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Internationale Pressemitteilung: Schiller-Institut hält bahnbrechende Konferenz ab

Experten drängen auf ein Gipfeltreffen der Staatschefs der fünf Ständigen Mitglieder des UN- Sicherheitsrates

9. September – Am Wochenende des 5. und 6. September 2020 veranstaltete das Schiller-Institut eine zweitägige internationale Internet-Konferenz mit dem Titel „Kriegstreiberei bis zum Armageddon oder ein neues Paradigma souveräner Nationen, geeint durch die gemeinsamen Ziele der Menschheit?“ Die Eröffnungsrede des ersten von vier Panels hielt Helga Zepp-LaRouche, Präsidentin des Schiller-Instituts, gefolgt von Andrej Kortunow, Generaldirektor des Russian International Affairs Council (RIAC), und anderen hochrangigen Experten. Die vollständige Konferenz und das Programm sind unter folgendem Link zugänglich: https://schillerinstitute.com/de/blog/2020/08/13/conference-war-drive-towards-armageddon-or-a-new-paradigm-among-sovereign-nations-united-by-the-common-aims-of-mankind/

Frau LaRouche sagte in ihrer Eröffnungsrede: „Sollte es der Menschheit gelingen, die gegenwärtige Bedrohung unserer Existenz zu überwinden, müssen von dieser Konferenz und der Mobilisierung von uns nahe stehender Netzwerke in aller Welt entschlossene Schritte ausgehen, um die Welt vom Rand des Abgrunds zurückzuholen – vom Abgrund eines Atomkriegs und damit – und das ist keine Übertreibung – der möglichen Vernichtung der menschlichen Gattung!“

Weiter erklärte Frau Zepp-LaRouche: „Zweck dieser Konferenz des Schiller-Instituts ist es, Konzepte und Lösungen für die gegenwärtige beispiellose Krise vorzulegen. Nie zuvor befanden wir uns in einer derartigen Kombination von Krisen: Einer außer Kontrolle geratenen Pandemie, einer Hungersnot, der größten Wirtschaftskrise seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs, einem drohenden Finanzkollaps und – am gefährlichsten von allen – der Gefahr eines neuen Weltkriegs und nicht zuletzt einer tiefen kulturellen Krise. Wegen des ungeheuren Ausmaßes dieser miteinander verbundenen Krisen kann es nicht für jedes dieser Probleme einzeln eine Lösung geben oder nur ein Teilaspekt behandelt werden.“ Sie forderte alle in ihren Ländern verantwortlichen Politiker auf, „zu ihren besten Traditionen, den erhabensten Ideen ihrer Philosophen und Dichter“ zurückzukehren, um sicherzustellen, daß sofort ein Gipfeltreffen der fünf Ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates (P5) stattfindet und globale Lösungen für die strategische und wirtschaftliche Krise entwickelt.

Generaldirektor Kortunow forderte, die Sicherung des Friedens und die Rüstungskontrolle ganz oben auf die Tagesordnung der Großmächte zu setzen. Er rief dazu auf, daß die „Zivilgesellschaft“ von der politischen Führung mit Nachdruck Rüstungsbeschränkungen und einen Dialog fordern solle. Dr. Edward Lozansky und Martin Sieff von der Amerikanischen Universität in Moskau und der langjährige amerikanische Diplomat James Jatras unterstrichen in ihren Reden die unmittelbare Gefahr eines Atomkrieges und die Dringlichkeit eines sofortigen P5-Gipfels.

William Binney und Kirk Wiebe, beide Whistleblower der National Security Agency (NSA) und ausgewiesene Experten-Analytiker, dokumentierten, wie haltlos die „Russiagate“-Beschuldigungen gegen Präsident Donald Trump waren. Sie zeigten auch, daß ihr für die NSA entwickeltes „ThinThread“-Antiterrorismusprogramm von der korrupten NSA-Führung vor den Anschlägen des 11. September 2001 vorsätzlich deaktiviert worden war – und wenn es eingesetzt worden wäre, wären mit ihm die 9/11-Angriffe „100%ig verhindert worden“. Oberst a.D. Richard H. Black (USA) machte geltend, dass der kürzlich von zwei Oberstleutnants a.D. verbreitete Aufruf zu einem Militärputsch gegen Präsident Trump sowie offene persönliche Angriffe auf Präsident Trump durch ehemalige ranghohe Militärs einen Verstoß gegen den Militärischen Rechtskodex darstellten, und forderte, die Täter strafrechtlich zu verfolgen.

In weiteren Panels kamen führende Wissenschaftler aus der Kernfusions- und Nuklearforschung sowie der Raumfahrt zu Wort. In seinem Vortrag und im Dialog mit dem Publikum ging Dr. Bernard Bigot, der Generaldirektor des Internationalen Thermonuklearen Versuchsreaktors (ITER), auf die Bedeutung der einzigartigen Zusammenarbeit von 35 Nationen beim Bau des ITER ein und lud Jugendliche aus der ganzen Welt ein, sich in diesem kritischen Bereich menschlicher Forschung zu engagieren. Dr. Sergej Pulinez von der Russischen Akademie der Wissenschaften entlarvte den Betrug der „grünen Energie“ und forderte die Regierungen auf, den Weltraum nicht als neuen Kriegsschauplatz, sondern als elektromagnetisches Fenster zur Erde zu nutzen, um den Katastrophenschutz, die Landwirtschaft und die Wettervorhersage zu revolutionieren.

Im Rahmen des Panels „Die Belt and Road Initiative wird zur Weltlandbrücke“ diskutierten Experten aus der Ukraine, Spanien, Deutschland, Italien, Pakistan, Ghana, der Republik Kongo, Südafrika und vielen anderen Ländern über große Infrastrukturprojekte zur wirtschaftlichen Entwicklung, die der verstorbene amerikanische Ökonom und Staatsmann Lyndon LaRouche stets als wichtigste, unverzichtbare „Friedensbrücke“ bezeichnet hatte, um drohende Kriege zu verhindern. Dr. Natalia Witrenko aus der Ukraine, eine ehemalige Parlamentsabgeordnete und Präsidentschaftskandidatin, warnte vor der ernsten Gefahr eines nuklearen dritten Weltkriegs und forderte die Konferenz auf, ein Komitee zur Rettung der Weltzivilisation zu gründen, das von Helga Zepp-LaRouche als hierfür würdigster Person geleitet werden sollte.

Die COVID-19-Pandemie und der weltweite Gesundheitsnotstand wurden von kompetenten Diskussionsteilnehmern unter Leitung von Dr. Joycelyn Elders, der ehemaligen Surgeon General der Vereinigten Staaten, behandelt. Weitere Einzelheiten der Krise und ihre Lösungen wurden in Beiträgen über die globale Hungerkrise und die Lösung der Agrarkrise dargestellt, u.a. von amerikanischen Viehzüchtern und Farmern.

Am Samstag, dem 12. September 2020, werden die ehemaligen NSA-Experten William Binney und Kirk Wiebe auf einem vom LaRouche Political Action Committee (LPAC) veranstalteten Internetforum ihre Sicht auf den Anschlag vom 11. September darlegen. Das Programm trägt den Titel „Die Wahl: Neues Weltparadigma oder neuer Weltkrieg.“ Das Forum beginnt um 20.00 Uhr, MEZ und kann unter https://www.larouchepac.com auf Englisch angesehen werden.

Für weitere Informationen über das Schiller-Institut und die jüngste Konferenz besuchen Sie bitte: https://www.schillerinstitute.com/de.


Petition: Alle Nationen müssen sich zusammentun, um die Pandemie, die wirtschaftliche Depression und die Kriegsgefahr zu stoppen

Die folgende Resolution wurde von Helga Zepp-LaRouche auf einer spanischsprachigen Konferenz des Schiller-Instituts am 15. August 2020 vorgestellt. Sie zirkuliert bereits international.

Wir, die Unterzeichner, unterstützen nachdrücklich den Aufruf des Schiller-Instituts an die Staatschefs der fünf Ständigen Mitglieder des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen (P5), dringend zusammenzukommen, um die Zusammenbruchskrise zu bewältigen, mit der jedes Land auf diesem Planeten konfrontiert ist. Wir sind mit der gleichzeitigen Eskalation mehrerer Krisensituationen konfrontiert: Der außer Kontrolle geratenen Pandemie, dem durch die Pandemie ausgelösten, aber nicht verursachten wirtschaftlichen Zusammenbruch, dem bevorstehenden Kollaps des transatlantischen Finanzsystems und der zunehmenden Gefahr nicht nur eines neuen Kalten Krieges, sondern eines nuklearen Kriegs.

Es wird immer deutlicher, daß Lyndon LaRouches Warnung von 1971 absolut prophetisch war: daß die Politik des Monetarismus die Welt der Gefahr eines neuen Faschismus, einer Depression, von Pandemien und Krieg aussetzen würde.

Als politisch Verantwortliche, Studenten, Geschäftsleute, Arbeiter, Journalisten und einfache Bürger zahlreicher Nationen auf der ganzen Welt, insbesondere des sogenannten unterentwickelten Sektors, rufen wir unsere Regierungen dazu auf, sich für einen P5-Gipfel einzusetzen und seine Ergebnisse aktiv mitzugestalten. Wir schließen uns dem weltweit wachsenden Chor an, um kundzutun, daß wir uns den drohenden Gefahren stellen und rechtzeitig handeln müssen, um das bereits einsetzende Chaos zu stoppen und uns auf Grundsätze zu einigen, die ähnlich dem Westfälischem Frieden des 17. Jahrhunderts die langfristige Überlebensfähigkeit der menschlichen Gattung garantieren können.

Von einem P5-Gipfel könnte die Initialzündung ausgehen, um die Tür zu einem solchen neuen Paradigma zu öffnen, aber andere Nationen, insbesondere die des Südens, müssen ebenfalls einen Platz am Tisch der Politikgestaltung haben.

Wir schließen unsere Stimme denjenigen an, die ein Gipfeltreffen fordern, um Maßnahmen wie diese zu beschließen:

  • Einen Mechanismus zur Lösung aller internationalen Probleme durch Dialog und Diplomatie.
  • Ein neues Bretton-Woods-System, wie es von Franklin D. Roosevelt beabsichtigt und von Lyndon LaRouche weiter ausgearbeitet wurde. Ausdrückliches Ziel muß die Beseitigung von Armut und Unterentwicklung der sogenannten Entwicklungsländer sein, angefangen mit modernen Gesundheitssystemen in allen Ländern der Welt.
  • Eine Vereinbarung, das Programm „Die Neue Seidenstraße wird zur Weltlandbrücke“ zur Grundlage zu machen, um den modernsten Standard infrastruktureller und industrieller Entwicklung in allen Ländern der Erde zu schaffen.
  • Eine neue Sicherheitsarchitektur auf der Grundlage der gemeinsamen wirtschaftlichen Interessen der Weltgemeinschaft, die das Sicherheitsinteresse jeder einzelnen Nation berücksichtigt. Es muß Schluß sein mit Farbrevolutionen und Destabilisierungen, die vom britischen Empire und seinen bankrotten Finanzinteressen gegen mißliebige Regierungen inszeniert werden – wozu auch die versuchte Destabilisierung der Regierungen von Donald Trump, Xi Jinping, und Wladimir Putin zählt.
  • Internationale Zusammenarbeit an einem Crash-Programm für die Kernfusionstechnologie, internationale Weltraumzusammenarbeit für den Bau eines Monddorfes und einer Stadt auf dem Mars sowie Zusammenarbeit in den Biowissenschaften.
  • Ein Abkommen zur Einleitung eines wahren Dialogs der Kulturen, in dem sich jede Kultur dazu verpflichtet, die besten Traditionen und universellen Beiträge der anderen kennenzulernen, um die Grundlage für Frieden, Völkerverständigung und eine neue weltweite Renaissance zu schaffen.

Wir wünschen uns eine möglichst breite Beteiligung an der bevorstehenden internationalen Konferenz des Schiller-Instituts „Kriegstreiberei bis zum Armageddon oder ein neues Paradigma souveräner Nationen, geeint durch die gemeinsamen Ziele der Menschheit?“, die vom 5. bis 6. September über das Internet stattfinden wird.


Konferenzhöhepunkte: Die Geopolitik überwinden: Warum ein P5-Gipfel jetzt dringend notwendig ist

Helga Zepp-LaRouche (Deutschland), Gründerin und Präsidentin des Schiller-Instituts

Lyndon LaRouche (1922-2019): Rede Schiller-Institut Labor-Day Konferenz, 2000

Andrej Kortunow (Rußland), Generaldirektor des russischen Rates für internationale Angelegenheiten

Oberst Richard H. Black (USA a.D.), ehemaliger Leiter der Strafrechtsabteilung der Armee im Pentagon; ehemaliger Staatssenator, Virginia

Kirk Wiebe (USA), ehemaliger leitender Analyst, Nationale Sicherheitsbehörde (NSA)

William Binney (USA), ehemaliger Technischer Direktor, Nationale Sicherheitsbehörde (NSA)


Dialog mit Helga Zepp-LaRouche: Beendet das Zeitalter der Barbarei!

Heute, wo sich die Zivilisation am Rande eines Abgrunds verschiedener gleichzeitiger Krisen befindet, ist ein Gipfeltreffen der Großmächte, verbunden mit einer ernsthaften, realistischen Diskussion darüber, warum Krieg kein Mittel der Auseinandersetzung mehr sein darf, unerläßlich, wenn wir das Zeitalter der Barbarei beenden wollen. Helga Zepp-LaRouche bezeichnete in ihrem wöchentlichen Dialog die Aussage von Präsident Trump, daß er mit Rußland über einen neuen Atomwaffenpakt spreche, als wichtigen Hinweis, daß die dafür notwendige Gesprächsebene durchaus vorhanden sei. Sie verwies auch auf die Äußerungen im Zusammenhang mit dem 75. Jahrestag des amerikanischen Atombombenabwurfs in Japan als ein Zeichen dafür, daß es vernünftige Kreise gebe, die aktiv der Gefahr eines Atomkrieges ein Ende setzen wollen.

Diese Frage sei auch ein wichtiges Anliegen ihres Ehemannes Lyndon LaRouche gewesen, der 1995 überzeugend darstellte, daß es keinen militärischen Grund für den Einsatz von Atomwaffen gegen Japan gegeben habe. Vielmehr nannte LaRouche den bösartigen Bertrand Russell als die eigentliche Kraft hinter der Befürwortung eines Atomkriegs. Für Russell war die Androhung mit nuklearer Auslöschung ein notwendiges Element, um die Sowjetunion und jeden anderen souveränen Nationalstaat zu zwingen, sich der vom britischen Empire diktierten Weltordnung zu unterwerfen.

Die heutigen Russellschen imperialen Kräfte drohen Rußland und China mit Krieg, da ihr Imperium zerfällt und ihre Putschversuche zur Ausschaltung von Präsident Trump von Tag zu Tag offensichtlicher werden. Zepp-LaRouche forderte die Zuschauer auf, sich unserer Mobilisierung für eine internationale Internet-Konferenz am 5. und 6. September anzuschließen, um das Klima zu schaffen, in dem ein Gipfel der fünf Ständigen Mitglieder des Sicherheitsrates (P5) noch vor den US-Wahlen stattfinden kann.


Internationale LaRouche Jugendbewegung ruft zur Rehabilitierung von Lyndon LaRouche auf

Ein Chor verschiedener Stimmen antwortet auf den Aufruf von Theo Mitchell, ehemaliger Staatssenator von South Carolina, was getan werden kann, um Lyndon LaRouche zu rehabilitieren und das weltweit grassierende Unrecht zu korrigieren. Führungspersönlichkeiten der Internationalen LaRouche Jugendbewegung sprachen auf der Konferenz des Schiller-Instituts am 27. Juni über die dringende Notwendigkeit, eine neue Generation von Führungskräften dazu zu begeistern, auf der Ebene von Lyndon und Helga LaRouche zu denken.

Petition: LaRouche rehabilitieren


Universität von Alabama auf Platz 1 der Covid-19-Infektionen

29. August 2020 – Die University of Alabama ist in der COVID-19-Rangliste der großen amerikanischen Universitäten auf Platz 1 geklettert. Der Campus in Tuscaloosa übersprang nach nur neun Vorlesungstagen die 1.000er-Marke und liegt nun bei insgesamt 1.063 Infektionen. Wenn die von CNN gemeldete Zahl von derzeit etwa 8.700 Fällen für alle US-Colleges und Universitäten korrekt ist, dann hat dieser eine Campus etwa 12% der bekannten Covid-19-Fälle aller Universitäten des Landes.
Der Tuscaloosa-Campus war vor einigen Monaten durch „Covid“-Partys in die Schlagzeilen geraten, an denen mindestens ein mit Covid-19 infizierter Student teilnehmen mußte. Die anderen Studenten legten Geld in einen Topf, wobei der erste Neuinfizierte zum Gewinner erklärt wurde.
In den ersten sechs Vorlesungstagen wurden auf dem Campus 90 Infektionen pro Tag erreicht, eine Zahl, die zuletzt auf 160 pro Tag angestiegen ist. Geht man von einer Verzögerung von etwa 4-5 Tagen von der Infektion zu Symptomen und Testergebnissen aus, dürfte der rapide Anstieg am Wochenende des 22.-23. August erfolgt sein. Jetzt wurden auf Anordnung von Bürgermeister Walt Maddox alle Bars in der Stadt geschlossen. Parallel dazu hat die Universität ein Verbot für alle privaten Veranstaltungen außerhalb des Unterrichts erlassen und alle Gemeinschaftsbereiche von Schlafsälen, Burschenschaften und anderen Einrichtungen geschlossen. Man hofft, so die Zahl der Neuinfektionen wieder senken zu können – es sei denn, das Scheunentor wurde zu spät geschlossen.


Russischer UN-Botschafter bietet internationale Zusammenarbeit bei COVID-19-Impfstoffen an

Wassili Nebensja, Rußlands Botschafter bei den Vereinten Nationen, sagte vor dem UN-Sicherheitsrat: „Wir sind bereit, mit allen interessierten Partnern international bei der Entwicklung und Herstellung von Impfstoffen und Behandlungsmethoden zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, daß wir eine koordinierte, globale Antwort auf die Ausbreitung von Covid-19 und einen gemeinsamen Sieg über die Pandemie erreichen.“ Kurz zuvor hatte Rußland die Zulassung seines „Sputnik-V“-Impfstoffs bekanntgegeben. Klinische Studien, so Nebensja laut Russia Today, hätten gezeigt, daß der Impfstoff sowohl sicher als auch hochwirksam sei. Darüber hinaus würden in Rußland noch weitere „vielversprechende“ Impfstoffe entwickelt.

Russia Today kommentierte: „Einige westliche Regierungen haben die russische Leistung verunglimpft, indem sie Beweise für die Sicherheit des Impfstoffs verlangten, während ihre eigenen pharmazeutischen Unternehmen absolute Immunität vor Haftungsklagen wegen potentieller Nebenwirkungen verlangen.“


Für eine „Rooseveltsche“ Lösung der Existenzkrise der Menschheit

2. Juli – Der 4. Juli, der Jahrestag der Unterzeichnung der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung, läßt sich am besten dadurch begehen, daß wir den Geist dieses universellen Dokuments in die Zukunft übertragen, um ein dringendes Gipfeltreffen der führenden Politiker der Welt im Sinne des New Deal und der Politik der guten Nachbarschaft des amerikanischen Staatsmannes Franklin Delano Roosevelt (FDR) einzuberufen. In ihrem wöchentlichen Webcast griff die Gründerin und Präsidentin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, gestern die Ankündigung des britischen Premierministers Boris Johnson auf, daß seine Regierung eine Wirtschaftspolitik im Stile von Roosevelts New Deal betreiben wolle, indem sie erklärte:

„Wenn es Boris Johnson [mit dem New-Deal-Ansatz] ernst wäre und er sofort einer Teilnahme an dem von Putin geforderten Gipfel zustimmen und er darauf pochen würde, daß der New Deal in der Tradition Franklin D. Roosevelts zum Thema eines solchen P5-Gipfels gemacht wird, dann könnte er ernst genommen werden, und es wäre tatsächlich ein nützlicher Beitrag.“

Es besteht kaum Zweifel daran, daß ein solcher Ansatz vom chinesischen Präsidenten Xi Jinping begrüßt würde, denn er erklärte bereits bei einem Besuch in den USA 2016 vor Geschäftsleuten in Seattle: „In meinen jungen Jahren… habe ich mich für die Lebensgeschichte und das Denken von Washington, Abraham Lincoln, Franklin Roosevelt und anderen amerikanischen Staatsmännern interessiert.“

Gleiches gilt für den russischen Präsidenten Wladimir Putin, der sich bei seiner Forderung nach einer neuen, globalen Sicherheitsarchitektur in seiner berühmten Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2007 auf FDRs Politik nach dem Zweiten Weltkrieg bezog: „Es ist bekannt, daß das Feld der internationalen Sicherheit weit über Fragen der militärischen und politischen Stabilität hinausgeht. Es geht um die Stabilität der Weltwirtschaft, die Überwindung der Armut, wirtschaftliche Sicherheit und einen Dialog der Kulturen. Dieser allumfassende, unteilbare Charakter der Sicherheit drückt sich in dem grundlegenden Prinzip aus, daß ,die Sicherheit eines jeden, die Sicherheit aller ist‘. Franklin Roosevelt formulierte es in den ersten Tagen nach Beginn des Zweiten Weltkriegs folgendermaßen: ,Wenn der Frieden irgendwo gebrochen wurde, ist der Frieden aller Länder überall in Gefahr‘. Diese Worte sind auch heute noch aktuell.“

Präsident Trump hat sich bei zahlreichen Gelegenheiten ebenfalls direkt auf FDR bezogen, unter anderem bei seiner Siegesrede in der Wahlnacht 2016, als er feststellte: „Die vergessenen Männer und Frauen unseres Landes werden nicht länger vergessen sein.“ Präsident Trumps führenden Rolle bei einem solchen internationalen Gipfeltreffen wäre auch die perfekte Erwiderung auf die von London ausgehenden Bemühungen, ihn seines Amtes zu entheben – entweder aktuell mit frei erfundenen Skandalen (wie dem absurden russischen „Kopfgeld“-Schwindel) oder indem man Trump die Schuld an der Wirtschafts- und Coronakrise gibt, die tatsächlich durch die jahrzehntelange britische Politik der wirtschaftlichen Plünderung verursacht wurde.

Genauso besteht kein Zweifel daran, daß die globale systemische Zusammenbruchskrise ein solches Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs dringend erforderlich macht. Es ist gleichgültig, in welchem Rahmen es stattfindet – als Vier-Mächte-Treffen der USA, Chinas, Russlands und Indiens, wie Lyndon LaRouche lange forderte, oder als Treffen der fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats, wie Putin es forderte – entscheidend ist, daß der Übergang zu einem Neuen Paradigma des Weltfriedens auf der Grundlage weltweiter Wirtschaftsentwicklung auf der Tagesordnung steht.


Wang Yi fordert in Frankreich eine „Gesundheitsgemeinschaft für die gesamte Menschheit“.

29. August 2020 – Der chinesische Außenminister Wang Yi traf gestern im Rahmen seiner Europareise in Frankreich ein, wo er mit dem französischen Präsidenten Macron zusammenkam. Sein Besuch in Frankreich ist angesichts der Position Frankreichs in der EU besonders wichtig, zu der China seine Beziehung ebenfalls verbessern will. Frankreich hatte im Vorfeld angedeutet, daß es (auf Druck der USA) die Präsenz von Huawei in Frankreich in den nächsten Jahren auslaufen lassen würde.
China Daily berichtete: „Die dringende Aufgabe bestehe laut Wang jetzt darin, den bilateralen Austausch in allen Bereichen geordnet wieder aufzunehmen, während die notwendigen COVID-19-Schutzmaßnahmen beibehalten werden, einschließlich einer verstärkten Koordination und Zusammenarbeit bei der Erforschung und Entwicklung von COVID-19-Medikamenten und Impfstoffen sowie bei der Prävention künftiger Pandemien, um die Pandemie sobald wie möglich zu überwinden und einen positiven Beitrag zur Schaffung einer Gesundheitsgemeinschaft für die gesamte Menschheit zu leisten“.
Wang sagte, beide Seiten sollten die WHO bei der Koordinierung der globalen COVID-19-Maßnahmen weiterhin nachdrücklich unterstützen und sich der Politisierung der Pandemie widersetzen.
Vor seinem Besuch in Paris war Wang Yi in Norwegen, wo über die Möglichkeit eines Freihandelsabkommen diskutiert wird. Die chinesisch-norwegischen Beziehungen waren etwas abgekühlt, seit Norwegen dem chinesischen Dissidenten Liu Xiaobo 2010 den Friedensnobelpreis verliehen hatte. Aber die jetzigen Gespräche waren herzlich, und Wang Yi gab im Anschluss eine durchaus optimistische Pressekonferenz.
Wang Yi beendet seine Europareise in Berlin. Ein Treffen mit Angela Merkel ist jedoch nicht geplant. Eine Gruppe von China-Hassern von der Inter-Parliamentary Alliance on China (IPAC) hat Außenminister Heiko Maas schriftlich aufgefordert, China auf die Lage der Uiguren und in Hongkong anzusprechen. Das Schreiben ist von Margarete Bause (Grüne), Gyde Jense (FDP) und Michael Brand (CDU) unterzeichnet. 


Indischer Ökonom: USA und China müssen armen Ländern bei Corona-Pandemie helfen!

Raghuram Rajan, früherer Gouverneur der Reserve Bank of India (2003) und von 2003-2006 Forschungsdirketor und Chefökonom beim IWF, rief die USA und China dazu auf, bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie zusammenzuarbeiten und zusammen auch den Entwicklungsländern die nötigen Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Bei einer Konferenz in Singapur (23.-24.7.) erläuterte er, daß Entwicklungsländer exteme Schwierigkeiten hätten, wenn es ihnen nicht sogar völlig unmöglich ist, Kredite zu bekommen, um 5% ihres Bruttoinlandsproduktes für die Bekämpfung des Virus und von Hunger einsetzen zu können. Manche Industrieländer hätten bisher 20% ihres viel größeren BIP’s in der Pandemie eingesetzt.

Rajam betonte, diese wirklich benötigte Hilfe müsse „von den zwei wichtigsten Ländern der Welt kommen – China und den USA.“ Es gebe eine „enorme Rolle für globale Führung“. „Das muß von beiden Seiten kommen … und hoffentlich können andere Länder, die kleineren Demokratien der Welt, Druck ausüben, damit die beiden in einen Dialog eintreten.“

Helga Zepp-LaRouche schreibt in ihrem jüngsten Artikel:

„Jedem denkenden Menschen muß klar sein, daß die Zukunft der ganzen Welt ganz wesentlich davon abhängen wird, ob die USA auf den unvermeidlichen Aufstieg Chinas mit dem aussichtslosen Versuch reagieren wird, diese Entwicklung zu unterbinden, was nur zum Dritten Weltkrieg führen kann, oder ob die beiden größten Ökonomien der Welt ihre Potentiale zusammenbringen, um gemeinsam mit dem Rest der Welt die großen Herausforderungen wie Pandemie, Wirtschaftskrise, Welthunger und Armut zu bekämpfen. Der gefährlichen Hetzkampagne Pompeos gegen China muß eine klare Abfuhr erteilt werden.“

Und man muß hinzufügen: auch die üblen Propagandahetzkampagnen gegen China in Deutschland, zu deren Sprachrohr sich u.a. die BILD-Zeitung macht, müssen beendet werden. Die Welt braucht produktive Lösungen!


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