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Der Sturm auf das US-Kapitol: Farbrevolution oder 11. September?

von Helga Zepp-LaRouche

Die Video-Reportage über das Eindringen von einigen Hundert Demonstranten in das Kapitol in Washington am 6. Januar zeigt verstörende Szenen. Bei der Live-Übertragung der Sitzung des Kongresses, bei der es um die Bestätigung der Entscheidung des Wahlmännergremiums zur Wahl des nächsten Präsidenten ging, konnte man sehen, wie die Kameraführung von der Sitzung zum Eingang des Gebäude wechselte, zu einer Gruppe von Eindringlingen, die relativ locker und ohne von anwesenden Polizisten gehindert zu werden, hereinkamen. Sie hatten unfaßbare zwei Stunden Zeit, die Büros der Abgeordneten zu durchwühlen, ohne daß Sicherheitskräfte eingegriffen hätten. Insgesamt kamen fünf Menschen bei den Ereignissen ums Leben.

Der neue Mehrheitsführer des Senats, der New Yorker Senator Chuck Schumer, dessen Nähe zu den Geheimdiensten Legende ist (und der Trump bekanntlich im Fernsehsender MSNBC warnte, die Geheimdienste hätten „vielerlei Wege, es heimzuzahlen“, wenn man sich ihnen widersetze), redete sofort von einer „Entweihung des Tempels der Demokratie“ und charakterisierte die Geschehnisse als einen Aufstand gegen die Vereinigten Staaten, zu dem der Präsident aufgehetzt habe. Der Präsident dürfe nicht einen Tag länger das Amt behalten und müsse sofort auf der Basis des 25. Verfassungszusatzes durch den Vizepräsidenten und das Kabinett entfernt werden, und falls diese sich verweigerten, müsse der Kongreß zusammentreten, um ein Amtsenthebungsverfahren einzuleiten. Ein Chor von pro-atlantischen Politikern und Medienvertreter stimmte sich ohne zu zögern auf diese Lesart der Dinge ein, verstärkt durch einen weiteren Chor von Demokraten wie der Sprecherin des Abgeordnetenhaus, Nancy Pelosi, Ben Rhodes (ehemaliger Berater Obamas), Michael McFaul (Ex-US-Botschafter in Moskau), die umgehend Putin beschuldigten, für die Ereignisse verantwortlich zu sein. Die Vorgänge sind absolut ungeheuerlich, die potentiellen Konsequenzen können für die Frage von Krieg oder Frieden existentiell werden.

Bei aller Hysterie und Aufregung ist es dringend, die Frage nach dem Cui bono zu stellen: Was wurde durch die Ausschreitungen im US- Kapitol erreicht?

Zunächst einmal wurde die erste und bis dahin einzige Chance zerstört, daß die beiden Kammern des Kongresses, die amerikanische Bevölkerung und die Weltöffentlichkeit umfassende Informationen über die vielfältigen Unregelmäßigkeiten und Manipulationen bei der Präsidentschaftswahl am 3. November in mindestens sechs „Swing-Staaten“ bekommen konnten. Für diesen Wahlbetrug gibt es über tausend Augenzeugen, und er war Gegenstand von Anhörungen in den jeweiligen Landtagen, was das politische Establishment und die internationalen Medien aber nicht davon abhält, ad nauseam zu wiederholen, es gäbe für diesen Wahlbetrug entgegen Trumps Behauptungen nicht die geringsten Beweise.

Relativ bald nach Beginn der Aussprache vor den beiden Kammern des Kongresses, bei der die Ergebnisse und Anfechtungen bezüglich der Staaten in alphabetischer Ordnung debattiert werden sollten – nämlich bei der Diskussion um die Ergebnisse von Arizona -, brachen die Randalierer durch die Absperrungen und begannen ihren Feldzug durch die Büros und Säle des Kongresses. Die Sitzung wurde abgebrochen, Regierungs- und Volksvertreter wurden in Sicherheit gebracht, und als die Sitzung einige Stunden später fortgesetzt wurde, kam es nicht mehr zu der beabsichtigten Debatte über die Wahlunregelmäßigkeiten.

Statt dessen wurde auf beiden Seiten des Atlantiks das offizielle Narrativ verbreitet, Trump sei durch sein Insistieren bezüglich des Wahlbetrugs verantwortlich für den Angriff auf den Kongreß. Und genau hier liegt die Täuschung. Denn es ist absolut richtig, daß Trump seit dem 3. November in zahllosen Erklärungen den Vorwurf des Wahlbetrugs erhoben hat. Es ist auch richtig, daß er seine Anhänger zu mobilisieren versuchte, daß der 6. Januar der große Tag sein würde, an dem dieser Betrug mit Hilfe von Vertretern des Repräsentantenhauses und des Senats korrigiert werden müßte. Und es ist auch richtig, daß er in seiner Rede vor der Menge die vielfältigen Wahlfälschungen auflistete und die Demonstranten dann am Ende seiner Rede aufforderte: „Let’s walk down Pennsylvania Avenue!“ Aber daraus ableiten zu wollen, er sei für den Angriff auf das Kapitol verantwortlich, ist absolut falsch – und es weist auf eine ganz andere Autorenschaft hin.

Auch wenn die Untersuchung noch keineswegs vollständig sein kann, so ergibt eine Untersuchung von Video-Aufnahmen und Augenzeugenberichten von Teilnehmern an der Kundgebung, sowie eine Betrachtung des absolut erstaunlichen Mangels an Sicherheitsvorkehrungen ein völlig anderes Bild:

– Einige wahrscheinlich authentische Video-Aufnahmen zeigen deutlich, daß schwarzgekleidete Personen im äußeren Bereich des Kapitols gewaltsam versuchten, sich Einlaß zu verschaffen, und daß eine andere Gruppe von Personen diese Randalierer abschirmt, so daß „normale“ Demonstranten nicht zu diesen vordringen konnten.

– Es gibt weiterhin zahlreiche Augenzeugen, die berichten, wie plötzlich seltsame Kleinbusse mit schwarzgekleideten Personen, aber auch Personen mit Trump-Maga-Schirmmützen („Make America Great Again“) zu der Kundgebung hinzustießen, die sich deutlich von den friedlichen Demonstranten abhoben.

– Andere Teilnehmer der Demonstration berichten, daß zu einem bestimmten Zeitpunkt eine Gruppe von 12-15 Männern sich einen Weg durch die Menge bahnten und riefen: „Let’s burn the place down“, aber nur einige wenige Demonstranten sich davon anstecken ließen, während diejenigen, die sich davon distanzierten, ihrerseits angepöbelt wurden.

Alles deutet darauf hin, daß es sich bei diesen professionell agierenden Provokateuren um das gleiche Phänomen handelt, was Nelson Mandela in Südafrika bei den Stammesauseinandersetzungen als „Dritte Kraft“ bezeichnete, die das Ziel hatten, den ANC zu diskreditieren. Das ist der gleiche Modus operandi, nach dem die Scharfschützen beim Putsch in Kiew im Februar 2014 aus besetzten Gebäuden auf beide Seiten, also sowohl auf die Demonstranten wie auf die Polizei, geschossen haben.

Verschiedene Kommentare in u.a. den chinesischen und russischen Medien wiesen darauf hin, daß die USA nun eine milde Form der gleichen Medizin bekommen hätten, die sie zuvor bei ähnlichen Aufständen 2000 in Serbien, 2004 und 2014 in der Ukraine, als auch in Georgien, Moldawien, Belarus oder 2011 mit dem Arabischen Frühling begrüßt und inszeniert hätten. Die chinesische Presse unterstrich die Doppelmoral Pelosis, die die Aufstände in Hongkong als „wunderschöne Ansichten“ bezeichnet hatte.

Diese Einschätzungen verfehlen jedoch den wesentlichen Punkt, den wirklichen Charakter dieses Dramas. Vielleicht hat Michail Gorbatschow eine bessere Ahnung, wenn er gegenüber Interfax erklärte, diese Ausschreitungen seien „offenbar vorausgeplant“ gewesen, und ihre Drahtzieher lägen „auf der Hand“. Die offiziellen Stellen, die dafür verantwortlich sind, daß die Sicherheitsvorkehrungen angesichts der zu erwartenden Großdemonstration geradezu einladend lax waren, gehören jedenfalls zu der ersten Reihe der Verdächtigen.

Es spricht alles dafür, daß es sich beim Sturm auf das Kapitol um eine direkte Fortsetzung der Anschläge des 11. September handelt, dessen wahre Drahtzieher nie wirklich benannt worden sind. Lyndon LaRouche hatte einen solchen Terrorakt weitsichtig neun Monate vorher, am 3. Januar 2001 vorhergesagt, indem er prognostizierte, daß die drei Wochen später ins Amt kommende Bush-Administration aufgrund ihrer Unfähigkeit, mit dem kommenden Finanzkrach umgehen zu können, einen „Reichstagsbrand“ inszenieren würde, um diktatorische Maßnahmen zu implementieren. Genau dies geschah mit der Einführung des „Patriot Act“, der die bürgerlichen Rechte nicht nur der Amerikaner weitgehend beschnitt und die weltweite Massenüberwachung durch NSA, CGHQ etc. in Gang setzte.

Im gleichen Fahrwasser sollen die Ausschreitungen auf dem Kapitol den Vorwand liefern, jeglichen Dissens gegenüber der Politik des neoliberalen Establishments ausschalten. Bezeichnenderweise forderte Michele Obama unmittelbar danach IT-Giganten des Silicon Valley, die ein integraler Bestandteil des Militärisch-Industriellen Komplexes sind, auf, Trump und alle Unterstützer des Aufstandes von den sozialen Medien zu verbannen.

Bei allen Menschen, denen der Verfassungsstaat, Meinungsfreiheit und bürgerliche Rechte lieb sind, müssen die Alarmglocken schrillen: Um was es hier geht, ist eine totale Meinungsdiktatur und die Ausschaltung jeglicher politischen Opposition gegenüber der Politik der transatlantischen Finanzelite.

Das von der Wall Street und City of London dominierte Finanzsystem ist seit 2008 hoffnungslos bankrott und konnte seitdem nur noch durch massivste Liquiditätsvermehrung und eine gigantische Umverteilung zugunsten der Spekulanten aufrecht erhalten werden. Die letzte Phase dieses Megaschwindels auf Kosten des Allgemeinwohls soll jetzt der sogenannte „Great Reset“ in Gang setzen, bei dem unter dem Vorwand der Neuausrichtung der Ökonomie nach der Covid-19-Pandemie alle Finanzströme ausschließlich in den Green New Deal gelenkt werden sollen, was zu einer beispiellosen Deindustrialisierung und einer damit verbundenen Bevölkerungsreduktion führen wird. Die Mediengleichschaltung und Zensur der sozialen Medien soll jede Opposition gegen diese intendierte Diktatur in der Tradition von Hjalmar Schacht eliminieren. Was die Welt besser versteht: Wir befinden uns in der akuten Gefahr eines neuen Faschismus!

Die einzige Alternative zu dieser Diktatur, die zur wirtschaftlichen Zerstörung des Westens führen und damit die Gefahr eines Krieges gegen Rußland und China bedeuten würde, ist eine umfassende Reorganisation des Finanzsystems durch die Etablierung eines Neuen Bretton-Woods-Systems, die Umsetzung der „Vier Gesetze“ von Lyndon LaRouche sowie die Kooperation mit Rußland und China beim Ausbau der Neuen Seidenstraße in Lateinamerika, Asien und Afrika. Zur Realisierung dieser Lösung sind Staatsbürger in allen Nationen aufgerufen, die den Ernst der Lage begreifen.


Energieknappheit in Deutschland nimmt zu

Offizielle Daten zeigen, daß 2020 Deutschlands Stromexportüberschuß um 46,2% auf 18,9 Terawattstunden (Twh) geschrumpft ist, was bedeutet, daß unsere Abhängigkeit von Importen aus den Nachbarländern steigen wird, da in Kürze weitere Kohle- und Kernkraftwerke abgeschaltet werden.

Andererseits bedeutet eine geringere Stromerzeugung in Europas größter Volkswirtschaft, die an neun Länder grenzt, Unsicherheiten und Unzuverlässigkeiten für das gesamteuropäische Energieversorgungssystem, welches die Exporte und Importe zwischen den Ländern regelt. Die deutschen Stromexporte sind im vergangenen Jahr um 11,6 % auf 52,5 TWh gesunken, von 59,4 TWh im Jahr 2019.

Gleichzeitig stiegen die deutschen Stromimporte im Jahr 2020 um 38,8% auf 33,6 TWh, von 24,2 TWh im Vorjahr. Besonders stark ist der grenzüberschreitende Handel mit Frankreich, wo der Atomstromsektor 70 Prozent des nationalen Bedarfs deckt. Diese Abhängigkeit von Stromimporten aus Frankreich wird sich noch verstärken, wenn im Rahmen des deutschen Atomausstiegs Ende 2021 drei der verbleibenden sechs Reaktoren abgeschaltet werden.

Resolution für einen weltweiten Widerstand gegen globalen Faschismus: Stoppt die Machtergreifung der Zentralbanken! (Great Reset)


Naval War College Professor warnt vor Atomkriegsgefahr

Lyle J. Goldstein, Forschungsprofessor am U.S. Naval War College und Gründer des dortigen China Maritime Studies Institute, hat sich in letzter Zeit mehrfach zu der anhaltenden Verschlechterung der Beziehungen zwischen den USA und Rußland geäußert. Am 5. Februar wurde er von Radiomoderator Scott Horton interviewt und veröffentlichte am 3. Februar einen Gastkommentar in der Washington Times, in dem er vor der Gefahr eines Atomkrieges warnte. Darin lobte Goldstein die Verlängerung des neuen START-Rüstungsabkommens, warnte aber: „Es wäre töricht, uns auf die Schulter zu klopfen und zu glauben, wir hätten die schwelende Vollkatastrophe der amerikanisch-russischen Beziehungen wirklich stabilisiert.“

„Herr Biden machte im Oktober 2020 seine Ansicht deutlich, daß Rußland die größte Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA darstelle. Nach den Berichten vom Dezember, wonach Rußland einen weitreichenden Hacker-Angriff auf die US-Regierung verübt habe, kann man davon ausgehen, daß Moskau und Washington praktisch auf Kriegsfuß bleiben“, schrieb Goldstein. „Der russische Verteidigungsminister enthüllte kurz vor Weihnachten, daß kriegerische Annäherungen des US-Militärs an die Grenze Rußlands im Vergleich zum Vorjahr um 15% zugenommen hätten.“

„Westliche Medien sind momentan auf das Schicksal des russischen Oppositionsführers Alexej Nawalny und die damit verbundenen Proteste fixiert“, bemerkte Goldstein. „Allerdings hat diese Vermischung von innenpolitischen Themen, zusammen mit den verschiedenen Cyber-Komplikationen, einen beunruhigenden ‚perfekten Sturm‘ für die Beziehungen zwischen den USA und Rußland geschaffen.“ Goldstein wies die Behauptungen über russische Cyber-Angriffe und angebliche russische Bemühungen, „Amerika zu spalten“, als „Dummheit“ zurück. Stattdessen sollten wir uns „einer wirklich ernsten nationalen Sicherheitsbedrohung zuwenden, nämlich der Frage der Atomwaffen in den Beziehungen zwischen den USA und Rußland.“

Nicht nur hochkarätige russische Übungen der Nuklearstreitkräfte, sondern „auch unnötige amerikanische und NATO-Provokationen tragen eindeutig zu erhöhten Spannungen mit Moskau bei.“ Dies geschehe nicht nur an den Grenzen Rußlands, sondern auch in der Ukraine und in Syrien, wo US/NATO-Truppen in unmittelbarer Nähe zu russischen Streitkräften operieren. „Die Biden-Administration könnte tatsächlich versuchen, diese höchst kritische bilaterale Beziehung zu verbessern. Der neue Präsident könnte als ersten konstruktiven Schritt seinen Beauftragten befehlen, Rußland nicht mehr als ‚Gegner‘, geschweige denn als ‚herausragende Bedrohung‘ zu bezeichnen“, schreibt Goldstein. „Eine solche Rhetorik mag momentane psychologische Bedürfnisse bedienen (z.B. die Suche nach äußeren Sündenböcken) und den Aktienkurs verschiedener Rüstungsunternehmen anschwellen lassen, aber sie schürt auch militärischen Spannungen, die offensichtlich und zunehmend gefährlich sind.“

Goldstein merkt an, daß es im Westen einige gibt, die einen „Maidan“ in Moskau begrüßen würden, aber „ein von Chaos und Gewalt gezeichnetes Rußland würde tatsächlich überhaupt nicht mit den Interessen der USA übereinstimmen.“ Er schlussfolgert: „Die Amerikaner sollten bedenken, daß Rußlands massive Nuklearstreitkräfte unter einheitlicher, stabiler und rationaler Kontrolle stehen – nicht in den Fängen eines zerbrechenden Staates sind, dem die Möglichkeit eines Bürgerkriegs droht. Darüber hinaus wird ein stabiles und wohlhabendes Russland auch entscheidend sein für die Erholung der Welt von der Wirtschaftskrise, die durch die globale Pandemie verursacht wurde.“

Im Interview mit Scott Horton merkte Goldstein an, daß der Kalte Krieg plötzlich endete und Triumpfgehabe von Seiten der USA die Antwort war. Die Macht sei uns zu Kopf gestiegen, seit dem Zusammenbruch der UdSSR könnten wir genauso gut über die Trümmer herrschen, sagte er (paraphrasiert – d. Red.). Diese Art von umkämpfter Zone, in der es ein Machtvakuum gab (womit er sich auf die ehemaligen Sowjetrepubliken entlang der östlichen und südlichen Peripherie Rußlands bezog), und die NATO sagte, wir werden uns darum kümmern. Die Macht Rußlands sei in dieser Region während fünf Jahrhunderten lang hin und her gependelt, sagte Goldstein, und es sei ein Spiel mit dem Feuer, zu versuchen zu klären, wo diese Macht ende. Das Engagement der NATO in Belarus, warnte er, sei eine sehr gefährliche Situation und könne zu einem NATO-Rußland-Konflikt führen. „Wir sollten uns gut überlegen, wie wir das vermeiden können“, sagte er. Die USA haben kein nationales Interesse in Belarus und es gibt keinen Grund, darüber nachzudenken, wie die USA in Belarus und der Ukraine Gewalt anwenden würden. Es gebe derzeit keine glaubwürdige Bedrohung für das Baltikum, sagte er.


Wang Yi in AfriKa: Zwei weitere Nationen schließen sich der Belt and Road Initiative an

Während des Afrika-Besuches von Chinas Außenminister Wang Yi haben nun zwei weitere Nationen eine Absichtserklärung (MoU) zur Kooperation mit Chinas Belt – und Road-Initiative (BRI) unterzeichnet: die Demokratische Republik Kongo und Botswana. Die DR-Kongo hält 2021 den Vorsitz der Afrikanischen Union (AU).

Damit sind es insgesamt 46 afrikanische Nationen, die offiziell mit der Belt und Road Initiative kooperieren. Während seines Besuches in Nigeria, das bereits Teil der BRI-Initiative ist und in verschiedenen Bereichen, u.a. im Eisenbahnbau, mit China zusammenarbeitet, wurden weitere Abkommen unterzeichnet und Hilfe bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie vereinbart. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem nigerianischen Außenminister sagte Wang Yi u.a., man wolle die BRI-Kooperation vertiefen, „indem wir Chinas neues Entwicklungsparadigma eng mit Nigerias neuem nationalen Entwicklungsplan abstimmen. Wir werden den Bau von Schlüsselprojekten in Nigeria unterstützen, um die Industrialisierung zu beschleunigen und die unabhängigen Entwicklungsmöglichkeiten zu verbessern. …“

Mit der Demokratischen Republik Kongo (DR-Kongo) vereinbarte China, daß das Land aufgrund der COVID-Pandemie die Ende 2020 fälligen Schulden nicht zurückzahlen muß. China hat für die Bekämpfung der Pandemie seine Hilfe angeboten.

Bei der Unterzeichnung des MoU’s in Botswana sagte der chinesische Außenminister, der gemeinsame Aufbau der BRI werde beiden Ländern neue vorteilhafte  Kooperationsmöglichkeiten eröffnen, beim Aufbau der Infrastruktur und dem nationalen Modernisierungsprozeß helfen und beiden Völkern zugutekommen.

Schauen Sie sich die Rede von Prof. He Wenping (Chinesische Akademie der Sozialwissenschaften, Direktorin für Afrika-Studien, Beijing) zum Thema: „Präsident Xis Perspektive für das Jahr 2050 und die Perspektive der Entwicklung Afrikas“ an.


Webcast: Trump kann das globale Schachbrett noch kippen

Noch während sich der US-Kongress am 6. Januar trifft, um über den Ausgang im Kampf gegen den Wahlbetrug zu entscheiden, verfügt Präsident Trump immer noch über wirkungsvolle Möglichkeiten, aus dem gezinkten Spiel auszubrechen. In ihrem wöchentlichen Dialog legte Helga Zepp-LaRouche einige der Möglichkeiten dar. Trump kann und sollte Julian Assange begnadigen, nachdem eine britische Richterin ihm heute eine Freilassung auf Kaution verweigert hat, was bedeutet, daß er solange im Gefängnis bleiben muß, bis über die Berufung des US-Justizministeriums für seine Auslieferung entschieden ist.

Er kann auch dem von Präsident Putin geforderten Sofortgipfel zustimmen, um die sich verschärfende Krise zu entschärfen, die, wenn die Großmächte nicht als souveräne Nationen handeln, zu wirtschaftlicher Depression, einer Verschlimmerung der Covid-19-Pandemie, einer Hungersnot in Afrika und sehr wahrscheinlich zu neuen Kriegen, möglicherweise einem Atomkrieg, führen wird. Der Great Reset, der von den Korporativisten aus dem Umkreis des Davos-Forums voran getrieben wird, bedeutete eine grüne Agenda, die das Überleben der Menschheit bedroht. Ein neues Kreditsystem, wie es Lyndon LaRouche entworfen hat, ist die einzige Alternative, und der P5-Gipfel, an dem Trump teilnehmen muß, wäre der Ausgangspunkt dafür.


Assanges Auslieferung abgelehnt; Begnadigung durch den Präsidenten immer noch dringend

Am 4. Januar hat die britische Richterin Vanessa Baraitser den Auslieferungsantrag der US-Regierung gegen den WikiLeaks-Gründer Julian Assange abgelehnt, weil er in einem amerikanischen Gefängnis selbstmordgefährdet sei. Am 6. Januar lehnte die gleiche Richterin jedoch eine Freilassung Assanges auf Kaution wegen angeblicher Fluchtgefahr ab. Außerdem gab die Richterin sämtlichen Anklagepunkten des US-Justizministeriums gegen Assange statt und vertrat die Auffassung, daß er auch unter dem britischen Official Secrets Act angeklagt werden könnte. Alle Beteiligten ist klar, daß nur eine Begnadigung durch Präsident Donald Trump die Gefahr für Assanges physischen und psychischen Gesundheitszustand abwenden könnte, der sich ohne Gerichtsurteil in Haft befindet, was letztendlich zu Baraitsers überraschender Ablehnung der Auslieferung führte. https://twitter.com/kgosztola/status/1346041757184761856

Viktor Dedaj (Frankreich), Bürger(rechts)journalist, „Die Kreuzigung von Julian Assange: Ein Journalist für Wahrheit und Frieden“


Baraitser sagte, sie gehe davon aus, daß Julian Assange bei einer Auslieferung wahrscheinlich in einem US-Hochsicherheitsgefängnis mit behördlichen Sondermaßnahmen untergebracht werden würde. Deswegen sei sie davon überzeugt, „daß das Risiko eines Selbstmords dort ein substanzielles ist“ und, so die Richterin abschließend: „Der seelische Gesundheitszustand von Mr. Assange ist von solcher Tragweite, daß seine Auslieferung an die Vereinigten Staaten von Amerika einen Akt der Grausamkeit bedeutete.“ Sie verwies auch auf einen Selbstmordversuch von Chelsea Manning in der Haftanstalt von Alexandria (Virginia), wo auch Assange vor und während des Prozesses inhaftiert sein würde.

Assanges Lebensgefährtin Stella Moris forderte in London bei einer improvisierten Kundgebung an Präsident Trump gerichtet: „Herr Präsident, reißen Sie diese Gefängnismauern nieder. Unsere gemeinsamen kleinen Jungen müssen ihren Vater haben. Befreien Sie Julian, befreien Sie die Presse, befreien Sie uns alle.“ 
Viele prominente Unterstützer, US-Kongreßabgeordnete von Matt Gaetz und Rand Paul bis Tulsi Gabbard, viele Organisationen, darunter die LaRouche-Organisation, haben die Begnadigung Assanges durch Präsident Trump gefordert. Außerdem sagte der mexikanische Präsident Andres Manuel Lopez Obrador heute: „Ich werde den Außenminister bitten, die britische Regierung nach der Möglichkeit zu fragen, Herrn Assange frei zu lassen, und Mexiko bietet ihm politisches Asyl an.“ Die Ablehnung der Auslieferung nannte er „einen Triumph der Gerechtigkeit“, und „Assange ist ein Journalist“, der seine Freiheit verdiene.

Am Mittwoch veröffentliche The LaRouche Organization (www.laroucheorganization.com) untenstehende Anzeige auf Seite 3 der Washington Times.




Indien bewilligt zwei COVID-19-Impfstoffe

Am 3. Januar erteilte Indien die Notfallzulassung für zwei COVID-19-Impfstoffe, den von AstraZeneca aus England und den von Bharat Biotech aus Indien. Premierminister Narendra Modi tweetete: „Es dürfte jeden Inder stolz machen, daß die beiden Impfstoffe, die eine Notfallzulassung erhalten haben, in Indien hergestellt werden!“ Das sei ein „entscheidender Wendepunkt zur Stärkung unseres Kampfgeistes“. Das indische Serum-Institut produziert eine Milliarde Dosen des Impfstoffs von AstraZeneca, den sie Covishield nennen.  Das Institut in der Stadt Pune, die größte Impfstoffproduktionsstätte der Welt, hat bereits 50-75 Millionen Dosen für die sofortige Verteilung produziert und plant, bis Juli 500 Millionen Dosen zu erreichen.
Der indische Plan sieht vor, zunächst Mitarbeiter des Gesundheitswesens, staatstragende Bedienstete wie z.B. Polizisten und Risikogruppen wie alte oder vorerkrankte Menschen zu impfen. Darunter fallen 300 Millionen Inder, deren Impfung bis August abgeschlossen sein soll.
Beide Impfstoffe werden in zwei Dosen verabreicht und können bei Kühlschranktemperatur gelagert werden. Der Impfstoff von AstraZeneca hat eine Wirksamkeit von etwa 70% gezeigt. Der Impfstoff von Bharat Biotech, genannt COVAXIN, hat sich in allen Testreihen als sicher erwiesen, aber es sind nicht genügend Daten bekannt, um die genaue Wirksamkeit abzuschätzen. 


CDC kündigt neue Richtlinien zu Schulöffnungen an

Rochelle Walensky, die neu ernannte Direktorin der Centers for Disease Control (CDC, US Seuchenbehörde), erschien heute auf CBS Meet the Press, um die neuen Richtlinien der CDC für die Wiedereröffnung von Schulen zu diskutieren. Diese seien inzwischen gründlicher durchdacht und, wenn sie entsprechend umgesetzt würden, wahrscheinlich nützlicher sein, als frühere CDC-Vorschläge. Es handele sich hierbei jedoch um eine Reihe nicht verpflichtender Richtlinien. Diese beinhalteten:

Als „Überblick“ eine Tabelle, die eine kurze Beschreibung der zu ergreifenden Maßnahmen enthält und anhand derer nach hoher oder niedriger Ansteckungswahrscheinlichkeit einstuft. Schulen mit hoher Ansteckungshäufigkeit dürften nicht öffnen;

Detaillierte Anweisungen zu den Maskensorten, die verwendet werden sollten, wie sie zu reinigen und zu pflegen seien, usw.;

Strikter 2m-Abstand. Es wird betont, daß dies die Voraussetzung einer Wiederaufnahme des Vollklassenunterrichts in den Schulen sei, der jedoch ohne eine Verdoppelung (oder mehr) der Klassenraumgröße bei Einhaltung des 2m-Abstands nicht möglich sei;

Lehrer sollten geimpft werden (Anthony Fauci erklärte auf ABC today, daß dies nicht unbedingt notwendig sei, wenn die anderen CDC-Richtlinien befolgt würden);

Insgesamt eine Erhöhung der Testraten, einschließlich genetischer Sequenzierung, um Mutationen zu identifizieren und zu verfolgen. Walensky sagte, daß die B.1.1.7-Mutation, deren Anteil derzeit auf 4% der US-Infektionen veranschlagt werde, ab dem nächsten Monat die dominante Variante sein könnte.

Das COVID-Hilfspaket sollte Mittel zur Verbesserung der Sicherheit an den Schulen enthalten. Anthony Fauci betonte, daß die Verabschiedung des Konjunkturpaketes mit diesen Maßnahmen eine Voraussetzung für die Wiederöffnung der Schulen sei.

Diese Vorschläge sind allerdings im Großen Reset eindeutig nicht umsetzbar, es bleibt also abzuwarten, ob diesen Vorschläge mehr beinhalten, als leeres Gerede.


Präzedenzfall für Europa? Schweiz lehnt CO2-Gesetz ab

In einer Volksabstimmung am 13.6. haben die Schweizer Bürgerinnen und Bürger das neue

Klimagesetz, das „CO2-Gesetz“, mit einer Mehrheit von 51,5% abgelehnt.

Während die Gegner die Sektkorken knallen ließen, sprach die Klimalobby von einem „schwarzen Tag“ und „Scherbenhaufen für den Schweizer Klimaschutz“, so die Finanz- und Wirtschaftsseite Cash.

Das Gesetz hätte durch höhere Steuern und Abgaben auf die Nutzung fossiler Brennstoffe einen steilen Anstieg der ohnehin schon hohen Lebenshaltungskosten verursacht, da höhere Treibstoffpreise, Steuern und Energiekosten jeden getroffen hätten.

Während in den Großstädten das „Ja“ gewann, sprach sich die Landbevölkerung deutlich für ein „Nein“ aus, auch weil ein anderes, paralleles Referendum den Einsatz von künstlichen Pestiziden verboten hätte.

Es wurde mit 61% abgelehnt. Die Schweizerische Volkspartei (SVP), die größte Partei des Landes, mobilisierte für das „Nein“ zum CO2-Gesetz, die Liberalen (FDP) waren gespalten und eine beträchtliche Fraktion stimmte ebenfalls dagegen. Hinzu kam die Opposition von Industrieverbänden, darunter der Verband der Treibstoff-, Benzin- und Dieselhändler, der nationale Automobilclub sowie Swiss Aerodromes, die alles von kleinen Flugplätzen bis zu den internationalen Flughäfen Zürich und Basel vertreten. Und der Verband der Hauseigentümer sowie kleinere Wirtschaftsverbände machten eine Kampagne, um die Mittelschicht für das Nein zu gewinnen.

Die SVP argumentierte, das CO2-Gesetz wäre nicht nur kostspielig, auch die Wirkung sei ungewiß.

Offensichtlich überzeugte sie Wähler auch weit außerhalb ihrer normalen Unterstützerbasis. Lesen Sie hier mehr.

Es ist nicht das erste Mal, daß die Schweizer die von der Klimawandel-Lobby geforderten übermäßigen persönlichen Einschränkungen und wirtschaftlichen Einbußen ablehnen.

Im Jahr 2000 wurden drei Vorschläge zur Besteuerung nicht-erneuerbarer Energien abgelehnt, ebenso wie verschiedene andere Initiativen. Andererseits stimmte 2017 eine Mehrheit für den Ausstieg aus der Kernenergie, die in der Schweiz erhebliche Bedeutung hat.

Erst am 26.5. hatte sich die Regierung aus den Verhandlungen mit Brüssel über einen Vertrag zurückgezogen, der die Beziehungen zur EU ausgeweitet und den Verlust von Souveränitätsrechten beinhaltet hätte, weil sie wußte, daß das Abkommen bei einem Referendum durchgefallen wäre.

Die Frage ist nun, ob das Votum in die EU weiterwirken wird, wo die Opposition gegen die Klimapolitik wächst. Polen ist in Aufruhr, weil es gezwungen werden soll, die Kohleindustrie, die 65% des Stroms liefert, zu schließen.

Aber der Schlüssel ist Deutschland, das die irrationalste Energiepolitik in ganz Europa hat und wo im September heiß umkämpfte Bundestagswahlen stattfinden. Bisher scheuen sich die Gegner der „Energiewende“, diese öffentlich anzuprangern, aber die Schweizer Entscheidung wird sie hoffentlich ermutigen.

Es würden den Deutschen sicherlich helfen, sich wie die Schweizer an Friedrich Schillers Wilhelm Tell und den Rütli-Schwur zu erinnern:

„Nein, eine Grenze hat Tyrannenmacht,
Wenn der Gedrückte nirgends Recht kann finden,
Wenn unerträglich wird die Last – greift er
Hinauf getrosten Mutes in den Himmel,
Und holt herunter seine ew’gen Rechte,
Die droben hangen unveräusserlich
Und unzerbrechlich wie die Sterne selbst –
Der alte Urstand der Natur kehrt wieder,
Wo Mensch dem Menschen gegenübersteht –
Zum letzten Mittel, wenn kein andres mehr
Verfangen will, ist ihm das Schwert gegeben –
Der Güter höchstes dürfen wir verteid’gen
Gegen Gewalt – Wir stehn vor unser Land,
Wir stehn vor unsre Weiber, unsre Kinder!“

Die Wissenschaft des Klimawandels ist nicht geklärt, und vieles von dem, was präsentiert wird, basiert überhaupt nicht auf Wissenschaft. Führende Wissenschaftler mit der Integrität und dem Mut, sich gegen das gefährliche „populistische“ Dogma zu stellen, werden den sogenannten menschengemachten Klimawandel und die fortschrittlichsten wissenschaftlichen Aspekte, einschließlich der wissenschaftlichen Erkenntnisse über galaktische Oszillationen in den astronomischen Entwicklungen bei der kommenden Konferenz des Schiller-Instituts diskutieren. Der selbstmörderische Kurs einiger europäischer Staaten, an der „Kernkraft-Nein-Danke“-Haltung festzuhalten, wird ebenfalls erörtert werden.  

Für das Gemeinwohl aller, statt dem Nutzen Weniger!

Internationale Schiller-Institut/ICLC Internetkonferenz, 26. und 27. Juni 2021

Zur Anmeldung →


Chinas Neujahrsbesuch in Afrika zur dreißigjährigen Partnerschaft

Die traditionelle „Neujahrsreise“ des chinesischen Außenminister Wang Yi nach Afrika begann heute mit einem Empfang im bedrängten zentralafrikanischen Land Nigeria. 2021 ist das 30. Jahr, wo China Afrika zum „bevorzugten Kontinent“ erklärte. Neben Nigeria wird Wang bis zum 9. Januar auch die Demokratische Republik Kongo, Botswana, Tansania und die Seychellen besuchen.
Wangs Besuch kommt zu einem Zeitpunkt, an dem viele afrikanische Länder mit einer neuen Covid-19-Welle zu kämpfen haben. Mancherorts sind deswegen bereits Hungersnöte ausgebrochen, und selbst die stabileren Länder geraten an den Rand des Zusammenbruchs. In diesem Zusammenhang hatte der nigerianische Parlamentspräsident Femi Gbajabiamila bereits im Sommer eine Konferenz der Sprecher und Präsidenten afrikanischer Parlamente (CoSAP, bisher aus sieben Ländern) einberufen, um den Anstoß für einen Schuldenerlaß auf dem gesamten Kontinent zu geben – eine Bewegung, die mit der Unterstützung Chinas große Bedeutung erlangen könnte. Am 10. Dezember legte Gbajabiamila nun seinen Vorschlag für einen Schuldenerlaß auf einer virtuellen Konferenz vor, an der unter anderem Vertreter der Vereinten Nationen, der Weltbank und der Europäischen Union teilnahmen. Er erklärte ihnen gegenüber: „Wenn all Ihr Geld in die Bedienung von Schulden fließt, wie können wir es dann mit der [Wiederaufbau-]Agenda ernst meinen?“
Möglicherweise zum ersten Mal machte Wangs Afrikabesuch Schlagzeilen in einer amerikanischen Publikation, Newsweek, worin die 30-jährige Geschichte guter Beziehungen zwischen Afrika und China zumindest zur Kenntnis genommen wurde und – obwohl man es sich nicht verkneifen konnte, zu erwähnen, daß Covid-19 in China „zuerst entdeckt wurde“ – worin ansonsten festgestellt wurde, daß China sich wirtschaftlich schnell erhole, wodurch Afrika mehr Hilfe leisten könnte als die westlichen Nationen.


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