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Internationale Jugendkonferenz: Die Welt hat eine Wahl: Auslöschung oder die LaRouche-Ära

Wir wollen unsere Kräfte bei einer Schiller-Institut-Konferenz für Studenten und Jugendliche aus der ganzen Welt bündeln. Sie findet am Samstag, dem 26. September ab 16 Uhr (MEZ), auf der Zoom-Plattform mit Simultanübersetzungen in verschiedene Sprachen statt. Junge Erwachsene haben die Möglichkeit des direkten Dialogs mit Helga Zepp-LaRouche und anderen prominenten Diskussionsteilnehmern.

Die Konferenz wird auf englisch stattfinden, Jugendliche und Studenten können sich hier registrieren, um auf der Zoom-Plattform teilzunehmen.


Panel 1: “Die Welt braucht die Rehabilitierung von Lyndon LaRouche”
16:00 Uhr – 19:00 Uhr (MEZ)

  • Helga Zepp-LaRouche, Founder and Chairman, Schiller Institute
  • Jozef Mikloško, Former Deputy Prime Minister of the Czech and Slovak Federative Republic
  • Marino Elsevyf, Attorney-at-Law, Dominican Republic, Member of 1995 MLK Tribunal
  • Paul Gallagher, EIR Economics Editor, Former Political Prisoner
  • Dennis Small, EIR Ibero-American Editor, Former Political Prisoner


    Panel 2: “Die Wissenschaft, die Kultur und die Großprojekte einer weltweiten Renaissance”
    20:00 Uhr – 23:00 Uhr (MEZ)


Presentations on:

  • The World Land-Bridge: Ending Poverty for Good
  • The Bering Strait Tunnel: Connecting the World’s Continents
  • A Presidential Alliance: LaRouche’s Policies for Ibero America
  • LaRouche’s Policies for Africa: Leaping into a New Paradigm
  • Europe’s Development and a Mission for Youth
  • Johannes Kepler and the Folly of the Senses
  • Think Like Beethoven!
  • Creativity in an Age of Artificial Intelligence
  • Alexander Hamilton, LaRouche, and the Credit System

Appell an die UN-Generalversammlung: Hilfe für 20 Millionen Menschen im Jemen

24 internationale NGOs haben am 14. September einen Aufruf mit dem Titel „Gemeinsame INGO-Erklärung zu Jemen an die 75. Sitzung der UN-Vollversammlung“ verbreitet. Unterzeichnet ist das Dokument von Gruppen wie CARE, Islamic Relief, Mercy Corps, Doctors of the World und Save the Children. In dem zweiseitigen Dokument wird nicht nur die Notwendigkeit eines sofortigen Waffenstillstands nach sieben Jahren Krieg gefordert, sondern darin heißt es auch:

„Zwei Drittel der Bevölkerung des Jemen – 20 Millionen Menschen – hungern, und fast 1,5 Millionen Familien sind derzeit vollständig auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen, um zu überleben…

Die Krise im Jemen ist vollkommen unterfinanziert. In einer kritischen Zeit, in der der Bedarf steigt, eine erneute Hungersnot droht und COVID-19 eine ständige Bedrohung bleibt, ist es unvorstellbar, daß die Mittel für die humanitäre Hilfe im Jemen versiegen…“

Nach einer detaillierten Beschreibung der Lage, daß z.B. „im August nur 50% des normalerweise eingeführten Treibstoffs ins Land durfte“, schließt die Erklärung mit sieben Aktionsforderungen, darunter:

Einsatz für einen Waffenstillstand; dringende Bereitstellung der erforderlichen Mittel zur Deckung des laufenden humanitären Bedarfs im Jemen und vollständige Finanzierung der Maßnahmen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie; diplomatische Anstrengungen, um die humanitäre Hilfe im Jemen zu verbessern; Bemühungen, die Wirtschaft im Jemen langfristig zu unterstützen, „gemeinschaftlichen Druck“ auf die Kriegsparteien auszuüben, Lebensmittel nicht als Waffe einzusetzen, die Empfehlungen der Gruppe Angesehener Experten (GEE) für den Jemen umzusetzen, und die Lieferung aller Waffen und militärischer Ausrüstung zu unterbinden. https://www.care.org/news-and-stories/press-releases/joint-ingo-statement-on-yemen-75th-session-of-the-un-general-assembly/


Zepp-LaRouche-Interview mit China Radio International: EU-China-Gipfel „Schritt in die richtige Richtung“

Am 15. September gab die Präsidentin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, China Radio International (CRI) ein Interview im Rahmen des „The World“-Programms zum EU-China-Gipfel, der am Tag zuvor stattfand. Auf die Frage nach ihrer Einschätzung des Gipfels, antworte Zepp-LaRouche, daß dieser „ein Schritt in die richtige Richtung“ in einer sehr turbulenten Welt sei, fügte aber hinzu, daß ihrer Ansicht nach sich die führenden Staatsoberhäupter nachdrücklicher um die Covid-19-Krise kümmern müssten, nachdem China Außergewöhnliches im Umgang mit der Pandemie geleistet habe. Sie brachte ihren Wunsch zum Ausdruck, daß die EU auf Chinas Idee der Schaffung einer Gesundheits-Seidenstraße reagiere und sich auch für den Aufbau einer neuen Finanzarchitektur einsetze. Sie sagte, wenn die vier von Präsident Xi Jinping vorgelegten Prinzipien akzeptiert würden, müsste man sich keine Sorgen über die Gefahr eines Krieges mehr machen. Sie unterstrich, dass die Fixierung der EU auf den Green New Deal einer wirklichen Kooperation auf Grundlage fortschrittlicher Technologien und Innovation im Wege stünde. Die EU solle über diesen Punkt nochmals nachdenken. Das mögliche Handels- und Investitionsabkommen mit China sei im fundamentalen Interesse der EU, deshalb sollten vermehrt Anstrengungen zu einer Übereinkunft unternommen werden. Hören Sie hier den englischen Podcast hier: http://chinaplus.cri.cn/podcast/detail/1/240640 


Chinesische Planungen für den Mondbergbau

Origin Space, ein privates Raumfahrtunternehmen aus Beijing, will im November seinen ersten „Space-Mining-Roboter“ starten. NEO-1 ist ein kleiner (rund 30 Kilogramm schwerer) Satellit, der auf eine 500 Kilometer hohe sonnensynchrone Umlaufbahn gebracht werden soll. Er wird von einer chinesischen Rakete der Serie Langer Marsch als sekundäre Nutzlast gestartet werden.

Das kleine Raumfahrzeug wird keinen eigentlichen Bergbau betreiben, sondern Technologien testen. Yu Tianhong, ein Mitbegründer von Origin Space, sagte: „Das Ziel ist, verschiedene Funktionen, wie z.B. Manöver des Raumfahrzeugs in der Umlaufbahn, simuliertes Einfangen kleiner Himmelskörper und intelligente Identifizierung und Steuerung des Raumfahrzeugs zu prüfen und zu demonstrieren.“

Origin Space wurde 2017 gegründet und bezeichnet sich selbst als erstes chinesisches Unternehmen, das sich auf die Nutzung von Weltraumressourcen konzentriert. Chinas privater Raumfahrtsektor entstand nach einem Regierungsbeschluß von 2014 zur Öffnung der Branche.

Der Satellit „Little Hubble“ wird mit einem optischen Teleskop zur Beobachtung und Überwachung erdnaher Asteroiden ausgestattet sein. Origin Space unterstreicht, daß die Bestimmung geeigneter Ziele der erste Schritt zur Nutzung von Weltraumressourcen sei. Darüber hinaus will Origin Space mit NEO-2 auch den Mond ins Visier nehmen und bereitet sich auf einen Startzeitpunkt Ende 2021 oder Anfang 2022 vor.


Chinesisch-ägyptisches Eisenbahnprojekt

Die ägyptische Tageszeitung The Egypt Independent berichtet unter Berufung auf „hochstehende Quellen“, daß die China Civil Engineering Construction Corporation (CCECC) und die ägyptischen Firmen Samcrete und die Arabische Organisation zur Industrialisierung den Zuschlag für ein 9-Mrd.- Dollar-Projekt erhalten haben, um in Ägypten eine 543 km lange Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke zu bauen.

Die Bahnstrecke, auf der Züge mit einer Geschwindigkeit von 250 km/h fahren werden, soll die Mittelmeerküste bei El-Almamein mit dem Roten Meer bei Ain Sokhna verbinden und die Reisedauer zwischen beiden Städten auf 3 Stunden reduzieren. Sherif Nazmy, Hauptgeschäftsführer von Samcrete, verglich die Bedeutung des Projekts für Ägypten mit dem Bau des Suezkanals. Dies sei die erste neue elektrifizierte Bahnverbindung in Ägypten seit 1854.

Weiterhin sagte Nazmy, daß die Züge in der Industriezone von Port Said mit chinesischer Technologie gebaut werden würden. Die Bahnstrecke wird auch durch die Städte Sixth Of October, Burj al-Arab und Alexandria verlaufen. Neun internationale Konsortien hatten sich an der internationalen Ausschreibung der ägyptischen Regierung beteiligt.


Webcast: Während die Kriegstreiber alles unternehmen, um ein Gipfeltreffen zu verhindern, müssen wir weiter dafür kämpfen!

In ihrem wöchentlichen Dialog kam Helga Zepp-LaRouche nach einem Rückblick auf die Eskalation verschiedener strategischer Krisenpunkte und den schrecklichen geopolitischen Äußerungen vieler Staats- und Regierungschefs der Welt, zu dem Schluß, daß es an den Bürgern liegt, sich für Lösungen einzusetzen. Sie sollten darauf bestehen, daß ein Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der Welt stattfindet. Die jüngsten Konferenzen von LaRouchePAC (engl.) und dem Schiller-Institut haben die Gefahr der kombinierten Auswirkungen des Staatsstreichs gegen Präsident Trump und der Kriegshetze durch Leute wie Pompeo aufgezeigt.

Während Präsident Trump von Frieden spricht und sich der Idee eines Gipfeltreffens mit Präsident Putin annähert, nutzt die globale Kriegsmaschine die Navalny-Affäre als neuste antirussische Kampagne, um dieses Treffen zu verhindern und gleichzeitig die Beziehungen zwischen Deutschland und Rußland zu stören. Die schreckliche Rede von Ursula von der Leyen, Präsidentin der EU-Kommission, die Angriffe auf Russland und China, die Unterstützung der Farbevolution in Belarus und einen tödlichen grünen Alptraum für Europa beinhaltete, ist typisch für das Problem. Die EU verkündet heuchlerisch, daß sie sich für Menschenrechte einsetzt, während sie die reale Situation von Leben und Tod der Flüchtlinge, einschließlich derer, die auf Lesbos gefangen sind, ignoriert.

Zepp-LaRouche forderte die Zuschauer auf, nicht aufzugeben, wir müssen „weiter für ein Gipfeltreffen kämpfen“. Das Gipfeltreffen ist ein wichtiger Teil der, von der LaRouche-Bewegung präsentierten Lösungen zu den globalen Krisen.


Internet-Konferenz: Kriegstreiberei bis zum Armageddon oder ein neues Paradigma souveräner Nationen, geeint durch die gemeinsamen Ziele der Menschheit?

 

Internationale Pressemitteilung: Schiller-Institut hält bahnbrechende Konferenz ab

Experten drängen auf ein Gipfeltreffen der Staatschefs der fünf Ständigen Mitglieder des UN- Sicherheitsrates

9. September – Am Wochenende des 5. und 6. September 2020 veranstaltete das Schiller-Institut eine zweitägige internationale Internet-Konferenz mit dem Titel „Kriegstreiberei bis zum Armageddon oder ein neues Paradigma souveräner Nationen, geeint durch die gemeinsamen Ziele der Menschheit?“ Die Eröffnungsrede des ersten von vier Panels hielt Helga Zepp-LaRouche, Präsidentin des Schiller-Instituts, gefolgt von Andrej Kortunow, Generaldirektor des Russian International Affairs Council (RIAC), und anderen hochrangigen Experten.

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Konferenzhöhepunkte Panel 1: Die Geopolitik überwinden: Warum ein P5-Gipfel jetzt dringend notwendig ist

Konferenzhöhepunkte Panel 4: Beendet die Hungerpandemie, unterstützt landwirtschaftliche Familienbetriebe und baut ein neues Wirtschaftssystem

 

 


 

PANEL I :

Die Geopolitik überwinden: Warum ein Gipfel der fünf ständigen Mitglieder des UN- Sicherheitsrates (P5-Gipfel) jetzt dringend notwendig ist

1. Helga Zepp-LaRouche (Deutschland), Gründerin und Präsidentin des Schiller-Instituts: „Strategische Sackgasse: Das Ende der Geschichte oder die gemeinsamen Ziele der Menschheit?“

2. Lyndon H. LaRouche Jr. (1922-2019): Rede Labor-Day Konferenz des Schiller-Instituts 2000

3. Andrej Kortunow (Rußland), Generaldirektor des russischen Rates für internationale Angelegenheiten: „Die Schaffung von Vertrauen ist grundlegend, um ein neues Nuklearabkommen zu erreichen“

4. Dr. Edward Lozansky (USA), Amerikanische Universität in Moskau; Staatliche Universität Moskau: „Welchen Weg geht Amerika? Welthegemon oder Win-Win-Partner?“

5. Martin Sieff (USA), Leitender Korrespondent für Auswärtige Angelegenheiten, UPI; Senior Fellow, Amerikanische Universität in Moskau: „100 Sekunden vor Mitternacht: Die Atomkriegsgefahr ernst nehmen!“

6. James Jatras (USA), Ehemaliger Berater, Führung der Republikaner im US-Senat: „Amerikas schwindende Chance für ein globales Gleichgewicht“

7. Fragen und Antworten, Teil 1

8. Marco Zanni (Italien), Vorsitzender der Fraktion „Identität und Demokratie“ im Europäischen Parlament: „Warum das EU-Superstaatprojekt zum Scheitern verurteilt ist“

9. Oberst Richard H. Black (USA a.D.), ehemaliger Leiter der Strafrechtsabteilung der Armee im Pentagon; ehemaliger Staatssenator, Virginia: „Riskieren wir einen Militärputsch?“

10. Kirk Wiebe (USA), ehemaliger leitender Analyst, Nationale Sicherheitsbehörde (NSA) und William Binney (USA), ehemaliger Technischer Direktor, Nationale Sicherheitsbehörde (NSA): „Geheimdienstveteranen fordern Schließung des illegalen Überwachungsstaats“

11. Fragen und Antworten, Teil 2



PANEL II:

Die Rolle der Wissenschaft zur Schaffung einer Zukunft für die Menschheit

  1. Jason Ross (USA), wissenschaftlicher Berater des Schiller-Instituts: „Menschlicher Fortschritt: die Entwicklung höherer Wissenschafts- und Technologieplattformen“
  2. Dr. Bernard Bigot (Frankreich), Generaldirektor des Internationalen Thermonuklearen Versuchsreaktors (ITER), ehemaliger Direktor der französischen Kommission für alternative Energien und Atomenergie (CEA): „ITER – Kernfusion, eine Option für die Zukunft“
  3. Dr. Stephen O. Dean (USA), Präsident, Fusion Power Associates: „Wie wir die Kernfusion erreichen“
  4. Michael Paluszek (USA), Princeton Satellite Systems: „Kernfusionsbetriebene Marsmission“
  5. Sergej Pulinez (Rußland), Forschungsleiter, Weltraumforschungsinstitut, Russische Akademie der Wissenschaften: „Die Beziehung zwischen Politik und Wissenschaft“
  6. Paul Driessen (USA), politischer Berater, Committee For A Constructive Tomorrow (CFACT): „Werden wir dem Ökoimperialismus erlauben Entwicklung zu verhindern?“
  7. Philip Tsokolibane (Südafrika), Vorsitzender der LaRouchebewegung, Südafrika: „LaRouche und die Entwicklung von Afrika“
  8. Dr. Kelvin Kemm (Südafrika), Vorsitzender Stratek Business Strategy Consultants, ehemaliges Vorstandsmitglied, Südafrikanische Kernenergie-Korporation: „Kernenergie in Südafrika und Afrika“
  9. Fragen und Antworten


PANEL III

Die Gürtel- und Straßeninitiative wird zur Weltlandbrücke: Franklin Delano Roosevelts unvollendetes Werk

1. Dennis Small (USA), Leiter der Nachrichtenabteilung für Lateinamerika, EIR: „Das LaRouche-Programm für den Planeten: 1,5 Mrd neue produktive Arbeitsplätze“

2. Dr. Natalia Vitrenko (Ukraine), Vorsitzende der Progressiven Sozialistischen Partei, ehemalige Abgeordnete und Präsidentschaftskandidatin

3. Michele Geraci (Italien), ehemaliger Unterstaatssekretär für wirtschaftliche Entwicklung: „Dem Westen helfen China zu verstehen“

4. Hassan Daud Butt (Pakistan), ehemaliger Projektdirektor, CPEC; CEO des Khyber Pakhtunkhwa Provincial Board of Investment & Trade: „BRI und CPAC- Vorboten nachhaltiger Entwicklung“

5. Marcelo Muñoz (Spanien), Gründer und emeritierter Präsident von Cátedra China, Vorstand der spanischen Geschäftsleute in China: „OBOR- ein Projekt für das 21. Jahrhundert“

6. Dr. Björn Peters (Deutschland), Physiker, Unternehmer und Politikberater in den Bereichen Energie, Nachhaltigkeit und Rohstoffe: „Die Suche nach sauberer und billiger Energie“

7. Fragen und Antworten, Teil 1

8. Beiträge zum Thema: „Baut ein Weltgesundheitssystem“

  • Dr. Joycelyn Elders (USA), ehemals Surgeon General der Vereinigten Staaten
    Jim Evans, Landtagsabgeordneter Mississippi, (1992-2016)
    Dr. Shirley Evers Manley, Interimsdekan der Krankenpflegeschule der Alcorn University School of Nursing in Mississippi, Vorstandsmitglied der National Black Nurses Association.
    Leon Frazier, Polizeichef
    Erica Muhammad, Universität Tuskegee
    Seine Exzellenz Botschafter Ayikoi Otoo (Ghana), Hoher Kommissar Ghanas in Kanada
    Marlette Kyssama-Nsona (Republik Kongo), Pharmakochemikerin, politische Vorstand der Panafrikanischen Liga UMOJA und Spezialistin für Fragen der öffentlichen Gesundheit

9. Fragen und Antworten, Teil 2


PANEL IV

Vertrauensbildung in internationalen Beziehungen: Die Rolle der klassischen Kultur und die Bekämpfung der Welthungersnot

1. Jacques Cheminade (Frankreich), Vorsitzender der Partei Solidarité & Progrès, ehemaliger Präsidentschaftskandidat

2. Marcia Merry Baker (USA), Redaktion EIR

3. Bob Baker und amerikanische Landwirtschaftsvertreter

4. Ron Wieczorek, South Dakota, Viehzüchter, LaRouchePAC

5. Nicole Pfrang, Kansas Sekretär/Schatzmeister Viehzüchtervereinigung Kansas, Viehzüchterin

6. Mike Callicrate, Colorado, Viehzüchter, Eigentümer Ranch Foods Direct

7. Paul Gallagher (USA), EIR Redaktion

8. Fred Haight (Kanada), Schiller-Institut

9. Michael Billington (USA), Leiter der Nachrichtenabteilung für Asien, EIR

10. Beethoven-Messe in C, Chor des Schiller-Instituts NYC


Unterstützen Sie die Arbeit des Schiller-Instituts durch eine Mitgliedschaft. Wir feuen uns, daß Sie gemeinsam mit uns die Ziele des Schiller-Instituts verwirklichen wollen!


Video: Beendet die Hungerpandemie, unterstützt landwirtschaftliche Familienbetriebe und baut ein neues Wirtschaftssystem

Dieses neue 17 minütige Video zeigt Auszüge der internationalen Schiller- Institut Konferenz “Kriegstreiberei bis zum Armageddon oder ein Neues Paradigma souveräner Nationen, geeint durch die gemeinsamen Ziele der Menschheit?“

Sie sehen acht Vertreter aus Landwirtschaft, Gesundheitswesen und anderen Bereichen.

Die Hungersnot breitet sich weltweit aus, während gleichzeitig das transnationale, finanzialisierte System der Nahrungsmittelproduktion und des Nahrungsmittelhandels die unabhängige, familienorientierte Landwirtschaft ruiniert. Wenn man dazu noch die Auswirkungen von COVID-19 hinzufügt, wird die Notwendigkeit eines neuen Wirtschaftssystems sowie von Nothilfemaßnahmen für Nahrung und Gesundheit deutlich. Dies ist seit April ein Diskussionsschwerpunkt einer Reihe internationaler Konferenzen des Schiller-Instituts, mit dem Ziel, diese und alle strategischen Sicherheitsfragen zum frühestmöglichen Zeitpunkt auf die Tagesordnung eines Notgipfels der Großmächte zu setzen.

In den USA stehen die Viehzüchter an vorderster Front, wenn es darum geht, das Prinzip der unabhängigen Produzenten, das Prinzip des Rechts aller Menschen auf nahrhafte Lebensmittel und die Notwendigkeit der Zerschlagung der Lebensmittelkartelle und ihrer Kontrolleure an der Wall Street/City of London zu verteidigen. Sprecher auf diesem Video sind Viehzüchter aus Colorado, Kansas und South Dakota.


Brände an der US-Westküste verschärfen COVID-19-Lage

Im Westen der USA sind bereits über 40.000 Hektar Land durch Brände zerstört worden, und auf einer Fläche von 18.000 Quadratkilometern, einer Fläche fast so groß wie der Bundesstaat New Jersey, wüten noch über 100 Brände. Allein in Oregon wurden eine halbe Million Menschen zur Evakuierung aufgefordert, Zehntausende müssen sich im Bundesstaat Washington und in Kalifornien in Sicherheit bringen.

Mindestens 33 Menschen sind gestorben, und diese Zahl dürfte noch weiter ansteigen. Dutzende werden vermisst. In Oregon erwartet man auf Grundlage der bisher verbrannten Strukturen einen „Vorfall mit Massensterben“. In einem besonders tragischen Fall kamen ein kleiner Junge und sein Hund ums Leben, als sie sich in ein Auto flüchteten und von den Flammen eingeschlossen wurden. Menschen, die in ihre ausgebrannten Wohngegenden zurückkehren, beschreiben sie als kriegszerstört, und viele haben nur noch das, was sie am Leibe tragen.

Wenig Niederschläge, hohe Temperaturen und starker Wind haben ideale Bedingungen für die Ausbreitung der Brände geschaffen. Es wird erwartet, daß mindestens acht der Brände in Oregon bis zum Einsetzen des Winterregens weiter brennen werden. Die Feuerwehren und ihre Ressourcen sind bis an die Grenzen belastet, viele arbeiten in 24-Stunden-Schichten. Allein in Kalifornien kämpfen fast 15.000 Feuerwehrleute gegen die Flammen. Der finanzielle Schaden geht bereits in die zweistellige Milliardenhöhe.

Präsident Trump hatte bei einer Kundgebung im vergangenen Monat gefordert, die Wälder zu säubern, denn dort lägen jahrelange Ansammlungen von Blättern und abgestorbenen Bäumen herum, die leicht entzündbar seien.

Heute blickt man in zahlreichen Städte, wie San Francisco und Portland, aufgrund der Feuer und des Rauchs in einen orangefarbenen Himmel – soviel zur Bekämpfung der Umweltverschmutzung! Geschäften, die nach der vorübergehenden Schließung aufgrund der COVID-19-Pandemie wieder geöffnet hatten, bleiben jetzt erneut die Kunden weg oder müssen aufgrund der schlechten Luftqualität schließen.


Die humanitäre Katastrophe auf Lesbos wird ignoriert

Die Situation auf der griechischen Insel Lesbos, wo das Flüchtlingslager Moria niedergebrannt ist, ist eine humanitäre Katastrophe. Es ist nicht klar, wie viele Flüchtlinge jetzt ohne Unterkunft sind, offiziellen Berichten zufolge sind es 3.500, andere Berichte sprechen von 12.000 Flüchtlingen, die jetzt auf Feldern und Wiesen kampieren.

Ein zweites Feuer zerstörte am 8. September weitere Teile des Lagers. Offenbar haben einige Flüchtlinge die Brände selbst gelegt, da sie dies als einzigen Weg betrachteten, eine ausweglose Situation zu durchbrechen. Das griechische Migrationsministerium sagte, es werde „alle notwendigen Schritte“ unternehmen, um sicherzustellen, daß gefährdete Gruppen und Familien eine Unterkunft haben. Das Feuer zerstörte auch den Intensivpflegebereich der neuen Gesundheitseinrichtung.

Eine Passagierfähre und zwei Landungsschiffe der Marine wurden entsendet, die etwa 2.000 Flüchtlinge aufnehmen können. Die einzige sinnvolle Option ist die Evakuierung der Flüchtlinge von der Insel und ihre Verlegung in andere Länder als Griechenland. Bisher sollen nur 400 der im Lager lebenden unbegleiteten Minderjährige von der Insel weggebracht worden sein. Griechenland hat gefordert ultimativ, daß andere Länder die Flüchtlinge aufnehmen, aber außer Solidaritätsbekundungen ist nichts wesentliches geschehen.

Inzwischen wurden Maßnahmen zum COVID-19-Schutz eingeleitet; 19.000 Testkits wurden auf die Insel geschickt und mehr Ärzte und medizinisches Personal zur Bewältigung der Situation werden eingesetzt.


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