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„Operation Warp Speed“ expandiert: Neuer Impfstoff und neue Behandlung

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Die von der Trump-Administration eingeleitete „Operation Warp Speed“, mit der die Entwicklung und Herstellung vielversprechender Impfstoffkandidaten gegen SARS-CoV2 beschleunigt werden soll, hat einen weiteren potentiellen Impfstoff zur Erprobung zugelassen. Novavax, ein Biotech-Unternehmen mit Hauptsitz in Maryland, gab am 7. Juli bekannt, dass es von der Regierung 1,6 Mrd. Dollar für die Arbeit an seinem Impfstoff, bekannt als NVX-CoV2373, erhalten hat, einschließlich für die Lieferung von 100 Mio. Dosen später im Jahr.

Zuvor hatten bereits Johnson & Johnson (März, 456 Mio. USD), Moderna (April, 483 Mio.$) und AstraZeneca (Mai, bis zu 1,2 Mrd. $) Unterstützung für Forschung, Herstellung und Vertrieb ihrer Impfstoffkandidaten erhalten.

Ebenfalls am 7. Juli gab die Firma Regenon bekannt, dass sie im Rahmen der „Operation Warp Speed“ einen Vertrag in Höhe von 450 Mio.$ für die Herstellung und Lieferung von REGN-COV2 erhalten habe, einem Cocktail aus zwei monoklonalen Antikörpern, die sowohl bei Infizierten als auch zur Prophylaxe für Beschäftigte im Gesundheitswesen und andere Hochrisikopatienten eingesetzt werden könnten. Der Cocktail befindet sich derzeit in Studienphase 2 (von 3) zur Behandlung von COVID-19 und in Studienphase 3 zur Verhinderung von Infektionen insgesamt. Wenn sich das Medikament als wirksam erweist, wird die US-Regierung die Dosen kostenlos (im Inland) zur Verfügung stellen und die Verteilung organisieren.


Dr. Fauci appelliert an die Jugend, Corona-Ansteckungen anderer zu vermeiden

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Dr. Tony Fauci, Direktor des Nationalen Instituts für Allergologie und Infektionskrankheiten (NIAID), hat einen eindringlichen Appell an junge Menschen gerichtet, sich darüber bewußt zu sein, daß sie, wenn sie sich mit SARS-CoV-2 infizieren, obwohl sie keine Symptome zeigen, andere anstecken können, die daran sterben könnten. Notwendige Vorsichtsmaßnahmen würden den Unterschied machen. Er betonte, daß „wir immer noch knietief in der ersten Welle“ der Coronavirus-Pandemie steckten, und berichtete, daß das Durchschnittsalter neuer Patienten in den USA in den letzten Monaten um etwa 15 Jahre gesunken sei. Auch wenn junge Menschen nicht ernsthaft erkranken, warnte er, COVID-19 könne sie trotz allem „wochenlang außer Gefecht setzen.“

Die Sterblichkeit in der Generation Y (in den 1980er und 1990er Jahren geboren) und bei Millenniums-Patienten sei, so Fauci, deutlich niedriger und viele dieser Fälle seien asymptomatisch. Aber er warnte: „Nur weil Sie 21 Jahre alt sind und vielleicht keine signifikanten Symptome haben, bedeutet das nicht, dass Sie nicht auch andere Menschen anstecken können, und ich denke, das ist etwas, worüber wir besorgt sind.“ Fauci forderte die jungen Menschen auf, sich darüber im klaren zu sein, daß sie bei einer Infektion die Krankheit auf Menschen mit hohem Risiko für schwere Erkrankungen übertragen könnten, und dann, „sind Sie Teil der Pandemie-Ausbreitung, weswegen es Ihre Verantwortung sich selbst gegenüber, aber auch gegenüber der Gesellschaft ist, eine Ansteckung zu vermeiden.“ (Hervorhebung hinzugefügt)

Ein Artikel in JAMA Neurology vom 1. Juli stellt fest, daß auch bei jungen Menschen und Kindern nach einer Coronavirus-Infektion schwere Komplikationen mit sekundären neurologischen Problemen und Hirnschäden auftreten können. Diese Erkrankung wird als „COVID-19 pädiatrisches multisystemisches Entzündungssyndrom“ bezeichnet, und man geht davon aus, daß es eine überschießende Immunantwort auf COVID-19 ist, ähnlich, aber schlimmer als die Kawasaki-ähnliche Entzündungserkrankung, die zuvor bei jungen Erwachsenen mit dem Coronavirus in Verbindung gebracht wurde. JAMA Neurology weist auf vermehrte Berichte hin, „daß Kinder eine systemische Entzündungsreaktion entwickeln, die eine intensive Betreuung erfordert,“ was darauf hindeute, daß „trotz der typischerweise leichten akuten Infektion bei Kindern ein hohes Risiko für ein sekundäres Entzündungssyndrom besteht.“


China plant weitere Magnetbahnstrecken

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China will Infrastrukturprojekte zu einem Kernstück seiner Strategie machen, um aus der pandemiebedingten Depression herauszukommen. ECNS berichtet im Detail, daß China langfristig bis zu neun Magnetschwebebahnen mit einer Gesamtlänge von über 1.000 Kilometern in sein Servicenetz aufnehmen wird: eine Touristen-Bahnlinie in der südwestchinesischen Provinz Yunnan, Intercity-Strecken und städtische Nahverkehrslinien in der nordchinesischen Provinz Shanxi, der nordwestchinesischen autonomen Region Xinjiang Uygur und der Provinz Sichuan in der südwestlichen Region des Landes.

Im Zusammenhang mit dem Ziel, bis Ende dieses Jahres Hochgeschwindigkeits-Magnetschwebebahnen mit einer Geschwindigkeit von 600 km/h zu betreiben, kündigte die ostchinesische Provinz Zhejiang an, 100 Milliarden Yuan (14,22 Mrd. US-Dollar) in eine Magnetschwebebahn-Verbindung zwischen Hangzhou und Schanghai zu investieren. So steht es im Verkehrsentwicklungsplan der Provinzregierung für die nächsten drei Jahrzehnte. Bei dieser Geschwindigkeit werde die 162 km lange Fahrt nur etwa 15 Minuten dauern, sagte Feng Hao, ein Forscher am Verkehrs-Institut der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission.
Neben der Region des Jangtse-Flussdeltas plant die Entwicklungs- und Reformkommission von Shenzhen den Bau von Magnetschwebebahnlinien entlang der Guangzhou-Shenzhen-Hochgeschwindigkeitsstrecke, um die Regional- und Hochgeschwindigkeitszüge in der Gegend zu entlasten, so die Kommission in einer im letzten Jahr veröffentlichten Machbarkeitsstudie. Diese zweite Guangzhou-Shenzhen-Hochgeschwindigkeitsstrecke soll im Jahr 2025 gebaut und voraussichtlich 2030 fertiggestellt werden, teilte die Regierung von Guangzhou 2019 mit.
Chengdu, die Hauptstadt der Provinz Sichuan, sieht in ihrem Verkehrsentwicklungsplan ebenfalls vor, in Zukunft Magnetschwebebahnverbindungen zwischen ihrer Stadt und Chongqing einzurichten.
Die China Railway Rolling Stock Corp, der nach Produktionsvolumen größte Hersteller von Schienenfahrzeugen Chinas, entwickelt ebenfalls auf Radtechnologie basierende Hochgeschwindigkeitszüge. Europa und Kanada hätten es in den letzten Jahren versäumt, im Wettbewerb mit China auf diesem Gebiet Schritt zu halten, sagte Chen Jian, ein Bahnexperte von der Chongqing Jiaotong-Universität.
Zusätzlich zu den drei bestehenden Magnetschwebebahnen in Peking, Shanghai und Changsha entstehen derzeit zwei Kurzstrecken-Magnetschwebebahnen in Qingyuan, Provinz Guangdong, und im Bezirk Fenghuang, Provinz Hunan. Beide sollen 2021 in Betrieb genommen werden, sagte die China State Railway Group, der Eisenbahnbetreiber des Landes.


Webcast: Putin: „Barbarisch, Alte für Corona zu opfern“

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Im Rückblick auf die Ereignisse der letzten Woche betonte Helga Zepp-LaRouche in ihrem Webcast immer wieder die Notwendigkeit, offen über das „größere Bild“ der laufenden Ereignisse zu diskutieren. Zum Beispiel hat die „Politisierung“ der SARS-Cov-2-Pandemie viele dazu gebracht, die reale Bedrohung für die Menschheit durch die sich weiter massiv ausdehnende Pandemie auszublenden. Durch den Hedonismus in den westlichen Kulturen sind zudem viele gleichgültig geworden gegenüber dem Leid von Millionen von Menschen, die in Ländern mit wenig entwickelten oder keinen Gesundheitssystemen leben.

Im Gegensatz dazu zitierte sie aus einer Erklärung Putins vom April, als dieser gefragt wurde, ob er befürchte, durch seine besorgten Äußerungen bezüglich der Pandemie könnte ihm vorgeworfen werden, „Teil der Verschwörung“ zu sein. In seiner Antwort betonte Putin das Menschenbild, das jeder Politik zugrunde liegen müsse, denn für ihn sei „das Leben der höchste Wert“ und müsse geschützt werden.

Man müsse diese Aussage Putins im Zusammenhang mit den Bemühungen Chinas sehen, in der Hochphase der dortigen Pandemie jedes Menschenleben zu retten. Dann müsse man Boris Johnsons Erklärung über einen New Deal im Sinne von Franklin Delano Roosevelt und Präsident Trumps eindringliche und leidenschaftliche Bekräftigung der Souveränität im Sinne der Gründungsväter am Mount Rushmore sehen – dann sei klar, daß ein baldiges Gipfeltreffen dieser Nationen möglich sei, um die Ideen der Amerikanischen Revolution, FDRs New Deal und die Vier Gesetze von LaRouche zusammenzubringen. Aus diesem Grund versuchen die Briten und ihre Verbündeten, den Betrug mit der russischen „Kopfgeldaffäre“ hochzuspielen, den Zepp-LaRouche „die lächerlichste Geschichte, die ich je gehört habe,“ nannte.

Wir müssen die Dynamik ändern, schloss sie, indem wir einen „Chor von Stimmen schaffen, die einen Gipfel fordern.“ Sie unterstrich die Bedeutung der wachsenden internationalen Jugendbewegung, um dies zu erreichen.

 

 


Rjabkow: Lösung der Weltprobleme erfordert die Teilnahme Chinas; P5-Gipfel notwendig

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Der stellvertretende russische Außenminister Sergej Rjabkow sagte der Nachrichtenagentur TASS am 4. Juli, daß es jetzt keine Verhandlungen gebe und auch keine Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten gegeben habe über eine russische Teilnahme an einem erweiterten G7-Treffen, wie es Präsident Trump im Mai vorgeschlagen hatte, insbesondere weil dieser Vorschlag China ausschließt. Er bekräftigte nochmals, was russische Diplomaten bereits gesagt hatten, als die Idee erstmals vorgeschlagen wurde: „Die Idee des sogenannten erweiterten G7-Gipfels ist fehlerhaft, denn es ist uns nicht klar, wie die Autoren dieser Initiative den chinesischen Faktor berücksichtigen wollen. Ohne China ist es einfach unmöglich, bestimmte Themen in der modernen Welt zu diskutieren.“
Der US-Botschafter in Russland, John Sullivan, hatte am Tag zuvor gegenüber RBC TV erklärt, Washington sei „mit dem russischen Außenministerium und mit den anderen G7-Regierungen darüber im Gespräch, ob es eine angemessene Rolle für Rußland in der G7 gibt.“
Rußland arbeite stattdessen an seinem Vorschlag für ein Gipfeltreffen der fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates, sagte Rjabkow: „Dies ist ein völlig anderes Format. Wir glauben, daß die Arbeit in diesem Format, auch zu den dringendsten aktuellen Fragen, optimal ist…. Wir haben den anderen Partnern in den P5 entsprechende Vorschläge unterbreitet und warten auf ihre Reaktion.“
Präsident Trump hatte im Mai den Vorschlag der USA verkündet, das G7-Treffen neben Rußland auch auf Australien, Südkorea und Indien auszudehnen. Laut Reuters hat Australien die Einladung der USA zur Teilnahme angenommen.


Lyndon LaRouche muß jetzt rehabilitiert werden!

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Dr. Chandra Muzaffar, Politikwissenschaftler, Islamwissenschaftler und Aktivist aus Malaysia, übermittelte dem Schiller-Institut am 26. Juni die folgende Botschaft. Er ist der Präsident der Internationalen Bewegung für eine gerechte Welt (JUST).

 
Ich plädiere erneut für die Rehabilitierung des verstorbenen Lyndon LaRouche, Jr. Seine Inhaftierung war ungerecht. Seine Strafe war bösartig. Man hofft, daß Donald Trump durch eine Anordnung des Präsidenten das Unrecht, das einem amerikanischen Patrioten angetan wurde, der versuchte, einige der Gründungsideale der Vereinigten Staaten von Amerika wiederherzustellen, aufheben und verwerfen wird, so daß dies wesentlich zum größeren Wohlergehen der gesamten Menschheitsfamilie beitragen würde.
Wenn wir Lyndon LaRouche rehabilitieren wollen, sollten wir die Relevanz und die Bedeutung einiger seiner kreativen, dynamischen Ideen unterstreichen. In einer Zeit, in der Millionen von Amerikanern und Menschen auf der ganzen Welt ohne Arbeit sind, dürfen wir nicht vergessen, daß er ein leidenschaftlicher Verfechter der Schaffung von Millionen produktiver Arbeitsplätze im Nahrungsmittelsektor, im Gesundheitswesen, in der Infrastrukturentwicklung und bei Kapitalgütern war. Er war ein prinzipientreuer Kritiker der monetaristischen, spekulativen, menschenfeindlichen kapitalistischen Wirtschaft, die die USA und die Welt übernommen hatte. Imperialistische britische Eliten, argumentierte Lyn ständig, standen hinter diesem parasitären System.
Sein Eintreten für die Entwicklung der globalen Infrastruktur in den neunziger Jahren – Straßen und Brücken und physische Verbindungen – entsprang seinem Engagement für eine produktive Binnenwirtschaft. In gewisser Weise fand seine globale Vision in Chinas Belt & Road Initiative (BRI), dem größten Infrastrukturprojekt der letzten Jahrzehnte, ihren Ausdruck. Die BRI hat nicht nur das Potenzial, die physische Welt zu verändern, sondern auch die Fähigkeit, den Lebensstandard von Millionen und Abermillionen von Menschen auf dem Planeten zu verbessern.
Um sich für das Wohlergehen der Menschen einzusetzen, sollte LaRouche gefeiert, nicht verachtet werden.

Petition: LaRouche rehabilitieren


Internationale LaRouche Jugendbewegung ruft zur Rehabilitierung von Lyndon LaRouche auf

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Ein Chor verschiedener Stimmen antwortet auf den Aufruf von Theo Mitchell, ehemaliger Staatssenator von South Carolina, was getan werden kann, um Lyndon LaRouche zu rehabilitieren und das weltweit grassierende Unrecht zu korrigieren. Führungspersönlichkeiten der Internationalen LaRouche Jugendbewegung sprachen auf der Konferenz des Schiller-Instituts am 27. Juni über die dringende Notwendigkeit, eine neue Generation von Führungskräften dazu zu begeistern, auf der Ebene von Lyndon und Helga LaRouche zu denken.

Petition: LaRouche rehabilitieren


Ein Fall der „Faulen Vernunft“: Was hinter der Rebellion der Amerikaner gegen Wissenschaft und Autorität steckt

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Dr. Anthony Fauci, Direktor des Nationalen Instituts für Allergologie und Infektionskrankheiten einer Einrichtung der Nationalen Gesundheitsinstitute (NIH), hat vor kurzem emphatisch auf das Problem der Wissenschafts- und Autoritätsfeindlichkeit der amerikanischen Bevölkerung hingewiesen, welche der Ergreifung erforderlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie im Wege stehen. Anfang dieser Woche erklärte er in einer Anhörung im US-Kongreß: „Ich denke, die Haltung, Autoritäten und wissenschaftliche Daten abzulehnen, ist sehr beunruhigend. Wir befinden uns mitten in einem katastrophalen Ausbruch, und wir müssen uns wirklich von wissenschaftlichen Prinzipien leiten lassen.“

Beispiele dafür gibt es im Überfluß. Nehmen wir den Fall einer Studentengruppe in Tuscaloosa/Alabama, die gerade mit Covid-19 diagnostiziert wurden, nachdem sie „Covid-Partys“ im Rahmen eines Wettbewerbs besucht hatten, um zu sehen, wer sich als erster mit dem Virus anstecken kann, berichtete ein Stadtratsmitglied am 1. Juli gegenüber ABC News. Sonya McKinstry, Stadträtin von Tuscaloosa, sagte, daß die Organisatoren der Partys absichtlich Gäste einladen, die Covid-19 haben. „Sie legen Geld in einen Topf und versuchen, Covid zu bekommen. Wer zuerst Covid bekommt, bekommt den Topf. Es macht keinen Sinn; sie tun es absichtlich.“

Das kann auch nicht als bloße Kindereien abgetan werden. In Rockland County/New York haben sich so viele Einwohner strikt geweigert, mit den Behörden bei der Ermittlung von Kontaktpersonen zusammenzuarbeiten, daß der Bezirk gezwungen war, den Prozess mit Vorladungen durchzusetzen. NBC New York berichtete am 1.7.2020:

„Die Gesundheitsbehörden untersuchen eine neue Gruppe von acht oder mehr COVID-19-Fällen in Rockland County, die mit einer großen Feier Anfang des Monats in Verbindung stehen, aber sie haben Probleme mit der Ermittlung von Kontaktpersonen, weil die Menschen sich weigern zu kooperieren. Der Bezirk plant, wie während des Masernausbruchs vor einigen Jahren Zwangsvorladungen zu erlassen, um die Menschen dazu zu zwingen, mit den Kontaktermittlern zusammenzuarbeiten, die sich darum bemühen, einen neuen potenziellen Ausbruch einzudämmen… Diese Feier, die mit dem neuen potenziellen Cluster in Verbindung steht, war die erste von drei großen Feiern in Rockland County in den letzten zwei Wochen. Informierten Quellen zufolge wurde sie am 13. Juni von jemandem in New City ausgerichtet, der zu dieser Zeit an einem Coronavirus erkrankt war. Bezirksbeamte sagten am Mittwoch, daß der Gastgeber wußte, daß die Gäste symptomatisch waren, und die Party trotzdem abhielten.“

Einblicke in solche Probleme, die sowohl „linke“ Radikale als auch „rechte“ Libertäre im Land betreffen, gab Gottfried Leibniz schon vor 310 Jahren in seiner Theodizee (1710):

„Zu allen Zeiten hat die Menschen ein Trugschluß beunruhigt, welchen die Alten die Faule Vernunft nannten, weil er dahin führte, nichts zu tun oder wenigstens sich um nichts zu kümmern und nur seinen Neigungen zum unmittelbaren Genusse zu folgen. Denn, sagte man, wenn das Zukünftige notwendig ist, so wird das, was kommen muß, eintreten, gleichviel, was ich auch tun mag…

Die falsche Auffassung des Begriffes der Notwendigkeit, hat in ihrer Anwendung auf das Handeln zu dem sogenannten Mohammedanischen Schicksal (Fatum Mahometanum), dem Schicksal bei den Türken, Anlaß gegeben, weil man von den Türken meint, daß sie den Gefahren nicht aus dem Weg gehen und selbst die Orte nicht verlassen, wo die Pest herrscht, und zwar aus Gründen, welche den erwähnten gleichen…

Indeß zeigt sich, daß die Mehrzahl der Menschen und selbst der Christen bei ihren Handeln auch etwas Mischung mit dem türkischen Schicksal eintreten lassen, wenn sie sich dessen auch nicht genügend bewußt sind. Sie verharren allerdings bei offenbaren Gefahren, oder bei sichern und großen Glücksfällen nicht in Untätigkeit und Nachlässigkeit; denn sie werden z. B. nicht versäumen, ein einstürzendes Haus zu verlassen oder sich von einem Abgrunde, der auf ihrem Weg sich öffnet, wegzuwenden; sie werden auch in der Erde nach dem Schatz graben, der schon halb entdeckt ist, und nicht warten, bis das Schicksal ihn vollends hervortreten läßt; ist dagegen das Gute oder das Übel noch entfernt und zweifelhaft und das Schutzmittel beschwerlich oder nicht genehm, so gilt uns die Faule Vernunft für gut. Handelt es sich z.B. um die Erhaltung unserer Gesundheit und selbst unseres Lebens vermittelst einer zuträglichen Lebensweise, so entgegnen die Leute, denen man einen solchen Rat gibt, sehr oft, daß unsere Tage gezählt seien und daß es vergeblich sei, gegen das zu kämpfen, was Gott uns bestimmt habe. Dabei ergreifen aber dieselben Leute mit Hast die lächerlichsten Mittel, wenn das vernachlässigte Übel sich nähert…

Man wird die Faule Vernunft benutzen, welche sich auf das unvermeidliche Schicksal stützt, um damit sich die Überlegung, welche sich gehört, zu ersparen…“


Für eine „Rooseveltsche“ Lösung der Existenzkrise der Menschheit

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2. Juli – Der 4. Juli, der Jahrestag der Unterzeichnung der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung, läßt sich am besten dadurch begehen, daß wir den Geist dieses universellen Dokuments in die Zukunft übertragen, um ein dringendes Gipfeltreffen der führenden Politiker der Welt im Sinne des New Deal und der Politik der guten Nachbarschaft des amerikanischen Staatsmannes Franklin Delano Roosevelt (FDR) einzuberufen. In ihrem wöchentlichen Webcast griff die Gründerin und Präsidentin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, gestern die Ankündigung des britischen Premierministers Boris Johnson auf, daß seine Regierung eine Wirtschaftspolitik im Stile von Roosevelts New Deal betreiben wolle, indem sie erklärte:

„Wenn es Boris Johnson [mit dem New-Deal-Ansatz] ernst wäre und er sofort einer Teilnahme an dem von Putin geforderten Gipfel zustimmen und er darauf pochen würde, daß der New Deal in der Tradition Franklin D. Roosevelts zum Thema eines solchen P5-Gipfels gemacht wird, dann könnte er ernst genommen werden, und es wäre tatsächlich ein nützlicher Beitrag.“

Es besteht kaum Zweifel daran, daß ein solcher Ansatz vom chinesischen Präsidenten Xi Jinping begrüßt würde, denn er erklärte bereits bei einem Besuch in den USA 2016 vor Geschäftsleuten in Seattle: „In meinen jungen Jahren… habe ich mich für die Lebensgeschichte und das Denken von Washington, Abraham Lincoln, Franklin Roosevelt und anderen amerikanischen Staatsmännern interessiert.“

Gleiches gilt für den russischen Präsidenten Wladimir Putin, der sich bei seiner Forderung nach einer neuen, globalen Sicherheitsarchitektur in seiner berühmten Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2007 auf FDRs Politik nach dem Zweiten Weltkrieg bezog: „Es ist bekannt, daß das Feld der internationalen Sicherheit weit über Fragen der militärischen und politischen Stabilität hinausgeht. Es geht um die Stabilität der Weltwirtschaft, die Überwindung der Armut, wirtschaftliche Sicherheit und einen Dialog der Kulturen. Dieser allumfassende, unteilbare Charakter der Sicherheit drückt sich in dem grundlegenden Prinzip aus, daß ,die Sicherheit eines jeden, die Sicherheit aller ist‘. Franklin Roosevelt formulierte es in den ersten Tagen nach Beginn des Zweiten Weltkriegs folgendermaßen: ,Wenn der Frieden irgendwo gebrochen wurde, ist der Frieden aller Länder überall in Gefahr‘. Diese Worte sind auch heute noch aktuell.“

Präsident Trump hat sich bei zahlreichen Gelegenheiten ebenfalls direkt auf FDR bezogen, unter anderem bei seiner Siegesrede in der Wahlnacht 2016, als er feststellte: „Die vergessenen Männer und Frauen unseres Landes werden nicht länger vergessen sein.“ Präsident Trumps führenden Rolle bei einem solchen internationalen Gipfeltreffen wäre auch die perfekte Erwiderung auf die von London ausgehenden Bemühungen, ihn seines Amtes zu entheben – entweder aktuell mit frei erfundenen Skandalen (wie dem absurden russischen „Kopfgeld“-Schwindel) oder indem man Trump die Schuld an der Wirtschafts- und Coronakrise gibt, die tatsächlich durch die jahrzehntelange britische Politik der wirtschaftlichen Plünderung verursacht wurde.

Genauso besteht kein Zweifel daran, daß die globale systemische Zusammenbruchskrise ein solches Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs dringend erforderlich macht. Es ist gleichgültig, in welchem Rahmen es stattfindet – als Vier-Mächte-Treffen der USA, Chinas, Russlands und Indiens, wie Lyndon LaRouche lange forderte, oder als Treffen der fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats, wie Putin es forderte – entscheidend ist, daß der Übergang zu einem Neuen Paradigma des Weltfriedens auf der Grundlage weltweiter Wirtschaftsentwicklung auf der Tagesordnung steht.


Webcast: Während der 4. Juli näher rückt sind die Optionen für die Menschheit klar: Amerikanische Revolution oder Jakobiner Terror

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In ihrem neuen Webcast hat Helga Zepp-LaRouche alle Regierungen und alle Menschen angesichts der Krise auf der Welt vor die Wahl gestellt: Entweder setzen sich die Ideen durch, die zur Gründung Amerikas als Verfassungsrepublik geführt haben, oder das Chaos, das die britisch gelenkten Jakobiner in Frankreich entfesselten, wird die Welt in ein dunkles Zeitalter stürzen.

An vielen Fronten sind die britischen imperialen Kräfte am Werk: Im Unwillen vieler, sich der Realität der Coronavirus-Pandemie zu stellen; in der neuesten, von der New York Times verbreiteten Version von Russiagate gegen Präsident Trump; und in der erneuten britischen Einmischung in Hongkong. Auf der Konferenz des Schiller-Instituts am 27. Juni wurden klare Alternativen zu diesen Provokationen diskutiert. Auch die Initiative des russischen Präsidenten Putin für einen P5-Gipfel ist sehr wichtig, denn was wir brauchen, ist Dialog, nicht Geopolitik und Ideologie.

Wir haben heute die Wahl zwischen der Amerikanischen Revolution und der Französischen Revolution, sagte sie. Friedrich Schiller und seine Verbündeten hofften damals, daß die Französische Revolution die Errungenschaften der Amerikanischen Revolution wiederholen würde. Stattdessen übernahm der jakobinische Terror die Macht und verwandelte den Aufruhr in einen Alptraum. Um dem welthistorischen amerikanischen Unabhängigkeitstag am 4. Juli gerecht zu werden, forderte sie die Zuschauer auf, an die beste Tradition der amerikanischen Republik anzuknüpfen, den Einsatz für das Gemeinwohl. Die dringende Einberufung eines Gipfeltreffens der Großmächte wäre ein guter Schritt in diese Richtung.

 

 


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