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BRI

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Japan bewegt sich in Richtung Neue Seidenstraße

22. November 2017 • Japans Außenminister Taro Kono lobte am 18. November die von China angeführte Gürtel-und Straßen-Initiative (Belt and Road Initiative, BRI) und bezeichnete sie als „sehr vorteilhaft für die globale Ökonomie, wenn sie für alle offen und zugänglich ist“, wie die chinesische Fernsehanstalt CGTN berichtet.

Lu Kang, Sprecher des chinesischen Außenministeriums, begrüßte die Erklärung offiziell am 21. November und sagte, China sei über Japans Enthusiasmus für die BRI „sehr erfreut“. Das Projekt werde nicht nur Chinas Öffnung und Entwicklung erleichtern, sondern auch für Japan und andere Länder sowie die Weltwirtschaft größere Möglichkeiten schaffen.

Am 20. November begann der jährliche China-Besuch japanischer Wirtschaftsvertreter, der von der japanischen Industrie- und Handelskammer ausgerichtet wird, diesmal mit einer Rekordzahl von 250 führenden Geschäftsleuten. Gleichzeitig richtete die Kammer ein Komitee ein, das das Potential der japanischen Kooperation mit der BRI ausloten und darüber Bericht erstatten soll.

Der chinesische Premier Li Keqiang begrüßte die japanische Delegation anlässlich ihres Chinabesuches und sagte laut CGTN: „China und Japan sollten gleichermaßen die Entwicklung des Partners als Gelegenheit betrachten und zum Aufbau einer Ostasiatischen Wirtschaftsgemeinschaft beitragen.“


China-Myanmar-Korridor macht Fortschritte

Myanmars Präsident U Htin Kyaw sagte nach seinem Treffen mit Chinas Außenminister Wang Yi in Myanmars Hauptstadt Nay Pyi Taw am 20. November dass Myanmar den Vorschlag über den Bau eines China-Myanmar-Wirtschaftskorridors begrüße und sich dafür mit den Chinesen aktiv einbinden wolle, meldete Xinhua.

In diesem Zusammenhang brachte China Myanmar einen weiteren sehr willkommenen Vorschlag eines Drei-Phasen-Aktionsplanes für die zügige Heimkehr der nach Bangladesch Geflüchteten. Laut der Internationalen Organisation für Migration sind mehr als 610.000 Rohingya nach Bangladesch geflohen.
Wang betonte im Zuge des Wirtschaftskorridors: „China sieht in Myanmar einen wichtigen kooperationspartner bei der gemeinsamen Umsetzung der Belt and Road-Initiative ud ist bereit den Bau des China-Myanmar-Korridors auf Grundlage Myanmars Entwicklungsrichtlinien und den praktischen Bedürfnissen zu diskutieren, um eine gemeinsame Entwicklung beider Länder voranzubringen.“ Er fügte noch hinzu, dass die chinesische Seite glaube, dass Myanmars Regierung die Weisheit und die Fähigkeit besitzt, den Friedesprozess im Land weiterzubringe und dass China weiterhin Unterstützung anbiete auf Anfrage Myanmars.

Nach Global Times beschrieb Wang den Korridor auf der Pressekonferenz am 19.November: „Der Wirtschaftskorridor wird in der chinesischen Provinz Yunnan beginnen, weitergehen ins Zentrum von Myanmars Stadt Mandalay und dann ostwärts nach Yangon und westlich von der Kyaukpyu- Sonderwirtschaftszone und wird eine große Drei-Grundpfeiler-Kooperation formen.


Präsident Trumps Asienreise und das neue Paradigma

Das Schiller-Institut präsentiert: Wöchentlicher Webcast mit Helga Zepp-LaRouche
Donnerstag, 15. November 2017, 18 Uhr MEZ

Zu sagen, Präsident Trumps Asienreise war ein historischer Erfolg, klingt fast wie eine Untertreibung. Sein Besuch in Beijing und seine Treffen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping waren zwar der Höhepunkt, aber auch seine Zusammenkünfte mit anderen Staatsführern, darunter kurze Gespräche mit Präsident Putin, waren produktiv. Bei allen Gelegenheiten stellte er klar, daß die Tage, in denen die USA als Vollstrecker eines unipolaren Imperiums auftraten, vorbei sind.

Lassen Sie sich nicht herunterziehen oder verwirren vom Gequake der Gänse des alten Establishments, die Trump und alle, die sich mit ihm getroffen haben, mit Lügen und Verleumdungen überziehen. Das ist nur das hysterische Gekreische jener, deren Welt vor ihren eigenen Augen zusammenbricht. Es wird ihnen nicht gelingen, die neue Dynamik zu stoppen, die überall auf der Welt in Gang gekommen ist. Laßt sie kreischen – wir müssen unseren Teil dazu beitragen, daß sie endgültig besiegt werden und sich das neue Paradigma vollends durchsetzt.

Was nun? Wie geht es nun weiter?

Seien Sie wieder mit dabei, wenn Helga Zepp-LaRouche in ihrem wöchentlichen Webcast die strategische Bedeutung von Präsident Trumps Reise analysiert und darstellt, wie es jetzt weiter gehen muß.


Von Letztes Woche


Arabische Tageszeitung: Helga Zepp-LaRouches Projekt der Neuen Seidenstraße wird Realität

Die in den Vereinigten Arabischen Emiraten erscheinende Tageszeitung Al-Ittihad druckte am 21. Januar eine Kolumne des Wissenschafts- und Technologieberaters Mohammed Aref über den Besuch des chinesischen Präsidenten Xi Jinping in Saudi Arabien, Ägypten und Iran ab, in welchem der Autor die Urheberschaft dieser neuen, visionären Politik dem Schiller-Institut und seiner Präsidentin, der „Seidenstraßen-Lady“ Helga Zepp-LaRouche, zugute hält.

Unter der Überschrift „Chinas 51. Jahrhundert“ (in Anlehnung an die 5000-jährige Geschichte Chinas) liefert Aref eine sehr poetische und aufregende Beschreibung der Reise von Präsident Xi in die Region, und von Chinas Betonung der Neuen Seidenstraße in seinen politischen Absichtserklärungen.

Mohammed Aref war im Jahr 1997 der erste arabische Journalist, der als damaliger Wissenschaftsredakteur der in London publizierten arabischen Tageszeitung Al-Hayat eine ganzseitige umfassende Rezension des von Helga Zepp-LaRouche initiierten EIR-Sonderberichts über die Eurasische Landbrücke verfasst hatte.

Nach der Entkräftung der Behauptungen, dass Chinas Wirtschaft sich im Abschwung befinde, fügte Aref hinzu: „China schreibt die Weltkarte neu, da es aus sieben Kontinenten sechs macht, indem es Asien und Europa zu einem gemeinsamen Kontinent zusammenfügt. ‚Die Welt erobern und sich gefügig machen wollen, ich habe gesehen, dass das misslingt‘, lautet eine chinesische Weisheit. Ähnliches drückt das chinesische Außenministerium in seiner vergangene Woche veröffentlichten Erklärung über Chinas Arabien-Politik aus, in dem die Seidenstraße wiedererweckt wird, die 2000 Jahre lang die chinesische und arabische Welt miteinander verband. Der Weg der chinesischen Weisheit ist wie eine ‚Seidenstraße‘, die die gigantische euro-asiatische Landmasse miteinander verbindet, die sich durch Infrastruktur für Landwirtschaft, Handel, Technologie, Wissenschaft und Kultur zu den Küsten des Pazifischen, Atlantischen und Indischen Ozeans erstreckt.“

Im Schlussabschnitt der Kolumne erwähnt Mohammed Aref ausdrücklich die Urheberschaft des Schiller-Instituts: „’Die arabisch-asiatische Landbrücke: das schlagende Herz der Neuen Seidenstraße‘, war die Überschrift meines Berichtes in einer Londoner Zeitung aus dem Jahr 1997. Ich hätte mir niemals träumen lassen, dass dieses, vom Schiller-Institut entwickelte Projekt von China angenommen werden würde, und dass der chinesische Präsident es diese Woche in die arabische Region tragen würde. Im letzten September feierte man in Beijing die Veröffentlichung der chinesischen Ausgabe des Schiller-Institut-Berichts ‚Die Neue Seidenstraße wird zur Welt-Landbrücke‘. Im kommenden Monat wird die arabisch-sprachige Version des Berichts veröffentlicht, vorbereitet von Hussein Askary, einem irakischen Mitglied des Schiller-Instituts, das von der deutschen Gelehrten Helga LaRouche gegründet worden ist. Die Chinesen nennen sie die ‚Seidenstraßen-Lady‘, da sie durch hunderte von Konferenzen und wissenschaftlichen und politischen Seminaren der Neuen Seidenstraße den Weg geebnet hat, und weil sie ‚das Konzept der Eurasischen Landbrücke als Kriegsvermeidungsstrategie‘ geschaffen hat, so der chinesische Experte Deng Yifan.“

Al-Ittihad (auf Arabisch).


Der Kampf für die „Neue Seidenstraße“

Ein geschichtlicher Rückblick

Die von der heutigen chinesischen Regierung unter Präsident Xi Jinping verfolgte Politik der „Neuen Seidenstraße“ wurde schon Anfang der 1990er Jahre von Lyndon LaRouche und Helga Zepp-LaRouche und ihren Mitarbeitern als Konzept entwickelt und in zahllosen Publikationen und Veranstaltungen propagiert. Hier eine Auswahl der wichtigsten Aktivitäten.

    • August 1990: Das Schiller-Institut veröffentlicht noch vor der Wiedervereinigung Deutschlands ein Sofortprogramm für den wirtschaftlichen Aufbau Ost- und Westeuropas, das unter dem Stichwort „Produktives Dreieck Paris-Berlin-Wien“ bekannt wird. Es wird in alle osteuropäischen Sprachen übersetzt und auf zahllosen Konferenzen und Foren in vielen Ländern Europas vorgestellt und diskutiert.
    • November 1991: Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wird das Konzept des „Produktiven Dreiecks“ zur Idee der wirtschaftlichen Integration Eurasiens durch große Infrastrukturkorridore erweitert. In Berlin findet die internationale Konferenz „Das Produktive Dreieck: Mittelpunkt eines gesamteurasischen Infrastrukturprogramms und Lokomotive einer neuen, gerechten Weltwirtschaftsordnung“ statt.
    • März 1992: Parlamentarier und Vertreter verschiedener politischer Parteien aus Polen, der Ukraine, Ungarn, Deutschland, Italien und Frankreich kommen in Deutschland zu einer Arbeitstagung des Schiller-Instituts unter dem Thema „Frieden heißt Entwicklung. Die Notwendigkeit eines eurasischen Infrastruktur-Aufbauplans“ zusammen.
    • 1993: Die erste Informationsschrift über das Schiller-Institut in chinesischer Sprache erscheint.
    • März 1995: In Duisburg findet die Konferenz „Eine moderne Seidenstraße als Brücke zum Weltfrieden“ statt. Hauptredner ist der frühere Präsident Ugandas, Godfrey Binaisa.
    • Mai 1996: Eine Delegation des Schiller-Instituts unter Leitung von Helga Zepp-LaRouche ist zu einem Internationalen Symposium über die „Wirtschaftliche Entwicklung der Regionen entlang der neuen Eurasischen Landbrücke“ in China eingeladen, an dem 400 Delegierte aus 34 Ländern und Vertreter von 13 internationalen Organisationen teilnehmen.
    • November 1996: Wesentliche Beiträge der Konferenz werden in der EIRNA-Studie „Die eurasische Landbrücke: Die ,neue Seidenstraße’ als Motor weltweiter wirtschaftlicher Entwicklung – Alternative zu Globalisierung und ,nachindustrieller’ Arbeitslosigkeit“ veröffentlicht.
    • Februar 1998: EIRNA veröffentlicht die Studie „Die Neue Seidenstraße – Der Aufbau Eurasiens und eine radikale Reform des Weltfinanzsystems als Schlüssel zu weltweitem Wirtschaftswachstum“.
    • Oktober 1998: Vom 27. Oktober bis zum 1. November 1998 ist Helga Zepp-LaRouche für das Schiller-Institut Ehrengast und Hauptrednerin eines sechstägigen „Reisesymposiums“ über die Eurasische Landbrücke, das nacheinander in vier chinesischen Städten abgehalten wird. Veranstalter sind die Chinesische Akademie der Sozialwissenschaften und die Provinzregierungen von Jiangsu und Hebei.
    • November 1998: Am 14. November 1998 entsteht die Initiative „Frauen für die Seidenstraße“. Der Gründungsaufruf ist u.a. unterzeichnet von Helga Zepp-LaRouche; Livia Turco, Kabinettsministerin für soziale Solidarität, Rom, Italien; Amelia Boynton Robinson, Bürgerrechtlerin, USA; Prof. Dr. Natalja Witrenko, Wirtschaftswissenschaftlerin und Abgeordnete des Ukrainischen Parlaments.
    • Mai 1999: Am 26. Mai kommen in Paris 150 Politiker, Gewerkschafter, Akademiker, Diplomaten, Medienvertreter und Bürger zu einer Konferenz des Schiller-Instituts über „Die Eurasische Landbrücke für Frieden: Frankreich als Katalysator zwischen Ost und West“ zusammen.
    • September 2007: Die Idee der „Eurasischen Landbrücke“ wird durch Verbindung zahlreicher Infrastrukturprojekte in aller Welt zum Konzept der „Weltlandbrücke“ erweitert. In Kiedrich findet eine internationale Konferenz des Schiller-Instituts zum Thema: „Die Weltlandbrücke wird Realität – Der Wiederaufbau nach dem Finanzkrach“ statt . Mehrere Reden beschäftigen sich mit Teilprojekten zur Weltlandbrücke, z.B. einer detaillierten Darstellung der Beringstraßen-Verbindung und einem Tunnelprojekt zwischen Sizilien und Tunesien.
    • Februar 2009: In Rüsselsheim findet eine internationale Konferenz des Instituts mit 320 Teilnehmern aus 34 Ländern statt. Im Zentrum stehen ein neuer LaRouche-Vorschlag zur Bildung einer Viermächte-Allianz von USA, Rußland, China und Indien zur Neugründung des Weltwirtschafts- und -währungssystems.
    • 2010: Das Schiller-Institut erarbeitet eine Videodokumentation über die Projekte der „Weltlandbrücke“
    • November 2012: Helga Zepp-LaRouche initiiert die Konferenzreihe „Ein neues Paradigma für das Überleben der Zivilisation“, deren Ziel es ist, die derzeitige Ausrichtung der Weltpolitik auf eine geopolitische Konfrontation zwischen dem Westen einerseits und Rußland und China andererseits durch eine Kooperation im Interesse der gemeinsamen Ziele der Menschheit zu ersetzen.
    • Oktober 2013: Chinas Präsident Xi Jinping verkündet beim APEC-Gipfel seine Politik der „neuen Seidenstraße“ – die Schaffung eines Netzes von Verbindungen zur Unterstützung des Baus von „Wirtschaftskorridoren“ in verschiedenen Subregionen.
    • Februar 2014: Eine von Helga Zepp-LaRouche angeführte Delegation des Schiller-Instituts, besucht China. Frau Zepp-LaRouche war in ihrer Funktion als Präsidentin des internationalen Schiller-Instituts zu Vorträgen in mehr als einem Dutzend Denkfabriken und Universitätsinstituten eingeladen, über das Projekt der Neuen Seidenstraße zu referieren.
    • November 2014: EIR veröffentlicht den umfangreichen 400 Seiten-Bericht „The New Silk Road Becomes the World Land-Bridge” mit detaillierten Projekten und Vorschlägen zur Finanzierung der Weltlandbrücke.
    • September 2015:  Bei einer Pressekonferenz mit dem Chongyang Institute for Financial Studies an der Renmin-Universität in Beijing stellt Helga Zepp-LaRouche die chinesische Ausgabe des EIR-Berichtes „The New Silk Road Becomes the World Land-Bridge” vor.
    • März 2016: Der ägyptische Verkehrsminister Dr. Saad El Geyoushi unterstützt mit einer Veranstaltung im ägyptischen Verkehrsministerium in Kairo die Veröffentlichung der arabischen Ausgabe des EIR-Berichtes „The New Silk Road Becomes the World Land-Bridge”.
    • Juni 2016: Das Schiller-Institut organisierte in Berlin die Konferenz „Für eine gemeinsame Zukunft der Menschheit und eine Renaissance der klassischen Kulturen“, an der über 300 Gäste aus 24 Nationen und vier Kontinenten teilnahmen.
    • Mai 2017: Helga Zepp-LaRouche wurde zum Seidenstraßen-Forum in Beijing eingeladen und sprach dort beim 5. Global Think Tank Summit zum Thema „Die Neue Seidenstraße wird zur Weltlandbrücke“.
    • Juni 2017: EIR veröffentlicht den überarbeiteten deutschen Bericht „Die Neue Seidenstraße wird zur Weltlandbrücke“.
    • November 2017: Die Studie „Extending the New Silk Road to West Asia and Africa”, worin der Aufbau des Nahen Ostens und Afrikas im Mittelpunkt steht, wird bei der Konferenz des Schiller-Instituts am 25./26.11.2017 in Bad Soden vorgestellt.
    • Juni 2018: das Schiller-Institut veröffentlicht den englischsprachigen zweiten Band „The New Silk Road Becomes the World Land-Bridge: A Shared Future for Humanity”, in dem auf die Fortschritte der Belt&Road-Initiative Chinas in den letzten Jahren, Region für Region, eingegangen und in vielen Karten dokumentiert wird.
    • Am 24. Oktober 2018 sprach Helga Zepp-LaRouche in Moskau bei einer Konferenz zum Thema „China, die chinesische Zivilisation und die Welt: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“, die vom Institut für Fernoststudien der Russischen Akademie der Wissenschaften und vom Akademischen Rat für umfassende Studien des zeitgenössischen China veranstaltet wurde.

 

 


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