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Die Flüchtlingskrise durch Entwicklung lösen: Die strategische Bedeutung der neuen Enzyklika

Helga Zepp-LaRouche eröffnete das EIR-Krisenforum „Die Einwanderungskrise durch Entwicklung lösen: Was Sie über die strategische Bedeutung der Enzyklika von Papst Leo wissen müssen“ am 31. Juli 2026 mit dem folgenden Vortrag. (Übersetzung aus dem Englischen, Zwischentitel wurden hinzugefügt.)

Hallo an Sie alle auf allen Kontinenten, wo auch immer Sie gerade zuschauen mögen. Was uns hier zusammenbringt, um darüber nachzudenken, was zu tun ist, ist das Bewußtsein, daß die Welt tatsächlich vor einer beispiellosen politischen, militärischen, wirtschaftlichen, sozialen und, würde ich sagen, vor allem moralischen Krise steht, für die es ganz klar Lösungen gibt. Aber um der sich eindeutig abzeichnenden Katastrophe zu entkommen, brauchen wir einen grundlegenden politischen Kurswechsel. Und der muß genau so kommen, wie Lyndon LaRouche es in seiner Rede in Sao Paulo gesagt hat (die zu Beginn des Forums gezeigt wurde): Er muß außerhalb der Regeln des etablierten Denkens stattfinden, und außerhalb der Axiome, die uns in diese Krise geführt haben. Um einen solch radikalen Umdenkprozeß anzustoßen, veranstalten wir dieses gemeinsame Forum der Internationalen Friedenskoalition und von EIR.

Gestern drangen fast 50.000 Flüchtlinge in die spanische Exklave Ceuta in Marokko ein. Die meisten von ihnen waren die Küste entlang geschwommen. Einige berichteten, daß sie zwei Stunden schwimmen mußten, offensichtlich handelten sie aus völliger Verzweiflung.
Es gibt Berichte, wonach dies durch die jüngste Entscheidung der spanischen Regierung ausgelöst wurde, 500.000 Einwanderer zu legalisieren, was vollkommen im Einklang mit der Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 steht. Tatsächlich ist Spanien ein leuchtendes Beispiel für die Einhaltung dieser Genfer Flüchtlingskonvention, im Gegensatz zu vielen anderen Ländern in Europa.

Es könnte auch durch eine neue Entscheidung des Verfassungsgerichts ausgelöst worden sein, wonach Migranten, die Ceuta auf dem Seeweg erreichen, nicht automatisch abgewiesen werden dürfen. Einige Helfer von Nichtregierungsorganisationen sagten jedoch, daß die Menschen, die dort hingeschwommen sind, davon nichts wußten.
Jedenfalls ist Ceuta eine Stadt mit etwas mehr als 80.000 Einwohnern und verfügt offensichtlich über keinerlei Infrastruktur, um 50.000 Flüchtlinge aufzunehmen.
Doch damit war es noch nicht vorbei. Letzte Nacht wurde eine zweite spanische Exklave in Marokko, Melilla, praktisch von weiteren 400 bis 500 Migranten gestürmt, und an der Grenze versuchen es noch Tausende weitere. Sie werden gerade von den Sicherheitskräften zurückgedrängt.
Wenn wir nun auf die Vereinigten Staaten blicken: Die Trump-Regierung hat angeordnet, daß ab dem 3. August 300.000 Haitianer, die unter einem vorübergehenden Schutzstatus in den Vereinigten Staaten leben und arbeiten, nach Haiti zurückkehren müssen. Sie arbeiten in Pflegeheimen, Gesundheitseinrichtungen, im Hotelgewerbe, Baugewerbe und so weiter.
Der republikanische Gouverneur von Ohio, Mike DeWine, sagte dazu, Trump mache einen großen Fehler, weil die Wirtschaft von Ohio ohne die Hilfe dieser haitianischen Arbeitskräfte nicht funktionieren werde.
Generalleutnant Russel Honoré schrieb in einem Gastbeitrag in der New York Times: „Das ist nicht das Amerika, für das ich gekämpft habe.“
Vilès Dorsainvil, der Leiter des „Ohio Haitian Community Help and Support Center“, sagte, er und andere seien durchaus bereit, nach Haiti zurückzukehren – nur gäbe es kein Land mehr, in das sie zurückkehren könnten. Wie Sie alle wissen, herrschen in Haiti völliges Chaos, Kriminalität, Bandenkriege und Verbrechen, es ist einfach unerträglich, dort zu leben. Nun hat das US-Heimatschutzministerium eine neue Fluggesellschaft für Abschiebungen ins Leben gerufen, die von nun an rund um die Uhr im Einsatz ist, um mit sieben Boeing 737 und zwei großen Gulfstream-Jets Migranten abzuschieben.
Der Charakter der Vereinigten Staaten verändert sich also gerade grundlegend. John F. Kennedy sagte noch, Amerika sei ein Einwanderungsland, aber das ist es nicht mehr. Präsident Reagan sagte damals, die Vereinigten Staaten seien eine „leuchtende Stadt“, in die Menschen aus der ganzen Welt kommen.
Nun ist die Migrationskrise nur eines, aber eines der offensichtlichsten Symptome des völligen Scheiterns der Politik der politischen Ordnung, die gerade vor unseren Augen zusammenbricht. Ich möchte diese Krise und die verfügbaren Lösungen in den richtigen strategischen Kontext einordnen.
Seit Jahrzehnten warnte Lyndon LaRouche, daß es so kommen würde. Seit Präsident Nixon am 15. August 1971 von festen zu flexiblen Wechselkursen überging, warnte LaRouche, wenn diese Geldpolitik des westlichen Systems der liberalen Wirtschaft fortgesetzt würde, dann werde sie zu einer neuen Depression, einem neuen Faschismus und sogar zu einem neuen Weltkrieg führen. Er hat diese Prognose viele, viele Male aktualisiert. Jedesmal, wenn sich die Lage zum Schlechteren änderte – an einem Scheideweg, an dem der liberale Charakter des Wirtschaftssystems durch Deregulierung der Märkte und noch mehr Begünstigung der Spekulanten verstärkt wurde -, hat er mit absoluter Klarheit auf diese Folgen hingewiesen.
Und gerade weil er so unverblümt war, wurde er juristisch verfolgt, verleumdet und verteufelt. Ramsey Clark, der ehemalige Justizminister der Johnson-Regierung, der sich für LaRouche einsetzte, sagte, das sei der schlimmste Fall politischer Beeinflussung des Justizsystems in den Vereinigten Staaten, den er in seiner gesamten Laufbahn erlebt habe. Denn LaRouche wagte es, in Hunderten und Aberhunderten von Artikeln, Reden, Interviews und so weiter auf die Folgen dieser Politik hinzuweisen. Wie Sie gerade im Video gehört haben, befaßte er sich mit den zugrunde liegenden Denkweisen, die dazu führen, daß Menschen diese falschen Vorstellungen haben, und mit Lösungen, um daraus herauszukommen.
Heute bewahrheiten sich seine Prognosen auf erschreckende Weise und deuten auf die Möglichkeit eines vollständigen Zusammenbruchs der Zivilisation hin.

Zwei Kriege verschmelzen zu einem

Wir sehen derzeit zwei regionale Kriege, in der Ukraine und im Iran, und nun verschmelzen beide Kriege miteinander. In den letzten Tagen gab es einen Angriff der Ukraine auf Bandar Anzali, den größten iranischen Hafen am Kaspischen Meer und einen Knotenpunkt für den Handel mit Rußland. Der indische pensionierte Diplomat und Kommentator Bhadrakumar erklärte dazu: „Das ist kein Einzelfall, es könnte durchaus von Washington inszeniert worden sein.“ Eine ähnliche Analyse stammt von der iranischen Nachrichtenagentur IRNA, die dem iranischen Sicherheitsrat nahesteht. Dort heißt es, all die verschiedenen Ereignisse – von den aktuellen Geschehnissen im Jemen über den Libanon bis hin zur Ukraine – seien miteinander verbundene Teile eines Gesamtplans.
Was nun die Lage in der Ukraine betrifft, wo die NATO seit 2014, also seit zwölf Jahren, gegen Rußland kämpft, warnte der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr, Harald Kujat, vor einigen Tagen, die gegenwärtige Lage habe erschreckende Parallelen zum August 1914.
All das ist das Ergebnis des Versuchs, nach dem Ende des Kalten Krieges eine unipolare Welt zu schaffen, als – wie wir oft geschrieben haben – die große historische Chance von 1989, als die Berliner Mauer fiel und die Möglichkeit bestand, eine Friedensordnung zu schaffen, auf schreckliche Weise verpaßt wurde. Was folgte, war das gebrochene Versprechen, die NATO keinen Zoll nach Osten zu erweitern, gefolgt von zahlreichen „Farbrevolutionen“, versuchten Regimewechseln, Interventionskriegen und einseitigen Sanktionen. Und insbesondere die NATO-Erweiterung nach Osten führte schließlich dazu, daß offensive Waffensysteme nahe der russischen Grenze stationiert wurden, was eine umgekehrte Kubakrise schuf. Und in letzter Zeit setzt die Ukraine mit Hilfe der NATO und der USA Langstreckenwaffen ein, tief in das russische Territorium hinein.
Inzwischen dauert dieser Krieg, der immer als „Militärische Sonderoperation“ bezeichnet wurde, schon viereinhalb Jahre. Aber vor etwa einem Monat sagte der Sprecher der russischen Regierung, Peskow: „Wir befinden uns nicht mehr in einer Militärischen Sonderoperation, wir befinden uns im Krieg.“ Und es ist offensichtlich, daß Rußland beginnt, auf diese Eskalationen der NATO zu reagieren, mit der sichtlichen Entschlossenheit, diesen Krieg mit militärischen Mitteln zu beenden. Ein Aspekt davon ist, daß sie Odessa vom Meer abschneiden und die Ukraine damit praktisch zu einem Binnenstaat machen.
Wenn man sich nun den Iran ansieht: Anders als im Falle Rußlands handelt es sich hier um einen unprovozierten Angriffskrieg, das Versprechen, auf diplomatischem Wege zu handeln, wurde zweimal gebrochen. Hinzu kam die grundlose Aufkündigung des am 17. Juni unterzeichneten Memorandum of Understanding. Nun flammt dieser Krieg erneut auf. Nach drei Tagen vermeintlicher Pause weitet er sich nun aus. Erstmals fand auch ein Drohnenangriff in Ägypten statt. Da sind die Angriffe der USA und Saudi-Arabiens auf Milizen im Irak. Da ist die Blockade des Roten Meeres durch die Huthi. Es besteht die Gefahr, daß all dies zu einem allgemeinen regionalen Krieg eskaliert.

Strategische Lage hat sich verändert

Nun hat dieser Krieg die strategische Lage bereits unwiderruflich verändert, denn die Vereinigten Staaten, die stärkste Militärmacht der Welt, haben zusammen mit einer weiteren sehr starken Militärmacht, nämlich Israel, diesen Krieg verloren. Sie konnten nicht gewinnen, weil der Iran eine unglaublich starke Widerstandskraft bewies. Es gab keinen Regimewechsel. Ein mittelgroßes Land konnte nicht besiegt werden. Das bedeutet jedoch nicht, daß der Iran gewonnen hat, er erleidet enorme Schäden und Verluste.
Im Grunde genommen kam es zu einem Neustart des Krieges, 13 Nächte lang wurden iranische Ziele unerbittlich angegriffen. Dann hörte es auf. Es wird allgemein berichtet – und es klingt sehr glaubwürdig -, daß das Pentagon Trump zu dem Zeitpunkt mitteilte, die Vereinigten Staaten hätten nur noch sehr wenige Munitionsvorräte, insbesondere bei Raketenabwehrsystemen wie den Patriots, THAADS und so weiter.
Die Fähigkeit der Vereinigten Staaten, in anderen Teilen der Welt militärisch präsent zu sein, ist also stark eingeschränkt. Es wird berichtet, Trump sei verzweifelt, weil er offensichtlich in Netanjahus Falle getappt ist und keinen Ausweg sieht.

Ein neuer Weltkrieg?

Nun hat die Gesamtlage alle Anzeichen eines neuen Weltkriegs. Denn die Vorstellung, man könnte Rußland eine strategische Niederlage zufügen, ist absoluter Wahnsinn. Rußland ist die stärkste Atommacht auf dem Planeten. Und man beobachtet dort eine Militarisierung Europas, wie es sie seit 85 oder 90 Jahren nicht mehr gegeben hat. In Rußland wird darüber diskutiert, daß der Nationalsozialismus zurückkehrt. Putin hat in einem kürzlich erschienenen Artikel im Grunde gesagt, dieses Neuaufleben des Nationalsozialismus sei das Ergebnis der westlichen Politik nach dem Zweiten Weltkrieg. Denn die Vereinigten Staaten und Großbritannien haben viele alte nationalsozialistische Netzwerke integriert, was kein Geheimnis ist; darunter den Antibolschewistischen Block, die Organisation Gehlen und viele andere Operationen, in denen diese nationalsozialistischen Netzwerke erhalten blieben und offensichtlich in neuer Form weiterfunktionierten.
Wir stehen also vor einer äußerst ernsten Situation. Denn wenn Rußland davon überzeugt ist, daß der Nationalsozialismus zurückkehrt oder bereits zurückgekehrt ist, dann ruft das die Erinnerung an den Großen Vaterländischen Krieg wach und an das, was dieser an Verlusten mit sich brachte. 27 Millionen Menschen in der Sowjetunion kamen dabei ums Leben, und das hat ungeheure Auswirkungen auf die Mentalität in Rußland.

Hungerkatastrophe droht

Sollte nun die Straße von Hormus nicht bald wieder geöffnet werden, und das Rote Meer, das kürzlich von den Huthi gesperrt wurde, ebenfalls nicht, wird dies enorme Folgen für die Energiepreise und die Hungerkrise haben. Eine große Hungersnot ist schon vorprogrammiert. Die UNO hat gerade ihren neuesten Welternährungsbericht The State of Food Security and Nutrition in the World (SOFI) veröffentlicht und darin absolut schockierende Zahlen genannt: 80% aller Babys in Afrika im Alter zwischen 6 und 23 Monaten sind unterernährt. Achtzig Prozent! 2025 litt mehr als die Hälfte der Bevölkerung in Afrika unter mittlerer bis schwerer Ernährungsunsicherheit. Das bedeutet, daß jeder fünfte Afrikaner hungert. Im vergangenen Jahr litten 7,8% der Weltbevölkerung an Hunger. Aber das ist völlig unnötig, weil wir problemlos alle benötigten Nahrungsmittel produzieren könnten.
Wenn diese Engpässe nicht beseitigt werden, droht die Welt in eine umfassende Depression zu stürzen, die schlimmer ist als die der 1930er Jahre, mit Hunger und sozialen Unruhen.

Einschränkungen der Bürger- und Menschenrechte

Man kann sich des Verdachts nicht erwehren, daß all die Maßnahmen, die wir derzeit beobachten – die Einschränkung der Meinungsfreiheit, die Beschneidung von Bürger- und Menschenrechten, wie wir sie in den Vereinigten Staaten und in Europa sehen -, in Vorwegnahme der kommenden Unruhen durch die Behörden passieren, denn die können nicht die Augen davor verschließen, daß sie eintreten werden.
Es gibt noch eine weitere Ebene: das Denken der Malthusianer, für eine Entvölkerung. John D. Rockefeller sprach damals von der „Bevölkerungsbombe“, der Überbevölkerung, und Schellnhuber, der ehemalige Leiter des Potsdamer Klimainstituts, sagte in vielen Reden, seiner Meinung könne nach die Welt nur ein bis zwei Milliarden Menschen ernähren, wobei er nichts dazu sagte, was mit allen anderen passieren soll.
In diesem Zusammenhang sollte man das sogenannte „Projekt für die 1980er Jahre“ des Council on Foreign Relations nicht vergessen, das einen kontrollierten Zerfall der Weltwirtschaft forderte. Und Sie sollten sich das folgende Zitat anhören:
„Schlechte Zeiten sind Ausnahmezustände und können mit außergewöhnlichen Methoden bewältigt werden. Dies traf während der Blütezeit des Industrialismus mehr oder weniger zu, wird aber nicht länger zutreffen, es sei denn, das Bevölkerungswachstum kann drastisch eingedämmt werden. Derzeit wächst die Bevölkerung um etwa 58.000 Menschen pro Tag. Kriege hatten bislang keinen großen Einfluß auf dieses Wachstum, das sich durch alle Weltkriege hindurch fortsetzte.
Der Krieg hat sich bisher, wie bemerkt, als enttäuschender Versager erwiesen, aber vielleicht ist der bakteriologische Krieg wirkungsvoller. Würde man in jeder Generation einmal den Schwarzen Tod über die Welt schicken, dann dürften die Überlebenden fröhlich weiterzeugen, ohne die Welt allzu eng zu machen… Es würden sich zwar etwas unangenehme Zustände entwickeln, aber was macht das schon? Die in Wahrheit hochherzigen Leute sind gegen das Glück immun, vor allem, wenn es das Glück anderer ist.“
Dies schrieb Bertrand Russell 1953 in The Impact of Science on Society (dt: Wissenschaft wandelt das Leben).
Wir schlagen einen radikal entgegengesetzten Ansatz vor, nämlich, daß wir die Grundsätze der Unabhängigkeitserklärung – schließlich feiern wir in diesem Jahr den 250. Jahrestag der Gründung Amerikas – grundsätzlich als für die gesamte Bevölkerung der ganzen Welt gültig betrachten. Nämlich, daß „Leben, Freiheit und das Streben nach Glück“ das unveräußerliche Recht jedes Menschen auf diesem Planeten sind.
Die Unabhängigkeitserklärung ist deshalb eigentlich das Gründungsdokument des Schiller-Instituts. Als wir es gründeten, habe ich die Unabhängigkeitserklärung nur um etwa sechs Wörter abgeändert, um sie auf die ganze Welt anwendbar zu machen. Der Grund dafür ist, daß jedes neugeborene Kind potentiell ein Genie ist, das grundlegende Prinzipien des physikalischen Universums entdecken kann und auf diese Weise die relative potentielle Bevölkerungsdichte der Erde und darüber hinaus erhöht und so die Entwicklung des Universums vorantreibt, dessen fortgeschrittenster Ausdruck der Mensch ist.

Unsere Aufbaupläne

Um die Flüchtlingskrise zu bewältigen, ist es im wesentlichen erforderlich, in diesen Ländern und Kontinenten – in Afrika, Asien, Lateinamerika, den ärmeren Teilen der Vereinigten Staaten, von denen viele wie ein Gebiet der Dritten Welt aussehen, und in den armen Regionen Europas – eine grundlegende Infrastruktur aufzubauen und diese Gebiete zu industrialisieren. Afrika wird 2050 2,5 Milliarden Menschen zählen. Davon werden eine Milliarde unter 24 Jahre alt sein. Das bedeutet, daß wir allein in Afrika in den nächsten 24 Jahren etwa eine Milliarde neue produktive Arbeitsplätze benötigen.
Das bedeutet, daß wir eine grundlegende Infrastruktur aufbauen müssen: integrierte kontinentale Verkehrsnetze, die Autobahnen, Hochgeschwindigkeitsbahnen, Wasserstraßen, Energieerzeugung und -verteilung sowie Kommunikation kombinieren, sowie bahnbrechende Projekte wie den Großen Äthiopischen Renaissance-Damm (GERD), das TransAqua-Projekt, das Wasser vom Kongobecken zum Tschadsee leitet, die beiden Inga-Staudämme im Kongo und andere derartige Projekte.
Für Südwestasien brauchen wir den „Oasenplan“, der die gesamte Region vernetzt, von Indien bis zum Mittelmeer, vom Kaukasus bis zum Persischen Golf – eine Region, die im wesentlichen aus Wüste besteht. Wir können dabei Chinas enormen Erfolg bei der Begrünung der Wüsten anwenden, den es in Xinjiang und in Nordwestchina bewiesen hat, indem es Gebiete von der Größe Deutschlands begrünt hat. Wir müssen dort Kanäle anlegen, wir sollten Grundwasserleiter erschließen, wir können mit Hilfe der Weltraumtechnologie unterirdische Seen ausfindig machen, wir können die Feuchtigkeit in der Atmosphäre ionisieren usw., und könne auf diese Weise die Wüsten in Gärten, Wälder und Ackerland verwandeln.
Das sollten wir mit dem Ausbau bestehender Entwicklungskorridore verbinden, wie dem CPEC (China-Pakistan-Wirtschaftskorridor), dem Nord-Süd-Transportkorridor von St. Petersburg nach Indien; einem weiteren Korridor, der Iran, Irak, Jordanien, Israel, Palästina und Ägypten miteinander verbindet; sowie einem weiteren Korridor von Indien über die Türkei nach Europa. Auf diese Weise können wir diese Region wieder zum Knotenpunkt des Verkehrs und des Austauschs von Kultur und Ideen zwischen Asien, Afrika und Europa machen, so wie zu Zeiten der alten Seidenstraße.

Kooperation statt Konfrontation

Wir brauchen wirtschaftliche Kooperation statt geopolitischer Konfrontation! Statt an Bertrand Russells bestialischem Menschenbild müssen wir uns an dem erhabenen Menschenbild orientieren, das Papst Leo XIV. in seiner Enzyklika Magnifica Humanitas zum Ausdruck bringt, wo er beschreibt, daß jeder Mensch nach dem Ebenbild Gottes geschaffen ist – wie Cusanus sagen würde, sogar ein Imago Viva Dei, denn Nikolaus von Cusa erklärte, daß die Schöpfung durch die Kreativität des Menschen fortbesteht.
Dabei muß auch den Ursachen der Migrationsproblematik Rechnung getragen werden, worauf der Papst in vielen Ansprachen hingewiesen hat, als er Anfang Juni in Spanien war. Er sagte dort, wir müßten die Migranten nicht nur unter Wahrung ihrer Würde integrieren, die jedem Menschen gleichermaßen zusteht – sondern wir müssen auch die Voraussetzungen dafür schaffen, daß sie in ihren Heimatländern bleiben können. Denn jeder möchte viel lieber in seinem Heimatland bleiben, als das Risiko einzugehen, in der Sahara zu verdursten, im Mittelmeer zu ertrinken oder in einem „Konzentrationslager“ rund um das Mittelmeer zu landen – das ist eine Formulierung des Papstes, der ich voll und ganz zustimme.
Wir uns müssen dringend der Tatsache bewußt werden, daß eine Eskalation der gegenwärtigen geopolitischen Konfrontation zu einem Weltkrieg führen wird – und das bedeutet mit fast hundertprozentiger Sicherheit die Vernichtung der Menschheit und von allem, was alle bisherigen Generationen geschaffen haben, denn die Folge wäre 50jähriger nuklearer Winter, in dem alles Leben auf dem Planeten verschwindet.
Wir müssen die strategische und historische Situation betrachten, in der wir uns befinden, und uns entschlossen dazu verpflichten, die 500jährige Ära des Kolonialismus zu beenden.
Wir müssen unsere Anstrengungen der Idee widmen, daß „der neue Name für Frieden Entwicklung ist“ und daß wir eine neue Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur schaffen werden, die das Interesse jedes Landes auf dem Planeten umsetzt.
Das ist also die große Herausforderung, die vor uns liegt. Aber ich bin absolut zuversichtlich, daß wir Erfolg haben und verhindern können, daß wir als Zivilisation aufhören zu existieren, wenn es uns gelingt, bei genügend Menschen auf der ganzen Welt die Leidenschaft zu wecken, dafür zu kämpfen.


Live mit Helga Zepp-LaRouche: Globale Jugend, vereinigt Euch. Lehnt Geopolitik ab!, 17.12.2025, 18.30 Uhr

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„Die NATO hat ihre Legitimität definitiv überlebt. Wir müssen sie dringend durch eine neue Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur ersetzen, die diesmal die Sicherheits- und Entwicklungsinteressen jedes einzelnen Landes auf diesem Planeten berücksichtigt“, sagte Helga Zepp-LaRouche am Sonntag, dem 14. Dezember, vor einer internationalen Jugendkonferenz. „Ich denke, das ist der einzig mögliche Weg aus dieser Krise.“

Die Spannung zwischen zwei gleichzeitigen und gegensätzlichen Entwicklungen in der Welt unterstreicht diese weisen Worte: Auf der einen Seite sehen wir eine Welt der Globalen Mehrheit, die sich auf den Weg macht, um Beziehungen der Zusammenarbeit, des gegenseitigen Respekts und Win-Win-Vereinbarungen für die Entwicklung zu festigen; auf der anderen Seite sehen wir eine völlig hysterische Panikreaktion einer zunehmend irrelevanten, aber dennoch atomar bewaffneten Eliteklasse, die alles tun würde, um den Frieden in der Ukraine zu verhindern – oder um irgendwo anders auf der Welt einen neuen Konflikt zu schüren.

Nehmen wir die jüngste Flut diplomatischer Aktivitäten seitens der BRICS-Staaten. Allein in der vergangenen Woche trafen sich Staats- und Regierungschefs aus China, Indien, Russland, Brasilien, Iran, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien und Jordanien in verschiedenen Konstellationen, um über die Stärkung der bilateralen Beziehungen, Perspektiven für die wirtschaftliche Entwicklung und die Stärkung der Rolle der BRICS und der SCO bei der Gestaltung einer stabilen und prosperierenden Weltordnung zu diskutieren.

Im Gegensatz dazu steht die E3-Koalition der Staatschefs Starmer, Merz und Macron, die entschlossen sind, die Bemühungen um Frieden in der Ukraine zu sabotieren – koste es, was es wolle. Diese drei trafen sich am 15. Dezember in Berlin und schlossen sich den Delegationen der USA und der Ukraine an, die gerade zwei Tage lang über ein mögliches Friedensabkommen diskutiert hatten, um herauszufinden, wie man, mit den Worten des russischen Senators Wladimir Dschabarow, „alle Anstrengungen zu unternehmen, um den Friedensplan zu verzögern und zu torpedieren“, obwohl eine strategische Niederlage Russlands – der größten Atommacht der Welt – unmöglich ist.

Aber selbst wenn ein Konflikt beigelegt wird, wie es im Falle der Ukraine bald der Fall sein könnte, ist das bröckelnde System der Geopolitik noch nicht abgeschafft, und wie Helga Zepp-LaRouche wiederholt gewarnt hat, ist zu erwarten, dass dann alsbald andere Krisen ausgelöst werden. Im Iran wächst die Angst, dass die psychotische Regierung Netanjahu in Israel den jüngsten tragischen Massenmord an Juden in Australien als Vorwand für neue Angriffe auf den Iran nutzen wird.

In der westlichen Hemisphäre, die durch die jüngste „Trump-Interpretation“ der Monroe-Doktrin zur Einflusszone der USA erklärt wurde, bleibt die Lage in der Karibik äußerst angespannt: Am Freitag, dem 12. Dezember, wurde eine Kollision in der Luft nur 40 Meilen vor der venezolanischen Küste nur knapp vermieden, weil ein aufmerksamer Pilot einer kommerziellen Fluggesellschaft ein Tankflugzeug der US-Luftwaffe entdeckte, das ohne eingeschalteten Transponder in Richtung Venezuela flog – gerade noch rechtzeitig, um eine Katastrophe zu verhindern. Anderswo in Iberoamerika werden Staatschefs eingesetzt – durch Wahlen oder auf andere Weise, sehr zur Freude von „Narco“ Rubio –, die versprechen, ihre Beziehungen zu Chinas Belt and Road Initiative zu schwächen oder aufzugeben und sich den westlichen Finanzinteressen anzuschließen. Die Wahl des Pinochet-Bewunderers und Ultra-Monetaristen José Antonio Kast in Chile am 14. Dezember sowie die Versprechen des bolivianischen Außenministers, chinesische Bergbauunternehmen in seinem Land durch amerikanische zu ersetzen, sind aktuelle Beispiele dafür.

Deswegen gibt es nur eine Lösung: Das gesamte System muss geändert werden. „Wenn man eine Welt hat, die in einem solchen Chaos steckt, kann man nicht versuchen, diese Probleme einzeln zu lösen“, sagte Zepp-LaRouche in ihrer Ansprache an die Jugend. „Auch wenn sie ihre historischen und faktischen Besonderheiten haben – jede Krise hat ihre eigenen Gründe und ihre eigene Dynamik –, sind sie alle Teil dieser Gesamtentwicklung, in der das 500 Jahre alte System des Kolonialismus zu Ende geht und ein neues System entsteht, in dem die Länder der Globalen Mehrheit versuchen, ein neues, gerechteres System zu schaffen. Dieser Konflikt ist der tiefere Grund für all diese regionalen Konfliktäußerungen. Deshalb muss man versuchen, dies in seiner Gesamtheit zu lösen.“

Helga Zepp-LaRouches Aufruf „Austritt aus der NATO! Neue nationale Sicherheitsstrategie erfordert neue Sicherheitsarchitektur“ sollte von allen gelesen, unterstützt und verbreitet werden, denen eine solche Lösung ernsthaft am Herzen liegt.


Live-Dialog mit Helga Zepp-LaRouche: Aufrüstung wird die kollabierenden EU-Wirtschaften nicht retten, 03.12.2025, 18.30 Uhr

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Heute Nachmittag soll der Sonderbeauftrage des US-Präsidenten Steve Witkoff in Moskau mit Präsident Wladimir Putin zusammentreffen, um Bedingungen zu bestätigen, die als Grundlage für eine Beilegung des Ukraine-Konflikts dienen können. Dies folgt auf das gestrige vierstündige Treffen zwischen US-Führungskräften und der ukrainischen Delegation unter der Leitung von Rustem Umerow, dem Vorsitzenden des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, das in Witkoffs Golf- und Wohnclub in Florida stattfand. Es gibt noch keine endgültige Entscheidung oder Lösung für den Erfolg oder Misserfolg dieses Prozesses der US-Beteiligung an den Gesprächen, aber der Prozess ist wertvoll, und die Realität hat eine Art, einzugreifen. …

Es hat keinen Sinn, Prognosen darüber anzustellen, wann genau und was zu einem bestimmten Zeitpunkt in diesem diplomatischen Prozess geschehen wird, der dennoch nützlich ist, vor allem wegen des sich durchsetzenden Realitätskontexts. Die Ukraine kann die tödlichen Verluste, die sie erleidet, weil sie von den westlichen geopolitischen Interessen als Stellvertreter gegen Russland benutzt wird, nicht weiter hinnehmen. Das ist die Realität. Von der Ukraine zu verlangen, den Krieg fortzusetzen, wenn eine Lösung gefunden werden kann, ist unmoralischer Wahnsinn.

Genau das wurde heute in Brüssel auf der Tagung des EU-Rates für Auswärtige Angelegenheiten (Verteidigung) gezeigt: unmoralischer Wahnsinn. Die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Kaja Kallas, hielt eine verrückte Rede darüber, dass Europa die Ukraine weiterhin mit aller Kraft unterstützen und darüber hinaus selbst weiter aufrüsten und sich gegen Russland wappnen müsse. Sie prahlte, Europa habe bereits 187 Milliarden Dollar für die Ukraine bereitgestellt und müsse diese Unterstützung fortsetzen. Sie rühmte die Niederlande dafür, dass sie den Bau eines Waffenproduktions-Zentrums in der Ukraine angekündigt haben. Sie lobte die spezifischen Kriegsvorbereitungs -Programme der EU, die „Roadmap zur Verteidigungsbereitschaft“ und das „Militärische Mobilitätspaket“.

Der Vorsitzende des NATO-Militärausschusses, Admiral Giuseppe Cavo Dragone (Italien), ging sogar noch weiter. In einem Interview mit der Londoner Financial Times am 1. Dezember sagte Admiral Dragone, dass sogar ein Präventivschlag gegen Russland zu den vielen Dingen gehört, über die die NATO nachdenkt. Obwohl er als Finte sagte, ein solcher Schlag sei „weiter von unserer normalen Denk- und Verhaltensweise entfernt“, stellte Dragone diese Möglichkeit dennoch eindeutig als eine günstige Option dar.

Helga Zepp-LaRouche, Vorsitzende des Schiller-Instituts, verurteilte heute diesen Wahnsinn unter den „europäischen Spitzenpolitikern“ und erklärte: „Wir werden von Verrückten regiert.“ Sie charakterisierte die Weltlage mit den Worten: „Wir haben ein strategisches Bild von maximaler Spannung, Gefahren und Potenzialen“, und die Situation „erfordert unser Eingreifen“.

Die Aktionen der NATO kann man als „institutionalisierten Wahnsinn“ bezeichnen. NATO-Generalsekretär Mark Rutte traf sich heute anlässlich des Treffens der EU-Außenminister mit Kallas und unterstützte ihre wahnwitzigen Äußerungen. Darüber hinaus sprach Rutte am 1. Dezember in einem 20-minütigen Telefonat mit der japanischen Premierministerin Sanae Takaichi und versprach eine globale Erweiterung der NATO. Takaichis Büro veröffentlichte anschließend eine Erklärung, in der es hieß: „Takaichi betonte, die Sicherheit des euro-atlantischen Raums und des indopazifischen Raums seien untrennbar miteinander verbunden und die Zusammenarbeit zwischen Japan und der NATO sowie zwischen der NATO und der IP4 (Japan, Australien, Neuseeland, Republik Korea) sei von strategischer Bedeutung. Generalsekretär Rutte unterstützte diese Ansichten, und beide Politiker kamen überein, gemeinsam daran zu arbeiten, unsere Kooperationsbeziehungen durch konkrete Zusammenarbeit auf eine neue Ebene zu heben …“

Zepp-LaRouche ging in einem Interview mit der China Media Group, das am 1. Dezember auf CGTN ausgestrahlt wurde, hart mit der NATO ins Gericht. Sie identifizierte die Erweiterung der NATO als die grundlegende Ursache für den Ukraine-Konflikt und zeichnete dann ein umfassendes Bild. „Obwohl die NATO behauptet, ihre ursprüngliche Absicht sei friedlich gewesen, wird das sogenannte ,friedliche Verhalten‘ der NATO nach den militärischen Interventionen in Afghanistan, Irak, Syrien, Libyen und anderen Ländern unhaltbar.“

Sie wies auf die Lösung hin, die sich an Europa richtete, aber universell anwendbar ist. „Insgesamt denke ich, dass wir in Europa einen Wandel in der Denkweise erreichen müssen. Denn wo immer man hinschaut, ob in Venezuela, im Nahen Osten oder in der Ukraine – alle diese Konflikte wären viel leichter zu lösen, wenn die westlichen Länder ihre Denkweise ändern, sich der Zusammenarbeit mit den Ländern des Globalen Südens und der globalen Mehrheit zuwenden und zur Diplomatie zurückkehren würden.“

Beachten Sie, dass zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels heute Abend eine Sitzung im Weißen Haus stattfindet, die von Präsident Donald Trump einberufen wurde, um ihm „Optionen“ für weitere Maßnahmen in der Karibik gegen Venezuela vorzulegen. Angesichts der bekannten Haltung seiner Berater, die auf brutale Gewalt setzen, sind die Aussichten düster.

Es ist an der Zeit, alle Arten von Interventionen zugunsten von Vernunft und Diplomatie auszuweiten, nicht zugunsten von Krieg. Das wöchentliche Treffen der Internationalen Friedenskoalition, das der internationalen Zusammenarbeit dient, findet am 5. Dezember 17.00 Uhr statt.


Live mit Helga Zepp-LaRouche: Die globale Mehrheit wird nicht schweigen, 1.10.2025, 18.30 Uhr

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Heute veröffentlichte das Weiße Haus ein 20-Punkte-Programm für einen Waffenstillstand in Gaza und einen Weg nach vorn, dessen Zustimmung durch die Vereinigten Staaten und Israel von Präsident Donald Trump und dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu bei einer gemeinsamen Pressekonferenz im Weißen Haus nach ihrem dortigen Treffen diskutiert wurde. Der „Umfassende Plan zur Beendigung des Gaza-Konflikts“ wurde Berichten zufolge anschließend von Gesandten Ägyptens und Katars der Hamas zur Prüfung vorgelegt. Innerhalb weniger Stunden wurde eine gemeinsame Erklärung von sechs Nationen der Region sowie Pakistan und Indonesien veröffentlicht, in der sie den Vereinigten Staaten dankten und sich verpflichteten, „an dem Programm zu arbeiten“.

Präsident Trump sprach ausführlich auf der Pressekonferenz, auf der keine Fragen gestellt wurden, dankte diesen Nationen, von denen er viele Vertreter letzte Woche in New York City getroffen hatte, und anderen und bezeichnete das neue Programm überschwänglich als „historisch“ und als Durchbruch nach „tausenden Jahren“ des Konflikts. Trump berichtete, dass er während seiner Gespräche mit Netanjahu heute Morgen den Premierminister von Katar, al Thani, angerufen habe und Netanjahu sich bei ihm dafür entschuldigt habe, sein Land bombardiert zu haben, eine Handlung, die nur „gegen die Hamas gerichtet“ gewesen sei, wie Netanjahu erklärte.

Die wichtigsten Einzelheiten, die Trump bekannt gab, waren, dass ein „Friedensrat“ gebildet werden soll, um die Umsetzung der vorgeschlagenen Bedingungen, wie die Entmilitarisierung der Hamas, zu überwachen, und dass Trump diesen leiten werde, obwohl er einwandte, dass er sehr beschäftigt sei. Trump wies ausdrücklich darauf hin, dass Tony Blair Mitglied des Friedensrats sein werde.

Allein diese Tatsache warf einen Schatten auf die gut besuchte Veranstaltung, da Blair für seine Lügen, seine direkte Manipulation von Politikern in Washington und den Tod von Millionen Irakern und Tausenden Amerikanern im Irak und anderen Kriegen berüchtigt ist. Selbst unter Berücksichtigung der Begeisterung von Präsident Trump und des unterwürfigen Lächelns von Netanjahu war die einstündige Pressekonferenz eine ernste Angelegenheit, da sie auffällig jede Anerkennung des Ausmaßes der Morde und Zerstörungen durch die IDF in Gaza – Völkermord – und der Dringlichkeit, diese zu beenden, ausließ. Stattdessen schwang in Trumps Äußerung, die Küste hätte niemals an die Palästinenser abgegeben werden dürfen, ein Unterton eines Immobilienentwicklers mit. Trump behauptet, die vor fünf Jahren vorangetriebenen Abraham-Abkommen würden nun ein Comeback erleben.

Zum Thema wirtschaftliche Entwicklung gibt es kaum mehr als ein oder zwei Andeutungen, wobei Punkt 10 mit den Worten beginnt: „Ein Trump-Plan zur wirtschaftlichen Entwicklung, um Gaza wieder aufzubauen und zu beleben, wird durch die Einberufung einer Expertengruppe erstellt, die bereits zur Entstehung einiger der florierenden modernen Wunderstädte im Nahen Osten beigetragen hat…“

In Wirklichkeit ist der Ausgangspunkt in der gesamten Region, dass die derzeitige Bevölkerung von 450 Millionen Menschen in den zehn Nationen und Golfstaaten, von Ägypten nach Osten bis zum Iran und dem Jemen und bis zur Türkei im Norden, die Mittel zum Leben haben muss, und zwar für die kommenden Generationen, was den Ansatz des LaRouche-Oasenplans erfordert. Jeder Mensch in jedem souveränen Staat hat ein Recht auf Wasser, Energie, Nahrung, Industrie, Gesundheitsversorgung, Bildung und ein Umfeld, das ein produktives Leben ermöglicht.

Wir wissen nicht, wie es mit diesem 20-Punkte-„Gesamtplan“ in den kommenden Stunden und Tagen weitergehen wird, aber eine abwartende Haltung ist falsch. Wir müssen uns organisieren, um die Realität des Oasenplan-Konzepts und seine Varianten weltweit zu verbreiten.

Das ist die dramatische Realität der Richtung, die die globale Mehrheit derzeit einschlägt. Heute war auch der letzte Tag der jährlichen Generaldebatte der UN-Vollversammlung. In den letzten sechs Tagen gab es viele Botschaften, in denen Wahrheit, Frieden und Entwicklung gefordert wurden, die jedoch in der allgemeinen Berichterstattung für die internationale Öffentlichkeit ausgeblendet wurden. EIR wird einige davon in einem Rückblick veröffentlichen.

Zu den eindringlichen Reden aus Afrika gehörten beispielsweise die Worte des ghanaischen Präsidenten John Dramani Mahama am 25. September. Er sagte: „Ghana hat den Staat Palästina seit langem anerkannt und eine Zwei-Staaten-Lösung für den Konflikt unterstützt. Entgegen den Behauptungen einiger wäre eine Zwei-Staaten-Lösung keine Belohnung für die Hamas, sondern vielmehr eine Gnadenfrist für Hunderttausende unschuldiger Menschen, die ohne Grund, außer der Tatsache, dass sie Palästinenser sind, kollektiver Bestrafung und erzwungener Hungersnot ausgesetzt sind…“ Er forderte ein Ende der Ausflüchte der UN-Vollversammlung und sprach darüber, wie Afrika sich wandelt, um Verantwortung für die Menschheit zu übernehmen.

In den letzten zehn Tagen fanden in New York Dutzende von bilateralen und Gruppentreffen statt, beispielsweise am 26. September zwischen den Außenministern der BRICS-Staaten.

Die Vorsitzende des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, betonte heute: „Die Globale Mehrheit schweigt nicht zu den aktuellen Ereignissen.“

Gleichzeitig gibt es in anderen Teilen der Welt wichtige Aktionen, um den Völkermord in Gaza zu beenden und auch die wahnsinnige Haltung der ewigen Kriegsführung in Europa zu beenden, die jede Lösung des Ukraine-Konflikts blockiert. Die Demonstration in Deutschland am Wochenende war massiv. Noch mehr wird diese Woche, am 3. Oktober, dem Tag der deutschen Einheit, in Berlin und anderswo erwartet.

Nehmen Sie unbedingt an der Internationalen Friedenskoalition am Freitag, dem 3. Oktober, dieser Woche teil. Unterzeichnen Sie die internationale Petition „Die Nationen des Westens müssen mit der neuen Weltwirtschaftsordnung kooperieren!“

Schließen Sie sich Helga Zepp-LaRouche in ihrem Live-Dialog an und diskutieren Sie die Themen und Lösungen, die die Welt und die Menschen bewegen. Senden Sie Ihre Fragen, Kommentare und Berichte an fragen@bueso.de oder stellen Sie diese im nächsten Live-Stream.


Live mit Helga Zepp-LaRouche: Wird die Menschheit die moralische Prüfung bestehen?, 17.9.2025, 18.30 Uhr

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„Nur eine direkte Zusammenarbeit mit den Arabern kann ein würdiges und sicheres Leben schaffen. Wenn die Juden dies nicht begreifen, wird die gesamte Position der Juden in den arabischen Ländern Schritt für Schritt unhaltbar werden. Was mich traurig macht, ist weniger die Tatsache, dass die Juden nicht klug genug sind, dies zu verstehen, sondern vielmehr, dass sie nicht gerecht genug sind, um es zu wollen.“

So schrieb Albert Einstein im Zusammenhang mit der Gründung des Staates Israel, dessen Präsidentschaft ihm angeboten wurde, die er jedoch ablehnte.

Als Reaktion auf die empörenden Angriffe Israels in Doha, Katar, die sich gegen die dortigen Vertreter der Hamas richteten, die mit ihren israelischen Amtskollegen verhandeln wollten, fand am 15. September ein Notgipfel der Liga der Arabischen Staaten und der Organisation für Islamische Zusammenarbeit statt. Der israelische Angriff richtete sich gegen die Verhandlungen selbst. Der Gipfel veröffentlichte ein Abschlusskommuniqué, in dem er den israelischen Angriff auf Katar, die barbarische Zerstörung des Gazastreifens, die Siedlungen im Westjordanland und die israelischen Angriffe auf den Libanon, Syrien und den Iran verurteilte und zu internationalen Maßnahmen aufrief.

Die versammelten Staats- und Regierungschefs forderten die internationale Gemeinschaft auf, Maßnahmen zu ergreifen, um Israels Kurs zu ändern. Konkret forderten sie alle Nationen auf, „alle möglichen rechtlichen und wirksamen Maßnahmen zu ergreifen, um Israel daran zu hindern, seine Aktionen [gegen das palästinensische Volk] fortzusetzen“, darunter die Unterstützung von Bemühungen, seine Straffreiheit zu beenden, es für seine Verstöße und Verbrechen zur Rechenschaft zu ziehen, Sanktionen gegen es zu verhängen, die Lieferung, den Transfer oder den Transit von Waffen, Munition und militärischem Material – einschließlich Gütern mit doppeltem Verwendungszweck – auszusetzen, die diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu ihm zu überprüfen und rechtliche Schritte gegen es einzuleiten. sowie die Suspendierung Israels aus den Vereinten Nationen.

In Madrid stoppte eine Menschenmenge von etwa 100.000 Menschen die letzte Etappe der Spanienrundfahrt. Der Ministerpräsident bekundete seine Unterstützung für die Demonstranten und forderte, israelische Teams von allen internationalen Wettbewerben auszuschließen, wie es mit russischen Teams geschehen ist.

Unterdessen warnt Moskau die NATO weiterhin, dass sie sich bereits im Krieg mit Russland befindet, was verheerende Folgen haben könnte. Der jüngste Drohnenschwarm, der in Polen eindrang, wird als bewusste Provokation derjenigen angesehen, die eine Fortsetzung der Kämpfe anstreben, die die Ukraine zerstören.

Während Trump möglicherweise versucht hat, sich aus dem Ukraine-Konflikt herauszuziehen, indem er unerfüllbare Forderungen an die Europäer stellte, treibt er den Konflikt in Amerika mit einem weiteren Angriff auf ein venezolanisches Schiff weiter voran und setzt seine kriegerischen Äußerungen über Gaza fort.

Was wir brauchen, ist der Erfolg einer internationalen Kampagne für ein neues Paradigma der wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Beziehungen – die Kampagne, die seit Jahrzehnten von der von Lyndon LaRouche gegründeten Bewegung geführt wird. Wir brauchen Taten, und zwar jetzt!

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Live mit Helga Zepp-LaRouche: Das Imperium bricht zusammen. Aber durch was wird es ersetzt?, 10.9.2025, 18.30 Uhr

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Die Situation in Frankreich nach dem Misstrauensvotum gegen den französischen Premierminister François Bayrou, ist exemplarisch für das gesamte westliche System. François Bayrou ist der vierte (!!) französische Premierminister, der innerhalb von 20 Monaten aus dem Amt gehievt wird. Emmanuel Macrons Zustimmungswerte liegen bei 15 % und die Proteste in Frankreich richten sich gegen ihn und/ oder seine Kürzungspolitik.

Den Bevölkerungen in Europa wird klar, dass sie die Rechnung für den Marsch in den Kriegen Russland mit ihrem Lebensstandard bezahlen sollen. Die Wirtschaften brechen zusammen, gleichzeitig schnellen die Rüstungsausgaben in die Höhe. Der Koalition der Gehirntoten (Ray McGovern), die die Bevölkerung kriegstüchtig machen will, kümmert sich nicht im Geringsten um die Bevölkerung.

Es werden Regierungen ausgewechselt, aber das Grundproblem wird nicht beseitigt.

Der einzige Ausweg aus der Zusammenbruchskrise des Transatlantiks ist die Zusammenarbeit mit der Neuen Weltwirtschaftsordnung, die von der Mehrheit der Menschheit vorangetrieben wird.

Alle Nationen können auf Basis des gegenseitigen Vorteils zusammenarbeiten und gemeinsam ihre Wirtschaften entwickeln und damit zum Wohlstand aller beitragen.

Ein Schritt in diese Richtung ist, die Vollversammlung der Vereinten Nationen dazu zu bringen sich für Frieden zu vereinen und UN-Resolution 377 zu verabschieden.

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Live mit Helga Zepp-LaRouche: SCO – Eine neue Phase der Geschichte, 3.9.2025, 18.30 Uhr

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In einer Diskussion mit internationelen Mitarbeitern beschrieb Helga Zepp-LaRouche die veränderte politische Weltlage nach dem der Treffen der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO), das am 31. August und 1. September 2025 stattfand, wie folgt:

„Das strategische Bild zeigt unglaubliche Veränderungen, die gleichzeitig und in sehr unterschiedliche Richtungen stattfinden. Aber eines ist sicher: Mit dem Treffen Shanghai Cooperation Organization in Tianjin in China, verändert sich die Welt und hat sich bereits in einer Weise verändert, die nicht rückgängig gemacht werden kann. Das bedeutet mit Sicherheit, dass die Bemühungen um eine unipolare, vom Westen dominierte Welt, die die Mehrheit der Weltbevölkerung kontrolliert, definitiv vorbei sind. Es entsteht eindeutig ein neues System, in dem die Haltung des Westens, diese neue Formation als Feind zu betrachten, völlig selbstmörderisch und fatal ist, und wir müssen dies korrigieren. Der einzige Weg, mit dieser sich abzeichnenden neuen Weltordnung umzugehen, ist die Zusammenarbeit. Ich denke, das ist die absolute Botschaft, die wir in allen Kanälen des westlichen Handelns und Mobilisierens für das, was möglicherweise getan werden kann, vermitteln müssen.

Was hier geschieht, ist enorm; es ist nichts weniger als die Schaffung einer neuen Weltwirtschaftsordnung, die auf Prinzipien basiert, die in großer Übereinstimmung mit dem stehen, wofür Lyndon LaRouche sein ganzes Leben lang gekämpft hat, angefangen mit der IDB (Internationale Entwicklungsbank), der Idee, die Unterentwicklung des Entwicklungssektors zu überwinden und Gerechtigkeit in das Wirtschaftssystem einzuführen. Es wird einen enormen Kampf erfordern, dies den Menschen zu erklären, denn wenn man sich nur die Medienberichte von heute Morgen ansieht, sind sie völlig hysterisch angesichts der Tatsache, dass die großen Drei – China, Indien und Russland – nun zusammenstehen. Und dazu kommen natürlich auch noch andere SCO-Mitglieder. Aber das Gerede ist, dass der mutmaßliche Kriegsverbrecher Putin mit allen Ehren auf dem roten Teppich empfangen wurde, bla, bla, bla; all diese Dinge….“

In Bezug auf die Herangehensweise, die eingesetzt werden muss, um die Bevölkerungen in den westlichen Nationen zu gewinnen, an dieser historischen Veränderung teilzunehmen und zu helfen, dass sich ihre entsprechenden Länder dieser veränderten Welt anschließen, sagte Zepp-LaRouche:

„Ich denke, mittlerweile hat jeder ein Gespür für das unglaubliche Potenzial dieses Moments. Das sind Momente, die nicht ständig vorkommen, sie sind aber gesetzmäßig in dieser Phase der Entwicklungen. 1989 war ein solcher Moment; wir nannten ihn die Sternstunde der Menschheit, die historische Chance von 1989. Diese Chance wurde gründlich vertan. Danach blieb sie noch ein wenig in der Luft hängen, weil darüber diskutiert wurde, dass Russland der NATO beitreten könnte. Jetzt sind neue Dokumente aufgetaucht, aus denen hervorgeht, dass Clinton dies zu einem bestimmten Zeitpunkt sogar in Betracht gezogen hat. Lyndon war mittendrin. Ich erinnere hier unsere erste Reise nach Moskau, nachdem Lyndon aus dem Gefängnis entlassen worden war. Das war die Zeit, in der dieses Potenzial eindeutig vorhanden war, und es wurde sabotiert. Wir sollten also den Menschen, mit denen wir sprechen, die sich zu Recht über das Leid durch verschiedene Arten von Armut, Arbeitslosigkeit, andere Überlegungen, Gewalt an Schulen, Drogenabhängigkeit, Selbstmordtendenzen beschweren, dieses Momentum nahe bringen. Jetzt ist der Moment gekommen, um wirklich eine Kehrtwende einzuleiten, und ich denke, wir müssen dies mit dem Bewusstsein tun, dass der Mensch die einzige kreative Spezies ist, dass er mit kreativer Vernunft begabt ist und wir daher nicht Opfer dieser oder jener Entwicklung sind, auf die wir keinen Einfluss haben. Wenn man die richtige historische Koalition und Konstellation von Kräften hat, kann man durch freiwilliges Handeln und mit der richtigen Vorstellung von einem Plan für die Zukunft, die Geschichte gestalten. Ich denke, es ist dieses optimistische Gefühl, das wir in den Menschen, die wir organisieren, wecken müssen, damit sie sich nicht klein fühlen und nicht denken, dass man sowieso nichts tun kann.

Ich denke also, wir sollten mit einer regelrechten Explosion an Aktivitäten an die Sache herangehen und wirklich fordern, dass die Menschen sich mit uns in einer Koalition der sichtbar machen, um zu sagen, dass wir diesem geopolitischen Wahnsinn ein Ende setzen wollen. Wir wollen eine Welt, in der alle Länder gleichberechtigte Partner sind; unser Land ist ein Teil davon und versucht nicht, dies zu sabotieren. Ich denke, das sollten wir in allen Ländern tun – in den europäischen Ländern, in den USA – wir sollten mit den besten Kontakten sprechen und sie für diese Perspektive gewinnen und dann von dort aus weitermachen.“


Live mit Helga Zepp-LaRouche: Deutschlands Zukunft retten: Nordstream-Schwindel aufdecken!, 27.08.2025, 18.30 Uhr

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In einem Interview mit Global Times wurde Helga Zepp-LaRouche gefragt, ob Chinas Global Civilization Initiative, die wie Zepp-LaRouche wiederholt betont habe, die einzige machbare Lösung zur globalen Krise darstelle, in der heutige Welt ein neues Modell für das Zusammenspiel verschiedener Kulturen anböte. Zepp-LaRouche antwortete, dass Ihr Institut [das Schiller-Institut] 1984 mit der gleichen Idee gegründet wurde, dass die Welt eine neue und gerechte Weltwirtschaftsordnung brauche, dass diese aber nur funktionieren könne, wenn sie mit dem Konzept eines Dialogs aller Kulturen kombiniert werde, sodass jede Nation oder Zivilisation die besten kulturellen Beiträge aller anderen Nationen oder Zivilisationen kennenlernt. Durch das Kennenlernen der Schönheit anderer Kulturen würden alle Vorurteile und Ängste verschwinden und Platz machen für die Freude an der Entdeckung und sogar Liebe. Als sie über die Global  Civilization Initiative las, war sie sehr glücklich und zuversichtlich, dass diese Initiative dazu beitragen werde, Kriege überflüssig zu machen, denn wenn man all die besten Schöpfungen der verschiedenen Völker kennenlernt, verändert das die eigene Sichtweise völlig. Indem man sich mit dem Besten der anderen Nationen beschäftigt, schließt man Freundschaft und entdeckt, dass all diesen Kunstwerken eine menschliche Qualität zugrunde liegt, die uns als eine Spezies vereint.

Betrachtet man die Lage in Gaza, aber auch den ungehinderten Drang europäischer Staaten nach weiterer Eskalation gegenüber Russland, wird immer mehr Menschen klar, dass die Zukunft der Menschheit auf dem Spiel steht und dass nur ein solcher zivilisatorischer Großer Wurf das Überleben der Menschheit sichern kann.

Die Integrated Food Security Phase Classification (IPC), die sich selbst als ein System zur Verbesserung der Ernährungssicherheit und Ernährungsanalyse zur Entscheidungsfindung beschreibt, hat bereits am 22. August erklärt, dass in der Provinz Gaza, Hungersnot herrscht, Daten aus einer internen Datenbank der israelischen Geheimdienste zeigen, dass mindestens 83 Prozent der Palästinenser, die bei Israels Angriff auf Gaza getötet wurden, Zivilisten waren, wie eine Recherche des +972 Magazine, Local Call und Guardian am 21. August enthüllte. Und ein israelischer Angriff traf den vierten Stock des Nasser-Krankenhauses in Khan Yunis und tötete mehr als 20 Menschen. Unter den Toten sind mindestens vier Journalisten, darunter Freiberufler von AP, Al Jazeera und Reuters.

Am Freitag letzter Woche betonte Helga Zepp-LaRouche zu Beginn 116. Sitzung der Internationalen Friedenskoalition, die Bedeutung der Kampagne zur Aktivierung der Resolution 377 der UN-Vollversammlung („Vereint für den Frieden“), um gegen die Greueltaten in Gaza und im Westjordanland zu intervenieren. Eine mit der UN verbundene Person habe ihr berichtet, daß eine Entsendung von Blauhelmen in die Region gemäß Resolution 377 erhebliche regionale und globale Auswirkungen hätte, um gegen die Greueltaten Israels vorzugehen.

In Bezug auf den sogenannten Konflikt zwischen der Ukraine und Russland versuchen Ewiggestrige in der EU den erfolgreichen Gipfel zwischen Präsident Trump und Putin in Alaska rückgängig zu machen, um den Krieg, der nicht nur bis zum “letzten Ukrainer“ sondern womöglich bis zum letzten Menschen, gefochten werden wird, weiter auszudehnen. Den entsprechenden „Staatsoberhäuptern“ scheinen die Konsequenzen der Eskalation, Remilitarisierung, dem fortschreitendem wirtschaftlicher Kollaps und einem möglichen Atomkrieg egal zu sein.

Nach der überraschenden Verhaftung eines ukrainischen Staatsbürgers in Italien am 3.8., der verdächtigt wird, die Sprengung organisiert zu haben, wird an heute eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrats, auf Antrag Russlands, zur Sabotage der Nord-Stream-Pipelines tagen.

Die Vorsitzende des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, unterstützte den Antrag und forderte die Einrichtung eines unabhängigen Untersuchungsausschusses.

Praktisch alle seriösen Beobachter sehen in der Verhaftung nur einen weiteren Versuch, die wahren Verantwortlichen für diese Sabotageaktion zu decken, die Geheimdienstinformationen, hochentwickelte Ausrüstung und Geschick erforderte. Die Wahrheit darüber aufzudecken, wer den internationalen Terrorakt im September 2022 anordnete und ausführte und wer die Vertuschung inszenierte, ist von zentraler Bedeutung, um Vertrauen und Diplomatie in der Welt wiederherzustellen.

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Live mit Helga Zepp-LaRouche: Will die Koalition der Willigen Frieden sabotieren?, 20.08.2025, 18.30 Uhr

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Diese Woche wird es unter anderem um die Ergebisse des Trump-Putin Gipfels in Alaska, den Friedensprozess im Allgemeinem und die Initiativen der internationalen LaRouche Bewegung gehen.
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Am Montag, dem 18. August, empfing Präsident Donald Trump den amtierenden ukrainischen Präsidenten Selenskyj und sieben europäische Staats- und Regierungschefs im Weißen Haus zu einer Reihe von Treffen zur Beendigung des Konflikts in der Ukraine, nachdem er am vergangenen Freitag mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Alaska zu einem Gipfeltreffen zusammengekommen war.

In einer Erklärung nach den Gesprächen berichtete Trump über zwei wesentliche Ergebnisse dieser Treffen: 1) die Vorbereitung eines bilateralen Treffens zwischen Präsident Putin und Präsident Selenskyj, gefolgt von einem trilateralen Treffen unter Beteiligung von Präsident Trump; und 2) Gespräche über Sicherheitsgarantien für die Ukraine, „die von den verschiedenen europäischen Ländern in Abstimmung mit den Vereinigten Staaten von Amerika bereitgestellt werden“.

Vor und während des Treffens waren diese Sicherheitsgarantien das Hauptanliegen der europäischen Staats- und Regierungschefs, die nach Washington geeilt waren, um die Ukraine als letzte Bastion gegen den „bösen russischen Angreifer“ zu unterstützen. Es ist nicht genau bekannt, welche Art von Sicherheitsgarantien hinter verschlossenen Türen diskutiert wurden, und wie so oft steckt der Teufel im Detail. Während Russland niemals europäische und NATO-Truppen in der Ukraine akzeptieren wird – insbesondere mit Langstreckenraketen –, ist es genau das, was die Briten gefordert haben, und es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass die Koalition der Willigen so schnell einen Sinneswandel vollzogen hat.

Was die Welt braucht, ist echte Sicherheit, die nicht durch Kriegsvorbereitungen und Abschreckung des Feindes durch militärische Macht erreicht wird, wie es in den überdrehten Erklärungen der geopolitisch denkenden, kriegstreiberischen europäischen Staats- und Regierungschefs zu hören ist. Der wahre Inhalt von Sicherheit und Frieden ist Entwicklung.

Diese unbestreitbare Tatsache beruht auf der Autorität des Naturgesetzes: Die Menschheit ist eine Einheit – eine vereinte Spezies, deren grundlegendes Merkmal die Fähigkeit zu kreativen Entdeckungen ist. Die maximale Entfaltung der kreativen Fähigkeiten unserer Spezies auf dem gesamten Planeten liegt im besten Interesse jedes Menschen in jeder Nation. Dieser Grundsatz ist in der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung als das Leibnizsche „Streben nach Glückseligkeit“ verankert.

Der Wandel in der Welt, der am 15. August auf dem Gipfeltreffen zwischen Präsident Trump und Präsident Putin in Alaska begann und wegführt vom Abgrund einer Konfrontation zwischen Atommächten, muss vor dem Hintergrund der größeren tektonischen Verschiebungen in der Weltordnung gesehen werden. Das geopolitische, unipolare System ist vorbei, und immer mehr Nationen der Welt, wie die BRICS+ – Staaten, organisieren sich neu in neuen Formen der Zusammenarbeit und Kooperation für eine längst überfällige Entwicklung.

Dies kam in einer Erklärung von Präsident Putin auf der Website des Östlichen Wirtschaftsforums in Wladiwostok zum Ausdruck, dessen nächste Tagung am 3. September beginnt: „Wir haben die Entwicklung des Fernen Ostens als nationale Priorität für das gesamte 21. Jahrhundert festgelegt. Die Bedeutung und Richtigkeit dieser Entscheidung wurde durch das Leben selbst, durch die Herausforderungen, denen wir in letzter Zeit gegenüberstanden, und vor allem durch die realen Trends bestätigt, die in der Weltwirtschaft an Dynamik gewinnen, wo sich die wichtigsten Geschäftsbeziehungen, Handelswege und generell der gesamte Entwicklungsvektor zunehmend nach Osten und in den globalen Süden verlagern.“

Helga Zepp-LaRouche hat dazu aufgerufen, nach dem Trump-Putin-Gipfel die entscheidenden nächsten Schritte zu unternehmen: Präsident Trump muss nach Beijing reisen, um am 3. September an den Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs teilzunehmen und dort mit den Präsidenten Xi Jinping und Putin zusammenzukommen. Um eine neue Richtung für die Welt einzuschlagen, weg von den endlosen Kriegen des Britischen Empire, müssen diese drei Präsidenten vereinbaren, eine neue Form der wirtschaftlichen Entwicklung zwischen den Nationen anzuführen, deren Speerspitze das Tunnel-Projekt an der Beringstraße bildet.

In ihrem Aufruf an diese Staats- und Regierungschefs, das zu initiieren, was sie als „perfekte Politik zur Vermeidung von Kriegen“ bezeichnet, erklärt Zepp-LaRouche: „Aber es gibt noch etwas Höheres, das Sie tun können, indem Sie nicht nur die Bedrohungen für die Menschheit abwehren, sondern der ganzen Welt eine schöne Vision für die Zukunft geben. Sie könnten sich darauf einigen, einen Korridor durch die Beringstraße zu bauen und mit diesem Eisenbahn- und Tunnelprojekt die Eisenbahnsysteme Eurasiens mit denen Amerikas zu verbinden. Dieses Projekt würde die riesigen unerschlossenen Ressourcen Sibiriens sowie die Ressourcen der USA in der Arktis – Öl, Gas, Edelmetalle aller Art sowie Süßwasser – für die Entwicklung erschließen. Sibirien und der russische Fernost verfügen über die größten Vorkommen an Rohstoffen aller Elemente, die im Periodensystem von Mendelejew zu finden sind, und die gemeinsame Erschließung dieser Ressourcen, zu der viele andere rohstoffarme Länder eingeladen werden könnten, könnte das perfekte Programm zur Vermeidung von Kriegen werden und den Wohlstand der Welt erheblich steigern.“

Das ist wahre Sicherheit für die Menschheit.

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Diese Woche wird es unter anderem um die Ergebisse des Trump-Putin Gipfels in Alaska, den Friedensprozess im Allgemeinem und die Initiativen der internationalen LaRouche Bewegung gehen.
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Live-Dialog mit Helga Zepp-LaRouche: Trump-Putin Gipfel: Die politische Weltkarte verändert sich, 14.08.2025, 18.00 Uhr

In einer Zeit wachsender Spannungen und blank liegender Nerven, in der jede weitere Provokation einen zivilisationszerstörenden Weltkrieg auszulösen droht, ist es überlebenswichtig, den Kriegsfanatikern der Oligarchie einen Schritt voraus zu sein. 
Jede Woche gibt Helga Zepp-LaRouche einen präzisen Überblick über die Veränderungen in der strategischen Gesamtdynamik, die Auswirkungen dieser Veränderungen und aktualisiert die Strategie, um diejenigen auszuflankieren, die die internationale Kriegspartei anführen.
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Das bevorstehende Gipfeltreffen zwischen Trump und Putin am 15. August in Alaska hat das Potential, ein Friedensgipfel zu werden, wenn beide Seiten beschließen, wie Helga Zepp-LaRouche in ihrem Offenen Brief an beide Präsidenten nachdrücklich gefordert hat, „… Sie können noch etwas Höheres erreichen, indem Sie nicht nur die Bedrohungen für die Menschheit abwehren, sondern der ganzen Welt eine schöne Vision für die Zukunft geben.“, und mit dem Bau des Beringstraßentunnels zu beginnen, einem Projekt, das von der LaRouche-Bewegung seit langem unter dem Motto „Frieden durch Entwicklung“ favorisiert wird.

In einer Zeit wachsender Spannungen und blank liegender Nerven, in der jede weitere Provokation einen zivilisationszerstörenden Weltkrieg auszulösen droht, ist es überlebenswichtig, den Kriegsfanatikern der Oligarchie einen Schritt voraus zu sein. 
Jede Woche gibt Helga Zepp-LaRouche einen präzisen Überblick über die Veränderungen in der strategischen Gesamtdynamik, die Auswirkungen dieser Veränderungen und aktualisiert die Strategie, um diejenigen auszuflankieren, die die internationale Kriegspartei anführen.
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