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Gabun verpfändet seine Zukunft für `Kohlenstoff-Zertifikate‘

Die ansonsten unscheinbare Nation Gabun hat letzte Woche Geschichte geschrieben, als das erste afrikanische Land, das für den Erhalt seines Regenwaldes „bezahlt“ wird. Am Ende eines mühsamen, vierjährigen Prozesses der „Anpassung“ hat die norwegische Regierung am 24. Juni eine Überweisung in Höhe von 17 Millionen US-Dollar ausgezahlt, wobei die fantastische Summe von weiteren 150 Millionen Dollar noch in der Schwebe ist. Die Zahlung wurde im Rahmen der von der UN initiierten Central African Forest Initiative (CAFI; Zentralafrikanische Regenwald-Initiative) geleistet. Obwohl es technisch gesehen kein Teil des von UN-Klimazar Mark Carney überbewerteten „Klimaausgleichs“-Programms ist, bietet dieser Deal einen Einblick in den Prozess und wird wahrscheinlich zukünftig als Modell dienen.

Im Juni 2017 unterzeichnete Gabun im Rahmen des CAFI-Programms eine Absichtserklärung mit Norwegen und dem Multi Partner Trust Fund des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen, in der Gabun zustimmte, seine Treibhausgasemissionen um 50 % unter das Niveau von 2005 zu senken und eine Reihe von „Meilensteinen“ zu erfüllen – was letztendlich dazu führte, dass Gabun 13 „Nationalparks“ schuf – die den größten Teil seiner Landfläche defacto abriegeln und den Holzeinschlag und den Zugang zu anderen Ressourcen verbieten. Erst am Ende des langen Prozesses soll Gabun bezahlt werden. Dieser letzte „Meilenstein“ – oder eher „Mühlstein“ – wurde 2019 mit einer Ankündigung auf dem Climate Action Summit in New York verabschiedet. Für all seine Bemühungen und Opfer würde Gabun in den nächsten 10 Jahren 150 Millionen Dollar erhalten (vorausgesetzt, es hält sich weiterhin an die Auflagen). Die Zahlung von 17 Millionen Dollar am vergangenen Donnerstag war der erste Hinweis darauf, daß die jahrelangen Opfer überhaupt etwas wert sind.

Die CAFI wurde 2015 gegründet und brachte europäische Regierungen, insbesondere Norwegen, Frankreich, Deutschland und Großbritannien, zusammen mit sechs zentralafrikanischen (Regenwald-)Ländern: Gabun, Äquatorialguinea, der Zentralafrikanischen Republik, Kamerun und den beiden „Kongos“. Der „Grundgedanke“ hinter CAFI war die Reduzierung von Kohlenstoffemissionen. Im Jahr zuvor hatte Norwegen ein Abkommen unterzeichnet, das Liberia 150 Millionen Dollar versprach, ein Modell, das CAFI dann auf den mittleren Teil des gesamten Kontinents ausweitete. Im Jahr 2019, zeitgleich mit der Unterzeichnung Gabuns in New York, wurde in Paris ein ähnliches Abkommen im Wert von 65 Millionen Dollar – zwischen Frankreich und der Republik Kongo – bekanntgegeben. Wahrscheinlich gibt es ähnliche Bestrebungen in Südamerika und dem Indopazifik, den anderen „Regenwaldregionen“ der Welt, die es zu untersuchen gilt.

Allerdings ist die Idee, dass Afrika seine Kohlenstoffemissionen reduzieren müsse, schon auf den ersten Blick eine Farce, etwas, das den afrikanischen Führern langsam dämmert, da immer mehr Beweise für diese Art der Ausbeutung auftauchen. Afrikas gesamte Treibhausgasemissionen machen gerade einmal 4% der globalen Gesamtemissionen aus, doch CAFI nutzte dieses globale Mantra, um diese sechs LNI-Länder (Low National Income; niedriges Durchschnittseinkommen) davon zu überzeugen, ihre Zukunft mit dem Versprechen von lediglich ein paar Cent zu verpfänden.

Die andere versteckte Kraft, die hier im Spiel ist, ist der schwer fassbare „Kohlenstoffmarkt“. Norwegen, dem die gabunischen Wälder nun für die nächsten zehn Jahre „gehören“, hat nun eine Menge an Kohlenstoff-Ausgleichs-Zertifikaten, die dem dreifachen nationalen Ausstoß des gesamten Vereinigten Königreichs entspricht. (Der Gabun-Deal wird dafür gefeiert, daß er einen „Mindestpreis für Kohlenstoff“ von $10 pro zertifizierter Tonne festlegt). Könnte Norwegen zum Beispiel – irgendwann in der Zukunft – diesen „Vermögenswert“ (oder ein darauf basierendes Derivat) zum Verkauf anbieten, um ihn an eine kohlenstoffverschmutzende Fluggesellschaft oder Stahlgießerei zu verkaufen? Wenn es dies täte und einen höheren Preis dafür bekäme, würde Gabun etwas von den Gewinnen sehen?

Das sind die Fragen, die Mark Carney und seinen Freunden im schweizerischen Davos, derzeit auf den Nägeln brennen. Das Gewicht könnte sie noch in die Hölle hinabziehen.


Henry Jackson Gesellschaft: Großbritannien sollte Führungsrolle gegen `Russische Aggression‘ zeigen

Die NATO gehe nicht ausreichend gegen die „russische Aggression“ vor. Diese sei außer Kontrolle geraten, und Großbritannien müsse innerhalb des NATO-Konstrukts die Führung übernehmen, um ihr entgegenzuwirken. So schreibt der Mitarbeiter der Henry Jackson Society, Robert Clarke, in einem am 23. Juni im {UK Defence Journal} veröffentlichten Artikel, der offenbar kurz vor dem Zwischenfall mit der HMS Defender am selben Tag geschrieben wurde. Clarke behauptet, daß Rußland mit den Einschränkungen, die es für einige Gewässer des Schwarzen Meeres um die Halbinsel Krim und das Asowsche Meer verhängt hat, daran arbeite, die Ukraine von der NATO zu isolieren. „Großbritannien tut das Richtige, indem es die Seepatrouillen in dieser immer wichtiger werdenden Region erhöht, da {HMS Defender} zusammen mit der niederländischen Fregatte {HNLMS Evertsen} der von Großbritannien geführten Carrier Strike Group in den kommenden Tagen zur Unterstützung des NATO-Verbündeten Ukraine im Schwarzen Meer patrouillieren wird“, schreibt Clarke. Seiner Ansicht nach, so scheint es, ist die Ukraine bereits ein Mitglied der NATO.

Angesichts des jüngsten Verhaltens Rußlands „sollte das Vereinigte Königreich versuchen, die Schwarzmeerregion als geostrategische Priorität einzubeziehen. Dazu müssen gemeinsame Seepatrouillen sowohl mit ukrainischen als auch mit NATO-Verbündeten gehören. Die gemeinsame Patrouille mit der niederländischen Fregatte {HNLMS} Evertsen in den kommenden Tagen ist ein gutes Beispiel für dieses bilaterale Engagement“, schreibt Clarke. „Darauf aufbauend sollte Großbritannien eine dauerhaftere und konsequentere Führungspräsenz entwickeln, letztlich im Rahmen der NATO. Sowohl die französische als auch die niederländische Marine wurden kürzlich ins Schwarze Meer entsandt oder werden es demnächst, wobei die Türkei darüber hinaus ein wichtiger regionaler Akteur und enger NATO-Verbündeter ist.“

Clarke fasst zusammen: „Da der Einsatz der Carrier Strike Group unter britischer Führung die Vision eines globalen Großbritanniens („Global Britain“) als herausragende europäische Seemacht erfüllt, muss sich die Aufmerksamkeit Großbritanniens und der NATO auf diese strategische Ecke Südeuropas richten, um einem zunehmend selbstbewussten und ermutigten Rußland entgegenzutreten.“ Artikel im UK Defence Journal lesen


Internetseminar des Schiller-Instituts am 3. März

Dieses interaktive Seminar des Schiller-Instituts mit dem Titel „Die Alternative zu Konfrontation mit Rußland und China: Kooperation bei Kernfusion und Weltraumfahrt!“ fand am Mittwoch, den 3. März 2021 statt.

Die Internetseminare des Schiller-Instituts finden jeweils am ersten Mittwoch im Monat statt. Auf www.schillerinstitute.com/de finden Sie andere Seminare und Konferenzen sowie Informationen zur Anmeldung für künftige Seminare/ Konferenzen.

Rednerliste:

• Helga Zepp-LaRouche, Vorsitzende des Schiller-Instituts: „Houston, wir können Euer Problem lösen!“

• Prof. Wilfried Schreiber, Prof. Dr. sc. oec. et Dr. Phil., Senior Research Fellow am WeltTrends Institut für Internationale Politik in Potsdam: „Strategische Implikationen der Reorientierung auf den Indo-Pazifischen Raum durch die USA und Rußland“

• Werner Zuse, Europäische Landwirtekommission im Schiller- Institut: „Great Reset und Green Deal: Auswirkungen auf Landwirtschaft und Welternährungslage“

• Dr. Wolfgang Lillge: „Der Wettlauf mit der Zeit: Vakzine für alle Nationen“

• Jaqueline Myrrhe, Journalistin für Weltraumfahrt: „Drei Mars-Missionen im Februar weisen in die Zukunft“


Webcast: US-Winter-Blackouts zeigen Desaster der Energiewende

In ihrem wöchentlichen Dialog warnte Helga Zepp-LaRouche, die völlig unnötigen Todesfälle und die Notlage vieler Menschen in Texas und anderen US-Bundesstaaten aufgrund des heftigen Wintereinbruchs seien ein Vorgeschmack auf das, was passieren wird, wenn der Great Reset und sein Green New Deal nicht gestoppt werden. Diese Todesfälle seien nicht das Ergebnis einer „Naturkatastrophe“, sondern eine Warnung, wie die Zukunft aussehen wird, wenn der Ausstieg aus Kohle und Kernkraft nicht rückgängig gemacht werde. Der neue englische EIR-Sonderbericht „Der große Sprung rückwärts“ (The Great Leap Backward: LaRouche Exposes the Green New Deal https://store.larouchepub.com/product-p/eirsp-2021-1-0-0.htm) enthält sowohl eine Analyse der Gefahren, die sich direkt aus der grünen Agenda ergeben, als auch eine Alternative, die auf den wissenschaftlichen Ideen von Lyndon LaRouche basiert.

Sie ging auch darauf ein, wie der Feldzug gegen Rußland und China die Menschheit der Gefahr eines Atomkrieges aussetzt – und das in einer Zeit, wo Kooperation nicht nur zwingend notwendig, sondern auch möglich ist. Wenn die NATO wegen der hochgespielten Nawalny-Affäre auf Sanktionen gegen Rußland besteht, sollten Mitgliedsstaaten wie Deutschland, Frankreich und Italien die NATO verlassen. In ähnlicher Weise zeigt die Unfähigkeit der Europäischen Union, ihre Bürger rechtzeitig mit COVID-19-Impfstoffen zu versorgen, erneut, daß supranationale Institutionen dieser Art nicht in der Lage sind, für die Bedürfnisse der Bürger einzustehen. Das gleiche Versagen zeigt sich auch in den vorhersehbaren verheerenden Folgen eines europäischen Green New Deal, der zu einem Zusammenbruch des europäischen Energieverbundnetzes führen könnte.

Sie stellte der desaströsen wirtschaftlichen und strategischen Politik der transatlantischen Welt die optimistische Perspektive der drei gleichzeitigen Marsmissionen entgegen. Die Tatsache, daß die Vereinigten Arabischen Emirate ihr Raumfahrtprogramm erst vor sechs Jahren begonnen haben, läßt hoffen, daß auch viele andere Länder mit internationaler wissenschaftlicher Unterstützung die friedliche Erforschung unseres Universums zum Vorteil aller vorantreiben können.


Helga Zepp-LaRouche lädt Sie ein!

Für das Gemeinwohl aller, statt dem Nutzen Weniger!

Internationale Schiller-Institut/ICLC Internetkonferenz, 26. und 27. Juni 2021

Zur Anmeldung →


Webcast: Wir sitzen auf einem Pulverfass – es geht nicht nur um Wahlbetrug

In ihrem wöchentlichen Dialog beleuchtete Helga Zepp-LaRouche die Ereignisse des 6. Januar im Kapitol von Washington und gab den Zuschauern einen Überblick über die strategische Lage, wie man sie in den Mainstream-Medien oder von sogenannten Experten nie zu hören bekommt. Sie räumte mit der Behauptung auf, die Ereignisse dieses Tages seien das Ergebnis der Entfesselung eines „faschistischen Mobs“ durch Trump, und sagte stattdessen, der Vorfall sei eine Art „Reichstagsbrand“ gewesen – ein Vorwand für einen faschistischen Putsch, um den „Großen Reset“ durchzusetzen. Überdies diente dies als Rechtfertigung für die Zensur des Präsidenten und seiner Anhänger durch die Sozialen Medien/Big Tech – ein Versuch, jeden zu kriminalisieren, der sich gegen die Absichten einer ankommenden Biden-Regierung ausspricht.

Währenddessen eskaliert US-Außenminister Pompeo die Kriegsgefahr an vier Brennpunkten –Jemen, Kuba, Iran und Taiwan –, um den Westen in geopolitische Konfrontationen zu verwickeln. Die Welt sitzt auf einem Pulverfass und steht vor einer sich beschleunigenden finanziellen Desintegration, die nur zu überwinden ist, wenn man auf eine höhere Ebene blickt, von der aus die gegenwärtigen Krisen entstanden sind. Dies ist die Methode, die hinter der Gründung des Komitees des Zusammenfalls der Gegensätze steht, das Helga Zepp-LaRouche mit dem Ziel initiierte, ein neues Paradigma für die Menschheit zu schaffen.


Konferenz: „Die Welt nach den US-Wahlen- Eine Welt auf der Basis von Vernunft schaffen“

Panel 1 (Samstag, 12. Dezember, 15.00 Uhr MEZ):

„Zusammen kämpfen oder einzeln untergehen“ – Freie und souveräne Republiken oder digitale Diktatur?

Dennis Speed (Moderator): Begrüßung

Helga Zepp-LaRouche, Gründerin und Präsidentin des internationalen Schiller-Instituts: Einleitung

Marino Elsevyf (Dominikanische Republik), Rechtsanwalt; Mitglied des Internationalen Martin-Luther-King-Tribunals 1995: Bericht über die Internationale Untersuchungskommission zur Wahrheitsfindung über Wahlen (International Investigative Commission for Truth in Elections)

David Meiswinkle (Vereinigte Staaten): Rechtsanwalt im Bundesstaat New Jersey: Bericht über die Internationale Untersuchungskommission zur Wahrheitsfindung über Wahlen (International Investigative Commission for Truth in Elections)

Viktor Dedaj (Frankreich), Bürger(rechts)journalist, „Die Kreuzigung von Julian Assange: Ein Journalist für Wahrheit und Frieden“

Harley Schlanger (USA), Vorstandsmitglied Schiller Institute (USA): „Was sind die Prinzipien und Fakten der jüngsten US-Wahlen?“

David Christie (USA): „Die digitale Diktatur des britischen Imperiums: Zensur und soziale Massenkontrolle“

Frage-Antwort-Runde

Panel 2 (Samstag, 12. Dezember, 19.00 Uhr MEZ):

Der Gefahr des Dritten Weltkriegs entkommen – Eine Friedensordnung auf der Grundlage der gemeinsamen Ziele der Menschheit.

Moderator: Jason Ross, wissenschaftlicher Berater des Schiller-Instituts

Helga Zepp-LaRouche, Gründerin und Präsidentin des Schiller-Instituts

Dr. Yan Wang, Global Development Policy Center, Boston University: „Über Wirtschaftshilfe hinaus gehen: Die Belt and Road Initiative and Schuldenfragen“

Marcelo Muñoz (Spanien), Gründer und emeritierter Präsident von Cátedra China, Vorstand der spanischen Geschäftsleute in China: „China und die USA: Realität und Konfrontation oder Kooperation?“

Dr. Ole Doering (Deutschland), Sinologe und Philosoph, Berlin: „Harmonie als Übereinstimmung – Frieden als  Balance. Gelingt uns eine Symphonie mit Chinas philosophischer Kultur?“

Prof. Emmanuel Dupuy (Frankreich), Gründer und Präsident Institute of European Prospective and Security (IPSE): „Was bei der laufenden Erneuerung der Nukleardoktrinen und ballistischen Verträge auf dem Spiel steht: Welche Agenda für die europäischen Länder im Kontext einer strategischen Autonomie Europas.“

Oberst a.D. Richard Black (USA), ehemaliger Leiter der Strafrechtsabteilung der Armee im Pentagon; ehemaliger Bundesstaatssenator, Virginia: „Die NATO muß aufgelöst werden“

Frage-Antwort-Runde

Paul Gallagher (USA), Executive Intelligence Review: „LaRouches Neues Bretton Woods und die Zentralbanken: auf dieser Welt gibt es nicht genug Platz für beide.“

Marc-Gabriel Draghi (Frankreich), Wirtschaftswissenschaftler: „Geordnete Schuldenstreichung: Historische Präzedenzfälle und gegenwärtige Relevanz.“

Frage-Antwort-Runde

Panel 3: (Sonntag, 13.12., 15.00 Uhr MEZ)

Überwindung der Weltgesundheitskrise und der Hungerpandemie – Denken auf der Ebene der Coincidentia Oppositorum

Moderator: Dennis Speed

Phillip Tsokolibane, Vorsitzender der LaRouche-Bewegung in Südafrika

Fouad Al-Ghaffari, (Saana, Jemen), Vorsitzender des Beratenden Komitees für die Koordinierung mit den BRICS-Staaten: Grußbotschaft

Helga Zepp-LaRouche, Gründerin und Präsidentin des Schiller-Instituts: „Die Rolle des Komitees der Coincidentia Oppositorum“

Dr. Jocelyn Elders (USA), ehemalige Surgeon General der Vereinigten Staaten

Peter Clegg (USA), Brigadegeneral

Führende Mitglieder des Komitees Coincidentia Oppositorum:

  • Dr. Walter Faggett
  • Dr. Don Jones
  • Dr. Virginia Caine
  • Dr. Khadija Lang

Jason Ross (USA), wissenschaftlicher Berater des Schiller-Instituts und Daniel Burke: „Cusas Methode: Der Zusammenfall der Gegensätze (Coincidentia Oppositorum)“

Hon. Joseph Maxwell (USA), Präsident und Mitbegründer der Family Farm Action Alliance, ehemaliger Vizegouverneur von Missouri, Getreide- und Viehzüchter: „Die internationalen Lebensmittelkartelle aufbrechen, um die gesamte Menschheit ernähren zu können“

Frage-Antwort-Runde

Panel 4 (Sonntag, 13. Dezember, 19:00 Uhr MEZ):

Eine menschliche Zukunft für die Jugend – Eine Renaissance der klassischen Kultur: So denken wie Beethoven!

Moderation: Diane Sare, Gründerin New Yorker Chors des Schiller-Instituts

Dokumentation über den New Yorker Chor des Schiller-Instituts (Matthew Ogden)

Jacques Cheminade (Frankreich), Präsident, Solidarité et Progrès, „Die Notwendigkeit und die Herangehensweise an eine neue klassische Renaissance“

Helga Zepp-LaRouche, Gründerin und Präsidentin des internationalen Schiller-Instituts: „Bringt der Jugend Schiller und Beethoven“

David Shavin, USA, Schiller-Institut: „Über Fidelio“

Jose Vega, Schiller-Institut, Bronx: „Romeo und Julia in unserer heutigen Gesellschaft“

John Sigerson, USA, musikalischer Direktor des Schiller-Instituts: „Was es wirklich braucht, um Ludwig van Beethoven zu verstehen“

Anastasia Battle (USA): „Gut oder erhaben sein?“

Madison Hirst (USA), Schiller-Institut Nevada: Die Hamiltonische Kultur der Vereinigten Staaten

Carolina Domínguez (Mexiko): „Schiller in Zeiten der Pandemie“

Frage-Antwort-Runde


COVID: Eine Menschheit

Chinesische Impfstoffe in Afrika eingetroffen

Seit dem 10. Februar treffen chinesische Covid-19-Impfstoffe in Afrika ein. Unabhängig von Chinas Verpflichtungen im Rahmen der COVAX-Konvention der Vereinten Nationen hat sich das Land bereit erklärt, Impfstoffe kostenlos an 14 weniger entwickelte Länder zu liefern, insbesondere nach Simbabwe, Äquatorialguinea und Sierra Leone. Ein solches Versprechen zur solidarischen Hilfe war bereits im Juli 2020 auf dem Außerordentlichen China-Afrika-Gipfel in Beijing abgegeben worden.

„Eine Charge der von China gespendeten COVID-19-Impfstoffe von SinoPharm ist am Mittwoch in Malabo, der Hauptstadt von Äquatorialguinea, eingetroffen“, berichtete CGTN am 11. Februar. Auf einer Pressekonferenz in Beijing, auf der die Lieferung angekündigt wurde, merkte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Wang Wenbin, an, daß es sich um die erste Charge von Spenden aus China an afrikanische Länder handele, und fügte hinzu, dies zeige, daß China sein Versprechen einlöse, chinesische Impfstoffe zu einem globalen öffentlichen Gut zu machen.


Mexicos Präsident: Zensur in den USA ist eine neue „Heilige Inquisition“ um eine „Weltregierung“ zu schaffen

Der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador nutzte seine tägliche Pressekonferenz am 8. Januar, um die Welt zu warnen, daß die Zensur, die in den USA stattfindet, eine Gefahr für die Welt ist, eine neue „Heilige Inquisition“, die entworfen wurde, um „eine Weltregierung mit der Macht zu schaffen, soziale Netzwerke zu kontrollieren, eine Weltmedienmacht.“ Der Austausch erfolgte als Antwort auf eine Frage des angesehenen Journalisten Daniel Marmolejo.

Während der regulären Manhattan Project Veranstaltung der LaRouche Organization (TLO) wurde dieses Kurzvideo mit den Bemerkungen vom mexikanischen Präsident Andrés Manuel López Obrador gezeigt.

Schauen Sie sich die ganze Veranstaltung mit Helga Zepp-LaRouche, Harley Schlanger, Diane Sare (Kandidatin für den US-Senat) und Dennis Speed (Manhatten Projektkoordinator) unter dem Titel „How To Think About Humanity In A Time Of Crisis“ auf englisch an.

Daniel Marmolejo: Mit dem Wunsch, nicht nur in den sozialen Netzwerken und im Kampf dabei zu sein, sondern auch – weil die sozialen Netzwerke Eigentümer haben und wir gerade gesehen haben, wie sie Blackouts erzeugen, und daß es auch eine „Infodemie“ gibt, und daß alternative Medien auch überwacht und zensiert werden…

Präsident López Obrador: Was Sie gerade richtig als Blackout bezeichnet haben, was gerade vor ein paar Tagen in den USA geschehen ist, ist ein schlechtes Zeichen, ein schlechtes Omen: Private Unternehmen entscheiden, jemanden zum Schweigen zu bringen, zu zensieren. Das ist ein Angriff auf die Freiheit. Wir sollten also keine Weltregierung schaffen, die die Macht hat, soziale Netzwerke zu kontrollieren – keine Weltmedienmacht. Wir brauchen kein Zensurgericht wie die Heilige Inquisition, die die öffentliche Meinung formt; das ist wirklich ernst. Natürlich müssen wir über Optionen, Alternativen nachdenken. Denn das, was vor ein paar Tagen passiert ist, ist ein Wendepunkt in Bezug auf soziale Netzwerke. Ich habe den Brief des Eigentümers von Facebook gelesen, und ich dachte, wie wirklich hochnäsig und arrogant er über seine Regeln spricht. Was ist aus der Freiheit und dem Recht auf Information geworden? Und was aus den rechtsstaatlich und legitim geschaffenen Behörden?…

Wir sollten weiterhin alternative Medien schaffen, damit es immer möglich ist, die Menschen zu informieren, um das Recht auf Information zu garantieren. Das möchte ich auf Ihre Frage antworten.


Rick Perry – der Grüne New Deal ist antiwissenschaftlich und tötet

Rick Perry, ehemaliger Gouverneur von Texas und Energieminister während Trumps Präsidentschaft, war am Montag aus dem stromlosen Texas in der Tucker Carlson Show auf Fox News zugeschaltet und kritisierte den Green New Deal aufs Schärfste als eine antiwissenschaftlich-ideologische Katastrophe, die Menschen tötet und überall weitere töten wird, wenn sie nicht gestoppt werde.

In Texas sind über 4 Millionen Menschen ohne Strom, einschließlich Rick Perry selbst, dessen Strom gerade ausfiel, als er im Fernsehen auftrat (er war in der Lage, einen Generator einzuschalten). Er beschrieb das Einfrieren der Windturbinen und den Ausfall der Solarpanele in Texas und fügte hinzu: „Wir haben damit angefangen, Kohle- und Kernkraftwerke stillzulegen. Wenn das Land weiter wachsen soll, um eine wirtschaftliche Basis zu haben, die uns weltweit wettbewerbsfähig macht, müssen wir eine diversifizierte Energieversorgung haben, die da ist, wenn man sie braucht. Das bedeutet fossile Brennstoffe, Flüssiggas, kompakte Kernreaktoren. Wir müssen uns mit Fusionsreaktoren beschäftigen. Auf diesem Gebiet werden gerade große Fortschritte gemacht. Ich höre nicht, daß die neue Regierung, der Green New Deal, über etwas anderes als Sonne und Wind redet. Das ist in Ordnung, aber man muß langfristig denken. Es gibt nicht genug Leute, die langfristig denken. Sie haben eine Gruppe von Leuten, die so sehr auf ihre Ideologie fixiert sind, daß sie sich nicht um die Zukunft und Ihr Leben kümmern.“

Er blickte zehn Jahre voraus auf ein Leben in einer „AOC-Welt“ (Alexandria Ocasio-Cortez, Wortführerin des Green New Deal), in der es nur Sonnen- und Windkraft gibt. „Was passiert, wenn wir derartige Ereignisse haben? Es ist -13° Celsius in Round Top, Texas. Wenn man keinen Strom hat, um sich warm zu halten, wird man sterben. Es gibt unzählige Leben, die durch das rücksichtslose Festhalten an einer solchen Philosophie verloren gehen könnten. Das ist nicht wissenschaftlich. Wir hörten die ganze Zeit während des Wahlkampfes, `Du mußt dich an die Wissenschaft halten.‘ Nun, die Wissenschaft sagt uns, wenn man nur Wind und Sonne hat, wird es im Winter furchtbar kalt und im Sommer furchtbar heiß werden.“


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