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Webcast—Trump-Amtsenthebung: US-Demokraten hofieren Kriegstreiber Bolton

Nachdem der Amtsenthebungsprozeß gegen Präsident Trump fehlgeschlagen ist, haben sich die britisch-amerikanischen Putschisten nicht unerwartet an die New York Times gewandt, um John Boltons „Memoiren“ zu durchforsten, worin sie neuen Stoff für ihre Umsturzpläne in den USA zu finden hoffen. In ihrem wöchentlichen Webcast sagte Helga Zepp-LaRouche, dies sei ein Zeichen der Verzweiflung, da alle Anklagepunkte von Trumps Anwaltsteam effektiv widerlegt worden seien und ein großer Teil der Bevölkerung über den verfassungswidrigen Angriff auf die Institution der Präsidentschaft entrüstet sei, während die Bevölkerung immer größere Schwierigkeiten hätte, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.

Die größte Gefahr für die imperialen Kräfte, die hinter dem Putsch stehen, sei Trumps Bestreben, bessere Beziehungen zu Rußland und China aufzubauen. Es sei deshalb nicht überraschend, daß Bolton – einer derjenigen, die sich dieser Veränderung in der strategischen Politik der USA vehement entgegenstellen – nun von denselben Demokraten, die ihn in der Vergangenheit als Kriegshetzer angeprangert haben, umgarnt werde. Dieser jüngste Schritt der Kriegsfraktion kommt zu einem Zeitpunkt, wo der US-Präsident seinen Nahost-Friedensplan vorgelegt hat, den Zepp-LaRouche als potentiell erste Stufe eines neuen Verhandlungsprozesses beschrieb, an dem die Palästinenser und Rußland beteiligt werden müssen.

Angesichts des weltweiten sozialen Chaos und der nach wie vor bestehenden Kriegsgefahr forderte sie die Zuschauer auf, sich aktiv am Kampf gegen die Geopolitiker zu beteiligen und für einen Großmachtgipfel zu mobilisieren, der Sicherheit und wirtschaftliche Zusammenarbeit gewährleisten kann. Ein wichtiger Aspekt dieser Mobilisierung müsse die Wiederbelebung der klassischen Kultur sein, um den Menschen den nötigen moralischen Rückhalt zu geben.

 


Lawrow: Nukleare Risiken nehmen zu

Rußlands Außenminister Sergej Lawrow warnte heute davor, daß das Risiko einer globalen nuklearen Konfrontation erheblich zugenommen habe. Lawrow sprach beim internationalen Online-Forum „Primakow-Lesungen“ zum Thema „Russland und die Nachwelt“ und sagte: „Ich stimme darin überein, daß die nuklearen Risiken in letzter Zeit erheblich zugenommen haben, daß sich die Sicherheitslage und die internationale strategische Stabilität offen verschlechtert haben… Die Gründe dafür sind ebenfalls für alle offensichtlich: Die USA wollen die globale Vorherrschaft zurückgewinnen und die Überhand bei den, wie sie es nennen, Rivalitäten der Großmächte gewinnen.“

Lawrow sagte auch, daß die Methoden, die Washington nutzt, um Beijing zu Gesprächen über die strategische Stabilität zu zwingen, nicht gerade höflich seien. „Es gibt sehr, sehr beunruhigende Signale, daß trotz realistischer Hoffnungsaussichten US-Amtsträger zunehmend persönlich werden, und zwar in sehr harter Form. Dies zeigt ein hohes Maß an Spannungen auf beiden Seiten. Und dieses hohe Niveau ist sehr beunruhigend.“ Lawrow drückte die Hoffnung aus, daß „sich der gesunde Menschenverstand durchsetzen wird und nicht der Punkt erreicht werden wird, an dem es kein Zurück mehr gibt.“ Er brachte jedoch die russische Ansicht zum Ausdruck, daß das Schicksal des neuen START-Vertrags jetzt klar sei: „Washington hat beschlossen, ihn nicht zu verlängern“.

Der russische UNO-Botschafter Wassili Nebensja schloß sich Lawrows Ansicht an und sagte gestern, daß die Gespräche zwischen dem US-Gesandten Marshall Billingslea und dem stellvertretenden russischen Außenminister Sergej Rjabkow am 22. Juni in Wien „keinen Anlass zu Optimismus geben konnten, dass der Vertrag verlängert wird, obwohl dort einige Vereinbarungen getroffen wurden, den Dialog über verschiedene Aspekte dieser Fragen in mehreren Arbeitsgruppen fortzusetzen“, hieß es bei TASS.

Nebensja wies darauf hin, daß die Vereinigten Staaten bereits einen Kurs eingeschlagen hätten, die internationale Rüstungskontrolle abzubauen, die über Jahrzehnte hinweg geschaffen wurde und als Grundlage für die strategische Stabilität diente. „Die Vereinigten Staaten haben sich in den letzten Jahren aus vielen Dingen (u.a. internationalen Abkommen, Red.) zurückgezogen, und zwar konsequent und zielstrebig“, betonte der Diplomat.


Berliner Seminar diskutiert strategische Implikationen der Amtsenthebungsverfahrens in den USA

Am selben Tag, als der Senat mit dem Impeachment-Verfahren gegen Präsident Trump begann, veranstalteten das Schiller-Institut und die Nachrichtenagentur EIR in Berlin ein Hintergrundbriefing zum Thema: „Strategische Implikationen des Kampfes um die Amtsenthebung in den USA“  in englischer Sprache. Hauptsprecher waren Harley Schlanger, der langjährige Repräsentant für Lyndon LaRouche in den USA, und per Video William Binney, früherer technischer Direktor der NSA, Mitbegründer der VIPS (Veteran Intelligence Professionals for Sanity).

Vor internationalem Publikum sprach Schlanger ausführlich über den Hintergrund des Amtsenthebungsverfahrens und machte mit vielen Beispielen klar, daß die anglo-amerikanischen Strippenzieher in den Geheimdiensten und im transatlantischen Establishment damit vor allem jegliches Potential für ein Ende der britisch-dominierten Geopolitik und der Regimewechselkriege der Bush-Cheney-Obama-Ära zerstören wollen. Präsident Trump hat in seiner Wahlkampagne und während seiner Präsidentschaft keinen Zweifel daran gelassen, daß er die Beziehungen zu Rußland – und zu China – verbessern will. Dies ist offensichtlich von entscheidender Bedeutung für die ganze Welt – und ein Alptraum für die Kräfte des Britischen Empire, die stattdessen ihre geopolitische Konfrontationsstrategie fortführen wollen – vor allem angesichts des fatalen Zustandes des transatlantischen Finanzsystems.

In dem 12-minütigen Video von William Binney ging dieser vor allem darauf ein, daß das angebliche russische „Hacking“ des Server der Demokratischen Partei ein kompletter – und technisch unmöglicher – Schwindel war. Nichtsdestrotz diente diese ständig wiederholte Behauptung als Ausgangspunkt für alle weiteren Vorwürfe in der Kampagne gegen Präsident Trump. Binney bezeichnete die Situation in den USA als äußerst besorgniserregend. Nur eine entschlossene und vollständige Aufklärung könne den versuchten Putsch und den Angriff auf die amerikanische Verfassung stoppen.

Wie sich in der anschließenden lebhaften Diskussion der 2.5-stündigen Veranstaltung zeigte, wächst das Bedürfnis danach, das ganze strategische Bild und die wirkliche Dynamik dieser historisch einmaligen Situation zu verstehen, statt sich mit den Propagandaschlagzeilen der Mainstream-Medien zufrieden zu geben. Es ist jedem halbwegs klar denkenden Menschen klar, daß es ohne eine stabile und konstruktive US-Politik keinen Weltfrieden geben wird und daß deshalb ein Ende des destabilisierenden Impeachment-Theaters in den USA im Interesse aller Nationen ist. Die kürzliche Libyen-Konferenz in Berlin hat darüber hinaus einer breiteren Öffentlichkeit deutlich gemacht, daß Rußland der Schlüsselpartner dafür ist, die durch die Geopolitik herbeigeführten Desaster zu stoppen. Eine Kooperation der drei führenden Nationen Russland, China und den USA ist daher das Gebot der Stunde, wie sie Helga Zepp-LaRouche fordert – ein Dringlichkeitsgipfel zwischen den Präsidenten Trump, Putin und Xi Jinping, um die akute Eskalation in der Irankrise zu stoppen.


„Operation Warp Speed“ expandiert: Neuer Impfstoff und neue Behandlung

Die von der Trump-Administration eingeleitete „Operation Warp Speed“, mit der die Entwicklung und Herstellung vielversprechender Impfstoffkandidaten gegen SARS-CoV2 beschleunigt werden soll, hat einen weiteren potentiellen Impfstoff zur Erprobung zugelassen. Novavax, ein Biotech-Unternehmen mit Hauptsitz in Maryland, gab am 7. Juli bekannt, dass es von der Regierung 1,6 Mrd. Dollar für die Arbeit an seinem Impfstoff, bekannt als NVX-CoV2373, erhalten hat, einschließlich für die Lieferung von 100 Mio. Dosen später im Jahr.

Zuvor hatten bereits Johnson & Johnson (März, 456 Mio. USD), Moderna (April, 483 Mio.$) und AstraZeneca (Mai, bis zu 1,2 Mrd. $) Unterstützung für Forschung, Herstellung und Vertrieb ihrer Impfstoffkandidaten erhalten.

Ebenfalls am 7. Juli gab die Firma Regenon bekannt, dass sie im Rahmen der „Operation Warp Speed“ einen Vertrag in Höhe von 450 Mio.$ für die Herstellung und Lieferung von REGN-COV2 erhalten habe, einem Cocktail aus zwei monoklonalen Antikörpern, die sowohl bei Infizierten als auch zur Prophylaxe für Beschäftigte im Gesundheitswesen und andere Hochrisikopatienten eingesetzt werden könnten. Der Cocktail befindet sich derzeit in Studienphase 2 (von 3) zur Behandlung von COVID-19 und in Studienphase 3 zur Verhinderung von Infektionen insgesamt. Wenn sich das Medikament als wirksam erweist, wird die US-Regierung die Dosen kostenlos (im Inland) zur Verfügung stellen und die Verteilung organisieren.


Dr. Fauci appelliert an die Jugend, Corona-Ansteckungen anderer zu vermeiden

Dr. Tony Fauci, Direktor des Nationalen Instituts für Allergologie und Infektionskrankheiten (NIAID), hat einen eindringlichen Appell an junge Menschen gerichtet, sich darüber bewußt zu sein, daß sie, wenn sie sich mit SARS-CoV-2 infizieren, obwohl sie keine Symptome zeigen, andere anstecken können, die daran sterben könnten. Notwendige Vorsichtsmaßnahmen würden den Unterschied machen. Er betonte, daß „wir immer noch knietief in der ersten Welle“ der Coronavirus-Pandemie steckten, und berichtete, daß das Durchschnittsalter neuer Patienten in den USA in den letzten Monaten um etwa 15 Jahre gesunken sei. Auch wenn junge Menschen nicht ernsthaft erkranken, warnte er, COVID-19 könne sie trotz allem „wochenlang außer Gefecht setzen.“

Die Sterblichkeit in der Generation Y (in den 1980er und 1990er Jahren geboren) und bei Millenniums-Patienten sei, so Fauci, deutlich niedriger und viele dieser Fälle seien asymptomatisch. Aber er warnte: „Nur weil Sie 21 Jahre alt sind und vielleicht keine signifikanten Symptome haben, bedeutet das nicht, dass Sie nicht auch andere Menschen anstecken können, und ich denke, das ist etwas, worüber wir besorgt sind.“ Fauci forderte die jungen Menschen auf, sich darüber im klaren zu sein, daß sie bei einer Infektion die Krankheit auf Menschen mit hohem Risiko für schwere Erkrankungen übertragen könnten, und dann, „sind Sie Teil der Pandemie-Ausbreitung, weswegen es Ihre Verantwortung sich selbst gegenüber, aber auch gegenüber der Gesellschaft ist, eine Ansteckung zu vermeiden.“ (Hervorhebung hinzugefügt)

Ein Artikel in JAMA Neurology vom 1. Juli stellt fest, daß auch bei jungen Menschen und Kindern nach einer Coronavirus-Infektion schwere Komplikationen mit sekundären neurologischen Problemen und Hirnschäden auftreten können. Diese Erkrankung wird als „COVID-19 pädiatrisches multisystemisches Entzündungssyndrom“ bezeichnet, und man geht davon aus, daß es eine überschießende Immunantwort auf COVID-19 ist, ähnlich, aber schlimmer als die Kawasaki-ähnliche Entzündungserkrankung, die zuvor bei jungen Erwachsenen mit dem Coronavirus in Verbindung gebracht wurde. JAMA Neurology weist auf vermehrte Berichte hin, „daß Kinder eine systemische Entzündungsreaktion entwickeln, die eine intensive Betreuung erfordert,“ was darauf hindeute, daß „trotz der typischerweise leichten akuten Infektion bei Kindern ein hohes Risiko für ein sekundäres Entzündungssyndrom besteht.“


China plant weitere Magnetbahnstrecken

China will Infrastrukturprojekte zu einem Kernstück seiner Strategie machen, um aus der pandemiebedingten Depression herauszukommen. ECNS berichtet im Detail, daß China langfristig bis zu neun Magnetschwebebahnen mit einer Gesamtlänge von über 1.000 Kilometern in sein Servicenetz aufnehmen wird: eine Touristen-Bahnlinie in der südwestchinesischen Provinz Yunnan, Intercity-Strecken und städtische Nahverkehrslinien in der nordchinesischen Provinz Shanxi, der nordwestchinesischen autonomen Region Xinjiang Uygur und der Provinz Sichuan in der südwestlichen Region des Landes.

Im Zusammenhang mit dem Ziel, bis Ende dieses Jahres Hochgeschwindigkeits-Magnetschwebebahnen mit einer Geschwindigkeit von 600 km/h zu betreiben, kündigte die ostchinesische Provinz Zhejiang an, 100 Milliarden Yuan (14,22 Mrd. US-Dollar) in eine Magnetschwebebahn-Verbindung zwischen Hangzhou und Schanghai zu investieren. So steht es im Verkehrsentwicklungsplan der Provinzregierung für die nächsten drei Jahrzehnte. Bei dieser Geschwindigkeit werde die 162 km lange Fahrt nur etwa 15 Minuten dauern, sagte Feng Hao, ein Forscher am Verkehrs-Institut der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission.
Neben der Region des Jangtse-Flussdeltas plant die Entwicklungs- und Reformkommission von Shenzhen den Bau von Magnetschwebebahnlinien entlang der Guangzhou-Shenzhen-Hochgeschwindigkeitsstrecke, um die Regional- und Hochgeschwindigkeitszüge in der Gegend zu entlasten, so die Kommission in einer im letzten Jahr veröffentlichten Machbarkeitsstudie. Diese zweite Guangzhou-Shenzhen-Hochgeschwindigkeitsstrecke soll im Jahr 2025 gebaut und voraussichtlich 2030 fertiggestellt werden, teilte die Regierung von Guangzhou 2019 mit.
Chengdu, die Hauptstadt der Provinz Sichuan, sieht in ihrem Verkehrsentwicklungsplan ebenfalls vor, in Zukunft Magnetschwebebahnverbindungen zwischen ihrer Stadt und Chongqing einzurichten.
Die China Railway Rolling Stock Corp, der nach Produktionsvolumen größte Hersteller von Schienenfahrzeugen Chinas, entwickelt ebenfalls auf Radtechnologie basierende Hochgeschwindigkeitszüge. Europa und Kanada hätten es in den letzten Jahren versäumt, im Wettbewerb mit China auf diesem Gebiet Schritt zu halten, sagte Chen Jian, ein Bahnexperte von der Chongqing Jiaotong-Universität.
Zusätzlich zu den drei bestehenden Magnetschwebebahnen in Peking, Shanghai und Changsha entstehen derzeit zwei Kurzstrecken-Magnetschwebebahnen in Qingyuan, Provinz Guangdong, und im Bezirk Fenghuang, Provinz Hunan. Beide sollen 2021 in Betrieb genommen werden, sagte die China State Railway Group, der Eisenbahnbetreiber des Landes.


Webcast: Putin: „Barbarisch, Alte für Corona zu opfern“

Im Rückblick auf die Ereignisse der letzten Woche betonte Helga Zepp-LaRouche in ihrem Webcast immer wieder die Notwendigkeit, offen über das „größere Bild“ der laufenden Ereignisse zu diskutieren. Zum Beispiel hat die „Politisierung“ der SARS-Cov-2-Pandemie viele dazu gebracht, die reale Bedrohung für die Menschheit durch die sich weiter massiv ausdehnende Pandemie auszublenden. Durch den Hedonismus in den westlichen Kulturen sind zudem viele gleichgültig geworden gegenüber dem Leid von Millionen von Menschen, die in Ländern mit wenig entwickelten oder keinen Gesundheitssystemen leben.

Im Gegensatz dazu zitierte sie aus einer Erklärung Putins vom April, als dieser gefragt wurde, ob er befürchte, durch seine besorgten Äußerungen bezüglich der Pandemie könnte ihm vorgeworfen werden, „Teil der Verschwörung“ zu sein. In seiner Antwort betonte Putin das Menschenbild, das jeder Politik zugrunde liegen müsse, denn für ihn sei „das Leben der höchste Wert“ und müsse geschützt werden.

Man müsse diese Aussage Putins im Zusammenhang mit den Bemühungen Chinas sehen, in der Hochphase der dortigen Pandemie jedes Menschenleben zu retten. Dann müsse man Boris Johnsons Erklärung über einen New Deal im Sinne von Franklin Delano Roosevelt und Präsident Trumps eindringliche und leidenschaftliche Bekräftigung der Souveränität im Sinne der Gründungsväter am Mount Rushmore sehen – dann sei klar, daß ein baldiges Gipfeltreffen dieser Nationen möglich sei, um die Ideen der Amerikanischen Revolution, FDRs New Deal und die Vier Gesetze von LaRouche zusammenzubringen. Aus diesem Grund versuchen die Briten und ihre Verbündeten, den Betrug mit der russischen „Kopfgeldaffäre“ hochzuspielen, den Zepp-LaRouche „die lächerlichste Geschichte, die ich je gehört habe,“ nannte.

Wir müssen die Dynamik ändern, schloss sie, indem wir einen „Chor von Stimmen schaffen, die einen Gipfel fordern.“ Sie unterstrich die Bedeutung der wachsenden internationalen Jugendbewegung, um dies zu erreichen.

 

 


Rjabkow: Lösung der Weltprobleme erfordert die Teilnahme Chinas; P5-Gipfel notwendig

Der stellvertretende russische Außenminister Sergej Rjabkow sagte der Nachrichtenagentur TASS am 4. Juli, daß es jetzt keine Verhandlungen gebe und auch keine Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten gegeben habe über eine russische Teilnahme an einem erweiterten G7-Treffen, wie es Präsident Trump im Mai vorgeschlagen hatte, insbesondere weil dieser Vorschlag China ausschließt. Er bekräftigte nochmals, was russische Diplomaten bereits gesagt hatten, als die Idee erstmals vorgeschlagen wurde: „Die Idee des sogenannten erweiterten G7-Gipfels ist fehlerhaft, denn es ist uns nicht klar, wie die Autoren dieser Initiative den chinesischen Faktor berücksichtigen wollen. Ohne China ist es einfach unmöglich, bestimmte Themen in der modernen Welt zu diskutieren.“
Der US-Botschafter in Russland, John Sullivan, hatte am Tag zuvor gegenüber RBC TV erklärt, Washington sei „mit dem russischen Außenministerium und mit den anderen G7-Regierungen darüber im Gespräch, ob es eine angemessene Rolle für Rußland in der G7 gibt.“
Rußland arbeite stattdessen an seinem Vorschlag für ein Gipfeltreffen der fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates, sagte Rjabkow: „Dies ist ein völlig anderes Format. Wir glauben, daß die Arbeit in diesem Format, auch zu den dringendsten aktuellen Fragen, optimal ist…. Wir haben den anderen Partnern in den P5 entsprechende Vorschläge unterbreitet und warten auf ihre Reaktion.“
Präsident Trump hatte im Mai den Vorschlag der USA verkündet, das G7-Treffen neben Rußland auch auf Australien, Südkorea und Indien auszudehnen. Laut Reuters hat Australien die Einladung der USA zur Teilnahme angenommen.


Webcast—NOTAUFRUF, den Dritten Weltkrieg zu stoppen – Trump in der Zwickmühle!

 


Lyndon LaRouche muß jetzt rehabilitiert werden!

Dr. Chandra Muzaffar, Politikwissenschaftler, Islamwissenschaftler und Aktivist aus Malaysia, übermittelte dem Schiller-Institut am 26. Juni die folgende Botschaft. Er ist der Präsident der Internationalen Bewegung für eine gerechte Welt (JUST).

Ich plädiere erneut für die Rehabilitierung des verstorbenen Lyndon LaRouche, Jr. Seine Inhaftierung war ungerecht. Seine Strafe war bösartig. Man hofft, daß Donald Trump durch eine Anordnung des Präsidenten das Unrecht, das einem amerikanischen Patrioten angetan wurde, der versuchte, einige der Gründungsideale der Vereinigten Staaten von Amerika wiederherzustellen, aufheben und verwerfen wird, so daß dies wesentlich zum größeren Wohlergehen der gesamten Menschheitsfamilie beitragen würde.
Wenn wir Lyndon LaRouche rehabilitieren wollen, sollten wir die Relevanz und die Bedeutung einiger seiner kreativen, dynamischen Ideen unterstreichen. In einer Zeit, in der Millionen von Amerikanern und Menschen auf der ganzen Welt ohne Arbeit sind, dürfen wir nicht vergessen, daß er ein leidenschaftlicher Verfechter der Schaffung von Millionen produktiver Arbeitsplätze im Nahrungsmittelsektor, im Gesundheitswesen, in der Infrastrukturentwicklung und bei Kapitalgütern war. Er war ein prinzipientreuer Kritiker der monetaristischen, spekulativen, menschenfeindlichen kapitalistischen Wirtschaft, die die USA und die Welt übernommen hatte. Imperialistische britische Eliten, argumentierte Lyn ständig, standen hinter diesem parasitären System.
Sein Eintreten für die Entwicklung der globalen Infrastruktur in den neunziger Jahren – Straßen und Brücken und physische Verbindungen – entsprang seinem Engagement für eine produktive Binnenwirtschaft. In gewisser Weise fand seine globale Vision in Chinas Belt & Road Initiative (BRI), dem größten Infrastrukturprojekt der letzten Jahrzehnte, ihren Ausdruck. Die BRI hat nicht nur das Potenzial, die physische Welt zu verändern, sondern auch die Fähigkeit, den Lebensstandard von Millionen und Abermillionen von Menschen auf dem Planeten zu verbessern.
Um sich für das Wohlergehen der Menschen einzusetzen, sollte LaRouche gefeiert, nicht verachtet werden.

Petition: LaRouche rehabilitieren


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