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India's Permanent Representative to the U.N., T S Tirumurti

„Caesar-Sanktionen“ der USA von Indien bei U.N. kritisiert

Am 16. März sprach sich der Ständige Vertreter Indiens bei den Vereinten Nationen, Botschafter T.S. Tirumarti, gegen die humanitäre Katastrophe aus, die u.a. aus den von den USA verhängten sogenannten „Caesar-Sanktionen“ gegen Syrien, resultiert. Tirumarti sagte, die Sanktionen sollten „gelockert“ werden und forderte die internationale Gemeinschaft auf, „mit einem Gefühl der Dringlichkeit“ zu handeln, um dem syrischen Volk zu helfen. Er sagte, es sei „dringend notwendig, die humanitäre Hilfe für alle Syrer im ganzen Land zu erhöhen, ohne Diskriminierung, Politisierung und ohne Vorbedingungen.“

Die „Caesar-Sanktionen“ sind Teil des National Defense Authorization Act 2020 und traten am 17. Juni 2020 in Kraft. Sie haben mehr als 90% aller Syrer unter die Armutsgrenze gedrückt. In seiner Erklärung zeigte James Jeffrey, der US-Sondergesandte für Syrien, die unter voller Rückendeckung des damaligen US-Außenministers Pompeo vorangetriebene Heuchelei der US-Politik und die tatsächliche Absicht des Gesetzes auf. Während er darauf bestand, daß die USA nicht den totalen Sieg fordern und nicht sagen würden, „daß Assad gegen muß“, sagte Jeffrey, daß es das Ziel des Gesetzes sei, „jedem Beteiligtem klarzumachen, daß der Wiederaufbau von Assads Syrien nicht ohne Caesar-Sanktionen ablaufen wird“, d.h. solange es in Damaskus keine Regierung gebe, die die US-Forderungen mit „echtem Eifer“ ausführen würde (er meinte vorauseilenden Gehorsam). Später stellte er klar, daß jede Einzelperson oder jede Nation, die sich in Syrien wirtschaftlich engagiert, „ein potenzielles Sanktionsziel ist.“

Die Sanktionen resultierten aus einer Sammlung von Photos, die von einem Überläufer zusammengestellt wurde und angeblich Opfer der brutalen Assad-Regierung zeigen. Sie wurde der Oppositionsgruppe „Syrian National Movement“ zugespielt, die sie an Human Rights Watch (HRW) weiterleitete, die sie dann wiederum in einem 86-seitigen Bericht mit dem Titel: „Wenn Tote sprechen könnten: Massentötungen und Folter in Syriens Hafteinrichtungen“ veröffentlichten. Kritiker des Berichts weisen darauf hin, daß von den mehr als 28.000 enthaltenen Photos nur ein „paar Dutzend“ von HRW-Aktivisten bestätigt werden konnten, die behaupteten, „Dutzende von Geschichten“ von Menschen, die in syrischen Haftanstalten starben, akribisch überprüft zu haben. Viele der anderen Photos zeigten syrische Soldaten, die von Terroristen ermordet wurden oder Opfer von terroristischen Attentaten und Bombenanschlägen wurden.

Bei der Verabschiedung des Gesetzes im US-Kongress wurde kein Wort über die Opfer der US-Folter im Irak oder in Afghanistan, die zivilen Opfer des „Kriegs gegen den Terror“ und die Millionen, deren Leben durch die Sanktionen gefährdet ist, verloren. In diesem Zusammenhang ist ebenso bemerkenswert, das Julian Assange, der als Herausgeber von Wikileaks geheime US-Dokumente über Folter und andere Gräueltaten der US-Militärs und Sicherheitskräfte im Irak und in Afghanistan veröffentlichte, in einem Londoner Gefängnis verrotten und auf seine Abschiebung in die USA warten muß. Er wird nicht, wie der syrische Überläufer und die HRW-Aktivisten, als Held gefeiert.

Das Schiller-Institut fordert die sofortige Aufhebung der Sanktionen.


Erklärung von China-Kennern aus der ganzen Welt

Seit einiger Zeit eskaliert eine internationale Anti-China-Kampagne, bei der Denkfabriken, Mainstream-Medien und Strategiepapiere aller Art ein Bild von China und seinen angeblichen Absichten zeichnen, das einfach falsch und hochgefährlich ist. Es wird damit ein Feindbild erzeugt, das im schlimmsten Fall zum Krieg führen kann.

Wir, die Unterzeichner, haben direkte Erfahrungen mit China gemacht, über längere Zeiträume und in sehr unterschiedlichen Bereichen. Wir haben dort gewohnt, gearbeitet oder durch wiederholte Reisen und in akademischer oder unternehmerischer Zusammenarbeit mitverfolgt, wie sich die chinesische Gesellschaft seit der Erschütterung durch die Kulturrevolution auf beispiellose Weise transformiert hat.

Die dem Wohl der Bevölkerung verpflichtete Politik der Staatsführung der VR China und der außerordentliche Fleiß des chinesischen Volkes haben 850 Millionen Menschen aus der Armut befreit. Chinas Bevölkerung ist jetzt wesentlich optimistischer in Bezug auf die Zukunft als die des Westens, wo die Armut in Folge der neoliberalen Politik wieder zunimmt. Das Vertrauen in die Regierung ist wesentlich größer als bei uns, eine Tendenz, die durch die effektive Weise, wie China die COVID-19-Pandemie in den Griff bekommen hat, noch verstärkt und verdeutlich wurde.

China ist eine 5000 Jahre alte Kulturnation, die bis zum 17. Jahrhundert technologisch führend war. Deshalb ist es nur angemessen, daß China heute mit einer Bevölkerung von 1,4 Milliarden Menschen einen ebenbürtigen Platz auf der Weltbühne anstrebt. Der eigene Charakter des „chinesischen Sozialismus“ ist sehr stark geprägt von der zweieinhalb Jahrtausende alten konfuzianischen Tradition und der Orientierung des modernen Staatsgründers Sun Yat-sen an Lincoln. Obwohl die Chinesen die Tradition von Karl Marx hochhalten, ist ihr aktuelles Wirtschaftssystem weit mehr auch vom Amerikanischen System des Alexander Hamilton beeinflußt, und Friedrich List ist der bekannteste nicht-chinesische Ökonom in China. China lernt von den Besten.

China hat eine sehr reiche Kultur, der Philosophie, der Dichtung, Malerei, Architektur und einer wunderschönen Volksmusik. Präsident Xi Jinping betont die Bedeutung der ästhetischen Erziehung vor allem der Jugend als Voraussetzung für die Entwicklung eines schönen Geists, eine Idee, die – vermittelt durch Cai Yuanpei, dem ersten Erziehungsminister der ersten chinesischen Republik – im Übrigen von Friedrich Schiller und von Wilhelm von Humboldt stammt.

Der Erfolg der chinesischen Politik mit ihrer Betonung von wissenschaftlichem und technologischem Fortschritt und Innovation demonstriert, daß China etwas richtig macht, was wir im Westen anscheinend vergessen haben. Wir sollten lieber auf das Angebot der Kooperation eingehen, als auf Konfrontation zu setzen. Wir sollten an den großen Philosophen und Miterfinder der modernen Mathematik Gottfried Wilhelm Leibniz und dessen Sicht von China anknüpfen, und in einem Dialog der Kulturen einen Weg finden, die herausfordernden Krisen zu lösen, die die ganze Menschheit herausfordern.

Unterzeichner:

– Helga Zepp-LaRouche, Gründerin und Präsidentin, Schiller-Institut, Deutschland

– Jacques Cheminade, Präsident, Solidarité et Progrès, Frankreich

– Dr. Uwe Behrens, Logistik-Manager und Autor, Berlin, Deutschland

– Prof. Dr. Ole Doering, Berlin, Deutschland, und Changsha, China

– Marcelo Muñoz, Gründer und ehem. Präsident von Cátedra China (Spanien) mit China-Erfahrungen seit 1978, Spanien

– Simón Levy, Gründer von Cátedra México-China an der Nationalen Autonomen Universität von Mexico (UNAM), Mexiko

– Sebastiano Brusco, Pianist, Italien

– Jacqueline Myrrhe, freie Journalistin für Raumfahrt, Neubrandenburg, Deutschland

– Frau Mileva, Opernsängerin, Deutschland

– Professor Elena Baschenowa und Prof. Andreij Ostrowskij, Fernost-Institut der Russischen Akademie der Wissenschaften, Rußland

– Prof. Mohamed Ali Ibrahim, Ph.D, Professor für Ökonomie, Gründer und ehem. Dekan der Hochschule für Internationalen Transport und Logistik AASTMT, ehem. Direktor der AASTMT-Abteilung Port Said, ehem. Berater des Ägyptischen Verkehrsministers, Ägypten

– Prof. Ing. Zamir Ahmed Awan, Sinologe, ehem. Diplomat, Redakteur, Analyst, Non-Resident Fellow am CCG (Center for China and Globalization) der Nationalen Universität für Wissenschaften und Technologie (NUST), Islamabad, Pakistan

– Yiorgos Veis, Botschafter ad honorem, stellv. Erster Sekretär der griechischen Botschaft in Beijing 1991-1994, Generalkonsul in Hong Kong 2000-2004, Dichter, Griechenland

– Leonidas Chrysanthopoulos, Botschafter ad honorem, stellv. Botschafter an der griechischen Botschaft in Beijing (1991-1993), Griechenland

– Jürgen Heiducoff, Afghanistanveteran und Autor, Deutschland

– Prof. Dr.-Ing Reinhold Meisinger, Deutschland

– Leena Maliki, Opernsängerin, Schweden,

– Associate Professor Verner D. Worm, Abteilung für internationale Wirtschaft, Verwaltung und Business, Copernhagen Business School, Dänemark

– Enzo Siviero, Brückenbauer, Rektor der eCampus Online-Universität, Italien

– Ing. Spartak Nano, Vizepräsident von Confindustria, Albanien

– Professor Blagoje Babic, Serbien

– Carlo Levi Minzi, Pianist, Italien

– Mr. Thore Vestby, ehem. Mitglied des norwegischen Parlaments, Mitgründer der Ichi Foundation, Norwegen

– Jasminka Simić, PhD, Redakteurin und Journalistin von Radio-Television of Serbia, Belgrad, Serbien

– Bernd Matthes, Consultant, Dresden, Jinan-Deutschland Büro, Deutschland

– Haider Alrubaye, Präsident der Irakisch-Chinesischen Freundschafts-Gesellschaft, Ehrenmitglied der Vereinigung der Handelskammern, Irak

– Professor Wilfried Schreiber, Militärökonom, Philosoph, Friedensforscher, Deutschland

– Dr. Alawi Swabury, ESSB KG / Europe-Asia-Africa Consulting Institute Berlin, Deutschland

– Ruben Dario Guzzetti, Analyst für internationale Angelegenheiten, Argentinisches Institut für Geopolitische Studien (IADEG), Argentinien

– Andrea Szegö, Professor für Soziologie (PhD), Budapest, Ungarn

– Živadin Jovanović, Präsident des Belgrade Forum for a World of Equals, Serbien

– Bassam El Hachem, Professor für Politische Soziologie an der Doktorandenschule der Künste, Human- und Sozialwissenschaften der Libanesischen Universität, Libanon

– DeWayne Hopkins, Alderman at Large der City of Muscatine, Iowa; ehem. Bürgermeister von Muscatine, Vereinigte Staaten

– Michele De Gasperis, Gründer und Präsident des italienischen Belt and Road Instituts, Italien

– Prof. Dr. Wolf Dietrich Karl Rückert, Industrieberater, Nachkomme des Dichters Friedrich Rückert, Österreich

– George Floras, Managing Partner, Belt and Road Associates, Griechenland.

– Elisabeth Kiderlen, CEO, Hainan Treasure Business Consulting Services, (U.S. Staatsbürgerin, seit 17 Jahren in China).

– Mario Cavolo, Senior Fellow, Center for China & Globalization

– Eduardo Klinger Pevida, Direktor, Zentrum für China und Asien Studien und die Analysen , Dominikanische Republik

– Herr Shakeel Ahmad Ramay, Direktor des China Center, Pakistan’s Sustainable Development Policy Institute.            

– Herr Seymur Mammadov, Direktor des International Expert Club EuarasiaAZ, Aserbaidschan.

– Dr. Wei – Jiang Xu, Lehrerin und Forscherin, INSA Hauts-de-France, Frankreich

– Bruno Guigue, Forscher für politische Philosophie, Frankreich

– Ehemaliger US-Senator Mike Gravel (D-Alaska, 1969-1981); zweimaliger Kandidat für die Nominierung der Demokraten für das Amt des US-Präsidenten, er ist landesweit bekannt für seine energischen, aber erfolglosen Versuche, die Wehrpflicht während des Vietnamkriegs abzuschaffen, und dafür, daß er 1971 die damals als geheim eingestuften Pentagon Papers, unter persönlichem Risiko an die Öffentlichkeit brachte

– Luis González, Sinologe, ehemaliger Direktor des Außenministeriums für asiatische und ozeanische Angelegenheiten, Dominikanische Republik

– Mme Anne Lettrée, Psychologin und Soziologin in Geopolitik, Moderne und zeitgenössische Kunsthistorikerin, Spezialistin für zeitgenössische chinesische Kunst, Geschäftsführerin der Silk Road Business School, Frankreich

– Ignacio Ramos Ph.D. 达奇 博士, Professor und Delegierter für chinesische Angelegenheiten Professor 教授,中国事务主管, Abteilung für Internationale Beziehungen 国际关系处, Päpstliche Universität Comillas 卡米亚斯大 , Madrid, Spanien

– Dr. Kevin Yiding Wang, Ph D. INSA Lyon, Gründer und CEO von CEIFC Consulting (Sino-Europäische Vereinigung für wirtschaftlichen und kulturellen Austausch und Zusammenarbeit), Frankreich

– Néstor Restivo, Journalist und Historiker, Argentinien

– Jason Li, PhD, CEO, America Organics LLC, Vereinigte Staaten

– Colin Mackerras, AO, FAHA, Professor Emeritus, Griffith University, Queensland, Australien

– Peter Achten, Journalist

– Stephen Brawer, Stellvertretender Vorsitzender des Belt and Road Institute in Schweden, Vorsitzender von S. Bennett Brawer Philosophical, Education and Consultation, Schweden

– Frans Vandenbosch, Mitbegründer und leitender Berater am International Institute on Governance and Strategy (IIGS) Think Tank in Beijing; und Autor von „Statecraft and Society in China“ über Graswurzelpolitik und Nachbarschaftsaktivitäten in China, Flandern

– Han Dongping, Professor für Politikwissenschaft; North Carolina, Vereinigte Staaten

– Godfree Roberts, Autor des Buches „Why China Leads the World“ und Herausgeber des Newsletters „Here Comes China“.

– Yasiru, Ranaraja, Gründer und Direktor der Belt & Road Initiative Sri Lanka (BRISL) www.brisl.org und Journalist, Sri Lanka,

– Dev & Ingrid Nazareth, Kanadier im Ruhestand, Kanada

– Alejandro Yaya, Vizepräsident des Zivilen Instituts für Raumfahrttechnologie von Argentinien, Argentinien

– Lutz Pietrusky, Diplom-Ingenieur, Deutschland

– Yaping Wang, Krankenschwester im Ruhestand, Deutschland

– Marina Körber, Stuttgart, Deutschland

– Zhao Yinong, CEO gbtimes.com (gegründet, um den Dialog zwischen Europa und China zu fördern), Finnland

– Prof. Fabio Massimo Parenti, Sinologe (Italien), Associate Professor an der China Foreign Affairs University, Peking

– Flavio Grotti, Tianjin, China

– Maria Morigi, Archäologin, Wissenschaftlerin für orientalische Religionen, Autorin, (Triest, Italien)

– Dr. Jean-Pierre Voiret, ehem. Lehrbeauftragter für China-Geschichte beim Ostasiatischen Seminar der Universität Zürich, Schweiz

– Qirui Li, Doktor der Philosophie und Forscher am Exzellenzcluster – „Africa Multiple“, Universität Bayreuth, Deutschland

–  Wei Ling Chua, Autor, Australien

– Dr. Simon Nigg, Finanzingenieur, Schweiz

– Habib Ghanim, Geschäftsmann, Vereinigte Staaten

– Li Huan, Generalrepräsentant der Handelsabteilung der chinesischen Provinz Shaanxi in Frankreich

– Hervé Machenaud, ehemaliger Direktor für den Asia-Pazifik-Raum der Electricité de France, Beijing, China

– Sultan M. Hali Group Captain (Retd.), Autor von sechs Büchern über China und häufiger Besucher Chinas zum Studium, zur Forschung und zur Teilnahme an internationalen Seminaren, Pakistan

– David Le Blanc, Master of Engineering, MBS, MBA, General Manager für in Australien investierende chinesische Produktionsunternehmen, China

– Ulf Sandmark Vorsitzender des Schiller-Instituts in Schweden,
Vorsitzender des Belt and Road Institute in Schweden – BRIX, Schweden

– Chen Li, Berater, Experte für chinesische Investitionen in Europa, Frankreich

– Stéphane Muller-Margot, Senior-Berater (Entwicklungsstrategien), Chengdu, China

– Bruno Lhopiteau, Unternehmensleiter, Shanghai, China

– Nicolas Milonas, Unternehmensleiter, seit 17 Jahren dauerhaft in China ansässig, berät und unterstützt europäische Unternehmen bei der Ansiedlung in China, Shanghai, China

– Gregory de Richemont, Gründer von „Le Son International“, 10 Jahre in China, Shanghai, China


Wenn Sie China-Kenner sind und diesen Aufruf ebenfalls unterstützen wollen, schicken Sie bitte eine Email mit Ihrem Namen, Ihrer Position und/oder einer kurzen Beschreibung Ihrer Erfahrungen mit China an Madeleine Fellauer (madeleine.fellauer@schiller-institut.de)


Video: Kardinal Zenari — Uns läuft die Zeit davon, um die Sanktionen gegen Syrien zu beenden!

Helga Zepp-LaRouche betont die Dringlichkeit, die sogenannten Caesar-Sanktionen gegen das syrische Volk aufzuheben und zitiert in diesem Zusammenhang den Appell des syrischen Kardinals Mario Zenari, die Sanktionen zu beenden. Sie erklärte, es gebe nichts „Humanitäres“ an der Tatsache, daß Kinder (aufgrund der Sanktionen) verhungern und Krankenhäuser und medizinische Versorgung auf Basis eines weiteren, von britischen und US-amerikanischen Regimewechsel-Netzwerken erfundenen, betrügerischen Narrativs geschlossen werden. Wir müssen darauf bestehen, daß jeder politische Entscheidungsträger, der sich nicht gegen diesen Betrug ausspricht, mitschuldig an jedem Tod in Syrien und im Jemen ist.


Dr. Osterholm: Coronavirus ist weltweit wie ein „Hurrikan der Kategorie 5“

Dr. Michael Osterholm, Epidemiologe und Covid-Berater des US-Präsidenten, hat im amerikanischen Fernsehen am 4. April auf die offensichtlich globale Natur der Coronavirus-Pandemie hingewiesen und angemahnt, daß sich die Menschen dringend diese Tatsache bewußt machen sollten. Er sagte: „Wir befinden uns weltweit wie in einem Hurrikan der Kategorie 5. Wir werden in den nächsten zwei Wochen die höchste Anzahl an Neuinfektionen seit Beginn der Pandemie sehen. Was die Vereinigten Staaten betrifft, so stehen wir erst am Anfang der neuen Welle.“ Dr. Osterholm, der das Zentrum für Infektionskrankheiten und Forschungspolitik (CIDRAP) in Minnesota leitet, schloß sich den Bemerkungen der CDC-Direktorin Rochelle Walensky an, die in der letzten Woche erklärt hatte, die Situation in den Vereinigten Staaten sei überhaupt nicht unter Kontrolle. Sie habe das Gefühl, daß ein „drohendes Unheil“ auf uns zukomme, denn die Amerikaner hätten keine realistische Vorstellung davon, was der Anstieg der Fallzahlen im ganzen Land bedeute. Osterholm verwies außerdem darauf, daß der starke Anstieg der Fallzahlen auf die britische Variante B.1.1.7 zurückzuführen sei.

„Wir sind weltweit das einzige Land,“ so Osterholm, „wo die Infektionszahlen aufgrund dieser Variante ansteigt, aber gleichzeitig öffnen wir, anstatt zu schließen. Tatsächlich kollidiert beides miteinander, und wir werden eine noch wesentlich höhere Zahl von Fällen erleben.“ Er warnte besonders davor, daß die britische Variante Kinder und junge Menschen viel stärker betreffe.



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Mit vereinten Kräften gegen Pandemie und Hungersnot

Komitee für die Coincidentia Oppositorum

von Lynne Speed

11. April – Die Welt hat nun einen neuen, schrecklichen Meilenstein erreicht: weltweit mehr als drei Millionen Todesfälle durch COVID-19. Da die Infektionsraten in vielen Ländern ansteigen und sich neue Virus-Varianten durchsetzen, ist es so offensichtlich wie nie zuvor, daß konzertierte und koordinierte Schritte der wichtigsten Regierungen dringend notwendig sind. Eine noch größere Zahl von Menschenleben ist nun vom Hungertod bedroht. Der Direktor des UN-Welternährungsprogramms David Beasley warnt, daß bis zu 270 Millionen Menschen aufgrund der verschärften Bedingungen durch Kriege, der Pandemie, Heuschreckenplagen und anderen Katastrophen akut gefährdet sind. Zeitgleich sind Bauern in Ländern mit der höchsten Produktivität der Welt – Frankreich, Deutschland, Indien – mit ihren Traktoren auf den Straßen, um gegen niedrige Preise und neue Agrardiktate zu protestieren, die sie ruinieren und zu einer weltweiten Nahrungsmittelknappheit führen. Die US-Landwirte kämpfen um die nackte Existenz ihrer unabhängigen Familienbetriebe.

Genau diesen schmerzlichen Ausblick will das Komitee für die Coincidentia Oppositorum ändern. Das Komitee wurde im Sommer 2020 von der Gründerin und Vorsitzenden des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, und Dr. Joycelyn Elders, der ehemaligen Surgeon General der Vereinigten Staaten, ins Leben gerufen. Bislang waren die von den führenden Regierungen ergriffenen Maßnahmen, mit einigen bemerkenswerten Ausnahmen und der Arbeit internationaler Hilfsorganisationen, völlig unzureichend, um diese Krise zu bewältigen. Wenn wir die Probleme der Menschheit lösen wollen – Pandemien, Hunger und Armut beseitigen – brauchen wir eine neue Art des Denkens. Helga Zepp-LaRouche betonte die Notwendigkeit, auf der Ebene des Zusammenfalls der Gegensätze (Coincidentia Oppositorum) zu denken. Diese Methode wurde von dem Theologen und Wissenschaftler Kardinal Nikolaus von Kues (1401-1464) entwickelt und von Mahatma Gandhi und Dr. Martin Luther King, Jr. in ihrer Herangehensweise für den gewaltfreien Widerstand eingesetzt. Es ist entscheidend, daß Regierungen zusammenarbeiten, um 1. umfangreiche Nothilfeprogramme in Gang zu setzen; 2. moderne Gesundheitssysteme in jedem Land aufzubauen, einschließlich einer vollständigen Infrastruktur und geschultem Personal; und 3. überall unabhängige landwirtschaftliche Familienbetriebe zu schützen und auszubauen.

Das Komitee bringt Menschen guten Willens unterschiedlicher Herkunft zusammen, insbesondere Jugendliche, soziale Aktivisten, Religionsvertreter, Landwirte, medizinisches Personal und andere, die sich nicht nur um ihre eigenen Probleme, sondern um die Krise der gesamten Menschheit kümmern wollen. Es verfolgt die Idee, in einigen, zu Beginn kleinen, aber wohl durchdachten Pilotprojekten zu demonstrieren, daß sich tragische Umstände abmildern lassen und notwendige großangelegte Maßnahmen durch Regierungen und andere Institutionen angeregt werden können.

Das erste Projekt betrifft die Community Health Workers, ein Projekt in der Hauptstadt Washington, D.C. für das sich die ehemalige Surgeon General und Leiterin des Komitees, Dr. Jocelyn Elders, seit langem einsetzt. Das zweite Projekt umfasst die Lieferung von medizinischem Material, Nahrungsmitteln und Saatgut nach Mosambik.

Zwei Pilotprojekte

Washington, D.C. Der 8. Stadtbezirk im District of Columbia (D.C.) hat derzeit die höchste COVID-19-Infektions- und Todesrate in ganz Washington, D.C. Hier kämpfte das Schiller-Institut vor 20 Jahren um den Erhalt des D.C. General Hospitals, des ehemaligen großen öffentlichen Krankenhauses mit Vollversorgung für die meist armen, überwiegend schwarzen Bewohner der Gegend. Dr. Walter L. Faggett, ehemaliger Medizinischer Chefkoordinator für den District of Columbia, wurde kürzlich zum Vorsitzenden der Pandemie-Notarbeitsgruppe für den 8. Stadtbezirk ernannt. Er berichtete auf der jüngsten internationalen Konferenz des Schiller-Instituts (weitere Informationen siehe unten), daß die Arbeitsgruppe nun das von Dr. Elders vertretene Konzept der Jugendbrigaden als kommunale Gesundheitshelfer nutzt. Sie klären ihre Mitbürger über Maßnahmen zum Schutz der öffentlichen Gesundheit und zur Überwindung von Impfängsten auf; sie vereinbaren Termine, sorgen für den Transport usw. Studenten aus den Bereichen Medizin und Krankenpflege, aber auch aus anderen Studienrichtungen, werden an den Hochschulen im Großraum Washington, D.C. zur Unterstützung rekrutiert. Es beteiligen sich u.a. die University of the District of Columbia, die Howard University und die Morgan State University in Baltimore.

Das Ziel ist es, die Impfbereitschaft bei allen über 16-Jährigen bis zum 1. Mai zu erhöhen, sodaß der Impfstoff, sobald dieser verfügbar ist, so vielen wie möglich verabreicht werden kann. Washington D.C. als Hauptstadt der Nation wäre ideal dafür geeignet, als Ausgangspunkt für die Ausbreitung eines solchen Programms auf Städte und Bezirke im ganzen Land und sogar auf der ganzen Welt zu dienen. Ähnliche Programme werden derzeit in East St. Louis, Illinois, Natchez, Mississippi, Detroit, Michigan, und anderen Orten diskutiert oder initiiert. Es sind bereits Telefonkonferenzen mit Studenten aus den Vereinigten Staaten und ihren Kollegen in Afrika geplant.

Mosambik. Das Komitee für die Coincidentia Oppositorum hat in Zusammenarbeit mit der Golden State Medical Association, dem kalifornischen Zweig der National Medical Association (NMA), eine große Aktion für die Lieferung von medizinischen Hilfsgütern, Lebensmitteln und Saatgut nach Mosambik im Südosten Afrikas gestartet. Mit 31 Millionen Einwohnern ist es eines der ärmsten Länder und jüngsten Bevölkerungen der Welt (das Durchschnittsalter liegt bei 17 Jahren). Terroranschläge in der nördlichen Provinz Cabo Delgado haben mehr als 670.000 Menschen zu Binnenflüchtlingen gemacht. Es herrscht chronischer Hunger; über die Hälfte der Kinder ist unterernährt. Wirbelstürme haben vor kurzem große Schäden angerichtet. In den überfüllten Notunterkünften und Lagern fehlt es an elementarsten Dingen wie Seife, was zum Ausbruch von Cholera, Malaria und COVID-19 beiträgt. Die Störung der Aprilernte und der Neuaussaat hat schwerwiegende Folgen.

Das Ziel des Komitees ist es, so schnell wie möglich eine Lieferung von Lebensmitteln, medizinischen Hilfsgütern und Saatgütern nach Mosambik zu organisieren und gleichzeitig in den USA und international die Notwendigkeit einer weltweiten Mobilisierung von Regierungen und Institutionen zur Sicherung der Gesundheit aller Menschen in den Blick der Öffentlichkeit zu rücken. Mehrere führende Agrar- und Militärexperten schließen sich uns an, um diese Mission zu unterstützen und bekannter zu machen.

Das Komitee beabsichtigt, Nahrungsmittel (Mais- und Sojamehl, getrockneten Fisch usw.), Saatgut, Wasserreinigungstabletten und medizinische Hilfsgüter (Schutzausrüstungen, Medikamente, Verbandsmaterial usw.) zu liefern, die sowohl in den USA als auch direkt in Afrika beschafft werden, um die Transportkosten zu minimieren.

Pressemitteilung des Komitees für die Coincidentia Oppositorum: Das Mosambik-Projekt – Medizinische Versorgung, Nahrungsmittelhilfe und Saatgut für die Zukunft

Unsere Mission

Dr. Khadijah Lang, Präsidentin der Golden State Medical Association und Vorsitzende des NMA-Rates für internationale Angelegenheiten, hat in ihrem Schlußwort während der internationalen Konferenz des Schiller-Instituts am 21. März sehr schön den Geist erfasst, mit dem wir an die Verantwortung herangehen sollten, die jeder von uns in der aktuellen Krise trägt. Sie erklärte:

„Alles, was wir heute gesagt haben, ist verbunden mit der Herausforderung an uns, einen Weg zu finden, wie wir etwas bewirken können; sei es in einem kleinen Dorf oder in einer kleinen Provinz, um damit der Welt zu zeigen, was getan werden kann. Wie wir helfen können, indem wir zusammenkommen und mit unseren Ressourcen zusammenarbeiten, um vor Ort etwas zu verbessern. Hoffentlich werden andere dadurch inspiriert und motiviert, dasselbe anderswo zu tun. So oft denken die Leute, wenn sie nicht die volle Kontrolle über eine Situation haben, daß es nichts gibt, was sie tun können. Aber ich denke, es ist wichtig für uns alle zu erkennen, daß wir alle eine Menge tun können. Es muß nicht unbedingt etwas sein, wo man die volle Kontrolle hat. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Gemeinsam können wir das schaffen.“

Dr. Khadijah Lang


Weitere Informationen über das Komitee für die Coincidentia Oppositorum:

Kontakt: Lynne Speed lynnespeed@schillerinstitute.org

Schauen Sie sich die Konferenz „Die Welt am Scheideweg: Zwei Monate unter der Neuen US-Regierung“ an.


Komitee für die Coincidentia Oppositorum- Das Mosambik-Projekt

Pressemitteilung des Komitees für die Coincidentia Oppositorum (Zusammenfall der Gegensätze):

Das Mosambik-Projekt – Medizinische Versorgung, Nahrungsmittelhilfe und Saatgut für die Zukunft

Diese Mitteilung des Komitees für die Coincidentia Oppositorum im Schiller-Institut wird international verbreitet.

Ungerechtigkeit überall ist eine Bedrohung für die Gerechtigkeit überall. Wir sind in einem unausweichlichen Netzwerk der Gegenseitigkeit gefangen, das in einem einzigen Kleidungsstück des Schicksals verbunden ist. Was auch immer einen direkt betrifft, betrifft alle indirekt.“

-Rev. Martin Luther King Jr.,

Brief aus dem Gefängnis in Birmingham, 16. April 1963

Ungerechtigkeit überall ist eine Bedrohung für die Gerechtigkeit überall. Wir sind in einem unausweichlichen Netzwerk der Gegenseitigkeit gefangen, das in einem einzigen Kleidungsstück des Schicksals verbunden ist. Was auch immer einen direkt betrifft, betrifft alle indirekt.“

Rev. Martin Luther King Jr., Brief aus dem Gefängnis in Birmingham, 16. April 1963

Das Komitee für die Coincidentia Oppositorum (Zusammenfall der Gegensätze) des Schiller-Instituts, das von Helga Zepp-LaRouche, Gründerin des Schiller-Instituts, und Dr. Joycelyn Elders, ehemals Surgeon General der USA, gegründet wurde, hat eine Initiative ins Leben gerufen, um Menschen guten Willens unterschiedlicher Herkunft zusammenzubringen, insbesondere Jugendliche, soziale Aktivisten, Religionsvertreter, Landwirte, medizinisches Personal und andere, die sich nicht nur um ihre eigenen Probleme, sondern um die Krise der gesamten Menschheit kümmern wollen. Das Komitee will die Tradition der gewaltfreien direkten Aktion von Dr. Martin Luther King und Mahatma Gandhi wiederbeleben. Es verfolgt die Idee, in einem Pilotprojekt – beginnend in Mosambik – zu demonstrieren, daß sich tragische Umstände abmildern lassen und notwendige großangelegte Maßnahmen angeregt werden können.

Der Direktor des UN-Welternährungsprogramms (WFP), David Beasley, warnt, daß derzeit das Leben von 270 Millionen Menschen durch Hungersnot bedroht ist. Es ist entscheidend, daß Regierungen zusammenarbeiten, um 1. umfangreiche Nothilfeprogramme in Gang zu setzen; 2. moderne Gesundheitssysteme in jedem Land aufzubauen, einschließlich einer vollständigen Infrastruktur und geschultem Personal; und 3. überall landwirtschaftliche Familienbetriebe zu schützen und auszubauen.

Unsere ersten Bemühungen konzentrieren sich auf die Lieferung von medizinischen Hilfsgütern, Nahrungsmitteln und Saatgut nach Mosambik im Südosten Afrikas. Mit 31 Millionen Einwohnern ist es eines der ärmsten und jüngsten Länder der Welt (das Durchschnittsalter liegt bei 17 Jahren). Terroranschläge in der nördlichen Provinz Cabo Delgado haben mehr als 670.000 Menschen zu Binnenflüchtlingen gemacht. Es herrscht chronischer Hunger, über die Hälfte der Kinder ist unterernährt. Wirbelstürme haben vor kurzem große Schäden angerichtet. In den überfüllten Notunterkünften und Lagern fehlt es an elementarsten Dingen wie Seife, was zum Ausbruch von Cholera, Malaria und COVID-19 zu führen droht. Die Störung der Frühjahrsernte und der Neuaussaat hat schwerwiegende Folgen.

Zeitgleich sind Bauern in Ländern mit der höchsten Produktivität der Welt – Frankreich, Deutschland, Indien – mit ihren Traktoren auf den Straßen, um gegen niedrige Preise und neue Agrardiktate zu protestieren, die sie ruinieren und zu einer weltweiten Nahrungsmittelknappheit führen.

Das Ziel des Komitees ist es, so schnell wie möglich eine Lieferung von Lebensmitteln und medizinischen Hilfsgütern nach Mosambik zu organisieren und gleichzeitig in den USA und international die Notwendigkeit einer weltweiten Mobilisierung von Regierungen und Institutionen zur Sicherung der Gesundheit aller Menschen in den Blick der Öffentlichkeit zu rücken. Mehrere führende Agrar- und Militärexperten schließen sich uns an, um diese Mission zu unterstützen und bekannter zu machen.

Das Komitee arbeitet mit der Golden State Medical Association (GSMA), dem kalifornischen Zweig der National Medical Association (NMA) zusammen, um dieses Projekt zu ermöglichen, da sie frühere Erfahrungen mit humanitären Hilfen für Mosambik haben. Die GSMA hat zusammen mit dem Rat für internationale Angelegenheiten der NMA mehrere Missionen in Mosambik durchgeführt und kennt die dortige Situation gut. Die GSMA hat bereits Kontakte zur Regierung und zu medizinischem Personal vor Ort in Mosambik geknüpft, die eine sichere und effiziente Lieferung von Gütern an die Bedürftigen gewährleisten können.

Das Komitee beabsichtigt, Nahrungsmittel (Mais- und Sojamehl, getrockneten Fisch usw.), Saatgut, Wasserreinigungstabletten und medizinische Hilfsgüter (Schutzausrüstungen, Medikamente usw.) zu liefern, die sowohl in den USA als auch direkt in Afrika beschafft werden, um die Transportkosten zu minimieren.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Lynne Speed, Komitee für die Concidentia Oppositorum

lynnespeed@gmail.com

001-201-562-9890


Daniel Marmolejo benennt „britische Krone“ hinter supranationalem Angriff auf Mexiko; zitiert Schiller-Institut, EIR

In einer Diskussion am 5. April auf Sin Censura Internet TV, einer beliebten Seite für Unterstützer des mexikanischen Präsidenten Andres Manuel Lopez Obrador (AMLO), warnte der mexikanische Enthüllungsjournalist Daniel Marmolejo – der auf der Konferenz des Schiller-Instituts am 20. und 21. März gesprochen hatte – supranationale Kräfte seien darauf aus, AMLOs tägliche Pressekonferenzen abzuschalten und unabhängige Stimmen wie seine eigene zu zensieren. Um diesen Vorwurf zu untermauern, verlas Marmolejo eine Veröffentlichung des Schiller-Instituts vom 28. März, aus der hervorging, daß die Nichtregierungsorganisation (NGO) Artikel 19, die Mitte März eine Breitseite gegen Lopez Obradors Pressekonferenzen lanciert hatte, eine in London ansässige Nichtregierungsorganisation sei, aber „sie ist nicht sehr mexikanisch und auch nicht besonders `nicht-staatlich‘.“ Er berichtete, EIR habe recherchiert, daß knapp 60% der Gelder dieser „mexikanischen“ NGO aus Zuwendungen internationaler privater Stiftungen stammten und 40% von „diplomatischen Vertretungen in Mexiko und Entwicklungsagenturen“, und las die Liste aus der EIR-Berichterstattung vor: die britische, holländische und deutsche Botschaft, das US-Außenministerium, die NED (National Endowment for Democracy), George Soros, Ford Foundation, etc.

Marmolejo fasste seine Botschaft zusammen: Die Kraft hinter dem Angriff auf AMLOs Regierung und Mexiko sei die britische Krone, die Supranationalisten, der militärisch-industrielle Komplex der USA, die alle entschlossen seien, den Neoliberalismus in Mexiko wiederherzustellen – was seinen Gastgeber, Vicente Serrano, verblüffte. Marmolejo und Serrano gingen dann auf den „Sumpf“ der mexikanischen politischen Machtkämpfe im Vorfeld der entscheidenden Zwischenwahlen im Juni ein, wobei Marmolejo jedoch mehrmals betonte, daß sich die Menschen inmitten der Diskussion verschiedener korrupter mexikanischer Figuren und Kräfte, einschließlich derer, die in AMLOs Morena-Partei eindringen würden, daran erinnern sollten, daß hinter all dem die britische Krone und ihre Verbündeten stünden, die versuchten, Mexiko zu zerstören.


Erklärung des Schiller-Instituts: Präsident Alberto Fernández nach China; Ibero-Amerika zum Mars!

Das Schiller-Institut hat heute die folgende Erklärung in spanischer Sprache zur weiten Verbreitung in Ibero-Amerika und Spanien herausgegeben.

Die bevorstehende China-Reise des argentinischen Präsidenten Alberto Fernández im Mai 2021, bei der er eine Absichtserklärung mit China über die Belt & Road Initiative – das globale Infrastrukturprojekt, an dem fast 150 Nationen beteiligt sind – unterzeichnen soll, stellt eine einzigartige strategische Gelegenheit dar.

1) Ganz Iberoamerika kann einen riesigen Schritt machen, um endlich aus der Zwangsjacke der finanziellen Ausplünderung durch das sterbende System der Londoner City und der Wall-Street auszubrechen und sich statt dessen mit der Belt & Road Inititative, die manchmal auch als Neue Seidenstraße bezeichnet wird, und ihrem hochtechnologischen, wissenschaftsgetriebenen Entwicklungsansatz zu verbinden.

2) Eine Achse Argentinien-Mexiko kann entstehen, um eine Politik mit geänderten Spielregeln in der westlichen Hemisphäre vorzuschlagen: daß China und die USA gemeinsam – durch kooperative Bemühungen um die Ausweitung der BRI – an der Entwicklung der mexikanisch-zentralamerikanischen Region im engeren Sinne sowie der gesamten iberoamerikanischen Region zusammenarbeiten. Eine solche Entwicklung ist der Weg – der einzige Weg – um den Drogenhandel, die verzweifelte Migration, die Banden, die Armut und die COVID-19-Pandemie zu stoppen.

„Aber ist das möglich?“, werden die Leute skeptisch fragen. Können wir die Armut wirklich beenden? Nun, schauen Sie sich China an, wo 850 Millionen Menschen in 40 Jahren aus der Armut befreit wurden. Wenn China es schaffen kann, warum nicht auch wir?

Können kleine Nationen tatsächlich darauf hoffen, die fortschrittlichste Wissenschaft zu beherrschen und dabei zu helfen, Durchbrüche für die gesamte Menschheit zu entwickeln? Nun, schauen Sie sich die winzigen Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und ihre historische Leistung an, einen Orbiter zum Mars zu schicken. Wenn die VAE das können, warum nicht auch wir?

Können wir die USA und China wirklich dazu bringen, bei der Entwicklung Mexikos und ganz Nord- und Südamerikas zu kooperieren, anstatt auf Konfrontation und Krieg zuzusteuern, was nur den geopolitischen Interessen des Establishments dient? Ja – wenn die USA zu ihrer Vernunft und zur Politik ihrer größten Söhne zurückkehren: Washington, Lincoln, Franklin Roosevelt und Lyndon LaRouche. Die gegenwärtige Zusammenbruchskrise des westlichen Finanzsystems hat diese Möglichkeit zu einer Notwendigkeit gemacht – wenn die USA selbst den unvermeidlichen Untergang der Wall Street überleben wollen.

Der Schlüssel dazu ist der Weltraum, beginnend mit einem internationalen, auf 50 Jahre angelegten Projekt zur kernfusionsbetriebenen Erforschung und Kolonisierung von Mond und Mars, an dem sich die Nationen Iberoamerikas – insbesondere ihre Jugend – beteiligen müssen.

Zufälligerweise befinden sich auf dem südamerikanischen Kontinent zwei der weltbesten Startplätze für die Raumfahrt: Alcântara in Brasilien und Kourou in Französisch-Guayana. Sie liegen sehr nahe am Äquator, was ein großer Vorteil für Weltraumstarts ist. Darüber hinaus haben Argentinien und Brasilien beide sehr bedeutende Raumfahrtkapazitäten, die als Eckpfeiler für die Zusammenarbeit mit China, den Vereinigten Staaten und anderen Raumfahrtnationen wie Rußland und Indien dienen können, um diese Startplätze an diesen beiden Orten als Zentren der wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung für die gesamte Region zu entwickeln.

Der argentinische Präsident Fernández sollte während seiner bevorstehenden Reise nach China, insbesondere vor dem Hintergrund seiner sich entwickelnden engen Arbeitsbeziehung mit dem mexikanischen Präsidenten Andrés Manuel López Obrador, von der bereits die gesamte Region profitiert, mit einer Mission im Namen von ganz Iberoamerika betraut werden. Zusätzlich zu dem Paket argentinischer Infrastrukturprojekte, einschließlich der Kernenergie, das er mit Chinas Präsident Xi Jinping besprechen will, sollte Fernández auch große überregionale Entwicklungsprojekte vorschlagen, insbesondere im Bereich der Raumfahrt.

Konkret sollte er vorschlagen, zwei polytechnische Institute oder Institute für weltraumwissenschaftliche Bildungsaktivitäten zu gründen: eines in Argentinien und eines in Mexiko – vielleicht in der Stadt Querétaro in der Nähe von Mexiko-Stadt. Diese beiden Zentren werden als Zentren der internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit und als Pole des erzieherischen und technologischen Fortschritts dienen, die erforderlich sind, um den gesamten Kontinent in diese Art der hochtechnologischen Raumfahrtentwicklung einzubinden. Sie werden Zentren der entstehenden Neuen Weltraum-Seidenstraße sein.

Der andere entscheidende Bereich für die Zusammenarbeit ist die Entwicklung sowohl der Wissenschaft als auch der Gesundheitsinfrastruktur, die benötigt wird, um die COVID-19-Pandemie zu besiegen – und jede weitere neue Pandemie, die auftauchen und die Menschheit bedrohen könnte. Auch hier ist die argentinisch-mexikanische Zusammenarbeit führend und muß als Hebel genutzt werden, um internationale Unterstützung für die gesamte Region zu gewinnen.

Das Schiller-Institut hat seit langem eine ganze Reihe von regionalen Infrastrukturprojekten als Teil der Weltlandbrücke vorgeschlagen. Wir erwähnen hier einige der wichtigsten davon:

1) Bau einer Reihe bi-ozeanischer Eisenbahnkorridore in Südamerika, die den Atlantik mit dem Pazifik verbinden (einschließlich einer Nordbrasilien-Peru-Route; einer Zentralbrasilien-Bolivien-Peru-Route; und einer Südbrasilien-Argentinien-Paraguay-Uruguay-Chile-Route). Alle sind realisierbar, alle sind notwendig.

2) Bau einer Nord-Süd-Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnlinie, die sich von Feuerland im Süden bis zu einem Tunnel durch die Beringstraße im Norden erstreckt und dabei Südamerika, die Darienlücke und ganz Mittelamerika und Mexiko durchquert. Dies wären Entwicklungskorridore von etwa 100 km Breite, mit integrierter Energie-, Industrie-, Landwirtschafts- und Kommunikationsinfrastruktur entlang der Strecke. Das würde Millionen von neuen produktiven Arbeitsplätzen entlang der Route schaffen, was die unabdingbare Voraussetzung für die Bekämpfung der Armut und der damit verbundenen Drogenhandels- und Migrationsprobleme in der Region ist.

3) Errichtung neuer Zentren für die Industrialisierung von Rohstoffen in ganz Iberoamerika, wie z.B. ein großes Stahlproduktionszentrum in der Nähe der Mutún-Eisenmine in Bolivien; Aluminiumwerke in der Nähe des reichlich vorhandenen Bauxits in Jamaika, Guyana und Surinam; und so weiter. Beendigung der neokolonialen Ausplünderung von Rohstoffen, um in der Lage zu sein, die Auslandsschulden (mehrfach) zu bezahlen, was nur Armut und Verwüstung hinterläßt.

4) Wir brauchen Kernenergie, und zwar jede Menge davon, sowie den gesamten technologischen Fortschritt, der mit dieser neuen Energieplattform verbunden ist – insbesondere bei unserem Übergang zur Fusionsenergie. Solar- und Windenergie sind ein schlechter Witz. Ihre geringe Energieflußdichten, ihre hohen physikalisch-ökonomischen Kosten und ihre inhärent unverläßliche Natur bedeuten eine Rückkehr zur technologischen Plattform des Mittelalters, mit einem entsprechenden Zusammenbruch der Bevölkerung auf mittelalterliches Niveau. Der Green New Deal ist nichts anderes als die alte, unwissenschaftliche malthusianische Entvölkerungspolitik mit einem frischen Anstrich (grün).

Diese malthusianische Agenda, die für den globalen Klimagipfel am 22. und 23. April geplant ist und am Earth Day beginnen soll, muß vollständig abgelehnt werden. Nationen wie Indien, China und andere haben bereits den Anfang gemacht. In der Tat sollte der Earth Day einfach gestrichen und durch einen menschlicheren Feiertag ersetzt werden: Dem Mars-Tag!

Die bevorstehende Reise von Präsident Alberto Fernández nach China kann der erste Schritt zur Beteiligung Iberoamerikas an der Mission der Menschheit zum Mars werden.


US-Außenministerium eskaliert Provokationen gegen China

Am selben Tag, als Außenminister Tony Blinken mit dem französischen und dem deutschen Außenminister sprach, um „ihre [gemeinsame] unerschütterliche Unterstützung für die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine zu bekräftigen, … sowie auf die Notwendigkeit hinwies, daß Russland seine gefährliche und unverantwortliche Rhetorik beenden, seine militärische Aufrüstung auf der besetzten Krim und entlang der ukrainischen Grenzen sowie die einseitigen russischen Provokationen entlang der Kontaktlinie in der Ostukraine einstellen solle“, beschloß das Außenministerium, daß es ein guter Zeitpunkt sei, auch gegen China zu eskalieren, und zwar mit neuen Richtlinien zur US-Zusammenarbeit mit Taiwan.


Wie es in der Mitteilung des Außenministeriums heißt, sollen die Richtlinien „das Engagement der US-Regierung mit Taiwan fördern, das unsere sich vertiefenden inoffiziellen Beziehungen widerspiegelt. Die Richtlinien unterstreichen, daß Taiwan eine lebendige Demokratie und ein wichtiger Sicherheits- und Wirtschaftspartner ist, der auch eine Kraft des Guten in der internationalen Gemeinschaft darstellt. Diese neuen Richtlinien liberalisieren die Richtlinien für Kontakte mit Taiwan, in Übereinstimmung mit unseren inoffiziellen Beziehungen, und schaffen Klarheit in der gesamten Exekutive über die effektive Umsetzung unserer ‚Ein-China‘-Politik, die sich am Taiwan Relations Act, den drei Joint Communiqués und den Sechs Zusicherungen orientiert. Die neuen Richtlinien wurden nach einer Überprüfung herausgegeben, wie sie im Taiwan Assurance Act festgelegt sind.“ Das stellt – ohne jeden Zweifel – Klarheit her…


WFP-Direktor Beasley wirbt für Dokumentarfilm „Hunger Ward“ über Unterernährung im Jemen

Ein neuer Dokumentarfilm über die humanitäre Krise im Jemen mit dem Titel „Hunger Ward“(Hunger-Station) wurde heute online veröffentlicht. Nach der Vorstellung des Films führten der Direktor des Welternährungsprogramms David Beasley und die Filmemacherin Skye Fitzgerald eine Live-Diskussion (siehe https://www.hungerward.org/).


Der neue halbstündige Film konzentriert sich auf die schreckliche Notlage und die Sterblichkeitsrate von unterernährten Kindern im Jemen und zeigt Aufnahmen aus dem Sadaqa-Krankenhaus in Aden, dem größten Krankenhaus des Landes, und der Aslan-Klinik, dem größten Behandlungszentrum für Unterernährung im Nordjemen. Die Szenen und die Worte der medizinischen Leiter – Dr. Aida Alsdeeq in Aden und Krankenschwester Mekkiah Mahdi in der Aslan-Klinik – sind ergreifend. Der Film zeigt auch die grauenvolle Tragik der Trümmer eines saudischen Raketenangriffs auf eine Trauergemeinde im Jemen, wo die Schuhe von Dutzenden von Toten noch in den Trümmern verstreut liegen. Im Abspann wird schlicht festgestellt, daß Saudi-Arabien mit Unterstützung der USA immer noch Krieg gegen den Jemen führt, und daß Frankreich, Deutschland und andere Nationen, sowie die Houthis mitschuldig daran sind.


Beasley warf im Vorfeld der Veröffentlichung ein Schlaglicht auf diesen Dokumentarfilm, um die Weltöffentlichkeit auf die wachsende Hungersnot im Jemen und international aufmerksam zu machen, indem er am 7. April in einem virtuellen Forum am Biden Institute an der Universität von Delaware sprach. In seiner Rede vor einem studentischen Publikum betonte Beasley wiederholt, daß der Krieg aufhören müsse und die Hungersnot „menschengemacht“ sei. Er sagte, daß er in den nächsten zehn Tagen Haiti, Honduras, Guatemala und, wenn möglich, Venezuela besuchen werde, da sich die Ernährungssituation dort [ebenfalls] verschlechtere.
Beasley gab den Studenten aus Delaware einen Tatsachenbericht über den heutigen Welthunger und dessen Zunahme. Er sagte, daß es bei seinem Amtsantritt 2017 weltweit 700 Millionen Hungernde gab, davon 80 Millionen am Rande des Hungertodes. Diese Zahl der am Rande des Hungertodes Stehenden stieg auf 135 Millionen, kurz bevor COVID-19 begann. Heute liegt sie bei 270 Millionen. Davon sind 34 Millionen kurz vor dem Verhungern. Er nannte es Phase 3 bis 4 (auf der UN-Skala mit der Bezeichnung IPC: Integrierte Phasenklassifizierung: 1) reale, aber minimale Ernährungsunsicherheit; 2) angespannte Unsicherheit; 3) Ernährungskrise; 4) Notfall; 5) Verhungern).


Beasley ging auf eine „Aufschlüsselung nach Ländern“ ein, entsprechend der IPC-Skala. Dazu gehören zum Beispiel 19-21 Millionen Menschen in der Demokratischen Republik Kongo in Phase 4, sowie 19 Millionen in Afghanistan in Phase 3 bis 4. „Syrien implodiert“ und Haiti ist in der Krise, sagte er.


Beasley forderte weitere 5 Milliarden US-Dollar für die weltweite Hungerbekämpfung, zusätzlich zur laufenden Nahrungsmittelunterstützung. „Wir haben einen Impfstoff gegen den Hunger … er heißt Nahrung“, betonte er. Als sich in der anschließenden Fragerunde ein Student nach nahrhafter Nahrung erkundigte, erklärte Beasley den jungen Fragestellern im Wesentlichen, daß das natürlich notwendig sei, daß es jetzt aber in erster Linie um „Nahrung zum Überleben“ gehe. Er erläuterte, daß das WFP-Budget im Jahr 2017 mit 5,9 Milliarden Dollar finanziert wurde, dann im Jahr 2020 auf 8,9 Milliarden Dollar anstieg, betonte jedoch, das sei nicht genug. In diesem Jahr müsse es im Bereich von 15 Milliarden Dollar liegen. Er begrüßte es, daß die USA ihren Beitrag zum WFP von 1,9 Milliarden Dollar vor vier Jahren auf 3,47 Milliarden Dollar erhöht haben. Er stellte fest, daß, während in Washington typischerweise „über alles gestritten wird, mit läppischen Argumenten“, es bei der Nahrungsmittelhilfe eine überparteiliche Einigung gegeben habe. Er zielte auf die Milliardäre, die dem Sterben zusähen: „Es macht mich wütend … im Jahr 2020 entstand alle 17 Stunden ein neuer Milliardär.“ Letztes Jahr gab es 493 neue Milliardäre. „Und alles, was ich brauche, sind 5 Milliarden Dollar.“


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