Top Left Link Buttons
  • Deutsch

BRICS

Category Archives

Webcast: Zeit, die imperialen britischen Machenschaften zu beenden!

In einem Artikel in Consortium News vom 11. Januar hat Ray MacGovern, führendes Mitglied der „Geheimdienstveteranen für Vernunft“ und früherer hochrangiger CIA-Analyst, geschrieben, für alle, die nicht vom Haß auf Präsident Trump geblendet sind, sei klar, daß ein vom britischen Geheimdienst und seinen amerikanischen Verbündeten betriebener „weicher Putsch“ im Gange sei, um Trump aus dem Amt zu drängen. Ziel dieses „Regimewechsels“ in den USA ist es, die geopolitischen Umtriebe seiner Koodinatoren weiterzuführen, selbst wenn dies bedeutete, die Welt auf einen Kurs zum Atomkrieg zu bringen. Der „Raketenalarm“ auf Hawaii in der letzten Woche ist eine Mahnung, wie gefährlich nahe wir uns an einer nuklearen Auslöschung befinden.
Bei mehreren Veranstaltungen in New York City waren kürzlich führende VIPS-Mitglieder zusammen mit dem Schiller-Institut aufgetreten, um diesen Putsch offenzulegen. In seinem Artikel verweist McGovern auf die Bedeutung des fingierten Dossiers, das der „frühere“ MI6-Agent Steele verfaßt hatte, um Präsident Trump ins Zwielicht zu setzen. McGovern forderte den US-Kongreß auf, gegen „die Erpressung mit Steroiden nach Art J. Edgar Hoovers mittels elektronischer Überwachung von allem und jeden…“ vorzugehen. Wenn noch mehr Beweise für Korruption im FBI ans Tageslicht komme, „wird Russiagate zum FBI-gate werden,“ sagte er.
Je schneller die verlogenen Angriffe hinter dem Russiagate aufhören, die sich nicht nur gegen Trump, sondern auch gegen die Staatsführung von Rußland und China richten, desto eher wird sich die Tür für eine volle Zusammenarbeit der USA mit der Belt and Road Initiative öffnen.
Damit käme die Ära aggressiver imperialer Geopolitik zum Abschluß, was der chinesische Präsident Xi Jinping meint, wenn er von „Win-Win“-Zusammenarbeit spricht.
Frau Zepp-LaRouche wird in ihrem Webcast an diesem Donnerstag einen strategischen Update über all diese Vorgänge geben und darstellen, wie das Paradigma der Neuen Seidenstraße zu erreichen ist.


China und Rußland: „Seidenstraße auf dem Eis“

8. November 2017 • Der russische Ministerpräsident, Dmitri Medwedew, der sich vor etwa einer Woche im Rahmen regelmäßiger Konsultationen mit seinem Amtskollegen Li Keqiang in Beijing aufhielt, kam dort auch mit Präsident Xi Jinping zusammen. Bei diesem Treffen formulierte Präsident Xi seinen Wunsch, China und Rußland mögen gemeinsam den nördlichen Seeweg ausbauen. Wie Xinhua berichtete, „rief Xi beide Seiten dazu auf, ihre Zusammenarbeit im Bereich technologischer Innovation zu verstärken und die Belt-and-Road-Initiative mit der Eurasischen Wirtschaftsunion zu synchronisieren. China und Rußland sollten bei der Entwicklung und Nutzung der arktischen Fahrwasser kooperieren, um eine ,Seidenstraße auf dem Eis‘ zu schaffen.“

Medwedew überbrachte Xi die Glückwünsche des russischen Präsidenten Wladimir Putin zu Xis Wiederwahl als Generalsekretär des Zentralkomitees der KP-China. Der Parteitag der KPC, so Medwedew, habe „große Bedeutung für China und die Welt.“

Li Keqiang erklärte nach seinem Treffen mit dem russischen Ministerpräsidenten: „Medwedew ist der erste ausländische Politiker, der China nach dem 19. Kongreß der KP-Chinas besucht.“ Das beweise die „engen und hochrangigen chinesisch-russischen Beziehungen“, hieß es dazu in Xinhua.

In den Gesprächen der beiden Ministerpräsidenten ging es dann auch um finanzpolitische Themen. Auf der anschließenden Pressekonferenz sagte Medwedew: „Derzeit wird darüber diskutiert, ob die Karta Mir [das russische Kartenzahlungssystem] mit chinesischen Zahlungssystemen verbunden werden soll. … Das Weltfinanzsystem wäre stabiler, wenn es nicht von einem einzelnen Dollar-Zahlungssystem dominiert wäre.“

Unmittelbar vor Medwedews Abreise hatte der stellv. russische Ministerpräsident Sergej Prichodko vor der Presse bekanntgegeben, daß derzeit „die Finanzaufsichten beider Länder daran arbeiten, das bilaterale Währungsswap-Abkommen für drei weitere Jahre zu verlängern.“ Weiter sagte er, einige russische Banken seien dem Chinesischen Internationalen Zahlungssystem (CIPS) beigetreten, und das Russische Nationale Kartenzahlungssystem (NSPK) und Chinas UnionPay hätten sich darauf geeinigt, innerrussische Transaktionen mit UnionPay-Karten im NSPK abzuwickeln.


China – Motor des weltweiten Infrastrukturaufbaus

13. September 2017

Während in Deutschland die Infrastruktur kollabiert, machen Projekte, an denen China beteiligt ist, mittlerweile 31% des globalen Infrastrukturprojektwertes (17,1 Billionen $ im Jahr 2017) aus. Von 1034 Projekten außerhalb Chinas sind 40% Eisenbahnprojekte. Chinas Seidenstraßeninitiative (OBOR) ist ein Hauptantrieb für solche internationalen Projekte – allein 111 große internationale OBOR-Projekte machen ein Investitionsvolumen von 688 Mrd. $ aus. In der Subsahararegion umfassen Projekte mit chinesischer Beteiligung 31% des gesamten Investitionswertes im Bereich Infrastrukturbau (277 Projekte mit einem Gesamtwert von 363 Mrd. $).

Auch viele europäische Nationen, die unter der Politik der EU und EZB leiden, wenden sich an China: In Thessaloniki fand am letzten Wochenende die größte Handelsmesse auf dem Balkan mit 17 Nationen und China als Ehrengast statt. Wie der griechische Premierminister Tsipras in seiner Eröffnungsrede sagte, habe China die Bedeutung Griechenlands als Konvergenzpunkt dreier Kontinente erkannt; Griechenland könne mit chinesischen Investitionen der Neuen Seidenstraße zu einem „globalen Transit-, Handels- und Energieknotenpunkt“ werden.

Warum verzögern – oder sabotieren – die Europäische Union und die Bundesregierung (Beispiel Zypries, de Maizière und Gabriel) die umfassende Zusammenarbeit Deutschlands und anderer EU-Staaten mit Chinas Neuer Seidenstraße? Die Hauptangriffe auf die Seidenstraße kommen von der Wall Street, der City of London und ihren europäischen Ablegern, die die Politik vieler Regierungen maßgeblich bestimmen. So attackierte die New York Times die Neue Seidenstraße als geopolitisches Projekt: „…die Route soll von China nach Deutschland verlaufen, über den Hafen von Piraeus in Griechenland und durch den Balkan.“ Präsident Xi wolle mit Infrastrukturinvestitionen Serbien und andere Länder von der EU fernhalten und Chinas Einfluß im Herzen Europas ausdehnen. All dies fordere die EU heraus, beklagte die NYT.

Im starken Kontrast dazu werden die Partnerschaften zwischen China, Afrika, der Eurasischen Wirtschaftsunion, der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit, den BRICS- und ASEAN-Ländern im Geiste der Neuen Seidenstraße immer enger und erfolgreicher: friedliche Kooperation und gemeinsamer Aufbau statt Geopolitik.

Wenn Deutschland sich nicht komplett isolieren will, muß die Politik jetzt vollständig geändert werden: statt dauernder Rettung des bankrotten transatlantischen Finanzsystems und jahrelanger Senkung des Lebensstandards in Europa brauchen wir dringend Investitionen in die Realwirtschaft und die Infrastruktur, eine Abkehr vom grünen Paradigma und die Zusammenarbeit mit China für die Lösung der Flüchtlingskrise in Afrika. Das ist mit dieser EU nicht möglich.

 


Kra-Kanal: Ein weiteres Großprojekt könnte verwirklicht werden

3. September 2017

Ein weiteres Großprojekt könnte in naher Zukunft in thailändisch-chinesischer Zusammenarbeit realisiert werden: Ein Kanal durch die Landenge von Kra in Südthailand, der für die internationale Seefahrt eine Umgehung des gefährlichen Engpasses in der Straße von Malakka darstellen würde. Der Kra-Kanal wird seit den frühen 90er Jahren als vordringliches Projekt für die Realisierung der Weltlandbrücke angeführt.

Pakdee Tanapura, der den Kampf für den Kra-Kanal in Zusammenarbeit mit Lyndon LaRouche seit den 1980er Jahren in Thailand führt, hat am 11. September eine „Internationale Konferenz zur Technologie tragfähiger Wege für Thailands zukünftigen Kra-Kanal: eine umfassende Studie über alternative Logistik-Systeme für die Maritime Seidenstraße“ organisiert, an der hochrangige Diplomaten aus Japan, China, den USA, Singapur, Malaysia und der EU sowie viele andere Experten für Kanalbau, Transport und andere Disziplinen aus aller Welt teilnahmen. Für dieses Projekt haben sich Lyndon LaRouche und Helga Zepp-LaRouche seit den 70er Jahren als Teil der Großprojekte für Weltfrieden und -entwicklung eingesetzt. Im Rahmen der Neuen Seidenstraße ist jetzt der geeignete Moment da, dieses Jahrhundertprojekt, das den Indischen und Pazifischen Ozean durch die Landenge von Kra verbinden wird, umzusetzen.

Zu den thailändischen Rednern gehörten Thanin Kraivichien, ehemaliger Premierminister, früherer Präsident des Obersten Gerichtshofes und ehemaliges Mitglied des Staatsrats, was auf eine mögliche Unterstützung des neuen Königs hinweist. Auch der jetzige Vorsitzende des Staatsrats, Prem Tinsulanonda, hat bereits Unterstützung für den Kanal geäußert.

Unter den verschiedenen führenden Generälen i.R. ist General Saiyud Kerdphol, ehemaliger Oberbefehlshaber der Armee, der schon bei der Konferenz, die 1984 auf Anregung von Lyndon LaRouche und Pakdee Tanapura in Bangkok stattfand, gesprochen hatte.

Die Abschlußrede wurde von Prof. Dr. Suchatvee Suwansawat gehalten, Präsident des angesehenen König-Mongkut-Instituts für Technologie Lat Krabang. Dr. Norio Yamamoto, Präsident der Global Infrastructure Fund (GIF)-Stiftung in Japan, der ebenfalls an der Konferenz 1984 als Vertreter der Mitsubishi-GIF teilnahm, trat ebenfalls als Sprecher auf.

Nach jahrelangen bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen zwischen Rothemden (Anhänger der Aufbauperspektive der Premierminister Thaksin Shinawatra und später seiner Schwester Yingluck Shinawatra) und Gelbhemden (aus der städtischen Mittel- und Oberschicht) wird Thailand seit 2014 vom Militär regiert. Regierungschef Prayut versucht wichtige Infrastruktur- und andere Entwicklungsprojekte im Land voranzubringen. Neben dem Kra-Kanal gehört auch der Bau einer Schnellbahn von Bangkok an die laotische Grenze (und weiter bis nach Südchina), die sich bereits im Bau befindet, zu den wichtigsten Wirtschaftsprojekten Thailands.

 


People’s Daily würdigt LaRouches Rolle bei der Realisierung des Transaqua-Projektes

27. August 2017

Ein ausführlicher Artikel in People’s Daily berichtet unter Bezug auf einen kürzlichen Bericht in dem von Lyndon LaRouche gegründeten Nachrichtenmagazin Executive Intelligence Review (EIR) über die Vereinbarung der Regierungen von Italien und China, gemeinsam das womöglich größte Infrastrukturprojekt der Welt, das Transaquaprojekt in Afrika, zu bauen. Der Artikel würdigt LaRouches Rolle beim Zustandekommen:

„Dank des Kampfes der LaRouche-Organisation über die Jahre hinweg und den Initiatoren von Transaqua wird das Projekt innerhalb des Rahmens der Belt and Road Initiative heute Realität. Das Magazin EIR das Schiller-Institut organisierten 2015 das erste Treffen der Tschadsee-Kommission (LCBC) und den Ideengebern von Transaqua. Dem folgte im Dezember 2016 die Unterzeichnung einer Absichtserklärung zwischen LCBC und PowerChina und anschließend Gespräche zwischen Bonifica Spa und der chinesischen Firma. …..“

Der englischsprachige Artikel aus People’s Daily.

Mit Rückendeckung ihrer Regierungen unterschrieben das italienische Ingenieurbüro Bonifica Spa und Power China, einer der größten chinesischen multinationalen Konzerne, eine Absichtserklärung zur Kooperation bei einer Machbarkeitsstudie für das größte jemals vorgeschlagene Infrastrukturprojekt in Afrika, Transaqua, mit integrierter Entwicklung der Infrastruktur für den Wassertransfer, Verkehr, Energie und Landwirtschaft.

Die Vereinbarung wurde Anfang Juni in Hangzhou bei einem Treffen der Vorstände der beiden Unternehmen in Gegenwart des italienischen Botschafters in China unterzeichnet, jedoch erst Anfang August bekanntgegeben. Das Transaqua-Projekt soll Wasser aus den Nebenflüssen des Kongo über einen 2400 km langen Kanal bis ins das Becken des Tschadsees leiten.

Bonifica entwickelte in den 1970er Jahren die Idee zu Transaqua: ein 2400 km langer Kanal vom Süden der Demokratischen Republik Kongo (DRK), mit Dämmen und Stauseen, der Wasser von rechten Nebenflüssen des Kongo aufnimmt und mittels der Schwerkraft bis zu 100 Mrd. m³ Wasser jährlich zum Tschadsee transportiert, um den austrocknenden See wieder aufzufüllen, gleichzeitig Strom zu erzeugen und reichlich Wasser zur Bewässerung zu liefern. Der Kanal wäre auch eine bedeutende Verkehrsinfrastruktur für Zentralafrika.

In den seither vergangenen Jahrzehnten ist die Lage um den Tschadsee immer gefährlicher und dringlicher geworden. Das Austrocknen des Sees löste eine Massenemigration nach Europa aus, und die verarmte Region ist zum Nährboden für die Rekrutierung der Terrorgruppe Boko Haram geworden. Obwohl Transaqua eine Lösung dieser Probleme böte, lehnten westliche Länder und Institutionen es aus finanziellen und ideologischen Gründen ab.

Dank des Einsatzes der LaRouche-Organisation über all diese Jahre, zusammen mit den Erfindern der Transaqua-Idee, kann dieses Projekt jetzt im Rahmen der Belt and Road Initiative Wirklichkeit werden.

Siehe auch https://www.youtube.com/watch?v=rHSPBz92DL0

 


China Daily über Helga Zepp-LaRouche

22. August 2017

In der US-Ausgabe der offiziellen chinesischen Zeitung China Daily erschien am 18.8. ein ausführlicher biographischer Artikel des USA-Korrespondenten Chen Weihua über Helga Zepp-LaRouche. Der Beitrag trägt die Überschrift „Identifikation mit China“ und den Untertitel „Helga Zepp-LaRouche sieht in der Belt and Road Initiative die Erfüllung eines lebenslangen Zieles von ihr und ihrem Ehemann, dem amerikanischen politischen Aktivisten Lyndon LaRouche“.

Chen beginnt mit einer Beschreibung von Zepp-LaRouches erstem längeren China-Aufenthalt als junge Journalistin während der Kulturrevolution 1971, als sie einige Chinesen traf, die Deutsch sprachen und „liebenswürdig“ waren, aber „die Menschen waren überhaupt nicht glücklich“. Auf dieser Reise habe Zepp-LaRouche auch Afrika und andere Teile Asiens besucht und dort die ungeheure Armut gesehen, schreibt Chen. „Ich kehrte von dieser Reise mit der festen Überzeugung zurück, daß die Welt sich verändern und verbessert werden müßte“, wird sie zitiert. Als sie nach Lösungen suchte, habe sie die Arbeit von Lyndon LaRouche kennengelernt, „der als Gründer der LaRouche-Bewegung bekannt ist“.

Diese Bewegung, „zu der viele Organisationen und Unternehmen in der Welt gehören, setzt sich für eine Wiederbelebung der klassischen Kunst und eine umfassende Förderung der Wissenschaft ein, wirbt für den Bau großer wirtschaftlicher Infrastrukturprojekte im Weltmaßstab und fordert eine Reform des Weltfinanzsystems, um Investitionen in die Realwirtschaft anzuregen und Finanzspekulation zu unterdrücken“.

Weiter schreibt Chen auf der Grundlage eines Interviews mit Zepp-LaRouche: „Helga stellte fest, daß Lyndon der einzige war, der von der Notwendigkeit sprach, Afrika und die Länder der Dritten Welt zu industrialisieren, und von der Gründung einer Internationalen Entwicklungsbank, etwas ähnliches wie die Asiatische Infrastruktur-Investitionsbank.“

Im folgenden beschreibt er die Arbeit der LaRouches für diese Ziele, u.a. zusammen mit der indischen Ministerpräsidentin Indira Gandhi und dem mexikanischen Präsidenten José López Portillo. Zepp-LaRouche lobt Chinas Belt and Road Initiative (BRI) und der AIIB und erläutert einige ihrer jüngsten Aktivitäten dazu in den letzten drei Jahren, u.a. die Teilnahme am Belt and Road Forum in Beijing. „Ich war wirklich sehr froh, daran teilzunehmen”, sagt Zepp-LaRouche, „weil wir so lange dafür gekämpft haben. Ich identifiziere mich in gewisser Weise mit dem Erfolg dieses Projekts.“

In dem Interview unterstreicht sie auch, daß eine Kooperation mit Chinas BRI enorme Vorteile für den Wiederaufbau der Infrastruktur in den Vereinigten Staaten brächte. Aus ihren Gesprächen mit afrikanischen Delegierten beim Forum in Beijing sei deutlich geworden, daß in Afrika Hoffnung für die Zukunft keimt, was vor der chinesischen Initiative völlig gefehlt habe. Chen fährt fort: „Helga sagt, daß das, was China tut, das rechtfertigt, was sie und ihre Kollegen seit 40 Jahren getan haben.“ „Wir sind sehr froh“ über die BRI, wird sie zitiert. „Es ist eine Sache, wenn eine kleine Organisation wie unsere Ideen produziert, aber eine ganz andere, wenn das größte Land der Welt anfängt, das zu verwirklichen.“ Leider werde ihr nunmehr 94 Jahre alter Ehemann Lyndon LaRouche China wahrscheinlich nicht mehr besuchen können. „Er liebt China, und er ist überzeugt, daß die chinesische Initiative (BRI) heute das wichtigste auf der Erde ist.“

http://usa.chinadaily.com.cn/epaper/2017-08/18/content_30780874.htm

 


Jemens Außenminister sendet Dankschreiben an Helga Zepp-LaRouche

Der Außenminister Jemens, Ing. Hisham Sharaf, hat sich am 19. September 2017 in einem Brief an Helga Zepp-LaRouche und die gesamte internationale LaRouche-Bewegung gewendet, um sich für deren Bemühungen zur Beendigung des Aggressionskrieges gegen Jemen und die Integration Jemens in das Paradigma der Neuen Seidenstraße zu bedanken. Der jemenitische Nachrichtendienst Khabar Agency hat den Brief unter der Überschrift „Außenminister sendet ein Telegramm an die Seidenstraßen-Lady“ in ganzer Länge veröffentlicht (http://khabaragency.net/news88382.html). Es folgt die Übersetzung ins Deutsche:

 

An die verehrte Freundin Helga LaRouche,
Vorsitzende des Schiller-Instituts,
die Seidenstraßen-Lady

Betr.: Dank für Ihre internationale Kampagne zur Beendigung der Aggression gegen Jemen und die Unterstützung für das Recht des jemenitischen Volkes auf Entwicklung.

Es ist mir eine Freude, Ihnen in diesem zweiten Brief – nach dem ersten, den ich anläßlich des Frauentages im März an Sie gerichtet hatte – meine Wertschätzung für Ihr Eintreten und das des Schiller-Instituts auszudrücken. Sie haben in Berlin, und auch die LaRouche-Bewegung in Washington hat große Anstrengungen unternommen, um den Jemen wieder zu einer Perle in der Halskette der Neuen Seidenstraße zu machen, wie Sie sich in Ihren Veröffentlichungen ausgedrückt haben.

Ich habe mit großer Dankbarkeit Ihre gesonderte Erklärung erhalten, in der Sie zur Einrichtung einer internationalen Kommission zur Untersuchung der Verstöße aufrufen, welche die saudischen Aggressoren gegen unser Volk verüben, sowie auch den Sechs-Punkte-Aufruf, die Aggression sofort zu stoppen, die See-, Luft- und Landblockade aufzuheben und mit dem Wiederaufbau zu beginnen – die Entwicklung entlang der Neuen Seidenstraße als Mittel, den nationalen Dialog wiederaufzunehmen, der durch den schmutzigen Angriffskrieg unterbrochen wurde.

Wir in der Republik Jemen haben auch mit großem Interesse den BRICS-Gipfel in Xiamen und die in seinen Erklärungen enthaltene Vision verfolgt. Wir haben ebenso die von Ihrer Bewegung getragenen Veranstaltungen verfolgt, angefangen in Berlin, wo sich Ihre stellvertretende Vorsitzende, Frau Elke Fimmen, auf einem Platz an die Öffentlichkeit gewandt hat, und Herr Ulf Sandmark, der auf den Sitzungen der Menschenrechtskommission in Genf gesprochen hat, sowie Herr Jason Ross und sein Kollege Matthew Ogden von LaRouchePAC und alle LaRouche-Aktivisten auf der ganzen Welt.

Wir waren tief bewegt von dem Anblick der zwei mutigen Frauen Michelle Fuchs und Lynne Speed, die in den Straßen New Yorks vor dem Hauptquartier der UN-Generalversammlung Tausende Flugblätter verteilt haben, worin sie das Verlangen des jemenitischen Volks vermittelten, in Frieden und Wohlstand leben zu wollen, was sich mit dem wahren amerikanischen Traum von Frieden und menschlicher Entwicklung deckt. Sie standen in starkem Gegensatz zu jenen, die ihr Gewissen verkauft und menschliches Denken und Blut zur unwürdigsten Sache gemacht haben.Wir sichern Ihnen und jenen, die in den Straßen New Yorks standen, wie Michelle und Lynne, unsere volle Unterstützung zu, und drücken unsere Solidarität mit den Familien und Opfern des Terrorangriffs vom 11. September 2001 aus, bis die Schuldigen und die Drahtzieher hinter ihnen vor Gericht gestellt sind und ihre abschreckende Strafe erhalten haben.

Schließlich übermittele ich Ihnen die Grüße des friedliebenden jemenitischen Volkes und versichere Ihnen, daß der Jemen vorhat, ein aktiver Teil in der Vision und den Schritten zum Aufbau der Neuen Seidenstraße zur Schaffung des Weltfriedens zu werden. Wir werden ein wichtiger Partner sein, um die Ziele der UN-Nachhaltigkeitsentwicklung 2030 zu erreichen.

Bis zu einem baldigen Zusammentreffen grüße ich sie hochachtungsvoll

Ing. Hisham Sharaf
Außenminister
Sanaa, Jemen

 


US-China Beziehungen: Xinhua-Interview mit Helga Zepp-LaRouche

In einem am 10.2.2017 veröffentlichten Interview mit der Gründerin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche über den jüngsten Austausch zwischen dem chinesischen Präsidenten XI Jinping und US-Präsident Donald Trump, sagte sie, dies seien „sehr positive Signale für die mögliche Entwicklung neuer bilateraler Beziehungen“.

In ihrem ersten Telefonat seit Trumps Amtsantritt im Januar ging es Xi und Trump laut XINHUA darum, „ eine Win-win-Kooperation in Bereichen wie Wirtschaft, Handel, Investitionen und internationale Angelegenheiten auszubauen und eine konstruktive Beziehung zwischen China und den USA zu entwickeln“.

„‘Präsident Trumps Brief und sein anschließendes Telefonat mit Präsident Xi Jinping sind sehr positive Anzeichen dafür, daß der neue amerikanische Präsident tatsächlich eine konstruktive Beziehung zu China aufbauen will‘, sagte Helga Zepp-LaRouche, Gründerin des Schiller-Instituts, einer deutschen Denkfabrik, in einem Exklusivinterview mit Xinhua. Die Expertin sei zuversichtlich, daß die positiven Signale dazu beitragen würden, Chinas Vorschlag zum Aufbau neuartiger Beziehungen zwischen großen Staaten auf Grundlage von Spannungsfreiheit, Nichtkonfrontation, gegenseitigem Respekt und Win-win-Zusammenarbeit umzusetzen.“

In ihrer Antwort auf eine Frage über die langfristigen Perspektiven der chinesisch-amerikanischen Beziehungen wird Frau Zepp-LaRouche zitiert: „Ich denke, wir stehen am Beginn einer völlig neuen Art von Beziehungen zwischen den großen Mächten dieser Welt. Geopolitik wird bald eine Sache der Vergangenheit sein. Angesichts der derzeitigen Dynamik in den Großmachtbeziehungen könne eine „neue Plattform internationaler Beziehungen auf Grundlage der Win-win-Kooperation“ erreicht werden.

Sie betonte das Potential für die Zukunft, „eine neue Ära der Menschheit, die Verwirklichung von Präsident Xis Vision“, aufzubauen. Dies sei „ein neues Paradigma, das ich das Erwachsenenzeitalter der Zivilisation nennen möchte“.

http://news.xinhuanet.com/english/2017-02/11/c_136048903.htm


Schiller-Institut Chor bei Gedenkfeier für Alexandrow Ensemble in Bayonne/USA

Am 7. Januar fand eine Gedenkveranstaltung beim „Teardrop“-Memorial1 in Bayonne, New Jersey, für die Opfer des Flugzeugsabsturzes vom 25. Dezember, bei dem Mitglieder des russischen Alexandrow-Chors auf dem Weg zu einem Neujahrskonzert auf dem Hmeymim Luftwaffenstützpunkt in Syrien ums Leben gekommen waren und insgesamt 92 Menschen starben, statt. Das Internet Videoportal Ruptly TV berichtete über die Veranstaltung.

Der Chor des internationalen Schiller-Instituts sang die russische und die amerikanische Nationalhymne sowie für das orthodoxe Weihnachtsfest den Weihnachtschoral Adeste fidelis („Herbei , oh Ihr Gläubigen“), außerdem nahm die New Yorker Polizei (NYPD) und die Feuerwehr von Bayonne, New Jersey, an der Kranzniederlegung teil. Der stellvertretende Vertreter der Russischen Föderation bei den Vereinten Nationen, Pyotr Ilyichov, sprach bei der Zeremonie sowie die Vorsitzende der Vereinigung der Opferfamilien des 11. September 2001, Terry Strada. Ilyichov bedankte sich für die Solidarität und die Musik, die über alle Worte hinaus die Menschen berührt. Kunst und Kultur sollten den Menschen Frieden bringen.

Diane Sare, die Chordirigentin des Schiller-Instituts verlas eine Grußbotschaft von Helga Zepp-LaRouche, der Präsidentin des Schiller-Instituts. TASS zitierte Frau Zepp-LaRouche in einem Bericht über die Veranstaltung mit den Worten: „Die Verbesserung der amerikanisch-russischen Beziehungen ist eine wichtige Voraussetzung dafür, die Probleme, denen sich die Welt gegenübersieht, zu lösen. Ohne einen Geist der Kooperation und Freundschaft zwischen diesen Ländern ist die Welt in Gefahr.“ TASS wies auch darauf hin, daß der Chor des Schiller-Instituts am 30.12. beim Generalkonsulat in New York für die Opfer des Tu-154 Absturzes Blumen niedergelegt und die russische Nationalhymne gesungen hatte.

Zeitgleich zum Beginn der bewegenden Zeremonie vor dem Memorial in Bayonne erklärte der neue US-Präsident Trump in einem Tweet: „Eine gute Beziehung mit Rußland ist etwas gutes, nichts schlechtes. Nur ‚dumme Leute‘ oder Narren halten das für schlecht. Wir haben genug Probleme auf der ganzen Welt, ohne noch ein weiteres zu brauchen. Wenn ich Präsident bin, wird Rußland uns weit mehr respektieren als jetzt und beide Nationen werden vielleicht zusammenarbeiten, um einige der vielen großen und drängenden Probleme und Fragen der WELT zu lösen.“


Anmerkungen

1Die „Teardrop-Memorial“-Skulptur („Träne der Trauer“) ist ein Geschenk der russischen Regierung an die Vereinigten Staaten zum Gedenken an die Terroranschläge 1993 und dem 11. September 2001. Es wurde 2006 in Anwesenheit von Präsident Bill Clinton und Wladimir Putin enthüllt.

Frankfurter Seminar: „Pessimist zu sein, ist zu einfach“

„Die Wirtschafts- und Flüchtlingskrisen mit der Neuen Seidenstraße lösen!“ – Unter diesem Titel fand am 23. März ein halbtägiges Seminar statt, das vom Wiesbadener Verlag EIR in Zusammenarbeit mit dem äthiopischen Generalkonsulat in Frankfurt veranstaltet wurde.

Das Publikum setzte sich zu einem guten Drittel aus Angehörigen diplomatischer Vertretungen in Frankfurt zusammen, insgesamt waren – dem Thema des Seminars angemessen – mit allen Teilnehmern etwa 20 Nationen präsent. Mit Ausnahme des äthiopischen Generalkonsuls waren die Redner von weither angereist – aus Italien, aus Schweden, aus dem Tschad, und Hussein Askary kam direkt aus Kairo, wo er wenige Tage zuvor im Beisein des ägyptischen Verkehrsministers die erste arabischsprachige Übersetzung des EIR-Berichts über die Weltlandbrücke der Öffentlichkeit vorgestellt hatte. Parallel zum Frankfurter Seminar fand übrigens auch in Jemen ein Seminar zum selben arabischsprachigen Bericht statt – quasi unter dem Bombenhagel saudischer Luftangriffe auf jemenitische Städte.

Das Seminar wurde eröffnet mit einer Grundsatzrede von Helga Zepp-LaRouche, der Vorsitzenden des internationalen Schiller-Instituts und Bundesvorsitzende der BüSo, gefolgt von Hussein Askary, dem Arabien-Redakteur von EIR in Stockholm, danach sprach Mehreteab Mulugeta Haile, Generalkonsul der Föderalen Demokratischen Republik Äthiopien. Reden von Marcello Vichi und Andrea Mangano, beide führend beteiligt am Transaqua-Projekt, schlossen den ersten Teil des Seminars ab. Mohamad Bila vom Vorstand der Tschadsee-Kommission und Ulf Sandmark vom Schiller-Institut in Stockholm eröffneten den zweiten Teil, dem dann über zwei Stunden intensive Diskussionen folgten. Das gesamte Seminar wurde moderiert von Claudio Celani vom EIR-Verlag.

Eingeleitet wurde der Diskussionsteil mit Ausführungen Helga Zepp-LaRouches zur anhaltenden Rolle des Britischen Empires im globalen Finanzsektor und vor allem in führenden Institutionen der internationalen „Umweltbewegung” wie dem Club of Rome und dem World Wildlife Fund, die vehement große Infrastruktur- und Entwicklungsprojekte wie Transaqua bekämpfen. Das stark wankende transatlantische Finanz- und Wirtschaftssystem mit London im Zentrum ist in seinem Versuch, die nicht länger zu haltende globale Vorrangstellung selbst durch Kriege und sogar einen neuen Weltkrieg zu behaupten, eine Bedrohung der gesamten Menschheit im Zeichen der atomaren Überrüstung! Dazu passe, daß der Umwelt-Guru von Bundeskanzlerin Merkel, Joachim Schellnhuber (Träger des Ordens „Commander of British Empire”) eine maximale Weltbevölkerung von einer Milliarde anstrebe. Die Alternativen liegen auf dem Tisch, betonte Helga Zepp-LaRouche, wie im Falle des ersten, 1976 veröffentlichten Afrika-Programms einer Arbeitsgruppe um Lyndon LaRouche schon seit 40 Jahren; Wenn man wirklich wolle, könnten der Hunger in Afrika in einem halben Jahr und die Armut auf dem Kontinent innerhalb von fünf Jahren beseitigt und in 10-20 Jahren ein würdiger Lebensstandard für alle Afrikaner erreicht werden, sagte Helga Zepp-LaRouche.

In seiner Antwort auf eine Frage aus dem Publikum nach seiner Ägyptenreise sagte Hussein Askary dann, es gebe ganz klar eine neue Dynamik in der internationalen Politik, und die Entwicklungen in Ägypten seien Teil der sich ausbreitenden Revolte gegen das westliche System. Wenn man 25 Jahre zurückblicke, als die Idee der „Neuen Seidenstraße” von Helga Zepp-LaRouche in die Diskussion gebracht wurde, und mittlerweile die offizielle chinesische Politik hinter demselben Konzept sehe, werde diese neue Dynamik sichtbar.

Ägypten selbst, so erläuterte er weiter, stehe unter Bedrohung durch Terrorismus von innen und durch finanzielle Kriegsführung von außen, habe deshalb auch enorme Probleme, die es aber bisher im Griff hat, weil die Ägypter eine Vision des Fortschritts haben und sich nicht abhängig machen von äußeren Finanzquellen. Immerhin gebe es 400,000 Ingenieure im Lande, das Potential für eine breite wirtschaftliche Entwicklung sei also vorhanden.

Mohamad Bila erwähnte auf eine Frage zum Stand des Tschadsee-Projekts die vielen Widerstände, auf die das Transaqua-Konzept in den letzten 30 Jahren auch in Afrika selbst gestoßen sei, erläuterte dann aber, daß es bei diesem Konzept nicht nur um Wasser für den Tschadsee gehe, sondern um ein umfassendes Entwicklungsprojekt für gesamt Zentralafrika. Die Region habe keine nennenswerte Infrastruktur – weder Straßen noch Strom, andererseits sei Wasser im Kongo und seinen Zuflüssen reichlich vorhanden. Das Wasserprojekt sei Teil eines größeren Programms für die gesamte Region, nur so könne man es verwirklichen, sagte Bila.

Claudio Celani wies in diesem Zusammenhang auf die zerstörerische Rolle der Terroristen von Boko Haram in der Region um den Tschadsee hin, wo sie für lange Zeit die wichtigsten Verkehrsverbindungen unterbrochen hatten, jetzt aber durch die unter nigerianischer Führung stehende militärische Eingreiftruppe von sechs afrikanischen Staaten niedergekämpft wurden, so daß die Sicherheitslage wieder unter Kontrolle und somit eine der wichtigsten Bedingungen für die Verwirklichung des Transaqua-Projekts erfüllt sei.

Der äthiopische Generalkonsul demontierte in einem Diskussionsbeitrag die westliche Propaganda über die angebliche Rohstoffgier der Chinesen in Afrika mit dem nüchternen Hinweis, sein Land besäße gar kein Öl und kein Gas, auf das China scharf sein könne, sondern unterstütze das Land als Entwicklungspartner ohne Vorbedingungen.

Ulf Sandmark berichtete in der Diskussion über seine erste Reise nach Syrien 2014, die darauf folgende Arbeit am Phönix-Aufbauplan für das Land und das große Interesse, das dieser Plan während des zweiten Syrien-Besuchs auch in den Landesmedien fand. Dieser Plan wie auch der Landbrückenbericht von EIR in englischer und jetzt auch arabischer Sprache müsse, so Sandmark, gewissermaßen zum Lehrbuch für alle werden, die eine neues Paradigma schaffen wollen; überall müßten sich Arbeitsgruppen bilden und regelmäßig zusammentreffen, und vor allem müsse der Druck auf die politischen Eliten massiv erhöht werden, damit sich die Dinge zum Besseren ändern.
Kamil Maqsou verlas als Vertreter der syrisch-orthodoxen Gemeinde in der Schweiz eine Erklärung, in der er darauf hinwies, daß ein erheblicher Teil der syrischen Flüchtlinge Christen sind, die ihr Land verlassen, um der Verfolgung durch den Islamischen Staat zu entgehen.

Gegen Ende der Diskussion kam aus dem Publikum die Frage, wieviel Zeit noch bleibe zur Umsetzung der vorgestellten Programme; die akute Gefährlichkeit der Krise sei ja nicht zu übersehen, die Ereignisse von Brüssel machten die Dringlichkeit nur noch deutlicher. Hierauf antwortete Helga Zepp-LaRouche, in der Tat gehe es ja nicht nur um die Seidenstraßenpläne, da sei ja schon viel auf dem Wege, es gehe eben auch um den Ausstieg aus dem unhaltbaren westlichen Finanz- und Wirtschaftssystem, das Bankenwesen müsse sich gemäß dem Glass-Steagall-Standard umorientieren, ehe alles in sich zusammenbreche und möglicherweise in Chaos und Krieg münde. Die Alternativen zum transatlantischen System müsse man jetzt aus den Schubladen herausholen und verwirklichen – niemand könne unbeteiligter Beobachter bleiben, weil wir alle eben auf einem Pulverfaß säßen, das jede Sekunde explodieren könne. Optimistisch könne man nur in die Zukunft blicken, wenn man von diesen Alternativen ausgehe, sagte Helga Zepp-LaRouche.

Dem schloß sich Marcello Vichi an, indem er sagte, man müsse Optimist sein, denn Pessimist zu sein, sei wirklich zu einfach, zumal heutzutage. In seiner Firma Bonifica (die den Transaqua-Plan erstellt hat) habe er seine Mitarbeiter jedenfalls immer daran erinnert, sie würden für Optimismus bezahlt und nicht für Pessimismus.

Im Schlußwort des Seminars, bei dem es viel Applaus für die Redebeiträge gegeben hatte, richtete Helga Zepp-LaRouche einen Appell an alle Teilnehmer, mitzuwirken an einer neuen Renaissance, an einer Massenbewegung für Entwicklung, wobei das Beste jeder Kultur, die deutsche und europäische Klassik ebenso wie der chinesische Konfuzianismus, die Gupta- und Vedenperioden Indiens, und die besten Traditionen Persiens und Afrikas eingebracht würden. Schließlich sage man ja, die gesamte menschliche Entwicklung komme letztendlich aus Äthiopien. Wenn man all das mobilisiere, werde man die barbarische Kultur von heute überwinden.


Page 2 of 3123