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Machen wir den 3. September zum Wendepunkt in der Geschichte!

Bericht vom 116. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

In der 116. Sitzung der Internationalen Friedenskoalition (IPC) am 22. August wurden eindringliche Warnungen vor einem Atomkrieg ausgesprochen, Optimismus hinsichtlich der Beziehungen der USA zu Rußland geäußert und Berichte über den ungebremsten Völkermord an den Palästinensern und den Wahnsinn der ukrainischen und europäischen Führung vorgelegt, die darauf bestehen, den bereits verlorenen Krieg in der Ukraine fortzusetzen.

Helga Zepp-LaRouche betonte zu Beginn unsere Kampagne zur Aktivierung der Resolution 377 der UN-Vollversammlung („Vereint für den Frieden“), um gegen die Greueltaten in Gaza und im Westjordanland zu intervenieren. Eine mit der UN verbundene Person habe ihr berichtet, daß eine Entsendung von Blauhelmen in die Region gemäß Resolution 377 erhebliche regionale und globale Auswirkungen hätte, um gegen die Greueltaten Israels vorzugehen. Sie erklärte, Trumps Zollkriege zwängen die BRICS-Staaten zu einer noch engeren Zusammenarbeit, und verwies dabei auf die Besuche des indischen Außenministers Subrahmanyam Jaishankar in Rußland und des chinesischen Direktors des Büros der Zentralen Kommission für Auswärtige Angelegenheiten, Wang Yi, in Indien. Die Militärparade am 3. September in Peking zur Feier des Sieges über den Faschismus sowie die damit verbundenen Treffen der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit und des Östlichen Wirtschaftsforums in Wladiwostok, betonte sie, können und müssen einen Wendepunkt in der Geschichte hin zu einer neuen internationalen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur für alle Nationen markieren, wenn sie die Präsidenten Rußlands, Chinas und der USA zusammenbringen, um den Beringstraßentunnel und damit verbundene große Infrastrukturprojekte zu verwirklichen.

Prof. Ted Postol, der weltweit führende Experte für Atomwaffen, sagte, die Bombardierung des Iran durch Israel und die USA habe dazu geführt, daß nun zwei Atommächte in Südwestasien einander gegenüberstehen, wobei der Iran nun neben Israel ebenfalls eine Atommacht sei. Er erklärte, der Iran habe vor den Bombenangriffen über 13t zu 60% angereichertes Uran verfügt, besitze aber immer noch 400kg – genug, um innerhalb von vier bis fünf Wochen zehn Atombomben der Größe der Hiroshima-Bomben herzustellen, wenn sie sich dazu entschließen sollten. „Das ist das Ergebnis der US-Angriffe“, sagte er und wies darauf hin, daß die 400 kg unter der Kontrolle der IAEO gestanden hatten, die jedoch nach den Bombenangriffen des Landes verwiesen wurde. Der Iran werde keine Entscheidung über den Bau von Bomben bekanntgeben, sondern „strategische Unsicherheit“ bevorzugen.

Helga Zepp-LaRouche fragte ihn nach der Fatwa gegen die Herstellung einer Bombe. Postol antwortete, die Autorität der Fatwa beruhe auf dem Ansehen des obersten religiösen Führers, sie sei jedoch kein Gesetz und könne gemäß islamischem Recht aufgehoben werden.

Scott Ritter beschrieb seine gerade beendete Reise nach Rußland als eine „Bürgerdiplomatie“ mit dem Ziel, der amerikanischen Bevölkerung, der jeglicher Sinn für die Realität fehle, die Realität in Rußland näherzubringen. Postol merkte an, er habe mit Ritter gesprochen und Ritter untertreibe seinen Einfluß in Rußland. Ritter stimmte dem zu und berichtete, ein führender russischer Politiker habe ihm gesagt, seine Reise habe eine „politische nukleare Explosion“ im Land ausgelöst, weil ein Amerikaner die Wahrheit über die Krise gesagt habe. Er kündigte an, bald einen offenen Brief zu diesem Thema zu veröffentlichen, der von Ted Postol, Dennis Kucinich und Ray McGovern mitunterzeichnet werde.

Auf Zepp-LaRouches Frage nach seiner Einschätzung der Lage in der Ukraine antwortete Ritter, Rußland gehe davon aus, daß es den Krieg gewinnen wird, es habe seine Forderungen (Neutralität, Entnazifizierung, Sprachfreiheit) nicht geändert und schere sich nicht um die Drohgebärden Europas, da es wisse, daß diese ohne die USA nicht in der Lage sind, den Krieg gegen Rußland fortzusetzen. Er sagte, die von Rußland eingenommenen Gebiete „werden für immer russisch bleiben“. Die Neutralität der Ukraine werde „unter russischem Schutz“ stehen.

Helga fragte nach der kürzlichen Verhaftung eines Ukrainers in Italien, der angeblich an der Sprengung der Nord-Stream-Pipeline im Jahr 2022 beteiligt gewesen sein soll. Postol sagte, er stehe Seymour Hersh sehr nahe, und als Hersh seinen Artikel schrieb, in dem er das US-Militär unter der Leitung von Präsident Joe Biden beschuldigte, den Angriff durchgeführt zu haben, habe er Hersh ernsthafte Fragen zur „Unterwasserakustik“ bei dem Vorfall gestellt und hinzugefügt, er sei ein Experte auf diesem Gebiet. Hersh habe die Fragen an seine Quelle weitergegeben, deren Antworten Postol vollständig überzeugten, sodaß er seine Meinung geändert und sich Hershs Analyse angeschlossen habe.

Postol fügte noch seine Meinung zu den gemeldeten 1,7 Millionen toten oder vermißten ukrainischen Soldaten hinzu und merkte an, es handle sich bei dieser Zahl überwiegend um junge Männer, was in Wirklichkeit etwa 3 Millionen Menschen im gebärfähigen Alter bedeute, wenn man bedenke, wie viele Kinder aufgrund ihres Todes nie geboren werden würden. Dies werde verheerende Auswirkungen auf die Nation haben und praktisch eine ganze Generation der Bevölkerung auslöschen. Die Herzlosigkeit, mit der Selenskyj den Krieg unter diesen Umständen fortsetze, erinnere ihn an Hitlers Weigerung, sich zu ergeben, als Rußland Berlin einnahm – eine „rassistische und haßerfüllte“ Führung.

Garland Nixon, ein erfahrener Politikanalyst und Talkshow-Moderator mit einer großen Anhängerschaft, beschrieb die Bedeutung der sozialen Medien, insbesondere angesichts des Versagens der kommerziellen Medien. Er beschrieb, wie Gruppen von acht bis zehn Plattformen zusammenkommen können, um ihre Reichweite weiter auszubauen. Er sagte, Treffen wie das der Internationalen Friedenskoalition müßten in einer Weise massenhaft verbreitet werden, die für das wachsende Publikum der sozialen Medien verständlich ist. Er wurde nach seinen Zuschauerzahlen in Rußland gefragt und erklärte, diese seien das Ergebnis einer Gruppe namens „Russia Accent“, die um die Erlaubnis gebeten habe, seine Sendungen ins Russische zu übersetzen und auszustrahlen, was zu Millionen von Zuschauern in Rußland geführt habe.

Helga fügte hinzu, dasselbe müsse mit Menschen in Afrika, Asien und anderen Teilen der Welt geschehen, um die Welt im Hinblick auf die Ereignisse am 3. September zu vereinen und „Nie wieder“ zu Faschismus und Krieg zu sagen.

Dennis Speed fügte hinzu, daß wir heute einen „Internationalen Kongreß“ ähnlich dem „Kontinentalkongreß“ der Gründerväter brauchen, um das globale Paradigma zu ändern.

In der Diskussionsrunde wurde Postol nach der „Superzünder-Technologie“ gefragt. Er antwortete, er habe diese Technologie zufällig entdeckt. Es handle sich dabei um eine neue Technologie, die eine weitaus genauere Zielerfassung von Raketen in Silos ermögliche. Seine Sorge sei, daß die Russen und Chinesen, die den Aufbau dieser milliardenschweren Technologie beobachten, davon überzeugt seien, daß die USA einen Erstschlag vorbereiten. Putin wisse zwar, daß solche Fantasien über einen „Sieg in einem Atomkrieg“ nicht funktionieren können, aber er mache sich Sorgen um westliche Politiker, die glauben, sie könnten funktionieren.

Helga Zepp-LaRouche wies darauf hin, daß Brigadegeneral Buchanan, ein führender Direktor der Luftwaffe, öffentlich argumentierte, die USA könnten einen Atomkrieg gewinnen, sie müßten aber darauf achten, genügend Atomwaffen zu behalten, um ihre weltweite Vorherrschaft zu sichern. Postol sagte, wer so etwas sage, sei „ignorant“ und sollte keine Führungsposition im US-Militär innehaben. Er habe mit vielen Drei- und Vier-Sterne-Generälen zusammengearbeitet, die mehr Verstand hätten. Er wies darauf hin, daß Putin einen General entlassen habe, der die russischen Streitkräfte in der Ukraine befehligte, aber den Einsatz von Atomwaffen gefordert hatte.

Purnima Anand vom BRICS International Forum in Neu-Delhi/Indien rief zur Unterstützung der Internationalen Friedenskoalition auf und forderte alle Menschen auf, sich dem Kampf für Entwicklung und Infrastruktur anzuschließen. Helga Zepp-LaRouche unterstützte ihren Aufruf nachdrücklich und betonte, der Aufbau von Infrastruktur, einschließlich Bildung, sei für das neue Weltparadigma von entscheidender Bedeutung, damit wir „Milliarden von Genies hervorbringen können”.

Eine Frage zu den US-Streitkräften in der Karibik veranlaßte Dennis Small zu der Feststellung, dies habe nichts mit der Bekämpfung von Drogen zu tun, trotz der Argumentation der USA. Ein echter Krieg gegen Drogen würde mit der Schließung der Banken beginnen, die die Drogenfinanzierung betreiben, während die Behauptung, Drogen zu bekämpfen, nur ein Vorwand für die militärische Intervention derer sei, die das sterbende Kolonialsystem aufrechterhalten wollen.

Das Ende der Diskussion führte zum Kern der Sache – der Natur des Menschen. Es entwickelte sich eine Diskussion zwischen Postol und Zepp-LaRouche darüber, wie die Sichtweise eines Menschen auf die menschliche Natur sein Handeln vollständig bestimmt. Postol meinte, der Mensch werde immer Führung brauchen und es liege in seiner Natur, sich danach zu sehnen. Wenn man eine moralische Führung habe, dann habe man eine Gesellschaft, die frei von Gewalt sei, was unser Ziel sein sollte. „Ich bin mir nur nicht sicher, ob das möglich ist“, sagte er.

Zepp-LaRouche verwies auf die platonische Tradition, die die manichäische Ideologie widerlege. Sie erklärte, die Wurzel allen Übels liege im Oligarchismus und nicht im natürlichen Zustand des Menschen, und verwies dabei auf Schillers Studie über Die Gesetzgebung des Lykurg und des Solon. „Ich würde mich freuen, wenn Sie mir das Gegenteil beweisen könnten“, erklärte Ted Postol.

Helga schloß mit dem Gedanken: „Wenn die Menschen aus dieser Diskussion mit dem edlen Wunsch hervorgehen, zu handeln und eine Kraft für das Gute zu sein, dann haben wir zumindest einen kleinen Beitrag zur Lösung geleistet.“


Internationale Friedenskoalition #116, 22.08.25, 17.00 Uhr (MEZ)

Die Notwendigkeit eines Gipfels zwischen Trump, Putin und Xi

116. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Die Notwendigkeit eines Gipfels zwischen Trump, Putin und Xi

22. August 2025
17.00 Uhr

Schließen Sie sich diesen Freitag der Internationalen Friedenskoalition mit Redner Scott Ritter und anderen führenden Persönlichkeiten aus der ganzen Welt an.
Bitte senden Sie so schnell wie möglich Berichte und Initiativen für die Tagesordnung.

Zur Anmeldung

Das Gipfeltreffen zwischen den Präsidenten Trump und Putin am 15. August in Alaska hat es geschafft, einen drohenden Zusammenstoß zwischen den USA und Russland zu verhindern, der seit Jahren von London inszeniert wurde, vor allem durch ihre Einflussagenten in den Regierungen Obama und Biden. US-Präsident Trump hat einen anderen Weg eingeschlagen, und diese Netzwerke werden nun mit Hilfe der Enthüllungen der Direktorin der Nationalen Nachrichtendienste, Tulsi Gabbard, systematisch aufgedeckt und zerschlagen.

Präsident Trump selbst hat diesbezüglich klare Worte gefunden. In einem Interview mit Mark Levin am 19. August über die Ukraine-Krise sagte Trump: „Ich glaube, es wäre [unter Biden] zum Dritten Weltkrieg gekommen, aber das wird es jetzt nicht mehr geben. … Es wäre zum Dritten Weltkrieg gekommen.“

Allerdings bleibt noch viel zu tun. Weitere Provokationen von London und seinen europäischen Satrapen müssen gestoppt werden. Die Einzelheiten eines Systems, das allen Ländern in der Region – und der Welt – unteilbare Sicherheit bietet, müssen ausgearbeitet werden. Aber das Prinzip der Zusammenarbeit zur Erreichung von Sicherheit für alle statt Konfrontation hat sich bewährt.

Es gibt ein zweites drohendes Desaster, an dem London fleißig gearbeitet hat: die vollständige Übernahme des zusammenbrechenden dollarbasierten Finanzsystems durch ihren Krypto-Wahn – indem sie 100 bis 200 Billionen Dollar wertloses Spielgeld in Umlauf bringen, um die 2 Billiarden Dollar schwere Spekulationsblase zu retten. Der effektivste Weg, diese Krise zu entschärfen, besteht darin, dass Trump die Einladung von Xi Jinping zur Feier des 80. Jahrestags des Sieges im Pazifik im Zweiten Weltkrieg am 3. September in Peking annimmt und dort ein Dreiergipfeltreffen mit den Präsidenten Putin und Xi Jinping abhält, wie es die Gründerin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, gefordert hat.Das zentrale Thema: wirtschaftliche Kooperation.

Das gesamte transatlantische Finanzsystem befindet sich in einer systemischen Krise. Es braucht dringend Alternativen zu den protektionistischen Zollkriegen, die der Trump-Regierung von Hedgefonds-Managern wie Handelsminister Howard Lutnick (sprich Cantor Fitzgerald), Finanzminister Scott Bessent (sprich George Soros) und Stephen Miran (sprich Hudson Bay Capital), aufgedrängt wurde. Letzterer ist Vorsitzender von Trumps Wirtschaftsberaterteam und wurde gerade als Nachfolger von Adriana Kugler in den Vorstand der Federal Reserve berufen.

In einem offenen Brief vom 19. August forderte die American Soybean Association Präsident Trump auf, die Handelsgespräche zwischen den USA und China fortzusetzen, um den Vergeltungszollkrieg zu beenden: „Die US-Sojabohnenbauern stehen vor einem Handels- und Finanzabgrund. … Die US-Sojabohnenbauern können einen langwierigen Handelsstreit mit unserem größten Abnehmer nicht überleben.“ China hat in der Vergangenheit mehr als 60 % der weltweiten Sojabohnenimporte getätigt. Durch den von Trump ausgelösten Zollkrieg hat „China für die kommenden Monate vor der herannahenden Ernte keine US-Sojabohnen gekauft“ und Peking wendet sich stattdessen an andere Lieferanten.

Sojabohnen sind nur einer von Dutzenden Agrar- und Industriebereichen, die aufgrund der perversen Plünderungspolitik der Wall Street und der Londoner City auf der Abschussliste stehen. Würde Trump sich mit den Präsidenten Xi und Putin an einen Tisch setzen, so wie er es mit Putin in Alaska getan hat, könnte ein völlig neuer Weg für die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den Nationen aufgezeigt werden. Das Projekt eines Tunnels unter der Beringstraße ist nur der Anfang. Dies könnte mit dem vollständigen Ausbau der Nordostpassage durch den Arktischen Ozean und der breiter angelegten Polaren Seidenstraße kombiniert werden, der Teil der globalen Belt-and-Road-Initiative Chinas ist. Die kombinierten Eisenbahn- und Seeverkehrskorridore würden die natürlichen Ressourcen Sibiriens und Nordamerikas für eine gemeinsame hochtechnologische industrielle Entwicklung erschließen.

Ebenso wird der New Land Grain Corridor (NLGC), der China mit den Ländern der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAEU) einschließlich Russlands verbinden soll, den weltweiten Handel mit Getreide, Hülsenfrüchten und Ölsaaten außerhalb der Kontrolle der Finanzspekulanten, die die Chicago Mercantile Exchange und die Londoner Getreidemärkte kontrollieren, erheblich ausweiten. Getreide muss statt einer Spekulationsware wieder zu einem Nahrungsmittel werden, um die Welt zu ernähren – einschließlich der hungernden Kinder in Gaza.

Die Zusammenarbeit zwischen den BRICS-Staaten wächst rasch, was zum Teil auf die feindseligen Angriffe aus Washington und London zurückzuführen ist. China und Indien bewegen sich deutlich in Richtung Zusammenarbeit, und ein Treffen zwischen Präsident Xi und Premierminister Modi ist beim bevorstehenden Treffen der Shanghai Cooperation Organization (SCO) am 1. September in China sehr wahrscheinlich geworden. Russland koordiniert sich mit den afrikanischen Staaten. China arbeitet eng mit Brasilien zusammen, dessen Präsident Lula da Silva berichtet hat, dass er in seiner Eigenschaft als BRICS-Präsident für 2025 ein „virtuelles Gipfeltreffen“ der BRICS-Staaten im September dieses Jahres einberufen will. Und es gibt vieles mehr.

China und die Länder des Globalen Südens sind potenzielle Freunde und Verbündete der USA – nicht Feinde und feindselige Konkurrenten. Präsident Trump muss in der Wirtschaftspolitik dieselbe Staatskunst an den Tag legen wie in Sicherheitsfragen in Alaska. Ein Treffen mit den Präsidenten Xi und Putin am 3. September in China wäre ein guter Anfang – und dringend notwendig.

Große Chancen soll man nicht verpassen. Schließen Sie sich diesen Freitag der Internationalen Friedenskoalition mit Redner Scott Ritter und anderen führenden Persönlichkeiten aus der ganzen Welt an. Bitte senden Sie so schnell wie möglich Berichte und Initiativen für die Tagesordnung.


Live mit Helga Zepp-LaRouche: Will die Koalition der Willigen Frieden sabotieren?, 20.08.2025, 18.30 Uhr

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Diese Woche wird es unter anderem um die Ergebisse des Trump-Putin Gipfels in Alaska, den Friedensprozess im Allgemeinem und die Initiativen der internationalen LaRouche Bewegung gehen.
Senden Sie Ihre Fragen, Kommentare und Berichte an 
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Am Montag, dem 18. August, empfing Präsident Donald Trump den amtierenden ukrainischen Präsidenten Selenskyj und sieben europäische Staats- und Regierungschefs im Weißen Haus zu einer Reihe von Treffen zur Beendigung des Konflikts in der Ukraine, nachdem er am vergangenen Freitag mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Alaska zu einem Gipfeltreffen zusammengekommen war.

In einer Erklärung nach den Gesprächen berichtete Trump über zwei wesentliche Ergebnisse dieser Treffen: 1) die Vorbereitung eines bilateralen Treffens zwischen Präsident Putin und Präsident Selenskyj, gefolgt von einem trilateralen Treffen unter Beteiligung von Präsident Trump; und 2) Gespräche über Sicherheitsgarantien für die Ukraine, „die von den verschiedenen europäischen Ländern in Abstimmung mit den Vereinigten Staaten von Amerika bereitgestellt werden“.

Vor und während des Treffens waren diese Sicherheitsgarantien das Hauptanliegen der europäischen Staats- und Regierungschefs, die nach Washington geeilt waren, um die Ukraine als letzte Bastion gegen den „bösen russischen Angreifer“ zu unterstützen. Es ist nicht genau bekannt, welche Art von Sicherheitsgarantien hinter verschlossenen Türen diskutiert wurden, und wie so oft steckt der Teufel im Detail. Während Russland niemals europäische und NATO-Truppen in der Ukraine akzeptieren wird – insbesondere mit Langstreckenraketen –, ist es genau das, was die Briten gefordert haben, und es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass die Koalition der Willigen so schnell einen Sinneswandel vollzogen hat.

Was die Welt braucht, ist echte Sicherheit, die nicht durch Kriegsvorbereitungen und Abschreckung des Feindes durch militärische Macht erreicht wird, wie es in den überdrehten Erklärungen der geopolitisch denkenden, kriegstreiberischen europäischen Staats- und Regierungschefs zu hören ist. Der wahre Inhalt von Sicherheit und Frieden ist Entwicklung.

Diese unbestreitbare Tatsache beruht auf der Autorität des Naturgesetzes: Die Menschheit ist eine Einheit – eine vereinte Spezies, deren grundlegendes Merkmal die Fähigkeit zu kreativen Entdeckungen ist. Die maximale Entfaltung der kreativen Fähigkeiten unserer Spezies auf dem gesamten Planeten liegt im besten Interesse jedes Menschen in jeder Nation. Dieser Grundsatz ist in der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung als das Leibnizsche „Streben nach Glückseligkeit“ verankert.

Der Wandel in der Welt, der am 15. August auf dem Gipfeltreffen zwischen Präsident Trump und Präsident Putin in Alaska begann und wegführt vom Abgrund einer Konfrontation zwischen Atommächten, muss vor dem Hintergrund der größeren tektonischen Verschiebungen in der Weltordnung gesehen werden. Das geopolitische, unipolare System ist vorbei, und immer mehr Nationen der Welt, wie die BRICS+ – Staaten, organisieren sich neu in neuen Formen der Zusammenarbeit und Kooperation für eine längst überfällige Entwicklung.

Dies kam in einer Erklärung von Präsident Putin auf der Website des Östlichen Wirtschaftsforums in Wladiwostok zum Ausdruck, dessen nächste Tagung am 3. September beginnt: „Wir haben die Entwicklung des Fernen Ostens als nationale Priorität für das gesamte 21. Jahrhundert festgelegt. Die Bedeutung und Richtigkeit dieser Entscheidung wurde durch das Leben selbst, durch die Herausforderungen, denen wir in letzter Zeit gegenüberstanden, und vor allem durch die realen Trends bestätigt, die in der Weltwirtschaft an Dynamik gewinnen, wo sich die wichtigsten Geschäftsbeziehungen, Handelswege und generell der gesamte Entwicklungsvektor zunehmend nach Osten und in den globalen Süden verlagern.“

Helga Zepp-LaRouche hat dazu aufgerufen, nach dem Trump-Putin-Gipfel die entscheidenden nächsten Schritte zu unternehmen: Präsident Trump muss nach Beijing reisen, um am 3. September an den Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs teilzunehmen und dort mit den Präsidenten Xi Jinping und Putin zusammenzukommen. Um eine neue Richtung für die Welt einzuschlagen, weg von den endlosen Kriegen des Britischen Empire, müssen diese drei Präsidenten vereinbaren, eine neue Form der wirtschaftlichen Entwicklung zwischen den Nationen anzuführen, deren Speerspitze das Tunnel-Projekt an der Beringstraße bildet.

In ihrem Aufruf an diese Staats- und Regierungschefs, das zu initiieren, was sie als „perfekte Politik zur Vermeidung von Kriegen“ bezeichnet, erklärt Zepp-LaRouche: „Aber es gibt noch etwas Höheres, das Sie tun können, indem Sie nicht nur die Bedrohungen für die Menschheit abwehren, sondern der ganzen Welt eine schöne Vision für die Zukunft geben. Sie könnten sich darauf einigen, einen Korridor durch die Beringstraße zu bauen und mit diesem Eisenbahn- und Tunnelprojekt die Eisenbahnsysteme Eurasiens mit denen Amerikas zu verbinden. Dieses Projekt würde die riesigen unerschlossenen Ressourcen Sibiriens sowie die Ressourcen der USA in der Arktis – Öl, Gas, Edelmetalle aller Art sowie Süßwasser – für die Entwicklung erschließen. Sibirien und der russische Fernost verfügen über die größten Vorkommen an Rohstoffen aller Elemente, die im Periodensystem von Mendelejew zu finden sind, und die gemeinsame Erschließung dieser Ressourcen, zu der viele andere rohstoffarme Länder eingeladen werden könnten, könnte das perfekte Programm zur Vermeidung von Kriegen werden und den Wohlstand der Welt erheblich steigern.“

Das ist wahre Sicherheit für die Menschheit.

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Offener Brief von Helga Zepp-LaRouche an Trump und Putin: Atomkrieg verhindern und Beringstraßen-Tunnel bauen!

10. August 2025 (EIRNS) – Am 11. August wird die Gründerin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, einen offenen Brief an Präsident Donald Trump und Präsident Wladimir Putin veröffentlichen, der auch an den chinesischen Präsidenten Xi Jinping weitergeleitet wird.

Dem Brief sind drei Artikel aus der Zeitschrift EIR vom 4. Mai 2007 beigefügt, die sich mit dem Bau eines Tunnels durch die Beringstraße befassen, durch den eine Eisenbahnlinie das eurasische und das amerikanische Bahnnetz miteinander verbinden würde. („Russisch-amerikanisches Team: Die Welt braucht einen Tunnel durch die Beringstraße!“„Mendelejew hätte zugestimmt“„Die Ursprünge des Beringstraßenprojekts“.) Es folgt der Wortlaut von Zepp-LaRouches Brief.

„An Präsident Donald Trump und Präsident Wladimir Putin:

Wenn Sie sich am 15. August in Alaska treffen, liegt das Schicksal der Menschheit in Ihren Händen. Gegen alle Bemühungen der Feinde des Friedens können Sie nicht nur den Krieg in der Ukraine beenden und damit das Damoklesschwert der nuklearen Auslöschung der Menschheit zumindest in diesem Konflikt beseitigen, sondern Sie können auch die Diplomatie in die Beziehungen zwischen den beiden mächtigsten Atommächten der Welt zurückbringen.

Aber Sie können noch etwas Höheres erreichen, indem Sie nicht nur die Bedrohungen für die Menschheit abwehren, sondern der ganzen Welt eine schöne Vision für die Zukunft geben. Sie könnten sich auf den Bau eines Korridors durch die Beringstraße einigen und mit diesem Eisenbahn- und Tunnelprojekt die Bahnnetze Eurasiens mit denen Amerikas verbinden. Dieses Projekt würde die riesigen unerschlossenen Ressourcen Sibiriens und die Ressourcen der USA in der Arktis – Öl, Gas, Edelmetalle aller Art sowie Süßwasser – für die Entwicklung erschließen. Sibirien und der russische Fernen Osten verfügen über die größten Vorkommen an Rohstoffen aller Elemente, die in Mendelejews Periodensystem zu finden sind, und die gemeinsame Erschließung dieser Ressourcen, zu der viele andere rohstoffarme Länder eingeladen werden könnten, könnte das perfekte Programm zur Vermeidung von Kriegen werden und den Wohlstand der Welt erheblich steigern.

In nicht allzu ferner Zukunft könnte man dann mit Hochgeschwindigkeitszügen um die Welt reisen, von den Südspitzen Argentiniens und Chiles in Ushuaia und Puerto Williams durch ganz Amerika, dann durch die Beringstraße über Eurasien und mit einem Tunnel unter der Straße von Gibraltar weiter durch den gesamten afrikanischen Kontinent bis zum Kap der Guten Hoffnung.

Das Projekt eines Tunnels unter der Beringstraße wird seit Jahrzehnten von führenden Wissenschaftlern und Politikern in den Vereinigten Staaten, Russland und China untersucht und gefördert, dies dokumentieren die beigefügten Artikel aus dem Magazin EIR aus dem Jahr 2007 sowie ein 8-minütiges Video von Dr. Victor Rasbegin, stellvertretender Vorsitzender des SOPS, des Russischen Rats für die Erforschung der Produktivkräfte, der auf der Weltausstellung 2010 in Shanghai den Großen Preis für Innovation gewann.

Der Beringstraßen-Tunnel und damit verbundene große Infrastrukturprojekte könnten auch als Grundlage für weitere eingehende Gespräche zwischen den Präsidenten Trump, Putin und Chinas Xi Jinping dienen – wie ich bereits zuvor vorgeschlagen habe –, sollte Präsident Trump eingeladen werden und sich bereit erklären, an den Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs teilzunehmen, die am 3. September in China stattfinden werden.

Dieses Projekt für eine integrierte Infrastruktur der ganzen Welt als Grundlage für die Entwicklung wird den Grundstein dafür legen, Krieg als Mittel zur Konfliktlösung für immer zu beenden. Die Hoffnung der Menschheit ruht auf Ihnen!

Mit freundlichen Grüßen, Helga Zepp-LaRouche, Gründerin des Schiller-Instituts, 11. August 2025 (cc.: Präsident Xi Jinping)“


Ein musikalischer Dialog klassischer Kulturen

Ein Höhepunkt der Berliner Konferenz war das Konzert am Abend des 12. Juli „Die Schönheit der kulturellen Vielfalt“ mit professionellen Musikern sowie Mitgliedern und Freunden des Schiller-Instituts aus vielen Ländern im Alter von 25 bis 90 Jahren. Das einstündige Konzert begann und endete mit dem vereinten europäischen Chor des Schiller-Instituts. Das Programm schlug einen Bogen von einem Satz aus Haydns Schöpfung mit schönen Harmonien zu den Worten „Und eine neue Welt entspringt auf Gottes Wort“ bis zum Abschluss mit zwei Freiheitsliedern, dem Spiritual Oh, Freedom und dem berühmten Volkslied Die Gedanken sind frei.

Programm des Konzerts „Die Schönheit der kulturellen Vielfalt“

Joseph Haydn – Aus Die Schöpfung:
„Nun schwanden vor dem heiligen Strahle
… Und eine neue Welt entspringt auf Gottes Wort“
Chor des Schiller-Instituts, dirigiert von Werner Hartmann;
John Sigerson, Tenor, Martin Kaptein, Klavier

Lola A. Gjoka – Eja Vashe („Komm, Mädchen“), albanisches Lied
Die Brokatlaute, chinesisches Lied
Kanding Love Song, chinesisches Duett
Feride Gillesberg, Sopran, Fan Xu, Bariton, Martin Kaptein, Klavier

Robert Schumann – Aus den Heine-Liedern, Op. 24:
Es treibt mich hin, es treibt mich her
Schöne Wiege meiner Leiden
Anfangs wollt’ ich fast verzagen
Mit Myrten und Rosen
John Sigerson, Tenor, Martin Kaptein, Klavier

Alexander Siloti – Präludium in h-Moll nach J. S. Bach
Sergei Rachmaninoff – Präludium in G-Dur, Op. 32,5
Martin Kaptein, Klavier

Franz Schubert – Die Götter Griechenlands
Peter I. Tschaikowski – Adieux Forets
(„Lebt wohl, ihr Berge“), Arie der Johanna
Giuseppe Verdi – Ave Maria aus „Othello“
Leena Malkki, Sopran, Werner Hartmann, Klavier

Oh Freedom, Negro Spiritual
Die Gedanken sind frei, deutsches Volkslied
Chor des Schiller-Instituts, dirigiert von Johanna Clerc


Internationale Friedenskoalition #115, 15.08.25, 17.00 Uhr (MEZ)

Perfekte Kriegsvermeidungsstrategie: Das Beringstraßentunnel-Projekt

115. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Perfekte Kriegsvermeidungsstrategie: Das Beringstraßentunnel-Projekt

15. August 2025
17.00 Uhr

Schließen Sie sich diesen Freitag der Internationalen Friedenskoalition und den Rednern Ray McGovern, Oberst a.D. Alain Corvez und anderen führenden Persönlichkeiten aus der ganzen Welt an.

Bitte senden Sie so schnell wie möglich Berichte und Initiativen für die Tagesordnung.

Zur Anmeldung

Freunde der Internationalen Friedenskoalition,

Helga Zepp-LaRouche, die Gründerin des Schiller-Instituts und Initiatorin der Internationalen Friedenskoalition, hat einen Vorschlag initiiert, der die wichtigste Frage für die Teilnehmer des Gipfels zwischen den Präsidenten Trump und Putin am kommenden Freitag in Alaska aufgreift. Diese Frage lautet: „Was kann getan werden, um einen dauerhaften Frieden zu erreichen, der über ein Abkommen zur Beendigung der Kämpfe hinausgeht?“

Ihr Vorschlag, der weiter unten abgedruckt wird, sieht vor, dass die beiden Nationen ein großes Infrastrukturprojekt in Angriff nehmen, das für beide Nationen von Nutzen ist.  Dieses Projekt ist der Bau eines Tunnels unter der Beringstraße, der die USA und Rußland miteinander verbinden würde und von dort weiter ausdehnen würde, um den amerikanischen Kontinent mit Eurasien zu verbinden.

Zepp-LaRouche, die wegen ihres leidenschaftlichen Einsatzes für die Eurasische Landbrücke weltweit als „Seidenstraßen-Lady“ bekannt ist, führt die Forderung ihres verstorbenen Mannes fort, d.h., daß die Zusammenarbeit der Nationen bei der Entwicklung der physischen Wirtschaft die Grundlage für den Frieden ist. Zepp-LaRouche hat diesen Aufruf auch an den chinesischen Präsidenten Xi Jinping gerichtet, um es zum zentralen Thema für ein vorgeschlagenes Treffen von Putin, Trump und Xi bei den Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs am 3. September in China zu machen.

Offener Brief von Helga Zepp-LaRouche an Trump und Putin: Atomkrieg verhindern und Beringstraßen-Tunnel bauen!

„An Präsident Donald Trump und Präsident Wladimir Putin:

Wenn Sie sich am 15. August in Alaska treffen, liegt das Schicksal der Menschheit in Ihren Händen. Gegen alle Bemühungen der Feinde des Friedens können Sie nicht nur den Krieg in der Ukraine beenden und damit das Damoklesschwert der nuklearen Auslöschung der Menschheit zumindest in diesem Konflikt beseitigen, sondern Sie können auch die Diplomatie in die Beziehungen zwischen den beiden mächtigsten Atommächten der Welt zurückbringen.

Aber Sie können noch etwas Höheres erreichen, indem Sie nicht nur die Bedrohungen für die Menschheit abwehren, sondern der ganzen Welt eine schöne Vision für die Zukunft geben. Sie könnten sich auf den Bau eines Korridors durch die Beringstraße einigen und mit diesem Eisenbahn- und Tunnelprojekt die Bahnnetze Eurasiens mit denen Amerikas verbinden. Dieses Projekt würde die riesigen unerschlossenen Ressourcen Sibiriens und die Ressourcen der USA in der Arktis – Öl, Gas, Edelmetalle aller Art sowie Süßwasser – für die Entwicklung erschließen. Sibirien und der russische Fernen Osten verfügen über die größten Vorkommen an Rohstoffen aller Elemente, die in Mendelejews Periodensystem zu finden sind, und die gemeinsame Erschließung dieser Ressourcen, zu der viele andere rohstoffarme Länder eingeladen werden könnten, könnte das perfekte Programm zur Vermeidung von Kriegen werden und den Wohlstand der Welt erheblich steigern.

In nicht allzu ferner Zukunft könnte man dann mit Hochgeschwindigkeitszügen um die Welt reisen, von den Südspitzen Argentiniens und Chiles in Ushuaia und Puerto Williams durch ganz Amerika, dann durch die Beringstraße über Eurasien und mit einem Tunnel unter der Straße von Gibraltar weiter durch den gesamten afrikanischen Kontinent bis zum Kap der Guten Hoffnung.

Das Projekt eines Tunnels unter der Beringstraße wird seit Jahrzehnten von führenden Wissenschaftlern und Politikern in den Vereinigten Staaten, Russland und China untersucht und gefördert, dies dokumentieren die beigefügten Artikel aus dem Magazin EIR aus dem Jahr 2007 sowie ein 8-minütiges Video von Dr. Victor Rasbegin, stellvertretender Vorsitzender des SOPS, des Russischen Rats für die Erforschung der Produktivkräfte, der auf der Weltausstellung 2010 in Shanghai den Großen Preis für Innovation gewann.

Der Beringstraßen-Tunnel und damit verbundene große Infrastrukturprojekte könnten auch als Grundlage für weitere eingehende Gespräche zwischen den Präsidenten Trump, Putin und Chinas Xi Jinping dienen – wie ich bereits zuvor vorgeschlagen habe –, sollte Präsident Trump eingeladen werden und sich bereit erklären, an den Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs teilzunehmen, die am 3. September in China stattfinden werden.

Dieses Projekt für eine integrierte Infrastruktur der ganzen Welt als Grundlage für die Entwicklung wird den Grundstein dafür legen, Krieg als Mittel zur Konfliktlösung für immer zu beenden. Die Hoffnung der Menschheit ruht auf Ihnen!

Mit freundlichen Grüßen, Helga Zepp-LaRouche, Gründerin des Schiller-Instituts, 11. August 2025
(cc.: Präsident Xi Jinping)“


Nur eine dringende Veränderung des Menschenbildes kann die Entmenschlichung besiegen

Bericht vom 114. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Die 114. wöchentliche Sitzung der Internationalen Friedenskoalition fand 80 Jahre nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki statt. Helga Zepp-LaRouche, Gründerin des Schiller-Instituts, eröffnete die Sitzung mit den Worten: „Viele Menschen sind sich bewußt, daß die Welt noch nie so nah am Untergang stand.“ Die Bombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki waren unnötig, da Kaiser Hirohito bereits über den Vatikan Friedensverhandlungen geführt hatte. Es handelte sich um eine Demonstration der {Schrecklichkeit} (Terror). Wenn das geplante Treffen zwischen Putin und Trump stattfindet, wird dies das „notwendige Signal“ sein, daß ein Atomkrieg vermieden werden kann.

An der wirtschaftlichen Kriegsfront zielen Trumps Zölle auf alle BRICS-Staaten ab und könnten unbeabsichtigt die Entdollarisierung auslösen, die Trump angeblich vermeiden will.

Co-Moderator Dennis Speed zitierte die offizielle Stellungnahme des Strategic Bombing Survey von 1946, wonach Japan auch ohne Atombomben, ohne Kriegseintritt Rußlands und ohne Invasion kapituliert hätte. Warum ist das heute nicht bekannt?

Ray McGovern, ehemaliger CIA-Analyst und Mitbegründer der Veteran Intelligence Professionals for Sanity (VIPS), sagte, das „überragende Ziel der Russen“ sei die Wiederherstellung normaler Beziehungen zu den USA. Das jüngste Treffen mit Witkoff sei konstruktiv gewesen, und „Witkoff ist meiner Meinung nach etwa zehnmal klüger als Marco Rubio“, sagte er unter Berufung auf den russischen Präsidentenberater für Außenpolitik, Yuri Ushakov: Trump hatte sich selbst mit seiner Drohung, die Sanktionen am 8. August zu verhängen, in die Enge getrieben, und ein Gipfeltreffen mit Putin bietet ihm einen Ausweg.

McGovern behauptete: „Die Wahrscheinlichkeit ist groß, daß Netanjahu unseren Präsidenten mit etwas wie der Erpressung durch Epstein in der Hand hat.“ Wenn Israel den Iran erneut angreift, ist der Iran in der Lage, sich zu verteidigen. Würde Netanjahu in extremis zu Atomwaffen greifen? Dies ist ein Mann, der Völkermord einsetzt, um sich vor strafrechtlicher Verfolgung zu schützen.

Anthony Aguilar, ein pensionierter Oberstleutnant der US-Armee und Green Beret, arbeitete als Sicherheitsunterauftragnehmer für die von Israel und den USA unterstützte Gaza Humanitarian Foundation (GHF) und war mit der Lieferung von Hilfsgütern in das belagerte palästinensische Gebiet beauftragt. Er verwendet den Begriff „Kriegsverbrechen“ nicht leichtfertig, sondern bezieht sich auf internationale Abkommen, die von den USA und Israel unterzeichnet wurden: „Wir verstoßen jeden Tag gegen diese Abkommen.“ Er beschrieb eine „aktive Kampagne“, um die Palästinenser zu entmenschlichen, indem man sie in eine Lage bringt, in der sie „buchstäblich um Essen betteln“ müssen und dann an den Verteilungsstellen darum kämpfen müssen. Die Vereinigten Staaten sind an all dem absolut mitschuldig. Der Versuch, die Hamas militärisch zu besiegen, sei „ein sinnloses Unterfangen“, sagte er. Die vollständige Besetzung des Gazastreifens werde zu „viel, viel mehr Tod“ führen. „Wenn Israel diesen Weg weitergeht, wird es nur seine Position auf der Weltbühne schädigen. Ein Tag der Sühne, ein Tag des Gerichts, ein Tag der Abrechnung wird kommen.“

McGovern antwortete: „Oberst Aguilar ist der Inbegriff dessen, was ein Offizier der US-Armee einmal war.“

Steven Starr, ehemaliger Direktor des Programms für klinische Laborwissenschaften der Universität von Missouri, erklärte, der Ukraine-Konflikt habe sich zu einer hybriden Form des Dritten Weltkriegs entwickelt. Der Krieg wäre innerhalb weniger Wochen beendet gewesen, hätten die USA nicht eingegriffen und die Verhandlungen torpediert. Deutschland steht kurz davor, Taurus-Raketen zu liefern, die von Deutschen bedient und mit Hilfe von US-Zielkoordinaten gesteuert werden sollen. Russische strategische Ziele wurden ins Visier genommen, und es gab einen Attentatsversuch auf Putin in seinem Hubschrauber, ebenfalls gesteuert durch US-Zielangaben. Was würden die USA tun, wenn solche Angriffe auf die USA verübt würden? In Skandinavien werden 51 neue US-Stützpunkte errichtet, und die USA haben fast alle Rüstungskontrollverträge, die wir hatten, gekündigt. Wir haben im letzten Monat nukleare Gravitationsbomben nach Großbritannien geschickt. „Was sagt das Rußland?“ Wenn der START-Vertrag nicht verlängert wird, werden U-Boote der Ohio-Klasse rasch mit zusätzlichen Atomwaffen bestückt werden.

Eduardo Siqueira, brasilianischer Forscher und Analyst sowie emeritierter Professor für öffentliche Gesundheit an der University of Massachusetts in Boston, warnte, daß die USA die Souveränität Brasiliens verletzen, um Brasilien für sein Vorgehen gegen diejenigen zu bestrafen, die dort einen Putschversuch unternommen haben. Ein Netzwerk der „internationalen extremen Rechten“ sei am Werk. Dies sei jedoch nach hinten losgegangen und habe zu einer „bedeutenden Einheit des brasilianischen Volkes“ gegen die Sanktionen geführt. „Die Vereinigten Staaten wollen die einzige Macht in der Welt sein … Die Wahrnehmung der Vereinigten Staaten wird definitiv viel negativer.”

VIPS-Mitglieder überprüfen ihre bahnbrechende Analyse

William Binney ist ein 32-jähriger Veteran der National Security Agency (NSA), ehemaliger technischer Direktor, NSA-Whistleblower und Mitglied von VIPS. Er überprüfte die Studie von VIPS aus dem Jahr 2016, die zeigte, daß die E-Mails der DNC durch eine „Leckage, nicht durch Hacking“ extrahiert wurden, und sagte, daß dies „vor Gericht beweisbar“ sei. Ray McGovern fügte hinzu, daß der Chef von CrowdStrike 2017 unter Eid zugab, daß es keine technischen Beweise für eine Exfiltration gab. Adam Schiff verschwieg dies zwei Jahre lang, und nachdem es bekannt wurde, weigerten sich die Medien, darüber zu berichten.

Dennis Speed forderte die Teilnehmer auf, das neu veröffentlichte Whitepaper des Schiller-Instituts mit dem Titel „Schlimmer als Verrat: Das wahre Motiv hinter Russiagate“ zu lesen.

Kirk Wiebe ist pensionierter Analyst und Whistleblower bei der National Security Agency und Mitglied von VIPS. Er stimmte zu, daß Putin Trump ein Signal sendet, daß er zu Gesprächen bereit ist, und daß „dies ein Moment ist, den man nutzen muß“. Er diskutierte die Politik der Massenüberwachung der Amerikaner, die ursprünglich von General Michael Hayden ins Leben gerufen wurde: Warum wurde der britische Geheimdienst GCHQ einbezogen? Weil die NSA Amerikaner ohne richterliche Anordnung nicht ausspionieren kann, also tun die Briten es für sie. Palantir hat mit der Regierung eine Vereinbarung über den Verkauf personenbezogener Daten aus allen digitalen Geräten geschlossen, eine Kombination, die „die größte Überwachungswaffe sein wird, die jemals von Menschen entwickelt wurde“. Die Kontrolle durch den Kongreß ist minimal, „ein Augenzwinkern und ein Händedruck“.

Zepp-LaRouche antwortete darauf, der rote Faden sei hier die Entmenschlichung von Menschen, die als „Feinde“ bezeichnet werden. Was erforderlich ist, ist „eine dringende, dringende Veränderung des sogenannten Menschenbildes“, das davon ausgeht, daß „jeder Mensch auf diesem Planeten genauso menschlich ist wie wir“.

Diskussion

McGovern merkte an, daß die Mainstream-Medien sich weigern, über die von DNI Tulsi Gabbard enthüllten Beweise zu berichten. Die New York Times behauptet, daß diejenigen, die darüber sprechen, sich auf russische Desinformation stützen, da die E-Mails von Rußland veröffentlicht worden seien. Aber wenn man den Russen nicht vertraut, warum fragt man dann nicht die NSA? Sie verfügt über genau dasselbe Material. Abschließend sagte er, daß wir unterscheiden müssen zwischen dem, was Trump in der Ukraine zu tun versucht, was konstruktiv ist, und seiner destruktiven Unterstützung für den Völkermord Israels.

Zepp-LaRouche sagte, die IPC-Diskussion dieser Woche zeige, daß wir uns in einem entscheidenden Moment befinden und aktiv werden müssen. Die Weltlage ist komplex; Trump weiß nicht, daß die größte Gefahr der Entdollarisierung in Kryptowährungen und Stablecoins liegt. Sie bat alle, die Petition zu unterzeichnen, in der Putin, Trump und Xi zu einem Treffen in Peking aufgefordert werden. Die Probleme der Welt sind lösbar, wenn wir eine Haltung der Zusammenarbeit einnehmen, um eine Lösung ohne Katastrophe zu finden.

Co-Moderator Dennis Small fügte hinzu, daß die Absicht hinter Russiagate genau darin bestand, ein Treffen wie das bevorstehende zwischen Trump und Putin zu verhindern und den Paradigmenwechsel zu stoppen, den die Zehn Prinzipien einer neuen internationalen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur bedeuten.


Internationale Friedenskoalition #114, 08.08.25, 17.00 Uhr (MEZ)

Hiroshima und Gaza – Nie Wieder

114. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Hiroshima und Gaza – Nie Wieder

08. August 2025
17.00 Uhr

Am Jahrestag der Bombardierung von Hiroshima und Nagasaki gedenken wir der Opfer und fordern, dass es niemals zu einem Atomkrieg und Völkermord kommen darf. Niemals darf ein Menschenleben durch sinnlose Gewalt und Hass verloren gehen.
Wir bündeln unsere Kräfte für den Frieden, um uns für diese Sache zu vereinen.
Schließen Sie sich uns diesen Freitag mit Scott Ritter, Ray McGovern, Anthony Aguilar, Steve Starr, Eduardo Siqueira und anderen an.
Bitte senden Sie uns so schnell wie möglich Berichte und Initiativen für die Tagesordnung.

Zur Anmeldung


Am 6. August vor genau 80 Jahren warf die Enola Gay die erste Atombombe, die jemals in einem Krieg eingesetzt wurde, auf die dicht besiedelte Stadt Hiroshima in Japan ab. Drei Tage später wurde eine zweite Atombombe auf Nagasaki abgeworfen. Mehrere hunderttausend Menschen wurden getötet. Als Reaktion auf eine damals heftige Debatte anlässlich des 50. Jahrestags dieses schicksalhaften Tages über die Frage, ob die Bombenabwürfe notwendig waren, schrieb Lyndon LaRouche in einem 1994 erschienenen Artikel „Wie Bertrand Russell zu einem bösen Menschen wurde“:

„Warum warf die US-Regierung die einzigen beiden Atomwaffen in ihrem Arsenal auf diese beiden [aus militärtaktischer Sicht] praktisch wehrlosen Bevölkerungszentren in Japan ab? Die US-Regierung log, als sie behauptete, dies sei notwendig gewesen, um vielleicht das Leben von einer Million US-Soldaten zu retten. Vor dem Abwurf der Bombe, die schnell vor Ehrfurcht als ,die Bombe’ bezeichnet wurde, verhandelte der japanische Kaiser bereits über vatikanische Kanäle mit der Truman-Regierung über eine Kapitulation zu denselben Bedingungen, zu denen Japans Kapitulation nach dem Abwurf der Bomben akzeptiert wurde.“

Zu dieser Zeit befanden sich in London zwei bedeutende Herren. Der eine war bedeutend wegen seiner bösartigen philosophischen Herangehensweise an die Wissenschaft, die ihn zu der Überzeugung führte, dass die Weltbevölkerung durch schreckliche Krankheiten und Kriege dezimiert werden müsse, und der andere war ein furchtbarer Trinker, der nur wegen seines mächtigen Amtes bedeutend war, das ihn in die Lage versetzte, die satanische Weltanschauung des ersteren durchzusetzen. Der erste war Bertrand Russell, der fälschlicherweise als brillanter „Mathematiker und Philosoph“ bezeichnet wurde, und der zweite war der britische Premierminister Winston Churchill.

Sie teilten die Überzeugung, die in Churchills „Operation Unthinkable“ als Politik zum Ausdruck kam, dass so schnell wie möglich, noch vor der Kapitulation Japans, ein „totaler Krieg“, einschließlich eines präventiven Atomkrieges gegen Russland, begonnen werden sollte, um eine neue Ordnung zu errichten, in der das liberale/imperiale britische System mit all seinen wirtschaftlichen, kulturellen, moralischen und militärischen Perversionen die Welt beherrschen würde.

Der Abwurf der Atombomben auf Japan hatte also nichts mit der Beendigung des Krieges zu tun; er war lediglich der Auftakt zu einem neuen, längeren Krieg, der derzeit auf sein endgültiges, schreckliches Ende zusteuert, wenn nichts unternommen wird, um ihn zu überwinden. Das Ende wird nicht die Zerstörung Russlands sein, wie der ehemalige britische Premierminister Boris Johnson, einige verblendete Narren im Pentagon und wahnsinnige Kongressabgeordnete glauben. Das Ende wird genau das sein: das Ende – das Ende allen oder fast allen Lebens auf der Erde, vielleicht für Jahrhunderte.

Deshalb lohnt es sich gerade in dieser Woche, über die Ereignisse in Japan an diesem schicksalhaften Tag vor 80 Jahren nachzudenken und sich daran zu erinnern, was Tulsi Gabbard kürzlich in einer persönlichen, nicht offiziellen Eigenschaft äußerte, nachdem sie Hiroshima besucht und die schrecklichen Bilder von Kindern mit verbranntem Fleisch gesehen hatte, die verzweifelt nach Hilfe suchten, dass niemand einen solchen Krieg überleben würde. Die heutigen Atomwaffen sind weitaus tödlicher als die, die 1945 eingesetzt wurden.

Am 6. August hat die Gründerin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, ein Gespräch mit Dr. Akiko Mikamo geführt, deren Vater den Bombenabwurf auf Hiroshima auf wundersame Weise überlebte. Sie sprach von der Geschichte der höllischen Stunden danach sowie ihren eigenen Weg der Versöhnung und Vergebung, der in ihrem Buch „8:15 A True Story of Survival and Forgiveness from Hiroshima“ dokumentiert ist.

Die Russiagate-Flanke zur Verhinderung eines Atomkrieges

Die Absicht Großbritanniens, eine militärische Konfrontation zwischen den beiden führenden Atommächten, den Vereinigten Staaten und Russland, herbeizuführen, ist der Grund, warum vor und während der gesamten ersten Amtszeit von Präsident Donald Trump die Russiagate-Lüge gegen ihn inszeniert wurde. Diese Erfindung war nicht nur „Verrat“, wie die Direktorin der Nationalen Geheimdienste (DNI), Tulsi Gabbard, erklärte, sondern sie hinderte Präsident Trump auch daran, normale diplomatische Beziehungen zu Russland aufzubauen, was es später der Biden-Regierung und der NATO ermöglichte, die russische Sonderoperation in der Ukraine zu provozieren und Putins wiederholte Versuche zurückzuweisen, bestimmte Vereinbarungen zu erzielen, die Russlands legitime Sicherheitsinteressen respektieren.

Angesichts der jüngsten Äußerungen von Präsident Trump zur Stationierung amerikanischer Atom-U-Boote – ein Vorschlag, den Keith Kellogg bereits 2022 unterbreitet hatte – und der russischen Reaktion, mit der das Ende der einseitigen Einhaltung des ehemaligen INF-Vertrags angekündigt wurde (was bedeutet, dass Russland und die NATO in ein neues nukleares Wettrüsten eintreten), könnte die Lage nicht gefährlicher sein.

Der ehemalige britische Premierminister Boris Johnson lobte in einer Rede am 4. August auf dem Ketagalan Forum in Taiwan die Kursänderung Trumps und erklärte: „Ich glaube, dass der Trump-Regierung nun die Augen geöffnet wurden, was Putin betrifft. Und es besteht die reale Möglichkeit, dass in nur wenigen Tagen – also am 8. August – jene Drittländer, die Putins Krieg durch den Kauf seiner Kohlenwasserstoffe ermöglicht haben, Indien und China, von sekundären Sanktionen hart getroffen werden. Und natürlich glaube ich nicht, dass eines dieser Länder zu Beginn dieses Krieges auch nur eine Sekunde lang gedacht hat, dass es irgendwann mit solchen Strafen rechnen muss,“ frohlockte er.

BoJo, in der Tradition von Churchill und Russell, behauptet selbstbewusst, dass Russland diesen Krieg verlieren werde. Da Russland allerdings den Bodenkrieg in der Ukraine unbestreitbar gewinnt, ist Johnson entweder einfach verrückt oder er glaubt auch, dass ein „Enthauptungsschlag“ gegen Russland geführt werden müsse – ein Enthauptungsschlag, der automatisch die „tote Hand“ auslösen würde, mit der nach einem Schlag gegen den Kreml alle russischen Raketen augenblicklich in Richtung Westen abgeschossen werden. Wie Putin es beschrieben hat: „Alle werden sterben, aber da wir die Angriffe nicht begonnen haben, werden wir als Märtyrer sterben und in den Himmel kommen, alle anderen werden einfach nur tot sein.“

Achtzig Jahre, nachdem dieser Krieg gegen Russland in Hiroshima und Nagasaki begonnen hatte, müssen wir ihn jetzt beenden. Die Rolle Großbritanniens bei den Angriffen auf die US-Präsidentschaft im Rahmen der Russiagate-Affäre, die jetzt von DNI Gabbard aufgedeckt wird, ist eine wichtige Flanke, die unbedingt genutzt werden muss. Aus diesem Grund hat die LaRouche-Organisation das Weißbuch „Schlimmer als Verrat: Das wahre Motiv hinter Russiagate“ veröffentlicht.

Es ist wichtig, dass Generalstaatsanwältin Pam Bondi eine Grand Jury einberuft, um die Verbrechen ehemaliger Beamter der Obama-Regierung und Geheimdienstmitarbeiter zu untersuchen, aber dies ist keine parteipolitische Angelegenheit. Die sogenannte „Sonderbeziehung“ zwischen den Vereinigten Staaten und dem Britischen Empire muss für immer beendet werden.

Drucken Sie die Broschüre aus, verbreiten Sie sie in den sozialen Medien, bringen Sie sie zum Büro Ihres Abgeordneten, zu Ihrer lokalen Zeitung, an Universitäten und zu allen anderen Institutionen, die Ihnen einfallen. Präsident Trump muss erkennen, dass König Charles‘ „Global Britain“ sein größter Feind und der größte Feind der Menschheit ist, nicht Russland.


Dringender Appell an Präsident Xi Jinping, Präsident Donald Trump und Präsident Wladimir Putin!

Bei einer Umfrage unter den Menschen weltweit würde man wahrscheinlich feststellen, dass die überwiegende Mehrheit der Bürger in den meisten Ländern Angst vor der Zukunft hat und große Katastrophen kommen sieht, wie eine neue Depression, Armut, Hunger, Arbeitsplatzverlust und vor allem einen neuen – diesmal nuklearen – Weltkrieg, der das Ende der Zivilisation bedeuten könnte.

Viele Militärexperten der Welt sind davon überzeugt, dass die militärstrategische Lage heute gefährlicher ist als während der Kubakrise, angesichts des fast vollständigen Zusammenbruchs des Vertrauens zwischen einigen der Atommächte, der Aufkündigung aller Rüstungskontrollverträge und der Gefahr, dass mehrere geopolitische Krisenherde, wie die Ukraine-Krise, der Nahe Osten und eine drohende Krise im Pazifik, außer Kontrolle geraten.

Wie konnte es dazu kommen, dass nur 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, als die Überlebenden feierlich schworen: „Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!“, die Menschheit erneut vor den Toren der Hölle steht, als ob die Erinnerung an die Millionen Toten dieses Weltkriegs vergessen wäre und sie umsonst gekämpft und gelitten hätten und gestorben wären?

Vor uns liegt eine große historische Chance, bei der die Staats- und Regierungschefs dreier großer Nationen ein starkes Signal an die Welt senden könnten. Wenn Präsident Xi Jinping Präsident Trump zu der für den 3. September auf dem Tiananmen-Platz in Peking geplanten Militärparade zum 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs einladen und Präsident Trump dies annehmen würde, da auch Präsident Putin voraussichtlich anwesend sein wird, könnten die Menschen weltweit Hoffnung schöpfen, dass diese drei Staatsmänner ein neues Kapitel in der Geschichte der Menschheit aufschlagen.

Von 1941 bis 1945 waren die USA und die Sowjetunion Verbündete gegen den deutschen Nationalsozialismus, während im gleichen Zeitraum China und die USA Verbündete gegen den japanischen Militarismus waren. Wenn die drei Präsidenten an der Militärparade am 3. September teilnehmen und gemeinsam den heiligen Eid „Nie wieder!“ erneuern würden, wäre dies die stärkste Botschaft an die ganze Welt, dass eine neue Ära des Friedens beginnt.

Präsident Trump wurde zum zweiten Mal gewählt, mit dem Auftrag, Frieden zu stiften und die endlosen Kriege seiner Vorgänger zu beenden, und genau das erwartet die globale Mehrheit von Präsident Xi und Präsident Putin.

Wir, die Unterzeichner dieser Petition, appellieren an Sie, die Menschheit vom Abgrund der Vernichtung zurückzuziehen und die Begründer einer neuen Ära in der Geschichte der Menschheit zu werden!

Unterzeichner:

Helga Zepp-LaRouche, Gründerin, Schiller-Institut


Live-Dialog mit Helga Zepp-LaRouche, 6. August 2025, 18.30 Uhr

In einer Zeit wachsender Spannungen und blank liegender Nerven, in der jede weitere Provokation einen zivilisationszerstörenden Weltkrieg auszulösen droht, ist es überlebenswichtig, den Kriegsfanatikern der Oligarchie einen Schritt voraus zu sein. 
Jede Woche gibt Helga Zepp-LaRouche einen präzisen Überblick über die Veränderungen in der strategischen Gesamtdynamik, die Auswirkungen dieser Veränderungen und aktualisiert die Strategie, um diejenigen auszuflankieren, die die internationale Kriegspartei anführen.
Senden Sie Ihre Fragen, Kommentare und Berichte an fragen@bueso.de oder stellen Sie diese im nächsten Live-Stream.

Am Ende dieser Woche, am 8. August, läuft die von Präsident Trump letzte Woche gesetzte Frist für Russland ab, um Fortschritte bei der Lösung der Ukraine-Krise zu erzielen. Andernfalls hat Trump weitere wirtschaftliche Sanktionen in Form von Zöllen und Strafmaßnahmen angekündigt. Diese strategische Drohung ist Teil einer Reihe wichtiger Ereignisse und lebensbedrohlicher Krisen, vor denen Helga Zepp-LaRouche, Vorsitzende des Schiller-Instituts, heute gewarnt hat. Wir müssen uns auf „vorhersehbare und unvorhersehbare“ Ereignisse einstellen und gleichzeitig Kräfte mobilisieren, um die Entwicklungen aus einer übergeordneten Perspektive und anhand von Konzeptlösungen zu verstehen, statt uns von „Desinformation, Lügen und Narrativen“ beeinflussen zu lassen. Diese Perspektive ist entscheidend.

Am Mittwoch, dem 6. August, wird Trumps Sonderbeauftragter Steven Witkoff zu Gesprächen in Moskau erwartet. Dies wurde heute im Kreml von Sprecher Dmitri Peskow bestätigt, nachdem Trump dies gestern Abend den Medien mitgeteilt hatte. Peskow äußerte sich insgesamt sehr zurückhaltend zu diesem Thema und zu Fragen nach Drohungen. Auf die Frage nach Trumps Ankündigung vom 31. Juli, er habe zwei Atom-U-Boote in „geeignete Regionen“ in Bezug auf Russland beordert, erklärte Peskow, U-Boote seien ständig im Einsatz. „Dies ist ein fortlaufender Prozess.“ Auf die Frage nach Trumps Einwänden gegen Äußerungen von Dmitri Medwedew in der vergangenen Woche wies Peskow darauf hin, dass es im Westen – beispielsweise in Europa – viele gibt, die harte Aussagen machen, und dass die Politik vom russischen Präsidenten Wladimir Putin gemacht wird. Er sagte, Russland wolle sich nicht an einem Austausch nuklearer Drohungen beteiligen.

Heute wurde aus Moskau eine sehr schwerwiegende Ankündigung zur Rüstungspolitik gemacht. Das Außenministerium gab eine Erklärung ab, dass Russland das 2019 einseitig verhängte Moratorium für den Einsatz von bodengestützten Raketen mit einer Reichweite zwischen 500 und 5500 km aufhebt. Dieses Selbstverbot wurde verhängt, als Trump 2019 einseitig den Ausstieg der USA aus dem Vertrag über nukleare Mittelstreckensysteme (INF-Vertrag) erklärte. Der INF-Vertrag war 1987 von den USA und der UdSSR unterzeichnet worden. Grundsätzlich wäre seit 2019 Zeit gewesen, ihn wieder auf den Weg zu bringen. Heute jedoch, so heißt es in der russischen Erklärung, tauchen sowohl in Europa als auch im westlichen Pazifikraum US-Raketensysteme mit INF-Reichweite auf, was nun bedeutet, dass „die Voraussetzungen für die Aufrechterhaltung eines einseitigen Moratoriums für den Einsatz ähnlicher Systeme nicht mehr gegeben sind“. Russland werde mit dem Einsatz seiner Waffen in angemessener Weise fortfahren.

Was bedeutet diese verrückte Konfrontationspolitik? Was ist los? Man sollte aus den Ereignissen vor 80 Jahren lernen, als der Zweite Weltkrieg beendet war. Die Nazis waren besiegt, aber der imperialistische Kreis um Churchill und alle anderen waren voll mobilisiert, um die Welt zu terrorisieren, ihre kolonialistische Macht wiederherzustellen, die UdSSR zu besiegen und zu zerstückeln, China zu unterdrücken, die USA in die Knie zu zwingen und Europa klein zu halten. Churchill hatte seine „Operation Unthinkable“ (britische Kriegspläne gegen die Sowjetunion) und veranlaßte Präsident Truman dazu, unnötigerweise Atombomben auf Japan abzuwerfen. Das war am 6. Und 9.  August 1945. Es sind dieselben Kreise, die bis heute bestehen.

Es ist keine Zeit zu verlieren, um gemeinsam mit den vielen Menschen und Organisationen, die sich für ein Ende der nuklearen Bedrohung, die sofortige Beendigung des Völkermords in Gaza und den Aufbau einer neuen Weltordnung für Sicherheit und Entwicklung einsetzen, zu mobilisieren. Am Wochenende demonstrierten in Australien etwa 300.000 Menschen in der Hauptstadt, um Netanjahu zu stoppen. Ein führender Slogan lautete: „Marsch für die Menschlichkeit, rettet Gaza“.

Die Internationale Friedenskoalition lädt diese Woche zu ihrer 114. wöchentlichen Freitagssitzung ein, um Menschen aus aller Welt zusammenzubringen, um gemeinsam an bevorstehenden Demonstrationen und Lösungsansätzen zu arbeiten. Das Treffen steht unter dem Motto „Hiroshima und Gaza – Nie wieder!“ Die Einladung beginnt wie folgt: „Am Jahrestag der Bombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki gedenken wir der Opfer und fordern, dass niemals wieder ein Atomkrieg und Völkermord begangen werden. Wir bündeln unsere Kräfte für den Frieden, um uns für diese Sache zu vereinen. Schließen Sie sich uns diesen Freitag mit Scott Ritter, Ray McGovern, Anthony Aguilar und anderen an.“

In einer Zeit wachsender Spannungen und blank liegender Nerven, in der jede weitere Provokation einen zivilisationszerstörenden Weltkrieg auszulösen droht, ist es überlebenswichtig, den Kriegsfanatikern der Oligarchie einen Schritt voraus zu sein. 
Jede Woche gibt Helga Zepp-LaRouche einen präzisen Überblick über die Veränderungen in der strategischen Gesamtdynamik, die Auswirkungen dieser Veränderungen und aktualisiert die Strategie, um diejenigen auszuflankieren, die die internationale Kriegspartei anführen.
Senden Sie Ihre Fragen, Kommentare und Berichte an fragen@bueso.de oder stellen Sie diese im nächsten Live-Stream.


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