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Webcast: Die Menschen werden einer Prüfung unterzogen: Krieg oder Frieden hängt vom Handeln Einzelner für das Gemeinwohl ab

Helga Zepp LaRouche betonte, das Zusammentreffen von Krisen, mit denen die Menschheit derzeit konfrontiert sei, verlange von den Bürgern, nun in dem Bewusstsein zu handeln, daß Krieg oder Frieden von ihren Entscheidungen und Handlungen abhängen werde. Die mit dem globalisierten Imperium verbündeten Kräfte, die sich in der City of London und der Wall Street konzentrierten, setzten ihren Weg zur geopolitischen Konfrontation mit Russland und China fort. Ihre Verbündeten aus der Bush-Clinton-Obama-Kriegspartei seien gezwungen gewesen, sich hinter ihren erbärmlichen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden zu stellen, der für seine kriminellen Bestechungs- und Erpressungskampagnen während seiner Amtszeit als Vizepräsident (unter Obama, ed.) entlarvt wurde. Um seine Kandidatur zu unterstützen, griffen sie auf Zensur zurück und wärmten die alten Lügen gegen Rußland wieder auf, indem sie behaupteten, der Inhalt aus Hunter Bidens Laptop, der ein breites Spektrum an kriminellen Aktivitäten zeige, sei eine „russische Desinformationsoperation“. John Ratcliffe (DNI, Director National Intelligence) wies diese Lügen zurück und bekam dabei Verstärkung von der LPAC-Pressekonferenz mit Bill Binney und Kirk Wiebe, die davor warnten, daß bereits ein Bürgerkrieg im Gange sei.


Gleichzeitig drängt US-Verteidigungsminister Esper auf eine militärische Einkreisung Russlands und Chinas, was die Schaffung einer Vierergruppe (Quad) von Streitkräften im Pazifik einschließt, um sich mit der NATO-Ausweitung in den Pazifik zu verbünden!

Wie diesen wahnwitzigen Kriegsplänen entgegengewirkt werden kann, wurde auf einer vom Schiller-Institut mitorganisierten Online-Konferenz dargelegt, an der Menschen aus 30 Ländern teilnahmen, die von einem Expertenpodium, darunter Helga Zepp-LaRouche, Jacques Cheminade und Verbündete des Schiller-Instituts, unterrichtet wurden. In den Präsentationen wurde die Idee der gemeinsamen Prinzipien entwickelt, die die Entwicklung Chinas wie auch der Nationen im Westen geleitet haben, und dass die zwischen ihnen bestehenden Unterschiede nicht nur nicht unversöhnlich, sondern geradezu empfänglich für eine Lösung sind, die auf der Idee des Gemeinwohls beruht. Abschriften dieser Konferenz werden in Kürze veröffentlicht werden.


Neue Phase der chinesischen Raumfahrt

Chinas bemanntes Raumfahrtprogramm tritt in eine neue Phase ein, die von einer nächsten Astronautengeneration neue Fähigkeiten verlangt. Bisher wurden nur Luftwaffenpiloten ausgewählt, denn der Zweck der ersten bemannten Flüge bestand darin, die Hardware und den menschlichen Faktor im Weltraum zu testen und längere Erkundungsmissionen vorzubereiten. Nach Abschluß der ersten Phase, in der die Flüge höchstens 33 Tage dauerten, muß die Besatzung einer ausgewachsenen Raumstation nun darauf vorbereitet sein, sechs Monate lang zusammenzuarbeiten.

Von den 18 neuen Astronautenkandidaten sind 7 Piloten, die das Raumfahrzeug fliegen werden, 7 sind Raumfahrtingenieure, die für die Kontrolle und das Management des Raumfahrzeugs verantwortlich sind, und der Rest sind Nutzlastspezialisten. Die „Nutzlast“ besonders auf den ersten Missionen, bei denen die Labore ausgerüstet werden, sind wissenschaftliche Experimente und Ausrüstungen. Der Weltraumautor Andrew Jones beschrieb Anfang des Monats ein breites Spektrum von Forschungsarbeiten, die auf der chinesischen Station durchgeführt werden sollen, darunter Astronomie, Biowissenschaften, Weltraumbiologie, Werkstoffe, Mikrogravitationsphysik „und mehr“.


China hat noch kein endgültiges Datum für den Start des Kernmoduls „Tianhe“ der Raumstation bekannt gegeben. Frühere Annahmen gingen davon aus, daß die Station 2023 fertiggestellt sein werde.


Eine Frage von Leben oder Tod

Aufruf zu einer internationalen Mobilisierung von Nahrungsressourcen, um eine Hungersnot in Afrika zu verhindern

Mein Name ist Ramasimong Phillip Tsokolibane. Ich bin der Anführer der LaRouche-Bewegung in Südafrika. Aber ich verbreite diesen dringenden Appell nicht als Bürger meines Landes, sondern als Sprecher all jener, die jetzt oder demnächst in Afrika verhungern werden und niemanden haben, der in ihrem Namen sprechen kann.

Gegenwärtig hungern viele Millionen meiner afrikanischen Landsleute. Sie verhungern aufgrund der absichtlich erzwungenen Unterentwicklung meines Kontinents – verstärkt durch die neokoloniale Macht des Britischen Empire in der City of London und der Wall Street -, und jetzt noch weiter verstärkt durch die globale Pandemie, durch Heuschreckenplagen und andere Naturkatastrophen, die die Nahrungsmittelproduktion auf dem Kontinent beeinträchtigen. In der Fachsprache ausgedrückt, leiden sie unter „Akuter Ernährungsunsicherheit Phase 4: Ernstfall“ – nur noch eine Stufe entfernt von „Phase 5: Hungersnot“. Läßt man die höfliche Formulierung beiseite, verhungern sie bereits, während Millionen weitere Menschen ebenfalls verhungern werden, wenn ihnen nicht rasch Nahrungsmittel zur Verfügung gestellt werden.

„Die Menschheit steht vor der größten Krise, die wir je gesehen haben. Es ist an der Zeit, daß diejenigen, die am meisten haben, aufstehen und denen helfen, die am wenigsten haben.“ Diese Warnung kam am 17. September von David Beasley, dem Exekutivdirektor des UN-Welternährungsprogramms (WFP). Er schrieb, daß heute 30 Millionen Menschen vom Hungertod bedroht sind. Die meisten von ihnen leben in Afrika.

Ich möchte betonen, daß dies keine Situation der Zukunft ist, sondern bereits geschieht. Und wenn nicht bald etwas getan wird, werden in den nächsten Wochen und Monaten Millionen und Abermillionen von Menschen sterben, wie David Beasley warnte. Er hatte sich bereits im April an den UN-Sicherheitsrat gewandt und davor gewarnt, daß jeden Tag 300.000 Menschen sterben könnten.

Verschiedene Wohltätigkeitsorganisationen und andere Organisationen haben zwar die Alarmglocken geläutet und zu Geldspenden aufgerufen, doch wenn wir Leben retten wollen, geht es darum, so schnell wie möglich riesige Mengen an Nahrungsmitteln für hungernde und verhungernde Menschen bereitzustellen. Angesichts des Zustands der Infrastruktur auf dem Kontinent und der Tatsache, daß ein Großteil der hungernden Menschen in abgelegenen, ländlichen Gebieten leben, übersteigt die Verteilung der notwendigen Nahrungsmittel bei weitem die Möglichkeiten einzelner Regierungen und Hilfsorganisationen.

Ich glaube, daß wir die logistischen Kapazitäten der fähigsten Streitkräfte der Welt mobilisieren und eine Strategie entwickeln müssen, um Nahrungsmittel aus Ländern wie den Vereinigten Staaten und Kanada direkt zu denjenigen zu bringen, die sie brauchen. Mögen Verbündete wie Gegner bei dieser größten aller humanitären Anstrengungen ihre Kräfte bündeln. In seiner jüngsten Enzyklika Fratelli Tutti (Über die Geschwisterlichkeit und die soziale Freundschaft) schrieb Papst Franziskus, daß die Menschheit endlich die Vorstellung aufgeben müsse, daß Krieg gerechtfertigt sei – jede Art von Krieg, der Menschenleben fordert. Doch dies ist ein Krieg – oder genauer gesagt, ein internationaler Kampf – um das Heiligste aller Dinge, das menschliche Leben, zu retten.

Ich appelliere an den amerikanischen Präsidenten Donald Trump:

Nehmen Sie die Herausforderung an. Beauftragen Sie Amerikas Farmer damit, Nahrungsmittel für die Hungernden zu produzieren, und setzen Sie gleichzeitig die enormen Ressourcen des US-Militärs für diese Mission der Barmherzigkeit ein, damit alle, die auf meinem Kontinent Nahrung brauchen, diese auch bekommen. Tun Sie dies im Geiste Ihrer Frau, der gütigen First Lady Melania, die sich bei ihrem Besuch auf dem Kontinent im Oktober 2018 verpflichtet hat, Afrika und insbesondere seinen Kindern auf jede erdenkliche Weise zu helfen. Unternehmen Sie sofort alle notwendigen Schritte, damit dies geschehen kann.

All dies sollte Anlaß genug sein, das internationale Gipfeltreffen der Großmächte einzuberufen, zu dem Helga Zepp-LaRouche, die großartige Vorsitzende des Schiller-Instituts, aufgerufen hat.

Wir können Leben retten, aber dazu bedarf es einer internationalen Anstrengung. Die USA haben das schon einmal getan. Ich erinnere mich an die großen Anstrengungen, die unternommen wurden, um die hungernden Menschen in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg mit Lebensmitteln zu versorgen, was eine Mobilisierung des edlen amerikanischen Volkes ermöglichte, das CARE-Pakete und Lebensmittel verschickte.

Meine afrikanischen Schwestern und Brüder können gerettet werden, wenn der Wille dafür vorhanden ist. Menschen müssen sich im Geiste der Caritas (agapē) begegnen und sich über ihre kleinlichen Differenzen erheben, um etwas Gutes und Großes zu tun.

13. Oktober 2020


Globale Lebensmittelpreisinflation erinnert an 2008

Während in ganzen Regionen Afrikas, Südasiens und Iberoamerikas Nahrungsmittelknappheit und Hungersnot drohen, hat gleichzeitig eine weltweite Inflation der Nahrungsmittelpreise begonnen, die an die schweren Lebensmittelpreisschocks vor dem Finanzkollaps von 2007-08 erinnert.

Die diesjährige Preisinflation von 15% für Lebensmittel in Afrika, ermittelt durch Umfragen eines privaten Instituts, wurde bereits vor einer Woche bekannt gegeben. Am 8. Oktober meldete die FAO eine weltweite Getreidepreisinflation von 5,1% im September und von 13,6% seit September 2019. Die Pflanzenölpreise stiegen im September durchschnittlich um 6% und um 14,1% gegenüber dem Vorjahr; die Fleischpreise stiegen im Durchschnitt um 9,4% gegenüber September 2019. Einige Preise sind nicht gestiegen, z.B. für Milchprodukte; Zuckerpreise gingen sogar zurück.

Was dies in den Vereinigten Staaten bedeutet, wird an den Preisen für häusliche Lebensmittel deutlich (die meisten Amerikaner nehmen jetzt ihre Mahlzeiten zu Hause ein), die bis August bereits um 4,5% gestiegen sind. In China ist die Inflation bei Lebensmitteln besonders hoch. Laut dem chinesischen Statistikamt liegt der durchschnittliche Schweinefleischpreis 53% höher als vor einem Jahr, und frisches Gemüse kostet bereits 11,7% mehr in diesem Jahr. Typisch für China betreibt die Regierung eine landesweite Kampagne „Verschwende kein Essen, leere deinen Teller!“, an der sich Präsident Xi Jinping persönlich und bekannte Leute wie Jack Ma und andere beteiligen. Es wird bestritten, daß in China die Nahrungsmittel knapp sind, da das Land insbesondere über große Getreidevorräte verfügt.


Greta Thunberg unterstützt Joe Biden als Präsident

Am Sonntag twitterte Greta Thunberg: „Ich engagiere mich nie in Parteipolitik. Aber die bevorstehenden US-Wahlen gehen über all das hinaus. Aus klimatischer Sicht ist es bei weitem nicht genug, und viele von Euch haben natürlich auch andere Kandidaten unterstützt. Aber, ich meine… wißt ihr… verdammt nochmal!, organisiert Euch einfach und bringt alle dazu, #Biden zu wählen.“ Die 17-jährige Schwedin kennt aber offensichtlich keinen einzigen wirklichen Grund, warum irgend jemand Joe Biden wählen sollte. Thunbergs oligarchische Kontrolleure stellen praktisch eine ausländische Macht dar, die sich in die US-Wahlen einmischt, weil sie wissen, daß Präsident Donald Trump ihrer „grünen“ Zerstörung der industriellen Wirtschaft im Wege steht.


Mexiko und Argentinien starten neue Plattform für regionale Zusammenarbeit im Weltraum

Als Zeichen des wissenschaftlichen und technologischen Optimismus haben die Regierungen Argentiniens und Mexikos am 9. Oktober eine „Erklärung über die Einrichtung eines regionalen Mechanismus für die Zusammenarbeit im Weltraum“ unterzeichnet, mit dem Ziel, letztlich eine regionale Weltraumbehörde zu schaffen. In der vom argentinischen Außenminister Felipe Sola und Mexikos Außenminister Marcelo Ebrard während einer virtuellen Zeremonie unterzeichneten Erklärung heißt es, die gemeinsame Plattform habe auch den Zweck, „die übrigen Mitglieder der CELAC [Gemeinschaft Lateinamerikanischer und Karibischer Staaten] einzuladen, sich an diesen Bemühungen zu beteiligen“.

Anwesend waren zahlreiche für Wissenschaft und Technologie zuständige Diplomaten, Akademiker und Regierungsbeamte mehrerer Nationen, darunter der Direktor der argentinischen Kommission für Weltraumaktivitäten (CONAE), der Direktor der mexikanischen Raumfahrtagentur (AEM) und die Dekanin der Nationalen Universität Kolumbiens, Dolly Montoya Castano, die auch ein Netzwerk iberoamerikanischer Universitäten vertritt.

Im Anschluß an die Zeremonie twitterte Außenminister Ebrard: „Wir haben das Abkommen mit Argentinien zur Gründung der Lateinamerikanischen und Karibischen Weltraumagentur (ALCE) unterzeichnet. Unser Dank gilt Felipe Sola und der Regierung von [Präsident] Alberto Fernandez sowie den Mitgliedern der CELAC. Wir bauen heute die Zukunft mit unserer eigenen Technologie. Eine gute Nachricht!“ Der Tageszeitung Infobae zufolge sagte Ebrard, daß angesichts der Covid-19-Pandemie nicht klar gewesen sei, ob die Unterzeichnungszeremonie überhaupt stattfinden würde. Aber die Pandemie habe bewiesen, daß die Zusammenarbeit „nicht nur wünschenswert, sondern auch der intelligenteste und praktischste Weg“ des Vorgehens sei. Er sei ermutigt, daß mit dieser Initiative mitten in der Pandemie „die CELAC reaktiviert wurde“.

Felipe Sola betonte in einer Pressemitteilung der argentinischen Regierung, daß „dies eine Botschaft an die Welt ist: eine im Vergleich zu anderen Regionen der Welt etwas rückständige Gegend unternimmt Anstrengungen, dies zu ändern und eine andere Botschaft auszusenden… Dies ist in jeder Hinsicht ein Schritt nach vorne: wissenschaftlich zeigt es unsere gegenseitige Fähigkeit zur Zusammenarbeit; politisch, weil es eine Botschaft an den Rest der Welt ist“.

Die Erklärung ruft dazu auf, einen regionalen Mechanismus für die Zusammenarbeit im Weltraum zu schaffen, um die Aktivitäten mit den entsprechenden Institutionen der iberoamerikanischen und karibischen Nationen zu koordinieren. Er müsse über die notwendige Fähigkeit verfügen, „als Katalysator für regionale Bemühungen zu wirken, wobei die Entwicklung von raumfahrtbezogenen Projekten im Vordergrund steht, deren Ergebnisse das Wohlergehen und den Wohlstand der Region fördern.“ Unter Hinweis auf die zahlreichen wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Vorteile, die sich aus einer solchen Koordinierung ergeben, unterstreicht die Erklärung die Absicht, die Zahl der Weltraumprojekte zu erhöhen, „indem das Interesse der Jugend Lateinamerikas und der Karibik geweckt wird und die verfügbaren Ressourcen effizient genutzt werden“. Minister Sola dankte Mexiko für die Zusammenarbeit und äußerte die Hoffnung, daß „wir unsere gemeinsamen Anstrengungen vervielfachen können“.


Dr. Fauci: Ohne strengere Maßnahmen im Herbst und Winter könnten bis zu 400.000 Amerikaner an COVID-19 sterben

Der Chefberater der US-Regierung in Pandemiefragen, Dr. Anthony Fauci vom NIAID (Nationales Institut für Allergologie und Infektionskrankheiten), sagte am 6. Oktober in einer Rede an der American University in Washington, bis zu 400.000 Amerikaner könnten an COVID-19 sterben, wenn nicht rechtzeitig vor der Grippesaison im Herbst und Winter geeignete Maßnahmen ergriffen werden. Dies sind dramatischere Zahlen als in einer Studie der University of Washington vom August, in der von möglicherweise 300.000 Todesfällen bis zum 1. Dezember die Rede war. Am 7. Oktober lag die Gesamtzahl der Todesfälle in den USA bei etwa 211.000. Laut The Hill sagte Fauci auch, „daß ein Impfstoff den meisten Amerikanern wahrscheinlich erst im nächsten Sommer oder Herbst zur Verfügung stehen wird“. Er fügte hinzu: „Vielleicht hassen mich 50 Prozent von Ihnen, weil Sie glauben, daß ich versuche, das Land zu ruinieren, aber hören Sie etwa sechs Wochen lang auf mich und tun, was ich sage, und Sie werden sehen, dass die Zahlen sinken werden.“


Milliardäre machen während der Covid-19-Pandemie großen Reibach

Reuters berichtete über den jüngsten „Reichenreport“ der Union Bank of Switzerland (UBS, Schweiz) und der großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PriceWaterhouseCoopers (PwC) – eine Erhebung bei 2000 Milliardären weltweit, die etwa 98% des Gesamtvermögens aller Superreichen repräsentieren. Sie stellten fest, „daß das Vermögen der Milliardäre in den ersten Monaten der Pandemie um mehr als ein Viertel gestiegen ist und im Juli 10,2 Billionen Dollar erreichte, womit der bisherige Rekord von 8,9 Billionen Dollar Ende 2019 gebrochen wurde… Vom 7. April bis 31. Juli dieses Jahres stieg der Reichtum der Milliardäre in allen von der Studie erfassten Branchen zweistellig an, wobei die Milliardäre in den Bereichen Technologie, Gesundheitswesen und Industrie mit 36%-44% Zuwächsen an der Spitze lagen.“

Ganz anders sieht es für die Arbeitslosen aus. Das US-Arbeitsministerium meldet in einem neuen Bericht für September einen dramatischen Anstieg der Langzeitarbeitslosigkeit, das sind Menschen, die länger als 6 Monate arbeitslos sind. Die Zahl stieg im September auf 2,4 Millionen, was einem Anstieg von 32,5 Prozent gegenüber August entspricht. Dies hängt offensichtlich mit der Tatsache zusammen, daß es vor etwa sechs Monaten, als die Pandemie mit voller Wucht zuschlug, zu Massenentlassungen kam. Die Statistik gilt als aussagekräftig, da aus Langzeitarbeitslosigkeit häufig Dauerarbeitslosigkeit wird, weil es für die Menschen immer schwieriger wird, wieder in den Arbeitsmarkt zurückzukehren. „Letzte Woche sahen wir den größten Anstieg der Langzeitarbeitslosigkeit seit Beginn der Aufzeichnungen“, sagte Michele Evermore, leitende Forscherin und Politikanalystin beim National Employment Law Project. „Das sind schlechte Nachrichten. Es ist hart für die Menschen, so lange arbeitslos zu sein. Es ist hart für ihre psychische Gesundheit, es ist hart für die schulischen Leistungen ihrer Kinder, und es verschlechtert ihre Beschäftigungsaussichten in der Zukunft erheblich.“


Ägyptens Hochgeschwindigkeits-Bahnprojekt mit chinesischer Hilfe

In einem Artikelentwurf für das Belt and Road Institute in Schweden berichtet Hussein Askary, Südwestasienkoordinator des Schiller-Instituts, daß er nach Rücksprache mit dem ägyptischen Verkehrsministerium bestätigen könne, daß der Bau einer Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnstrecke, die Ägypten von Ost nach West durchquert, jetzt in Auftrag gegeben wurde. Dies ist erst die zweite elektrifizierte Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnstrecke in Afrika. Sie wird mit chinesischer Hilfe gebaut. Sie ist länger als die Strecke in Marokko und wird einer breiteren Bevölkerung zugänglich sein. Askarys Artikel hat das übergeordnete Thema „Die Renaissance der afrikanischen Infrastruktur entlang der Gürtel- und Straßeninitiative: Fallstudie Ägypten“. Lesen Sie einen Bericht über das Bahnprojekt hier: https://schillerinstitute.com/de/blog/2020/09/18/chinesisch-aegyptisches-eisenbahnprojekt/.

Askary schreibt u.a.: „Die Bedeutung der neuen Eisenbahnstrecke für Ägypten wurde von Sherif Nazmy, Hauptgeschäftsführer von Samcrete, mit dem Bau des Suezkanals verglichen. Er sagte der arabischsprachigen Zeitung Al-Masry Al-Youm, dies sei die erste neue elektrifizierte Bahnverbindung in Ägypten seit 1854. Noch wichtiger ist, daß nicht nur ägyptische Bauunternehmen, Ingenieure und Arbeiter Seite an Seite mit ihren chinesischen Kollegen arbeiten werden, sondern daß das Projekt auch Technologietransfer und Industrieinvestitionen in Ägypten umfaßt. Laut Nazmy sollen die Züge dank chinesischen Technologietransfers in East Port Said hergestellt werden. Darüber hinaus wird, wie bereits beim Bau des großen Tunnels unter dem Suezkanal, der größte Teil des Baumaterials für die Bahnstrecke wahrscheinlich in Ägypten hergestellt werden. Dies wird ägyptischen Unternehmen einen sehr wichtigen ,Fuß in der Tür‘ im internationalen Eisenbahnbau verschaffen, der für die afrikanischen und westasiatischen Märkte von Bedeutung ist.“


Webcast mit Helga Zepp-LaRouche: Trump greift Geheimdienste frontal an!


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