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New Yorker Chor des Schiller-Instituts widmet Konzert dem „Geist der Elbe“

New Yorker Chor des Schiller-Instituts widmet Konzert dem „Geist der Elbe“

Der New Yorker Chor des Schiller-Instituts strahlte am 25. April ein erhebendes Konzert aus, das von Jen Pearl wie folgt eingeleitet wurde:

Guten Tag und willkommen zu „Beethovens Credo: Der Glaube an die Zukunft, eine Welt ohne Krieg“. Mein Name ist Jen Pearl und ich bin Vorsitzende des New Yorker Schiller-Institut-Chores.

Am 17. Dezember 2019, Beethovens 249. Geburtstag, nahm unser Chor an einer Veranstaltung der Stiftung zur Wiederbelebung der klassischen Kultur in der Carnegie-Hall teil, um das 250. Geburtsjubiläum zu eröffnen, das eigentlich als ganzjährige Feier zu Beethovens Ehren gedacht war. Wir führten dort den Chorsatz der 9. Sinfonie auf, mit dem überragenden Gerard Schwarz als Dirigenten. Wir hatten uns zum Ziel gesetzt, ein Jahr später Beethovens große Missa Solemnis aufzuführen.

Was dann geschah, ist hinlänglich bekannt. Während viele Chöre und Kunstorganisationen gezwungen waren, sich während des Lockdowns zurückzuziehen, drängte der New Yorker Chor des Schiller-Insituts trotz der Herausforderungen voran, weil wir wissen, wie wichtig es ist, in Zeiten der Krise schöne und tiefgründige Musik zu singen – Musik, die uns auf der höheren menschlichen Ebene als gemeinsame unsterbliche Spezies verbindet. Wir haben es geschafft, im letzten Dezember virtuelle Aufführungen des Kyrie- und des Gloria-Satzes zu präsentieren.

Das heutige Konzert ist wirklich etwas Besonderes, weil es einen weiteren Satz der Missa Solemnis enthält.

Und während wir aufgeregt sind und uns freuen, Ihnen heute Abend den Credo-Satz der Missa Solemnis und andere schöne Ausschnitte zu bringen, führen wir dieses Konzert auch im Kontext einer Welt auf, die von Krisen gezeichnet ist, einschließlich der zunehmenden Gefahr eines Weltkrieges und Hungersnöten im Jemen und in Syrien. Die Schönheit des heutigen Programms, welches die höchsten Errungenschaften menschlicher Kreativität widerspiegelt, steht auch in direktem Kontrast oder Dissonanz zu den niedersten Taten, die gerade jetzt, während wir hier sprechen, von Menschen an ganzen Nationen, insbesondere an deren Kindern, verübt werden.

Beethoven sagte einmal, wenn die Menschen seine Musik verstehen würden, gäbe es keinen Krieg.

Genau an diesem Tag, dem 25. April, gab es vor 76 Jahren ein Ereignis, das noch heute kraftvoll in der inneren Überzeugung nachhallt, daß die Menschheit Streitigkeiten nicht mit Gewalt beilegen sollte. An diesem Tag trafen während des Zweiten Weltkriegs amerikanische und sowjetische Truppen aus West und Ost an der Elbe bei Torgau südlich von Berlin zusammen und sorgten für ein baldiges Ende des Krieges. Das Treffen wurde als „Geist der Elbe“ bekannt. Diesem Geist, der heute ebenso dringend gebraucht wird, widmen wir dieses Konzert. Deshalb beginnen wir unser heutiges Konzert mit dieser kurzen Videoeinleitung.

Beethoven: Credo

Dett: Listen to the Lambs

Gegen Ende des Konzerts machte Jen Pearl folgende Schlußbemerkungen:

Unser letztes Werk an diesem Abend ist Mozarts Ave Verum Corpus. Mozart hat diese Motette so komponiert, daß sie in Ihnen diejenige Ehrfurcht hervorzuruft, die Sie empfänden, wenn Sie den Leib Christi zum ersten Mal sehen würden. Stellen Sie sich vor, wie Ihre Reaktion damals gewesen wäre, während Sie zuhören; denken Sie daran, wie Mozart das in Ihnen hervorruft! Mozarts einleitende Worte sind „Heil, heil, wahrer Leib…“. Wie bei jedem großen klassischen Werk können der Sänger und Sie, das Publikum, die Erfahrung dieses historischen Ereignisses nacherleben und somit wahre Unsterblichkeit erfahren.

Wir befinden uns derzeit in einem Moment der Geschichte, in dem wir diese Qualität des Einfühlungsvermögens und der Unsterblichkeit in uns selbst hervorrufen müssen, um die gesamte Menschheit in unsere Herzen und Seelen aufzunehmen. Wie eingangs erwähnt, laden wir Sie ein, sich dem Chor der Stimmen anzuschließen, die ein Ende dieser Kriege, Sanktionen und des Hungers, insbesondere im Jemen und in Syrien, fordern. Sie finden den dringenden Appell von Frau LaRouche im heutigen Programmheft und ich lade Sie ein, sich uns anzuschließen. Danke, und jetzt hören Sie Mozarts Ave Verum Corpus.

Internationale Schiller-Institut/ ICLC Internetkonferenz: Der moralische Bankrott der transatlantischen Welt schreit nach einem Neuen Paradigma

Samstag 8. Mai 2021, ab 15.00 UhrZur Anmeldung –>

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Pandemie gewinnt in Indien die Oberhand; Biden schaut in die andere Richtung

Indien hat in den letzten vier Tagen über 300.000 neue COVID-Infektionen pro Tag gemeldet – ein Weltrekord. Das bedeutet, daß sich in diesem Land mit 1,3 Milliarden Einwohnern alle drei Tage eine Million (!!) Menschen infizieren. Chinesische Gesundheitsbehörden schätzen, daß die tägliche Rate bis Juni auf 500.000 ansteigen könnte und daß die tatsächlichen Zahlen wahrscheinlich viel höher als die erfassten liegen, da viele Obdachlose, die sich mit dem Virus infiziert haben, nicht mitgezählt wurden. Das Land hat nun insgesamt 16,6 Millionen Fälle registriert, darunter 189.544 Todesfälle. Noch schlimmer ist, daß der neue Virenstamm Berichten zufolge direkt die Lunge angreift und dort öfters erhebliche Schäden verursacht, bevor er überhaupt entdeckt wird.

Während sich ein Großteil der internationalen Medien auf den schieren Horror des Zusammenbruchs des indischen Gesundheitssystems, des tödlichen Sauerstoffmangels und der improvisierten Krematorien unter freiem Himmel konzentriert, ist der eigentliche Skandal, daß die Vereinigten Staaten und andere westliche Nationen nicht nur tatenlos zusehen, sondern Indien sogar den Rücken gekehrt haben und sich – bis jetzt – weigern, dringend benötigte Impfstoffe und andere medizinische Hilfsmittel nach Indien zu schicken.

Die medizinischen und Regierungsbehörden in Delhi haben die USA angefleht, sie mit Impfstoffen von AstraZeneca zu beliefern, die von der Biden-Administration gehortet werden (und die in den USA nicht verimpft werden, da AstraZeneca nicht zugelassen ist, ed.), sowie mit den Rohstoffen, die zur Herstellung von COVID-Impfstoffen in Indien benötigt werden. Indiens ehemaliger Außenminister Kanwal Sibal erklärte gegenüber Sputnik: „Die Haltung der Joe Biden-Administration ist sehr egozentrisch und selbstsüchtig. Indien war sehr großzügig beim Export und bei der Spende von Impfstoffen an andere Länder während der COVID-Pandemie“, sagte Sibal, der auch stellvertretender Leiter der indischen Botschaft in den USA gewesen ist.

„Die USA hingegen wollen sich einen Vorrat anlegen, um sich gegen die nächste Welle abzusichern. In Indien sind Millionen Menschen von dem Virus betroffen, und die USA ignorieren faktisch diese Notlage der Inder“, beklagte sich Sibal. „Die USA sitzen auf 350 Millionen Dosen COVID-Impfstoff, die Indien dringend gebrauchen könnte“, erklärte er.

Zu den Rohstoffen, die zur Herstellung von COVID-Impfstoffen benötigt werden, gehören unter anderem große Plastikbeutel für die Bioreaktoren, Zellkulturmedien und Filter. Das Serum Institute of India (SII), die weltweit größte Produktionsstätte für Impfstoffe, hat diese Woche einen Appell an Präsident Biden getwittert, in dem es ihn aufforderte, das Exportverbot von Rohstoffen aufzuheben. Das SII stellt fest, daß seine Impfstoffproduktion aufgrund des Rohstoffmangels um fast 50 Prozent reduziert werden musste.

Das Beste, was der Biden-Administration bisher dazu einfiel, waren leere Worte in Richtung Indien: „Unsere Herzen sind bei dem indischen Volk inmitten des schrecklichen Covid-19-Ausbruchs“, twitterte Außenminister Tony Blinken. „Wir arbeiten eng mit unseren Partnern in der indischen Regierung zusammen und werden schnell zusätzliche Unterstützung für die Menschen in Indien und die indischen Helden im Gesundheitswesen bereitstellen.“

Internationale Schiller-Institut/ ICLC Internetkonferenz: Der moralische Bankrott der transatlantischen Welt schreit nach einem Neuen Paradigma

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Mars-Helikopter stellt neue Rekorde auf!

Der NASA-Hubschrauber Ingenuity absolvierte einen dritten herausragenden Testflug auf dem Mars. Er hob um ca. 7:30 Uhr MEZ (12:33 Uhr Ortszeit auf dem Mars) ab und stieg auf eine Höhe von ca. 5 Metern, was der Höhe des zweiten Fluges entsprach. Aber dann ging er wirklich ab! Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 2 Metern/Sekunde flog er etwa 50 Meter weit, was der Breite eines Fußballfeldes entspricht. Sein Flug dauerte etwa 80 Sekunden.

Als gegen 16:15 Uhr MEZ die ersten Daten vom Mars eintrafen, war das Missionsteam am Jet Propulsion Laboratory der NASA in Kalifornien begeistert und erwartete, daß die Daten nicht nur weitere Ingenuity-Flüge erleichtern, sondern möglicherweise auch neue Entwürfe für zukünftige Drehflügler auf dem Mars ermöglichen würden.

Zu behaupten, dies erfordere weitere Feinabstimmung und präzise Ausführung komplizierter Befehle, wäre eine glatte Untertreibung.

Die Schwarz-Weiß-Navigationskamera des Hubschraubers verfolgt die Oberflächenmerkmale von der Unterseite des Hubschraubers aus, die Bilder werden dann an Bord verarbeitet; der Flugcomputer fliegt den Hubschrauber autonom auf Grundlage von Anweisungen, die Stunden vor der Ausführung von der Erde gesendet wurden und deren Ergebnisse danach wieder auf der Erde empfangen werden – Funkanweisungen an den Mars benötigen je nach der relativen Position der beiden Planeten zwischen 5 und 20 Minuten. Je größere Entfernungen Ingenuity fliegt, desto mehr Bilder werden aufgenommen, und wenn es zu schnell fliegt, kann der Flugalgorithmus die Oberflächenmerkmale nicht mehr verarbeiten. Außerdem muß die Kamera die Bilder einwandfrei auswerten; Staub kann dies erschweren und die Leistung beeinträchtigen. All diese Prozesse müssen von der Software konsistent und fehlerfrei durchgeführt werden.

Die Mastcam-Z-Kamera an Bord des NASA-Rovers Perseverance, der als Kommunikationsbasisstation dient, hat ein Video von Ingenuitys Flug aufgenommen, das in den kommenden Tagen in Ausschnitten zur Erde gesendet wird.

Die NASA dazu: „Der heutige Flug war das, worauf wir hingearbeitet hatten, und doch war er nichts weniger als erstaunlich“, so Dave Lavery, Programmleiter des Projekts Ingenuity Mars Helicopter im NASA-Hauptquartier in Washington. „Mit diesem Flug demonstrieren wir entscheidende Fähigkeiten, die es ermöglichen werden, zukünftige Mars-Missionen um eine luftgestützte Dimension zu erweitern.“

Mit diesem dritten erfolgreichen Flug in der Tasche freut sich das Missionsteam auf die Planung des vierten Fluges von Ingenuity in wenigen Tagen.

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Ramsey Clark (18.Dezember 1927- 9.April 2021): Ein lebenslanger überzeugter Kampf gegen Ungerechtigkeit


UN-Welternährungsgipfel – Beasley widersetzt sich grünen Parolen

Der UN-Welternährungsgipfel vom 23. September 2021 war ein 13-stündiger Marathon mit mehr als 215 größtenteils vorab aufgezeichneten Reden und kurzen Videos zu Themen, wie die Lebensmittel- und Agrarherstellung „naturpositiver“ gemacht werden könne (als ob die Menschheit unnatürlich wäre). Dutzende von nationalen Vertretern kamen zu Wort, ebenso wie NGOs und Stiftungen, z.B. Melinda Gates von der Bill & Melinda Gates Foundation. Die Leiter aller wichtigen UN-Organisationen sprachen, von der Weltgesundheitsorganisation bis zur Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation. Viele verbreiteten bedrohliche Aussichten. So sagte Lord Goldsmith, der britische Minister für Pazifik und Umwelt: „Wir müssen unser Leben und unsere Wirtschaft mit der natürlichen Welt in Einklang bringen“ und die Erde mit „naturbasierten Lösungen“ schützen. Er rief dazu auf, Wälder auszuweiten und Anbauflächen zu reduzieren.

David Beasley, Exekutivdirektor des Welternährungsprogramms (WFP), betonte nachdrücklich, daß es unsere Aufgabe sei, Konflikte und Hunger zu beenden. In den vergangenen 18 Monaten seien 4,7 Millionen Menschen an COVID-19 gestorben, aber 16 Millionen an Hunger. „Wir haben das Fachwissen. Wir haben die Entschlossenheit,“ aber die Frage sei: „Was werden wir tun?“ Er sagte, die Milliardäre auf der Welt hätten im vergangenen Jahr jeden Tag ihren Reichtum um 5,2 Milliarden Dollar vergrößert, während 24.000 Menschen pro Tag verhungerten. Das bedeutet, die Milliardäre vergrößerten ihren Reichtum pro Stunde um 216 Millionen Dollar, während 1.000 Menschen pro Stunde starben. Nach seiner Schätzung gebe es 400 Billionen Dollar Reichtum auf der Welt gibt, und nur ein paar Milliarden würden benötigt, um das Leben all jener zu retten, die jetzt in Gefahr sind. Zweimal rief er aus: „Schande über uns“.

Er benutzte nicht die Worte „Resilienz … Inklusivität… Stärkung der Frauen… Rechte der Ureinwohner… Änderung der Ernährungsgewohnheiten… Aufwertung der Natur… Artenvielfalt.“ Er sagte, die erforderlichen Lebensmittel müßten produziert und verteilt, und die Konflikte müßten beendet werden. Es müsse gehandelt werden, wozu Gipfel eigentlich da sei, betonte er. „Liebe deinen Nächsten als gleichwertig… Ein Kind in Niger ist gleich einem Kind in New York… Kinder können keine leeren Versprechen essen. Es liegt an uns, Lebensmittel und Nahrung zu einer Realität zu machen.“


Zepp-LaRouche: Dringender Appell, den Völkermord in Syrien und Jemen zu stoppen und den moralischen Bankrott des Westens mit neuem Paradigma zu ersetzen

Als Flugblatt verbreiten

15. April – Das Schiller-Institut verbreitet einen dringenden Appell seiner Gründerin Helga Zepp-LaRouche, worin diese auf den Aufruf des Apostolischen Nuntius in Syrien, Kardinal Mario Zenari, reagiert, der die Welt auf die akute humanitäre Notlage in Syrien nach neun Jahren Krieg und brutalen „Sanktionen“ des US-Außenministeriums aufmerksam gemacht hat. Eine Reihe anderer Regierungen, insbesondere die britische, unterstützen diese Politik. Die sofortige Aufhebung der sogenannten „Caesar-Sanktionen“, die gegen Syrien verhängt wurden, wird nicht nur in diesem Land den Massenhunger und die Armut stoppen, sondern auch dem Rest der Menschheit zugute kommen. Es ist an der Zeit, wie der Kardinal sagt, den Weg des Friedens durch Entwicklung zu beschreiten und die moralische Gleichgültigkeit zu überwinden, die zunehmend das Hauptproblem für die Katastrophe zu werden droht, die sich auf der gesamten Welt entwickelt.

In ihrem wöchentlichen Webcast des Schiller-Instituts ging Helga Zepp-LaRouche auf den dringenden Appell Kardinal Mario Zenaris in Syrien ein, der die Welt dazu aufrief, dem syrischen Volk zu Hilfe zu kommen. Mehr als 90 Prozent der Syrer leben unter der Grenze extremer Armut, und viele sind in akuter Gefahr, an Hunger zu sterben. Das letzte Jahrzehnt des Krieges, die ungerechten Sanktionen und die Covid-Pandemie haben einen absolut unerträglichen Zustand des Leidens für das syrische Volk geschaffen.
Mit ähnlichen Schrecken ist der Jemen konfrontiert, wo die quälende Realität des Hungers in dem eindringlichen Dokumentarfilm Hunger Ward vermittelt wird, den der Leiter des Welternährungsprogramms, David Beasley, empfiehlt, da er selbst Kinder im Krankenhaus vor seinen eigenen Augen sterben sah, denen er nicht helfen konnte.

Helga Zepp-LaRouche erklärte, es gebe nichts „Humanitäres“ an der Tatsache, daß Kinder [aufgrund der Sanktionen] verhungern und Krankenhäuser und medizinische Versorgung auf Basis eines weiteren, von britischen und US-amerikanischen Regimewechsel-Netzwerken erfundenen, betrügerischen Narrativs geschlossen werden.


„Das muß aufhören, und die „Caesar“-Sanktionen müssen aufgehoben werden. Und alle Kongreßmitglieder, die diese Sanktionen nicht aufheben, machen sich mitschuldig an jedem Tod in der Region“….“ Wir haben einen Punkt erreicht, an dem die Welt entweder aufwacht und wir anfangen, Abhilfe zu schaffen, oder wir werden, auf Grund unseres eigenen moralischen Versagens, als menschliche Gattung nicht überleben. Ich rufe Sie auf: Machen Sie beim Schiller-Institut mit. Arbeiten Sie mit unserem Komitee für die Coincidentia Oppositorum zusammen, das sich für Hilfsprogramme und Wiederaufbau einsetzt. Ich appelliere an Sie: Nehmen Sie Kontakt mit dem Schiller-Institut auf und folgen Sie dem Aufruf von Kardinal Zenari.“

Helga Zepp-LaRouche

Dieser Appell wird u.a. auf portugiesisch, arabisch, englisch, dänisch, italienisch und spanisch verbreitet.


Lesen Sie auch:

 

Video: Kardinal Zenari — Uns läuft die Zeit davon, um die Sanktionen gegen Syrien zu beenden!

Helga Zepp-LaRouche betont die Dringlichkeit, die sogenannten Caesar-Sanktionen gegen das syrische Volk aufzuheben und zitiert in diesem Zusammenhang den Appell des syrischen Kardinals Mario Zenari, die Sanktionen zu beenden. Sie erklärte, es gebe nichts „Humanitäres“ an der Tatsache, daß Kinder (aufgrund der Sanktionen) verhungern und Krankenhäuser und medizinische Versorgung auf Basis eines weiteren, von britischen und US-amerikanischen Regimewechsel-Netzwerken erfundenen, betrügerischen Narrativs geschlossen werden. Wir müssen darauf bestehen, daß jeder politische Entscheidungsträger, der sich nicht gegen diesen Betrug ausspricht, mitschuldig an jedem Tod in Syrien und im Jemen ist.


WFP-Direktor Beasley wirbt für Dokumentarfilm „Hunger Ward“ über Unterernährung im Jemen

Der neue halbstündige Film konzentriert sich auf die schreckliche Notlage und die Sterblichkeitsrate von unterernährten Kindern im Jemen und zeigt Aufnahmen aus dem Sadaqa-Krankenhaus in Aden, dem größten Krankenhaus des Landes, und der Aslan-Klinik, dem größten Behandlungszentrum für Unterernährung im Nordjemen.


Tulsi Gabbard warnt, daß die Spannungen in der Ukraine einen Krieg auslösen könnten

In der Sendung Tucker Carlson Tonight am 13. April warnte die ehemalige Kongressabgeordnete, Präsidentschaftskandidatin und Irak-Kriegsveteranin Tulsi Gabbard das amerikanische Volk vor der existenziellen Bedrohung durch einen Konflikt mit Russland: „[Die Situation mit Russland und der Ukraine] bewegt sich in eine sehr gefährliche Richtung. Die Frage für das amerikanische Volk lautet: ‚Sind wir bereit, für die Ukraine in den Krieg gegen Russland zu ziehen‘? Und wir müssen verstehen, daß ein solcher Krieg mit Kosten verbunden wäre, die alles übersteigen, was wir uns wirklich vorstellen können. Denn dies ist nicht ein Krieg, der jemand anderem passiert, irgendwo auf der anderen Seite der Welt. Nein, das ist etwas, das mich direkt betreffen wird, und dich, Tucker, jeden einzelnen deiner Zuschauer, und all unsere Lieben.

„Und dies ist ein Krieg, der kein Spiel ist. Es ist ein Krieg, in dem es keine Gewinner gibt, weil die USA Tausende von Nuklearwaffen auf Russland gerichtet haben; und Russland hat Tausende von Nuklearwaffen, die auf uns gerichtet sind, die jede Stadt in den USA in weniger als dreißig Minuten treffen könnten, die jedem von uns einen Preis abverlangen könnten, der zu unerträglichem Tod und unvorstellbarem Leid führen würde – Hunderte von Millionen von Menschen, die sterben und leiden, während ihnen das Fleisch von den Knochen gebrannt wird. Das ist etwas, das man sich nicht einmal wirklich vorstellen kann. Und es ist ein Preis, den wir alle bezahlen werden.“

Als Antwort auf Carlsons Frage, „Warum in aller Welt würden wir jemals in Erwägung ziehen, in einen Krieg mit Russland zu ziehen, mal ehrlich?“ Gabbard fuhr fort:

„Es ist etwas, das wir nicht tun sollten, aus genau diesen Gründen. Schauen Sie sich an, welche Auswirkungen ein Atomkrieg hat. Er bringt das Ende der Welt, wie wir sie kennen. Und unsere Führer sollten diese Konsequenz verstehen und sie ernst nehmen. Deshalb muß Präsident Biden, anstatt die Spannungen weiter zu verschärfen und diesen neuen kalten Krieg zwischen den Vereinigten Staaten und Russland eskalieren zu lassen, diese Spannungen deeskalieren, die Lage entschärfen und diesem neuen kalten Krieg ein Ende setzen. Denn wenn er das nicht tut, ist es nicht die Frage, ob wir mit Russland in den Krieg ziehen, ob dieser Krieg in einen nuklearen Holocaust mündet: Es ist dann wirklich nur noch eine Frage des Wann. Und wenn wir diesen Weg, auf dem wir uns befinden, weitergehen, ist das etwas, das viel früher passieren könnte, als jeder von uns denkt.“

Carlson schloss, indem er sich darauf bezog, wie er das Segment eröffnet hatte, indem er die Bedeutung von Gabbards Warnung dem Krieg um die Wortwahl gegenüberstellte: „Ich bin einfach erstaunt über das Ausmaß der Dinge, die uns allen entgehen, einschließlich derer von uns, die dafür bezahlt werden, dieses Zeug zu verfolgen, und besonders diese Geschichte. Deshalb schätze ich es, wie klar und weise Sie das angesprochen haben. Es ist beängstigend.“

Hier der Link zum Video:

https://www.youtube.com/watch?v=iywKH60NUGg




„NATO-Debakel in Afghanistan: ist der Westen lernfähig?“


Taliban wollen Beziehungen zu regionalen Nationen

Bezugnehmend auf {Al Jazeera} berichtete TASS gestern früh, daß die Taliban beabsichtigten, eine Reihe ausländischer Repräsentanten einzuladen, an der Einführung der neuen Regierung teilzunehmen, die sie in den nächsten Tagen vorstellen wollten. „Wir haben Einladungen an die Türkei, China, Russland, den Iran, Pakistan und Katar geschickt, um an der [Zeremonie] der Bekanntgabe [der Zusammensetzung der neuen afghanischen] Regierung teilzunehmen“, sagte ein ungenannter Vertreter der Taliban.

Mohammad Akbar Agha, ein ehemaliger Feldkommandant der Taliban und jetziger Leiter des Hohen Rates zur Rettung Afghanistans, sagte vorgestern gegenüber TASS, daß die Taliban sehr daran interessiert seien, Beziehungen zu Russland, Iran und Pakistan aufzubauen. „Wir sollten umfassende Beziehungen zu Moskau aufbauen, da dies im gemeinsamen Interesse der Taliban als auch Russlands ist“, sagte er. „Iran und Pakistan sind ebenfalls Länder, zu denen wir Beziehungen aufbauen wollen. Sie brauchen uns und wir brauchen sie.“

Agha sagte auch, die Taliban hätten keine Einwände gegen eine US-Botschaft in Kabul, aber Washington habe Angst davor. „Vor dem Einmarsch der Vereinigten Staaten in Afghanistan gab es die Möglichkeit, gute Beziehungen zu Washington zu unterhalten. Aber nach der Invasion und ihren Verbrechen … haben sich die Beziehungen verschlechtert“, sagte Agha und fuhr fort: „Es besteht die Möglichkeit, daß [diplomatische] Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und den Taliban aufgenommen werden. Ich denke, die Taliban werden nicht gegen die Eröffnung einer US-Botschaft in Afghanistan sein. Aber die Vereinigten Staaten haben Angst vor der aktuellen Situation im Land, und wahrscheinlich wird es für einige Zeit keine Botschaft geben“, sagte er.


Viermal mehr Selbstmorde von GIs als Gefallene im Kampf

Eine der hervorstechenden Statistiken, die das Watson Institute an der Brown University über die Kriegskosten zusammengestellt hat, besagt, daß seit dem 11. September 2001 mehr als viermal so viele US-Soldaten und Veteranen Selbstmord begangen haben, als im Kampf getötet wurden. Es gab 7.057 Gefallene, sowie 30.177 Selbstmorde, was den furchtbaren Tribut für die Soldaten weiter verdeutlicht, die in sinnlose und illegale Kriege geschickt werden.

Eine Studie des JAMA (Journal of the American Medical Association) aus dem Jahr 2019 über Selbstmorde von US-Soldaten im aktiven Dienst seit 1840 zeigt, daß die niedrigste Zahl solcher Selbstmorde im 20. Jahrhundert in den Jahren 1944-45, den letzten beiden Jahren eines schrecklichen, aber gerechten Krieges, mit 5 pro 100.000 Soldaten zu verzeichnen war. Diese Zahl stieg in den letzten Jahren der Vietnam-Katastrophe auf 18 pro 100.000 an und erreichte im Jahr 2012 während der endlosen Kriege im Irak und in Afghanistan den Rekordwert von 29,7 pro 100.000. Seitdem ist er nicht unter 20 gesunken.

(https://jamanetwork.com/journals/jamanetworkopen/fullarticle/2757484


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