliarden Menschen zählen. Und das bedeutet: Wenn man die Migrationskrise auf humane Weise bewältigen will, müssen wir in den nächsten 25 Jahren 1 Milliarde neue produktive Arbeitsplätze schaffen. Das wäre eine absolut willkommene Kehrtwende gegenüber der derzeitigen Politik.“


Live-Dialog mit Helga Zepp-LaRouche: Rettet die Menschheit, nicht die NATO!

Mittwoch, 8. Juli 2026, 18.30 Uhr

Schließen Sie sich Helga Zepp-LaRouche in ihrem Live-Dialog an und diskutieren Sie die Themen und Lösungen, die die Welt und die Menschen bewegen. Senden Sie Ihre Fragen, Kommentare und Berichte an fragen@bueso.de oder stellen Sie diese im nächsten Live-Stream.

Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten- und Kollegenkreis, um die Reichweite der von der LaRouche-Bewegung vorgestellten Lösungsansätze zu erhöhen.

Betrachtet man den Lauf der Geschichte, so zeigt sich, dass der Zusammenbruch von Imperien oft durch eine gescheiterte militärische Operation ausgelöst wird – einen Angriff, eine Belagerung, einen Krieg. Diese Beobachtung machte heute Helga Zepp-LaRouche, Gründerin und Vorsitzende des Schiller-Instituts, um die Bedeutung einiger der derzeit wichtigsten aktuellen Ereignisse herauszustellen und die Aufgaben zu definieren, die nach der Niederlage des Oligarchismus und des Imperiums an sich zu bewältigen sind.

Zepp-LaRouche erklärte: „Wenn man mitten in der Geschichte steht, ist es sehr schwierig, ihr immer einen eindeutigen Namen zu geben, aber man kann sagen, dass dies definitiv die Zeit ist, in der sich das Imperium – womit ich jetzt nicht ein bestimmtes Imperium meine, sondern das oligarchische System – definitiv überdehnt, weil diese Establishments einfach nicht einsehen wollen, dass es ein aussichtsloses Unterfangen ist, Kriege zu führen, um sein Ziel zu erreichen.

Manchmal kann es Jahrzehnte dauern, bis das klar wird, aber wann haben die Vereinigten Staaten den letzten Krieg gewonnen? Nicht in Vietnam, nicht in Afghanistan, nicht im Irak, nicht in Syrien, nicht in Libyen, nicht in der Ukraine und ganz sicher nicht im Iran. Anstatt also zu erkennen, dass diese Methode, eine weltweite Hegemonieposition zu festigen, nicht erfolgreich ist, weigern sie sich, von China zu lernen, das keine Waffen einsetzt, sondern lediglich wirtschaftliche Entwicklung anbietet und sich dadurch überall Freunde macht.

Warum also sind diese Eliten nicht klug genug zu erkennen, dass der einzige Weg, im systemischen Wettbewerb mit China bestehen zu können, darin bestünde, es ihnen gleichzutun und zu versuchen, durch die Entwicklung dieser Länder Freunde zu gewinnen? Aber offensichtlich ist ihr Denken in dieser Richtung blockiert, da all diese Menschen ihr Vermögen darauf gesetzt haben, mit der Kriegsindustrie Profit zu machen …“

Eine Einschränkung: Wenn wir uns „mitten im Geschehen“ befinden, erkennen wir die Ereignisse oft nicht als Muster eines größeren Ganzen. Doch das Gesamtbild lautet: Imperien sind nicht von Dauer. Wir befinden uns derzeit in einer Phase, in der „das Imperium“ – womit der ausgedehnte, grenzüberschreitende finanz-militärische/Epstein-bezogene Komplex gemeint ist – versucht, sich zu halten – und das ist tödlich. Aber es steckt in Schwierigkeiten.

Betrachten Sie das Streben des „Groß-Israel“-Imperiums an mehreren militärischen Fronten: gegen die Hamas im Gazastreifen, die Hisbollah im Libanon, die Houthis im Jemen, gegen Syrien, den Iran und so weiter. Israel ist in alle Richtungen überdehnt und verursacht Tod und Zerstörung.

Man betrachte die tiefgreifende Botschaft aus dem Iran, mit der imperiale Angriffe zurückgewiesen werden. Trotz der wiederholten Kriegshandlungen der USA und Israels und der Ermordung von Führungspersönlichkeiten steht das iranische Volk fest hinter seiner Nation, seiner Kultur und seiner jahrtausendealten Zivilisation. Bis zu 20 Millionen Menschen nahmen heute an Gedenkmärschen für den Obersten Führer Ali Khamenei teil, der zusammen mit Familienangehörigen durch israelisch-amerikanische Luftangriffe getötet wurde.

Am 31. Juli werden dieser Nachrichtendienst und die Internationale Friedenskoalition gemeinsam einen Runden Tisch für einen weltweiten Dialog über Sofortmaßnahmen und langfristige Perspektiven zur Bewältigung der Weltkrise im Namen von Entwicklung und Frieden veranstalten. Mit einer weltweiten Entwicklungsinitiative gibt es keine Kriege und kein „Migrationsproblem“.

Beachten Sie eine besonders schreckliche Meldung von heute, die aus Washingtons imperialistischer Vergangenheit resultiert: In Kuba ist das gesamte Stromnetz zusammengebrochen, wovon die gesamte Bevölkerung von über 10 Millionen Menschen betroffen ist. Dies ist die direkte Folge der seit fast sieben Jahrzehnten andauernden Wirtschaftskriegsführung der USA gegen das Land. Die UN-Vollversammlung wird am 7. Juli in New York zu dieser Dringlichkeitssitzung zusammentreten, mit Sitzungen am Vormittag und am Nachmittag unter dem Titel „Notwendigkeit der Beendigung des von den Vereinigten Staaten von Amerika gegen Kuba verhängten Wirtschafts-, Handels- und Finanzembargos“.

Am selben Tag findet der jährliche NATO-Gipfel in der Türkei statt, zu dem die Staats- und Regierungschefs der 32 Mitgliedstaaten zusammenkommen, um über weitere Kriegshandlungen und die Ausbeutung durch den militärisch-finanziellen Komplex zu beraten.

Helga Zepp-LaRouche fasste eine Perspektive für das Handeln zusammen: „Ich denke, die Aufgabe für uns ist ganz klar. Es ist eine ‘Mission impossible’, die Welt vom Rand des Abgrunds zurückzuholen, die Prinzipien der Amerikanischen Revolution in den Vereinigten Staaten wiederherzustellen und eine Außenpolitik nach dem Vorbild von John Quincy Adams für die Vereinigten Staaten sowie eine neue Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur für den Rest der Welt zu schaffen.“

Die Aufgabe in dieser Situation besteht für alle Freunde der Menschheit darin, die Lücke in Moral und Politik zu füllen, da immer mehr Menschen und Nationen das Imperium ablehnen. Kurz gesagt: Wir müssen uns für alle Aspekte des Kernkonzepts mobilisieren, dass Entwicklung der Name für Frieden ist.


Die Botschaft des Papstes und der Kampf für den Frieden

Bericht vom 161. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Die 161. wöchentliche Online-Sitzung der Internationalen Friedenskoalition (IPC) am 4. Juli begann eine Stunde später als üblich, damit die Teilnehmer die Videoansprache von Papst Leo XIV. verfolgen konnten, als dieser die 38. Liberty Medal (Freiheitsmedaille) vom National Constitution Center in Philadelphia entgegennahm. Helga Zepp-LaRouche, die Gründerin des Schiller-Instituts und IPC-Initiatorin, betonte: „In seiner Person und Lehre verkörpert der Papst die Werte der Amerikanischen Revolution und der Gründerväter.“ Sie empfahl allen, die jüngste Enzyklika Magnifica Humanitas zu lesen, weil die US-Politik viel zu weit von diesen Werten abgewichen sei.

Andere Teilnehmer reagierten auf die Ansprache des Papstes unterschiedlich. Der ehemalige CIA-Analyst Ray McGovern, Mitbegründer der „Geheimdienstveteranen für Vernunft“ (VIPS), erklärte, er sei „seit meiner Geburt Katholik“, kritisierte jedoch, Papst Leo äußere sich zu sehr in „Abstraktionen und Allgemeinplätzen“, ohne frei über das „blutige Gesicht der Geschichte“ zu sprechen. Er verglich dies mit Pius XII., der sich während des Zweiten Weltkriegs ebenfalls in Abstraktionen äußerte.

Im weiteren Verlauf der Sitzung räumte Zepp-LaRouche ein, der Papst hätte sich „vielleicht deutlicher gegen den Krieg aussprechen können“. Aber die Kriegstreiber in den USA hätten schon auf das, was er sagte, sehr scharf reagiert: „Getroffene Hunde bellen.“ Diese hysterischen Reaktionen seien ein Beweis dafür, daß die Worte des Papstes ihre Wirkung haben.

McGovern blieb allerdings bei seiner Ansicht. Die Vereinigten Staaten seien an einem Angriffskrieg und einem Völkermord beteiligt, und der Papst habe es nicht gewagt, dies direkt anzusprechen – im Gegensatz zu Jesus, der „nicht in Plattitüden sprach“.

Pater Harry Bury, seit 70 Jahren ein bekannter katholischer Priester und lebenslanger Friedensaktivist, sagte, dies sei eine gefährliche Zeit, in der wir auf einen Dritten Weltkrieg zusteuern. Aber zwei Dinge machten ihm Hoffnung: der „Oasenplan“ des Schiller-Instituts und die jüngste Enzyklika des Papstes.

In der Diskussionsrunde wies Co-Moderator Dennis Small darauf hin, daß die spanische Regierung eine Amnestie für 1,3 Millionen Migranten angekündigt hat. Zwei Wochen zuvor sei der Papst in Spanien gewesen und habe dort erklärt, man brauche wirtschaftliche Entwicklung, damit Menschen in ihren Heimatländern bleiben können und nicht gezwungen sind, sie zum Überleben zu verlassen. Der mexikanische Agraraktivist Alberto Vizcarra fügte hinzu, daß der Papst die Doktrin des „Gemeinwohls“ auf die Landwirtschaft anwende: Die Bedürfnisse der Menschheit müßten Vorrang haben vor dem Profit von Spekulanten.

In ihren abschließenden Bemerkungen sagte Zepp-LaRouche, die Enzyklika sei „eine sehr machtvolle Intervention“. Was Leo über die Amerikanische Revolution gesagt habe, sei scharfsichtiger als alle anderen Kommentare außer denen von Lyndon LaRouche und dessen Mitarbeitern. „Wir müssen den Amerikanern ihre Seele zurückgeben“, sagte sie.

Ein anderer Teilnehmer merkte an, daß Palantir-Chef Peter Thiel dem Papst vorwirft, ein „Agent des Kommunismus“ zu sein, nur weil er eine Regulierung der künstlichen Intelligenz fordert.

Die aktuelle strategische Lage

Zepp-LaRouche konstatierte, es sei schwer zu sagen, welcher Kriegsschauplatz jetzt gefährlicher ist – der Nahe Osten oder die Ukraine. Wahrscheinlich sei es die Ukraine, weil es sich dort um einen direkten Konflikt zwischen der NATO und Rußland handelt. Der russische Außenminister Lawrow habe öffentlich die Frage gestellt, ob die US-Seite bei dem Treffen der Präsidenten Trump und Putin im August 2025 in Alaska ehrlich war. Anfangs habe es so ausgesehen, als könne dieser Gipfel einen Weg zur Lösung des Konflikts bieten, aber nun fragten sich führende russische Politiker, ob es sich dabei um eine strategische Täuschung des Westens handelte, ähnlich wie bei den Minsker Abkommen 2014-15.

In Südwestasien liege die Absichtserklärung der USA und des Iran vom 17. Juni nun in Trümmern. „Täglich und stündlich verschärft sich die Energie- und Düngemittelkrise weltweit“, sagte Zepp-LaRouche. Die Strategie der USA und Israels, gemäßigte iranische Führungspersönlichkeiten zu ermorden, sei eine Dummheit gewesen, denn nun hätten die Hardliner die Kontrolle.

Prof. Richard A. Falk ist emeritierter Professor für Völkerrecht an der Universität Princeton, Vorsitzender des Kuratoriums des Euro-Mediterranean Human Rights Monitor und war 2008-14 UN-Sonderberichterstatter zur Lage der Menschenrechte in den palästinensischen Gebieten. Er sagte, es sei eine Ironie, daß die aktuelle Krise sich mit den „Scheinfeierlichkeiten“ zum 250. Jahrestag der Amerikanischen Revolution überschneidet. Regierungen seien einer gefährlichen Ideologie verfallen, die „in militaristischer Geopolitik wurzelt“. Weil sie die Realität nicht akzeptieren können, daß militärische Überlegenheit zur politischen Niederlage führt, würden sie uns immer näher an den nuklearen Abgrund treiben. Sie weigerten sich, aus den Grenzen militärischer Macht Lehren zu ziehen. Hinzu komme das verhängnisvolle Problem des Militarismus in der Privatwirtschaft: „Kriege sind profitabel, egal ob sie gewonnen oder verloren werden.“ Die Gründerväter der Vereinigten Staaten hätten verstanden, daß eine demokratische Republik Militarismus in Friedenszeiten nicht verträgt.

McGovern ergänzte, es gebe einen weiteren gefährlichen Faktor in der Konfrontation zwischen der NATO und Rußland: Finnland und Litauen hätten angekündigt, Atomwaffen auf ihrem Territorium zu stationieren, und es sei wahrscheinlich, daß die anderen baltischen Staaten Estland und Lettland diesem Beispiel folgen.

Bassam el Hachem, Professor für Politische Soziologie an der Universität des Libanon, sagte, der Libanon sei mehr denn je gegen die amerikanisch-israelische Aggression mobilisiert. Die Hisbollah werde nur deshalb als „terroristisch“ bezeichnet, weil sie Widerstand gegen Israel leistet. Israel gebe sich mit der Besetzung Palästinas nicht zufrieden, sondern wolle mit Plänen für ein „Groß-Israel“ noch weiter gehen. Der Angriff auf den Iran inmitten von Verhandlungen sei ein „schmutziger Dolchstoß in den Rücken der Iraner“ gewesen.

Co-Moderator Dennis Speed verlas eine Botschaft des ehemaligen US-Kongreßabgeordneten und Präsidentschaftskandidaten Dennis Kucinich, der nicht persönlich teilnehmen konnte. Kucinich konzentrierte sich auf Abschnitt 219 des Gesetzentwurfs zum nächsten Verteidigungsbudget (NDAA), der die Verteidigungs- und Geheimdienstkapazitäten der USA mit denen Israels zusammenführen soll. Speed berichtete, Kucinich und er seien in einem Telefonat übereingekommen, daß man diese Initiative nach dem in den USA geborenen israelischen Spion Jonathan Pollard benennen sollte, der 1987 in den USA wegen Spionage für Israel zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, 2015 freigelassen wurde, heute in Israel lebt und dazu aufgerufen hat, daß Israel Atomwaffen gegen den Iran einsetzt. Der Kongreß sollte nicht über das 901 Milliarden Dollar teure NDAA abzustimmen, bevor es eine Debatte über Änderungsanträge gibt. Kucinich forderte alle auf, einen Artikel von ihn vom 2. Juli zu lesen, der Titel lautet „Militärische Fusion zwischen den USA und Israel verzögert: Hier sind die Gründe und wie Sie sie verhindern können“.

Berichte aus Mexiko und aus Philadelphia

Baltazar Valdez Armentía, Vorsitzender eines Bauernverbands aus dem mexikanischen Bundesstaat Sinaloa und Vorstandsmitglied der Nationalen Front zur Rettung des Ländlichen Mexiko, erklärte, die mexikanische Landwirtschaft sei durch drei Faktoren bedroht: die geopolitische Krise – u.a. mit dem Irankrieg, der zu Engpässen bei Energie und Düngemitteln führt -, den ökologischen Kollaps sowie räuberische Finanziers, die aus Hunger ein Geschäft machen. Die Landwirte erhielten für ihre Ernte nur einen Hungerlohn, während Spekulanten den Handel manipulieren, um ihre Gewinne zu maximieren. Seine Bewegung fordert Mexikos Regierung auf, gegen die transnationalen Agrar- und Finanzkonzerne vorzugehen; sie fordern Paritätspreise und Schutzzölle, ein hartes Vorgehen gegen Spekulation und den Aufbau einer angemessenen Infrastruktur.

Der unabhängige US-Kongreßkandidat Jose Vega aus New York berichtete, er befinde sich an „einem geheimen Ort in Philadelphia“. Die öffentliche Übertragung der Ansprache des Papstes sei wegen einer Hitzewelle abgesagt worden, also nutze er die Gelegenheit, um die Menschen zu organisieren, die diese Rede hören wollten. Er erwähnte die jüngsten Wahlsiege von Anti-Establishment-Kandidaten in der Demokratischen Partei und stellte fest, man könne denselben Prozeß in Maine, Michigan, New York und Colorado beobachten. Man dürfe aber nicht darauf warten, bis neue Kongreßabgeordnete vereidigt werden. Amerika müsse „darüber nachdenken, wie wir die Teile der Welt, die wir zerstört haben, wiederaufbauen können“, insbesondere mit dem Oasenplan. „Man darf sich nicht nur darüber definieren, wogegen man ist.“           

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Internationale Friedenskoalition #161, 03.07.2026, 18.00 Uhr

250 Jahre amerikanische Unabhängigkeit: Jetzt den Kolonialismus für immer begraben!

161. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

250 Jahre amerikanische Unabhängigkeit: Jetzt den Kolonialismus für immer begraben!

03. Juli 2026
18.00 Uhr

Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten und Kollegenkreis.

Diese Woche begrüßen wir: Helga Zepp-LaRouche, Gründerin des Schiller-Instituts und Initiatorin der Internationalen Friedenskoalition; Prof. Richard Anderson Falk, emeritierter Professor für Völkerrecht an der Princeton University, Vorsitzender des Kuratoriums des Euro-Mediterranean Human Rights Monitor sowie ehemaliger UN-Sonderberichterstatter für die Menschenrechtslage in den palästinensischen Gebieten (2008–2014); Dennis Kucinich, ehemaliger US-Kongressabgeordneter aus Ohio und ehemaliger US-Präsidentschaftskandidat; Baltazar Valdez Armentía, Leiter der „Vereinigten Bauern von Sinaloa“ und des Lenkungsausschusses der Nationalen Front zur Rettung der mexikanischen Landwirtschaft; Bassam el Hachem, Soziologe, Professor an der Universität des Libanon und politischer Aktivist; Jose Vega, unabhängiger US-Kongresskandidat; sowie weitere Persönlichkeiten, die in Kürze bekannt gegeben werden.

Bitte senden Sie uns so schnell wie möglich Berichte und Initiativen für die Tagesordnung zu.

Zur Anmeldung

„Wir sind näher am Dritten Weltkrieg als je zuvor“, erklärte Helga Zepp-LaRouche in ihrem internationalen Webcast vom 1. Juli. „Die gesamte Lage hat sich dramatisch verschlechtert: Die Angriffe zwischen den USA und dem Iran wurden wieder aufgenommen; die Gespräche in Doha sind in einer Sackgasse. Ich halte diese Situation daher für sehr bedrohlich. Und die Lage in der Ukraine – ich weiß nicht, was davon schlimmer ist.“

Zwar bestätigte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Baghaei, am Dienstag, dass Teheran und Washington über politische Kanäle kommunizieren, doch die Unterstützung der Trump-Regierung für die „Groß-Israel“-Politik im Libanon bedeutet das Scheitern einer Lösung. Am Dienstag besuchten der israelische Ministerpräsident Netanjahu und Verteidigungsminister Katz das besetzte Gebiet im Libanon, wobei Netanjahu schwor: „Solange die bewaffnete Hisbollah hier ist und uns bedroht, werden wir hier bleiben.“ Wie bekannt geworden, überträgt ein Sicherheitsanhang zum Rahmenabkommen zwischen Israel und dem Libanon der libanesischen Armee die Aufgabe, die Hisbollah zu vertreiben, was zu einem Bürgerkrieg führen könnte.

Unterdessen geht der realitätsferne Militäraufbau in Europa gegen Russland weiter. Der scheidende britische Premierminister Keir Starmer präsentierte den neuen, 300 Milliarden Pfund schweren Verteidigungsinvestitionsplan als Beschäftigungsprogramm. Darüber hinaus fordert die NATO Unternehmen des privaten Sektors auf, Technologien für Fernangriffe auf Flugplätze in Russlands zu entwickeln.

Russland nimmt die Haltung des Westens und dessen unverhohlene militärische Aggression mithilfe der Ukraine nicht auf die leichte Schulter. „Die USA, Großbritannien und Europa streben nach totaler globaler Vorherrschaft“, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow letzte Woche, „damit niemand sie daran hindern kann, weiterhin weltweit Ressourcen auszubeuten und auf Kosten anderer zu leben.“

Dieser unverhohlen koloniale Reflex ist jedoch ein aussichtsloses Unterfangen. „Ich glaube nicht, dass die Investitionen in die Kriegswirtschaft den Verlust realer Vermögenswerte in der Realwirtschaft ausgleichen werden“, warnte Zepp-LaRouche. „Es könnte sehr wohl sein, dass wir auf einen vollständigen Zusammenbruch und eine Depression zusteuern, insbesondere wenn man bedenkt, dass die anhaltende Blockade der Straße von Hormus dazu exponentiell beiträgt. Die vollen Auswirkungen des Energiemangels, der durch die Straße von Hormus entsteht, werden wahrscheinlich erst ab August zu spüren sein.“

Die UN-Handels- und Entwicklungsorganisation veröffentlichte dazu am 30. Juni einen Bericht. Darin wird gewarnt, dass selbst bei einer Wiederaufnahme des Öltransports durch die Straße von Hormuz die Normalisierung des Handels länger dauern wird und dass die daraus resultierenden hohen Lebensmittelpreise zu akuter Unterernährung in gefährdeten Ländern beitragen werden.

„Es gibt so viele unkalkulierbare Aspekte in dieser ganzen Angelegenheit“, fuhr Zepp-LaRouche fort, „dass das Ganze in einer regelrechten Tragödie der Zivilisation enden könnte, mit einem Zusammenbruch des Westens, einem Zusammenbruch des Finanzsystems, einer tiefen Depression und unkontrollierten Kriegsszenarien in vielen Teilen der Welt. Wir stehen vor einem potenziellen Zusammenbruch der Zivilisation, ausgelöst durch fünf, sechs, sieben verschiedene Faktoren.

„Ich denke, die einzige Antwort darauf ist, dass die Menschen aufwachen und ‚Halt!‘ sagen müssen, wie es der Papst in einer seiner Ansprachen gesagt hat: ‚Haltet ein, tut Buße, kehrt um!‘ Diese Worte sollte sich jeder zu Herzen nehmen.“

Der 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung am 4. Juli bietet den Anlass, sich an die universell gültigen Prinzipien zu erinnern und zu bekräftigen, die der Gründung der amerikanischen Republik und ihrem Sieg über das Britische Empire zugrunde lagen. Die unabhängige US-Präsidentschaftskandidatin Diane Sare wird am 5. Juli dazu in Philadelphia eine Veranstaltung unter dem Titel „America 250: a Rededication“ durchführen. Mögen kommende Generationen mit Bewunderung auf jene zurückblicken, die sich heute entscheiden, das imperiale Kolonialsystem ein für alle Mal zu begraben.


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