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Live-Dialog mit Helga Zepp-LaRouche: Wir brauchen eine neue Strategie für die Zukunft!

Mittwoch, 1. Juli 2026, 18.30 Uhr

Schließen Sie sich Helga Zepp-LaRouche in ihrem Live-Dialog an und diskutieren Sie die Themen und Lösungen, die die Welt und die Menschen bewegen. Senden Sie Ihre Fragen, Kommentare und Berichte an fragen@bueso.de oder stellen Sie diese im nächsten Live-Stream.

Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten- und Kollegenkreis, um die Reichweite der von der LaRouche-Bewegung vorgestellten Lösungsansätze zu erhöhen.

Die Konflikte sowohl im Iran als auch in der Ukraine haben sich in den letzten Tagen und Wochen weiterentwickelt. Die Gründerin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, fasste die strategische Lage in einem Gespräch mit Mitarbeitern wie folgt zusammen:

„Die Weltlage ist nach wie vor so, dass der allgemeine Kurs auf den Dritten Weltkrieg zusteuert. Und während sich der Fokus tendenziell zwischen dem Nahen Osten und dem Konfliktgebiet Ukraine-Russland verschiebt, besteht die zugrunde liegende Dynamik darin, dass der kollektive Westen, der zwar ziemlich uneinig ist, dennoch nicht von seinen Bemühungen ablässt, die Vorherrschaft in der Situation zu behalten und die legitime Forderung der globalen Mehrheit nach einer neuen, gerechteren Weltwirtschaftsordnung zu unterdrücken.“

Tatsächlich haben sowohl die Vereinigten Staaten als auch der Iran in den letzten Tagen ihre Angriffe zumindest in gewissem Umfang wieder aufgenommen. Obwohl US-Präsident Donald Trump behauptet hatte, der Iran habe um ein Treffen gebeten, um den Waffenstillstand zu retten, und beide Seiten würden am Dienstag, dem 30. Juni, Unterhändler zu Gesprächen nach Doha in Katar entsenden, wurde Trump von iranischen Vertretern umgehend zurückgewiesen. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Baghaei, erklärte, es werde in dieser Woche keine Gespräche mit den USA geben – weder auf technischer noch auf anderer Ebene. Eine iranische Fachdelegation werde diese Woche Katar besuchen, dies stehe jedoch in keinem Zusammenhang mit dem Besuch von US-Vertretern in dem Land.

Gleichzeitig treibt Israel seine Einmischung in Konflikte in der gesamten Region rasch voran, als wolle es jede mögliche Einstellung der Feindseligkeiten vereiteln. Es hat seine Angriffe auf den Südlibanon trotz des zwischen beiden Seiten unterzeichneten Waffenstillstands fortgesetzt. Und was diesen sogenannten Waffenstillstand betrifft, so zeigt ein genauerer Blick, dass er eindeutig so gestaltet wurde, dass Israel vollen Spielraum für die Fortsetzung seines provokativen Verhaltens erhält. Eine ähnliche Situation ist auch in Syrien zu beobachten, wo Israel seine Präsenz ausweitet.

Zwar besteht noch ein schwacher Hoffnungsschimmer, dass das Memorandum zwischen den USA und dem Iran trotz Trumps Unzulänglichkeiten zum Ausgangspunkt für einen umfassenderen regionalen Frieden werden könnte, doch erfordert dies eine sofortige und klare Entscheidung, Israel in Schach zu halten – eine Entscheidung, die offensichtlich noch nicht getroffen wurde.

In der Ukraine verschlechtert sich die Lage zusehends. Die Ukraine hat ihre Drohnenangriffe tief nach Russland hinein in der letzten Zeit dramatisch ausgeweitet und intensiviert und dabei zahlreiche Einrichtungen der Ölinfrastruktur getroffen. Präsident Putin hat in den vergangenen Tagen zwei Treffen mit führenden Vertretern der russischen Ölindustrie abgehalten. Zwar haben die Angriffe keine größeren Probleme verursacht, wie sie in den westlichen Medien angepriesen wurden, doch Putin sagte, sie hätten „gewisse Engpässe“ verursacht. Russland greife derzeit auf seine Erdölreserven zurück, merkte er an, doch diese lägen fast auf dem gleichen Niveau wie zur gleichen Zeit im letzten Jahr. Das eigentliche Ziel dieser Angriffe, so sagte er in einem Interview am Sonntag, sei es, „als Teil der umfassenderen Konfrontation mit Russland eine Informationskampagne anzuheizen“.

Wie jedoch bereits mehrfach von russischer Seite sowie von EIR betont wurde, erfolgen diese Angriffe mit direkter Unterstützung europäischer Regierungen, wodurch Europa ins Fadenkreuz eines Krieges gerät, der zunehmend von Terroranschlägen auf zivile Infrastruktur geprägt ist. Dies geht einher mit einer zunehmenden Propagandaoffensive in den westlichen Mainstream-Medien, die die Ukraine und ihre Unterstützer dazu anstacheln, sich noch stärker in den Krieg gegen Russland zu stürzen – obwohl die Ukraine den Krieg verliert und kaum noch Menschen zum Kämpfen übrig sind.

Dieses wahnwitzige Spiel aus psychologischer Kriegsführung und Manipulation führt geradewegs in den Atomkrieg. Hat die Menschheit wirklich die moralische Überlebensfähigkeit verloren, dass sie zulässt, dass Fanatiker in Europa und den Vereinigten Staaten, die die Grenze zum klinischen Wahnsinn überschritten haben, die Welt in einen Krieg ziehen, der das Ende der Zivilisation bedeutet? Europa beschlagnahmt mittlerweile sogar russische Öltanker in internationalen Gewässern. Was wäre, wenn Russland mit gleicher Münze zurückzahlen und ein französisches Schiff beschlagnahmen würde? Oder eine der Drohnenfabriken in Europa bombardieren würde, in denen Drohnen für den Einsatz gegen Russland hergestellt werden? Was würden die Westeuropäer und die Vereinigten Staaten dann tun?

Es ist offensichtlich, dass die Menschheit am Rande einer Katastrophe steht – nicht wegen irgendwelcher Einzelheiten in Südwestasien oder der Ukraine, noch nicht einmal wegen der Personen in der Trump-Regierung, so katastrophal diese auch sein mögen. Vielmehr sind es diese geopolitischen Landminen, die das Britische Empire in den letzten 50 Jahren mithilfe seiner Agenten wie Henry Kissinger, Zbigniew Brzezinski und anderen gelegt hat und die die Weltmächte daran hindern, ein gemeinsames Paradigma der Zusammenarbeit zu finden.

Der jüngste Aufschwung politischer Bürgerbewegungen im Zuge des Völkermords in Gaza, des Krieges im Iran und der eklatanten Einschränkung der Meinungsfreiheit und anderer garantierter Rechte von Bürgern weltweit deutet darauf hin, dass die Zeit reif ist, den gescheiterten Status quo abzulehnen. Die jüngsten Wahlen im US-Bundesstaat New York und die überraschenden Siege angeblich „sozialistischer“ Kandidaten, die lediglich die Wahrheit über einige dieser Themen sagten, sind ein typisches Beispiel dafür. Doch was tritt an die Stelle des sterbenden und gescheiterten Systems?

Jetzt ist die Zeit für eine echte Bürgerbewegung gekommen, die das Denkvermögen der Menschen erweitert, das diese Verbrechen bisher toleriert und diesen Zustand der Welt hingenommen hat. Wir sind nun nur noch wenige Tage von der Feier zum Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung am 4. Juli entfernt – ein Anlass für Amerikaner und Bürger auf der ganzen Welt, über die Prinzipien nachzudenken, die vor 250 Jahren den Kampf gegen das Imperium auslösten. Dieser Kampf ist heute noch nicht entschieden. Werden wir uns der Herausforderung stellen?


Live-Dialog mit Helga Zepp-LaRouche: Die Großartige Menschheit muss sich entscheiden

Mittwoch, 24.06.2026, 18.30 Uhr

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Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten- und Kollegenkreis, um die Reichweite der von der LaRouche-Bewegung vorgestellten Lösungsansätze zu erhöhen.

Im vergangenen Monat gelang es zwei Teams von Menschen, gleichzeitig bis an die beiden Enden des Universums vorzudringen. In den Hügeln Südchinas fing das JUNO-Observatorium – eine 20.000 Tonnen schwere, mit Szintillator-Flüssigkeit gefüllte Kugel, die von mehr als 43.000 Lichtsensoren überwacht wird und sich 650 Meter unter der Erdoberfläche befindet – das fast schwerelose Flackern von Neutrinos ein und maß in nur 59 Betriebstagen die Gesetze, die diese geisterhaften Teilchen bestimmen, präziser als alle früheren Experimente der letzten Jahrzehnte zusammen. In denselben Wochen veröffentlichte die LIGO-Virgo-KAGRA-Kollaboration ihren neuesten Katalog von Gravitationswellen: Rund 390 Kollisionen von Schwarzen Löchern und Neutronensternen wurden inzwischen aufgezeichnet – Wellen im Gewebe der Raumzeit selbst, von denen eine auf eine Verschmelzung in mehr als drei Milliarden Lichtjahren Entfernung zurückgeführt werden konnte. Vor einem Jahrzehnt hatten wir genau eine entdeckt.

Weder das Neutrino noch das Schwarze Loch kann man sehen, hören oder berühren. Sie liegen, wie Lyndon LaRouche 2010 schrieb, gänzlich außerhalb der Reichweite der Sinne: „Im sehr Großen wie im sehr Kleinen können die Maßstäbe der Sinneswahrnehmung keinen Anspruch mehr auf Autorität über jene Prinzipien erheben, die im Wesentlichen in dem liegen, was Riemann als die Extreme unseres Universums bezeichnet.“ Und genau dort, fügte er hinzu – „in nichts so sehr wie in eben diesen Extremen“ –, müssen die tiefsten Gesetze des Universums gesucht werden. Um sie zu entdecken, wartet die Menschheit nicht darauf, dass die biologische Evolution uns bessere Augen beschert; wir schaffen neue Sinne. Unsere Spezies ist die einzige, die wir kennen, die über ihre eigenen Sinne hinausgreift, um das sehr Große und das sehr Kleine zu erfassen, und die das Universum durch das, was wir lernen, verändert.

Messen wir die Gegenwart an diesem Bild der Menschheit.

In der Schweiz endete am 21. Juni im Ferienresort Bürgenstock die erste Runde der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran im Rahmen des 14-Punkte-Memorandums von Islamabad, vermittelt durch Katar und Pakistan, wobei die USA und der Iran noch nicht direkt miteinander sprachen. Sie einigten sich auf einen Fahrplan für ein endgültiges Abkommen innerhalb von 60 Tagen, auf einen hochrangigen Ausschuss zur Überwachung dieses Prozesses und – was am folgenreichsten ist – auf eine „Streitvermeidungs-Zelle“, die das Ende der Militäroperationen im Libanon sicherstellen soll – was der iranische Außenminister als den „ersten echten Test“ der Verhandlungen bezeichnete. Dieser Test ist bereits im Gange: Israel weigert sich, den Südlibanon zu verlassen (und „nichts wird daran etwas ändern“, wie Ministerpräsident Netanjahu betont), während der Iran die Wiederöffnung der Straße von Hormus an einen echten libanesischen Waffenstillstand geknüpft hat. Die Aussicht auf Frieden ist real, aber fragil.

Selbst wenn er Bestand haben sollte, ist der Schaden bereits angerichtet und breitet sich weiter aus. Nach Schätzungen der Energiemärkte werden bis weit ins Jahr 2027 hinein täglich etwa 15 Millionen Barrel Öl – und das entsprechende Energieäquivalent in Form von Flüssigerdgas – im weltweiten Angebot fehlen, was eine Wirtschaft belastet, die ohnehin schon in der „Alles-Blase“ aus fremdfinanzierten Schulden und Derivaten verstrickt ist. Die Auswirkungen werden, wie so oft, von den Ärmsten zu spüren sein. Der jüngste „Hunger Hotspots“-Bericht der UN warnt davor, dass Hunderte Millionen Menschen mit zunehmendem Hunger konfrontiert sind, während gleichzeitig die Lebensmittel- und humanitäre Hilfe gekürzt wird. Der gleichen Spezies, die JUNO gebaut hat, wird gesagt, dass es nicht genug zu essen geben wird.

Das ist der Widerspruch unserer Zeit. Der Spezies, die die Kollision von Schwarzen Löchern vor drei Milliarden Jahren entschlüsseln kann, wird von den Verwaltern eines sterbenden Systems gesagt, sie könne es sich nicht leisten, ihre Jugend zu versorgen, die Hungrigen zu ernähren oder eine Eisenbahnstrecke durch eine Wüste zu bauen. Es ist ein Versagen der Politik, kein Mangel an Fähigkeiten.

Helga Zepp-LaRouche benennt das größte Versagen direkt: die Weigerung, die Unteilbarkeit von Sicherheit und wirtschaftlicher Entwicklung aller Nationen anzuerkennen. Was der Iran für den relativ hilflosen Libanon und über den Libanon hinweg für den gesamten Globalen Süden fordert, ist das, was Papst Leo XIV. in seiner Enzyklika Magnifica Humanitas für die gesamte Menschheit festhält: dass kein Volk in den Himmel steigen darf auf einem Turm, der dadurch errichtet wurde, dass man den Armen die Leiter weggetreten hat.

Der Papst betitelte diese Enzyklika mit „Die großartige Menschheit“. Der Neutrino-Detektor und der Gravitationswellenkatalog sind Beispiele dafür, was das bedeutet – Charakteristika desjenigen Geschöpfes, von dem gesagt wird, es sei, anders als jedes Tier, nach dem Ebenbild des Schöpfers geschaffen. Eine Zivilisation, die sich an dieser Wahrheit orientiert, würde die Entwicklung jeder Nation als natürliche Erweiterung derselben schöpferischen Kraft betrachten, die JUNO geschaffen hat. Eine Zivilisation, die diese Wahrheit über die menschliche Natur leugnet, führt Krieg gegen Stauseen und lässt Hunderte von Millionen Menschen hungern.

Welches dieser beiden Modelle wir vorantreiben werden, liegt an uns. Die Entscheidung fällt jetzt: in den Verhandlungsräumen in Luzern, während die 60-Tage-Frist bis zu einer endgültigen Einigung abläuft, bei der Mobilisierung der Internationalen Friedenskoalition an diesem Freitag und auf den Straßen der Nation, die bald ihren 250. Geburtstag feiert. Möge es ein Fest dessen sein, was einst die große antikoloniale Republik der Vereinigten Staaten war und wieder sein kann – ein Fest unter der Leitung der LaRouche-Präsidentschaftskandidatin Diane Sare, die am 5. Juli eine Veranstaltung in Philadelphia abhalten wird, zusammen mit dem unbezähmbaren Kongresskandidaten Jose Vega.

Das Universum offenbart seine tiefsten Prinzipien denen, die nach seinen Extremen streben.


Live-Dialog mit Helga Zepp-LaRouche: Papst Leo XIV: Der Menschen Würde ist in unsere Hand gegeben!

Mittwoch, 17.06.2026, 18.30 Uhr

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In einer Ansprache auf den Kanarischen Inseln am 12. Juni nutzte Papst Leo XIV. die letzte Rede seiner einwöchigen Apostolischen Reise nach Spanien, um das äußerst kontroverse Thema Einwanderung anzusprechen, indem er die Welt daran erinnerte: „Wir sprechen vor allem von Menschen, die nach dem Bild und Gleichnis Gottes geschaffen sind, und nicht von rechtlichen Kategorien oder Problemen, die es zu bewältigen gilt.“ Er entschied sich zudem, „eine Botschaft an diejenigen zu richten, die die Verzweiflung der Menschen ausnutzen, an diejenigen, die Todesrouten organisieren, Menschenhandel betreiben … Hört auf. Tut Buße … Befreit diejenigen, die ihr in Knechtschaft haltet … Ihr werdet euch vor der göttlichen Gerechtigkeit verantworten müssen.“

Die Ironie will es, dass am selben Tag, dem 12. Juni, die Europäische Union eine neue Migrationspolitik einführte, die Brüssel voll und ganz dazu qualifiziert, den Zorn Gottes auf sich zu ziehen. Als das genaue Gegenteil des Ansatzes des Papstes zielt die EU-Politik darauf ab, die Ausweisung von Migranten aus EU-Ländern unmittelbar nach ihrer Ankunft zu beschleunigen und „Rückführungszentren“ in Drittländern zu schaffen, wohin sie abgeschoben werden können – darunter Nationen wie Syrien und Bangladesch. Dies unterscheidet sich in nichts von dem, was Leos Vorgänger, Papst Franziskus, als die tatsächlichen „Konzentrationslager“ für verzweifelte Migranten beschrieb, die in Europa eingerichtet worden waren.

Historisch betrachtet sollte ein solcher Ansatz für Amerikaner ein Schock sein – auch wenn dies für viele heute nicht der Fall ist, insbesondere für diejenigen, die Entschuldigungen für die unmenschliche Art und Weise gefunden haben, wie Migranten von Trumps ICE behandelt werden. Noch vor kurzem wurde stolz verkündet, die Vereinigten Staaten von Amerika seien eine „Nation von Einwanderern“, ein „Schmelztiegel“. Schließlich war „E pluribus unum“ („Aus vielen eins“) – jahrhundertelang de facto das nationale Motto.

Papst Leo XIV., der erste amerikanische Papst, versteht dieses Erbe ganz genau. Am 19. Mai, kurz vor seiner Reise nach Spanien, sandte er eine Botschaft zur Abschlussfeier an die Absolventen der Villanova University, seiner eigenen Alma Mater. Er erinnerte sie daran, dass dies der 250. Jahrestag der USA ist, und lud sie ein, „sich in besonderer Weise an die Leitprinzipien der Gründung unserer Nation zu erinnern: ‚Wir halten diese Wahrheiten für selbstverständlich, dass alle Menschen gleich geschaffen sind, dass sie von ihrem Schöpfer mit bestimmten unveräußerlichen Rechten ausgestattet sind, darunter Leben, Freiheit und das Streben nach Glückseligkeit.‘“

Leo sagte diese Dinge über die Vereinigten Staaten, weil die Gründungsprinzipien der USA identisch sind mit denen, die den Papst dazu bewegen, heute Gerechtigkeit für alle Einwanderer zu fordern, und mit seiner nachdrücklichen Bekräftigung in Spanien, dass „das Verlangen nach dem Guten, dem Schönen und dem Wahren in der DNA der Menschheit selbst verwurzelt ist. Auf der Grundlage dieses zutiefst menschlichen Strebens und unserer jahrhundertelangen Erfahrung schlägt die Kirche Wege zu einem Leben in Würde und zum Gemeinwohl vor.“

Auch wenn viele unserer abgestumpften Mitbürger heute über diese Vorstellung spotten würden: Die Vereinigten Staaten wurden gegründet, um Gutes zu tun. Der Gründervater Benjamin Franklin, einer der fünf Mitglieder des Komitees, das die Unabhängigkeitserklärung entwarf, die Papst Leo vor den Absolventen von Villanova zitierte, war ein Schützling von Cotton Mather, der 1710 in seinen Essays to Do Good schrieb:

„Es ist eine unschätzbare Ehre, Gutes zu tun; es ist ein unvergleichliches Vergnügen. Ein Mensch muss sich als von Gott gewürdigt und beglückt betrachten, wenn ihm eine Gelegenheit gegeben wird, Gutes zu tun. Er muss sie mit Begeisterung ergreifen, da sie es ihm ermöglicht, dem großen Ziel seines Daseins gerecht zu werden.“

Die philosophische Grundlage der uns anvertrauten Mission des „Strebens nach Glückseligkeit“ für alle Menschen lieferte der deutsche Philosoph Gottfried Leibniz. In einem Aufsatz von 1694 mit dem Titel „Über die Weisheit“ schrieb Leibniz:

„Nichts dient dem Glück mehr als die Erleuchtung des Geistes und die Ausübung des Willens, stets nach der Vernunft zu handeln … [Dies] kann denen neues Licht geben, die das gleiche gemeinsame Ziel haben, einander bei der Suche nach der Wahrheit, der Erkenntnis der Natur, der Steigerung der menschlichen Kräfte und der Förderung des Gemeinwohls zu helfen.“

Leibniz führte die Bedeutung des Lebens derer aus, die sich so engagieren:

„Sie können so viel für ihr Glück tun, als hätten sie tausend Hände und tausend Leben; ja, als lebten sie tausendmal so lange wie sie es tun. Denn so sehr ist unser Leben als wahres Leben zu schätzen, wie man darin Gutes tut. Wer jetzt in kurzer Zeit viel Gutes tut, ist dem gleich, der tausendmal länger lebt; dies gilt für jene, die Tausende und Abertausende von Händen dazu bringen können, mit ihnen zu arbeiten, wodurch in wenigen Jahren mehr Gutes zu ihrem höchsten Ruhm und Vergnügen geschehen kann, als viele hundert Jahre sonst bringen könnten.“

Leben Sie also auf diese Weise tausend Leben und schließen Sie sich der LaRouche-Bewegung an – dem Schiller-Institut, der „Sare for President“-Kampagne, der „Vega for Congress“-Kampagne, der LaRouche-Organisation –, um die Welt zu verändern und dies für alle möglich zu machen. Insbesondere laden wir Sie ein, persönlich oder über Zoom an Diane Sares Treffen am 5. Juli in Philadelphia teilzunehmen: „America 250: A Rededication“.


Live-Dialog mit Helga Zepp-LaRouche: Britische Handlanger: Europa auf dem atomaren Holzweg

Mittwoch, 10.06.2026, 18.30 Uhr

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Helga Zepp-LaRouche, Gründerin des Schiller-Instituts‘warnte in Gesprächen mit Kollegen am Montag erneut, die Welt sitze weiterhin auf einem Pulverfass, das durch die mögliche Eskalation zweier regionaler Krisen – eine in der Ukraine und die andere in Südwestasien – angezündet und zum Auslöser eines verheerenden Weltkrieges werden könnte.

Dieses Risiko zeigte sich in den vergangenen 48 Stunden deutlich, als Raketen zwischen Israel und dem Iran hin und her flogen, nachdem Israel am Sonntag den Libanon bombardiert hatte – trotz Trumps Anweisungen, Netanjahu solle die Möglichkeit eines Friedensabkommens nicht zunichte zu machen. Ähnlich verhielt es sich auf der Krim, wo eine ukrainische Drohne einen Personenzug auf dem Weg nach Moskau angriff. Dies war der dritte derartige Angriff auf Zivilisten in weniger als einer Woche, allesamt angeheizt von den psychotischen „E3“-Führern in Europa, die am selben Tag von London aus erneut unbegrenzte militärische Unterstützung für ihren ukrainischen Stellvertreter ankündigten.

Demgegenüber strebt die überwiegende Mehrheit der Nationen die Schaffung eines neuen, gerechteren Systems der globalen Governance und Entwicklung an, eines neuen Paradigmas. Zu beobachten war dies kürzlich auf dem gerade zu Ende gegangenen Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg und im weiteren Sinne in den Win-Win-Kooperations- und Dialogprozessen der Belt-and-Road-Initiative, der BRICS, der SCO und anderer Bemühungen..

Die extreme Spannung zwischen diesen beiden gleichzeitig existierenden Zukunftsvisionen wird und kann nicht gelöst werden, ohne die zugrunde liegenden, falschen Axiome anzugehen, die uns überhaupt erst in dieses sehr gefährliche Chaos gebracht haben.

„Heute bestätigen wir, dass die entscheidende Frage dieselbe bleibt“, sagte Papst Leo XIV. vor einem Publikum von Tausenden, die sich am 7. Juni in Madrid versammelt hatten. „Was bedeutet es, wahrhaft menschlich zu sein?“

Diese Frage steht im Mittelpunkt der Lösung der heutigen existenziellen Krisen; sie ist das zentrale Thema für Staatskunst, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft, Bildung und die Beziehungen zwischen den Nationen. „Das Verlangen nach Güte, Schönheit und Wahrheit ist tief in der DNA der Menschheit verwurzelt“, erklärte der Papst.

Das von Papst Leo anerkannte Gute und die schöpferische Kraft des menschlichen Geistes sind die Grundlage für das Engagement von Lyndon und Helga LaRouche in den vergangenen fünf Jahrzehnten für ein neues Entwicklungssystem für den gesamten Planeten, das Helga Zepp-LaRouche in ihrem Aufruf zu einer neuen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur erneuert hat. Es basiert auf dem Prinzip, „dass der Mensch im Grunde gut und fähig ist, die Schöpferkraft seines Geistes und die Schönheit seiner Seele unendlich zu vervollkommnen“.

Die Güte und Einheit der Menschheit war auch das zentrale Thema der amerikanischen Revolution und der Gründung der amerikanischen Republik. Warum also sollten die Amerikaner dulden, dass die Feier unseres 250. Jahrestags der Unabhängigkeit durch einen Käfigkampf auf dem Rasen des Weißen Hauses geprägt wird von der Sklaverei des Imperiums? Warum sollten wir zulassen, dass etwas Geringeres als die höchsten Ausdrucksformen der Schönheit die Gründung unserer Nation repräsentiert? Sind wir alle zu Bestien geworden?

„Wir in Europa und Amerika müssen unsere Seelen wieder finden“, forderte Helga Zepp-LaRouche auf der Konferenz des Schiller-Instituts am 30.-31. Mai in Berlin. „Bei seiner Gründung vor 250 Jahren war Amerika eine antikoloniale und antiimperialistische Bastion der Freiheit. Und wir in Europa müssen in unseren Herzen und unserem Geist wieder die Menschenliebe erwecken, die für Dante Alighieri, Jeanne d’Arc, Leibniz, Schiller und Beethoven selbstverständlich war. Wir müssen eine klare Botschaft an Russland, an China, an Afrika, ja an die ganze Welt senden, dass wir weder beabsichtigen, in einem Dritten Weltkrieg unterzugehen, noch erlauben, dass unsere großartige kulturelle Tradition … weiter in Vergessenheit gerät. Wir geben eine heilige Verpflichtung ab, diese Perlen der menschlichen Kultur durch einen Dialog der Kulturen und Zivilisationen gemeinsam zu einer neuen Renaissance der Menschheit werden lassen.“

In diesem entscheidenden Moment der Geschichte haben wir noch die Chance, zu entscheiden, in welche Richtung die Menschheit gehen wird. Verbreiten Sie die Protokolle der Berliner Konferenz „Das Ende von 500 Jahren Kolonialismus – Für einen Dialog der Zivilisationen: Die Dringlichkeit einer neuen globalen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur“ und machen Sie sich die Worte, die Papst Leo am 7. Juni vor einer Versammlung von 600.000 Jugendlichen sprach, zu Ihrer Mission: „Angesichts der Leere der Gleichgültigkeit und der Unterwürfigkeit, angesichts der Gewalt des Krieges und der Lügen müsst ihr die Funken einer neuen Menschheit sein.“


Live-Dialog mit Helga Zepp-LaRouche: Lässt Trump Netanjahu fallen?

Mittwoch, 03.06.2026, 18.30 Uhr

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Das Schiller-Institut veranstaltete am 30. und 31. Mai in Berlin eine internationale Konferenz, deren Eröffnungssitzung von den Teilnehmern aus vielen Nationen angesichts der vielfältigen Gefahren und des wirtschaftlichen Zerfalls als „inspirierend“ beschrieben wurde.

Während seiner Rede im ersten Panel merkte Wolfgang Bittner (Autor) an:

Es ist ein Treppenwitz der Geschichte, dass eine europäische Koalition der Willigen die 2014 aufgezwungene Aggressionspolitik gegen Russland geradezu erbittert weiterführt, obwohl ihr der Rückhalt aus den USA unter der Regierung Trump entzogen wurde. Offensichtlich haben die meinungsbildenden europäischen Politiker und Journalisten, von denen viele ihre Führungspositionen noch durch Patronage der US-Netzwerke – und es gibt über 100 hier in Deutschland – und der Regierungen Obama und Biden erlangt haben. Sie haben offensichtlich den Russlandhass dermaßen verinnerlicht, dass sie sogar Krieg gegen Russland planen. Und es wurde schon mehrmals gesagt, jetzt, und ich habe das vor Jahren schon mal ins Gespräch gebracht. Eine Atommacht kann nicht besiegt werden.

Im Laufe der zweitägigen Veranstaltung sprachen Redner aus 15 Nationen in drei Sitzungen über wichtige Aspekte der internationalen Beziehungen, der Wirtschaft, Wissenschaft und Kunst. Ein Kulturabend bot Musik und Poesie aus verschiedenen Kulturen und Nationen. Rund 150 Teilnehmer kamen aus Ländern in ganz Europa zusammen, darunter auch Studenten aus Afrika und anderen Kontinenten.

Die Ergebnisse der Konferenz unterstreichen, dass eine neue internationale Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur geschaffen werden kann, wenn diejenigen, die die auf der Konferenz vorgestellten Lösungsansätze unterstützen wollen, ihre Kräfte bündeln.

Nehmen Sie an Helga Zepp-LaRouches wöchentlichem Live-Dialog teil, um zu diskutieren, wie wir die Chancen, die durch die Konferenz geschaffen wurden, nutzen können.


Live-Dialog mit Helga Zepp-LaRouche: Aufbau statt Krieg

Mittwoch, 27.05.2026, 18.30 Uhr

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Am Dienstagmorgen um 10:00 Uhr US-Zeit eröffnete der chinesische Außenminister Wang Yi in New York die hochrangige Debatte des UN-Sicherheitsrats zum Thema „Wahrung der Ziele und Grundsätze der UN-Charta und Stärkung des auf die UNO ausgerichteten internationalen Systems“. Generalsekretär António Guterres hält eine kurze einleitende Ansprache. Außenminister und hochrangige Diplomaten aus aller Welt sind im Saal anwesend. Ihnen liegt auf anderem Weg auch der Vorschlag „Offener Brief an die Regierungen der Vereinten Nationen: Eine Politik für Frieden und Entwicklung in Südwestasien“ vor, der seit dem 17. Mai vom Schiller-Institut und der Internationalen Friedenskoalition verbreitet wird – die Synthese des regionalen Vierpunkte-Rahmens, den der ehemalige türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoğlu beim EIR-Rundtischgespräch am 15. Mai dargelegt hat, und des dort von Helga Zepp-LaRouche vorgeschlagenen Erweiterten Oasenplans.

Zwei Tage später, am 28. Mai, nimmt Wang Yi an der Sitzung der „Group of Friends of Global Governance“ in New York teil – der 43 Länder umfassenden Koalition, die überwiegend aus dem Globalen Süden stammt und am 9. Dezember 2025 bei der UNO ins Leben gerufen wurde, um Präsident Xi Jinpings Global-Governance-Initiative voranzubringen.

Im gleichen Zeitraum eröffnet die Russische Föderation ihre Erste Internationale Sicherheitskonferenz in der Region Moskau mit 140 Delegationen aus 120 Nationen. Und die Außenminister der Vereinigten Staaten, Indiens, Japans und Australiens halten am selben Tag wie die Debatte im UN-Sicherheitsrat ein Treffen des „Quad“ in Neu-Delhi ab. Somit liegen mehrere diplomatische Architekturen in einer einzigen Woche gleichzeitig auf dem Tisch.

Der gegenwärtige Moment wird nicht innehalten. Das russische Außenministerium kündigte heute weitere massive Angriffe gegen den ukrainischen Rüstungskomplex in Kiew an, verbunden mit ausdrücklichen Warnungen an ausländisches diplomatisches Personal, die Stadt zu verlassen – und Außenminister Sergej Lawrow rief US-Außenminister Marco Rubio an, um ihn persönlich darüber zu informieren. Bei den Vergeltungsmaßnahmen vom 23. bis 24. Mai, die den Anstoß für diese Ankündigung gab, kamauch eine Oreschnik-Mittelstreckenrakete zum Einsatz – atomwaffenfähig und ohne NATO-Abwehr dagegen.

Dies jedoch nur als Vergeltung für den ukrainischen Terrorangriff auf Starobelsk zu lesen, bedeutet, den größeren Zusammenhang der Entwicklungen zu übersehen. Über das gesamte Spektrum russischer Experten und Politiker hinweg – von Karaganow und Trenin bis hin zu Medwedew, Rjabkow und Poljanski sowie zu hochrangigen Militäranalysten, die zwölf europäische Drohnenproduktionsstätten als legitime Ziele benannt haben – lautet die Frage, die in Moskau laut gestellt wird, nicht mehr, ob es zu einer Eskalation kommen soll, sondern wie und gegen wen. Helga Zepp-LaRouche warnte am Montag: „Ich bin wirklich äußerst besorgt, dass diese Sache sehr, sehr schnell außer Kontrolle geraten kann.“ Ob die Menschheit diese Phase überlebt, ist keine müßige Frage.

Das Bild im Iran ist gemischt und möglicherweise hoffnungsvoller – allerdings vor dem Hintergrund koordinierter Bemühungen, Verhandlungsfortschritte wieder zunichte zu machen. Der (heute wiedergewählte) iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf, Außenminister Abbas Araghtschi und Zentralbankgouverneur Abdolnaser Hemmati trafen in Doha ein, um weiter über die Friedensbedingungen zu verhandeln – Freigabe eingefrorener Vermögenswerte, Straße von Hormus, Urananreicherung –, bei denen durch die pakistanische und chinesische Vermittlung bereits fast eine Einigung erreicht ist.

Am selben Tag startete Israel seine größte Angriffswelle auf den Südlibanon seit Monaten, und das US-Militär führte sogenannte „Selbstverteidigungs“-Angriffe auf iranische Raketenabschussrampen, kleine Boote und zwei leere Tanker unter iranischer Flagge in der Nähe der Meerenge durch – wahrscheinlich ein gezielter Versuch, ein Friedensabkommen zu torpedieren..

Die Struktur, die tatsächlich Bestand haben würde, ist der von Davutoğlu und Zepp-LaRouche vorgelegte Plan: eine regionale Sicherheitsarchitektur in Verbindung mit dem „Erweiterten Oasenplan“, eine vielschichtige diplomatische und entwicklungsorientierte Ordnung, die Krieg zwischen Ländern unmöglich macht, weil deren Wirtschaft und Kultur dann vom Erfolg des jeweils anderen abhängig wäre.

Papst Leo XIV. stellte am Montag seine erste Enzyklika, Magnifica Humanitas, vor. Sie war bereits am 15. Mai unterzeichnet worden, dem 135. Jahrestag von Rerum Novarum seines Namensvetters Leo XIII. – am selben Tag, an dem auch das EIR-Krisenforum stattfand. Die zentralen Argumente von Leo XIV. – dass das Streben nach Profit die systematische Vernichtung von Arbeitsplätzen nicht rechtfertigen könne, dass autonome Waffen keine Entscheidungen über die Anwendung von Gewalt treffen dürfen, dass letztlich die moralische Tauglichkeit der Zivilisation auf dem Spiel steht – spiegeln in anderer Form das Rahmenkonzept wider, das von EIR und dem Schiller-Institut vorgelegt wurde.

Der Vorschlag, der nun den Vereinten Nationen vorliegt, wurde inzwischen auch von der Moskauer Zeitschrift New Eastern Outlook aufgegriffen – in einem von Tamer Mansour verfassten Beitrag, der sich auf Lyndon LaRouches Ausssage aus dem Jahr 1990 bezieht, wonach „ohne eine Politik der wirtschaftlichen Entwicklung die Araber und Israelis keine gemeinsame Grundlage für eine politische Einigung haben, da es an einem gemeinsamen Interesse fehlt“. Dies zeigt, wie schnell sich das Davutoğlu-LaRouche-Konzept in nur zehn Tagen verbreitet hat.

Die Aussage, die Davutoğlu beim Rundtischgespräch am 15. Mai machte, ist dieselbe, die diese Woche an die Außenminister bei der UNO gerichtet wird: „Der beste Weg zum Frieden ist wirtschaftliche Verflechtung. Es gibt keinen anderen Weg. Wo wirtschaftliche Verflechtung herrscht, wird niemand einen Krieg beginnen.“

Zepp-LaRouche brachte es heute erneut in ähnlicher Weise auf den Punkt: „Wenn es uns nicht gelingt, eine Debatte über die Notwendigkeit einer neuen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur in Gang zu bringen, die die Interessen jedes einzelnen Landes berücksichtigt, wird es nicht funktionieren.“ Ob bei der Debatte im UN-Sicherheitsrat diese Chance genutzt wird oder ob dieser diplomatische Moment ungenutzt verstreichen wird, ist wirklich ungewiss. Was nicht ungewiss ist, ist das, was getan werden muss.


Live mit Helga Zepp-LaRouche: Dämmert es in Deutschland, dass der Ukraine-Krieg verloren ist?

Mittwoch, 13.05.2026, 18.30 Uhr

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Zum Abschluss einer lebhaften Diskussion mit Mitgliedern der internationalen LaRouche-Bewegung riet Helga Zepp-LaRouche, man sollte sich in Zeiten von Zweifel und Verwirrung – wie sie in dieser Phase unglaublicher Spannungen und Gefahren durchaus üblich sind – den Werken des Kardinals Nikolaus von Kues, des deutschen Dichters der Freiheit Friedrich Schiller und ihres verstorbenen Ehemanns, des amerikanischen Genies Lyndon LaRouche, zuwenden.

Sie sagte: „Ich glaube, was Lyn sich vorgenommen hatte, war etwas viel Grundlegenderes: Er versuchte, die axiomatischen Fehler im Denken zu korrigieren, die dazu führen, dass Menschen immer wieder politische Ideen hervorbringen, die in einer Katastrophe münden.“

Nehmen wir zum Beispiel LaRouches Äußerungen gegenüber den Wählern in New Hampshire, als er 1996 für das Amt des US-Präsidenten kandidierte:

„Was dort gebraucht wird, ist jemand, der die schrecklichen Dinge tut, die ich tue … der hinausgeht und meine amerikanischen Mitbürger auf liebevolle Weise beleidigt. Sagt: „Hört mal, ihr habt euch wie Idioten verhalten. Ihr seid wie der Typ, der zu demselben Gebrauchtwagenhändler zurückging, der ihm im letzten Jahr ein Auto ohne Motor verkauft hat, und er hat es wieder gekauft! Ihr müsst euch klarmachen: Ihr habt euch dieses Übel vielleicht nicht selbst ausgedacht, aber ihr, die ihr ein Gehirn habt, das ihr hättet nutzen können, hättet längst durchschauen müssen, was hier abgeht. Warum gebt ihr nicht die Vorstellung auf, alles müsse einfach sein, alles müsse dumm sein, alles müsse in mundgerechten Antworten erfolgen? Lasst uns darüber reden und nachdenken!“

Trifft das heute zu? Wie kommt es, dass nacheinander amerikanische Präsidenten gewählt wurden, die klinisch verrückt sind? Warum lassen wir zu, dass die Leute, die sich unsere „Vertreter“ nennen, uns nicht vertreten?

Unter Mithilfe der LaRouche-Bewegung auf beiden Seiten des Atlantiks kann sich diese Situation ändern.

Dreißig Abgeordnete der Demokratischen Partei haben einen Brief an US-Außenminister Marco Rubio geschrieben, in dem sie nach Israels Atomwaffen fragen. Im Repräsentantenhaus wurde ein Gesetzentwurf des Abgeordneten Rep. Pat Ryan (D-NY) eingebracht, um die Finanzierung des Iran-Krieges zu beenden.

Die Mehrheit der Weltbevölkerung lehnt Krieg und Völkermord ab. Die Mehrheit der Weltbevölkerung wird von Führern vertreten, die danach streben, ihre Nationen in eine neue Dynamik kooperativer Beziehungen zu führen – nicht nach dem Prinzip „Der Sieger bekommt alles“ oder „Das Überleben des Stärkeren“, sondern nach dem Prinzip der Win-Win-Kooperation.

Irgendwie ist es dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gelungen, Präsident Donald Trump davon zu überzeugen, dass er Selenskij unter Druck setzen und er einen „ukrainischen“ (tatsächlich von Großbritannien gelenkten) Angriff auf die Feierlichkeiten zum Tag des Sieges in Moskau verhindern müsse.

In zwei Tagen wird Präsident Donald Trump in Peking mit Präsident Xi Jinping zusammentreffen, sofern es den anglo-zionistischen Milliardären der Epstein-Klasse nicht gelingt, dies zu sabotieren. China ist ein Land mit 1,4 Milliarden Einwohnern und einer sehr großen Wirtschaft – einer Wirtschaft, die weitaus größer ist als die des Vereinigten Königreichs von König Charles. Welche neuen Vereinbarungen könnten aus diesem Treffen hervorgehen?

Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus und die drohende Gefahr einer Eskalation des Krieges der Vereinigten Staaten und Israels gegen den Iran führen zu massiver wirtschaftlicher Not in der ganzen Welt, selbst wenn der Krieg in diesem Moment beendet würde. Die meisten Menschen in der westlichen Welt verstehen das ganze Ausmaß der Gefahr nicht, werden es aber bald zu spüren bekommen. In ihrer Verzweiflung werden sie dann viel empfänglicher für die von LaRouches Mitstreitern vorgeschlagenen Lösungen sein.

Zu diesem Zweck veranstaltet die unabhängige LaRouche-Präsidentschaftskandidatin Diane Sare heute Abend um 20:00 Uhr US-Zeit gemeinsam mit Jason Ross ein Internetforum über einen Plan zur wirtschaftlichen Erholung der Vereinigten Staaten. Und am Freitag um 17:00 Uhr MEZ leitet Helga Zepp-LaRouche ein EIR-Krisenforum zum Thema „Der Iran-Krieg und der ‚kontrollierte Zerfall‘ der Weltwirtschaft“.

Mobilisieren Sie alle Menschen auf der Welt, am Freitag um 17:00 Uhr einzuschalten!


Live mit Helga Zepp-LaRouche: Droht globale Hungersnot durch Trumps Hormus-Blockade?, 06.05.2026, 18.30 Uhr

Schließen Sie sich Helga Zepp-LaRouche in ihrem Live-Dialog an und diskutieren Sie die Themen und Lösungen, die die Welt und die Menschen bewegen. Senden Sie Ihre Fragen, Kommentare und Berichte an fragen@bueso.de oder stellen Sie diese im nächsten Live-Stream.

Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten- und Kollegenkreis, um die Reichweite der von der LaRouche-Bewegung vorgestellten Lösungsansätze zu erhöhen.

In den vergangenen 30 Stunden haben die Vereinigten Staaten ihren Krieg gegen den Iran eskalieren lassen. US-Präsident Donald Trump erklärte am 2. Mai, das „Projekt Freiheit“ beginne heute, um dem US-Militär die Kontrolle des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus zu ermöglichen. In einer Erklärung des US-Central Command hieß es, die US-Marine werde „Anweisungen“ für die Durchfahrt von Schiffen geben und iranische Einmischungen mit Gewalt abwehren. Laut CentCom gehören zu den US-Streitkräften „Lenkwaffenzerstörer, über 100 land- und seegestützte Flugzeuge, multidomänenfähige unbemannte Plattformen sowie 15.000 Soldaten“. Möglicherweise findet am Dienstag, dem 5. Mai, eine Pressekonferenz des Pentagons zur Lage statt.

Am frühen Morgen des 4. Mai bekräftigte der iranische Generalmajor Ali Abdollahi in einer Erklärung das Recht des Iran auf die Kontrolle seiner Gewässer und veröffentlichte eine Karte, in der eine Linie durch den Persischen Golf oberhalb und unterhalb der Straße von Hormus gezogen ist, innerhalb derer der Iran seine Souveränität zur Kontrolle des Schiffsverkehrs geltend macht.

Bis zum Abend des 4. Mai gingen weitere, sich teilweise widersprechende Berichte ein über Warnschüsse, Schäden an Schiffen und die Behauptung der USA, sechs kleine iranische Boote versenkt zu haben. Vertreter des Iran und Omans würden in Kürze Gespräche aufnehmen, da die beiden Anrainerstaaten seit Jahrzehnten bei der sicheren Schifffahrt zusammenarbeiten. Gleichzeitig stehen die Vereinigten Arabischen Emirate mitten im Konflikt. Die UNO hält einen Plan für einen Schifffahrtskorridor bereit, der von einer Mitte März eingesetzten behördenübergreifenden Taskforce, darunter die Internationale Seeschifffahrtsorganisation, ausgearbeitet wurde. Zu ihren Zielen gehört es, den 200 Schiffen und 20.000 Seeleuten, die seit Wochen wegen der Blockade der Straße von Hormus festsitzen, einen Ausweg zu öffnen und zudem die lebenswichtigen Transporte von Rohstoffen und humanitären Hilfsgütern voranzubringen.

Die Trump-Regierung lehnt jedoch die Grundsätze des Völkerrechts ab. Die USA und Israel setzen ihre einseitigen Aktionen fort, nicht nur in der Golfregion. Israel greift auch den Libanon und den Gazastreifen erneut hart an. Heute schrieb Trump in den sozialen Medien, der Iran werde „von der Erde gefegt“ werden, sollte er US-Schiffe in der Meerenge angreifen. Der US-Botschafter bei der UNO, Mike Waltz, kündigte an, gemeinsam mit den Vereinigten Arabischen Emiraten eine Resolution des UN-Sicherheitsrats gegen den Iran vorzubereiten. Waltz forderte letzte Woche andere Länder auf, sich dem von den USA geführten „Maritimem Freiheits-Konstrukt“ anzuschließen.

Unterdessen nehmen die weltweiten wirtschaftlichen Erschütterungen von Stunde zu Stunde zu, da wichtige Lieferwege für Öl, Gas, Naphtha, Düngemittel, Schwefel und andere Rohstoffe durch den Golf unterbrochen sind. Eine düstere Warnung vor den lebensbedrohlichen Folgen für die Nahrungsmittelversorgung äußerte Svein Tore Holsether, Chef von Yara International, dem weltweit größten Düngemittelhersteller mit Sitz in Norwegen, am 30. April. Er könne sich ein Szenario „globaler Auktionen“ von Düngemitteln vorstellen, bei der Dünger an die Meistbietenden geht und die Armen das Nachsehen haben. Yara ist in 60 Ländern tätig und verkauft seine Produkte in Dutzenden weiteren; seine Düngemittelpreise für Landwirte sind seit März um 80 % gestiegen.

Helga Zepp-LaRouche, die Vorsitzende des Schiller-Instituts, sprach mit Blick auf die möglichen Folgen in einer Analogie davon, dass „sich die Schlinge um den Hals der Menschheit zusammenzieht“. Es sei entschlossenes Handeln erforderlich, um diesen Wahnsinn zu beenden. Dieser Nachrichtendienst wird deshalb in Kürze seinen vierten internationalen Runden Tisch in diesem Jahr veranstalten, bei dem Experten über die Lage beraten. Der Termin ist vorläufig auf Freitag, den 15. Mai, festgelegt und soll zeitgleich mit der wöchentlichen Sitzung der Internationalen Friedenskoalition stattfinden. Eine Einladung in mehreren Sprachen wird in Kürze folgen.

Provokationen häufen sich. Heute wurde ein exklusives Hochhaus in Moskau von ukrainischen Angriffsdrohnen getroffen, was auch als Angriff auf Präsident Wladimir Putin persönlich gedeutet wurde – und das nur wenige Tage vor Russlands Feierlichkeiten zum 81. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg am 9. Mai. Der Drohnenangriff erfolgte, während auf dem achten Gipfel der Europäischen Politischen Gemeinschaft – bestehend aus rund 48 Ländern sowie EU- und NATO-Führern – in Armenien über neue Finanzhilfen in Milliardenhöhe für Kiew diskutiert wurde, um den Stellvertreterkrieg der Ukraine gegen Russland am Laufen zu halten. Das Treffen wurde vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem britischen Premierminister Keir Starmer angeregt.

Es sind allerdings auch Kräfte in Bewegung, die sich für Diplomatie und politisches Eingreifen einsetzen, um diesen Krieg zu beenden. Ein wichtiger Schwerpunkt in diesem Monat ist der 26. Mai, an dem China, das im Mai den Vorsitz im UN-Sicherheitsrat innehat, eine offene Debatte des UN-Sicherheitsrats auf Ministerebene zum Thema „Wahrung der Ziele und Grundsätze der UN-Charta und Stärkung des UN-zentrierten internationalen Systems“ abhalten wird. Der chinesische Außenminister Wang Yi wird die Diskussion leiten, und es werden voraussichtlich mehr als die 15 Mitgliedstaaten des UN-Sicherheitsrats teilnehmen.

Dies sei ein Weg, der unverzüglich eingeschlagen werden müsse, so Zepp-LaRouche. Sie rief alle dazu auf, diese Initiative im Namen der Menschheit zu unterstützen. Sie fügte hinzu, dass wir uns in „einer Phase erhöhter militärischer Spannungen und Gefahren“ befinden. „Es kann jeden Moment etwas furchtbar schiefgehen.“


Live mit Helga Zepp-LaRouche: Wenn Russland der Feind ist, wer ist dann unser Freund?, 29.04.2026, 18.30 Uhr

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Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten- und Kollegenkreis, um die Reichweite der von der LaRouche-Bewegung vorgestellten Lösungsansätze zu erhöhen.

Tritt man einen Schritt zurück vom Trubel der täglichen Ereignisse, wird auf dramatische Weise deutlich, dass die alte Ordnung zusammengebrochen ist. Das westliche Casino-Wirtschaftssystem kollabiert unter Schulden, Kryptowährungen und Produktionsausfällen. Das westliche Militärsystem – sei es die NATO, die USA oder die EU – entpuppt sich als leeres Kriegsgeschrei. Das politische und kulturelle System des Westens wird immer mehr zur Horrorshow der Epstein-Klasse. Symbolisch dafür steht die Reise des britischen Königspaares in dieser Woche in die Vereinigten Staaten, wo die USA eigentlich ihr 250-jähriges Jubiläum des Sieges über das Britische Empire feiern sollten. Das Spektakel begann heute mit Musik, Fahnen und rotem Teppich auf dem Rollfeld der Air Force Base Andrews, gefolgt von einer Tee- und Gartenparty in der Stadt.

Die LaRouche-Organisation hat hierzu eine Erklärung abgegeben, die national und international verbreitet wird: „Die Briten sind zurück, um den Krieg von 1812 zu beenden – diesmal auf Einladung“, oder: ,LaRouche hatte recht!‘“

Helga Zepp-LaRouche, Gründerin und Vorsitzende des Schiller-Instituts, stellte heute nachdrücklich fest, dass „der Zusammenbruch der alten Ordnung unbestreitbar ist“. Es sei „nicht länger utopisch“, sich für ein neues System einzusetzen. „Wir brauchen eine neue Ordnung.“

Die extreme Gefahr, die droht, sollte dieser Kurswechsel nicht eintreten, zeigt sich in dem Wahnsinnig einiger europäischer Länder, die sich gegen Russland, eine Atommacht, stellen. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius äußerte sich am 22. April zur neuen Militärstrategie der Bundeswehr und betonte, Russland stelle eine akute Bedrohung für Deutschland dar und daher sei eine massive Mobilisierung zur Wiederaufrüstung notwendig. Er verkündete: „Wir entwickeln die Bundeswehr zur konventionell stärksten Armee Europas“, und nannte dafür kurzfristige, mittelfristige und langfristige Ziele. Die Aussicht, dass dies der deutschen Wirtschaft gelingen könnte, ist illusorisch. Doch allein die Absicht ist wahnsinnig.

Zudem sprach Bundesaußenminister Johann Wadephul im Vorfeld der 11. internationalen Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags heute davon, dass Deutschland weiterhin die Möglichkeit von Atomwaffen als „Abschreckung“ gegen einen russischen Angriff in Betracht ziehe. Er erklärte: „Solange aber nukleare Drohgebärden gegen uns und unsere Partner weitergehen, benötigen wir weiterhin eine glaubhafte Abschreckung“, bevor er sich auf den Weg nach New York zu den Vereinten Nationen machte.

In einer Rede auf einem Treffen von Nichtregierungsorganisationen in Moskau am 24. April warnte der russische Außenminister Sergej Lawrow vor solchen unverhohlenen europäischen Schritten und Äußerungen. Er sagte: „Ein Krieg gegen uns wurde offen erklärt … Um seine Politik zu rechtfertigen, versucht der Westen – vor allem die internationale Bürokratie in Brüssel (sowohl die EU als auch die NATO, die zunehmend zu einer Einheit verschmelzen), sowie Berlin, Paris und natürlich London –, alles Russische zu dämonisieren und spricht offen davon, sich auf einen Krieg mit uns in absehbarer Zukunft vorzubereiten. Der Chef der belgischen Streitkräfte, Frederik Vansina, erklärte, dass dies noch mehrere Jahre in Anspruch nehme und die Ukraine Zeit für sie gewinne…“

Angesichts dieser Realität zeigten sich heute jedoch in New York bei einer offenen Debatte des UN-Sicherheitsrats zum Thema „Maritime Sicherheit und internationale Sicherheit“ gewisse positive Aussichten darauf, dass Vernunft und Diplomatie eine positive Richtung einschlagen könnten. Die mehrstündige Sitzung wurde von Bahrain als derzeitigem rotierendem Vorsitz des UN-Sicherheitsrats einberufen. Neben den 15 Mitgliedstaaten des UN-Sicherheitsrats waren 20 weitere Länder als Gäste zur Teilnahme zugelassen. Diese rege Beteiligung spiegelt das weltweite Interesse wider, die Durchfahrt durch die Straße von Hormus wieder zu ermöglichen und somit die sich täglich verschärfenden wirtschaftlichen Schockwellen zu stoppen, die durch die Blockade des Transports von Öl, Gas, Chemikalien, Lebensmitteln und anderen lebensnotwendigen Gütern aus der Persischen Golfregion verursacht werden.

Der Direktor der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation, Arsenio Domenico, zeigte einen Lösungsweg auf, denn es gebe seit 1998 ein Abkommen zwischen Oman und dem Iran über den freien Transit durch die Straße von Hormus. Dieses müsse wieder in Kraft gesetzt werden. Darüber hinaus legte er einen Plan zur Evakuierung der 20.000 Seeleute vor, die seit Wochen auf den 2.000 Schiffen in der Region festsitzen. Ihnen mangele es an Trinkwasser, Nahrung und Sicherheit. Ihre Evakuierung stehe im Einklang mit dem “Übereinkommen von 1974 über die Sicherheit des menschlichen Lebens auf See.“

Darüber hinaus wurden weitere Sofortpläne vorgelegt. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen hat eine Prioritätenliste erstellt, welche Länder so schnell wie möglich Düngemittel erhalten sollten. Dies erfordere eine internationale Zusammenarbeit.

Wie es heißt, hat der Iran über den Vermittler Pakistan jüngste Verhandlungsbedingungen an die Vereinigten Staaten übermittelt, die sich darauf konzentrieren, die Straße von Hormus wieder befahrbar zu machen, die Kriegshandlungen einzustellen und die Gespräche über sämtliche nukleare Fragen zurückzustellen. Heute traf sich der iranische Außenminister Abbas Araghtschi in St. Petersburg mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, der dem Iran besondere Anerkennung dafür aussprach, das Souveränitätsprinzips verteidigt zu haben. Der Iran kämpfe „mutig und heldenhaft“, so Putin.

Die Vereinigten Staaten ihrerseits nahmen in der heutigen Sitzung des UN-Sicherheitsrats eine unnachgiebige Haltung ein, wobei US-Botschafter Mike Waltz dazu aufforderte, alle Länder mögen sich den USA in einer „Koalition für die Freiheit der Schifffahrt“ anschließen. Damit meinte er nicht nur die US-Blockade der Straße von Hormus, die Washington vor zwei Wochen verhängt hatte, sondern ein geplantes globales Embargo. So hatte das US-Finanzministerium bereits am 24. April Sanktionen gegen die Hengli-Ölraffinerie in China verhängt, um Druck auf den Iran auszuüben.

Schließen Sie sich der Internationalen Friedenskoalition an, um der akuten Weltkriegsgefahr und dem geopolitischen Wahnsinn ein Ende zu setzen.


Live mit Helga Zepp-LaRouche: Vernunft und Liebe können den Kriegswahn stoppen!, 22.04.2026, 18.30 Uhr

Schließen Sie sich Helga Zepp-LaRouche in ihrem Live-Dialog an und diskutieren Sie die Themen und Lösungen, die die Welt und die Menschen bewegen. Senden Sie Ihre Fragen, Kommentare und Berichte an fragen@bueso.de oder stellen Sie diese im nächsten Live-Stream.

Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten- und Kollegenkreis, um die Reichweite der von der LaRouche-Bewegung vorgestellten Lösungsansätze zu erhöhen.

Nehmen Sie am Freitg, 24. April 2026 am 151. Treffen der Internationalen Friedenskoalition teil.


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