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Live Dialog mit Helga Zepp-LaRouche am 19. Juli 2023, 18.30 Uhr

Diskutieren Sie mit Helga Zepp-LaRouche, wie wir uns mit der Globalen Mehrheit zusammenschließen können, um ein Neues Paradigma für Frieden durch gegenseitige wirtschaftliche Entwicklung zu schaffen.

Senden Sie Ihre Fragen, Gedanken und Berichte an fragen@bueso.de oder schreiben Sie sie im Live-Stream.

Am Rande eines neuen Weltkriegs

Die europäischen Nationen müssen mit dem Globalen Süden kooperieren!

Internationale Konferenz des Schiller-Instituts in Straßburg, 8. und 9. Juli 2023 →


INTERNATIONALE FRIEDENSKOALITION HÄLT SECHSTES TREFFEN AB

INTERNATIONALE FRIEDENSKOALITION HÄLT SECHSTES TREFFEN AB

Die von Helga Zepp-LaRouche initiierte International Friedenskoalition (IFK) hat am 14. Juli unter der Leitung von Anastasia Battle vom Schiller-Institut ihr sechstes wöchentliches Zoom-Treffen mit 38 Gästen aus 15 Ländern und Friedensorganisationen sowie Mitgliedern des Schiller-Instituts abgehalten.

Helga Zepp-LaRouche, die Gründerin und Präsidentin des Schiller-Instituts, eröffnete das sechste Treffen, indem sie auf zwei wichtige Weltereignisse in der Woche seit dem fünften IFK-Treffen am 7. Juli hinwies: die zweitägige internationale Konferenz des Schiller-Instituts vom 8. bis 9. Juli in Straßburg, Frankreich, und den NATO-Gipfel vom 11. bis 12. Juli in Vilnius (von einem Redner auf dem IFK-Treffen als „schändlicher Vilnius-Gipfel“ bezeichnet). Während vom NATO-Gipfel ein Schlachtruf für eine weitere Eskalation des NATO-Ersatzkrieges gegen Russland in der Ukraine ausging, lieferte die Konferenz des Schiller-Instituts Ideen und Diskussionen über die Dringlichkeit, Konfrontation durch Kooperation zu ersetzen, den gegenwärtigen Ausbruch eines globalen Atomkrieges zu verhindern und die Nationen der Welt in einem neuen Entwicklungsparadigma zusammenzubringen.

Zepp-LaRouche verwies auch auf die jüngste Entscheidung von US-Präsident Joe Biden, der Ukraine Streubomben zu liefern, insgesamt 300 Millionen Stück – ein Wahnsinn, der Tausende unschuldiger Menschen in den Tod reißen wird, wie es sich bereits in Kambodscha und Vietnam durch Landminen und Streubomben während des Indochinakrieges in den 60er und 70er Jahren gezeigt hat. Es gibt internationalen Widerstand gegen diesen völkermörderischen Akt, auch in den USA, aber Biden setzt seinen Kurs dennoch fort.

Die hässliche Ironie dieses Schrittes, so Zepp-LaRouche, sei, dass Biden zugegeben habe, dass den USA und ihren NATO-Verbündeten die Munition ausgingen, um das Blutvergießen in der Ukraine fortzusetzen. Des deshalb würden jetzt Streubomben eingesetzt, obwohl Biden selbst einst den Einsatz deren als Kriegsverbrechen abgelehnt habe. Sie erwähnte in diesem Zusammenhang auch die Entscheidung, F-16-Kampfflugzeuge in die Ukraine zu entsenden, und wies auf die Aussage des russischen Außenministers Sergej Lawrow hin, dass Russland nicht wissen könne, ob die F-16 mit Atomwaffen bestückt seien oder nicht, und man sie deshalb so behandeln müsse, als seien sie es.

Zepp-LaRouche berichtete auch, dass auf dem NATO-Gipfel eine Politik der Ausdehnung des NATO-Gebiets in den asiatisch-pazifischen Raum beschlossen worden sei. Somit werde gegen China die gleiche Kriegspolitik betrieben, wie sie in Europa gegen Russland angewandt werde.

Die Lehre daraus sei, so Zepp-LaRouche, dass die internationale Friedenskoalition wachsen und einen massiven öffentlichen Aufschrei gegen den Kriegswahnsinn hervorrufen müsse. Der Plan für internationale Demonstrationen am 6. August, dem 78. Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima durch US-Präsident Harry Truman, müsse die Grundlage für die Ausweitung dieser Bemühungen bilden.

Ray McGovern, ehemaliger CIA-Analyst und Mitbegründer der Veteran Intelligence Professionals for Sanity (VIPS), gab einen Lagebericht über den Krieg in der Ukraine und sagte, wenn Biden behaupte, die Ukraine gewinne und Putin habe den Krieg „bereits verloren“, beweise dies nur, dass Biden in einer „alternativen Realität“ lebe, denn es sei mehr als offensichtlich, dass das Gegenteil der Fall sei. Die viel gepriesene „Gegenoffensive“ der Zelenskij-Regierungstruppen war ein kolossaler Fehlschlag mit massiver Zerstörung von Panzern und anderer militärischer Ausrüstung und weiteren Tausenden von Opfern.

Oberst a.D. Richard H. Black, ein früherer US-Marineoffizier und ehemaliger Leiter der Abteilung für Militärstrafrecht im Pentagon, ging ebenfalls auf das Scheitern der Kiewer „Gegenoffensive“ ein und erklärte, dass der Plan eines andauernden Zermürbungskrieges gegen Russland ein hoffnungsloses Unterfangen für die Ukraine sei und dass sie das derzeitige Tempo möglicherweise nicht einmal bis Ende August durchhalten könne.

Zu den Streubomben bemerkte Oberst Black, die Welt habe sich darauf geeinigt, Senfgas und andere chemische Waffen als Kriegsverbrechen zu ächten, und wenn die USA einfach erklärten, Streubomben seien zu akzeptieren, weil „die Ukraine sie braucht“, ändere das nichts an der Tatsache, dass ihr Einsatz ein Kriegsverbrechen sei. Solle denn auch erklärt werden, dass Atomwaffen nicht mehr illegal seien, wenn die Ukraine sie braucht? Wir steuern auf einen Atomkrieg zu, warnte er, und in den USA gibt es viel zu wenig Widerstand dagegen.

Joseph Boyd-Barrett, emeritierter Professor an der California State University und Experte für den Einsatz von Propaganda, lieferte weitere Beweise für die Fälschungen der Mainstream-Medien über den Krieg in der Ukraine. Die Ukraine und ihre westlichen Unterstützer in der NATO hätten den Krieg im Grunde bereits verloren, da ihre Munition zur Neige geht und die NATO-Länder nicht in der Lage sind, weiteren Nachschub zu liefern, während Russland ein Vielfaches der Munition produzieren kann, die die NATO-Verbündeten Kiews gemeinsam herzustellen in der Lage sind. Er schätzt, dass die Waffenlieferungen an die Ukraine Ende August enden werden.

Das Problem bleibt, dass es der ukrainischen Regierung und ihren Unterstützern in der NATO egal ist, dass das Land und die Bevölkerung durch die Kriegspolitik zerstört werden, und dass sie sich weigern, zu verhandeln. Zelensky wurde mit dem Versprechen gewählt, Frieden zu schaffen, aber jetzt muss man sagen, dass die Politik des Kiewer Regimes darin besteht, die eigene Bevölkerung durch die Fortsetzung eines Krieges zu ermorden, der nicht gewonnen werden kann. Die Demokratische Partei, die in Washington an der Macht ist, scheint zu glauben, dass der einzige Weg, die nächsten Parlamentswahlen im November 2024 zu gewinnen, darin besteht, den Krieg bis zum nächsten Jahr fortzusetzen.

Juan Carrero, ein Friedensaktivist aus Spanien, sagte, die westlichen Eliten litten an Demenz, da sie ohne jeden Beweis wiederholten, dass Russland den Krieg verlieren werde. Er habe eineinhalb Jahre in Hiroshima gelebt und die Folgen der Zerstörung gesehen. Er rief dazu auf, die weltweiten Demonstrationen am 6. August zu einem Wendepunkt zu machen, um den Wahnsinn zu stoppen.

Moderatorin Anastasia Battle verlas vier Forderungen, die die IFK auf ihrer Webseite https://humanityforpeace.net/ veröffentlichen wird.

Diese sind:

1. Einstellung der Waffenlieferungen an die Ukraine.

2. Beginn bedingungsloser Friedensgespräche mit allen Kriegsparteien.

3. Auflösung des NATO-Bündnisses.

4. Schaffung einer neuen Sicherheitsarchitektur für alle Nationen, die die Aufteilung der Welt in kriegführende „Blöcke“ beendet.

Bernie Holland, ein britischer Friedensaktivist, bat Helga Zepp-LaRouche, ihr Konzept der „Koinzidenz der Gegensätze“ zu erläutern, das achte ihrer zehn Prinzipien für eine neue internationale Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur.

Zepp-LaRouche antwortete mit einer ausführlichen Erörterung des Konzepts, das von dem genialen Kardinal Nikolaus von Kues im 15. Jahrhundert entwickelt wurde. Dieser habe eine Denkmethode entwickelt, die darauf beruht, dass das „Eine“ dem „Vielen“ überlegen ist. Darauf beruht die Erkenntnis, dass es ein gemeinsames Prinzip gibt, das alle Menschen unabhängig von ihrem Glauben, ihrer ethnischen Zugehörigkeit oder ihrer Nationalität eint. Diese Denkweise ermöglichte es Cusa, auf dem ökumenischen Konzil von Florenz zwischen 1431 und 1449 die Einheit der römisch-katholischen und der orthodoxen christlichen Religion herbeizuführen und bildete später die Grundlage für den Westfälischen Frieden von 1648, der den Dreißigjährigen Krieg in Europa beendete. Im heutigen Zeitalter der Atomwaffen ist dieses Prinzip des schöpferischen Denkens, das auf Liebe und nicht auf Hass beruht, die einzige Grundlage für den Weltfrieden.

Weitere Redner berichteten über ihre Friedensarbeit in Argentinien, Chile, England, Frankreich, Deutschland, Holland, Indien, Italien, Nicaragua, Schottland und den USA. Alle waren sich einig, dass für das nächste Treffen am Freitag, dem 21. Juli, noch mehr Teilnehmer, auch aus dem globalen Süden, gewonnen werden müssen.

Kundgebung und Konzert:

Humanity for Peace organisiert eine „Globale Kundgebung für den Weltfrieden und das Ende aller Kriege!“ am Sonntag, dem 6. August, von 13.00 bis 16.00 Uhr auf dem Dag Hammerskjöld Plaza (Platz der Vereinten Nationen) in New York City, 47th Street zwischen 1st und 2nd Avenue, gefolgt von einem Abendkonzert von 18.00 bis 20.00 Uhr in der Unitarian Church of All Souls, 1157 Lexington Ave. an der East 80th Street, mit Mozarts Requiem, aufgeführt von einem kombinierten Chor und Orchester, dem auch der Schiller Institute NYC Chor und seine Musiker angehören. Die Veranstaltung ist kostenlos und für die Öffentlichkeit zugänglich.

Einen vollständigen Bericht über das fünfte Treffen der Internationalen Friedenskoalition am 7. Juli finden Sie hier: https://schillerinstitute.com/blog/2023/07/13/press-release-fifth-international-peace-coalition-event-reveals-growth-and-extensive-organizing/

Anwesend waren:

Helga Zepp-LaRouche (Deutschland), Gründerin und Vorsitzende des Schiller-Instituts

Oberst a.D. Richard Black (USA), ehemaliger Leiter der Strafrechtsabteilung des Pentagon, ehemaliger Senator des Staates Virginia

Oliver Boyd-Barrett (USA), Professor emeritus, Bowling Green State University, Ohio

Alessia Ruggeri (Italien), Gewerkschafterin

Anton Winter (Österreich), Nouvelle Alliance, UZG – Initiative Zivilgesellschaft

Dr. Balkrishna Kurvey (Indien), Präsident des Indischen Instituts für Frieden, Abrüstung und Umweltschutz

Barbara Spahn (Deutschland)

Beatriz Solórzano León (Guatemala), Rechtsanwältin, parlamentarische Mitarbeiterin

Bernie Holland (Vereinigtes Königreich), No2NATO

Pater Robert Cushing (USA), Vereinigung amerikanischer katholischer Priester (AUSCP), Pax Christi GA, ehemaliger Priester

Bolívar Téllez Castellón (Nicaragua), Jurist und Hochschullehrer

Boubacar Sidy (USA/Guinea)

Christer Lundgren (Schweden)

Ruben Dario Guzzetti (Argentinien), Argentinisches Institut für Geopolitische Studien (IADEG)

Christine Bierre (Frankreich), Solidarité et Progrès

Pater Harry Bury (USA), Erzdiözese St. Paul in Minneapolis, MN

Ingo Scharpff (Deutschland)

Jacques Cheminade (Frankreich), Vorsitzender von Solidarité et Progrès

Jimmy Gerum (Deutschland), Aktionsbündnis “LeuchtturmARD“

Juan Carrero (Spanien), Präsident der Stiftung S’Olivar

Juan Gómez (Chile)

Karen Ball (USA), Pax Christi, Texas

Liliana Gorini (Italien), Movisol

Mike Billington (USA), Magazin Executive Intelligence Review

Muhammad Selim Akhtar (USA) Muslimische Allianz

Ray McGovern (USA), ehemaliger leitender Analyst, Central Intelligence Agency (CIA); Gründungsmitglied von Veteran Intelligence Professionals for Sanity (VIPS)

Rev. Dr. Terri L. Strong (USA), AME-Pfarrerin aus Memphis, Tennessee; Vorsitzende des Komitees für Aktionen und globale Anliegen der Church Women United

Ulf Sandmark (Schweden), Präsident des Schiller-Instituts

Wolfgang Lieberknecht (Deutschland)

David Andersson (USA), Koordinator des NYC-Büros der Nachrichtenagentur Pressenza und Moderator der Talkshow Face 2 Face, die auf Youtube und Facebook ausgestrahlt wird

Jurgen Wolf (Schottland), No2NATO UK, Arbeiterpartei BG

Jack Gilroy (USA), Organisator, Pax Christi, NY State/Pax Christi International; Vorstandsmitglied, New York Veterans for Peace

Sonja Van den Ende (Niederlande/Russland), unabhängige Journalistin, berichtet über den Russland/Ukraine-Konflikt für Katehon

Chris Fogarty (USA/Irland), irisch-amerikanischer Aktivist

Fredrick Weiss (USA), klassischer Musiker

Dennis Small (USA), Schiller-Institut, Virginia

Dennis Speed (USA), Schiller-Institut, New Jersey

Diane Sare (USA), Kandidatin für den US-Senat, New York

Jose Vega (USA), Aktivist, Organisator Schiller-Institut

Anastasia Battle (USA), Organisatorin, Interventionistin und Chefredakteurin des Magazins Leonore


Fünfte Veranstaltung der Internationalen Friedenskoalition

Fünfte Veranstaltung der Internationalen Friedenskoalition

Aktivitäten und das Organisieren wachsen

Die von Helga Zepp-LaRouche initiierte Internationale Friedenskoalition (IPC) hat am 7. Juli ihr fünftes wöchentliches internationales Treffen mit Gästen aus über einem Dutzend Ländern in Asien, Süd- und Mittelamerika, Afrika, Europa und den USA abgehalten. Die Vorträge konzentrierten sich vor allem auf Berichte über Organisierungsaktivitäten in der ganzen Welt. Ausführlich kamen Mobilisierungen in den USA, Großbritannien, Deutschland, Südafrika, Malaysia, Argentinien und Mittelamerika zur Sprache.

Anastasia Battle moderierte, und Irene Mavrakakis gab bekannt, dass viele neue Aspekte der Webseite für die internationale Demonstration Humanity for Peace am 6. August jetzt live sind (www.Humanityforpeace.net).

Helga eröffnete den Anruf mit der Feststellung, dass die Planung des NATO-Gipfels, der am 11. und 12. Juli in Vilnius, Litauen, stattfinden soll, die extreme Gefahr zeigt, der die Menschheit in diesem Moment der Geschichte ausgesetzt ist. Der Plan, die Ukraine auf dieser Veranstaltung in die NATO aufzunehmen, wurde zwar fallen gelassen, doch bei den Beratungen steht keine Diskussion über irgendeinen Friedensplan auf der Tagesordnung, sondern nur Tiraden über die sichere Niederlage Russlands und zahlreiche Vorschläge für einen umfassenden Krieg gegen Russland, ja sogar wahnwitzige Aufrufe zur „Entwaffnung“ Russlands. Es ist klar, dass die Kriegspartei, die hinter der NATO steht, einen „langen Krieg“ beabsichtigt, indem sie die massive Aufrüstung der Ukraine fortsetzt und sogar militärisch-industrielle Produktionskapazitäten der NATO in der Ukraine selbst einrichtet – ein „Alptraumszenario eines eingefrorenen Konflikts“, wenn nicht gar eine Eskalation zum Atomkrieg und eine Ausweitung der Kriegspolitik auf Asien. Unsere Verantwortung ist es, diese Koalition wachsen zu lassen, „Konfrontation durch Kooperation zu ersetzen“, um die Dynamik des globalen Krieges zu stoppen.

Ray McGovern, ehemaliger CIA-Analyst und Gründer der Veteran Intelligence Professionals for Sanity (VIPS), stellte fest, dass die NATO-Führer das klassische Beispiel für Wahnsinn sind – sie tun immer wieder das Gleiche, erwarten aber andere Ergebnisse. Er sagte, einige EU-Führer hätten Zelensky offenbar davon überzeugt, das Kernkraftwerk Saporischschja nicht in die Luft zu jagen, wie es mit dem Kachowka-Damm geschehen sei. Wir werden abwarten müssen, was die NATO diese Woche beschließt. Es könnte sein, dass sie sich entschließt, den Krieg bis zu den Wahlen im nächsten Jahr fortzusetzen. Wenn ja, wie wird Russland dann reagieren? Es könnte eine Offensive starten, die bis zum Dnjepr und darüber hinaus reicht, oder es könnte den Fleischwolf im Osten und Süden fortführen. Diese Option ist zeitlich begrenzt, da die Ankunft von F-15 und weiteren Panzern den Krieg zwar nicht gewinnen, die Lage aber gefährlicher machen wird.

Chandra Muzaffar, Leiter der Internationalen Bewegung für eine gerechte Welt (JUST), beschrieb in sehr eindringlichen Worten die von JUST und der Organisation Save Humanity and the Planet (SHAPE) am 4. und 5. Juli in Malaysia veranstaltete Konferenz mit dem Titel Asia-Pacific NATO: Fanning the Flames of War“. Im Fokus dabei stand AUKUS, der australisch-britisch-amerikanische Sicherheitspakt, dessen Ziel es ist, so Chandra, „China einzudämmen“. Die meisten Asiaten lehnen diesen Pakt ab, aber die politischen Führer wollen „die Vorherrschaft der Briten und der USA in Asien sichern“ und jede Friedensbewegung untergraben. Das Treffen war recht erfolgreich, mit Rednern aus den USA, Malaysia, Australien, China und Südkorea, und mehrere neue Organisationen schlossen sich der Veranstaltung an. Es wurde eine 20.000 Empfänger umfassende Mailingliste erstellt, an die die Nachrichten über die IFK weitergeleitet werden. Er dankte Helga und dem Schiller-Institut für den Aufbau der IFK, von der er „hofft, dass sie wächst und gedeiht, da sie für unsere Zukunft von entscheidender Bedeutung ist“.

Es entstand eine lebhafte Diskussion über die Rolle der Strategischen Verteidigungsinitiative, über die Frage, ob es einen technologischen Weg gibt, den Krieg zu beenden, und über die Bedeutung von JFKs Rede an der amerikanischen Universität. Dies veranlaßte Helga, die Auseinandersetzung zwischen Lyndon LaRouche, Ronald Reagan und den Vertretern der UdSSR darzulegen, die versucht hatten, einen gemeinsamen Schutz vor Atomwaffen aufzubauen und diese durch neue Technologien „obsolet“ zu machen. Das hätte der wissenschaftliche Motor für den Aufbau der Realwirtschaft der UdSSR selbst und der Nationen des globalen Südens sein können. Auch wenn es zu keiner endgültigen Einigung darüber kam, wurde die Diskussion begrüßt und soll fortgesetzt werden.

Helga schloss das Treffen, indem sie ihre Freude darüber zum Ausdruck brachte, dass die IFK wächst, und alle dazu aufrief, neue Organisationen und Einzelpersonen anzusprechen, um der Koalition beizutreten und „lauter zu sein“ als die Stimme des militärisch-industriellen Komplexes und deren Verstärker in Politik und Medien.

Die Anwesenden:
Helga Zepp-LaRouche (Deutschland), Gründerin und Präsidentin des Schiller-Instituts
Ruben Dario Guzzetti (Argentinien), Argentinisches Institut für Geopolitische Studien (IADEG)
Dr. Balkrishna Kurvey (Indien), Präsident des Indischen Instituts für Frieden, Abrüstung und Umweltschutz
Bernie Holland (Großbritannien), No2NATO
Pater Robert Cushing (USA), Vereinigung katholischer Priester der USA (AUSCP), Pax Christi GA, ehemaliger Priester

Jason Banyer (Schweiz), Büezer und KMU Partei

Martha Rollins (USA/Costa Rica), Int’l Peace Delegations: Iberoamerika, Kolumbien, Kuba und Palästina
Chandra Muzaffar (Malaysia), JUST International/SHAPE
David MaciLwain (Australien), Friedensaktivist
Irene Mavrakakis (USA), Liberty Speaks, Rage Against the War Machine Organisatorin
Jimmy Gerum (Deutschland), Aktionsbündnis “LeuchtturmARD“
Juan Carrero (Spanien), Präsident, S’Olivar Foundation
Karen Ball (USA), Pax Christi
Joyce Hall (USA), Pax Christi
Martin Schotz (USA), Autor, „History Will Not Absolve Us: Orwellian Control, Public Denial, and the Murder of President Kennedy“
Mokete Meshack Maxongo (Südafrika), South Africa LaRouche Movement
Ray McGovern (USA), ehemaliger leitender Analyst, Central Intelligence Agency (CIA); Gründungsmitglied von Veteran Intelligence Professionals for Sanity (VIPS)
Darrell Nichols (USA), Bischof, Toledo OH
Donald Ramotar (Guyana), ehemaliger Präsident von Guyana
Beatriz Solorzano Leon (Guatemala)
Wolfgang Lieberknecht (Deutschland)
Boubacar Sidy (USA/Guinea)
Dr. Bolivar Tellez (Nicaragua),
Professor, Zentraluniversität von Nicaragua
Bernard Allen-Bey (USA), NAACP
Mamadou Dathe Diallo (USA/Guinea), Guinean American League of Friends for Freedom
Fredrick Weiss (USA), Musiker
Dennis Small (USA), Schiller-Institut, Virginia
Dennis Speed (USA), Schiller-Institut, New Jersey
Diane Sare (USA), Senatskandidatin, New York
Jose Vega (USA), Interventionist, Organisator Schiller-Institut
Anastasia Battle (USA), Organisatorin, Interventionistin und Chefredakteurin, Leonore Magazine

Wenn Sie an einer Zusammenarbeit mit der Internationalen Friedenskoalition interessiert sind, wenden Sie sich bitte an fragen@schiller-institut.de


Internationale Friedenskoalition hält viertes Treffen ab

Internationale Friedenskoalition hält viertes Treffen ab

Der Wegweiser zum neuen Paradigma

Am Freitag, dem 30. Juni, hielt die Internationale Friedenskoalition (IFK) ihr viertes Treffen ab, an dem etwa 60 Organisatoren aus Argentinien, Deutschland, Guinea, Nicaragua, Spanien, Schweden, der Schweiz, Großbritannien, den Vereinigten Staaten und anderen Ländern teilnahmen. Das Treffen läßt sich am besten als eine Strategiesitzung bezeichnen, wie durch verschiedene Mittel der direkten Aktion, wie das Organisieren auf der Straße, soziale Medien, politische Interventionen und Kurse, mit dem Ziel erweitert werden kann, nicht nur die unmittelbare Bedrohung durch einen globalen thermonuklearen Krieg zu bannen, sondern auch die Grundlage für einen dauerhaften Frieden – ein neues Paradigma – zu schaffen.

Unter der Moderation von Anastasia Battle vom Schiller-Institut begann das Treffen mit einem strategischen Überblick von Helga Zepp-LaRouche, der Gründerin und Präsidentin des Schiller-Instituts und Initiatorin der IFK. Dabei verwies sie auf die erhöhte Kriegsgefahr zwischen Rußland und der NATO nach der Meuterei von Jewgeni Prigoschin und seinen Wagner-Söldnern gegen den Kreml. Offenbar hatten westliche Geheimdienste bereits im Vorfeld Kenntnis von diesem Ereignis, das wohl zu einem Chaos in der größten Atommacht hätte führen sollte, unternahmen aber keine Anstrengungen, die russische Führung zu alarmieren. Frau Zepp-LaRouche kontrastierte dies mit der Unterstützung, die Präsident Putin der Bush-Regierung nach den Anschlägen vom 11. September angeboten hatte. Wäre es wirklich erstrebenswert, die stärkste Atommacht ins Chaos stürzen zu lassen, mit möglicherweise katastrophalen Folgen?

Sie wies auch darauf hin, dass in Russland inzwischen Stimmen wie Prof. Sergej Karaganow, Leiter des russischen Rates für Außen- und Verteidigungspolitik, laut geworden sind, die den Einsatz taktischer Atomwaffen fordern. Karaganows Kollege, Prof. Dmitri Trenin, warnt gleichzeitig davor, daß die westlichen Eliten die Angst vor Atomwaffen und damit das Gespür für die Konsequenzen ihrer Politik verloren hätten. Zepp-LaRouche erläuterte die eigentliche Ursache des Konflikts: den geopolitischen Showdown zwischen zwei Systemen, einem System – dem unipolaren System –, das eindeutig untergegangen ist, und dem Aufstieg eines neuen Systems, das von den Nationen des globalen Südens repräsentiert wird, die auf sehr legitime Weise ihr Recht auf wirtschaftliche Entwicklung geltend machen.

Das wurde neulich, am 23. Juni, auf dem von Präsident Emmanuel Macron in Frankreich veranstalteten Gipfel für einen neuen globalen Finanzierungspakt deutlich, auf dem der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa erklärte, dass der Westen, wenn er den afrikanischen Nationen ernsthaft helfen wolle, das Inga-Staudammprojekt in der Demokratischen Republik Kongo finanzieren solle, das 12 bis 15 Länder mit Strom versorgen würde. In Afrika leben derzeit 600 Millionen Menschen ohne Strom. Zum Abschluss ihrer Eröffnungsrede betonte sie die dringende Notwendigkeit einer neuen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur, die die Entwicklung aller Länder der Erde ermöglicht, da dies der einzige Weg sei, um das derzeitige Durcheinander zu überwinden.

Ein Großteil der anschließenden Diskussion drehte sich um die Pläne der IFK für eine Friedenskundgebung bei den Vereinten Nationen, die für den 6. August geplant ist, den 78. Jahrestag des Abwurfs der Atombombe auf die japanische Stadt Hiroshima. Für diese Veranstaltung wird ein Flugblatt erstellt und eine eigene Webseite mit einer Liste aller teilnehmenden Gruppen eingerichtet. Außerdem sind überall dort, wo es möglich ist, im Vorfeld und am Tag der Veranstaltung Schwesterveranstaltungen geplant. Es wurde vorgeschlagen, dass die IFK sich darum bemühen sollte, dass mindestens eine Person aus jedem Land der Welt ein Video zur Unterstützung der Friedenskundgebung dreht, das dann auf der Webseite veröffentlicht werden könnte. Mehrere Teilnehmer betonten, wie wichtig es sei, mehr junge Menschen in den Friedensprozess einzubinden, z.B. durch die Organisation von Veranstaltungen auf dem Campus und andere Mittel. Es gab auch viele nützliche Vorschläge für verschiedene Social-Media-Plattformen, die für eine breitere Öffentlichkeitsarbeit genutzt werden könnten, und Vorschläge für zahlreiche Friedensgruppen, die zu Vernetzungszwecken kontaktiert werden sollten. Im Allgemeinen waren die Teilnehmer sehr begeistert von der Möglichkeit, mit Gleichgesinnten Strategien für konkrete Maßnahmen zu entwickeln, die für einen dauerhaften Frieden notwendig sind.

Dr. Rev. Terri Strong schlug vor, dass die IFK ein Grundsatzpapier verfasst, das den Staats- und Regierungschefs der Welt vorgelegt werden sollte, worin die nachteiligen Auswirkungen massiver Ausgaben für militärische Unternehmungen aufgezeigt werden, wodurch Geld und andere Ressourcen von Sozialprogrammen abgezogen werden. Es wurde das Beispiel Deutschlands erwähnt, wo das Gesundheitssystem aufgrund von Haushaltskürzungen zusammengespart wird. Würde ein Bruchteil des Geldes, das für Militärausgaben ausgegeben wird, stattdessen für das Gesundheitswesen verwendet, könnte dieses Problem gelöst werden. Es wurde beschlossen, ein auf die Bedürfnisse der einzelnen Länder zugeschnittenes sozialpolitisches Papier in Form einer Petition zu verfassen, die den Staats- und Regierungschefs der verschiedenen Länder vorgelegt werden soll.

Frau Zepp-LaRouche beendete die Diskussion mit der Beantwortung einer an sie gerichteten Frage zur Waffengewalt in den Vereinigten Staaten. Sie wies darauf hin, dass Gewalt im Kleinen und Gewalt im Großen miteinander verbunden sind. In den USA kommt es derzeit alle vierzehn Stunden zu einer Massenschießerei, was verrückt ist. Aber woher kommt das? Sie ging dann auf die Geschichte ein, wie das US-Militär verschiedene Methoden anwandte, um den natürlichen Widerstand der Menschen gegen den Einsatz von Waffen zum Töten anderer Menschen zu brechen, was schließlich zu „Point-and-Shoot“-Videospielen führte, die anschließend breit vermarktet wurden – auch an Kinder, die nun zu Massentötungsmaschinen gemacht werden.

Ihre Lösung – die mit den Zielen der IFK völlig übereinstimmt – besteht darin, eine Kampagne unter Schulen, Kirchen, Lehrern, Eltern usw. zu starten, um eine Massenbewegung in Gang zu setzen, die sich auf die Idee konzentriert, dass die Grundlage der Menschheit die Liebe ist. Die „Friedensrede“ von JFK aus dem Jahr 1963 sollte als pädagogisches Mittel zusammen mit der ästhetischen Erziehung eingesetzt werden, um den Menschen zu helfen, die wahre Natur des Menschseins wiederzuentdecken. Dies sei notwendig, um die Zivilisation auf ein neues Paradigma der internationalen Beziehungen zu heben, ohne welches es uns nicht gelingen wird, die Menschheit am Leben zu erhalten.

Es folgen Auszüge aus den Beiträgen einiger Teilnehmer der Diskussion:

Helga Zepp-LaRouche (Deutschland), Gründerin und Präsidentin des Schiller-Instituts
„Ich glaube, wir sind in der Geschichte der Menschheit an einem Punkt angelangt, an dem wir unbedingt den Sprung über die Geopolitik hinaus wagen müssen, denn die Geopolitik war die Ursache für zwei Weltkriege im 20. Jahrhundert, und wenn wir die Vorstellung nicht überwinden, dass es legitime Interessen einer Nation oder eines Blocks von Nationen gegen einen anderen Block von Nationen gibt, dann wird die Saat des Dritten Weltkriegs bestehen bleiben, egal was jetzt kurzfristig passiert. Ich denke also, dass die Idee der einen Menschheit – ich habe vorgeschlagen, dies vom Standpunkt von Nikolaus von Kues‘ Koinzidenz der Gegensätze aus zu betrachten – eine Denkmethode ist, mit der man in jedem Moment, ganz gleich, mit welchem Problem man sich befasst, immer das Eine konzeptionalisieren kann, das eine höhere Macht hat als das Viele. Und in Bezug auf die Menschheit hat die eine Menschheit mit Sicherheit eine höhere Macht als die von vielen Nationen oder Gruppen von Nationen. Und ich denke, wir müssen den Menschen beibringen, im Sinne der einen Menschheit zu denken, im Interesse der menschlichen Zivilisation und der gemeinsamen Zukunft der Menschheit.“

Dennis Speed (USA), Schiller Institute, New Jersey
„Der Abwurf der Atombombe war ein großes Verbrechen. Und der Abwurf jeder Atombombe zu jeder Zeit ist ein großes Verbrechen. Es muss einen Weg geben – und auch damals, 1945, gab es einen Weg – für die Menschheit, eine andere Lösung zu finden… Wir müssen das aussprechen, und wir müssen darüber nachdenken, wie wir erreichen können, dass Menschen auf der ganzen Welt … daran teilnehmen können…“

Oberst a.D. Richard Black (USA), ehemaliger Leiter der Strafrechtsabteilung des Pentagon, ehemaliger Senator des Bundesstaates Virginia
„Ich denke, wir sollten erkennen, dass das, was auf dem Schlachtfeld geschieht, sehr wichtig für das ist, was mit der Friedensbewegung geschieht. Denn trotz des Medienrummels und der Rhetorik ist es eine Tatsache, dass die vor einigen Wochen gestartete ukrainische Gegenoffensive auf eine russische Mauer aus Stahl gestoßen ist. Es ist ein absolutes Gemetzel und eine Katastrophe…. Irgendwann kann es so nicht mehr weitergehen, es geht einfach nicht mehr. Und wenn das offensichtlicher wird, wird das, was unsere Bewegung mit den Kundgebungen und so weiter initiiert, meiner Meinung nach enorm an Kraft gewinnen, wenn es offensichtlicher wird, was für ein Desaster das auf dem Schlachtfeld ist.“

Jimmy Gerum (Deutschland), Aktionsbündnis “LeuchtturmARD“
„Ich möchte noch einmal betonen, wie wichtig die Medien sind. Sie wissen, dass die Heuchelei der weltweiten Medien auf ein wirklich hohes Niveau gestiegen ist und [mit] unserer Initiative in Deutschland suchen wir den internationalen Kontakt zu Journalisten, weil wir denken, dass wir in Deutschland – auch in Mitteleuropa – mit dem sehr starken öffentlich-rechtlichen Rundfunksystem eine besondere Situation haben, denn dieses öffentlich-rechtliche Rundfunksystem schließt sich der Heuchelei an, und wir haben die Pflicht, dies zu ändern…. Und ich möchte jeden bitten, der unabhängige Journalisten kennt und mit ihnen in Kontakt steht: Lasst uns eine Medienstrategie verfolgen, denn Frieden beginnt mit ehrlichen Medien.“

Ron Bettag (USA), Schiller Institute, Texas
„Jede Aktivität, die bis dahin [6. August] durchgeführt wird, ist wichtig. Ich weiß, dass es einen noch längeren Bogen gibt, der bis zum 21. September reicht, dem Tag der Vereinten Nationen; ein Tag des Friedens. Das ist auch Kennedys Rede vor der UNO. Es gibt hier also eine Dynamik, auf die wir uns auf jeden Fall konzentrieren und weiterhin alle organisieren können, um das zu tun, was Dennis [Speed] gesagt hat: Selbst diese kleineren Ereignisse werden eine echte Wirkung haben.“

Nick Brana (USA), Vorsitzender der People’s Party, Organisator von Rage Against the War Machine
„Ich möchte nur bestätigen, dass Rage Against the War Machine voll und ganz an Bord ist. Ich bin voll und ganz dabei; die People’s Party ist voll und ganz bei der Aktion am 6. August dabei. Hut ab und Anerkennung für alle, die wirklich hart gearbeitet haben, um das zusammenzustellen…. Wir als People’s Party sind dabei und wir freuen uns darauf…. Wir sind auch sehr froh, dass diese Koalition wächst und freuen uns darauf, daran teilzunehmen und am 6. August und darüber hinaus zu helfen, wo immer wir können.“

Karen Ball (USA), Pax Christi, San Antonio
„Pax Christi entstand, als die Franzosen und die Deutschen als Katholiken zusammenkamen und sagten: Es ist verrückt, dass wir uns gegenseitig umbringen, obwohl wir den gleichen Glauben haben…. Die katholische Soziallehre spricht davon, wie wir auf den Frieden hinarbeiten sollten. Ich werde mich also mit den Verantwortlichen dieser [katholischen Universität] in Verbindung setzen, um zu sehen, ob dies etwas sein könnte, das wir auf dem Campus planen können.“

Dr. Bolivar Tellez (Nicaragua), Professor, Zentraluniversität von Nicaragua
„Die NATO hat der Ukraine alles gegeben, was sie geben konnte. Alles, was sie noch zu tun hat, ist, militärische Einheiten zusätzlich zu den sogenannten Beratern zu entsenden; so haben sie Europa zerstört und sind dabei, die Vereinigten Staaten zu zerstören. Das ist mein Kommentar, und ich stehe Ihnen für jede Zusammenarbeit zur Verfügung, die ich von Nicaragua aus anbieten kann. Ich grüße Sie und danke Ihnen.“

Ruben Dario Guzzetti (Argentinien), Argentinisches Institut für Geopolitische Studien (IADEG)
„Die Chinesische Akademie der Wissenschaften hat ein internationales Seminar veranstaltet, an dem etwa 25 Personen teilnahmen, darunter auch ich. Das Thema war nicht spezifisch die Frage des Friedens, sondern es gab viele verschiedene Präsentationen… Es wurden keine konkreten Initiativen zu diesem speziellen Thema [Frieden] vorgelegt, und wir haben heute Nachmittag ein weiteres Treffen. Wir haben große Hoffnungen, denn es ist ein Treffen, an dem mehrere Organisationen teilnehmen werden,… um eine gemeinsame Initiative zu entwickeln. Ich werde den Vorschlag unterbreiten, etwas für den 6. August zu unternehmen, und wir werden uns bemühen, ein Bewusstsein für dieses Thema zu schaffen.“

Bernie Holland (UK), No2NATO
„Zu den Ereignissen vom 6. August: Ich habe alle Pläne von Ihrer Seite des Atlantiks gehört. Vor allem in Großbritannien müssen wir [Veranstaltungen] organisieren. Deshalb hatte ich gehofft, dass mehr Leute von No2NATO an diesem Anruf teilnehmen würden. Ich werde also beim nächsten No2NATO-Treffen darauf hinweisen, dass ich heute mit Ihnen telefoniert habe und dass diese Initiative sehr wichtig ist…. Es geht nicht nur um die USA; … es ist ein globales, existentielles Problem, über das wir hier sprechen. Ich werde also mein Bestes tun, um andere Organisationen, mit denen ich hier im Vereinigten Königreich zu tun habe, zu mobilisieren, damit sie die Idee von Veranstaltungen, die mit [denen in den USA] korrespondieren, sehr ernst nehmen.“

Dennis Small (US),Schiller Institute, Virginia
„Ich denke, wenn wir uns besonders anstrengen und uns darauf konzentrieren, schnell … zum Beispiel ein internationales Treffen zu veranstalten, wie einige der anderen, über die hier gesprochen wurde, aber innerhalb einer Woche oder so – um eine Handvoll Jugendlicher aus diesen verschiedenen Ländern mit dem Fokus der einen Menschheit zusammenzubringen und gemeinsam für den Frieden zu organisieren, denke ich, dass dies die Initialzündung für eine breitestmögliche Mobilisierung sein könnte.“

Rev. Dr. Terri L. Strong (U.S.), AME-Pfarrerin aus Memphis, TN Vorsitzende des Ausschusses für Aktionen und globale Anliegen der Church Women United
„Ich habe gerade eine Sozialpolitik für die Church Women United für das Komitee geschrieben, dem ich vorstehe, und es ist eine Sozialpolitik zu Krieg und Frieden…. [U]nd ich hatte die Idee, viele Unterschriften für diese Sozialpolitik zu sammeln und sie … den Präsidenten und Politikern vorzulegen – sowohl denen, die aktiv am Krieg beteiligt sind, als auch denen, die den Krieg unterstützen, wie z.B. die Vereinigten Staaten, die einer der Hauptzahler des Russland-Ukraine-Kriegs sind, was alle Arten von Ressourcen und Finanzen sowie Waffen betrifft. Und so habe ich mich gefragt, ob diese Gruppe dasselbe tun würde: ein sozialpolitisches [Papier] schreiben, eine Million Unterschriften sammeln und sie den Staatschefs aller Länder überreichen, die sich im Krieg befinden?“

Juan Carrero (Spanien),Präsident, Stiftung S’Olivar
„Ich denke vor allem an die jungen Menschen…. Wie Dennis [Small] sagte, sind sie die Zukunft. Unsere Mittel, um sie zu erreichen – hunderttausend sind vielleicht nicht so einfach zu erreichen. Aber vielleicht zehntausend könnten sich bereit finden, … nur Parteien zu unterstützen, die den Austritt aus der NATO fordern. Wir hatten schon immer mehr Erfolg, wenn wir uns bestimmte Aufgaben vorgenommen haben…. Zur Zeit ist die Macht der Medien erdrückend; sie [die Jugend] sind völlig vereinnahmt. Aber vielleicht wäre es durch direkten Kontakt mit der Jugend möglich, zehntausend junge Menschen aus all diesen Ländern zu gewinnen, die sich verpflichten, nur für Parteien zu stimmen, die den Austritt aus der NATO unterstützen.“

Darrell Nichols (US), ehemaliger Präsident, Northwest Ohio NAACP, Southern Leadership Conference, UAW-Mitglied
„Ich habe Kontakt zu mehreren Stellen [Social-Media-Plattformen], die eine sehr große Zuhörerschaft haben. Es führte zwar ein wenig vom Thema weg, aber ich kenne einige Leute, die nach einer anderen Art von Inhalt hungern, und es gibt im Moment wahrscheinlich nichts Dringenderes. [Der Frieden] muss einfach ein Thema sein, das den Leuten bewusst ist. Wir haben also ein paar Ressourcen, und wenn ich in dieser Hinsicht helfen kann. Ich denke hierbei an Chrysler. In meinem Werk arbeiten 7.000 Menschen, und wenn mir jemand helfen kann, könnten wir vielleicht an die UAW-Mitglieder herantreten und das in den ganzen Vereinigten Staaten verbreiten.“

Mamadou Dathe Diallo, Guinean AndAmerican League of Friends for Freedom
„Ich bin ganz aufgeregt. Ich bin zum ersten Mal hier dabei, auch einige meiner Kollegen sind hier, und wir vertreten eine Organisation namens GALFF: Guinean and American League of Friends for Freedom. Wir kommen ursprünglich aus Westafrika und sind jetzt hier in den Vereinigten Staaten. Und wir sind sehr, sehr aufgewühlt und froh, hier dabei zu sein, weil wir den Krieg in Westafrika miterlebt haben: Liberia, einige von euch kennen vielleicht Sierra Leone, die Elfenbeinküste und ähnliche Orte. Wir haben gesehen, was Kriege Menschen antun können – unschuldigen Menschen: Frauen, Behinderten. Also haben wir beschlossen, diese Organisation in Indianapolis zu gründen, um sicherzustellen, dass wir alles tun können, um Kriege zu stoppen, uns gegen alle Kriege, die der Menschheit Zerstörung bringen können. Wir sind dagegen und wir werden … dafür kämpfen, es zu stoppen.“

Abdoulaye Balde (US), Guinean and American League of Friends for Freedom
„Ich bin Arzt aus Westafrika und gehöre zu der Organisation namens GALFF. Ich danke Ihnen sehr für die Organisation dieser Koalition. Sie ist besser als die Vereinten Nationen; besser als jede Organisation, die ich mir vorstellen kann. Ich werde den Allmächtigen – der den Himmel und die Erde beherrscht und alles, was dazwischen liegt – bitten, Ihnen den Sieg zu schenken…“

Jason Banyer (Schweiz), Büezer und KMU Partei
„Ich komme aus der Schweiz und bin der Vorsitzende der Büezer Partei. Wir organisieren und informieren junge Leute vor allem über soziale Medien. Wir machen viele Videos, die provokativ sind und die Leute zum Nachdenken bringen und manchmal sogar die Meinung der Leute ändern, z.B. in der Frage, wie die Mainstream-Medien diesen Krieg als Krieg für die Demokratie dargestellt haben, obwohl es klar ist, dass es ein imperialistischer Krieg ist, der vom Westen geführt wird. Wir sind für die Rechte der Arbeiter und vor allem für die Neutralität. Denn hier in der Schweiz sehen wir die Neutralität als die beste Art und Weise, antiimperialistisch zu sein. Denn es gibt bestimmte linke Leute oder linke Gruppen, auch die Grünen und die Sozialdemokraten und so weiter, die auf Sanktionen drängen; die auf einen Krieg drängen; die sogar denken, dass es irgendwie fortschrittlich ist, einen Krieg zu unterstützen. Und wir gehen gegen diese imperialistische Propaganda vor und versuchen, diese Kriegstreiber zu entlarven.“

Jose Vega, (USA), Interventionist, Organisator Schiller-Institut
„Ich bin hier in den Vereinigten Staaten. Ich bin dafür bekannt, dass ich interveniere – in Großbritannien nennt man das door-stepping. Dabei geht man zur Veranstaltung eines Politikers und tritt an seine Tür, unterbricht ihn, während er spricht, um die Aufmerksamkeit auf etwas wie die Gefahr eines Atomkriegs zu lenken. Auch möchte ich die Macht von Straßenaktionen betonen, wenn man mit einem Infotisch und einigen Schildern auf die Straße geht… Ich habe jetzt 76.000 Leute, die mir auf Twitter folgen, und ich habe festgestellt, dass meine Follower am meisten reagieren, wenn ich etwas über eine Aktion poste. Neulich habe ich ein Video gepostet, in dem ich zusammen mit Diane Sare auf der Straße stehe, mit einem Schild, auf dem „No Joe“ steht, und dahinter ein Bild einer Atombombe. Das hat ein paar tausend Likes bekommen. Wissen Sie, die Leute scheinen wirklich eher auf Aktionen als auf reine Online-Inhalte anzusprechen. Sie mögen es, Menschen auf der Straße zu sehen, und ich denke, das gilt für jedes Land, das gerade an diesem [IFK]-Aufruf teilnimmt. Wenn die Leute einfach mit Schildern auf die Straße gingen, auf denen „Nein zur NATO“ oder „Atomkrieg verhindern“ stünde, wäre das sehr wirkungsvoll, und das ist genau das, wonach die Menschen in den sozialen Medien hungern.“

Anwesend waren zudem:

Angela Mc Ardle (USA), Vorsitzende der Libertarian Party, Organisatorin von „Rage Against the War Machine“
Irene Mavrakakis (USA), Liberty Speaks, Organisatorin von „Rage Against the War Machine“
Martin Schotz (USA), Autor, „History Will Not Absolve Us: Orwellian Control, Public Denial, and the Murder of President Kennedy“
Bernard Allen-Bey (USA)
Robert Cushing, Vereinigung US-amerikanischer katholischer Priester (AUSCP), Pax Christi GA, ehemaliger Priester
Dr. jur. Wolfgang Bittner (Deutschland), Jurist, Autor, „Wir sind im Kriegsmodus“
Wolfgang Lieberknecht (Deutschland)
Liz Augustat (Deutschland), Frieden durch Kultur
Christine Bierre (Frankreich), Solidarité et Progrès
Dr. Balkrishna Kurvey (Indien), Präsident des Indischen Instituts für Frieden, Abrüstung und Umweltschutz
Juan Carrero (Spanien), Präsident, Stiftung S’Olivar
Fredrick Weiss (USA)
Juan Gomez (Chile), Welt ohne Krieg und Gewalt
Donald Ramotar (Guyana), ehemaliger Präsident von Guyana
Martha Rollins (USA), Internationale Friedensdelegationen: Iberoamerika, Kolumbien, Kuba und Palästina
Ulf Sandmark (Schweden), Präsident des Schiller-Instituts, Schweden
Joyce Hall (USA), Pax Christi Texas
Klaus Fimmen (Deutschland), BüSo
Diane Sare (USA), Senatskandidatin, New York
Anastasia Battle (USA), Organisatorin, Interventionistin und Chefredakteurin, Leonore Magazine

Wenn Sie an einer Mitarbeit in der Internationalen Friedenskoalition interessiert sind, wenden Sie sich bitte an fragen@schiller-institut.de


Internationale Friedenskoalition hält drittes Treffen ab

Internationale Friedenskoalition hält drittes Treffen ab

Zur internationalen Veröffentlichung am 28. Juni 2023

Die Internationale Friedenskoalition (IFK), die von Helga Zepp-LaRouche, Gründerin und Präsidentin des Schiller-Instituts, initiiert wurde, hielt am Freitag, dem 23. Juni, ihr drittes Treffen ab. Mehr als 40 Vertreter von zehn verschiedenen Friedensorganisationen aus der ganzen Welt nahmen an der zweieinhalbstündigen Diskussion teil, bei der es um die immer dringender werdende Notwendigkeit ging, verschiedene internationale Friedensorganisationen zusammenzubringen, um die gegenwärtig eskalierende Gefahr einer Ausweitung des aktuellen Konflikts zwischen der NATO und Rußland zu einem Atomkrieg zu stoppen.

Frau Zepp-LaRouche eröffnete das Treffen und wies darauf hin, daß es in der vergangenen Woche wichtige positive Entwicklungen gegeben habe, u.a. die Tatsache, daß sich seit der Gründung der Organisation am 2. Juni und dem zweiten Treffen am 16. Juni mehrere neue Teilnehmer dieser Veranstaltung angeschlossen hätten. Sie wies jedoch darauf hin, daß die Kriegsgefahr täglich zunehme, da die Briten und die USA ihre militärische und finanzielle Hilfe für die Ukraine erhöhten, obgleich die sogenannte „Gegenoffensive“ des ukrainischen Militärs kläglich gescheitert sei. Diese sei ein „Himmelfahrtskommando“ gewesen, bei dem weitere 13.000 junge Ukrainer ums Leben gekommen, etwa ein Drittel der vom Westen gelieferten Rüstungsgüter zerstört worden seien und die Ukraine kein nennenswertes Territorium zurückgewonnen habe.

Vor allem die Rede von Robert F. Kennedy jr. am 20. Juni in New Hampshire sei ein „frischer Wind“, denn es habe sich ein Kandidat des Establishments zu Wort gemeldet, der endlich einmal die Wahrheit sagt. Kennedy, so Frau Zepp-LaRouche, habe aus der historischen „Friedensrede“ seines Onkels, Präsident John Kennedy, vom 10. Juni 1963 zitiert, in der die verheerenden Folgen eines Atomkrieges direkt angesprochen wurden. RFK jr. verurteilte die Kriegspolitik der USA und der NATO in der Ukraine scharf und betonte, daß man sich „in die Lage unserer Gegner versetzen müssen“. Er würdigte die Opfer, die Russland beim Sieg über die Nazis im Zweiten Weltkrieg gebracht hat, griff den militärisch-industriellen Komplex an und betonte, dass die USA nicht wie ein „Imperium“ handeln dürften. Die Rede habe „die Hoffnung erneuert“, daß das Erbe von JFK wiederhergestellt werden könne, sagte Zepp-LaRouche.

Sie wies darauf hin, daß die Nationen des „Globalen Südens“ jetzt internationale Verantwortung übernehmen; sie wollen die Fortsetzung des kolonialen Systems nicht zulassen und mit den BRICS-Staaten zusammenarbeiten, um ein neues Weltfinanzsystem zu schaffen, das vom US-Dollar unabhängig ist, da dieser vom Westen wie eine Waffe eingesetzt werde.

Die alte Ordnung breche zusammen, sagte sie und warnte, dass ein solcher Vorgang in der Geschichte immer mit größten Gefahren verbunden gewesen sei. Sie rief dazu auf, die IFK international auszuweiten, und wies darauf hin, dass die Nationen des Südens auf der Konferenz von Bandung 1955, dem ersten großen Treffen ehemaliger Kolonien ohne die Anwesenheit ihrer ehemaligen Kolonialherren, festgestellt hätten, dass die Großmächte des Nordens einen Atomkrieg anzetteln wollten, der auch die Nationen des Südens zerstören würden, und deswegen müsste gehandelt werden, um ihn zu verhindern.

Die anderen Redner berichteten über eigene Aktivitäten, darunter Treffen der Organisation No2NATO im Vereinigten Königreich, weitere Treffen in Argentinien, Australien, Indien, Minneapolis, New York, Toledo (Ohio), Spanien, Schottland und Texas. Es wurden Vorschläge für künftige Großveranstaltungen gemacht, wobei allgemeines Einvernehmen darüber herrschte, dass der 6. August, der Jahrestag der atomaren Vernichtung von Hiroshima, ein internationaler Aktionstag mit Konferenzen und Demonstrationen sein sollte. Viele lobten das mutige Eintreten von Robert F. Kennedy jr. gegen die Kriegspolitik, während andere darauf hinwiesen, dass auch Donald Trump die Kriegspolitik scharf verurteilt und erklärt habe, dass er den Krieg in der Ukraine sofort beenden würde, wenn er gewählt würde. Die Spitzenkandidaten beider großer Parteien in den USA wenden sich also gegen die Kriegspolitik und lassen damit auf einen Stimmungsumschwung in der Bevölkerung schließen.

Es wurde ein Vorschlag für die Einrichtung einer Kommunikationsplattform unterbreitet, auf der die Teilnehmer Berichte über ihre Aktivitäten und Vorschläge mit anderen Mitgliedern der IFK austauschen können.

Es folgen Auszüge aus den Beiträgen einiger Teilnehmer der Diskussion:

Helga Zepp-LaRouche (Deutschland), Gründerin und Präsidentin des Schiller-Instituts

„Die Lösung kann nicht in der Aufteilung der Welt in Blöcke bestehen. Ich stimme Dr. Mahathir aus Malaysia zu, der sagte, wenn die Welt in zwei komplette Blöcke aufgeteilt würde, würde das die Gefahr eines Weltkrieges erhöhen. Wir müssen also ein neues Paradigma schaffen… Die neue Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur, an der wir seit über einem Jahr arbeiten, basiert auf der Idee des Westfälischen Friedens – dass wir eine Lösung finden müssen, die die Interessen jedes einzelnen Landes auf dem Planeten berücksichtigt… Es ist sehr gut, dass unsere Koalition wächst, dass wir immer mehr Menschen finden, die bereit sind, sich ihr anzuschließen… Beginnen wir eine umfassende organisatorische Offensive und kontaktieren wir jede einzelne Friedensgruppe auf dem Planeten, um wirklich eine Demonstration des Volkswillens zu erreichen!“

Jurgen Wolf (Schottland), No2NATO UK, Workers Party BG

„Wir hatten ein britisches No2NATO-Treffen, haben das wichtige Datum des 6. August diskutiert und planen eine große Demonstration…“

Bernie Holland (UK), No2NATO

„Ich werde mit einer anderen Gruppe namens International Ukraine Anti-Fascist Solidarity ebenfalls an der Demonstration teilnehmen, und wir setzen uns für eine Untersuchung des Massakers von Odessa ein. Ich werde einen Vortrag basierend auf einer Reihe von Folien halten, die mir ein Journalist geschickt hat, der jetzt im Exil ist… Ich möchte Sie alle ermutigen, diese Petition zu unterstützen, die von Code Pink ins Leben gerufen wurde, um Victoria Nuland in Sicherheitsgewahrsam zu nehmen.“

Oliver Boyd-Barrett (USA), emeritierter Professor, Bowling Green State University, Ohio

„Es ist sehr wichtig, dass wir über Frieden reden. Wir reden über die Suche nach Frieden in einem multipolaren Kontext. Das können nicht nur weiße Männer und Frauen sein… Ich sehe ein paar mehr asiatische Gesichter. Und wo sind die Russen? …Hiroshima. Sechster August. Ja, genau. Alles, was in diese Richtung geht, ist meiner Meinung nach zu begrüßen. Ich selbst bevorzuge eher die BRICS, am 22. und 24. August. Dies ist sicherlich die Richtung, in die wir gehen wollen. Wir wollen weg von der US-Hegemonie, und die bisher überzeugendste internationale Bewegung, die die Welt in diese Richtung drängt, sind sicherlich die BRICS.“

Arthur Dawes (USA), Pax Christi

„Wir sollten zunächst über das, was heute gesagt wird, nachdenken. Ich glaube wirklich, dass dies ein Teil des Friedensprozesses ist, dass wir Friedensstifter sind. Und ich glaube, dass wir mit diesem Treffen und anderen Treffen wie diesem den Frieden herbeiführen. Und Pax Christi Texas… wird nächste Woche ein öffentliches Forum über die Rede von John Kennedy abhalten. Und wir laden Mitglieder und Freunde ein.“

Atul Anega (Indien), Journalist

„In einer der größten Provinzen in Südostasien gibt es große Landstriche, in denen viele Konflikte ausgetragen werden, die die benachbarten stabilen Gebiete bedrohen. Wenn wir also über den Friedensprozess und den globalen Frieden sprechen, müssen wir das Zentrum im Auge haben, die indopazifische Region, man kann sie auch Asien-Pazifik nennen, wenn man will, aber bitte denken Sie daran, dass es viele Gemeinschaften gibt, die tatsächlich betroffen sind. Viele alte Gewalttaten und Konflikte werden wiederbelebt, und zwar jetzt, in diesem Moment.“

Darrell Nichols (U.S.), Bischof, Toledo OH

„Wir müssen uns einem Frieden nähern und friedliche Lösungen inmitten einer Bevölkerung finden, die sich wie Rip Van Winkle verhält. Sie schlafen immer noch unter den Bäumen, verschlafen eine Revolution und wissen gar nichts davon. Wenn ich also irgendetwas mit meiner Stimme beisteuern kann, dann bin ich gerade dabei, mein Studio wieder einzurichten. Ich habe das in den letzten Monaten angefangen, und wir wollen meine erste Sendung herausbringen.“

Dr. Balkrishna Kurvey (Indien) Präsident des Indischen Instituts für Frieden, Abrüstung und Umweltschutz

„In meinem Institut in Indien haben wir das Friedensmuseum ,No more Hiroshima/Nagasaki‘ eingerichtet. Und wir wenden uns an die Studenten, die nächste Generation, denn sie sind die zukünftigen politischen Führer. Jeder, der die Fotos der Bombenangriffe auf Nagasaki und Hiroshima sieht, würde niemals sagen, dass wir einen Atomkrieg führen sollten. Wir stellen diese Fotos in ganz Indien aus…“

Juan Carrero (Spanien)

„Ich erinnere daran, dass unsere Agenda der Gewaltfreiheit von Gandhi und Martin Luther King stammt. Sie waren immer eine große Inspiration für uns. Und aus dieser Überlegung heraus sind wir hier zusammengekommen, im gemeinsamen Gebet.“

Donald Ramotar, ehemaliger Präsident von Guyana

„Die Frage des Hiroshima-Jahrestages ist sehr, sehr wichtig. Wir dürfen diese Gelegenheit nicht versäumen, denn sie steht in direktem Zusammenhang mit dem, was heute geschieht. Aber ich möchte auch hinzufügen, abgesehen von dem, was andere gesagt haben, ich weiß nicht, wie viel wir tun können, aber wenn wir die Arbeiterbewegung einbeziehen können, insbesondere in den Vereinigten Staaten, Kanada und anderen Ländern, die ihre Arbeit und Freiheit feiern, und am 14. September versuchen wir einfach, die Arbeiter direkter einzubeziehen, sie aufhorchen zu lassen und sie an dem zu interessieren, was geschieht, denn dies ist auch eine Frage der Arbeiterklasse.“

Alessia Ruggieri (Italien) Gewerkschaftlerin

„Die Gefahr, dass sich zwei Blöcke entwickeln, ist sehr weit fortgeschritten. Ich habe vor kurzem gelesen, dass es olympische Spiele der Freundschaft geben wird, an denen viele Nationen der BRICS teilnehmen werden. Es ist falsch, alle russische Athleten auszuschliessen, was nicht in Betracht gezogen werden sollte… Ich denke, wir sollten eine gemeinsame Aktion durchführen, die alle Staaten vertritt, um dort aufzutreten und eine Botschaft der Freundschaft direkt vor Ort abzuliefern. Ich denke, wir sollten Pressemitteilungen verfassen, die wir an die Presseagenturen schicken, um sie über diese Initiative zu informieren, insbesondere über die Demonstrationen am 6. August, die wir organisieren.“

David MacIlwain, Australien

„Ich bemerke eine außergewöhnliche Abkopplung zur NATO und den westlichen Medien in den Köpfen der Menschen, die nicht begreifen, was geschieht. Ich stimme zu, dass wir Kontakt zu Friedensgruppen aufnehmen müssen. Die Gruppen, mit denen ich in Australien in Kontakt stehe, konzentrieren sich nicht ausreichend auf diese Realität, und ich denke, dass wir vielleicht noch weiter gehen müssen, indem wir die Politiker kontaktieren…“

Ruben Dario Guzzetti (Argentinien): Analyst für internationale Angelegenheiten, Argentinisches Institut für Geopolitische Studien (IADEG)

„Wir werden uns treffen. In unserer Bewegung für Solidarität und Frieden haben wir uns darauf geeinigt, dass wir in den nächsten Tagen, in den ersten Julitagen, ein Treffen mit allen Menschen veranstalten werden, die an dem Kampf für den Frieden interessiert sind… Wir müssen weiter für den Frieden kämpfen, nicht nur gegen Atomwaffen, sondern auch für den Frieden… Ich denke, es wäre interessant, am 6. August zu sagen: Nie wieder Hiroshima und Nagasaki!“

Ray McGovern (U.S.), ehemaliger leitender Analyst der U.S. Central Intelligence Agency (CIA); Gründungsmitglied der Veteran Intelligence Professionals for Sanity (VIPS)

„Wie bereits erwähnt bin ich Geheimdienstanalyst. Ich blicke nach vorne und sehe den nächsten Wochen entgegen. Die Wahlen [in den USA] sind noch 16 Monate entfernt. Wenn wir bis dahin überleben, was haben wir dann zu erwarten? … Wir wurden von Selenskij selbst und dem Militärchef in Kiew gewarnt, dass die Russen das Atomkraftwerk Saporischschja vermint haben und es in die Luft jagen werden. Riecht das für Sie auch nach einem Angriff unter falscher Flagge? Für mich auf jeden Fall. Ist [Victoria] Nuland fähig, so etwas organisieren? Angesichts des gerade beschriebenen Debakels der Gegenoffensive würde ich das nicht ausschließen.

Für meine Begriffe ist der 6. August noch weit weg. Aber wenn wir es bis zum 6. August schaffen, dann ist das der Jahrestag von Hiroshima. Machen wir es uns zur Aufgabe, die Menschen im Westen und im Osten und überall aufzuklären, dass die Atombombe nicht notwendig war, um den Krieg zu beenden…“

Rev. Dr. Terri L. Strong (U.S.), AME-Pfarrerin aus Memphis, TN Vorsitzende des Ausschusses für Aktionen und globale Anliegen der Church Women United

„Eines habe ich bei den Mainstream-Medien gesehen, das sie richtig gut machen: Sie verwenden eine Strategie der Unterdrückung der Wahrheit und der Täuschung. Ich schlage den unabhängigen Medien vor, genau das Gegenteil zu tun, nämlich die Täuschung zu unterdrücken und die Wahrheit zu verbreiten, aber oft ist es schwer, die Menschen umzuprogrammieren. Aber das muss eine Konstante sein. Robert F. Kennedy jr. ist einer, der gewissenhaft versucht hat, genau das zu tun, – die Lügen zu unterdrücken und die Wahrheit zu fördern. Er hat das immer konsequent getan, und ich würde vorschlagen, dass alle Medien dies tun.“

Jimmy Gerum (Deutschland), Aktionsbündnis “LeuchtturmARD“

„Es ist sehr wichtig, dass wir zusammenkommen und Wege finden, voneinander zu lernen. Das ist jede Woche großartig. Ich möchte heute einen konkreten Aufruf zum Handeln hinzufügen, denn es ist immer gut zu wissen, was wir alle für den Frieden tun können. Einige von Ihnen werden schon wissen, dass ich für die Friedensinitiative Leuchtturm Deutschland arbeite und wir analysiert haben, was die Schwachstelle der internationalen Kriegsmächte ist: die öffentliche Meinung.“

Diane Sare (USA), unabhängige US-Senatskandidatin, New York

„Was mich stört, ist, dass Leute wie Jimmy Dore online mehr als eine Million Follower hat. Auch Scott Ritter hat eine riesige Fangemeinde, die sich jeden Podcast anhört, an dem er beteiligt ist. Aber zu der Kundgebung von Rage Against the War Machine kamen 3500 Leute, was einerseits sehr gut ist. Es war wohl die größte Anti-Kriegs-Demonstration seit dem Beginn des Irak-Krieges im Jahr 2003. Andererseits muss man sich fragen, wie kann man all diese Menschen, die immer nur zuhören, zu Taten zu bewegen. Ich glaube, das kann geschehen. Wir haben sowohl Trumps Anti-Kriegs-Kandidatur als auch Robert Kennedys Kandidatur, der ebenfalls gegen den Krieg ist, was meiner Meinung nach darauf hindeutet, dass die Mehrheit der amerikanischen Bevölkerung wirklich genug davon hat und diesen Krieg nicht will. Was meiner Meinung nach fehlt, sind zwei Teile in einem. Das instinktive Wissen, wie tödlich dies ist, und wie nahe wir am Abgrund stehen, weshalb ich die Gäste für meine Sendung heute Abend ausgewählt habe, denn meine Absicht ist es, den Leuten einen gehörigen Schrecken einzujagen, warum sie nicht so weitermachen können wie bisher und warum es nicht ausreicht, nur Zuschauer zu sein, sondern aktiv zu werden. Ich denke, es ist für jeden psychologisch und emotional eine Herausforderung, die Spannung auszuhalten, was es bedeutet, dass die gesamte menschliche Spezies ausgelöscht werden könnte, und das ist extrem schwierig. Deshalb ist die Musik, die Kunst, die Poesie, Friedrich Schiller so wichtig, aber auch die Vision des neuen Paradigmas.“

Anastasia Battle (USA) Organisatorin, Interventionistin und Chefredakteurin, Leonore Magazine, USA

„Ich meine, alle unsere Friedensgruppen sind über die ganze Welt verteilt, sie sind nicht sehr koordiniert und fühlen sich isoliert. Wenn wir all unsere unterschiedlichen Fähigkeiten, Stärken und Talente vereinen, um den Atomkrieg zu stoppen, dann könnte das tatsächlich gelingen. Unsere Gruppe hier funktioniert wie ein Lenkungsausschuss für verschiedene Initiativen und Ideen. Die Leute hier sind sehr erfahren. Sie sind Interventionisten. Sie sind Vorsitzende von Organisationen oder vertreten verschiedene Gruppen oder auch religiöse Gruppe. Wir kommen also zusammen, um unsere Kräfte zu bündeln, um das Ziel zu erreichen, den thermonuklearen Krieg zu verhindern. Wenn die Dinge so weitergehen wie bisher, wird er höchstwahrscheinlich stattfinden. Doch wir können das nicht zulassen und müssen akzeptieren, dass das jetzt unsere Verantwortung ist.“

Dennis Small (USA), Magazin Executive Intelligence Review

„Der Dialog zwischen dem Globalen Süden und dem, was wir in den Vereinigten Staaten und in Europa tun, ein Dialog, um ein Konzept auf höherer Ebene zu erreichen, das die gemeinsamen Interessen vereint, von denen Helga von Anfang an gesprochen hat, gilt sowohl für die Friedensfrage, den Kampf für ein neues Paradigma in der Friedensbewegung in unseren Ländern, aber auch für die wirtschaftlichen Fragen. Und ich denke, dass alles, was wir im Hinblick auf die Veranstaltung am 6. August tun, sehr wichtig sein wird. Es ist bemerkenswert, dass der Papst, Lula und viele der Stimmen, die eine führende Rolle in der Organisation für den Frieden spielen, den Schwerpunkt auf die Dringlichkeit wirtschaftlicher Entwicklung als den besten Weg zur Schaffung von tatsächlichem Frieden legen. Ich denke, dieser kombinierte Ansatz ist genau das, was wir brauchen. Deshalb sollten wir mehr Jugendliche zu diesem Treffen einladen und darauf hinarbeiten, dass wir in den nächsten Wochen eine Jugendkaderschule veranstalten. Wir sollten dies als eine Art Sprungbrett nutzen, um weitere Unterstützung für das aufzubauen, was für den 6. August geplant ist. Und dann kombinieren wir unsere Bemühungen rund um den 6. August mit dem, was weltweit im Zusammenhang mit den BRICS-Aktivitäten geschieht.“

Maurizio Abbate (Italien), Vorsitzender von ENAC, Ente Nazionale Attività Culturali, Italien

„Wir müssen sehr entschlossen vorgehen, indem wir eine Synergie zwischen verschiedenen Gruppen auf globaler Ebene schaffen, um diese Informationen in alternative Kanäle zu bringen. Wir wissen, dass die Massenmedien von jenen gelenkt werden, die ein Interesse an korrumpierter Kommunikation haben.“

Pater Harry Bury (USA), Erzdiözese Saint Paul in Minneapolis, MN

„Nur weil Menschen böse Dinge tun, heißt das nicht, dass sie böse sind. Es bedeutet, dass sie es nicht besser wissen. Das Ziel besteht also nicht darin, Gewalt anzuwenden und sie zu bestrafen, sondern vielmehr darin, Liebe anzuwenden und Gerechtigkeit zu suchen, um ihnen zu helfen, zu erkennen, dass das, was sie tun, nicht in ihrem eigenen Interesse und im Interesse der Welt ist. Ich konzentriere mich auf diese Aussage, um die Menschen zusammenzubringen, um zu erkennen, dass wir am besten gemeinsam etwas bewirken können, und um uns zu ermutigen und den Glauben an die Möglichkeit des Friedens in der Welt nicht zu verlieren.“

Weitere Teilnehmer:
Jose Vega (USA), Interventionist, Organizer Schiller-Institut
Sam Pitroda (Indien/USA), Telecom und IT Innovator
Frank Kartheiser (USA), Catholic Workers
Joyce Hall (USA), Pax Christi
Karen Ball (USA), Pax Christi
Chris Fogarty (USA/Irland), Irish American Leader
Jack Gilroy (USA), Organizer, Pax Christi, NY State/Pax Christi International; Vorstand, New York Veterans for Peace
Mari Correggio (Italien), No2Nato Italy
Robert Cushing (USA), Vorsitzender des Ausschusses für Gewaltlosigkeit/Arbeitsgruppe für die Vereinigung der katholischen Priester der Vereinigten Staaten (AUSCP)
Martha Rollins (Costa Rica)
Ulf Sandmark (Schweden), Präsident, Schiller-Institut in Schweden
Wolfgang Effenberger (Deutschland)
Prof. Enzo Pennetta (Italien)
Fredrick Weiss (USA)
Kallol Bhattacherjee (Indien), Journalist
Christine Bierre (Frankreich), Solidarité et progrès

Wenn Sie an einer Zusammenarbeit mit der Internationalen Friedenskoalition interessiert sind, wenden Sie sich bitte an fragen@schiller-institut.de


Schiller-Institut in Untersuchungsausschuß der französischen Nationalversammlung der Komplizenschaft mit China beschuldigt

Paris, 15. Juli (EIRNS) – Am 19. Januar 2023 wurden in einem Ausschuß der französischen Nationalversammlung, der den Einfluß ausländischer Mächte in Frankreich untersuchen soll, schwerwiegende Verleumdungen gegen das Schiller-Institut und seine Präsidentin Helga Zepp-LaRouche ausgesprochen.


Der „Untersuchungsausschuß zur politischen, wirtschaftlichen und finanziellen Einmischung ausländischer Mächte (Staaten, Organisationen, Unternehmen, Interessengruppen, Privatpersonen) mit dem Ziel der Beeinflussung oder Korrumpierung von Meinungsmachern, Führungspersönlichkeiten und französischen politischen Parteien“ wurde unter dem Vorsitz des RN-Abgeordneten Jean Philippe Tanguy geleitet. Ursprünglich ein Souveränist, ist Tanguy aber in der Zwischenzeit „melonisiert“ oder „mariniert“ worden, wie man in Frankreich das Phänomen nennen könnte, die eigenen Werte für ein bißchen Macht aufzugeben.
Jean Philippe Tanguy befragte in seinen Anhörungen viele Zeugen über die politische Einmischung Rußlands in Frankreich, aber er befragte auch Paul Charon, den Direktor einer Geheimdienstabteilung des IRSEM – l’Institut des Recherches de l’école militaire (Forschungsinstitut der Kriegsschule) –, der als Experte für die Einmischung Chinas gilt. Militärischen Quellen zufolge wird das IRSEM vom französischen Verteidigungsministerium geleitet und spiegelt dessen Orientierungen wider.


Am Ende seiner Aussage vor dem Ausschuß der Nationalversammlung beschuldigte Charon das Schiller-Institut der „Komplizenschaft“ mit China: „(…) einige Thinktanks entscheiden sich dafür, mit chinesischen Akteuren zusammenzuarbeiten. In unserem Bericht (Okt. 2021, siehe Link unten) haben wir ein Analyseraster für diese Kooperationen erstellt, das von einmaligen Kooperationen bis hin zu einer systematischeren Zusammenarbeit als gelegentliche Verbündete bei gemeinsamen Themen wie dem Antiamerikanismus reicht. Die letzte Stufe ist die der Komplizenschaft. Dazu gehört auch das Schiller-Institut, dessen Ansichten noch stärker mit den Werten der Partei übereinstimmen und das eine revisionistische Haltung zu internationalen Institutionen einnimmt.“


Dieser Verleumdung ging eine weitere voraus, und zwar in einem langen Bericht, der im Oktober 2021 auf der Webseite des IRSEM zum selben Thema veröffentlicht wurde und an dem Paul Charon zusammen mit einem gewissen Jean-Baptiste Jeangène Vilmer beteiligt war. Der Bericht trug den Titel „Chinesische Einflußoperationen – ein machiavellistischer Moment“. Paul Charon ist derzeit Direktor der Abteilung „Geheimdienste, Strategie-Vorausschau und -Einfluß“ beim IRSEM. Jeangène Vilmer verließ das IRSEM im Jahr 2022 und ist jetzt französischer Botschafter in Vanuatu.


In diesem Bericht aus dem Jahr 2021 wird eine Reihe französischer Denkfabriken (darunter das Schiller-Institut) ins Visier genommen, die danach kategorisiert werden, ob sie „gelegentliche Partner“ Chinas sind – wie das IRIS (Institut de relations internationales et stratégiques), das zusammen mit der chinesischen Botschaft drei Foren zur Neuen Seidenstraße organisiert hat –, „gelegentliche Verbündete“ – wie die Fondation Prospective et Innovation des ehemaligen französischen Premierministers Jean-Pierre Raffarin – oder regelrechte „Komplizen“, die eine gemeinsame Weltsicht mit der KPCh teilen und mit deren Interessen übereinstimmen – wie das Schiller-Institut. Fünf Seiten sind darin dem Schiller-Institut, seiner internationalen Präsidentin Helga Zepp-LaRouche und ihren Beziehungen zu China gewidmet, insbesondere im Hinblick auf das Projekt der Neuen Seidenstraße. Auch Jacques Cheminade wird kurz genannt.


Am 3. September 2021, noch bevor der Bericht auf der Website des IRSEM veröffentlicht wurde, erschien in Le Monde ein Artikel von Brice Pedroletti und Nathalie Guibert, in dem die Verleumdungen gegen das Schiller-Institut aufgegriffen wurden. Laut Le Monde „breiten sich chinesische Denkfabriken aus, um Xi Jinpings Denkweise zu bedienen. Viele dieser neuen Umsetzer operieren unter dem Banner der Belt and Road Initiative (BRI), dem umfangreichen Projekt der ,Neuen Seidenstraße‘, das in der chinesischen Verfassung verankert ist.“


„Zusätzlich zu diesen manchmal naiven Zwischenträgern können chinesische Organisationen auch auf komplizenhafte Strukturen zählen – weil sie mit der KPCh eine gemeinsame Sicht der Welt teilen. Zu letzteren gehört das Schiller-Institut, das 1984 in Deutschland von Helga Zepp-LaRouche gegründet wurde. Seine Aufgabe: ,Die Exzesse der internationalen Finanzinstitutionen anzuprangern‘ und ,eine eurasische Landbrücke zu fördern‘. Im Laufe der Jahre hat sich Frau Zepp-LaRouche zu einer glühenden Verfechterin der Positionen Pekings und des Projekts ,Neue Seidenstraße‘ entwickelt. Von den chinesischen Medien bevorzugt, verteidigt sie China gegen seine westlichen Kritiker und geißelt die ,Fehlinformationen‘, die im Westen über Xinjiang oder die Menschenrechte vorherrschen…“


SCHILLER-INSTITUT VERÖFFENTLICHT 186 PROMINENTEN-UNTERSCHRIFTEN DES „DRINGENDEN APPELLS”, UM DIE FRIEDENSMISSION JOHN F. KENNDYS WIEDERHERZUSTELLEN UND DIE INTERNATIONALE FRIEDENSKOALITON WEITER AUSZUDEHNEN

5. Juli 2023 – Angesichts der rasch wachsenden Gefahr eines Atomkrieges veröffentlicht das Schiller-Institut die ersten 186 Unterschriften prominenter Unterzeichner aus 55 Ländern auf sechs Kontinenten, die den dringenden Appell von Schiller-Institutsgründerin Helga Zepp-LaRouche an den (nächsten) Präsidenten der Vereinigten Staaten! unterstützen.

In dem am 17. Mai veröffentlichten Appell wird der Präsident der Vereinigten Staaten aufgefordert, zu der Friedenspolitik zurückzukehren, wie sie John F. Kennedy in seiner historischen Rede an der American University am 10. Juni 1963 formuliert hatte. Anläßlich des 60. Jahrestages dieser Rede veranstaltete das Schiller-Institut (SI) am 10. Juni 2023 eine internationalen Online-Konferenz mit dem Titel Die Welt braucht JFKs Vision des Friedens!, um Kennedys Friedensrede weltweit zu verbreiten.

Die Schiller-Institut bittet alle, den Appell zu unterschreiben und ihn an alle Organisationen weiterzuleiten, die sich für eine gemeinsame Zukunft der Menschheit einsetzen. Insgesamt haben derzeit 1300 Menschen den in 7 Sprachen übersetzten Aufruf unterzeichnet. Ziel ist es, bis zu den weltweiten Friedensaktionen am 6. August, dem Jahrestag des US-Atombombenabwurfs auf Hiroshima, 5.000 Unterzeichner aus über 100 Ländern zu erreichen. Das Schiller-Institut ruft darüber hinaus dazu auf, daß sich möglichst viele Menschen weltweit die Kennedy-Rede ansehen – Einzelpersonen, Schulklassen und andere Gruppierungen. Hier finden Sie die vollständige 27-minütige Kennedy-Friedensrede; und hier eine 4-minütige Zusammenfassung mit englischen Untertiteln.

Die Verbreitung des „Dringenden Appells“ und der Kennedy-Rede hat die Entstehung einer schnell wachsenden Internationalen Friedenskoalition (IPC) angestoßen, die am 2. Juni vom Schiller-Institut initiiert wurde. Die zusammenfassende Pressemitteilung über die jüngsten Beratungen dieser Koalition, International Peace Coalition Charts a Path to the New Paradigm, beginnt wie folgt:

„Am Freitag, dem 30. Juni, hielt die Internationale Friedenskoalition (IPC) ihr viertes Treffen ab, an dem etwa 60 Organisatoren aus Argentinien, Deutschland, Guinea, Nicaragua, Spanien, Schweden, der Schweiz, dem Vereinigten Königreich, den Vereinigten Staaten und anderen Ländern teilnahmen. Das Treffen kann am besten als eine Strategiesitzung darüber charakterisiert werden, wie die IPC durch verschiedene Mittel der direkten Aktion wie Straßenorganisation, soziale Medien, politische Interventionen und Kurse erweitert werden kann, mit dem Ziel, nicht nur die unmittelbare Bedrohung durch einen globalen thermonuklearen Krieg zu verhindern, sondern auch die Grundlage für einen dauerhaften Frieden – ein neues Paradigma – zu schaffen.“

Bitte tragen Sie persönlich dazu bei, daß die Arbeit der Koalition ausgeweitet wird. Kontaktieren Sie die Koalition unter fragen@schiller-institut.de.

Es folgt der Abschluß des Appells und die ersten 186 prominenten Unterzeichner:

„Wir, die Unterzeichner, wollen, daß Amerika wieder das Amerika ist, das in der großartigen Rede von JFK zum Ausdruck kam. Wir wollen, daß die USA wieder ein Leuchtfeuer der Hoffnung und ein Tempel der Freiheit sind. Wir glauben, daß dies die Grundlage für ,Frieden für alle Zeiten‘ ist, wie JFK sagte.

gez. Helga Zepp-LaRouche, Gründerin des Schiller-Instituts

Weitere prominente Unterzeichner

Daud AzimiAfghanistan/DeutschlandDipl. Ing. (Ingenieur); Vorstandsmitglied, Nationale Friedensfront Afghanistan
Tse Anye KevinAfrikaVizepräsident, Staat 55, Afrika
Enrique Juan BoxArgentinienSozialer Kommunikator
Roberto FritzscheArgentinienProfessor, Abteilung für Wirtschaftswissenschaften, Universität Belgrano
Carlos Perez GalindoArgentinienRechtsanwalt
Rubén Darío GuzzettiArgentinienArgentinisches Institut für geopolitische Wissenschaften
Gustavo RussoArgentinienJurist; Professor für Rechtswissenschaften
Trudy CampbellAustralienSekretärin des Nordterritoriums, Australian Citizens Party
Christian DierickBelgienManager, Big Science Technology Club & führender Energieexperte
William LindoBelizeVorstandsmitglied, People’s United Party
Edwin Alfonso De La Fuente JeriaBolivienEhemaliger Oberbefehlshaber der bolivianischen Streitkräfte
Osman Vladimir Escobar TorrezBolivienMenschenrechtssekretär, Bolivianischer Gewerkschaftsbund (COB)
Max Yecid IbañezBolivienEhemaliger Sekretär für die Beilegung von Beschwerden, Nationale Föderation der Elektro- und Telefonarbeiter von Bolivien
Jairo Dias CarvalhoBrasilienProfessor für Technologiephilosophie, Bundesuniversität von Uberlândia
Lilian Simone Godoy FonsecaBrasilienProfessorin für Philosophie, UFVJM, Campus Diamantina
Gabriel Tincani RamosBrasilienPräsident, Bund der Sozialistischen Jugend – Campinas

Renata Welinski Da Silva Seabra

Brasilien

ESG-Beraterin; ehemalige UNDP-Exekutivdirektorin für UN Global Compact Brasilien; Autorin „A Regulamentação International Ambiental e a Responsabilidade Corporativa“.
Julian FellKanadaEhemaliger Direktor, Regionalbezirk Nanaimo
Dimitri LascarisKanadaJurist; Friedensaktivist
Mario Guillermo Acosta AlarcónKolumbienWissenschaftler und Schriftsteller; Generaldirektor, CIFRA (Space Lab City)
Fernando Duque JaramilloKolumbienJurist; Master in Politikwissenschaft
Pedro RubioKolumbienGewerkschaftsführer; Analyst für öffentliche Politik
Enrique García DubonCosta RicaWirtschaftswissenschaftler
Enrique Ramírez GuierCosta RicaBio-Logistik Berater
Tom GillesbergDänemarkPräsident, Schiller-Institut Dänemark
Pernille GrummeDänemarkSchauspielerin; Friedensaktivistin; ehemalige Vorsitzende von Artists for Peace, Dänemark
Alcibiades Jose AbreuDominikanische RepublikUniversitätsprofessor für Mathematik, Englisch und Französisch
Alexis Joaquin CastilloDominikanische RepublikPräsidentschaftskandidat der Alianza Nueva República. Rechtsanwalt; ehemaliger Staatsanwalt des Nationalen Bezirks
Ramón Emilio ConcepciónDominikanische RepublikRechtsanwalt, Präsidentschaftskandidat für die Partei PRM (2020)
Ramon Cruz PlacensiaDominikanische RepublikEhemaliger Dekan der Fakultät für Ingenieurwissenschaften der Universidad Autónoma de Santo Domingo (UASD)
Luis De León FerreiraDominikanische RepublikPräsident der Fuerza Boschista. Pädagoge, Universitätsprofessor an der Universidad Autonoma de Santo Domingo (UASD); Politikerin
Marino J. Elsevyf PinedaDominikanische RepublikRechtsanwalt; Notar
Enrique Garcia FrometaDominikanische RepublikWirtschaftsingenieur, Magister der öffentlichen Verwaltung, Gutachter und Planer
Ramón GrossDominikanische RepublikPostgraduierter Professor, Katholische Universität Santo Domingo
Dantes Ortiz NuñezDominikanische RepublikHistoriker; Professor für Geschichte, Autonome Universität von Santo Domingo
Oscar Daniel Pérez QuirozDominikanische RepublikTheologe und Psychologe
Domingo ReyesDominikanische RepublikEhemaliger Professor für Wirtschaftswissenschaften, Ph.D. in Hochschulbildung
Rafael Reyes JerezDominikanische RepublikJournalist; TV-Produzent, „cara a cara“
Enrique Antonio Sánchez LiranzoDominikanische RepublikJurist, Schriftsteller, Dichter
Caonabo SuarezDominikanische RepublikDichter; Mitglied des Koordinierungsausschusses des Instituts für Analysen und Schlußfolgerungen (INAC)
Patricia MerizaldeEcuadorGründerin und Präsidentin der Internationalen Feministischen Poesie-Bewegung, „Women’s Flight“.
Ernesto Pazmiño GranizoEcuadorMenschenrechtsanwalt; Universitätsprofessor; ehemaliger Pflichtverteidiger von Ecuador; ehemaliger Vizepräsident des Justizzentrums der Amerikas
Alexis PonceEcuadorRechtsadvokat, Nationale Vereinigung der Patienten und gefährdeten Familien Ecuadors
Napoleon Saltos GalarzaEcuadorUniversitätsprofessor; Mitglied des Parlaments (1996-1998), Quito
Jacques CheminadeFrankreichPräsident, Solidarité et Progrès; ehemaliger Präsidentschaftskandidat
Dr. jur. Wolfgang BittnerDeutschlandAutor
Joachim BonatzDeutschlandVizepräsident des Ostdeutschen Kuratoriums e.V.
Dr. Ole DoeringDeutschland/ChinaProfessor, Hunan Normal University, China
Johannes PosthDeutschlandGeneraldirektor der Deutschen Telekom in der Ukraine, ab 1996; Leiter des ukrainisch-europäischen Zentrums für Politik und Rechtsberatung, 2002-2005
Dr. Rainer SandauDeutschlandTechnischer Direktor, Satelliten und Raumfahrtanwendungen, Internationale Akademie für Luftfahrt (IAA)
Takis IoannidesGriechenlandBotschafter des Friedens, Hon. Dr. Literatur, Historiker, Forscher, Dichter.
Dr. Maria Arvanti SotiropoulouGriechenlandVertreterin der Griechischen Medizinischen Gesellschaft zum Schutz der Umwelt und gegen atomare und biochemische Bedrohungen (GMA), griechische Mitgliedsorganisation der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW)
Raul Anibal Marroquin CasasolaGuatemalaKoordinator der Bürgerbeobachtungsstelle für Frieden „La pupila del cielo“, San Cristobal, Verapaz, Guatemala.
Otto Rene Quiñones CariasGuatemalaEhemaliger Abgeordneter (1991-1993); im Vorstand der Alternate Deputies
Beatriz Solórzano LeónGuatemalaLizensierte Parlamentarische Technikerin, Kongreß von Guatemala
Ahmadou DialloGuinea/Vereinigte StaatenLeitendes Mitglied der guineisch-amerikanischen Liga der Freunde für die Freiheit Inc.
Mamadu DjaloGuinea/Vereinigte StaatenSekretär der guineisch-amerikanischen Liga der Freunde für die Freiheit Inc.
Khemraj RamjattanGuyanaLeiter, AFC (Allianz für den Wandel)
Donald RamotarGuyanaEhemaliger Präsident von Guyana
Oscar Abraham Lanza RosalesHondurasWirtschaftsingenieur, im Ruhestand; Kolumnist für „La Tribuna“
Andrea SzegóUngarnProfessorin (a.D.), Wirtschaftswissenschaften
Dr. Balkrishna KurveyIndienPräsident, India Institute for Peace, Disarmament and Environmental Protection
Maurizio AbbateItalienVorsitzender des ENAC, Nationales Institut für kulturelle Aktivitäten, Italien
Angelo AielloItalienEhemaliger Sportdirektor des AC Mailand
Prof. Bruno BrandimarteItalienProfessor (a.D.), Angewandte Biophysik, Universität Rom, Tor Vergata
Renato CorsettiItalienProf. emeritiert; Vorsitzender der Progressiven Esperanto-Sprecher
Jorge FloresItalienDichter
Liliana GoriniItalienVorsitzende von Movisol
Antonio IngroiaItalienEhemaliger Kandidat für das Amt des italienischen Ministerpräsidenten
Nicola ListaItalienVorsitzender der Jugendorganisation der MDC (Bewegung zur Verteidigung des Bürgers)
Enzo PennettaItalienOrganisator, Referendum zur Beendigung der italienischen Militärhilfe für die Ukraine
Vincenzo RomanelloItalienLeitender Nuklearforscher und Projektleiter, Nationales Institut für Strahlenschutz (SURO)
Alessia RuggeriItalienGewerkschafterin
Daisuke KotegawaJapanEhemaliger Exekutivdirektor für Japan beim IWF; ehemaliger leitender Beamter des japanischen Finanzministeriums
Pfarrer James AdundoKeniaChristlicher Hilfsdienst
Pfarrer Amos NyambokKeniaChristlicher Hilfsdienst
Pigbin OdimwenguKeniaVorsitzender einer Jugendpartei
Pfarrer George OutaKeniaChristlicher Hilfsdienst
Mohd Peter DavisMalaysiaBiotechnologe; Biochemiker; Architekt; Berater für tropische Landwirtschaft; Gastwissenschaftler an der Universität Pertanian (im Ruhestand)
Chandra MuzaffarMalaysiaGründer und Direktor der Internationalen Bewegung für eine gerechte Welt (JUST); Mitbegründer von Saving Humanity and Planet Earth (SHAPE)
Adam OuologuemMaliJournalist, Mali/Washington D.C.
Engel Coronel BeltránMexikoEhemaliger Forschungsprofessor, Forschungsabteilung für Physik, Universität von Sonora (UNISON)

Maria de los Ángeles Huerta

Mexiko

Ehemalige Kongressabgeordnete
Dr. Enrique López OchoaMexikoGefäßchirurg; Professor für Angiologie, Universität von Sonora (UNISON) School of Medicine
Tenit Alfonso Padilla AyalaMexikoProfessor für effektive Kommunikation, Technologisches Institut von Sonora
Jaime Varela SalazarMexikoEhemaliger Direktor der Fakultät für chemische Wissenschaften der Universität von Sonora (UNISON)
Alex KrainerMonaco/KroatienAutor, „Große Täuschung: Die Wahrheit über Bill Browder, das Magnitsky-Gesetz und antirussische Sanktionen“
Mai-Mai MeijerNiederlandeVorsitzende und Gründerin, Peace SOS
C. (Kees) le PairNiederlandePhysiker (i.R.), Universität Leiden; Königlich Niederländische Akademie der Künste und Wissenschaften
Djamila le PairNiederlandeFreie Journalistin; Free Assange-Aktivistin
Mykeljon WinckelNeuseelandGründer, Voice Media
Bolívar TéllezNicaraguaJurist und Universitätsprofessor
David AjetunmobiNigeriaGewerkschaftsführer, Automobilsektor
Adeshola KukoyiNigeriaGründer, Equilibrium-Perspektiven in Lernen und Entwicklung, University of Lagos
Manuel HidalgoPeruPhD in Rechnungswesen und Wirtschaftswissenschaften; Professor an der Universidad Mayor de San Marcos, Lima
Herman Tiu (Mentong) LorelPhilippinenGründer der philippinischen Denkfabrik BRICS Strategic Studies; Fernseh- und Radiokommentator; Organisator der Bewegung gegen neue US-Militärstützpunkte auf den Philippinen
Leo SemaschkoRussische FöderationGandhian Global Harmony Association
Earl M. BousquetSt. LuciaErfahrener pan-karibischer Journalist/Kolumnist; Herausgeber der Zeitung Voice of St. Lucia; Präsident der St. Lucia-China Freundschaftsorganisation; Vorsitzender des nationalen St. Lucia Wiedergutmachungskomitees
Natasa MilojevicSerbienPolitikwissenschaftlerin; ehemaliger Abgeordnete
Meshack MaxongoSüdafrikaLeiter, LaRouche-Südafrika
Princy MthombeniSüdafrikaPressesprecherin, Africa4Nuclear
Ishmael PhaliSüdafrikaMitglied von LaRouche-Südafrika; Mitglied der Demokratischen Allianz
Motutla Juda PhaliSüdafrikaMitglied, LaRouche-Südafrika
Hyung-Joon WonSüdkoreaViolinist; Gründer und Leiter des Lindenbaum-Festivalorchesters; Organisator von Friedenskonzerten in Nord- und Südkorea
Juan Carrero SaraleguiSpanienPräsident, Fundació S’Olivar; Friedensaktivist
Juan Jose Torres NunezSpanienDichter, Autor, freiberuflicher Journalist
Dr. George MutalemwaTansaniaGlobale Friedensstudien für nachhaltige Entwicklung; Netzwerk für Frieden und Entwicklung in Afrika (Mtandao wa Amani na Maendeleo Afrika (MAMA)
Bischof Lubega Geoffrey BobUgandaPfarrer
Ruslan KotsabaUkrainePräsident, Ukrainische Bewegung der Pazifisten
David DabydeenVereinigtes Königreich/GuyanaProfessor; ehemaliger Botschafter Guyanas bei der UNESCO und in China
Bernie HollandVereinigtes KönigreichSoka Gakkai International
P. D. LawtonVereinigtes KönigreichHerausgeber, AfricanAgenda.net
Dr. Athar AbbasiVereinigte StaatenBürgermeister a.D., U.S. Army
Muhammad Salim AkhtarVereinigte StaatenNationaler Direktor, Amerikanische Muslim-Allianz (AMA)
Bernard Allen-BayVereinigte StaatenGeschäftsführer, Project Funding Consultants; Vizepräsident, Oklahoma NAACP
David AnderssonVereinigte StaatenCo-Direktor Pressenza IPA
Deborah ArmstrongVereinigte StaatenJournalistin
Dr. Elena BajenovaVereinigte StaatenGründerin und Organisatorin der Anti-Kriegs-Koalitionsgruppe, Arlington, TX; Präsidentin des internationalen russischen Kulturzentrums
Oberst (a.D.) Richard BlackVereinigte StaatenEhemaliger Senator und Abgeordneter des Bundesstaates Virginia; ehemaliger Leiter der Strafrechtsabteilung der US-Armee im Pentagon
Kathleen BoylanVereinigte StaatenKatholische Arbeitnehmer-Bewegung, Washington DC
Leutnant (a.D.) Robert BrancaVereinigte StaatenLeutnant (a.D.) U.S. Naval Reserve
Ellen BrownVereinigte StaatenAutorin; Rechtsanwältin
Malcolm BurnVereinigte StaatenModerator, „The Long Way Around“, WKNY Radio, Kingston, NY
Harry J. BuryVereinigte StaatenTwin Cities Nonviolent; Vereinigung der katholischen Priester der USA
Bob CushingVereinigte StaatenVorsitzender des Ausschusses für Gewaltlosigkeit, Arbeitsgruppe für die Vereinigung der katholischen Priester der Vereinigten Staaten (AUSCP)
T. Herbert DimmockVereinigte StaatenGründer und Musikdirektor, Bach in Baltimore
Daniel DonnellyVereinigte StaatenLibertäre Partei, New York
Brian EarleyVereinigte StaatenHauptmann a.D., U.S. Army
Trevor FitzgibbonVereinigte StaatenPräsident, Silent Partner Inc.
Christopher FogartyVereinigte StaatenFreunde der irischen Freiheit
Graham FullerVereinigte Staaten/KanadaEhemaliger stellvertretender Vorsitzender des National Intelligence Council for Long-term Forecasting, CIA; Schriftsteller; politischer Kommentator
David GeorgeVereinigte StaatenProfessor für Wirtschaftswissenschaften (emeritiert), LaSalle University
Jack GilroyVereinigte StaatenPax Christi, Upstate New York
Bennett GreenspanVereinigte StaatenArzt; Experte für Nuklearmedizin; ehemaliger Präsident der Gesellschaft für Nuklearmedizin und molekulare Bildgebung (SNMMI)
Ephraim HaileVereinigte Staaten/EritreaEritreisches Kultur- und Entwicklungszentrum (ECDC) , Eritreische Diaspora Boston
Joyce HallVereinigte StaatenKoordinatorin, Dallas Pax Christi, TX
Cathy HelgasonVereinigte StaatenMD, Professorin für Neurologie (im Ruhestand)
Pfarrer Dr. Geoffrey Dana HicksVereinigte StaatenKomponist, Musiker, Pfarrer
Liz HillVereinigte StaatenLiz Hill Öffentlichkeitsarbeit, LLC
Diana HopeVereinigte StaatenD & D Radio Show, „Delivering the Truth in NYS and Beyond“
Ivan JonesVereinigte StaatenGewerkschaftlicher Vertrauensmann, Local 783, AFSCME (im Ruhestand)
John JonesVereinigte StaatenDemokratisches Komitee des Bostoner Stadtbezirks 14
Frank KartheiserVereinigte StaatenMustard Seed Catholic Worker, Worcester, MA
Bischof Reginald L. KennedyVereinigte StaatenPräsident, Ministerkonferenz von Baltimore und Umgebung, MD
Dr. George KooVereinigte StaatenVorsitzender der Burlingame Foundation; Unternehmensberater im Ruhestand, Beziehungen zwischen den USA und China
Janice KortkampVereinigte StaatenBürgerjournalistin, „Amerikanische Hausfrau in Syrien“-Podcasts
Igor LopatonokVereinigte Staaten/Russische FöderationDokumentarfilmregisseur und -produzent, „Ukriane on Fire“
Jeff MahnVereinigte StaatenNuklearingenieur (i.R.), Sandia Labs, Wissenschaftspädagoge am Nationalen Museum der Nuklearwissenschaften- und geschichte.
Joseph MarcinkowskiVereinigte StaatenPax Christi. Veteranen für den Frieden; Houston Peace and Justice Coalition
Imam Radwan MardiniVereinigte StaatenInterreligiöser Leiter, American Muslim Center
George McGowanVereinigte StaatenEhemaliger Stadtrat, Lake George, NY; ehemaliger Bezirksausschuß der Republikaner, Warren County, NY
David MeiswinkleVereinigte StaatenRechtsanwalt; ehemaliger Präsident und Exekutivdirektor des Lawyers Committee for 9/11 Inquiry
Suzzanne MonkVereinigte StaatenVorsitzende, Patriot Action PAC
James MooreVereinigte StaatenExekutivausschuß, ATA, NSRAA, AKI (Fischerei und Aquakultur)
Darrell NicholsVereinigte StaatenBischof; ehemaliger Präsident, NE Ohio NAACP; ehemaliger Vizepräsident, SCLC, Toledo, OH; Hauptmann a.D., U.S. Army
Nestor OginarVereinigte Staaten/MazedonienProfessor im Ruhestand für englische Sprache und Literatur, New York; Vertreter des Mazedonischen Weltkongresses bei den Vereinten Nationen; Vorsitzender der mazedonischen Diaspora in Nordamerika; Mitglied der Mazedonisch-Orthodoxen Kirche – Ohrid Archepiskopie
John O’LoughlinVereinigte StaatenAutor, „McDuff lebt! Das Leben und der frühe Tod von Thomas F. O’Loughlin, Jr.“
Jeff PhilbinVereinigte StaatenNuklearingenieur, technischer Berater, unabhängiger Auftragnehmer
Cynthia PoolerVereinigte StaatenRundfunkjournalistin, Friedensaktivistin, NY
Earl D. Rasmussen, P.E.Vereinigte StaatenOberstleutnant (a.D.), U.S. Army; internationaler Berater
Coleen RowleyVereinigte StaatenFBI Intelligence (i.R..); FBI-Spezialagentin und Geheimdienstexpertin; Whistleblowerin und Autorin
Stephen SalchowVereinigte StaatenGeiger, Bratschist; Mitglied der Familie Solchow für Reparatur und Anfertigung von Bögen
Diane SareVereinigte StaatenLaRouche-Kandidatin für den US-Senat, NY
Martin SchotzVereinigte StaatenKoordinator des JFK Peace Speech Committee, Massachusetts Peace Action, Traprock Center for Peace and Justice
John ShanahanVereinigte StaatenDr. Ing., Bauingenieur; Gründer der Website AllAboutEnergy.net
Paul ShannonVereinigte StaatenMA Peace Action
John C. SmithVereinigte StaatenIngenieur; leitender Projektingenieur; Doktorand, Colorado School of Mines
Steven StarrVereinigte StaatenProfessor, Universität von Missouri
Jack StockwellVereinigte StaatenModerator einer morgendlichen Radio-Talkshow (1995 bis heute), Salt Lake City, UT
Barbara SuhrstedtVereinigte StaatenKonzertpianistin; Vorsitzende des Verwaltungsrats der Framingham Lomonosov Association for Mutual Exchange (F.L.A.M.E.)
Dr. Mohammad A. ToorVereinigte Staaten/PakistanVorsitzender des Vorstands, Pakistani American Congress
Bob Van HeeVereinigte StaatenRedwood County Commissioner, Minnesota
Zaher WahabVereinigte Staaten/AfghanistanEmeritierter Professor für Bildung, ehemaliger Berater des afghanischen Ministeriums für Hochschulbildung
Frederick WeissVereinigte StaatenMusiker
Javier AraujoVenezuelaBolivariano; ehemaliges Ratsmitglied; derzeitiges stellvertretendes Ratsmitglied
Luisa Báez CatariVenezuelaPräsidentin, Diözesanverband der Bruderschaften, Heiligstes Sakrament des Altars von Guarenas, Bundesstaat Miranda
José BustamanteVenezuelaSoziologe
Reinaldo Cróes AriasVenezuelaWirtschaftswissenschaftler und Fachmann für öffentliches Rechnungswesen
Andrés Ramón Giussepe AvalaVenezuelaEhemaliges Mitglied, Lateinamerikanisches Parlament
Marco Antonio HernándezVenezuelaSocial-Media-Organisator; Bachelor-Abschluß in Pädagogik; Professor
Alberto Mendoza UribeVenezuelaFundamaraisa Stiftung
Emil Guevara MuñozVenezuelaEhemaliges Mitglied des Lateinamerikanischen Parlaments (2006-2011)
Kelvin ChifulumoSambiaGründer von Educating Girls and Young Women for Development (EGYD)
Munashe ChiwanzaSimbabweBauingenieur

Live-Dialog mit Helga Zepp-LaRouche: „Schafft Europa die Abkehr von der Kriegspolitik? Internationale Friedensbewegung entsteht!“, 12. Juli, 18.30 Uhr

Nur wenige Tage vor dem Treffen der „Globalen NATO“ in Vilnius/Litauen fand am 8. und 9.7. eine erfolgreiche zweitägige internationale Konferenz des von Helga Zepp-LaRouche gegründeten Schiller-Instituts in Straßburg statt. Dort berieten hochrangige Redner und Teilnehmer aus Europa, Asien, Afrika und Amerika gemeinsam, wie man international ein neues Paradigma schaffen kann, das eine Zukunft in Frieden und Wohlstand für alle sichert. Diese Mobilisierung ist dringend, um die Gefahr eines Dritten Weltkrieges abzuwenden – und um auf der Ebene der gemeinsamen, höheren Ziele der Menschheit die Zukunft aufzubauen. Helfen Sie mit!

Hören Sie sich Helga Zepp-LaRouches Einschätzung der Konferenz an und diskutieren Sie gemeinsam den weiteren Aufbau der internationalen Friedenskoalition (IPC).

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Weltbürger Aller Länder vereinigt euch – Live-Dialog mit Helga Zepp-LaRouche, 28. Juni, 18.30 Uhr

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Der Kernpunkt jeder Bewertung der gegenwärtigen strategischen Lage muß von der Konfrontation zwischen der Führung der Globalen NATO und der Atommacht Rußland sowie dem dadurch drohenden nuklearen Armageddon ausgehen!

Entscheidend ist: Jetzt müssen Menschen eingreifen, um diesen Marsch ins Verderben zu stoppen.

Deshalb ruft die Gründerin und Präsidentin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, alle zum Handeln auf.

Sie empfiehlt dringend, einen Artikel von Dmitry Trenin zu lesen, der am 22.06.23 noch vor der jüngsten Zuspitzung in Rußland unter dem Titel: „Die USA und ihre Verbündeten spielen Russisches Roulette – man könnte fast meinen, sie legen es auf einen Atomkrieg an“, erschien. (Der Artikel wurde auf englisch auf der Webseite des russischen Rates für Internationale Angelegenheiten (RIAC) veröffentlicht.) 

Das Fazit des Artikels von Trenin ist eindeutig: „Um eine allgemeine Katastrophe zu verhindern, muß man die Angst vor dem Armageddon wieder in die Politik und ins öffentliche Bewußtsein bringen. Im Nuklearzeitalter ist dies die einzige wirksame Maßnahme für den Fortbestand der Menschheit.“

In Diskussionen mit Kollegen unterstrich Helga Zepp-LaRouche, daß es verrückt sei, keine Angst vor dem Armageddon zu haben, die meisten aber lieber nicht darüber nachdenken wollten, obwohl die Gefahr immer näher und näher rücke.

Lassen Sie uns die gefährliche Lage nutzen, um eine stärkere Kraft für den Frieden, die Idee des Guten und der Liebe zur Menschheit aufzubauen.

Diskutieren Sie mit Helga Zepp-LaRouche Ihre Fragen, Berichte und Anregungen während des wöchentlichen Dialogs „Weltbürger aller Länder vereinigt Euch!“.

Senden Sie Ihre Fragen, Gedanken und Berichte an fragen@bueso.de oder schreiben Sie sie im Live-Stream.

Weiterführende Links:

Helga Zepp-LaRouches Rede „Der Weltfrieden ist das wichtigste Thema für die Menschheit“ (im Wortlaut) während der Schiller-Institut Konferenz „Die Welt braucht JFKs Friedensvision“, 10. Juni 2023

Kennedy-Petition: „Dringender Appell von Bürgern und Institutionen aus der ganzen Welt, einschließlich der USA, an den (nächsten) Präsidenten von Amerika!“


Weltbürger Aller Länder vereinigt euch – Live-Dialog mit Helga Zepp-LaRouche, 21. Juni, 18.30

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Im Zusammenhang mit den „eskalierenden“ Friedensbemühungen wurde Helga Zepp-LaRouche von chinesischen wie auch von russischen Medien interviewt.

Im Interview mit der chinesischen Global Times am 19. Juni („Gründerin des Schiller-Instituts: ,De-Risking‘ mit China ist manipulativ und zeigt die geopolitische Absicht des Westens, China einzudämmen“) unterstrich Helga Zepp-LaRouche, daß die alte unipolare Weltordnung bereits zusammenbreche und das chinesische Angebot (der Zusammenarbeit an der Belt and Road Initiative) es der Menschheit ermögliche, die Geopolitik zu überwinden und sie mit einem System der Kooperation zwischen souveränen Nationen zu ersetzten, die der gesamten Menschheit zugute käme.

In dem Interview mit der russischen Nachrichtenagentur TASS, das ebenfalls am 19. Juni unter der Überschrift „Expertin: Ukraine-Friedensinitiativen zeigen Rückschlag der westlichen Kriegstreiber“ erschien, sagte Zepp-LaRouche mit Blick auf die von China, Brasilien, afrikanischen Nationen und Papst Franziskus eingeleiteten Friedensinitiativen: „Es ist wichtiger als jemals zuvor, eine internationale Sicherheitsarchitektur zu errichten, die die Sicherheitsinteressen jeder einzelnen Nation dieses Planeten berücksichtigt.“

Vor dem Hintergrund dieser Friedensinitiativen und dem Bemühen, westliche Länder für das Neue Paradigma zu gewinnen, fand bereits das zweite Treffen der von Helga Zepp-LaRouche initiierten Friedenskoalition statt, einem Zusammenschluß verschiedener Friedensorganisationen. Eine Pressemitteilung hierüber erscheint in Kürze auf der Webseite des Schiller-Instituts.

Die entscheidende Frage ist jetzt: Wie läßt sich die strategische Lage „von oben“ verändern? Wie können sich weitere Kräfte auf einer höheren Ebene zusammenfinden, um die gemeinsamen Ziele der Menschheit zu verwirklichen?

Der beste Weg dazu wäre, Helga Zepp-LaRouches Zehn Prinzipien für eine neue Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur – wie sie auch in John F. Kennedys Friedensrede an der American University 1963 zum Ausdruck kommen – zum weltweiten Thema Nummer 1 zu machen.

Schließen sich deshalb am 21. Juni Helga Zepp-LaRouche in ihrem wöchentlichen Dialog an, um zu diskutieren, wie wir die Friedenskoalition weiterentwickeln können und wie der Besuch von US-Außenminister Blinken in Beijing einzuordnen ist.

Senden Sie Ihre Fragen, Gedanken und Berichte an fragen@bueso.de oder schreiben Sie sie im Live-Stream.

Weiterführende Links:

Helga Zepp-LaRouches Rede „Der Weltfrieden ist das wichtigste Thema für die Menschheit“ (im Wortlaut) währrend der Schiller-Institut Konferenz „Die Welt braucht JFKs Friedensvision“, 10. Juni 2023

Kennedy-Petition: „Dringender Appell von Bürgern und Institutionen aus der ganzen Welt, einschließlich der USA, an den (nächsten) Präsidenten von Amerika!“


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