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Webcast mit Helga Zepp-LaRouche

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Live-Dialog mit Helga Zepp-LaRouche: Papst Leo XIV: Der Menschen Würde ist in unsere Hand gegeben!

Mittwoch, 17.06.2026, 18.30 Uhr

Schließen Sie sich Helga Zepp-LaRouche in ihrem Live-Dialog an und diskutieren Sie die Themen und Lösungen, die die Welt und die Menschen bewegen. Senden Sie Ihre Fragen, Kommentare und Berichte an fragen@bueso.de oder stellen Sie diese im nächsten Live-Stream.

Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten- und Kollegenkreis, um die Reichweite der von der LaRouche-Bewegung vorgestellten Lösungsansätze zu erhöhen.

In einer Ansprache auf den Kanarischen Inseln am 12. Juni nutzte Papst Leo XIV. die letzte Rede seiner einwöchigen Apostolischen Reise nach Spanien, um das äußerst kontroverse Thema Einwanderung anzusprechen, indem er die Welt daran erinnerte: „Wir sprechen vor allem von Menschen, die nach dem Bild und Gleichnis Gottes geschaffen sind, und nicht von rechtlichen Kategorien oder Problemen, die es zu bewältigen gilt.“ Er entschied sich zudem, „eine Botschaft an diejenigen zu richten, die die Verzweiflung der Menschen ausnutzen, an diejenigen, die Todesrouten organisieren, Menschenhandel betreiben … Hört auf. Tut Buße … Befreit diejenigen, die ihr in Knechtschaft haltet … Ihr werdet euch vor der göttlichen Gerechtigkeit verantworten müssen.“

Die Ironie will es, dass am selben Tag, dem 12. Juni, die Europäische Union eine neue Migrationspolitik einführte, die Brüssel voll und ganz dazu qualifiziert, den Zorn Gottes auf sich zu ziehen. Als das genaue Gegenteil des Ansatzes des Papstes zielt die EU-Politik darauf ab, die Ausweisung von Migranten aus EU-Ländern unmittelbar nach ihrer Ankunft zu beschleunigen und „Rückführungszentren“ in Drittländern zu schaffen, wohin sie abgeschoben werden können – darunter Nationen wie Syrien und Bangladesch. Dies unterscheidet sich in nichts von dem, was Leos Vorgänger, Papst Franziskus, als die tatsächlichen „Konzentrationslager“ für verzweifelte Migranten beschrieb, die in Europa eingerichtet worden waren.

Historisch betrachtet sollte ein solcher Ansatz für Amerikaner ein Schock sein – auch wenn dies für viele heute nicht der Fall ist, insbesondere für diejenigen, die Entschuldigungen für die unmenschliche Art und Weise gefunden haben, wie Migranten von Trumps ICE behandelt werden. Noch vor kurzem wurde stolz verkündet, die Vereinigten Staaten von Amerika seien eine „Nation von Einwanderern“, ein „Schmelztiegel“. Schließlich war „E pluribus unum“ („Aus vielen eins“) – jahrhundertelang de facto das nationale Motto.

Papst Leo XIV., der erste amerikanische Papst, versteht dieses Erbe ganz genau. Am 19. Mai, kurz vor seiner Reise nach Spanien, sandte er eine Botschaft zur Abschlussfeier an die Absolventen der Villanova University, seiner eigenen Alma Mater. Er erinnerte sie daran, dass dies der 250. Jahrestag der USA ist, und lud sie ein, „sich in besonderer Weise an die Leitprinzipien der Gründung unserer Nation zu erinnern: ‚Wir halten diese Wahrheiten für selbstverständlich, dass alle Menschen gleich geschaffen sind, dass sie von ihrem Schöpfer mit bestimmten unveräußerlichen Rechten ausgestattet sind, darunter Leben, Freiheit und das Streben nach Glückseligkeit.‘“

Leo sagte diese Dinge über die Vereinigten Staaten, weil die Gründungsprinzipien der USA identisch sind mit denen, die den Papst dazu bewegen, heute Gerechtigkeit für alle Einwanderer zu fordern, und mit seiner nachdrücklichen Bekräftigung in Spanien, dass „das Verlangen nach dem Guten, dem Schönen und dem Wahren in der DNA der Menschheit selbst verwurzelt ist. Auf der Grundlage dieses zutiefst menschlichen Strebens und unserer jahrhundertelangen Erfahrung schlägt die Kirche Wege zu einem Leben in Würde und zum Gemeinwohl vor.“

Auch wenn viele unserer abgestumpften Mitbürger heute über diese Vorstellung spotten würden: Die Vereinigten Staaten wurden gegründet, um Gutes zu tun. Der Gründervater Benjamin Franklin, einer der fünf Mitglieder des Komitees, das die Unabhängigkeitserklärung entwarf, die Papst Leo vor den Absolventen von Villanova zitierte, war ein Schützling von Cotton Mather, der 1710 in seinen Essays to Do Good schrieb:

„Es ist eine unschätzbare Ehre, Gutes zu tun; es ist ein unvergleichliches Vergnügen. Ein Mensch muss sich als von Gott gewürdigt und beglückt betrachten, wenn ihm eine Gelegenheit gegeben wird, Gutes zu tun. Er muss sie mit Begeisterung ergreifen, da sie es ihm ermöglicht, dem großen Ziel seines Daseins gerecht zu werden.“

Die philosophische Grundlage der uns anvertrauten Mission des „Strebens nach Glückseligkeit“ für alle Menschen lieferte der deutsche Philosoph Gottfried Leibniz. In einem Aufsatz von 1694 mit dem Titel „Über die Weisheit“ schrieb Leibniz:

„Nichts dient dem Glück mehr als die Erleuchtung des Geistes und die Ausübung des Willens, stets nach der Vernunft zu handeln … [Dies] kann denen neues Licht geben, die das gleiche gemeinsame Ziel haben, einander bei der Suche nach der Wahrheit, der Erkenntnis der Natur, der Steigerung der menschlichen Kräfte und der Förderung des Gemeinwohls zu helfen.“

Leibniz führte die Bedeutung des Lebens derer aus, die sich so engagieren:

„Sie können so viel für ihr Glück tun, als hätten sie tausend Hände und tausend Leben; ja, als lebten sie tausendmal so lange wie sie es tun. Denn so sehr ist unser Leben als wahres Leben zu schätzen, wie man darin Gutes tut. Wer jetzt in kurzer Zeit viel Gutes tut, ist dem gleich, der tausendmal länger lebt; dies gilt für jene, die Tausende und Abertausende von Händen dazu bringen können, mit ihnen zu arbeiten, wodurch in wenigen Jahren mehr Gutes zu ihrem höchsten Ruhm und Vergnügen geschehen kann, als viele hundert Jahre sonst bringen könnten.“

Leben Sie also auf diese Weise tausend Leben und schließen Sie sich der LaRouche-Bewegung an – dem Schiller-Institut, der „Sare for President“-Kampagne, der „Vega for Congress“-Kampagne, der LaRouche-Organisation –, um die Welt zu verändern und dies für alle möglich zu machen. Insbesondere laden wir Sie ein, persönlich oder über Zoom an Diane Sares Treffen am 5. Juli in Philadelphia teilzunehmen: „America 250: A Rededication“.


Live-Dialog mit Helga Zepp-LaRouche: Britische Handlanger: Europa auf dem atomaren Holzweg

Mittwoch, 10.06.2026, 18.30 Uhr

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Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten- und Kollegenkreis, um die Reichweite der von der LaRouche-Bewegung vorgestellten Lösungsansätze zu erhöhen.

Helga Zepp-LaRouche, Gründerin des Schiller-Instituts‘warnte in Gesprächen mit Kollegen am Montag erneut, die Welt sitze weiterhin auf einem Pulverfass, das durch die mögliche Eskalation zweier regionaler Krisen – eine in der Ukraine und die andere in Südwestasien – angezündet und zum Auslöser eines verheerenden Weltkrieges werden könnte.

Dieses Risiko zeigte sich in den vergangenen 48 Stunden deutlich, als Raketen zwischen Israel und dem Iran hin und her flogen, nachdem Israel am Sonntag den Libanon bombardiert hatte – trotz Trumps Anweisungen, Netanjahu solle die Möglichkeit eines Friedensabkommens nicht zunichte zu machen. Ähnlich verhielt es sich auf der Krim, wo eine ukrainische Drohne einen Personenzug auf dem Weg nach Moskau angriff. Dies war der dritte derartige Angriff auf Zivilisten in weniger als einer Woche, allesamt angeheizt von den psychotischen „E3“-Führern in Europa, die am selben Tag von London aus erneut unbegrenzte militärische Unterstützung für ihren ukrainischen Stellvertreter ankündigten.

Demgegenüber strebt die überwiegende Mehrheit der Nationen die Schaffung eines neuen, gerechteren Systems der globalen Governance und Entwicklung an, eines neuen Paradigmas. Zu beobachten war dies kürzlich auf dem gerade zu Ende gegangenen Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg und im weiteren Sinne in den Win-Win-Kooperations- und Dialogprozessen der Belt-and-Road-Initiative, der BRICS, der SCO und anderer Bemühungen..

Die extreme Spannung zwischen diesen beiden gleichzeitig existierenden Zukunftsvisionen wird und kann nicht gelöst werden, ohne die zugrunde liegenden, falschen Axiome anzugehen, die uns überhaupt erst in dieses sehr gefährliche Chaos gebracht haben.

„Heute bestätigen wir, dass die entscheidende Frage dieselbe bleibt“, sagte Papst Leo XIV. vor einem Publikum von Tausenden, die sich am 7. Juni in Madrid versammelt hatten. „Was bedeutet es, wahrhaft menschlich zu sein?“

Diese Frage steht im Mittelpunkt der Lösung der heutigen existenziellen Krisen; sie ist das zentrale Thema für Staatskunst, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft, Bildung und die Beziehungen zwischen den Nationen. „Das Verlangen nach Güte, Schönheit und Wahrheit ist tief in der DNA der Menschheit verwurzelt“, erklärte der Papst.

Das von Papst Leo anerkannte Gute und die schöpferische Kraft des menschlichen Geistes sind die Grundlage für das Engagement von Lyndon und Helga LaRouche in den vergangenen fünf Jahrzehnten für ein neues Entwicklungssystem für den gesamten Planeten, das Helga Zepp-LaRouche in ihrem Aufruf zu einer neuen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur erneuert hat. Es basiert auf dem Prinzip, „dass der Mensch im Grunde gut und fähig ist, die Schöpferkraft seines Geistes und die Schönheit seiner Seele unendlich zu vervollkommnen“.

Die Güte und Einheit der Menschheit war auch das zentrale Thema der amerikanischen Revolution und der Gründung der amerikanischen Republik. Warum also sollten die Amerikaner dulden, dass die Feier unseres 250. Jahrestags der Unabhängigkeit durch einen Käfigkampf auf dem Rasen des Weißen Hauses geprägt wird von der Sklaverei des Imperiums? Warum sollten wir zulassen, dass etwas Geringeres als die höchsten Ausdrucksformen der Schönheit die Gründung unserer Nation repräsentiert? Sind wir alle zu Bestien geworden?

„Wir in Europa und Amerika müssen unsere Seelen wieder finden“, forderte Helga Zepp-LaRouche auf der Konferenz des Schiller-Instituts am 30.-31. Mai in Berlin. „Bei seiner Gründung vor 250 Jahren war Amerika eine antikoloniale und antiimperialistische Bastion der Freiheit. Und wir in Europa müssen in unseren Herzen und unserem Geist wieder die Menschenliebe erwecken, die für Dante Alighieri, Jeanne d’Arc, Leibniz, Schiller und Beethoven selbstverständlich war. Wir müssen eine klare Botschaft an Russland, an China, an Afrika, ja an die ganze Welt senden, dass wir weder beabsichtigen, in einem Dritten Weltkrieg unterzugehen, noch erlauben, dass unsere großartige kulturelle Tradition … weiter in Vergessenheit gerät. Wir geben eine heilige Verpflichtung ab, diese Perlen der menschlichen Kultur durch einen Dialog der Kulturen und Zivilisationen gemeinsam zu einer neuen Renaissance der Menschheit werden lassen.“

In diesem entscheidenden Moment der Geschichte haben wir noch die Chance, zu entscheiden, in welche Richtung die Menschheit gehen wird. Verbreiten Sie die Protokolle der Berliner Konferenz „Das Ende von 500 Jahren Kolonialismus – Für einen Dialog der Zivilisationen: Die Dringlichkeit einer neuen globalen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur“ und machen Sie sich die Worte, die Papst Leo am 7. Juni vor einer Versammlung von 600.000 Jugendlichen sprach, zu Ihrer Mission: „Angesichts der Leere der Gleichgültigkeit und der Unterwürfigkeit, angesichts der Gewalt des Krieges und der Lügen müsst ihr die Funken einer neuen Menschheit sein.“


Live-Dialog mit Helga Zepp-LaRouche: Lässt Trump Netanjahu fallen?

Mittwoch, 03.06.2026, 18.30 Uhr

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Das Schiller-Institut veranstaltete am 30. und 31. Mai in Berlin eine internationale Konferenz, deren Eröffnungssitzung von den Teilnehmern aus vielen Nationen angesichts der vielfältigen Gefahren und des wirtschaftlichen Zerfalls als „inspirierend“ beschrieben wurde.

Während seiner Rede im ersten Panel merkte Wolfgang Bittner (Autor) an:

Es ist ein Treppenwitz der Geschichte, dass eine europäische Koalition der Willigen die 2014 aufgezwungene Aggressionspolitik gegen Russland geradezu erbittert weiterführt, obwohl ihr der Rückhalt aus den USA unter der Regierung Trump entzogen wurde. Offensichtlich haben die meinungsbildenden europäischen Politiker und Journalisten, von denen viele ihre Führungspositionen noch durch Patronage der US-Netzwerke – und es gibt über 100 hier in Deutschland – und der Regierungen Obama und Biden erlangt haben. Sie haben offensichtlich den Russlandhass dermaßen verinnerlicht, dass sie sogar Krieg gegen Russland planen. Und es wurde schon mehrmals gesagt, jetzt, und ich habe das vor Jahren schon mal ins Gespräch gebracht. Eine Atommacht kann nicht besiegt werden.

Im Laufe der zweitägigen Veranstaltung sprachen Redner aus 15 Nationen in drei Sitzungen über wichtige Aspekte der internationalen Beziehungen, der Wirtschaft, Wissenschaft und Kunst. Ein Kulturabend bot Musik und Poesie aus verschiedenen Kulturen und Nationen. Rund 150 Teilnehmer kamen aus Ländern in ganz Europa zusammen, darunter auch Studenten aus Afrika und anderen Kontinenten.

Die Ergebnisse der Konferenz unterstreichen, dass eine neue internationale Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur geschaffen werden kann, wenn diejenigen, die die auf der Konferenz vorgestellten Lösungsansätze unterstützen wollen, ihre Kräfte bündeln.

Nehmen Sie an Helga Zepp-LaRouches wöchentlichem Live-Dialog teil, um zu diskutieren, wie wir die Chancen, die durch die Konferenz geschaffen wurden, nutzen können.


Live-Dialog mit Helga Zepp-LaRouche: Aufbau statt Krieg

Mittwoch, 27.05.2026, 18.30 Uhr

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Am Dienstagmorgen um 10:00 Uhr US-Zeit eröffnete der chinesische Außenminister Wang Yi in New York die hochrangige Debatte des UN-Sicherheitsrats zum Thema „Wahrung der Ziele und Grundsätze der UN-Charta und Stärkung des auf die UNO ausgerichteten internationalen Systems“. Generalsekretär António Guterres hält eine kurze einleitende Ansprache. Außenminister und hochrangige Diplomaten aus aller Welt sind im Saal anwesend. Ihnen liegt auf anderem Weg auch der Vorschlag „Offener Brief an die Regierungen der Vereinten Nationen: Eine Politik für Frieden und Entwicklung in Südwestasien“ vor, der seit dem 17. Mai vom Schiller-Institut und der Internationalen Friedenskoalition verbreitet wird – die Synthese des regionalen Vierpunkte-Rahmens, den der ehemalige türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoğlu beim EIR-Rundtischgespräch am 15. Mai dargelegt hat, und des dort von Helga Zepp-LaRouche vorgeschlagenen Erweiterten Oasenplans.

Zwei Tage später, am 28. Mai, nimmt Wang Yi an der Sitzung der „Group of Friends of Global Governance“ in New York teil – der 43 Länder umfassenden Koalition, die überwiegend aus dem Globalen Süden stammt und am 9. Dezember 2025 bei der UNO ins Leben gerufen wurde, um Präsident Xi Jinpings Global-Governance-Initiative voranzubringen.

Im gleichen Zeitraum eröffnet die Russische Föderation ihre Erste Internationale Sicherheitskonferenz in der Region Moskau mit 140 Delegationen aus 120 Nationen. Und die Außenminister der Vereinigten Staaten, Indiens, Japans und Australiens halten am selben Tag wie die Debatte im UN-Sicherheitsrat ein Treffen des „Quad“ in Neu-Delhi ab. Somit liegen mehrere diplomatische Architekturen in einer einzigen Woche gleichzeitig auf dem Tisch.

Der gegenwärtige Moment wird nicht innehalten. Das russische Außenministerium kündigte heute weitere massive Angriffe gegen den ukrainischen Rüstungskomplex in Kiew an, verbunden mit ausdrücklichen Warnungen an ausländisches diplomatisches Personal, die Stadt zu verlassen – und Außenminister Sergej Lawrow rief US-Außenminister Marco Rubio an, um ihn persönlich darüber zu informieren. Bei den Vergeltungsmaßnahmen vom 23. bis 24. Mai, die den Anstoß für diese Ankündigung gab, kamauch eine Oreschnik-Mittelstreckenrakete zum Einsatz – atomwaffenfähig und ohne NATO-Abwehr dagegen.

Dies jedoch nur als Vergeltung für den ukrainischen Terrorangriff auf Starobelsk zu lesen, bedeutet, den größeren Zusammenhang der Entwicklungen zu übersehen. Über das gesamte Spektrum russischer Experten und Politiker hinweg – von Karaganow und Trenin bis hin zu Medwedew, Rjabkow und Poljanski sowie zu hochrangigen Militäranalysten, die zwölf europäische Drohnenproduktionsstätten als legitime Ziele benannt haben – lautet die Frage, die in Moskau laut gestellt wird, nicht mehr, ob es zu einer Eskalation kommen soll, sondern wie und gegen wen. Helga Zepp-LaRouche warnte am Montag: „Ich bin wirklich äußerst besorgt, dass diese Sache sehr, sehr schnell außer Kontrolle geraten kann.“ Ob die Menschheit diese Phase überlebt, ist keine müßige Frage.

Das Bild im Iran ist gemischt und möglicherweise hoffnungsvoller – allerdings vor dem Hintergrund koordinierter Bemühungen, Verhandlungsfortschritte wieder zunichte zu machen. Der (heute wiedergewählte) iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf, Außenminister Abbas Araghtschi und Zentralbankgouverneur Abdolnaser Hemmati trafen in Doha ein, um weiter über die Friedensbedingungen zu verhandeln – Freigabe eingefrorener Vermögenswerte, Straße von Hormus, Urananreicherung –, bei denen durch die pakistanische und chinesische Vermittlung bereits fast eine Einigung erreicht ist.

Am selben Tag startete Israel seine größte Angriffswelle auf den Südlibanon seit Monaten, und das US-Militär führte sogenannte „Selbstverteidigungs“-Angriffe auf iranische Raketenabschussrampen, kleine Boote und zwei leere Tanker unter iranischer Flagge in der Nähe der Meerenge durch – wahrscheinlich ein gezielter Versuch, ein Friedensabkommen zu torpedieren..

Die Struktur, die tatsächlich Bestand haben würde, ist der von Davutoğlu und Zepp-LaRouche vorgelegte Plan: eine regionale Sicherheitsarchitektur in Verbindung mit dem „Erweiterten Oasenplan“, eine vielschichtige diplomatische und entwicklungsorientierte Ordnung, die Krieg zwischen Ländern unmöglich macht, weil deren Wirtschaft und Kultur dann vom Erfolg des jeweils anderen abhängig wäre.

Papst Leo XIV. stellte am Montag seine erste Enzyklika, Magnifica Humanitas, vor. Sie war bereits am 15. Mai unterzeichnet worden, dem 135. Jahrestag von Rerum Novarum seines Namensvetters Leo XIII. – am selben Tag, an dem auch das EIR-Krisenforum stattfand. Die zentralen Argumente von Leo XIV. – dass das Streben nach Profit die systematische Vernichtung von Arbeitsplätzen nicht rechtfertigen könne, dass autonome Waffen keine Entscheidungen über die Anwendung von Gewalt treffen dürfen, dass letztlich die moralische Tauglichkeit der Zivilisation auf dem Spiel steht – spiegeln in anderer Form das Rahmenkonzept wider, das von EIR und dem Schiller-Institut vorgelegt wurde.

Der Vorschlag, der nun den Vereinten Nationen vorliegt, wurde inzwischen auch von der Moskauer Zeitschrift New Eastern Outlook aufgegriffen – in einem von Tamer Mansour verfassten Beitrag, der sich auf Lyndon LaRouches Ausssage aus dem Jahr 1990 bezieht, wonach „ohne eine Politik der wirtschaftlichen Entwicklung die Araber und Israelis keine gemeinsame Grundlage für eine politische Einigung haben, da es an einem gemeinsamen Interesse fehlt“. Dies zeigt, wie schnell sich das Davutoğlu-LaRouche-Konzept in nur zehn Tagen verbreitet hat.

Die Aussage, die Davutoğlu beim Rundtischgespräch am 15. Mai machte, ist dieselbe, die diese Woche an die Außenminister bei der UNO gerichtet wird: „Der beste Weg zum Frieden ist wirtschaftliche Verflechtung. Es gibt keinen anderen Weg. Wo wirtschaftliche Verflechtung herrscht, wird niemand einen Krieg beginnen.“

Zepp-LaRouche brachte es heute erneut in ähnlicher Weise auf den Punkt: „Wenn es uns nicht gelingt, eine Debatte über die Notwendigkeit einer neuen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur in Gang zu bringen, die die Interessen jedes einzelnen Landes berücksichtigt, wird es nicht funktionieren.“ Ob bei der Debatte im UN-Sicherheitsrat diese Chance genutzt wird oder ob dieser diplomatische Moment ungenutzt verstreichen wird, ist wirklich ungewiss. Was nicht ungewiss ist, ist das, was getan werden muss.


Live mit Helga Zepp-LaRouche: Dämmert es in Deutschland, dass der Ukraine-Krieg verloren ist?

Mittwoch, 13.05.2026, 18.30 Uhr

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Zum Abschluss einer lebhaften Diskussion mit Mitgliedern der internationalen LaRouche-Bewegung riet Helga Zepp-LaRouche, man sollte sich in Zeiten von Zweifel und Verwirrung – wie sie in dieser Phase unglaublicher Spannungen und Gefahren durchaus üblich sind – den Werken des Kardinals Nikolaus von Kues, des deutschen Dichters der Freiheit Friedrich Schiller und ihres verstorbenen Ehemanns, des amerikanischen Genies Lyndon LaRouche, zuwenden.

Sie sagte: „Ich glaube, was Lyn sich vorgenommen hatte, war etwas viel Grundlegenderes: Er versuchte, die axiomatischen Fehler im Denken zu korrigieren, die dazu führen, dass Menschen immer wieder politische Ideen hervorbringen, die in einer Katastrophe münden.“

Nehmen wir zum Beispiel LaRouches Äußerungen gegenüber den Wählern in New Hampshire, als er 1996 für das Amt des US-Präsidenten kandidierte:

„Was dort gebraucht wird, ist jemand, der die schrecklichen Dinge tut, die ich tue … der hinausgeht und meine amerikanischen Mitbürger auf liebevolle Weise beleidigt. Sagt: „Hört mal, ihr habt euch wie Idioten verhalten. Ihr seid wie der Typ, der zu demselben Gebrauchtwagenhändler zurückging, der ihm im letzten Jahr ein Auto ohne Motor verkauft hat, und er hat es wieder gekauft! Ihr müsst euch klarmachen: Ihr habt euch dieses Übel vielleicht nicht selbst ausgedacht, aber ihr, die ihr ein Gehirn habt, das ihr hättet nutzen können, hättet längst durchschauen müssen, was hier abgeht. Warum gebt ihr nicht die Vorstellung auf, alles müsse einfach sein, alles müsse dumm sein, alles müsse in mundgerechten Antworten erfolgen? Lasst uns darüber reden und nachdenken!“

Trifft das heute zu? Wie kommt es, dass nacheinander amerikanische Präsidenten gewählt wurden, die klinisch verrückt sind? Warum lassen wir zu, dass die Leute, die sich unsere „Vertreter“ nennen, uns nicht vertreten?

Unter Mithilfe der LaRouche-Bewegung auf beiden Seiten des Atlantiks kann sich diese Situation ändern.

Dreißig Abgeordnete der Demokratischen Partei haben einen Brief an US-Außenminister Marco Rubio geschrieben, in dem sie nach Israels Atomwaffen fragen. Im Repräsentantenhaus wurde ein Gesetzentwurf des Abgeordneten Rep. Pat Ryan (D-NY) eingebracht, um die Finanzierung des Iran-Krieges zu beenden.

Die Mehrheit der Weltbevölkerung lehnt Krieg und Völkermord ab. Die Mehrheit der Weltbevölkerung wird von Führern vertreten, die danach streben, ihre Nationen in eine neue Dynamik kooperativer Beziehungen zu führen – nicht nach dem Prinzip „Der Sieger bekommt alles“ oder „Das Überleben des Stärkeren“, sondern nach dem Prinzip der Win-Win-Kooperation.

Irgendwie ist es dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gelungen, Präsident Donald Trump davon zu überzeugen, dass er Selenskij unter Druck setzen und er einen „ukrainischen“ (tatsächlich von Großbritannien gelenkten) Angriff auf die Feierlichkeiten zum Tag des Sieges in Moskau verhindern müsse.

In zwei Tagen wird Präsident Donald Trump in Peking mit Präsident Xi Jinping zusammentreffen, sofern es den anglo-zionistischen Milliardären der Epstein-Klasse nicht gelingt, dies zu sabotieren. China ist ein Land mit 1,4 Milliarden Einwohnern und einer sehr großen Wirtschaft – einer Wirtschaft, die weitaus größer ist als die des Vereinigten Königreichs von König Charles. Welche neuen Vereinbarungen könnten aus diesem Treffen hervorgehen?

Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus und die drohende Gefahr einer Eskalation des Krieges der Vereinigten Staaten und Israels gegen den Iran führen zu massiver wirtschaftlicher Not in der ganzen Welt, selbst wenn der Krieg in diesem Moment beendet würde. Die meisten Menschen in der westlichen Welt verstehen das ganze Ausmaß der Gefahr nicht, werden es aber bald zu spüren bekommen. In ihrer Verzweiflung werden sie dann viel empfänglicher für die von LaRouches Mitstreitern vorgeschlagenen Lösungen sein.

Zu diesem Zweck veranstaltet die unabhängige LaRouche-Präsidentschaftskandidatin Diane Sare heute Abend um 20:00 Uhr US-Zeit gemeinsam mit Jason Ross ein Internetforum über einen Plan zur wirtschaftlichen Erholung der Vereinigten Staaten. Und am Freitag um 17:00 Uhr MEZ leitet Helga Zepp-LaRouche ein EIR-Krisenforum zum Thema „Der Iran-Krieg und der ‚kontrollierte Zerfall‘ der Weltwirtschaft“.

Mobilisieren Sie alle Menschen auf der Welt, am Freitag um 17:00 Uhr einzuschalten!


Live mit Helga Zepp-LaRouche: Droht globale Hungersnot durch Trumps Hormus-Blockade?, 06.05.2026, 18.30 Uhr

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In den vergangenen 30 Stunden haben die Vereinigten Staaten ihren Krieg gegen den Iran eskalieren lassen. US-Präsident Donald Trump erklärte am 2. Mai, das „Projekt Freiheit“ beginne heute, um dem US-Militär die Kontrolle des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus zu ermöglichen. In einer Erklärung des US-Central Command hieß es, die US-Marine werde „Anweisungen“ für die Durchfahrt von Schiffen geben und iranische Einmischungen mit Gewalt abwehren. Laut CentCom gehören zu den US-Streitkräften „Lenkwaffenzerstörer, über 100 land- und seegestützte Flugzeuge, multidomänenfähige unbemannte Plattformen sowie 15.000 Soldaten“. Möglicherweise findet am Dienstag, dem 5. Mai, eine Pressekonferenz des Pentagons zur Lage statt.

Am frühen Morgen des 4. Mai bekräftigte der iranische Generalmajor Ali Abdollahi in einer Erklärung das Recht des Iran auf die Kontrolle seiner Gewässer und veröffentlichte eine Karte, in der eine Linie durch den Persischen Golf oberhalb und unterhalb der Straße von Hormus gezogen ist, innerhalb derer der Iran seine Souveränität zur Kontrolle des Schiffsverkehrs geltend macht.

Bis zum Abend des 4. Mai gingen weitere, sich teilweise widersprechende Berichte ein über Warnschüsse, Schäden an Schiffen und die Behauptung der USA, sechs kleine iranische Boote versenkt zu haben. Vertreter des Iran und Omans würden in Kürze Gespräche aufnehmen, da die beiden Anrainerstaaten seit Jahrzehnten bei der sicheren Schifffahrt zusammenarbeiten. Gleichzeitig stehen die Vereinigten Arabischen Emirate mitten im Konflikt. Die UNO hält einen Plan für einen Schifffahrtskorridor bereit, der von einer Mitte März eingesetzten behördenübergreifenden Taskforce, darunter die Internationale Seeschifffahrtsorganisation, ausgearbeitet wurde. Zu ihren Zielen gehört es, den 200 Schiffen und 20.000 Seeleuten, die seit Wochen wegen der Blockade der Straße von Hormus festsitzen, einen Ausweg zu öffnen und zudem die lebenswichtigen Transporte von Rohstoffen und humanitären Hilfsgütern voranzubringen.

Die Trump-Regierung lehnt jedoch die Grundsätze des Völkerrechts ab. Die USA und Israel setzen ihre einseitigen Aktionen fort, nicht nur in der Golfregion. Israel greift auch den Libanon und den Gazastreifen erneut hart an. Heute schrieb Trump in den sozialen Medien, der Iran werde „von der Erde gefegt“ werden, sollte er US-Schiffe in der Meerenge angreifen. Der US-Botschafter bei der UNO, Mike Waltz, kündigte an, gemeinsam mit den Vereinigten Arabischen Emiraten eine Resolution des UN-Sicherheitsrats gegen den Iran vorzubereiten. Waltz forderte letzte Woche andere Länder auf, sich dem von den USA geführten „Maritimem Freiheits-Konstrukt“ anzuschließen.

Unterdessen nehmen die weltweiten wirtschaftlichen Erschütterungen von Stunde zu Stunde zu, da wichtige Lieferwege für Öl, Gas, Naphtha, Düngemittel, Schwefel und andere Rohstoffe durch den Golf unterbrochen sind. Eine düstere Warnung vor den lebensbedrohlichen Folgen für die Nahrungsmittelversorgung äußerte Svein Tore Holsether, Chef von Yara International, dem weltweit größten Düngemittelhersteller mit Sitz in Norwegen, am 30. April. Er könne sich ein Szenario „globaler Auktionen“ von Düngemitteln vorstellen, bei der Dünger an die Meistbietenden geht und die Armen das Nachsehen haben. Yara ist in 60 Ländern tätig und verkauft seine Produkte in Dutzenden weiteren; seine Düngemittelpreise für Landwirte sind seit März um 80 % gestiegen.

Helga Zepp-LaRouche, die Vorsitzende des Schiller-Instituts, sprach mit Blick auf die möglichen Folgen in einer Analogie davon, dass „sich die Schlinge um den Hals der Menschheit zusammenzieht“. Es sei entschlossenes Handeln erforderlich, um diesen Wahnsinn zu beenden. Dieser Nachrichtendienst wird deshalb in Kürze seinen vierten internationalen Runden Tisch in diesem Jahr veranstalten, bei dem Experten über die Lage beraten. Der Termin ist vorläufig auf Freitag, den 15. Mai, festgelegt und soll zeitgleich mit der wöchentlichen Sitzung der Internationalen Friedenskoalition stattfinden. Eine Einladung in mehreren Sprachen wird in Kürze folgen.

Provokationen häufen sich. Heute wurde ein exklusives Hochhaus in Moskau von ukrainischen Angriffsdrohnen getroffen, was auch als Angriff auf Präsident Wladimir Putin persönlich gedeutet wurde – und das nur wenige Tage vor Russlands Feierlichkeiten zum 81. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg am 9. Mai. Der Drohnenangriff erfolgte, während auf dem achten Gipfel der Europäischen Politischen Gemeinschaft – bestehend aus rund 48 Ländern sowie EU- und NATO-Führern – in Armenien über neue Finanzhilfen in Milliardenhöhe für Kiew diskutiert wurde, um den Stellvertreterkrieg der Ukraine gegen Russland am Laufen zu halten. Das Treffen wurde vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem britischen Premierminister Keir Starmer angeregt.

Es sind allerdings auch Kräfte in Bewegung, die sich für Diplomatie und politisches Eingreifen einsetzen, um diesen Krieg zu beenden. Ein wichtiger Schwerpunkt in diesem Monat ist der 26. Mai, an dem China, das im Mai den Vorsitz im UN-Sicherheitsrat innehat, eine offene Debatte des UN-Sicherheitsrats auf Ministerebene zum Thema „Wahrung der Ziele und Grundsätze der UN-Charta und Stärkung des UN-zentrierten internationalen Systems“ abhalten wird. Der chinesische Außenminister Wang Yi wird die Diskussion leiten, und es werden voraussichtlich mehr als die 15 Mitgliedstaaten des UN-Sicherheitsrats teilnehmen.

Dies sei ein Weg, der unverzüglich eingeschlagen werden müsse, so Zepp-LaRouche. Sie rief alle dazu auf, diese Initiative im Namen der Menschheit zu unterstützen. Sie fügte hinzu, dass wir uns in „einer Phase erhöhter militärischer Spannungen und Gefahren“ befinden. „Es kann jeden Moment etwas furchtbar schiefgehen.“


Live mit Helga Zepp-LaRouche: Wenn Russland der Feind ist, wer ist dann unser Freund?, 29.04.2026, 18.30 Uhr

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Tritt man einen Schritt zurück vom Trubel der täglichen Ereignisse, wird auf dramatische Weise deutlich, dass die alte Ordnung zusammengebrochen ist. Das westliche Casino-Wirtschaftssystem kollabiert unter Schulden, Kryptowährungen und Produktionsausfällen. Das westliche Militärsystem – sei es die NATO, die USA oder die EU – entpuppt sich als leeres Kriegsgeschrei. Das politische und kulturelle System des Westens wird immer mehr zur Horrorshow der Epstein-Klasse. Symbolisch dafür steht die Reise des britischen Königspaares in dieser Woche in die Vereinigten Staaten, wo die USA eigentlich ihr 250-jähriges Jubiläum des Sieges über das Britische Empire feiern sollten. Das Spektakel begann heute mit Musik, Fahnen und rotem Teppich auf dem Rollfeld der Air Force Base Andrews, gefolgt von einer Tee- und Gartenparty in der Stadt.

Die LaRouche-Organisation hat hierzu eine Erklärung abgegeben, die national und international verbreitet wird: „Die Briten sind zurück, um den Krieg von 1812 zu beenden – diesmal auf Einladung“, oder: ,LaRouche hatte recht!‘“

Helga Zepp-LaRouche, Gründerin und Vorsitzende des Schiller-Instituts, stellte heute nachdrücklich fest, dass „der Zusammenbruch der alten Ordnung unbestreitbar ist“. Es sei „nicht länger utopisch“, sich für ein neues System einzusetzen. „Wir brauchen eine neue Ordnung.“

Die extreme Gefahr, die droht, sollte dieser Kurswechsel nicht eintreten, zeigt sich in dem Wahnsinnig einiger europäischer Länder, die sich gegen Russland, eine Atommacht, stellen. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius äußerte sich am 22. April zur neuen Militärstrategie der Bundeswehr und betonte, Russland stelle eine akute Bedrohung für Deutschland dar und daher sei eine massive Mobilisierung zur Wiederaufrüstung notwendig. Er verkündete: „Wir entwickeln die Bundeswehr zur konventionell stärksten Armee Europas“, und nannte dafür kurzfristige, mittelfristige und langfristige Ziele. Die Aussicht, dass dies der deutschen Wirtschaft gelingen könnte, ist illusorisch. Doch allein die Absicht ist wahnsinnig.

Zudem sprach Bundesaußenminister Johann Wadephul im Vorfeld der 11. internationalen Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags heute davon, dass Deutschland weiterhin die Möglichkeit von Atomwaffen als „Abschreckung“ gegen einen russischen Angriff in Betracht ziehe. Er erklärte: „Solange aber nukleare Drohgebärden gegen uns und unsere Partner weitergehen, benötigen wir weiterhin eine glaubhafte Abschreckung“, bevor er sich auf den Weg nach New York zu den Vereinten Nationen machte.

In einer Rede auf einem Treffen von Nichtregierungsorganisationen in Moskau am 24. April warnte der russische Außenminister Sergej Lawrow vor solchen unverhohlenen europäischen Schritten und Äußerungen. Er sagte: „Ein Krieg gegen uns wurde offen erklärt … Um seine Politik zu rechtfertigen, versucht der Westen – vor allem die internationale Bürokratie in Brüssel (sowohl die EU als auch die NATO, die zunehmend zu einer Einheit verschmelzen), sowie Berlin, Paris und natürlich London –, alles Russische zu dämonisieren und spricht offen davon, sich auf einen Krieg mit uns in absehbarer Zukunft vorzubereiten. Der Chef der belgischen Streitkräfte, Frederik Vansina, erklärte, dass dies noch mehrere Jahre in Anspruch nehme und die Ukraine Zeit für sie gewinne…“

Angesichts dieser Realität zeigten sich heute jedoch in New York bei einer offenen Debatte des UN-Sicherheitsrats zum Thema „Maritime Sicherheit und internationale Sicherheit“ gewisse positive Aussichten darauf, dass Vernunft und Diplomatie eine positive Richtung einschlagen könnten. Die mehrstündige Sitzung wurde von Bahrain als derzeitigem rotierendem Vorsitz des UN-Sicherheitsrats einberufen. Neben den 15 Mitgliedstaaten des UN-Sicherheitsrats waren 20 weitere Länder als Gäste zur Teilnahme zugelassen. Diese rege Beteiligung spiegelt das weltweite Interesse wider, die Durchfahrt durch die Straße von Hormus wieder zu ermöglichen und somit die sich täglich verschärfenden wirtschaftlichen Schockwellen zu stoppen, die durch die Blockade des Transports von Öl, Gas, Chemikalien, Lebensmitteln und anderen lebensnotwendigen Gütern aus der Persischen Golfregion verursacht werden.

Der Direktor der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation, Arsenio Domenico, zeigte einen Lösungsweg auf, denn es gebe seit 1998 ein Abkommen zwischen Oman und dem Iran über den freien Transit durch die Straße von Hormus. Dieses müsse wieder in Kraft gesetzt werden. Darüber hinaus legte er einen Plan zur Evakuierung der 20.000 Seeleute vor, die seit Wochen auf den 2.000 Schiffen in der Region festsitzen. Ihnen mangele es an Trinkwasser, Nahrung und Sicherheit. Ihre Evakuierung stehe im Einklang mit dem “Übereinkommen von 1974 über die Sicherheit des menschlichen Lebens auf See.“

Darüber hinaus wurden weitere Sofortpläne vorgelegt. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen hat eine Prioritätenliste erstellt, welche Länder so schnell wie möglich Düngemittel erhalten sollten. Dies erfordere eine internationale Zusammenarbeit.

Wie es heißt, hat der Iran über den Vermittler Pakistan jüngste Verhandlungsbedingungen an die Vereinigten Staaten übermittelt, die sich darauf konzentrieren, die Straße von Hormus wieder befahrbar zu machen, die Kriegshandlungen einzustellen und die Gespräche über sämtliche nukleare Fragen zurückzustellen. Heute traf sich der iranische Außenminister Abbas Araghtschi in St. Petersburg mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, der dem Iran besondere Anerkennung dafür aussprach, das Souveränitätsprinzips verteidigt zu haben. Der Iran kämpfe „mutig und heldenhaft“, so Putin.

Die Vereinigten Staaten ihrerseits nahmen in der heutigen Sitzung des UN-Sicherheitsrats eine unnachgiebige Haltung ein, wobei US-Botschafter Mike Waltz dazu aufforderte, alle Länder mögen sich den USA in einer „Koalition für die Freiheit der Schifffahrt“ anschließen. Damit meinte er nicht nur die US-Blockade der Straße von Hormus, die Washington vor zwei Wochen verhängt hatte, sondern ein geplantes globales Embargo. So hatte das US-Finanzministerium bereits am 24. April Sanktionen gegen die Hengli-Ölraffinerie in China verhängt, um Druck auf den Iran auszuüben.

Schließen Sie sich der Internationalen Friedenskoalition an, um der akuten Weltkriegsgefahr und dem geopolitischen Wahnsinn ein Ende zu setzen.


Live mit Helga Zepp-LaRouche: Vernunft und Liebe können den Kriegswahn stoppen!, 22.04.2026, 18.30 Uhr

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Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten- und Kollegenkreis, um die Reichweite der von der LaRouche-Bewegung vorgestellten Lösungsansätze zu erhöhen.

Nehmen Sie am Freitg, 24. April 2026 am 151. Treffen der Internationalen Friedenskoalition teil.


Live mit Helga Zepp-LaRouche: Irankrieg: Die Eskalationspirale beenden, 08.04.2026, 18.30 Uhr

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Das EIR-Krisenforum am 6. April, bereits das dritte in diesem Jahr, war ein außergewöhnlicher Online-Dialog zwischen 13 internationalen Experten aus 10 Ländern, die sich dafür einsetzen, die Welt von ihrem derzeitigen Kriegskurs abzubringen und auf den Weg der globalen Entwicklung und des Friedens zu führen. Der Titel der Veranstaltung, die sehr kurzfristig einberufen wurde, lautete: „Ein Dialog der Zivilisationen: Ist es noch Zeit, zu verhindern, dass der Krieg gegen den Iran zu einem globalen Atomkonflikt eskaliert?“

Die Veranstaltung war ein dringender, dramatischer Aufruf zum Handeln, während die Vereinigten Staaten gerade die Hölle über den Iran hereinbrechen lassen und US-Präsident Donald Trump dem Land mit der Steinzeit droht. Vertreter der iranischen Regierung führten einen Dialog mit Kräften aus aller Welt, die entschlossen sind, diesen Kurs zu stoppen.

Die viereinhalbstündige Veranstaltung war in zwei Diskussionsrunden gegliedert; die erste hatte den Titel „Kann der Irankrieg vor einer nuklearen Eskalation gestoppt werden?“, gefolgt von „Globale Infrastrukturentwicklung ist der Name für Frieden“.

Zu den Rednern aus Europa gehörten Helga Zepp-LaRouche (Deutschland), Chefredakteurin von EIR und Leiterin des Schiller-Instituts, die die Diskussion eröffnete, sowie der Moderator von Panel II, Stephan Ossenkopp (Deutschland). Dennis Speed (USA) moderierte Panel I und wies darauf hin, dass die Experten, die sich in weniger als 10 Tagen zusammengefunden hatten, Ansichten vertreten, die „nicht nur vielfältig, sondern sogar divergierend und gegensätzlich“ seien. Sie teilen jedoch das gemeinsame Engagement, dringende Maßnahmen zur Beendigung des Krieges – möglicherweise eines Atomkrieges – zu fordern, und glauben, dass Vernunft und Diplomatie selbst in diesem späten Stadium noch wirken und Bedingungen für Frieden und Wohlstand für alle Nationen schaffen können.

Aus Asien sprachen Dr. Khalil Shigolami (Iran), der iranische Botschafter in Armenien und ehemaligen Generaldirektor des dem Außenministerium angegliederten Instituts für politische und internationale Studien in Teheran. Die weiteren Redner aus Asien waren Prof. Zhang Weiwei (China), Professor für Internationale Beziehungen an der Fudan-Universität in Shanghai und Direktor des angegliederten China-Instituts; Botschafter Prof. Dr. Manuel Hassassian (Palästina), Palästinensische Autonomiebehörde; Purnima Anand (Indien), Präsidentin des BRICS International Forum; Chandra Muzaffar (Malaysia), Gründer und Präsident der Internationalen Bewegung für eine gerechte Welt (JUST); Al Mashiki (Oman), strategischer Analyst.

Aus Nordamerika nahmen teil: Chas Freeman (USA), ehemaliger Botschafter in Saudi-Arabien und ehemaliger stellvertretender Verteidigungsminister; Ted Postol (USA), emeritierter Professor für Wissenschaft, Technologie und internationale Sicherheit am MIT; Dennis Small (USA), EIR-Redakteur für Iberoamerika, sowie aus Südamerika Donald Ramotar (Guyana), ehemaliger Präsident von Guyana.

Der Oasenplan

Der Ansatz des Oasenplans für den Großraum Südwestasien und den östlichen Mittelmeerraum stand im Mittelpunkt mehrerer Redebeiträge; er wurde zunächst in der Eröffnungsrede von Helga Zepp-LaRouche als zentraler Bestandteil der Lösung vorgestellt, basierend auf dem Prinzip „Frieden durch Entwicklung“. Sie berichtete ausführlich, wie ein ganzes Netz von Entwicklungskorridoren von Indien bis Ägypten, vom Kaukasus bis zum Arabischen Meer, mit dem Ausbau von Schienen- und Straßenverkehr, Plänen für Meerwasserentsalzung sowie fortschrittlichen Technologien aller Art entstehen kann.

Botschafter Hassassian bezeichnete den Oasenplan als Schlüssel zur „Förderung von Entwicklung und Dialog“ in Palästina und der Region. Professor Zhang berichtete, es sei China gelungen, „seine Wüsten zu begrünen“. China könne beim Aufbau des Oasenplans in Südwestasien helfen. Zepp-LaRouche fügte hinzu, das Konzept müsse der Jugend bekannt gemacht werden, um Optimismus zu wecken. Botschafter Freeman verglich den Oasenplan mit dem Phönix, der aus der Asche seiner Vorgänger aufersteht. Der Oasenplan könne aus den Trümmern der Zerstörung Gazas hervorgehen.

Die hoffnungsvolle Realität fortschrittlicher Technologien wurde untermauert, als die Teilnehmer der Diskussionsrunde Bilder vom Raumschiff Artemis II ansahen, das sich auf halber Strecke seiner Mission zur Umrundung des Mondes befand.

Gegenreaktion auf den Krieg der USA und Israels

Die andere Realität, die ausgesprochen wurde, ist, dass die Ära der Pax Americana nun vorbei ist, ebenso wie die transatlantische Vorherrschaft .  Mehrere Redner wiesen auf die starken Gegenreaktionen auf US-Präsident Donald Trumps Krieg gegen den Iran hin. Botschafter Freeman sagte, der Krieg habe bestimmte Nationen dazu veranlasst, Frieden mit dem Iran zu schließen, anstatt sich an einem illegalen und ungerechten Krieg an der Seite der Vereinigten Staaten zu beteiligen. Er fügte hinzu, die Vereinigten Staaten hätten die gegen Atomwaffen eingestellten Führer des Iran getötet, die durch Atomwaffen befürwortende „Realisten“ ersetzt worden seien. Prof. Postol machte die Gefahr eines Atomkrieges in der heutigen Zeit deutlich.

Der Krieg der USA und Israels hat in Europa die ersten Forderungen nach einem Abzug der US-Streitkräfte ausgelöst. Professor Zhang sagte schlicht, der Krieg habe den Zusammenbruch der unipolaren, von den USA geführten Weltordnung herbeigeführt und den Prozess der Entdollarisierung beschleunigt.

Der Weg nach vorn

Allen Diskussionsteilnehmern war die Auffassung gemeinsam, dass Washington „moralisch wahnsinnig“ geworden ist, wie es Helga Zepp-LaRouche formulierte. Daraus ergaben sich verschiedene Vorschläge und Initiativen. Chandra Muzaffar rief Menschen weltweit dazu auf, sich an den US-Kongress und andere Institutionen zu wenden, um aktiv zu werden, den Krieg zu beenden und eine Win-Win-Entwicklung in Gang zu setzen, insbesondere für seit langem bestehende schreiende Ungerechtigkeiten wie den Palästinakonflikt. Frau Anand aus Indien sprach davon, die BRICS-Staaten zu mobilisieren, „um ihre Einheit zu demonstrieren“, wenn es darum gehe, den Krieg zu beenden, und „den Iran nicht dem Untergang zu überlassen“. Dennis Small von EIR, der die wirtschaftliche Dimension des Zusammenbruchs des kollektiven Westens skizzierte, sprach sich für eine neue Architektur der wirtschaftlichen Sicherheit und Entwicklung aus.

Zepp-LaRouche kam, nachdem sie viele Initiativen konkret erörtert hatte, am Ende auf die Frage der persönlichen Verantwortung zurück. Es gebe zwei Möglichkeiten: man könne entweder „klein“ werden, durch Verleugnung, Gleichgültigkeit, Beschäftigung mit Dingen, von denen man weiß, dass sie nebensächlich sind – oder man „mobilisiert in sich selbst etwas Besseres und verbindet sein Handeln und sein Schicksal mit der größeren Sache der Menschheit.“


Live mit Helga Zepp-LaRouche: Trumps Iran-Krieg bedroht den Weltfrieden, 01.04.2026, 18.30 Uhr

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Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten- und Kollegenkreis, um die Reichweite der von der LaRouche-Bewegung vorgestellten Lösungsansätze zu erhöhen.

Bei der Pressekonferenz im Weißen Haus am Montag, dem 30. März, fragte ein Reporter Pressesprecherin Karoline Leavitt, was Präsident Donald Trump von den Worten Papst Leo XIV. in seiner Botschaft zum Palmsonntag halte. Der Papst habe gesagt, dass Jesus „die Gebete derer, die Krieg führen, nicht erhört, sondern sie zurückweist und sagt: ‚Auch wenn ihr viele Gebete sprecht, werde ich nicht zuhören. Eure Hände sind voller Blut.‘“ Leavitt ging nicht darauf hin, sondern behauptete, die Soldaten schätzten es, dass der Oberbefehlshaber für sie bete. Sie ging nicht auf die, nur als satanisch zu bezeichnenden „Gebete“ von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth ein, der sich selbst als „Kriegsminister“ bezeichnet und für Gewalt und Gnadenlosigkeit betet.

Mohamad Safa, der gerade von seinem Posten als Exekutivdirektor der Patriotic Vision-PVA bei den Vereinten Nationen zurückgetreten ist, weil „einige hochrangige UN-Vertreter einer mächtigen Lobby dienen und nicht der UN“, warnte: „Ich glaube nicht, dass die Menschen die Schwere der Lage begreifen, da sich die UN auf einen möglichen Einsatz von Atomwaffen im Iran vorbereitet … Ich habe meine diplomatische Karriere aufgegeben, um diese Informationen zu veröffentlichen. Ich habe meine Aufgaben ausgesetzt, um nicht Teil dieses Verbrechens gegen die Menschlichkeit zu sein oder Zeuge davon zu werden – in dem Versuch, einen nuklearen Winter zu verhindern, bevor es zu spät ist.“

Der ehemalige CIA-Analyst Larry Johnson veröffentlichte einen Brief eines Marinekommandanten, in dem dieser seine Truppen fragte: „Ist eure Ausrüstung gepackt und bereit zum Aufbruch? Sind eure familiären Angelegenheiten geregelt?“ Johnson schrieb dazu: „Ein Brief wie dieser kann nur eines von zwei Dingen bedeuten: 1) Es handelt sich um eine ausgeklügelte Täuschungskampagne, um den Iran davon zu überzeugen, dass die USA angreifen werden, in der Hoffnung, dass der Iran einlenkt, oder 2) [der Kommandeur] ist sich bewusst, dass er einen Teil des von ihm befehligten Korps ins Tal des Todes schickt. Ich hoffe, es ist Ersteres, aber ich fürchte, es ist Letzteres.“

US-Präsident J. Trump veröffentlichte seinerseits einen weiteren irrsinnigen Beitrag auf Truth Social zum Iran, in dem es unter anderem heißt: „Es wurden große Fortschritte erzielt, aber wenn aus irgendeinem Grund in Kürze keine Einigung erzielt wird – was wahrscheinlich der Fall sein wird – und wenn die Straße von Hormus nicht sofort ‚für den Verkehr freigegeben‘ wird, werden wir unseren schönen ‚Aufenthalt‘ im Iran damit beenden, dass wir alle ihre Kraftwerke, Ölquellen und die Insel Kharg (und möglicherweise alle Entsalzungsanlagen!) in die Luft sprengen und vollständig vernichten, die wir absichtlich noch nicht ‚angetastet‘ haben.“

Laut der Botschaft von Papst Leo XIV. zum Palmsonntag wird Gott Präsident Trump nicht erhören, wenn dieser um Erfolg bei dieser Mission betet, die einen Verstoß gegen das Völkerrecht und die Absicht darstellt, Kriegsverbrechen zu begehen.

Unterdessen trafen am 30. März NASA-Teams im Kennedy Space Center in Florida ein, um den Countdown für die erste menschliche Mondumrundung seit über 50 Jahren zu starten. Damals war Weihnachten 1968, ein schwieriges Jahr für Amerikaner und Weltbürger, in dem Martin Luther King Jr. und Robert Kennedy ermordet worden waren. Apollo 8, die erste bemannte Mission zum Mond, trat am Heiligabend, dem 24. Dezember 1968, in die Mondumlaufbahn ein. An diesem Abend zeigten die Astronauten – Kommandant Frank Borman, Kommandomodulpilot Jim Lovell und Mondlandefährepilot William Anders – bei einer Live-Übertragung Bilder der Erde und des Mondes, wie sie von ihrem Raumschiff aus zu sehen waren.Sie beendeten die Übertragung damit, dass die Besatzung abwechselnd die ersten zehn Verse der Genesis las. Diese seien „die Grundlage vieler Religionen der Welt, nicht nur der christlichen Religion“, sagte Lovell dazu. „Weltweit gibt es mehr Menschen in anderen Religionen als in der christlichen Religion, und daher wäre dies angemessen…“ Sie beendeten ihre Lesung mit der Botschaft: „Möge Gott euch alle auf der guten Erde segnen.“

Es gibt ein Phänomen, das als „Overview-Effekt“ bekannt ist. Dabei handelt es sich um das einzigartige Gefühl, das diejenigen überkommt, die die Erde zum ersten Mal als Ganzes aus dem Weltraum betrachten. Es wird beschrieben als ein Gefühl des Staunens, der Einheit, der Kleinheit der Erde und ihrer Verletzlichkeit, begleitet von einer leidenschaftlichen Verpflichtung, für unseren Planeten und die Menschheit zu sorgen.

Da es nicht möglich ist, alle auf das nächste Raumschiff zu setzen, planen die Aktivisten der amerikanischen LaRouche-Bewegung in der kommenden Woche bis zum Ostersonntag eine Reihe von Straßenaktionen und Straßentheateraufführungen. Dabei stellt sich die Frage, ob bei einem Exorzismus an Trumps „Glaubensbüro“-Leiterin Paula White überhaupt noch etwas übrig bliebe.

Wir brauchen eine weltweite Mobilisierung für den Frieden. Bitte nutzen Sie den Offenen Brief an Papst Leo XIV und verteilen Sie ihn, vor Kirchen am Ostersonntag und bei allen anderen Gelegenheiten. Der Brief ist hier zu finden.


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