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Aufruf des Schiller-Instituts findet internationale Unterstützung

In dem Aufruf „Die Staatschefs der Vereinigten Staaten, Rußlands, Chinas und Indiens müssen handeln!“ fordert das Schiller-Institut:

„(…) Der einzige Weg, die vielen Probleme der Welt zu lösen, ist die sofortige Schaffung eines Neuen Bretton-Woods-Systems, eines neuen internationalen Kreditsystems, das es ermöglicht, die Produktivität der Arbeitskraft zu steigern und die Realwirtschaft heraufzustufen. Sobald ein solches Vier-Mächte-Abkommen zwischen den Vereinigten Staaten, Rußland, China und Indien existiert, können sich auch alle anderen Nationen diesem neuen System anschließen, nach den Grundprinzipien der Souveränität und dem gegenseitigen Respektieren der unterschiedlichen Gesellschaftssysteme.

Wir, die Unterzeichner, appellieren an Präsident Trump, Präsident Putin, Präsident Xi Jinping und Premierminister Modi, sofort ein Gipfeltreffen einzuberufen, um ein solches Neues Bretton-Woods-System zu schaffen.“

(Den vollständigen Text dieser Petition finden Sie auf der Internetseite des Schiller-Instituts unter https://de-schillerinstitute.nationbuilder.com/nbw_petition, wo Sie ihn online unterzeichnen können.)

Dieser Aufruf hat inzwischen zahlreiche Unterstützer gefunden – hier eine Auswahl:

Gewählte Mandatsträger

(aktiv oder ehemals, auf nationaler, Landes- oder kommunaler Ebene):

Senator Richard Black (USA), Landessenator von Virginia, Republikaner.

Hon. Gianni Tonelli (Italien), Mitglied der italienischen Abgeordnetenkammer, Lega Nord.

Prof. Ivo Christov (Bulgarien), Mitglied des bulgarischen Parlaments, Sozialistische Partei.

Senator Mike Gravel (USA), Bundessenator für Alaska von 1969-81, Demokrat, bekannt durch die Verlesung der Pentagon-Papiere in einer Anhörung des Kongresses, um das Scheitern der Politik im Vietnamkrieg anzuprangern.

Dr. Natalja Witrenko (Ukraine), Vorsitzende der Progressiven Sozialistischen Partei der Ukraine; Abgeordnete des ukrainischen Parlaments für die Sozialistische Partei der Ukraine von 1995-98 und dann für die Progressive Sozialistische Partei der Ukraine von 1998-2002.

Viktor Martschenko (Ukraine), ehemaliger Parlamentsabgeordneter, Progressive Sozialistische Partei der Ukraine.

Dr. Kirk Meighoo (Trinidad & Tobago), ehemaliger Senator, Trinidad & Tobago; Mitglied des Beirats der Karibischen Integrationisten.

Senator William „Bill” Owens (USA), ehemaliger Landessenator von Massachusetts von 1975-82, 1989-92, Demokrat.

Souad Sbai (Italien), ehem. Mitglied der italienischen Abgeordnetenkammer.

Robert Van Hee (USA), Bezirkskommissar, Redwood County, Minnesota.

Elena Fontana (Italien), ehem. Stadtverordnete, Italia-Montichiari (Brescia).

Henry Gonzalez (USA), ehem. Bürgermeister von South Gate, Kalifornien, Gründer und früherer Präsident des Gewerkschaftsrats zur Förderung der Hispano-Amerikaner.

Cornelius Gallagher (USA), Mitglied des US-Repräsentantenhauses von 1959-72, Demokrat.

Regierungsvertreter

(aktive oder ehemalige Militärs, Diplomaten, Botschafter etc.):

General (a.D.) Edwin de la Fuente Jeria (Bolivien), ehem. Oberkommandeur der bolivianischen Streitkräfte.

Dr. Julio C. Gonzalez (Argentinien), früherer Technischer Sekretär der argentinischen Präsidentschaft.

Generalmajor (a.D.) Kostas X. Konstantinidis (Griechenland), Mitgründer der Nichtregierungsorganisation „Amphiktionie des Ökumenischen Hellenismus”.

Alain Corvez (Frankreich), Berater für internationale strategische Angelegenheiten.

James George Jatras (USA), ehem. Diplomat, ehem. Berater der Senatsfraktion der Republikanischen Partei.

Jacques Bacamurwanko (Guinea), ehem. Botschafter Burundis in den USA, derzeit Experte für „Folge-Evaluation” beim Nationalen Sekretariat für Kapazitätsentwicklung, Guinea.

Leonidas Chrysanthopoulos (Griechenland), ehem. Botschafter und ehem. Generalsekretär der Organisation für Schwarzmeer-Wirtschaftskooperation.

Organisationsvertreter

(Führende Vertreter von Gewerkschaften, Landwirtschafts-, Industrie- und Unternehmerorganisationen):

Daisuke Kotegawa (Japan), Forschungsdirektor, Canon Institute, ehem. Exekutivdirektor Japans im IWF.

Dr. Walter Formento (Argentinien), Direktor des Zentrums für Wirtschaftliche und Politische Forschung.

Jean-Pierre Gerard (Frankreich), ehem. Mitglied des Rats für Geldpolitik der Banque de France, Unternehmer.

John Lampl (USA), ehem. Vizepräsident der AFL-CIO, Nord-Dakota, ehem. Bezirkspräsident der Demokratischen Partei in Nord-Dakota.

Rich (John R) Anderson (USA), ehem. Direktor der National Cattlemen’s Association, ehem. Mitglied des Exekutivkomitees der Republikanischen Partei in Texas, ehem. Bezirksvorsitzender der Republikanischen Partei.

George Bioletto (USA), Kurator, International Association of Machinists, Long Beach, Kalifornien.

Francis Kelly (USA), Farm Bureau in Wyoming, Bezirksvorsitzender der Republikanischen Partei.

Tate Ulsaker Nelson (Neuseeland), Berater für internationalen Handel, Gründer von Direct Info.

Denys Pluvinage (Frankreich), Präsident des Verlags Editions Apopsix.

Vertreter politischer, religiöser und sozialer Organisationen

Helga Zepp-LaRouche (Deutschland), Gründerin und Präsidentin des Schiller-Instituts, Gründerin und Vorsitzende der Bürgerrechtsbewegung Solidarität (BüSo).

Fouad Al-Ghaffari (Jemen), Gründer des Vorbereitungskomitees der Neuen Seidenstraßen-Partei, Präsident des Jemenitischen BRICS-Jugendkabinetts.

Reverend Andrew Ashdown (Großbritannien), anglikanischer Priester, Autor „The Very Stones Cry Out“, Leiter der ersten britischen Gemeindegruppe, die nach dem Beginn des Syrienkonflikts Aleppo besuchte.

Ellen Brown (USA), Anwältin, Vorsitzende des Public Banking Institute; Autorin von 12 Büchern, darunter Web of Debt und The Public Bank Solution.

Ali Rastbeen (Frankreich), Präsident der Geopolitischen Akademie von Paris.

Chris Fogarty (USA), ehem. Vizepräsident der Freunde der Irischen Freiheit, Autor von The Mass Graves of Ireland: 1845-1850 und Ireland 1845-1850: the Perfect Holocaust, and Who Kept it Perfect.

Fred Huenefeld jun. (USA), Landesausschuß der Demokratischen Partei von Louisiana.

Jacques Cheminade (Frankreich), Präsident von Solidarité et Progrès, ehem. Präsidentschaftskandidat.

Tom Gillesberg (Dänemark), Vorsitzender des Schiller-Instituts in Dänemark.

Ramasimong Phillip Tsokolibane (Südafrika), Sprecher der LaRouche-Bewegung in Südafrika.

Liliana Gorini (Italien), Vorsitzende des Movimento Internazionale per i Diritti Civili – Solidarietà (MoviSol).

Antonio „Butch” Valdes (Philippinen), Gründer der LaRouche-Gesellschaft der Philippinen, Initiator der Citizens National Guard.

Abdus Sattar Ghazali (USA), Chefredakteur, American Muslim Perspective, ehem. Nachrichtenredakteur der Daily News, Kuwait; ehem. Korrespondent von Associated Press und Daily Dawn of Pakistan.

Michael P. Collins (USA), Autor von Saving American Manufacturing und The Manufacturer’s Guide to Business Marketing, Autor für Forbes und Industry Week.

George/Vladislav Krasnow (USA/Rußland), Russian American Goodwill Association.

Mike Robinson (Großbritannien), Redakteur, UK Column, Plymouth.

Dr. James Hufferd (USA), 911 Truth Grassroots Organization, Adel, Iowa.

Mary Sullivan (USA), irisch-amerikanische Aktivistin, Chicago, Illinois.

Führende Künstler und Wissenschaftler

(Wissenschaftler, Ingenieure, Professoren, Musiker):

Dr. Eduardo M.A. Peixoto (Brasilien), Professor der Chemie, Universität von São Paulo; ehem. Superintendent für Technische Beratung, Nationale Entwicklungsbank (BNDES); ehem. Vertreter Brasiliens in der Weltgesundheitsorganisation.

Dr. Jorge Alberto Montenegro (Argentinien), Professor für internationalen Handel, FASTA-Universität.

Professor Bong Wie (USA), Vance-Coffman-Lehrstuhl an der Landesuniversität Iowa für Weltraum-Ingenieurwesen, Gründungsdirektor der Forschungskooperation Asteroiden-Ablenkung.

Gian Marco Sanna (Großbritannien), Gründer des Geminiani-Projekts für die Wiederherstellung der ursprünglichen klassischen Stimmung von 432 Hz, Leiter der Cammerata Geminiani.

Dr. Rainer Sandau (Deutschland), Technischer Direktor der Internationalen Akademie für Astronautik (IAA) für Satelliten und Weltraumanwendungen.

Wayne Moore, PhD (USA), ehem. Wissenschaftlicher Leiter der NASA für Beschleunigungs-Algorithmik.

Tom Wysmuller (USA), früherer Meteorologe bei der NASA.

Professor Lilja Takumbetowa (Rußland), außerordentliche Professorin (em.) der Baschkirischen Pädagogischen Landesuniversität.

Professor Cathy M. Helgason, MD (USA), Professorin (em.) für Neurologie, an der Hochschule für Medizin der Universität von Illinois, Chicago, Illinois.

Roger Boyer (USA), ehem. Leitender Techniker für Wissenschaft und Ingenieurwesen am Linearbeschleuniger von Stanford Linear Accelerator (SLAC)


Webcast mit Helga Zepp-LaRouche – 18. Oktober 2018

 


APPELL DER UKRAINISCHEN PROGRESSIVEN SOZIALISTEN AN DIE UN: REPRESSIONEN DER REGIERUNG UND NEONAZI-TERRORISMUS STOPPEN!

Die Delegierten des XXXII. Außerordentlichen Kongresses der Progressiven Sozialistischen Partei der Ukraine (PSPU) verabschiedeten am 3. Oktober 2018 den folgenden Appell an die Vereinten Nationen (UN), die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), das OSZE-Büro für Demokratische Institutionen und Menschenrechte (ODIHR) und das Europäische Parlament (EP) in Zusammenhang mit Repressionen der Regierung gegen die PSPU, den von Neonazis verübten Terrorismus und die Gefahr von Wahlbetrug in der Ukraine.

An die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet
An die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa
An das OSZE-Büro für Demokratische Institutionen und Menschenrechte
An das Europäische Parlament

STOPPT DEN TERRORISMUS UND DIE REPRESSION!
VERTEIDIGT DIE DEMOKRATIE IN DER UKRAINE!

APPELL DES XXXII. AUSSERORDENTLICHEN KONGRESSES DER PROGRESSIVEN SOZIALISTISCHEN PARTEI DER UKRAIN

Die Delegierten des XXXII. Außerordentlichen Kongresses der Progressiven Sozialistischen Partei der Ukraine (PSPU), einer ukrainischen Oppositionspartei, fordern Sie dringend auf, die politischen, informationellen, interethnischen, interkonfessionellen und sozioökonomischen Prozesse zu untersuchen, die sich in der Ukraine abspielen, um eine objektive Einschätzung vorzunehmen, ob sie mit den Normen und Prinzipien des Völkerrechtes übereinstimmen, ob die Regierung der Ukraine ihre Verpflichtungen bezüglich des Schutzes der Menschenrechte und Freiheiten der ukrainischen Bürger erfüllt, und ob die derzeitige Reformpolitik mit den europäischen Werten vereinbar ist.

Wir sehen uns gezwungen, an Sie zu appellieren, weil viele Tatsachen, darunter auch solche, die die Oppositionspartei PSPU und ihre Führung betreffen, zeigen, daß das, was anstelle der versprochenen europäischen Demokratie in der Ukraine geschieht, politischen, moralischen, psychologischen, physischen und informationellen Terrorismus gegen Oppositionsparteien und öffentliche Organisationen darstellt. An diesem Terrorismus sind staatliche Einrichtungen sowie auch Nazikämpfer beteiligt, die den Schutz der ukrainischen Strafverfolgungsbehörden genießen. Angesichts der sozioökonomischen Katastrophe und des zivilen Konflikts, der die Grenze zum Bürgerkrieg überschritten hat, kann ein Ausweg und der Übergang zu einem friedlichen demokratischen Prozeß nur durch ehrliche und faire Wahlen des Präsidenten und des ukrainischen Parlaments gefunden werden, die für 2019 vorgesehen sind. Aber unter den derzeitigen Bedingungen, unter denen Demokratie und demokratische Verfahrensweisen fehlen, glauben wir, daß es unmöglich sein wird, bei den kommenden Präsidentschafts- und Parlamentswahlen das demokratische Grundprinzip der freien Willensäußerung der Bürger zu realisieren, weil gegen Oppositionsparteien und -politiker politisch motivierte Repression verübt wird.

Insbesondere unsere Progressive Sozialistische Partei wurde Opfer solcher Repressionen. Im Einzelnen:

1. Am 28. Oktober 2016 beschlagnahmten Banditen, darunter Kämpfer der Azow-Organisation, das Zentralbüro der PSPU, die Dokumente der Partei, das Parteiarchiv, ihre Symbole und die persönlichen Daten der Parteimitglieder. Gleichzeitig wurden auch die Redaktionsräume der Parteizeitung Predrassvetnyyeognibeschlagnahmt, darunter die Computerausrüstung und das Archiv. Auch Eigentum der Parteivorsitzenden Natalja Witrenko und des Chefredakteurs von Predrassvetnyyeogni Wladimir Martschenko wurde beschlagnahmt: ihre großen Bibliotheken, persönlicher Besitz und Computer.

Die wegen dieses Straftaten eingeleiteten Verfahren wurden seit zwei Jahren praktisch nicht verfolgt. Daran änderten auch Gerichtsentscheidungen nichts, die die Besetzer verpflichteten, die Hindernisse für die Nutzung dieser Büros zu beseitigen.

2. Das Justizministerium der Ukraine hat die Aktivitäten unserer Partei (einer Oppositionspartei!) behindert, indem sie es bisher rechtswidrig unterließ, die Beschlüsse von drei Parteikongressen, die 2015, 2016 und 2017 stattfanden, zu bestätigen (d.h. zu erfassen). Zur Erfüllung der neuen ukrainischen Gesetze hatten diese Parteikongresse das Statut und das Programm der Partei sowie die Mitgliedschaft ihrer Führungsgremien verändert. Infolgedessen wurde der PSPU die Möglichkeit genommen, sich an Wahlen zu beteiligen.

Das Berufungsgericht der Stadt Kiew entschied am 4. Juli 2018 im Verfahren N82618543/17, daß das Vorgehen des ukrainischen Justizministeriums bezüglich der Dokumente des XXXI. PSPU-Kongresses rechtswidrig war. Aber bis heute legt das Ministerium der Bestätigung der Parteidokumente weiter Hindernisse in den Weg, und die PSPU wurde gezwungen, den jetzigen XXXII. Außerordentlichen Parteikongreß durchzuführen, um für ihr Recht auf Teilnahme an den bevorstehenden Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in der Ukraine zu kämpfen und sich umfassend, gesetzeskonform politisch zu betätigen.

3. Die ukrainischen Strafverfolgungsbehörden betreiben keine ordentlichen Ermittlungen und ziehen die Nazis des Nationalkorps, der S-14 und anderer rechtsradikaler Organisationen nicht für deren Gesetzesbrüche gegenüber friedlichen Aktivitäten der PSPU zur Verantwortung. Auch der gewalttätige Angriff auf eine friedliche und gesetzeskonforme Demonstration der PSPU am 17. März 2016 wurde nicht untersucht. Die Unterbindung einer friedlichen Aktion der PSPU am 9. Mai 2016 wurde nicht untersucht.

Ebensowenig untersucht wurde der Terrorismus des Nationalkorps gegen die Parteiführung – die Abgeordnete des ukrainischen Parlaments (1995-2002) und Präsidentschaftskandidatin von 1999 und 2004, Natalja Witrenko, und den Abgeordneten des ukrainischen Parlaments (1990-2002), Wladimir Martschenko -, als die Milizionäre am 9. Mai 2017 versuchten, in deren Wohnungen einzudringen. Die Polizei weigerte sich, Strafverfahren wegen dieser Verbrechen der Neonazis einzuleiten. Versuche, die Polizei durch Gerichtsurteile zu zwingen, diese Verfahren einzuleiten und Ermittlungen durchzuführen, werden faktisch aus politischen Gründen sabotiert. Und dies geschieht trotz der Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes von Kiew vom 5. September 2018 im Verfahren N826/6463/17, das geurteilt hatte, daß die Untätigkeit der Nationalen Polizei der Ukraine in diesen Fällen rechtswidrig war.

Auch der Angriff der S-14-Nazis auf die Führung der PSPU vor dem Gebäude des Bezirksverwaltungsgerichtes der Stadt Kiew am 26. April 2018 wird nicht ordentlich untersucht.

Es gibt viele Fälle grober Verletzung europäischer Werte und der Rechte und Freiheiten der Bürger, und es gibt Vorbereitungen für eine Verfälschung der Wahlergebnisse. Es stellt sich die Frage: Lassen sich diese Vorgänge mit den Werten vereinbaren, die Sie verkünden und verteidigen? Entspricht dies den Normen und Prinzipien des Völkerrechts und der Verpflichtung der Regierung der Ukraine, diese einzuhalten?

Wir zählen auf Sie. Wir zählen darauf, daß Sie unseren Appell lesen, die hier aufgezählten und andere Fakten studieren, und ihre Einschätzung dieser Fakten publik machen.
Politische Rechte sind unveräußerlich für jede Person, jeden Bürger. Werden sie nicht geachtet, wird sich das Leben nicht zum Besseren wenden.

Hochachtungsvoll
im Namen der Delegierten des XXXII. Außerordentlichen Kongresses der PSPU,
Natalja Witrenko, Vorsitzende der PSPU


WEBCAST MIT HELGA ZEPP-LAROUCHE – 4. OKTOBER 2018

 


WEBCAST MIT HELGA ZEPP-LAROUCHE – 26. SEPTEMBER 2018

 

 


HORN VON AFRIKA – FRIEDEN DURCH ENTWICKLUNG

27.09.2018-Noch vor wenigen Monaten litten die Menschen am Horn von Afrika unter Krieg, Terrorismus und Piraterie. Jetzt aber haben sich die Nationen der Region – Äthiopien, Eritrea, Dschibuti, Somalia und Südsudan – unter dem Einfluß der Gürtel- und Straßen-Initiative (BRI) für einen Kurs für Frieden und Wohlstand entschieden. Die von China 2017 fertiggestellte Standardspurbahn vom Hafen Dschibuti nach Addis Abeba hat bewiesen, wie sehr die Region davon profitieren kann, wenn man anstelle von Konflikten auf gemeinsame Wirtschaftsentwicklung setzt.

Staats- und Regierungschefs von Dschibuti, Äthiopien, Somalia und Südsudan nahmen am Gipfeltreffen des Forums für China-Afrika-Kooperation (FOCAC) am 3.-4.9. in Beijing teil und hatten Treffen mit Präsident Xi Jinping, auch Eritrea entsandte eine hochrangige Delegation. Gleich nach der Rückkehr reisten der äthiopische Ministerpräsident Abiy Ahmed Ali und der somalische Präsident Mohamed Abdullahi „Farmajo“ Mohamed am 6.9. nach Asmara zu einem Gipfeltreffen mit Eritreas Präsident Isaias Afewerki. Noch vor wenigen Monaten hatten diese Regierungen nicht einmal miteinander geredet. Sie unterzeichneten eine Vereinbarung über umfassende Kooperation und koordinierte regionale Sicherheit und Frieden.

Zusätzlich verhandelten die Außenminister der drei Staaten am 6.9. in Dschibuti über den Grenzstreit zwischen Eritrea und Dschibuti, und dem Vernehmen gab es dabei Fortschritte.

Die wichtigste treibende Kraft hinter den faszinierenden Veränderungen in der Region ist der äthiopische Ministerpräsident Abiy, der nach seinem Amtsantritt in diesem Jahr die Beziehungen zu Eritrea nach fast zwei Jahrzehnten nichterklärtem Krieg normalisiert hat. Eritrea war fast schon ein gescheiterter Staat, sein größter „Export“ waren Migranten. Dank der erneuerten Verbindungen zu Äthiopien und anderen Ländern ist es nun ein fester Bestandteil der BRI. Seine beiden Häfen Assab und Massawa werden bald wichtige Zugangshäfen für den Handel mit Äthiopien, einem Land mit 100 Mio. Menschen, werden. Ein Symbol für diese Zukunftschancen war, daß am 5.9. zum erstenmal seit 20 Jahren ein äthiopisches Handelsschiff in Massawa anlegte.

Abiy eröffnete in Asmara offiziell die Botschaft, besichtigte Assab und Massawa und nahm an der Wiederöffnung eines der beiden Grenzübergänge teil, die 20 Jahre lang geschlossen waren.

Im Südsudan hat Präsident Salva Kiir vor einigen Wochen einen Aussöhnungsprozeß mit Oppositionsgruppen begonnen, die seit langem einen bewaffneten Kampf gegen die Regierung führen. In seinem Treffen mit ihm am Rande des FOCAC bot Präsident Xi Chinas uneingeschränkte Unterstützung bei diesem Aussöhnungsprozeß an. Wenn er Erfolg hat, wird dies die Integration des Landes mit den anderen Volkswirtschaften der Region ermöglichen.

Diese Entwicklungen tragen dazu bei, die Ziele der Afrika Agenda 2063 zu verwirklichen: mit modernen Infrastrukturverbindungen (u.a. einem kontinentalen Hochgeschwindigkeitsbahnsystem), großen Wasser- und Elektrifizierungsprojekten (wie dem Grand Inga Damm), modernster Industrie und Landwirtschaft, der Entwicklung von Weltraumkapazitäten, sollen endgültig Armut, Hunger, Krankheiten überwunden werden. Afrika wird, vor allem mit seiner schnell wachsenden, jungen Bevölkerung eine hervorragende Rolle in der Weltwirtschaft spielen – ein Potential, das Präsident Xi Jinping beim kürzlichen BRICS-Gipfeltreffen in Johannesburg besonders positiv hervorhob.

Auch Deutschland wäre gut beraten, die kolonialistische  Ideologie „angepaßter Technologie“ von Kleinstprojekten endlich über Bord zu werfen und sich an den anstehenden Großprojekten und der Entwicklung Afrikas zu beteiligen! Das wird auch der einzige Weg sein, Frieden zu schaffen und Probleme wie die Flüchtlingskrise zu lösen.


WEBCAST MIT HELGA ZEPP-LAROUCHE – 19. SEPTEMBER 2018


DIE MENSCHHEIT AM PUNCTUM SALIENS: GEMEINSAME ZUKUNFT – ODER NEUER KRIEG?

Von Alexander Hartmann

„Das Ende des Kolonialismus: Eine neue gemeinsame Zukunft für die Menschheit“, lautete der Titel der Eröffnungsrede der Vorsitzenden und Gründerin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, bei einer Konferenz, die das Schiller-Institut am 13. September 2018 in New York City veranstaltete, als dort auch die UN-Vollversammlung eröffnet wurde. Grußbotschaften zu der Veranstaltung kamen u.a. vom Ersten Stellvertretenden Permanenten Repräsentanten der Russischen Föderation bei den Vereinten Nationen Dmitri Poljanskij und von Donald Trumps langjährigem Berater Roger Stone.

„Wir müssen uns bewußt sein, in welchem historischen Moment wir uns befinden“, begann Helga Zepp-LaRouche ihre Rede. „Ich glaube nicht, daß ich übertreibe, wenn ich vom Standpunkt der Universalgeschichte aus sage, daß wir an einem Moment angekommen sind, den Schiller in seinen Dramen als den punctum saliens bezeichnet. Damit meint er, daß in der Entwicklung der gesamten Universalgeschichte oder in der Entwicklung eines Dramas ein Punkt erreicht wird, an dem alle anderen Möglichkeiten, die zuvor noch bestanden, erschöpft sind. Es ist ein dramatischer Moment, in dem alles vom moralischen Charakter der Hauptfigur auf der Bühne abhängt – ob das Drama zur Tragödie wird, oder ein Potential besteht, daß es in eine bessere Zeit führt. Und wenn man vom Standpunkt der Universalgeschichte die vielen Millionen Jahre, aber vor allem die letzten 10.000 oder 20.000 Jahre betrachtet, dann erreichen wir nun einen solchen Punkt in der Geschichte, wo, wie mein Ehemann oft gesagt hat, der Ausgang der historischen Periode ganz vom moralischen Charakter der Menschen abhängt, wo sich die Frage stellt: Hat die Menschheit die moralische Fähigkeit, zu überleben?“

Es gebe Lösungen für die gegenwärtige Krise, und führende Kräfte seien auch in der Lage, diese Lösungen umzusetzen. „Aber werden die Menschen in Amerika, die Menschen in Europa, die Menschen auf den übrigen Kontinenten diesen Anführern auch die notwendige Unterstützung geben, damit sie dies tun können?“

ESKALATION DER KRISEN DROHT

Sie beschrieb dann ein Panorama der gegenwärtigen Lage. Es bestehe die unmittelbare Gefahr einer Eskalation der Krise und einer Konfrontation mit Rußland. Rußland habe vor einem dritten Giftgasangriff unter falscher Flagge in Syrien gewarnt. „Sie hatten Filmaufnahmen der Weißhelme und anderer Terroristen, die Giftgas – Sarin und andere Chemiewaffen – anliefern, es gibt Teams der Weißhelme, die bereitstehen, um ein solches Massaker zu filmen, und amerikanische Fernsehteams wurden in die Region Idlib verlegt. „All das geschieht, während die Syrer – mit Unterstützung der russischen Luftwaffe – versuchen, den letzten Rückzugsort der Terroristen auszuschalten, von Al-Nusra und ISIS, den Nachfolgern von Al-Kaida, die sich alle in Idlib versammelt haben. Die syrische Regierung macht Gebrauch von ihrem souveränen Recht, die letzte syrische Provinz zu erobern, und die Russen helfen ihr dabei durch Luftunterstützung.“

Nun solle ein Giftgasangriff unter falscher Flagge durchgeführt, von Filmteams aufgenommen und in alle Welt ausgestrahlt werden. „Die Streitkräfte der Vereinigten Staaten, Großbritanniens und Frankreichs haben bereits erklärt, daß sie bereit stehen, Militärschläge durchzuführen, sobald Beweise für einen solchen Angriff der Regierung Assad vorgelegt werden.“

Auch das deutsche Verteidigungsministerium habe bereits Pläne für eine deutsche Beteiligung an einem solchen Vergeltungsangriff erstellt, diesmal nicht nur mit Aufklärungsflugzeugen, sondern mit Tornado-Kampfbombern, „und der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages hat soeben ein Gutachten vorgelegt, das feststellt, daß dies ein klarer Verstoß gegen das Völkerrecht wäre, weil es keinen Beschluß des UN-Sicherheitsrates gibt, und daß es ein klarer Verstoß gegen das Grundgesetz wäre, das einen Angriffskrieg verbietet. Angesichts der deutschen Geschichte ist das eine sehr beachtenswerte Klausel. Wenn dies geschähe, würde Deutschland zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg eine direkte militärische Konfrontation mit Rußland riskieren.“

Sie fuhr fort: „Wenn es ihnen gelingt, Präsident Trump zu einem umfassenden Angriff zu verleiten, dann könnte dieser Konflikt außer Kontrolle geraten. Was geschieht, wenn diese amerikanisch-britisch-französischen und möglicherweise auch deutschen Militärschläge russische Ziele in Syrien treffen? Würden die Russen stillhalten und nicht reagieren? Derzeit ist eine riesige Flotte der russischen Marine im Mittelmeer, dort sind 36 Schiffe der russischen Marine, und Schiffe der britischen und der amerikanischen Marine führen dort Manöver durch.“

Sie betonte: „Die Mainstream-Medien in den Vereinigten Staaten schüren eine Vorkriegshysterie, sie reden der Bevölkerung ein, Putin sei ein Dämon, Xi Jinping sei ein autokratischer Diktator, Trump sei nicht geeignet für das Präsidentenamt. Man muß sich fragen: Wo soll das alles hinführen? Verbreiten sie das nur zum Spaß? Oder ist da eine Absicht dahinter?“

Trump habe bisher noch keinen Krieg begonnen. Er habe im Wahlkampf versprochen, daß er versuchen werde, die Beziehungen zu Rußland zu verbessern, und sich bemüht, eine Freundschaft zu Xi Jinping aufzubauen. „Es ist ganz klar, daß die Fraktion des Britischen Empire – zu der die britische Regierung gehört, die Demokraten und die Neokonservativen in der Republikanischen Partei – alles versucht, um es Trump nicht zu erlauben, sein Wahlkampfversprechen zu erfüllen… Alle die Dinge sollen die Atmosphäre schaffen, um Trump auf die eine oder andere Weise aus dem Amt zu entfernen.“

Diese Fraktion sei bereit, einen präventiven Nuklearkrieg zu riskieren, sagte sie und verwies auf die Warnung des früheren Staatssekretärs im deutschen Verteidigungsministerium, Willy Wimmer, daß das einzige, was zwischen dem nächsten Krieg und uns allen stehe, Präsident Trump sei. „Worum es eigentlich geht“, betonte Helga Zepp-LaRouche, „ist, daß Trump sagt, er will eine Friedensordnung mit Rußland und China schaffen. Und das wollen die britischen Kräfte verhindern… Denn wenn es Trump gelänge, eine solche Beziehung mit Rußland und China aufzubauen, dann würde das die Fähigkeit des Britischen Empires, seine geopolitischen Manipulationen der Welt fortzusetzen, ein Ende bereiten.“

DAS PARADIGMA DER NEUEN SEIDENSTRASS

Sie fuhr fort: „Das ist die Lage. Aber die meisten Amerikaner haben keine Ahnung davon. Wie könnten sie auch, wenn die Mainstream-Medien nicht ein einziges Mal erwähnen, daß sich schon etwas vollkommen anderes entwickelt, eine andere Welt, nämlich das Paradigma der Neuen Seidenstraße?“

Sie beschrieb dann die Entwicklung in den letzten fünf Jahren, seit Chinas Präsident Xi seine Seidenstraßen-Initiative ankündigte. „Sie haben in den letzten fünf Jahren in Asien große Korridore aufgebaut, die China mit Europa verbinden… Afrika hat sich vollkommen verändert. Es gab in den letzten fünf Jahren chinesische Investitionen von insgesamt fünf Billionen Dollar.“

Es habe sich ein völlig neues System der internationalen Beziehungen entwickelt, „das auf Souveränität beruht, auf Respekt vor dem Gesellschaftssystem der anderen, auf Nichteinmischung, dem sich immer mehr Länder anschließen“. Die BRICS-Staaten Brasilien, Rußland, Indien, China und Südafrika hätten sich mit der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit und der Eurasischen Wirtschaftsunion zusammengeschlossen. Beim jüngsten Treffen der BRICS in Südafrika habe sich der „Globale Süden“ angeschlossen, „das ist praktisch die Gesamtheit der Länder, die man früher als Dritte Welt bezeichnet hat, das ist die G-77, Mercosur, die Organisation für Islamische Zusammenarbeit, die Afrikanische Union und viele andere regionale Organisationen, die alle darin übereinstimmen, daß sie ein neues System der internationalen Beziehungen aufbauen wollen.“ Seither habe es beim FOCAC-Treffen in Beijing und beim Östlichen Wirtschaftsforum in Wladiwostok weitere Fortschritte in diese Richtung gegeben.

Entscheidend sei jedoch, auch die Vereinigten Staaten ins Boot zu holen. „Denn wenn man die Vereinigten Staaten nicht in eine Lösung des Problems einbindet, dann werden alle diese schönen Versuche der übrigen Länder, andere Beziehungen aufzubauen, nicht funktionieren.“

Deshalb sei ein Neues Bretton-Woods-Abkommen notwendig. Die Macht, die derzeit den Westen beherrsche, „die Londoner City und die Wall Street, die auch hinter diesen Kriegsprovokationen und hinter vielen anderen Dingen stehen“, könne nur durch eine Vier-Mächte-Vereinbarung zwischen den Vereinigten Staaten, Rußland, China und Indien überwunden werden. Diese Kombination müsse eine globales Glass-Steagall-Bankentrennung durchsetzen, und ein Neues Bretton-Woods-System, „wie es Franklin Roosevelt beabsichtigte, das die Entwicklungsländer entwickelt; aber nicht mit den Methoden des 20. Jahrhunderts, sondern mit Methoden des 21. Jahrhunderts, die es den Ländern erlauben, auf die Ebene einer umfassenden Entwicklung zu springen, indem sie ihre Produktivität, ihren Lebensstandard, ihre Lebenserwartung steigern, und es ihnen erlauben, auf höchstem Niveau an den Früchten der Wissenschaft und Technologie teilzuhaben“.

Sie schloß ihre Ausführungen:

„Wir sollten uns heute vom Standpunkt von Schillers Universalgeschichte betrachten: Wie wollen Sie selbst gesehen werden, aus der Sicht ihrer Enkel und Urenkel? Sind wir jene Kraft, jene Generation, die die Transformation der Welt in ein neues Paradigma eingeleitet und zu ihr beigetragen hat, das den Kolonialismus beendet hat und das die Idee der einen Menschheit in die Geschichte der Menschheit eingeführt hat?

Kommen wir zurück zu der Idee des punctum saliens in der Geschichte, dem springenden Punkt, dem Punkt der Entscheidung, an der die gesamte moralische Kraft gefordert ist, die Dinge zu ändern, damit wir nicht in einer Tragödie enden, sondern eine neue, schönere Periode der menschlichen Zivilisation einleiten – das ist die Essenz unserer gegenwärtigen Lage. Arbeiten wir also vom Standpunkt des Geistes der Neuen Seidenstraße daran, wirklich menschlich zu werden, und lassen Sie uns das, im Sinne Percy Shelleys, zum wahren Geist unseres Zeitalters machen.“


Chinesisch-afrikanische Entwicklungspläne werden integriert

4. September 2018 – Am zweiten Tag des FOCAC-Gipfels in Beijing fand eine vom chinesischen Präsidenten Xi Jinping und dem südafrikanischen Präsidenten Cyril Ramaphosa gemeinsam geleitete Roundtable-Diskussion sowie eine Reihe von Nebenveranstaltungen zu Einzelfragen statt. Auf der Abschluß-Pressekonferenz des Gipfels gab Xi Jinping einen positiven Ausblick: „Wir werden Chinas Belt and Road Initiative (BRI) mit der Agenda 2063 der Afrikanischen Union, der Agenda 2030 der Vereinten Nationen und den Entwicklungsstrategien der afrikanischen Länder aufeinander abstimmen.“

Xi sagte: „Zusammen werden wir die gemeinsamen Interessen Chinas und Afrikas besser wahren, die Stärke der Entwicklungsländer erhöhen und die Welt zu einem gleichgewichtigeren und besseren Ort für alle machen.“

An die anderen „internationalen Partner“ Afrikas richtete Xi die folgenden Worte: „Wir hoffen, daß Afrikas internationale Kooperationspartner voneinander lernen, ihre jeweilige Stärke erhöhen, Synergien erzeugen und gemeinsam zu Frieden und Entwicklung in Afrika beitragen.“ Er dankte Präsident Ramaphosa für die enge Zusammenarbeit bei der Vorbereitung des Gipfels und hieß den senegalesischen Präsidenten Macky Sall als neuen afrikanischen FOCAC-Kovorsitzenden willkommen.

Präsident Ramaphosa erneuerte seine volle Unterstützung für die BRI: „Die von China vorgeschlagene Belt & Road Initiative eröffnet dem afrikanischen Kontinent große Möglichkeiten. Alle afrikanischen Länder akzeptieren und begrüßen die Initiative als besten Weg, die Herausforderungen Afrikas zu bewältigen.“ China und die afrikanischen Länder seien sich einig, enger zusammenzuarbeiten und Technologien und Errungenschaften zu teilen. Zudem führte er eine Reihe von Projekten an, darunter: Das chinesisch-afrikanische Kooperationszentrum für Meeresforschung und blaue Wirtschaft, das chinesisch-afrikanische Forschungszentrum für die Entwicklung grüner Landwirtschaft, das chinesisch-afrikanische Kooperationszentrum für Energietechnologie und das chinesisch-afrikanische Kooperationszentrum für Geowissenschaften.

Präsident Sall seinerseits drückte seine Freude darüber aus, FOCAC-Kovorsitzender sein zu können, und er sah „große Perspektiven“ für die kommenden Jahre bei einem größeren Engagement des privaten Sektors. „Wir werden unsere Beziehung auf eine höhere Ebene bringen,“ sagte er und nannte die jetzige Phase der chinesisch-afrikanischen Beziehungen ein „goldenes Zeitalter“.

Wann ergreift Deutschland endlich diese historische Chance und arbeitet mit?


China und Afrika: Interessengemeinschaft für die Menschheit

4. September 2018 – Die Beratungen auf dem Forum für Chinesisch-Afrikanische Kooperation (FOCAC), die am 3. Sept. in Beijing begannen, markieren eine historische Wende für die Menschheit. Die jahrhundertelange Kolonialzeit unter dem britischen Empire oder anderen Vorzeichen ist jetzt Vergangenheit. Unter dieser Prämisse stand die Auftaktrede des chinesischen Präsidenten Xi Jinping und der anderen hochrangigen Redner: Präsident Cyril Ramaphosa aus Südafrika für die BRICS-Länder, Präsident Paul Kagame von Ruanda, das derzeit den Vorsitz der Afrikanischen Union (AU) innehat, Antonio Guterres, Generalsekretär der Vereinten Nationen, und Moussa Faki Mahamat, Vorsitzender der AU-Kommission. Faki gab bekannt, daß die Afrikanische Union noch während seines Besuchs eine ständige Vertretung in Beijing eröffnen werde.

Allein der spektakuläre visuelle Rahmen der Versammlung unterstrich die große Bedeutung des Forums. Auf Plätzen auf der Bühne hinter dem Rednerpult mit Blick auf die über tausend Konferenzteilnehmer im Plenum saßen die Staats- und Regierungschefs von 53 afrikanischen Ländern. „Das Selbstvertrauen der afrikanischen Staatsführer befindet sich jetzt auf der Weltbühne,“ bemerkte hierzu die Präsidentin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche. In Zusammenarbeit mit China „wird Afrika das Machtzentrum der Zukunft sein.“

Präsident Xi gab spezifische Absichten und Pläne für gemeinsame Projekte bekannt und verwendete eindrucksvolle Bilder, um den Geist der Zusammenarbeit zu unterstreichen. „China und Afrika werden gemeinsam den Weg der Prosperität gehen,“ sagte er. Wir werden „mit einem Geist denken und mit einem Herz arbeiten.“
Hervorzuheben ist auch, daß Xi betonte, China sei bereit, mit anderen als internationale Partner zusammenzuarbeiten. China und Afrika werden ein Beispiel setzen und „eine gemeinsame Interessengemeinschaft für die gesamte Menschheit bilden.“ Er unterstrich dies mit einer metaphorischen Bemerkung: „Jeder, der sich auf einer Insel absondert, hat keine Zukunft.“ Aber er fügte sofort hinzu: „Jeder hat in sich ein kleines Stück der anderen.“

UN-Generalsekretär Guterres bezeichnete das FOCAC-Treffen als einen „historischen Moment“. Nachdrücklich betonte er, daß die chinesisch-afrikanische Zusammenarbeit und die Belt and Road Initiative inzwischen ein natürlicher Teil der UN-Agenda 2030 (zur Beendigung der Armut weltweit) sowie der AU-Agenda 2063 (der 50jährigen Entwicklungsperspektive der AU für Afrika) seien.

Xi verkündete einen Acht-Punkte-Aktionsplan für gemeinsame chinesisch-afrikanische Aktivitäten bis 2021. Sein Land werde in dieser Zeit Gelder in Höhe von 60 Mrd.$ bereitstellen, die sich in private Investitionen, staatliche Zuschüsse, Kredite usw. aufteilen.


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