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Space updates

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Taikonauten absolvieren erfolgreich ersten Weltraumspaziergang von der Tianhe-Station

Heute Morgen beendeten die Taikonauten Liu Boming und Tang Hongbo alle zugewiesenen Aufgaben während eines siebenstündigen Weltraumspaziergangs außerhalb der chinesischen Raumstation Tianhe. Dies ist erst der zweite Weltraumspaziergang in der Geschichte von Chinas Raumfahrtprogramm. Der erste fand im Jahr 2008 statt, dauerte aber nur 20 Minuten. Als die ersten Taikonauten an Bord von Tianhe führten Liu und Tang mit Unterstützung von Nie Heisheng aus dem Inneren der Station Aufgaben durch, um Tianhe für die zukünftige Nutzung vorzubereiten.

Zu den abgeschlossenen Aufgaben gehörten das Anheben der externen Kamera auf eine Höhe, die ihre Fähigkeit zur Aufnahme von Panoramabildern maximiert, die Installation und das Testen von Trittstufen am Arbeitsarm und an der externen Arbeitsstation, sowie die Durchführung einer Notfall-Fluchtübung, um im Bedarfsfall schnell ins Innere von Tianhe zurückzukehren. Der Weltraumspaziergang war auch der erste Einsatz der neu entwickelten 130 Kilogramm schweren Raumanzüge.


Chinesische Raumfahrtbehörde legt Weltraumerkundungspläne vor

Auf einer Pressekonferenz, die gestern in Beijing stattfand, haben Vertreter der China National Space Administration (CNSA) die Missionen zum Mond, Mars, Jupiter und zu kleineren Körpern im Sonnensystem in den nächsten 25 Jahren detailliert beschrieben. China wird sein Programm zu immer schwierigeren Mondmissionen fortsetzen, das innerhalb des nächsten Jahrzehnts auch zu einem wissenschaftlichen (Mond-)Labor führen soll. Zum Beispiel werden Chang’e-6 und -7 in den nächsten fünf Jahren die Umwelt und die Ressourcen des Mondes erforschen und Proben aus der Polarregion sammeln, sagte Xu Hongliang, Sprecher der CNSA.

Für die bemannte Raumfahrt, so Xu, soll im nächsten Jahr die (chines.) Raumstation fertiggestellt werden, „auf der Astronauten auch für längere Zeit bleiben können, um wissenschaftliche Experimente durchzuführen.“ Er fügte hinzu, daß die wissenschaftliche Forschung jedoch auch einen Beitrag leisten sollte. Weltraumwissenschaft, Weltraumtechnologie und Weltraumanwendungen sollten koordiniert werden, sagte er.

Bezugnehmend auf die Veröffentlichung von Fotos, die von Chinas Mars-Rover Zhurong am 11. Juni aufgenommen wurden, sagte Wu, der Erfolg der Mission zeige, „daß das Land in der Marsforschung zur Spitze der Welt aufgerückt ist.“

Weltraumforschung und -erkundung, sowie die jüngsten Durchbrüche in der kontrollierten thermonuklearen Fusion, sind zentrale Themen der kommenden Schiller-Institut Konferenz und die Wissenschaftstreiber einer wachsenden und wohlhabenden menschlichen Gattung.  

Der Mensch ist mit Sicherheit eine galaktische Spezies, und die Verwirklichung dieser Idee hat tiefgreifende Auswirkungen auf alles, von der Bildung, über das Gesundheitswesen bis hin zum Potential für neue Beethovens und Mozarts.  

Für das Gemeinwohl aller, statt dem Nutzen Weniger!

Internationale Schiller-Institut/ICLC Internetkonferenz, 26. und 27. Juni 2021

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China startet das Frachtschiff Tianzhou, das erfolgreich an Raumstation andockt

China hat am Samstag, den 29. Mai, das Frachtraumschiff Tianzhou-2 gestartet, welches dann an das Kernmodul der Raumstation Tianhe angedockt hat. Es lieferte Nachschub für die erste Besatzung, Ausrüstung und Treibstoff. Die Langer-Marsch-7-Y3-Rakete mit Tianzhou-2 an Bord hob um 20:55 Uhr (Beijinger Zeit) von der Wenchang-Weltraumabschußbasis ab, wie die chinesische Agentur für bemannte Raumfahrt (CMSA) mitteilte. Der Start war laut CMSA ein voller Erfolg.

Die Fracht umfaßt mehr als 160 große und kleine Pakete, darunter Vorräte für Astronauten, Forschungsausrüstung und zwei Tonnen Treibstoff, die benötigt werden, um die Station in einer stabilen Umlaufbahn zu halten. Tianzhou-2 wird den Treibstoff von Tianhe auffüllen und dabei helfen, Ausrüstung für Raumfahrtprojekte zu testen.

Drei Astronauten werden mit der Mission Shenzhou-12 starten und drei Monate im Orbit bleiben. Ihre Aufgabe wird es sein, die in Tianzhou-2 verstauten Güter auszupacken. Neben den Vorräten für die erste dreiköpfige Astronauten-Besatzung gehören zu den von Tianzhou-2 gelieferten Ausrüstungsgegenständen auch zwei Raumanzüge für Außenbordaktivitäten, die jeweils mehr als 100 kg wiegen und für zukünftige Weltraumspaziergänge benötigt werden. In diesem Jahr werden zwei bemannte Raumflüge an der Station andocken.

Tianzhou-2 liefert auch Weltraumnahrung, die von den chinesischen Ingenieuren als „galaktischer Lieferservice“ bezeichnet wird und viele traditionelle chinesische Gerichte umfasst. Das Menü für chinesische Astronauten ist appetitlich und reicht von Grundnahrungsmitteln bis zu hochwertigen Speisen, von Fleisch bis Gemüse. Bekannte pfannengerührte chinesische Gerichte wie Schweinefleisch nach Sichuanart mit Knoblauchsoße oder Kung-Pao-Huhn stehen auf der Speisekarte. (Das Menü könnte ein zusätzlicher Anreiz für nicht-chinesische Astronauten sein, die Station zu besuchen.)

Später in diesem Jahr wird ein weiteres Frachtschiff an der Station andocken, außerdem eine zweite bemannte Mission. Im Jahr 2022 wird die Station mit den zusätzlichen Labormodulen Wentian und Mengtian fertiggestellt werden.

Dann steht es anderen Ländern offen, ihre Experimente, ihre Astronauten oder sogar ihre ganzen Labore zu dieser wahrhaft internationalen Raumstation zu schicken.


Harvard-Wissenschaftler sagt, daß die Erforschung des Weltraums den Menschen erhebe und seinem Leben einen Sinn gebe

Ben Domenech, Herausgeber des The Federalist und Moderator der Fox New-Sendung „The Ben Domenech Podcast“ führte ein Interview mit Harvard-Professor Avi Loeb. Loeb ist ein renommierter Forscher der theoretischen Physik, ehemaliger Vorsitzender der Harvard-Astronomie-Abteilung und Autor des Buches „Extraterrestrial: Das erste Anzeichen für intelligentes Leben jenseits der Erde“. In dem Podcast argumentierte Loeb, daß wissenschaftliche Institutionen mehr riskieren und auch Forschung mit unbekanntem Ausgang finanzieren sollten, anstatt nur daran zu arbeiten, was bereits bekannt ist. „Das sind die langweiligsten Projekte“, sagte er. „Wenn man von vornherein sagen kann, was man entdecken wird, ist es kein großer Fortschritt.“ In dem Podcast unter dem Titel „Avi Loeb und die Bedeutung der Forschung“ werden eine ganze Reihe von Themen diskutiert.

Loeb argumentiert, daß der Untergang der Erde auf lange Sicht garantiert sei, weshalb dem Weltraum seine fundamentale Rolle im Streben nach wissenschaftlichem Fortschritt zurück gegeben werden sollte. „Derzeit liegen alle unsere Eier in einem Korb hier auf der Erde“, sagte er, „und wenn hier irgendeine Katastrophe passiert, könnte das alles zerstören, was uns wichtig ist.“ Außerdem bräuchten die Menschen jene Inspiration, die die Erforschung des Weltraums mit sich bringe. „Wir brauchen etwas jenseits unserer Probleme, das uns erhebt und unserem Leben einen Sinn gibt“, sagte er und wies auf das Apollo-Programm hin, das einst diesem Zweck gedient habe, indem es Menschen auf den Mond brachte, was „die Psychologie der Menschen veränderte.“ Er argumentierte auch, daß Weltraum und Religion sich gegenseitig ergänzten: „Wenn Sie an Gott glauben, dann wollen Sie diese Realität bis ins kleinste Detail schätzen. Das wird Ihnen das Staunen und die Ehrfurcht geben, die Sie sonst nicht hätten.“


Chinas prometheische Einstellung zur Weltraumforschung

Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Zhao Lijian, hat einen Hinweis auf die Tatsache, daß die NASA und Rußland China zur Landung seines ersten Rovers auf dem Mars gratuliert haben, mit einem Bericht über die vielen Glückwünsche ergänzt, die China von vielen anderen Ländern aus der ganzen Welt erhalten habe. Er nannte insbesondere auch die Glückwunschbotschaft von Präsident Xi Jinping, der erklärte, die Marslandung sei ein wichtiger Schritt in Chinas Erforschung des Weltraums.

In sehr poetischer Sprache, die an den westlichen Mythos von Prometheus erinnert, der der Menschheit das Feuer schenkte, sagte Zhou dann: „Das chinesische Volk hat einen lang gehegten Traum vom Weltraum. Von Shenzhou, Chang’e und Yutu bis hin zu Tiangong und Tianwen, diese schönen Namen sind die Kristallisation seiner unendlichen Sehnsucht nach den fernen Sternen und dem unbekannten Weltraum. Der Mars-Rover von Tianwen-1 heißt Zhurong nach dem Gott des Feuers in der altchinesischen Mythologie. Das Feuer brachte den Vorfahren der Menschheit Wärme und Helligkeit, und das Feuer erhellte die menschliche Zivilisation. Chinas ersten Mars-Rover nach dem Gott des Feuers zu benennen, bedeutet, die Flamme von Chinas interplanetarer Erforschung zu entzünden und diejenigen, die in diesem Bereich arbeiten, zu inspirieren, über sich hinauszuwachsen und Weltraumträume zu verfolgen.

Das Weltall ist auch ein Traum für die gesamte Menschheit. China hat sich immer für die friedliche Nutzung des Weltraums eingesetzt, einen entsprechenden internationalen Austausch und Kooperationen betrieben und gemeinsame Ergebnisse in der Weltraumforschung erzielt. Im gleichen Geiste, die gemeinsamen Interessen der gesamten Menschheit zu suchen, wird China weiterhin die internationale Zusammenarbeit in einer offenen und inklusiven Art und Weise vorantreiben und größere Beiträge zu der erhabenen Sache leisten, die Geheimnisse des Universums zu erforschen und Frieden und Entwicklung für die Menschheit zu fördern.“

https://www.fmprc.gov.cn/mfa_eng/xwfw_665399/s2510_665401/t1876301.shtml


China startet das Kernmodul seiner Raumstation

Mit dem heutigen erfolgreichen Start des Tianhe-Kernmoduls seiner Raumstation beginnt China die dritte Phase seines auf 30 Jahre angelegten bemannten Raumfahrtprogramms.

Die erste Phase hatte das Ziel zu zeigen, daß die bemannte Raumfahrt sicher ist. Dieses Ziel wurde 2003 erreicht. In der zweiten bis heute andauernden Phase wurden viele Technologien erprobt, die für längere Aufenthalte im Weltraum benötigt werden, wie z.B. Außenbordaktivitäten und Betankung.

Für den Bau der Raumstation sind elf Starts von Transportraketen geplant. Mitte bis Ende Mai soll das Tianzhou-2-Frachtraumschiff an Tianhe andocken, danach werden drei Astronauten der Shenzhou-12-Mission im Juni auf der Station ankommen. Als erstes werden auf der Raumstation neun Experimente aus 17 Ländern durchgeführt. Außerdem arbeitet China eng mit den Vereinten Nationen zusammen, um Experimente zu ermöglichen, die den Entwicklungsländern dienen.

Internationale Schiller-Institut/ ICLC Internetkonferenz: Der moralische Bankrott der transatlantischen Welt schreit nach einem Neuen Paradigma

Samstag 8. Mai 2021, ab 15.00 UhrZur Anmeldung –>

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Kandidatin für NASA-Vizeposten: Die USA sollten mit China im Weltraum zusammenarbeiten

Am 16. April teilte das Weiße Haus mit, daß US-Präsident Biden beabsichtige, die ehemalige Astronautin Pamela Melroy für den zweiten Posten in der Raumfahrtbehörde, den des stellvertretenden Administrators, zu nominieren. Melroy, die in Bidens Übergangsteam für die NASA war, war die zweite Frau, die das Kommando über eine Space-Shuttle-Mission innehatte. Seit sie die NASA verlassen hat, hatte Melroy verschiedene Führungspositionen in Industrie und Regierung inne, u.a. bei DARPA (Defense Advanced Research Projects Agency) und der FAA (US-Bundesluftfahrtbehörde).

Vor der Wahl sagte Melroy gegenüber Politico, daß ungeachtet aller Differenzen, die die USA mit China haben, sie es für eine verfehlte Strategie halte, China auszuschließen. „Es ist sehr wichtig, in Dialog zu treten.“


VAE unternimmt weiteren kosmischen Schritt: Mondlandung für 2022 geplant

Am 14. April gaben Mitglieder des Missionsteams bekannt, daß die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und das japanische Raumfahrtunternehmen ispace zusammenarbeiten werden, um im Jahr 2022 den robotischen Rashid-Mondrover der VAE mit dem HAKUTO-R-Lander auf die Mondoberfläche zu bringen.

Dies wird die erste Mondlandung für die arabische Welt und für Japan sein. Bisher sind nur drei Nationen auf dem Mond gelandet – die damalige Sowjetunion, die Vereinigten Staaten und China.

Wie die Namensgebung des Hope Orbiter („Hoffnung“; das derzeitige Marsprogramm der VAE) ist auch der Name dieses 10 kg schweren Mond-Rovers von Bedeutung: Der Name Rashid bedeutet im Arabischen (frei übersetzt) „gerecht geleitet“, und Rāshid ist einer der 99 Namen Gottes im Koran. Er wird in Äquatornähe auf der erdzugewandten Seite des Mondes landen, wobei der genaue Landeplatz noch nicht bekannt gegeben wurde.

Laut space.com „wird der kleine vierrädrige Rover seine Umgebung mindestens einen Mondtag lang, also etwa 14 Erdentage, mit einer hochauflösenden Kamera, einer Wärmebildkamera, einem mikroskopischen Bildgeber und einer Langmuir-Sonde untersuchen. Das letztgenannte Instrument könnte den Wissenschaftlern helfen, die elektrisch geladene Umgebung auf der Mondoberfläche besser zu verstehen, die offenbar durch Sonnenwinde verursacht wird, einem Strom geladener Teilchen, der ständig von der Sonne ausgeht.“

„Die Mondmission der Emirate stellt einen Meilenstein im Raumfahrtsektor der VAE dar, da die Mission dazu beitragen wird, wertvolle Daten und Informationen in Bezug auf den Mond zu liefern, die der weltweiten wissenschaftlichen Gemeinschaft dienen werden und Kapazitäten testen wird, die für bemannte Missionen zum Mars entscheidend sein könnten“, sagte Adnan AlRais, leitender Direktor der Abteilung für Fernerkundung des Mohammed bin Rashid Space Centre (MBRSC).

In einer Erklärung sagte Takeshi Hakamada, Gründer und Vorstand von ispace: „Wir fühlen uns geehrt, daß MBRSC den Mondtransportdienst von ispace beauftragt hat, eine Schlüsselrolle bei der Durchführung dieses historischen Moments für die VAE zu spielen.“

Ispace plant den Start seiner zweiten Mondmission, ebenfalls mit einem Rover-Einsatz, für das Jahr 2023. Beide Flüge werden voraussichtlich an Bord von SpaceX Falcon 9-Raketen abheben.


China: Raumstation soll bis 2022 fertig werden

Chinas National Space Administration (CNSA) hat angekündigt, daß bis zum Jahr 2023 11 Starts mit 12 Astronauten erfolgen sollen und bis 2022 die Raumstation eingerichtet sein wird. Diese Ziele wurden am Rande einer Konferenz von dem ehemaligen Astronauten und derzeitigen stellvertretenden Chefingenieur des bemannten Raumfahrtprogramms, Yang Liwei, bekannt gegeben.

Laut Tass und Sputnik rief Yang die Jugend dazu auf, sich aktiv an der Erforschung des Weltraums zu beteiligen. Die CNSA hat im vergangenen Oktober ihre dritte Rekrutierungsrunde von Astronauten abgeschlossen, darunter befinden sich 17 Männer und eine Frau. Frühere Rekrutierungen konzentrierten sich nur auf Militärangehörige, aber jetzt werden auch Zivilisten ausgewählt, da der ehrgeizige Plan, bis 2022 eine Raumstation zu eröffnen, eine Vielzahl von Disziplinen wie Ingenieure und Baufachleute erfordert.


Um zum Mars zu gelangen, brauchen wir nuklearbetriebene Raketen

National Public Radio (NPR) berichtete gestern über Kommentare von Roger Myers, einem unabhängigen Berater der Luft- und Raumfahrtindustrie und Co-Vorsitzenden eines Gremiums der Nationalen Akademien der USA zur Erforschung nuklearer Antriebe. „Wenn wir uns entscheiden, Menschen zum Mars zu schicken,“ so Myers, „dann wird ein nuklearer Antrieb vermutlich eine zentrale Rolle dabei spielen.“ Ein neuer Bericht, der gerade von Myers und Kollegen veröffentlicht wurde, weist darauf hin, daß die Ausgaben der NASA für eine nuklearbetriebene Mission „deutlich erhöht werden müssen, wenn wir das Jahr 2039 ins Auge fassen“.


NPR zum Hintergrund: „Die Idee, Kernreaktoren für den Antrieb zu verwenden, reicht bis in die frühesten Tage des US-Raumfahrtprogramms zurück. In den 1950er und 1960er Jahren entwickelten Wissenschaftler der damaligen Atomenergiebehörde eine Reihe von Atomraketen. Das Programm wurde in Zusammenarbeit mit der NASA durchgeführt und entwickelte funktionierende Prototypen. Aber es wurde in den frühen 1970er Jahren eingestellt, nachdem es sich abzeichnete, daß die Missionen, für die es benötigt wurde, nämlich Reisen zum Mars und zum Mond, vermutlich nicht zustandekommen würden.

„Atomgetriebene Raketen werden sowohl dazu benötigt, um die Reisezeit zum Mars zu minimieren, als auch, um die Aufenthaltszeit der Astronauten dort zu verkürzen, bevor sie zurückkehren können. Mit normalem Treibstoff müssten die Astronauten 500 Tage auf dem Mars bleiben, während sie auf die nächste Planetenkonstellation zur Rückkehr auf die Erde warten würden, die so wenig Treibstoff wie möglich verbraucht. Kernenergie hingegen könnte es ermöglichen, die Mission mit weniger Treibstoff und in kürzerer Zeit zu absolvieren. Aufgrund des zusätzlichen Schubs, den Atomraketenmotoren liefern, könnten die Astronauten eine Abkürzung zurück zur Erde nehmen, indem sie spiralförmig um die Sonne und die Venus kreisen. Die Mission würde dann auch einen kürzeren ersten Aufenthalt von nur etwa einem Monat auf dem Mars bedeuten, statt von 500 Tagen.“


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