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Zepp-LaRouche auf CGTN: Wiederbelebung der traditionellen chinesisch-deutschen Beziehungen

CGTN sendete einen Kommentar von Helga Zepp-LaRouche, der Gründerin des Schiller-Instituts, in der sie Chinas Entwicklungsansatz lobt. Sie forderte eine Wiederbelebung der traditionellen chinesisch-deutschen Beziehungen. Nachfolgend finden Sie die von CGTN bereitgestellte Abschrift.

Helga Zepp-LaRouche: „Wir leben in einer Zeit, in der die ganze Welt in Aufruhr ist. Es gibt eine Kluft zwischen Europa und den Vereinigten Staaten aufgrund der Zollpolitik von Präsident Trump. Man weiß weder, was am Morgen sein wird, noch was am Abend passieren wird. Es gibt viele andere Krisen: die Krise im Nahen Osten, die Ukraine wurde erwähnt, und ich denke, ich würde mir wünschen, dass die besonneneren Menschen, insbesondere auch in der deutschen Spitzenindustrie, erkennen, dass sie mit China einen Partner haben, der eine stabile Außenpolitik verfolgt und einen harmonischen Ansatz für die Entwicklung aller Nationen verfolgt. Außerdem gibt es eine historische Verbindung zwischen Deutschland und China, die bis zu Gottfried Wilhelm Leibniz zurückreicht. Ich denke, es ist wichtig, die besseren Traditionen unserer Beziehungen in Erinnerung zu rufen.

Zudem gibt es ein neues Modell, bei dem China nicht mehr nur ein Markt für deutsche Exporte oder eine Produktionsbasis für weniger hochwertige Industriegüter ist. Ich denke, China hat ein neues Modell der Zusammenarbeit entwickelt, bei dem Deutschland im Automobilsektor ins Hintertreffen geraten ist. China bietet nun Joint Ventures und gemeinsame Forschung und Entwicklung an. Ein Beispiel ist die Volkswagen Group China Technology Corporation in Hefei in der Provinz Anhui. Dort kann Deutschland die fortschrittlichsten Entwicklungen Chinas im Bereich der intelligenten Technologien, insbesondere bei allen neuen Technologien für Elektrofahrzeuge, neu erlernen, um auf diese Weise gemeinsame Märkte im globalen Süden und anderswo zu erschließen.“


Internationale Friedenskoalition #143, 27.02.2026, 17.00 Uhr

Kann Vernunft an die Stelle des Wahnsinns treten?

143. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Kann Vernunft an die Stelle des Wahnsinns treten?

27. Februar 2026
17.00 Uhr

Bitte mobilisieren Sie Ihre Organisationen.

Schließen Sie sich diese Woche der Internationalen Friedenskoalition mit Jonathan Kuttab, palästinensisch-amerikanischer Anwalt für internationale Menschenrechte, Experte für internationales Recht, Geschäftsführer von Friends of Sabeel North America und Mitbegründer von Nonviolence International; Elisabeth Martens, Organisatorin der Petition „Für eine sofortige Reaktivierung der UN-Charta zugunsten des Multilateralismus” und Diane Sare, unabhängige Präsidentschaftskandidatin der USA; und weiteren, die in Kürze bekannt gegeben werden, an.

Bitte senden Sie uns so schnell wie möglich Berichte und Initiativen für die Tagesordnung zu.

Zur Anmeldung

Das ohrenbetäubende Schweigen der westlichen Regierungen auf die Enthüllungen des russischen Auslandsgeheimdienstes (SWR) vom Dienstag, wonach Großbritannien und Frankreich der Ukraine Atomwaffen liefern wollen, sagt viel über den Wahnsinn der aktuellen strategischen Lage aus – die von Stunde zu Stunde gefährlicher und unberechenbarer zu werden scheint. Am selben Tag trafen sich Mitglieder der Koalition der Willigen in Kiew, um ihre unerschütterliche Unterstützung für die Fortsetzung des verlorenen Krieges in der Ukraine zu bekunden: „So lange wie nötig“, versprach der umkämpfte britische Premierminister Keir Starmer. Die Anschuldigungen des SWR wurden mit keinem Wort erwähnt, obwohl die Briten seit den Tagen von Churchill und Lord Bertrand Russell – dessen moderne Reinkarnation 2022 in Erscheinung trat, als Malcolm Chalmers vom Verteidigungsministerium öffentlich eine „Kubanische Raketenkrise auf Steroiden“ auf der Krim forderte – auf eine nukleare Konfrontation mit Russland drängen.

Und doch erfasst die Anziehungskraft der aufkeimenden neuen Wirtschaftsordnung, für die das chinesische Wirtschaftswunder der letzten vier Jahrzehnte beispielhaft ist, ganz rechtmäßig sogar Nationen wie Deutschland, dessen ansonsten fragwürdiger und zunehmend unpopulärer Kanzler Friedrich Merz gerade einen Staatsbesuch in Peking abgeschlossen hat, begleitet von führenden CEOs und anderen Wirtschaftsführern. „Ich habe die Situation seit langem sehr kritisch gesehen“, sagte die Gründerin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, am 25. Februar in der Sendung „World Insight“ des Fernsehsenders CGTN. „aber jetzt glaube ich zum ersten Mal, dass sich das Umfeld verändert hat und eine Chance genutzt werden kann, um ein Wunder zu vollbringen – Deutschland und China sind die beiden Länder, die Wirtschaftswunder erlebt haben, Deutschland in der Nachkriegszeit und China mit dem beispiellosesten Wunder in der Weltgeschichte. Wenn diese beiden Länder ihre Erfahrungen bündeln, sehe ich wirklich eine großartige Zukunft vor uns.“

Die Spannung zwischen diesen beiden Systemen – dem alten, sterbenden Kolonialsystem, das von „Little Marco“ Rubio in München verteidigt wurde, und dem neuen Paradigma der Win-Win-Kooperation, das durch Xi Jinpings Global Governance Initiative veranschaulicht wird – durchzieht das strategische Bild. Konkret zeigt sich dies beispielsweise in der Frage, ob US-Präsident Donald Trump bald einen Angriff auf den Iran anordnen wird – ein wahnsinniger Schritt, vor dem immer mehr US-Institutionen warnen – oder ob sich die Gemüter beruhigen werden. Die schamlosen Lügen über den Iran, die Trump in seiner Rede zur Lage der Nation am 24. Februar von sich gab, wecken kein Vertrauen in die Möglichkeit eines friedlichen Ansatzes und wurden vom Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Baghaei, direkt angesprochen, der am 25. Februar auf X schrieb: „‚Wiederhole eine Lüge oft genug, und sie wird zur Wahrheit‘, lautet ein Gesetz der Propaganda, das von Nazi Joseph Goebbels geprägt wurde. Dies wird nun systematisch von der US-Regierung und den sie umgebenden Kriegsgewinnlern angewendet… Was auch immer sie in Bezug auf das iranische Atomprogramm, die iranischen ballistischen Raketen und die Zahl der Opfer während der Unruhen im Januar behaupten, ist einfach die Wiederholung von ‚großen Lügen‘.“

In welche Richtung – die des Wahnsinns oder die der Vernunft – sich die Zivilisation letztendlich entwickeln wird, ist keine objektive Frage, sondern eine existenzielle kulturelle Frage. Viele Menschen im globalen Süden „betrachten den Westen insgesamt im Grunde genommen als eine sterbende Zivilisation“, sagte Zepp-LaRouche am 25. Februar in einem Interview mit dem ehemaligen CIA-Beamten und Geheimdienstanalysten Larry Johnson. „Ich denke, das ist sehr gut möglich… Wenn wir nicht zu unserer stolzen Tradition der Wissenschaft und Technologie und der wirtschaftlichen Exzellenz zurückkehren, könnten wir am Ende zu einer dieser Zivilisationen gehören, deren Relikte man in Museen einer Kultur sehen kann, die es nicht geschafft hat.“

Am Montag, dem 2. März, veranstaltet das Schiller-Institut eine Zoom-Sonderkonferenz mit dem Titel „Epstein und die grenzenlose Verderbtheit der ‚Eliten‘ – Dringende Notwendigkeit einer kulturellen Renaissance!“, die sich mit der Schaffung einer neuen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur, der Gründung einer internationalen Bewegung von Weltbürgern und der Schaffung einer neuen kulturellen Renaissance befassen wird. An der zweitägigen Veranstaltung nehmen namhafte Vertreter von Institutionen aus aller Welt sowie Experten, Wissenschaftler und Künstler teil. Zählen Sie sich zu denen, die sich für die Vernunft entscheiden, und organisieren Sie eine möglichst große Teilnahme an der Konferenz als entscheidende Intervention, um den Wahnsinn in den menschlichen Angelegenheiten zu ersetzen – bevor es zu spät ist, zu handeln.

Schließen Sie sich diese Woche der Internationalen Friedenskoalition mit Jonathan Kuttab, palästinensisch-amerikanischer Anwalt für internationale Menschenrechte, Experte für internationales Recht, Geschäftsführer von Friends of Sabeel North America und Mitbegründer von Nonviolence International; Elisabeth Martens, Organisatorin der Petition „Für eine sofortige Reaktivierung der UN-Charta zugunsten des Multilateralismus” und Diane Sare, unabhängige Präsidentschaftskandidatin der USA; und weiteren, die in Kürze bekannt gegeben werden, an.


Live mit Helga Zepp-LaRouche: Iran: Stößt Präsident Trump das Tor zur Hölle auf?, 25.02.2026, 18.30 Uhr

Schließen Sie sich Helga Zepp-LaRouche in ihrem Live-Dialog an und diskutieren Sie die Themen und Lösungen, die die Welt und die Menschen bewegen. Senden Sie Ihre Fragen, Kommentare und Berichte an fragen@bueso.de oder stellen Sie diese im nächsten Live-Stream.

Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten- und Kollegenkreis, um die Reichweite der von der LaRouche-Bewegung vorgestellten Lösungsansätze zu erhöhen.

Unsicherheit und extreme Gefahr hinsichtlich der politischen Entscheidungen Washingtons gegenüber dem Iran prägen die aktuelle Situation. Jeder Angriff der USA, ob allein oder in Zusammenarbeit mit Israel, kann eine Eskalation weit über die Region hinaus auslösen, bis hin zu einem umfassenden nuklearen Schlagabtausch. Die Gefährlichkeit ergibt sich aus der Kombination extremer geopolitischer Konfliktlinien, die durch Friedensdiplomatie zurückgedrängt werden könnten, und der „Persönlichkeit“ im Weißen Haus, die sich durch extreme Unberechenbarkeit und Unilateralismus hervortut.

Nach den letzten Informationen könnten diese Woche erneut Gespräche zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten stattfinden, möglicherweise am 26. und 27. Februar in Genf. In der Zwischenzeit nimmt die Militarisierung der Region weiter zu. Kampf- und Unterstützungsflugzeuge werden aus den USA nach Bulgarien gebracht. Südkorea hat heute seine Staatsangehörigen aufgefordert, den Iran unverzüglich zu verlassen, ebenso wie viele andere Nationen, darunter Indien, Australien, Polen und weitere. Unterdessen widersprach Präsident Trump heute in den sozialen Medien Berichten, wonach es innerhalb des US-Militärs Widerstand gegen seinen Befehl zum Angriff gebe. Am Nachmittag verteidigte er General Dan Caine, den Vorsitzenden der Vereinigten Stabschefs, gegen Gerüchte, dieser sei gegen einen US-Angriff auf den Iran.

Man wird sehen, was als nächstes geschieht. Helga Zepp-LaRouche, Gründerin des Schiller-Instituts, verwies darüber hinaus heute auf weitere Konfliktsituationen – in der Karibik, im westlichen Pazifik und insbesondere in der Ukraine –, die außer Kontrolle zu geraten drohen. So wurden in der Nacht vom 20. auf den 21. Februar Raketen aus der Ukraine 1.300 km tief in russisches Gebiet abgefeuert und trafen die dortige Waffenfabrik in Wotkinsk.

Wie sie beschrieb, zeigt die Chronik der jüngsten westlichen Aktionen in Bezug auf den Iran eine eklatante Bilanz absichtlicher Lügen und rechtswidriger Interventionen, die den Iran für einen Angriff vorbereiten sollen, ganz abgesehen von den direkten US-Luftangriffen im Juni 2025 und den israelischen Bombardierungen. Betrachten wir nur drei zusammenfassende Punkte aus dieser Chronologie:

Dezember 2025: Zu den wirtschaftlichen und finanziellen Turbulenzen im Iran gehörten der durch ausländische Aktionen der USA, Großbritanniens und anderer ausgelöste starke Wertverfall der Währung und die Inflation bei Grundgütern, zusätzlich zu jahrelangen Sanktionen und ausländischer Finanzkriegsführung. (Im Oktober beispielsweise war die Ayandeh Bank unter dem Druck zusammengebrochen.) Nach Demonstrationen in Teheran sprachen Händler und andere mit Präsident Peseschkian, der versprach, „keine Mühen zu scheuen, um die Probleme zu lösen“.

Januar 2026: Die Demonstrationen im Iran gingen weiter, wobei offensichtlich ausländische Kräfte koordiniert intervenierten, um maximales Chaos und Störungen zu verursachen. Der ehemalige US-Außenminister und CIA-Direktor Mike Pompeo erklärte öffentlich: „Ein frohes neues Jahr an alle Iraner auf den Straßen. Auch allen Mossad-Agenten, die neben ihnen herlaufen.“ US-Präsident Donald Trump drohte mit einem Angriff auf den Iran, sollte Teheran seinen demonstrierenden Bürgern Schaden zufügen. Eine internationale Medienkampagne mit Falschinformationen startete, in denen behauptet wurde, dass Tausende Menschen durch Morde der Regierung in Teheran ums Leben gekommen seien, wobei die Zahl der Todesopfer beispielsweise vom Time Magazine auf 30.000 geschätzt wurde. Eine der wichtigsten Propagandaagenturen gab jedoch schließlich zu, dass diese Zahlen falsch waren. Am 15. Februar veröffentlichte die in den USA ansässige Menschenrechtsaktivisten-Nachrichtenagentur (HRANA) Korrekturen und gab eine Zahl im Bereich von 6.500 an.

Februar 2026: Finanzminister Scott Bessent prahlte am 5. Februar vor dem Bankenausschuss des Senats mit dem Erfolg der Wirtschaftskriegsmaßnahmen gegen den Iran, die sich aus der Kombination jahrelanger Sanktionen der USA und anderer Länder gegen das Land sowie aus Sonderoperationen im vergangenen Jahr – zumindest seit April 2025 – ergaben. Er sagte: „Was wir getan haben, ist, eine Dollarknappheit im Land zu schaffen. Dies gipfelte im Dezember in einem schnellen und, wie ich sagen würde, grandiosen Höhepunkt, als eine der größten Banken im Iran [Ayandeh Bank] unterging. Es kam zu einem Ansturm auf die Bank. Die Zentralbank musste Geld drucken, die iranische Währung stürzte ab, die Inflation explodierte, und so sahen wir das iranische Volk auf die Straße gehen.“ Im Februar schürten das Weiße Haus und der Westen erneut die Angst vor dem Bau einer iranischen Atomwaffe, obwohl der Direktor der Internationalen Atomenergiebehörde der Vereinten Nationen, Raffael Grossi, am 18. Februar erklärte, dass es keine Anzeichen dafür gebe. Dennoch forderte Präsident Trump den Iran am 18. Februar auf, innerhalb von zehn Tagen den Bedingungen der USA zuzustimmen, sonst würden „schlimme Dinge passieren“.

Wohin führt eine solche Abfolge von Lügen, Propaganda und Interventionen? Die Antwort findet sich in dem, was die „Epstein-Akten“ über die niederträchtigen Eliten des kollektiven Westens offenbaren. Ihre Perversion zeigt sich nun im vollen Tageslicht: vom Schlafzimmer über den Sitzungssaal bis hin zur Kommandozentrale. Das jüngste dramatische Ereignis ist die Verhaftung von Peter Mandelson, dem ehemaligen britischen Botschafter in den Vereinigten Staaten (Januar bis September 2025) wegen Amtsmissbrauchs. Seine Ernennung zum Botschafter in den USA wurde von Premierminister Keir Starmer genehmigt, seine Beglaubigungsschreiben wurden von Außenminister Marco Rubio und von Präsident Donald Trump angenommen.

Als Gegenpol zu all dem raten wir Ihnen, sich unbedingt die Rede zur Lage der Nation von Diane Sare, unabhängige Kandidatin für das Amt des US-Präsidenten, vom 23.2. anzusehen. Ausserdem findet am 2. März eine ganztägige Online-Konferenz statt, die vom Schiller-Institut veranstaltet wird und auf der führende Staatsmänner und Institutionen über die Mobilisierung der notwendigen Notfallmaßnahmen zur Bewältigung der heutigen Krisen sprechen werden. Sie trägt den Titel „Epstein und die grenzenlose Verkommenheit der ‚Eliten‘ – Wir brauchen dringend eine kulturelle Renaissance!“


Internationale Friedenskoalition #142, 20.02.2026, 17.00 Uhr

Die moralischen Kräfte für eine bessere Ära mobilisieren

142. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Die moralischen Kräfte für eine bessere Ära mobilisieren

20. Februar 2026
17.00 Uhr

Bitte mobilisieren Sie Ihre Organisationen.

Nehmen Sie diese Woche an der Internationalen Friedenskoalition mit den Rednern Steve Starr, Experte für Atomwaffen und Eduardo Gabriel Fernandez, Absolvent des Fortgeschrittenenkurses für Nationale Verteidigung und Mitglied des argentinischen Zentrums zur Überwachung der Souveränität „Gen. Jorge Edgar Leal“ sowie weiteren Teilnehmern, teil.

Bitte senden Sie uns so schnell wie möglich Berichte und Initiativen für die Tagesordnung zu.

Zur Anmeldung

So alarmierend die Lage auch ist, sollte es doch keine Überraschung sein, dass das westliche Establishment der Epstein-Klasse – die mit all ihrer Perversion jetzt immer deutlicher vor der Weltöffentlichkeit entlarvt wird – darauf hinarbeitet, einen neuen Krieg mit dem Iran zu entfesseln.

Beispielhaft dafür ist die Rede von „Little Marco“ Rubio am 14. Februar bei der Münchner Sicherheitskonferenz, in der er dieselbe anti-humane Ideologie „Macht geht vor Recht“ vertrat, die auch der Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und der wirtschaftlichen Strangulierung Kubas zugrundeliegt.

„Im Wesentlichen denke ich, dass da eine sehr verhärtete Position der USA zum Ausdruck kam, die unipolare Dominanz in der Welt fortzuführen und das koloniale System intakt zu halten. …“, kommentierte Helga Zepp-LaRouche die Rede des US-Außenministers in ihrem internationalen Webcast vom 18. Februar. „Ich glaube nicht, dass die Situation weniger gefährlich geworden ist … Schaut man sich die Lage in Lateinamerika, im Pazifik und die Entschlossenheit an, Russland eine Niederlage zuzufügen – was sich zumindest auf Seiten einiger Europäer nicht geändert hat –, dann sind wir überhaupt nicht aus der Gefahrenzone heraus.“

Dies wird besonders in der sich zuspitzenden Lage in Südwestasien deutlich spürbar. Während amerikanische und iranische Delegierte in Genf zu diplomatischen Verhandlungen zusammentrafen, setzten die USA ihren massiven militärischen Aufbau in der Region fort. Einige Experten sagen, dass mit der derzeitigen US-Streitmacht zusammen mit dem israelischen Militär eine potenziell wochenlange Operation gegen den Iran möglich wäre, und es steht zu befürchten, dass Trump kurz davor steht, einen Angriff zu befehlen.

Die Äußerungen von US-Vizepräsident JD Vance nach seinem Treffen mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghchi in Genf tragen sicherlich nicht dazu bei, die Sorgen in dieser Hinsicht zu zerstreuen. Präsident Trump habe „einige rote Linien gezogen“, die die Iraner noch nicht bereit seien, tatsächlich anzuerkennen – nämlich dass der Iran sein Atomprogramm vollständig aufgibt, was iranische Beamte wiederholt abgelehnt haben. Vance: „… Wir werden weiter daran arbeiten, aber natürlich behält sich der Präsident das Recht vor, zu entscheiden, wann er der Meinung ist, dass die Diplomatie ihr natürliches Ende erreicht hat.“

Die strategische Gefahr reicht über Südwestasien hinaus. Der bekannte russische Geopolitiker Sergej Karaganow, Ehrenvorsitzender des Präsidiums des Rates für Außen- und Verteidigungspolitik, schrieb einen langen Artikel für Russia in Global Affairs, in dem er seine Forderung nach dem Einsatz von Atomwaffen als „Abschreckungsmittel“ wiederholt. Darin erklärt er: „Auf Expertenebene sollten wir die veraltete Vorstellung aufgeben, dass es in einem Atomkrieg keine Gewinner gibt“. Diese Sichtweise wird von vielen in Russland – darunter auch Präsident Putin selbst – vehement abgelehnt. Aber da diese zusammentrifft mit einer Haltung derjenigen in Washington, die nach dem Auslaufen des New-START-Vertrags am 5. Februar eine Verdopplung oder Verdreifachung einsetzbereiter Nuklearstreitkräfte fordern, muss man um die Existenz der Menschheit ernsthaft besorgt sein.

Es ist kein Zufall, dass in den Epstein-Akten immer mehr Namen von Personen auftauchen, die in Gaza Völkermord begehen, auf eine Konfrontation mit dem atomar bewaffneten Russland drängen, das Völkerrecht für irrelevant erklären und ganze Nationen wirtschaftlich ausbeuten. Das menschenverachtende Denken hinter den abscheulichen Sexverbrechen des Epstein-Systems, ebenso wie ihre Vertuschung, liegt auch der kriminellen Politik dieses geopolitischen Systems zugrunde.

Was ist zu tun?

„Wir brauchen eine echte kulturelle Renaissance“, sagte Zepp-LaRouche auf der Sitzung der Internationalen Friedenskoalition am 6. Februar. „Wir müssen zu den Werten zurückkehren, nach denen der Mensch nicht als Tier betrachtet wird, das von einem Leviathan, einer Diktatur, kontrolliert werden muss, weil der Mensch von Natur aus böse sei. Wir müssen eine Renaissance schaffen, in der wir die besten Traditionen jeder Kultur mit einer positiven Perspektive für die Zukunft verbinden. Das fehlt insbesondere im Westen; die asiatischen Länder sind sich dessen bewußt, weil sie auf mehr als 5.000 Jahre kultureller Kontinuität und eine optimistische Perspektive für die Zukunft blicken. Im Westen gab es nur Vertuschung und Pragmatismus; und deshalb befinden wir uns immer noch in der tiefen kulturellen Krise, mit der wir heute konfrontiert sind. Ich denke, wir sollten vielleicht die Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur um eine kulturelle Architektur ergänzen. Wir müssen zu den besten Traditionen der Amerikanischen Revolution zurückkehren, die nun ihr 250-jähriges Jubiläum feiert und die leider von den meisten heute lebenden Amerikanern vergessen wurde. Und in Europa müssen wir ebenfalls zur italienischen Renaissance, zur deutschen Klassik und zu anderen Kulturen in Afrika, Lateinamerika und Asien zurückkehren, um unsere besten Traditionen wiederzubeleben. Ohne eine solche kulturelle Erneuerung werden wir meiner Meinung nach nicht die moralischen Kräfte mobilisieren können, um die Menschheit in eine bessere Ära zu führen.“


EIR-Forum: Die Lage ist schlimmer, als Sie denken

Wir dokumentieren hier die Beiträge des EIR-Forums zur Weltlage vom 12. Januar 2026.

Video der Höhepunkte des EIR-Dringlichkeitsforums im Internet


Erklärung vom 12. Januar: Lasst uns eine Bewegung von Weltbürgern ins Leben rufen!

Am 25. Januar veröffentlichten die Teilnehmer des Dringlichkeitsforums die folgende gemeinsame „Erklärung vom 12. Januar“.


Die notwendigen Grundsätze zur Sicherung der Zukunft der Menschheit

Von Helga Zepp-LaRouche

Die Chefredakteurin des Executive Intelligence Review und Vorsitzende des Schiller-Instituts eröffnete das EIR-Dringlichkeitsforum am 12.1.2026 mit den folgenden Bemerkungen.

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Die Welt muß „Macht vor Recht“ zurückweisen

Von Naledi Pandor

I.E. Naledi Pandor war Außenministerin von Südafrika und ist Vorsitzende der Nelson-Mandela-Stiftung sowie Kanzlerin der Nelson-Mandela-Universität.

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Verteidigt die Prinzipien der Gerechtigkeit und Fairneß!

Von Prof. Zhang Weiwei

Zhang Weiwei ist Professor für Internationale Beziehungen an der Fudan Universität in Shanghai.

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Die strategischen Auswirkungen des Angriffs auf Venezuela

Von Botschafter a.D. Chas W. Freeman

Chas Freeman war Botschafter der Vereinigten Staaten u.a. in Saudi-Arabien.

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Die Herausforderungen und Gefahren, mit denen das sich ausbildende neue globale System konfrontiert ist

Von Dmitri Trenin

Dmitri Trenin ist Historiker und Direktor und wissen­schaft­licher Leiter des Instituts für Weltwirtschaft und Militär­strategie an der HSE-Universität (Moskau).

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Frieden, Abrüstung und Entwicklung: der einzige Weg voran

Von Donald Ramotar

Donald Ramotar war von 2011-2015 Staatspräsident von Guyana.

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Wir brauchen dringend eine globale Organisation der Zivilgesellschaft

Von Hans von Sponeck

Hans von Sponeck war stellvertretender Generalsekretär der Vereinten Nationen.

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Für ein neues Paradigm der Souveränität für alle

Von María de los Ángeles Huerta del Río

María de los Ángeles Huerta del Río war Abgeordnete der mexikanischen Abgeordnetenkammer.

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Kann das moralische Engagement der Amerikaner wiederbelebt werden?

Von Namit Verma

Namit Verma ist ein indischer Autor und Sicherheitsexperte.

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Wo liegt die Achillesferse des Systems?

Von Dennis Small

Dennis Small ist Iberoamerika-Redakteur des US-Magazins Executive Intelligence Review.

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Diplomatie in einer multipolaren Welt erfordert Ausgewogenheit, nicht Gewalt

Von Ralph Bosshard

Ralph Bosshard ist Oberstleutnant a.D. der Schwei­zerischen Armee.

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Erklärung vom 12. Januar: Lasst uns eine Bewegung von Weltbürgern ins Leben rufen!

Am 25. Januar veröffentlichten die Teilnehmer des Dringlichkeitsforums die folgende gemeinsame „Erklärung vom 12. Januar“.


Verkommenheit oder Weltbürgerschaft

Bericht vom 141. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

14. Februar 2026 (EIRNS) – Beim 141. wöchentlichen Treffen der Internationalen Friedenskoalition am Freitag, dem 13. Februar, kamen erneut Hunderte von Menschen aus Dutzenden von Ländern zusammen, um Strategien zu entwickeln, um den sich beschleunigenden strategischen und wirtschaftlichen Zusammenbruch zu beenden und eine Bewegung von Weltbürgern aufzubauen. Diese Bewegung soll dazu beitragen, eine neue Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur für alle Nationen zu schaffen. Helga Zepp-LaRouche eröffnete die Konferenz mit einem Überblick über die Krisenherde, die derzeit die Welt in den Krieg treiben. Sie wies darauf hin, dass die Perversität des Epstein-Skandals die „Denkweise” hinter dem Völkermord in Gaza, den zahlreichen Kriegen und der Finanzblase verdeutlicht.

Harley Schlanger präsentierte den dritten Teil seiner Artikelreihe über die Perversität der Epstein-Klasse. Diese droht nun, die britischen Institutionen, die das Britische Empire regieren, zu Fall zu bringen. Er betonte, dass dies als notwendiges Erwachen für die Weltbürger dienen müsse, um den Imperialismus und das dazugehörige Menschenbild, in dem der Mensch wie ein Tier behandelt werden könne, zu beenden.

Professor Cliff Kiracofe sprach über die Rolle des Britischen Empires, die von der LaRouche-Bewegung seit langem betont wird und die nun als zentrale Kraft der globalen Krise entlarvt wird.

Luiz Erthal, Chefredakteur der brasilianischen Zeitung Toda Palavra, diskutierte die Rolle Brasiliens und der BRICS-Staaten in der aktuellen Lage. Die Trump-Regierung bemüht sich, die Kontrolle über Iberoamerika zu übernehmen und russische sowie chinesische Entwicklungsprojekte in der Region zu stoppen.

In weiteren Beiträgen wurde über die extreme Gefahr debattiert, dass Kuba einer „Gaza-Behandlung“ unterzogen wird, sowie über die britische imperialistische Mentalität von Adam Smith, John Locke und David Hume, die die Menschheit entmenschlicht. Ebenfalls diskutiert wurde die Zusammenarbeit Franklin Roosevelts mit Brasilien und anderen Ländern Südamerikas bei großen Entwicklungsprojekten.

Fragen aus aller Welt brachten die Notwendigkeit zum Ausdruck, die imperialistische Politik zu beenden, die die US-Regierung unter Donald Trump und die europäischen Oligarchen zu neuen Kriegen in Amerika, im Nahen Osten und in Asien treibt. Alle wurden ermutigt, an dem bevorstehenden Online-Forum von EIR Nachrichten, einem Runden Tisch der Weltbürger, am 2. März teilzunehmen.

Mike Billington, EIR


Erklärung vom 12. Januar: Lasst uns eine Bewegung von Weltbürgern ins Leben rufen!


Nach einem internationalen Online-Dringlichkeitsforum am 12. Januar 2026 richten wir, die Unterzeichner, diesen Appell an die Weltgemeinschaft. Wir schließen uns zusammen, um Maßnahmen anzustoßen, die unserer Meinung nach ergriffen werden müssen, um den Absturz der menschlichen Zivilisation in eine potenziell tödliche Katastrophe abzuwenden.

Mit Beginn des Jahres 2026 ist die Welt in eine neue Phase eingetreten. Das Völkerrecht wird abgeschafft und durch das Gesetz des Dschungels, das sogenannte Prinzip „Macht geht vor Recht“, ersetzt. Durch diesen vollständigen Zusammenbruch auch nur des Anscheins einer Weltordnung auf der Grundlage wirklicher Rechtsprinzipien drohen verschiedene regionale Konflikte zu einem neuen dunklen Zeitalter oder sogar zu einem globalen Atomkrieg zu eskalieren.

Ein Beispiel: Nach wiederholten Akten der Piraterie gegen Venezuela und der Entführung des Staatsoberhauptes eines souveränen Landes verkündet man nun die geplante Invasion und Plünderung der natürlichen Ressourcen weiterer Länder, wie Kuba, Mexiko, Kolumbien, Iran und möglicherweise noch anderer, sowie von Gebieten wie Grönland. Eine Aufrüstung, wie es sie seit etwa 90 Jahren nicht mehr gegeben hat, beschwört die Aussicht auf einen kommenden neuen Weltkrieg herauf, und gleichzeitig droht dem vom Westen dominierten Finanzsystem, das mittlerweile fast vollständig von der Realwirtschaft abgekoppelt ist, ein systemischer Zusammenbruch, der schlimmer sein kann als die Krise 2008.

Feigenblätter wie „humanitäre Intervention“ und Verteidigung der „regelbasierten Ordnung“ wurden komplett fallen gelassen, stattdessen wird offen ein aggressiver Imperialismus und Neokolonialismus demonstriert. Die sogenannten „westlichen Werte“ werden verraten, es bleibt nur eine müde Illusion irgendwelcher Legitimität, nachdem diese Werte begraben wurden. Der Mangel an kompetenter Staatskunst und der Einsatz militärischer und wirtschaftlicher Gewalt anstelle von Diplomatie als Mittel zur Konfliktlösung haben zum Scheitern von Institutionen der Nachkriegszeit wie dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen und der UN-Generalversammlung geführt. Weil Entscheidungen der höchsten Gerichte wie des Internationalen Gerichtshofs (IGH) nicht durchgesetzt werden, bleiben Völkermord, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit ungestraft.

Dieser bedauerliche Zustand erfordert ein dringendes Eingreifen sowohl von Institutionen als auch von Menschen guten Willens weltweit. Wir schlagen daher die Gründung einer Weltbürger-Initiative vor, die mit religiösen Organisationen und anderen zivilgesellschaftlichen Gruppen sowie den Vereinten Nationen als zentralem Partner zusammenarbeitet, um die Charta der Vereinten Nationen und die Fünf Prinzipien der friedlichen Koexistenz von 1954 aufrechtzuerhalten. Zu ihren unmittelbaren Schwerpunkten müssen u.a. gehören:

• die dringende Einberufung einer internationalen Konferenz zur Erörterung der Prinzipien einer neuen internationalen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur und

• die Bildung von Teams, die sich mit Aspekten des Wiederaufbaus des Systems der Weltordnung befassen. Zum Beispiel:

a) die Ausarbeitung einer „Weltlandbrücke“ mit wirtschaftlichen Entwicklungskorridoren für jeden Kontinent;

b) die Bildung von Ad-hoc-Teams, die die dreiste Einmischung in die inneren Angelegenheiten Venezuelas und ähnliche Einmischungen in die inneren Angelegenheiten souveräner Staaten in allen Teilen der Welt sowie den anhaltenden Völkermord in Gaza und ähnliche Verletzungen der Menschenwürde anderswo verurteilen müssen;

c) die Neuordnung des Weltfinanzsystems, einschließlich der Gründung von Nationalbanken für jedes Land und eines neuen Zahlungssystems im Dienste der Realwirtschaft;

d) die Wiederbelebung der besten Traditionen jeder Kultur oder Zivilisation der Welt; sowie die Förderung des Dialogs zwischen ihnen für

e) die Erforschung neuer Denkmethoden, die ein neues Paradigma in der Menschheitsgeschichte etablieren, wie beispielsweise die Methode des Zusammenfalls der Gegensätze.

Hiermit wird eine „Gruppe für sofortiges Handeln“ zur Umsetzung dieser Perspektive gegründet. Sie steht Vertretern aller Organisationen/Institutionen sowie Einzelpersonen offen, die sich am Aufbau einer weltweiten zivilgesellschaftlichen Initiative beteiligen möchten, die sich für die Interessen der gesamten Menschheit einsetzt und die Einhaltung dieses Ideals durch eine reformierte UNO gewährleistet. Es sollte den jeweiligen Vertretern aller Nationen überlassen bleiben, zu entscheiden, welche gewaltfreien Aktionen in der Tradition von Mahatma Gandhi, Martin Luther King und Nelson Mandela in ihrem Land angemessen sind.

Lasst uns eine Bewegung von Weltbürgern ins Leben rufen!

Erstunterzeichner:

Helga Zepp-LaRouche (Deutschland), Gründerin des Schiller-Instituts, Chefredakteurin von EIR

Dr. Naledi Pandor (Südafrika), ehemalige südafrikanische Ministerin für internationale Beziehungen und Zusammenarbeit und derzeitige Vorsitzende des Kuratoriums der Nelson-Mandela-Stiftung

Zhang Weiwei (China), Professor für Internationale Beziehungen und Direktor des China-Instituts an der Fudan-Universität in Shanghai

Dmitri Trenin (Russland), Direktor und wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Weltmilitärwirtschaft und -strategie an der HSE-Universität in Moskau

Donald Ramotar (Guyana), ehemaliger Präsident von Guyana

María de los Ángeles Huerta del Río (Mexiko), ehemalige mexikanische Kongressabgeordnete

Namit Verma (Indien), indischer Autor und Sicherheitsanalyst

Dennis Small (Vereinigte Staaten), EIR-Redakteur für Iberoamerika

Oberstleutnant (a. D.) Ralph Bosshard (Schweiz), ehemaliger Militärberater des OSZE-Generalsekretärs

Mit meiner Unterschrift unterstütze ich die Initiative der Erstunterzeichner.


Internationale Friedenskoalition #141, 13.02.2026, 17.00 Uhr

Ein großes Übel erfordert ein größeres Gut.

141. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Ein großes Übel erfordert ein größeres Gut.

13. Februar 2026
17.00 Uhr

Bitte mobilisieren Sie Ihre Organisationen.

Nehmen Sie diese Woche an der Internationalen Friedenskoalition teil und diskutieren sie mit Prof. Cliff Kiracofe vom Washington Institute for Peace and Development, Luiz Erthal, Chefredakteur des Nachrichtenportals TodaPalavra in Brasilien, und anderen internationalen Friedensaktivisten.

Bitte senden Sie uns so schnell wie möglich Berichte und Initiativen für die Tagesordnung zu.

Zur Anmeldung

Am 12. Januar 2026 veranstaltete das Nachrichtenmagazin EIR ein internationales Dringlichkeitsforum, um Klarheit über die schwere strategische Krise zu schaffen, in der Präsident Donald Trump erklärt hatte, das Völkerrecht sei „unnötig“. Was in den wenigen Wochen seit diesem Treffen an die Oberfläche gekommen ist, hat einen noch tieferen Abgrund für die Menschheit aufgetan.

Selbst die vorläufigen Ergebnisse der Untersuchung des Epstein-Skandals offenbaren eine moralische Verkommenheit, die Sodom und Gomorra im Vergleich dazu verblassen lässt. Was an die Oberfläche kommt, ist das satanische Leitprinzip, auf dem ein großer Teil der heutigen Politik basiert – vom Völkermord in Gaza bis zur Verhängung einseitiger Sanktionen gegen viele Länder, die dort das Leben der Bevölkerung so unerträglich machen, dass sie gegen ihre Regierungen aufbegehrt. Seit Jahren weiß man von diesen moralischen Sündenpfuhlen, aber niemand in der sogenannten „regelbasierten Ordnung“ wollte von den Regeln wissen, die die Justizbehörden dazu verpflichtet hätten, die Verbrechen dieses mörderischen Selbstbedienungsladens zu untersuchen, in dem „die Skrupellosigsten sich nehmen, was sie wollen“, wie Bundespräsident Steinmeier es kürzlich treffend formulierte.

Mit dem Auslaufen des New-START-Vertrags am 5. Februar verschwand das letzte Rüstungskontrollabkommen, wodurch die weltweite militärische Lage in gefährlicher Undurchsichtigkeit versinkt und einer neuen Rüstungsspirale Platz macht, die die Verbreitung verschiedener alter und neuer Massenvernichtungswaffen und eine enorme Zerstörung der physischen Wirtschaftskapazitäten zugunsten einer gigantischen Aufrüstung zu verursachen droht. Während die derzeitigen Bestände an Atomwaffen bereits das Potential haben, alles menschliche Leben auf dem Planeten mehrfach zu vernichten, schaffen die neuen Dimensionen der Kriegsführung, wie Weltraumwaffen, Cyberkrieg, der Einsatz von KI in der Kriegsführung usw., eine erschreckende dystopische Perspektive für die Zukunft, in der das Endergebnis nur die Vernichtung der Menschheit zu sein scheint.

Und hier kommt die Bedeutung des Epstein-Skandals ins Spiel. Wie kann man von Institutionen, die entweder an diesen satanischen Perversionen beteiligt waren oder ihnen gegenüber schwiegen und untätig geblieben sind, erwarten, dass sie plötzlich der mörderischen Gier des militärisch-industriellen Komplexes und der skrupellosen Spekulanten Einhalt gebieten, die keine Hemmungen haben, mit der Kriegsmaschinerie Geld zu verdienen und unschuldige Menschen als sogenannte vernachlässigbare Kollateralschäden betrachten?

Verschiedene regionale Konflikte, wie der Krieg in der Ukraine, die drohende Gefahr eines neuen Krieges gegen den Iran, die Krise um Venezuela, Kuba, Mexiko und Kolumbien sowie die Spannungen im Indopazifik und in Teilen Asiens, haben alle das Potential, sich zu einem größeren Konflikt zwischen den Großmächten und sogar zu einem globalen Atomkrieg auszuweiten.

Aus der Dringlichkeitssitzung vom 12. Januar ging eine gemeinsame Erklärung und die Verpflichtung der Diskussionsteilnehmer hervor, sich an Institutionen und Einzelpersonen in möglichst vielen Ländern zu wenden, um das Völkerrecht durch die Schaffung einer neuen globalen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur zu bewahren, die die Interessen jeder einzelnen Nation auf der Erde berücksichtigen muss, aber auch eine internationale Bewegung von Weltbürgern zu initiieren, die sich dazu verpflichten, die Eine Menschheit an erste Stelle zu setzen.

Die unfassbare Abscheulichkeit der Epstein-Affäre ist ein Weckruf für die gesamte Menschheit. Wir müssen dringend einen Kurswechsel vornehmen und dieses bestialische Verhalten sowie alle satanischen kulturellen Einflüsse bekämpfen, die diese Auswüchse in den letzten Jahrzehnten ermöglicht haben. Wir müssen die besten kulturellen Traditionen aller Nationen und Zivilisationen – die höchsten Ausdrucksformen der gesamten Weltgeschichte – wiederbeleben und sie in einen aktiven Dialog der Kulturen einbringen, um eine Renaissance der klassischen Kultur einzuleiten. Nur so können wir ein edles Bild des Menschen als der einzigen Spezies bewahren, die mit kreativer Vernunft begabt ist.

Auf der internationalen Zoom-Konferenz am 2. März werden folgende Themen behandelt:

– Schaffung einer neuen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur

– Schaffung einer internationalen Bewegung von Weltbürgern und

– Schaffung einer neuen kulturellen Renaissance

An den zwei Diskussionsrunden der Konferenz nehmen namhafte Vertreter von Institutionen aus aller Welt sowie Experten, Wissenschaftler und Künstler teil.

Nehmen Sie diese Woche an der Internationalen Friedenskoalition teil und diskutieren sie mit Prof. Cliff Kiracofe vom Washington Institute for Peace and Development, Luiz Erthal, Chefredakteur des Nachrichtenportals TodaPalavra in Brasilien, und anderen internationalen Friedensaktivisten.


Live mit Helga Zepp-LaRouche: Epstein-Skandal: Das Ende der Oligarchie?, 11.02.2026, 18.30 Uhr

Schließen Sie sich Helga Zepp-LaRouche in ihrem Live-Dialog an und diskutieren Sie, ob der Epstein-Skandal bedeutet, dass die Menschheit schlecht ist. Senden Sie Ihre Fragen, Kommentare und Berichte an fragen@bueso.de oder stellen Sie diese im nächsten Live-Stream.

Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten- und Kollegenkreis, um die Reichweite der von der LaRouche-Bewegung vorgestellten Lösungsansätze zu erhöhen.  

Das Gespenst der Akten von Jeffrey Epstein verfolgt nun die höchsten Kreise des westlichen Establishments und lauert darauf, die imaginäre Ehre seines nächsten Opfers zu zerstören. Das britische Establishment liegt dabei gerade in Führung, nachdem innerhalb von nur 48 Stunden bereits das zweite Mitglied der Regierung von Premierminister Starmer zurückgetreten ist. Unterdessen werden im US-Kongress neue Anstrengungen unternommen, um die Namen in den bereits veröffentlichten mehr als 3 Millionen Akten zu entschlüsseln und die restlichen Millionen von Dokumenten freizugeben.

In einer Diskussion mit Mitarbeitern beschrieb Helga Zepp-LaRouche die Situation als „vorrevolutionär“ – nicht nur in den USA und Europa, sondern auf der ganzen Welt. Die Enthüllungen über Epstein seien nur „die Spitze des Eisbergs“, sagte sie. Sie enthüllten den „unglaublichen moralischen Verfall und die Korruption des westlichen Systems, insbesondere der westlichen Eliten“. Dies könne dazu führen, dass sich die Menschen aus ihrer Paralyse befreien und sich mit den hässlichen Realitäten konfrontieren.

Zepp-LaRouche bezeichnete dies als „Lawine, die nicht mehr aufzuhalten ist, weil sie nun ihre eigene Dynamik erreicht hat, die das ganze System mit sich reisst“– Die Frage ist, wie die übrigen, hoffentlich nachdenklichen Mitglieder der Gesellschaft auf diese vorrevolutionäre Situation reagieren werden. Bringen wir den Mut auf, nicht nur die in Schande gefallenen Führer zu ersetzen, sondern auch ihre satanische Weltanschauung und den dazugehörigen politischen Rahmen?

In dieser Hinsicht gibt es zunehmend Anzeichen für eine Rückkehr zur Vernunft in Europa. Der derzeitige Vorsitzende der OSZE und Außenminister der Schweiz, Ignazio Cassis, besuchte am 5. und 6. Februar Moskau, um sich mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow zu treffen. Neben einem symbolträchtigen Austausch von Geschenken, die an die Bedeutung Russlands in Europa erinnerten, legten beide gemeinsam Blumen am Grabmal des Unbekannten Soldaten in Moskau nieder.

Unterdessen bleibt die Lage mit dem Iran angespannt. Nach den Verhandlungen in Oman gibt es weitere Beratungen. Das iranische Parlament hielt am 9. Februar eine geschlossene Sitzung ab, um die Ergebnisse zu diskutieren, an der auch Außenminister Abbas Araghchi teilnahm. Im Laufe der Woche wird eine hochrangige iranische Delegation nach Oman zurückkehren, um die Verhandlungen fortzusetzen. Währenddessen wurde die hässliche Rolle, die von den Regierungen der USA und Westeuropas verfolgt wird, von US-Finanzminister Scott Bessent in einer Anhörung vor dem Senat am 5. Februar offenbart. Bessent gab dabei zu, dass die USA im vergangenen Dezember eine Dollarknappheit im Iran erzwungen haben, was zum Zusammenbruch einer der größten Banken des Landes führte. „Es kam zu einem Ansturm auf die Bank; die Zentralbank musste Geld drucken; die iranische Währung stürzte ab; die Inflation explodierte; und so sahen wir das iranische Volk auf die Straße gehen“, prahlte Bessent, sichtlich stolz auf das Vorgehen der USA.

In die völlig falsche Richtung geht die von der Trump-Regierung angekündigte Änderung ihrer Politik in Bezug auf die Kontrolle von Atomwaffen. Nachdem der New-START-Vertrag, das einzige verbleibende Atomwaffenabkommen zwischen den USA und Russland, am 5. Februar ausgelaufen war, erläuterte der US-Staatssekretär für Rüstungskontrolle und internationale Sicherheit, Thomas DiNanno, die Gründe der Regierung während einer Konferenz über Abrüstung am 6. Februar in Genf. Er machte Russland und China für das Auslaufen des Vertrags verantwortlich und sagte dann: „Die Vereinigten Staaten können nun endlich Maßnahmen ergreifen, die im Einklang mit unserer nationalen Sicherheitsstrategie und unserer nationalen Verteidigungsstrategie stehen, um die Abschreckung im Namen des amerikanischen Volkes und unserer Verbündeten zu stärken.“ Dazu gehöre auch der Einsatz „nicht stationierter Nuklearkapazitäten“, um „auf das sich abzeichnende Sicherheitsumfeld zu reagieren“, falls Trump sich dafür entscheidet.

Es ist klar, dass ein solcher Ansatz nicht funktionieren wird und unsere Menschheit neue Prinzipien braucht. Für eine schöne und lebenswerte Zukunft müssen wir die perversen und bösartigen Ansichten heutiger selbsternannter und nun diskreditierter „Eliten„durch ein Verständnis der kreativen Fähigkeiten des Menschen und der Liebe zur Menschheit ersetzen.

Der amerikanische Staatsmann und Ökonom Lyndon LaRouche, der auf der politischen Abschussliste von Kreaturen wie denen der Kreise von Epsteins Freunden stand, lieferte dazu 2004 eine nützliche Perspektive in einer Rede bei einem Treffen mit Jugendlichen:

„Nun zu der Frage, wie Sie Ihr Leben betrachten. Sehen Sie Ihr Leben als eingeklemmt zwischen zwei Buchstützen? Spielt sich Ihr Leben nur zwischen diesen Buchstützen ab und müssen Sie sich deshalb eine angenehme Lektüre schaffen? Muss jede Seite Freude, Trost und Befriedigung bringen? …

Oder ist es – in dem Wissen, dass es die Natur des Menschen ist, geboren zu werden und früher oder später zu sterben-, nicht entscheidend, wie man sein Leben verbringt und was man für die Menschheit bewirkt? Alle wirkungsvollen Menschen in der Geschichte haben diese Entscheidung getroffen. Sie hatten eine Vorstellung von Geburt und Tod als eine Art Buchstützen der Sterblichkeit. Aber sie sahen in sich auch etwas, das über die Sterblichkeit hinausgeht: die Fähigkeit, die Wahrheit zu entdecken, die Prinzipien des Universums zu entdecken und diese der Menschheit zu vermitteln. Sie an die Menschheit weiterzugeben, damit sie von heutigen oder zukünftigen Generationen zum Wohle der Menschheit genutzt werden können, in dem Sinne, dass man lebt, um die Zukunft der Menschheit zu gestalten. Man lebt, indem man aus der Vergangenheit schöpft. Man korrigiert die Ungerechtigkeiten der Vergangenheit. In der Vergangenheit wurde für die Wahrheit gekämpft, von Zivilisationen, die vernichtet wurden, von Menschen, die vernichtet wurden. Wenn man etwas tut, um den Toten Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, selbst wenn dies Tausende von Jahren später geschieht, wird das eigene Leben wichtig. Denn man verschafft nicht nur ihnen Gerechtigkeit, sondern gibt dem, was sie für die Zukunft getan haben, seine wahre Bedeutung.“


Internationale Friedenskoalition #140, 06.02.2026, 17.00 Uhr

NEW START – Atomwaffenabkommen endet
Nukleare Auslöschung oder eine neue Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur?

140. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

NEW START – Atomwaffenabkommen endet
Nukleare Auslöschung oder eine neue Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur?

6. Februar 2026
17.00 Uhr

Bitte mobilisieren Sie Ihre Organisationen.

Nehmen Sie diese Woche gemeinsam mit führenden Friedensaktivisten aus aller Welt an der Internationalen Friedenskoalition teil. Die Redner werden noch bekannt gegeben.

Bitte senden Sie uns so schnell wie möglich Berichte und Initiativen für die Tagesordnung zu.

Zur Anmeldung

Der New-START-Vertrag – das letzte noch bestehende Atomwaffenabkommen zwischen den beiden größten Atommächten der Welt – ist heute ausgelaufen. Das Angebot des russischen Präsidenten Putin an die Vereinigten Staaten, die Beschränkungen des Vertrags für ein weiteres Jahr einzuhalten, stieß auf keine offizielle Reaktion seitens der USA – eine Nicht-Antwort. „Angesichts der Tatsache, dass sich die Welt bereits in einem unglaublichen Umbruch befindet“, sagte die Gründerin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, in ihrem internationalen Webcast vom 4. Februar, „und alte Annahmen wie die regelbasierte Ordnung vollständig zusammenbrechen, ist dies nur ein weiteres Element, das die gesamte Situation noch unsicherer macht.“

In seiner Generalaudienz am 4. Februar wies auch Papst Leo XIV. auf die Gefahr der Situation hin. „Ich appelliere dringend, dieses Instrument [New START] nicht auslaufen zu lassen, ohne konkrete und wirksame Folgemaßnahmen zu ergreifen“, sagte er und forderte, „alles zu tun, um ein neues Wettrüsten zu verhindern, das den Frieden zwischen den Nationen weiter gefährden würde“.

In diesem zunehmend volatilen Umfeld trafen sich am Mittwoch der russische Präsident Putin und der chinesische Präsident Xi Jinping zu einer 90-minütigen Telefonkonferenz, bei der die Bedeutung der russisch-chinesischen Beziehungen für die globale Stabilität und den Wohlstand ganz oben auf der Tagesordnung stand. Die Staatschefs diskutierten nicht nur die Erfolge der laufenden Partnerschaft ihrer Länder im Bereich des kulturellen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Fortschritts, sondern auch deren Bedeutung für die Wahrung des Friedens. „Was internationale Angelegenheiten angeht, so bleiben die außenpolitischen Beziehungen zwischen Moskau und Peking ein wichtiger stabilisierender Faktor inmitten der zunehmenden Turbulenzen in der Welt“, sagte Putin zu seinem Amtskollegen. „Wir sind bereit, die engste Zusammenarbeit bei globalen und regionalen Themen fortzusetzen, sowohl bilateral als auch innerhalb aller multilateralen Rahmenwerke: der UNO, der BRICS, der Shanghai Cooperation Organization und anderen, in denen das russisch-chinesische Tandem eine wesentliche Rolle spielt.“

Später am Tag telefonierte Präsident Xi mit Präsident Trump, was Trump als „ein ausgezeichnetes Telefongespräch, … ein langes und ausführliches Gespräch, in dem viele wichtige Themen besprochen wurden“ beschrieb, darunter den Krieg in der Ukraine und die Situation mit dem Iran. „Ich glaube, dass in den nächsten drei Jahren meiner Präsidentschaft viele positive Ergebnisse in Bezug auf Präsident Xi und die Volksrepublik China erzielt werden!“, schrieb Trump. Er bestätigte auch, dass er China im April besuchen werde. Welche Auswirkungen dieses Telefonat auf die unmittelbare Situation haben wird, ist ungewiss, aber wie Helga Zepp-LaRouche betonte, liegt es sowohl in Trumps eigenem Interesse als auch im Interesse der Menschheit, sich in diese Richtung zu orientieren. Sie sagte dazu: „Wenn Trump die Zwischenwahlen gewinnen will, sollte er von den Chinesen lernen und zum echten amerikanischen Wirtschaftssystem zurückkehren, in die amerikanische Wirtschaft investieren und sie wieder aufbauen und nicht all das Geld für den militärisch-industriellen Komplex verschwenden, der sich auf Kosten der Realwirtschaft die Taschen füllt.“

Während diese Gespräche zwischen den Präsidenten stattfanden, liefen in Abu Dhabi die ersten trilateralen Gespräche zwischen Russland, der Ukraine und den USA, und die zähen Verhandlungen über die Bedingungen und den Ort eines Treffens zwischen den USA und dem Iran am Freitag wurden fortgesetzt. Diese Verhandlungen sind fragil und ihr Ausgang ungewiss, insbesondere weil jene Eliten, deren Kontrolle über die Weltpolitik zusammen mit ihrem Finanzsystem schwindet, offenbar entschlossen sind, den Friedensprozess zu sabotieren. Dabei nehmen sie offenbar in Kauf, dass dies zu einem atomaren Dritten Weltkrieg führen könnte.

„Wir sitzen also offensichtlich auf einem Pulverfass“, sagte Zepp-LaRouche, „und deshalb müssen wir uns für eine Rückkehr zum Völkerrecht einsetzen, um eine neue Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur zu schaffen, die all diese Sicherheitsbedenken berücksichtigt – die der Ukraine, Russlands, des Iran und Israels. Mit anderen Worten: Man kann Sicherheit nicht teilen; es kann nur eine unteilbare Sicherheit geben, die die Interessen aller berücksichtigt, sonst wird sie nicht funktionieren…

Wir brauchen eine Bewegung von Menschen, die Patrioten sind, aber gleichzeitig Weltbürger. Nach Ansicht des großen deutschen Freiheitsdichters Friedrich Schiller widersprechen sich Weltbürgertum und Patriotismus nicht. Solange man die nationalen Interessen mit den Interessen der Menschheit als Ganzes in Übereinstimmung bringt, gibt es keinen Widerspruch.

Warten Sie nicht auf den Weltuntergang! Schließen Sie sich dieser Bewegung an. Unterzeichnen, verbreiten und organisieren Sie mit der Erklärung vom 12. Januar: Lasst uns eine Bewegung von Weltbürgern ins Leben rufen! des Schiller-Instituts, die zu sofortigem Handeln aufruft, vor allem zur dringenden Einberufung einer Konferenz für eine neue internationale Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur.


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