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Israel-Iran-Krise: das Feuer löschen und den Brandstifter Geopolitik ausschalten

Zur Eröffnung der 107. Online-Sitzung der Internationalen Friedenskoalition (IPC) am 20. Juni gab die Gründerin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, einen Überblick über die strategische Weltlage. Sie betonte: „Die unmittelbare Gefahr ist, daß die Vereinigten Staaten in die Bombardierung des Iran hineingezogen werden.“ Ohne Atombomben wäre es kaum möglich, die unterirdischen Nuklearanlagen des Iran zu zerstören. Die neokonservative Strategie „Sauberer Bruch“ (Clean Break) aus dem Jahr 1996, die als Gegenmaßnahme zu den Osloer Abkommen von 1993-95 konzipiert wurde, werde jetzt wieder aufgegriffen. „Die Briten haben ein ganz besonderes Interesse daran, diesen Konflikt am Laufen zu halten… Das sollte uns daran erinnern, daß das unmittelbare Ziel dieser Operation nicht nur die unmittelbare Lage im Nahen Osten ist… Ein Regimewechsel in der Region ist nicht das einzige Ziel.“ Zu den übergeordneten strategischen Zielen gehörten die Zerstörung der gesamten Region und die Konfrontation mit Rußland, China und den Entwicklungsbestrebungen des Globalen Südens zur Beendigung von 500 Jahren kolonialer Ausbeutung.


Die Einladung zur 107. IPC-Freitagssitzung: Wahre Bürger fordern Frieden

Zur Situation in den Vereinigten Staaten sagte sie, die Hälfte von Präsident Trumps Anhängern der MAGA-Bewegung fühle sich betrogen, weil Trump ein Ende der neokonservativen Kriegspolitik versprochen hatte. Als die Direktorin der Nationalen Geheimdienste (DNI) Tulsi Gabbard Anfang des Jahres berichtete, der Iran habe kein Atomwaffenprogramm, habe Trump dies verworfen. Dies lasse Gabbards Video-Warnung vor einem Atomkrieg1 vom 10. Juni in einem anderen Licht erscheinen. Wir müßten uns darüber bewußt sein, daß ein Atomkrieg das Ende der Menschheit bedeuten könne.


Israels Atomwaffen, Geschichte und Gefahr

John Steinbach von der Friedensorganisation Hiroshima Nagasaki Peace Committee of the National Capitol Area begann mit einem Scherz: „Ich bin so alt, daß ich mich noch an eine Zeit erinnern kann, in der ich Bernie Sanders mehr zustimmte als Tucker Carlson.“ (Der „linke“ Sanders ist heute mehr für Krieg als der „rechte“ Carlson.) Steinbach gab einen kurzen Überblick über die Geschichte des israelischen Atomwaffenprogramms, das nach dem Zweiten Weltkrieg begann, als die USA Israel und dem Iran jeweils einen 5-Megawatt-Forschungsreaktor schenkten. Danach habe Frankreich eine Schlüsselrolle bei der Unterstützung Israels beim Aufbau eines Atomwaffenarsenals gespielt.

Sowohl Präsident Eisenhower als auch Präsident Kennedy seien dagegen gewesen, daß Israel die Atombombe bekommt, und Kennedy schickte Inspektoren. Doch Israel habe sie getäuscht, indem es ein nicht-militärisches Modell baute. Als dann später Mordechai Vanunu, der in Israels Atomkomplex Dimona arbeitete, Fotos und Dokumente herausschmuggelte, hätten westliche Analysten aus diesen Unterlagen den Schluß zogen, daß Israel eine Wasserstoffbombe entwickelt hatte. Heute verfüge Israel über Raketen, die Washington und Moskau erreichen können. Steinbach verwies auf einen Artikel von ihm über das israelische Atomwaffenprogramm.2

Ray McGovern, ehemaliger leitender Analyst der Central Intelligence Agency (CIA) und Gründungsmitglied der Geheimdienstveteranen für Vernunft (VIPS), bestätigte Steinbachs Darstellung der Geschichte der israelischen Atomwaffen. Heute wüßten wir, daß der frühere Chef der CIA-Spionageabwehr, James Jesus Angleton, praktisch ein israelischer Spion war. Sämtliche CIA-Berichte, in denen Israel erwähnt wurde, mußten durch seine Hände gehen. Angleton sei auch an der Ermordung von Präsident John F. Kennedy beteiligt gewesen. McGovern fragte: War Kennedys Widerstand gegen eine israelische Atombombe ein Motiv für seine Ermordung?

McGovern wurde gefragt, wie man mit einem Menschen umgehen soll, der so verwirrt und launisch ist wie Donald Trump, und er antwortete, Präsident Putin und die Chinesen handelten mit ihm, so gut sie es eben können.

Zepp-LaRouche fragte: „Warum darf über Israels Atomwaffen nicht gesprochen werden?“ McGovern antwortete, in den alternativen Medien werde immer mehr darüber diskutiert. Er erinnerte auch daran, daß sogar CIA-Chef William Burns bei seinem Ausscheiden im vergangenen Herbst bekräftigte, daß der Iran kein Atomwaffenprogramm habe und daß die US-Dienste es sehr schnell erfahren würden, wenn es eines gibt.

Steinbach sagte, die Grundidee des Atomwaffensperrvertrags (NPT) sei es, daß Staaten ohne Atomwaffen ein Recht auf die friedliche Atomenergie hätten und daß die Atommächte abrüsten sollten. Israel habe als einziger Atomwaffenstaat den Vertrag nicht unterzeichnet.

Der Globale Süden konzentriert sich auf Entwicklung

Prof. Eduardo Siqueira aus Brasilien ist emeritierter Professor für öffentliche Gesundheit an der University of Massachusetts in Boston. Er betonte, für den Globalen Süden stehe die Entwicklung im Mittelpunkt, aber Kriege würden dazu benutzt, diese Agenda zu sabotieren. Die BRICS-Staaten hätten ganz ähnliche Ziele wie Zepp-LaRouche mit ihrem Vorschlag für eine Neue Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur.3 Ihnen sei klar geworden, daß die Vorgänge im Nahen Osten darauf abzielen, die BRICS und die Neue Seidenstraße (BRI) zu lähmen. „Seit Obama gibt es diese sogenannte Hinwendung zu Asien“, die darauf abziele, Chinas Initiativen zunichte zu machen. Die USA verlören ihre Hegemonie und benutzten nun Israel, um die Entwicklungsalternative zu lähmen.

Diane Sare, Präsidentin der amerikanischen LaRouche-Organisation (TLO), berichtete aus erster Hand von einer der beiden jüngsten Kundgebungen am Sitz der Vereinten Nationen in New York unter dem Motto „Kein Krieg gegen den Iran“. Die UN-Mitarbeiter hätten Anweisung erhalten, nicht einmal Flugblätter auf der Straße anzunehmen, trotzdem habe man etliche Kontakte geknüpft. Sare erklärte, Trump verliere in seiner Basis massiv an Unterstützung, während die Milliardäre, die aus dem Hintergrund die großen Proteste gegen Trump organisieren, Völkermord und Kriegstreiberei nicht kritisieren. Sares aktuelles Video auf TikTok ist viral gegangen.4

Diskussion

Dennis Fritz, häufiger IPC-Podiumsteilnehmer und prominenter Vertreter der Eisenhower Media Group, sprach darüber, wie die USA während des Irakkriegs Hans Blix und andere unbeugsame Vertreter der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO), die sich aufrichtig gegen die Verbreitung von Atomwaffen einsetzten, diffamierten. Fritz betonte, der Iran und seine Verbündeten hätten die Mittel, um auf einen Angriff der USA hart zu reagieren.

Jacques Cheminade, langjähriger Leiter der LaRouche-Bewegung in Frankreich, erklärte, die Menschen verlören ihre Illusionen. Präsident Macron sei völlig diskreditiert. Trump habe gespaltene Loyalitäten und folge daher einer konfusen Politik. „Der Feind wird an diesem Punkt entlarvt.“

Zepp-LaRouche sagte, der einzige Ausweg aus dieser Krise sei, daß die USA und die Europäer öffentlich erklären, daß sie mit den BRICS beim Aufbau der Infrastruktur zusammenarbeiten wollen. Und wenn man nichts gegen die Finanzblase unternehme, werde sich die Lage nur noch weiter verschlimmern.

Auf eine Frage hin verglich McGovern das „Schweigen der institutionellen Kirche“ – Katholiken und Lutheraner –, das derzeit zu beobachten sei, mit deren Verhalten im Dritten Reich. Er zitierte Bischof Tutu aus Südafrika: „Wir sind nicht alle schuldig, aber wir sind alle verantwortlich.“

Siqueira erklärte, die meisten Menschen im Norden würden nicht erkennen, wieviel der Globale Süden der Welt bieten kann. So gebe es in Brasilien eine bereichernde Verschmelzung verschiedener Kulturen – portugiesische, afrikanische und indigene. Die Welt könne davon lernen, und die USA profitierten davon durch Einwanderung.

Als Antwort auf einen Kommentar eines führenden muslimisch-amerikanischen Vertreters sagte Co-Moderator Dennis Small, wir müßten dringend das Feuer zwischen Israel und Iran löschen, müßten aber auch erkennen, daß hier ein Brandstifter – nämlich die britische Geopolitik – sein Unwesen treibt und daß der Bankrott des Finanzsystems der Auslöser ist. Später berichtete Small in seinen abschließenden Bemerkungen, was Präsident Putin bei einer Versammlung in St. Petersburg zu später Stunde am 18. Juni einem Reuters-Reporter auf eine feindselige Frage antwortete: Es sei absolut möglich, sowohl das souveräne Recht des Iran auf Kernenergie zu garantieren als auch die volle Sicherheit Israels zu gewährleisten. Zusammenfassend meinte Small: Wir können sowohl das Feuer löschen als auch den Brandstifter für immer hinter Gitter bringen, und das sei die Aufgabe eines wahren Staatsmannes.

Schlußbemerkungen

McGovern bemerkte, Trump sei wie Doktor Jekyll und Mister Hyde. „Wird er der NATO auf dem Gipfeltreffen nächste Woche den Todesstoß versetzen? Das wäre eine gute Sache.“

Siqueira sagte, wir erlebten gerade den Beginn einer neuen Welt, wogegen sich die alte Welt wehrt.

Small wies auf die bevorstehende Konferenz des Schiller-Instituts am 12.-13. Juli in Berlin hin. Diese Konferenz sei strategisch äußerst wichtig und werde uns mit Ideen zur Lösung der Krise ausstatten.

Zepp-LaRouche erinnerte daran, daß die von ihrem verstorbenen Ehemann Lyndon LaRouche gegründete Bewegung von Anfang an, seit LaRouches Vorschlag für eine Internationale Entwicklungsbank in den 1970er Jahren, ein integraler Bestandteil dieses Kampfes für Entwicklung war. Die Belt and Road-Initiative (BRI) sei in den elf Jahren seit ihrer Ankündigung zur dominierenden Kraft in der Welt geworden. Höchstens ein Atomkrieg könne sie noch aufhalten. Der vernünftige Schritt für die USA wäre, sich ihr anzuschließen. Die LaRouche-Bewegung werde Videos produzieren, die unsere Vision einer sich entwickelnden Welt zeigen.5


Anmerkungen

1. Tulsi Gabbards Warnung vor einem Atomkrieg, nach ihrem Besuch in Hiroshima, Video auf X (english).

2. The Israeli Nuclear Weapons Program, John Steinbach, Hiroshima Nagasaki Peace Committee of the National Capital Area.

3. Zehn Prinzipien für eine neue internationale Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur, Helga Zepp-LaRouche, Schiller-Institut.

4. Kein Krieg gegen den Iran, Video (english) von Diane Sare auf TikTok.

5. True Citizens of Every Nation Demand Peace, Video (english) der IPC-Sitzung am 20. Juni 2025.


Es ist noch nicht zu spät, um ein „Weltuntergangsszenario“ im Nahen Osten zu vermeiden

Während der Iran am 13. Juni 2025 mit massiven Raketenangriffen auf Tel Aviv auf den israelischen Angriff vom frühen Morgen desselben Tages auf das iranische Atomprogramm und die wissenschaftliche und militärische Kommandostruktur reagierte, fand unter führenden US-amerikanischen und internationalen Strategieanalysten auf der 106. wöchentlichen Sitzung der International Peace Coalition (IPC) eine dringende und umfassende politische Diskussion statt.

Die IPC wurde vor über zwei Jahren von der Gründerin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, ins Leben gerufen. Zu den Teilnehmern der Sitzung am Freitag gehörten:

  • M.K.Bhadrakumar, pensionierter Botschafter und langjähriger Diplomat im indischen Auswärtigen Dienst (u. a. in Moskau),
  • Dr. Theodore Postol, emeritierter Professor für Wissenschaft, Technologie und internationale Sicherheit am MIT,
  • Larry Johnson, ehemaliger CIA-Mitarbeiter und Mitglied der Veteran Intelligence Professionals for Sanity (VIPS),
  • Ray McGovern, ehemaliger leitender CIA-Analyst und VIPS-Gründungsmitglied,
  • sowie Helga Zepp-LaRouche.
  • Der israelische Sozial- und Politikaktivist Gershon Baskin sandte ebenfalls eine vorab aufgezeichnete Botschaft an die IPC-Sitzung.

Es gab eine breite Diskussion über Zepp-LaRouches Forderung nach der Schaffung einer neuen internationalen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur, die die Sicherheit und Entwicklung aller Nationen und nicht nur einiger weniger gewährleistet. „Wir brauchen einen völlig neuen Ansatz, um ein neues Paradigma zu schaffen, das das sterbende System auf der Grundlage der britischen Geopolitik ersetzt“, erklärte sie. Das ist die einzige gangbare Politik zur Vermeidung von Kriegen.

M. K. Bhadrakumar schlug vor, die gesamte Frage der Urananreicherung – die angebliche Grundlage für Israels illegalen Angriffskrieg gegen den Iran – durch die Schaffung eines regionalen Konsortiums von Ländern zu lösen, das Uran anreichert und allen Ländern, einschließlich des Iran, Zugang zur friedlichen Nutzung der Kerntechnologie gewährt. Dies könnte unter strenger internationaler Kontrolle geschehen, um sicherzustellen, dass keine waffenfähige Anreicherung stattfindet. Der russische Präsident Wladimir Putin hat die Vermittlung seines Landes angeboten, um eine solche Vereinbarung zu erleichtern. Tatsächlich bot Putin am 4. Juni, auf dem Höhepunkt der durch den provokativen Drohnenangriff der Ukraine auf die strategische Bomberflotte Russlands ausgelösten Krise, Trump an, ihm bei der Suche nach einer Verhandlungslösung für die Iran-Krise zu helfen.

Wenn Trump und Putin gemeinsam daran arbeiten würden, wäre es laut Bhadrakumar noch möglich, ein „Weltuntergangsszenario“ im Nahen Osten zu vermeiden.

Zepp-LaRouche fügte hinzu, dass, wenn Chinas Präsident Xi Jinping durch seine Gespräche mit Präsident Trump ebenfalls in ein solches Projekt einbezogen würde, eine breitere Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten und regionalen Mächten wie Saudi-Arabien zustande kommen könnte, um Verkehrs-, Wasser- und andere Energieinfrastrukturprojekte hinzuzufügen. Auf diese Weise würden die ersten Schritte für die notwendige neue Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur für die Region getan.

Zepp-LaRouche stellte in ihren Ausführungen den größeren Zusammenhang der Krise und ihrer Lösung heraus.

„Wir stehen derzeit am Rande eines Dritten Weltkriegs. Er hat möglicherweise bereits begonnen, und das ist keine Übertreibung, denn wir befinden uns derzeit in einer Eskalationsspirale, die, wenn sie nicht durch ein Eingreifen von außen gestoppt wird, relativ kurzfristig zu einem globalen Atomkrieg führen könnte, in dem die gesamte Menschheit ausgelöscht würde …

In einer solchen Situation ist ein völlig anderer Ansatz erforderlich. Betrachtet man den größeren Zusammenhang, so hat man in der letzten Zeit massive Angriffe auf den Globalen Süden beobachtet, nämlich auf die BRICS-Staaten, die versuchen, ein neues Wirtschaftssystem zu etablieren, das auf wirtschaftlicher Gerechtigkeit und gleichen Entwicklungschancen für alle Länder basiert. Wir haben Angriffe auf Südafrika, Ägypten, Brasilien, Argentinien – das ist wahrscheinlich der am weitesten fortgeschrittene Fall – und natürlich auf Russland und China gesehen. Das zugrunde liegende Problem ist, dass der globale Süden versucht, ein neues Wirtschaftssystem zu etablieren.

Ich denke, das Motiv hinter vielen dieser Krisen ist der Versuch, den Aufstieg eines neuen Systems – der BRICS+ und so weiter – zu verhindern. Ich bin mir absolut sicher, dass, wenn es nicht die Ukraine ist, dann wird es der Iran oder Israel oder morgen Taiwan oder China sein. Dies wird so lange weitergehen, solange wir den zugrunde liegenden Konflikt nicht lösen und nicht auf die Schaffung einer neuen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur hinarbeiten, die in der Tradition des Westfälischen Friedens die Interessen jedes einzelnen Landes berücksichtigt.“

HANDELN SIE JETZT, um einen Atomkrieg zu verhindern und „Frieden durch Entwicklung“ in den Nahen Osten zu bringen

Die folgenden Forderungen stellt das Schiller-Institut an den amerikanischen Kongress und das Weiße Haus, und fordert alle amerikanischen Bürger auf, sich dieser Mobilisierung anzuschliessen:

1. Lösen Sie die Nuklearfrage mit dem Iran, mit regionaler Anreicherung zur friedlichen Nutzung der Kernenergie, wie es Russland angeboten hat. Der Iran hat bereits zugestimmt, keine Atomwaffen zu haben, wird aber nicht akzeptieren, dass ihm der Zugang zur friedlichen Nutzung der  Atomtechnologie verwehrt wird

2. Stoppen Sie Israels Krieg gegen den Iran und den Völkermord in Gaza, indem Sie die US-Waffenlieferungen an Israel stoppen. Unter der Führung von Netanjahu wird  Israel  als Handgranate  für britische Geopolitik und für von Großbritannien orchestrierte Kriegspläne missbraucht.

3. Einberufung einer internationalen Friedenskonferenz unter der Schirmherrschaft der UN oder unter direkter Schirmherrschaft der USA, Russlands, Chinas, Indiens und Brasiliens, wie von Oberst a.D. Douglas Macgregor gefordert.

4. Bringen Sie Infrastrukturentwicklung in die Region, wie in LaRouches Oasenplan beschrieben. Fordern Sie Gespräche zwischen Trump und Xi Jinping, bei denen  Chinas „Belt and Road“ Initiative und weitere globale Friedensinitiativen einbezogen werden: Entwicklung ist der neue Name für Frieden.

5. Fördern Sie auf alle mögliche Weise eine neue internationale Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur. Das Feuer auszulöschen, ist wichtig, aber die Brandstifter müssen ein für alle Mal gestoppt werden.


Internationale Friedenskoalition #107, 20.06.25, 17.00 Uhr (MEZ)

Wahre Staatsbürger verlangen Frieden

107. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Wahre Staatsbürger verlangen Frieden

20.06.25

17.00 Uhr

Wir ermutigen alle Mitglieder der menschlichen Gattung, die sich wahren Frieden wünschen, diesen Freitag um 17.00 Uhr MEZ mit Ray McGovern, John Steinbach, dem ehemaligen Botschafter Dr. Abderahman Salaheldin bei der 107. Sitzung der Internationalen Friedenskoalition teilzunehmen, um unsere Aktivitäten zur Verhinderung einen atomaren Weltkriegs zu koordinieren. Schicken Sie so schnell wie möglich Ihre Berichte und Initiativen für die Tagesordnung.

Zur Anmeldung

Liebe Friedensfreunde,

seit dem 13. Juni, dem Tag, an dem Israel seinen Angriff auf den Iran gestartet hat, ist nun fast eine Woche vergangen. Die Luftangriffe zwischen den beiden Nationen dauern an, und es bedarf einer entschlossenen Intervention durch gemeinsame diplomatische Bemühungen der internationalen Gemeinschaft, um diese Situation zu beenden. Vorschläge und die Bereitschaft dazu wurden bereits von wichtigen Nationen wie China und Russland geäußert. Noch ist nicht alles verloren. Die Rolle von Staatsbürgern aller Nationen ist entscheidend, um die Voraussetzungen für eine positive Wende zu schaffen.

Dieser Ansatz wird am Freitag, dem 20. Juni, auf der wöchentlichen Sitzung der Internationalen Friedenskoalition (IPC) auf der Tagesordnung stehen. Letzte Woche, in den ersten Stunden des israelischen Angriffs, wurden bei der IPC-Sitzung konkrete Vorschläge vorgestellt, beispielsweise das Konzept, dass wichtige Nationen ein Konsortium bilden sollten, um mit dem Iran für eine sichere zivile Entwicklung der Kernenergie zusammenzuarbeiten – ein Recht, das jeder Nation zusteht. Dies und andere Vorschläge sind in der dringenden Erklärung des Schiller-Instituts mit der Überschrift: „Es ist noch nicht zu spät, um ein ‚Weltuntergangsszenario‘ im Nahen Osten zu vermeiden“ zusammengefasst, die derzeit international verbreitet wird.

Auf dem Programm der IPC für diesen Freitag stehen ein Briefing eines ägyptischen Experten über die Grundzüge des Kairoer Vorschlags vom März für den Wiederaufbau in Gaza und der LaRouche-Oasenplan für die gesamte Region, die sich vom Maghreb über den Iran bis zur westindischen Wüste erstreckt.

Diese Erklärung des Schiller-Instituts wurde heute Abend bei einer Straßendemonstration vor dem Weißen Haus in Washington verteilt. Dutzende Kundgebungen wurden in den letzten Tagen in etwa 50 US-Städten spontan organisiert. In New York City veranstaltete das Schiller-Institut heute eine Demonstration in der Nähe der Vereinten Nationen, um so weltweit Aufmerksamkeit zu erzeugen.

Tod und Vertreibung im Iran nehmen zu, während in Gaza das unbeschreibliche Leid weitergeht. Viele Länder evakuieren ihre Staatsangehörigen aus der gesamten Region, von der Türkei bis nach Ägypten. Die US-Botschaft in Israel wurde für eine Woche geschlossen. Weitere US-Truppen werden in die Region verlegt. Laut Berichten soll der neueste und größte Flugzeugträger der US-Marine, die USS Gerald R. Ford, im Mittelmeer stationiert werden. Damit befänden sich dann drei US-Flugzeugträgergruppen in der Region.

Präsident Donald Trump, der heute zum zweiten Mal in Folge im Weißen Haus eine Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates abgehalten hat, setzt seine militanten Ausweichmanöver fort, so auf die Fragen von Journalisten über den möglichen Einsatz von US-Truppen gegen den Iran – entweder direkt oder über Israel. Seine beiden öffentlichen Optionen sind 1) die „bedingungslose Kapitulation” des Iran oder 2) die Bombardierung von Fordow und anderen nuklearen Infrastruktureinrichtungen.

Dies sind zwei klassische britische geopolitische Konstrukte von „Optionen“, die die Absicht der Trump-Regierung, einen Regimewechsel herbeizuführen, kaum verschleiern. Beide basieren auf der Lüge, dass der Iran über eine Atombombe verfügt oder in Kürze verfügen wird. Diesbezüglich erklärte Raphael Grossi, Leiter der Internationalen Atomenergie-Organisation IAEO, heute, dass der Iran keine solche Bombe besitzt und auch nicht in der Lage ist, in naher Zukunft eine solche zu bauen!

Bemerkenswerterweise bezog sich die russische Strategieexpertin Elena Panina diese Woche auf die Warnung von Dennis Small vor der imperialen Tradition Großbritanniens in den aktuellen Konfliktsituationen (EIR Magazin, Ausgabe vom 13. Juni 2025). Panina berichtet auf ihrem Telegram-Account, Small habe „bereits im April davor gewarnt, dass ein ‚Enthauptungsschlag gegen den Iran eine britische Falle für Trump darstellen würde. Der Schlag fand zwar statt, wenn auch nicht durch die Hände der USA – aber nun muss Trump nach den Plänen der Architekten dahinter die amerikanische Armee in das Abenteuer verwickeln, was für seine politische Zukunft selbstmörderisch ist.“

Eine Reihe von US-Abgeordneten bringen den Willen der Mehrheit amerikanischer Wähler zum Ausdruck, die für Trump gestimmt haben, um Kriege zu beenden und stattdessen die Wirtschaft aufzubauen. Die Senatoren Chris Murphy (D-Conn.) und Tim Burchett (R-Tenn.), forderten, die USA sollten den Iran nicht angreifen. Senator Peter Welch (D-Vermont) sagte, die USA müssten aufhören, Netanjahu und die Politik des Regimewechsels im Iran zu unterstützen. Die USA sollten Gespräche mit dem Iran führen, statt Krieg zu führen.

Nächste Woche soll es eine nicht-öffentliche Unterrichtung des Senats durch das Weiße Haus geben, in der die Optionen der USA gegenüber dem Iran und Israel dargelegt werden sollen. Dies wurde auf Wunsch von Chuck Schumer (D) aus New York angesetzt, der seinerseits zu denjenigen gehört, die sicherstellen wollen, dass die Bunkerbrecher-Bomben der USA funktionieren, um den Iran zu zerstören und alles verteidigen, was Benjamin Netanjahu tun will.

Eine starke Warnung kam heute von Sergej Rjabkow, dem stellvertretenden Außenminister Russlands, der sagte: „Wir warnen Washington vor jeglichen auch nur spekulativen, theoretischen Optionen einer direkten militärischen Unterstützung Israels. Ein solcher Schritt würde die gesamte Lage radikal destabilisieren.“ Rjabkow äußerte sich am Rande des Internationalen Wirtschaftsforums in St. Petersburg (SPIEF), das heute mit 20.000 Teilnehmern aus 170 Ländern eröffnet wurde. Gegenüber Interfax bestätigte er, dass Russland und die Vereinigten Staaten in Bezug auf den Konflikt zwischen Israel und dem Iran in Kontakt stünden.

Helga Zepp-LaRouche, Gründerin des Schiller-Instituts und Initiatorin der Internationalen Friedenskoalition, beantwortete in ihrem wöchentlichen Webcast des Schiller-Instituts Fragen zur strategischen Krise. Sie wies darauf hin, dass die Amerikaner derzeit einen tiefen „Vertrauensverlust“ in ihre Regierung erleben, da ihr gewählter Präsident sich dem britischen Modell angenähert hat. Sie rief zur Stärkung der Friedensbewegung auf; es müsse alles getan werden, um die Politik zu ändern. „Die IPC ist der richtige Ort für alle, die jede Woche die Einschätzung und das Fachwissen von Menschen hören wollen, die wirklich die Wahrheit sagen und durch ihre Lebensarbeit eine Einsicht gewonnen haben, die man in den Mainstream-Medien niemals bekommen wird, zumindest nicht heutzutage … Werden Sie Teil einer Bewegung, die versucht, das zu verhindern, was das Ende der Zivilisation bedeuten könnte – nämlich den Dritten Weltkrieg …“

Am 12. und 13. Juli veranstaltet das Schiller-Institut in Berlin eine internationale Konferenz (online und vor Ort) mit dem Titel „Der Mensch ist nicht des Menschen Wolf – für ein neues Paradigma in internationalen Beziehungen“.Bitte melden Sie sich an!


Live-Dialog mit Helga Zepp-LaRouche, 18. Juni 2025, 18.30 Uhr

Ist der Angriff auf den Iran ein Angriff auf die BRICS?

In einer Zeit wachsender Spannungen und blank liegender Nerven, in der jede weitere Provokation einen zivilisationszerstörenden Weltkrieg auszulösen droht, ist es überlebenswichtig, den Kriegsfanatikern der Oligarchie einen Schritt voraus zu sein. 
Jede Woche gibt Helga Zepp-LaRouche einen präzisen Überblick über die Veränderungen in der strategischen Gesamtdynamik, die Auswirkungen dieser Veränderungen und aktualisiert die Strategie, um diejenigen auszuflankieren, die die internationale Kriegspartei anführen.
Senden Sie Ihre Fragen, Kommentare und Berichte an fragen@bueso.de oder stellen Sie diese im nächsten Live-Stream.

Helga Zepp-LaRouche erklärte in einem Anruf mit internationalen Mitarbeitern am Montag, dass wir uns in einer Situation befinden, von der noch nicht klar sei, ob sie zu einer vollständigen Eskalation bis hin zu einem globalen Krieg und damit zur Auslöschung der menschlichen Spezies führen wird oder ob die Kräfte der Vernunft rechtzeitig eingreifen können, bevor es dazu kommt. Sie könne nur sagen, die Lage sei extrem ernst, denn das Ausmaß an Wahnsinn und Inkompetenz und Kriminalität auf Seiten der verschiedenen Parteien ist so überwältigend, dass sie wirklich davor warnen müsse, dass Menschen den Glauben entwickeln, dass dies irgendwie ein begrenzter Konflikt sei, denn es gäbe keine Garantie dafür, dass dies auch so sei.

Was können wir tun?

Während Sie diese Zeilen lesen, wird die Erklärung  des Schiller-Instituts Es ist noch nicht zu spät, um ein „Weltuntergangsszenario“ im Nahen Osten zu vermeiden“  von Mitgliedern und Unterstützern der LaRouche-Bewegung bei den Vereinten Nationen in New York City verteilt. Diese Erklärung wurde nach der 106. Sitzung der Internationalen Friedenskoalition, am 13. Juni veröffentlicht, während welcher Sitzung Iran als Reaktion auf die vorhergehenden israelische Raketenangriffe begonnen hatte, Israel zu bombardieren. Diese Erklärung kann in allen Winkeln der Welt verbreitet werden.


Weiterhin können wir energisch die LaRouche-Bewegung weiter aufbauen, indem wir Hunderte von Menschen für Abonnements der EIR-Nachrichten und für die Mitgliedschaft im Schiller-Institut und der Bürgerrechtsbewegung Solidarität gewinnen und sie zu den Freitags-Treffen der Internationalen Friedenskoalition einladen. Wir sind die „Ideenmenschen“, wie unsere Konferenzen und Publikationen wie Leonore und Ibykus zeigen, und unsere Ideen sind unverzichtbar!

In einer Zeit wachsender Spannungen und blank liegender Nerven, in der jede weitere Provokation einen zivilisationszerstörenden Weltkrieg auszulösen droht, ist es überlebenswichtig, den Kriegsfanatikern der Oligarchie einen Schritt voraus zu sein. 
Jede Woche gibt Helga Zepp-LaRouche einen präzisen Überblick über die Veränderungen in der strategischen Gesamtdynamik, die Auswirkungen dieser Veränderungen und aktualisiert die Strategie, um diejenigen auszuflankieren, die die internationale Kriegspartei anführen.
Senden Sie Ihre Fragen, Kommentare und Berichte an fragen@bueso.de oder stellen Sie diese im nächsten Live-Stream.


Schiller-Institut auf Anti-Bilderberg Kundgebung in Stockholm

Die Demonstration gegen das Bilderberger-Treffen in Stockholm brachte eine Koalition von Organisationen zusammen, die gegen die Unterwürfigkeit der schwedischen Politik gegenüber diesen Oligarchen protestieren. Der Vorsitzende des schwedischen Schiller-Instituts Ulf Sandmark hielt eine Rede, in der er die Vorhaben der Bilderberger enthüllte und über ihre unrühmliche Geschichte sprach.

„Eines ihrer geheimen Treffen wurde aufgedeckt, als Lyndon LaRouches [Nachrichtenagentur] EIR den Inhalt des Treffens von 1973 in Saltsjöbaden bei Stockholm enthüllte, bei dem die erste Ölkrise ausgelöst wurde. … Der 400-prozentige Anstieg der Ölpreise war der größte Raubzug der Menschheitsgeschichte und führte zu einer Umkehrung der Kontrolle über das Dollarsystem, wobei die Petrodollars in den Banken in London und New York landeten.“ Dies habe zu einer riesigen Schuldenkrise der Entwicklungsländer geführt, die sie zu Ländern der „Dritten“ und sogar „Vierten Welt“ machte. Mit dem Aufstieg des Globalen Südens, BRICS und BRI sei nun klar, dass die oligarchischen Malthusianer den Aufstieg der Globalen Mehrheit aus der Armut um 40 Jahre hinausgezögert haben.

Sandmark erläuterte, wie Nationalstaaten mit Hilfe einer Glass-Steagall-Bankentrennung und einer Nationalbank, die Wiederaufbau und Entwicklung von Nationen im Großmaßstab finanziert, die oligarchische Kontrolle zerschlagen können.

Weitere Redner forderten Schweden auf, sich gegen die Oligarchie zu stellen und bei den Wahlen im nächsten Jahr die Macht des Volkes durch das Parlament und neue Politiker zu etablieren. Mit 1.000 Teilnehmern kamen viel mehr Menschen als erwartet, obwohl die meisten Linken fehlten. Viele neue Leute waren dabei und sehr offen für Diskussionen.   


Internationale Friedenskoalition #106, 13.06.25, 17.00 Uhr (MEZ)

Wir müssen den Weg zum Atomkrieg ablehnen

106. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Wir müssen den Weg zum Atomkrieg ablehnen

13.06.25

17.00 Uhr

Schließen Sie sich diesen Freitag der Internationalen Friedenskoalition an und hören Sie Berichte von Dr. M.K. Bhadrakumar, Gershon Baskin und potenziellen Teilnehmern des Marsches nach Gaza. Schicken Sie so schnell wie möglich Berichte für die Tagesordnung.

Zur Anmeldung

Die Direktorin der US-amerikanischen Nationalen Nachrichtendienste (DNI), Tulsi Gabbard, veröffentlichte eine eindringliche Warnung vor den katastrophalen globalen Auswirkungen eines Atomkrieges. Sie berichtet darin über ihre Eindrücke von ihrer Reise nach Hiroshima, dem Ort des ersten Einsatzes einer Atomwaffe, und weist darauf hin, dass die heutigen Atomwaffen weitaus zerstörerischer sind und schon eine einzige Waffe innerhalb von Minuten Millionen Menschen töten könnte. Sie sagt: „Während wir heute hier stehen, näher am Abgrund der nuklearen Vernichtung als je zuvor, schüren die politische Elite und Kriegstreiber leichtfertig Ängste und Spannungen zwischen den Atommächten.

Es liegt also an uns, dem Volk, unsere Stimme zu erheben und ein Ende dieses Wahnsinns zu fordern“, so Gabbard. „Wir müssen diesen Weg in den Atomkrieg ablehnen und auf eine Welt hinarbeiten, in der niemand in Angst vor einem atomaren Holocaust leben muss.“

Als Reaktion auf wilde Vorwürfe, Gabbards Aussage sei „Panikmache“, „Isolationismus“ oder „russische Propaganda“, antwortete einer ihrer Mitarbeiter: „Die Anerkennung der Vergangenheit ist entscheidend, um die Zukunft zu gestalten. Präsident Trump hat wiederholt erklärt, dass er weiß, welches unermessliche Leid und Vernichtung durch einen Atomkrieg verursacht werden können, weshalb er unmissverständlich erklärt hat, dass wir alle alles in unserer Macht Stehende tun müssen, um auf Frieden hinzuarbeiten.“

Aber nicht nur durch den Konflikt zwischen der NATO und Russland, einschließlich der massiven Eskalation durch die Angriffe auf russische strategische Streitkräfte am 1. Juni, droht der Welt das Schreckgespenst eines Atomkrieges.

Was ist mit dem Iran?

Im Podcast „Pod Force One“ sagte Präsident Trump: „Ich weiß es nicht. Ich habe es für möglich gehalten, aber meine Zuversicht nimmt ab.“

„Ich bin jetzt weniger zuversichtlich als noch vor ein paar Monaten. Etwas ist mit ihnen passiert, aber ich bin viel weniger zuversichtlich, dass eine Einigung erzielt wird“, sagte er. Trump räumte zwar ein, dass „es schöner wäre, dies ohne Krieg und ohne Todesopfer zu erreichen“, aber gerade seine eigene Forderung, dass der Iran seine Urananreicherung vollständig einstellt, macht eine Einigung so gut wie unmöglich.

Aber selbst in diesem Fall könnte ein Vorschlag Russlands, Irans Nuklearmaterial zu verwalten, einen Ausweg aus einer ansonsten unvermeidlichen militärischen Konfrontation bieten. Iranische Medien berichten, dass Moskau und Teheran ein Abkommen über den Bau von acht Atomkraftwerken im Iran unterzeichnet haben.

In Israel droht die Regierung Netanjahu weiterhin mit militärischen Maßnahmen gegen den Iran, was Trump zu einer Kritik veranlasst, die gleichzeitig die Tür für israelische Angriffe offen zu lassen scheint, sollten die Verhandlungen scheitern. Der kürzlich berichtete Diebstahl von nuklearen und militärischen Geheimnissen aus Israel könnte Teheran weitere Optionen für einen Gegenschlag verschaffen. Der Iran hat für den Fall eines Angriffs der USA damit gedroht, dass Teheran die USA aus ihren Stützpunkten in der Region vertreiben würde. Die diplomatische Präsenz der USA in der Region wird bereits reduziert.

An der dritten großen Konfliktfront, China, gibt es Hoffnungsschimmer. Nach einer weiteren Runde der Handelsgespräche zwischen den USA und China in London kündigten beide Länder Fortschritte bei der Wiederaufnahme des Handels an, darunter die Wiederherstellung des Zugangs zu Seltenen Erden. „Unser Deal mit China ist unter Vorbehalt der endgültigen Zustimmung von Präsident Xi und mir abgeschlossen“, verkündete Trump.

In Deutschland, das laut Meinungsumfragen in Russland derzeit als das „unfreundlichste“ Land gegenüber Russland gilt, haben prominente SPD-Mitglieder der Regierungskoalition eine Forderung nach einer Abkehr Deutschlands von seiner Anti-Russland-Politik veröffentlicht.

Wenn Tulsi Gabbard sagt: „Es liegt an uns, dem Volk, unsere Stimme zu erheben und ein Ende dieses Wahnsinns zu fordern“, hat sie Recht. Dafür müssen wir verstehen, so wie Lyndon LaRouche schon vor einem halben Jahrhundert und immer mehr Menschen heute, dass das britische Empire Konflikte schürt, um ein neues Paradigma der internationalen Beziehungen zu verhindern, das den angloamerikanischen Hegemonialismus des letzten Jahrhunderts ablöst.

Sprechen Sie sich laut und deutlich gegen den Wahnsinn aus und mobilisieren Sie für eine globale Renaissance von Frieden und Entwicklung – eine neue Architektur der internationalen Beziehungen.


Schiller-Institut auf Anti-Taurus Demo in Schrobenhausen

Am 7. Juni versammelten sich rund 700 Menschen zu einer Protestkundgebung in Schrobenhausen, einer bayerischen Stadt, die traurige Berühmtheit erlangen könnte, wenn die Merz-Regierung ihre Pläne umsetzt. Denn in Schrobenhausen werden die Taurus-Raketen hergestellt, die möglicherweise bereits nach Kiew geliefert wurden oder kurz davor stehen. Eine solche Maßnahme würde Deutschland zu einer vollwertigen Kriegspartei machen und es russischen Vergeltungsmaßnahmen aussetzen, wodurch Schrobenhausen zusammen mit dem ukrainischen Kommandozentrum in Wiesbaden zu einem Hauptziel für Oreschnik-Hyperschallraketen werden könnte.

Die Kundgebung wurde vom Schiller-Institut initiiert, dem sich weitere Friedensgruppen anschlossen. Die Bedeutung der Demonstration lag nicht in ihrer Größe, die bescheiden war, sondern in ihrer Qualität, die ein wachsendes Bewußtsein der Bevölkerung für die Notwendigkeit widerspiegelt, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. „Politiker werden gewählt, um uns zu vertreten, wir sollten ihnen sagen, was sie tun sollen“, wurde die allgemeine Stimmung beschrieben. Werner Zuse (Rede) rief die Bürger dazu auf, in der Krise zu wachsen und weltgeschichtliche Individuen zu werden, wie es Friedrich Schiller gefordert hatte. Eine neue, gerechte Wirtschaftsordnung sei notwendig, Kolonialismus müsse zu einem stinkenden Relikt der Vergangenheit werden, und die BRICS-Staaten seien die Zukunft, erklärte er. Major Florian Pfaff griff den blinden Glauben der Bürger trotz aller Mißerfolge der NATO an, während Rainer Rothfuß, AfD-Mitglied des Bundestages, betonte, daß Rußland für immer Teil Europas sein werde.


Dem Wahnsinn der Angriffe auf Rußland und der Morddrohungen gegen Staatsführer widerstehen

Bericht vom 105. Treffen der Internationalen Friedenskoalition (IPC)

6. Juni – Helga Zepp-LaRouche, Gründerin des Schiller-Instituts und Initiatorin der Internationalen Friedenskoalition, eröffnete die 105. wöchentliche Sitzung in Folge und warnte, die strategische Lage habe sich in der vergangenen Woche durch die ukrainischen Drohnenangriffe tief im russischen Hoheitsgebiet am 1. Juni erheblich verschlechtert. Präsident Putin habe allerdings bemerkenswerte Zurückhaltung gezeigt. Es sei bedrohlich, daß Präsident Trump angibt, nicht über die Operation informiert worden zu sein, obwohl MI6 und CIA mit ziemlicher Sicherheit an der Planung und Zielauswahl beteiligt waren. Es sei wichtig, daß die beiden Präsidenten am 4. Juni miteinander gesprochen haben.

Die Urheber dieser Angriffe hofften offenbar, Trump in die „Koalition der Willigen“ zu drängen, die den Krieg fortsetzen wollen. Neocons innerhalb der Trump-Regierung agitierten gleichzeitig für eine Provokation gegen den Iran, und das Grauen in Gaza gehe unvermindert weiter.

Um das aktuelle „Szenario“ des Wahnsinns zu verstehen, riet Zepp-LaRouche allen, die Kolumne des erfahrenen Reporters David Ignatius vom 5. Juni in der Washington Post mit dem Titel „Der schmutzige Krieg der Ukraine hat gerade erst begonnen“ zu lesen.1

Rußland verstehen

Auf der IPC-Sitzung, die am Jahrestag des D-Day 1944 stattfand, gab es eine intensive, aber ernste Diskussion über die Natur der Angriffe auf Rußland: Warum finden sie statt? Was wird Präsident Putin tun?

Ray McGovern, ehemaliger CIA-Analyst und Mitbegründer der Veteran Intelligence Professionals for Sanity (VIPS), sagte, Rußland habe sich gegen eine Eskalation entschieden, weil es hoffe, noch mit Trump verhandeln und ein gutes Verhältnis zu den USA aufbauen zu können. Die Russen seien wütend über den Angriff, aber Putin bleibe „cool, calm and collected, wie man in den USA sagt.” Westliche Analysten hätten in völliger Erregung auf eine sofortige russische Reaktion gesetzt, aber was hätten die Russen gesagt? „Fast nichts”. Die Ukrainer und ihre Hinterleute hätten gehofft, Rußland zu einer Überreaktion zu provozieren, um die USA dazu zu manipulieren, sich der „Koalition der Hirntoten“ anzuschließen. McGovern sagte, die New York Times lüge, wenn sie berichtet, daß Rußland auf Angriffe auf seine Militärbasen reagiere. Von den Russen komme kein Wort darüber; sie reagierten vielmehr auf „Terroranschläge“ auf die zivile Infrastruktur.

Während der Diskussion sprach José Vega, Kandidat im 15. Kongreßwahlbezirk von New York, diesen Punkt an und fragte, ob dies eine Veränderung darstelle, wenn Rußland die Angriffe als Terrorismus einstufe und nicht mit Terroristen verhandelr. McGovern antwortete, die Russen konzentrierten sich auf die Angriffe auf die Brücken und vermieden bewußt eine Diskussion über den Angriff auf ihre strategischen Streitkräfte. Sie betrachteten die ukrainische Führung zwar als terroristisch, seien aber zu Verhandlungen bereit. McGovern sagte außerdem, Putin werde „alle mit seiner Kaltblütigkeit überraschen“.

Scott Ritter, ehemaliger UN-Waffeninspekteur und ehemaliger Nachrichtenoffizier der U.S. Marines, wies auf den grundlegenden Punkt hin, daß es keine Überschneidungen zwischen den Kerninteressen der NATO und denen Rußlands gebe. Rußland werde eine Ukraine, die als Stellvertreter für Sabotageakte gegen Rußland mißbraucht werde, nicht tolerieren. Moskau werde weiterhin auf der Entmilitarisierung und Entnazifizierung der Ukraine bestehen. Der Westen hoffe allerdings weiterhin, daß Rußland einknicken werde. Aber, so sagte er, „die Ursachen dieses Konflikts werden angegangen werden.“

McGovern entgegnete, Rußland werde an seinen erklärten Zielen festhalten, habe aber kein Interesse daran, die gesamte Ukraine zu übernehmen. Zepp-LaRouche antwortete McGovern an einer Stelle mit den Worten: „Ich bin wahrscheinlich aus einem etwas anderen Grund optimistisch als Ray,“ und zitierte das bekannte Sprichwort (aus Schillers Wilhelm Tell): „Es kann der Frömmste nicht im Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.“

Die Rolle der Briten

In seinem Vortrag warf Ritter den Briten vor, sich massiv dafür einzusetzen, „die Ukraine im Kampf zu halten… Ich glaube, daß die Briten massiv daran beteiligt waren, den Ukrainern zu helfen, den russischen Präsidenten zu töten.“

Während der Diskussion berichtete McGovern, sein irischer Großvater habe ihm einmal gesagt, die Briten seien für alles Unheil verantwortlich, das in den letzten drei Jahrhunderten in der Welt geschehen ist. Die Briten waren wahrscheinlich auf mehreren Ebenen an den Angriffen auf Rußland beteiligt, und Trump wurde wahrscheinlich aus dem Kreis der Informierten herausgehalten.

Dennis Fritz, ehemaliger Direktor des Eisenhower Media Network und pensionierter Command Chief Master Sergeant der US-Luftwaffe, fügte hinzu, daß die Briten „ihren Traum durch uns in den USA leben“. Fritz erinnerte die Teilnehmer daran, daß Boris Johnson das in der ersten Verhandlungsrunde in Istanbul ausgearbeitete Friedensabkommen hintertrieben hätte. Später fügte er hinzu, er habe das Drehbuch der Neocons im Pentagon, wo er gedient und es aus erster Hand gesehen hatte, studiert, und ein Teil ihres Drehbuchs bestehe darin, hinter dem Rücken des Präsidenten zu arbeiten.

Die Bedeutung der Morddrohungen

Während der Diskussion sagte Co-Moderator Dennis Small, das Problem mit den Angriffen in der Ukraine sei, daß sie im Zusammenhang mit Attentatsversuchen auf Trump und Putin stünden. Sie seien eine Absichtserklärung. Wenn wir die diplomatischen und entwicklungspolitischen Lösungen des Schiller-Instituts nicht umsetzen können, werden sie einen Weg finden, die Welt in einen Krieg zu stürzen. Zepp-LaRouche wies darauf hin, daß wir unsere Zivilisation verlieren könnten, falls einer dieser Attentatsversuche tatsächlich gelingen sollte.

McGovern ging sogar noch weiter und sagte, ein Anreiz für Putin, sich mit Trump zu arrangieren, bestehe darin, daß er erkannt habe, daß sie beide möglicherweise nicht mehr lange am Leben seien.

Details zu den Angriffen auf Rußland

Col. (a. D.) Richard H. Black, ehemaliger Leiter der Strafrechtsabteilung der US-Armee im Pentagon, Kriegsveteran und ehemaliger Senator des Bundesstaates Virginia, sagte, der Drohnenangriff der Ukraine sei ein erheblicher psychologischer Schlag gewesen.

Es habe sich herausgestellt, daß die ukrainischen Behauptungen über Schäden an russischen Flugzeugen übertrieben waren, aber es gab einen anfänglichen psychologischen Effekt, und der Zeitpunkt war so gewählt, daß die Friedensgespräche gestört wurden. Die NATO verfolge einen langfristigen Plan, die Feindseligkeiten fortzusetzen. Es sei klar, daß die Ukraine US-Satellitenbilder verwendet habe, und es sei wahrscheinlich, daß die CIA oder der MI6 eine führende Rolle bei der Planung der Operation gespielt haben.

Oberstleutnant Ralph Bosshard (a. D.) von der Schweizer Armee ist Berater für militärstrategische Angelegenheiten und war 2014 leitender Planungsbeamter der Sonderbeobachtermission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE SMM). Er präsentierte wichtige Einzelheiten zu den bekannten Fakten über den Angriff der „Operation Spiderweb“ am 1. Juni in der Ukraine. Bosshard bedauerte, daß es in den westlichen Medien und sogar in den Geheimdiensten Menschen gebe, die bereit seien, alles, was die Ukrainer sagen, unkritisch zu wiederholen. „Eine Deeskalation kann nur erreicht werden, wenn Wladimir Putin und Donald Trump sich darauf einigen, die aktuelle Situation nicht auszunutzen,“ sagte er und bezeichnete die Ukraine als „eine Regierung, deren Fanatismus ihren Verstand übersteigt.“

Dennis Fritz warnte, Rußland könnte die Ukraine jederzeit zerstören, und zwar mit den Hyperschall-Mittelstreckenraketen, die es jederzeit einsetzen könnte. Die USA sollten sich für den Frieden einsetzen, aber das Gegenteil geschehe: Amerika habe das Iran-Abkommen gebrochen und am Donnerstag dieser Woche ein Veto gegen die Resolution des UN-Sicherheitsrats zu Gaza eingelegt.

            eir

Anmerkungen:

1. https://www.washingtonpost.com/opinions/2025/06/05/ukraine-covert-war-russia-espionage/


Live-Dialog mit Helga Zepp-LaRouche, 11. Juni 2025, 18.30 Uhr

Studiert Lyndon LaRouche, um das Britische Empire zu besiegen!

In einer Zeit wachsender Spannungen und blank liegender Nerven, in der jede weitere Provokation einen zivilisationszerstörenden Weltkrieg auszulösen droht, ist es überlebenswichtig, den Kriegsfanatikern der Oligarchie einen Schritt voraus zu sein. 
Jede Woche gibt Helga Zepp-LaRouche einen präzisen Überblick über die Veränderungen in der strategischen Gesamtdynamik, die Auswirkungen dieser Veränderungen und aktualisiert die Strategie, um diejenigen auszuflankieren, die die internationale Kriegspartei anführen.
Senden Sie Ihre Fragen, Kommentare und Berichte an fragen@bueso.de oder stellen Sie diese im nächsten Live-Stream.

Die angloamerikanische „Russland-Expertin“ Fiona Hill sprach am 6. Juni in einem Interview mit der britischen Zeitung The Guardian („Russland befindet sich im Krieg mit Großbritannien, und die USA sind kein verlässlicher Verbündeter mehr, sagt britische Beraterin“) eine verdrehte Halbwahrheit aus: Nicht nur Großbritannien befindet sich im Krieg mit Russland, sondern das Britische Empire befindet sich im Krieg mit jeder souveränen Nation auf diesem Planeten, genau wie der ehemalige US-Präsidentschaftskandidat und Ökonom Lyndon LaRouche bei zahlreichen Gelegenheiten gewarnt hat.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow sagte auf einer Konferenz des Tsargrad Institute in Moskau zu den jüngsten Terroranschlägen auf Russland: „Und es ist offensichtlich, dass alles von der ukrainischen Seite ausgeht. Aber ohne die Unterstützung wäre sie machtlos – ich wollte sagen, der Angelsachsen, aber jetzt wird es ohne die „Sachsen“ gehen müssen, einfach ,ohne die Unterstützung der Briten‘. Obwohl, wer weiß, vielleicht sind auch einige US-Geheimdienste aus Trägheit daran beteiligt. Aber die Briten sind zu 100 % dabei.“ Ja, der russische Außenminister sagt mit 100-prozentiger Sicherheit, dass die Briten direkt an den Angriffen auf Russland beteiligt sind.

Aber sind diese von den Briten orchestrierten Angriffe nur eine militärische Operation? Was ist ihr letztendliches Ziel? Der neu gewählte kanadische Premierminister Mark Carney sagte 2019 vor einer Gruppe von Zentralbankern, die sich in Jackson Hole, Wyoming, versammelt hatten, das Ziel sei ein „Regimewechsel“– also die Ersetzung demokratisch gewählter Regierungen durch Diktaturen der Zentralbanker, die die finanziellen Gewinne maximieren werden (bis das ganze System zusammenbricht).

Die amerikanische Revolution war der erste erfolgreiche Sieg über diese britische oligarchische Ideologie, und unsere Gründungsdokumente drücken sehr deutlich aus, dass der Zweck einer Republik darin besteht, die maximale Entfaltung des kreativen Potenzials ihrer Bürger zu ermöglichen. Das ist „Leben, Freiheit und das Streben nach Glückseligkeit“ – nicht „Vergnügen“ und nicht „Eigentum“, sondern das Glück, einen unsterblichen Beitrag zur zukünftigen Entwicklung der Menschheit im Universum zu leisten, „Freude“, wie es der deutsche Dichter Friedrich Schiller in seiner „Ode an die Freude“ ausdrückte und wie Beethoven es in seiner großartig-freudigen Neunten Symphonie weiterentwickelte, die beide mit großer Hoffnung auf die neue amerikanische Republik blickten.

Die Briten handelten schnell, um sicherzustellen, dass eine solche republikanische Revolution in Europa nicht stattfand, und machten sich daran, die Identität der Vereinigten Staaten von Amerika durch eine Reihe von Kriegen, Staatsstreichen, Attentaten und am wirksamsten durch einen Kulturkrieg zu zerstören, der vom Tavistock Institute und der CIA unter dem Namen „Congress for Cultural Freedom“ (Kongreß für kulturelle Freiheit) geführt wurde.

Lyndon LaRouche rekrutierte eine internationale Kaderorganisation, die sich der Bekämpfung dieses britischen imperialen Erbes verschrieben hatte, und seine Ideen trugen wesentlich zu dem neu entstehenden Paradigma bei, das durch die Belt and Road Initiative (BRI) und die BRICS-Plus-Dynamik zum Ausdruck kommt, die mittlerweile die Mehrheit der Weltbevölkerung umfasst.

Die Briten und ihre Handlanger sind in voller Mobilisierung, um die Entstehung einer solchen neuen Ordnung zu verhindern. Von Attentaten auf die Präsidenten Trump und Putin sowie auf den slowakischen Ministerpräsidenten Robert Fico und nun auch auf den kolumbianischen Präsidentschaftskandidaten Miguel Uribe Turbay, über die Verhaftung qualifizierter Kandidaten für Ämter, wie in Frankreich, Rumänien und Argentinien, bis hin zu regelrechten Terrorakten und Krieg – die Briten beabsichtigen, eine auf oligarchischen Prinzipien basierende Weltordnung durchzusetzen.

Die Herausforderung für diejenigen, die Krieg und Völkermord verhindern wollen, besteht darin, dass sie schnell verstehen müssen, was das Wesensmerkmal des Empires als Wirtschaftspolitik ist. LaRouche hat dies verstanden, und deshalb wurde er daran gehindert, Präsident der Vereinigten Staaten zu werden.

Lesen Sie nachfolgend einen Auszug aus LaRouches Internetforum vom 27. Juni 2009, „Britannia Delenda Est“:

„Wir müssen verstehen, dass Obama nicht das einzige Problem ist. Obama ist in erster Linie ein Symptom, ein Nebenprodukt des Problems. Das Problem ist, dass die Welt von einem Imperium regiert wird. Dieses Imperium ist nominell ein britisches Imperium. Es ist das internationale Währungssystem, das vom britischen Imperium kontrolliert wird. Das ist das Problem.

Wir müssen das Britische Empire zerstören, wie Roosevelt es als Präsident vorhatte. Er wollte das Britische Empire am Ende des Krieges zerstören. Seine Absicht war, wie er Winston Churchill sagte: ‚Winston! Wenn dieser Krieg vorbei ist, wird es kein Britisches Empire mehr auf diesem Planeten geben! Wir werden diese Menschen befreien, wir werden ihnen helfen, sich zu entwickeln, wir werden ihnen ihre eigenen Nationen geben.‘ Er nannte das die Vereinten Nationen, um den Imperialismus aus der Welt zu schaffen und stattdessen einen Planeten zu schaffen, der aus souveränen Nationalstaaten besteht. Um die enorme Produktionskraft zu nutzen, die wir bei der Vorbereitung und Durchführung des Krieges gegen Hitler geschaffen hatten, und diese Kraft zu nutzen, um einen Wachstumsprozess in Gang zu setzen.

Schließt nicht unsere Kriegsfabriken, wie Truman es auf Geheiß von Churchill und Co. getan hat. Wandelt diese Fabriken in Produktionsstätten um. Nehmt die Kapazitäten, die wir für den Krieg aufgebaut haben, und nutzt sie mit den Menschen, die da sind, um jetzt für die Welt zu produzieren! Um die kolonialen Teile der Welt zu befreien, um ein zerrüttetes Europa wieder aufzubauen, um die Welt als Ganzes zu entwickeln.“

Dies wird das Thema der bevorstehenden Konferenz des Schiller-Instituts in Europa am 12. und 13. Juli sein und der Punkt, an dem wir nächste Woche bei den Vereinten Nationen intervenieren werden. Britannia Delenda Est!

Dieser Beitrag wurde von Diane Sare, Präsidentin der LaRouche Organization (TLO) für Lyndon LaRouches Daily Alert geschrieben. Sie können den Daily Alert hier abonnieren.

In einer Zeit wachsender Spannungen und blank liegender Nerven, in der jede weitere Provokation einen zivilisationszerstörenden Weltkrieg auszulösen droht, ist es überlebenswichtig, den Kriegsfanatikern der Oligarchie einen Schritt voraus zu sein. 
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Internationale Friedenskoalition #105, 06.06.25, 17.00 Uhr (MEZ)

Notmobilisierung: Vom Abgrund des Dritten Weltkriegs zurücktreten!

105. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Notmobilisierung: Vom Abgrund des Dritten Weltkriegs zurücktreten!

06.06.25

17.00 Uhr

Schließen Sie sich diesen Freitag der Internationalen Friedenskoalition (6. Juni 2025, 17.00 Uhr) an und sprechen Sie mit Col. Richard Black, Ray McGovern, Scott Ritter und anderen über die Notmobilisierung, um einen Atomkrieg zu vermeiden. Schicken Sie so schnell wie möglich Berichte und Initiativen für die Tagesordnung.

Zur Anmeldung

Am 4. Juni haben die Präsidenten Donald Trump und Wladimir Putin ein Telefongespräch geführt – drei Tage, nachdem das Kiewer Regime fünf russische Luftwaffenstützpunkte, auf denen die strategische Bomberflotte des Landes stationiert ist, angegriffen hatte. Ob dabei 40 % oder nur 10 % der russischen Luftwaffe zerstört wurden, ist irrelevant. Tatsache ist, dass diejenigen, die den Drohnenangriff vorbereitet, trainiert und schließlich genehmigt haben, darauf aus waren, einen nuklearen Konflikt zwischen den beiden größten Atommächten der Welt zu entfachen.

Das ist fehlgeschlagen – bis jetzt.

Trump und Putin haben heute eine Stunde und 15 Minuten lang telefoniert. „Wir haben über den Angriff der Ukraine auf die in Russland stationierten Flugzeuge gesprochen“, schrieb Trump am Mittag des 4. Juni auf seinem Truth Social-Account und fügte hinzu: „Es war ein gutes Gespräch, aber kein Gespräch, das zu sofortigem Frieden führen wird. Präsident Putin hat sehr deutlich gesagt, dass er auf den jüngsten Angriff auf die Flugplätze reagieren muss.“ Trump sagte Putin, dass die Amerikaner vor dem Angriff aus Kiew nicht informiert worden seien, wie aus einer Zusammenfassung des Gesprächs durch den Kreml-Berater Juri Uschakow hervorgeht.

Aber wenn Trump den Befehl nicht gegeben hat – und es gibt viele Gründe zu glauben, dass er Putin diesbezüglich die Wahrheit gesagt hat –, wer war es dann? Wer hat die (sich angeeignete) Macht, einen Angriff auf die nuklearen Abschreckungskräfte der führenden Atommacht der Welt zu starten, ohne den Präsidenten der Vereinigten Staaten zu informieren?

Die Welt ist vielleicht der Gefahr eines Atomkrieges entgangen – vorerst. Aber die Gefahr ist nicht vorbei, denn die dahinter stehenden britischen und amerikanischen Geheimdienstkreise sind weiter entschlossen, einen Keil zwischen Trump und Putin zu treiben, einen Staatsstreich zu inszenieren und sogar beide Staatsoberhäupter zu ermorden – sowie eine weitere nukleare Provokation zu starten.

Die Parallelen zu den Terroranschlägen vom 11. September 2001 auf die USA sind aufmerksamen Analysten nicht entgangen. Während dieser Anschläge rief der russische Präsident Putin den damaligen US-Präsidenten George W. Bush an und versicherte ihm, dass Russland nichts damit zu tun habe und dass Russland die Bereitschaft seiner eigenen nuklearen Abschreckungskräfte herunterfahren werde, um jegliche Missverständnisse auszuschließen. Putin erklärte im nationalen Fernsehen: „Im Namen Russlands möchte ich dem amerikanischen Volk sagen: Wir stehen an Ihrer Seite.“

Die Gründerin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, forderte heute zum Handeln auf: „Wie viele Schritte in Richtung Atomkrieg braucht es noch, bevor Sie aufwachen? Noch ein weiterer solcher Schritt in diese Richtung und wir haben möglicherweise keine Optionen mehr“, so ihre Warnung.

Mit diesem Alarmruf und der gleichzeitig existierenden, hoffnungsvollen Alternative einer neuen internationalen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur werden das Schiller-Institut und die LaRouche-Bewegung in den kommenden Tagen weltweit mit Interviews und anderen Aktivitäten intervenieren. Dabei wird u.a die Erklärung „Tretet zurück vom Rand des Dritten Weltkriegs!!“ verbreitet werden.

Die Internationale Friedenskoalition (IPC) wird in ihrer wöchentlichen Sitzung am Freitag, 6. Juni (17.00 Uhr MESZ), alle verfügbaren Kräfte für Frieden und Entwicklung weltweit mobilisieren.

Schließen Sie sich diesen Freitag der Internationalen Friedenskoalition (6. Juni 2025, 17.00 Uhr) an und sprechen Sie mit Col. Richard Black, Ray McGovern, Scott Ritter und anderen über die Notmobilisierung, um einen Atomkrieg zu vermeiden. Schicken Sie so schnell wie möglich Berichte und Initiativen für die Tagesordnung.


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