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Internationale Friedenskoalition #142, 20.02.2026, 17.00 Uhr

Die moralischen Kräfte für eine bessere Ära mobilisieren

142. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Die moralischen Kräfte für eine bessere Ära mobilisieren

20. Februar 2026
17.00 Uhr

Bitte mobilisieren Sie Ihre Organisationen.

Nehmen Sie diese Woche an der Internationalen Friedenskoalition mit den Rednern Steve Starr, Experte für Atomwaffen und Eduardo Gabriel Fernandez, Absolvent des Fortgeschrittenenkurses für Nationale Verteidigung und Mitglied des argentinischen Zentrums zur Überwachung der Souveränität „Gen. Jorge Edgar Leal“ sowie weiteren Teilnehmern, teil.

Bitte senden Sie uns so schnell wie möglich Berichte und Initiativen für die Tagesordnung zu.

Zur Anmeldung

So alarmierend die Lage auch ist, sollte es doch keine Überraschung sein, dass das westliche Establishment der Epstein-Klasse – die mit all ihrer Perversion jetzt immer deutlicher vor der Weltöffentlichkeit entlarvt wird – darauf hinarbeitet, einen neuen Krieg mit dem Iran zu entfesseln.

Beispielhaft dafür ist die Rede von „Little Marco“ Rubio am 14. Februar bei der Münchner Sicherheitskonferenz, in der er dieselbe anti-humane Ideologie „Macht geht vor Recht“ vertrat, die auch der Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und der wirtschaftlichen Strangulierung Kubas zugrundeliegt.

„Im Wesentlichen denke ich, dass da eine sehr verhärtete Position der USA zum Ausdruck kam, die unipolare Dominanz in der Welt fortzuführen und das koloniale System intakt zu halten. …“, kommentierte Helga Zepp-LaRouche die Rede des US-Außenministers in ihrem internationalen Webcast vom 18. Februar. „Ich glaube nicht, dass die Situation weniger gefährlich geworden ist … Schaut man sich die Lage in Lateinamerika, im Pazifik und die Entschlossenheit an, Russland eine Niederlage zuzufügen – was sich zumindest auf Seiten einiger Europäer nicht geändert hat –, dann sind wir überhaupt nicht aus der Gefahrenzone heraus.“

Dies wird besonders in der sich zuspitzenden Lage in Südwestasien deutlich spürbar. Während amerikanische und iranische Delegierte in Genf zu diplomatischen Verhandlungen zusammentrafen, setzten die USA ihren massiven militärischen Aufbau in der Region fort. Einige Experten sagen, dass mit der derzeitigen US-Streitmacht zusammen mit dem israelischen Militär eine potenziell wochenlange Operation gegen den Iran möglich wäre, und es steht zu befürchten, dass Trump kurz davor steht, einen Angriff zu befehlen.

Die Äußerungen von US-Vizepräsident JD Vance nach seinem Treffen mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghchi in Genf tragen sicherlich nicht dazu bei, die Sorgen in dieser Hinsicht zu zerstreuen. Präsident Trump habe „einige rote Linien gezogen“, die die Iraner noch nicht bereit seien, tatsächlich anzuerkennen – nämlich dass der Iran sein Atomprogramm vollständig aufgibt, was iranische Beamte wiederholt abgelehnt haben. Vance: „… Wir werden weiter daran arbeiten, aber natürlich behält sich der Präsident das Recht vor, zu entscheiden, wann er der Meinung ist, dass die Diplomatie ihr natürliches Ende erreicht hat.“

Die strategische Gefahr reicht über Südwestasien hinaus. Der bekannte russische Geopolitiker Sergej Karaganow, Ehrenvorsitzender des Präsidiums des Rates für Außen- und Verteidigungspolitik, schrieb einen langen Artikel für Russia in Global Affairs, in dem er seine Forderung nach dem Einsatz von Atomwaffen als „Abschreckungsmittel“ wiederholt. Darin erklärt er: „Auf Expertenebene sollten wir die veraltete Vorstellung aufgeben, dass es in einem Atomkrieg keine Gewinner gibt“. Diese Sichtweise wird von vielen in Russland – darunter auch Präsident Putin selbst – vehement abgelehnt. Aber da diese zusammentrifft mit einer Haltung derjenigen in Washington, die nach dem Auslaufen des New-START-Vertrags am 5. Februar eine Verdopplung oder Verdreifachung einsetzbereiter Nuklearstreitkräfte fordern, muss man um die Existenz der Menschheit ernsthaft besorgt sein.

Es ist kein Zufall, dass in den Epstein-Akten immer mehr Namen von Personen auftauchen, die in Gaza Völkermord begehen, auf eine Konfrontation mit dem atomar bewaffneten Russland drängen, das Völkerrecht für irrelevant erklären und ganze Nationen wirtschaftlich ausbeuten. Das menschenverachtende Denken hinter den abscheulichen Sexverbrechen des Epstein-Systems, ebenso wie ihre Vertuschung, liegt auch der kriminellen Politik dieses geopolitischen Systems zugrunde.

Was ist zu tun?

„Wir brauchen eine echte kulturelle Renaissance“, sagte Zepp-LaRouche auf der Sitzung der Internationalen Friedenskoalition am 6. Februar. „Wir müssen zu den Werten zurückkehren, nach denen der Mensch nicht als Tier betrachtet wird, das von einem Leviathan, einer Diktatur, kontrolliert werden muss, weil der Mensch von Natur aus böse sei. Wir müssen eine Renaissance schaffen, in der wir die besten Traditionen jeder Kultur mit einer positiven Perspektive für die Zukunft verbinden. Das fehlt insbesondere im Westen; die asiatischen Länder sind sich dessen bewußt, weil sie auf mehr als 5.000 Jahre kultureller Kontinuität und eine optimistische Perspektive für die Zukunft blicken. Im Westen gab es nur Vertuschung und Pragmatismus; und deshalb befinden wir uns immer noch in der tiefen kulturellen Krise, mit der wir heute konfrontiert sind. Ich denke, wir sollten vielleicht die Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur um eine kulturelle Architektur ergänzen. Wir müssen zu den besten Traditionen der Amerikanischen Revolution zurückkehren, die nun ihr 250-jähriges Jubiläum feiert und die leider von den meisten heute lebenden Amerikanern vergessen wurde. Und in Europa müssen wir ebenfalls zur italienischen Renaissance, zur deutschen Klassik und zu anderen Kulturen in Afrika, Lateinamerika und Asien zurückkehren, um unsere besten Traditionen wiederzubeleben. Ohne eine solche kulturelle Erneuerung werden wir meiner Meinung nach nicht die moralischen Kräfte mobilisieren können, um die Menschheit in eine bessere Ära zu führen.“


Live mit Helga Zepp-LaRouche: Rubio beschwört neuen US-Imperialismus auf Münchner Kriegskonferenz, 18.02.2026, 18.30 Uhr

Schließen Sie sich Helga Zepp-LaRouche in ihrem Live-Dialog an und diskutieren Sie, ob der Epstein-Skandal bedeutet, dass die Menschheit schlecht ist. Senden Sie Ihre Fragen, Kommentare und Berichte an fragen@bueso.de.

Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten- und Kollegenkreis, um die Reichweite der von der LaRouche-Bewegung vorgestellten Lösungsansätze zu erhöhen.  

Die weltstrategische Lage wird einerseits durch die verschiedenen Bemühungen zur Wiederbelebung des Imperialismus und andererseits durch den Konflikt dieses sterbenden Systems mit den Bemühungen des Globalen Südens um die Errichtung eines neuen, gerechteren Weltsystems bestimmt. Zu diesem Urteil kam Helga Zepp-LaRouche während einer Diskussion mit Mitarbeitern am 16. Februar nach den dramatischen Entwicklungen der vergangenen Tage.

Charakteristisch für die Bemühungen zur Wiederbelebung eines unverhüllten Imperialismus waren die Äußerungen des US-Außenministers Marco Rubio, der in seiner Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz den Rückgang der „großen westlichen Imperien“ seit dem Krieg beklagte. Rubio legte die zynische Weltanschauung dar, die zunehmend die Trump-Regierung dominiert: „In einer perfekten Welt würden all diese Probleme und noch mehr durch Diplomaten und scharf formulierte Resolutionen gelöst werden. Aber wir leben nicht in einer perfekten Welt, und wir können nicht weiterhin zulassen, dass diejenigen, die unsere Bürger offen und unverhohlen bedrohen und unsere globale Stabilität gefährden, sich hinter Abstraktionen des Völkerrechts verstecken, gegen das sie selbst regelmäßig verstoßen.“ Sehen Sie, Menschen sind Wesen, die nur rohe Gewalt verstehen, behauptet Rubio.

Natürlich waren Rubios Äußerungen auch eine nicht ganz so versteckte Drohung gegen Europa, an das Rubio sich mit den Worten wandte: „Amerika ebnet den Weg für ein neues Jahrhundert des Wohlstands, und … wir wollen dies gemeinsam mit Ihnen tun.“ Aber anstatt Rubios Behauptung, der westliche Hegemonialismus müsse wieder die Welt dominieren, zu verurteilen, erhielt er von seinen europäischen Amtskollegen stehende Ovationen! Nicht nur, dass die europäischen Staats- und Regierungschefs sich gegenseitig mit immer größeren Aufrüstung-Zusagen für den angeblich bevorstehenden Krieg mit Russland überboten, es ist auch eine neue Diskussion über die Ausweitung von Atomwaffen auf dem gesamten Kontinent entbrannt. Der polnische Präsident Karol Nawrocki hat dies als jüngster Politiker angekündigt, als er in einem Interview am 15. Februar sagte: „Ich bin ein großer Befürworter des Beitritts Polens zum Atomprojekt… Dieser Weg, unter Einhaltung aller internationalen Vorschriften, ist der Weg, den wir gehen sollten.“ Nawrockis Äußerungen folgten auf ähnliche Aussagen aus Lettland, Finnland, Schweden und Deutschland.

Gleichzeitig herrschte in München enorme Unruhe. Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz sagte ausdrücklich, es gebe eine Kluft zwischen Europa und den Vereinigten Staaten und die regelbasierte Ordnung „existiert nicht mehr“. Er rief auch zum Krieg gegen Russland auf und sagte, die Verteidigung der Freiheit Europas werde von allen „Opfer“ verlangen. In ähnlicher Weise sagte der britische Premierminister Keir Starmer, harte Macht sei „die Währung der Zeit“ und wir müssten daher „bereit sein zu kämpfen“.

Vor diesem Hintergrund werden jedoch weiterhin die Epstein-Akten veröffentlicht. Diese Akten belasten nicht nur die Personen, die entlarvt wurden – was nur einen kleinen Teil der tatsächlich beteiligten Personen ausmacht –, sondern sind auch eine Anklage gegen die gesamte imperiale Ordnung, die diese Art des Denkens toleriert hat, wie beispielsweise Rubios barbarische Weltanschauung. Dieser Punkt wurde in einem Kommentar des Vorsitzenden der britischen Labour-Partei, Jeremy Corbyn, vom 13. Februar eindringlich zum Ausdruck gebracht. Nachdem er die „beschämende, entsetzliche“ Entscheidung von Premierminister Starmer kritisiert hatte, den Epstein-Freund Peter Mandelson zum Botschafter zu ernennen, hebt Corbyn den Skandal auf eine viel höhere Ebene: Alle anderen Politiker, die sich um die Nachfolge von Starmer bewerben, „werden wahrscheinlich das erbärmliche politische Erbe, das er hinterlässt, weiterführen. Dazu gehören das Versäumnis, die obszöne Ungleichheit in unserer Gesellschaft zu beseitigen, die schändlichen Angriffe auf Behinderte, der widerwärtige Hass gegen Migranten … und die fortgesetzte militärische Zusammenarbeit mit Israel, das den Scheinwaffenstillstand verletzt und seinen Völkermord an den Palästinensern fortsetzt.“ Wie EIR wiederholt betont hat, war nicht Epstein das Problem, sondern das gesamte System, von dem Epstein lediglich ein Symptom war.

Der Epstein-Skandal ist der Todesstoß für das westliche liberale System, so Zepp-LaRouche weiter, „weil er die äußerste Unmoral hinter dem Kolonialismus und hinter interventionistischen Kriegen – imperialistischen Kriegen aller Art – offenbart hat. Und ich glaube, das wird nicht verschwinden. Es ist ein Symptom eines sterbenden Imperiums, und wie qualvoll es auch sein mag, wie lange es auch dauern mag, ich glaube nicht, dass es rückgängig gemacht werden kann.“

Daher war der Kampf für ein neues Paradigma und eine kulturelle Renaissance noch nie so wichtig wie heute. „Denn der wahre Krieg ist der Krieg für die Kultur und das Menschenbild. Ist der Mensch ein Tier? … Oder ist es die edle Vorstellung, dass die menschliche Spezies die einzige Spezies ist, die mit kreativer Vernunft begabt ist und in der Lage ist, wunderschöne Kompositionen in der klassischen Musik zu schaffen, Kathedralen zu bauen und Gedichte zu schreiben? Und das ist der eigentliche Kampf bei dieser ganzen Sache… Das ist die wichtigste Antwort, die wir darauf geben müssen, denn sonst versinken die Menschen einfach in Verzweiflung und Ekel, und dann gibt es keine Hoffnung mehr für die Menschheit.“

Das bevorstehende EIR-Forum am 2. März zum Thema „Epstein und die bodenlose Verderbtheit der ‚Eliten‘ – Dringende Notwendigkeit einer kulturellen Renaissance!“ wird in dieser Hinsicht von entscheidender Bedeutung sein. Melden Sie sich noch heute an und werben Sie dafür!


Verkommenheit oder Weltbürgerschaft

Bericht vom 141. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

14. Februar 2026 (EIRNS) – Beim 141. wöchentlichen Treffen der Internationalen Friedenskoalition am Freitag, dem 13. Februar, kamen erneut Hunderte von Menschen aus Dutzenden von Ländern zusammen, um Strategien zu entwickeln, um den sich beschleunigenden strategischen und wirtschaftlichen Zusammenbruch zu beenden und eine Bewegung von Weltbürgern aufzubauen. Diese Bewegung soll dazu beitragen, eine neue Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur für alle Nationen zu schaffen. Helga Zepp-LaRouche eröffnete die Konferenz mit einem Überblick über die Krisenherde, die derzeit die Welt in den Krieg treiben. Sie wies darauf hin, dass die Perversität des Epstein-Skandals die „Denkweise” hinter dem Völkermord in Gaza, den zahlreichen Kriegen und der Finanzblase verdeutlicht.

Harley Schlanger präsentierte den dritten Teil seiner Artikelreihe über die Perversität der Epstein-Klasse. Diese droht nun, die britischen Institutionen, die das Britische Empire regieren, zu Fall zu bringen. Er betonte, dass dies als notwendiges Erwachen für die Weltbürger dienen müsse, um den Imperialismus und das dazugehörige Menschenbild, in dem der Mensch wie ein Tier behandelt werden könne, zu beenden.

Professor Cliff Kiracofe sprach über die Rolle des Britischen Empires, die von der LaRouche-Bewegung seit langem betont wird und die nun als zentrale Kraft der globalen Krise entlarvt wird.

Luiz Erthal, Chefredakteur der brasilianischen Zeitung Toda Palavra, diskutierte die Rolle Brasiliens und der BRICS-Staaten in der aktuellen Lage. Die Trump-Regierung bemüht sich, die Kontrolle über Iberoamerika zu übernehmen und russische sowie chinesische Entwicklungsprojekte in der Region zu stoppen.

In weiteren Beiträgen wurde über die extreme Gefahr debattiert, dass Kuba einer „Gaza-Behandlung“ unterzogen wird, sowie über die britische imperialistische Mentalität von Adam Smith, John Locke und David Hume, die die Menschheit entmenschlicht. Ebenfalls diskutiert wurde die Zusammenarbeit Franklin Roosevelts mit Brasilien und anderen Ländern Südamerikas bei großen Entwicklungsprojekten.

Fragen aus aller Welt brachten die Notwendigkeit zum Ausdruck, die imperialistische Politik zu beenden, die die US-Regierung unter Donald Trump und die europäischen Oligarchen zu neuen Kriegen in Amerika, im Nahen Osten und in Asien treibt. Alle wurden ermutigt, an dem bevorstehenden Online-Forum von EIR Nachrichten, einem Runden Tisch der Weltbürger, am 2. März teilzunehmen.

Mike Billington, EIR


Internationale Friedenskoalition #141, 13.02.2026, 17.00 Uhr

Ein großes Übel erfordert ein größeres Gut.

141. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Ein großes Übel erfordert ein größeres Gut.

13. Februar 2026
17.00 Uhr

Bitte mobilisieren Sie Ihre Organisationen.

Nehmen Sie diese Woche an der Internationalen Friedenskoalition teil und diskutieren sie mit Prof. Cliff Kiracofe vom Washington Institute for Peace and Development, Luiz Erthal, Chefredakteur des Nachrichtenportals TodaPalavra in Brasilien, und anderen internationalen Friedensaktivisten.

Bitte senden Sie uns so schnell wie möglich Berichte und Initiativen für die Tagesordnung zu.

Zur Anmeldung

Am 12. Januar 2026 veranstaltete das Nachrichtenmagazin EIR ein internationales Dringlichkeitsforum, um Klarheit über die schwere strategische Krise zu schaffen, in der Präsident Donald Trump erklärt hatte, das Völkerrecht sei „unnötig“. Was in den wenigen Wochen seit diesem Treffen an die Oberfläche gekommen ist, hat einen noch tieferen Abgrund für die Menschheit aufgetan.

Selbst die vorläufigen Ergebnisse der Untersuchung des Epstein-Skandals offenbaren eine moralische Verkommenheit, die Sodom und Gomorra im Vergleich dazu verblassen lässt. Was an die Oberfläche kommt, ist das satanische Leitprinzip, auf dem ein großer Teil der heutigen Politik basiert – vom Völkermord in Gaza bis zur Verhängung einseitiger Sanktionen gegen viele Länder, die dort das Leben der Bevölkerung so unerträglich machen, dass sie gegen ihre Regierungen aufbegehrt. Seit Jahren weiß man von diesen moralischen Sündenpfuhlen, aber niemand in der sogenannten „regelbasierten Ordnung“ wollte von den Regeln wissen, die die Justizbehörden dazu verpflichtet hätten, die Verbrechen dieses mörderischen Selbstbedienungsladens zu untersuchen, in dem „die Skrupellosigsten sich nehmen, was sie wollen“, wie Bundespräsident Steinmeier es kürzlich treffend formulierte.

Mit dem Auslaufen des New-START-Vertrags am 5. Februar verschwand das letzte Rüstungskontrollabkommen, wodurch die weltweite militärische Lage in gefährlicher Undurchsichtigkeit versinkt und einer neuen Rüstungsspirale Platz macht, die die Verbreitung verschiedener alter und neuer Massenvernichtungswaffen und eine enorme Zerstörung der physischen Wirtschaftskapazitäten zugunsten einer gigantischen Aufrüstung zu verursachen droht. Während die derzeitigen Bestände an Atomwaffen bereits das Potential haben, alles menschliche Leben auf dem Planeten mehrfach zu vernichten, schaffen die neuen Dimensionen der Kriegsführung, wie Weltraumwaffen, Cyberkrieg, der Einsatz von KI in der Kriegsführung usw., eine erschreckende dystopische Perspektive für die Zukunft, in der das Endergebnis nur die Vernichtung der Menschheit zu sein scheint.

Und hier kommt die Bedeutung des Epstein-Skandals ins Spiel. Wie kann man von Institutionen, die entweder an diesen satanischen Perversionen beteiligt waren oder ihnen gegenüber schwiegen und untätig geblieben sind, erwarten, dass sie plötzlich der mörderischen Gier des militärisch-industriellen Komplexes und der skrupellosen Spekulanten Einhalt gebieten, die keine Hemmungen haben, mit der Kriegsmaschinerie Geld zu verdienen und unschuldige Menschen als sogenannte vernachlässigbare Kollateralschäden betrachten?

Verschiedene regionale Konflikte, wie der Krieg in der Ukraine, die drohende Gefahr eines neuen Krieges gegen den Iran, die Krise um Venezuela, Kuba, Mexiko und Kolumbien sowie die Spannungen im Indopazifik und in Teilen Asiens, haben alle das Potential, sich zu einem größeren Konflikt zwischen den Großmächten und sogar zu einem globalen Atomkrieg auszuweiten.

Aus der Dringlichkeitssitzung vom 12. Januar ging eine gemeinsame Erklärung und die Verpflichtung der Diskussionsteilnehmer hervor, sich an Institutionen und Einzelpersonen in möglichst vielen Ländern zu wenden, um das Völkerrecht durch die Schaffung einer neuen globalen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur zu bewahren, die die Interessen jeder einzelnen Nation auf der Erde berücksichtigen muss, aber auch eine internationale Bewegung von Weltbürgern zu initiieren, die sich dazu verpflichten, die Eine Menschheit an erste Stelle zu setzen.

Die unfassbare Abscheulichkeit der Epstein-Affäre ist ein Weckruf für die gesamte Menschheit. Wir müssen dringend einen Kurswechsel vornehmen und dieses bestialische Verhalten sowie alle satanischen kulturellen Einflüsse bekämpfen, die diese Auswüchse in den letzten Jahrzehnten ermöglicht haben. Wir müssen die besten kulturellen Traditionen aller Nationen und Zivilisationen – die höchsten Ausdrucksformen der gesamten Weltgeschichte – wiederbeleben und sie in einen aktiven Dialog der Kulturen einbringen, um eine Renaissance der klassischen Kultur einzuleiten. Nur so können wir ein edles Bild des Menschen als der einzigen Spezies bewahren, die mit kreativer Vernunft begabt ist.

Auf der internationalen Zoom-Konferenz am 2. März werden folgende Themen behandelt:

– Schaffung einer neuen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur

– Schaffung einer internationalen Bewegung von Weltbürgern und

– Schaffung einer neuen kulturellen Renaissance

An den zwei Diskussionsrunden der Konferenz nehmen namhafte Vertreter von Institutionen aus aller Welt sowie Experten, Wissenschaftler und Künstler teil.

Nehmen Sie diese Woche an der Internationalen Friedenskoalition teil und diskutieren sie mit Prof. Cliff Kiracofe vom Washington Institute for Peace and Development, Luiz Erthal, Chefredakteur des Nachrichtenportals TodaPalavra in Brasilien, und anderen internationalen Friedensaktivisten.


Konferenz: Epstein und die grenzenlose Verkommenheit der „Eliten”: Wir brauchen dringend eine kulturelle Renaissance!

Einladung zu einer Zoom-Sonderkonferenz der Bewegung von Weltbürgern am 2. März 2026

Panel 1: 8 Uhr (US-Ostküste); 14 Uhr (Mitteleuropa); 21 Uhr (China-Central Standard Time): Institutionelle Redner

Panel 2: 11 Uhr (US-Ostküste); 17 Uhr (Mitteleuropa); 24 Uhr (China-Central Standard Time): Vertreter von Denkfabriken und Universitäten

Am 12. Januar 2026 veranstaltete das Magazin EIR ein internationales Dringlichkeitsforum, um Klarheit über die schwere strategische Krise zu schaffen, in der Präsident Donald Trump erklärt hatte, das Völkerrecht sei „unnötig”. Was in den wenigen Wochen seit diesem Treffen an die Oberfläche gekommen ist, hat einen noch tieferen Abgrund für die Menschheit aufgetan.

Selbst die vorläufigen Ergebnisse der Untersuchung des Jeffrey Epstein-Skandals offenbaren eine moralische Verkommenheit, die Sodom und Gomorra im Vergleich dazu verblassen läßt. Was an die Oberfläche kommt, ist das satanische Leitprinzip, auf dem ein großer Teil der heutigen Politik basiert – von dem Völkermord in Gaza bis zur Verhängung einseitiger Sanktionen gegen viele Länder, die dort das Leben der Bevölkerung so unerträglich machen, daß sie gegen ihre Regierungen aufbegehrt. Seit Jahren weiß man von diesen Perversionen, aber niemand in der sogenannten „regelbasierten Ordnung” wollte von den Regeln wissen, die die Justizbehörden dazu verpflichtet hätten, die Verbrechen dieses mörderischen Selbstbedienungsladens zu untersuchen, in dem „die Skrupellosesten sich nehmen, was sie wollen”, wie Bundespräsident Steinmeier es kürzlich treffend formulierte.

Mit dem Auslaufen des New-START-Vertrags am 5. Februar verschwand das letzte Rüstungskontrollabkommen, wodurch die weltweite militärische Lage gefährlich undurchsichtig wird und ein neuer Rüstungswettlauf beginnt, mit dem die Verbreitung alter und neuer Massenvernichtungswaffen und eine enorme Zerstörung der physischen Wirtschaftskapazitäten zugunsten einer gigantischen Aufrüstung droht. Schon die vorhandenen Bestände an Atomwaffen können alles menschliche Leben auf der Erde mehrfach vernichten, zusätzlich schaffen die neuen Dimensionen der Kriegsführung, wie Weltraumwaffen, Cyberkrieg, der Einsatz von KI usw., eine erschreckende dystopische Perspektive für die Zukunft, deren Endergebnis nur die Vernichtung der Menschheit zu sein scheint.

Und hier kommt die Bedeutung des Epstein-Skandals ins Spiel. Wie kann man von Institutionen, die an diesen satanischen Perversionen entweder selbst beteiligt waren oder darüber schwiegen und untätig blieben, nun erwarten, daß sie plötzlich der mörderischen Gier des Militärisch-Industriellen Komplexes und der skrupellosen Spekulanten Einhalt gebieten, die keine Hemmungen haben, mit der Kriegsmaschinerie Geld zu verdienen und das Leben unschuldiger Menschen als „vernachlässigbare Kollateralschäden“ betrachten?

Verschiedene regionale Konflikte – wie der Krieg in der Ukraine, die drohende Gefahr eines neuen Krieges gegen den Iran, die Krise um Venezuela, Kuba, Mexiko und Kolumbien sowie die Spannungen im Indopazifik und in Teilen Asiens – haben alle das Potential, sich zu einem größeren Konflikt zwischen den Großmächten und sogar zu einem globalen Atomkrieg auszuweiten.

Aus der Dringlichkeitssitzung vom 12. Januar ging eine gemeinsame Erklärung und die Verpflichtung der Diskussionsteilnehmer hervor, sich an Institutionen und Einzelpersonen in möglichst vielen Ländern zu wenden, um das Völkerrecht durch die Schaffung einer neuen globalen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur zu bewahren, die die Interessen jedes Landes auf der Erde berücksichtigen muß, aber auch eine internationale Bewegung von Weltbürgern zu initiieren, die sich dazu verpflichten, die Eine Menschheit an erste Stelle zu setzen.

Die unfaßbare Abscheulichkeit der Epstein-Affäre ist ein Weckruf für die gesamte Menschheit. Wir brauchen dringend einen Kurswechsel und müssen gegen dieses bestialische Verhalten und alle satanischen kulturellen Einflüsse kämpfen, die in den letzten Jahrzehnten solche Auswüchse ermöglicht haben. Wir müssen die besten kulturellen Traditionen aller Nationen und Zivilisationen – die höchsten Ausdrucksformen der gesamten Weltgeschichte – wiederbeleben und sie in einen aktiven Dialog der Kulturen einbringen, um eine Renaissance der klassischen Kultur einzuleiten. Nur so können wir ein edles Bild des Menschen als der einzigen Spezies bewahren, die mit schöpferischer Vernunft begabt ist.

Auf der internationalen Zoom-Konferenz am 2. März werden folgende Themen behandelt:

– Schaffung einer neuen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur

– Schaffung einer internationalen Bewegung von Weltbürgern und

– Schaffung einer neuen kulturellen Renaissance

An den zwei Diskussionsrunden der Konferenz nehmen namhafte Vertreter von Institutionen aus aller Welt sowie Experten, Wissenschaftler und Künstler teil. Werden Sie aktiv, um diese Veranstaltung mit vorzubereiten! Leiten Sie diese Einladung an alle Ihre Freunde und Kollegen weiter und wenden Sie sich an alle, die sich an dieser Initiative beteiligen sollten.

Die Dokumentation mit allen Beiträgen, Videos und der Eklärung vom 12. Januar finden Sie hier.


Live mit Helga Zepp-LaRouche: Epstein-Skandal: Das Ende der Oligarchie?, 11.02.2026, 18.30 Uhr

Schließen Sie sich Helga Zepp-LaRouche in ihrem Live-Dialog an und diskutieren Sie, ob der Epstein-Skandal bedeutet, dass die Menschheit schlecht ist. Senden Sie Ihre Fragen, Kommentare und Berichte an fragen@bueso.de oder stellen Sie diese im nächsten Live-Stream.

Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten- und Kollegenkreis, um die Reichweite der von der LaRouche-Bewegung vorgestellten Lösungsansätze zu erhöhen.  

Das Gespenst der Akten von Jeffrey Epstein verfolgt nun die höchsten Kreise des westlichen Establishments und lauert darauf, die imaginäre Ehre seines nächsten Opfers zu zerstören. Das britische Establishment liegt dabei gerade in Führung, nachdem innerhalb von nur 48 Stunden bereits das zweite Mitglied der Regierung von Premierminister Starmer zurückgetreten ist. Unterdessen werden im US-Kongress neue Anstrengungen unternommen, um die Namen in den bereits veröffentlichten mehr als 3 Millionen Akten zu entschlüsseln und die restlichen Millionen von Dokumenten freizugeben.

In einer Diskussion mit Mitarbeitern beschrieb Helga Zepp-LaRouche die Situation als „vorrevolutionär“ – nicht nur in den USA und Europa, sondern auf der ganzen Welt. Die Enthüllungen über Epstein seien nur „die Spitze des Eisbergs“, sagte sie. Sie enthüllten den „unglaublichen moralischen Verfall und die Korruption des westlichen Systems, insbesondere der westlichen Eliten“. Dies könne dazu führen, dass sich die Menschen aus ihrer Paralyse befreien und sich mit den hässlichen Realitäten konfrontieren.

Zepp-LaRouche bezeichnete dies als „Lawine, die nicht mehr aufzuhalten ist, weil sie nun ihre eigene Dynamik erreicht hat, die das ganze System mit sich reisst“– Die Frage ist, wie die übrigen, hoffentlich nachdenklichen Mitglieder der Gesellschaft auf diese vorrevolutionäre Situation reagieren werden. Bringen wir den Mut auf, nicht nur die in Schande gefallenen Führer zu ersetzen, sondern auch ihre satanische Weltanschauung und den dazugehörigen politischen Rahmen?

In dieser Hinsicht gibt es zunehmend Anzeichen für eine Rückkehr zur Vernunft in Europa. Der derzeitige Vorsitzende der OSZE und Außenminister der Schweiz, Ignazio Cassis, besuchte am 5. und 6. Februar Moskau, um sich mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow zu treffen. Neben einem symbolträchtigen Austausch von Geschenken, die an die Bedeutung Russlands in Europa erinnerten, legten beide gemeinsam Blumen am Grabmal des Unbekannten Soldaten in Moskau nieder.

Unterdessen bleibt die Lage mit dem Iran angespannt. Nach den Verhandlungen in Oman gibt es weitere Beratungen. Das iranische Parlament hielt am 9. Februar eine geschlossene Sitzung ab, um die Ergebnisse zu diskutieren, an der auch Außenminister Abbas Araghchi teilnahm. Im Laufe der Woche wird eine hochrangige iranische Delegation nach Oman zurückkehren, um die Verhandlungen fortzusetzen. Währenddessen wurde die hässliche Rolle, die von den Regierungen der USA und Westeuropas verfolgt wird, von US-Finanzminister Scott Bessent in einer Anhörung vor dem Senat am 5. Februar offenbart. Bessent gab dabei zu, dass die USA im vergangenen Dezember eine Dollarknappheit im Iran erzwungen haben, was zum Zusammenbruch einer der größten Banken des Landes führte. „Es kam zu einem Ansturm auf die Bank; die Zentralbank musste Geld drucken; die iranische Währung stürzte ab; die Inflation explodierte; und so sahen wir das iranische Volk auf die Straße gehen“, prahlte Bessent, sichtlich stolz auf das Vorgehen der USA.

In die völlig falsche Richtung geht die von der Trump-Regierung angekündigte Änderung ihrer Politik in Bezug auf die Kontrolle von Atomwaffen. Nachdem der New-START-Vertrag, das einzige verbleibende Atomwaffenabkommen zwischen den USA und Russland, am 5. Februar ausgelaufen war, erläuterte der US-Staatssekretär für Rüstungskontrolle und internationale Sicherheit, Thomas DiNanno, die Gründe der Regierung während einer Konferenz über Abrüstung am 6. Februar in Genf. Er machte Russland und China für das Auslaufen des Vertrags verantwortlich und sagte dann: „Die Vereinigten Staaten können nun endlich Maßnahmen ergreifen, die im Einklang mit unserer nationalen Sicherheitsstrategie und unserer nationalen Verteidigungsstrategie stehen, um die Abschreckung im Namen des amerikanischen Volkes und unserer Verbündeten zu stärken.“ Dazu gehöre auch der Einsatz „nicht stationierter Nuklearkapazitäten“, um „auf das sich abzeichnende Sicherheitsumfeld zu reagieren“, falls Trump sich dafür entscheidet.

Es ist klar, dass ein solcher Ansatz nicht funktionieren wird und unsere Menschheit neue Prinzipien braucht. Für eine schöne und lebenswerte Zukunft müssen wir die perversen und bösartigen Ansichten heutiger selbsternannter und nun diskreditierter „Eliten„durch ein Verständnis der kreativen Fähigkeiten des Menschen und der Liebe zur Menschheit ersetzen.

Der amerikanische Staatsmann und Ökonom Lyndon LaRouche, der auf der politischen Abschussliste von Kreaturen wie denen der Kreise von Epsteins Freunden stand, lieferte dazu 2004 eine nützliche Perspektive in einer Rede bei einem Treffen mit Jugendlichen:

„Nun zu der Frage, wie Sie Ihr Leben betrachten. Sehen Sie Ihr Leben als eingeklemmt zwischen zwei Buchstützen? Spielt sich Ihr Leben nur zwischen diesen Buchstützen ab und müssen Sie sich deshalb eine angenehme Lektüre schaffen? Muss jede Seite Freude, Trost und Befriedigung bringen? …

Oder ist es – in dem Wissen, dass es die Natur des Menschen ist, geboren zu werden und früher oder später zu sterben-, nicht entscheidend, wie man sein Leben verbringt und was man für die Menschheit bewirkt? Alle wirkungsvollen Menschen in der Geschichte haben diese Entscheidung getroffen. Sie hatten eine Vorstellung von Geburt und Tod als eine Art Buchstützen der Sterblichkeit. Aber sie sahen in sich auch etwas, das über die Sterblichkeit hinausgeht: die Fähigkeit, die Wahrheit zu entdecken, die Prinzipien des Universums zu entdecken und diese der Menschheit zu vermitteln. Sie an die Menschheit weiterzugeben, damit sie von heutigen oder zukünftigen Generationen zum Wohle der Menschheit genutzt werden können, in dem Sinne, dass man lebt, um die Zukunft der Menschheit zu gestalten. Man lebt, indem man aus der Vergangenheit schöpft. Man korrigiert die Ungerechtigkeiten der Vergangenheit. In der Vergangenheit wurde für die Wahrheit gekämpft, von Zivilisationen, die vernichtet wurden, von Menschen, die vernichtet wurden. Wenn man etwas tut, um den Toten Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, selbst wenn dies Tausende von Jahren später geschieht, wird das eigene Leben wichtig. Denn man verschafft nicht nur ihnen Gerechtigkeit, sondern gibt dem, was sie für die Zukunft getan haben, seine wahre Bedeutung.“


EIR-Forum: Die Lage ist schlimmer, als Sie denken

Wir dokumentieren hier die Beiträge des EIR-Forums zur Weltlage vom 12. Januar 2026.

Video der Höhepunkte des EIR-Dringlichkeitsforums im Internet


Erklärung vom 12. Januar: Lasst uns eine Bewegung von Weltbürgern ins Leben rufen!

Am 25. Januar veröffentlichten die Teilnehmer des Dringlichkeitsforums die folgende gemeinsame „Erklärung vom 12. Januar“.


Die notwendigen Grundsätze zur Sicherung der Zukunft der Menschheit

Von Helga Zepp-LaRouche

Die Chefredakteurin des Executive Intelligence Review und Vorsitzende des Schiller-Instituts eröffnete das EIR-Dringlichkeitsforum am 12.1.2026 mit den folgenden Bemerkungen.

Weiterlesen

Die Welt muß „Macht vor Recht“ zurückweisen

Von Naledi Pandor

I.E. Naledi Pandor war Außenministerin von Südafrika und ist Vorsitzende der Nelson-Mandela-Stiftung sowie Kanzlerin der Nelson-Mandela-Universität.

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Verteidigt die Prinzipien der Gerechtigkeit und Fairneß!

Von Prof. Zhang Weiwei

Zhang Weiwei ist Professor für Internationale Beziehungen an der Fudan Universität in Shanghai.

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Die strategischen Auswirkungen des Angriffs auf Venezuela

Von Botschafter a.D. Chas W. Freeman

Chas Freeman war Botschafter der Vereinigten Staaten u.a. in Saudi-Arabien.

Weiterlesen

Die Herausforderungen und Gefahren, mit denen das sich ausbildende neue globale System konfrontiert ist

Von Dmitri Trenin

Dmitri Trenin ist Historiker und Direktor und wissen­schaft­licher Leiter des Instituts für Weltwirtschaft und Militär­strategie an der HSE-Universität (Moskau).

Weiterlesen

Frieden, Abrüstung und Entwicklung: der einzige Weg voran

Von Donald Ramotar

Donald Ramotar war von 2011-2015 Staatspräsident von Guyana.

Weiterlesen

Wir brauchen dringend eine globale Organisation der Zivilgesellschaft

Von Hans von Sponeck

Hans von Sponeck war stellvertretender Generalsekretär der Vereinten Nationen.

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Für ein neues Paradigm der Souveränität für alle

Von María de los Ángeles Huerta del Río

María de los Ángeles Huerta del Río war Abgeordnete der mexikanischen Abgeordnetenkammer.

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Kann das moralische Engagement der Amerikaner wiederbelebt werden?

Von Namit Verma

Namit Verma ist ein indischer Autor und Sicherheitsexperte.

Weiterlesen

Wo liegt die Achillesferse des Systems?

Von Dennis Small

Dennis Small ist Iberoamerika-Redakteur des US-Magazins Executive Intelligence Review.

Weiterlesen

Diplomatie in einer multipolaren Welt erfordert Ausgewogenheit, nicht Gewalt

Von Ralph Bosshard

Ralph Bosshard ist Oberstleutnant a.D. der Schwei­zerischen Armee.

Weiterlesen


Erklärung vom 12. Januar: Lasst uns eine Bewegung von Weltbürgern ins Leben rufen!

Am 25. Januar veröffentlichten die Teilnehmer des Dringlichkeitsforums die folgende gemeinsame „Erklärung vom 12. Januar“.


Ein wirklich menschlicher Maßstab

Bericht vom 140. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Die 140. wöchentliche Onlinesitzung der Internationalen Friedenskoalition (IPC) am 6. Februar befaßte sich mit den jüngsten Enthüllungen aus den Epstein-Akten und erweiterte die Diskussion auf die Frage, wie der moralische Charakter der Menschheit als Teil der IPC-Mission zur wirksamen Beendigung der Kriegsgefahr verbessert werden kann.

Die Gründerin des Schiller-Instituts und IPC-Initiatorin Helga Zepp-LaRouche betonte zu Beginn, der letzte noch bestehende Atomwaffen-Kontrollvertrag, New START, sei am Vortag ausgelaufen, und noch sei unklar, ob er durch ein neues Abkommen abgelöst wird. Am Persischen Golf versammle sich eine große Flotte der USA, was einen Angriff auf den Iran mit unabsehbaren Folgen bedeuten könne. Zudem schwebe das Damoklesschwert eines allgemeinen Zusammenbruchs des Finanzsystems über uns. Deshalb bemühe sich die IPC um die Wiederherstellung des Völkerrechts auf der Grundlage der UN-Charta, notwendig sei aber unbedingt eine neues System der internationalen Beziehungen, wie es in ihren „Zehn Prinzipien“ verankert ist.1

Zepp-LaRouche beschrieb dann das neue Umfeld nach der Veröffentlichung weiterer Akten zu Jeffrey Epstein und verglich dies mit der Operation „Saubere Hände“ („Mani pulite“)2 in Italien, die von den Sicherheitsdiensten genutzt wurde, um ein korruptes System zu „sprengen”, nur um es durch eine aktualisierte Variante desselben korrupten Systems zu ersetzen. Wirklich notwendig sei nichts weniger als eine neue Renaissance, und vielleicht sollte man ihren Vorschlag für eine neue globale Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur aktualisieren, um eine solche kulturelle Erneuerung einzubeziehen.

Die unabhängige US-Präsidentschaftskandidatin Diane Sare begann mit einem Zitat von General Douglas MacArthur, der moralische Charakter der Menschheit müsse mit den atemberaubenden Fortschritten der Wissenschaft Schritt halten, damit wir uns nicht mit Atomwaffen selbst zerstören. Sare hat drei Vorschläge für eine neue Politik vorgelegt:

Sare erwähnte die jüngste Berichterstattung von TASS über ihre Kampagne, insbesondere ihre Forderung nach einem neuen START-Vertrag und ihre Verbindung zu Lyndon LaRouche, der in Rußland weithin respektiert wurde. Viele Menschen suchten nach „Anzeichen für intelligentes Leben in den Vereinigten Staaten“.

In einer Videopräsentation berichtete der ehemalige UN-Waffeninspekteur Scott Ritter über seine Erfahrungen mit dieser Arbeit und seinen Beitrag zur Entwicklung von Inspektionen vor Ort, die gegenseitiges Vertrauen aufbauen helfen. Wegen der Sanktionen gebe es seit 2022 keine Inspektionen und seit 2023 auch keinen Datenaustausch mehr. „Wir fangen wieder bei Null an… Niemand vertraut den amerikanischen Verhandlungsführern.“ In der Welt, in der wir heute leben, sei die Gefahr eines Atomkrieges noch größer als in der Kubakrise. „Wir brauchen eine Führungspersönlichkeit, und ich glaube, diese Persönlichkeit ist Diane Sare“, schloß Ritter.

Garland Nixon, ein erfahrener progressiver Radio- und Fernsehmoderator, der selbst über 20 Jahre in der Strafverfolgung tätig war, kommentierte die Veröffentlichung der Epstein-Akten „aus der Sicht eines Ermittlers“: Man müsse wissen, daß es sich um eine kontrollierte Freigabe handelt, die einige Dinge hervorheben und andere herunterspielen soll, daher sei ein gewisses Maß an Skepsis angebracht. Die Enthüllungen über Epsteins Verbindungen zur britischen Krone seien wichtig und bestätigten, was die LaRouche-Bewegung seit Jahrzehnten über die Rolle des Königshauses in der Weltpolitik sagt.

Zepp-LaRouche fragte Nixon nach der Analogie zwischen der Veröffentlichung der Epstein-Akten und der Operation „Saubere Hände“ in Italien. Er meinte, die Epstein-Affäre sei anders, weil „sie die Kontrolle verloren haben, sobald die Sache ans Licht kam“. Sare fügte hinzu, hier stelle sich die Frage, ob Menschen Tiere sind – wenn nicht, dann müßten wir einen Weg finden, diese Enthüllungen zu nutzen, um unsere Zivilisation voranzubringen. Nixon sprach von einer „Legitimitätskrise der herrschenden Elite“, die beweise, daß diese moralisch nicht qualifiziert ist, die Gesellschaft zu führen. Wie könne man diese Gelegenheit nutzen, um ein verrottetes System tatsächlich durch ein besseres zu ersetzen? Zepp-LaRouche sagte, wir müßten „den Oligarchismus abschütteln, denn darum geht es hier“.

Co-Moderator Dennis Speed fragte Nixon nach der Rolle seines Mentors, Paul Robeson junior. Nixon antwortete, wir müßten das Erbe von Robesons Vater, dem bekannten Schauspieler, Sänger und Aktivisten Paul Robeson senior, aufgreifen, um „die schwarze Gemeinschaft aus der gehirngewaschenen antirussischen Haltung“ herauszuholen, die von den Apparatschiks der Demokratischen Partei gefördert wird.

Nixon beschrieb auch, wie die Zwillingsschwester von Epsteins Partnerin Ghislaine Maxwell, Christine Maxwell, maßgeblich an der Entwicklung einer Internet-Suchsoftware beteiligt war, die heute ein integraler Bestandteil des Überwachungsstaates ist.

Zepp-LaRouche merkte an, in der gegenwärtigen politischen Struktur der Anglosphäre gelte Korruption als unverzichtbar, weil man korrupte Menschen zuverlässig unter Kontrolle halten kann, während Menschen, die nicht korrupt sind, eine potentielle Bedrohung für das System seien. Mit den Enthüllungen über Epstein „kommt die Gosse dieses ganzen Systems ans Licht“.

Es wurde ein kurzer Auszug aus einem Videointerview3 mit dem ehemaligen Präsidenten Guyanas Donald Ramotar gezeigt, das der IPC-Co-Moderator und Iberoamerikaredakteur von EIRDennis Small, mit ihm am 3. Februar geführt hatte. Ramotar warnt darin, die Weltöffentlichkeit habe die Bedeutung des Auslaufens des START-Vertrags nicht begriffen, „das Bewußtsein hinkt der Gefahr eines Atomkrieges hinterher“.

Diskussion

Eine Friedensaktivistin aus Deutschland kam auf die Frage einer kulturellen Renaissance zurück und berichtete von ihren Erfahrungen bei einer Veranstaltung zum chinesischen Frühlingsfest in Berlin, bei der ein chinesischer Tenor ein Lied von Schubert bewegend sang. Sie gratulierte Nixon auch dazu, daß er auf die Bedeutung von Paul Robeson aufmerksam mache.

Auf eine andere Frage hin beschrieb Diane Sare die veränderte Reaktion der amerikanischen Bevölkerung auf die Raumfahrt als Symptom eines kulturellen Niedergangs, weil der frühere Optimismus Pessimismus gewichen sei.

Zepp-LaRouche sagte, wir müßten darauf hinarbeiten, Politik und Wirtschaft immer besser mit den Gesetzen des Universums in Einklang zu bringen. Im Museum könne man Zeugnisse vieler Kulturen sehen, die scheiterten, weil sie dies nicht taten. Wie Nikolaus von Kues betonte, befriedigten fleischliche Genüsse den menschlichen Geist nicht: „Die Süßigkeit der Wahrheit wird Ihnen besser schmecken als eine gefüllte Gans.“

Ein Teilnehmer forderte eine Amtsenthebung von Präsident Trump, und Small antwortete: „Die Idee, Donald Trump anzuklagen, ist nicht ehrgeizig genug… laßt uns wirklich groß denken.“ Anstatt sich nur auf die Person im Weißen Haus zu konzentrieren, müsse man das gesamte bankrotte System ersetzen. Sare teilte diese Ansicht und fügte hinzu, wir müßten den Menschen eine positive Zukunftsvision bieten, „einen wirklich menschlichen Maßstab“.

Eine Frage eines anderen Teilnehmers löste eine ausführliche Diskussion über Friedrich Schillers Menschenbild und den Unterschied zu Immanuel Kants Menschenbild aus. Zepp-LaRouche erzählte von einem Sänger, den sie kannte, der zwar gut sang, sich aber in seinem Privatleben schlecht benahm. Sie habe ihn scherzhaft aufgefordert, er solle doch „die Pausen zwischen seinen Liedern auf ein Minimum reduzieren“, um seinen moralischen Charakter zu verbessern. Damit unterstrich sie Schillers Vorstellung, daß die Begegnung mit Schönheit die Emotionen schulen kann, um eine „schöne Seele“ hervorzubringen.

Abschließend forderte Zepp-LaRouche, wir wollten „den Moment der Katharsis” mit der Epstein-Diskussion nutzen, um eine neue Renaissance einzuleiten. Bloße „praktische” Vorschläge, denen die richtige erkenntnistheoretische Grundlage fehlt, seien zum Scheitern verurteilt.

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Anmerkungen

1. Zehn Prinzipien für eine neue internationale Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur,
    Helga Zepp-LaRouche, Schiller-Institut.

2. Italy: The Nation vs. the `Britannia‘ Faction,
    Claudio Celani, Executive Intelligence Review, 11.07.2008.

3. A Global Catastrophe Could Follow the End of New START,
    Videointerview mit dem ehemaligen Präsidenten Guyanas, Donald Ramotar, EIR News Service, 3.2.2026.


Internationale Friedenskoalition #140, 06.02.2026, 17.00 Uhr

NEW START – Atomwaffenabkommen endet
Nukleare Auslöschung oder eine neue Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur?

140. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

NEW START – Atomwaffenabkommen endet
Nukleare Auslöschung oder eine neue Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur?

6. Februar 2026
17.00 Uhr

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Der New-START-Vertrag – das letzte noch bestehende Atomwaffenabkommen zwischen den beiden größten Atommächten der Welt – ist heute ausgelaufen. Das Angebot des russischen Präsidenten Putin an die Vereinigten Staaten, die Beschränkungen des Vertrags für ein weiteres Jahr einzuhalten, stieß auf keine offizielle Reaktion seitens der USA – eine Nicht-Antwort. „Angesichts der Tatsache, dass sich die Welt bereits in einem unglaublichen Umbruch befindet“, sagte die Gründerin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, in ihrem internationalen Webcast vom 4. Februar, „und alte Annahmen wie die regelbasierte Ordnung vollständig zusammenbrechen, ist dies nur ein weiteres Element, das die gesamte Situation noch unsicherer macht.“

In seiner Generalaudienz am 4. Februar wies auch Papst Leo XIV. auf die Gefahr der Situation hin. „Ich appelliere dringend, dieses Instrument [New START] nicht auslaufen zu lassen, ohne konkrete und wirksame Folgemaßnahmen zu ergreifen“, sagte er und forderte, „alles zu tun, um ein neues Wettrüsten zu verhindern, das den Frieden zwischen den Nationen weiter gefährden würde“.

In diesem zunehmend volatilen Umfeld trafen sich am Mittwoch der russische Präsident Putin und der chinesische Präsident Xi Jinping zu einer 90-minütigen Telefonkonferenz, bei der die Bedeutung der russisch-chinesischen Beziehungen für die globale Stabilität und den Wohlstand ganz oben auf der Tagesordnung stand. Die Staatschefs diskutierten nicht nur die Erfolge der laufenden Partnerschaft ihrer Länder im Bereich des kulturellen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Fortschritts, sondern auch deren Bedeutung für die Wahrung des Friedens. „Was internationale Angelegenheiten angeht, so bleiben die außenpolitischen Beziehungen zwischen Moskau und Peking ein wichtiger stabilisierender Faktor inmitten der zunehmenden Turbulenzen in der Welt“, sagte Putin zu seinem Amtskollegen. „Wir sind bereit, die engste Zusammenarbeit bei globalen und regionalen Themen fortzusetzen, sowohl bilateral als auch innerhalb aller multilateralen Rahmenwerke: der UNO, der BRICS, der Shanghai Cooperation Organization und anderen, in denen das russisch-chinesische Tandem eine wesentliche Rolle spielt.“

Später am Tag telefonierte Präsident Xi mit Präsident Trump, was Trump als „ein ausgezeichnetes Telefongespräch, … ein langes und ausführliches Gespräch, in dem viele wichtige Themen besprochen wurden“ beschrieb, darunter den Krieg in der Ukraine und die Situation mit dem Iran. „Ich glaube, dass in den nächsten drei Jahren meiner Präsidentschaft viele positive Ergebnisse in Bezug auf Präsident Xi und die Volksrepublik China erzielt werden!“, schrieb Trump. Er bestätigte auch, dass er China im April besuchen werde. Welche Auswirkungen dieses Telefonat auf die unmittelbare Situation haben wird, ist ungewiss, aber wie Helga Zepp-LaRouche betonte, liegt es sowohl in Trumps eigenem Interesse als auch im Interesse der Menschheit, sich in diese Richtung zu orientieren. Sie sagte dazu: „Wenn Trump die Zwischenwahlen gewinnen will, sollte er von den Chinesen lernen und zum echten amerikanischen Wirtschaftssystem zurückkehren, in die amerikanische Wirtschaft investieren und sie wieder aufbauen und nicht all das Geld für den militärisch-industriellen Komplex verschwenden, der sich auf Kosten der Realwirtschaft die Taschen füllt.“

Während diese Gespräche zwischen den Präsidenten stattfanden, liefen in Abu Dhabi die ersten trilateralen Gespräche zwischen Russland, der Ukraine und den USA, und die zähen Verhandlungen über die Bedingungen und den Ort eines Treffens zwischen den USA und dem Iran am Freitag wurden fortgesetzt. Diese Verhandlungen sind fragil und ihr Ausgang ungewiss, insbesondere weil jene Eliten, deren Kontrolle über die Weltpolitik zusammen mit ihrem Finanzsystem schwindet, offenbar entschlossen sind, den Friedensprozess zu sabotieren. Dabei nehmen sie offenbar in Kauf, dass dies zu einem atomaren Dritten Weltkrieg führen könnte.

„Wir sitzen also offensichtlich auf einem Pulverfass“, sagte Zepp-LaRouche, „und deshalb müssen wir uns für eine Rückkehr zum Völkerrecht einsetzen, um eine neue Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur zu schaffen, die all diese Sicherheitsbedenken berücksichtigt – die der Ukraine, Russlands, des Iran und Israels. Mit anderen Worten: Man kann Sicherheit nicht teilen; es kann nur eine unteilbare Sicherheit geben, die die Interessen aller berücksichtigt, sonst wird sie nicht funktionieren…

Wir brauchen eine Bewegung von Menschen, die Patrioten sind, aber gleichzeitig Weltbürger. Nach Ansicht des großen deutschen Freiheitsdichters Friedrich Schiller widersprechen sich Weltbürgertum und Patriotismus nicht. Solange man die nationalen Interessen mit den Interessen der Menschheit als Ganzes in Übereinstimmung bringt, gibt es keinen Widerspruch.

Warten Sie nicht auf den Weltuntergang! Schließen Sie sich dieser Bewegung an. Unterzeichnen, verbreiten und organisieren Sie mit der Erklärung vom 12. Januar: Lasst uns eine Bewegung von Weltbürgern ins Leben rufen! des Schiller-Instituts, die zu sofortigem Handeln aufruft, vor allem zur dringenden Einberufung einer Konferenz für eine neue internationale Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur.


Live mit Helga Zepp-LaRouche: Die nukleare Weltuntergangsuhr tickt, 04.02.2026, 18.30 Uhr

Schließen Sie sich Helga Zepp-LaRouche in ihrem Live-Dialog an und diskutieren Sie die Themen und Lösungen, die die Welt und die Menschen bewegen. Senden Sie Ihre Fragen, Kommentare und Berichte an fragen@bueso.de oder stellen Sie diese im nächsten Live-Stream.

Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten- und Kollegenkreis, um die Reichweite der von der LaRouche-Bewegung vorgestellten Lösungsansätze zu erhöhen.  

Die jüngste Warnung vor den Gefahren, die mit dem Auslaufen des New-START-Vertrags (Vertrag über die Reduzierung strategischer Waffen) am Donnerstag, dem 5. Februar, verbunden sind, ohne dass Verhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten und Russland über Rüstungskontrolle und -abbau im Gange sind, stammt von Dmitri Medwedjew, der den Vertrag 2010 als Präsident der Russischen Föderation unterzeichnet hatte. In einem Interview, das am 2. Februar in vielen Medien, darunter Reuters und TASS, veröffentlicht wurde, sagte er: „Ich will nicht sagen, dass dies (das Auslaufen des New-START-Vertrags) sofort eine Katastrophe bedeutet und ein Atomkrieg ausbricht, aber es sollte dennoch alle alarmieren. Die Uhren ticken, und sie müssen offensichtlich schneller laufen.“

US-Präsident Donald Trump hat, obwohl er gelegentlich auf die Gefahr hingewiesen hat, nie auf den Vorschlag des russischen Präsidenten Wladimir Putin vom September 2025 reagiert, die Gespräche über das Ablaufdatum am 5. Februar 2026 hinaus fortzusetzen. Selbst in letzter Sekunde wäre es eine willkommene Nachricht, wenn eine Entschlossenheit zu Gesprächen angekündigt würde.

Am 5. Februar wird die kürzlich erklärte Kandidatin für die Präsidentschaft der Vereinigten Staaten, Diane Sare, eine Online-Pressekonferenz abhalten, um die Aufmerksamkeit der Amerikaner und der Welt auf das zu lenken, was auf dem Spiel steht. An der Veranstaltung „For a New, New START“ wird auch Scott Ritter, ehemaliger UN-Waffeninspekteur und Experte für Rüstungskontrolle, als Gast teilnehmen.

Ebenfalls international verbreitet ist die „Erklärung vom 12. Januar: Lasst uns eine Bewegung von Weltbürgern ins Leben rufen!“, die vor „einem neuen finsteren Zeitalter oder sogar einem globalen Atomkrieg“ warnt, wenn das „sogenannte Prinzip ‚Macht gibt Recht’” Bestand hat.

Bemerkenswert ist neben der epischen Gefahr der heutigen Situation, dass Millionen weiterer Menschen und viele weitere Nationen erkennen, dass Macht nicht Recht gibt.

Helga Zepp-LaRouche, Gründerin des Schiller-Instituts, sprach diese Veränderung mit der Analogie des zweischneidigen Schwertes an. Die gesetzwidrigen Kriegshandlungen der letzten Monate – von der Intervention der USA in Venezuela und der Bestrafung Kubas bis hin zur Weigerung der sogenannten europäischen Elite, eine Lösung des Ukraine-Konflikts zu unterstützen – führen zu einer Gegenreaktion der Opposition. Die Menschen suchen nach einem neuen Paradigma. Zepp-LaRouche berichtete, dass die Offenheit rund um „die Folgemaßnahmen zum Dringlichkeitsforum vom 12. Januar absolut beispiellos ist… Der Ruf nach einem neuen System der globalen Governance, das die Interessen aller Länder der Welt berücksichtigt, wird immer lauter. Die Menschen sind absolut bereit, dies zu akzeptieren.“

In diesem Zusammenhang ist eine Zunahme diplomatischer Aktivitäten zu beobachten, obwohl keine Lösungen garantiert sind. Nach derzeitigem Stand könnten am Freitag, dem 6. Februar, in Istanbul Gespräche zwischen Vertretern des Iran und der Vereinigten Staaten stattfinden. Dieser Zeitplan stammt aus Abendmeldungen der Medien. Gespräche zwischen der Ukraine und Russland, an denen auch die Vereinigten Staaten teilnehmen, sind für den 4. und 5. Februar in Abu Dhabi geplant. Dies berichtete Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am 2. Februar.

Der iranische Außenminister Abbas Aragtschi, der sich in der Türkei mit dem US-Gesandten Steve Witkoff treffen soll, führte am 1. Februar Telefonate mit den Außenministern Ägyptens, Saudi-Arabiens und der Türkei. Die jordanische Regierung warnte am 2. Februar, dass ihr Luftraum für mögliche Angriffe auf den Iran gesperrt sei.

Angesichts dieses Übels und dieser Gefahr erinnern wir uns daran, dass Menschen Menschen sind und begreifen können, dass es eine Krise gibt und dass es Lösungen gibt. Zepp-LaRouche sprach am 2. Februar davon, dass „die Dynamik heute in Richtung eines anderen Systems der Zusammenarbeit zwischen den Nationen geht, das offensichtlich der rohen Gewalt und dem Prinzip ‚Macht geht vor Recht‘ überlegen ist“.

Verbreiten Sie die neu veröffentlichte Anmeldeseite zur Erklärung vom 12. Januar und nutzen Sie sie.


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