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David Dobrodt

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Webcast: Von der Leyen ist der Niedergang Europas

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Bei all dem Gerede in den USA über die „Wiedereröffnung der Wirtschaft“ scheint niemand zu fragen: „Welche Wirtschaft?“ Wahrscheinlich hat niemand bemerkt, daß die postindustrielle neoliberale Wirtschaft durch das Zusammentreffen mehrerer Krisen – eine eskalierende Kriegsgefahr mit China, die Coronavirus-Pandemie und die Gefahr einer Hungersnot, um nur einige zu nennen – einen sich beschleunigenden systemischen Zusammenbruch erlebt.

Die Mitarbeiter des verstorbenen Ökonomen Lyndon LaRouche haben nicht nur erkannt, daß dieser Zusammenbruch voll im Gange ist, sondern mobilisieren auch für einen Plan, um ihn rückgängig zu machen. In ihrem Webcast vom 29. Mai kontrastiert Helga Zepp-LaRouche den Optimismus hinter dem neuen LaRouchePAC-Bericht „The LaRouche Plan to Reopen the U.S. Economy: The World Needs 1.5 Billion New Productive Jobs“ der verständlichen Besorgnis über den anhaltende Lockdown. Jetzt, da die USA wieder eine eigene Rakete gestartet haben, um eine Besatzung zur Internationalen Raumstation zu bringen, ist es an der Zeit, den Optimismus zurückzugewinnen, der von jenen attackiert wurde, die das gegenwärtige Untergangs-Paradigma kontrollieren.

In Anbetracht der Krisen bat Frau LaRouche ihre Zuhörer, beim Aufbau des neuen Paradigmas mitzuhelfen, wie es sich ihr verstorbener Ehemann vorgestellt hat, beginnend mit seinem Programm für ein Vier-Mächte-Abkommen zwischen den USA, Rußland, Indien und China für ein Neues Bretton Woods. Es gebe eine einzigartige Lösung für die Krise, betonte sie, die auf dem Konzept ihres Mannes von der „physischen Ökonomie“ beruht.


Appell an die amerikanischen Bürger: Was die Welt von Amerika braucht!

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Der folgende Appell an alle Amerikaner wurde von Helga Zepp-LaRouche für den „LaRouche-Plan zur Wiedereröffnung der Wirtschaft: Die Welt braucht 1,5 Milliarden neue, produktive Arbeitsplätze“ verfasst.

Der gesamte Bericht wird in Kürze in der Neuen Solidarität veröffentlicht werden.

Das englische Original finden Sie hier.

Appell an die amerikanischen Bürger: Was die Welt von Amerika braucht!

von Helga Zepp-LaRouche

Es ist jetzt der Moment gekommen, an dem sich die Bürger der USA an die beste Tradition ihrer Geschichte erinnern müssen: An die Amerikanische Revolution, den Unabhängigkeitskrieg gegen das Britische Empire, die Prinzipien, die in der Verfassung und der Unabhängigkeitserklärung ausgedrückt sind, und die Prinzipien des amerikanischen Wirtschaftssystems, wie sie von Alexander Hamilton, Henry Clay und Henry C. Carey entwickelt worden sind.

Um was es bei all diesen Aspekten der Geschichte der USA ging, ist ganz eindeutig in der Präambel der Verfassung ausgedrückt:

“Wir, das Volk der Vereinigten Staaten, von der Absicht geleitet, unseren Bund zu vervollkommnen, die Gerechtigkeit zu verwirklichen, die Ruhe im Innern zu sichern, für die Landesverteidigung zu sorgen, das allgemeine Wohl zu fördern und das Glück der Freiheil uns selbst und unseren Nachkommen zu bewahren, setzen und begründen diese Verfassung für die Vereinigten Staaten von Amerika.”

Diese in der Präambel ausgedrückte Intention, das Gemeinwohl nicht nur für die gegenwärtige Generation, sondern auch für alle zukünftigen Generationen zu verteidigen, beinhaltet eine implizite Absage an die Politik des sogenannten „shareholder value“ und des ungebremsten globalisierten Freihandels, die nicht nur in den USA selbst die Schere zwischen einer Kaste immer reicherer Milliardäre und immer größerer verarmter Schichten immer weiter geöffnet hat, sondern auch für die katastrophale Unterentwicklung in den Entwicklungsländern verantwortlich ist.

Es ist klar, daß die Welt nie mehr zum Status quo vor dem Ausbruch der Pandemie zurückkehren wird. Wir stehen an einem Wendepunkt in der Geschichte, an dem wir entweder die Welt mit unserem Programm für die Überwindung der Unterentwicklung in Ordnung bringen können, oder es droht der Absturz in ein dunkles Zeitalter. Die Phase der uneingeschränkten Globalisierung, wie sie vor allem nach dem Kollaps der Sowjetunion 1991 von den Protagonisten einer unipolaren Welt umzusetzen versucht wurde, ist endgültig vorbei. Schon zuvor war es zu einer globalen Welle von Protesten gekommen, einschließlich des Wahlerfolgs von Präsident Trump.

Lyndon LaRouche hat die Katastrophe, die sich jetzt weltweit vor unseren Augen entfaltet, in all ihren Aspekten vorausgesagt, von seiner Charakterisierung von Nixons folgenschwerer Zerstörung des Bretton-Woods-System 1971, seinen Prognosen über die Gefahr von Pandemien als Folge dieser monetaristischen Politik, bis zum systemischen Kollaps des Finanzsystems. Er hat in dem gleichen Zeitraum – einem halben Jahrhundert – eine beispiellose Fülle von Lösungen für die Überwindung der Krisen in den USA und weltweit präsentiert, in deren Geist dieses vorliegende Programm konzipiert ist.

Jeder ehrliche Mensch, der diese Analysen und programmatischen Ausarbeitungen angesichts der heutigen Pandemie und der Zerstörung der Realwirtschaft heute liest, wird zu dem Schluß kommen, daß Lyndon LaRouche ein Mann der Vorsehung war. Die Idee der Vorsehung ist hier nicht im strikt religiösen Sinn gemeint, sondern in der Weise, daß sich die gesamte Methode seines Denkens zu einem solchen Grad in Übereinstimmung mit den Prinzipien des physischen Universums befand, daß seine Analysen und kreativen Vorschläge von einer ungeheuren Präzision und geradezu prophetischen Präzision waren. Er dachte und arbeitete gewissermaßen „in Harmonie“ mit der Intention des Universums und, wenn man es richtig versteht, des Schöpfers.

Deshalb besteht das größte Verbrechen, das der gleiche McCarthy-Apparat gegen LaRouche begangen hat, der auch für den immer noch andauernden Putschversuch gegen Präsident Trump verantwortlich ist, nicht nur in dem himmelschreienden Unrecht, das LaRouche angetan wurde, sondern vor allem darin, daß er den Zugang zu diesen Lösungen für die amerikanischen Bürger enorm erschwert hat. In vielerlei Hinsicht sind die enormen Härten, die die Bevölkerung jetzt in dieser Kombination von Pandemie und Wirtschaftskrise erleiden muß, das Resultat der politischen Verfolgung dieses außergewöhnlichen Denkers. Und leider hat sich auch seine Warnung erfüllt, daß niemand sicher sein werde, wenn seine Verfolgung toleriert würde. Wenn man z.B. bedenkt, wie auch gegen General Flynn vorgegangen wurde und wird, fällt einem das berühmte Zitat von Martin Niemöller ein: „Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist. Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Gewerkschafter.“

Es ist höchste Zeit, daß Lyndon LaRouche, der Mensch und seine Ideen, vollständig rehabilitiert wird, und ich rufe persönlich Präsident Trump auf, dies zu tun.

Aber die Ideen von Lyndon LaRouche sind lebendig, wie dieses Programm für die Schaffung von 1,5 Milliarden Arbeitsplätzen unterstreicht. Die USA sind jetzt an einem Bruchpunkt ihrer Geschichte angekommen, wo entweder diese Ideen in der Tradition der amerikanischen Verfassung verwirklicht werden, oder die finanzpolitische Rückeroberung der amerikanischen Kolonie durch das britische Empire stürzt mit den USA die ganze Welt in ein dunkles Zeitalter. Es ist der Zeitpunkt, an dem die Forderung, die Nikolaus von Kues in seiner Schrift Concordantia Catholica als Thema setzt, heute für die ganze Welt zur Überlebensfrage wird. Er, der mit seinem Werk bereits im 15. Jahrhundert die Basis für die amerikanische Republik gelegt hat, stellte fest, daß die einzige legitime Basis für die Existenz einer Nation ihre Verpflichtung zum Gemeinwohl aller Nationen ist. Genau dies war auch die Intention von Benjamin Franklin, der amerikanischen Verfassung und der Unabhängigkeitserklärung gegen das Britische Empire. Es war auch die außenpolitische Konzeption von Präsident John Quincy Adams, daß die USA Teil einer Allianz völlig unabhängiger souveräner Republiken sein solle, die durch eine gemeinsame Idee miteinander verbunden wären (und daß es nicht die Aufgabe der USA sei, sich in die Ferne zu begeben und fremde Monster zu bekämpfen).

Der Schlüssel für die Schaffung einer solchen Allianz ist die positive Kooperation zwischen den USA und China. Es ist eine unbestreitbaren Tatsache, auf die die Coronavirus- Pandemie ein gleißendes Licht geworfen hat, daß die gesamten industriellen Kapazitäten der Weltwirtschaft zusammengenommen nicht annähernd ausreichen, um die gegenwärtig existierende Weltbevölkerung zu ernähren und menschenwürdig zu erhalten. Die Zusammenarbeit der beiden größten Ökonomien der Welt ist deshalb eine unerläßliche Voraussetzung für die Überwindung der Pandemie, der Hungerkatastrophe und Armut in Afrika, Lateinamerika, Teilen Asiens und selbst Regionen in Europa und den USA.

Dank der Manipulationen der britischen Geheimdienste und anglophiler Politiker in den USA durch das „Schwarze-Peter-Spiel“ bezüglich des Ursprungs und der Handhabung des Coronavirus ist zwar viel Porzellan in dieser Beziehung zerschlagen worden und das „China-bashing“ hat die finstersten Erinnerungen an die McCarthy-Periode wachgerufen, doch eine konstruktive Kooperation zwischen den USA und China ist nicht nur immer noch absolut möglich, sondern weist den Weg in eine neue Epoche der Menschheitsgeschichte. Diese muß geprägt sein von der Überwindung der Geopolitik und der Beförderung des Gemeinwohls aller Nationen auf diesem Planeten.

Es ist angesichts der existentiellen Probleme, mit denen so viele Menschen in Amerika angesichts der Pandemie konfrontiert sind, vielleicht nicht so sehr im öffentlichen Bewußtsein, aber es hat sich eine große Kluft aufgetan zwischen dem Bild, das die USA zur Zeit der Amerikanischen Revolution und während der Präsidentschaften von George Washington, John Quincy Adams, Lincoln oder Franklin Roosevelt in der Welt hatten, und dem Amerika, das seit dem Ende der Sowjetunion mit den Administrationen Bush und Obama die Welt mit endlosen Kriegen überzogen hat. Einst war Amerika in allen republikanischen Kreisen auf der ganzen Welt als Tempel der Freiheit und Leuchtturm der Hoffnung angesehen, als Land, dessen Verfassung ein Vorbild für die republikanischen Aspirationen in vielen Staaten der Welt war. An die Stelle der Bewunderung und Freundschaft ist während der Administrationen der Bushs und Obamas bestenfalls Furcht vor der militärischen Macht der USA getreten.

Es ist weniger als fünf Minuten vor zwölf, das Versprechen einzulösen, das sich in der ersten Zeit der Trump-Administration für ein konstruktives Verhältnis mit Präsident Xi Jinping und China abgezeichnet hat. Nach der völligen Diskreditierung des sogenannten „Russiagate“ und der jetzt immer wahrscheinlichen Strafverfolgung der britisch inspirierten Putschisten steht auch einer konstruktiven Kooperation zwischen den USA und Rußland nichts mehr im Wege, wie sie sich bereits zwischen der NASA und Roskosmos abzeichnet. Wenn sich die USA jetzt an dem wirtschaftlichen Aufbauprogramm und der Schaffung von 1,5 Milliarden produktiven Arbeitsplätzen in der Welt federführend beteiligen und mithelfen, daß die Neue Seidenstraße zur Weltlandbrücke wird, dann werden die USA auch in den Augen der ganzen Welt wieder den Platz einnehmen, den sie einmal gehabt haben: als Pionier der Freiheit und der Hoffnung für die ganze Menschheit.

 

 


Berliner Seminar diskutiert strategische Implikationen der Amtsenthebungsverfahrens in den USA

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Am selben Tag, als der Senat mit dem Impeachment-Verfahren gegen Präsident Trump begann, veranstalteten das Schiller-Institut und die Nachrichtenagentur EIR in Berlin ein Hintergrundbriefing zum Thema: „Strategische Implikationen des Kampfes um die Amtsenthebung in den USA“  in englischer Sprache. Hauptsprecher waren Harley Schlanger, der langjährige Repräsentant für Lyndon LaRouche in den USA, und per Video William Binney, früherer technischer Direktor der NSA, Mitbegründer der VIPS (Veteran Intelligence Professionals for Sanity).

Vor internationalem Publikum sprach Schlanger ausführlich über den Hintergrund des Amtsenthebungsverfahrens und machte mit vielen Beispielen klar, daß die anglo-amerikanischen Strippenzieher in den Geheimdiensten und im transatlantischen Establishment damit vor allem jegliches Potential für ein Ende der britisch-dominierten Geopolitik und der Regimewechselkriege der Bush-Cheney-Obama-Ära zerstören wollen. Präsident Trump hat in seiner Wahlkampagne und während seiner Präsidentschaft keinen Zweifel daran gelassen, daß er die Beziehungen zu Rußland – und zu China – verbessern will. Dies ist offensichtlich von entscheidender Bedeutung für die ganze Welt – und ein Alptraum für die Kräfte des Britischen Empire, die stattdessen ihre geopolitische Konfrontationsstrategie fortführen wollen – vor allem angesichts des fatalen Zustandes des transatlantischen Finanzsystems.

In dem 12-minütigen Video von William Binney ging dieser vor allem darauf ein, daß das angebliche russische „Hacking“ des Server der Demokratischen Partei ein kompletter – und technisch unmöglicher – Schwindel war. Nichtsdestrotz diente diese ständig wiederholte Behauptung als Ausgangspunkt für alle weiteren Vorwürfe in der Kampagne gegen Präsident Trump. Binney bezeichnete die Situation in den USA als äußerst besorgniserregend. Nur eine entschlossene und vollständige Aufklärung könne den versuchten Putsch und den Angriff auf die amerikanische Verfassung stoppen.

Wie sich in der anschließenden lebhaften Diskussion der 2.5-stündigen Veranstaltung zeigte, wächst das Bedürfnis danach, das ganze strategische Bild und die wirkliche Dynamik dieser historisch einmaligen Situation zu verstehen, statt sich mit den Propagandaschlagzeilen der Mainstream-Medien zufrieden zu geben. Es ist jedem halbwegs klar denkenden Menschen klar, daß es ohne eine stabile und konstruktive US-Politik keinen Weltfrieden geben wird und daß deshalb ein Ende des destabilisierenden Impeachment-Theaters in den USA im Interesse aller Nationen ist. Die kürzliche Libyen-Konferenz in Berlin hat darüber hinaus einer breiteren Öffentlichkeit deutlich gemacht, daß Rußland der Schlüsselpartner dafür ist, die durch die Geopolitik herbeigeführten Desaster zu stoppen. Eine Kooperation der drei führenden Nationen Russland, China und den USA ist daher das Gebot der Stunde, wie sie Helga Zepp-LaRouche fordert – ein Dringlichkeitsgipfel zwischen den Präsidenten Trump, Putin und Xi Jinping, um die akute Eskalation in der Irankrise zu stoppen.


Year End Webcast: 2020, Trump, Putin, Xi Jinping – Jahr der Strategischen Durchbrüche!

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Die Zukunft der Menschheit als kreative Gattung im Universum

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Konferenz des Schiller-Instituts zum Gedenken an Lyndon LaRouche (1922-2019)

 

 

(Das Video ist auf englisch, die deutschen Übersetzungen werden veröffentlicht, sobald sie verfügbar sind)

 

Appell an Präsident Donald Trump: „Geben Sie der Welt Gerechtigkeit, rehabilitieren Sie Lyndon LaRouche!“

Über 300 Teilnehmer aus mehr als 30 Ländern auf vier Kontinenten, die am 16. und 17. November 2019 an der Konferenz teilnahmen, beschlossen per Akklamation den folgenden Aufruf:

„In einzigartigen Momenten der Geschichte kann eine einzige entschlossene Handlung Gerechtigkeit für eine ganze Epoche und für alle Nationen bewirken. Der universelle Dichter der Freiheit, Friedrich Schiller, läßt in seinem Meisterwerk Don Carlos den Marquis Posa König Philipp drängen: „Werden Sie von Millionen Königen ein König“, nämlich indem er den Niederlanden und ganz Europa Gerechtigkeit bringt.

Präsident Trump, es ist an der Zeit, Lyndon H. LaRouche, der durch einen Schauprozeß von 1989-1994 zu Unrecht inhaftiert war, posthum zu rehabilitieren. Dies fordert sowohl die Gerechtigkeit für den Menschen als auch die Gerechtigkeit für seine Ideen. Alle unsere Nationen, und besonders unsere zukünftigen Generationen, brauchen ungehinderten Zugang zu LaRouches einzigartigen Entdeckungen in der physischen Ökonomie, zu seinen Beiträgen zur klassischen Kultur und den Naturwissenschaften, zu seiner Politik für Infrastruktur-Großprojekte und für wirtschaftliche Entwicklung – und diesen Zugang ermöglicht nur die Beendigung der jahrzehntelangen Verleumdungen und Verzerrungen, nur seine Rehabilitierung.

Die großen, existentiellen Krisen in unseren Nationen und der Welt und die einzigartigen Beiträge, die LaRouches Ideen zu ihrer Lösung leisten können, veranlassen uns, dringend Lyndon LaRouches Rehabilitierung zu fordern.“

Einen Aufruf zur Rehabilitierung Lyndon LaRouches können Sie online auf der Internetseite des Schiller-Instituts unterzeichnen, unter https://de-schillerinstitute.nationbuilder.com/

Während die Weltpresse von der empörenden und offensichtlich betrügerischen Amtsenthebungsuntersuchung beherrscht ist, die in den USA von den Demokraten im Repräsentantenhaus und korrupten Geheimdienstleuten und Diplomaten der gescheiterten Präsidenten George Bush und Barack Obama betrieben wird, versammelte das Schiller-Institut über 300 „Patrioten und Weltbürger“ (wie Schiller den wahren Staatsbürger definiert) zu einer internationalen Konferenz unter dem Titel, „Die Zukunft der Menschheit als schöpferische Gattung im Universum“, die dem Andenken und den lebendigen Ideen von Lyndon LaRouche gewidmet war.

Die Hauptrede der Konferenz hielt die Gründerin und Präsidentin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, zu den zahlreichen Rednern gehörten u.a. Wang Weidong, Gesandter-Botschaftsrat und Leiter der Abteilung für Handel und Gewerbe an der chinesischen Botschaft in Deutschland, Natalja Witrenko, Vorsitzende und ehemalige Präsidentschaftskandidatin der Progressiven Sozialistischen Partei der Ukraine, Professor Andrej Ostrowskij, Vizedirektor des Instituts für Fernoststudien der Russischen Akademie der Wissenschaften, Jozef Miklosko, ehemaliger stellvertretender Ministerpräsident der Tschechoslowakei, Theo Mitchell, ehemaliger Landessenator von Süd-Carolina, und Nino Galloni, ehemaliger Generaldirektor des italienisschen Haushalts- und Arbeitsministeriums. Weitere Beiträge kamen von Mitgliedern und Freunden des Schiller-Instituts aus den USA, Griechenland, Frankreich, Irak und Jemen. Am ersten Abend der zweitägigen Veranstaltung fand ein Konzert mit Musik von Beethoven, Schumann und Schubert statt, das dem Andenken Lyndon LaRouches gewidmet war.

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Mit LaRouches Ideen ins neue Paradigma

Die erste Vortragsrunde zum Thema „Eine Zeit des strategischen Umbruchs: Schafft es Europa, das neue Paradigma der Neuen Seidenstraße mitzugestalten?“ wurde musikalisch eröffnet mit „Et incarnatus est“ aus Mozarts c-moll-Messe.

Dann hielt Helga Zepp-LaRouche, die Präsidentin des Schiller-Instituts, die Eröffnungsrede. Vor dem Hintergrund eines Putschversuchs in den Vereinigten Staaten gegen den gewählten Präsidenten und von Szenarien für Regimewechsel in Hongkong, Bolivien und anderen Ländern sei es äußerst dringlich, daran zu erinnern, daß LaRouche immer darauf bestanden hat, daß die Menschheit eine neue Denkweise annehmen muß. Es ist, wie LaRouche immer betont hat, ein Kampf der Ideen – ein Kampf zwischen dem Alten und dem Neuen Paradigma.

Die Kollapsdynamik des westlichen, monetaristischen Systems hatte LaRouche schon im August 1971 vorhergesagt: Entweder werde es zu einer globalen Depression und Faschismus kommen – oder zu einer neuen, gerechten Weltwirtschaftsordnung. Glücklicherweise entwickeln sich nun Institutionen wie BRI, BRICS, SCO, die das Potential haben, die Geopolitik ein für allemal zu besiegen. LaRouches Methode weise den Weg zum Neuen Paradigma.

Heute sei der Werkzeugkasten der Monetaristen leer, der einzige Ausweg aus der Kollapsdynamik, die LaRouche 1995 in seiner berühmten „Tripelkurve“ veranschaulichte, seien LaRouches „Vier Gesetze“, die weltweit umgesetzt werden können, sobald der laufende Putschversuch in den Vereinigten Staaten besiegt ist. Präsident Trumps Vorstellungen stünden völlig im Einklang mit dem Geist der Neuen Seidenstraße, und um sie vollständig zu verwirklichen, müßten die USA ein Teil davon werden.

Seit Xi Jinping 2013 die Strategie der Neuen Seidenstraße verkündete, gebe es immense Anstrengungen Chinas für den Ausbau von „Gürtel und Straße“, indem die Schienen- und andere Infrastruktur ausgebaut wird. Europa und der Westen müßten dabei ein aktiver Partner Chinas werden und die seit August 1971 betriebene Politik verwerfen, die politischen und wirtschaftlichen Eliten brauchen eine ganz andere Denkweise. Zepp-LaRouche kündigte die Gründung einer Stiftung für das Erbe von Lyndon LaRouche an, um möglichst viele Menschen mit seinen Ideen vertraut zu machen. (Den Wortlaut ihrer Rede finden Sie auf den Seiten 4-6.)

Im Anschluß an ihre Rede wurde ein Videoausschnitt von 1997 aus einer programmatischen Rede LaRouches über die Neue Weltwirtschaftsordnung gezeigt, mit besonderem Schwerpunkt auf der Entwicklung Afrikas (siehe Seite 6).

Auf diese Eröffnung folgte eine Rede von Wang Weidong, Gesandter-Botschaftsrat und Direktor der Handelsabteilung der chinesischen Botschaft in Deutschland, über das „Potential der neuen Seidenstraße für Europa“. Angesichts einer Ära ständiger Herausforderungen und wachsender Risiken sei es die richtige Antwort, „die interregionale Zusammenarbeit von noch größerer Bedeutung, auf noch höherer und noch zahlreicherer Ebene in Gang zu setzen“, sagte er und gab einen Überblick über die bisherigen Erfolge des BRI. Wang Weidong betonte die Bedeutung des jüngsten Besuchs von Präsident Xi in Griechenland mit Piräus als wichtigster chinesischer Investition in Europas Häfen und hob auch die Rolle Deutschlands und seiner Industrie als führender Wirtschaftspartner Chinas in Europa hervor. Deutschland sei auch ein strategischer Partner für die Zusammenarbeit mit China in Drittländern – eine solche Zusammenarbeit bringe enorme Mehrwerte, denn „1+1+1 ist größer als 3“. Die Welt stehe an einem Scheideweg, sie müsse sich entscheiden, ob sie Mauern brauche oder Brücken, und die Neue Seidenstraße baue Brücken. Er dankte dem Schiller-Institut, weil es „im Gegensatz zu den meisten westlichen Think Tanks“ ein tiefes Verständnis für die BRI gezeigt habe und eine „gute Plattform für Austausch und Dialog für die Gäste aus verschiedenen Ländern“ biete. (Den Wortlaut seines Vortrags finden Sie auf Seite 7.)

Die nächste Rednerin war Natalja Witrenko, ehemalige Abgeordnete des ukrainischen Parlaments und Vorsitzende der Progressiven Sozialistischen Partei der Ukraine (PSPU). Sie berichtete über ihr erstes Treffen mit Lyndon und Helga LaRouche 1995 und deren Besuch im gleichen Jahr in Kiew, bei dem LaRouche warnte, eine am IWF orientierte Politik werde auf die Dauer eine Katastrophe für die Ukraine bedeuten. Diese Katastrophe sei tatsächlich eingetreten, die Wirtschaftsleistung der Ukraine als ehemals sechstgrößter Industrienation der Welt wurde ausgelöscht, und 22 Millionen der 52 Millionen Einwohner, die sie 1991 noch hatte, gingen verloren. Heute liegt die Ukraine unter allen 42 Ländern in Europa beim Lebensstandard an letzter Stelle, das Pro-Kopf-Einkommen beträgt nur noch 1830 Euro im Jahr. Der einzige Ausweg für die Ukraine seien die Methode und die Ideen von LaRouche, der sich immer gegen die Zerstörung der physischen Wirtschaft stellte und der nicht nur mehr Infrastruktur auf der Erde forderte, sondern auch auf dem Mond und Mars, als Impuls zur schnelleren Entwicklung modernster Technik zum Wohl der Menschheit. (Den Wortlaut ihres Vortrags finden Sie auf den Seiten 8-9.)

Es folgte Prof. Andrej Ostrowskij, stellv. Direktor des Instituts für Fernoststudien der Russischen Akademie der Wissenschaften, der über die russisch geführte Eurasische Wirtschaftsunion und den chinesisch geführten Wirtschaftsgürtel der Seidenstraße als einander ergänzende Strategien für die Entwicklung von Infrastruktur und Wirtschaft sprach. Mehr als drei Milliarden Menschen sind an dieser Entwicklungsperspektive beteiligt. Ostrowskij erklärte, unter den russischen Seehäfen im Fernen Osten sei Wladiwostok derjenige mit dem größten Potential, weil seine Anbindung an die Verkehrsinfrastrukturen am besten und auch seine geographische Lage am Pazifik ideal ist. (Den Wortlaut seines Vortrags finden Sie auf den Seiten 9-10. Wir werden in den kommenden Ausgaben weitere Beiträge der Konferenz dokumentieren.)

Letzter Redner am Vormittag war Enzo Siviero, der die beiden vorgeschlagenen festen Verbindungen Tunesien-Italien und Griechenland-Albanien-Italien erläuterte; die erstere ist eine Brücken- und Tunnelkombination, wozu auch eine Brücke über die Straße von Messina gehört, die andere ist ein vergleichbares System, das die Adria zwischen Italien und Albanien überquert und von hier aus die Verbindung zum übrigen Balkan, insbesondere Griechenland, herstellt. Technisch seien beide Großprojekte herausfordernd, aber durchaus machbar. Noch wichtiger als die wirtschaftliche Bedeutung dieser Projekte sei deren Funktion als Brücke zwischen den Kulturen.

Leonidas Chrysanthopoulos, griechischer Botschafter ad honorem, erinnerte an LaRouches beeindruckende „Kenntnisse des klassischen griechischen Denkens in Philosophie und Tragödie und seine Bemühungen, diese als Grundlage für die Lösung der heutigen Probleme der Menschheit zu nutzen“. Er zitierte hierzu einen Aufsatz LaRouches über Prometheus, wonach in der Darstellung des Aischylos nicht Prometheus, sondern Zeus die tragische Figur sei, die den Untergang der Götter des Olymp herbeiführt. Dann berichtete er über die Zerstörung der griechischen Wirtschaft in den letzten Jahren durch die Politik der EU und über die Entwicklung der Beziehungen zwischen Griechenland und China im Rahmen von „Gürtel und Straße“.

Alain Corvez, Berater für internationale strategische Fragen aus Frankreich, erläuterte die Auseinandersetzung „Pragmatismus gegen Ideologie“: Die „amerikanische Schattenregierung“ vertrete eine Ideologie, „die nicht beabsichtigt, die Vormachtstellung des amerikanischen Dollars und von US-Normen aufzugeben“. Dem stehe „der Realismus der aufkommenden oder wieder aufkommenden Mächte Rußland, China, Indien, Pakistan, Afrika und Lateinamerika“ entgegen, die nun zunehmend die Führung übernähmen. US-Präsident Trump habe in seiner Rede vor der UN gezeigt, daß er ein „Anti-Ideologe“ ist.

Diogène Senny, Präsident der Panafrikanischen Liga – Umoja, sprach in seinem Vortrag „Verteidigung der afrikanischen Souveränität“ (der aus organisatorischen Gründen erst am Sonntagmorgen gehalten werden konnte) über die notwendige Rolle Afrikas im Neuen Paradigma. LaRouche habe ein Bündnis zwischen den USA, Rußland, China und Indien vorgeschlagen, um dieses Neue Paradigma durchzusetzen, aber der Fünfte im Bunde müsse ein geeintes Afrika sein. Seine Organisation sei bereit, in diesem Sinne mit dem Schiller-Institut und anderen zusammenzuarbeiten.

 

Die fundamentalen wissenschaftlichen Fragen der Zukunft

Das vierte von Lyndon LaRouches „Vier Wirtschaftsgesetzen“ ist die Förderung der Forschung in den Pioniergebieten der Wissenschaft, mit besonderem Schwerpunkt auf der Entwicklung der Kernfusionsenergie und der Erforschung des Weltraums. Die dazu notwendige wissenschaftliche Methode zur Erkenntnis wurde von den Teilnehmern der zweiten Vortragsrunde – Jacques Cheminade, Sébastien Drochon, Megan Beets, Jason Ross und (in Form von Videomitschnitten) LaRouche selbst – mit großer Leidenschaft vorgestellt. Sie gaben den Zuschauern einen atemberaubenden, tiefgründigen Überblick über den wirklich revolutionären Zugang zur Wissenschaft, der LaRouches Lebenswerk prägte.

Eröffnet wurde die Runde von Cheminade, der die herausfordernde Frage stellte: „Kann Europa eine Schlüsselrolle in der Wissenschaft spielen?“ Er verglich das moderne Europa mit einem „Tal der Ahnungslosen“, dem jede Zukunftsvision fehle und das vom „Pragmatismus“, dem Feind jeder Kreativität, beherrscht werde. Er spottete über die Vorstellung, man könne durch Sinneswahrnehmung und statistische Methoden Naturgesetze verstehen, und stellte diesem aristotelischen Ansatz das Werk Leonardo Da Vincis gegenüber, für den musikalische Polyphonie und Malerei seinen Ansatz zur wissenschaftlichen Entdeckung prägten.

Anhand von Zitaten LaRouches in seinem Kampf gegen Bertrand Russell und den von Russell hervorgebrachten Schwindel der „Informationstheorie“ beschrieb Cheminade LaRouches philosophischen Kampf gegen die Entropie. Er betonte: „Die Gesetze des Universums liegen nicht im Bereich der Sinneswahrnehmungen als solchen, sondern in der Fähigkeit des Menschen, das eigene Verhalten so zu verändern, daß der Mensch seine Macht über das Universum bewußt erhöht.“ Cheminade schloß mit einer optimistischen Herausforderung, die selbstmörderische Trennung zwischen Wissenschaft und Kunst zu überwinden, damit Europa in Zukunft „seine Rolle in der Wissenschaft“ wieder zurückgewinnen kann.

Sébastien Drochon sprach in seinem Vortrag über das „Monddorf“ über das Potential, durch internationale Zusammenarbeit eine dauerhafte bemannte Basis auf dem Mond zu gründen, um davon ausgehend später das gleiche auf dem Mars zu tun. Der Schlüssel dazu ist die Entwicklung einer Kernfusionstechnik für den Raketenantrieb im Weltraum. Er berichtete über einige der laufenden Projekte zur Realisierung einer Fusionstechnologie, die zu diesem Zweck eingesetzt werden kann, und spottete über diejenigen, die behaupten, dies sei utopisch und Geldverschwendung. Der Zweck der Reise in den Weltraum sei es nicht, „den Problemen auf der Erde zu entkommen, sondern sie zu bewältigen“. Bei der Schaffung von Fusionskraftwerken gehe es nicht nur darum, Energie zu erzeugen. „Vielmehr wird damit dem Universum eine neue Kraftquelle gegeben. Man könnte auch sagen, das Universum gibt sich durch uns eine neue Kraftquelle und verleiht sich so selbst ein neues Potential zur Veränderung.“

Diese Idee, daß jeder Mensch das Potential hat, die Kraft im Universum durch schöpferische Entdeckungen zu erweitern, war Gegenstand eines eindrucksvollen Vortrags von Megan Beets und Jason Ross über die „Ausbildung einer neuen Generation“. Ihr Vortrag begann mit einem Videomitschnitt LaRouches, der fragte: „Worin liegt die Kreativität? Sie liegt nicht in dem, was die meisten Menschen denken. Sie liegt in der Fähigkeit des lebenden Individuums, Existenzzustände zu schaffen, d.h. Zustände der menschlichen Existenz vorherzusagen, was geschehen wird. Und das ist das Wertvollste für mich, das zu begreifen! Das ist alles für mich! Und darauf sollten wir hoffen.“

Sie zeigten im Verlauf ihres Vortrags weitere Ausschnitte aus Reden und Diskussionen LaRouches, in denen er darüber sprach, daß die Kräfte des menschlichen Geistes nicht in der Sinneswahrnehmung liegen und daß weder Induktion noch Deduktion zur Entdeckung neuer physikalischer Prinzipien führen können. Sie griffen auf, was Cheminade über die Macht der Metapher in der musikalischen und künstlerischen Arbeit gesagt hatte, die es dem Geist erlaubt, über die Diskontinuitäten hinauszugehen, denen wir in der Wissenschaft begegnen. Und sie berichteten über LaRouches Arbeit mit dem jungen Wissenschaftsteam, dem sog. „Basement-Team“, insbesondere über Kepler, als Mittel, um die Fähigkeit zu entwickeln, „durch Sprünge der Hypothese, ausgelöst durch den Widerspruch zwischen Sinneseindrücken“ Prinzipien zu erkennen. In einem kurzen Videomitschnitt erklärt LaRouche, daß „der Prozeß der Entdeckung die Quelle des wahren Sinns der menschlichen Identität ist“.

Sie schlossen ihren Vortrag mit einer Diskussion darüber, wie wir LaRouches Methode nutzen müssen, um eine neue Generation kreativer Genies zu entwickeln, wenn die Menschheit überleben will.

In dieser Vortragsrunde wurde LaRouches Genie zum Leben erweckt – nicht als eine Figur der Vergangenheit, sondern als eine lebendige Gegenwart, deren Arbeit als Leitfaden dafür dient, was wir tun müssen, um neue, unbegrenzte Formen der Energie zu entwickeln und uns in die Weiten des Universums zu bewegen. Diese lebendige Gegenwart LaRouches berührte jeden im Raum. Jeder, der nicht da war, sollte sich das Video sofort ansehen!

 

„Wer ist Lyndon LaRouche?“

Das Wort „leidenschaftlich“ ist kaum stark genug, um die dritte Vortragsrunde der Konferenz zu charakterisieren. Unter dem Titel „Wer ist Lyndon LaRouche?“ wurden LaRouches Ideen, seine moralische Autorität und sein Beitrag zur Entwicklung der Menschheit von verschiedenen Persönlichkeiten dargestellt, die mit ihm zusammenarbeiteten, in ihm einen außergewöhnlichen Staatsmann und Wissenschaftler sahen, der sich dem Wohl der Menschheit verschrieben hatte, ihn bewunderten und von ihm stark beeinflußt wurden.

„LaRouche und die Wissenschaft“ lautete das Thema des ehemaligen Vizepremierministers der Tschechoslowakei Josef Miklosko, der sich im Laufe ihrer 30jährigen Freundschaft 17 Mal mit LaRouche traf, darunter dreimal in seiner Zeit als Botschafter in Rom. Er nannte LaRouche einen „amerikanischen Sacharow“ und berichtete über seine Beteiligung an der internationalen Kampagne für LaRouches Freilassung aus dem Gefängnis, indem er viele Protestbriefe schrieb und später an den Verfahren der Menschenrechtskommission teilnahm, um ihn zu entlasten. Er feierte LaRouche als einen Christen, der den Menschen als Ebenbild Gottes betrachtete. „Laßt uns eine Revolution in der christlichen Liebe beginnen“, sagte er, „die Menschen sollten als Engel auf die Welt kommen und als Engel gehen“. Miklosko überreichte Helga dann sein eigenes Buch, das 90 Seiten Text und Bilder über LaRouche enthält. Helga dankte ihm für das Buch und für die Treffen in der Slowakei, die „zu den glücklichsten in unserem Leben gehörten“.

Unter dem Titel „Die Macht der Vernunft. Das lebendige Vermächtnis von Lyndon LaRouche“ erklärte Dennis Small, lebenslanger Mitarbeiter Lyndons und Koordinator des Schiller-Instituts für Iberoamerika: „Die Rehabilitierung von Lyndon LaRouche ist das zentrale strategische Thema unserer Zeit… Gerechtigkeit für den Mann bedeutet Gerechtigkeit für seine Ideen.“ LaRouches Inhaftierung habe die Menschheit der Ideen beraubt, die für das Überleben dieses Planeten so notwendig sind, und diese Ideen würden nun dringender gebraucht denn je. Small stellte LaRouches Leibnizschen Ansatz der Weiterentwicklung des Guten den bösartigen Anschauungen des „Chefideologen“ des Britischen Empire Thomas Hobbes gegenüber. Small zeigte Videoausschnitte aus LaRouches letzter Rede vor seiner Verurteilung 1989 und aus der ersten nach seiner Entlassung 1994.

Den dritten Vortrag mit dem Titel „Der Mann, der hätte Präsident sein sollen“ hielt Theo Mitchell, ehemaliger Landessenator aus Süd-Carolina, der selbst in der „Operation Frühmenschen“ von demselben Apparat des US-Justizministeriums und des FBI ins Visier genommen wurde, der auch gegen LaRouche vorging. Er berichtete, wie der damalige Vorsitzende der Demokratischen Partei Don Fowler intrigierte, um LaRouche bei den Präsidentschaftswahlen in den Wahljahren 1980, 1984, 1988, 1988, 1992, 1996 und 2000 von den Stimmzetteln fernzuhalten, und wie Fowler, nachdem LaRouche die Vorwahl in Arkansas gewonnen hatte, die von LaRouche gewonnenen Delegiertensitze Al Gore zuteilte – der dann die Präsidentschaftswahl in Bill Clintons Heimatstaat Arkansas verlor. Den größten Teil seiner Rede widmete Mitchell LaRouches Entschlossenheit, „für die Sache der vielen zu kämpfen“. Mitchell schloß mit der Feststellung, LaRouche sei in seinen Handlungen und Ideen „ein wahrer Mensch“ gewesen, und würdigte dann „die Dame, die zu ihm stand, die nicht nur die First Lady in den USA, sondern auch die Kanzlerin Deutschlands hätte sein sollen“.

Nino Galloni, ehemaliger italienischer Regierungsberater und ehemaliger Auditor des Istituto Nazionale Della Previdenza Sociale, sprach über „Vaterland, Nation und Staat aus der Sicht progressiver Katholiken und aus der Sicht LaRouches“. Er beschrieb den Konflikt zwischen dem Denken zweier bedeutender Vertreter des fortschrittlichen italienischen Katholizismus nach dem Zweiten Weltkrieg – Luigi Sturzo, der eine starke Rolle des Staats ablehnte, und dem Globalisten Giuseppe Dossetti – als einen Konflikt, der nur durch die „LaRouche-Lösung“ überwunden werden könne. LaRouche habe als christlicher Denker in der Tradition des Westfälischen Friedens von 1648 interveniert, um Italien vom Globalismus zu befreien, ohne in Nationalismen und Konflikte einerseits und Neoliberalismus andererseits abzugleiten.

„Die Bedeutung von Lyndon LaRouches Ideen für die arabische Welt“ lautete das Thema des Südwestasien-Koordinators des internationalen Schiller-Instituts, Hussein Askary. Er begann mit einer dreieinhalbminütigen Videogrußbotschaft aus dem Jemen von Fouad Al-Ghaffari, dem Vorsitzenden des BRICS Development Network im Jemen, der aufgrund der Blockade des Flughafens Sanaa (die auch im Tod von Tausenden Patienten resultierte, die eine medizinische Behandlung im Ausland benötigt hätten) nicht an der Konferenz teilnehmen konnte.

Askary berichtete dann über seine erste Begegnung mit LaRouche vor 25 Jahren, der ihn (als Moslem) mit einigen provokanten Einsichten über den Islam konfrontierte, die sich nach intensivem Studium als richtig erwiesen. Er stellte seine Initiative vor, ab kommendem Monat die „LaRouche-Onlineschule für physikalische Ökonomie für Araber“ zu starten, die auf den arabischen Übersetzungen von LaRouches Buch Was Sie schon immer über Wirtschafts wissen wollten und des Berichts Die Neue Seidenstraße wird zur Weltlandbrücke basieren wird.

„LaRouche, ein ,Florentinischer’ Geist“ war das Thema von Claudio Giudici, dem Vorsitzenden des Nationalen Taxifahrer-Verbands Uritaxi aus Florenz. Giudici lernte LaRouche in der Finanzkrise 2000 kennen, und 2003 traf er sich in Mailand lieber persönlich mit LaRouche, obwohl er zur gleichen Zeit zu einem Essen mit dem ehemaligen Premierminister Romano Prodi eingeladen war. „LaRouche war, wie die echten Revolutionäre, radikal in den Ideen, aber moderat in der Methode, aber auch kreativ dank der klassischen Kultur…, ein universeller Denker und für diejenigen, die wie ich aus Florenz kommen, ist es leicht zu erklären, was er war: ein Mann wie Leon Battista Alberti, Leonardo Da Vinci oder Lorenzo der Prächtige, als brillanter Vertreter der Florentiner Renaissance, auf die LaRouche sich oft bezog.“

Der Radiomoderator Dr. Jack Stockwell, der LaRouche in den letzten zwei Jahrzehnten mehrmals interviewt hatte, übermittelte eine Videopräsentation. Er erinnerte sich an sein historisches Interview mit LaRouche vom 11. September 2001, als das World Trade Center angegriffen wurde, in dem LaRouche, noch während die Anschläge liefen, live im Radio sagte, man werde Bin Laden für diese Anschläge verantwortlich machen, um ein faschistisches Regime in den Vereinigten Staaten zu errichten. In bewegenden Worten schilderte Stockwell seine Bewunderung und Hochachtung für LaRouche, den er als Freund betrachtete.

Harley Schlanger, LaRouches ehemaliger Sprecher, behandelte die Frage „Wohin geht Amerika? LaRouches Lösung als Ausweg aus dem Chaos“. Er zitierte zunächst Roger Stone, einen langjährigen Freund und Berater von Präsident Donald Trump (der gerade am 15. November in einem Verfahren im Rahmen des politisch motivierten Russiagate-Schwindels verurteilt wurde), der sagte, LaRouches Ideen hätten im Hintergrund eine wichtige Rolle bei Trumps Wahlsieg gespielt. Schlanger beschrieb dann LaRouches Kampf für die Hamiltonische Politik gegen die Politik des Britischen Empire und sagte, um die Vereinigten Staaten zu retten, müsse das von LaRouche vorgeschlagene Vier-Mächte-Abkommen in Zusammenarbeit mit der Belt & Road-Initiative realisiert werden.

Die Vortragsrunde schloß mit einem Appell Helga Zepp-LaRouches, die Konferenz möge per Akklamation eine Resolution beschließen, in der Präsident Donald Trump aufgefordert wird, LaRouche zu rehabilitieren. Dies wurde mit starkem Applaus angenommen.

 

Die kulturelle Seidenstraße

Den Abschluß der Konferenz bildeten mehrere Vorträge zum Thema „Schönheit und klassische Kunst als Berufung der Menschheit: Die kulturelle Seidenstraße“. Die Mezzosopranistin Elvira Green stimmte das Publikum mit einem Spiritual auf dieses Thema ein.

Diane Sare, die Leiterin des Chorprojekts des Schiller-Instituts in Manhattan, eröffnete dann die Runde mit dem Vortrag „Die Notwendigkeit einer klassischen Renaissance für die Jugend“. Sie beschrieb den kulturellen Verfall, der sich nicht zuletzt in zunehmender Gewalttätigkeit äußert, und verwies als Ursache auf die Entmenschlichung des Menschenbildes: „Man verwischt also bewußt den Unterschied zwischen Mensch und Tier, und dann erlegt man der Gesellschaft ein willkürliches Regelwerk von Verhaltensregeln auf, bei denen das grundlegendste Prinzip des Universums nicht berücksichtigt wird, nämlich das Prinzip der Veränderung, und weiter die einzigartige Fähigkeit des Menschen, seine Gattung und sogar seine persönliche Identität zu verändern.“ Sie berichtete dann über ihre Arbeit mit mehreren Chören im Großraum New York, die auf LaRouches Initiative gegründet wurden, um dieser Verrohung entgegenzuwirken.

Die italienische Sopranistin und Gesangslehrerin Antonella Banaudi, die mit dem Schiller-Institut in verschiedenen Projekten zur Verdi-Stimmung und Opern-Meisterklassen zusammenarbeitete, sprach über das Thema „LaRouche und die Einheit von Kunst und Wissenschaft“. Sie zeigte auf, wie das Prinzip des Goldenen Schnitts in der Dur-Moll-Tonleiter, im Bau des menschlichen Ohrs, in der Frequenz des Photons und in den Bahnen der Planeten wirkt, als Hinweis darauf, wie unsinnig die heute übliche, von LaRouche heftig kritisierte Trennung von Kunst und Wissenschaft ist.

Elvira Green, die 30 Jahre lang Mitglied der Metropolitan Opera war und die Spiritual Renaissance Singers in Greensboro in Nord-Carolina gründete, sprach über „Wahre Freiheit durch wahre Kunst: der einzigartige Beitrag der Negro Spirituals zur klassischen Bildung in Amerika“. Sie eröffnete ihren Vortrag, indem sie das Gedicht „O black and unknown bards of long ago“ („O unbekannte, schwarze Barden längst vergangner Zeiten“) von James Weldon Johnson rezitierte, der darin die Negro Spirituals als Ausdruck des Menschseins der amerikanischen Sklaven – und als „Amerikas einzige Volksmusik“ – feiert. Sie berichtete dann über ihre Zusammenarbeit mit der verstorbenen Sylvia Olden Lee, einer berühmten Repräsentantin der Spirituals und Mitglied des Kulturbeirats des Schiller-Instituts, die einen umfangreichen Katalog von Spirituals in Arrangements von ihr und ihren Zeitgenossen zusammengestellt hat.

Helga Zepp-LaRouche schloß die Vortragsrunde, indem sie auf Friedrich Schillers Erkenntnis nach dem Zusammenbruch der Französischen Revolution verwies, „daß von nun an eine Verbesserung der Politik nur noch durch die ästhetische Erziehung des Menschen möglich sei“.

Das Schiller-Institut sollte daher auch eine Renaissance-Bewegung für große klassische Kunst sein. Es sei ihr sehr ernst damit, LaRouches Vermächtnis am Leben zu erhalten, „um seine Ideen noch mächtiger zu machen als zu seiner Lebenszeit… Wie Schiller sagte, kann jeder etwas beitragen: Geht hinaus und organisiert euch, seid aktiv in sozialen Medien, organisiert Reden, organisiert Konferenzen, werbt mehr Mitglieder, organisiert Vorträge zu verschiedenen Themen.

Sie schloß: „Wir befinden uns in einem unglaublichen Epochenwechsel. Es steht außer Frage, daß das System zuendegeht. Wir wissen nicht genau, wie das neue System aussehen wird, aber wir kennen seine Prinzipien – in Übereinstimmung mit Lyns Lebenswerk. Wir müssen uns von den Meinungen der liberalen Welt lösen, in der man, wie Lyn sagte, zehnmal am Tag das Geschlecht ändern kann… Es wird ein neues Paradigma geben. Es wird in vielen Ländern diskutiert. Was sollte das Prinzip des neuen Systems sein? Daß die Menschheit im Einklang mit dem Naturrecht steht. Der beste Weg, Lyn zu ehren, ist es, ernsthaft zu werden.“

 

Panel 1

Eine Zeit des strategischen Umbruchs: Schafft es Europa, das neue Paradigma der Neuen Seidenstraße mitzugestalten?

  • Wir können eine neue Ära der Menschheit gestalten!
    Helga Zepp-LaRouche, Vorsitzende des Schiller-Instituts
  • Das Potential der Neuen Seidenstraße für Europa
    Wang Weidong, Gesandter-Botschaftsrat, Leiter der Wirtschafts- und Handelsabteilung der Botschaft der VR China in Deutschland
  • LaRouches Wissenschaft der physikalischen Ökonomie als Schlüssel  zur Lösung der Probleme der Welt, Eurasiens und der Ukraine
    Natalja Witrenko, Doktor der Wirtschaftswissenschaft, Vorsitzende der Progressiven Sozialistischen Partei der Ukraine, ehemalige Abgeordnete des ukrainischen Parlaments
  • Rußland in der chinesischen Initiative “Ein Gürtel, eine Straße”: Möglichkeiten und Aussichten
    Prof. Andrej Ostrowskij, Stellv. Direktor des Fernost-Instituts der Russischen Akademie der Wissenschaften
  • Die Brücken Italien-Tunesien und Italien-Albanien: die Belt & Road-Korridore verbinden
    Prof. Enzo Siviero, Direktor, E-Campus Universität, Italien,
    Vizepräsident, Réseau Méditerranéen des Ecoles d’Ingénieurs
  • Die Beziehungen zwischen Griechenland und China und “Gürtel und Straße“ entwickeln
    Leonidas Chrysanthopoulos, Botschafter ad honorem, Griechenland, ehem. Generalsekretär der Organisation für die Schwarzmeer-Wirtschaftskooperation
  • Pragmatismus gegen Ideologien
    Alain Corvez, Oberst a.D., Berater für internationale strategische Fragen

 

Panel 2

Die fundamentalen wissenschaftlichen Fragen der Zukunft
und die Neue Raumfahrt-Seidenstraße

  • Kann Europa eine Rolle in der Wissenschaft spielen?
    Jacques Cheminade, Präsident von Solidarité et Progrès, ehemaliger Präsidentschaftskandidat in Frankreich
  • Das Monddorf: der nächste Schritt in eine neue Ära der Menschheit
    Sébastien Drochon, Mitglied des Wissenschaftsteams von Solidarité et Progrès
  • LaRouches Entdeckungen: Ausbildung einer neuen Generation
    Megan Beets und Jason Ross vom „Basement Team“ des LaRouche-Aktionskomitees
  • Grußbotschaft Grömer (Video)

 

Panel 3

Wer ist Lyndon LaRouche?

  • Verteidigung der afrikanischen Souveränität
    Diogène Senny, Präsident der Panafrikanischen Liga – Umoja
  • LaRouche und die Wissenschaft
    Jozef Mikloško, ehem. stellv. Ministerpräsident der Tschechoslowakei
  • Die Macht der Vernunft: Das lebendige Erbe von Lyndon LaRouche
    Dennis Small, Koordinator des Schiller-Instituts für Lateinamerika
  • Der Mann, der hätte Präsident sein sollen
    Theo Mitchell, ehem. Landessenator von South Carolina
  • Vaterland, Nation und Staat aus der Sicht progressiver Katholiken und aus der Sicht LaRouches
    Nino Galloni, ehemaliger Regierungsbeamter, ehemaliger Wirtschaftsprüfer  des Istituto Nazionale della Previdenza Sociale (INPS)
  • Grußbotschaft Jemen (Video)
  • Die Bedeutung von Lyndon LaRouches Ideen für die Arabische Welt
    Hussein Askary, Südwestasien-Koordinator des internationalen Schiller-Instituts
  • LaRouche, ein „florentinischer“ Geist
    Claudio Giudici, Vorsitzender, Uritaxi (Nationaler Taxifahrer-Verband), Florenz, Italien
  • Grußbotschaft Stockwell (Video)
  • Wohin geht Amerika? LaRouches Lösung als Ausweg aus dem Chaos
    Harley Schlanger, ehem. nationaler Sprecher für Lyndon LaRouche und Vorstandsmitglied des Schiller Institute

 

Panel 4

Schönheit und klassische Kunst als Berufung der Menschheit: Die kulturelle Seidenstraße

  • Die Notwendigkeit einer klassischen Renaissance für die Jugend
    Diane Sare, Leiterin des Chor-Projekts des Schiller-Instituts in Manhattan
  • LaRouche und die Einheit von Kunst und Wissenschaft
    Antonella Banaudi, Sopranistin und Gesangslehrerin, arbeitete mit dem Schiller-Institut in verschiedenen Projekten zur Verdi-Stimmung und Opern-Meisterklassen zusammen
  • Wahre Freiheit durch wahre Kunst: der einzigartige Beitrag der Negro Spirituals zur klassischen Bildung in Amerika
    Elvira Green, Mezzosopran, 30 Jahre Mitglied der Metropolitan Opera, Gründerin der Spiritual Renaissance Singers in Greensboro/North Carolina

 


Webcast – Eines unserer größten Probleme? Die Unwissenheit über die fantastischen Optionen, die vor uns liegen

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Was die Menschheit zurückhalte, um die Möglichkeiten einer neuen Epoche internationaler Zusammenarbeit ohne geopolitische Manipulationen zu verwirklichen, sagte Helga Zepp-LaRouche, sei „die Unwissenheit über die fantastischen Optionen, die vor uns liegen.“ Wir müßten uns vielmehr fragen, „wo die Zivilisation in 100 Jahren sein solle.“ China, Indien und andere Länder bewegten sich in diese Richtung, was eng mit den Entwicklungen in der Raumfahrt zusammenhänge, wo sich das „Mondfieber“ immer weiter ausbreite.

Der klägliche Auftritt von US-Sonderermittler Robert Mueller vor zwei Wochen vor dem US-Kongreß werfe die legitime Frage auf, wer seinen Bericht wirklich geschrieben habe. Wer ist verantwortlich für das „Russiagate“? Nachdem das Russiagate-Narrativ jetzt vollkommen diskreditiert ist – auch wenn einige extremistische Demokraten immer noch Trumps Amtsenthebung fordern – hat Präsident Trump jetzt die Möglichkeit, seine Pläne für eine engere Zusammenarbeit mit Rußland und China weiter zu verfolgen. Trotzdem geht weiterhin eine große Gefahr von den Neocons aus, die eine aggressive Strategie gegen China fahren. Der wissenschaftliche und technologische Optimismus durch das Raumfahrtprogramm wird der Schlüssel sein, die Neocons und die menschen- und wissenschaftsfeindliche Politik der grünen Bewegung zu überwinden.

Einer der besten Wege, das zu erreichen, sei die Kooperation in der Weltraumforschung und -kolonisierung. Frau Zepp-LaRouche rief die Zuschauer auf, die auf der Internetseite von LaRouchePAC erschienene Petition zur Mond-Mars-Mission überall zu verbreiten, um zu erreichen, daß der Westen sich dem Neuen Paradigma anschließt.

Wie immer vielen Dank, daß Sie unsere Arbeit des Schiller-Instituts verfolgen.


Webcast: Nur Raumfahrtkooperation kann grünen Morgenthauplan verhindern!

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Webcast: Zeit für Optimismus – 50 Jahre Mondlandung und weltweite Kooperation für den Fortschritt

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Helga Zepp-LaRouche spricht in ihrem Webcast vom 13. Juli über eine „Auflockerung am Himmel“ in der strategischen Lage, ausgelöst durch die Diplomatie beim G20-Gipfel und dem Treffen zwischen Trump und Kim an der koreanischen Grenze. Allerdings stehen diesem möglichen Bruch in der unipolaren geopolitischen Weltordnung nach wie vor die Machenschaften des Britischen Empire entgegen, das militärische Provokationen gegen Iran und China lanciert und, noch wichtiger, einen menschenfeindlichen, grünen Zukunftspessimismus verbreitet.

Während sich der Westen selbst zerlegt, befindet sich Asien im Aufwind, wobei das auffälligste Zeichen hierfür Asiens Betonung der Raumfahrt ist. China und Indien betreiben beide ehrgeizige Mondprojekte, und Trumps Absicht, daß amerikanische Astronauten bis 2024 wieder auf dem Mond landen werden, eröffnet die Möglichkeit für eine breite wissenschaftliche Kooperation. Das sei das beste Gegengift zum Pessimismus der „Grenzen des Wachstums“, worauf sich die grüne Bewegung gründet, so Zepp-LaRouche. Die menschliche Kreativität könne immer neue Horizonte erschließen, wie der Weltraumpionier Krafft Ehricke mit seiner visionären Idee des „extraterrestrischen Imperativs“ und Lyndon LaRouche in seinen Schriften aufgezeigt haben.

Der 50. Jahrestag der Mondlandung kann dazu dienen, die Menschen erneut für die Zukunft zu begeistern, und genau das fürchten die neoliberalen imperialen Netzwerke in London am meisten.


Webcast: Trump-Kim-Treffen bringt den „Geist von Singapur“ zurück

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Helga Zepp-LaRouche sagte in ihrem Webcast am 1. Juli, daß das Treffen zwischen Präsident Trump und dem nordkoreanischen Staatsführer Kim Jong-un in der Entmilitarisierten Zone Koreas den „Geist des Singapur-Treffens“ vom letzten Jahr wiederbelebt habe, gleichzeitig zeige es das Potential für positive Entwicklungen, wenn Präsidenten wichtiger Nationen gemeinsam handeln. Das Treffen, das nach Gesprächen zwischen Trump, Putin, Xi, Abe und Moon am Rande des G20-Gipfels zustande kam, zeige außerdem, wie erfolgreich Politik auf Ebene der Präsidenten sein kann. Trump hat mit dem Kim-Treffen die anglophilen neokonservativen Kriegsfalken in seiner eigenen Administration ausmanövriert, und, wie die grotesk feindseligen Reaktionen der Demokraten zeigen, auch diese.

Während der G20-Gipfel es versäumte, etwas gegen die wachsende Wirtschafts- und Finanzkrise zu unternehmen – Zepp-LaRouche sagte, das G20-Format sei dafür auch gar nicht geeignet –, wird im neusten Bericht der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) die Gefahr der Verschuldung angesprochen, vor allem der Unternehmensschulden und die Auswirkungen, die Zahlungsausfälle solcher Schulden auf Banken haben könnte. Es sei noch immer möglich, Lyndon LaRouches Vier Gesetze zur Überwindung der Krise umzusetzen. Die positiven Zeichen der Trump-Xi- und Trump-Putin-Treffen unterstreichen die Wichtigkeit der Idee von LaRouches Vier-Mächte-Abkommen, um ein neues Weltfinanzsystem zu etablieren.


Webcast: Das neue Paradigma ist unmöglich, ohne die britische Hand hinter dem Russiagate aufzudecken

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In ihrem Webcast diese Woche kam Helga Zepp-LaRouche wiederholt zurück auf die Unvereinbarkeit des imperialen Wesens des zusammenbrechenden Systems, das die Welt in einen Krieg treibt, und dem entstehenden neuen Paradigma, das in den letzten 50 Jahren von Lyndon LaRouche in den Mittelpunkt gestellt wurde. Deutlich sichtbar wird dies in den kriegerischen Ausfälle von NATO-Generalsekretär Stoltenberg vor dem amerikanischen Kongreß, um Präsident Trump dazu zu bringen, gegen Rußland und China vorzugehen, wogegen sich Trump verwahrt. Im Kontrast dazu stehen vielfältige Anzeichen vermehrter Zusammenarbeit des entstehenden Vier-Mächte-Bündnisses – so der Fortschritt der Belt and Road Initiative, der jüngste Staatsbesuch Präsident Xi Jinpings in Italien und der bevorstehende Besuch Putins in Italien sowie die internationale Kooperation in der Raumfahrt, wofür Trumps Wiederaufnahme der amerikanischen Mond-Mars-Mission kennzeichnend ist.

Frau Zepp-LaRouche verwies auf einige ironische Gegenüberstellungen: Trump arbeitet an einem Handelsabkommen mit China, während die Kriegsfraktion in den USA ihre Kampagne gegen China ausweitet; der französische Finanzminister LeMaire ruft dazu auf, Europa müsse ein „neues Empire“ werden, wo gleichzeitig die EU in einer tiefen Krise steckt, wie dem Brexit, den kollabierenden Produktionszahlen in Deutschland und den hoffnungslos bankrotten Finanzinstitutionen.

Die Putschisten in den USA versuchen weiterhin, mit endlosen Untersuchungen den Präsidenten loszuwerden. Das wichtigste Mittel, um den Kern dieser Auseinandersetzung zu verdeutlichen, sei, den „britischen Charakter“ hinter dem Russiagate gegen Trump herauszustellen und mehr Bürger dazu zu bringen, uns in diesem Kampf zu unterstützen, betonte Frau Zepp-LaRouche.


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