Top Left Link Buttons

Allgemein

Category Archives

Interview mit Einar Tangen: ein China-Insider zu den Auswirkungen des Iran-Krieges

Helga Zepp-LaRouche führte am 10. März ein einstündiges Interview mit Einar Tangen über die Gefahr eines wirtschaftlichen Zusammenbruchs infolge eines Krieges mit dem Iran und den möglichen Ausbruch eines dritten und diesmal endgültigen Weltkrieges. Es ist jetzt auf dem YouTube-Kanal von EIR zu sehen.

Herr Tangen ist unter anderem Senior Fellow am Center for International Government Innovation (CIGI), Senior Fellow am Taihe Institute und Gründer von Asia Narratives. Als Kommentator und Analyst ist er als jemand bekannt, der „eine starke Brücke zwischen Ost und West schlägt“.

Einar Tangen und Helga Zepp-LaRouche diskutieren in dem faszinierenden Interview auch den historischen Wandel Chinas in den letzten 50 Jahren, die Rolle der Ideen von Friedrich List und des American System of Physical Economy sowie den allgemeinen zivilisatorischen Niedergang, der durch geopolitische Hybris und den intellektuellen Verfall im Westen vorangetrieben wird.


Internationale Friedenskoalition #145, 13.03.2026, 16.00 Uhr

Seien Sie entschlossen, das Unvorstellbare zu verhindern

145. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Seien Sie entschlossen, das Unvorstellbare zu verhindern

13. März 2026
16.00 Uhr

Bitte mobilisieren Sie Ihre Organisationen.

Schließen Sie sich diese Woche der Internationalen Friedenskoalition und Pater Harry Bury an. Pater Bury ist seit 70 Jahren katholischer Priester, lebenslanger Friedensaktivist, Mitbegründer von Twin Cities Nonviolent und Mitglied der US-amerikanischen Vereinigung katholischer Priester. Weitere Redner werden in Kürze bekannt gegeben.

Bitte senden Sie uns so schnell wie möglich Berichte und Initiativen für die Tagesordnung zu.

Zur Anmeldung

Die Kampfhandlungen in Südwestasien dauern an, obwohl US-Präsident Donald Trump wiederholt behauptet, der Krieg sei „fast vorbei“ und der Iran stehe kurz vor dem Zusammenbruch. Der Iran hat aber offenbar nicht vor, sich zu ergeben, und beweist, dass er über die Mittel verfügt, um lange weiterzukämpfen. Was jedoch kurz vor dem Zusammenbruch steht, ist die Illusion einer schnellen, schmerzlosen und überwältigend erfolgreichen Operation innerhalb der Trump-Regierung.

Die Realität sieht ganz anders aus. Die Sperrung der Straße von Hormus durch den Iran hat weltweite Auswirkungen und droht, dem ohnehin bankrotten westlichen Finanzsystem den Rest zu geben. Amin Nasser, Vorstandsvorsitzender von Saudi Aramco, warnte, dass die Sperrung „katastrophale Folgen für die Ölmärkte“ haben werde. Es sei „die mit Abstand größte Krise, mit der die Öl- und Gasindustrie der Region jemals konfrontiert war“. Die Preise für Kraftstoff und Düngemittel steigen rasant an und es wird hektisch versucht, die Märkte unter Kontrolle zu halten. Am 11. März gaben die Internationale Energieagentur und ihre 32 Mitgliedstaaten die Entscheidung bekannt, 400 Millionen Barrel an Ölreserven auf den Markt zu bringen, um die Schließung der Straße von Hormus auszugleichen – die größte Freigabe in der 50-jährigen Geschichte der Organisation.

Der Konflikt weitet sich aus. Frankreich, Großbritannien, Griechenland, Italien, Australien und Pakistan haben angekündigt, Streitkräfte in die Region zu entsenden.

Angesichts dieser Realität hofft man, dass die Vernunft die Oberhand gewinnt und die Trump-Regierung nach einem Ausweg sucht, um zu verhindern, dass die Lage weiter außer Kontrolle gerät. Aber hier handelt es sich nicht um eine normale oder rationale Gruppe von Menschen, wie der Präsident selbst bewiesen hat, als er zwei Videos von religiösen Führern veröffentlichte, die prophezeiten, dass er von Gott gesandt worden sei, um die Welt zu retten. Wie leider deutlich geworden ist, dominiert in dieser Regierung ein pseudoreligiöser Fanatismus, wie schon aus Israel bekannt. In den USA wird dieser besonders durch „Kriegsminister“ Pete Hegseth verkörpert, der zwischen außerehelichen Affären und Trinkgewohnheiten seine „Religion“ predigt, die angeblich befiehlt, „Tod und Zerstörung vom Himmel“ über iranische Städte zu bringen. Der ehemalige britische Botschafter Craig Murray warf die beängstigende Frage auf, ob Präsident Trump, Hegseth und Rubio mit dem Iran dasselbe vorhaben wie Israel mit Gaza, wenn sie ihren Willen nicht bekommen. Murray sieht bei den amerikanischen Politikern „Blutrünstigkeit und ein Schwelgen in ihrer Straffreiheit“. Er vergleicht ihre offensichtliche Freude am Töten mit Israels Ben Gvir und Smotrich, die das Abschlachten der Palästinenser bejubelten.

In ihrem internationalen Webcast am 11. März stellte Helga Zepp-LaRouche fest, dass mehrere Faktoren zusammen eine extreme Gefahr eines Weltkrieges schaffen würden. „Wir befinden uns eindeutig in einer neuen Phase der Geschichte, in der das Völkerrecht offiziell für nicht mehr existent erklärt wird“, stellte sie fest. Der Krieg habe erneut unter dem Deckmantel diplomatischer Verhandlungen begonnen. „Wer sollte da noch jemandem vertrauen?“ Hinzu komme die zunehmende Dominanz eines religiösen Faktors in den militärischen Angelegenheiten der USA. Diese Art von apokalyptischer Sichtweise „sollte jedem auf der ganzen Welt Angst einjagen, denn mit einem solchen Element der Irrationalität kann es jederzeit zu einem Zwischenfall kommen“, fügte Zepp-LaRouche hinzu.

Hinzu kommt die wachsende und verzweifelte Entschlossenheit, den „Krieg unbedingt gewinnen“ zu wollen, selbst wenn dafür außergewöhnliche Maßnahmen erforderlich sind, wie Harlan Ullman, Senior Advisor beim Atlantic Council, in einem Artikel vom 10. März in The Hill schrieb. „Nur einmal in der Geschichte hat strategische Bombardierung eine Kapitulation erzwungen“, schreibt Ullman, und das war Trumans Bombardierung von Hiroshima und Nagasaki im Jahr 1945. Wenn Trump den Iran zur Kapitulation zwingen will, so Ullman weiter, muss er „Schock- und Einschüchterungstaktik in Reinform“ anwenden. Und nur Atomwaffen könnten das bewirken.

Zepp-LaRouche sagte dazu: „Das könnte in kürzester Zeit zu einer Eskalationsspirale führen! Seit vielen Jahrzehnten diskutieren alle, die sich mit der Lage im Nahen Osten befassen, immer wieder die Möglichkeit, dass ein Angriff auf den Iran zu einem globalen Krieg führen könnte – einem Atomkrieg, der das Ende jeglicher Zivilisation bedeuten würde… Die Gefahr, dass wir am Ende die Auslöschung der Menschheit erleben, war noch nie so groß wie heute.“

Deshalb sollten die Menschen handeln und entschlossen in diese Situation eingreifen, um das Unvorstellbare zu verhindern, bevor es zu spät ist. Zepp-LaRouche wies auf eine neue Initiative der Internationalen Friedenskoalition hin: einen Offenen Brief an Papst Leo XIV., in dem „die Kirchen des Westens und des Ostens“ aufgefordert werden, sich in einer Kampagne für den Weltfrieden zu vereinen, „um die Menschheit vor ihrer endgültigen Tragödie zu bewahren“. Lesen, unterstützen und verbreiten Sie den offenen Brief hier.


Konferenz: Epstein und die grenzenlose Verkommenheit der „Eliten”: Wir brauchen dringend eine kulturelle Renaissance!

Eine Weltbürger-Bewegung gegen die globalen Konflikte

Krisenforum. EIR veranstaltete am 2. März ein Onlineforum mit Experten aus aller Welt zur zunehmenden Eskalation der globalen Krise.

EIR veranstaltete am 2. März ein Onlineforum unter dem Titel „Epstein und die grenzenlose Verkommenheit der ,Eliten‘: Wir brauchen dringend eine kulturelle Renaissance!“ Das Forum behandelte viele Aspekte der sich schnell entfaltenden globale Krise, doch im Mittelpunkt stand der Weg zu ihrer Überwindung. In einem lebhaften Dialog präsentierten Experten aus aller Welt in zwei Vortragsrunden – zu den Themen „Auf dem Weg zum Weltuntergang?“ und „Der Mensch ist eine kreative Gattung“ – ihre Standpunkte und Vorschläge.

  1. Helga Zepp-LaRouche (Deutschland), Gründerin des Schiller-Instituts; Chefredakteurin von EIR
  2. Zhang Weiwei(China), Professor für Internationale Beziehungen und Direktor des China-Instituts der Fudan-Universität, Shanghai
  3. Beatriz Bissio(Brasilien), außerordentliche Professorin, Postgraduiertenprogramm für Vergleichende Geschichte, Bundesuniversität Rio de Janeiro
  4. B.R. Deepak (Indien), Professor und ehemaliger Direktor des Zentrums für China- und Südostasienstudien, Jawaharlal-Nehru-Universität Neu-Delhi
  5. Dennis Kucinich (USA), ehemaliger Kongreßabgeordneter und zweifacher Präsidentschaftsbewerber in der Demokratischen Partei
  6. Ding Yifan (China), Professor am Institute of Global Governance and Development der Renmin University in Beijing
  7. Namit Verma (Indien), Autor und Sicherheitsanalyst
  8. Kwame Amuah (Südafrika), Sicherheitsexperte, Techno-Unternehmer, ehemaliger Seniorberater für Nuklearfragen der südafrikanischen Regierung
  9. Pater Harry Bury (USA), seit 70 Jahren katholischer Priester, lebenslanger Friedensaktivist

Und andere.

Panel 2: 11 Uhr (US-Ostküste); 17 Uhr (Mitteleuropa); 24 Uhr (China-Central Standard Time): Die Menschheit ist eine kreative Spezies!

Moderatorin: Megan Dobrodt

  1. Donald Ramotar (Guyana), ehemaliger Staatspräsident von Guyana
  2. Richard Falk (USA), emeritierter Professor für Internationales Recht, Princeton University; ehemaliger UN-Sonderberichterstatter für die Menschenrechtslage in den seit 1967 besetzten palästinensischen Gebieten (2008-14)
  3. María de los Ángeles Huerta (Mexiko), ehemalige Abgeordnete des mexikanischen Kongresses
  4. Fernando Garzón (Ecuador), Architekt, Stadtplaner; Vorsitzender der Ecuadoreanisch-Palästinensischen Union
  5. Ralph Bosshard (Schweiz), Oberstleutnant a. D., ehemaliger Militärberater des Generalsekretärs der OSZE
  6. David Monyae (Südafrika), Direktor des Zentrums für China-Afrika-Studien an der Universität Johannesburg
  7. Ali Rastbeen (Frankreich), Direktor der Académie Géopolitique de Paris
  8. Hanspeter Widrig (Deutschland), Bildhauer
  9. Diane Sare (USA), unabhängige Kandidatin für die US-Präsidentschaft; Gründerin des Schiller Institute New York City Chorus

Selbst die vorläufigen Ergebnisse der Untersuchung des Jeffrey Epstein-Skandals offenbaren eine moralische Verkommenheit, die Sodom und Gomorra im Vergleich dazu verblassen läßt. Was an die Oberfläche kommt, ist das satanische Leitprinzip, auf dem ein großer Teil der heutigen Politik basiert – von dem Völkermord in Gaza bis zur Verhängung einseitiger Sanktionen gegen viele Länder, die dort das Leben der Bevölkerung so unerträglich machen, daß sie gegen ihre Regierungen aufbegehrt. Seit Jahren weiß man von diesen Perversionen, aber niemand in der sogenannten „regelbasierten Ordnung” wollte von den Regeln wissen, die die Justizbehörden dazu verpflichtet hätten, die Verbrechen dieses mörderischen Selbstbedienungsladens zu untersuchen, in dem „die Skrupellosesten sich nehmen, was sie wollen”, wie Bundespräsident Steinmeier es kürzlich treffend formulierte.

Mit dem Auslaufen des New-START-Vertrags am 5. Februar verschwand das letzte Rüstungskontrollabkommen, wodurch die weltweite militärische Lage gefährlich undurchsichtig wird und ein neuer Rüstungswettlauf beginnt, mit dem die Verbreitung alter und neuer Massenvernichtungswaffen und eine enorme Zerstörung der physischen Wirtschaftskapazitäten zugunsten einer gigantischen Aufrüstung droht. Schon die vorhandenen Bestände an Atomwaffen können alles menschliche Leben auf der Erde mehrfach vernichten, zusätzlich schaffen die neuen Dimensionen der Kriegsführung, wie Weltraumwaffen, Cyberkrieg, der Einsatz von KI usw., eine erschreckende dystopische Perspektive für die Zukunft, deren Endergebnis nur die Vernichtung der Menschheit zu sein scheint.

Und hier kommt die Bedeutung des Epstein-Skandals ins Spiel. Wie kann man von Institutionen, die an diesen satanischen Perversionen entweder selbst beteiligt waren oder darüber schwiegen und untätig blieben, nun erwarten, daß sie plötzlich der mörderischen Gier des Militärisch-Industriellen Komplexes und der skrupellosen Spekulanten Einhalt gebieten, die keine Hemmungen haben, mit der Kriegsmaschinerie Geld zu verdienen und das Leben unschuldiger Menschen als „vernachlässigbare Kollateralschäden“ betrachten?

Verschiedene regionale Konflikte – wie der Krieg in der Ukraine, die drohende Gefahr eines neuen Krieges gegen den Iran, die Krise um Venezuela, Kuba, Mexiko und Kolumbien sowie die Spannungen im Indopazifik und in Teilen Asiens – haben alle das Potential, sich zu einem größeren Konflikt zwischen den Großmächten und sogar zu einem globalen Atomkrieg auszuweiten.

Aus der Dringlichkeitssitzung vom 12. Januar ging eine gemeinsame Erklärung und die Verpflichtung der Diskussionsteilnehmer hervor, sich an Institutionen und Einzelpersonen in möglichst vielen Ländern zu wenden, um das Völkerrecht durch die Schaffung einer neuen globalen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur zu bewahren, die die Interessen jedes Landes auf der Erde berücksichtigen muß, aber auch eine internationale Bewegung von Weltbürgern zu initiieren, die sich dazu verpflichten, die Eine Menschheit an erste Stelle zu setzen.

Die unfaßbare Abscheulichkeit der Epstein-Affäre ist ein Weckruf für die gesamte Menschheit. Wir brauchen dringend einen Kurswechsel und müssen gegen dieses bestialische Verhalten und alle satanischen kulturellen Einflüsse kämpfen, die in den letzten Jahrzehnten solche Auswüchse ermöglicht haben. Wir müssen die besten kulturellen Traditionen aller Nationen und Zivilisationen – die höchsten Ausdrucksformen der gesamten Weltgeschichte – wiederbeleben und sie in einen aktiven Dialog der Kulturen einbringen, um eine Renaissance der klassischen Kultur einzuleiten. Nur so können wir ein edles Bild des Menschen als der einzigen Spezies bewahren, die mit schöpferischer Vernunft begabt ist.

Auf der internationalen Zoom-Konferenz am 2. März werden folgende Themen behandelt:

– Schaffung einer neuen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur

– Schaffung einer internationalen Bewegung von Weltbürgern und

– Schaffung einer neuen kulturellen Renaissance

An den zwei Diskussionsrunden der Konferenz nehmen namhafte Vertreter von Institutionen aus aller Welt sowie Experten, Wissenschaftler und Künstler teil. Werden Sie aktiv, um diese Veranstaltung mit vorzubereiten! Leiten Sie diese Einladung an alle Ihre Freunde und Kollegen weiter und wenden Sie sich an alle, die sich an dieser Initiative beteiligen sollten.

Die Dokumentation mit allen Beiträgen, Videos und der Eklärung vom 12. Januar finden Sie hier.


Internationale Friedenskoalition #144, 06.03.2026, 17.00 Uhr

Eine Grenze hat Tyrannenmacht

144. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Eine Grenze hat Tyrannenmacht

6. März 2026
17.00 Uhr

Bitte mobilisieren Sie Ihre Organisationen.

Schließen Sie sich diese Woche der Internationalen Friedenskoalition mit folgenden Rednern an:

– Helga Zepp-LaRouche, Gründerin des Schiller-Instituts, Initiatorin der Internationalen Friedenskoalition
– María de los Ángeles Huerta (Mexiko), ehemalige Kongressabgeordnete Mexikos
– Dr. Beatriz Bissio, außerordentliche Professorin am Postgraduiertenprogramm für Vergleichende Geschichte / Bundesuniversität Rio de Janeiro
– François Martin, französischer Geheimdienststratege

Bitte senden Sie uns so schnell wie möglich Berichte und Initiativen für die Tagesordnung zu.

Zur Anmeldung

Während einer Pressekonferenz am Mittwoch, dem 4. März, prahlte der aufgeblasene und brutale „Kriegsminister“ Pete Hegseth: „Amerika gewinnt den Krieg gegen den Iran entscheidend, vernichtend und gnadenlos … Dies sollte nie ein fairer Kampf sein. Und es ist kein fairer Kampf. Wir schlagen auf sie ein, während sie am Boden liegen, und genau so sollte es auch sein.“

So schockierend und beunruhigend diese Aussage auch ist, so wenig überraschend ist sie leider. Jemand wie Hegseth verkörpert lediglich eine jahrzehntelange kulturelle Degeneration, die sich in der „Epstein-Klasse“ manifestiert, einem Establishment, das Menschen ausnutzt, um seine eigenen perversen Wünsche zu befriedigen – sowohl in der Politik als auch im persönlichen Vergnügen.

Besonders besorgniserregend sind Berichte der Military Religious Freedom Foundation (MRFF), die seit Beginn der Operation gegen den Iran am 28. Februar mit gleichlautenden Beschwerden von Unteroffizieren überschwemmt wird, so MRFF-Chef Mikey Weinstein:

„Unsere MRFF-Klienten berichten von der grenzenlosen Euphorie ihrer Kommandeure und Befehlsketten darüber, dass dieser neue, ‚biblisch sanktionierte‘ Krieg eindeutig ein unbestreitbares Zeichen für das rasche Herannahen der fundamentalistischen christlichen ‚Endzeit‘ ist, wie sie im Buch der Offenbarung im Neuen Testament anschaulich beschrieben wird“, sagte Weinstein. „Viele Kommandeure sind vor allem begeistert davon, wie grausam dieser Kampf sein wird, und konzentrieren sich darauf, wie blutig das alles werden muss, um die fundamentalistische christliche Endzeit-Eschatologie zu erfüllen und zu 100 Prozent mit ihr übereinzustimmen“, fügte er hinzu.

Kein Wunder, dass der Fundamentalist Hegseth lediglich murmelte: „Ich kann nur sagen, dass wir das untersuchen“, als er zu dem Bombenanschlag auf eine Mädchenschule im Süden des Iran befragt wurde, bei dem am 28. Februar Berichten zufolge mehr als 150 Kinder getötet wurden.

In ihrem internationalen Webcast vom 4. März warnte Helga Zepp-LaRouche eindringlich: „Wenn diese Art von religiösem Fundamentalismus, der unter einigen amerikanischen christlichen Rechten und auch unter einigen zionistischen Elementen vorherrscht, die Oberhand gewinnt, dann gibt es keine Rationalität mehr… Wenn es zu einem Religionskrieg auf dieser Ebene kommt, einschließlich des Einsatzes von Atomwaffen, dann sollten die Menschen das meiner Meinung nach besser ernst nehmen.“

Was ist angesichts einer solchen fanatischen Irrationalität, die die Existenz der Zivilisation bedroht, zu tun?

Es gibt zwei mögliche Reaktionen, so Helga Zepp-LaRouche in dem gerade erschienenen EIR-Bericht „Das Empire steht nackt da! Die Oligarchie ist am Ende, nicht nur Epstein“. „Entweder verzweifelt man und passt sich schließlich an eine Gesellschaft an, die nicht mehr menschlich ist. Oder man sagt: Es reicht, eine Grenze hat Tyrannenmacht! Und man beschließt, eine neue weltweite Renaissance zu schaffen.“

Die zweite Option ist wirklich die einzig menschliche Wahl, die wir haben. Obwohl einige einfältige und/oder unterwürfige Staats- und Regierungschefs den Angriff der USA und Israels auf den Iran loben, bestehen viele andere Nationen weltweit darauf, dass das Völkerrecht eingehalten und der Konflikt schnell beendet werden muss.

Angesichts der wachsenden Gefahr eines Atomkrieges hat Helga Zepp-LaRouche wiederholt gefordert, dass die Regierungen eine Konferenz einberufen, um eine neue Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur zu schaffen, die die Interessen jeder einzelnen Nation berücksichtigt. Ein solcher dringender Paradigmenwechsel, der ausführlich beim EIR-Roundtable am 2. März diskutiert wurde, muss die wissenschaftlich wahre – und nicht fundamentalistisch entartete – Natur des Menschen widerspiegeln: Die eines kreativen Wesens, dessen Entdeckungskraft die Entwicklung des gesamten Universums vorantreibt.

Die Frage ist, ob wir als Spezies dieser Herausforderung gewachsen sind, zum Wohle der jetzt lebenden Milliarden und den Billionen Menschen, die hoffentlich nach uns kommen werden.

Epstein und die grenzenlose Verkommenheit der „Eliten”: Wir brauchen dringend eine kulturelle Renaissance!
E.I.R. Dringlichkeitsforum / Zoom-Sonderkonferenz der Bewegung von Weltbürgern

EIR-Sonderbericht: Das Imperium hat keine Kleider an!

Während ein sterbendes Imperium in allen Teilen der Welt, vom Iran über Gaza bis zur Ukraine und Venezuela, die Hunde des Krieges entfesselt, hat EIR einen Sonderbericht veröffentlicht, um den Schleier vor den wahren Hintergründen zu lüften. Diese Konflikte sind nicht das Ergebnis regionaler Probleme. Sie sind von geopolitischen Interessen motiviert: Die globale „Alles-Blase“ platzt, und die Länder der Globalen Mehrheit haben mit dem Aufstieg der BRICS nun eine Alternative zum Kolonialismus.

Wesentlich am Fall Epstein sind nicht die reißerischen Details, auf die sich die Mainstream-Propagandamedien konzentrieren, sondern die inneren Abläufe dieses sterbenden Imperiums. Lesen Sie hier den Bericht (auf englisch) oder kaufen Sie den deutschen EIR-Sonderbericht “Was steckt wirklich hinter Jeffrey Epstein?“


Von der UN-Charta bis heute: Entstehung und Niedergang des Völkerrechts

Bericht vom 143. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Die 143. wöchentliche Onlinesitzung der Internationalen Friedenskoalition (IPC, IFK) am 27. Februar befaßte sich mit der Gründung der Vereinten Nationen und der Sabotage ihres Systems des Völkerrechts. Die IPC-Initiatorin Helga Zepp-LaRouche eröffnete die Sitzung mit der Einschätzung: „Leider ziehen Kriegswolken über unseren Köpfen auf.“ Der US-Botschafter in Israel, Mike Huckabee, habe dem Botschaftspersonal geraten, Israel sofort zu verlassen, andere Länder taten dasselbe. US-Finanzminister Scott Bessent habe zugegeben, daß die USA die Krise im Iran durch Wirtschaftskrieg absichtlich provozierten. Gleichzeitig gebe es Gerüchte über eine britisch-französische Initiative zur Lieferung von Atomwaffen an die Ukraine, ein wahnsinnig provokativer Schritt.

Zepp-LaRouche sprach dann über den Skandal um Jeffrey Epstein, in dem immer mehr europäische Politiker zurücktreten. Dabei gehe es nicht nur um perverse Sexaktivitäten; diese Aktivitäten zeigten eine Mentalität, die menschliches Leben und Vernunft nicht respektiert, und dieselbe Mentalität stehe hinter der Brutalität der Neokonservativen gegenüber dem Iran, Gaza, Kuba usw. Zu Donald Trumps Slogan „Amerika zuerst“ betonte sie: „Nationale Interessen sind schön und gut, aber sie müssen mit der Idee ‚die eine Menschheit zuerst‘ vereinbar sein… Wir werden nicht zulassen, daß das Menschenbild in den Schmutz gezogen wird.” Sie erinnerte an ihren langjährigen Vorschlag für eine Neue Internationale Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur und lud alle zur EIR-Sonderkonferenz der „Bewegung der Weltbürger“ am 2. März ein, um die jetzt dringend erforderlichen Maßnahmen zu erörtern.

Jonathan Kuttab ist ein palästinensisch-amerikanischer Anwalt für internationale Menschenrechte, Völkerrechtsexperte, Geschäftsführer von Friends of Sabeel North America sowie Mitbegründer von Nonviolence International. Kuttab beklagte den „Zusammenbruch des Völkerrechts und der internationalen Institutionen” und würdigte Zepp-LaRouches Vorschlag für eine neue Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur. Er gab einen Überblick über die Entstehungsgeschichte der UNO und der damit verbundenen Institutionen. Diese am Ende des Zweiten Weltkriegs geschaffene Struktur habe trotz einiger Mängel, wie dem Vetorecht der Sicherheitsratsmitglieder, 70 Jahre lang recht gut funktioniert. „Ich glaube nicht, daß wir uns beeilen sollten, das Völkerrecht aufzugeben. Wir müssen Wege finden, ihm mehr Durchschlagskraft zu verleihen.” Da Kuttab gedacht hatte, Zepp-LaRouche wollte mit ihrem Vorschlag das Völkerrecht ablösen, stellte sie dies richtig und betonte, er solle im Gegenteil dessen Erhalt und Stärkung dienen.

Elisabeth Martens, Organisatorin einer Petition „Für eine sofortige Reaktivierung der UN-Charta zugunsten des Multilateralismus“, beschrieb die Bemühungen ihrer Organisation, Umweltkrisen, Stellvertreterkriege und die Gefahr durch Atomwaffen zu stoppen. Manche Menschen schlössen sich mystischen oder spirituellen Bewegungen an, um der Realität zu entfliehen, wir müßten uns aber im Gegenteil dieser Realität stellen. „Wir dürfen die Einmischung der Vereinigten Staaten in die Angelegenheiten der UNO nicht länger zulassen … und lehnen ihre unipolare Welt ab.“ Martens sprach auch die Wirtschaftspolitik an, insbesondere die Notwendigkeit, die Finanzspekulation einzudämmen. Mit dem Ende des Kalten Krieges hätten die westlichen Nationen eine „mafiöse Wirtschaft“ geschaffen und der Welt aufgezwungen. „Wenn Geld nicht der Realwirtschaft dient, wird es zu einer unkontrollierbaren Maschine, die Kriege hervorbringt…, eine Tyrannei, unter der Millionen von Menschenleben zermalmt werden.“

Pater Harry Bury aus dem US-Staat Minnesota ist Mitglied von Twin Cities Nonviolent und der Vereinigung katholischer Priester der USA sowie Autor des Buches The Maverick Priest. Pater Bury beschrieb den Mord an zwei Amerikanern in den Twin Cities („Zwillingsstädten“) Minneapolis und St. Paul durch Beamte der Einwanderungspolizei ICE. Mitglieder seiner Organisation hätten Papst Leo XIV. dorthin eingeladen, um die spirituelle Führung zu übernehmen. Leider konnte er aufgrund älterer Verpflichtungen nicht kommen; sie hatten gehofft, mit ihm über den Oasenplan des Schiller-Instituts zu sprechen. Pater Bury lobte den Dialogprozeß, er habe oft von Menschen gelernt, die nicht seiner Meinung waren. Er sagte den versammelten Aktivisten der IPC und des Schiller-Instituts: „Wir freuen uns, daß wir mit Ihnen zusammenarbeiten können!“

Diskussion

Zepp-LaRouche gab einen Überblick über die 40jährige Kampagne des Schiller-Instituts zur Überwindung der Unterentwicklung des Globalen Südens, was der UNO bisher nicht gelungen sei. „Im Westen müssen die Menschen die Vorstellung aufgeben, daß der Westen dem Globalen Süden irgendwie überlegen ist. Ohne Entwicklung kann es keinen Frieden geben.“

Sie erörterte das Konzept des Naturrechts – die Idee, daß es im Universum implizite Gesetze gibt, die über den von Menschen geschaffenen positiven Gesetzen stehen. Unsere Kampagne für eine neue internationale Architektur basiere darauf.

Kuttab sagte, die Befürworter des Völkerrechts seien schwach und unorganisiert, während die Gegner über Geld und Einfluß verfügten. „Das ist eine enorme Herausforderung, über die ich ständig nachdenke.“ Früher hätten die Mächtigen noch behauptet, für die Menschenrechte einzutreten, aber jetzt ließen sie diese Fassade fallen.

Die unabhängige US-Präsidentschaftskandidatin Diane Sare berichtete über die aktuelle Nachricht über einen Flüchtling aus Myanmar, Nurul Amin Shah Alam, der fast blind war und kein Englisch sprach. Er wurde in Buffalo im Staat New York von ICE-Beamten festgenommen und dann nachts vor einem geschlossenen Café abgesetzt, wo er anschließend erfror. Um sich der Verantwortung zu entziehen, hätten sie eine „natürliche Todesursache“ angegeben. Dieser Vorfall sei typisch für den Niedergang der amerikanischen Kultur, sagte Sare. Es habe sich die falsche Vorstellung durchgesetzt, daß man Menschen durch Gewalt dazu bringen könnte, ihr Verhalten zu ändern. Schon der erste US-Präsident George Washington habe gewarnt, dieses Land könnte scheitern, wenn die Bürger durch die Verfassung politisch stark geworden seien, dann aber verkommen, unmoralisch und rachsüchtig würden. Sare sagte, wir müßten Wege finden, die Kluft zwischen der verbreiteten Geisteshaltung der Bevölkerung und der wahren, voll entwickelten Natur der Menschheit zu überbrücken.

Martens sagte, wir befänden uns im Übergang von einem System, von einer Welt zu einer anderen. Ein wirtschaftlicher Wandel müsse stattfinden und tue das in anderen Teilen der Welt bereits. China habe bewiesen, daß es möglich ist, die Armut zu beenden, die BRICS und die Gürtel- und Straßen-Initiative brächten die Welt voran. Zepp-LaRouche sagte, heute sei China das Land des Amerikanischen Systems von Friedrich List. Das chinesische Modell der Zusammenarbeit sei erfolgreich; die USA dagegen hätten 800 Militärstützpunkte auf der ganzen Welt und würden von Tag zu Tag unbeliebter. Der britische König Georg III. habe einst den Verstand verloren, weil er mit dem Erfolg der Amerikanischen Revolution nicht leben konnte, heute sähen wir ein ähnliches Phänomen bei der „Epstein-Klasse”.

Sare betonte: „Wenn wir niemanden aus den Epstein-Akten strafrechtlich verfolgen, dann wird unsere Nation aufhören zu existieren”, weil die Perversion der Epstein-Klasse mit der Bereitschaft einhergehe, die Folgen eines Atomkrieges in Kauf zu nehmen.

Ein Teilnehmer fragte: Warum wird die Resolution 377 der UN-Generalversammlung, „Uniting for Peace“ in der aktuellen Krise nicht genutzt; warum wird nicht versucht, den UN-Hauptsitz zu verlegen, wenn die USA Personen, die ihnen nicht gefallen, Visa verweigern; und warum gibt es keine Bemühungen, die UN-Resolutionen in Bezug auf Israel durchzusetzen? Sare antwortete, die Diplomaten hätten Drohungen nach Mafia-Art erhalten, die dies verhindern. Zepp-LaRouche sagte jedoch, sie sei überzeugt, daß diese Reformen noch kurzfristig umgesetzt werden können.

Zum Abschluß sagte Zepp-LaRouche, die Menschen würden sicherlich erkennen, daß Chinas Methode der „Win-Win-Kooperation“ viel erfolgreicher ist als das „Nullsummenspiel“ der Geopolitik. Wir müßten jetzt durch das Tal der Tränen gehen, um dann erfolgreich eine höhere Entwicklungsstufe zu erreichen.   eir


Zepp-LaRouche auf CGTN: Wiederbelebung der traditionellen chinesisch-deutschen Beziehungen

CGTN sendete einen Kommentar von Helga Zepp-LaRouche, der Gründerin des Schiller-Instituts, in der sie Chinas Entwicklungsansatz lobt. Sie forderte eine Wiederbelebung der traditionellen chinesisch-deutschen Beziehungen. Nachfolgend finden Sie die von CGTN bereitgestellte Abschrift.

Helga Zepp-LaRouche: „Wir leben in einer Zeit, in der die ganze Welt in Aufruhr ist. Es gibt eine Kluft zwischen Europa und den Vereinigten Staaten aufgrund der Zollpolitik von Präsident Trump. Man weiß weder, was am Morgen sein wird, noch was am Abend passieren wird. Es gibt viele andere Krisen: die Krise im Nahen Osten, die Ukraine wurde erwähnt, und ich denke, ich würde mir wünschen, dass die besonneneren Menschen, insbesondere auch in der deutschen Spitzenindustrie, erkennen, dass sie mit China einen Partner haben, der eine stabile Außenpolitik verfolgt und einen harmonischen Ansatz für die Entwicklung aller Nationen verfolgt. Außerdem gibt es eine historische Verbindung zwischen Deutschland und China, die bis zu Gottfried Wilhelm Leibniz zurückreicht. Ich denke, es ist wichtig, die besseren Traditionen unserer Beziehungen in Erinnerung zu rufen.

Zudem gibt es ein neues Modell, bei dem China nicht mehr nur ein Markt für deutsche Exporte oder eine Produktionsbasis für weniger hochwertige Industriegüter ist. Ich denke, China hat ein neues Modell der Zusammenarbeit entwickelt, bei dem Deutschland im Automobilsektor ins Hintertreffen geraten ist. China bietet nun Joint Ventures und gemeinsame Forschung und Entwicklung an. Ein Beispiel ist die Volkswagen Group China Technology Corporation in Hefei in der Provinz Anhui. Dort kann Deutschland die fortschrittlichsten Entwicklungen Chinas im Bereich der intelligenten Technologien, insbesondere bei allen neuen Technologien für Elektrofahrzeuge, neu erlernen, um auf diese Weise gemeinsame Märkte im globalen Süden und anderswo zu erschließen.“


Internationale Friedenskoalition #143, 27.02.2026, 17.00 Uhr

Kann Vernunft an die Stelle des Wahnsinns treten?

143. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Kann Vernunft an die Stelle des Wahnsinns treten?

27. Februar 2026
17.00 Uhr

Bitte mobilisieren Sie Ihre Organisationen.

Schließen Sie sich diese Woche der Internationalen Friedenskoalition mit Jonathan Kuttab, palästinensisch-amerikanischer Anwalt für internationale Menschenrechte, Experte für internationales Recht, Geschäftsführer von Friends of Sabeel North America und Mitbegründer von Nonviolence International; Elisabeth Martens, Organisatorin der Petition „Für eine sofortige Reaktivierung der UN-Charta zugunsten des Multilateralismus” und Diane Sare, unabhängige Präsidentschaftskandidatin der USA; und weiteren, die in Kürze bekannt gegeben werden, an.

Bitte senden Sie uns so schnell wie möglich Berichte und Initiativen für die Tagesordnung zu.

Zur Anmeldung

Das ohrenbetäubende Schweigen der westlichen Regierungen auf die Enthüllungen des russischen Auslandsgeheimdienstes (SWR) vom Dienstag, wonach Großbritannien und Frankreich der Ukraine Atomwaffen liefern wollen, sagt viel über den Wahnsinn der aktuellen strategischen Lage aus – die von Stunde zu Stunde gefährlicher und unberechenbarer zu werden scheint. Am selben Tag trafen sich Mitglieder der Koalition der Willigen in Kiew, um ihre unerschütterliche Unterstützung für die Fortsetzung des verlorenen Krieges in der Ukraine zu bekunden: „So lange wie nötig“, versprach der umkämpfte britische Premierminister Keir Starmer. Die Anschuldigungen des SWR wurden mit keinem Wort erwähnt, obwohl die Briten seit den Tagen von Churchill und Lord Bertrand Russell – dessen moderne Reinkarnation 2022 in Erscheinung trat, als Malcolm Chalmers vom Verteidigungsministerium öffentlich eine „Kubanische Raketenkrise auf Steroiden“ auf der Krim forderte – auf eine nukleare Konfrontation mit Russland drängen.

Und doch erfasst die Anziehungskraft der aufkeimenden neuen Wirtschaftsordnung, für die das chinesische Wirtschaftswunder der letzten vier Jahrzehnte beispielhaft ist, ganz rechtmäßig sogar Nationen wie Deutschland, dessen ansonsten fragwürdiger und zunehmend unpopulärer Kanzler Friedrich Merz gerade einen Staatsbesuch in Peking abgeschlossen hat, begleitet von führenden CEOs und anderen Wirtschaftsführern. „Ich habe die Situation seit langem sehr kritisch gesehen“, sagte die Gründerin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, am 25. Februar in der Sendung „World Insight“ des Fernsehsenders CGTN. „aber jetzt glaube ich zum ersten Mal, dass sich das Umfeld verändert hat und eine Chance genutzt werden kann, um ein Wunder zu vollbringen – Deutschland und China sind die beiden Länder, die Wirtschaftswunder erlebt haben, Deutschland in der Nachkriegszeit und China mit dem beispiellosesten Wunder in der Weltgeschichte. Wenn diese beiden Länder ihre Erfahrungen bündeln, sehe ich wirklich eine großartige Zukunft vor uns.“

Die Spannung zwischen diesen beiden Systemen – dem alten, sterbenden Kolonialsystem, das von „Little Marco“ Rubio in München verteidigt wurde, und dem neuen Paradigma der Win-Win-Kooperation, das durch Xi Jinpings Global Governance Initiative veranschaulicht wird – durchzieht das strategische Bild. Konkret zeigt sich dies beispielsweise in der Frage, ob US-Präsident Donald Trump bald einen Angriff auf den Iran anordnen wird – ein wahnsinniger Schritt, vor dem immer mehr US-Institutionen warnen – oder ob sich die Gemüter beruhigen werden. Die schamlosen Lügen über den Iran, die Trump in seiner Rede zur Lage der Nation am 24. Februar von sich gab, wecken kein Vertrauen in die Möglichkeit eines friedlichen Ansatzes und wurden vom Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Baghaei, direkt angesprochen, der am 25. Februar auf X schrieb: „‚Wiederhole eine Lüge oft genug, und sie wird zur Wahrheit‘, lautet ein Gesetz der Propaganda, das von Nazi Joseph Goebbels geprägt wurde. Dies wird nun systematisch von der US-Regierung und den sie umgebenden Kriegsgewinnlern angewendet… Was auch immer sie in Bezug auf das iranische Atomprogramm, die iranischen ballistischen Raketen und die Zahl der Opfer während der Unruhen im Januar behaupten, ist einfach die Wiederholung von ‚großen Lügen‘.“

In welche Richtung – die des Wahnsinns oder die der Vernunft – sich die Zivilisation letztendlich entwickeln wird, ist keine objektive Frage, sondern eine existenzielle kulturelle Frage. Viele Menschen im globalen Süden „betrachten den Westen insgesamt im Grunde genommen als eine sterbende Zivilisation“, sagte Zepp-LaRouche am 25. Februar in einem Interview mit dem ehemaligen CIA-Beamten und Geheimdienstanalysten Larry Johnson. „Ich denke, das ist sehr gut möglich… Wenn wir nicht zu unserer stolzen Tradition der Wissenschaft und Technologie und der wirtschaftlichen Exzellenz zurückkehren, könnten wir am Ende zu einer dieser Zivilisationen gehören, deren Relikte man in Museen einer Kultur sehen kann, die es nicht geschafft hat.“

Am Montag, dem 2. März, veranstaltet das Schiller-Institut eine Zoom-Sonderkonferenz mit dem Titel „Epstein und die grenzenlose Verderbtheit der ‚Eliten‘ – Dringende Notwendigkeit einer kulturellen Renaissance!“, die sich mit der Schaffung einer neuen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur, der Gründung einer internationalen Bewegung von Weltbürgern und der Schaffung einer neuen kulturellen Renaissance befassen wird. An der zweitägigen Veranstaltung nehmen namhafte Vertreter von Institutionen aus aller Welt sowie Experten, Wissenschaftler und Künstler teil. Zählen Sie sich zu denen, die sich für die Vernunft entscheiden, und organisieren Sie eine möglichst große Teilnahme an der Konferenz als entscheidende Intervention, um den Wahnsinn in den menschlichen Angelegenheiten zu ersetzen – bevor es zu spät ist, zu handeln.

Schließen Sie sich diese Woche der Internationalen Friedenskoalition mit Jonathan Kuttab, palästinensisch-amerikanischer Anwalt für internationale Menschenrechte, Experte für internationales Recht, Geschäftsführer von Friends of Sabeel North America und Mitbegründer von Nonviolence International; Elisabeth Martens, Organisatorin der Petition „Für eine sofortige Reaktivierung der UN-Charta zugunsten des Multilateralismus” und Diane Sare, unabhängige Präsidentschaftskandidatin der USA; und weiteren, die in Kürze bekannt gegeben werden, an.


Live mit Helga Zepp-LaRouche: Iran: Stößt Präsident Trump das Tor zur Hölle auf?, 25.02.2026, 18.30 Uhr

Schließen Sie sich Helga Zepp-LaRouche in ihrem Live-Dialog an und diskutieren Sie die Themen und Lösungen, die die Welt und die Menschen bewegen. Senden Sie Ihre Fragen, Kommentare und Berichte an fragen@bueso.de oder stellen Sie diese im nächsten Live-Stream.

Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten- und Kollegenkreis, um die Reichweite der von der LaRouche-Bewegung vorgestellten Lösungsansätze zu erhöhen.

Unsicherheit und extreme Gefahr hinsichtlich der politischen Entscheidungen Washingtons gegenüber dem Iran prägen die aktuelle Situation. Jeder Angriff der USA, ob allein oder in Zusammenarbeit mit Israel, kann eine Eskalation weit über die Region hinaus auslösen, bis hin zu einem umfassenden nuklearen Schlagabtausch. Die Gefährlichkeit ergibt sich aus der Kombination extremer geopolitischer Konfliktlinien, die durch Friedensdiplomatie zurückgedrängt werden könnten, und der „Persönlichkeit“ im Weißen Haus, die sich durch extreme Unberechenbarkeit und Unilateralismus hervortut.

Nach den letzten Informationen könnten diese Woche erneut Gespräche zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten stattfinden, möglicherweise am 26. und 27. Februar in Genf. In der Zwischenzeit nimmt die Militarisierung der Region weiter zu. Kampf- und Unterstützungsflugzeuge werden aus den USA nach Bulgarien gebracht. Südkorea hat heute seine Staatsangehörigen aufgefordert, den Iran unverzüglich zu verlassen, ebenso wie viele andere Nationen, darunter Indien, Australien, Polen und weitere. Unterdessen widersprach Präsident Trump heute in den sozialen Medien Berichten, wonach es innerhalb des US-Militärs Widerstand gegen seinen Befehl zum Angriff gebe. Am Nachmittag verteidigte er General Dan Caine, den Vorsitzenden der Vereinigten Stabschefs, gegen Gerüchte, dieser sei gegen einen US-Angriff auf den Iran.

Man wird sehen, was als nächstes geschieht. Helga Zepp-LaRouche, Gründerin des Schiller-Instituts, verwies darüber hinaus heute auf weitere Konfliktsituationen – in der Karibik, im westlichen Pazifik und insbesondere in der Ukraine –, die außer Kontrolle zu geraten drohen. So wurden in der Nacht vom 20. auf den 21. Februar Raketen aus der Ukraine 1.300 km tief in russisches Gebiet abgefeuert und trafen die dortige Waffenfabrik in Wotkinsk.

Wie sie beschrieb, zeigt die Chronik der jüngsten westlichen Aktionen in Bezug auf den Iran eine eklatante Bilanz absichtlicher Lügen und rechtswidriger Interventionen, die den Iran für einen Angriff vorbereiten sollen, ganz abgesehen von den direkten US-Luftangriffen im Juni 2025 und den israelischen Bombardierungen. Betrachten wir nur drei zusammenfassende Punkte aus dieser Chronologie:

Dezember 2025: Zu den wirtschaftlichen und finanziellen Turbulenzen im Iran gehörten der durch ausländische Aktionen der USA, Großbritanniens und anderer ausgelöste starke Wertverfall der Währung und die Inflation bei Grundgütern, zusätzlich zu jahrelangen Sanktionen und ausländischer Finanzkriegsführung. (Im Oktober beispielsweise war die Ayandeh Bank unter dem Druck zusammengebrochen.) Nach Demonstrationen in Teheran sprachen Händler und andere mit Präsident Peseschkian, der versprach, „keine Mühen zu scheuen, um die Probleme zu lösen“.

Januar 2026: Die Demonstrationen im Iran gingen weiter, wobei offensichtlich ausländische Kräfte koordiniert intervenierten, um maximales Chaos und Störungen zu verursachen. Der ehemalige US-Außenminister und CIA-Direktor Mike Pompeo erklärte öffentlich: „Ein frohes neues Jahr an alle Iraner auf den Straßen. Auch allen Mossad-Agenten, die neben ihnen herlaufen.“ US-Präsident Donald Trump drohte mit einem Angriff auf den Iran, sollte Teheran seinen demonstrierenden Bürgern Schaden zufügen. Eine internationale Medienkampagne mit Falschinformationen startete, in denen behauptet wurde, dass Tausende Menschen durch Morde der Regierung in Teheran ums Leben gekommen seien, wobei die Zahl der Todesopfer beispielsweise vom Time Magazine auf 30.000 geschätzt wurde. Eine der wichtigsten Propagandaagenturen gab jedoch schließlich zu, dass diese Zahlen falsch waren. Am 15. Februar veröffentlichte die in den USA ansässige Menschenrechtsaktivisten-Nachrichtenagentur (HRANA) Korrekturen und gab eine Zahl im Bereich von 6.500 an.

Februar 2026: Finanzminister Scott Bessent prahlte am 5. Februar vor dem Bankenausschuss des Senats mit dem Erfolg der Wirtschaftskriegsmaßnahmen gegen den Iran, die sich aus der Kombination jahrelanger Sanktionen der USA und anderer Länder gegen das Land sowie aus Sonderoperationen im vergangenen Jahr – zumindest seit April 2025 – ergaben. Er sagte: „Was wir getan haben, ist, eine Dollarknappheit im Land zu schaffen. Dies gipfelte im Dezember in einem schnellen und, wie ich sagen würde, grandiosen Höhepunkt, als eine der größten Banken im Iran [Ayandeh Bank] unterging. Es kam zu einem Ansturm auf die Bank. Die Zentralbank musste Geld drucken, die iranische Währung stürzte ab, die Inflation explodierte, und so sahen wir das iranische Volk auf die Straße gehen.“ Im Februar schürten das Weiße Haus und der Westen erneut die Angst vor dem Bau einer iranischen Atomwaffe, obwohl der Direktor der Internationalen Atomenergiebehörde der Vereinten Nationen, Raffael Grossi, am 18. Februar erklärte, dass es keine Anzeichen dafür gebe. Dennoch forderte Präsident Trump den Iran am 18. Februar auf, innerhalb von zehn Tagen den Bedingungen der USA zuzustimmen, sonst würden „schlimme Dinge passieren“.

Wohin führt eine solche Abfolge von Lügen, Propaganda und Interventionen? Die Antwort findet sich in dem, was die „Epstein-Akten“ über die niederträchtigen Eliten des kollektiven Westens offenbaren. Ihre Perversion zeigt sich nun im vollen Tageslicht: vom Schlafzimmer über den Sitzungssaal bis hin zur Kommandozentrale. Das jüngste dramatische Ereignis ist die Verhaftung von Peter Mandelson, dem ehemaligen britischen Botschafter in den Vereinigten Staaten (Januar bis September 2025) wegen Amtsmissbrauchs. Seine Ernennung zum Botschafter in den USA wurde von Premierminister Keir Starmer genehmigt, seine Beglaubigungsschreiben wurden von Außenminister Marco Rubio und von Präsident Donald Trump angenommen.

Als Gegenpol zu all dem raten wir Ihnen, sich unbedingt die Rede zur Lage der Nation von Diane Sare, unabhängige Kandidatin für das Amt des US-Präsidenten, vom 23.2. anzusehen. Ausserdem findet am 2. März eine ganztägige Online-Konferenz statt, die vom Schiller-Institut veranstaltet wird und auf der führende Staatsmänner und Institutionen über die Mobilisierung der notwendigen Notfallmaßnahmen zur Bewältigung der heutigen Krisen sprechen werden. Sie trägt den Titel „Epstein und die grenzenlose Verkommenheit der ‚Eliten‘ – Wir brauchen dringend eine kulturelle Renaissance!“


Internationale Friedenskoalition #142, 20.02.2026, 17.00 Uhr

Die moralischen Kräfte für eine bessere Ära mobilisieren

142. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Die moralischen Kräfte für eine bessere Ära mobilisieren

20. Februar 2026
17.00 Uhr

Bitte mobilisieren Sie Ihre Organisationen.

Nehmen Sie diese Woche an der Internationalen Friedenskoalition mit den Rednern Steve Starr, Experte für Atomwaffen und Eduardo Gabriel Fernandez, Absolvent des Fortgeschrittenenkurses für Nationale Verteidigung und Mitglied des argentinischen Zentrums zur Überwachung der Souveränität „Gen. Jorge Edgar Leal“ sowie weiteren Teilnehmern, teil.

Bitte senden Sie uns so schnell wie möglich Berichte und Initiativen für die Tagesordnung zu.

Zur Anmeldung

So alarmierend die Lage auch ist, sollte es doch keine Überraschung sein, dass das westliche Establishment der Epstein-Klasse – die mit all ihrer Perversion jetzt immer deutlicher vor der Weltöffentlichkeit entlarvt wird – darauf hinarbeitet, einen neuen Krieg mit dem Iran zu entfesseln.

Beispielhaft dafür ist die Rede von „Little Marco“ Rubio am 14. Februar bei der Münchner Sicherheitskonferenz, in der er dieselbe anti-humane Ideologie „Macht geht vor Recht“ vertrat, die auch der Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und der wirtschaftlichen Strangulierung Kubas zugrundeliegt.

„Im Wesentlichen denke ich, dass da eine sehr verhärtete Position der USA zum Ausdruck kam, die unipolare Dominanz in der Welt fortzuführen und das koloniale System intakt zu halten. …“, kommentierte Helga Zepp-LaRouche die Rede des US-Außenministers in ihrem internationalen Webcast vom 18. Februar. „Ich glaube nicht, dass die Situation weniger gefährlich geworden ist … Schaut man sich die Lage in Lateinamerika, im Pazifik und die Entschlossenheit an, Russland eine Niederlage zuzufügen – was sich zumindest auf Seiten einiger Europäer nicht geändert hat –, dann sind wir überhaupt nicht aus der Gefahrenzone heraus.“

Dies wird besonders in der sich zuspitzenden Lage in Südwestasien deutlich spürbar. Während amerikanische und iranische Delegierte in Genf zu diplomatischen Verhandlungen zusammentrafen, setzten die USA ihren massiven militärischen Aufbau in der Region fort. Einige Experten sagen, dass mit der derzeitigen US-Streitmacht zusammen mit dem israelischen Militär eine potenziell wochenlange Operation gegen den Iran möglich wäre, und es steht zu befürchten, dass Trump kurz davor steht, einen Angriff zu befehlen.

Die Äußerungen von US-Vizepräsident JD Vance nach seinem Treffen mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghchi in Genf tragen sicherlich nicht dazu bei, die Sorgen in dieser Hinsicht zu zerstreuen. Präsident Trump habe „einige rote Linien gezogen“, die die Iraner noch nicht bereit seien, tatsächlich anzuerkennen – nämlich dass der Iran sein Atomprogramm vollständig aufgibt, was iranische Beamte wiederholt abgelehnt haben. Vance: „… Wir werden weiter daran arbeiten, aber natürlich behält sich der Präsident das Recht vor, zu entscheiden, wann er der Meinung ist, dass die Diplomatie ihr natürliches Ende erreicht hat.“

Die strategische Gefahr reicht über Südwestasien hinaus. Der bekannte russische Geopolitiker Sergej Karaganow, Ehrenvorsitzender des Präsidiums des Rates für Außen- und Verteidigungspolitik, schrieb einen langen Artikel für Russia in Global Affairs, in dem er seine Forderung nach dem Einsatz von Atomwaffen als „Abschreckungsmittel“ wiederholt. Darin erklärt er: „Auf Expertenebene sollten wir die veraltete Vorstellung aufgeben, dass es in einem Atomkrieg keine Gewinner gibt“. Diese Sichtweise wird von vielen in Russland – darunter auch Präsident Putin selbst – vehement abgelehnt. Aber da diese zusammentrifft mit einer Haltung derjenigen in Washington, die nach dem Auslaufen des New-START-Vertrags am 5. Februar eine Verdopplung oder Verdreifachung einsetzbereiter Nuklearstreitkräfte fordern, muss man um die Existenz der Menschheit ernsthaft besorgt sein.

Es ist kein Zufall, dass in den Epstein-Akten immer mehr Namen von Personen auftauchen, die in Gaza Völkermord begehen, auf eine Konfrontation mit dem atomar bewaffneten Russland drängen, das Völkerrecht für irrelevant erklären und ganze Nationen wirtschaftlich ausbeuten. Das menschenverachtende Denken hinter den abscheulichen Sexverbrechen des Epstein-Systems, ebenso wie ihre Vertuschung, liegt auch der kriminellen Politik dieses geopolitischen Systems zugrunde.

Was ist zu tun?

„Wir brauchen eine echte kulturelle Renaissance“, sagte Zepp-LaRouche auf der Sitzung der Internationalen Friedenskoalition am 6. Februar. „Wir müssen zu den Werten zurückkehren, nach denen der Mensch nicht als Tier betrachtet wird, das von einem Leviathan, einer Diktatur, kontrolliert werden muss, weil der Mensch von Natur aus böse sei. Wir müssen eine Renaissance schaffen, in der wir die besten Traditionen jeder Kultur mit einer positiven Perspektive für die Zukunft verbinden. Das fehlt insbesondere im Westen; die asiatischen Länder sind sich dessen bewußt, weil sie auf mehr als 5.000 Jahre kultureller Kontinuität und eine optimistische Perspektive für die Zukunft blicken. Im Westen gab es nur Vertuschung und Pragmatismus; und deshalb befinden wir uns immer noch in der tiefen kulturellen Krise, mit der wir heute konfrontiert sind. Ich denke, wir sollten vielleicht die Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur um eine kulturelle Architektur ergänzen. Wir müssen zu den besten Traditionen der Amerikanischen Revolution zurückkehren, die nun ihr 250-jähriges Jubiläum feiert und die leider von den meisten heute lebenden Amerikanern vergessen wurde. Und in Europa müssen wir ebenfalls zur italienischen Renaissance, zur deutschen Klassik und zu anderen Kulturen in Afrika, Lateinamerika und Asien zurückkehren, um unsere besten Traditionen wiederzubeleben. Ohne eine solche kulturelle Erneuerung werden wir meiner Meinung nach nicht die moralischen Kräfte mobilisieren können, um die Menschheit in eine bessere Ära zu führen.“


EIR-Forum: Die Lage ist schlimmer, als Sie denken

Wir dokumentieren hier die Beiträge des EIR-Forums zur Weltlage vom 12. Januar 2026.

Video der Höhepunkte des EIR-Dringlichkeitsforums im Internet


Erklärung vom 12. Januar: Lasst uns eine Bewegung von Weltbürgern ins Leben rufen!

Am 25. Januar veröffentlichten die Teilnehmer des Dringlichkeitsforums die folgende gemeinsame „Erklärung vom 12. Januar“.


Die notwendigen Grundsätze zur Sicherung der Zukunft der Menschheit

Von Helga Zepp-LaRouche

Die Chefredakteurin des Executive Intelligence Review und Vorsitzende des Schiller-Instituts eröffnete das EIR-Dringlichkeitsforum am 12.1.2026 mit den folgenden Bemerkungen.

Weiterlesen

Die Welt muß „Macht vor Recht“ zurückweisen

Von Naledi Pandor

I.E. Naledi Pandor war Außenministerin von Südafrika und ist Vorsitzende der Nelson-Mandela-Stiftung sowie Kanzlerin der Nelson-Mandela-Universität.

Weiterlesen

Verteidigt die Prinzipien der Gerechtigkeit und Fairneß!

Von Prof. Zhang Weiwei

Zhang Weiwei ist Professor für Internationale Beziehungen an der Fudan Universität in Shanghai.

Weiterlesen

Die strategischen Auswirkungen des Angriffs auf Venezuela

Von Botschafter a.D. Chas W. Freeman

Chas Freeman war Botschafter der Vereinigten Staaten u.a. in Saudi-Arabien.

Weiterlesen

Die Herausforderungen und Gefahren, mit denen das sich ausbildende neue globale System konfrontiert ist

Von Dmitri Trenin

Dmitri Trenin ist Historiker und Direktor und wissen­schaft­licher Leiter des Instituts für Weltwirtschaft und Militär­strategie an der HSE-Universität (Moskau).

Weiterlesen

Frieden, Abrüstung und Entwicklung: der einzige Weg voran

Von Donald Ramotar

Donald Ramotar war von 2011-2015 Staatspräsident von Guyana.

Weiterlesen

Wir brauchen dringend eine globale Organisation der Zivilgesellschaft

Von Hans von Sponeck

Hans von Sponeck war stellvertretender Generalsekretär der Vereinten Nationen.

Weiterlesen

Für ein neues Paradigm der Souveränität für alle

Von María de los Ángeles Huerta del Río

María de los Ángeles Huerta del Río war Abgeordnete der mexikanischen Abgeordnetenkammer.

Weiterlesen

Kann das moralische Engagement der Amerikaner wiederbelebt werden?

Von Namit Verma

Namit Verma ist ein indischer Autor und Sicherheitsexperte.

Weiterlesen

Wo liegt die Achillesferse des Systems?

Von Dennis Small

Dennis Small ist Iberoamerika-Redakteur des US-Magazins Executive Intelligence Review.

Weiterlesen

Diplomatie in einer multipolaren Welt erfordert Ausgewogenheit, nicht Gewalt

Von Ralph Bosshard

Ralph Bosshard ist Oberstleutnant a.D. der Schwei­zerischen Armee.

Weiterlesen


Erklärung vom 12. Januar: Lasst uns eine Bewegung von Weltbürgern ins Leben rufen!

Am 25. Januar veröffentlichten die Teilnehmer des Dringlichkeitsforums die folgende gemeinsame „Erklärung vom 12. Januar“.


Page 4 of 112First...345...Last