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Helga Zepp-LaRouche spricht bei Konferenz des Mandela-Instituts

Bei den „Afrikanischen Wirtschafts- und Konsulartagen“ in Paris sprach die Vorsitzende des Schiller-Instituts über das Thema „Partnerschaft, inklusives Wachstum und Infrastruktur in Afrika“.

Die Vorsitzende des internationalen Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, war am 6. Juli Gastrednerin bei den Afrikanischen Wirtschafts- und Konsulartagen des Mandela-Instituts in Paris. Sie war eingeladen worden, über das Thema „Partnerschaft, inklusives Wachstum und Infrastruktur in Afrika“ zu sprechen, nachdem sie letzten Monat ihren Appell an die Europäische Union veröffentlicht hatte, dem positiven Beispiel des Gipfeltreffens der Präsidenten Trump und Kim in Singapur zu folgen und den EU-Gipfel einem umfassenden europäischen Plan zur wirtschaftlichen Entwicklung Afrikas zu widmen. Ihr Aufruf „Geschichte wird jetzt in Asien geschrieben: EU-Gipfel muß dem Beispiel von Singapur folgen!“  fand in afrikanischen Netzwerken in Frankreich und ganz Europa große Verbreitung.

In der ersten Konferenzsitzung war der „Geist von Singapur“ spürbar, als die Botschafterin Eritreas über das Ende des langen Krieges gegen Äthiopien sprach und die großen wirtschaftlichen Chancen für Zusammenarbeit in der Region um die Freihandelszone in Dschibuti beschrieb. Äthiopien und Eritrea haben gerade ein historisches Abkommen über Frieden und Zusammenarbeit geschlossen.

Anschließend zeichnete der Vizebotschafter und Generalbevollmächtigte der Pariser Botschaft Ghanas, Bonaventure Adjavor, das Bild einer neuen Ära für Afrika – ein neues Zeitalter der eigenen Verarbeitung von Rohstoffen, anstatt sie nur zu exportieren. Als Beispiel nannte er den Kakao: Ghana und die Elfenbeinküste erzeugen zusammen mehr als 80% der Kakaobohnen weltweit, aber diese werden ausschließlich exportiert. Dabei lassen sich daraus viele wertvolle Produkte herstellen, wie Körperlotion, alkoholische Getränke, Schokolade u.a., und die Regierung von Präsident Akufo-Addo will das nun systematisch fördern.

Akufo-Addo ist berühmt für seinen selbstbewußten Auftritt im vergangenen Dezember, kurz nach seinem Amtsantritt bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit dem französischen Präsidenten Macron, als dieser Ghana besuchte. Akufo sagte, Afrika „kann seine Politik nicht länger… auf der Grundlage davon machen, was die westliche Welt oder Frankreich oder die Europäische Union uns gerade geben kann… Wir müssen von dieser Haltung der Abhängigkeit wegkommen… Unsere Sorge sollte sein, was wir in diesem 21. Jahrhundert tun müssen, damit Afrika nicht mehr nur höflich den Hut aufhält…, dann werden wir einen befreienden Faktor für uns spüren.“

Danach sprach Helga Zepp-LaRouche, sie definierte in ihrer Rede die langfristigen Perspektiven für Afrika und die Welt. Sie stellte die weltweit verbreitete Studie der LaRouche-Bewegung „Die Neue Seidenstraße wird zur Weltlandbrücke“ vor und erwähnte einige der konkreten Projekte in Afrika im Rahmen der Dynamik der Gürtel- und Straßen-Initiative, wie die neue Hochgeschwindigkeits-Eisenbahn in Äthiopien, ebenso weitere vom Schiller-Institut vorgeschlagene oder unterstützte Projekte, insbesondere Transaqua (siehe dazu die Rede von Mohammed Bila in dieser Ausgabe) und die Anbindung Afrikas an die Weltlandbrücke durch einen Tunnel oder eine Brücke zwischen Spanien und Marokko und/oder Sizilien und Tunesien.

Die Zuhörer – die 40 Teilnehmer im Saal und auf dem Podium waren Vertreter von Institutionen wie der Internationalen Organisation der Frankophonie, Juristen, Unternehmer, Werbefachleute u.a. – waren beeindruckt von Zepp-LaRouches optimistischer Zukunftsvision für Afrika, besonders als sie die Bilder von „Afrika bei Nacht heute und 2050“ zeigte – heute ein dunkler Kontinent, weil es fast nirgends elektrischen Strom gibt, und 2050 ein weithin hell erleuchteter, blühender Erdteil (siehe Abbildung 2 der Rede von Hussein Askary in dieser Ausgabe).

Der nächste Redner war der Präsident des „Effizienz-Klubs“, einem Netzwerk von Afrikanern in Europa, das sich für panafrikanischen Wirtschaftsaufbau einsetzt. Es will erreichen, daß Afrika weniger abhängig von dem Geld wird, das in Europa lebende Afrikaner nach Hause schicken, nur damit ihre Familien über die Runden kommen. Statt dessen möchten sie insbesondere erreichen, daß in ganz Afrika ein wirtschaftlicher Mittelstand geschaffen wird.

Hochinteressant war auch die abschließende Konferenzsitzung, in der ein Redner die Wirtschaftspolitik Alexander Hamiltons als Vorbild für den Aufbau von Industrie in Afrika herausstellte. Er erwähnte auch, wie Colbert Huygens und Cassini nach Frankreich holte, um eine hochkarätige wissenschaftliche Akademie aufzubauen, und betonte, Afrika sollte es heute ähnlich machen.

Die Delegation des Schiller-Instituts hatte auch das Glück, die Tochter von Amadou Hampâté Bâ (1900-91), dem herausragenden Schriftsteller und Ethnologen aus Mali, kennenzulernen. Bâ sammelte sein Leben lang die mündlichen historischen Überlieferungen Westafrikas und verfaßte lesenswerte Schriften und eine Autobiographie. Ähnlich wie Cheikh Anta Diop ist Hampâté Bâ besonders für Europäer ein sehr wichtiger afrikanischer Denker, um zu verstehen, daß Afrika eine sehr alte Zivilisation ist.

Das Mandela-Institut arbeitet für den Aufstieg Afrikas und für Frieden durch „intellektuelle Diplomatie“. Es versorgt Politiker, die internationale Gemeinschaft, private Akteure und die Zivilgesellschaft mit seinen visionären Zukunftsvorschlägen, dabei will es vor allem das Denken und die Institutionen in den afrikanischen Ländern beeinflussen. Zu seinen Arbeitsbereichen gehören u.a. Sicherheit und Entwicklung, Rohstoffe, Demokratie afrikanischer Prägung, Energie und Umwelt. Das nach Nelson Mandela benannte Institut vergibt jedes Jahr einen Mandela-Preis an Personen oder Institutionen, die sich beim Einsatz für Afrika und für Frieden im Geiste des Panafrikanismus hervorgetan haben.


Jemens Außenminister dankt dem Schiller-Institut

Das jemenitische Außenministerium beging am 22. April mit einer großen Veranstaltung in Sanaa den „Internationalen Tag der chinesischen Sprache“; Mitveranstalter war der Jemenitische Beirat für die Koordinierung mit den BRICS (YAOCB), dessen Gründer Fouad Al-Ghaffari ein langjähriger Freund des Schiller-Instituts ist. Außenminister Hisham Sharaf dankte am Ende seiner Hauptrede der Präsidentin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche: „Sie unternimmt große Anstrengungen in ihrer Solidaritätskampagne mit uns hier in Sanaa, und sie ruft dazu auf, die Militäraggression zu beenden, den Jemen wieder aufzubauen und zu einer Perle in der Halskette der Neuen Seidenstraße und der Weltlandbrücke zu machen.“

Auf einem großen Banner hinter dem Podium sah man u.a. eine Landkarte des Schiller-Instituts von der Weltlandbrücke, Fotos wichtiger Persönlichkeiten, darunter Zepp-LaRouche, sowie den Schriftzug auf arabisch und chinesisch: „Hin zur Zusammenarbeit mit China, um die Armut zu überwinden.“

Sharaf lobte auch, daß Al-Ghaffari und YAOCB einen Sonderbericht über den Wiederaufbau Jemens im Kontext der Neuen Seidenstraße veröffentlichen. Dies sei „ein erfreuliches Wunder, das, wie wir hoffen, ein Sprungbrett zu einer internationalen Wiederaufbaukonferenz sein wird“. Das Schiller-Institut arbeitet in Kooperation mit YAOCB und Jemens Investmentbehörde an einem Sonderbericht mit dem Titel „Operation Felix: Wiederaufbau Jemens und Verbindungen zur Neuen Seidenstraße“, der im Mai auf einer Konferenz vorgestellt werden soll.

Al-Ghaffari gab einen Überblick über den Inhalt des Berichts und dankte dem Schiller-Institut und der „Seidenstraßenlady“ Zepp-LaRouche für ihre Unterstützung. Wie er berichtete, reagierten die Teilnehmer mit großem Optimismus, sie könnten es kaum abwarten, bis der Bericht vorliege.
Minister Hisham Sharaf ist Mitglied des Allgemeinen Volkskongresses (GPC). Die Partei bildet mit Ansarullah (Huthis) die Koalition, die in der Hauptstadt und den von ihnen kontrollierten Landesteilen regiert.

Unterdessen hat sich die humanitäre Lage im Land durch den saudischen Krieg und die Blockade weiter verschlechtert. Militärisch herrscht jetzt allerdings ein Patt – der saudischen Koalition gelingt an keiner der vielen Fronten, die sie eröffnet hat, Durchbrüche. Die Koalition von Sanaa hat eine größere Offensive auf die Hafenstädte im Westen abgewehrt. Der UN-Sondergesandte veröffentlichte in der vergangenen Woche einen Bericht über seine Bemühungen um eine Wiederaufnahme der Friedensgespräche „zwischen den jemenitischen Parteien“, worin er zwar die Saudis nicht erwähnt, sich aber sehr optimistisch äußert, weil die Koalition von Huthis und GPC in Sanaa sich zu Verhandlungen bereit erklärt habe.


Russian Satellite News Agency: Helga Zepp-LaRouche für sofortiges Treffen Trump-Putin

18/04/2018 – Helga Zepp-LaRouche, die Gründerin des internationalen Schiller-Instituts, hat in einem Interview der Russian Satellite News Agency am 13.4. erklärt, daß, je eher sich der amerikanische und russische Präsident treffen, desto größer sei die Möglichkeit, daß sie den zugespitzten Konflikt zwischen beiden Ländern überwinden können.

Die Expertin erklärte: „Wie Trump auf Twitter sagte, ist die Verschlechterung der amerikanisch-russischen Beziehungen vor allem das Ergebnis des Vorgehens in den USA gegen ihn. Der Sonderermittler Mueller und verschiedene Ausschüsse des Landes während des letzten Jahres haben keine ,russischen Spuren‘ gefunden.“

Frau Zepp-LaRouche schloß ihre Bemerkungen mit den Worten: „Je früher Trump sich mit Putin trifft, desto mehr Möglichkeit besteht, daß sie die Provokationen stoppen.“

Präsident Trump hatte in einem Telefongespräch mit Putin am 20. März die Möglichkeit eines bilateralen Treffens diskutiert. Nach Darstellung des Kremls sei ein Treffen wegen der deutlichen Verschlechterung der Beziehungen zwischen beiden Ländern Anfang April nicht diskutiert worden.


Kritik über US-Strafzölle

Unter dem Titel Deutscher Experte kritisiert US-Strafzölle gegen China veröffentlichte das Online-Journal China.org am 29.03.2018  ein Interview mit dem China-Experten des Schiller-Instituts Stephan Ossenkopp:

„Ossenkopp erklärte, der beharrliche, erfolgreiche und vor allem friedliche Aufstieg Chinas mache diejenigen westlichen Eliten nervös, die ihre Hegemonie bei den internationalen Handelsregeln nicht aufgeben wollten. Strafzölle und Investitionsverbote würden diesen historischen Trend nicht ändern. Die Zeit unilateraler globaler Systeme sei vorbei.

Das enorme Handelsdefizit der Amerikaner gegenüber China sei die Folge eines Paradigmenwandels der US-Wirtschaft, weg von Investitionen in innovative Infrastruktur und Produktion, hin zu spekulativen Finanzprodukten, so der deutsche China-Experte weiter. Wenn Trump Amerika wirklich wieder stark machen wolle, solle er das Glass-Steagall Gesetz reaktivieren, die desaströse Wall Street Spekulation beenden und durch den Fokus auf technisch fortschrittliche Industrieproduktion sein Infrastruktur- und Raumfahrtprogramm wiederbeleben.

Trump solle die Chancen der Seidenstraßen-Initiative nutzen, um die USA durch Investitionen in die Realwirtschaft wieder auf den richtigen Kurs zu bringen.“

german.china.org.cn/txt/2018-03/29/content_50769576.htm

 


GBTimes: Interview mit Helga Zepp-LaRouche über Chinas Neue Seidenstraße und Europa

Das Nachrichtenportal GBTimes veröffentlichte am 16. Februar ein ausführliches Interview mit Helga Zepp-LaRouche über die Neue Seidenstraße und die gemischten Reaktionen darauf in Europa.

GBTimes ist ein in Finnland ansässiges englischsprachiges Multimedia-Nachrichtenportal im Internet, das von dem chinesischen Unternehmer Zhao Yinong gegründet wurde und sich als eine „Brücke zwischen China und der übrigen Welt“ versteht. Am 16. Februar veröffentlichte GBTimes ein längeres Interview mit Helga Zepp-LaRouche über ihre Rolle bei der Entwicklung der Strategie der Eurasischen Landbrücke, über Chinas langfristige Vision und über die Dynamik der Reaktionen auf die Gürtel- und Straßen-Initiative in Europa.

In der Einleitung zu dem Interview heißt es:

„Chinas ehrgeiziger Plan, sich durch die Handelsrouten der Neuen Seidenstraße mit Europa und Afrika zu verbinden, wird in Europa bisher mit gemischten Reaktionen aufgenommen… Die Initiative wird von Regierungen mittel- und osteuropäischer Länder unterstützt, viele von ihnen hoffen, daß chinesische Investitionen Arbeitsplätze schaffen und die Infrastruktur verbessern können.

Aber westeuropäische Länder sind mißtrauischer, so weigerte sich die britische Premierministerin Theresa May bei ihrem jüngsten Besuch in Beijing, sich der Initiative anzuschließen, und der französische Präsident Emmanuel Macron warnte während seiner Chinareise, die Neue Seidenstraße dürfe keine ,Einbahnstraße’ sein. Und in Brüssel gibt es Bedenken wegen eines Mangels an Wechselseitigkeit des Handels mit China und wachsender chinesischer Investitionen in wesentliche Infrastruktur in Europa.

Das Schiller-Institut aus Deutschland jedoch setzt sich seit einigen Jahren in Europa für die Wirtschaftsgürtel-Initiative ein, indem es hunderte Konferenzen zu dem Thema veranstaltete. Helga Zepp-LaRouche, die Gründerin und Präsidentin des Instituts, sprach mit gbtimes.com über die Initiative, und warum sie überzeugt ist, daß Europa sich ihr anschließen sollte.“

GBTimes bat Helga Zepp-LaRouche zunächst um Auskunft über die Funktion des Schiller-Instituts und darüber, wie sie persönlich China kennengelernt habe. Dann fragte GBTimes, warum das Schiller-Institut die Wirtschaftsgürtel-Initiative unterstützt; sie antwortete:

„Zunächst einmal ist die Wirtschaftsgürtel-Initiative derzeit die wichtigste strategische Initiative auf dem Planeten, weil sie eine ,Zukunftsgemeinschaft der Menschheit’ vorschlägt, wie Xi Jinping es nennt. Diese Idee der einen Menschheit ist ein perfektes Konzept für die Überwindung der Geopolitik, die der Grund für zwei Weltkriege war und im Zeitalter der Kernwaffen zu einer mindestens ebenso großen, schrecklichen Katastrophe führen kann.“

Schon jetzt, fünf Jahre nach der Ankündigung der Initiative, sehe man in Afrika, Lateinamerika und Asien eine gewaltige Verwandlung, die Entwicklungsländer „haben zum erstenmal die berechtigte Hoffnung, Armut und Unterentwicklung zu überwinden“.

Die Wirtschaftsgürtel-Initiative entspreche weitgehend Vorschlägen, die ihr Ehemann Lyndon LaRoucheund sie selbst in den letzten Jahrzehnten gemacht haben. „Nach dem Zerfall der Sowjetunion 1991 schlugen wir etwas vor, was wir die Eurasische Landbrücke nannten, das war die Idee, die eurasischen Völker und Industrien durch Entwicklungskorridore miteinander zu verbinden. Die chinesische Regierung hat diese Vorschläge aufgegriffen und veranstaltete 1996 eine internationale Konferenz in Beijing, an der ich als Rednerin teilnahm. Schon damals erwog China die Entwicklung der Eurasischen Landbrücke als strategische Initiative, was aber durch die asiatische Finanzkrise 1997 aufgehalten wurde. Wir waren dann sehr froh, als Xi Jinping diese Politik 2013 ankündigte, nun können alle diese Pläne mit Chinas Wirtschaftskraft verwirklicht werden.“

Auf die Frage, warum westeuropäische Länder wie England, Frankreich und Deutschland Vorbehalte gegen die Wirtschaftsgürtel-Initiative haben, antwortete sie:

„Wenn gewisse Politiker in diesen Ländern sagen, sie bestünden darauf, die Regeln und Normen festzulegen, und sie wollten keine Ausweitung chinesischer Investitionen in Europa, dann ist das, denke ich, eine Frage der geopolitischen Kontrolle. Beispielsweise hätte die EU Mittel- und Osteuropa, den Balkan, wirtschaftlich entwickeln können, aber sie hat es nicht getan. Wenn dann China kommt und anfängt, die Infrastruktur aufzubauen, die die EU nicht aufgebaut hat, dann sind diese Länder froh darüber und wollen sich der Neuen Seidenstraße anschließen. Das ist der Grund, warum einige Leute, die an die Geopolitik glauben, darin eine Bedrohung sehen.

Das gegenwärtige westliche System beruht nicht auf dem Gemeinwohl als der primären Orientierung, sondern auf monetaristischem Profitstreben. Dieses System nützt denen, die spekulieren, und denen, die im Bankensystem das Sagen haben. Aber es führt zu Dingen wie der Finanzkrise 2008, die eine systemische Krise war, und seitdem wird nichts getan außer Quantitativer Erleichterung und Geldpumpen.“

Es wurden noch etliche weitere interessante Fragen angesprochen – warum China an einer solchen Brücke über den eurasischen Kontinent interessiert ist, ob China das einzige große Land ist, das eine globale Vision verfolgt, ob China selbst die Geopolitik überwinden kann, was es für die westeuropäischen Länder bedeuten würde, wenn sie sich der Wirtschaftsgürtel-Initiative anschließen, und ob sie optimistisch ist, daß die Akzeptanz der Wirtschaftsgürtel-Initiative in Europa zunehmen wird. Das vollständige Interview in englischer Sprache finden Sie auf der Internetseite:

https://gbtimes.com/interview-with-helga-zepp-larouche-on-chinas-new-silk-road-and-europe

 

In Englisch:

https://gbtimes.com/interview-with-helga-zepp-larouche-on-chinas-new-silk-road-and-europe

 


AfricanAgenda.net bedankt sich bei Helga Zepp-LaRouche

• 16. Mai 2017

Auf der Webseite AfricanAgenda.net erschien ein kurzes Editorial zum Gürtel- und Straßen-Forum. Der Titel lautet: „Die unglaublichste Frau der Welt“; es heißt dort:

„Vielen Dank, Frau Zepp-LaRouche, danke dafür, daß Sie sich zeit Ihres Lebens der Verwirklichung Ihrer Vision gewidmet haben, eine andere Welt zu schaffen als die, in der wir heute alle leben. Ihr Traum ist jetzt dabei, Wirklichkeit zu werden. Sie sind eine unglaubliche Seele. Auf einer Konferenz, an der ich teilnahm, sagten Sie, daß Sie als junge Frau die Welt bereisten und entsetzt waren über die Armut und Verzweiflung, die für so viele Menschen Lebensrealität ist. Das war für Sie der Katalysator für Ihren Einsatz, die Welt zu verändern und zu einem besseren Ort zu machen. Im Gegensatz zu Ihrer Sicht der Menschheit und unserem unglaublichen Potential steht das parasitischste, satanischste, seelenloseste Empire, unter dem die Welt je gelebt hat. Und Sie, Frau Helga Zepp-LaRouche, Sie haben es fast bezwungen.“

 


Interview mit ShanghaiDaily.com

• 1. Juni 2017

Wan Lixin interviewte Helga Zepp-LaRouche für ShanghaiDaily.com. In der Einleitung zu dem Interview heißt es:

„Helga Zepp-LaRouche besuchte Shanghai erstmals im Sommer 1971. 1977 heiratete sie den amerikanischen Ökonomen Lyndon LaRouche, und das Paar arbeitete seither zusammen an Entwicklungsplänen für eine neue gerechte Weltwirtschaftsordnung. Zepp-LaRouche gründete 1984 das Schiller-Institut, eine Denkfabrik, die sich der Umsetzung dieser Pläne sowie einer Renaissance und einem Dialog klassischer Kulturen widmet. 1991 war sie Koautorin einer Studie ,Die Eurasische Landbrücke/Die neue Seidenstraße‘ und 2014 der Studie ,Die neue Seidenstraße wird zur Weltlandbrücke‘, die ins Chinesische, Arabische, Deutsche und Koreanische übersetzt wurde. Nach ihrer Teilnahme am jüngsten Belt and Road Forum in Beijing besuchte sie Shanghai, wo der Reporter Wan Lixin sie für das Shanghai Daily interviewte.“


China Daily: Kurzbiographie von Helga Zepp-LaRouche

• 22. August 2017

In der US-Ausgabe von China Daily hat der USA-Korrespondenten Chen Weihua einen ausführlichen biographischen Artikel über Helga Zepp-LaRouche veröffentlicht. Der Beitrag trägt die Überschrift „Sie identifiziert sich mit China“ und den Untertitel „Helga Zepp-LaRouche sieht in der Gürtel- und Straßen-Initiative die Erfüllung eines lebenslangen Zieles von ihr und ihrem Ehemann, dem amerikanischen politischen Aktivisten Lyndon LaRouche“.

Chen schreibt: „Helga sagt, daß das, was China tut, das rechtfertigt, was sie und ihre Kollegen seit 40 Jahren getan haben.“ „Es ist eine Sache, wenn eine kleine Organisation wie unsere Ideen produziert, aber eine ganz andere, wenn das größte Land der Welt anfängt, das zu verwirklichen.“

 


CCTV-Live-Interview mit Helga Zepp-LaRouche

• 15. Mai 2017

Auftritt von Helga Zepp-LaRouche in der Live-Interview-Show „Dialog mit Yang Rui“, China Global Television Network (CGTN, früher CCTV).

Das Programm über den gerade beendeten Seidenstraßen-Gipfel in Beijing trug den Titel “Der Beginn einer neuen Ära”. Mit Helga Zepp-LaRouche im Studio war Su Ge, Präsident des China Institute for International Studies, das dem chinesischen Außenministerium nahesteht.

Frau Zepp-LaRouche charakterisierte den Gipfel als „sehr wichtige strategische Initiative, da es die einzige Art und Weise ist, um alle Probleme zu lösen – regional, Kooperation, Unterentwicklung, Armut. Es ist wirklich eine historische Mission. Ich kann sonst nichts dergleichen sehen, weder aus den USA, sicherlich nicht aus Europa. Ich bin wirklich optimistisch, gestern war ein phantastischer, historischer Moment…. Wir befinden uns in einem Phasenwechsel für die Menschheit!“

 


China Daily über Helga Zepp-LaRouches Einschätzung zum KPC-Parteitag

Im englischsprachigen China Daily erschien unter dem Titel „Ausländische Beobachter kommentieren Xis Bericht an den KPC-Parteitag” eine Bewertung von Helga Zepp-LaRouche, Präsidentin des Schiller-Instituts aus Deutschland, als zweiter von elf Kommentaren. Sie erklärte:

„Es ist absolut bemerkenswert, daß Präsident Xi das Bestreben der KPC, den Chinesen ein ,besseres, glücklicheres Leben’ zu schaffen – mei hao sheng huo –, besonders betont hat. Daß die chinesische Führung dieses Konzept in den Mittelpunkt stellt, ist ein herausragendes Beispiel für die ganze Welt.“

 


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