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Am Rande eines großen Krieges in Südwestasien

Bericht vom 172. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Die 172. wöchentliche Online-Sitzung der Internationalen Friedenskoalition (IPC) am 18. September begann mit einem Lageüberblick von Dennis Small, IPC-Co-Moderator und Iberoamerika-Redakteur von Executive Intelligence Review. Er betonte, US-Präsident Trump sei trotz seiner großspurigen Äußerungen nicht Herr seines Schicksals. Angesichts der Sperrung der Straße von Hormus und der Meerenge von Bab al-Mandab steuere die Welt auf einen riesigen wirtschaftlichen Schock zu, den Trump nicht verhindern kann. Es sei Trump auch nicht gelungen, die BRICS und den Wandel hin zu einer multipolaren Welt aufzuhalten, wie man auf der jüngsten BRICS-Konferenz in Neu-Delhi sehen konnte. Trumps Regierung habe bekanntgegeben, daß sie Waffen im Weltraum stationiert hat, und sie diskutiert über einen möglichen Einsatz taktischer Atomwaffen, weil er immer noch hofft, den Rest der Welt einzuschüchtern.

Omer Bartov, Professor für Holocaust- und Genozidforschung an der renommierten Brown University im US-Staat Rhode Island, erläuterte, Völkermord sei ähnlich wie Krieg als „Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln“ eingesetzt worden, und führte einige historische Beispiele dafür an. Seit mit der Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes (CPPCG) 1948 die Ablehnung von Genozid im Völkerrecht verankert wurde, gebe es eine gewisse Abschreckung, aber die Straffreiheit, mit der Israel seinen Völkermord im Gazastreifen verübt, drohe die Welt in die Zeit davor zurückzuversetzen.

Sowohl die palästinensische Hamas als auch das israelische Regime hätten bewußt gewaltsame Reaktionen provoziert, um bestimmte Ziele zu erreichen, und beide seien damit erfolgreich – allerdings zu einem hohen Preis. Die Hamas habe die Aufmerksamkeit der Welt auf die Notlage der Palästinenser gelenkt, auf Kosten von Zehntausenden Menschenleben. Das israelische Regime wolle im Westjordanland eine neue Intifada provozieren, die dort als Vorwand für einen weiteren Völkermord dienen würde, um die ethnische Säuberung und Annexion zu beschleunigen.

Harley Schlanger, Präsident der amerikanischen LaRouche-Organisation (TLO), lobte Bartovs Vortrag und dessen neues Buch Israel: What Went Wrong? („Israel: Was ist falsch gelaufen?“) Die Einführung einer Verfassung in Israel sei immer wieder aufgeschoben worden, statt dessen wurde 2018 ein „Grundgesetz“ beschlossen, das Israel als „nationale Heimstätte des jüdischen Volkes“ definiert, womit die Apartheid institutionalisiert wurde, wie Bartov in seinem Buch beschreibt. Schlanger erklärte, anstatt sich auf negative Anreize wie Sanktionen zu konzentrieren, um Israel zu einer Verhaltensänderung zu zwingen, sollte die Welt positive Anreize wie Lyndon LaRouches „Oasenplan“ für wirtschaftliche Entwicklung fördern, der beiden Konfliktparteien zugute käme.

Der Friedensaktivist Jonathan Kuttab ist ein palästinensisch-amerikanischer Christ, Leiter der „Friends of Sabeel North America“ und Mitbegründer von „Nonviolence International“. Er brachte zunächst seine Wertschätzung für die IPC-Treffen zum Ausdruck und lobte besonders deren globalen Charakter und die Vielfalt der Teilnehmer. Dann befaßte er sich mit der verbreiteten Leugnung des Völkermords in Gaza. Gewöhnlich sei es in Gerichtsverfahren wegen Völkermords das schwierigste, Vorsatz nachzuweisen, aber im Falle Israels sei es sehr leicht, den Vorsatz zu dokumentieren. Menschen und Regierungen im Westen, die den Genozid leugnen, wollten damit ihre Mitschuld verbergen. Durch die Straffreiheit für Israel drohe die Gefahr, daß Völkermord wieder Normalität wird, wie Bartov warnte, eine Rückkehr zur Welt vor der Völkermordkonvention. In dem Zusammenhang seien die Angriffe auf die internationalen Gerichte und auf das Völkerrecht an sich besonders schockierend.

Bartov meldete sich zu Wort und wandte sich gegen die Idee der Zweistaatenlösung: „Die Vorstellung von zwei getrennten Staaten mit einer Mauer dazwischen ist eine Fantasie.“ Er lobte die Organisation „A Land for All“, die sich für einen Plan einsetzt, der zwei souveräne Staaten, Israel und Palästina, innerhalb einer einzigen gemeinsamen Heimat vorsieht, mit offenen Grenzen und gemeinsamen Institutionen statt einer strikten Trennung. Er sagte, vielen Menschen falle es schwer, sich mit der Tatsache abzufinden, daß ausgerechnet Israel, das sich der Welt als Zufluchtsort für Opfer des Holocaust präsentierte, nun selbst einen Holocaust begehen könnte. Aber nun habe Israel den Bogen überspannt und sei in seiner Straffreiheit zu weit gegangen, was den Menschen weltweit die Augen öffne.

Small ging ebenfalls auf das Thema Verleugnung ein und erklärte, die Menschen wollten sich der Wahrheit nicht stellen, weil sie keine Lösung sehen und die Realität deshalb für sie zu schmerzhaft ist. Den größten Schaden hätten diejenigen, die offenen Auges den Völkermord tolerieren, mehr noch als die Opfer selbst. Small stellte das humane Menschenbild des chinesischen Konfuzianismus dem barbarischen Menschenbild von Thomas Hobbes mit seinem „Krieg aller gegen alle“ gegenüber. Er erinnerte auch daran, daß der Zionismus weitgehend ein Projekt des Britischen Empire war.

Beatriz Bissio ist außerordentliche Professorin für Vergleichende Geschichte an der Bundesuniversität von Rio de Janeiro in Brasilien. Sie beschrieb zunächst ihre langjährige Tätigkeit beim Third World Journal, in deren Rahmen sie ausführlich über Palästina berichtete und den Vorsitzenden der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) Jassir Arafat interviewte. Anschließend befaßte sie sich ausführlich mit der jüngsten BRICS-Konferenz in Indien. Der Erfolg des Gipfels sei alles andere als garantiert gewesen, nicht zuletzt wegen der freundschaftlichen Beziehungen des indischen Premierministers Modi zu Israel, tatsächlich sei das Treffen aber ein großer Erfolg geworden. Besonders wichtig sei das Treffen zwischen Modi und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping am Rande gewesen, mit der denkwürdigen Formel: „Wir sind Partner und keine Rivalen.“ Die Konferenz sei insgesamt von „Diplomatie, Dialog und dem geduldigen Aufbau von Konsens“ geprägt gewesen, auch wenn nicht bei allen Themen Einstimmigkeit herrschte. Bissio sieht in dem Gipfel Grund zum Optimismus, trotz all der grausamen Realitäten, mit denen sich die IPC befaßt. Die BRICS hätten auch auf die Bandung-Konferenz von 1955 verwiesen, ein wegweisendes Treffen von 29 asiatischen und afrikanischen Staaten; es sei ein Grundstein für die BRICS gewesen, die heute als die „Erben von Bandung“ gelten können.

Diskussion

Auf die Frage eines Teilnehmers, warum die arabischen Staaten den Palästinensern nicht helfen, antwortete Kuttab, die arabischen Staaten seien keine Demokratien und ignorierten die Wünsche ihrer Bevölkerung, außerdem hätten sie Angst vor den Israelis. Schlanger warf ein, der Iran sei dabei eine Ausnahme, und das sei auch der Grund für den Krieg gegen das Land.

Eine deutsche Teilnehmerin sagte, Deutschland habe eine besondere Verantwortung, sich gegen den Völkermord im Gazastreifen zu stellen, weil es sich unter den Nazis selbst des Völkermords schuldig machte. Sie dankte Schlanger dafür, daß er die Rolle Großbritanniens beim Zionismus ansprach. Sie wies auch auf die Bedeutung der Kontroverse um den amerikanischen Rap-Star Macklemore hin, der hart angegriffen wurde, weil er Palästina auf offener Bühne unterstützte. Seine Worte dabei seien wunderschön gewesen.

Ulf Sandmark, Leiter des Schiller-Instituts in Schweden, berichtete über die Lage in seinem Land, wo gerade Wahlen stattfanden, und über die Aktivitäten seiner Organisation, die dazu beitragen, eine Antikriegskoalition unter Oppositionsparteien aufzubauen.

Small kam noch einmal auf die Verzweiflung der anglo-amerikanischen Eliten zurück, die um jeden Preis ihre unipolare Welt bewahren wollen, bis hin zu Plänen, Atomwaffen einzusetzen. Israel sei wie ein „Paket Dynamit“, das im Dienste dieses unipolaren Wunschtraums jederzeit gezündet und dabei selbst zerstört werden könnte.

Ein Journalist fragte Kuttab nach der „sklavischen Ergebenheit“ US-amerikanischer Politiker gegenüber dem israelischen Regime. Er antwortete, dahinter steckten noch umfassendere Interessen; dieselben Politiker würden Israel den Wölfen zum Fraß vorwerfen, wenn es vorteilhaft erscheine. Unterdessen gebe es aber einen wichtigen Wandel in den USA, insbesondere unter jungen Menschen und vielen Juden, die über Israels Handeln entsetzt sind. Er prognostizierte, letztendlich würden die USA ihre schützende Hand über Israel zurückziehen, damit werde es sich abfinden müssen.

Zum Abschluß kam Schlanger noch einmal auf die Bedeutung der Arbeit der IPC zurück. Sie solle den Menschen dabei helfen, „aus der axiomatischen Struktur ihres Denkens auszubrechen“ und die Gehirnwäsche durch die traditionellen Medien zu überwinden. Das heutige Treffen sei eine tiefgehende Diskussion gewesen, die „solche Fragen an der Wurzel packt“.            eir


Internationale Friedenskoalition #172, 18.09.2026, 17.00 Uhr

Am Rande eines umfassenden regionalen Krieges in Südwestasien

172. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Am Rande eines umfassenden regionalen Krieges in Südwestasien

Freitag, 18. September 2026, 17.00 Uhr

Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten und Kollegenkreis.

Schließen Sie sich an diesem Freitag um 17:00 Uhr der Internationalen Friedenskoalition an.Diese Woche werden wir von Omer Bartov, Professor für Holocaust- und Genozidforschung an der Brown University, und Harley Schlanger, Präsident der LaRouche-Organisation sowie weiteren Rednern, begleitet.

Bitte senden Sie uns so schnell wie möglich Berichte und Initiativen für die Tagesordnung zu.

Zur Anmeldung

Mit der überraschenden Übernahme der Kontrolle über die Meerenge von Bab al-Mandeb – die den Durchgang vom Indischen Ozean ins Rote Meer und von dort zum Suezkanal kontrolliert – durch die Huthis vom 10. bis 13. September wurde ein weiterer großer Teil des globalen Seeverkehrs beeinträchtigt, wenn nicht sogar gänzlich zum Erliegen gebracht. In den Hauptstädten weltweit herrscht hektisches Treiben, wie man mit der neuen Krisensituation umgehen soll.

Bab al-Mandeb ist einer der verkehrsreichsten maritimen Meerengen der Welt: Fast 9 % des gesamten weltweiten Seehandels werden hier abgewickelt, darunter 20 % sowohl der PKWs als auch der Container sowie etwa 15 % des Rohöls und der raffinierten Ölprodukte. Rechnet man dazu noch die Auswirkungen der Sperrung der Straße von Hormus sowie den fast vollständigen Stillstand der russischen und ukrainischen Getreide- und Düngemittelexporte durch das umkämpfte Schwarze Meer hinzu, zeichnet sich allmählich das Ausmaß eines gewaltigen Zusammenbruchs in der realen Weltwirtschaft ab.

Die Kriegsbefürworter in Washington, London und Tel Aviv sind sofort in Aktion getreten. Das US-Centcom bestätigte, dass Admiral Brad Cooper in Deutschland hinter verschlossenen Türen eine dringende Sitzung mit den Stabschefs Israels, Saudi-Arabiens, Ägyptens und zahlreicher Golfstaaten einberufen hat, um militärische Schritte zur Wiederöffnung von Bab al-Mandeb zu erörtern, darunter israelische „Hilfsangebote“ an Saudi-Arabien gegen den Iran – einem wichtigen Verbündeten der Huthis. Auch der britische Premierminister Andy Burnham erwägt, sich mit militärischer „Hilfe“ in den Konflikt einzuschalten.

Dies ist ein Rezept für einen allgemeinen Krieg in ganz Südwestasien – an der südwestlichen Flanke Russlands – in einem strategischen Kontext, in dem die Vereinigten Staaten gerade angekündigt haben, dass sie ein Wettrüsten im Weltraum begonnen haben, während sie gleichzeitig eine Änderung ihrer Nukleardoktrin einführen, um den Einsatz taktischer Atomwaffen für einen angeblich „begrenzten“ Atomkrieg zu fördern – ein Widerspruch in sich, wenn es je einen gab.

Doch auch eine Alternative zur wachsenden Wahrscheinlichkeit eines Atomkriegs rückt allmählich in den Fokus. Der BRICS-Gipfel vom 12. bis 13. September konnte sich mehr als behaupten gegen die Bemühungen Londons und Washingtons, diese Gruppe zu spalten, die die Hälfte der Weltbevölkerung repräsentiert – ebenso wie der SCO-Gipfel zwei Wochen zuvor. Wie der russische Außenminister Sergej Lawrow erklärte, fanden ernsthafte Gespräche statt „über die Schaffung alternativer Zahlungsplattformen, Abwicklungs- und Verwahrungsmechanismen, eines Rückversicherungsmechanismus, einer Investitionsplattform und einer Getreidebörse“.

Für September ist noch mehr geplant, darunter das entscheidende Treffen zwischen dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping und US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus am 24. September, bei dem Präsident Xi den USA weiterhin die Möglichkeit anbieten will, bei Infrastruktur- und anderen Großprojekten im Globalen Süden zusammenzuarbeiten, was für alle Beteiligten von Vorteil wäre. In Vorbereitung auf diese Reise traf sich der chinesische Außenminister Wang Yi mit seinem iranischen Amtskollegen Abbas Aragtschi und erklärte ihm, Peking sei „bereit, den Dialog und die Zusammenarbeit mit dem Iran zu verstärken und die legitimen Rechte und Interessen des Iran zu wahren“. Dies ist eine der Botschaften, die Xi voraussichtlich persönlich an Trump übermitteln wird, wenn sie sich treffen – und dies vor dem Hintergrund der amerikanischen Drohungen und Forderungen, dass alle Nationen ihre wirtschaftlichen Beziehungen zum Iran abbrechen sollen, wie es die „Operation Economic Outcast“ des US-Finanzministeriums vorschreibt. Xi wird Trump zudem Optionen für eine friedliche Lösung der gesamten Krise in Südwestasien sowie der Ukraine-Krise unterbreiten.

Wang Yi traf sich am 16. September außerdem mit Celso Amorim, dem Sonderberater des brasilianischen Präsidenten Lula, zu entsprechenden Gesprächen. Brasilien ist ebenso wie Russland, Indien, China und Südafrika Gründungsmitglied der BRICS. Auf seinem Weg nach China machte Amorim auch in Neu-Delhi, der Hauptstadt des Gastgeberlandes des jüngsten BRICS-Gipfels, Station, um strategische Gespräche mit der Regierung Modi zu führen.

Wenn die Vollversammlung der Vereinten Nationen am 22. September ihre jährliche hochrangige Generaldebatte eröffnet, wird – wie es Tradition ist – die Eröffnungsrede vom brasilianischen Präsidenten Lula gehalten. Nützliche Alternativen zu einem herannahenden globalen Krieg – Optionen, die auf dem Konzept beruhen, dass Entwicklung der neue Name für Frieden ist – könnten zu diesem Zeitpunkt und in den darauf folgenden Beratungen durchaus auf die weltpolitische Agenda gesetzt werden.


Internationale Friedenskoalition #171, 11.09.2026, 17.00 Uhr

Nicht mit dem imperialen Schiff untergehen!

171. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Nicht mit dem imperialen Schiff untergehen!

11. September 2026
17.00 Uhr

Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten und Kollegenkreis.

Schließen Sie sich an diesem Freitag um 17:00 Uhr der Internationalen Friedenskoalition an.

Bitte senden Sie uns so schnell wie möglich Berichte und Initiativen für die Tagesordnung zu.

Zur Anmeldung

„Das unipolare System bricht tatsächlich zusammen“, stellte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, am Dienstag während einer Pressekonferenz in Indien fest. „Und gleichzeitig versucht [es], wieder an Macht zu gewinnen … Das ist ein sehr gefährlicher Prozess.“

Die Dynamik, die den sogenannten aktuellen Ereignissen zugrunde liegt und von Peskow treffend beschrieben wurde, spielt sich auf der Weltbühne immer offener ab. Gleichzeitig wird versucht, zwei große regionale Kriege zu stoppen – die sich beide zu einem globalen, zivilisationsvernichtenden Krieg entwickeln könnten – und auch das größte Pulverfass zu entschärfen: die unhaltbare Spekulationsblase, die über dem bankrotten transatlantischen Finanzsystem hängt.

Das imperiale Gerangel um den Machterhalt zeigte sich sehr deutlich, als die europäischen Kriegstreiber am Sonntag den Tony-Blair-nahen „Vermittler“ Jonathan Powell hektisch nach Kiew entsandten, um sich dem amerikanischen Verhandlungsteam von Witkoff und Kushner auf dessen Rückreise aus Moskau anzuschließen, mit dem Ziel, sicherzustellen, dass die USA nicht von der Kriegsagenda abgehen. Darauf folgten am Montag ein Telefonat zwischen dem britischen Premierminister Burnham und Präsident Trump sowie am Dienstag ein Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe, bei dem der Ukraine noch mehr Raketen zugesagt wurden.

Andererseits ist die Mehrheit der Menschheit dabei, ein neues System zu schaffen, das die Gleichheit aller Nationen anerkennt, entsprechend dem, was Xi Jinping als „eine Gemeinschaft mit einer gemeinsamen Zukunft für die Menschheit“ bezeichnet hat.

Im Rahmen dieser Bemühungen sieht die Welt dem BRICS-Gipfel an diesem Wochenende in Neu-Delhi mit Spannung entgegen; dort werden sich unter anderem die Präsidenten Putin und Modi treffen. In seinem Gespräch mit indischen Medien im Vorfeld des Gipfeltreffens wies Peskow auf die zunehmende Tendenz der BRICS-Staaten hin, Zahlungen in nationalen Währungen anstelle des Dollars abzuwickeln – ein Prozess der „Entdollarisierung“, der seiner Aussage nach gar nicht von den BRICS-Staaten ausging: „Ich würde sagen, dass es eher Amerika ist, das gegen den Dollar als Reservewährung stellt … Amerika untergräbt das Vertrauen in den US-Dollar, und je mehr dieses Vertrauen untergraben wird, desto mehr verlagert sich das Vertrauen zugunsten nationaler Währungen.“

Das Scheitern des unipolaren Systems zeigt sich ebenso deutlich in Südwestasien: Die Konsequenz des amerikanisch-israelischen Angriffs gegen den Iran ist logischerweise, dass sich in der Region eine neue Sicherheitsarchitektur herausbildet, die nicht auf militärische Präsenz von außen angewiesen ist. Das Mekka-Abkommen ist ein Schritt in diese Richtung. „Selbstständigkeit in Sicherheitsfragen ist der einzige Weg nach vorn“, betonte der Sprecher des katarischen Außenministeriums, al-Ansari, am Dienstag. „Ja, wir brauchen unsere Partner. Ja, wir brauchen unsere Verbündeten. Aber wir können uns in Sicherheitsfragen nicht allein auf sie verlassen.“

Angesichts dieser gegensätzlichen Entwicklungen stellt sich die Frage: Welchen Weg werden die Vereinigten Staaten einschlagen?

Putin und Trump führten am Dienstag ein einstündiges Telefongespräch, das laut dem Kreml-Berater Juri Uschakow „konstruktiv und recht offen“ verlief und sich auf die Beilegung des Ukraine-Konflikts konzentrierte. Putin verdeutlichte Trump, die „verbreiteten Mythen über die russische Bedrohung“ seien „ein Vorwand für die Europäer, ihre Unterstützung für die Ukraine zu verstärken“ und ihre eigene Aufrüstung voranzutreiben. Außerdem nannte er „konkrete Maßnahmen, die die Amerikaner ergreifen könnten, um die Beendigung der Feindseligkeiten zu beschleunigen.“

Russland hat darüber hinaus deutlich gemacht, dass beide Länder trotz der vielen destruktiven Handlungen seitens der USA eine gemeinsame Geschichte im Kampf gegen den von Europa ausgehenden Kolonialismus teilen. In einem Interview in der Sendung „Bolschaja Igra“ am 8. September umriss der russische Außenminister Sergej Lawrow einen Teil dieser Geschichte: „Als europäische Kolonisten sich auf den Weg nach Amerika machten… spielte Katharina II. eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung der Kolonisten gegen die britischen Kolonialherren. Wir sollten uns der historischen Wurzeln unserer Beziehungen bewusst sein… Man muss sich nur die Wochenschauaufnahmen vom Elbetag ansehen, um zu verstehen, dass es sich um eine sehr aufrichtige Verbundenheit unter jenen handelte, die den Nationalsozialismus mit Waffen in der Hand bekämpften. Das war der Geist der Elbe, wenn Sie so wollen.“

Kurz vor dem 25. Jahrestag der Anschläge vom 11. September, die eine neue Phase des Faschismus und des Krieges einläuteten, wurde die unabhängige Präsidentschaftskandidatin der LaRouche-Bewegung, Diane Sare, in der Jack-Stockwell-Show interviewt – fast ein Vierteljahrhundert nach Lyndon LaRouches beeindruckendem Interview in dieser Sendung am Morgen des 11. September 2001. Dort zeichnete Sare ein Bild dieses besseren Amerikas – verwurzelt in dem Wissen, der Führungsstärke und dem Mut von Lyndon LaRouche, der heute 104. Jahre alt geworden wäre.

Geschichte ist kein passiver Prozess. Dieser Kampf kann gewonnen werden – lassen wir nicht zu, dass die unipolare Weltordnung uns alle mit sich in den Abgrund reißt.


Live-Dialog mit Helga Zepp-LaRouche: Sachsen-Anhalts Wahlergebnis erschüttert die Welt

Mittwoch, 9. September 2026, 18.30 Uhr

Schließen Sie sich Helga Zepp-LaRouche in ihrem Live-Dialog an und diskutieren Sie die Themen und Lösungen, die die Welt und die Menschen bewegen. Senden Sie Ihre Fragen, Kommentare und Berichte an fragen@bueso.de oder stellen Sie diese im nächsten Live-Stream.

„Wirklich aufregend! Ein politisches Erdbeben“ – so lauteten heute unter anderem die Worte von Helga Zepp-LaRouche, Gründerin und Vorsitzende des Schiller-Instituts, als sie über die „vernichtende Niederlage“ des deutschen Bundeskanzlers Friedrich Merz bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt am 6. September sprach, bei denen die Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) 43,8 % erreichte und damit alle anderen Parteien weit in den Schatten stellte. Die Stimmen für die CDU hatten sich im Vergleich zur letzten Wahl auf 17,2 % mehr als halbiert. Die SPD konnte mit 9,3 % ihr voriges Ergebnis geradeso halten. Die Linke sank auf 8,6 %. Das BSW (Bündnis Sarah Wagenknecht – Vernunft und Gerechtigkeit) erreichte 5,3 % (genug für den Einzug ins Parlament).

Damit wurde nicht nur Merz’ Politik in Deutschland, sondern auch diejenige der „großen Drei“ in Europa zusammen mit Merz abgelehnt – gemeint sind Frankreich unter dem von einer Minderheit getragenen Präsidenten Emmanuel Macron und Großbritannien unter Andy Burnham, dem jüngsten einer langen Reihe von nur kurze Zeit amtierenden Premierministern. Diese Politiker haben sich als „Koalition der Willigen“ zusammengetan, um die Ukraine als Stellvertreter gegen Russland weiter zu finanzieren und zu versorgen, während sie ihre eigenen Volkswirtschaften und ganz Europa durch eine wahnwitzige Rüstungsspirale und andere destruktive Maßnahmen untergraben.

Die AfD und das BSW vertreten klar die politische Haltung, den Krieg um die Ukraine zu beenden und stattdessen diplomatische sowie wirtschaftliche Beziehungen zu Russland und anderen Ländern aufzunehmen. Sie fordern die Wiederherstellung der Nord-Stream-Gaspipelines und anderer wirtschaftlicher Grundlagen. In allen anderen Punkten unterscheiden sich ihre Programme z. T. erheblich in Bezug auf Grundsätze und Weisheit, man kann es als „durchwachsene Bilanz“ bezeichnen. Doch angesichts einer Wahlbeteiligung von über 77 % der Wahlberechtigten ist das Mandat der ostdeutschen Landtagswahl vom 6. September eindeutig. Ihre Stimme geht in Richtung eines neuen Systems der Außen- und Wirtschaftsbeziehungen – vorausgesetzt, es gibt politische Maßnahmen, die dazu beitragen, die Perspektiven der Menschen zu verbessern, sie auf eine höhere Ebene des Wissens und der Vernunft zu heben und so ein neues System herbeizuführen. Dies ist der Aufruf zum Handeln an die Menschen überall, diese Mission anzunehmen.

Entweder wir beenden die Kriege und schaffen ein neues Wirtschafts- und Sicherheitssystem in der Welt, bei dem Entwicklung die Grundlage für Frieden bildet, oder wir begeben uns auf den kurzen Weg in den Dritten Weltkrieg – und das bedeutet nukleare Vernichtung. Das Votum in Sachsen-Anhalt gegen Merz ist Ausdruck eines Wandels und zugleich eine Chance dafür.

Die aktuellen Konfliktgebiete sind Orte des Grauens. Was den Gazastreifen betrifft, so gab es letzte Woche einen Aufruf zweier Kabinettsminister des israelischen Präsidenten Benjamin Netanjahu zur Beseitigung der Bevölkerung des Gazastreifens durch „freiwillige Auswanderung“ – ein höflicher Euphemismus für die Wahl zwischen Vernichtung oder Verlassen des Gazastreifens. Am 6. September gaben acht muslimische Staaten im Namen ihrer Außenminister eine gemeinsame Erklärung ab, in der sie dies verurteilten: „Wir Minister bekräftigen unsere unmissverständliche Ablehnung und Verurteilung jeglicher Versuche oder Pläne, die darauf abzielen, das palästinensische Volk zu vertreiben …“

Das sporadische Hin und Her von Angriffen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran, seit die USA am 30. August ihre Offensive wieder aufgenommen haben, hält an. Unterdessen greift Israel weiterhin den Libanon an und terrorisiert das Westjordanland. Die unmittelbaren Schäden und das Leid sind groß, und die internationalen wirtschaftlichen Auswirkungen sind aufgrund eines Schocks nach dem anderen verheerend.

Doch US-Präsident Trump setzt seine „Operation Economic Outcast“ gegen den Iran fort, mit der er der Welt vorschreiben will, dass alle Nationen jegliche Beziehungen zum Iran abbrechen. Er ignoriert, dass ihm niemand Beachtung schenkt, außer den Vereinigten Arabischen Emiraten und, wie er behauptet, der EU.

Am 4. September kündigte US-Finanzminister Scott Bessent ein neues Ziel für US-Sanktionen an: die Golden Global Bank in Istanbul, der vorgeworfen wird, chinesische Handelszahlungen an den Iran abzuwickeln. Bessent wiederholte seine mahnende Warnung an die Welt, die er letzte Woche in North Carolina ausgesprochen hatte, gegen Geschäfte mit dem Iran: „Wir wissen, wer ihr seid, ihr wisst, wer ihr seid, wir werden kommen und euch holen.“

Der Schaden, den Washington und Israel durch die Störung der Weltwirtschaft anrichten, zeigt sich Stunde für Stunde in der US-Wirtschaft selbst. So hat beispielsweise das neue Schuljahr gerade begonnen, und überall sind die lokalen Schulbezirke mit der Tatsache konfrontiert, dass der Diesel für Schulbusse in diesem Monat 45 % mehr kostet als vor einem Jahr – und das für die 490.000 Schulbusse im Land. US-Landwirte zahlten während der Aussaatzeit Anfang dieses Jahres schätzungsweise 1,5 Milliarden Dollar mehr für Diesel und werden nun für die Ernte mindestens ebenso viel zusätzlich zahlen, verglichen mit den Erntekosten zur gleichen Zeit im Vorjahr. So kann es nicht weitergehen.

Wir sind zutiefst dankbar für die Anleitung, wie wir aus diesem epischen Katastrophenprozess herauskommen können, die uns der Ökonom, Philosoph und Staatsmann Lyndon LaRouche gegeben hat, dessen Geburtstag sich am 8. September zum 104. Mal jährt. Er lieferte das Verständnis, die Methode, die Programme – und, wie er oft sagte, den „Spaß“ –, um für das Gute zu kämpfen. An seinem Geburtstag wird eine Mitstreiterin von LaRouche, Diane Sare, die für das US-Präsidentenamt kandidiert und sich derzeit für Sofortmaßnahmen einsetzt, in der in Utah ansässigen Radioshow von Jack Stockwell interviewt – in eben jener Sendung, in der Lyndon LaRouche vor 25 Jahren live interviewt wurde, während gleichzeitig die Anschläge vom 11. September auf die Twin Towers, das Pentagon und in Pennsylvania stattfanden. Das Wochenmagazin EIR wird diese Woche das vollständige Transkript des damaligen LaRouche-Stockwell-Interviews abdrucken und damit LaRouches tiefgreifende Einsichten darüber vermitteln, womit wir damals und heute konfrontiert sind.

Wie es der Zufall will hielt Lyndon LaRouche zehn Tage vor diesem Interview im Jahr 2001 eine Rede zum Labor Day („Ihr habt nichts so sehr zu fürchten wie die Verleugnung selbst“). Seine Botschaft, die er am Ende einer umfassenden Bestandsaufnahme der Weltlage verkündete, endete mit dem folgenden Aufruf zum Handeln, der auch am heutigen US-Labor-Day ebenso bewegend ist:

„Und deshalb kommt es, wie jetzt, zu dem Punkt, dass manchmal eine Führungsverantwortung auf uns fällt. Das passiert uns allen, auf die eine oder andere Weise, oder zumindest vielen von uns. Jeder Arzt wird damit konfrontiert, denn jeder Kranke ist ein anderer Mensch mit einer anderen Krankheit, ganz gleich, wie die Diagnose lautet. Und der Arzt muss sich der Verantwortung stellen, dieses Problem zu bewältigen. Ein großartiger Lehrer, der eine Klasse von Schülern unterrichtet, steht vor derselben Herausforderung, nämlich diese jungen Köpfe zu retten; einer Verantwortung, sie unter den heutigen Bedingungen zu retten. Es ist eine große, gewaltige Verantwortung.

Für einige von uns stellt sich diese einzigartige Verantwortung auf andere Weise dar – für jeden auf seine eigene Art. Aber eines haben wir alle gemeinsam: Wenn das Schicksal dir eine Berufung gegeben hat und du eine Mission hast, insbesondere wenn du der Einzige bist, der eine Schlüsselrolle bei der Verwirklichung dieser Mission spielt, dann solltest du sie besser annehmen und erfüllen.“


Der freie Fall der deutschen Wirtschaft muß gestoppt werden! Deutschland muß vor dem Ausverkauf gerettet werden!

Einladung zum Online-Krisenforum des Schiller-Instituts am 1. September 2026, 17.00 Uhr

Programm:

Helga Zepp-LaRouche
: Auswirkungen der gegenwärtigen weltwirtschaftlichen Dynamik auf Deutschlands Volkswirtschaft
Rainer Apel: Moderne Infrastruktur — Rückgrat jeder Industrienation
Claudio Celani: Automotive, Maschinenbau, Energie: Wie kann der Kollaps verhindert werden?
Christoph Mohs: Raumfahrtsektor: Schlüssel zum wirtschaftlichen Wiederaufbau. 
Stephan Ossenkopp: Warum die BRICS  für Deutschland überlebenswichtig sind 

Schiller-Institut veranstaltet Forum zur Lage Deutschlands

Ein Online-Seminar des Schiller-Instituts diskutierte darüber, wie der freie Fall der deutschen Wirtschaft gestoppt werden kann.

„Der freie Fall der deutschen Wirtschaft muß gestoppt werden! Deutschland muß vor dem Ausverkauf gerettet werden!“ lautete der Titel eines Online-Seminars des Schiller-Instituts am 1. September. Die Gründerin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, hielt die Eröffnungsrede und fungierte zudem als Moderatorin. Ziel des Seminars sei es, erklärte sie zu Beginn, in allen Institutionen und Schichten der Gesellschaft eine Diskussion über Lösungen für die tiefe Krise in Deutschland anzustoßen. Es entwickelte sich eine außerordentlich lebendige Veranstaltung. Nach jedem Redner gab es Zeit für Diskussion, und zahlreiche Teilnehmer des Seminars meldeten sich mit Fragen oder Anmerkungen zu Wort.

In ihrer Eröffnungsrede umriß Zepp-LaRouche die weltweite politische und strategische Lage und ging dabei auch auf die erschreckende wirtschaftliche und soziale Situation in Deutschland ein. Besonders bedrohlich seien die Situation des Bundeshaushalts und die angehäuften Schulden. Zwar habe die Verschuldung in Deutschland noch nicht das Niveau der Vereinigten Staaten erreicht, doch die Entwicklung gehe in dieselbe Richtung, was sie anhand einiger Diagramme aufzeigte. Hinzu kämen massive Preissteigerungen aufgrund des Krieges gegen den Iran und der Sperrung der Straße von Hormus, so daß sich die deutsche Wirtschaft derzeit im freien Fall befinde.

Es gebe Wege aus der Krise, betonte sie, doch dies erfordere eine öffentliche Debatte. Deutschland sei seit Bismarck eine Exportnation, es habe zwar immer über wenig Ressourcen verfügt, doch eine hohe Qualität in Bildung und Wissenschaft sowie ein hohes Exportniveau hätten das Land erfolgreich gemacht. Um das erneut zu erreichen, müsse Deutschland mit China und dem gesamten Globalen Süden nach dem Vorbild der „Belt and Road“-Initiative zusammenarbeiten; dabei hob sie insbesondere den „Erweiterten Oasenplan“ hervor. (Die Mitschrift ihrer Ausführungen finden Sie in dieser Ausgabe.)

Rainer Apel sprach als nächster Redner über die Infrastruktur und stellte unmißverständlich fest, in der politischen Elite verstehe niemand, was Infrastruktur eigentlich ist. Dem Infrastrukturbericht aus dem Jahr 2022 zufolge müßten 7000 Kilometer Autobahn, 8000 Brücken und 10.000 Kilometer Bundes- und Landesstraßen saniert werden, zusätzlich zu 60.000 Brücken in den Städten. Dabei sei der Finanzbedarf für die Sanierungsmaßnahmen doppelt so hoch wie das gesamte Budget, das derzeit für die Infrastruktur vorgesehen ist.

Als Beispiel für wichtige große Infrastrukturprojekte nannte Apel die von dem badischen Ingenieur Johann Gottfried Tulla durchgeführte Rheinbegradigung im 19. Jahrhundert, welche die Möglichkeit eröffnete, Land im Norden zu entwässern, den Kohlebergbau im Ruhrgebiet zu entwickeln und südlich von Bingen die chemische Industrie aufzubauen.

Zepp-LaRouche ergänzte anschließend, Kreditvergabe für Infrastrukturprojekte und Industrieaufbau sei nicht inflationär, wie bereits 1931 im Lautenbach-Plan dargelegt wurde – im Gegensatz zu den derzeitigen massiven Militärausgaben.

Claudio Celani sprach dann über die Krise der Automobilindustrie in Deutschland, die lange Zeit das Rückgrat der deutschen Wirtschaft war und eng mit dem Maschinen- und Anlagenbau verbunden ist. Alle Unternehmen, auch der VW-Vorstand, wüßten, daß der Ausstieg aus der Kernenergie, dann der Ausstieg aus der Kohle und schließlich der Verzicht auf russisches Gas Deutschland in den Zustand eines „Dritte-Welt-Landes“ versetzt hätten. Durch den „Green Deal“, die grüne Politik und die explodierenden Energiepreise sei alles, was bisher kostengünstig war, für viele unerschwinglich geworden, so daß die Verkaufszahlen für Autos in Deutschland zurückgegangen seien und die Menschen zunehmend alternde Autos benutzten.

Als nächster sprach Christoph Mohs – basierend auf einer Studie von Dean Andromidas – über die Vergangenheit und Zukunft der europäischen und deutschen Raumfahrt, wobei er die überspitzte Frage stellte: Sind Investitionen in die Raumfahrt verschwendetes Geld? Dies sei leider eine verbreitete irrige Ansicht, der Mohs entgegenhielt, daß die Weltraumforschung und der Raumfahrtsektor es der Gesellschaft ermöglichen, über den engen irdischen Horizont hinauszublicken. Unter Verweis auf „Raumfahrtpioniere“ wie Johannes Kepler, Hermann Oberth, Wernher von Braun und Krafft Ehricke, der das Konzept des „extraterrestrischen Imperativs“ entwickelte, unterstrich Mohs, daß die Raumfahrt immer als Motor für Wissenschaft, Technologie, Bildung und Infrastrukturentwicklung gedient habe.

Der letzte Redner war Stephan Ossenkopp, der – vor kurzem von einer Chinareise zurückgekehrt – die Notwendigkeit einer Zusammenarbeit Deutschlands mit den BRICS-Staaten betonte. Eine langfristige Zusammenarbeit mit den BRICS-Staaten könne das Überleben Deutschlands als Industrienation sichern und die industrielle Entwicklung vorantreiben, da Deutschland als Exportnation auf langfristige Verträge und Abkommen angewiesen sei. Es sei offensichtlich, daß die BRICS-Staaten mit den westlichen Ländern zusammenarbeiten wollen – sie sind nicht unsere Feinde, betonte Ossenkopp. Was sie wollen, seien gleichberechtigte Beziehungen auf Augenhöhe. Deutschland könnte beispielsweise mit Rußland im Bereich der Kernenergie zusammenarbeiten. Eine Abkopplung von China wäre „wirtschaftliches Harakiri“. Er hob hervor, daß alle BRICS-Staaten auch in der Weltraumforschung arbeiten und ihre Raumfahrtsektoren vorantreiben.

Am Ende des fast dreistündigen Seminars äußerten viele Teilnehmer ihre Absicht, in Kürze weitere ähnliche Treffen zu veranstalten oder daran mitzuwirken. Den Mitschnitt des Seminars finden Sie im Youtube-Kanal des Schiller-Instituts.

mfm/wol

Täglich überschlagen sich die Nachrichten: Werkschließungen, Verlust von Arbeitsplätzen im sechsstelligen Bereich, wirtschaftliche Verödung ganzer Regionen, Zerfall der Infrastruktur, Bildungsmisere, Sozialabbau vom Gesundheitssektor bis zur Familienpolitik und Rente. Vor unseren Augen wird gerade so ziemlich alles demontiert, was wir in Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg aufgebaut hatten! Wenn wir verhindern wollen, daß unser Land in der kommenden Zeit von sozialer Zerrüttung und Spannungen destabilisiert wird, müssen wir dringend eine neue Zukunftsperspektive erkennbar machen.

Dabei ist es absolut möglich, das Ruder herumzureißen. Die geopolitischen Veränderungen erfordern eine Neuorientierung: Wenn Amerika wiederholt die Grundlagen der Partnerschaft in Frage stellt – Zollkrieg und Grönland seien hier nur stellvertretend erwähnt -, wenn die EU-Politik des „Green Deal“ und einer geopolitisch motivierten Außenpolitik uns von einer Wachstumsperspektive abschneiden, dann müssen wir unsere Interessen neu definieren.

Die gigantischen Aufrüstungsprogramme, die mit sogenannten Sondervermögen finanziert werden, tragen nichts zur wirklichen Wertschöpfung bei, außer bei den Spekulationsgewinnen sogenannter Investoren. In Wirklichkeit ist die Militarisierung eine Wette mit dem Teufel, an deren Ende die Existenz Deutschlands der Einsatz ist.

Die strategische Landkarte hat sich verändert: Die Staaten des Globalen Südens sind entschlossen, 500 Jahre Kolonialzeit hinter sich zu lassen, und haben damit begonnen, vor allem durch die Kooperation mit China die Wertschöpfungskette in ihren eigenen Ländern aufzubauen, mit der Perspektive, in naher Zukunft Nationen mit mittlerem Einkommen zu werden. Damit erschließen sich für exportorientierte Länder wie die Bundesrepublik Deutschland expandierende Märkte mit großem Wachstumspotential.

Die Zusammenarbeit mit den BRICS-Staaten liegt im natürlichen Eigeninteresse Europas. Die Kooperation mit den Staaten von ASEAN, CELAC, der SCO, der EAEU, der AU und weiteren Organisationen des Globalen Südens wird von diesen Institutionen gewünscht und eröffnet den Zugang zu den Märkten von 85 Prozent der Weltbevölkerung.

Ohne die Zusammenarbeit mit China würden wir uns von allen Zukunftstechnologien abschneiden. Laut dem australischen ASPI (Australian Strategic Policy Institute) liegt China nach dem aktuellsten ASPI Critical Technology Tracker (Datenjahr 2025) bei 69 von 74 untersuchten kritischen Technologien weltweit auf Platz 1. Das sind rund 93% der erfaßten Bereiche.

Wenn Deutschland, das einmal als das Volk der Denker, Dichter und Erfinder galt, wieder im internationalen Wettbewerb aufholen will, müssen wir Zukunftsbereiche wie Raumfahrt und Fusionstechnologie priorisieren. Um Investitionslücken zu schließen, brauchen wir eine erhebliche Aufstockung der ESA-Beiträge, eine Stärkung des nationalen Raumfahrtprogramms, wie z.B. des European Launcher Challenge (ELC), Investitionen in die Serienfertigung; Europa braucht einen unabhängigen Zugang zum All, und die Satellitensysteme Galileo und Copernicus müssen resilienter gemacht werden.

Im Bereich Fusionsforschung ist Deutschland mit den drei nationalen „Fusionshubs“ – dem Stellarator-Konzept in Greifswald, dem Laserfusions-Modell in Biblis und dem Tritium-Brennstoffkreislauf-Modell in Karlsruhe – im Prinzip gut aufgestellt, aber der „Aktionsplan Fusion“ der Bundesregierung sollte massiv aufgestockt und die Zusammenarbeit mit Industrie und innovativen Startups massiv ausgebaut werden.

Deutschland braucht dringend eine Renaissance des Humboldtschen Erziehungsmodells. Die aktuellen PISA-Ergebnisse zeigen, daß Deutschland im internationalen Wettbewerb abgehängt wird – rund ein Viertel der 15-Jährigen erreicht nicht einmal die Mindeststandards in Kernkompetenzen. Gefördert werden müssen frühkindliche Bildung und Sprachförderung, Überwindung des Lehrkräftemangels und deren Weiterbildung gemäß des Humboldtschen Bildungsideals. Die Bildungsungerechtigkeit muß aktiv bekämpft werden.

Anstatt die Eskalationsspirale mit Rußland bis zum Punkt ohne Wiederkehr zu steigern, müssen wir die Diplomatie und Kooperation mit Rußland wiederherstellen – einem Land mit elf Zeitzonen, das auf seinem riesigen, nur teilweise erschlossenen Territorium über alle Elemente des Periodensystems verfügt -, was uns Zugang zu Rohstoffen und billiger Energie ermöglichen würde.

Anstatt Frontex gegen Flüchtlinge einzusetzen, sollten wir auf Papst Leo XIV. hören und dafür sorgen, daß in den Herkunftsländern der Flüchtlinge Bedingungen geschaffen werden, damit sie in ihrer Heimat bleiben können. Das heißt, wir sollten uns gemeinsam mit China und anderen Nationen an Joint Ventures bei der Industrialisierung Afrikas, den ärmeren Teilen Asiens und Lateinamerikas beteiligen. Afrika z.B. wird 2050 ein Kontinent mit 2,5 Milliarden Menschen mit einem Durchschnittsalter von ca. 20 Jahren sein (Deutschland 47 Jahre). Das heißt, wir müssen Afrika helfen, in den nächsten 24 Jahren rund eine Milliarde neuer produktiver Arbeitsplätze zu schaffen.


EIR-Exklusivinterview mit Vizeadmiral a.D. Kay-Achim Schönbach

5. September 2026 (EIRNS) – EIR und der italienische YouTube-Kanal „Spunti di riflessione“ haben Vizeadmiral a.D. Kay-Achim Schönbach, den ehemaligen Inspekteur der deutschen Marine, interviewt. Das Video wurde auf Deutsch und Italienisch veröffentlicht.

In dem Interview kritisiert Schönbach, dass die neue deutsche Sicherheitsstrategie „zu sehr auf die russische Bedrohung ausgerichtet“ sei, „anstatt die Bundesrepublik Deutschland und ihre Bevölkerung in den Mittelpunkt des Schutzauftrages zu stellen und zwar in alle Richtungen.“ Unter Verweis auf den Befehlshaber der US-Streitkräfte in Europa weist er die Behauptung zurück, Russland plane einen Angriff auf Polen und Deutschland, und bezeichnet es als Fehler, die russische Führung und die russische Bevölkerung zu kriminalisieren.

Der Vizeadmiral a.D. verurteilt die „russische Aggression gegen die Ukraine“, aber „die Dämonisierung – ganz wichtig – die Dämonisierung des russischen Präsidenten der russischen Föderation und, in Teilen auch von deutschen Medien mitverursacht, der russischen Bevölkerung ist unklug und abwegig, denn irgendwann wird dieser Krieg vorbei sein und dann muss das Leben mit einem Staat an unserer östlichen Grenze auch weitergehen. Nach meiner Ansicht, aber nach der viel bedeutenderen und aussagekräftigeren Ansicht der wichtigsten Geheimdienste, vor allem aber des obersten US-Soldaten in Europa, ist Russland weder willens noch in der Lage, die NATO anzugreifen.“ Wer darauf beharre, dass Russland in Europa einmarschieren wolle, zeige eine „unterirdische Intellektualität“.

Die russische Rüstung, die intensiv verfolgt werde, „wird als Gestalt wahrgenommen, als wäre sie eine Vorbereitung auf einen Krieg Europas. Unsere Rüstung, die auf einem viel höheren Status begonnen hat, also nicht nur Deutschlands, sondern Europas und der NATO… soll aber in Russland verstanden werden als eine friedensstiftende Maßnahme.“

Vielleicht liege die Ursache für eine solche „Bessenheit“ darin, so Schönbach, dass man „wie bei der Migrationspolitik so auch hier aller Welt zeigen will, dass wir Deutschen wieder gut sind oder wieder gut sein wollen. Die Ukraine ist aus der Sicht der politischen Eliten Deutschlands ein gefundenes Subjekt, das mit rückhaltloser Unterstützung gegen die Bestie Moskau verteidigt werden muss und damit Deutschland diesmal historisch auf der richtigen Seite steht“.

Damit überschreite Deutschland jedoch eine rote Linie, indem es auf deutschem Territorium Waffen für die Ukraine produziert. Kiew greife mit diesen Waffen Ziele in Russland an, und Schönbach warnt vor den Folgen: „Das ist Krieg auch in der Tiefe des Raums, und Russland kann sich praktisch nicht erwehren. Ich mache mir nicht die Position zu eigen, sorge mich aber um das Verstehen. Und Russland kann sich quasi nicht erwehren gegen die Bedrohung von Produktionsstätten, weil sie außerhalb der Ukraine liegen. Deswegen muss ich als deutscher Staatsbürger die Sorge haben, dass es irgendwann auch auf deutschem Boden zu russischen Militäraktionen kommt, die ganz unterschiedlich aussehen können. Wir werden uns davor nicht schützen können am Ende. Wir werden dort vielleicht auch große Verluste erleiden und ich hoffe, dass das nicht geschieht.“

Vizeamiral a.D. Schönbach machte 2022 Schlagzeilen, als er gezwungen wurde, von seinem Posten als Marineinspekteur zurückzutreten, nachdem einige Äußerungen von ihm während eines nichtöffentlichen Treffens in Indien öffentlich geworden waren. Bei dieser Gelegenheit hatte er erklärt, Wladimir Putin verlange als Präsident Russlands Respekt vom Westen, und wäre ihm dieser Respekt entgegengebracht worden, hätte Putin die Invasion der Ukraine wohl nicht begonnen. Darüber hinaus sagte er, Russland werde die Krim nicht freiwillig zurückgeben.


Offener Brief an S.E. Erzbischof John C. Wester, Erzbistum Santa Fe, New Mexico

Der bekannte amerikanische Friedensaktivist Jack Gilroy verfaßte den folgenden Offenen Brief an den Erzbischof von Santa Fe im US-Staat New Mexico, John C. Wester.

Sehr geehrter Herr Erzbischof Wester,

Herzlichen Glückwunsch zur Ernennung zum Teacher of Peace (Friedenslehrer) 2026 von Pax Christi USA! Diese Auszeichnung haben Sie sich wirklich verdient. Seit Ihrer ersten Reise nach Japan und Ihrem Hirtenbrief „Leben im Licht des Friedens Christi: ein Dialog für die nukleare Abrüstung“ sind Sie in der katholischen Kirche und in den gesamten USA zu einer führenden Stimme für die Abschaffung von Atomwaffen geworden. Durch die Gründung der „Partnerschaft für eine Welt ohne Atomwaffen“ haben Sie diese Reichweite noch weiter ausgebaut. Wir freuen uns sehr, daß Sie diese Auszeichnung in den kommenden Monaten entgegennehmen werden.

Wie Sie wissen, wächst die Gefahr eines Atomkriegs offenbar von Tag zu Tag, obwohl hundert Staaten den Atomwaffenverbotsvertrag (TPNW) unterzeichnet haben – 75 haben ihn sogar ratifiziert. Die diesjährige TPNW-Überprüfungskonferenz war erneut eine Enttäuschung. Man ließ den New-START-Vertrag auslaufen. Rußland, die USA und Israel, allesamt Atomwaffenstaaten, befinden sich im Krieg. Finnlands Präsident hat kürzlich ein Gesetz unterzeichnet, das Einfuhr und Transit von Atomwaffen erlaubt. Und litauische Politiker haben sich dem Vernehmen nach darauf geeinigt, ihre Verfassung zu ändern, um Litauen künftig die Stationierung von Atomwaffen zu ermöglichen.

Kurz gesagt, wir nähern uns einem Atomkrieg so stark wie damals während der Kubakrise 1962. Diese Krise endete mit diplomatischen Bemühungen, die die Welt retteten, und Papst Johannes XXIII. spielte dabei eine Schlüsselrolle. Seine einflußreiche Rolle ist wenig bekannt, aber er war es, der sich zu Wort meldete, um den notwendigen moralischen Ton anzugeben, der beiden Seiten half, sich für den Frieden einzusetzen.

So entwickelte sich die Lage: Im Herbst 1962 lud der Journalist Norman Cousins in Andover/Massachusetts zu einer informellen Diskussionsrunde sowjetischer und amerikanischer Wissenschaftler. Eine Fügung des Schicksals wollte es, daß sie sich am 22. Oktober trafen, an dem Abend, an dem Kennedy die Nation über die sowjetische Atomraketenbedrohung in Kuba informierte und die Marine anwies, weitere Lieferungen dorthin abzufangen.

Zu den von Cousins Eingeladenen gehörte auch ein Berater von Papst Johannes XXIII. im Vatikan, Pater Felix Morlion. Er fragte, ob eine päpstliche Intervention dazu beitragen könne, die Lage zu entschärfen. Cousins rief im Weißen Haus an; ein sowjetisches Mitglied der informellen Gruppe telefonierte mit Moskau. Beide erhielten ein nihil obstat. Pater Morlion informierte den Vatikan.

Am 25. Oktober sendete Radio Vatikan einen eindringlichen Friedensappell von Papst Johannes an die Staatschefs der Welt, insbesondere an Kennedy und Chruschtschow. Darin hieß es unter anderem: „Die Hand aufs Herz für das Gewissen gelegt, möge jeder den verzweifelten Schrei hören, der aus allen Teilen der Erde zum Himmel emporsteigt: Frieden, Frieden!“ Wir erneuern diesen feierlichen Appell heute.

Die Prawda druckte die Botschaft des Papstes umgehend mit einer großen Schlagzeile ab. Und am 28. Oktober, als Chruschtschow den Abzug der Raketen aus Kuba ankündigte, druckte die Prawda die Botschaft des Papstes erneut ab und lobte dessen „Realismus in der Friedensfrage“. Im Gegenzug zogen die Vereinigten Staaten ihre Raketen aus der Türkei ab. Hunderte Millionen Menschen atmeten erleichtert auf, und Verhandlungen zwischen den USA und der UdSSR führten 1963 zum ersten Atomteststopp.

Ein Jahrzehnt später erzählte Chruschtschow Cousins, wie sehr er Papst Johannes bewunderte, und sagte: „Während jener Woche der Kubakrise war der Appell des Papstes ein wahrer Lichtstrahl. Ich war dafür dankbar.“

Einige Jahre später sagte Chruschtschows Sohn Sergej, die Worte von Papst Johannes XXIII. hätten das Gewissen der Menschen und ganz besonders das seines Vaters und Kennedys, stark beeinflußt.

Vor diesem Hintergrund dachten wir, daß es vielleicht an der Zeit wäre, daß heute etwas ähnliches geschieht. Könnte Papst Leo XIV. eine Friedenskonferenz einberufen, um Atomwaffen von der russischen Grenze abzuziehen und die weltweite Abschaffung von Atomwaffen zu fordern?

Er hat bereits zum 80. Jahrestag der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki etwas in dieser Richtung angedeutet, als er betete, daß die Bombenabwürfe „als Aufruf an die internationale Gemeinschaft dienen mögen, ihr Engagement für die Schaffung eines dauerhaften Friedens für unsere gesamte Menschheitsfamilie zu erneuern – ‚einen Frieden, der unbewaffnet ist und zur Abrüstung führt‘“. Vielleicht könnte der Vatikan oder ein anderer neutraler Ort wie Wien oder Genf als Veranstaltungsort dienen.

Können Sie dabei helfen, diese Empfehlung an Papst Leo weiterzuleiten? Wir glauben, daß Sie als starker und hochangesehener Verfechter der Abschaffung von Atomwaffen der ideale Diplomat wären, um Papst Leo zu ermutigen, Putin, Trump und Xi Jinping an einen Tisch zu bringen, um ein Ende der Atomwaffen zu planen und einen neuen Weg der wirtschaftlichen Umstellung von einer Kriegswirtschaft hin zu wirtschaftlicher Entwicklung für alle Menschen überall zu ebnen. Ihre Fürsprache und Papst Leos starke Führungsrolle könnten uns aus dem reinen Wahnsinn, den wir derzeit erleben, herausführen.

Mit freundlichen Grüßen,Jack Gilroy, Pax Christi New York State Council; Veterans For Peace;
Ban Killer Drones; International Peace Coalition of the Schiller Institute

Rosemarie Pace, Ed.D., PCNYS Coordinator; USA Palestine Solidarity Working Group; Pax Christi International Sudan Working Group

In collaboration with The Pax Christi New York State Council

Pax Christi USA (PCUSA) Teacher of Peace Honorees who have endorsed this letter: (See more on these in the complete listing of endorsements below.)

  • James V. Albertini (2010)
  • Roy Bourgeois (1997)
  • Marie Dennis (2022)
  • James W. Douglass (1994)
  • Kathy Kelly (1998)
  • William P. Quigley (2003)
  • Martin Sheen (1999)

Endorsements as of August 9, 2026:

  • Maurizio Abbate, Chairman of ENAC – National Institute for Cultural Activities, Italy
  • Akbar Ahmed, Distinguished Professor, American University, Washington D.C., Former Pakistani Diplomat
  • Muhammad Salim Akhtar,  National Director American Muslim Task Force on Civil Rights and Elections
  • Jim Albertini, PCUSA Teacher of Peace, 2010
  • Dr. Abdullah al-Ahsan, Professor of Comparative Civilization; former Vice President of JUST International, Movement for a Just World
  • All Saints Parish, Syracuse, New York
    –> Fr. Fred Daley, Pastor
    –> Meg Ksander, Pastoral Associate
  • Missy Androu, St Anthony Church Solidarity Community
  • Syed Azhar, National Director, Pakistani American Democratic Forum
  • Dr. Abdoulaye Balde,  United States,  Founding member Futa Islamic Center, New York
  • Karen Ball, Board Member, Pax Christi Texas, San Antonio Chapter
  • Roger C. Barnes, Professor Emeritus, University of the Incarnate Word, San Antonio, TX
  • Franco Battaglia, President of Chemical Physics, University of Moderna, founder, Italy
  • Anastasia Battle, Schiller Institute, International Peace Coalition Co-Initiator
  • William O. Beeman, Professor Emeritus and Former Chair of Anthropology, University of Minnesota
  • Carolyn Bentley, Pax Christi Dallas, TX & Dallas, TX Peace and Justice Center
  • Guus Berkhout, Emeritus Professor of Geophysics, Delft University of Technology; Member of the Royal Netherlands Academy of Arts & Science; ECD Ambassador, CLINTEL founder
  • Ronald Bettag, Schiller Institute, International Peace Coalition, Texas USA
  • Fr. Roy Bourgeois, PCUSA Teacher of Peace 1997
  • Kathy Boylan, Catholic Worker, Washington D.C.
  • Fr. Harry Bury, Twin Cities Nonviolent, Author. Member of U.S. Catholic Priests Association
  • Ken Butigan, Co-Director, The Catholic Institute for Nonviolence (DePaul University, Chicago)
  • Right Reverend John Bryson Chane D.D., 8th Bishop, Episcopal Diocese of Washington D.C.
  • Fr. Daniel Clayton, Priest of the Diocese of Dallas, TX
  • Catherine Clubb Foley, Pax Christi Houston, TX Member
  • James C. Cobey, Founder, Health Volunteers Overseas; Steering Committee, Voices From the Holy Land; Shared 1997 Nobel Peace Prize as part of work with Physicians for Humanity
  • Jay Coghlan, Executive Director, Nuclear Watch, New Mexico
  • Marjorie Cohn, Professor Emerita, Thomas Jefferson School of Law; Dean, People’s Academy of International Law
  • Gerry Condon, Facilitator, Nuclear Abolition Working Group of Veterans for Peace
  • M. Phyllis Cunningham, Pax Christi, Metro New York
  • Bob Cushing, A Founding Father of the Association of U.S. Catholic Priests
  • Dr. Thomas Clough Daffern, Director, International Institute of Peace Studies and Global Philosophy
  • Arthur Dawes, Pax Christi Texas Board President & the full Texas Pax Christi Chapter
  • Fr. John Dear, “Beatitude Center for the Nonviolent Jesus” & “The Nonviolent Jesus Podcast”
  • Pat Delgado, Pax Christi El Paso Coordinator & Pax Christi Texas Board Member
  • Sylvia Demarest, Retired Lawyer and Substack writer
  • Marie Dennis, Pax Christi USA (PCUSA) Teacher of Peace 2022, Ambassador of Peace, & Senior Program Director of Pax Christi International’s Catholic Nonviolence Initiative
  • Joan Dolan, Pax Christi Texas
  • Jim Douglass, PCUSA Teacher of Peace 1994, author
  • Imam Mohammad Ali Elahi, U.S., Islamic House of Wisdom, Dearborn Heights, MI
  • Joseph Essertier, Associate Professor, Nagoya Institute of Technology
  • Joseph Fahey, Co-founder & Former General Secretary of PCUSA
  • Professor Richard Falk, Professor Emeritus of International Law at Princeton University; Former U.N. Special Rapporteur on Human Rights in the Palestinian Territories; Vice President, Nuclear Age Peace Foundation
  • Mike Ferner, Former national president, Veterans For Peace
  • Norma Field, Professor Emerita, University of Chicago (Home of the Fermi Experiment)
  • Jill Frasier, Pax Christi Metro New York Board Member
  • Chrisopher Fogarty, President of Friends of Irish Freedom Chicago
  • Hiroshi Fujimoto, Research Fellow, International Peace Research Institute, Meiji Gakuin University (Japan)
  • Rev. David Gerlich, Honolulu, Hawaii, author of Jesus Christ He Still Matters
  • Paul Gessler, Veterans for Peace, Ft. Collins, Colorado
  • Sr. Carol Gilbert, Dominican Sister and Plow Shares activist
  • Liliani Gorini, Chairwoman of Movisol, Italy
  • Clare Grady, Plowshares Activist
  • Elliot Greenspan, Schiller Institute, International Peace Coalition, New Jersey USA
  • Claudio Guidici, Chairman of Uritaxi – Taxi drivers trade union
  • Joyce Hall, Pax Christi Dallas, TX Coordinator & Member of the Pax Christi TX Board
  • Rick Halperin, Director, Southern Methodist University Human Rights program
  • Jaap Hanekamp, Associate Professor of Chemistry, Utrecht University of the Netherlands
  • Jovita Harrah, Pax Christi Northern California
  • Leslie Harris, CODEPINK; Veterans For Peace; Dallas Peace and Justice Center  
  • Fr John Heagle, Director of Priests Against Genocide
  • Johannes Heibel, Peace Activist, Germany
  • Ira Helfand, Former President of International Physicians for the Prevention of Nuclear War; Co-founder Back from the Brink
  • Bernie Holland, United for Peace, UK
  • Saskia Hostetler, Anti-war activist, technology harm advocate – Portland, Oregon, USA
  • Ivana Nikolic Hughes, President, Nuclear Age Peace Foundation, Senior Lecturer in the Discipline of Chemistry at Columbia University
  • Vic Hummert, Former Maryknoll Priest and Author
  • Wally Ingle, Pax Christi Hawaii
  • Hadi Jawad, Human Rights Dallas, TX
  • Frank Kartheiser, Catholic Workers Movement, MA, USA
  • Professor Yoshiyuki Kato, Rikkyu University, Japan
  • Tarak Kauff, New York Member of Veterans For Peace; Editor: Peace & Planet New
  • Kathy Kelly, PCUSA Teacher of Peace 1998
  • Sr. Martha Ann Kirk, Th.D., University of the Incarnate Word
  • Dennis Kucinich, Former Mayor of Cleveland and Former U.S. Representative from Ohio
  • Jonathan Kuttab, Executive Director, Friends of Sabeel North America
  • Peter Kuznick, Professor of History and Director of Nuclear Studies Institute at American University, Washington, D.C.
  • Yuba Nath Lamsal, Former Nepal Ambassador to Denmark; with concurrent accreditation to Norway, Sweden, Finland and Lithuania, May 2017 to June 2021; a 30-plus years career in journalism, as editor of The Rising Nepal daily. An ardent opponent of nuclear weapons
  • Helga Zepp LaRouche, Founder, Schiller Institute, and Initiator of the International Peace Coalition
  • Kees le Pair, Assistant Professor American University Beirut, Lebanon; National Science Foundation, Wash. D.C.; research with Philips, Siemens; science advisor – Netherlands
  • Nydia Leaf, Pax Christi, Metro New York Member
  •  Dr. Richard G. Linowes, President, Clarewood University, Reston, VA
  • Jeff Mason, Pax Christi Quad Cities, USA
  • Gavan McCormack, Emeritus Professor, Australian National University
  • Raymond McGovern, Former CIA Analyst, Current Peace Activist
  • Evalee Mickey, Peace activist, North Liberty, Louisiana, USA
  • Josef Miklosko, former Deputy Prime Minister of the Czech and Slovak Federal Republic; former Ambassador of the Slovak Republic in Italy, San Marino, and Malta; former secretary of the commission of the Conference of Bishops of Slovakia: Justice and Peace
  • Carlo Levi Minzi, Pianist, Italy
  • Claudia Morgan, Pax Christi Texas Board
  • Nick Mottern, Coordinator-Ban Killer Drones and the Weaponized Drone Ban Treaty Campaign
  • Muslim Democratic Caucus c/o President Amir Rahmam
  • Satoko Oka Norimatsu, Director, Peace Philosophy Centre; Editor, The Asia-Pacific Journal: Japan Focus
  • Nancy Oetter, Regional Coordinator, Pax Christi Illinois
  • Melissa Parke, Executive Director International Campaign to Abolish Nuclear Weapons (ICAN) 
  • Johanna Parkinson, Dallas Area Interfaith
  • Margaret M. Power, President, Historians for Peace and Democracy (USA)
  • Pax Christi Little Rock, Arkansas
  • Pax Christi Metro New York Board
  • Pax Christi New York State Council: John Amidon, Ben Salmon Chapter Pax Christi Upstate New York; Veteran For Peace; Co-Founder Kateri Peace Conference; Tom Casey, Pax Christi Western New York; Pierre Fidelia, Pax Christi Metro New York Board President; Bob Keeler, Pax Christi Long Island; Ed Kubik, Pax Christi Long Island; Mary Beth Moore, SC, Pax Christi Long Island; Mark Scibilia-Carver, Ben Salmon Chapter Pax Christi Upstate New York
  • Lorin Peters, Pax Christi Moderator of the Northern California Chapter, Pax Christi U.S. Disarmament Working Group
  • Bill Quigley, Pax Christi USA Teacher of Peace 200; Emeritus Professor of Law, Loyola University New Orleans, Louisiana
  • Steve Rabson, Professor Emeritus, Brown University, Veteran, U.S. Army
  • Judith Robinson, Retired Russia Desk Officer for USAID, Dept. of Commerce BISNIS Unit, & State Department Education & Transportation USA
  • Paz Rosales, RSCJ, Sisters of the Sacred Heart of Jesus, Spain
  • Jean Ross, Vote Climate Board Chair
  • Alessia Ruggeri, Trade unionist, Italy
  • Susan Schnall, President Veterans for Peace USA
  • Meinrad Schneckenleithner, former Vice-President Pax Christi Austria
  • E. Martin Schotz, MD, author and active advocate for peace and nuclear disarmament
  • Martin Sheen, Actor & Pax Christi USA Teacher of Peace 1999
  • Aftab Siddiqui, President, Dallas, TX Peace and Justice Center
  • Martin Sieff, Former Chief Political Correspondent, United Press International, Three time Pulitzer Prize Nominee
  • Sisters of the Sacred Heart of Jesus — Province of Venezuela Provincial,
    Sister Fernanda Vacas Navarro, RSCJ
    Sister Emilia M. Martinez Rivas, RSCJ
  • Alice Slater, World Beyond War
  • Rev Robert Smith, Pastor, New Bethel Baptist Church, Detroit, MI; and Founder Haiti Mission Alliance
  • Fr. Martin Solma, SM – Kalaepohaku Marianist Coummunity, Honolulu, Hi
  • St Lucy’s Catholic Church, Syracuse NY, Fr Jim Mathews, Pastor; Margot Goldsmith, Pastoral Assistant; Corinne Driscoll, Chair of Justice & Peace Committee 
  • John Steinbach, Coordinator, Hiroshima Nagasaki Peace Committee-North Capitol Area, Washington, D.C.
  • Elaine Sullivan, M.Ed., LPC; LMFT, Counselor; former Benedictine Nun, Dallas, TX 
  • Fr. Bernard Survil, U.S. Catholic Priests Association
  • Alice Sutter, Raging Grannies NYC
  • David Swanson, Executive Director of World Beyond War
  • Diane Swords, Syracuse Peace Council
  • Br. Terence J Taffe, Cap., MA, LMSW. Province of St Mary, Capuchin Order
  • Takao Takahara, Professor, and former Director of International Peace Research Institute, Meiji Gakuin University, Tokyo, Japan
  • Fr. Tim Taugher, Pastor, St. Francis of Assisi Parish, Binghamton, NY
  • Kateri Tekakwitha Interfaith Peace Conference
  • Ellen Thomas, Proposition One Campaign for a Nuclear-Free Future
  • Chris Todhunter,  Teacher, The School of Philosophy and Economics Science in London, author
  • Dr. Mohammad A. Toor, Chairman of Board of Trustees Pakistani American Congress; President, American Pakistani Physicians for Justice & Democracy; Chairman of American Muslim Alliance
  • Regis Tremblay, Crimea, Director “Thirty Seconds to Midnight”
  • Patricia Tweedy, Pax Christi Metro New York Board
  • Veterans for Peace Chapter 10, Albany NY
  • Lawrence B. Wilkerson, Colonel, U.S. Army (Retired), Former Chief of Staff to the U.S. Secretary of State
  • Jim Wohlgemuth, Veterans For Peace Coordinator of the Hector Black Chapter – Nashville, TN
  • Ann Wright, Retired Colonel, US Army, and Diplomat; author, Dissent: Voices of Conscience; Whistleblower; Board of Directors, CODEPINK
  • Zool Zulkowitz, New York Directors Guild of America; Artistic Director, The Rising Together Theater Company; Jewish Voice for Peace; Veterans For Peace


Internationale Friedenskoalition #170, EIR-Online-Diskussionsrunde, 04.09.2026, 17.00 Uhr

„Eine Alternative zu Krieg und Plünderung in Amerika“

170. Treffen der Internationalen Friedenskoalition/EIR-Online-Diskussionsrunde

„Eine Alternative zu Krieg und Plünderung in Amerika“

04. September 2026
17.00 Uhr

Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten und Kollegenkreis.

Schließen Sie sich an diesem Freitag um 17:00 Uhr der Internationalen Friedenskoalition und EIR an.

Bitte senden Sie uns so schnell wie möglich Berichte und Initiativen für die Tagesordnung zu.

Zur Anmeldung

Am 4. September veranstalten Executive Intelligence Review und die Internationale Friedenskoalition eine Diskussionsrunde zum Thema „Eine Alternative zu Krieg und Plünderung in Amerika“, die live auf YouTube ausgestrahlt wird. Um an der Diskussion mit den Rednern teilzunehmen, ist eine Anmeldung erforderlich

Panel 1

  1. Helga Zepp-LaRouche (Deutschland), Gründerin des Schiller-Instituts: Eine neue internationale Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur zur Beendigung von Krieg und Plünderung
  2. Roberto Amaral (Brasilien), ehemaliger Minister für Wissenschaft und Technologie in Lulas erster Regierung (2003): Die Zukunft Brasiliens: Wissenschaft, Technologie, Innovation und Souveränität
  3. General a. D. Edwin Patterson Monsalve (Peru), Wissenschaftler und Professor für Geopolitik und Geostrategie: Der peruanische Hafen Chancay und die Entwicklungs- und Integrationsnetzwerke Südamerikas
  4. Paulo Nogueira Batista Jr. (Brasilien), Wirtschaftswissenschaftler, ehemaliger Exekutivdirektor des IWF für Brasilien und zehn weitere Länder in Washington, D.C., sowie Mitbegründer und Vizepräsident der von den BRICS-Staaten gegründeten Neuen Entwicklungsbank: Die neue Monroe-Doktrin und die Ansprüche der USA auf unangefochtene Hegemonie in der westlichen Hemisphäre
  5. Prof. Zhang Weiwei (China), Professor für Internationale Beziehungen an der Fudan-Universität in Shanghai: Chinas Rolle bei der Entwicklung des Globalen Südens
  6. Oberst a. D. Pedro Baños (Spanien), Geopolitik-Analyst: Warum Spanien sich nicht am NATO-Krieg gegen Russland und den Iran beteiligen darf

Panel 2

  1. Dennis Small (USA), iberoamerikanischer Direktor des EIR: Der biozeanische Eisenbahnkorridor Südamerikas – eine planetarische Transformation im Jahrhundertmaßstab
  2. Donald Ramotar (Guyana), ehemaliger Präsident von Guyana (2011–2015): Eine Politik der guten Nachbarschaft unter den Nationen Südamerikas
  3. Sara Madueño de Vásquez (Peru), EIR-Büroleiterin in Lima: Der „Chancay-Effekt“ am Vorabend des Papstbesuchs in Peru
  4. Estevão Damacena (Brasilien), Jugendbewegung des Schiller-Instituts: Brasiliens physische wirtschaftliche Schwachstellen und wie man sie überwinden kann

Live-Dialog mit Helga Zepp-LaRouche: Die Atomkriegsdebatte ist real

Mittwoch, 2. September 2026, 18.30 Uhr

Schließen Sie sich Helga Zepp-LaRouche in ihrem Live-Dialog an und diskutieren Sie die Themen und Lösungen, die die Welt und die Menschen bewegen. Senden Sie Ihre Fragen, Kommentare und Berichte an fragen@bueso.de oder stellen Sie diese im nächsten Live-Stream.

Am ersten Tag des 26. jährlichen Gipfeltreffens der Staatschefs der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO) heute im kirgisischen Bischkek berieten die Staats- und Regierungschefs der zehn Mitgliedsstaaten, die insgesamt 3,4 Milliarden Menschen vertreten, zusammen mit den Staats- und Regierungschefs von 17 Partnerländern und Gästen in bilateralen Gesprächen darüber, wie man zum Wohle der Welt vorgehen und Krieg und Not beenden kann. Morgen stehen Plenarvorträge und die erwartete Erklärung von Bischkek auf dem Programm. Das offizielle Thema der Veranstaltung lautet: „25 Jahre SCO: Gemeinsam für nachhaltigen Frieden, Entwicklung und Wohlstand.“

Zu den Treffen in Bischkek gehörten Gespräche zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping, zwischen Putin und dem indischen Premierminister Modi sowie zwischen dem türkischen Präsidenten Recep Erdogan und Putin. Xi Jinping und der kirgisische Präsident Sadr Japarow, der Xi zu einem Staatsbesuch empfing, erörterten unter anderem Infrastrukturprojekte, die die Vernetzung in ganz Eurasien betreffen. Der iranische Präsident Massud Peseschkian traf sich mit Putin, mit Modi und anderen Staats- und Regierungschefs, darunter dem pakistanischen Premierminister Shehbaz Sharif. Es gab zahlreiche weitere Treffen zwischen den anwesenden Staats- und Regierungschefs.

Die ersten Berichte vom SCO-Gipfel zeigen: der Schwerpunkt der außergewöhnlich zahlreichen Konsultationen unterstreicht erneut die Notwendigkeit von Frieden und Diplomatie in der Welt – als direkte Zurückweisung der derzeitigen typischen Position des kollektiven Westens, wonach sowohl in militärischer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht das Recht des Stärkeren gelte.

Die Vereinigten Staaten haben zusammen mit Israel, nachdem sie sechs Monate lang Krieg gegen den Iran geführt hatten – ohne „Sieg“ –, am Wochenende die Bombardements wieder aufgenommen und die iranische Insel Larak in der Straße von Hormus getroffen. Der Iran reagierte daraufhin mit gezielten Angriffen auf US-Stützpunkte in Jordanien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Das europäische Kriegsbündnis setzt seine Unterstützung für die Ukraine, die extreme Aufrüstung und die Dämonisierung Russlands fort, während die europäische Wirtschaft selbst am Zusammenbrechen ist. Die EU-Verteidigungsminister werden sich morgen in Irland treffen, gefangen in diesem destruktiven Kurs.

Das dramatischste Ereignis des Tages ist jedoch, dass die neue Kampagne der Wirtschaftskriegsführung, die die Vereinigten Staaten im Namen der Schädigung des Iran gegen die Welt gestartet haben – die „Operation Economic Outcast“ –, bereits nach knapp einer Woche zum Scheitern verurteilt ist. US-Finanzminister Scott Bessent kündigte diese Politik am 24. August an und bekräftigte sie gestern und heute vor den Finanzministern der Gruppe der 20 (G20), die sich in North Carolina treffen, um den für Dezember in Florida geplanten G20-Gipfel der Staats- und Regierungschefs vorzubereiten. Bessent erklärte am 30. August gegenüber AP, die Staaten müssten ihre Beziehungen zum Iran abbrechen; sollten sie dies nicht tun, „wird dies, wenn es sein muss, finanzielle Gewalt bedeuten. Wir zeigen den Menschen, dass wir wissen, wer ihr seid, ihr wisst, wer ihr seid, und das muss aufhören.“

Die Welt reagiert. Heute erörterten Premierminister Modi und Präsident Peseschkian, wie die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zwischen ihren beiden Ländern ausgebaut werden können. Zuvor hatte China bereits erklärt, es werde sich nicht an das Bessent-Dekret halten.

Bessent befindet sich auf dem Weg zur Versammlung in Asheville, North Carolina. Er dankte den anwesenden EU-Vertretern für ihre Unterstützung der „Operation Economic Outcast“, während Medien berichten, dass sich seine weitere Unterstützung auf Großbritannien, Japan und Bahrain beschränkt. Was die US-Initiative „Outcast“ bewirkt hat, ist, den bevorstehenden Zusammenbruch des gesamten Dollarsystems ins Rampenlicht zu rücken. Bessent und der Vorsitzende der Federal Reserve, Kevin Warsh, versuchten, Fragen abzuwehren, indem sie erklärten, „Wachstum“ werde die Bewältigung der Schulden ermöglichen und die 40 Billionen US-Dollar betragende Staatsverschuldung der USA minimieren. Als ein Reporter fragte, warum die USA ihre eigenen Schatzanweisungen zurückkaufen, wich Bessent der Frage aus, indem er sagte, der Chef der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, habe dies in Europa getan, und Japan habe dies in größerem Umfang getan als jeder andere.

Die unmittelbare Gefahr inmitten dieses offensichtlichen Niedergangs des Westens und des Vormarsches der globalen Mehrheit besteht darin, dass einige, die noch in Machtpositionen sind, auf den Einsatz der „nuklearen Option“ in der Kriegsführung zurückgreifen könnten. Es ist die Aufgabe der Vernünftigen, auf jede erdenkliche Weise Alarm zu schlagen.

Schließen Sie sich denen an, die den Offenen Brief an Papst Leo XIV., einen Weltgipfel zu organisieren, um die Fragen des Friedens und der nuklearen Abrüstung anzugehen, bereits unterschrieben und verbreitet haben.

Beteiligen Sie sich am Dialog über die Alternative zu Krieg und Zusammenbruch. Das Schiller-Institut hält heute ein Online-Krisenforum zum Thema: Der freie Fall der deutschen Wirtschaft muss gestoppt werden! Deutschland muss vor dem Ausverkauf gerettet werden! ab und EIR wird an diesem Freitag, dem 4. September, ebenfalls ein Online-Forum mit dem Titel „Eine Alternative zum Krieg und zur Plünderung in Amerika“ mitveranstalten. Bei dieser Veranstaltung diskutieren Referenten über die Art von Projekten und Ansätzen, die derzeit auch auf dem SCO-Gipfel in Bischkek sowie vom 1. bis 4. September in Wladiwostok auf dem Russischen Östlichen Wirtschaftsforum thematisiert werden. Vom 12. bis 13. September findet in Neu-Delhi, Indien, der jährliche BRICS-Gipfel der Staatschefs statt.


Internationale Friedenskoalition #169, 28.08.2026, 17.00 Uhr

Einen Weltgipfel organisieren

169. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Einen Weltgipfel organisieren

28. August 2026
17.00 Uhr

Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten und Kollegenkreis.

Schließen Sie sich an diesem Freitag um 17:00 Uhr der Internationalen Friedenskoalition an. Diese Woche begrüßen wir Larry Johnson, ehemaliger CIA-Geheimdienstmitarbeiter und Mitglied der Veteran Intelligence Professionals for Sanity (VIPS) und Dennis Small, Executive Intelligence Review; sowie Berichten über die Mobilisierung um den Aufruf an Papst Leo XIV.

Bitte senden Sie uns so schnell wie möglich Berichte und Initiativen für die Tagesordnung zu.

Zur Anmeldung

Wir hoffen, Sie haben weltweit für „positive Unannehmlichkeiten“ gesorgt.
Im Rahmen dieses IPC möchten wir über die Mobilisierung um den „Aufruf an Papst Leo einen Weltgipfel zu organisieren“ berichten. Wir veröffentlichen den Aufruf hier nochmals in voller Länge, erhalten Sie Optionen zum Unterzeichnen und Teilen.
Falls Sie sich noch nicht für das deutschsprachige Krisenforum “Der freie Fall der deutschen Wirtschaft muß gestoppt werden! Deutschland muß vor dem Ausverkauf gerettet werden!“ des Schiller-Instituts angemeldet haben, tun Sie dies bitte hier.


Aufruf an Papst Leo XIV., einen Weltgipfel zu organisieren, um die Fragen des Friedens und der nuklearen Abrüstung anzugehen

Der folgende Offene Brief an Papst Leo XIV. wurde am 19. August auf der Substack-Seite von Nuclear Insanity veröffentlicht. Wenn Sie den Brief unterzeichnen wollen, füllen Sie bitte dieses Google Formular aus.

Sollten Sie kein Google- Konto haben, senden Sie bitte eine Email an fragen@schiller-institut.degeben Sie Ihren vollständigen Namen und die Institution, die Sie vertreten an.
Wir werden Ihre Daten an die Initiatoren weiterleiten.

Wir appellieren an Sie, Papst Leo, als die führende Persönlichkeit, die sich mehr als alle anderen bemüht, für die ganze Menschheit zu sprechen, statt nur für bestimmte Nationen, Religionen oder Wählergruppen, einen internationalen Notgipfel einzuberufen, um die Welt von ihrem derzeitigen Kriegskurs und einer potentiellen nuklearen Katastrophe abzubringen und um die größten Krisen, denen die Menschheit heute gegenübersteht, friedlich zu lösen. Eine solche Initiative stünde im Einklang mit Ihren wiederholten Aufrufen zu Frieden und Gerechtigkeit seit Ihrem Amtsantritt als Papst – Aufrufe, die Millionen, wenn nicht Milliarden von Menschen auf unserem Planeten inspirieren und ihnen Hoffnung geben.

Am 10. Juni 2025 veröffentlichte die damalige Direktorin der Nationalen Nachrichtendienste der USA (DNI), Tulsi Gabbard, ein kurzes aber erschreckendes Video, das mit Bildern von Hiroshima begann und in dem sie warnte: „Wir sind dem Abgrund der nuklearen Vernichtung näher als je zuvor“ und „Kriegstreiber aus der politischen Elite schüren leichtfertig Angst und Spannungen zwischen den Atommächten“. Gabbard schloß: „Es liegt an uns, dem Volk, uns zu Wort zu melden und ein Ende dieses Wahnsinns zu fordern. Wir müssen diesen Marsch in den Atomkrieg ablehnen und auf eine Welt hinarbeiten, in der niemand in Angst vor einem atomaren Holocaust leben muß.“

Am 20. Oktober 2025 warnte der Leiter des russischen Auslandsgeheimdienstes SWR, Sergej Naryschkin: „Die Welt erlebt derzeit den fragilsten Moment für die internationale Sicherheit seit dem Zweiten Weltkrieg.“ Naryschkin fuhr fort: „Unsere gemeinsame und vielleicht wichtigste Aufgabe ist es, sicherzustellen, daß die Anpassung an die neue Realität ohne einen großen Krieg vonstattengeht, wie es in früheren historischen Phasen der Fall war.“ Inzwischen ist es viele Monate her, seit diese beiden Geheimdienstchefs Alarm schlugen, und wir sind der nuklearen Vernichtung nur noch näher gekommen – viel näher.

Als Gabbard und Naryschkin diese Warnungen äußerten, tobte der Krieg in der Ukraine, Israel verübte seinen Völkermord im Gazastreifen, und die Spannungen zwischen China und den USA um Taiwan und das Südchinesische Meer waren hoch. Seitdem ist der Krieg der USA und Israels gegen den Iran hinzugekommen, und die Gefahr eines Dritten Weltkriegs ist damit exponentiell gewachsen.

Es tauchen immer wieder Anzeichen dafür auf, daß Regierungen für eine solche Eventualität planen, obwohl wir seit mehr als vier Jahrzehnten wissen, daß selbst ein begrenzter Atomkrieg – geschweige denn ein großer – weltweit unvorstellbare Schäden auslösen kann, darunter einen nuklearen Winter, der alles Leben auf unserem Planeten vernichten könnte. Am 20. August 2024 veröffentlichte die New York Times einen Artikel auf der Titelseite, in dem gewarnt wurde, daß sich die USA auf einen gleichzeitigen Atomkrieg an drei Fronten gegen Rußland, China und Nordkorea vorbereiteten. Am selben Tag berichtete das Bulletin of the Atomic Scientists, daß immer mehr Nuklearstrategen überzeugt sind, ein Atomkrieg könne geführt und gewonnen werden, womit sie die jahrzehntelange Erkenntnis, daß ein Atomkrieg nicht gewonnen werden kann und niemals geführt werden darf, faktisch auf den Kopf stellen.

Im November 2024 erklärte der US-Admiral Thomas Buchanan, die USA bereiteten sich darauf vor, einen Atomkrieg zu führen und zu gewinnen und dabei genügend Atomwaffen in Reserve zu halten, um ihre globale Vorherrschaft auch danach aufrechterhalten zu können.

Vor kurzem hat der politische Chef des US-Verteidigungsministeriums, Elbridge Colby, die Notwendigkeit erörtert, dass die USA zusätzlich zum Einsatz von Truppen aus Südkorea und Japan auch taktische Atomwaffen einsetzen müssten, falls es zwischen den USA und China zu Kämpfen um die Taiwanstraße kommen sollte.

Nicht nur die Experten der Weltuntergangsuhr des Bulletin of the Atomic Scientists sind der Ansicht, daß sich die Welt immer mehr der nuklearen Vernichtung nähert. Und zusätzlich zu den Drohungen der USA haben mehrere einflußreiche russische Politiker Wladimir Putin dazu aufgefordert, Atomwaffen einzusetzen, um die Ukraine zu besiegen.

Wir, die Unterzeichner aus aller Welt, halten den Zeitpunkt für günstig, einen internationalen Notgipfel einzuberufen, der sich mit den großen Konflikten in der Welt befaßt, und mit der Notwendigkeit, dem nuklearen Abgrund zu entkommen. Rußland steckt seit fast fünf Jahren in der Ukraine fest. Auch wenn Rußland unter hohen Kosten weiterhin schrittweise Geländegewinne erzielt, ist die Lage an der Front weitgehend ins Stocken geraten, und beide Seiten fügen durch ihren Drohnen- und Raketenkrieg der Energieinfrastruktur und der Schifffahrt erheblichen Schaden zu, was zu globalen Energie- und Nahrungsmittelengpässen führt und innerhalb wie außerhalb beider Länder Leid verursacht. Wenn die von der NATO unterstützte Ukraine immer weiter Rußlands rote Linien überschreitet, kann und will Putin dann die russischen Falken noch eindämmen?

Gleichzeitig finden die USA keinen diplomatischen Ausweg aus ihrem Krieg gegen den Iran, der seinerseits keinerlei Anstalten macht, den USA zu erlauben, die Krise zu beenden, die sie und Israel durch den Angriff auf den Iran ausgelöst haben. Während China darauf besteht, daß die Einheit mit Taiwan seine ultimative rote Linie ist, würde jeder in der Region davon profitieren, wenn sich die Spannungen legen und Ressourcen in Entwicklung – im Sinne von Chinas Gürtel- und Straßen-Initiative – statt in Kriegshandlungen fließen würden.

Dieser letzte Punkt sollte universell gelten. Es ist schmerzlich zu sehen, wie viele Nationen Ressourcen aus Ernährung, Wohnen, Bildung und Gesundheit in die Aufrüstung ihrer Streitkräfte umleiten. Das gilt ganz besonders für Nordamerika, Europa und Asien, wo Gespräche über friedliche Konfliktlösungen dem Gerede über Kriegsvorbereitungen weichen müssen.

Wie Sie selbst vor einigen Monaten weise und eindringlich betont haben: „Ich habe mehr als einmal den eindringlichen Appell wiederholt, den der heilige Paul VI. an die Vollversammlung der Vereinten Nationen richtete – Was mich verbindet, so bemerkte mein verehrter Vorgänger, ist ein Pakt, besiegelt ‚mit einem Eid, der die zukünftige Geschichte der Welt verändern soll: Nie wieder Krieg, nie wieder Krieg! Es ist der Frieden, der Frieden, der das Schicksal der Nationen der gesamten Menschheit leiten muß‘! Gerade im Atomzeitalter muß sich die Wahrheit durchsetzen: Nicht Atomwaffen schaffen Frieden, sondern Abrüstung. Diese Wahrheit, die in vergangenen Jahrzehnten, als wir eine nukleare Deeskalation erlebten, klar zu sein schien, wurde durch einen Rüstungswettlauf verdeckt, der heute Angst und Schrecken verbreitet.“

Es war in der Tat Papst Paul VI., der erste Papst, der im Oktober 1965 vor den Vereinten Nationen sprach und in dieser außergewöhnlichen Ansprache Präsident Kennedy zitierte: „Die Menschheit muß dem Krieg ein Ende setzen, sonst wird der Krieg der Menschheit ein Ende setzen.“ Er zitierte das Buch Jesaja: „Sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen umschmieden und ihre Speere zu Sicheln.“ In seiner Enzyklika Populorum Progressio von 1967 betonte Papst Paul VI.: „Entwicklung ist der neue Name für Frieden.“

Auch andere Päpste haben in Krisenzeiten mutige Initiativen ergriffen, um die Menschheit zu retten. Im Oktober 1962 plädierte Papst Johannes XXIII. für eine friedliche Lösung der Kubakrise und trug dazu bei, sowohl Präsident Kennedy als auch Generalsekretär Chruschtschow eine Möglichkeit zu bieten, das Gesicht zu wahren und die Krise diplomatisch statt militärisch zu lösen – zu einem Zeitpunkt, als ein Krieg unmittelbar bevorzustehen schien. Ein ähnliches Unterfangen könnte heute Erfolg haben, in einer Situation, in der die beiden großen Konflikte der Welt scheinbar unüberwindbar festgefahren sind.

Das gleiche gilt für das nukleare Wettrüsten, wo die neun Atommächte ihre Arsenale nicht nur modernisieren, sondern auch ausbauen – nach Jahrzehnten vernünftiger, wenn auch viel zu langsamer Abrüstung. Und zum ersten Mal seit Jahrzehnten sind die beiden großen nuklearen Rivalen durch keine Verträge zur nuklearen Rüstungskontrolle mehr gebunden. Andere Länder und Gebiete, darunter Japan, Südkorea, Polen, Saudi-Arabien, Taiwan und die Ukraine, diskutieren über die Anschaffung eigener Atomwaffen, was die Welt nur zu einem noch größeren nuklearen Pulverfaß machen würde.

Ein päpstlicher Aufruf zu einem Krisengipfel, um die aktuellen Kriege zu beenden und die Tendenz zu Kriegen und Atomwaffen umzukehren, könnte den Regierungen der Welt die Chance für einen Kurswechsel bieten, weg von der derzeitigen Entwicklung zu einem Atomkrieg, der die Erde zerstört. Wir bitten Sie, Papst Leo, dringend, Ihre einzigartige moralische Autorität zu nutzen, um ein solches Treffen der Staats- und Regierungschefs der Welt, einschließlich der Staatschefs der drei wichtigsten Atommächte, einzuberufen, damit sie zusammenkommen und auf die Bitten der Menschheit reagieren, unsere Welt in eine grundlegend andere Richtung zu lenken, bevor es zu spät ist.

Erstunterzeichner:

  • Peter Kuznick, Professor für Geschichte und Direktor des Nuclear Studies Institute, American University, Washington
  • Jack Gilroy, Pax Christi New York State Council; Veterans for Peace; Ban Killer Drones; Internationale Friedenskoalition des Schiller-Instituts
  • Ivana Nicolic Hughes, Präsidentin der Nuclear Age Peace Foundation, Senior-Dozentin für Chemie an der Columbia University (NYC)
  • Naledi Pandor, ehemalige Ministerin für internationale Beziehungen und Zusammenarbeit, Südafrika (2019-2024)
  • S.E. Donald Ramotar, ehemaliger Präsident von Guyana, 2011–2015
  • Richard Falk, emeritierter Professor für Völkerrecht an der Princeton University; ehemaliger UN-Sonderberichterstatter für Menschenrechte in den palästinensischen Gebieten; Vizepräsident der Nuclear Age Peace Foundation
  • Chandra Muzaffar, islamischer Reformer und Aktivist, Präsident der Internationalen Bewegung für eine gerechte Welt (JUST); Koordinatorin von SHAPE (Save Humanity and Planet Earth)
  • Kathy Kelly, Pax-Christi-Friedenslehrerin 1998; Vorstandsvorsitzende von „World Beyond War“
  • David Swanson, Geschäftsführer von „World Beyond War“; Autor von „War is Still a Lie“
  • Marjorie Cohn, emeritierte Professorin an der Thomas-Jefferson-Rechtsfakultät; Dekanin der People’s Academy of International Law
  • Bandy X. Lee, Präsidentin der World Mental Health Coalition; Mitbegründer von „Preventing Violence Now“
  • James C. Cobey, Gründer von „Health Volunteers Overseas“; Mitglied des Lenkungsausschusses von „Voices from the Holy Land“; Mitglied des Internationalen Komitees zum Verbot von Landminen (ICBLM), das 1997 den Friedensnobelpreis erhielt
  • Dr. Mohammad A. Toor, Vorsitzender des Kuratoriums des Pakistani American Congress; Präsident der „American Pakistani Physicians for Justice & Democracy“; Vorsitzender der „American Muslim Alliance“
  • Ann Wright, Oberst der US-Armee (a. D.) und ehemalige US-Diplomatin (die im März 2003 aus Protest gegen den US-Krieg gegen den Irak zurücktrat); Mitglied bei „Veterans for Peace“, „World Beyond War“, „CODEPINK“ und „Hawaii Peace and Justice“
  • Susan Schnall, Präsidentin von „Veterans for Peace“ (USA)
  • Norman Solomon, nationaler Direktor von „Roots Action“; Autor
  • Martin Sheen, mit Golden Globe und Emmy ausgezeichneter Schauspieler; Pax Christi „Teacher of the Year“ (1999)
  • Setsuko Thurlow, Überlebende des Atombombenabwurfs auf Hiroshima; Friedensnobelpreisträgerin; Trägerin des Order of Canada
  • Glenn Diesen, Professor an der University of South-Eastern Norway
  • Frida Stranne, Professorin und Expertin für Außenpolitik, Schweden
  • Ray McGovern, Mitbegründer von Veteran Intelligence Professionals for Sanity
  • Helga Zepp-LaRouche, Gründerin Schiller-Institut, Initiatorin Internationale Friedenskoalition

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