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Sabotage unter der Nebeldecke

Der Schweizer Oberstleutnant a.D. Ralph Bosshard diente im Jahr 2014 in der Sonderbeobachtungsmission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (SMM der OSZE), wo er als leitender Planungsoffizier tätig war. Seine Tätigkeit führte ihn unter anderem nach Kiew, Mariupol und Dnepropetrowsk. Bis 2017 diente er als militärischer Sonderberater des Ständigen Vertreters der Schweiz bei der OSZE und des Schweizer Botschafters in Kiew. Von 2017 bis 2020 diente er als Operationsoffizier in der hochrangigen OSZE-Planungsgruppe, die eine militärische Friedensoperation im Südkaukasus plante. Er stellte uns freundlicherweise diese zweite Einschätzung zur Sabotage der Nord-Stream-Pipelines zur Verfügung. Den ersten Artikel von Ralph Bosshard finden sie hier.


Sabotage an den Nord Stream Gaspipelines: Für einmal reicht die Frage des „Cui bono?“ nicht

Eine militärische Expertenmeinung von Oberstleutnant a.D. Ralph Bosshard

Der Schweizer Oberstleutnant a.D. Ralph Bosshard diente im Jahr 2014 in der Sonderbeobachtungsmission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (SMM der OSZE), wo er als leitender Planungsoffizier tätig war. Seine Tätigkeit führte ihn unter anderem nach Kiew, Mariupol und Dnepropetrowsk. Bis 2017 diente er als militärischer Sonderberater des Ständigen Vertreters der Schweiz bei der OSZE und des Schweizer Botschafters in Kiew. Von 2017 bis 2020 diente er als Operationsoffizier in der hochrangigen OSZE-Planungsgruppe, die eine militärische Friedensoperation im Südkaukasus plante. Er stellte uns freundlicherweise die folgende Einschätzung zur Sabotage der Nord-Stream-Pipelines zur Verfügung.


Offener Brief von Oberst a.D. Richard Black an die Mitglieder des Kongresses der Vereinigten Staaten

Sehr geehrte Abgeordnete und Senatoren!

Ich bin beunruhigt über das lose Gerede über einen Atomwaffenangriff auf Russland. Immer wieder haben führende Republikaner und Demokraten den Einsatz solcher Waffen angeregt. Dies scheint ein bewusster Versuch zu sein, die Amerikaner an den Gedanken eines Atomkriegs zu gewöhnen.

Jetzt ist auch Selenskys Büro auf den Zug aufgesprungen. Am 21. September 2022 veröffentlichte Newsweek diese Schlagzeile: „USA müssen Russland mit Nuklearschlag drohen: Ukraine“. In dem Artikel wird Mykhailo Podolyak, Selenskys ranghoher Berater, mit den Worten zitiert: „Die anderen Nuklearstaaten müssen sehr deutlich sagen, dass es, sobald Russland auch nur daran denkt, einen Atomschlag auf fremdem Territorium – in diesem Fall auf dem Territorium der Ukraine – durchzuführen, schnelle nukleare Vergeltungsschläge geben wird, um die nuklearen Abschussanlagen in Russland zu zerstören.“

Natürlich ist es unmöglich, die nuklearen Vergeltungsschläge auf die Zerstörung der nuklearen Abschussrampen zu beschränken. Der Schaden wäre nicht nur weitreichend, sondern Russland wäre gezwungen, auf die Bedrohung seiner nuklearen Abschreckungsfähigkeit mit einem Gegenschlag zu reagieren. Russland würde eine sofortige, massive nukleare Antwort starten, einschließlich luft- und bodengestützter Hyperschallraketen und von U-Booten abgefeuerter ballistischer Raketen. Jedes russische U-Boot würde 100 nukleare Sprengköpfe abschießen, die ausreichen würden, um die gesamte amerikanische Hauptstadtregion oder das industrielle Kernland Westeuropas einzuäschern.

Während sich der Krieg in der Ukraine hinzieht, treiben uns die Globalisten unaufhaltsam auf ein nukleares Armageddon zu. W arum?

Es hätte keinen Krieg gegeben, wenn wir nicht 2014 die demokratisch gewählte Regierung der Ukraine gestürzt hätten, wobei Präsident Janukowitsch gewaltsam abgesetzt wurde. Der Krieg wurde angeheizt, indem wir die Ukraine anschließend mit massiven Waffenlieferungen überschwemmt haben.

Die USA hätten einfach einen Frieden erreichen können, wenn sie die Ukraine dazu gedrängt hätten, die 2014 unterzeichneten Minsker Friedensabkommen umzusetzen, die einen klaren Rahmen für die friedliche Beilegung offener Fragen schaffen. Die Ukraine versprach, die Minsker Vereinbarungen umzusetzen, hat aber aber stattdessen in den folgenden sieben Jahren im Donbass Krieg geführt. Bei den Angriffen der Ukraine wurden 14.000 Menschen getötet, bevor Rußland in den Krieg eintrat.

Innerhalb von zwei Monaten nach dem Einmarsch Rußlands in die Ukraine arbeiteten Rußland und die Ukraine an einem Entwurf für ein Friedensabkommen. Doch plötzlich flog Premierminister Boris Johnson nach Kiew, um dessen Umsetzung zu blockieren, wobei er sich zweifellos zuvor mit dem US-Außenministerium abgestimmt hatte. Der Krieg sollte weitergehen, ungeachtet der Friedenssuche der Parteien.

Die NATO hatte reichlich Gelegenheit zum Frieden, entschied sich aber bewusst für den Krieg. Die USA erkannten, daß Rußland mit dem Rücken zur Wand stand und deswegen keine andere Wahl hatten, als anzugreifen. Im Jahr 2007 warnte der US-Botschafter in Russland, William Burns, eindringlich davor, dass die Aufnahme der Ukraine in die NATO einen Krieg zwischen der Ukraine und Russland auslösen könnte. Dennoch stürzte die Obama-Regierung den ukrainischen Präsidenten und ließ Waffen schicken, wohl wissend, daß dies einen Krieg auslösen würde.

Heute stehen für reiche Globalisten Milliarden auf dem Spiel, und sie wollen ihre Kriegsgewinne, selbst wenn sie dafür das Leben von Hunderten von Millionen Menschen auf der ganzen Welt aufs Spiel setzen müssen.

Vor dem 24. Februar wussten nur wenige Amerikaner etwas über die Ukraine. Lag die Ukraine in Südamerika, Asien, Afrika oder Europa? Viele Amerikaner hätten diese Frage nicht beantworten können. Aber um einen lokalen Grenzstreit auf der anderen Seite des Globus zu entscheiden, fordern die Kriegsfanatiker jetzt konkrete Schritte in Richtung eines Atomkriegs, der 60 % der Menschheit auslöschen und die Menschheit in einen primitiven Zustand stürzen könnte.

Die Präsidenten Eisenhower, Kennedy, Johnson, Nixon, Ford, Carter, Reagan und Clinton gingen alle mit äußerster Vorsicht an eine nukleare Konfrontation heran. Doch die Obama-Regierung änderte ihren Kurs, als sie 2014 rücksichtslos die ukrainische Regierung stürzte und die Ukraine mit gegen Rußland gerichteten Waffen überschwemmte. Sie tat dies im Wissen, daß sie damit Rußlands wichtigstes nationales Interesse bedrohte: die Verteidigung seines Territoriums gegen eine nukleare Aggression.

Jetzt droht die Regierung Biden, alle Warnungen in den Wind zu schlagen. Viele der Verbündeten wollen ein Spiel beginnen, bei dem die USA und die NATO Atomraketen abfeuern, sobald Rußland solche Waffen zur Verteidigung seines Territoriums einsetzt. Mit anderen Worten: Wir würden die ganze Welt zerstören, um zu sagen: „Du machst das? Dann nimm das!“

Würde einfache Rache das Töten von Hunderten von Millionen unwissenden Menschen rechtfertigen? Sollen wir die Weltbevölkerung auslöschen, um in einen Grenzkrieg einzugreifen, an dem die USA kein vitales nationales Interesse haben?

Die USA könnten diesen Krieg umgehend beenden, indem sie die Ukraine zu einem neutralen, bündnisfreien Staat machen, so wie es während des Kalten Krieges mit Österreich 1955 getan wurde. Ja, es würde einige territoriale Anpassungen als Folge des Krieges geben. Aber der Frieden würde das anhaltende Blutvergießen beenden, einen nuklearen Flächenbrand abwenden und die langfristige Sicherheit und Unabhängigkeit der Ukraine gewährleisten.

Ein Atomkrieg ist undenkbar; Frieden ist die bessere Lösung. Bitte bedenken Sie das.

Hochachtungsvoll

Senator a.D. Richard Black


Konferenz: Wie die Menschheit die größte Krise der Weltgeschichte überleben kann

Internationale Konferenz des Schiller-Instituts

10. und 11. September, Beginn um 16.00 Uhr (MESZ)

Wie die Menschheit die größte Krise der Weltgeschichte überleben kann

Zum 100. Jahrestag von Lyndon LaRouches Geburt

Sie können sich die Konferenz auf englisch hier archiviert ansehen.

Wir alle erleben heute den gefährlichsten Moment in der Geschichte der Menschheit. Ein möglicher Nuklearkrieg, ein beispiellose Hungersnot und die rasche Ausbreitung neuer Krankheiten ereignen sich gleichzeitig, hervorgerufen durch die malthusianische Politik einer verrückten Fraktion der transatlantischen Elite. Sie inszeniert einen Krieg und einen Staatsstreich nach dem anderen, was, auch wenn sie es ableugnet, vielleicht schon kurzfristig zum Tod von Milliarden von Menschen durch ein nukleares Massaker führen kann.

Die selbstgefälligen angloamerikanischen Statthalter, die ihre geplante Diktatur einer „unipolaren Welt“ als „Vormarsch der Demokratie“ bezeichnen, nehmen sich das Recht, in ein beliebiges Land einzufallen, „um den Planeten zu retten“, gehen aber auf die Barrikaden, wenn Rußland nach dem gewaltsamen Sturz des gewählten Staatschefs in der Ukraine 2014, dem darauf folgenden achtjährigen Krieg gegen den Donbaß und der Mißachtung des von den Vereinten Nationen unterstützten Minsk-Abkommen eine militärische Sonderoperation startet. Nicht nur die Beziehungen zwischen Rußland und den USA/NATO sind auf einem historischen Tiefpunkt; die Provokationen gegen China werden das gleiche in der Pazifikregion bewirken. Von Afrika und den Nationen in Asien und Südamerika wird ultimativ gefordert, sich für das künstliche Konstrukt „USA/NATO gegen Rußland/China“ zu entscheiden. Aber ist das nicht der alte Kolonialismus in neuen Kleidern, verbrämt mit Bezeichnungen wie „Klimasicherheit“, „Autokratien gegen Demokratien“ usw.?

Diese Sichtweise muß zugunsten einer neuen, integrativen weltweiten Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur überwunden werden, basierend auf einem modernen Weltgesundheitssystem, Ernährungssicherheit und Wasserversorgung als unmittelbarem Bereich der Zusammenarbeit zwischen den Nationen. Anstatt zusammenzuarbeiten, werden die Nationen gehalten, moralisch Stellung zu beziehen in Konflikten, die sie nicht ausgelöst haben, denen sie nicht zugestimmt haben und die sie ihrer eigenen Bevölkerung nicht erklären können. Das schmälert ihren gesellschaftlichen Reichtum und bringt ihnen keinen Nutzen.

Aber die Welt hat sich seit der unipolaren Dominanz der 1990er Jahre verändert. Mehr als 150 Nationen haben einen völlig anderen Weg eingeschlagen, der manchmal als Belt and Road-Initiative bezeichnet wird, in Wirklichkeit aber ein neues Paradigma mit einer völlig anderen Ausrichtung ist, die nicht auf eine „Diktatur der Demokratien“ abzielt, sondern eine weltweite Interessenharmonie schaffen will – wirtschaftlich, wissenschaftlich und kulturell.

Erst jetzt wird der Welt bewußt, wie fortschrittlich die wirtschaftlichen Ideen und Prognosen von Lyndon LaRouche, der jetzt 100 Jahre alt werden würde, in den letzten Jahrzehnten waren. Von der Abkopplung des US-Dollars vom Goldstandard am 15. August 1971 bis zu LaRouches „Vier Gesetzen“ zur Rettung der USA und der Weltwirtschaft im Juni 2014 lieferte Lyndon LaRouche Lösungen für jede Krise in der Nachkriegszeit bis heute. Ziel dieser Konferenz ist es, auf der Grundlage von LaRouches Prinzipien der physischen Ökonomie Lösungen zu erörtern und vorzuschlagen, die die Menschheit auch zu diesem späten Zeitpunkt noch vor der vermeidbaren Selbstzerstörung, ja sogar der Selbstauslöschung bewahren könnten.

Panel 1: Wie die Menschheit die größte Krise der Weltgeschichte überleben kann

(Samstag, 10. September, 16 Uhr)

Musik

Moderator: Dennis Speed, Schiller-Institut

1 Helga Zepp-LaRouche (Deutschland), Gründerin, Schiller-Institut, Hauptrede

Ehrungen für Lyndon LaRouche anläßlich seines 100. Geburtstags:

2 Jozef Mikloško (Slowakei), ehemaliger Vizepremierminister, Tschechoslowakei

3 Ding Yifan (China), Stellvertretender Direktor, Forschungsinstitut für Weltentwicklung, China Development Research Center (DRC)

Weitere Beiträge:

1 Prof. Georgy Toloraya, (Russische Föderation), Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands, Russisches Nationales Komitee für BRICS-Forschung: „Wie wir es geschafft haben, die Welt an den Rand zu bringen“

2 Dr. Clifford Kiracofe (USA), ehemaliger leitender Mitarbeiter des US-Senatsausschusses für auswärtige Beziehungen; Präsident, Washington Institute for Peace and Development

3 Ray McGovern (USA), Analyst, Central Intelligence Agency (CIA-ret.), Mitbegründer von Veteran Intelligence Professionals for Sanity (VIPS)

Diskussion

Panel 2: Für das Recht auf freie Meinungsäußerung und Diskussion! Widerstand gegen Schwarze Listen und die Unterdrückung der Wahrheitssuche!

(Samstag, 10. September, 20 Uhr)

Musik

Moderator: Harley Schlanger, Schiller-Institut

1 Diane Sare (USA), Kandidatin für den US-Senat, 2022 (N.Y.), LaRouche-Partei: Hauptrede: „Die Beste aller möglichen Welten“

2 Gretchen Small (USA), Executive Intelligence Review: „Schließung des ukrainischen Zentrums zur Desinformationsbekämpfung, die Gedankenpolizei der Globalen NATO“

3 Oberst Richard H. Black (a.D.) (USA), ehemaliger Leiter der Strafrechtsabteilung der Armee im Pentagon; ehemaliger Staatssenator, Virginia: „Illegale Bestrebungen verbieten, amerikanische Bürger zum Schweigen zu bringen“

4 George Koo, (USA), Vorsitzender der Burlingame-Stiftung, ehemaliger internationaler Unternehmensberater: „Die USA müssen aufhören, die Hitliste zu finanzieren“

5 James Jatras (USA), ehemaliger Diplomat, ehemaliger Berater der Führung der Republikaner im US-Senat: „Das Schiller-Institut: Der Blitzableiter in gefährlichen Zeiten“

6 David T. Pyne: (USA), Stellvertretender Direktor für nationale Operationen der EMP-Task Force für nationale Sicherheit und Heimatschutz: „Warum die Unterstützung eines realistischen Friedensplans ein ‚Kriegsverbrechen‘ ist“

7 Igor Lopatonok (USA), Regisseur und Autor des Dokumentarfilms Ukraine on Fire: „Weg mit der Nazi-Tötungsliste – nicht nur in der Ukraine“

          8 Eva Bartlett, Investigativ-Journalistin 

          9 Mira Terada, Vorsitzende der Stiftung „To Battle Injustice“

10 Bradley Blankenship, (USA) Journalist: „Die Ansicht eines jungen Journalisten über die kriminelle Kriegspolitik der USA und den Versuch, mich zum Schweigen zu bringen“

Diskussion

Panel 3: Vorstellung der „LaRouche-Bibliothek“: LaRouche im Dialog mit den Nationen der Welt

(Sonntag, 11. September, 16 Uhr)

Musik

Moderator: Dennis Small, Beirat, LaRouche Legacy Foundation

1 Helga Zepp-LaRouche (Deutschland), Direktorium, LaRouche Legacy Foundation: „Warum die Welt von Lyndon LaRouche erfahren muß“

2 Lyndon LaRouche Video-Präsentation: „LaRouche im Dialog mit den Nationen der Welt“

3 John Sigerson (USA), Beirat, LaRouche Legacy Foundation: „Ein Rundgang durch die digitale LaRouche-Bibliothek“ (engl.)

4 Gretchen Small (U.S.), Präsidentin, LaRouche Legacy Foundation: „In Kürze: Band II der Gesammelten Werke von Lyndon LaRouche“

Diskussion

Panel 4: Die Kunst des Optimismus: Mit dem klassischen Prinzip die Welt verändern

(Sonntag, 11. September, 20 Uhr)

Musik

Moderator: Jason Ross, The LaRouche Organization

1 Dennis Speed (USA), Schiller-Institut: Hauptrede: „Leibniz und Amerika: Die beste aller möglichen Revolutionen“

2 Megan Dobrodt (USA), Präsidentin, Schiller-Institut USA: „LaRouches Sicht des menschlichen Geistes: Kepler und unser harmonisches Universum“

3 Jacques Cheminade (Frankreich), Präsident, Solidarité et Progrès, ehemaliger Präsidentschaftskandidat: „Optimismus, um von unserer tödlichen Krankheit zu genesen“

4 Anastasia Battle (USA), Chefredakteurin, Leonore Magazin

Diskussion


Webcast: Wir brauchen eine Debatte über Deutschlands wahre Interessen

Helga Zepp-LaRouche eröffnete ihren heutigen Webcast mit einem leidenschaftlichen Appell an die Bürger, sich der Kampagne anzuschließen, um die von den westlichen Regierungen verbreiteten Narrative und ihre eklatante Zensur zu überwinden, mit denen sie ihr kollabierendes System schützen wollen. Die Diskrepanz zwischen dem, was die Menschen wollen, und dem, was die Regierungen praktizieren, deutet auf einen heißen Herbst hin. Insbesondere in Europa, wo die europäischen Regierungen unter dem Druck der USA, Großbritanniens und der NATO wirtschaftlichen Selbstmord begehen, indem sie den Krieg gegen Russland fortsetzen und ihre Wirtschaft von Russland und China abkoppeln.

Der größte Teil der übrigen Welt bewegt sich in eine andere Richtung, hin zu wirtschaftlicher Zusammenarbeit. Diese neue Richtung wurde durch die lebenslange Arbeit ihres verstorbenen Mannes, Lyndon LaRouche, geprägt. Es ist daher nicht überraschend, daß die Bemühungen des ukrainischen „Zentrums zur Bekämpfung von Desinformation“ gegen sie und das Schiller-Institut und seine Mitarbeiter gerichtet sind. Sie forderte die Zuschauer auf, sich an der Mobilisierung gegen diese Zensur zu beteiligen und die Kampagne des Schiller-Instituts für ein neues Bretton Woods und eine neue Sicherheitsarchitektur zu unterstützen.


Helga Zepp-LaRouche: Sanktionen gegen Rußland sofort aufheben!

Flugblatt zum Drucken und Verbreiten

Nur ein Dummkopf sieht es nicht: Die Sanktionen gegen Rußland schaden Rußland nur marginal, aber sie drohen, ganze Schlüsselbereiche der Industrie und Landwirtschaft in Deutschland und ganz Europa dauerhaft zu zerstören! In vielen Ländern gehen deshalb die Bauern mit ihren Traktoren auf die Straße, unterstützt von Taxi- und LKW-Fahrern, weil sie wissen, daß wir auch in Europa sehr bald nicht mehr genug zu essen haben werden. Unsere Ersparnisse werden von der Inflation, die durch die Sanktionen noch verschärft wird, aufgefressen. Der Absturz ins soziale Chaos steht unmittelbar bevor! Und für die Entwicklungsländer bedeuten die Sanktionen den Hungertod für Hunderte von Millionen Menschen!

Und warum das alles? Der serbische Präsident Vucic hat Recht: Der Ukraine-Konflikt ist kein lokaler oder regionaler Krieg, der gesamte Westen führt über die Ukraine bereits einen Weltkrieg gegen Rußland, um „Rußland zu ruinieren“, wie Frau Baerbock sagt. Die Ukraine ist nur das Mittel, mit dem Rußland aus geopolitischen Gründen zerschlagen werden soll, wie kürzlich von US-Kongreßabgeordneten offen gefordert wurde. Und als nächstes soll dann China „abgekoppelt“ werden, dessen wirtschaftlicher Aufstieg um jeden Preis eingedämmt werden soll.

Und wer profitiert von dieser irrsinnigen Politik, die nur im Dritten Weltkrieg enden kann?

Erstens: Die NATO und die Militärindustrie, die immer neue Kriege brauchen, um die gut geölte Profitmaschine am Laufen zu halten.

Zweitens: die Spekulanten der Londoner City, der Wall Street und anderer Finanzzentren, deren Spekulationen die Lebensmittel- und Energiepreise explodieren lassen und denen es egal ist, ob Millionen Menschen ihre Megaprofite mit dem Tod bezahlen.

Drittens: die grünen Malthusianer, die der Meinung sind, daß weniger Menschen einen geringeren Kohlenstoff-Fußabdruck bedeuten und daß dies ohnehin besser für „das Klima“ wäre. Oder Leute wie Davos-Chef Klaus Schwab, der meint, das Hauptproblem für das Klima sei der Impuls der Menschen, die Armut überwinden zu wollen!

Und viertens ein politisches Establishment, das sich aus einer Mischung dieser ersten drei Elemente zusammensetzt und sich als völlig unfähig erwiesen hat, irgend etwas hinzukriegen, egal, ob es um den Kampf gegen die Pandemie, um das Eisenbahnnetz oder die Sicherung des Fachkräftebedarfs der Industrie geht. Statt darüber nachzudenken, daß es ihre ideologiegetriebene Politik ist, die uns an den Rand des vollständigen wirtschaftlichen Kollapses gebracht hat, stricken sie schon wieder ein neues Narrativ, daß entweder Putin an allem schuld sei oder daß rechte oder populistische Kreise jetzt die Krise ausnutzen, blahblahblah.

Aber in ihrer anscheinend grenzenlosen Arroganz übersehen diese selbstgerechten Verfechter der „regelbasierten Ordnung“, daß der Rest der Welt nicht so blöde ist und merkt, daß es hier nur um die Aufrechterhaltung einer letztlich immer noch kolonialistischen Weltordnung geht, die die Privilegien der Milliardäre und Millionäre auf Kosten der Mehrheit der menschlichen Gattung verteidigt. Der Präsident von Sri Lanka, Ranil Wickremesinghe, hat die Sanktionen gegen Rußland verurteilt und erklärt, ihr eigentliches Ziel sei, die Dritte Welt in den Abgrund zu stürzen und in die Knie zu zwingen. Diese Ansicht wird inzwischen von der Mehrheit der Menschheit – dem Globalen Süden, der bei den Sanktionen gegen Rußland nicht mitmacht – geteilt.

Die EU, die USA und Großbritannien haben es mit ihrer mörderischen Sanktionspolitik erst einmal geschafft, sich selbst ins Knie zu schießen. Unsere Industrie und Landwirtschaft drohen unwiderruflich zerstört zu werden, während Rußland, China und die allermeisten Länder des Globalen Südens keine andere Wahl haben, als sich zusammenzuschließen und ein neues Finanz-, Wirtschafts- und Währungssystem zu schaffen, das ihre Interessen verteidigt. Dieses neue System ist im Entstehen begriffen, es schließt Spekulationen ausdrücklich aus und fördert die Realwirtschaft, das Wachstum und die Überwindung der Armut durch Investitionen in den wissenschaftlichen und technischen Fortschritt.

China, und nicht die „regelbasierten Demokratien“, reagiert auf die Tatsache, daß nach Angaben der UNO 1,7 Milliarden Menschen nicht genug zu essen haben. China wird zusammen mit dem Welternährungsprogramm einen globalen humanitären Notvorrat anlegen, aus dem die Nahrungsmittelreserven der Welt und deren Verteilung über sieben strategisch platzierte Zentren mobilisiert werden, um die Welthungerkatastrophe mit aller Kraft zu bekämpfen und zu überwinden.

Es gibt einen offensichtlichen Weg, wie der gordische Knoten mit einem Hieb durchschlagen werden kann, so daß Gas und Öl wieder fließen, Dünger und Pestizide wieder geliefert werden und Lebensmittel wieder dorthin gelangen können, wo sie dringend gebraucht werden!

Die Sanktionen gegen Rußland, aber auch gegen alle anderen Länder, gegen die seit Jahren aus geopolitischen Gründen vorgegangen wird – Iran, Venezuela, Kuba, Afghanistan, Syrien, Jemen – müssen sofort beendet werden! Sanktionen bedeuten unter den Bedingungen von Welthunger, Pandemie und Hyperinflation Völkermord für die Entwicklungsländer und Selbstmord für unsere Industrie und Landwirtschaft!

Sanktionen sind nicht die gerechte Strafe von moralisch höherstehenden „Demokratien“ für die Vergehen der „Autokratien“, sie sind eine brutale Form der Kriegsführung gegen die jeweilige Bevölkerung der sanktionierten Staaten mit dem Ziel, deren Lebensbedingungen so unerträglich zu machen, daß sie sich gegen die jeweilige Führung erhebt und diese stürzt. Die Opfer sind aber immer die Menschen, egal ob in Rußland, Afghanistan, Jemen, Ukraine oder Deutschland!

Deshalb:

– Sofortige Beendigung aller Sanktionen, die nicht vom UN-Sicherheitsrat unterstützt werden!

– Für eine umfassende Kooperation aller Nationen dieser Welt für eine neue, gerechte Weltwirtschaftsordnung!

– Nicht Konfrontation, sondern Kooperation!

– Für die Verdoppelung der Nahrungsmittelproduktion weltweit!

Helfen Sie mit, diese Erklärung zu verbreiten!


Helga Zepp-LaRouche in der CGTN-Sendung „The Dialogue“

Helga Zepp-LaRouche wurde am 2. April in der CGTN-Sendung „The Dialogue“ mit dem Moderator Xu Qinduo interviewt. Das Gespräch drehte sich um die Videokonferenz zwischen der EU und China, an der Präsident Xi Jinping sowie EU-Ratspräsident Charles Michel und die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen teilnahmen.

XU: Helga, was denken Sie, welche Rolle die Ukraine-Frage in den Beziehungen zwischen China und der Europäischen Union spielt? Gibt es einen Weg, wie beide Seiten mit dem Thema umgehen könnten? Beeinflusst das ihre Beziehungen?

HELGA ZEPP-LAROUCHE: Offensichtlich. Die EU hatte im Vorfeld auf ihrer Webseite erklärt, daß sie die Ukraine-Frage praktisch als einziges Thema behandeln möchte. Sie wollen, daß China vermittelt und Einfluss auf Rußland nimmt. Aber ich denke, es ist ganz klar, daß sich China auf keine Seite stellen will. Angesichts der Tatsache, daß sich die EU-Wirtschaft im freien Fall befindet, d.h. angesichts des massiven COVID-Problems und der Sanktionen ist Europa in keiner starken Position. Ich denke, China hat ein Konzept, das sich für eine Vermittlerrolle eignet, und zwar die Idee von Präsident Xi Jinping von einer gemeinsamen Zukunft für eine gemeinsame Menschheit. Ich denke, das ist im Moment das wichtigste Konzept, da wir uns in einer strategisch gefährlicheren Situation befinden als während der Kubakrise.

Was wir also wirklich brauchen – und ich denke, China ist hierfür in einzigartiger Weise in der Lage –, ist eine neue internationale Sicherheitsarchitektur, die die Interessen jedes einzelnen Landes auf dem Planeten berücksichtigt. Denn der Grund für die Ukraine-Krise ist die seit 30 Jahren anhaltende NATO-Osterweiterung, über die der Westen nicht einmal mehr diskutieren will. Aber die Frage ist, wie kommen wir da wieder raus? Wir brauchen eine neue Sicherheitsarchitektur, und ich habe vorgeschlagen, daß sie auf die Tradition des Westfälischen Friedens zurückgehen sollte, der 150 Jahre Religionskriege in Europa beendete. Die Situation heute ist angesichts der Gefahr eines Atomkrieges viel gefährlicher als damals.

Ich glaube, die Europäer ignorieren völlig die Tatsache, daß ein neues System im Entstehen begriffen ist, das auf der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit und der BRICS, dem Zusammenschluss von Rußland, Indien und China, basiert. Indien hat sich geweigert, sich für die Vereinigten Staaten vereinnahmen zu lassen, will aber auch neutral bleiben. Wir werden nur dann aus dieser Situation herauskommen, wenn die Europäer – und letztlich auch die Vereinigten Staaten – verstehen, daß es in ihrem besten Interesse ist, mit der Belt and Road Initiative zusammenzuarbeiten, um die wirklichen Probleme anzugehen, die die gesamte Menschheit betreffen. Die Pandemie ist noch nicht vorbei, und es herrscht eine Hungerkrise. Ein chinesischer Wirtschaftswissenschaftler sagte kürzlich, daß aufgrund der Sanktionen gegen Rußland 1 Milliarde Menschen in diesem Jahr an Hunger zu sterben drohen. Ich denke also, wenn China eine Vermittlerrolle spielen und sagen würde, daß all diese Probleme gleichzeitig angegangen werden müssen, dann könnte die Ukraine kein geopolitischer Spielball zwischen der EU und Rußland mehr sein, sondern zu einer Brücke für die Zusammenarbeit auf dem eurasischen Kontinent werden.

XU: Das ist ein guter Punkt, Helga. China hat sehr viel Wert auf Zusammenarbeit gelegt, von der alle profitieren. China ist auch stolz darauf, eine Quelle von Frieden und Stabilität zu sein. Wenn es um die Zusammenarbeit zwischen China und der EU geht, wissen wir, daß beide Seiten große Zivilisationen sind, sie sind zwei der größten Volkswirtschaften. Sie repräsentieren die beiden größten Märkte. Betrachtet man also ihre Zusammenarbeit vor dem Hintergrund wachsender Spannungen, ja sogar eines aufkommenden Kalten Krieges, wie wichtig ist es, Helga, daß die EU und China in verschiedenen Bereichen weiter zusammenarbeiten?

ZEPP-LAROUCHE: Ich denke, für die EU ist diese Frage viel existentieller, als sie zugibt, denn es gibt zwei Möglichkeiten. Entweder findet die EU einen Weg, mit China zusammenzuarbeiten, und auf diese Weise kann der Konflikt gelöst werden, oder es setzen sich diejenigen Leute im Westen durch – vor allem in Großbritannien und in den Vereinigten Staaten –, die eine vollständige Entkopplung des Westens von den sogenannten „autoritären Regimen“ wollen. In diesem Fall würde der Westen meiner Meinung nach erheblich in Mitleidenschaft gezogen, denn seine Werte beruhen viel stärker auf monetaristischen Werten als zum Beispiel in China und den Ländern, die mit der BRI zusammenarbeiten, weil diese sich viel stärker auf die physische Wirtschaft konzentrieren. Wenn der Westen also eine vollständige Abkopplung anstrebt, würde er darunter sehr leiden. Hoffentlich begreift die Europäische Union, daß es nicht in ihrem Interesse ist, diesen Weg zu gehen, auch wenn Victoria Nuland gerade hier war und Europa aufgefordert hat, sich ganz auf die Seite der USA zu stellen.

Ich denke also, daß viel von den Initiativen abhängt, die China vorgeschlagen hat, denn China vertritt im Moment die einzige Politik, die einen Ausweg bietet: Und das ist die gemeinsame Zukunft der einen Menschheit. Ich denke, immer mehr Menschen erkennen das.

……

XU: Helga, zur weiteren Zusammenarbeit: Wir wissen, daß es ein sehr wichtiges Handelsabkommen, ein umfassendes Investitionsabkommen zwischen China und der EU gibt. Werden wir also während des Gipfels oder danach irgendwelche Fortschritte sehen? Sollten wir diese Art der Zusammenarbeit vielleicht wiederbeleben?

ZEPP-LAROUCHE: Ich denke, dieses Abkommen wäre für beide Seiten von Vorteil und sollte deshalb vorangetrieben werden. Aber angesichts der derzeitigen geopolitischen Spannungen bin ich nicht sehr zuversichtlich, daß dies auf diesem Gipfel erreicht werden kann. Meines Erachtens wird das transatlantische Finanzsystem zusammenbrechen – man denke nur an die Hyperinflation, die schon lange vor dem Ausbruch der Ukraine-Krise eingesetzte hatte. Daher sollte die Frage eines neuen Finanzsystems, eines neuen Kreditsystems in der Tradition des Bretton-Woods-Systems auf die Tagesordnung gesetzt werden, denn es besteht die Gefahr einer Wiederholung der Krise von 2008, nur in einem viel größeren Ausmaß. Die US-Notenbank wagt es aufgrund der Verschuldung des gesamten Systems nicht, die Zinsen zu erhöhen, um die Inflation zu bekämpfen. Daher sollte eine neue Kreditpolitik auf die Tagesordnung gesetzt werden, und in diesem Zusammenhang läßt sich dann das Handelsabkommen zwischen der EU und China ausweiten. Aber ich denke, das Problem ist viel grundlegender, als daß es durch ein einzelnes Abkommen angegangen werden könnte.

XU: Vielen Dank an Sie, Helga.


Internet-Konferenz am 9. April 2022: Die Schaffung einer neuen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur für alle Nationen

Das internationale Schiller-Institut veröffentlicht dieses Programm für die am 9. April stattfindende Konferenz mit führenden Rednern aus der ganzen Welt, die eine neue Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur für alle Nationen schaffen soll.

Zum englischen Archiv

Pressemitteilung lesen

Unsere Welt steht vor der unmittelbaren Gefahr eines Weltkrieges, im schlimmsten Fall eines Atomkriegs, der die Auslöschung der menschlichen Gattung bedeuten würde. Und es droht eine wirtschaftliche Zerstörung, die Milliarden von Menschen in Mitleidenschaft ziehen würde. Es ist daher von äußerster Dringlichkeit, eine neue Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur für alle Nationen zu schaffen, die die Interessen jeder einzelnen Nation auf dem Planeten berücksichtigt.

Der gegenwärtige Krieg in Europa, die aufeinanderfolgenden Kriege in Afghanistan, Syrien, Irak, Libyen, Jemen, Somalia und Sudan sowie die Ausbreitung von Hungersnöten und Krankheiten haben bereits Millionen unschuldiger Menschen das Leben gekostet oder ihre Lebensgrundlage und ihre Zukunft zerstört. Die COVID-Krise gemahnt uns, daß das Leben aller Menschen auf der Erde eng miteinander verbunden ist und wir uns auf Nachhaltigkeit und Inklusion konzentrieren müssen, um den Zustand unseres Planeten und der Menschen zu verbessern. Daher besteht unsere Aufgabe nicht nur darin, diese selbstzerstörerische Entwicklung zu stoppen, sondern auch die Grundbedingungen für Frieden und Wohlstand auf der Grundlage der gemeinsamen Ziele der Menschheit zu schaffen. Wir müssen ein neues Paradigma entwerfen, eine neue Ordnung, die das Interesse unseres Planeten und aller Menschen in den Mittelpunkt stellt, um die Menschheit auf die nächste Stufe zu heben.

Hinter der unmittelbaren Kriegsgefahr verbirgt sich die bereits im Gang befindliche Kernschmelze des transatlantischen Finanzsystems. Weltweit hat ein hyperinflationärer Prozeß eingesetzt, der mit einem Zusammenbruch der westlichen Volkswirtschaften einhergeht. Die Londoner City und die Wall Street, die dieses System dominieren, sind darauf aus, jede funktionierende Alternative zu ihrem System zu zerstören, wie sie von Rußland, China, Indien oder anderen Nationen repräsentiert wird. Das Finanzsystem des herrschenden Establishments hat das Ziel, die koloniale Unterentwicklung des Entwicklungssektors mit malthusianischer Politik fortzuführen. Um dieser zu Krieg und Zerstörung führenden Entwicklung Einhalt zu gebieten, ist es daher notwendig, ein völlig neues Finanzparadigma zu schaffen.

Der Westfälische Friede ist dabei unser Bezugspunkt. Darin wurde nicht nur der Vorteil des anderen und das ewige Vergeben und Vergessen aller begangenen Verbrechen festgelegt, sondern er beinhaltete auch eine finanzielle Neuordnung aller beteiligten Länder. Unbezahlbare und illegitime Schulden und finanzielle Forderungen wurden aufgehoben, meist durch Schuldenerlaß oder ausgehandelte Umschuldung. Außerdem wurde die Rolle des Staates beim Wiederaufbau der Nationen nach dem Krieg gestärkt.

Aus dem Westfälischen Frieden entwickelte sich das internationale Völkerrecht, das in der UN-Charta seinen bisher fortschrittlichsten Ausdruck fand und im neuen Paradigma unbedingt beibehalten werden muß. Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die Zehn Prinzipien von Bandung und die Fünf Prinzipien des Friedlichen Zusammenlebens enthalten universelle Ideen, die für die Förderung von Frieden, Entwicklung und Zusammenarbeit in der Welt gültig bleiben.

Die Weltordnung, wie sie nach dem Zweiten Weltkrieg entstand, brachte die UNO, die Weltbank, den IWF, die NATO, die WTO, die WHO und ähnliche Einrichtungen hervor. Diese Einrichtungen waren schwerpunktmäßig auf Demokratie, Menschenrechte, Kapitalismus, Konsum und Militärbündnisse ausgerichtet und haben in den letzten 75 Jahre ihrem Zweck gedient. Ihr größter Mangel bestand darin, daß die von Präsident Roosevelt geplanten Vorgaben für das Bretton-Woods-System nicht erfüllt wurden, nämlich den Lebensstandard der Menschen im Entwicklungssektor zu erhöhen und den Kolonialismus zu beenden. Es ist an der Zeit, die Welt neu zu gestalten, um die Vorteile der neuen Konnektivität und des neuen Paradigmas zu nutzen und sich auf die menschlichen Grundbedürfnisse, Inklusion, ein neues Wirtschaftssystem, dauerhaftes Überleben und Frieden für alle zu konzentrieren.

Wir sind zutiefst davon überzeugt, daß Frieden nur durch eine drastische Umgestaltung des Weltwirtschaftssystems erreicht werden kann, um dieser Anschauung gerecht zu werden. Eine solche neue Vision der Welt, die an den besten Impulsen der Vergangenheit anknüpft, gebietet es, daß Nachhaltigkeit, Inklusivität und Konnektivität an die Stelle von geopolitischer Dominanz und der moralischen Erniedrigung der Schwachen treten.

Wir veranstalten diese Konferenz, um den Führungen unserer Nationen Visionen, Charakter, Fähigkeiten und Engagement zu vermitteln. Nur so können wir gemeinsam Einheit, Gerechtigkeit, Demokratie, Dezentralisierung und menschliche Entwicklung erreichen. Die Regierenden müssen sich an ihre Versprechen halten, anstatt sich der internationalen regelbasierten Ordnung der Finanziers und Oligarchen zu unterwerfen. Es ist eine Frage von Leben und Tod, die „Weltuntergangsuhr“ anzuhalten, bevor die Mitternacht schlägt.

Die neue Vision einer neuen globalen Plattform, die die Menschheit auf eine neue höhere Ebene führen soll, ist in den „vier Gesetzen“ des renommierten amerikanischen Wirtschaftswissenschaftlers Lyndon LaRouche detailliert beschrieben:

– Die sofortige weltweite Inkraftsetzung des unveränderten Glass-Steagall-Trennbankengesetzes von US-Präsident Franklin Delano Roosevelt aus den 1930er Jahren, um die gigantische spekulative Finanzblase einer Konkurssanierung zu unterziehen und die Ausplünderung menschlicher Arbeit zu unterbinden.

– Rückkehr zu einem dirigistischen nationalen Bankensystem, wie es vom ersten US-Finanzminister Alexander Hamilton eingeführt und später von denjenigen aufgegriffen wurde, die von ihm zu erfolgreichen Entwicklungssystemen angeregt wurden.

– Ein darauf basierendes Kreditsystem, um hohe Produktivitätsraten im Arbeitsprozeß zu erzeugen und die realwirtschaftliche Produktivität und den Lebensstandard von Personen und Haushalten zu erhöhen.

– Ein Crash-Programm zur Entwicklung der Kernfusion als Motor für die Entdeckung neuer physikalischer Prinzipien und grundlegender Durchbrüche in der Wissenschaft, um neue Entwicklungsstufen und Energieflußdichten zu erreichen.

Die Online-Konferenz beginnt mit einer Plenarsitzung, an der führende Redner aus Europa, den USA, Rußland, China, Indien und Afrika teilnehmen: Helga Zepp-LaRouche, Botschafter Anatoli Antonow, Sam Pitroda, Jay Naidoo, Chen Xiaohan, Alessia Ruggeri und Botschafter P.S. Raghavan. Es folgen drei Einzelsitzungen zu den Themen Wirtschaft, Sicherheit und Entwicklung, an denen weitere namhafte Redner aus aller Welt teilnehmen: Prof. Justin Lin, Dr. George Koo, Saeed Naqvi, Princy Mthombeni, Jacques Cheminade, Caleb Maupin, Diogène Senny, Mike Callicrate, und andere.

Unterschreiben und Verbreiten Sie die Petition:

Für eine internationale Konferenz zur Schaffung einer neuen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur für alle Nationen!

Zur Petition →

Konferenz für die Schaffung einer neuen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur für alle Nationen

9. April 2022, ab 15.00 Uhr (MESZ)

Plenarsitzung (90 min), 15.00 Uhr (MESZ)

Moderator: Dennis Speed (USA), Schiller-Institut

1) Helga Zepp-LaRouche; Gründerin und Vorsitzende des Schiller-Instituts: Begrüßung und Grundsatzrede, „Die Notwendigkeit eines neuen Paradigmas“

2) Seine Exzellenz Botschafter Anatoly Antonov; Russischer Botschafter in den Vereinigten Staaten: „Aussichten für den Aufbau einer neuen internationalen Sicherheitsarchitektur“

3) Sam Pitroda; Erfinder, Unternehmer und politischer Entscheidungsträger, USA/Indien: „Die Notwendigkeit, die Welt neu zu gestalten“

4) Jay Naidoo; Kabinettsminister unter Präsident Nelson Mandela, Südafrika: „Die afrikanische Perspektive“.

5) Chen Xiaohan; Chinese People’s Association for Peace and Disarmament (Chinesische Volksvereinigung für Frieden und Abrüstung): „Gemeinsame Zukunft der Menschheit“

6) Alessia Ruggeri; Sprecherin des Comitato per la Repubblica und Gewerkschaftsführerin (Italien): „Für ein Europa der Vaterländer mit dem Westfälischen Frieden“

Diskussion unter den Podiumsteilnehmern

1. Sitzung: Wirtschaft , 17.00 Uhr (MESZ)

Moderator: Harley Schlanger (USA), Schiller-Institut

1) Dennis Small; iberoamerikanischer Redakteur, EIR: „Die neue Architektur: Ein Programm zur Verhinderung des Hungertods einer Milliarde Menschen aufgrund der Sanktionen“

2) Prof. Justin Yifu Lin; Dekan des Instituts für Neue Strukturökonomie; Dekan des Instituts für Süd-Süd-Kooperation und Entwicklung; Ehrendekan der Hochschule für Nationale Entwicklung, Universität Peking: „Chinas BRI: Seine Begründung und wahrscheinlichen Auswirkungen“

3) Saeed Naqvi; bekannter indischer Journalist, Fernsehkommentator und Interviewer: „Die Rolle und Verantwortung der Medien“

4.) Dr. George Koo (USA), Vorsitzender der Burlingame-Stiftung und internationaler Unternehmensberater i.R.: „US-Sanktionen gegen Rußland und China sind der Selbstmord für den Dollar.“

5) Fraydique Gaitán, Präsident des kolumbianischen Gewerkschaftsbundes CTU USCTRAB: „IAO-Dreigliedrigkeit, der Schlüsselansatz für einen stabilen und dauerhaften globalen Frieden“; und Pedro Rubio, führendes Mitglied des Gewerkschaftsbundes CTU USCTRAB und Präsident der Vereinigung der Beamten des Allgemeinen Rechnungshofs von Kolumbien: „Südamerika und die neue Entwicklungsarchitektur“.

Offene Diskussion

Pausenzeit: 30 Minuten

2. Sitzung: Sicherheit (90 min), 19.00 Uhe (MESZ)

Moderator: Harley Schlanger (USA), Schiller-Institut

1) Jacques Cheminade; Präsident von Solidarité et Progrès, Frankreich: „Der Westfälische Frieden um der Thukydides-Falle zu entkommen“

2) Diogène Senny; Präsident der Panafrikanischen Liga UMOJA Kongo, Republik Kongo: „Was Afrika von der Welt erwartet“

3.) Caleb Maupin (USA), Gründer und Direktor, Center for Political Innovation: „Die Effekte der unilateralen Sanktionen der USA und des Westens auf die Sicherheit“

3) Mike Callicrate; Viehzüchter aus Kansas, Politischer Berater, Gründer und Inhaber von Ranch Foods Direct: „Die Ära der Kartelle ist vorbei – Mehr souveräne Bauern, Lebensmittel für alle, Verdoppelung der weltweiten Nahrungsmittelproduktion“

Offene Diskussion

3. Sitzung: Entwicklung (90 min.), 20.15 Uhr (MESZ)

Moderator: Jason Ross (USA), Schiller-Institut

1) Dennis Speed; Komitee für die Koinzidenz der Gegensätze, Autor und langjähriger Leiter der LaRouche-Bewegung: „Die dringende Notwendigkeit eines Weltgesundheitssystems“

2) Helga Zepp-LaRouche, „Die Operation Ibn Sina“, Dipl. Ing. Daud Azimi, Board Member Peace National Front of Afghanistan: “Afghanistan: Die dringenden wirtschaftlichen und politischen Erfordernisse heute“

3) Princy Mthombeni; Kommunikationsspezialistin, Gründerin Africa4Nuclear, Südafrika: „Energiesicherheit für Afrika“

Offene Diskussion

Abschließende Bemerkungen: Helga Zepp-LaRouche und Sam Pitroda


Petition: Für eine internationale Konferenz zur Schaffung einer neuen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur für alle Nationen!

Das Schiller-Institut veröffentlichte am 23. Februar den folgenden Aufruf.

Für eine internationale Konferenz zur Schaffung einer neuen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur für alle Nationen!

4611 Unterschriften

PDF zum Ausdrucken und Verbreiten

Update, 20. April 2022

Seit der Veröffentlichung der folgenden Petition am 23. Februar wurde sie von über 4100 Personen aus 65 Ländern unterzeichnet. Allerdings nähert sich die nukleare Weltuntergangsuhr immer weiter der Mitternacht, da die USA, das Vereinigte Königreich und die NATO-Streitkräfte immer mehr schweres militärisches Gerät in die Ukraine schicken und gleichzeitig weitere Truppen und Waffen an die russische Grenze verlegen. Überall wird ein Atomkrieg als wahrscheinliche Folge hiervon nicht ausgeschlossen – ein Wahnsinn, wie es ihn in der modernen Geschichte noch nie gegeben hat. Die illegalen Sanktionen gegen Rußland, die dem Westen mehr schaden als Rußland, haben nur die Hedgefonds-Spekulanten in der Londoner City und an der Wall Street beflügelt, die eine hyperinflationäre Explosion ausgelöst haben, die zu zunehmender Verelendung und Hunger weltweit führt.

Das Schiller-Institut veranstaltete am 9. April eine Konferenz zum gleichen Thema wie die Petition (siehe hier) – ein historisches Ereignis, das zeigte, daß die Mehrheit der Nationen und Völker sich zusammenschließen kann, um nicht nur den Kriegstreibern ein Ende zu bereiten, sondern um vor allem die notwendige Neuordnung der Weltwirtschaft voranzubringen. Die Hauptredner der Konferenz waren die Gründerin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, und der Botschafter der Russischen Föderation in den Vereinigten Staaten, Anatoli Antonow. Aber auch führende Vertreter aus Indien, China, Südafrika und Iberoamerika sowie Europäer und Amerikaner kamen zu Wort.

Die Konferenz muß der Beginn eines sich rasch ausweitenden Dialogs zwischen den Bürgern der Welt auf allen Ebenen sein, um ein neues Paradigma für die Menschheit zu schaffen, das auf Frieden durch Entwicklung beruht. Die Unterzeichnung und Verbreitung dieser Petition ist eine dringende Aufgabe für alle, die guten Willens sind.


Für eine internationale Konferenz zur Schaffung einer neuen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur für alle Nationen!

Angesichts der eskalierenden Ukrainekrise fragen Menschen in aller Welt sich selbst und ihre Regierungen höchst besorgt, wo das alles enden soll. Steuert es auf die ganz große, vielleicht sogar thermonukleare, globale Konfrontation zu? Stehen wir vor einer umgekehrten, noch gefährlicheren Kubakrise? Wird die Menschheit überhaupt überleben?

Die Ursache dieser sehr realen Kriegsgefahr ist der Zusammenbruch des gesamten transatlantischen Finanzsystems. Eine fast zwei Billiarden Dollar große Spekulationsblase aus Derivaten und Schulden platzt gerade. Weltweit wurde ein hyperinflationärer Prozeß entfesselt, der mit einem Zusammenbruch der Realwirtschaft der westlichen Länder einhergeht. Die Londoner City und die Wall Street, die Eigentümer dieses bankrotten Systems, versuchen verzweifelt, jede funktionierende Alternative zu ihrem System zu vernichten – wie die Allianz zwischen Rußland und China im Rahmen der Gürtel- und Straßen-Initiative (BRI), die inzwischen fast 150 Länder umfaßt -, und das Finanzestablishment hat offen erklärt, daß es genau darum geht.

Das hat auch Wladimir Putin getan, der richtig erklärte, daß die unaufhaltsame Expansion der USA, Großbritanniens und der NATO nach Osten bis an Rußlands Grenzen von dieser Wirtschaftspolitik getrieben ist, und daß sie Rußlands nationale Sicherheit in einer Weise bedroht, die es nicht akzeptieren kann.

Um den Marsch in den Krieg zu stoppen, brauchen wir daher einen grundlegenderen Ansatz, nämlich die Einführung eines völlig neuen Paradigmas, das die Sicherheit und die wirtschaftliche Entwicklung aller Länder der Welt gewährleistet. Der einzige Präzedenzfall der Neuzeit im Westen dafür ist der Westfälische Frieden von 1648, der 150 Jahre Religionskriege in Europa beendete. Dieser Friede wurde erst geschlossen, als alle Parteien erkannt hatten, daß es keinen Sieger und nur sehr wenige Überlebende geben würde, wenn sie so weitermachen würden. Sie entschieden sich dafür, ein neues Paradigma zu schaffen, das auf der Wahrung der Interessen der anderen basiert, und auf der Prämisse, daß die Sicherheit aller die erste Voraussetzung für die Sicherheit jeder einzelnen Partei ist.

Das ist die wichtigste Lehre des Westfälischen Friedens für heute. Die Welt steht heute an einem ähnlichen Scheideweg. Wenn die derzeitige Geopolitik fortgesetzt wird, ist ein Atomkrieg eine sehr reale Möglichkeit, und nach ihm gäbe es keine Sieger und höchstwahrscheinlich auch keine Überlebenden.

Stattdessen muß unverzüglich eine internationale Konferenz nach dem Vorbild des Westfälischen Friedens einberufen werden. Das grundlegende Interesse aller Parteien ist, daß die zentralen wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Interessen jedes einzelnen berücksichtigt werden – mit anderen Worten eine Ordnung, die auf dem Nutzen des anderen, auf dem Gemeinwohl und auf Respekt und Liebe der gesamten Menschheit beruht.

Auch das Wirtschaftssystem muß drastisch umgestaltet werden, um diese Perspektive zum Ausdruck zu bringen. Der bekannte amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Lyndon LaRouche hat im einzelnen beschrieben, wie ein solches System funktionieren würde, ausgehend von den von ihm so genannten „Vier Gesetzen“:

1. Sofortige Wiedereinführung der Glass-Steagall-Bankentrennung, die US-Präsident Franklin D. Roosevelt einführte, und zwar in Hinsicht auf das Prinzip des Handelns unverändert. Das bedeutet, daß die gesamte spekulative Finanzblase einer Konkurssanierung unterzogen werden muß.

2. Rückkehr zu einem von oben gesteuerten und präzise definierten Nationalbankwesen, wie es der erste Finanzminister der USA Alexander Hamilton dargelegt hat.

3. Der Zweck eines solchen föderalen Kreditsystems ist es, hochproduktive Trends zur Verbesserung der Beschäftigung zu erzeugen, verbunden mit der Absicht, die realwirtschaftliche Produktivität und den Lebensstandard der Menschen und Haushalte zu erhöhen.

4. Einführung eines „Crash-Programms“ zur Entwicklung der Kernfusion, um Durchbrüche in der Wissenschaft zu fördern, die für unbegrenztes Wirtschaftswachstum und unbegrenzte Entwicklung erforderlich sind.

Das Schiller-Institut und seine Gründerin Helga Zepp-LaRouche rufen hiermit dazu auf, die internationale Diskussion anzustoßen, die dringend notwendig ist, um eine solche Konferenz einzuberufen und die „Weltuntergangsuhr“ anzuhalten, bevor sie Zwölf schlägt. Es ist an der Zeit, daß Institutionen und Persönlichkeiten aus allen Nationen sich öffentlich zu Wort melden und sich dieser Mobilisierung für eine internationale Konferenz zur Schaffung einer neuen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur für alle Nationen anschließen.

Prominente Unterzeichner

Afrika:

Tse Anye Kevin, Stellvertretender Präsident, State 55 Afrika

Algerien

Smaine Djella, Professor, Universität Algiers

Argentinien:

Daniel Adrogue Tierarzt, Peronist

Enrique Juan Box, Medienpersönlichkeit

Luis Bragagnolo, Peronist, Tierarzt

Roberto Fritzsche, rofessor, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, Universität Buenos Aires

Ruben Darìo Guzzetti, Professor, Argentinisches Institut für geopolitische Studien

Juan Francisco Numa Soto,Verfassungsrechtler

Carlos Perez Galindo, Jurist

Alejandro Yaya, Vizepräsident, Ziviles Institut für Raumfahrttechnik

Sergio Benitez , Generalsekretär, Argentinische Arbeitervereinigung Salto Grande (SIATRASAG)

Walter Formento, Direktor, Center for Economic and Policy Research (CIEPE)

César Gerardo Milani, Generalleutnant i.R., ehem. Stabschef der argentinischen Armee

Guillermo Urdiñez, Bauunternehmer

Australien:

Trudy Campbell, Australische Bürgerpartei

Belgien:

Frans Vandenbosch, Autor von „Staatskunst und Gesellschaft in China“

Bolivien:

Edwin De la Fuente Jeria, Ehemaliger Oberbefehlshaber der bolivianischen Streitkräfte

Max Ibañez, Ehemaliger Sekretär für die Beilegung von Beschwerden, Nationaler Arbeiterverband der Elektro-, Telefon- und Wasserindustrie Boliviens

Sandra Marca Uscamayta, Koordinator für die Integration der bäuerlichen, indigenen und einheimischen Wirtschaftsorganisationen in Bolivien

Samuel Luján, Universitätsprofessor für Informatik

Brasilien:

Jairo Dias Carvalho, Professor für Technikphilosophie an der Bundesuniversität von Uberlândia

Igor Maquieira, Biologe; Mitglied von CLINTEL

Mario Braga, Anwalt, Übersetzer (chinesisch)

Carlos Mohn, Dozent; Zahnchirurg; MBA, Geschäftsleitung, Getulio Vargas-Stiftung

Bulgarien

Aksinia Koleva, Direktor, Konfuziusinstitut, Sofia

Chile

Bernardo Castro, Menschenrechtsaktivist

Marcia García, Journalistin und Produzentin von Dokumentarfilmen für verschiedene chilenische Kindermedien

Andres Ignacio Yavar Lorca, Social-Media-Kommentator und Unternehmer

China

Yifan Ding, Vorsitzender und Professor für Auslandsstudien, Peking-Universität

Costa Rica

Martha Rollins, Beraterin für internationale Projekte

Ecuador

Alexis Ponce, Rechtsberater, Nationale Vereinigung von Patienten und gefährdeten Familien Ecuadors

Ernesto Pazmiño Granizzo, Anwalt für Menschenrechte, Universitätsprofessor, ehemaliger Generalstaatsanwalt Ecuadors, ehemaliger Vizepräsident des Justizzentrums der Amerikanischen Länder

Eudín Emilio Ramos Hilarraza, Musiker, Biologe

Kanada:

Julian Fell, Biologe, Co-Direktor Bereich F, Regionalregierung von Nanaimo, British Columbia

Faisal Huda, Geschäftsführer, BUNA Capital Inc.

Bill MacPherson, Ehemaliger Präsident, Verband der Technologen und Techniker für angewandte Wissenschaften von British Columbia

John Stone, MChE, Mitglied, Verband der Berufsingenieure, Geologen und Geophysiker von Alberta

Kolumbien:

Mario Guillermo Acosta Alarcon, Wissenschaftler und Autor, Generaldirektor von CIFRA (Space Lab. City)

Ross Carvajal Journalist

Everardo Hernandez Pardo, Gewerkschafter

Alba Luz Pinilla, Vizepräsident der politischen Bewegung DIGNIDAD, Kolumbien

Pedro Rubio, Präsident der Vereinigung der Beamten des Obersten Rechnungshofs der Republik

Carlos Julio Díaz, Zivilgesellschafts- und Gewerkschaftsführer

Elkin Salcedo, Geophysiker, Professor, Universidad del Valle, Cali.

Kongo, Demokratische Republik:

Diogène Senny, Vorsitzender der Ligue Panafricaine – UMOJA Congo; Coordination avec les Partis Panafricanistes

Dänemark:

Tom Gillesberg, Direktor, Schiller-Institut, Dänemark; ehemaliger Kandidat für das dänische Parliament

Jelena Nielsen, Direktorin, Russisch-Dänischer Dialog

Jens Jørgen Nielsen, Ehemaliger Moskau-Korrespondent der dänischen Tageszeitung Politiken; Autor von Büchern über Rußland und die Ukraine; Ko-Leiter des russisch-dänischen Dialogs

Thomas Vissing, Direktor der China-Nordic Trading Company

Dr. Li Xing, Professor für Entwicklung und internationale Beziehungen, Fachbereich für Politik und Gesellschaft, Universität Aalborg

Dominikanische Republik:

Ramon Emilio Concepcion, Rechtsanwalt, Präsidentschaftskandidat für die Partei PRM (2020)

Ramon Gross, Professor, Katholische Universität Santo Domingo

Dante Ortiz Nunez, Historiker, Professor für Geschichte, Autonome Universität von Santo Domingo

Domingo Reyes, Ehemaliger Professor für Wirtschaftswissenschaften, PhD für Hochschulwesen

Rafael Reyes Jerez, Fernsehproduzent, „Face to Face“ und „Wirtschaft und Politik“ auf Chanel 69 Teleradioamérica

Samuel Encarnación, Theologe, christlich-evangelikale Kirche

Enrique Antonio Sánchez Liranzo, Anwalt, Schriftsteller, Dichter

Luis González, Direktor, Zentrum für die Analyse internationaler Studien, Universidad del Caribe

Donetsk, Volksrepublik:

Russell “Texas” Bentley, Journalist, ehemaliger Vizepräsident der Humanitären Hilfe im Donbass

Frankreich:

Jacques Cheminade, Präsident, Solidarité et Progrès, ehemaliger Präsidentschaftskandidat

Alain Corvez, Oberst a.D., Berater für internationale Strategie; ehemaliger Berater des Kommandierenden Generals der UNO-Truppe im Südlibanon (UNIFIL)

Ali Ratsbeen, Präsident der Akademie für Geopolitik in Paris

Deutschland:

Dr. jur. Wolfgang Bittner, Autor

Ole Doering Professor, Hunan Normal University; Außerordentlicher Professor, Dep’t. for Global Health, Peking University; Privatdozent, KIT

Harald Koch, ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestages

Rainer Sandau , Technischer Direktor, Satelliten und Weltraumanwendungen, Internationale Akademie für Astronautik (IAA)

Prof. Wilfried Schreiber, Prof. Dr. sc. oec. et Dr. Phil.

Helga Zepp-LaRouche, Gründerin und Vorsitzende des Schiller-Instituts

Prof. (em.) Dr. med. Ludwig E. Feinendegen, Ehemaliger ordentlicher Professor und Direktor, Abteilung für Nuklearmedizin, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf; Programmmanager, DOE, Washington, DC; Berater, NIH, Abteilung für Nuklearmedizin, 2000-08

Schultze, Christian, ehem. Mitglied der letzten (frei gewählten) Volkskammer der DDR; ehem Mitglied des 11. Deutschen Bundestages

Weickert, Günter, Prof. Dr., NRW

Nennstiel, Gerhard, Verein Freie Deutsche Gewerkschaften Geschichtsverein

Prof. Fischer, Hans, VTNVAGT (Verband zur Pflege der Traditionen der Nationalen Volksarmee und der Grenztruppen der DDR e.V.), Fregattenkapitän a.D.

Dr. Posth, Johannes, Deutsch-Ukrainische Forum

Trautvetter, Bernhard, Bundesausschuss Friedensratschlag

Schierhorn, Uwe, Initiative Atomkrieg-aus-Versehen

Griechenland:

Leonidas Chrysanthopoulos, Botschafter ad Honorem; Generalsekretär der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit am Schwarzen Meer (BSEC), 2006-2012

George Tsobanoglou, Professor für Soziologie, Universität der Ägäis

Maria Negreponti-Delivanis, ehem. Rektorin und Professorin, Universität von Mazedonien, Griechenland

Guatemala

Raúl Anibal Marroquin, Bürgerbeobachtungsstelle für Frieden „Die Schüler des Himmels“, San Cristobal Verapaz

Guinea

Jacques Bacamurwanko, Ehemaliger Botschafter von Burundi in den Vereinigten Staaten

Haiti

Dr. Garnel Michel, Arzt und Autor; fordert in seinem Buch „Bak Lakay“ die Diaspora zur Rückkehr auf, um beim Wiederaufbau Haitis zu helfen

Jhonny Estor, Gründer, Renaissance-Haiti, NYC

Irak:

Mustafa Jabbar Sanad , Mitglied des Repräsentantenrats (Parlament), Basrah

Italien

Mario Agostinelli, Vorsitzender Fondazione Energia Felice

Pino Arlacchi, Ehemaliger Direktor des Drogenkontrollprogramms der Vereinten Nationen; Professor für Soziologie an der Universität von Sassari

Prof. Bruno Brandimarte, Professor für elektronische Messtechnik, Rom

Nino Galloni, Wirtschaftswissenschaftler

Liliana Gorini, Vorsitzende von Movisol (Movimento Internacionale per i Diritti Civili Solidarietà)

Prof. Fabio Massimo Parenti, Außerordentlicher Professor für Internationale Studien, CFAU, Beijing

Vincenzo Romanello, Nuklearingenieur, Gründer von Atomi per la Pace (Atome für den Frieden), Lecce, Italien

Alessia Ruggeri, Sprecherin des Comitato per la Repubblica, Rom, Italien

Sebastiano Brusco, Pianist, Rom

Roberto Zappia, Rechtsanwalt, Vorstandsmitglied, Confederazione Legale per i Diritti dell’Uomo (Menschenrechtsverband), Mailand

Gaetano Santoro, Comitato per la Repubblica

Lebanon:

Basham El Hachem, Professor für politische Soziologie, Doktorandenschule, l’Université du Liban

Malaysia:

Dr. Isharaf Hossain, Präsident und Forschungsbeauftragter, Muslim World Research Center (MWRC), Kuala Lumpur

Mohd Peter Davis, Biotechnologe, Gastwissenschaftler der Universität Pertanian (im Ruhestand)

Mexiko:

Edith Cabrera, Gründerin und Direktorin der „Koalition #24F Leben und Freiheit für Julian Assange“

Oscar Ramon Castro Valdez, Generaldirektor der Internetpublikation „Dossier Político“

Daniel Estulin, Publizist

Simon Levy, Gründer, Cátedra México-China, Nationale Autonome Universität von Mexiko (UNAM)

Enrique Lopez Ochoa, Chirurg, Professor für Angiologie, UNISON School of Medicine

Daniel Marmolejo, Investigativer Journalist, Gewinner des Nationalen Journalistenpreises 2019

Marino Montoya Contreras, Journalist für El Centinela und LGM News

Francisco Quezada, Mathematiker, Professor an der Fakultät für Natur- und Geisteswissenschaften der Nationalen Autonomen Universität von Mexiko (UNAM)

Antonio Valdez, Journalist

Jaime Varela Salazar, Chemieingenieur. Ehemaliger Direktor der Fakultät für chemische Wissenschaften der Universität von Sonora (UNISON)

Luis Rolando De La Peña Pablos, Ingenieur und Aquakultur-Biologe

Elena Xie, Journalistin

Monaco:

Aleksandar Krainer, Autor, „Große Täuschung: Die Wahrheit über Bill Browder, das Magnitsky-Gesetz und antirussische Sanktionen“; Finanzberater

Mosambik:

Samo Fernando Soares da Manhiça, Geschäftsführender Direktor, Internationale Allianz für Entwicklung, Mosambik

Nicaragua

Bolívar Tellez, Universitätsprofessor

Niederlande:

Guus Berkhout, Professor-Emeritus für Geophysik, Präsident von CLINTEL

Nigeria

Adeshola Kukoyi, Gründer von Equilibrium Perspectives (University of Lagos)

Aliyu Suleiman, panafrikanischer Aktivist

Zubair A Zubair, panafrikanischer Aktivist, Menschenrechts- und Jugendaktivist

Norwegen:

Thore Vestby, Ehemaliger Bürgermeister und Abgeordneter; Mitbegründer der ICHI-Stiftung

Pakistan:

Shakeel Ahmad Ramay, Geschäftsführender Direktor des Asian Institute of Eco-Civilization Research and Development (AIERD), Islamabad

Khalid Latif, Geschäftsführender Direktor, Zentrum für Pakistan und internationale Beziehungen (COPAIR); Programmdirektor (Naher Osten)

Peru

José Antonio Benllochpiquer Castro, Vizepräsident, Christlich-Demokratische Partei

Fernando Fauche, Nationaler Sekretär, Christlich-Demokratische Partei

Adrian Flores Konja, Ehemaliger Dekan für Rechnungswesen, Nationale Universität von San Marcos

Carlos Francisco Gallardo Neyra, Präsident, Christlich-Demokratische Partei

Ruben Rojas, Nuklearphysiker

Milton Vela-Gutierrez , Professor, Universität von Lima

Carlos Beraún Di Tolla, Marketing- und Unternehmensberater

Dino Gavancho, Nationaler Sekretär der Christlich-Demokratischen Partei Perus

Manuel Hidalgo, Doktor für Rechnungswesen und Verwaltungswissenschaften an der Universität von San Marcos, Lima, Peru

Serbien:

Prof. Blagoje Babić , Serbische Akademie der Wirtschaftswissenschaften

Prof. Edita Stojić Karanović, Gründerin und Präsidentin, Internationales Wissenschaftsforum „Donau – Fluß der Zusammenarbeit“, Belgrad; Mitglied des Sozialwissenschaftlichen Komitees des Ungarischen Akademikerrates, Vojvodina; Versammlungsmitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften

Spanien:

Juan José Torres Núñez, Freiberuflicher Journalist, Dichter

Schweden:

Hussein Askary, Koordinator für Südwestasien, Schiller-Institut

Kjell Lundqvist, Vorsitzender, Europäische Arbeiterpartei

Ulf Sandmark, Vorsitzender, Schiller-Institut, Schweden

Südafrika

Meshack Maxongo, LaRouche-Bewegung in Südafrika

Thailand

Pakdee Tanapura, Komitee für den Krakanal

Trinidad & Tobago

Dr. Kirk Meighoo, Politologe, Referent für Öffentlichkeitsarbeit, ehemaliger Senator und Universitätsdozent

Uruguay

Rafael Pineda, Dichter und Autor

Vereinigtes Königreich:

Mike Robinson, Journalist, The UK Column

Vereinigte Staaten:

Dr. Athar Abbasi, Major i.R., U.S. Army

Jon Baker, Kreditberater, Landwirtschaftsbank, Iowa

James Benham, Landespräsident, Indiana Farmers Union; Vorstandsmitglied, National Farmers Union

Fr. Lawrence Bernard, Franziskanerorden (OFM), New Mexico

Mike Callicrate, Callicrate Cattle Co. und Ranch Foods Direct

Marshall Carter-Tripp , Angehöriger des Ausländischen Dienstes (i.R.), ehemaliger Professor für Politikwissenschaft

Victor Chang, US-China Forum, Inc.

Alan Covey, Politischer Aktivist

Joel Dejean, LaRouche Independent Candidate for U.S. Congress – 38th District (Texas)

Dr. Joycelyn Elders, Ehemalige U.S. Surgeon-General

Frank Endres, Farm leader, Kalifornien

Christopher Fogarty, Vorsitzender der Chicago Friends of Irish Freedom; Autor von „Ireland 1845-1850; the Perfect Holocaust, and Who Kept it ‚Perfect’“.

Graham Fuller , Ehemaliger CIA-Offizier und stellvertretender Vorsitzender des National Intelligence Council,

Matthew Griener, Stadtrat, Keota, Iowa

DeWayne Hopkins, Ehemaliger Bürgermeister mit zwei Amtszeiten; derzeit Stadtrat ohne Geschäftsbereich, Muscatine, Iowa

James Jatras, Ehemaliger US-Diplomat und Berater der republikanischen Führung im US-Senat

Dr. Ernest Johnson, Emeritierter Präsident der NAACP von Louisiana; Anwalt für Bürgerrechte

Wilbur Kehrli, Nationaler Vorstand, American Blue Cattle

George Koo,Vorsitzender der Burlingame Foundation; internationaler Unternehmensberater i.R.

Keaten Mansfield, Zentrum für politische Innovation, Leiter des US-Stabs

Caleb Maupin, Gründer und Direktor, Zentrum für politische Innovation

David Meiswinkle, Rechtsanwalt und ehemaliger Präsident des Lawyers‘ Committee for 9/11 Inquiry

John OLoughlin

Jeff Philbin, Nuklearingenieur, technischer Berater, unabhängiger Unternehmer

Sam Pitroda, Erfinder und Unternehmer; Vorsitzender, Indian Overseas Congress

Earl Rasmussen, Geschäftsführender Vizepräsident, Eurasia Center

Diane Sare: LaRouche Independent Candidate for U.S. Senate – New York

Naser Shahalemi, Geschäftsführender Direktor, End Afghan Starvation

John Shanahan, Herausgeber, Website: allaboutenergy.net

Barbara Suhrstedt, Internationale Konzertpianistin

Everett Suttle, Opernsänger

Bruce Todd, Ehemaliger unabhängiger Kandidat für das Amt des stellvertretenden Gouverneurs von New Jersey (NJ); Mühlenbauer i.R., Local 715

Mohammad Ashraf Toor, MD,Vorsitzender des pakistanisch-amerikanischen Kongresses

Bob Van Hee, Beauftragter für Redwood County, Minnesota

Zaher Wahab,Emeritierter Professor für Bildung, ehemaliger Berater des afghanischen Ministeriums für Hochschulbildung

Alan Waltar, Professor i.R., ehemaliger Leiter der Abteilung für Nukleartechnik, Texas A&M University; ehemaliger Präsident der American Nuclear Society

Brian A. Earley, US-Armee-Kapitän (i.R.)

Roland Assmus, Schatzmeister der National Farmers Organization (NFO) in Süddakota

Dr. Charles Borowsky, Präsident des internationalen Instituts für Regionalstudien

Ellen Brown, Autorin und Anwältin

Armin Cate, Kommandant der US-Küstenwache (im Ruhestand)

Don and Janell Diehl, Autor, ehemaliger Herausgeber des Salpulpa Daily Herald, „National Farm Writer of the Year,“ 1977

T. Herbert Dimmock, Gründer und musikalischer Direktor, Bach in Baltimore

Cathy Edwards, Administratorin im Gesundheitswesen

Vincent Esposito, Prof. (i.R.), Universität Pittsburgh; ehemals Westinghouse, Nuklearabteilung

Marsha Freeman, Autorin, „How We Got to the Moon“, „The Challenges of Human Space Exploration“; „Krafft Ehricke’s Extraterrestrial Imperative“. Geschichtskomitee, International Academy of Astronautics

Vladimir Golstein, Autor, Wissenschaftler für slawische Sprachen und Literatur

Bennett Greenspan, Medizinischer Direktor, Experte für Nuklearmedizin; ehemaliger Präsident der Gesellschaft für Nuklearmedizin und molekulare Bildgebung

Ephraim Haile, Eritreisches Kultur- und Entwicklungszentrum der Eritreischen Diaspora, USA

Geoffrey Hicks, Komponist und Dirigent

Appo Jabarian , Verleger

Paz Jiménez, Marketing- und Verkaufsrepräsentant; Touristenführer in Chile

John Jones, Komitee-Mitglied der Demokratischen Partei, Ward 14, Boston, Massachusetts

Frank Kloucek, ehemaliger Staatssenator aus Süddakota; Sponsor der Resolution zur Wiedereinführung der Glass-Steagall-Bankentrennung, die vom Landtag in SD angenommen wurde

Jeremy Kuzmarov, Collegeprofessor, Zeitschriftenredakteur, Friedensaktivist

Robert Lucero , Kandidat für den US-Senat, Kalifornien

James Moore, Alaska Trollers Association, PNP Aquaculture

Andrew Olson , Landwirt, ehemaliger demokratischer LaRouche-Kandidat für das Amt des Gouverneurs von Minnesota, U.S. Congress (2nd CD – MN)

William Palmer, Trump-Kampagnenkoordinator (2016) für Orange County NY; Autor von „Untold Story of Rocket Boat Missions of WWII“

Denise Rainey , Lehrerin und Schuldirektorin i.R.

William F Reid, MD, Erster Afroamerikaner, der seit dem Bürgerkrieg in die Legislative von Virginia gewählt wurde

Haji Abdul Sattar, Vizepräsident der Afghanistan-Hilfsorganisation

Peter M Schuller, Professor Emeritus für Philosophie

Michael Stettler, Verfassungspartei Oregon, Lake County Vorsitzender

Qasim Tarin, Vorstand, Business Netzwerk Afghanistan, Vorstand, QTarin Stiftung

Rebne Thomsen, Physiker im Ruhestand; ehemaliger Vertragsbediensteter der NASA

Frederick Weiss, professioneller Musiker

J. Kirk Wiebe, ehemaliger leitender Analyst, Nationale Sicherheitsbehörde (NSA), 1975-2001; Whistleblower; Mitglied der Geheimdienstveteranen für Vernunft (VIPS)

Ron Wieczorek, Viehzüchter; ehemaliger Unabhängiger LaRouche-Kandidat für den Kongreß in Süddakota

Dr. Bihong Guan, Vorsitzender, Weltverband der chinesischen Eliten

Nabajsa Malic, Leitender Autor, RT

Venezuela:

Emil Guevara Munoz, Abgeordneter des lateinamerikanischen Parlaments (2006-2011)

Edgar Rodriguez Martinez, Alberto Adriani Stiftung

Jemen:

Fouad Al-Ghaffari, Präsident des jemenitischen Jugendparlaments ALBRICS

Zimbabwe

Munashe Chiwanza, Bauingenieur

Zypern

Katherine Alexander, Anglo-Hellenische Rechtsvereinigung

Auf folgenden Links finden Sie die Petition in englisch, französisch, italienisch, spanisch, portugiesisch, schwedisch, dänisch, arabisch, russisch, rumänisch, griechisch und chinesisch.

Hiermit unterstütze ich diesen Aufruf und möchte durch den Newsletter des Schiller-Instituts auf dem Laufenden gehalten werden.


Eine neue globale Sicherheitsarchitektur ist dringender denn je

Am Abend des 21.2. gab der russische Präsident Wladimir Putin bekannt, daß er den Prozeß der Anerkennung der selbsternannten Donbaß-Republiken eingeleitet hat, nachdem er zu dem Schluß gekommen war, daß Kiew keine Absicht zeigt, ihnen Autonomie gemäß den Minsker Vereinbarungen zu gewähren. Tatsächlich sind die Operationen der ukrainischen Armee im Donbaß in den vergangenen Tagen eskaliert und zwangen die örtlichen Behörden, die Zivilbevölkerung zu evakuieren, um einen Massenmord zu verhindern.

Während westliche Medien und Politiker über „Völkerrechtsverletzungen“ schwadronieren und mit „tödlichen Sanktionen“ drohen, twitterte der ehemalige französische Präsidentschaftskandidat Jacques Cheminade: „Mit der Anerkennung der Unabhängigkeit von Donezk und Lugansk und dem Befehl an die russische Armee, zur ,Friedenssicherung‘ einzurücken, überschreitet Putin eine rote Linie. Aber die USA und die NATO sind die Provokateure, denn sie haben es versäumt, die Umsetzung der Minsker Vereinbarungen durchzusetzen.“

Nach Rußlands Anerkennung der Donbaß-Republiken stehen Washington und die NATO-Länder vor der Wahl: entweder die Situation durch Sanktionen verschärfen, oder ernsthaft mit Rußland über ein globales Sicherheitsabkommen verhandeln. Dazu gehört die Garantie, daß die Ukraine niemals der NATO beitritt und nuklearfähige Trägerraketen aus Ländern des früheren Warschauer Pakts abgezogen werden.

Entscheidet sich der Westen für den Weg der Verhandlungen oder den einer umgekehrten Kuba-Raketenkrise? Die Sanktionen, die nach der Erklärung vom 21.2. angekündigt wurden, werden Moskau nicht abschrecken. Putin hat in seiner Rede an die Nation wiederholt erklärt, der Westen werde in jedem Fall Sanktionen verhängen, ganz gleich, wozu Rußland sich entschließt. Wie der russische Analyst Andrej Kortunow am 10.2. in einem Interview ausführte, gibt es in der russischen Diplomatie zwei strategische Überlegungen, Sicherheit und Wirtschaft – und Putin hat „die Sicherheit eindeutig über die wirtschaftlichen Interessen gestellt“.

Auch die Rolle Chinas muß in der Gleichung berücksichtigt werden. Bei ihrem jüngsten Gipfeltreffen haben Putin und Xi Jinping sicherlich die verschiedenen Auswirkungen der strategischen Krise erörtert. Auf der Münchner Sicherheitskonferenz am vergangenen Wochenende machte Außenminister Wang Yi deutlich, daß China seinem Verbündeten Rußland in der Auseinandersetzung mit der NATO zur Seite steht. Im schlimmsten Fall brutaler Wirtschaftssanktionen kann Moskau sich auf seinen chinesischen Verbündeten verlassen, um die Folgen abzuschwächen.

Der Hauptverlierer wird dagegen Europa sein, wenn Sanktionen die Handelsbeziehungen mit Rußland beeinträchtigen. Die italienische Regierung hat sich bereits gegen Sanktionen ausgesprochen, die den Energiesektor treffen, und auch Deutschland ist anfällig für eine Unterbrechung der russischen Gaslieferungen.

Wird die Vernunft siegen und eine neue strategische Nuklearkonfrontation vermieden? Die Signale auf der Münchner Sicherheitskonferenz waren negativ: Die Teilnehmer wetterten hysterisch gegen die Partnerschaft zwischen China und Rußland, und Ursula von der Leyen drehte den Spieß um und beschuldigte Moskau und Peking, eine „neue Ära“ anzustreben, in der das Recht des Stärkeren gelte.

Es stimmt, daß die Partnerschaft zwischen Rußland und China eine Bedrohung darstellt – allerdings für ein kollabierendes globales System, das auf Regimewechsel, Hyperinflation und Kriegen beruht. Das Beharren auf diesem System ist die Dynamik, die zu Spannungen und globalen Kriegen führt, wie auf dem Webinar des Schiller-Instituts am 19.2. betont wurde (s.u.). Verhandlungen über eine neue globale Sicherheits- und Wirtschaftsarchitektur nach den Prinzipien des Westfälischen Friedens sind dringender denn je.


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