Top Left Link Buttons

Allgemein

Category Archives

Internationale Jugendkonferenz des Schiller-Instituts, 14. Dezember 2025

Junge Menschen der Welt, vereinigt euch!


Internationale Online-Jugendkonferenz
Sonntag, 14. Dezember 2025
Auf Zoom
Panel 1 15:00 – 17:30 Uhr
Panel 2 18:30–21:00 Uhr


Anmeldung am Ende der Seite

Am 8. November 2025 versammelten sich engagierte Bürger und junge Menschen aus aller Welt zu einer Konferenz in Paris, um ihre Vision von der Zukunft der Welt und ihre Lösungen für den Frieden darzulegen und den Stimmen Afrikas, der Länder der Globalen Mehrheit und aller anderen Nationen Gehör zu verschaffen, die für die wahre Emanzipation der Völker, für Frieden, Solidarität und Fortschritt für alle kämpfen.

Junge Menschen aus Südafrika, der Elfenbeinküste, Niger, der Demokratischen Republik Kongo, Kenia, Uganda, Nigeria, Brasilien, Mexiko, den Vereinigten Staaten und ganz Europa haben somit ihre Stimmen vereint, um eine internationale Bewegung ins Leben zu rufen, die eine neue Entwicklungs- und Sicherheitsarchitektur etabliert. Hier können Sie sich die gesamte Konferenz ansehen.

Finanzspekulation muss durch eine produktive Wirtschaft, Krieg durch eine für alle Seiten vorteilhafte Entwicklung und der Kampf der Kulturen durch einen Dialog der Kulturen ersetzt werden, in dem jeder das Beste seiner Geschichte und Kultur mit anderen teilt.

Während die NATO und der militärisch-finanzielle Komplex die Welt mit einem dritten Weltkrieg bedroht, wird in der Demokratischen Republik Kongo, im Sudan, in Palästina und anderswo Blut vergossen. Mehr als eine Milliarde Menschen weltweit leben von weniger als 2 Dollar pro Tag, ohne Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung, Wasser oder Strom.

Es ist an der Zeit, Großprojekte zur Entwicklung der Welt zu starten, wie es das Schiller-Institut mit seinem Weltlandbrücken-Projekt vorschlägt, das alle Kontinente durch Entwicklungskorridore miteinander verbindet, die es jedem Land und jedem Menschen auf diesem Planeten ermöglichen, in Würde zu leben.

• Das Transaqua-Projekt zur Rettung des Tschadsees, indem ein großer Kanal aus dem Osten der Demokratischen Republik Kongo durch die gesamte zentralafrikanische Region gebaut wird und dadurch einen großen Entwicklungsschub bewirkt.
• Das Projekt „Agenda 2063” der Afrikanischen Union, das u.a. vorsieht, alle afrikanischen Hauptstädte mit Hochgeschwindigkeitszügen zu verbinden.
• Das Projekt „Bi-Ozeanischer Korridor” in Iberoamerika, von dem sieben der zwölf Länder Südamerikas profitieren werden.
• Der Beringstraßentunnel, der Russland mit den Vereinigten Staaten verbindet, wurde kürzlich diskutiert und könnte die Spannungen zwischen den beiden Ländern beenden.


Und viele andere Projekte.

Junge Menschen auf der ganzen Welt fordern eine solche Entwicklungspolitik, fordern ein Ende des Neokolonialismus und wollen eine bessere Welt. Wie der Dichter Shelley sagte: „In solchen Zeiten kommt es zu einer Häufung der Fähigkeit, leidenschaftliche Gedanken über Mensch und Natur aufzunehmen und mitzuteilen…”

Am 14. Dezember findet eine neue internationale Konferenz über Zoom statt. Noch mehr junge Menschen aus aller Welt werden daran teilnehmen und jeder kann dazu beitragen, die Voraussetzungen für dieses neue Paradigma zu schaffen. Melden Sie sich zur Teilnahme an!
Junge Menschen der Welt, vereinigt euch!


Ein neues System für die Menschheit kann alle Probleme lösen, Bericht vom 132. Treffen der Internationale Friedenskoalition

Die Internationale Friedenskoalition (IPC) traf sich am 12. Dezember zu ihrer 132. wöchentlichen Online-Sitzung. Sie entwickelte sich zu einer dramatischen Diskussion über den Wendepunkt in der Geschichte durch die Veröffentlichung der Nationalen Sicherheitsstrategie (NSS) der Trump-Regierung vom November, die, wie ein Teilnehmer sagte, „das ganze Schachbrett über den Haufen geworfen hat“. Die Eröffnungsreden hielten die Vorsitzende des Schiller-Instituts und IPC-Initiatorin Helga Zepp-LaRouche, der britische Diplomat Alastaire Crooke, der fast 30 Jahre lang beim MI6 war, Graham Fuller aus den USA, der 20 Jahre lang bei der CIA u.a. als Vizechef des National Intelligence Council war, der ehemalige Präsident von Guyana Donald Ramotar sowie der Iberoamerika-Redakteur von EIR, Dennis Small. Crooke und Fuller hatten früher im Rahmen ihrer Tätigkeiten in der arabischen Welt zusammengearbeitet.

Zepp-LaRouche sprach eingangs über die Hysterie, die die NSS besonders in Europa ausgelöst hat. Diese Strategie habe zwar problematische Punkte, breche aber mit den bisherigen Annahmen darüber, wie die USA Europa, die NATO und andere militärisch und außenpolitisch unterstützen werden. Sie legte nahe, dazu ihren Artikel „Austritt aus der NATO!“ vom 8. Dezember zu lesen und zu verbreiten.1

US-Zölle sind „Erpressung“

Alastair Crooke merkte an, die neue NSS markiere eine Abkehr der USA von der Fokussierung auf China sowie den Krieg in der Ukraine und greife die Politik der Europäer und der NATO offen an. Die USA müßten sich eingestehen, daß ihre Sanktionspolitik in Bezug auf das Ziel, China und Rußland aus ihrer Führungsrolle in der Weltpolitik zu verdrängen, völlig gescheitert ist.

Präsident Trump behaupte zwar, er nutze Zölle im Sinne der Politik des ersten US-Finanzministers Alexander Hamilton für die jungen Vereinigten Staaten, in Wirklichkeit benutze er sie jedoch als Mittel zur Erpressung, um Länder zu zwingen, in den USA zu investieren oder US-Schulden zu kaufen. Aber wegen des massiven Anwachsens der US-Schuldenblase werde das nicht funktionieren.

Hinsichtlich des Krieges in der Ukraine ist Crooke besorgt, daß Trumps Gesandte Steve Witkoff und Jared Kushner weder den US-Kongreß noch andere Institutionen vertreten, sondern der eine ein Freund aus der Immobilienbranche und der andere ein Familienmitglied Trumps ist. Das hänge damit zusammen, daß Trump die Beziehungen zu Rußland und der Ukraine unter dem Gesichtspunkt des Geldes betrachtet: „Wer das Geld bekommt, BlackRock oder die EU“, die russische Staatsgelder in Beschlag nimmt. Die Europäer seien mit ihrer völlig falschen Idee, sie könnten „Rußland besiegen“, psychotisch geworden.

In Bezug auf Venezuela merkte Crooke an, Präsident Nicolas Maduro habe praktisch angeboten, die natürlichen Reichtümer des Landes US-amerikanischen Öl- und Bergbaukonzernen zu überlassen, aber Trump habe abgelehnt. „Warum sollte er das ablehnen?“, fragte Crooke. Man müsse das im Zusammenhang mit dem Gegenangebot Chinas während der Expo in Shanghai im November sehen, Zollfreiheit einzuführen und direkt in Venezuelas Ölsektor und Bergbau zu investieren, ohne die Bedingungen der USA, „Verbündeter“ zu sein und die Hegemonie des Dollars aufrechtzuerhalten. Die USA wollten nun eine Art Blockade errichten, um China und andere fernzuhalten. Crooke bezweifelt jedoch, daß China dies einfach so akzeptieren wird.

Graham Fuller sagte, er sei schockiert über die NSS als größte Veränderung in der Weltpolitik seit dem Fall der Sowjetunion. Es habe nirgendwo eine Vorwarnung dazu gegeben, weder in der Presse noch von den Experten. Er war auch erstaunt darüber, daß Europa offenbar sein Geschichtsbewußtsein verloren habe und die dramatischen Veränderungen in Asien ignoriert. Er fragte Crooke nach seiner Meinung.

Die „Davos-Werte” haben die NATO übernommen

Crooke antwortete, all dies habe damit begonnen, daß die NATO 1999 ohne Billigung der Vereinten Nationen Belgrad bombardierte. Das habe dazu geführt, daß sich die NATO von einer militärischen Verteidigungsmacht in eine Offensivmacht auf der Grundlage politischer Kriterien verwandelte – „liberale Werte, die Davoser Werte”. Das sei dann zur ständigen Praxis geworden, weil alle Anführer der NATO und der westlichen Länder aus derselben Clique stammten. Verstärkt habe dies die „manichäische” Rede von US-Präsident Joe Biden, gefolgt von einer fast wortgleichen Rede der EU-Anführerin Ursula von der Leyen. Damit sei das Meme „Gut gegen Böse“, „Autokratie gegen Freiheit“ zum standardmäßigen Ersatz für ernsthafte Geheimdienstarbeit und Diplomatie geworden, zu einem Hebel für einen Konflikt mit Rußland. Das sei „irrational und gefährlich“. Die Ironie dabei sei, daß es in Europa mittlerweile überhaupt keine Demokratie mehr gibt, auch die Führung der EU-Kommission sei nicht gewählt.

Crooke berichtete, er sei in den letzten Wochen nach Rußland und nach China gereist, und dort wisse man über den Westen Bescheid. Die Russen wüßten, daß Europa weder das Geld noch die Waffen noch das Personal hat, um einen Krieg gegen Rußland zu führen, aber dennoch ständig dafür geworben wird. Die Europäer allein könnten keinen solchen Krieg führen, „aber sie können einen provozieren“, selbst durch so kleine Länder wie Estland. Die Absicht ähnele der von Winston Churchill, der den japanischen Angriff auf Pearl Harbor nutzte, um die USA in den Krieg gegen Deutschland hineinzuholen. Die Bevölkerung in Europa sei nicht bereit für einen Krieg, „die interessiert sich mehr für Urlaub und Designerschuhe“. Die Voraussetzungen für eine Lösung seien beseitigt worden, Europa sei jetzt selbst die Autokratie, über die es sich beschwert.

Zepp-LaRouche stimmte Crooke und Fuller zu. Europa leide unter dem neoliberalen System, das immer schlimmer werde. So gebe es Angriffe auf die Klassiker, gegen Wahrheit und Schönheit, stattdessen werde die Aufmerksamkeit auf Nebensächlichkeiten gelenkt, die irgendwie „interessant“ sind. Der Westen werde „immer verrückter und pornografischer“. Sie verwies auf eine Äußerung des russischen Außenministers Lawrow, der Westen habe sich gegen die Moral seiner eigenen Großeltern gewandt und eine „postchristliche Ideologie“ angenommen. Die großen Dichter und Wissenschaftler seien verschwunden. Unsere Freunde im Globalen Süden „können nicht verstehen, warum der Westen sich selbst zerstört“. Wir müßten uns mehr an Asien orientieren, das für eine neue kulturelle Ära auf seine besten (u.a. konfuzianischen) Traditionen zurückgreift. „Wir müssen auf die italienische Renaissance und die deutsche Hochkultur zurückblicken, um unsere früheren Beiträge zur Menschheit wiederzuentdecken.“

Gefahr durch die USA in der Karibik

Guyana ehemaliger Präsident Donald Ramotar sprach anschließend über die große Gefahr mit dem neuen NSS-Konzept, wonach die USA das Völkerrecht außer Kraft setzen und drohen, ganz Südamerika und die Karibik zu übernehmen. Die Regierungen dort hätten Angst und wagten aus Furcht vor wirtschaftlichen oder militärischen Angriffen der USA nicht, offen zu widersprechen. „Das Schweigen ist ohrenbetäubend.“ Das Ziel der USA sei es, China von dort zu verdrängen, obwohl gerade China „die Infrastruktur aufbaut, die uns so lange verwehrt geblieben ist“. Man habe den Eindruck, daß die Politik in Washington von den Öl- und Bergbaukonzernen diktiert wird. Trumps Haltung gegenüber Rußland sei zu bewundern, er bezweifle aber, daß ein zukünftiger US-Präsident sie beibehalten werde. Er habe auch Verständnis für die Sorgen wegen der Migration, „aber sie müssen verstehen, daß sie das selbst verursacht haben“.

Dennis Small von EIR sagte, der Vorteil der NSS sei, daß sie „das Schachbrett umwirft“ und den Marsch in einen Atomkrieg aufhält. Es fehle aber jede Idee, „wie man alles wieder zusammenbauen kann“. Er bezog sich auf Crookes Äußerung zur Schuldenkrise und gab einen Überblick über seine eigenen Studien zu den massiven Schulden der USA und weltweit – zusätzlich zu 2 Billiarden Dollar an Derivat-Schulden. Das westliche Finanzsystem sei bankrott, und entweder dies werde durch eine Insolvenzsanierung geordnet geregelt, oder es werde zum Zusammenbruch und Krieg führen. Das sei der Hintergrund des Angriffs auf Venezuela: Das eigentliche Ziel in Südamerika seien Brasilien und die BRICS.

Crooke merkte an, China und andere suchten nach Wegen, mit dem Westen bei der Bewältigung dieser Schuldenkrise zusammenzuarbeiten, fänden aber keine Öffnung für Gespräche. Wenn die US-Blase platze, werde dies weltweit zu einer politischen und wirtschaftlichen Krise führen. Bis dahin müßten Rußland und China überlegen, wie sie sich davor schützen können. „Ich habe in China gesehen, daß sie ihr erfolgreiches System der Entwicklung leicht zum Nutzen aller auf den Rest Eurasiens ausweiten könnten, aber der Westen antwortet bloß, damit würden sie den Dollar angreifen.“ Es sei schwierig, mit Trump zusammenzuarbeiten, weil der jeden Tag seine Meinung ändere.

In der Diskussion beantwortete Zepp-LaRouche Fragen zu Nikolaus von Kues und zu ihren Zehn Prinzipien.2 Abschließend betonte sie, auf 150 Jahre Krieg und allgemeines Chaos sei der Westfälische Frieden gefolgt, als alle erkannten, daß es aufhören mußte, weil sonst niemand mehr übrig bleibt. Diese Gefahr sei heute im Atomzeitalter umso realer. „Putins Geduld wird irgendwann zu Ende sein.“ Wenn der Westen sich mit Rußland und China zusammentun würde, könnten alle Probleme der Welt gelöst werden. Zur Lösung der Finanz- und Wirtschaftskrise forderte sie eine weltweite Politik der Bankentrennung wie mit dem früheren Glass-Steagall-Gesetz in den USA.

Anmerkungen:

1. https://schillerinstitute.com/de/blog/2025/12/08/austritt-aus-der-nato-neue-nationale-sicherheitsstrategie-der-usa-erfordert-neue-sicherheitsarchitektur/

2. https://schillerinstitute.com/de/blog/2022/11/30/zehn-prinzipien-fuer-eine-neue-internationale-sicherheits-und-entwicklungsarchitektur/


Internationale Friedenskoalition #132, 12.12.2025, 17.00 Uhr

Ein neues System für die gesamte Menschheit kann alle Probleme lösen

132. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Ein neues System für die gesamte Menschheit kann alle Probleme lösen

12. Dezember 2025
17.00 Uhr

Bitte mobilisieren Sie Ihre Organisationen.

Diese Woche begrüßen wir als besonderen Gast Alastair Crooke, ehemaliger britischer Diplomat, Gründer und Direktor des in Beirut ansäßigen Conflicts Forum und Graham Fuller, ehemaliger US-Diplomat, CIA-Beamter und Islamwissenschaftler, sowie weitere führende Persönlichkeiten aus aller Welt.

Bitte senden Sie uns so schnell wie möglich Berichte und Initiativen für die Tagesordnung zu.

Zur Anmeldung

Die NATO und westliche Kriegstreiber sind weiter erschüttert von der Veröffentlichung der Nationalen Sicherheitsstrategie (NSS) der USA, die trotz ihrer problematischen Elemente, wie die Gründerin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, sagte, „eine längst überfällige Krise sinnvoll provoziert hat“. In ihrer Erklärung „Raus aus der NATO! Neue nationale Sicherheitsstrategie erfordert neue Sicherheitsarchitektur“ schreibt Zepp-LaRouche: „Angesichts der heutigen Bedingungen einer finanziellen Kernschmelze des transatlantischen Systems hat das neue Dokument die Möglichkeit geschaffen, die eigenen Sicherheitsinteressen rational neu zu bewerten und die internationale Sicherheitsarchitektur neu zu gestalten.“

Nur eine solche Neugestaltung der gesamten globalen Sicherheitsarchitektur kann die verschiedenen Krisen bewältigen – vom Zusammenbruch des Finanzsystems über den Krieg in der Ukraine bis hin zu den Gräueltaten, die in Gaza begangen werden. In einer Diskussion mit Kollegen am 10. Dezember betonte Zepp-LaRouche, dass es keine Teillösungen für die einzelnen Krisen gebe, da sie alle durch den Zusammenbruch und die Verzweiflung derjenigen angetrieben werden, die sich der unipolaren Weltordnung verschrieben haben.

So beklagte der ehemalige EU-Kommissionspräsident Romano Prodi in einem Interview mit Rai 3 TV am Mittwoch, dass die NSS der USA „die NATO zu nichts reduziert“. Prodi und seine geopolitischen Mitstreiter könnten noch weiter aus der Fassung geraten, wenn sie erfahren, dass am 10. Dezember der Abgeordnete Thomas Massie im US-Kongress einen Gesetzentwurf zum Austritt der USA aus der NATO einbrachte, die er als „Relikt des Kalten Krieges“ bezeichnete. In einer Erklärung zu dem Gesetzentwurf erklärte er: „Die NATO wurde gegründet, um der Sowjetunion entgegenzuwirken, die vor über dreißig Jahren zusammengebrochen ist. Seitdem hat die Beteiligung der USA die Steuerzahler Billionen von Dollar gekostet und birgt weiterhin das Risiko, dass die USA in Kriege im Ausland verwickelt werden.“

Die NATO ist mehr als ein Relikt, wie Zepp-LaRouche treffend bemerkte: „Sie ist nicht mehr ein atlantisches Verteidigungsbündnis, sondern versteht sich als militärischer Arm zur Verteidigung der unipolaren Weltordnung.“

Als wolle er ihre These bestätigen, plapperte der Erste Seelord der britischen Royal Navy, General Sir Gwyn Jenkins, am 8. Dezember darüber, dass Großbritannien gegen die russische Bedrohung „vorgehen“ müsse, um nicht „den Vorteil zu verlieren, den wir seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs im Atlantik genießen.“

Die Panik der Kriegstreiber angesichts des Zusammenbruchs ihres Systems wurde vom russischen Außenminister Sergej Lawrow angesprochen. Er stellte in einer Rede vor dem Föderationsrat der Russischen Föderation am 10. Dezember fest, dass das von den westlichen Ländern geförderte System der Globalisierung „dahinschwinde“. Aufgrund des Zusammenbruchs der europäischen Volkswirtschaften hätten diese – „abgesehen davon, dass sie Russland ausrauben und unsere Gold- und Währungsreserven unter Verletzung aller denkbaren Normen des Völker- und Handelsrechts beschlagnahmen, keine anderen Quellen zur Finanzierung des Krieges [in der Ukraine]“.

Wo liegt die Lösung?

„Wir sind an einem Punkt in der Universalgeschichte der Menschheit angelangt“, heißt es in der Erklärung von Zepp-LaRouche, „an dem wir nicht nur ein halbes Jahrtausend Kolonialismus hinter uns lassen müssen, sondern auch die Geisteshaltung, der wir zwei Weltkriege im 20. Jahrhundert zu verdanken haben: die Geopolitik. Wir müssen die barbarische Vorstellung, wir bräuchten immer einen Feind und der Mensch sei des Menschen Wolf, wie Thomas Hobbes als Ideologe des Britischen Empire behauptete, ein für alle Mal hinter uns lassen. … Wir sind die einzige bekannte Gattung im Universum, die mit kreativer Vernunft ausgestattet ist, und die gilt es jetzt einzusetzen, indem wir die Idee der einen Menschheit voranstellen, wenn wir uns eine neue Ordnung geben.“


Internationale Friedenskoalition #131, 05.12.2025, 17.00 Uhr

Ein neues System im Einklang mit den Naturgesetzen

131. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Ein neues System im Einklang mit den Naturgesetzen

05. Dezember 2025
17.00 Uhr

Bitte mobilisieren Sie Ihre Organisationen.

Lassen Sie uns Krieg zu einem überholten Gedanken der Vergangenheit machen. Schliessen Sie sich diesen Freitag, 17.00 Uhr der Internationalen Friedenskoalition mit führenden Friedensaktivisten aus der ganzen Welt an.

Bitte senden Sie uns so schnell wie möglich Berichte und Initiativen für die Tagesordnung zu.

Zur Anmeldung

Der neunte Punkt von Helga Zepp-LaRouches Zehn Prinzipien lautet: „Um die Konflikte zu überwinden, die sich aus den Meinungsverschiedenheiten ergeben, mit denen die Imperien die Kontrolle über ihre Untergebenen aufrechterhalten haben, muss die wirtschaftliche, soziale und politische Ordnung mit der Gesetzmäßigkeit des physischen Universums in Einklang gebracht werden. In der europäischen Philosophie wurde dies als das Sein im Einklang mit dem Naturrecht diskutiert, in der indischen Philosophie als Kosmologie, und in anderen Kulturen lassen sich entsprechende Begriffe finden.“

Gerade weil es nicht im Einklang mit dem Naturgesetz steht, bricht das System der Geopolitik zusammen – einschließlich seines parasitären militärisch-industriellen Komplexes, seines zerfallenden Finanzsystems und seines menschenfeindlichen Bedürfnisses nach einem Feindbild. Dies zeigte sich am 3. Dezember beim Treffen der NATO-Außenminister in Brüssel. Dort überboten sich die Führer der europäischen „Koalition der Willigen“ darin, Wladimir Putin als Gegner des Friedens anzuprangern und zu beklagen, dass der durchgesickerte Friedensplan der Vereinigten Staaten „frustrierend“ sei (so der finnische Präsident Alexander Stubb). Gleichzeitig versprachen sie, die Ukraine auf dem Schlachtfeld bis zum letzten Ukrainer zu unterstützen.

„Sie sind immer noch besessen von der Idee, Russland eine strategische Niederlage zuzufügen“, bemerkte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow dazu. 15 der 19 EU-Mitgliedstaaten haben gerade noch mehr Geld für Waffen für die Ukraine zugesagt – finanziert durch Kredite – und einen selbstmörderischen Plan aufgestellt, um die russischen Gasimporte bis 2027 vollständig zu beenden. „Dies wird nur den Prozess der letzten Jahre beschleunigen, nämlich dass die europäische Wirtschaft ihr Führungspotenzial verliert“, so Peskow.

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat geradeveröffentlicht, der eine Wirtschaft im freien Fall beschreibt. „Der Wirtschaftsstandort befindet sich in seiner historisch tiefsten Krise seit Bestehen der Bundesrepublik, doch die Bundesregierung reagiert nicht entschlossen genug“, schrieb BDI-Präsidenet Peter Leibinger. „Die deutsche Industrie steht am Ende des Jahres 2025 vor einem dramatischen Tiefpunkt.“

Der stellvertretende Vorsitzende der russischen Staatsduma, Michail Scheremet, brachte es auf den Punkt: „Es ist höchste Zeit, dass die NATO ihre rücksichtslosen Drohgebärden einstellt und aufhört, den verarmenden europäischen Steuerzahlern Milliarden aus der Tasche zu ziehen.“

Unterdessen nehmen die Spannungen in Ostasien zu. Eine Karikatur in der Global Times zeigt die japanische Premierministerin Sanae Takaichi, wie sie ein Bündel Dynamit mit der Aufschrift „NATO-isierung des asiatisch-pazifischen Raums“ in Richtung Asien schiebt. In einer Erklärung des chinesischen Außenministeriums zur 20. Runde der strategischen Sicherheitskonsultationen zwischen China und Russland am Dienstag wird auf den „hohen Grad an Übereinstimmung“ zwischen den beiden Ländern „in Fragen, die Japan betreffen“ hingewiesen und erklärt, dass beide Seiten sich darin einig sind, „den Versuchen des Faschismus und des japanischen Militarismus, ein Comeback zu feiern, entschlossen entgegenzutreten“.

Die Lage in der Karibik ist nicht besser, obwohl der Druck auf US-Kriegsminister Pete Hegseth von allen Seiten wächst, was den möglicherweise als Kriegsverbrechen zu wertenden Doppelangriff betrifft, bei dem Überlebende eines Angriffs auf ein mutmaßliches Drogenboot am 2. September getötet wurden. Die Kriegsplanung geht weiter, nachdem US-Präsident Donald Trump in einer Kabinettssitzung am 2. Dezember verkündet hat, dass Landoperationen in Venezuela und möglicherweise Kolumbien „sehr bald“ beginnen würden.

Diese beiden schwelenden Konflikte, die jeden Moment ausbrechen könnten, offenbaren die Strategie des Imperiums: Wenn der eine Krieg zu Ende zu gehen droht, schürt man die Flammen der anderen. Keiner dieser Konflikte ist eine Sache für sich. „Man kann diese Krisen nicht einzeln betrachten“, sagte Zepp-LaRouche in ihrem internationalen Webcast vom 3. Dezember. „Man muss über die zugrunde liegenden Axiome nachdenken und diese Denkfehler korrigieren, wenn man eine Katastrophe vermeiden will.“

Es gibt also nur einen Ansatz, um nicht nur einen Konflikt, sondern alle Konflikte zu beenden: „Ich denke, wir brauchen ein anderes Konzept. Deshalb habe ich seit Beginn der sogenannten Sondermilitäroperation in der Ukraine die Idee vorangetrieben, dass wir eine neue Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur brauchen, die unbedingt die Interessen jedes einzelnen Landes auf dem Planeten berücksichtigen muss. Deshalb hat der Westfälische Frieden funktioniert; deshalb hat Versailles nicht funktioniert, weil in den Verhandlungen von Versailles und im Pariser Vertrag von 1919 die Sowjetunion, China und Deutschland ausgeschlossen wurden und es daher nur ein Sprungbrett zum Zweiten Weltkrieg war. Wenn wir etwas aus der Geschichte gelernt haben, dann sollten wir verstehen, dass es nur eine inklusive Sicherheit für alle geben kann, oder es wird für niemanden Sicherheit geben.“

Hier können Sie den aktuellen deutschsprachigen webcast mit Helga Zepp-LaRouche sehen: BDI warnt – deutsche Industrie im freien Fall

Lassen Sie uns Krieg zu einem überholten Gedanken der Vergangenheit machen. Schliessen Sie sich diesen Freitag, 17.00 Uhr der Internationalen Friedenskoalition mit führenden Friedensaktivisten aus der ganzen Welt an.


Internationale Friedenskoalition #130, 28.11.2025, 17.00 Uhr

Geschichte ist kein Zuschauersport

130. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Geschichte ist kein Zuschauersport

28. November 2025
17.00 Uhr

Bitte mobilisieren Sie Ihre Organisationen.

Schliessen Sie sich die Freitag der Internationalen Friedenskoalition mit Richard Falk, emeritierter Professor für internationales Recht an der Princeton University, Vorsitzender des Kuratoriums des Euro-Mediterranean Human Rights Monitor und ehemaliger UN-Sonderberichterstatter für die Menschenrechtslage in den palästinensischen Gebieten von 2008 bis 2014; Dr. Alexander Bobrov aus Russland (Doktor der Geschichte, Leiter der Abteilung für Diplomatische Studien am Institut für Strategische Studien und Prognosen der RUDN-Universität), der bei unserem Rundtischgespräch zur Beringstraße gesprochen hat; Alberto Vizcarra aus Mexiko (Berater der Nationalen Front zur Rettung der mexikanischen Landwirtschaft); Dennis Small (EIR-Redakteur für Iberoamerika) an.

Bitte senden Sie uns so schnell wie möglich Berichte und Initiativen für die Tagesordnung zu.

Zur Anmeldung

„Je näher wir dem Frieden kommen, desto verzweifelter werden die Kriegstreiber“, kommentierte der russische Sonderbeauftragte Kirill Dmitrijew die zunehmende Panik unter den von Großbritannien angeführten kriegswütigen Narren, die lieber die Welt in die Luft jagen würden, als ihren Krieg in der Ukraine zu verlieren.

„Der Grad der Panik in Europa ist ein guter Indikator dafür“, sagte Helga Zepp-LaRouche in ihrem wöchentlichen Webcast vom 26. November, „dass … die Realitäten auf dem Schlachtfeld die Notwendigkeit erzwingen, diesen Krieg zu beenden.“

Vertreter der europäischen „Koalition der Willigen“ hatten sich am 23. November in Genf mit dem neokonservativen US-Außenminister Marco Rubio und dem in Ungnade gefallenen ukrainischen Präsidentenberater Andrii Jermak getroffen, um den Eindruck zu erwecken, dass sie noch immer eine gewisse Kontrolle über den Ausgang des Krieges hätten.

Unmittelbar nach der Ankündigung von Präsident Trump, dass der nächste Schritt in seinen Friedensbemühungen die Entsendung des Sonderbeauftragten Steve Witkoff nach Moskau und von Armeeminister Dan Driscoll nach Kiew sein werde, anstatt sich mit Selenskij in Washington zu treffen, veröffentlichte Bloomberg einen Artikel, der angeblich die Abschrift eines durchgesickerten Telefongesprächs vom 14. Oktober zwischen dem Witkoff und dem Kreml-Berater Juri Uschakow war. Darin hätten, so Bloomberg, die beiden einen möglichen 20-Punkte-Friedensplan und die Frage diskutiert, wie man US-Präsident Donald Trump dafür gewinnen könnte. Die westlichen Medien schrien sofort unisono, dieses mitgehörte Gespräch beweise Russlands Kontrolle über die US-Verhandlungen und zeige, dass Witkoff ein russischer Handlanger sei.

Die russischen Reaktionen auf den Artikel spiegeln Außenminister Sergej Lawrows Kommentar vor einigen Tagen wider: „Diejenigen, die diese Aufregung inszenieren, machen keinen Hehl aus ihrem Wunsch, Trumps [Friedens-]Bemühungen zu untergraben und seinen Plan nach ihren Vorstellungen zu ändern.“ Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bemerkte zudem: „Wahrscheinlich zielen die Forderungen nach Witkoffs Entlassung in erster Linie darauf ab, die laufenden Bemühungen um eine Friedenslösung zu sabotieren. Natürlich werden viele Menschen vor nichts zurückschrecken, um diesen Prozess zu stören.“

In seinem Buch „War Is a Racket“ (Krieg ist ein Geschäft) von 1935 schrieb US-Generalmajor Smedley Butler: „Ich habe 33 Jahre und vier Monate im aktiven Militärdienst verbracht, und während dieser Zeit war ich die meiste Zeit als hochkarätiger Muskelprotz für Großunternehmen, für die Wall Street und die Banker tätig. Kurz gesagt, ich war ein Schacherer, ein Gangster für den Kapitalismus.“

Was Butler aus erster Hand erlebte, war die Usurpation des globalen Finanzsystems, gepaart mit nationaler Militärmacht, um das Kolonialsystem zu stützen. Helga Zepp-LaRouche wies darauf hin, wie dies heute funktioniert: „Die kontinuierliche Flut von immer neuen Waffensystemen, kombiniert mit der KI-, Bitcoin- und Stablecoin-Blase, ist derzeit der einzige Bereich im Westen, in dem noch echte Gewinne erzielt werden. Aber all das basiert auf der Zerstörung der Realwirtschaft … In der heutigen globalen Wirtschaft steigen die Aktienkurse, wenn ein Unternehmen 10.000 Leute entlässt. Warum? Weil dadurch die sogenannte Rentabilität des Unternehmens steigt. Aber die Realwirtschaft wird zerstört, Arbeitsplätze werden vernichtet. Mit den Rüstungsausgaben zerstört man ebenso tatsächliche physische Werte, die anderswo fehlen. Man muss sich nur in den Vereinigten Staaten oder in Europa umsehen, wie es um die zusammenbrechende Infrastruktur, die kaputten Schulen und die fehlende günstige Energie steht.“

Ein Bericht der US-Notenbank vom 5. November zeigt einen Teil dieses Bildes: Die Gesamtverschuldung der US-Haushalte stieg im dritten Quartal 2025 auf einen Rekordwert von 18,6 Billionen Dollar, während die Zahlungsrückstände bei Kreditkarten, Autokrediten, Studentenkrediten und Hypotheken in alarmierendem Tempo wachsen. Die Menschen werden von einem auf Krieg und Spekulation basierenden Finanzsystem aufgefressen, das kurz vor der Explosion steht.

Wo liegt der Ausweg? Es ist eine Tatsache, dass in Zeiten, die so intensiv sind wie die, die wir gerade durchleben – in denen die Gefahr eines Atomkrieges so groß ist wie der Sieg über den Krieg selbst –, grosse paradigmatische Veränderungen möglich sind. Die Mehrheit der Menschen auf der Welt ist nicht mehr bereit, sich mit einem bösartigen und zerfallenden imperialen System abzufinden. Deshalb können Lösungen wie die Umstrukturierung des gesamten Finanzsystems nach dem Glass-Steagall-Konkursrecht, wie es Lyndon LaRouche in seinem 2014 erschienenen Artikel „Vier neue Gesetze, um die USA zu retten” fordert, umgesetzt werden – ein entscheidender Schritt, um das Bankensystem wieder in den Dienst der legitimen Interessen der Menschheit zu stellen.

„Ich glaube, wir sind noch nicht über den Berg“, warnte Zepp-LaRouche, „und deshalb müssen wir meiner Meinung nach unsere Aktivitäten unbedingt verstärken. Ich appelliere an alle, die dies auch so sehen: Dies ist kein Moment in der Geschichte, in dem man sich einfach zurücklehnen und zuschauen kann. Wir müssen alle Möglichkeiten nutzen, um die Menschen davon zu überzeugen, dass wir die Geopolitik überwinden müssen. Wir sind an einem Punkt in der Geschichte angelangt, an dem die Vorstellung, dass man seinen Gegner ständig schwächen muss, weil man einen Feind haben muss … oder dass es zwangsläufig ein Nullsummenspiel gibt, bei dem einer gewinnt und der andere verliert, wirklich überholt und veraltet ist. Sie muss durch ein neues Denken ersetzt werden, bei dem die gemeinsamen Interessen der Menschheit an erster Stelle stehen. Wenn man sich darauf einigt, kann man sich daran machen, die verbleibenden Probleme zu lösen. Wir müssen zur Diplomatie als Mechanismus zur Konfliktlösung zurückkehren, denn in Zeiten von Atomwaffen sollte jedem klar sein, dass Krieg als Mittel zur Konfliktlösung für immer ad acta gelegt werden muss.“


Live-Dialog mit Helga Zepp-LaRoche: Die Roosevelt-LaRouche-Lösung, 26.11.2025, 18.30 Uhr

Schließen Sie sich Helga Zepp-LaRouche in ihrem Live-Dialog an und diskutieren Sie die Themen und Lösungen, die die Welt und die Menschen bewegen. Senden Sie Ihre Fragen, Kommentare und Berichte an fragen@bueso.de oder stellen Sie diese im nächsten Live-Stream.

Welche Art von Wahnsinn könnte Menschen dazu veranlassen, angesichts des Zusammenbruchs fast aller globalen Rüstungskontroll- und Verifizierungsverträge – heute bleibt nur noch New START, bis auch dieser im Februar 2026 ausläuft – ausdrücklich und öffentlich vorzuschlagen, die Atombewaffnung auch auf Deutschland, Japan und Kanada auszudehnen? Wie verrückt ist doch das Argument, dass dies „die globale Ordnung stärken“ und „zuverlässigen Schutz vor den Bedrohungen regionaler Feinde wie China und Russland“ bieten würde?

Der Wahnsinn derjenigen, die für das bankrotte Finanzestablishment von London und New York sprechen, ist offensichtlich, einschließlich ihrer politischen Sprachrohre wie das Magazin Foreign Affairs des New Yorker Council of Relations.

Welche Art von Wahnsinn veranlasst sie dazu, Deutschland, das sich unter Kanzler Friedrich Merz innerhalb weniger Jahre auf einen Krieg gegen Russland vorbereiten will, Atomwaffen zu geben? Und zu argumentieren, dass Atomwaffen unter der Kontrolle einer Takaichi-Regierung in Japan stehen sollten, die gerade angekündigt hat, militärische Maßnahmen gegen China zu ergreifen, um Taiwan zu verteidigen?

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat die Folgen eines solchen Wahnsinns offen ausgesprochen: „Wir wissen, wie der japanische Militarismus geendet ist. Es wäre gut, wenn die Politiker, die Japan regieren, sich daran erinnern, und verstehen, wohin unverantwortliche Äußerungen führen, und davon Abstand nehmen würden.“

Derselbe Wahnsinn versetzt London und seine europäischen Verbündeten in Rage angesichts der jüngsten Bemühungen von US-Präsident Donald Trump, die Verhandlungen zwischen den USA und Russland über die Ukraine wieder auf den Kurs zu bringen, auf den sich beide Seiten beim Gipfeltreffen zwischen Trump und Putin am 15. August in Anchorage, Alaska, geeinigt hatten. Die Kriegstreiber bezeichnen diese Bemühungen als „widerwärtig“, „schlimmer als wir dachten“ und als „Albtraum“ – und das alles, weil Trump und Putin sich darauf geeinigt haben, dass die Probleme, die den Krieg überhaupt erst verursacht haben, angegangen werden müssen.

Es ist auch der Wahnsinn, der hinter der Besessenheit von US-Außenminister Marco Rubio steckt, die Maduro-Regierung in Venezuela zu stürzen und Trump damit in einen weiteren blutigen und endlosen Krieg zu verwickeln, den dieser niemals führen wollte.

Dieser Wahnsinn kommt auch aus der Verzweiflung der Besitzer des bankrotten Finanzsystems zum Ausdruck, die versuchen, ihr System durch Kriege und wirtschaftliche Plünderungen am Leben zu erhalten – obwohl jeder weiß, dass dies völlig unmöglich ist.

Die Lösung für das Problem liegt auf der Hand. Lyndon LaRouches Schrift von 2014 Vier neue Gesetze, um die USA jetzt zu retten! Keine Option: Eine unmittelbare Notwendigkeit beginnt mit der deutlichen Feststellung:

„Die Wirtschaft der Vereinigten Staaten von Amerika und der gesamten transatlantischen Region befindet sich in der unmittelbaren, tödlichen Gefahr einer allgemeinen realwirtschaftlichen Zusammenbruchskrise.“

Der von LaRouche beschriebene Weg zur Neuordnung der globalen physischen Wirtschaft auf der Grundlage wissenschaftlicher Spitzenbereiche wie Fusionsenergie und Weltraumkolonisierung beginnt mit einer Rückkehr zum Glass-Steagall-Trennbankengesetz von FDR aus dem Jahr 1933. Dies würde die zwei Billionen Dollar an spekulativen Vermögenswerten, die das westliche Finanzsystem derzeit ersticken, durch eine Insolvenzsanierung beseitigen und den Weg für die Vergabe produktiver Kredite in erforderlicher Höhe ebnen. So könnten physische Wirtschaftsbedingungen geschaffen werden, die der Würde der über acht Milliarden Menschen angemessen sind.

Das ist Vernunft.


Internationale Friedenskoalition #129, 21.11.2025, 17.00 Uhr

Vernunft in Zeiten der Krise

129. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Vernunft in Zeiten der Krise

21. November 2025
17.00 Uhr

Bitte mobilisieren Sie Ihre Organisationen.

Nehmen Sie diesen Freitag an der Internationalen Friedenskoalition teil mit Richard Falk, emeritierter Professor für internationales Recht an der Princeton University, Vorsitzender des Kuratoriums des Euro-Mediterranean Human Rights Monitor und ehemaliger UN-Sonderberichterstatter für die Menschenrechtslage in den palästinensischen Gebieten von 2008 bis 2014; Graham Fuller, ehemaliger Planungsexperte der CIA und Wissenschaftler für Arabistik; Harley Schlanger, Präsident der LaRouche-Organisation; Dennis Small, Leiter des Ibero-Amerika-Referats der Executive Intelligence Review. Bitte senden Sie Berichte und Initiativen für die Tagesordnung so schnell wie möglich.

Bitte senden Sie uns so schnell wie möglich Berichte und Initiativen für die Tagesordnung zu.

Zur Anmeldung

„Wenn es zu irgendeiner Art von militärischer Operation kommen sollte, wären die Folgen unvorstellbar“, so Helga Zepp-LaRouche angesichts der Kriegsvorbereitungen in der Karibik. „Es gibt dort ein sehr großes Marinekontingent: die U.S.S. Gerald Ford, den größten Flugzeugträger der USA, und eine ganze Armada anderer Kriegsschiffe. 15.000 Soldaten sind im Einsatz … Das kann kein gutes Ende nehmen.“

Ein militärisches Vorgehen der USA gegen Venezuela und dann vielleicht auch gegen andere Nationen in der von Pete Hegseth rabiat als „Amerikas Umgebung“ bezeichneten westlichen Hemisphäre, wird dazu führen, dass Trump, der selbsternannte „Präsident des Friedens“, in einen weiteren endlosen Krieg hineingezogen wird, dann allerdings in viel größerem Umfang als jemals zuvor.

Am 20. November hat Executive Intelligence Review eine Diskussionsrunde zum Thema „Präsident Trump: Tun Sie das nicht! Eine alternative amerikanische Politik für die Karibik“ abgehalten. Die Experten haben nicht nur die Auswirkungen auf Venezuela und die Karibik diskutiert, sondern auch die weiterreichenden globalen Konsequenzen dieser Krise. „Angesichts der Tatsache, dass Rubio und andere bereits versuchen, eine rechte Allianz auf dem gesamten Kontinent zu schmieden, lässt dies furchtbare Entwicklungen befürchten,“ sagte Zepp-LaRouche.

Die Frage, die viele Menschen weltweit beschäftigt, lautet: Wird Trump weiter die Selbstzerstörung seiner Regierung und damit auch der USA vorantreiben? Wird er eine Politik verfolgen, die die Annäherung zwischen den USA und Russland gefährdet? Wird er eine fatale Entscheidung in Bezug auf Venezuela treffen?

Oder wird er, im Falle des Ukraine-Konflikts, zu den Prinzipien zurückkehren, auf die er und der russische Präsident Wladimir Putin sich bei ihrem Treffen im August in Alaska geeinigt haben?

Berichte über erneute Kontakte zwischen dem US-Sonderbeauftragten Steve Witkoff und dem russischen Kreml-Sonderbeauftragten Kirill Dmitrijew zur Ausarbeitung eines Entwurfs für einen Plan zur Beendigung des Ukraine-Konflikts machen derzeit die Runde. Die Russen, darunter Außenminister Sergej Lawrow, haben klargestellt, dass sie auf der Grundlage der Prinzipien handeln, auf die sich Trump und Putin bei ihrem Treffen in Alaska geeinigt haben. Dmitrijew sagte, dass er und Witkoff an einem Vorschlag arbeiten, „um den Ukraine-Konflikt anzugehen, aber auch um die Beziehungen zwischen den USA und Russland wiederherzustellen [und] die Sicherheitsbedenken Russlands anzusprechen.“ Er fügte hinzu: „Es handelt sich eigentlich um einen viel umfassenderen Rahmen, bei dem es im Grunde genommen um die Frage geht: ‚Wie können wir endlich dauerhafte Sicherheit in Europa schaffen, nicht nur in der Ukraine?‘“

Diese Rückkehr zum Rahmenwerk von Alaska und das Potenzial für eine Zusammenarbeit in der Entwicklung zeigen den Weg aus der Kriegsfalle. Die Kooperation zwischen Russland und den USA beim Bau des Beringstraßen-Tunnels, für die sich EIR und das Schiller-Institut seit Jahrzehnten einsetzen und die kürzlich von Dmitrijew wieder in die Diskussion gebracht wurde, wäre der effizienteste Weg, um die Konfrontationspolitik der Neokonservativen um Marco Rubio, die derzeit die Trump-Regierung beherrschen, zu überwinden.

Ähnliche Lösungen gibt es für alle Teile der Welt, würden die Vereinigten Staaten beschließen, mit China bei Infrastrukturprojekten zusammenzuarbeiten. Zepp-LaRouche nannte als Beispiele das Bi-Ozeanische Eisenbahnprojekt sowie den Tiefseehafen Chancay in Peru, der den gesamten Kontinent für weitere Infrastrukturentwicklungen öffnen könnte. „Dies ist etwas, das seit der Zeit von Alexander von Humboldt im 19. Jahrhundert gefordert wird und heute dringend realisiert werden muss,“ sagte sie.

Dazu muss jedoch der sich beschleunigende Zusammenbruch des Finanzsystems bewältigt werden. Die US-Notenbank bereitet sich auf Schocks vor und aktiviert verschiedene Mechanismen zur Geldschöpfung, um die Liquidität im System aufrechtzuerhalten, während der Zusammenbruch der KI-Blase droht. Dieses wahnwitzige Verhalten wird das System nicht retten; wie Lyndon LaRouche im Juli 2007 sagte: „Es gibt keine Möglichkeit, dass es nicht zusammenbricht. Keine!“ Die einzige Lösung ist das, was LaRouche in seinem Artikel „Die vier neuen Gesetze, um die USA jetzt zu retten!“ aus dem Jahr 2014 dargelegt hat. Die erste und dringendste Maßnahme ist die Wiedereinführung der Glass-Steagall-Bankentrennung und eine Insolvenzsanierung.

Machen Sie den ersten Schritt und schauen Sie sich die EIR-Diskussionsrunde und verbreiten Sie die Aufnahme. Helfen Sie mit, dass die Vernunft siegt.


EIR-Seminar, 20.11.2025: „Eine alternative amerikanische Politik für die Karibik“

Die von Lyndon LaRouche gegründete Nachrichtenagentur Executive Intellingece Review (EIR) veranstaltet aus aktuellem Anlass am Donnerstag, dem 20. November, von 17 bis 19 Uhr MEZ einen Runden Tisch zum Thema „Präsident Trump: Tun Sie das nicht! Eine alternative amerikanische Politik für die Karibik“.

Zu den Rednern gehören:

Helga Zepp-LaRouche (Deutschland), Chefredakteurin von EIR
Diego Sequera (Venezuela), Forscher und Kolumnist für misionverdad.com
Donald Ramotar (Guyana), ehemaliger Präsident von Guyana
Ray McGovern (USA), ehemaliger CIA-Analyst, Mitbegründer von Veteran Intelligence Professionals for Sanity (VIPS)
Beto Almeida (Brasilien), Direktor von Telesur; Beirat der brasilianischen Pressevereinigung
Dennis Small (USA), Iberoamerika-Redakteur von EIR
Kommentatoren: Morella Barreto López (Venezuela), Historikerin und venezolanische Diplomatin
Diane Sare (USA), ehemalige Kandidatin für den US-Senat aus New York


Offener Brief von Helga Zepp-LaRouche: „Cusas Denken aufgreifen und eine neue Renaissance für unsere heutige Welt einleiten“

Die Gründerin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, hat den folgenden offenen Brief veröffentlicht, in dem sie Vertreter aller Religionen und Kulturen weltweit dazu aufruft, einen Dialog zur Lösung der strategischen Krisen der Menschheit zu beginnen, inspiriert von Nikolaus von Kues’ Methode des „Zusammenfalls der Gegensätze“, wie sie kürzlich von Papst Leo XIV. in seiner Ansprache vor Pilgern auf dem Petersplatz am 25. Oktober betont wurde. Relevante Dokumentationsmaterialien finden Sie weiter unten.

Sehr geehrte Damen und Herren!

In der heutigen Welt, die von Kriegsgefahr, geopolitischen Spannungen, Hungersnöten, Armut und kulturellen Krisen geprägt ist, kam eine der wichtigsten und ermutigendsten Interventionen von Papst Leo XIV. in seiner Jubiläumsaudienz am 25. Oktober 2025 vor Zehntausenden von Pilgern. Der Heilige Vater stellte in seiner Predigt Nikolaus von Kues, den Kardinal und herausragenden Denker des 15. Jahrhunderts, als jemanden vor, dessen Denkweise es dem Menschen ermöglicht, die Hoffnung auf eine bessere Zukunft zu sehen und einen Weg zu finden, selbst die schwierigsten Probleme zu lösen.

Der ausführliche Verweis des Papstes auf Nikolaus von Kues und dessen Konzept der „coincidentia oppositorum“, des Zusammenfalls der Gegensätze, ist von höchster strategischer Bedeutung, da es den Schlüssel dazu liefert, für jedes Problem stets eine Lösung auf einer höheren Ebene zu finden als der, auf der das Problem entstanden ist. Cusa entwickelte in seiner „De Docta Ignorantia“ und anderen Schriften das Argument, dass der Mensch als „imago viva dei“, als lebendiges Abbild Gottes, immer seine schöpferischen Kräfte („vis creativa“) nutzen kann, um das höhere „Eine“ zu finden, das von größerer Kraft und Größe ist als das „Viele“. Diese Denkweise ermöglicht es dem menschlichen Verstand, zuerst an die Einheit der Menschheit zu denken und dann an deren Vielfalt, um auf diese Weise ansonsten scheinbar unlösbare Konflikte zu überwinden.

Der Papst erklärte, dass Nikolaus in den unruhigen Zeiten des 15. Jahrhunderts weder die Einheit der Kirche noch die Aussicht auf Frieden in einer Zeit sehen konnte, in der das Christentum von äußeren Kräften bedroht war. Aber Nikolaus verstand, dass „es Gegensätze gibt, die zusammengehalten werden müssen, und dass Gott ein Geheimnis ist, in dem alles, was in Spannung steht, seine Einheit findet… Welch großes Geschenk für die Kirche!“, sagte der Papst. „Welche Einladung zur Erneuerung des Herzens!“ Von Nikolaus, so fuhr er fort, könne die Kirche lernen, Raum zu schaffen, Gegensätze miteinander versöhnen und auf das zu hoffen, was noch nicht sichtbar ist.

Wir möchten Sie auf diese äußerst wichtige Intervention von Papst Leo XIV. aufmerksam machen, da sie einen neuen Ansatz für die oben genannten Herausforderungen bietet. Seit Jahrzehnten haben mein verstorbener Ehemann Lyndon LaRouche, das Schiller-Institut und ich diesen Ansatz von Cusa stets gefördert, ein Umstand, den der amerikanische Pater Harry Bury kürzlich in einer wichtigen Stellungnahme hervorgehoben hat.

Das Schiller-Institut möchte Sie einladen, einen Dialog zwischen Vertretern verschiedener Religionen, aber auch zwischen Wissenschaftlern, Denkfabriken und generell Menschen guten Willens zu beginnen, um Cusas Methode des Zusammenfalls der Gegensätze auf die dringenden Probleme der gegenwärtigen Situation anzuwenden. So wie Nikolaus von Kues der wichtigste intellektuelle Einfluss für die Goldene Renaissance des 15. Jahrhunderts war, können wir sein Denken aufgreifen und eine neue Renaissance für unsere heutige Welt einleiten.

Helga Zepp-LaRouche

Gründerin, Schiller-Institut

5. November 2025


Live-Dialog mit Helga Zepp-LaRoche: Keine weiteren Kriege und Regimewechsel, 19.11.2025

Schließen Sie sich Helga Zepp-LaRouche in ihrem Live-Dialog an und diskutieren Sie die Themen und Lösungen, die die Welt und die Menschen bewegen. Senden Sie Ihre Fragen, Kommentare und Berichte an fragen@bueso.de oder stellen Sie diese im nächsten Live-Stream.

Gestern, am 16. November, ist die USS Gerald R. Ford, Amerikas größter Flugzeugträger, in der Karibik eingetroffen. Am selben Tag gab US-Außenminister Marco Rubio eine Erklärung ab, in der er den Präsidenten Venezuelas, Nicolás Maduro, zum Anführer einer ausländischen Terroristengruppe, dem Cartel de los Soles, erklärte. Damit sind zwei Voraussetzungen für einen bevorstehenden Angriff gegeben. Die US-Streitkräfte sind nun mit voller Stärke in der Region präsent, darunter 15.000 Soldaten, 12 Zerstörer und mehrere Kampfjets. Die Voraussetzungen sind nun gegeben, dass Washington seine Maßnahmen für rechtmäßig erklären wird, wenn die USA Venezuela auf See oder an Land angreifen, um eine ausländische terroristische Person oder Gruppe zu bekämpfen. Dies basiert insbesondere auf den Gesetzen und Praktiken, die Washington seit dem 11. September 2001 einseitig durchgesetzt hat.

Zwar sagte Präsident Trump gestern gegenüber Reportern, die USA würden „möglicherweise Gespräche“ mit Maduro führen, und dass „Venezuela gerne reden möchte … Ich werde mit jedem reden. Wir werden sehen, was passiert.“ Was soll das bedeuten?

Die Gefahr einer Eskalation zu militärischen Maßnahmen gegen Venezuela ist von unmittelbarer Bedeutung, neben einer Reihe von Konfliktzonen und heißen Konflikten in der Welt, in denen die tiefste Bruchlinie die Kluft zwischen den Ländern der Globalen Mehrheit mit ihrem Streben nach Infrastruktur und wirtschaftlicher Entwicklung und den Bündnissen des „alten Imperiums“ des Globalen Nordens mit ihrem Anspruch auf Dominanz und Unterdrückung der Entwicklung ist.

EIR veranstaltet am Donnerstag, dem 20. November, eine Krisensitzung zur gefährlichen Lage in der Karibik mit Expertengesprächen über die strategische und regionale Lage, einschließlich Lösungsvorschlägen für die Region und die Hemisphäre. In der Einladung heißt es: „Die Vereinigten Staaten haben keinen Grund, die BRI [Belt and Road Initiative] und die BRICS zu fürchten, sondern sollten stattdessen mit ihnen bei der Umsetzung dieser großartigen Projekte zusammenarbeiten. Dieser Ansatz könnte zu einer raschen Entwicklung der gesamten Karibikregion führen und den Drogenhandel und die damit verbundenen Migrationsprobleme stoppen, die durch einen Angriff auf Venezuela nur noch verschlimmert würden.“

Die Vorsitzende des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, ermutigte heute in ihrer Betrachtung der Karibik und anderer Krisen alle, sich zu mobilisieren, um zu verstehen, was vor sich geht, und dass es Lösungen gibt. „Das Ergebnis all dessen hängt nicht zuletzt von unserem energischen Eingreifen ab, um ein Maß an Vernunft zu erreichen, das zumindest in Bezug auf die westliche Politik größtenteils zu fehlen scheint.“

Der Kontext, in dem die Konfrontation in der Karibik angeheizt wurde, ist, dass während der Amtszeiten von Trump und Biden und auch schon zuvor die USA mit militärischen und verdeckten Aktionen in den Ländern der westlichen Hemisphäre vorgegangen sind, um die wirtschaftliche Unabhängigkeit und Entwicklung zu blockieren, insbesondere wenn diese Länder mit China und auch Russland in Fragen der Wirtschaft und wissenschaftlicher Projekte zusammengearbeitet haben.

In Mexiko beispielsweise wurde am 15. November in Mexiko-Stadt eine Operation gegen die Regierung inszeniert, als internationale Medien gewalttätige Aktionen einer kleinen Gruppe maskierter Jugendlicher am Ende eines „Marsches“ nutzten, der als Anti-Regierungs-Protest der „Generation Z“ angekündigt war, um weltweit Videos und Medienberichte zu generieren, in denen behauptet wurde, Mexikos Jugend protestiere gegen das Versagen der Regierung im Kampf gegen Drogenhändler. Was tatsächlich geschah, entsprach nicht der Darstellung in der Presse, sondern war vielmehr ein klassischer Trick, der größtenteils von ausländischen Interessen organisiert wurde, um Mexiko zu destabilisieren.

Die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum stellte jedoch in ihrer morgendlichen Pressekonferenz zwei Tage vor dem Marsch einen Experten zur Verfügung, der der Presse Einzelheiten über die verantwortlichen Netzwerke mitteilte. Wochenlang wurden soziale Medien und andere Mittel eingesetzt, hauptsächlich aus dem Ausland, wobei sich alles um die Atlas Foundation und andere mit London verbundene radikale Netzwerke drehte, die nachweislich hinter anderen schmutzigen Operationen in Mittel- und Südamerika stehen. Sie standen beispielsweise hinter dem Sturz von Dilma Rousseff und der Einsetzung von Jair Bolsonaro als Präsident in Brasilien. In Venezuela fördern dieselben Netzwerke derzeit die Friedensnobelpreisträgerin Maria Corina Machado als künftige Chefin der erhofften, von den USA eingesetzten Militärregierung.

Ein Beispiel dafür, dass diese dunklen Operationen gestern einen Rückschlag erlitten haben, sind die Wahlen in Ecuador. Seit Monaten besuchen amerikanische Beamte das Land, darunter die Ministerin für Innere Sicherheit, Kristi Noem, und hochrangige US-Militärkommandanten, um die Idee durchzusetzen, dass die USA eine Militärbasis in Ecuador eröffnen dürfen – was derzeit durch die ecuadorianische Verfassung verboten ist – und ansonsten fortlaufende Handelsbedingungen durchzusetzen, die einer Plünderung der Nation gleichkommen. Präsident Daniel Noboa begrüßte die Einmischung der USA in die Souveränität Ecuadors, was seinem persönlichen oligarchischen Hintergrund entspricht. Aber die ecuadorianischen Wähler haben gestern mit über 60 % eine Maßnahme abgelehnt, die das geltende Recht geändert hätte, um eine ausländische Militärbasis zuzulassen, und sie haben auch andere Maßnahmen abgelehnt, die eine Bedrohung für die Nation darstellen.

Auf der weltpolitischen Agenda hat der Wiederaufbau in Gaza, hin zu einer vollständigen Entwicklung in der gesamten Region Südwestasien, Priorität. Heute Abend wurde im UN-Sicherheitsrat die von den USA eingebrachte Resolution zu Washingtons Plan für die weitere Verwaltung und den Wiederaufbau mit 13 zu 0 Stimmen bei Enthaltung Russlands und Chinas verabschiedet. In den Reden nach der Abstimmung äußerte der Vertreter Chinas seine tiefe Enttäuschung darüber, dass es bisher keine Zusammenarbeit zwischen den Nationen gegeben habe, insbesondere im UN-Sicherheitsrat, aber China enthielt sich der Stimme, in Anbetracht der instabilen Lage in Gaza und der Notwendigkeit, einen Waffenstillstand aufrechtzuerhalten.

Schließen Sie sich Helga Zepp-LaRouche in ihrem Live-Dialog an und diskutieren Sie die Themen und Lösungen, die die Welt und die Menschen bewegen. Senden Sie Ihre Fragen, Kommentare und Berichte an fragen@bueso.de oder stellen Sie diese im nächsten Live-Stream.


Page 2 of 107123...Last