Top Left Link Buttons

Webcast mit Helga Zepp-LaRouche

Category Archives

Live mit Helga Zepp-LaRouche: Dämmert es in Deutschland, dass der Ukraine-Krieg verloren ist?

Mittwoch, 13.05.2026, 18.30 Uhr

Schließen Sie sich Helga Zepp-LaRouche in ihrem Live-Dialog an und diskutieren Sie die Themen und Lösungen, die die Welt und die Menschen bewegen. Senden Sie Ihre Fragen, Kommentare und Berichte an fragen@bueso.de oder stellen Sie diese im nächsten Live-Stream.

Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten- und Kollegenkreis, um die Reichweite der von der LaRouche-Bewegung vorgestellten Lösungsansätze zu erhöhen.

Zum Abschluss einer lebhaften Diskussion mit Mitgliedern der internationalen LaRouche-Bewegung riet Helga Zepp-LaRouche, man sollte sich in Zeiten von Zweifel und Verwirrung – wie sie in dieser Phase unglaublicher Spannungen und Gefahren durchaus üblich sind – den Werken des Kardinals Nikolaus von Kues, des deutschen Dichters der Freiheit Friedrich Schiller und ihres verstorbenen Ehemanns, des amerikanischen Genies Lyndon LaRouche, zuwenden.

Sie sagte: „Ich glaube, was Lyn sich vorgenommen hatte, war etwas viel Grundlegenderes: Er versuchte, die axiomatischen Fehler im Denken zu korrigieren, die dazu führen, dass Menschen immer wieder politische Ideen hervorbringen, die in einer Katastrophe münden.“

Nehmen wir zum Beispiel LaRouches Äußerungen gegenüber den Wählern in New Hampshire, als er 1996 für das Amt des US-Präsidenten kandidierte:

„Was dort gebraucht wird, ist jemand, der die schrecklichen Dinge tut, die ich tue … der hinausgeht und meine amerikanischen Mitbürger auf liebevolle Weise beleidigt. Sagt: „Hört mal, ihr habt euch wie Idioten verhalten. Ihr seid wie der Typ, der zu demselben Gebrauchtwagenhändler zurückging, der ihm im letzten Jahr ein Auto ohne Motor verkauft hat, und er hat es wieder gekauft! Ihr müsst euch klarmachen: Ihr habt euch dieses Übel vielleicht nicht selbst ausgedacht, aber ihr, die ihr ein Gehirn habt, das ihr hättet nutzen können, hättet längst durchschauen müssen, was hier abgeht. Warum gebt ihr nicht die Vorstellung auf, alles müsse einfach sein, alles müsse dumm sein, alles müsse in mundgerechten Antworten erfolgen? Lasst uns darüber reden und nachdenken!“

Trifft das heute zu? Wie kommt es, dass nacheinander amerikanische Präsidenten gewählt wurden, die klinisch verrückt sind? Warum lassen wir zu, dass die Leute, die sich unsere „Vertreter“ nennen, uns nicht vertreten?

Unter Mithilfe der LaRouche-Bewegung auf beiden Seiten des Atlantiks kann sich diese Situation ändern.

Dreißig Abgeordnete der Demokratischen Partei haben einen Brief an US-Außenminister Marco Rubio geschrieben, in dem sie nach Israels Atomwaffen fragen. Im Repräsentantenhaus wurde ein Gesetzentwurf des Abgeordneten Rep. Pat Ryan (D-NY) eingebracht, um die Finanzierung des Iran-Krieges zu beenden.

Die Mehrheit der Weltbevölkerung lehnt Krieg und Völkermord ab. Die Mehrheit der Weltbevölkerung wird von Führern vertreten, die danach streben, ihre Nationen in eine neue Dynamik kooperativer Beziehungen zu führen – nicht nach dem Prinzip „Der Sieger bekommt alles“ oder „Das Überleben des Stärkeren“, sondern nach dem Prinzip der Win-Win-Kooperation.

Irgendwie ist es dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gelungen, Präsident Donald Trump davon zu überzeugen, dass er Selenskij unter Druck setzen und er einen „ukrainischen“ (tatsächlich von Großbritannien gelenkten) Angriff auf die Feierlichkeiten zum Tag des Sieges in Moskau verhindern müsse.

In zwei Tagen wird Präsident Donald Trump in Peking mit Präsident Xi Jinping zusammentreffen, sofern es den anglo-zionistischen Milliardären der Epstein-Klasse nicht gelingt, dies zu sabotieren. China ist ein Land mit 1,4 Milliarden Einwohnern und einer sehr großen Wirtschaft – einer Wirtschaft, die weitaus größer ist als die des Vereinigten Königreichs von König Charles. Welche neuen Vereinbarungen könnten aus diesem Treffen hervorgehen?

Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus und die drohende Gefahr einer Eskalation des Krieges der Vereinigten Staaten und Israels gegen den Iran führen zu massiver wirtschaftlicher Not in der ganzen Welt, selbst wenn der Krieg in diesem Moment beendet würde. Die meisten Menschen in der westlichen Welt verstehen das ganze Ausmaß der Gefahr nicht, werden es aber bald zu spüren bekommen. In ihrer Verzweiflung werden sie dann viel empfänglicher für die von LaRouches Mitstreitern vorgeschlagenen Lösungen sein.

Zu diesem Zweck veranstaltet die unabhängige LaRouche-Präsidentschaftskandidatin Diane Sare heute Abend um 20:00 Uhr US-Zeit gemeinsam mit Jason Ross ein Internetforum über einen Plan zur wirtschaftlichen Erholung der Vereinigten Staaten. Und am Freitag um 17:00 Uhr MEZ leitet Helga Zepp-LaRouche ein EIR-Krisenforum zum Thema „Der Iran-Krieg und der ‚kontrollierte Zerfall‘ der Weltwirtschaft“.

Mobilisieren Sie alle Menschen auf der Welt, am Freitag um 17:00 Uhr einzuschalten!


Live mit Helga Zepp-LaRouche: Droht globale Hungersnot durch Trumps Hormus-Blockade?, 06.05.2026, 18.30 Uhr

Schließen Sie sich Helga Zepp-LaRouche in ihrem Live-Dialog an und diskutieren Sie die Themen und Lösungen, die die Welt und die Menschen bewegen. Senden Sie Ihre Fragen, Kommentare und Berichte an fragen@bueso.de oder stellen Sie diese im nächsten Live-Stream.

Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten- und Kollegenkreis, um die Reichweite der von der LaRouche-Bewegung vorgestellten Lösungsansätze zu erhöhen.

In den vergangenen 30 Stunden haben die Vereinigten Staaten ihren Krieg gegen den Iran eskalieren lassen. US-Präsident Donald Trump erklärte am 2. Mai, das „Projekt Freiheit“ beginne heute, um dem US-Militär die Kontrolle des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus zu ermöglichen. In einer Erklärung des US-Central Command hieß es, die US-Marine werde „Anweisungen“ für die Durchfahrt von Schiffen geben und iranische Einmischungen mit Gewalt abwehren. Laut CentCom gehören zu den US-Streitkräften „Lenkwaffenzerstörer, über 100 land- und seegestützte Flugzeuge, multidomänenfähige unbemannte Plattformen sowie 15.000 Soldaten“. Möglicherweise findet am Dienstag, dem 5. Mai, eine Pressekonferenz des Pentagons zur Lage statt.

Am frühen Morgen des 4. Mai bekräftigte der iranische Generalmajor Ali Abdollahi in einer Erklärung das Recht des Iran auf die Kontrolle seiner Gewässer und veröffentlichte eine Karte, in der eine Linie durch den Persischen Golf oberhalb und unterhalb der Straße von Hormus gezogen ist, innerhalb derer der Iran seine Souveränität zur Kontrolle des Schiffsverkehrs geltend macht.

Bis zum Abend des 4. Mai gingen weitere, sich teilweise widersprechende Berichte ein über Warnschüsse, Schäden an Schiffen und die Behauptung der USA, sechs kleine iranische Boote versenkt zu haben. Vertreter des Iran und Omans würden in Kürze Gespräche aufnehmen, da die beiden Anrainerstaaten seit Jahrzehnten bei der sicheren Schifffahrt zusammenarbeiten. Gleichzeitig stehen die Vereinigten Arabischen Emirate mitten im Konflikt. Die UNO hält einen Plan für einen Schifffahrtskorridor bereit, der von einer Mitte März eingesetzten behördenübergreifenden Taskforce, darunter die Internationale Seeschifffahrtsorganisation, ausgearbeitet wurde. Zu ihren Zielen gehört es, den 200 Schiffen und 20.000 Seeleuten, die seit Wochen wegen der Blockade der Straße von Hormus festsitzen, einen Ausweg zu öffnen und zudem die lebenswichtigen Transporte von Rohstoffen und humanitären Hilfsgütern voranzubringen.

Die Trump-Regierung lehnt jedoch die Grundsätze des Völkerrechts ab. Die USA und Israel setzen ihre einseitigen Aktionen fort, nicht nur in der Golfregion. Israel greift auch den Libanon und den Gazastreifen erneut hart an. Heute schrieb Trump in den sozialen Medien, der Iran werde „von der Erde gefegt“ werden, sollte er US-Schiffe in der Meerenge angreifen. Der US-Botschafter bei der UNO, Mike Waltz, kündigte an, gemeinsam mit den Vereinigten Arabischen Emiraten eine Resolution des UN-Sicherheitsrats gegen den Iran vorzubereiten. Waltz forderte letzte Woche andere Länder auf, sich dem von den USA geführten „Maritimem Freiheits-Konstrukt“ anzuschließen.

Unterdessen nehmen die weltweiten wirtschaftlichen Erschütterungen von Stunde zu Stunde zu, da wichtige Lieferwege für Öl, Gas, Naphtha, Düngemittel, Schwefel und andere Rohstoffe durch den Golf unterbrochen sind. Eine düstere Warnung vor den lebensbedrohlichen Folgen für die Nahrungsmittelversorgung äußerte Svein Tore Holsether, Chef von Yara International, dem weltweit größten Düngemittelhersteller mit Sitz in Norwegen, am 30. April. Er könne sich ein Szenario „globaler Auktionen“ von Düngemitteln vorstellen, bei der Dünger an die Meistbietenden geht und die Armen das Nachsehen haben. Yara ist in 60 Ländern tätig und verkauft seine Produkte in Dutzenden weiteren; seine Düngemittelpreise für Landwirte sind seit März um 80 % gestiegen.

Helga Zepp-LaRouche, die Vorsitzende des Schiller-Instituts, sprach mit Blick auf die möglichen Folgen in einer Analogie davon, dass „sich die Schlinge um den Hals der Menschheit zusammenzieht“. Es sei entschlossenes Handeln erforderlich, um diesen Wahnsinn zu beenden. Dieser Nachrichtendienst wird deshalb in Kürze seinen vierten internationalen Runden Tisch in diesem Jahr veranstalten, bei dem Experten über die Lage beraten. Der Termin ist vorläufig auf Freitag, den 15. Mai, festgelegt und soll zeitgleich mit der wöchentlichen Sitzung der Internationalen Friedenskoalition stattfinden. Eine Einladung in mehreren Sprachen wird in Kürze folgen.

Provokationen häufen sich. Heute wurde ein exklusives Hochhaus in Moskau von ukrainischen Angriffsdrohnen getroffen, was auch als Angriff auf Präsident Wladimir Putin persönlich gedeutet wurde – und das nur wenige Tage vor Russlands Feierlichkeiten zum 81. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg am 9. Mai. Der Drohnenangriff erfolgte, während auf dem achten Gipfel der Europäischen Politischen Gemeinschaft – bestehend aus rund 48 Ländern sowie EU- und NATO-Führern – in Armenien über neue Finanzhilfen in Milliardenhöhe für Kiew diskutiert wurde, um den Stellvertreterkrieg der Ukraine gegen Russland am Laufen zu halten. Das Treffen wurde vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem britischen Premierminister Keir Starmer angeregt.

Es sind allerdings auch Kräfte in Bewegung, die sich für Diplomatie und politisches Eingreifen einsetzen, um diesen Krieg zu beenden. Ein wichtiger Schwerpunkt in diesem Monat ist der 26. Mai, an dem China, das im Mai den Vorsitz im UN-Sicherheitsrat innehat, eine offene Debatte des UN-Sicherheitsrats auf Ministerebene zum Thema „Wahrung der Ziele und Grundsätze der UN-Charta und Stärkung des UN-zentrierten internationalen Systems“ abhalten wird. Der chinesische Außenminister Wang Yi wird die Diskussion leiten, und es werden voraussichtlich mehr als die 15 Mitgliedstaaten des UN-Sicherheitsrats teilnehmen.

Dies sei ein Weg, der unverzüglich eingeschlagen werden müsse, so Zepp-LaRouche. Sie rief alle dazu auf, diese Initiative im Namen der Menschheit zu unterstützen. Sie fügte hinzu, dass wir uns in „einer Phase erhöhter militärischer Spannungen und Gefahren“ befinden. „Es kann jeden Moment etwas furchtbar schiefgehen.“


Live mit Helga Zepp-LaRouche: Wenn Russland der Feind ist, wer ist dann unser Freund?, 29.04.2026, 18.30 Uhr

Schließen Sie sich Helga Zepp-LaRouche in ihrem Live-Dialog an und diskutieren Sie die Themen und Lösungen, die die Welt und die Menschen bewegen. Senden Sie Ihre Fragen, Kommentare und Berichte an fragen@bueso.de oder stellen Sie diese im nächsten Live-Stream.

Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten- und Kollegenkreis, um die Reichweite der von der LaRouche-Bewegung vorgestellten Lösungsansätze zu erhöhen.

Tritt man einen Schritt zurück vom Trubel der täglichen Ereignisse, wird auf dramatische Weise deutlich, dass die alte Ordnung zusammengebrochen ist. Das westliche Casino-Wirtschaftssystem kollabiert unter Schulden, Kryptowährungen und Produktionsausfällen. Das westliche Militärsystem – sei es die NATO, die USA oder die EU – entpuppt sich als leeres Kriegsgeschrei. Das politische und kulturelle System des Westens wird immer mehr zur Horrorshow der Epstein-Klasse. Symbolisch dafür steht die Reise des britischen Königspaares in dieser Woche in die Vereinigten Staaten, wo die USA eigentlich ihr 250-jähriges Jubiläum des Sieges über das Britische Empire feiern sollten. Das Spektakel begann heute mit Musik, Fahnen und rotem Teppich auf dem Rollfeld der Air Force Base Andrews, gefolgt von einer Tee- und Gartenparty in der Stadt.

Die LaRouche-Organisation hat hierzu eine Erklärung abgegeben, die national und international verbreitet wird: „Die Briten sind zurück, um den Krieg von 1812 zu beenden – diesmal auf Einladung“, oder: ,LaRouche hatte recht!‘“

Helga Zepp-LaRouche, Gründerin und Vorsitzende des Schiller-Instituts, stellte heute nachdrücklich fest, dass „der Zusammenbruch der alten Ordnung unbestreitbar ist“. Es sei „nicht länger utopisch“, sich für ein neues System einzusetzen. „Wir brauchen eine neue Ordnung.“

Die extreme Gefahr, die droht, sollte dieser Kurswechsel nicht eintreten, zeigt sich in dem Wahnsinnig einiger europäischer Länder, die sich gegen Russland, eine Atommacht, stellen. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius äußerte sich am 22. April zur neuen Militärstrategie der Bundeswehr und betonte, Russland stelle eine akute Bedrohung für Deutschland dar und daher sei eine massive Mobilisierung zur Wiederaufrüstung notwendig. Er verkündete: „Wir entwickeln die Bundeswehr zur konventionell stärksten Armee Europas“, und nannte dafür kurzfristige, mittelfristige und langfristige Ziele. Die Aussicht, dass dies der deutschen Wirtschaft gelingen könnte, ist illusorisch. Doch allein die Absicht ist wahnsinnig.

Zudem sprach Bundesaußenminister Johann Wadephul im Vorfeld der 11. internationalen Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags heute davon, dass Deutschland weiterhin die Möglichkeit von Atomwaffen als „Abschreckung“ gegen einen russischen Angriff in Betracht ziehe. Er erklärte: „Solange aber nukleare Drohgebärden gegen uns und unsere Partner weitergehen, benötigen wir weiterhin eine glaubhafte Abschreckung“, bevor er sich auf den Weg nach New York zu den Vereinten Nationen machte.

In einer Rede auf einem Treffen von Nichtregierungsorganisationen in Moskau am 24. April warnte der russische Außenminister Sergej Lawrow vor solchen unverhohlenen europäischen Schritten und Äußerungen. Er sagte: „Ein Krieg gegen uns wurde offen erklärt … Um seine Politik zu rechtfertigen, versucht der Westen – vor allem die internationale Bürokratie in Brüssel (sowohl die EU als auch die NATO, die zunehmend zu einer Einheit verschmelzen), sowie Berlin, Paris und natürlich London –, alles Russische zu dämonisieren und spricht offen davon, sich auf einen Krieg mit uns in absehbarer Zukunft vorzubereiten. Der Chef der belgischen Streitkräfte, Frederik Vansina, erklärte, dass dies noch mehrere Jahre in Anspruch nehme und die Ukraine Zeit für sie gewinne…“

Angesichts dieser Realität zeigten sich heute jedoch in New York bei einer offenen Debatte des UN-Sicherheitsrats zum Thema „Maritime Sicherheit und internationale Sicherheit“ gewisse positive Aussichten darauf, dass Vernunft und Diplomatie eine positive Richtung einschlagen könnten. Die mehrstündige Sitzung wurde von Bahrain als derzeitigem rotierendem Vorsitz des UN-Sicherheitsrats einberufen. Neben den 15 Mitgliedstaaten des UN-Sicherheitsrats waren 20 weitere Länder als Gäste zur Teilnahme zugelassen. Diese rege Beteiligung spiegelt das weltweite Interesse wider, die Durchfahrt durch die Straße von Hormus wieder zu ermöglichen und somit die sich täglich verschärfenden wirtschaftlichen Schockwellen zu stoppen, die durch die Blockade des Transports von Öl, Gas, Chemikalien, Lebensmitteln und anderen lebensnotwendigen Gütern aus der Persischen Golfregion verursacht werden.

Der Direktor der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation, Arsenio Domenico, zeigte einen Lösungsweg auf, denn es gebe seit 1998 ein Abkommen zwischen Oman und dem Iran über den freien Transit durch die Straße von Hormus. Dieses müsse wieder in Kraft gesetzt werden. Darüber hinaus legte er einen Plan zur Evakuierung der 20.000 Seeleute vor, die seit Wochen auf den 2.000 Schiffen in der Region festsitzen. Ihnen mangele es an Trinkwasser, Nahrung und Sicherheit. Ihre Evakuierung stehe im Einklang mit dem “Übereinkommen von 1974 über die Sicherheit des menschlichen Lebens auf See.“

Darüber hinaus wurden weitere Sofortpläne vorgelegt. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen hat eine Prioritätenliste erstellt, welche Länder so schnell wie möglich Düngemittel erhalten sollten. Dies erfordere eine internationale Zusammenarbeit.

Wie es heißt, hat der Iran über den Vermittler Pakistan jüngste Verhandlungsbedingungen an die Vereinigten Staaten übermittelt, die sich darauf konzentrieren, die Straße von Hormus wieder befahrbar zu machen, die Kriegshandlungen einzustellen und die Gespräche über sämtliche nukleare Fragen zurückzustellen. Heute traf sich der iranische Außenminister Abbas Araghtschi in St. Petersburg mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, der dem Iran besondere Anerkennung dafür aussprach, das Souveränitätsprinzips verteidigt zu haben. Der Iran kämpfe „mutig und heldenhaft“, so Putin.

Die Vereinigten Staaten ihrerseits nahmen in der heutigen Sitzung des UN-Sicherheitsrats eine unnachgiebige Haltung ein, wobei US-Botschafter Mike Waltz dazu aufforderte, alle Länder mögen sich den USA in einer „Koalition für die Freiheit der Schifffahrt“ anschließen. Damit meinte er nicht nur die US-Blockade der Straße von Hormus, die Washington vor zwei Wochen verhängt hatte, sondern ein geplantes globales Embargo. So hatte das US-Finanzministerium bereits am 24. April Sanktionen gegen die Hengli-Ölraffinerie in China verhängt, um Druck auf den Iran auszuüben.

Schließen Sie sich der Internationalen Friedenskoalition an, um der akuten Weltkriegsgefahr und dem geopolitischen Wahnsinn ein Ende zu setzen.


Live mit Helga Zepp-LaRouche: Vernunft und Liebe können den Kriegswahn stoppen!, 22.04.2026, 18.30 Uhr

Schließen Sie sich Helga Zepp-LaRouche in ihrem Live-Dialog an und diskutieren Sie die Themen und Lösungen, die die Welt und die Menschen bewegen. Senden Sie Ihre Fragen, Kommentare und Berichte an fragen@bueso.de oder stellen Sie diese im nächsten Live-Stream.

Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten- und Kollegenkreis, um die Reichweite der von der LaRouche-Bewegung vorgestellten Lösungsansätze zu erhöhen.

Nehmen Sie am Freitg, 24. April 2026 am 151. Treffen der Internationalen Friedenskoalition teil.


Live mit Helga Zepp-LaRouche: Irankrieg: Die Eskalationspirale beenden, 08.04.2026, 18.30 Uhr

Schließen Sie sich Helga Zepp-LaRouche in ihrem Live-Dialog an und diskutieren Sie die Themen und Lösungen, die die Welt und die Menschen bewegen. Senden Sie Ihre Fragen, Kommentare und Berichte an fragen@bueso.de oder stellen Sie diese im nächsten Live-Stream.

Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten- und Kollegenkreis, um die Reichweite der von der LaRouche-Bewegung vorgestellten Lösungsansätze zu erhöhen.

Das EIR-Krisenforum am 6. April, bereits das dritte in diesem Jahr, war ein außergewöhnlicher Online-Dialog zwischen 13 internationalen Experten aus 10 Ländern, die sich dafür einsetzen, die Welt von ihrem derzeitigen Kriegskurs abzubringen und auf den Weg der globalen Entwicklung und des Friedens zu führen. Der Titel der Veranstaltung, die sehr kurzfristig einberufen wurde, lautete: „Ein Dialog der Zivilisationen: Ist es noch Zeit, zu verhindern, dass der Krieg gegen den Iran zu einem globalen Atomkonflikt eskaliert?“

Die Veranstaltung war ein dringender, dramatischer Aufruf zum Handeln, während die Vereinigten Staaten gerade die Hölle über den Iran hereinbrechen lassen und US-Präsident Donald Trump dem Land mit der Steinzeit droht. Vertreter der iranischen Regierung führten einen Dialog mit Kräften aus aller Welt, die entschlossen sind, diesen Kurs zu stoppen.

Die viereinhalbstündige Veranstaltung war in zwei Diskussionsrunden gegliedert; die erste hatte den Titel „Kann der Irankrieg vor einer nuklearen Eskalation gestoppt werden?“, gefolgt von „Globale Infrastrukturentwicklung ist der Name für Frieden“.

Zu den Rednern aus Europa gehörten Helga Zepp-LaRouche (Deutschland), Chefredakteurin von EIR und Leiterin des Schiller-Instituts, die die Diskussion eröffnete, sowie der Moderator von Panel II, Stephan Ossenkopp (Deutschland). Dennis Speed (USA) moderierte Panel I und wies darauf hin, dass die Experten, die sich in weniger als 10 Tagen zusammengefunden hatten, Ansichten vertreten, die „nicht nur vielfältig, sondern sogar divergierend und gegensätzlich“ seien. Sie teilen jedoch das gemeinsame Engagement, dringende Maßnahmen zur Beendigung des Krieges – möglicherweise eines Atomkrieges – zu fordern, und glauben, dass Vernunft und Diplomatie selbst in diesem späten Stadium noch wirken und Bedingungen für Frieden und Wohlstand für alle Nationen schaffen können.

Aus Asien sprachen Dr. Khalil Shigolami (Iran), der iranische Botschafter in Armenien und ehemaligen Generaldirektor des dem Außenministerium angegliederten Instituts für politische und internationale Studien in Teheran. Die weiteren Redner aus Asien waren Prof. Zhang Weiwei (China), Professor für Internationale Beziehungen an der Fudan-Universität in Shanghai und Direktor des angegliederten China-Instituts; Botschafter Prof. Dr. Manuel Hassassian (Palästina), Palästinensische Autonomiebehörde; Purnima Anand (Indien), Präsidentin des BRICS International Forum; Chandra Muzaffar (Malaysia), Gründer und Präsident der Internationalen Bewegung für eine gerechte Welt (JUST); Al Mashiki (Oman), strategischer Analyst.

Aus Nordamerika nahmen teil: Chas Freeman (USA), ehemaliger Botschafter in Saudi-Arabien und ehemaliger stellvertretender Verteidigungsminister; Ted Postol (USA), emeritierter Professor für Wissenschaft, Technologie und internationale Sicherheit am MIT; Dennis Small (USA), EIR-Redakteur für Iberoamerika, sowie aus Südamerika Donald Ramotar (Guyana), ehemaliger Präsident von Guyana.

Der Oasenplan

Der Ansatz des Oasenplans für den Großraum Südwestasien und den östlichen Mittelmeerraum stand im Mittelpunkt mehrerer Redebeiträge; er wurde zunächst in der Eröffnungsrede von Helga Zepp-LaRouche als zentraler Bestandteil der Lösung vorgestellt, basierend auf dem Prinzip „Frieden durch Entwicklung“. Sie berichtete ausführlich, wie ein ganzes Netz von Entwicklungskorridoren von Indien bis Ägypten, vom Kaukasus bis zum Arabischen Meer, mit dem Ausbau von Schienen- und Straßenverkehr, Plänen für Meerwasserentsalzung sowie fortschrittlichen Technologien aller Art entstehen kann.

Botschafter Hassassian bezeichnete den Oasenplan als Schlüssel zur „Förderung von Entwicklung und Dialog“ in Palästina und der Region. Professor Zhang berichtete, es sei China gelungen, „seine Wüsten zu begrünen“. China könne beim Aufbau des Oasenplans in Südwestasien helfen. Zepp-LaRouche fügte hinzu, das Konzept müsse der Jugend bekannt gemacht werden, um Optimismus zu wecken. Botschafter Freeman verglich den Oasenplan mit dem Phönix, der aus der Asche seiner Vorgänger aufersteht. Der Oasenplan könne aus den Trümmern der Zerstörung Gazas hervorgehen.

Die hoffnungsvolle Realität fortschrittlicher Technologien wurde untermauert, als die Teilnehmer der Diskussionsrunde Bilder vom Raumschiff Artemis II ansahen, das sich auf halber Strecke seiner Mission zur Umrundung des Mondes befand.

Gegenreaktion auf den Krieg der USA und Israels

Die andere Realität, die ausgesprochen wurde, ist, dass die Ära der Pax Americana nun vorbei ist, ebenso wie die transatlantische Vorherrschaft .  Mehrere Redner wiesen auf die starken Gegenreaktionen auf US-Präsident Donald Trumps Krieg gegen den Iran hin. Botschafter Freeman sagte, der Krieg habe bestimmte Nationen dazu veranlasst, Frieden mit dem Iran zu schließen, anstatt sich an einem illegalen und ungerechten Krieg an der Seite der Vereinigten Staaten zu beteiligen. Er fügte hinzu, die Vereinigten Staaten hätten die gegen Atomwaffen eingestellten Führer des Iran getötet, die durch Atomwaffen befürwortende „Realisten“ ersetzt worden seien. Prof. Postol machte die Gefahr eines Atomkrieges in der heutigen Zeit deutlich.

Der Krieg der USA und Israels hat in Europa die ersten Forderungen nach einem Abzug der US-Streitkräfte ausgelöst. Professor Zhang sagte schlicht, der Krieg habe den Zusammenbruch der unipolaren, von den USA geführten Weltordnung herbeigeführt und den Prozess der Entdollarisierung beschleunigt.

Der Weg nach vorn

Allen Diskussionsteilnehmern war die Auffassung gemeinsam, dass Washington „moralisch wahnsinnig“ geworden ist, wie es Helga Zepp-LaRouche formulierte. Daraus ergaben sich verschiedene Vorschläge und Initiativen. Chandra Muzaffar rief Menschen weltweit dazu auf, sich an den US-Kongress und andere Institutionen zu wenden, um aktiv zu werden, den Krieg zu beenden und eine Win-Win-Entwicklung in Gang zu setzen, insbesondere für seit langem bestehende schreiende Ungerechtigkeiten wie den Palästinakonflikt. Frau Anand aus Indien sprach davon, die BRICS-Staaten zu mobilisieren, „um ihre Einheit zu demonstrieren“, wenn es darum gehe, den Krieg zu beenden, und „den Iran nicht dem Untergang zu überlassen“. Dennis Small von EIR, der die wirtschaftliche Dimension des Zusammenbruchs des kollektiven Westens skizzierte, sprach sich für eine neue Architektur der wirtschaftlichen Sicherheit und Entwicklung aus.

Zepp-LaRouche kam, nachdem sie viele Initiativen konkret erörtert hatte, am Ende auf die Frage der persönlichen Verantwortung zurück. Es gebe zwei Möglichkeiten: man könne entweder „klein“ werden, durch Verleugnung, Gleichgültigkeit, Beschäftigung mit Dingen, von denen man weiß, dass sie nebensächlich sind – oder man „mobilisiert in sich selbst etwas Besseres und verbindet sein Handeln und sein Schicksal mit der größeren Sache der Menschheit.“


Live mit Helga Zepp-LaRouche: Trumps Iran-Krieg bedroht den Weltfrieden, 01.04.2026, 18.30 Uhr

Schließen Sie sich Helga Zepp-LaRouche in ihrem Live-Dialog an und diskutieren Sie die Themen und Lösungen, die die Welt und die Menschen bewegen. Senden Sie Ihre Fragen, Kommentare und Berichte an fragen@bueso.de oder stellen Sie diese im nächsten Live-Stream.

Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten- und Kollegenkreis, um die Reichweite der von der LaRouche-Bewegung vorgestellten Lösungsansätze zu erhöhen.

Bei der Pressekonferenz im Weißen Haus am Montag, dem 30. März, fragte ein Reporter Pressesprecherin Karoline Leavitt, was Präsident Donald Trump von den Worten Papst Leo XIV. in seiner Botschaft zum Palmsonntag halte. Der Papst habe gesagt, dass Jesus „die Gebete derer, die Krieg führen, nicht erhört, sondern sie zurückweist und sagt: ‚Auch wenn ihr viele Gebete sprecht, werde ich nicht zuhören. Eure Hände sind voller Blut.‘“ Leavitt ging nicht darauf hin, sondern behauptete, die Soldaten schätzten es, dass der Oberbefehlshaber für sie bete. Sie ging nicht auf die, nur als satanisch zu bezeichnenden „Gebete“ von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth ein, der sich selbst als „Kriegsminister“ bezeichnet und für Gewalt und Gnadenlosigkeit betet.

Mohamad Safa, der gerade von seinem Posten als Exekutivdirektor der Patriotic Vision-PVA bei den Vereinten Nationen zurückgetreten ist, weil „einige hochrangige UN-Vertreter einer mächtigen Lobby dienen und nicht der UN“, warnte: „Ich glaube nicht, dass die Menschen die Schwere der Lage begreifen, da sich die UN auf einen möglichen Einsatz von Atomwaffen im Iran vorbereitet … Ich habe meine diplomatische Karriere aufgegeben, um diese Informationen zu veröffentlichen. Ich habe meine Aufgaben ausgesetzt, um nicht Teil dieses Verbrechens gegen die Menschlichkeit zu sein oder Zeuge davon zu werden – in dem Versuch, einen nuklearen Winter zu verhindern, bevor es zu spät ist.“

Der ehemalige CIA-Analyst Larry Johnson veröffentlichte einen Brief eines Marinekommandanten, in dem dieser seine Truppen fragte: „Ist eure Ausrüstung gepackt und bereit zum Aufbruch? Sind eure familiären Angelegenheiten geregelt?“ Johnson schrieb dazu: „Ein Brief wie dieser kann nur eines von zwei Dingen bedeuten: 1) Es handelt sich um eine ausgeklügelte Täuschungskampagne, um den Iran davon zu überzeugen, dass die USA angreifen werden, in der Hoffnung, dass der Iran einlenkt, oder 2) [der Kommandeur] ist sich bewusst, dass er einen Teil des von ihm befehligten Korps ins Tal des Todes schickt. Ich hoffe, es ist Ersteres, aber ich fürchte, es ist Letzteres.“

US-Präsident J. Trump veröffentlichte seinerseits einen weiteren irrsinnigen Beitrag auf Truth Social zum Iran, in dem es unter anderem heißt: „Es wurden große Fortschritte erzielt, aber wenn aus irgendeinem Grund in Kürze keine Einigung erzielt wird – was wahrscheinlich der Fall sein wird – und wenn die Straße von Hormus nicht sofort ‚für den Verkehr freigegeben‘ wird, werden wir unseren schönen ‚Aufenthalt‘ im Iran damit beenden, dass wir alle ihre Kraftwerke, Ölquellen und die Insel Kharg (und möglicherweise alle Entsalzungsanlagen!) in die Luft sprengen und vollständig vernichten, die wir absichtlich noch nicht ‚angetastet‘ haben.“

Laut der Botschaft von Papst Leo XIV. zum Palmsonntag wird Gott Präsident Trump nicht erhören, wenn dieser um Erfolg bei dieser Mission betet, die einen Verstoß gegen das Völkerrecht und die Absicht darstellt, Kriegsverbrechen zu begehen.

Unterdessen trafen am 30. März NASA-Teams im Kennedy Space Center in Florida ein, um den Countdown für die erste menschliche Mondumrundung seit über 50 Jahren zu starten. Damals war Weihnachten 1968, ein schwieriges Jahr für Amerikaner und Weltbürger, in dem Martin Luther King Jr. und Robert Kennedy ermordet worden waren. Apollo 8, die erste bemannte Mission zum Mond, trat am Heiligabend, dem 24. Dezember 1968, in die Mondumlaufbahn ein. An diesem Abend zeigten die Astronauten – Kommandant Frank Borman, Kommandomodulpilot Jim Lovell und Mondlandefährepilot William Anders – bei einer Live-Übertragung Bilder der Erde und des Mondes, wie sie von ihrem Raumschiff aus zu sehen waren.Sie beendeten die Übertragung damit, dass die Besatzung abwechselnd die ersten zehn Verse der Genesis las. Diese seien „die Grundlage vieler Religionen der Welt, nicht nur der christlichen Religion“, sagte Lovell dazu. „Weltweit gibt es mehr Menschen in anderen Religionen als in der christlichen Religion, und daher wäre dies angemessen…“ Sie beendeten ihre Lesung mit der Botschaft: „Möge Gott euch alle auf der guten Erde segnen.“

Es gibt ein Phänomen, das als „Overview-Effekt“ bekannt ist. Dabei handelt es sich um das einzigartige Gefühl, das diejenigen überkommt, die die Erde zum ersten Mal als Ganzes aus dem Weltraum betrachten. Es wird beschrieben als ein Gefühl des Staunens, der Einheit, der Kleinheit der Erde und ihrer Verletzlichkeit, begleitet von einer leidenschaftlichen Verpflichtung, für unseren Planeten und die Menschheit zu sorgen.

Da es nicht möglich ist, alle auf das nächste Raumschiff zu setzen, planen die Aktivisten der amerikanischen LaRouche-Bewegung in der kommenden Woche bis zum Ostersonntag eine Reihe von Straßenaktionen und Straßentheateraufführungen. Dabei stellt sich die Frage, ob bei einem Exorzismus an Trumps „Glaubensbüro“-Leiterin Paula White überhaupt noch etwas übrig bliebe.

Wir brauchen eine weltweite Mobilisierung für den Frieden. Bitte nutzen Sie den Offenen Brief an Papst Leo XIV und verteilen Sie ihn, vor Kirchen am Ostersonntag und bei allen anderen Gelegenheiten. Der Brief ist hier zu finden.


Live mit Helga Zepp-LaRouche: Oasenplan statt Irankrieg!, 25.03.2026, 18.30 Uhr

Schließen Sie sich Helga Zepp-LaRouche in ihrem Live-Dialog an und diskutieren Sie die Themen und Lösungen, die die Welt und die Menschen bewegen. Senden Sie Ihre Fragen, Kommentare und Berichte an fragen@bueso.de oder stellen Sie diese im nächsten Live-Stream.

Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten- und Kollegenkreis, um die Reichweite der von der LaRouche-Bewegung vorgestellten Lösungsansätze zu erhöhen.

Am Montag, dem 23. März, geriet die Welt erneut in Aufruhr, als Präsident Trump die Welt mit der Ankündigung überraschte, die US-Angriffe auf die iranische Energieinfrastruktur einzustellen. Die USA und der Iran „haben in den letzten zwei Tagen sehr gute und produktive Gespräche über eine vollständige und umfassende Beilegung unserer Feindseligkeiten im Nahen Osten geführt“, schrieb Trump in Großbuchstaben auf Truth Social und fügte hinzu, er habe die Angriffe auf die iranische Infrastruktur um fünf Tage verschoben. Die Ölpreise fielen und die Aktienkurse stiegen bei dieser Nachricht.

Der Iran wies die Behauptungen jedoch zurück; das iranische Außenministerium erklärte, dass „keine Gespräche zwischen Teheran und Washington stattfinden“. Es fügte hinzu, Trumps Äußerungen seien „Teil der Bemühungen, die Energiepreise zu steuern und Zeit für die Umsetzung seiner militärischen Pläne zu gewinnen“. Auf Nachfrage deutete Trump lediglich an, dies sei „vielleicht nicht vermittelt“ worden, da ihr Land so stark zerstört wurde.

Es fliegen Behauptungen in alle Richtungen, wobei kaum etwas bestätigt ist, ob und welche diplomatischen Prozesse tatsächlich im Gange sind oder ob das Ganze lediglich eine unelegante Art für Trump ist, die Hände hochzuwerfen und sich zurückzuziehen. Während dies eine willkommene Atempause in einer Situation ist, die rasch auf eine Katastrophe zusteuerte – einschließlich eines möglichen Atomkriegs –, ist es bestenfalls nur eine Pause in einer weitaus hässlicheren Politik, die nach wie vor sehr lebendig ist.

Das eigentliche Problem wurde vor 20 Jahren vom amerikanischen Staatsmann Lyndon LaRouche in einem Artikel mit dem Titel „Strictly Speaking, There Is No Iran Crisis“ dargelegt. Darin sagte er, dass das Drängen auf einen Krieg zum Regimewechsel gegen den Iran „eine Fortsetzung der Entwicklung dessen war, was als Großbritanniens Sykes-Picot-Manöver bekannt wurde“. LaRouche fuhr fort:

„Damit soll betont werden, dass zu den Zielen der ‚Krise auf dem globalen Schachbrett‘ Russland und China gehören, wobei Russland im unmittelbaren Fokus steht. Die unmittelbarere Phase des derzeit laufenden, von Großbritannien angeführten Spiels ist jedoch die Förderung der Wiederbelebung der globalen Anti-Islam-Strategie durch den Veteranen des British Arab Bureau, Bernard Lewis, die die Grundlage für die Schaffung und Aufrechterhaltung jener mittelalterlichen imperialistischen Allianz aus venezianischer Finanzoligarchie und normannischem Rittertum bildete, die als ‚die Kreuzzüge‘ bekannt ist. Was derzeit vor sich geht, mit dem Zentrum im liberal-imperialistischen London von [dem damaligen britischen Premierminister Tony] Blair und Jack Straw, ist die Schaffung dieses permanenten Zustands von Krieg und Revolution, der als Organisationsprinzip einer neuen Form des globalen Imperialismus dienen soll, einer Form, die derzeit als „Globalisierung“ bezeichnet wird. Ein globaler, andauernder Religionskrieg gegen den Islam ist die britische imperiale Politik, die derzeit zu diesem Zweck von den mit dem US-Regime unter Bush und Cheney verbundenen Verbündeten Blairs verfolgt wird.“

Ersetzt man George Bush und Dick Cheney durch Trumps neue Riege von Neokonservativen aus dem Silicon Valley und Kreuzrittern des Wohlstands-Evangeliums sowie durch die anhaltende Rolle Tony Blairs im Nahen Osten, wird die Situation klar. Hinzu kommt die wachsende Rolle von Palantir, das den „permanenten Kriegszustand“ verkörpert, der gebraucht wurde, um „eine neue Form des globalen Imperialismus“ umzusetzen, da es gleichzeitig sowohl globale Überwachungsplattformen als auch zunehmend tödliche (und finanziell profitable) Militärtechniken etabliert – alles unter dem Deckmantel, „unsere Lebensweise“ vor unseren „Gegnern“ zu verteidigen.

Doch trotz dieses Bösen und dieser fast unfassbaren Gefahr befindet sich die Welt an einem absolut einzigartigen Wendepunkt. Nichts kann nach dem Ende dieses Konflikts „wieder normal werden“, wie es auch nach dem Völkermord in Gaza nicht werden kann. Die Welt hat sich grundlegend verändert, und der moralische Bankrott des Westens wurde für alle Welt irreversibel offenbart. Wenn nicht schon immer mehr Teile der Welt nach einem Ausweg aus diesem imperialistischen Albtraum gesucht hätten, können Sie sicher sein, dass sie es jetzt tun.

Die Frage bleibt: Was wird an seine Stelle treten? Kann sich die Menschheit tatsächlich zu einem neuen System organisieren, das nicht letztendlich zu einem Krieg aller gegen alle führt?

In ganz Südwest- und Südasien herrscht derzeit reger diplomatischer Betrieb, wobei bedeutende Nationen wie die Türkei, Ägypten und Pakistan eine neue Rolle dabei spielen, diese Krise durch die Hand der Amerikaner und Israelis einzudämmen. Der jüngste Vorschlag des Außenministers von Oman, einen regionalen Rahmen für die transparente Nutzung der Kernenergie zu schaffen, ist ebenfalls ein Hinweis darauf, wie diese Region beginnen könnte, sich aus der Matrix des permanenten Krieges und der Geopolitik des Britischen Empire zu befreien.

In einer Ansprache vor Mitarbeitern am 23. März fasste Helga Zepp-LaRouche die vor uns liegende Chance wie folgt zusammen:

„Ich denke, es liegt wirklich an uns zu sagen, dass dieser gegenwärtige Verlauf der Ereignisse, auch wenn er sich von Tag zu Tag hin und her bewegt, vollständig vom Tisch genommen und ersetzt werden muss … durch die Idee einer totalen Richtungsänderung hin zum Oasenplan, und zwar eines Oasenplans, der auf die gesamte Region ausgedehnt wird, von Indien bis zum Mittelmeer, vom Kaukasus bis zum Golf. Denn diese Region umfasst viele Länder, die in den letzten Jahrzehnten Opfer interventionistischer Kriege geworden sind, darunter Afghanistan, Irak, Syrien, Jemen, Libanon, Palästina und das Westjordanland. Die gesamte Region liegt nun in Trümmern, da das Geschäftsmodell der Golfstaaten einerseits auf extremen Reichtum durch Öleinnahmen basiert, andererseits aber keinen tief gegründeten Staat aufweist. Ihre Bevölkerungszahlen sind sehr gering, die gesamte Arbeit wird von Gastarbeitern verrichtet, und sie werden durch die US-Militärstützpunkte geschützt. Dieses Geschäftsmodell liegt nun in Trümmern, und daher läge es im eigenen Interesse dieser Golfstaaten, das Geld ihrer Staatsfonds zu nutzen, um in regionale Infrastrukturprogramme zu investieren … zur Entsalzung großer Mengen Meerwasser, zum Bau von Kanälen und Bewässerungssystemen – um eine Begrünung der Wüste zu schaffen, wie es China im Fall von Xinjiang und im Nordosten getan hat, wo sie eine Wüste von der Größe Deutschlands begrünt haben, wo es nun Wälder, Ackerland, Obstgärten und Tourismus gibt und die Menschen wohlhabend geworden sind, anstatt bettelarm zu sein.

„Dieser Ansatz muss also auf den Tisch gebracht werden… Und wenn alle relevanten Kräfte zusammenarbeiteten, wenn Sunniten und Schiiten kooperierten, anstatt seit Sykes-Picot und früher nach kolonialen Drehbüchern mit sich spielen zu lassen, die einen Kampf der Kulturen hervorrufen, sollten sie sich einigen und auf eine friedliche Entwicklung hinarbeiten. Das ist unser einheitlicher Ansatz, und die Vereinigten Staaten sollten davon überzeugt sein, dass dies auch im besten Interesse der Vereinigten Staaten liegt.“


Helga Zepp-LaRouche & Mostafa Maleki: Zerbricht die NATO über dem US-Angriffskrieg gegen den Iran?

Helga Zepp-LaRouche beleuchtet im Dialog mit dem Presseattaché der iranischen Botschaft in Berlin,
Dr. Mostafa Maleki, verschiedene Auswirkungen dieses unprovozierten Angriffskrieges. Das internationale Völkerrecht liegt in Scherben, das Vertrauen in die Diplomatie ist zerstört. Die Blockade der Straße von Hormus hat massive Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und könnte das fragile Weltfinanzsystem zum Bruchpunkt bringen. Die Verbündeten versagen Trump die Gefolgschaft, der droht mit dem Abzug der USA aus der NATO. Es droht eine Eskalation bis zum Bruch des ultimativen Tabus, dem Einsatz von Atomwaffen, von dem der Berater des Atlantic Council, Harlan Ullman, in „The Hill“ schon spricht.

Die Sicht des Irans kommt in den deutschen Mainstream-Medien nie vor, deshalb wird in dieser Webcast eine Sicht auf die Ereignisse gegeben, die es ermöglichen soll, dass die Zuschauer sich selbst ein Bild machen können. Wenn selbst der Direktor des Zentrums für Terrorismusbekämpfung in den USA, Joseph Kent, zurücktritt, weil er es mit seinem Gewissen nicht vereinbaren kann, den Krieg gegen ein Land mitzutragen, das keine Bedrohung darstellte, dann ist es höchste Zeit, dass die gängige „Narrative“ durch einen objektiven Blick ersetzt wird.


Live mit Helga Zepp-LaRouche: Iran-Krieg: Den Selbstmord der Zivilisation stoppen!, 11.03.2026, 18.30 Uhr

Schließen Sie sich Helga Zepp-LaRouche in ihrem Live-Dialog an und diskutieren Sie die Themen und Lösungen, die die Welt und die Menschen bewegen. Senden Sie Ihre Fragen, Kommentare und Berichte an fragen@bueso.de oder stellen Sie diese im nächsten Live-Stream.

Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten- und Kollegenkreis, um die Reichweite der von der LaRouche-Bewegung vorgestellten Lösungsansätze zu erhöhen.

Die Gründerin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, veröffentlichte heute einen offenen Brief an Papst Leo XIV., in dem sie zunächst ihr Anliegen gegenüber dem Pontifex darlegte: „Ich schreibe Ihnen in dieser für die Menschheit so schweren Stunde, da Sie möglicherweise die einzige Person sind, die noch hoffen kann, einen Absturz in das zu vermeiden, was Sie selbst als ‚unwiderruflichen Abgrund‘ bezeichnet haben …“ Sie verwies auf die unmittelbare Gefahr, die von dem sich rasch ausweitenden Krieg gegen den Iran ausgeht.

In den letzten 48 Stunden wurde die Straße von Hormus trotz gegenteiliger Wunschvorstellungen für Öltanker gesperrt, und die Energieversorgung ist stark beeinträchtigt, da die USA und Israel anhaltende, massive Angriffe auf den Iran durchführen. Die malthusianischen (bzw. „satanischen“) Meister hinter dieser Politik messen ihren „Erfolg“ daran, dass sie die physische Produktion, moderne Standards der Hygiene und Langlebigkeit sowie die Institution souveräner Nationen zunichte machen. Und für sie ist die Unterbrechung der Energieversorgung ein großer Schritt in diese Richtung. Das sind die Vertreter der super dekadenten „Epstein-Klasse“, die in einer Fantasiewelt leben, die nur von Objekten ihrer Ausbeutung bevölkert ist.

Schauen Sie sich Mitteleuropa an. Heute hat Ungarn die Brüsseler EU-Clique aufgefordert, sich der Realität zu stellen und das Verbot für russisches Öl und Gas aufzuheben. Der slowakische Ministerpräsident Peter Fico warnte, die „rücksichtslose, grobe Verletzung“ des Völkerrechts durch die Clique habe eine Art von Draufgängertum bei Ukraines Selenskyj ausgelöst, der öffentlich dazu aufgerufen habe, den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán zu ermorden. Eine solche Geisteshaltung, so warnte Fico, könnte Selenskyj leicht dazu veranlassen, ein Nord Stream 2.0 zu starten und die berühmte Druschba-Ölpipeline von Russland nach Europa zu zerstören.

Die gleiche Krankheit breitet sich auch in den Vereinigten Staaten aus. Dreißig US-Kongressabgeordnete erhoben sich und prangerten die „Armageddonistische“ Infektion an, die verschiedene Militärkommandanten erfasst hat, angefangen beim Weltuntergangs-Psychopathen, Kriegsminister Pete Hegseth. Präsident Trump arbeitet weiterhin eng mit Hegseth in Bezug auf den Iran zusammen und erklärte gegenüber den Medien, der Bombenangriff auf die iranische Mädchenschule in der vergangenen Woche, ein „Double-Tap“-Angriff – ein Kriegsverbrechen –, sei vom Iran selbst durchgeführt worden! Später am selben Tag rief Trump jedoch den russischen Präsidenten Putin an, um die Krise im Iran zu besprechen. Obwohl die Einzelheiten dazu derzeit noch nicht bekannt sind, schlug Trump vor, sie sollten ihre Zusage, sich regelmäßiger zu beraten, erneuern.

Zepp-LaRouches Brief an Papst Leo XIV. interveniert in diese sich rapide verschärfende globale Krise und forderte direkt zum Handeln auf: „Ich schreibe Ihnen in dieser für die Menschheit so ernsten Stunde, da Sie möglicherweise die einzige Person sind, die noch hoffen kann, einen Absturz in das zu verhindern, was Sie selbst als ,unwiderruflichen Abgrund‘ bezeichnet haben, nämlich eine Eskalation des unprovozierten Krieges gegen den Iran zu einem potenziell globalen Atomkrieg, der alles Leben auf der Erde beenden würde.

In der letzten Zeit ist die Welt in eine radikal verschlechterte Phase eingetreten, in der das Völkerrecht für nicht existent erklärt wurde … und das Prinzip ,Macht geht vor Recht‘ zum Privileg der Mächtigen erhoben wird.“

Das Ergebnis seien unnötige Armut und Tod, doch noch schlimmer sei, dass die Menschheit vor der nuklearen Vernichtung steht. „Etwas, das ein positiver, vielleicht sogar entscheidender Schritt sein könnte, um das Bewusstsein der Welt zu wecken, wäre – im Geiste des Konzils von Florenz und der von Nikolaus von Kues herbeigeführten Einheit der Kirche, der die Delegationen der orthodoxen Kirche zu den Konzilen von Florenz und Ferrara brachte –, dass Sie, Eure Heiligkeit, und Patriarch Kirill von Moskau sowie Patriarch Bartholomäus I. von Konstantinopel den mutigen Schritt tun und alle religiösen Führer der Welt sowie alle Menschen guten Willens, Gläubige und Nichtgläubige gleichermaßen, aufrufen, sich für die Verteidigung des Friedens einzusetzen.“

Unter Bezugnahme auf den Aufruf des Papstes vom vergangenen Herbst zur Methode des Denkens und Handelns des „Zusammenfalls der Gegensätze“, die ursprünglich von Kardinal Nikolaus von Kues vorgeschlagen wurde, als der Fall Konstantinopels 1453 die Anhänger eines einzigen Gottes zu erbitterten Kriegern gegeneinander zu machen drohte, erklärte Zepp-LaRouche: „ In einer Zeit, in der die Gefahr eines Weltkrieges besteht und einige den Mantel der Religion nutzen, um für ein baldiges Armageddon zu argumentieren, muss dieselbe Stimme der Vernunft erhoben werden … dass es nicht sein kann, dass Menschen sich im Namen Gottes gegenseitig töten.“

Sie schloss mit den Worten: „Wenn als erster Schritt die Kirchen des Westens und des Ostens sich zusammenschließen und sich aktiv und täglich für den Weltfrieden einsetzten, könnte dies die Mehrheit der Menschen dazu bewegen, sich für den Frieden zu engagieren, und so eine Veränderung in der Weltgeschichte zu bewirken und den Willen Gottes zu erfüllen, der die Welt sicherlich nicht geschaffen und der Menschheit die Vernunft geschenkt hat, damit sie durch deren Fehlen zerstört wird.“


Live mit Helga Zepp-LaRouche: Den Wahnsinn des Irankrieges stoppen!, 04.03.2026, 18.30 Uhr

Schließen Sie sich Helga Zepp-LaRouche in ihrem Live-Dialog an und diskutieren Sie die Themen und Lösungen, die die Welt und die Menschen bewegen. Senden Sie Ihre Fragen, Kommentare und Berichte an fragen@bueso.de oder stellen Sie diese im nächsten Live-Stream.

Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten- und Kollegenkreis, um die Reichweite der von der LaRouche-Bewegung vorgestellten Lösungsansätze zu erhöhen.

Der Botschafter der Vereinigten Staaten bei den Vereinten Nationen, Mike Waltz, stand vor dem UN-Sicherheitsrat und bezeichnete die Vergeltungsschläge des Iran als „unprovoziert“. Die Vereinigten Staaten und Israel haben drei Tage lang ununterbrochen einen souveränen Staat bombardiert, seinen Führer und Dutzende hochrangiger Beamter getötet, und wenn dieser Staat zurückschlägt, wird das Wort „unprovoziert“ gewählt. Das ist keine Verdrehung der Tatsachen. Das ist die Auslöschung der Vernunft, das Vokabular einer Hegemonialmacht, die glaubt, ihre Handlungen definierten das Gesetz, und erwartet, dass der Rest der Welt mitzieht.

Viele Regierungen kommen dieser Erwartung nach. Großbritannien hat seine Stützpunkte geöffnet und betont gleichzeitig, es befinde sich nicht im Krieg. Der deutsche Außenminister lehnt die Relevanz des Völkerrechts ab. Frankreich erklärte sich „zufrieden“ mit der Tötung von Khamenei. Die E3 verurteilte die Vergeltungsmaßnahmen des Iran, ohne ein Wort über den Angriff zu verlieren, der sie provoziert hatte. Die Präsidentin der Europäischen Kommission fordert einen „Regimewechsel“. Brüssel, das unter Druck gesetzt wurde, sich zur Rechtmäßigkeit der Angriffe zu äußern, lenkte das Thema auf die Menschenrechtsbilanz des Iran, als ob man ein Land ohne UN-Genehmigung bombardieren dürfe, wenn es einem nicht passt.

Eine europäische Regierung sagte Nein: Spanien verwehrte den US-Streitkräften den Zugang zu seinen Stützpunkten und zwang Tankflugzeuge, Rota und Morón zu verlassen. „Spanische Militärstützpunkte werden nicht für etwas genutzt, das außerhalb des Abkommens mit den Vereinigten Staaten und der Charta der Vereinten Nationen liegt“, sagte Außenminister José Manuel Albares. Der israelische Außenminister warf Spanien vor, „auf der Seite aller Tyrannen der Welt zu stehen“. Diese Beleidigung sagt mehr über die Spötter aus als über die Verspotteten. Madrid hat sich für das Völkerrecht eingesetzt – etwas, das heutzutage viel zu selten vorkommt.

Das Ziel ist nicht, eine neue Regierung in Teheran zu installieren. Es geht darum, die Fähigkeit des Iran, als souveräner Staat zu funktionieren, zu zerstören und eine Botschaft an alle Nationen zu senden, die nach strategischer Unabhängigkeit streben. Wenn man die Rhetorik beiseite lässt, bleibt es ein Krieg, der das Entstehen einer multipolaren Welt verhindern soll – geführt von zwei Atommächten gegen ein Land, das keine Atomwaffen besitzt und das am Abend vor Beginn der Bombardierungen über den Außenminister Omans im amerikanischen Fernsehen angeboten hatte, die von Washington geforderten Kernbedingungen für den Atomausstieg zu akzeptieren – keine Wiederaufbereitung, Beseitigung der Lagerbestände –, wobei Langstreckenraketen und regionale Stellvertreter auf dem Tisch blieben. Laut dem Analysten John Helmer war der Knackpunkt das iranische Raketenprogramm, das Teheran als überlebenswichtig ansah. Die Antwort darauf war nicht, weiter zu verhandeln, sondern mit den Bombardierungen zu beginnen, obwohl die Gesandten noch am Verhandlungstisch in Genf saßen.

Die Energieinfrastruktur am Persischen Golf wird angegriffen, die europäischen Gaspreise sind um 50 % gestiegen, und die Straße von Hormus ist für die Schifffahrt gesperrt. Israel bombardiert erneut den Libanon. Der iranische Außenminister hat eingeräumt, dass die Militäreinheiten nach vorgegebenen Anweisungen ohne zentrale Befehlsgewalt operieren. Der pensionierte US-Oberstleutnant Daniel Davis, ein viermaliger Kriegsveteran, hat gewarnt, dass die Vorräte an amerikanischen Abfangraketen nur noch für zwei bis drei Wochen reichen könnten, während der Iran jahrzehntelang Waffen unterirdisch gelagert hat und Berichten zufolge trotz Sanktionen immer noch 100 Raketen pro Monat produzieren kann.

Die Frage, die über allem schwebt, ist, ob Israel auf Atomwaffen zurückgreifen wird, wenn die iranischen Raketentruppen überleben – keine Hypothese, wenn Helga Zepp-LaRouches Darstellung zutrifft, dass Netanjahu Trump bereits mitgeteilt hat, dass Israel iranische Raketen als existenziell betrachtet und mit oder ohne Zustimmung der USA handeln könnte.

Zepp-LaRouche forderte die Bürger aller Länder auf, von ihren Regierungen die Einstellung aller militärischen Aktionen und die Rückkehr zur Diplomatie zu verlangen, und berief sich dabei auf den Westfälischen Frieden, das Abkommen von 1648, das den Dreißigjährigen Krieg beendete, weil die Kriegsparteien erkannten, dass es, wenn die Kämpfe weitergingen, niemanden mehr geben würde, der sich über den Sieg freuen könnte, und dass der einzige Weg zum Frieden darin bestand, das Wohlergehen des anderen zu fördern.

Im Zeitalter der thermonuklearen Waffen ist das keine Metapher mehr. Es ist das, was als Nächstes passiert, wenn dieser Kurs nicht umgekehrt wird.

Schauen Sie sich EIR-Dringlichkeitsforum Epstein und die grenzenlose Verkommenheit der „Eliten”: Wir brauchen dringend eine kulturelle Renaissance! ( auf englisch) hier an.


Page 1 of 34123...Last