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David Dobrodt

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Wang Yi in AfriKa: Zwei weitere Nationen schließen sich der Belt and Road Initiative an

Während des Afrika-Besuches von Chinas Außenminister Wang Yi haben nun zwei weitere Nationen eine Absichtserklärung (MoU) zur Kooperation mit Chinas Belt – und Road-Initiative (BRI) unterzeichnet: die Demokratische Republik Kongo und Botswana. Die DR-Kongo hält 2021 den Vorsitz der Afrikanischen Union (AU).

Damit sind es insgesamt 46 afrikanische Nationen, die offiziell mit der Belt und Road Initiative kooperieren. Während seines Besuches in Nigeria, das bereits Teil der BRI-Initiative ist und in verschiedenen Bereichen, u.a. im Eisenbahnbau, mit China zusammenarbeitet, wurden weitere Abkommen unterzeichnet und Hilfe bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie vereinbart. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem nigerianischen Außenminister sagte Wang Yi u.a., man wolle die BRI-Kooperation vertiefen, „indem wir Chinas neues Entwicklungsparadigma eng mit Nigerias neuem nationalen Entwicklungsplan abstimmen. Wir werden den Bau von Schlüsselprojekten in Nigeria unterstützen, um die Industrialisierung zu beschleunigen und die unabhängigen Entwicklungsmöglichkeiten zu verbessern. …“

Mit der Demokratischen Republik Kongo (DR-Kongo) vereinbarte China, daß das Land aufgrund der COVID-Pandemie die Ende 2020 fälligen Schulden nicht zurückzahlen muß. China hat für die Bekämpfung der Pandemie seine Hilfe angeboten.

Bei der Unterzeichnung des MoU’s in Botswana sagte der chinesische Außenminister, der gemeinsame Aufbau der BRI werde beiden Ländern neue vorteilhafte  Kooperationsmöglichkeiten eröffnen, beim Aufbau der Infrastruktur und dem nationalen Modernisierungsprozeß helfen und beiden Völkern zugutekommen.

Schauen Sie sich die Rede von Prof. He Wenping (Chinesische Akademie der Sozialwissenschaften, Direktorin für Afrika-Studien, Beijing) zum Thema: „Präsident Xis Perspektive für das Jahr 2050 und die Perspektive der Entwicklung Afrikas“ an.


Webcast: Trump kann das globale Schachbrett noch kippen

Noch während sich der US-Kongress am 6. Januar trifft, um über den Ausgang im Kampf gegen den Wahlbetrug zu entscheiden, verfügt Präsident Trump immer noch über wirkungsvolle Möglichkeiten, aus dem gezinkten Spiel auszubrechen. In ihrem wöchentlichen Dialog legte Helga Zepp-LaRouche einige der Möglichkeiten dar. Trump kann und sollte Julian Assange begnadigen, nachdem eine britische Richterin ihm heute eine Freilassung auf Kaution verweigert hat, was bedeutet, daß er solange im Gefängnis bleiben muß, bis über die Berufung des US-Justizministeriums für seine Auslieferung entschieden ist.

Er kann auch dem von Präsident Putin geforderten Sofortgipfel zustimmen, um die sich verschärfende Krise zu entschärfen, die, wenn die Großmächte nicht als souveräne Nationen handeln, zu wirtschaftlicher Depression, einer Verschlimmerung der Covid-19-Pandemie, einer Hungersnot in Afrika und sehr wahrscheinlich zu neuen Kriegen, möglicherweise einem Atomkrieg, führen wird. Der Great Reset, der von den Korporativisten aus dem Umkreis des Davos-Forums voran getrieben wird, bedeutete eine grüne Agenda, die das Überleben der Menschheit bedroht. Ein neues Kreditsystem, wie es Lyndon LaRouche entworfen hat, ist die einzige Alternative, und der P5-Gipfel, an dem Trump teilnehmen muß, wäre der Ausgangspunkt dafür.


Assanges Auslieferung abgelehnt; Begnadigung durch den Präsidenten immer noch dringend

Am 4. Januar hat die britische Richterin Vanessa Baraitser den Auslieferungsantrag der US-Regierung gegen den WikiLeaks-Gründer Julian Assange abgelehnt, weil er in einem amerikanischen Gefängnis selbstmordgefährdet sei. Am 6. Januar lehnte die gleiche Richterin jedoch eine Freilassung Assanges auf Kaution wegen angeblicher Fluchtgefahr ab. Außerdem gab die Richterin sämtlichen Anklagepunkten des US-Justizministeriums gegen Assange statt und vertrat die Auffassung, daß er auch unter dem britischen Official Secrets Act angeklagt werden könnte. Alle Beteiligten ist klar, daß nur eine Begnadigung durch Präsident Donald Trump die Gefahr für Assanges physischen und psychischen Gesundheitszustand abwenden könnte, der sich ohne Gerichtsurteil in Haft befindet, was letztendlich zu Baraitsers überraschender Ablehnung der Auslieferung führte. https://twitter.com/kgosztola/status/1346041757184761856

Viktor Dedaj (Frankreich), Bürger(rechts)journalist, „Die Kreuzigung von Julian Assange: Ein Journalist für Wahrheit und Frieden“


Baraitser sagte, sie gehe davon aus, daß Julian Assange bei einer Auslieferung wahrscheinlich in einem US-Hochsicherheitsgefängnis mit behördlichen Sondermaßnahmen untergebracht werden würde. Deswegen sei sie davon überzeugt, „daß das Risiko eines Selbstmords dort ein substanzielles ist“ und, so die Richterin abschließend: „Der seelische Gesundheitszustand von Mr. Assange ist von solcher Tragweite, daß seine Auslieferung an die Vereinigten Staaten von Amerika einen Akt der Grausamkeit bedeutete.“ Sie verwies auch auf einen Selbstmordversuch von Chelsea Manning in der Haftanstalt von Alexandria (Virginia), wo auch Assange vor und während des Prozesses inhaftiert sein würde.

Assanges Lebensgefährtin Stella Moris forderte in London bei einer improvisierten Kundgebung an Präsident Trump gerichtet: „Herr Präsident, reißen Sie diese Gefängnismauern nieder. Unsere gemeinsamen kleinen Jungen müssen ihren Vater haben. Befreien Sie Julian, befreien Sie die Presse, befreien Sie uns alle.“ 
Viele prominente Unterstützer, US-Kongreßabgeordnete von Matt Gaetz und Rand Paul bis Tulsi Gabbard, viele Organisationen, darunter die LaRouche-Organisation, haben die Begnadigung Assanges durch Präsident Trump gefordert. Außerdem sagte der mexikanische Präsident Andres Manuel Lopez Obrador heute: „Ich werde den Außenminister bitten, die britische Regierung nach der Möglichkeit zu fragen, Herrn Assange frei zu lassen, und Mexiko bietet ihm politisches Asyl an.“ Die Ablehnung der Auslieferung nannte er „einen Triumph der Gerechtigkeit“, und „Assange ist ein Journalist“, der seine Freiheit verdiene.

Am Mittwoch veröffentliche The LaRouche Organization (www.laroucheorganization.com) untenstehende Anzeige auf Seite 3 der Washington Times.




Indien bewilligt zwei COVID-19-Impfstoffe

Am 3. Januar erteilte Indien die Notfallzulassung für zwei COVID-19-Impfstoffe, den von AstraZeneca aus England und den von Bharat Biotech aus Indien. Premierminister Narendra Modi tweetete: „Es dürfte jeden Inder stolz machen, daß die beiden Impfstoffe, die eine Notfallzulassung erhalten haben, in Indien hergestellt werden!“ Das sei ein „entscheidender Wendepunkt zur Stärkung unseres Kampfgeistes“. Das indische Serum-Institut produziert eine Milliarde Dosen des Impfstoffs von AstraZeneca, den sie Covishield nennen.  Das Institut in der Stadt Pune, die größte Impfstoffproduktionsstätte der Welt, hat bereits 50-75 Millionen Dosen für die sofortige Verteilung produziert und plant, bis Juli 500 Millionen Dosen zu erreichen.
Der indische Plan sieht vor, zunächst Mitarbeiter des Gesundheitswesens, staatstragende Bedienstete wie z.B. Polizisten und Risikogruppen wie alte oder vorerkrankte Menschen zu impfen. Darunter fallen 300 Millionen Inder, deren Impfung bis August abgeschlossen sein soll.
Beide Impfstoffe werden in zwei Dosen verabreicht und können bei Kühlschranktemperatur gelagert werden. Der Impfstoff von AstraZeneca hat eine Wirksamkeit von etwa 70% gezeigt. Der Impfstoff von Bharat Biotech, genannt COVAXIN, hat sich in allen Testreihen als sicher erwiesen, aber es sind nicht genügend Daten bekannt, um die genaue Wirksamkeit abzuschätzen. 


Chinas Neujahrsbesuch in Afrika zur dreißigjährigen Partnerschaft

Die traditionelle „Neujahrsreise“ des chinesischen Außenminister Wang Yi nach Afrika begann heute mit einem Empfang im bedrängten zentralafrikanischen Land Nigeria. 2021 ist das 30. Jahr, wo China Afrika zum „bevorzugten Kontinent“ erklärte. Neben Nigeria wird Wang bis zum 9. Januar auch die Demokratische Republik Kongo, Botswana, Tansania und die Seychellen besuchen.
Wangs Besuch kommt zu einem Zeitpunkt, an dem viele afrikanische Länder mit einer neuen Covid-19-Welle zu kämpfen haben. Mancherorts sind deswegen bereits Hungersnöte ausgebrochen, und selbst die stabileren Länder geraten an den Rand des Zusammenbruchs. In diesem Zusammenhang hatte der nigerianische Parlamentspräsident Femi Gbajabiamila bereits im Sommer eine Konferenz der Sprecher und Präsidenten afrikanischer Parlamente (CoSAP, bisher aus sieben Ländern) einberufen, um den Anstoß für einen Schuldenerlaß auf dem gesamten Kontinent zu geben – eine Bewegung, die mit der Unterstützung Chinas große Bedeutung erlangen könnte. Am 10. Dezember legte Gbajabiamila nun seinen Vorschlag für einen Schuldenerlaß auf einer virtuellen Konferenz vor, an der unter anderem Vertreter der Vereinten Nationen, der Weltbank und der Europäischen Union teilnahmen. Er erklärte ihnen gegenüber: „Wenn all Ihr Geld in die Bedienung von Schulden fließt, wie können wir es dann mit der [Wiederaufbau-]Agenda ernst meinen?“
Möglicherweise zum ersten Mal machte Wangs Afrikabesuch Schlagzeilen in einer amerikanischen Publikation, Newsweek, worin die 30-jährige Geschichte guter Beziehungen zwischen Afrika und China zumindest zur Kenntnis genommen wurde und – obwohl man es sich nicht verkneifen konnte, zu erwähnen, daß Covid-19 in China „zuerst entdeckt wurde“ – worin ansonsten festgestellt wurde, daß China sich wirtschaftlich schnell erhole, wodurch Afrika mehr Hilfe leisten könnte als die westlichen Nationen.


COVID-Krise in Südkalifornien außer Kontrolle

Triage und „Rationierung der medizinischen Versorgung“ droht

Die COVID-Situation in Kalifornien, insbesondere in Südkalifornien, ist ohne Übertreibung horrend. Angesichts rasant ansteigender Fallzahlen und Mangel an Betten und Ressourcen diskutieren Ärzte und Krankenbetreiber bereits über Triage und Rationierung der Versorgung. Die Forderung des Schiller-Instituts zum Aufbau eines globalen Gesundheitssystems – der Ausbildung eines Jugendkorps von Hilfskräften und eines Crash-Programms zum schnellen Bau von Krankenhäusern wie in China – ist vordringlicher denn je.

Gestern gab Gouverneur Gavin Newsom bekannt, daß die Ausgangsbeschränkungen für den südlichen Teil des Bundesstaates für weitere 2-3 Wochen verlängert werden. In vielen Medienberichten wird das Ausmaß der Krise in den überfüllten Krankenhäusern von Los Angeles dokumentiert: Patienten werden in Tagungsräumen, Geschenkshops, Fluren, Eingangshallen oder in schnell errichteten Zelten auf Parkplätzen untergebracht. Und trotzdem fehlt es überall an Platz. Das USC Medical Center von LA County hatte am Abend des 27. Dezember kein freies Bett mehr für mindestens 30 Patienten, die entweder intensivmedizinisch oder anderweitig medizinisch versorgt werden mußten. Die Aufnahme weiterer Patienten mußte für 12 Stunden ausgesetzt werden. Im Community Hospital von Huntington Park und dem Memorial Hospital von Gardena ist die Situation ähnlich.

Die Los Angeles Times schrieb, daß Ärzte „nicht mehr alle Mittel einsetzen, um ein Leben zu retten, sondern stattdessen überlegen, wo Ressourcen und medizinische Geräte am effektivsten eingesetzt werden können.“ Dr. Elaine Batchlor, Chefärztin des Martin Luther King Jr. Community Hospital in Willowbrook, warnt: „Wir stehen an einem Wendepunkt. Wenn es noch schlimmer wird, werden viele Krankenhäuser damit beginnen, die Versorgung zu rationieren.“ Das Huntington Hospital in Pasadena verteilte am 28. Dezember ein Informationsblatt für Patienten und ihre Angehörigen, worin es heißt: Sollte die Situation „einen Punkt erreichen, an dem es an unserem Krankenhaus zu einer Verknappung kommt und wir nicht mehr alle Patienten versorgen können“, werde ein Klinikkomitee aus Ärzten, einem Gemeindemitglied, einem Bioethiker, einem Seelsorger und anderen Experten „alle kritisch kranken Patienten überprüfen… und die notwendigen Entscheidungen über den Einsatz der begrenzten medizinischen Ressourcen auf Grundlage bestmöglicher medizinischer Einschätzungen treffen.“ Weiter heißt es, dieses Komitee „entlastet die Pflegekräfte am Krankenbett, Entscheidungen über Triage zu treffen, wenn die Ressourcen knapp sind.“ Dr. Brad Spellberg, Chefarzt des Huntington Hospitals, erklärte: „Wir sind einfach völlig überfordert“ und versuchen, „täglich, stündlich, Lösungen zu improvisieren, um uns durch diese Krise zu bringen.“ Dieses Krankenhaus ist eines der größten Traumazentren im Westen der USA, aber die Bedingungen hier haben sich seit Thanksgiving stetig verschlechtert.


Klimawandel: Prinz Charles begeistert über „komplett neuen Ansatz“

In einem Interview mit Margaret Atwood in BBC-Radio hat sich Prinz Charles gestern wortgewandt über den Paradigmenwechsel ausgelassen, der von den globalen Zentralbanken und mit ihnen verbündeten Regierungen betrieben wird, um die Industrie zu zwingen, bei dem „Green New Deal“ zur CO2-Reduktion mitzumachen – d.h. der globalen malthusianischen Deindustrialisierung im Namen des „Umweltschutzes“.

Er sagte: „Ich habe auf einmal in den letzten 18 Monaten festgestellt, daß es einen komplett neuen Ansatz gibt“, und verwies dabei auf die neue Rolle, die Unternehmen und Investoren bei der Förderung der grünen Agenda spielen. Der private Sektor habe jahrzehntelang zur Zerstörung der Umwelt beigetragen, aber „jetzt ist er ein notwendiger und entscheidender Teil der Lösung.“

Doch schnell wird der Prinz gruselig: „Es ist höchste Zeit, daß wir … der Weisheit der indigenen Völker und den First Nations weltweit mehr Aufmerksamkeit schenken. Wir können so viel von ihnen lernen, wie wir das Gleichgewicht wiederherstellen und einen Sinn für das Heilige wiederzuentdecken können, denn … Mutter Natur ist unsere Erhalterin.“

Der Mensch sei „ein Mikrokosmos des Makrokosmos“, erklärte er. „Aber wir haben das vergessen oder sind irgendwie einer Gehirnwäsche unterzogen worden, um zu denken, daß wir nichts mit der Natur zu tun haben und daß die Natur einfach ausgebeutet werden kann. Aber wenn wir mit der Ausbeutung so weitermachen, wenn wir der Natur das antun, wie sehr wir sie auch verschmutzen – dann tun wir uns das selbst an. Das ist Wahnsinn“, sagte Charles.

(Das Konzept vom Mikro- und Makrokosmos stammt von Nikolaus von Kues, doch um zu verstehen, was Cusa wirklich damit meint, lesen Sie Helga Zepp-LaRouches Rede über das cusanische Koinzidenzdenken )

In der gleichen BBC-Sendung sprach Atwood auch mit der grünen Aufzieh-Aktivistin Greta Thunberg, die hoffte, daß Joe Biden eine „positive Wende“ in der Klimapolitik herbeiführen werde, da er versprochen habe, dem Pariser Abkommen wieder beizutreten. „Das könnte ein guter Anfang von etwas Neuem sein“, sagte Thunberg. „Hoffen wir, dass es so ist, und drängen wir darauf, dass es so wird.“


Machen Sie nicht bei dem abgekarteten Spiel mit: Warum Trump jetzt Putins Angebot eines P5- Gipfels annehmen muß

Während US-Präsident Trump darum kämpft den größten Wahlbetrug in der US-Geschichte rückgängig zu machen, hat er die Möglichkeit den Spieß umzudrehen und diejenigen, die ihn und seine Präsidentschaft in den letzten vier Jahren zerstören wollten, mit ihren eigenen Waffen zu schlagen. Die Feinde der Vereinigten Staaten in der City of London und Wall Street sind dabei die USA in einen Bananenrepublik zu verwandeln und versuchen von ihrem eigenen Verrat abzulenken, indem sie Rußland und China die Schuld zuschieben und den Bankersjüngling Joe Biden Kommunist (!!) nennen. Aber ihr System bricht zusammen.

Helga Zepp-LaRouche rief Trump dazu auf, sie auszuflankieren und aus dem abgekarteten Spiel auszubrechen. Indem er Putins Vorschlag eines Notgipfels der 5 permanenten Mitglieder des UN-Sicherheitsrats annimmt, kann die Dynamik von Krieg und Kollaps in Zusammenarbeit gegen die korporatistischen Faschisten umgewandelt werden.

Die Alternative einzige zur Davos-Gang, die verzweifelt darauf pokert, die Möchtegern-Biden Administration zu nutzen, um Grünen Faschismus und neue kriegerische Provokationen vom Zaun zu brechen, ist die Zusammenarbeit mit Rußland und China und die Einführung von Lyndon LaRouches Vier Gesetzen.

Sie wiederholte ihre tiefe Überzeugung, daß Menschen in mit klassische Kultur, insbesondere in die Werke Beethovens eintauchen müssen, um die innere Stärke und Schönheit zu finden, die notwendig ist, um den historischen Kampf zu gewinnen.


Vierte Gedenkfeier für das Alexandrow-Ensemble und weitere Opfer des Flugzeugabsturzes zu Weihnachten 2016

Heute Morgen kamen Mitglieder des New Yorker Chores des Schiller-Instituts und der Feuerwehr von Bayonne, New Jersey, zur vierten Gedenkveranstaltung zusammen, um den 64 Mitgliedern des russischen Alexandrow-Ensembles zu gedenken, die ums Leben kamen, als ihr Flugzeug kurz nach dem Start am 25. Dezember 2016 ins Schwarze Meer stürzte. Unter den Opfer waren auch Journalisten und die beliebte Ärztin Elisabeta Glinka, die sich entschlossen für humanitäre Hilfsprojekte eingesetzt hatte.

Die Veranstaltung war in diesem Jahr aufgrund von COVID-Beschränkungen auf 24 Personen begrenzt, darunter Dmitri Tschumakow, stellvertretender ständiger Vertreter der Russischen Föderation bei der UN, Kapitän Donald Haiber von der Feuerwehr Bayonne und seine Ehrengarde, John Sigerson, Vizepräsident des Schiller-Instituts, Mitglieder des Chors und zwei russische Pressevertreter.

Feuerwehrhauptmann Haiber leitete die Zeremonie. Nach dem Absingen der amerikanischen und der russischen Hymne äußerte sich Herr Tschumakow zutiefst dankbar darüber, wie einfühlsam die amerikanische Bevölkerung auf die Tragödie vor vier Jahren reagiert habe. Die Tatsache, daß die Gedenkfeier schon das vierte Jahr stattfinde, zeige „die Stärke unserer Freundschaft“ und daß die Opfer niemals in Vergessenheit geraten werden.

Das gleiche klang auch in den Worten von Kapitän Haiber an, der über den 11. September 2001 sprach und wieviel das von Rußland gespendete Tear Drop Memorial für das amerikanische Volk in dieser dunklen Stunde bedeutete.

John Sigerson sprach über das Thema von Leibniz‘ „bester aller möglichen Welten“, in der – wie auch in Johannes Brahms‘ Vertonung von Friedrich Schiller Gedicht NaenieGemeinheit und Häßlichkeit in Vergessenheit geraten werden.

Diane Sare, die Leiterin des New Yorker Schiller-Chores, trug eine sehr einfühlsame Grußbotschaft von Helga Zepp-LaRouche, der Präsidentin des internationalen Schiller-Instituts, vor. 

Journalisten von Tass und Ruptly waren vor Ort und filmten und interviewten die Teilnehmer.

Grußbotschaft von Helga Zepp-LaRouche an die Gedenkfeier für das Alexandrow-Ensemble

von Helga Zepp-LaRouche, Präsidentin des internationalen Schiller-Instituts

Die Welt darf die 92 Flugzeugpassagiere, darunter die 64 heldenhaften Mitglieder des Alexandrow-Ensembles niemals vergessen, die vor vier Jahren bei einem Flugzeugabsturz einen tragischer Tod fanden. Sie waren auf dem Weg nach Syrien, um die russische Armee zu unterstützen, die dort versuchte, die Folgen eines Interventionskrieges ungeschehen zu machen. Die Botschaft von Schönheit und Solidarität, für die das Alexandrow-Ensemble steht, gibt Hoffnung, daß das schreckliche Verhältnis, das gegenwärtig zwischen zu vielen Nationen in der Welt herrscht, durch ein besseres ersetzt werden kann.

In den vier Jahren, die seit der Tragödie vergangen sind, ist eine auf Lügen, Intrigen und Manipulationen basierende Lawine von Anschuldigungen gegen Rußland hereingebrochen, darunter mehrere Jahre „Russiagate“, die nur dazu dienten, eine vernünftige Beziehung zwischen den USA und Rußland zu verhindern. Obgleich nicht die geringsten Beweise erbracht werden konnten und viele dieser Anschuldigungen sang- und klanglos wieder verschwunden sind, hinderte das die gleichen Kreise nicht daran, immer wieder zu versuchen, Rußland zu diffamieren. Was ist das Ziel von all dem?

Es ist höchste Zeit, daß wir uns die Worte aus Beethovens Neunter Symphonie zu Herzen nehmen: „O Freunde, nicht diese Töne, laßt uns angenehmere anstimmen, und freudenvollere!“

Im noch andauernden Beethoven-Jahr, das wegen der Covid-19-Pandemie verlängert wurde, sollten wir uns dafür einsetzen, die Beziehungen zwischen den USA und Rußland im Geiste des Gedenkens an das Alexandrow-Ensemble und jener Sinfonie zu verbessern, und Schillers und Beethovens Absicht in der „Ode an die Freude“ aufgreifen: „Alle Menschen werden Brüder“. Nur so können wir einen Weg finden, um die gemeinsamen Ziele der Menschheit zu verwirklichen.

Die beste aller möglichen Welten

Rede von John Sigerson, Vizepräsident des Schiller-Instituts, anläßlich der vierten Gedenkfeier für das Alexandrow-Ensemble am Teardrop Memorial in Bayonne, New Jersey.

Während wir uns heute hier versammeln – vier kurze, turbulente Jahre nach dem tragischen Verlust der begnadeten Musiker des Alexandrov-Ensembles, dem Verlust von Journalisten, Militärangehörigen, einer beliebten Ärztin und der Flugzeugcrew, insgesamt 92 Personen, die auf dem Weg zu einer Mission des Friedens und der Hilfe für die Menschen in Syrien waren – fühle ich mich daran erinnert, wie dankbar wir sein sollten, daß wir tatsächlich in der besten aller möglichen Welten leben!

Aber wie kann man behaupten, daß wir in der besten aller möglichen Welten leben, wenn wir uns die menschengemachten Katastrophen vor Augen führen, die über uns hereingebrochen sind, insbesondere seit dem Grauen des 11. September 2001, an den das Teardrop-Denkmal hier erinnert, und den anschließenden schrecklichen, auf Lügen und Betrug beruhenden geopolitischen Kriegen, die nicht nur diese wunderbaren Musiker verschlungen, sondern ganze Nationen in Chaos und Elend gestürzt haben? Wie kann man das jetzt behaupten, am Ende dieses annus horribilis, dieses schrecklichen Jahres, welches eine tödliche Pandemie und Hungersnot über uns brachte, die jetzt das Leben von 270 Millionen unserer Mitmenschen, Männer, Frauen und Kinder, auszulöschen droht?

Ja, wir können dies behaupten, wenn wir folgendes bedenken: Stellen Sie sich eine Welt vor, in der der Tod von 92 Menschen oder gar von 270 Millionen Menschen eine gute, wünschenswerte Sache ist. Und stellen Sie sich eine Welt vor, in der Gedenkfeiern wie diese, auf denen den Opfern gedacht wird, keine Folgen haben. Stellen Sie sich eine Welt vor, in der Freundschaft zwischen den Völkern ein Hirngespinst ist und in der gegenseitiges Mißtrauen und Feindschaft der wünschenswerteste Zustand unter den Menschen und unter den Völkern ist.

Nun, eine solche Welt mag es im verkrüppelten Denken einiger fehlgeleiteter Leute und Institutionen auf unserem Planeten geben, aber es läßt sich wissenschaftlich nachweisen, daß dies nicht die reale Welt ist. Deren Welt ist eine imaginäre, tote Welt, eine bestialische Welt; das wirkliche Universum ist hingegen gekennzeichnet durch Leben, durch Entwicklung und durch das, was die amerikanischen Gründerväter „das Streben nach Glückseligkeit“ nannten. Unseres ist ein Universum, das freudig reagiert, wenn wir in ihm ein neues wunderbares Prinzip entdecken. Es ist auch eine gerechte Welt, in der wir zuversichtlich sein können, daß das Gemeine im großen Lauf der Geschichte „klanglos den Orkus hinabgeht“, wie es Friedrich Schiller in seinem Gedicht Nänie ausdrückte, das der New Yorker Chor des Schiller-Instituts in der sehr schönen Vertonung von Johannes Brahms vor einem Jahr in der Carnegie Hall aufführte.

Freuen wir uns also heute in aller Ernsthaftigkeit, daß unser Tribut an die 92 Seelen und an alle verwandten Seelen, die jetzt zwischen den Sternen wandeln, dazu beitragen wird, die Bande der Freundschaft, des Vertrauens und der gegenseitigen Hilfe zu stärken, nicht nur zwischen unseren beiden Nationen, Rußland und den Vereinigten Staaten, sondern zwischen allen Menschen und allen Nationen guten Willens. Denn wie Schiller in demselben Gedicht sagt: „Auch ein Klaglied zu sein im Mund der Geliebten, ist herrlich.“

Bemerkungen von Dmitri Tschumakow, Stellvertretender Ständiger Vertreter der Russischen Föderation bei den Vereinten Nationen, bei der Kranzniederlegung zu Ehren des Alexandrow-Ensembles und anderer Opfer, die an Weihnachten 2016 umgekommen sind.

Meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Freunde, 
heute kommen wir zum vierten Mal zusammen, um den Opfern des Flugzeugabsturzes zu gedenken, der sich am 25. Dezember 2016 am Himmel über Sotschi ereignete. Damals verloren wir fast alle Mitglieder des Alexandrow-Ensembles, Frau Elizaveta Glinka – eine bekannte Philanthropin und humanitäre Helferin – sowie Journalisten der führenden Medien Rußlands. 
Ich möchte unsere tiefe Dankbarkeit gegenüber dem Schiller-Institut und der Feuerwehr von Bayonne zum Ausdruck bringen. Jährliche Treffen wie dieses sind zu unserer guten Tradition geworden, was sie umso bedeutender macht. Wir würdigen das Bemühen amerikanischer Bürger, in den Vereinigten Staaten das Andenken an die herausragenden russischen Musiker und bekannten Persönlichkeiten zu bewahren. In diesem Jahr konnte uns sogar die Coronavirus-Pandemie nicht davon abhalten, uns hier zu versammeln. 
Solidarität und gegenseitige Hilfe werden gerade heute benötigt, wo die Menschheit vor einer noch nie dagewesenen Bedrohung steht – der COVID-19-Pandemie. Um unserer gemeinsamen Zukunft willen müssen die Völker und Staaten der Welt alles Trennende überwinden und ihre kreativen Kräfte darauf richten, eine gemeinsame Antwort auf diese globale Herausforderung zu formulieren. 
Rußland und die Vereinigten Staaten tragen als zwei ständige Mitglieder des Sicherheitsrates eine besondere Verantwortung für die Aufrechterhaltung von Frieden und Sicherheit in der Welt. In diesem Zusammenhang ist es von größter Bedeutung, daß die Menschen unserer beiden Länder herzlichste Beziehungen pflegen und zwischenstaatliche Verbindungen auf der Ebene der Zivilgesellschaft fördern. 
Deshalb schwingt es in unseren Herzen weithin mit, daß das amerikanische Volk mit unserem Verlust mitfühlt und mit uns trauert. 
Möge die Erinnerung an die verstorbenen Helden ewig leben. Die Hoffnung und das Licht, das sie der Welt vermittelten, werden in den Seelen derer fortbestehen, die ihr Talent und ihre Hingabe sowohl in Rußland als auch in den Vereinigten Staaten bewunderten. 
Vielen Dank.

https://russiaun.ru/en/news/alexandrovchoir28122020


China, der große Unbekannte in der Impfstoffherstellung

Ein Artikel in China Briefing vom 3. Dezember mit dem Titel „Chinas COVID-19-Impfstoffentwicklung und -verfügbarkeit“ nennt vier chinesische Impfstoffhersteller: CanSino in Tianjin, die China National Biotech Group (CNBG) in Wuhan, Sinovac in Peking und ZLongkema in der Provinz Anhui. Diese Pharmaunternehmen haben Vereinbarungen über die Durchführung von Tests und den Vertrieb von Impfstoffen in 14 Ländern des Entwicklungssektors, hauptsächlich in Iberoamerika und Südwestasien. Kürzlich hat Sinovac dem angesehenen brasilianischen Butantan-Institut eine Lizenz erteilt, um die Grundstoffe zur Herstellung von Millionen Dosen seines COVID-Impfstoffs innerhalb Brasiliens zu beziehen. China verfügt über das wissenschaftliche Know-how, die Fachkräfte, starke Finanzierungsmöglichkeiten und die produktionstechnischen Kapazitäten, um anderen Ländern beim Aufbau einer Impfstoffproduktion innerhalb ihrer Grenzen zu helfen, was eine Ausweitung der Impfstoffproduktion um 1 bis 2 Milliarden Dosen ermöglichen würde.

Die Vereinigten Staaten haben ebenfalls große Fähigkeiten. Sollte in Amerika der Defense Production Act von 1950 angewendet werden, um die Impfstoffherstellung zu erweitern, könnte der Prozeß im Rahmen der Operation Warp Speed erheblich beschleunigt werden.

Die internationale Organisation COVAX wurde vor Jahrzehnten als gemeinsamer Fonds für die gerechte Verteilung von Impfstoffen gegründet und schloss sich mit der GAVI mit Sitz in Genf zusammen, die Impfstoffe für einkommensschwache Länder finanziert. Am 18. Dezember gab COVAX bekannt, dass durch Spendengelder mindestens 1,3 Milliarden Impfdosen für 92 Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen zur Verfügung gestellt werden können. So wertvoll diese Initiative auch ist, es könnte damit nur gerade soviel Impfstoff finanziert werden, um etwa 20% der Zielbevölkerung zu impfen.

Alle diese Länder können nicht bis 2023-24 warten, um ausreichend COVID-19-Impfstoff zu erhalten. Die Produktionsanlagen müssen schnell so ausgeweitet werden, dass Impfstoffe bereits im ersten Quartal 2021 für einen beträchtlichen Teil der Bevölkerung dieser Länder verfügbar ist. Neben dem Impfstoff selbst müssen auch die Kühlketten und andere grundlegende Infrastruktureinrichtungen verfügbar sein, um die Zielbevölkerung impfen zu können. Die Methode, dies zu erreichen, wurde in dem LaRouche-Plan „1,5 Milliarden neue produktive Arbeitsplätze“ erläutert. Teil 1 der Studie finden Sie auf deutsch hier, Teil 2 hier  und Teil 3 hier.


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