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Indien bleibt das Epizentrum der globalen COVID-19-Pandemie

Mit täglichen Rekordzahlen an Todesfällen hat die offizielle COVID-19-Todesopferzahl in Indien gestern die Grenze von einer Viertelmillion überschritten. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen liegt weiterhin bei knapp 400.000, wobei einige Experten prognostizieren, daß diese Zahl irgendwann im Juni ihren Höhepunkt bei etwa einer halben Million erreichen wird. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist das Land nun für etwa die Hälfte aller neuen COVID-19-Fälle und 30% der Todesfälle weltweit verantwortlich. Die WHO stufte die B.1.617-Variante inzwischen als Gegenstand „von globaler Besorgnis“ herauf, da sie hoch ansteckend sei. Die Pan American Health Organization berichtet, daß die indische Variante in sechs Ländern Amerikas aufgetaucht sei.

Zahlreiche Experten betonen nach wie vor, daß die Gesamtzahlen der Infektionen und Todesfälle tatsächlich wahrscheinlich 5-10 mal höher seien, als die offiziellen Zahlen angeben. Einen großen Teil der Dunkelziffer machen dabei Indiens ländliche Gebiete aus.

Es laufen umfangreiche Diskussionen innerhalb Indiens darüber, wie viel und wie lange gesperrt werden solle. Dr. Balram Bhargava, Leiter des Indian Council of Medical Research, sagte gestern in einem Interview, daß in allen Distrikten, in denen die Infektionsrate über 10 % der Getesteten liegt, die Abriegelung bestehen bleiben sollte, und zwar für mindestens 6-8 Wochen. Positivraten über 10% werden derzeit in 75% der 718 Bezirke des Landes verzeichnet, einschließlich der Großstädte wie Neu-Delhi, Mumbai und dem Technologie-Zentrum von Bengaluru, wie Reuters am 12. Mai berichtet.

„Die Bezirke mit hoher Positivität sollten (geschlossen) bleiben. Wenn sie (von einer Positivrate) von 10% auf 5% absinken, können wir sie öffnen, aber das muß erst geschehen. Das wird nicht in sechs bis acht Wochen passieren, das ist klar“, sagte Bhargava in einem Interview. In Delhi erreichte die Positivrate etwa 35%, ist aber nun auf etwa 17% gefallen, sagte Bhargava und fügte hinzu: „Wenn Delhi morgen geöffnet wird, wird es eine Katastrophe geben.“ Seit dem 15. April setzt er sich bereits für einen von der Regierung angeordneten Lockdown bei einer Positivrate von 10% oder höher ein. Premierminister Narendra Modi zog es vor, diese Entscheidung den Bundesstaaten zu überlassen, vielleicht aus Sorge davor, daß umfangreiche Abriegelungen zu unkontrollierten sozialen Explosionen der verzweifelten Bevölkerung führen könnten.

Aufgrund des Fehlens einer gemeinsamen internationalen Vorgehensweise gegen die Grundursachen der Pandemie – 50 Jahre des globalen realwirtschaftlichen Zusammenbruchs, besonders in den Bereichen Gesundheit und Ernährung – bleibt Indien, wie den meisten Entwicklungsländern, nur die Wahl zwischen zwei katastrophalen Möglichkeiten: nicht abriegeln und zusehen, wie sich die Pandemie wie ein Lauffeuer ausbreitet; oder abriegeln und Millionen von armen und arbeitslosen oder geringfügig beschäftigten Menschen über die Klippe treiben.


Globale Gesundheitssicherheit erfordert medizinische Infrastruktur in jedem Land – große Industrienationen müssen jetzt zusammenarbeiten!

14. Mai (EIRNS)–Die folgende Erklärung wurde heute vom Komitee für den Zusammenfall der Gegensätze (Committee for the Coincidence of Opposites) für den Weltgesundheitsgipfel in Rom am 21. Mai 2021 und zur allgemeinen Verbreitung veröffentlicht.

Die einzige Möglichkeit, die anhaltende COVID-19-Pandemie zu stoppen, besteht darin, die Lösung neu zu überdenken. Wir müssen in jedem Land ein modernes Gesundheitssystem aufbauen. Das bedeutet eine Infrastruktur für die öffentliche Gesundheit und eine medizinische Versorgung nach modernen Standards für alle Bevölkerungsgruppen. Ein Vorbild dafür ist der amerikanische Hill-Burton Act („Hospital Survey and Construction Act of 1946“), dessen Prinzip es war, festzulegen, wie viele Krankenhausbetten pro 1.000 Einwohner in jeder Ortschaft vorhanden sein müssen (damals 4,5), und dementsprechend Mittel für den Bau dieser Betten bereitzustellen, einschließlich moderner Geräte und Personal.

Es gibt Beispiele dafür, wie das heute erreicht werden kann. Das 1.000-Betten-Krankenhaus Huoshenshan in Wuhan wurde 2020 in 12 Tagen gebaut. In den USA wurden im letzten Frühjahr vom U.S. Army Corps of Engineers mehrere Feldkrankenhäuser in Rekordzeit gebaut. Das muß auf der ganzen Welt gleichzeitig geschehen.

Um das zu erreichen, müssen alle Länder zusammenarbeiten. Spannungen und Konflikte müssen vorerst beiseite geschoben werden.

Es sind neue Stämme des SARS-CoV-2 aufgetaucht, die aggressiver und übertragbarer sind. Sie könnten Impfstoffe obsolet machen. „Viele dieser Varianten zeigen eine verstärkte Übertragung und, in einigen Studien, eine schwerere Erkrankung“, berichtete im April Dr. Dan Barouch, ein Immunologe an der Harvard Medical School, der den Impfstoff von Johnson & Johnson mitentwickelt hat. Er sagte, die Varianten hätten „auch die Eigenschaft, sich Antikörpern teilweise zu entziehen, und würden daher die Frage aufwerfen, ob sie die Wirksamkeit des Impfstoffs verringern könnten.“ Wir befinden uns in einem Wettlauf gegen die Zeit.

So gesehen ist unsere Antwort auf die Pandemie eine Frage von existentieller Bedeutung für die menschliche Gattung. Sie erfordert die Zusammenarbeit aller großen Industrienationen. Ein neues Paradigma der Koordination zwischen den Vereinigten Staaten, China, Rußland und anderen ist dabei entscheidend.

In diesem Sinne wurde im Juni 2020 eine Vereinigung mit dem Namen „Committee for the Coincidence of Opposites“ (Komitee für den Zusammenfall der Gegensätze) gegründet, um eine solche internationale Zusammenarbeit zu fördern und eine entschlossene Reaktion auf die Krise in Gang zu setzen. Das Komitee, zusammen von Helga Zepp-LaRouche, Gründerin und Präsidentin des Schiller-Instituts, und Dr. Joycelyn Elders, ehemalige U.S. Surgeon General, gegründet, handelt nach dem Prinzip der „Koinzidenz der Gegensätze“ des Kardinals Nikolaus von Kues (1401-1464), das den Einsatz für das Gemeinwohl anstrebt und verhindern will, daß einzelne Gruppen gegeneinander ausgespielt werden.

Das Komitee hat zwei Pilotprojekte initiiert, die dieses Prinzip konkret verkörpern, um so umfangreichere staatliche und institutionelle Maßnahmen in Gang zu setzen. Im 8. Stadtteil von Washington, D.C. arbeitet ein Team unter Beteiligung jugendlicher Freiwilliger daran, alle dortigen Bewohner gegen COVID-19 zu impfen und bereits bestehende Maßnahmen der Gesundheitsämter in diesem weitgehend armen Stadtteil auszuweiten. In Afrika wird in Kürze eine vom Komitee organisierte Sendung aus medizinischen Produkten, Wasser, Nahrungsmitteln und Saatgut in Mosambik eintreffen, um ein Beispiel dafür zu geben, daß sowohl Soforthilfe wie auch allgemeine Entwicklungsmaßnahmen an allen Orten der Welt dringend erforderlich sind.

Eine wirksame Gesundheitsversorgung ist nur möglich, wenn überall eine ausreichende öffentliche Gesundheitsinfrastruktur und medizinische Behandlungskapazitäten zur Verfügung stehen. Dies wiederum hängt direkt vom Ausbau der Wasser-, Strom- und Nahrungsmittelversorgung ab, was den Aufbau von Industriekapazitäten bedingt, wofür wiederum ausreichende Transportmittel, Wohnungen und andere Anforderungen erfüllt sein müssen. Die Zusammenarbeit zwischen den Nationen zur Bewältigung dieser Aufgaben bedeutet zwangsläufig, darüber nachzudenken, wie Kredite bereitgestellt werden können und anderweitig mit dem instabilen, ungerechten Finanzsystem umgegangen werden kann. Richtlinien für ein neues Paradigma der wirtschaftlichen Entwicklung sind in dem Bericht „Das LaRouche-Programm für den Planeten – 1,5 Milliarden neue produktive Arbeitsplätze“ enthalten.


Globale Gesundheitsinfrastruktur

Im folgenden werden einige der Elemente dargestellt, die erforderlich sind, um eine weltweite Gesundheitssicherheit herzustellen. Einzelheiten finden Sie in der Veröffentlichung des Schiller-Instituts „LaRouches ,Apollo-Mission‘ zur Bekämpfung der globalen Pandemie: Aufbau eines Weltgesundheitssystems!“ vom April 2020.

Krankenhäuser. Derzeit gibt es ein riesiges Defizit an Krankenhausbetten. Die heutige weltweite Gesamtzahl von 18,6 Millionen Betten muß nahezu verdoppelt werden auf etwa 35 Millionen, zusammen mit Personal und Ausrüstung. Diese Berechnung basiert auf dem „Hill Burton Act“, der nach dem Zweiten Weltkrieg in den USA eingeführt wurde und 4,5 Betten pro 1.000 Einwohner vorsah, um sowohl Routine- als auch Notfallbehandlungen zu gewährleisten. Bis 1980 hatten sich die USA diesem Standard von 4,5 Betten pro 1.000 Einwohnern angenähert, doch dann sank das Niveau aufgrund der Privatisierung und Deregulierung des US-Gesundheitswesens auf den heutigen Stand von 2,8. In Ländern der Kategorie „Hochverschuldete arme Länder“ liegt das Verhältnis bei 0,7. Südasien liegt zum Beispiel bei 0,7. Nigeria, wo ein Fünftel der Bevölkerung von Subsahara-Afrika lebt, hat 0,5 Betten pro 1.000 Einwohner.

Eine Mobilisierung ist notwendig, um strategisch gelegene Feldkrankenhäuser im militärischen Stil zu bauen, in Verbindung mit Impfkampagnen, während gleichzeitig mit dem längerfristigen Bau dauerhafter Krankenhauseinrichtungen begonnen wird. In Ghana ist beispielsweise geplant, mehrere 100-Betten-Krankenhäuser zu bauen. Abhängig von der Anzahl von Betten in jedem neuen Krankenhaus besteht weltweit ein Bedarf an 35.000 neuen Einrichtungen, vor allem in Afrika, Iberoamerika und Asien.

Gesundheitskorps. Weltweit wird eine große Anzahl von Ärzten, Krankenschwestern und -pflegern, Technikern, Pharmazeuten, Tierärzten, Ernährungsberatern, Verwaltungsangestellten usw. benötigt. Um diesen Bedarf zu decken, bedarf es eines breiten Spektrums an Ausbildungsmöglichkeiten, angefangen von erheblich mehr Lehrkrankenhäusern bis hin zu Tausenden von Ausbildungsprogrammen für Jugendliche im allgemeinen Gesundheitsdienst, um vor allem auch dem heutigen Pandemie-Notfall begegnen zu können.


Wasser und sanitäre Einrichtungen. Ein voll ausgestattetes Krankenhausbett benötigt einen Wasseranschluß für mindestens 450-500 Liter Wasser pro Tag. Jedes Land braucht eine angemessene Wasser- und Abwasserversorgung. Heute haben mehr als zwei Milliarden Menschen keinen Zugang zu sicherem Wasser, sanitären Einrichtungen oder beidem. Der Einsatz von temporären sanitären Einrichtungen (die in Massenproduktion hergestellt und dann verteilt werden könnten) wird eine Notlösung sein, während dauerhafte Verbesserungen der Infrastruktur in Angriff genommen werden. Der Bau großangelegter wasserwirtschaftlicher Systeme, z.B. die umfassende Entwicklung von Flußeinzugsgebieten in Afrika und Südamerika, zusammen mit Entsalzungsanlagen an den Küsten – so schnell wie möglich mit Kernenergie – wird die Extreme von Dürre und Überschwemmungen beenden und dabei Millionen von qualifizierten Arbeitsplätzen schaffen.

Elektrizität. Moderne medizinische Behandlungen, einschließlich Impfungen, sind nicht möglich ohne zuverlässige, ausreichende Stromversorgung. Ein großes, modernes Krankenhaus kann bis zu 19 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr für seine vielfältigen Funktionen verbrauchen, darunter Medizingeräte und Datenverarbeitung, Kühlung, Sauerstoffversorgung, Belüftung und Beleuchtung.

Wissenschaft und Technik. Die Grundlagenforschung wie auch die Entwicklung von Behandlungsmöglichkeiten gegen Krankheiten, auch bei Tieren und Pflanzen, müssen ausgebaut werden. Dies geschieht am besten durch die Zusammenarbeit von Forschungseinrichtungen auf der ganzen Welt. Wir müssen unser Verständnis von Viren so weit verbessern, dass wir in naher Zukunft mehr tun können, als nur auf jeden neuen Ausbruch zu reagieren. Kurzfristig ist eine umfassende Zusammenarbeit bei Massenimpfungen und zur Entwicklung antiviraler Medikamente unerläßlich, um Leben zu retten.

„Nahrung ist Medizin.“ David Beasley, Exekutivdirektor des Welternährungsprogramms (WFP), berichtete am 7. Mai, daß im Jahr 2020 neun Millionen Menschen verhungert sind, mehr als die offizielle Zahl von 3,24 Millionen Toten durch COVID-19. „Nahrung ist der beste Impfstoff gegen Chaos“, betonte er zu Beginn der Pandemie. Es ist dringend notwendig, die vom WFP geforderten 5 Milliarden Dollar für zusätzliche Nahrungsmittelhilfe 2021 bereitzustellen. Mehr als 270 Millionen Menschen sind derzeit akut auf Nahrungsmittelhilfen angewiesen, und weitere 600 Millionen sind von Ernährungsunsicherheit betroffen. In zehn Ländern herrscht eine schreckliche Hungersnot – allen voran in der Demokratischen Republik Kongo und anderen afrikanischen Ländern, aber auch im Jemen, in Syrien, Haiti und anderen Orten. Darüber hinaus müssen Maßnahmen ergriffen werden, um die unabhängigen bäuerlichen Familienbetriebe in vielen der hochproduktiven Agrarregionen in Europa, Nordamerika, Australien und Südamerika zu unterstützen, deren Produktion lebenswichtig ist, die aber von den transnationalen Lebensmittelmonopolen verdrängt zu werden drohen. In Afrika und anderswo muß schnell eine moderne Landwirtschaft entwickelt werden. Das Ziel ist die Verdoppelung der Nahrungsmittelproduktion, um Ernährung und Gesundheit für alle zu sichern.

Der Weltgesundheitsgipfel ist die verantwortungsvolle Vertretung der Weltbevölkerung in dieser Krise biblischen Ausmaßes. Der Gipfel darf nicht enden, ohne daß ein Beschluß gefaßt wird, eine weltweite Zusammenarbeit für ein Crash-Programm zum Aufbau eines modernen Gesundheitssystems in jedem einzelnen Land des Planeten einzuleiten, einschließlich der notwendigen Infrastruktur, um ein solches System zu unterstützen.


Chinesische und argentinische Labore unterzeichnen Vertrag zur Produktion von Sinopharm-Impfstoff in Argentinien

Die chinesische Botschaft in Argentinien gab zusammen mit der argentinischen Gesundheitsministerin Carla Vizzotti am 5. Mai bekannt, daß das argentinische Labor Sinergium Biotech eine Vereinbarung mit der staatlichen chinesischen Firma Sinopharm unterzeichnet habe, nach der Sinergium den Sinopharm-Impfstoff in seiner Anlage in Buenos Aires produzieren wird. Die Ankündigung erfolgte nach einem hochrangigen Treffen, an dem der chinesische Botschafter Zou Xiaoli, Vizzotti, die Sonderberaterin des Präsidenten Cecilia Nicolini, der argentinische Botschafter in Peking Sabino Vaca Narvaja, sowie Top-Manager von Sinergium Labs und Sinopharm teilnahmen. Laut der Tageszeitung Dangdai twitterte die chinesische Botschaft am selben Tag, daß „die pharmazeutischen Unternehmen beider Nationen sofort mit Konsultationen beginnen werden, um die Produktion so schnell wie möglich zu starten….Wie immer wird die chinesische Botschaft in Argentinien die Bemühungen beider Länder zur Bekämpfung der Pandemie unterstützen und Sinopharm in seiner engen Zusammenarbeit [mit Argentinien] helfen, um die chinesisch-argentinische Reaktion auf diesen Gesundheitsnotfall zu verbessern.“ Es ist geplant, daß Sinopharm im Juni die erste Charge Antigene nach Argentinien schickt, so daß Sinergium beginnen kann, bis zu einer Million Dosen des Impfstoffs pro Woche zu produzieren.


Der Westen schickt einen Fingerhut voll Hilfe nach Indien


Angaben der India Today zufolge sind bisher 3.000 Tonnen Hilfsgüter im Land angekommen. Das mag nach viel klingen, aber es läuft darauf hinaus, daß diese Nation mit 1,4 Milliarden Einwohnern und über 20 Millionen COVID-Fällen, die alle drei Tage um mehr als eine Million neue Fälle zunehmen, insgesamt 1.656 Sauerstoffkonzentratoren, davon 20 große, 965 Beatmungsgeräte und eine unbekannte Anzahl von Pulsoximetern, Remdesivir-Paketen und Schutzanzügen erhalten hat. Die indische Regierung erklärte, daß sich die Hilfsgüter in einigen Fällen noch auf dem Transportweg befänden und fügte hinzu, die begrenzte Menge der ausländischen Hilfe bedeute auch, daß eine gleichmäßige Verteilung nicht zu optimalen Ergebnissen führe; daher würden die am stärksten betroffenen Staaten bevorzugt.

Dies kann kaum als adäquate Unterstützung für eine Nation bezeichnet werden, die sich im Griff einer globalen Pandemie befindet.

Ein spezielles Problem dabei ist, daß Indiens gepriesene Impfstoff-Produktionskapazitäten durch das von der Biden-Administration verhängte Exportverbot für entscheidende Komponenten lahmgelegt wurden, welches erst vor wenigen Tagen aufgehoben wurde, nachdem großer Druck auf Washington ausgeübt worden war. Adar Poonawalla, Geschäftsführer des Serum Institute of India, erläuterte, daß die hauseigene Produktion von Covishield (AstraZeneca) derzeit bei 60-70 Millionen Dosen pro Monat liege und bis Juli auf 100 Millionen/Monat steigen könne.

Die Impfdosen werden dringend benötigt, da bisher lediglich 2% der indischen Bevölkerung geimpft sind. Im vergangenen Monat gab die Regierung bekannt, daß sie nun die Zulassung von Impfstoffen beschleunigen werde und am Montag verkündete Pfizer, daß es in Gesprächen mit Indien über die Bereitstellung von Impfstoffen sei. Rußland begann mit der ersten Tranche der für Mai geplanten Lieferung von drei Millionen Dosen Sputnik V. Und auch der Druck auf Biden steigt weiter, die 60 Millionen Dosen von AstraZeneca freizugeben, die ungenutzt in den USA lagern. Dieser Vorrat allein würde das Impfprogramm in Indien in diesem Monat verdoppeln – bei weitem nicht das, was in einem solchen Notfall tatsächlich benötigt wird, aber sicherlich hilfreich.

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Ein zu wenig vorbereitetes Indien taumelt unter dem Angriff der zweiten Covid-19-Welle

Nachdem Indien die erste Welle des Covid-19-Angriffs im Jahr 2020 eher lobenswert überstanden hatte, erklärte die Modi-Regierung den „Sieg“ und ignorierte die Bedrohung, die um die Ecke lauerte – die zweite Welle des Virusangriffs. Dafür muss Indien nun teuer mit Menschenleben und dem allgemeinen Chaos bezahlen, das die globale Pandemie verursacht.

Am 4. Mai zeigten die Zahlen der Weltgesundheitsorganisation WHO, daß fast die Hälfte der in der vergangenen Woche weltweit gemeldeten COVID-19-Fälle auf Indien entfielen. Wie die WHO in ihrem wöchentlichen epidemiologischen Bericht ausführte, hätten 46% der weltweit gemeldeten Infektionen und 25% der weltweiten Todesfälle der vergangenen Woche in Indien stattgefunden. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen im Land lag am 5. Mai bei 382.315, wie die Daten des Gesundheitsministeriums zeigen – der vierzehnte Tag mit mehr als 300.000 Fällen in Folge. Offiziell hat Indien in der letzten Woche jeden Tag mehr als 3.500 Todesfälle gemeldet.

Der Oberste Gerichtshof von Allahabad (AHC) stellte in Uttar Pradesh fest, daß der im ganzen Land weitverbreitete Tod von Covid-19-Patienten, der einzig auf den Mangel an Sauerstoffzufuhr in den Krankenhäusern zurückzuführen ist, einen kriminellen Akt und „nichts geringeres als einen Genozid“ darstelle. Der AHC erklärte, daß die zuständigen Behörden dafür verantwortlich seien, daß sie keine Maßnahmen ergriffen hätten, um die Aufrechterhaltung der Sauerstoffversorgungskette zu gewährleisten.

Im Januar/Februar dieses Jahres war die erste Welle von Covid-19 in Indien abgeebbt und die offiziellen Zahlen zeigten einen 90-prozentigen Rückgang der Spitzenwerte von 96.000 pro Tag im September 2020. Die Zahl der täglichen Todesopfer sank von 1.200 auf 80. Eine siegestrunkene Haltung begann sich auszubreiten, die von einem Haufen von Cheerleadern um Premierminister Modi angeführt wurde und heftige politische Kampagnen in fünf Bundesstaaten entfesselten, in denen im März/April Wahlen anstehen. Am 21. Februar dankten die hochrangigen Führer der Regierungspartei BJP Premierminister Modi für seine „visionäre Führung“, die den Covid-Angriff effektiv zurückgedrängt hätte. Auf der Jahreskonferenz der Medizinischen Vereinigung Delhis am 7. März erklärte Modis Gesundheitsminister Dr. Harsh Vardhan triumphierend: „Wir sind im Finale der Covid-19-Pandemie in Indien.“

Am 4. April wurde die zweite Welle des Virus Copvid-19 offensichtlich, als die täglichen Neuinfektionen die Spitzenbelastung vom September 2020 übertrafen. Außer dem Verbot des Exports von Impfstoffen gegen Ende März ergriff die Modi-Administration keine neuen Maßnahmen, um die Impfstoffproduktion oder die Produktions- und Lieferketten von Sauerstoff anzukurbeln. Ausländische Impfstoffentwickler, die eine Zulassung beantragten, wurden angewiesen, Überbrückungstestläufe durchzuführen, die einige Monate dauern würden, bevor eine Notfallzulassung erteilt werden könnte. Mitte April brach dann der Damm.

Am 15. April wurde deutlich, dass die fragile Gesundheitsinfrastruktur Indiens unter dem zweiten Angriff von Covid-19 zusammengebrochen war. Der Mangel an medizinischem Sauerstoff verursachte Todesfälle in Krankenhäusern in ganz Indien und die Impfraten fielen von etwa 3,5 Millionen Impfungen pro Tag auf unter 2,5 Millionen, was auf die sich abzeichnende Impfstoffknappheit hinwies.

Ausgehend von einer Million aktiver Fälle pro Woche während des letzten Höhepunkts liegt Indien inzwischen bereits bei 3,2 Millionen aktiver Fälle, während der Höhepunkt sich noch irgendwo in der Zukunft befindet. Die zweite Covid-19-Welle hat Indien wie einen Tsunami getroffen und die Modi-Regierung wirkt völlig gelähmt, was die Bevölkerung dieser tödlichen Welle ungeschützt gegenüberstellt.

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Indien: eine verspätete Mobilisierung beginnt

Am Freitag wurde in Indien ein weiterer Höchststand mit offiziell über 386.000 Neuinfektionen erreicht. Die Krankenhäuser in Neu-Delhi sind überlastet, Patienten teilen sich die Betten und benutzen die Böden der Flure. In den nächsten zwei Wochen sollen 1.200 weitere Intensivbetten hinzukommen, aber Neu-Delhi hat etwa 24.000 neue Fälle pro Tag, von denen etwa 3.600 stationär behandelt werden müssen. Der Chef der Armee, M. M. Naravane, öffnete die Militärkrankenhäuser und lud die in Schwierigkeiten geratenen Menschen ein, sich an eine Militärbasis zu wenden. Ein Militärkrankenhaus mit 500 Betten wurde geöffnet und war bereits drei Stunden später voll belegt.

Ebenfalls am Freitag trafen zwei Flugzeugladungen mit Behandlungsmaterial aus Rußland ein, darunter 20 Sauerstoffkonzentratoren, 75 Beatmungsgeräte, 150 Überwachungsmonitore und 22 Tonnen Medikamente. Die erste US-Ladung kam mit einigen Sauerstoffflaschen, N95-Masken und Antigen-Schnelltests an. Bangladesch stellte 10.000 Fläschchen mit Antivirenmitteln und 30.000 Sets an Persönlicher Schutzausrüstung (PSA) zur Verfügung. Am Samstag wird die deutsche Luftwaffe mit Nachschub eintreffen, und Taiwan liefert an diesem Wochenende 150 Sauerstoffkonzentratoren. Darüber hinaus rief am Freitag Chinas Staatsoberhaupt Xi Jinping den indischen Premierminister Modi an, sprach ihm sein Beileid aus und bekundete seine Bereitschaft, die Zusammenarbeit mit Indien zu verstärken. Global Times berichtet, dass China in diesem Monat bisher 26.000 Beatmungs- und Sauerstoffgeräte, 15.000 Überwachungsmonitore und etwa 3.800 Tonnen Medikamente nach Indien geschickt hat.

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Putin spricht mit Modi, während Flugzeugladungen voll russischer Hilfe starten

Präsident Wladimir Putin informierte den indischen Premierminister Narendra Modi heute persönlich darüber, daß Russland dringend benötigte Materialien zur Behandlung von COVID-19 nach Indien schicken wird. Die Flüge des russischen Katastrophenschutzministeriums beginnen heute mit der Lieferung von über 22 Tonnen Material, darunter 20 Sauerstoffproduktionseinheiten, 75 Beatmungsgeräten, 150 medizinischen Überwachungsmonitoren und 200.000 Packungen Medikamente. Die beiden Staatsoberhäupter sprachen per Telefon, wobei Putin Modi seine Unterstützung in dieser schwierigen Zeit zusicherte und Modi „dem russischen Präsidenten herzlich für die bereitgestellte Hilfe dankte, die größtenteils aus Hightech besteht und im Land sehr gefragt ist“, so der Kreml. Sie sprachen auch darüber, daß der russische Impfstoff Sputnik V nun auch in Indien zugelassen wurde und beide zeigten sich zufrieden, daß der russische Direktinvestitionsfonds eine Vereinbarung mit indischen Unternehmen über die Produktion von 850 Millionen Dosen Sputnik V getroffen hat, deren Herstellung im Mai beginnen soll.

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Mexikanischer und russischer Außenminister unterzeichnen bei Treffen in Moskau weitreichende Abkommen

In einer Zeremonie im russischen Außenministerium unterzeichneten der mexikanische Außenminister Marcelo Ebrard und sein Amtskollege Sergej Lawrow heute eine Reihe umfassender Abkommen, die sich nicht nur auf Mexikos Plan beziehen, den Impfstoff Sputnik V im staatlichen Birmex-Labor zu produzieren, sondern auch auf eine weitreichende Zusammenarbeit in einer Reihe von Bereichen, darunter Wirtschaft und Handel, Luft- und Raumfahrt, Kultur, sowie Wissenschaft und Technologie. Wie beide Minister betonten, würden die Beziehungen zwischen den beiden Ländern immer enger. Auf ihrer gemeinsamen Pressekonferenz berichtete Lawrow: „Wir haben beschlossen, unsere politischen Kontakte zu intensivieren“, einschließlich der Unterzeichnung eines Plans für Ministerialkonsultationen in den Jahren 2021-2024. Ebrard betonte laut einem Kommuniqué des mexikanischen Außenministeriums, daß Mexiko und Rußland „in eine Phase unserer Beziehungen eintreten, die sehr eng ist. Die Pandemie hat uns die Tür geöffnet, um diese Beziehungen zu erweitern und zu vertiefen.“ Lawrow wies darauf hin, daß die Präsidenten Putin und López Obrador „regelmäßig telefonieren“ und hofften, sich persönlich zu treffen, sobald es die epidemiologische Situation erlaube. https://www.gob.mx/sre/prensa/se-fortalece-colaboracion-mexico-rusia

Mexiko ist das einzige Land in Nordamerika, das eine Notfallzulassung für Sputnik V genehmigt hat, und eine Million Mexikaner wurden bereits damit geimpft. Der jetzt vereinbarte Plan sieht vor, daß die staatlichen mexikanischen Birmex-Labors ab Mai oder Juni die Endabfüllung und Verpackung von Sputnik V übernehmen werden. Neben dem Treffen mit Lawrow traf sich Ebrard heute auch mit Vertretern des Russia Direct Investment Fund (RDIF – Russlands Staatsfonds) und mit dem Gamaleya Forschungsinstitut für Epidemiologie und Mikrobiologie, das den Impfstoff herstellt. Die Tageszeitung Economista berichtete über Ebrards Bemerkungen, daß Birmex bereits mit dem RDIF zusammenarbeitet, um eine „Abfüllung in Mexiko“ zu arrangieren, und daß es in naher Zukunft vielleicht eine „volle Produktion (kombiniert) von Sputnik V, oder Sputnik Nr. 2, oder `Sputnik Light‘ geben kann.“ Sputnik Light ist ein Impfstoff zur einmaligen Impfung, an dem Mexiko besonders interessiert ist, da sein Einsatz helfen würde, das nationale Impfprogramm zu beschleunigen und einige der logistischen Probleme zu vermeiden, die mit einer zweimaligen Impfung verbunden sind.

Zu den weiteren Vereinbarungen gehörte die Zusage, die Treffen der gemeinsamen zwischenstaatlichen russisch-mexikanischen Kommission für Wirtschaft, Handel, wissenschaftliche und technologische Zusammenarbeit und Seeschifffahrt möglicherweise schon im Juni wieder aufzunehmen. Sie unterzeichneten auch ein Abkommen über die Zusammenarbeit in der Luft- und Raumfahrt, für die friedliche Erforschung des Weltraums, sowie über die Einrichtung eines russischen Zentrums für Wissenschaft und Kultur in Mexiko-Stadt. Lawrow und Ebrard besprachen Pläne, die sicherzustellen sollen, daß eine große mexikanische Wirtschaftsdelegation am St. Petersburger Forum im Juni teilnimmt, und sie betonten, daß sich ihre Regierungen auf eine globale Agenda geeinigt hätten, die die Achtung der UN-zentrierten internationalen Ordnung, die Achtung des Völkerrechts und des Multilateralismus, die Ablehnung der Einmischung in die inneren Angelegenheiten souveräner Nationen und die Ablehnung von Putschen als Mittel zum Regimewechsel beinhaltet.

Foreign Minister Sergey Lavrov’s statement and replies to media questions at a joint news conference with Secretary of Foreign Affairs of the United Mexican States Marcelo Ebrard following talks, Moscow, April 28, 2021

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Vier Tage dauerte es, bis viele Länder auf Indiens Kampf gegen COVID-19 aufmerksam wurden

Am vorigen Donnerstag gab der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Zhao Lijian, bekannt, daß China mit Indien über Sauerstoffnotversorgung und andere Hilfsgüter in Kontakt stehe. Bis Sonntag wurden 800 Sauerstoffkonzentratoren geschickt und 10.000 weitere sollen innerhalb einer Woche folgen. (Es ist erst einige Monate her, daß Feuergefechte an Chinas und Indiens gemeinsamer Grenze stattfanden, mit all den daraus resultierenden aufgeheizten Kommentaren). In den darauffolgenden Tagen berichtete Chinas englischsprachige Zeitung Global Times dann des öfteren über die fehlende Hilfeleistung von Indiens ehemaligem wichtigsten Verbündeten, den Vereinigten Staaten.

Saudi-Arabien mobilisierte rasch 80 Tonnen flüssigen Sauerstoffs. Sowohl die Vereinigten Arabischen Emirate als auch Singapur arbeiten an der Bereitstellung sauerstofftransportierender Großtanker. Russland schickt diese Woche Flugzeuge mit Hilfsgütern, darunter Sauerstoffgeneratoren und -konzentratoren, sowie Therapeutika. Am Samstag sagte Pakistan Beatmungsgeräte, Schutzanzüge und digitale Röntgengeräte zu. Großbritannien schickte am Sonntag Sauerstoffkonzentratoren und Beatmungsgeräte. Ebenfalls am Sonntag versprachen Frankreich und Deutschland, in den kommenden Tagen Sauerstoff zu senden. Am Montag schloss sich Australien an. Die EU-Exekutive ließ verlautbaren, daß sie sich „bereits mit EU-Ländern abstimmt, die bereit sind, schnell dringend benötigten Sauerstoff und Medikamente bereitzustellen“ – wobei nicht klar ist, was die EU-Exekutive unter „schnell“ versteht.

Am Sonntagnachmittag twitterte Präsident Biden dann, daß „wir entschlossen sind, Indien zu helfen…“, parallel zur Ankündigung des Direktors für Nationale Sicherheit, Jake Sullivan, daß die seit langem geforderte Aufhebung des Verbots von Rohstoffexporten (wie z.B. spezielle Filter, Zellkulturmedien und Bioreaktor-Beutel) aufgehoben werde und Schutzanzüge geschickt würden. Allerdings wurde kein Wort über die zig Millionen Dosen des AstraZeneca-Impfstoffs verloren – die unbenutzt in den USA gehortet werden und nicht einmal für den Gebrauch in den Vereinigten Staaten zugelassen sind.

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Chinesische COVID-19-Impfstoffproduzenten planen Technologietransfer in Entwicklungsländer

Zheng Zhongwei, Direktor des Entwicklungszentrums für Medizinische Wissenschaft und Technologie der Nationalen Gesundheitskommission Chinas, wies gestern auf das Problem hin, dass etwa 5 Milliarden Menschen in der Welt außerhalb Chinas, die von der COVID-19-Pandemie bedroht sind, keinen Zugang zu Impfstoffen haben, „während weitere 1,2 Milliarden Menschen in Gebieten leben, die ebenfalls von der Epidemie bedroht sind – einschließlich die USA, Großbritannien und Europa – Impfstoffe haben.“ Dies brachte Zheng bei der Sitzung zu COVID-19 auf dem diesjährigen Boao-Asien-Forum auf.

Die beiden Top-Manager der chinesischen Impfstoffhersteller Sinovac und CanSinoBIO sagten, dass sie zur Behebung dieses Ungleichgewichts darüber nachdächten, wie sie zumindest einen Teil der für die Impfstoffproduktion benötigten Technologie in die Entwicklungsländer transferieren könnten, berichtet Global Times.

Der Geschäftsführer von CanSinoBIO, Yu Xuefeng, sagte, dass das Unternehmen einen Technologietransfer in einige qualifizierte Länder wie Mexiko und Pakistan in Erwägung ziehe, damit Länder in Südamerika und Zentralasien Impfstoffe bequemer erhalten könnten. Das Unternehmen exportiert bereits halbfertige Impfstoffprodukte nach Brasilien und Mexiko, wo sie vor Ort verpackt werden. (Das „Verpacken“ eines Impfstoffs ist nicht dem Verpacken von Tabletten oder Kapseln vergleichbar, sondern setzt spezielle technologische Anforderungen und geschultes Personal voraus).

Yin Weidong, Geschäftsführer von Sinovac Biotech, äußerte sich entschiedener und kündigte an, seine Firma plane „so schnell wie möglich 10 Länder für den Technologietransfer auszuwählen“, um den Engpass zu überwinden, berichtet Reuters. Sinovac Biotech habe bereits über 60% der 260 Millionen Dosen des bereits produzierten COVID-19-Impfstoffs an Länder außerhalb Chinas geliefert, berichtete er, und produziere mehr als 6 Millionen Dosen COVID-19-Impfstoff pro Tag.

Laut Zheng plant China nun, in diesem Jahr über 3 Milliarden Dosen des COVID-19-Impfstoffs zu produzieren, hofft aber, seine Kapazitäten noch weiter auszubauen, um etwa 5 Milliarden Dosen herstellen zu können. China befindet sich mitten in seinem eigenen Impfprogramm, und es gab Orte im Land, an denen ein Impfstoffmangel dazu geführt hat, dass einige Menschen ihre zweite Impfung nicht rechtzeitig erhalten konnten. Zheng erklärte gestern gegenüber Global Times, dass die derzeitigen Produktionssteigerungen die Knappheit bis Juni entspannen dürften, so daß China durch multilaterale und bilaterale Maßnahmen mehr Menschen international mit Impfdosen versorgen könne.

Am 8. Mai werden bei der internationalen Schiller-Institut/ICLC Internetkonferenz Mitglieder des Komitee für die Coincidentia Oppositorum die Initiativen für ein Weltgesundheitssystem vorstellen.

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