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EIR kündigt Dringlichkeitskonferenz am 6. April an

EIR-Dringlichkeitskonferenz:

„Ein Dialog der Zivilisationen:
Ist es noch Zeit, zu verhindern, dass der Krieg gegen den Iran zu einem globalen Atomkonflikt eskaliert?“

6. April 2026

16:00–21.00 Uhr (MEZ); mit zwei Podiumsdiskussionen

Für Englisch:
Podiumsdiskussion 1

Podiumsdiskussion 2

Für Simultanübersetzung ins Spanische, Deutsche und Französische benutzen Sie bitte den Zoomlink:

https://us02web.zoom.us/j/86558216425?pwd=ba2EZRRxSaXuRZgshbgfaasspjsn5V.1
Passcode: 918060

Begehen Sie nicht den Fehler, die Lösungsvorschläge für den derzeit in Südwestasien tobenden Krieg, die auf der der EIR-Dringlichkeitskonferenz vorgelegt werden, als „unpraktisch“, „unrealistisch“ oder „unerreichbar“ abzutun. Es gibt nichts „Unpraktischeres“, als zuzulassen, dass der US-israelische Angriffskrieg gegen den Iran zu einem umfassenden Atomkonflikt eskaliert, der mit hoher Wahrscheinlichkeit jegliches erkennbare menschliche Leben auf dem Planeten auslöschen würde.

Am Montag, dem 6. April, werden führende internationale Strategie-Experten und Vertreter aus dem Iran, den Vereinigten Staaten, Europa, China und verschiedenen Nationen des Globalen Südens einen offenen Dialog über das Wesen und die Ursprünge des aktuellen Krieges gegen den Iran – sowie dessen zugrunde liegende historische und politische Ursachen – führen und nach Lösungen suchen, die auf der Schaffung einer neuen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur beruhen, um den legitimen Bedürfnissen jeder einzelnen Nation in der Region und auf dem gesamten Planeten gerecht zu werden.

Wir lehnen die Geopolitik und die Religionskriege ab, die Teil von Samuel Huntingtons „Kampf der Kulturen“ sind – eine Doktrin, die er von dem radikal anti-islamischen britischen Orientalisten Bernard Lewis übernommen hat –, eine Sichtweise, die aus dem Hobbes’schen Menschenbild stammt, wonach wir uns wie Tiere gegenseitig bekriegen. Wir schließen uns stattdessen der Sichtweise an, die EIR-Chefredakteurin und Schiller-Institut-Gründerin Helga Zepp-LaRouche in einem offenen Brief vom 9. März an Papst Leo XIV. dargelegt hat, worin sie zu einem Dialog der Kulturen im Geiste des Kardinals Nikolaus von Kues aus dem 15. Jahrhundert aufruft, den der Papst selbst als Orientierungspunkt angeführt hat: Wir müssen „einen Absturz in den ,unwiderruflichen Abgrund’ verhindern … (Wir müssen stattdessen) die Weltgeschichte verändern. So könnte der Wille Gottes erfüllt werden, der die Welt sicherlich nicht geschaffen und den Menschen die Vernunft geschenkt hat, damit sie aus Mangel daran zerstört wird.“

Präsident Trump hat eine „Verschiebung“ seiner Drohung angekündigt, die iranische Energie- und Industrieinfrastruktur zu bombardieren, sofern der Iran bis zum 6. April den Forderungen der USA nach bedingungsloser Kapitulation nachkommt. Es gibt allerdings keine Garantie dafür, dass Trump bis zum 6. April mit einer neuen Angriffswelle warten wird. Tatsächlich hat Israel bereits damit begonnen, die iranischen Stahlwerke, die Kernkraftanlage in Bushehr und weitere Einrichtungen zu bombardieren.

Für die gesamte Region – von Indien bis zum Mittelmeer und vom Kaukasus bis zum Golf – ist eine Politik des Wiederaufbaus und des Dialogs der Zivilisationen erforderlich, wie sie im Oasenplan vorgesehen ist, der 1975 vom renommierten amerikanischen Ökonomen und Staatsmann Lyndon LaRouche vorgeschlagen wurde und heute von Helga Zepp-LaRouche und dem Schiller-Institut aktualisiert wird.

„Wir brauchen die Idee einer gemeinsamen wirtschaftlichen Entwicklung auf der Grundlage des Konzepts des Oasenplans für die gesamte Region“, erklärte Zepp-LaRouche auf der Sitzung der Internationalen Friedenskoalition am 27. März. „Zunächst müssen Kanäle vom Mittelmeer und dem Roten Meer zum Toten Meer angelegt werden; friedliche Kernenergie soll für die Entsalzung großer Mengen von Meerwasser genutzt werden, um damit die Wüste zu begrünen, Wälder, Ackerland und Obstplantagen anzulegen und dieses Wasser zur Versorgung der Bevölkerung zu verwenden. Auf diese Weise könnten wir Entwicklungskorridore schaffen, wie zum Beispiel die Verbindung des China-Pakistan-Korridors mit dem Nord-Süd-Transportkorridor von St. Petersburg nach Chabahar und möglicherweise weiter nach Indien, und diese mit anderen Entwicklungskorridoren verknüpfen, um diese Länder mit der Türkei, mit Afrika und mit Europa zu verbinden. Denn in der Antike war diese Region der Ort der alten Seidenstraße, und damals war sie der Knotenpunkt, der die drei Kontinente durch Handel, den Austausch von Wissenschaft, Technologie, Kunst, Ideen und Philosophie verband. Und genau das kann diese Region wieder werden.“

Panel 1 – „Kann der Irankrieg vor einer atomaren Eskalation gestoppt werden?“

16.00 – 18.30 Uhr

Moderator: Dennis Speed

  • Helga Zepp-LaRouche (Deutschland), Chefredakteurin von EIR
  • Dr. Mohammad Reza Dehshiri (Iran), Dekan der Fakultät für Internationale Beziehungen, iranisches Außenministerium
  • Zhang Weiwei (China), Professor für Internationale Beziehungen an der Fudan-Universität in Shanghai und Direktor des China-Instituts
  • Botschafter Prof. Dr. Manuel Hassassian (Palästina), Palästinensische Autonomiebehörde
  • Adolfo Pérez Esquivel (Argentinien), Friedensnobelpreisträger von 1980
  • Purnima Anand (Indien), Präsidentin des BRICS International Forum
  • Generalleutnant a. D. Ghulam Mustafa (Pakistan), Verteidigungsexperte, ehemaliger Kommandeur des Army Strategic Forces Command (ASFC)
  • Chas Freeman (Vereinigte Staaten): ehemaliger Staatssekretär im Verteidigungsministerium, ehemaliger Botschafter in Saudi-Arabien
  • Purnima Anand (Indien), Präsidentin des BRICS International Forum

Panel 2 – „Globale Infrastrukturentwicklung ist der Name für Frieden“

ca. 19.00 – 21.00 Uhr

Moderator: Stephan Ossenkopp

  • S.E. Donald Ramotar (Guyana), ehemaliger Präsident von Guyana
  • Adolfo Pérez Esquivel (Argentinien), Friedensnobelpreisträger von 1980
  • Dr. Theodore Postol (Vereinigte Staaten), emeritierter Professor für Wissenschaft, Technologie und internationale Sicherheit am MIT
  • Dr. Izzeldin Abuelaish (Palästina), Arzt, Professor, Autor und Friedensaktivist
  • Chandra Muzaffar (Malaysia), Gründer und Präsident der Internationalen Bewegung für eine gerechte Welt (JUST)
  • Dennis Small (Vereinigte Staaten), Iberoamerika-Redakteur bei EIR


Die „eine Menschheit“ wird nicht dulden,daß Menschen in die Steinzeit zurückgebombt werden

Die Gründerin des Schiller-Instituts Helga Zepp-LaRouche eröffnete die 148. wöchentliche Onlinesitzung der Internationalen Friedenskoalition (IPC) am 3. April mit einem Appell an die Vernunft: Wir alle müßten uns der gefährlichen Weltlage bewußt sein. Sie zählte einige der jüngsten Angriffsziele im Irankrieg auf, darunter eine der größten Brücken der Region sowie iranische Vergeltungsschläge gegen Entsalzungsanlagen und Ölraffinerien und die Ankündigung, US-Unternehmen in der Region ins Visier zu nehmen. Präsident Trump behaupte, der Iran sei wehrlos, in Wirklichkeit habe der aber noch mehr als die Hälfte seiner Raketen, Drohnen etc. Die Kriegsausgaben der USA betrügen umgerechnet acht Millionen Dollar pro Opfer – der teuerste Krieg der Geschichte. Der Iran sei unbesiegt und werde nicht zum Status quo zurückkehren. Nur Schiffe befreundeter Länder dürften jetzt die Straße von Hormus passieren.

Zepp-LaRouche verwies auf Berichte aus Israel, die es als „spartanische“ Nation beschreiben, mit der trügerischen Sicherheit, die Raketenabwehr Iron Dome würde sie vor den Folgen ständiger Kriege schützen. Sie verurteilte das rassistische neue Gesetz für die Todesstrafe gegen Palästinenser. Sie kritisierte auch scharf US-Kriegsminister Pete Hegseth, der Führungskräfte im Pentagon entlasse und mit religiösem Eifer ein Armageddon herbeiführen wolle. Präsident Trump sei entschlossen mit Gewalt zu regieren und sei wenig an Bündnissen wie der NATO interessiert. Ob er es nun wisse oder nicht, Trump betreibe die Politik der globalen Eliten, die die Weltbevölkerung auf eine Milliarde Menschen reduzieren wollen. Organisationen wie die UNO und die Welternährungsorganisation warnten vor Nahrungsmittelmangel und Preisschocks, die über 300 Millionen Menschen gefährden.

Die IPC sei jedoch eine Aktivisten-Organisation. Das nächste Krisenforum am 6. April werde wirtschaftliche Entwicklung als einzige Lösung für den Krieg anbieten, der leicht zu einer nuklearen Vernichtung führen könne.1 Dort werde der „Erweiterte Oasenplan“ vorgestellt, um die gesamte Region – von Indien bis zum Mittelmeer und vom Kaukasus bis zum Golf – zu einem Zentrum der Produktion zu machen. Wir könnten Wüsten in Wälder verwandeln, indem wir Chinas Erfolg bei der Begrünung von zwei Wüsten als Vorbild nehmen. Nur der Ansatz der „einen Menschheit“ und ein Appell an die Vernunft, wie im Westfälischen Frieden von 1648, könnten die USA retten. Das sei auch die einzige Hoffnung für Israels Überleben.

Sie schloß, viele Anhänger Trumps seien gegen seine Kriege, und viele hätten an den „No Kings“-Protesten am 28. März teilgenommen. Zepp-LaRouche zeigte eine Landkarte des riesigen Persischen Reiches der Antike und sagte ironisch, wenn Trump den Iran wirklich „zurück in die Steinzeit bomben“ wolle, werde das Ergebnis ihm vielleicht nicht gefallen.

Der nächste Redner war Stanislav Krapivnik, ein ehemaliger Offizier der US-Armee, der heute in Moskau lebt. Er sprach über die Korruption in der Ukraine, die die Ausbeutung durch ausländische Interessen auf Kosten der Bevölkerung ermögliche. 10.000 ukrainische Kinder würden vermißt, und die Ukraine sei heute ein Zentrum für den illegalen Handel mit Menschen, Organen, Drogen und Waffen. Viele der weltweit größten Drogenkartelle nutzten ukrainische Waffen und Kampftraining, ähnlich wie Rebellengruppen in der Sahelzone.

Estland werde als möglicher Brennpunkt für eine Konfrontation mit Rußland genutzt. St. Petersburg werde mit Drohnen angegriffen, die aus Estland stammen oder durch dessen Luftraum fliegen. Seine einzige gute Nachricht sei, daß kürzlich russische Öltanker unter militärischer Eskorte Kuba erreichen konnten.

Der letzte Redner war Imam Mohammad Ali Elahi, ein iranisch-amerikanischer Geistlicher aus dem Raum Detroit, der über den bis dahin seit 34 Tagen laufenden, unmoralischen, wahnsinnigen und illegalen Krieg gegen den Iran sprach. Über hundert US-Rechtsexperten hätten in einer Erklärung diesen Angriffskrieg als Kriegsverbrechen verurteilt. Die USA und Israel behaupteten, sie wollten Frieden, hätten aber inmitten der Friedensverhandlungen angegriffen und versuchten nun, alle zu töten, die am Friedensprozeß beteiligt waren. Trump sage, er wolle die Entwicklung von Atomwaffen im Iran stoppen, dabei hätten ihm seine eigenen Experten erklärt, daß der Iran kein solches Programm verfolgt, und dann wurde der Oberste Führer Ali Chamenei ermordet, der eine Fatwa gegen Atomwaffen erlassen hatte. Selbst der Geheimdienstausschuß des US-Senats habe bestätigt, daß es keine Beweise für ein Atomwaffenprogramm im Iran gibt.

Kriegsminister Pete Hegseth sehe in dem Krieg einen neuen Kreuzzug, er habe sogar entsprechende Tätowierungen. Trump führe den Krieg um Öl und Geld, so der Imam, und Israels Regierungschef Netanjahu um Macht und Kontrolle. Die acht Millionen Amerikaner bei den „No Kings“-Kundgebungen gegen Trumps Politik hätten die Ehre des Landes gerettet. Der Iran wolle keinen Krieg und habe kein Problem mit dem amerikanischen Volk. Ein „goldenes Zeitalter“, von dem Trump spricht, sei völlig unmöglich, während man den Iran in die Steinzeit zurückbombt.

Zepp-LaRouche wies auf andere Gebiete menschlichen Leids hin, wie Sudan oder Haiti. Während der Kubakrise habe es noch diplomatische Beziehungen, Gespräche über inoffizielle Kanäle und andere Kommunikationswege gegeben, aber jetzt finde kein Dialog statt. Sie verurteilte die Doppelmoral, Rußland einen „Angriffskrieg“ vorzuwerfen, aber den Irankrieg nicht so zu nennen. Wir seien heute versammelt, um genügend Kräfte zu mobilisieren, um den Krieg zu beenden und eine Eskalation zur nuklearen Konfrontation zu verhindern. In den letzten Monaten der Biden-Regierung hätten laut einer Umfrage 50% der Leute im Pentagon einen Atomwaffeneinsatz erwartet und gemeint, das wäre nicht schlimm. Wir bräuchten eine Vision für 50 Jahre und müßten mit den BRICS zusammenarbeiten. Die Menschheit sei die einzige mit Vernunft begabte Gattung, und wir müßten Nikolaus von Kues’ „Zusammenfall der Gegensätze“ nutzen, um einen Ausweg aus der Krise zu finden.

Weitere Beiträge

José Vega, Kongreßkandidat in der Bronx in New York, sagte, er sei stolz auf die Astronauten und Ingenieure der NASA, die die Artemis-II-Mission ermöglichen. In den Berichten über die Mission könne man die Erde aus der Ferne sehen: „Wir sind alle auf diesem Bild.“ Vega rief alle dazu auf, „ihre Unabhängigkeit von der Epstein-Klasse zu erklären“. Die Menschen sollten sich an gewaltfreien Aktionen für den Frieden beteiligen. Er zitierte Martin Luther King, der 1968 in einer Rede sagte, wir hätten nur die Wahl zwischen Gewaltlosigkeit oder Nicht-Existenz. Vega wird diese Woche offiziell auf dem Vorwahlzettel der Demokraten stehen. Er forderte 10.000 Ingenieure für Gaza und 10.000 Ingenieure für die Bronx für den Wiederaufbau. Er sei „gespannt darauf, was als nächstes kommt“.

Anschließend gab es Fragen und Berichte von Aktivisten aus dem Publikum. Die erste Rednerin war eine Frau aus Rumänien, die bei lokalen Friedenskundgebungen gesprochen, Zepp-LaRouches Appell an Papst Leo XIV. verbreitet und im Parlament Lobbyarbeit geleistet hat. Sie sagte, die Vorstellung, die NATO sei ein „Verteidigungsbündnis“, sei ein grausamer Aprilscherz.

Co-Moderator Dennis Small fügte hinzu, der russische Wirtschaftsbeauftragte Kirill Dmitrijew habe vor einem globalen Tsunami wegen des Ausfalls der Energie- und Nahrungsmittelversorgung gewarnt. Small sprach auch über die Geschichte des britischen Interesses an einer Kontrolle strategischer Engpässe wie der Straße von Hormus.

Eine Teilnehmerin aus den Niederlanden sagte, viele Aktivisten hätten zwar gute Absichten, aber wir müßten sie noch besser informieren. Ein Vertreter von Veterans for Peace dankte Zepp-LaRouche dafür, daß sie „das Banner der Ideen von Lyndon LaRouche weiterträgt“. Es gab eine Frage zur möglichen Verstaatlichung des Militärisch-Industriellen Komplexes, und Small antwortete, noch besser wäre es, den Militärisch-Finanziellen Komplex einer Insolvenzsanierung zu unterziehen, gegen die Macht von Hedgefonds und Personen wie Peter Thiel.

Zum Abschluß erklärte Helga Zepp-LaRouche, sie sei optimistisch, daß wir Kriege beenden, Frieden schaffen und die Welt aufbauen können. Bündnisse wie die NATO würden vielleicht verschwinden, statt dessen bräuchten wir Nationen, die gemeinsam für wirtschaftliche Entwicklung arbeiten. Sie forderte ein Ende der Geopolitik und reinen Machtpolitik – wie etwa Trumps Äußerung, er brauche kein Völkerrecht. Sie war entsetzt darüber, daß in Deutschland Männer im wehrpflichtigen Alter nun um Erlaubnis bitten müssen, das Land länger zu verlassen, weil es für den Krieg mobilisiert werden soll. Die Wurzel aller dieser Probleme liege darin, daß Menschen ihre axiomatischen Annahmen nicht hinterfragen. Wir müßten denken wie Nikolaus von Kues, und der beste Ausgangspunkt dafür sei das Krisenforum am 6. April. Sie rief alle auf, die Einladung und ihren Brief an den Papst in ihren örtlichen Kirchen zu verteilen.

Dennis Speed fügte hinzu, wir sollten die Welt nicht von „links“ oder „rechts“ betrachten, sondern so, wie Martin Luther King sie betrachtete – „vom Gipfel des Berges“.


Anmerkung

1. schillerinstitute.com/de/blog/2026/04/01/eir-kuendigt-dringlichkeitskonferenz-am-6-april-an/


Zepp-LaRouche: Ein scheinbar bodenloser Sumpf

Helga Zepp-LaRouche, die Gründerin des Schiller-Instituts und Witwe des verstorbenen amerikanischen Staatsmannes und Ökonomen Lyndon H. LaRouche, gab am 2. April folgende Erklärung ab:

„Am 24. Februar 2021 veröffentlichte ich einen Brief, in dem ich Barbara Boyd und eine Reihe anderer Personen, die mit dem Lyndon LaRouche Political Action Committee (LPAC) verbunden waren, aufforderte, ‚sofort und für immer aufzuhören, den Namen, das Ebenbild und potenziell andere verwirrend ähnliche Begriffe von Herrn LaRouche zu verwenden‘. Der Inhalt dieser Erklärung gilt weiterhin, und man sollte sie erneut lesen. Es ist jedoch dringend erforderlich, sie zu diesem Zeitpunkt zu aktualisieren.

Nachdem jeder einzelnen politischen Entscheidung der Trump-Administration uneingeschränkte Zustimmung zuteil wurde, als wären nicht nur Trump selbst, sondern auch die schlimmsten neokonservativen und neoliberalen Elemente seines Teams – wie Finanzminister Scott Bessent mit seiner schamlosen Förderung von Kryptowährung und jeder erdenklichen Form finanzieller Spekulation – unfehlbar, haben Frau Boyd und ihre Anhänger sich definitiv von der menschlichen Spezies abgewandt, indem sie Trumps Aggressionskrieg gegen den Iran unterstützten. Wenn Trump damit prahlt, den Iran „zurück ins Steinzeitalter zu bombardieren“, dann droht er offen damit, Krieg gegen das gesamte iranische Volk zu führen – und das ist ein Kriegsverbrechen.

Eine solche bedingungslose Verteidigung Trumps in einem Moment, in dem sich die gesamte zivilisierte Welt – einschließlich derer, die gehofft hatten, er würde seine Versprechen einhalten, Kriege zu beenden und keine neuen zu beginnen – mit Abscheu von ihm abwendet, weil er das Völkerrecht mit Füßen tritt, ein Staatsoberhaupt entführt und einen obersten religiösen Führer ermordet hat und nun einen Massenmord an einer Zivilbevölkerung begeht, wirft ein bezeichnendes Licht auf den moralischen und intellektuellen Niedergang der Truppe um Boyd, die sich nun als Promethean PAC und Promethean Action zusammengeschlossen hat. Dass diese erbärmliche Gruppe die Dreistigkeit besitzt, meinen verstorbenen Ehemann Lyndon LaRouche, den größten Intellekt unserer Zeit, mit Präsident Trump zu vergleichen, von dem bekannt ist, dass er nicht eine einzige Seite liest, zeigt ihren völligen Verlust an moralischem Urteilsvermögen.

Ob diese intellektuellen Niemande tatsächlich von einer Geheimdienstagentur angeworben wurden, um anschließend zu versuchen, die Menschen über LaRouches Ideen zu verwirren, wird sich wahrscheinlich erst zeigen, wenn eine neue Art „Church Committee“ eingerichtet wird – eine Idee, der Boyd früher aus irgendeinem seltsamen Grund heftig widersprach. In jedem Fall gibt es immer noch einige Menschen, die sich lebhaft daran erinnern, wie weit sie bereit war zu gehen.

Jeder, der auch nur die geringste Ahnung von Lyndon LaRouche hat, weiß, dass er sein ganzes Leben lang gegen eine solche Barbarei gekämpft hat, wie sie jetzt von Trump in Bezug auf den Iran und der Barbarin Boyd demonstriert wird.


Internationale Friedenskoalition #148, 03.04.2026, 17.00 Uhr

Zwischen Hoffnungsschimmern und katastrophaler Gefahr: Die Menschheit wurde zu etwas Besserem geboren

148. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Zwischen Hoffnungsschimmern und katastrophaler Gefahr: Die Menschheit wurde zu etwas Besserem geboren

3. April 2026
17.00 Uhr

Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten und Kollegenkreis

Unsere Intervention in das Weltgeschehen ist heute wichtiger denn je. Diesen Freitag werden sich Ray McGovern, ehemaliger CIA-Analyst und Mitbegründer von „Veteran Intelligence Professionals for Sanity“ (VIPS) und Imam Elahi vom „Islamic House of Wisdom“ sowie weitere Gäste, die in Kürze bekannt gegeben werden, anschließen.

Bitte senden Sie uns so schnell wie möglich Berichte und Initiativen für die Tagesordnung zu.

Zur Anmeldung

Am Abend des 1. April startete die Besatzung der NASA-Mission Artemis II erfolgreich von Cape Canaveral in Florida und schickte damit zum ersten Mal seit vierundfünfzig Jahren wieder Menschen zur Umrundung des Mondes. Auch wenn dies in den letzten Jahren eine Seltenheit war, stellt dieser Start wahrlich eine Errungenschaft für die Welt dar und erinnert daran, dass die Menschheit für einen wichtigeren Zweck geschaffen wurde, als sinnlose Kriege und endloses Gezänk zu führen. Wie der Astronaut Jeremy Hansen in einer Botschaft kurz vor Beginn des Countdowns sagte: „Wir tun dies für die gesamte Menschheit.“

Währenddessen sah sich US-Präsident Donald Trump im Land der Ahnungslosen gezwungen, auf den wachsenden Druck – sowohl im Inland als auch weltweit – gegen seinen illegalen und katastrophalen Krieg im Iran zu reagieren. In einer äußerst defensiven Ansprache an die Nation am 1. April sagte Trump, die USA seien „auf dem besten Weg, alle militärischen Ziele Amerikas in Kürze zu erreichen“, und behauptete, der Iran sei „ausgehöhlt und im Grunde genommen keine Bedrohung mehr“. Zynisch erklärte er, dieser Angriffskrieg sei „notwendig für die Sicherheit Amerikas und die Sicherheit der freien Welt“, wobei er darauf achtete, das Wort „Atomwaffe“ wiederholt zu verwenden, um bei den Leichtgläubigen Angst zu schüren.

Zwar gibt es nach wie vor kein klares Ziel, doch am nächsten kam Trumps Aussage: „Wir werden sie in den nächsten zwei bis drei Wochen extrem hart treffen. Wir werden sie zurück in die Steinzeit bringen, wo sie hingehören. In der Zwischenzeit laufen die Gespräche weiter… Doch wenn in dieser Zeit keine Einigung erzielt wird, haben wir wichtige Ziele im Visier. Wenn es keine Einigung gibt, werden wir jedes einzelne ihrer Kraftwerke sehr hart und wahrscheinlich gleichzeitig treffen.“

In ihrem wöchentlichen Webcast am 1. April sagte Helga Zepp-LaRouche, dass Trump „in einer echten Zwickmühle steckt, denn offensichtlich sind fast fünf Wochen nach Kriegsbeginn noch nicht alle seine Ziele erreicht worden.“ All seine Versuche, einen Sieg und Entschlossenheit darzustellen, seien lediglich „ein verzweifelter Versuch Trumps, die Berichterstattung irgendwie zu kontrollieren, während alle Realitäten vor Ort in eine völlig andere Richtung weisen.“ Doch egal was passiert, seine Selbstdarstellung „wird von der globalen Mehrheit nicht geglaubt werden, sie wird von der amerikanischen Bevölkerung nicht geglaubt werden“, warnte sie.

Die Realität dieser Aussage wird immer deutlicher, da sich Amerikas Verbündete weltweit zunehmend gegen diesen Krieg wenden, wobei Italien, Frankreich und Spanien sogar beschlossen haben, das US-Militär daran zu hindern, ihre Stützpunkte zu nutzen. Darüber hinaus hat der Economist berichtet, dass die Einnahmen des Iran aus seinen Ölexporten seit Kriegsbeginn nicht nur nicht gesunken seien, sondern sich sogar verdoppelt hätten – während die westlichen Länder selbst darum kämpfen, die massiven Auswirkungen abzufangen, die dies auf ihre Volkswirtschaften hat. Die Europäische Kommission ermutigt die Länder sogar dazu, ihren Öl- und Gasverbrauch zu rationieren, und die USA haben gerade die niedrigsten Einstellungszahlen seit 2020 bekannt gegeben.

Doch dies ist weitaus mehr als nur ein weiterer gescheiterter Krieg aus der Hand der angloamerikanischen Neokonservativen. „Wir befinden uns in einem unglaublichen weltweiten Wandel“, sagte Zepp-LaRouche. „Und ich denke, das geht weit über die Situation vor Ort in Südwestasien hinaus… [ein] epochaler Wandel ist jetzt im Gange, und ich glaube nicht, dass es möglich sein wird, die Dinge in irgendeiner Form so wieder zusammenzuflicken, wie sie vor [dem Krieg] waren.“

„Die NATO existiert de facto nicht mehr“, fuhr sie fort (was keine schlechte Sache ist), eine Tatsache, die durch die Äußerungen von Trump und Marco Rubio, die USA würden ihre Beteiligung an der NATO „überdenken“, noch deutlicher wird. Ebenso ist die Europäische Union völlig gespalten, und die US-Regierung hat das wenige an Legitimität, welches das System des Völkerrechts noch hatte, effektiv zerstört. Und vergessen Sie nicht, dass die Billionen, die für den Bau von Bomben und Kriegsausrüstung ausgegeben wurden, nichts dazu beigetragen haben, die 2-Billiarden-Dollar-Blase spekulativer Vermögenswerte zu beseitigen, die die US-amerikanische und die europäische Wirtschaft stranguliert.

„Alle Grundlagen dessen, was man als Nachkriegsordnung, als Ordnung nach dem Zweiten Weltkrieg oder als Ordnung nach dem Kalten Krieg bezeichnen würde, liegen also eindeutig in Trümmern“, stellte Zepp-LaRouche fest. „Aber ich denke, das eröffnet die Möglichkeit für eine völlig neue Gestaltung. Und was wir in dieser Situation vorschlagen, ist eine sehr, sehr zukunftsorientierte Vision einer vollständigen Neuordnung, insbesondere in Südwestasien, aber auch darüber hinaus.“ Sie betonte, dies müsse in Form eines erweiterten Oasenplans geschehen – eines Ansatzes von „Frieden durch Entwicklung“, der die langfristige Grundlage für Frieden in einer Region schafft, die andernfalls seit über einem Jahrhundert Gegenstand imperialer Geopolitik ist.

„Ich denke also, dies ist ein Moment, in dem das Land in völliger Unruhe ist, die ganze Welt in völliger Unruhe ist, aber es sind diese Momente in der Geschichte, in denen Ideen wichtiger sind als etablierte Mechanismen… In Zeiten wie diesen, in denen eine Ordnung zusammenbricht, sind Ideen die wichtigste Währung. Deshalb bin ich, obwohl viele Menschen vielleicht denken, dass das, was wir gerade vorschlagen, eine völlig utopische Idee ist, die niemals funktionieren wird, tatsächlich ziemlich zuversichtlich, dass unser Vorschlag so sehr im Einklang mit dem Willen der Mehrheit der Weltbevölkerung steht, dass er meiner Meinung nach eine Chance hat, Wirklichkeit zu werden.“

Wenn Artemis II also dazu beiträgt, die Menschen an ihre Menschlichkeit und ihr gemeinsames Schicksal zu erinnern – und daran, was eine Gesellschaft tatsächlich „großartig“ macht –, dann kann es zu einer der Kräfte werden, die den notwendigen Weg nach vorne für die Welt aufzeigen.

Diese Möglichkeit Wirklichkeit werden zu lassen, wird Thema einer speziellen Dringlichkeitsdiskussion am 6. April sein, an der führende Stimmen aus aller Welt teilnehmen. Erfahren Sie hier mehr und verbreiten Sie die Nachricht so weit wie möglich.


Die „eine Menschheit“ verteidigen!

Bericht vom 147. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Die 147. wöchentliche Online-Sitzung der Internationalen Friedenskoalition (IPC) am 27. März begann mit einem Überblick über die Weltlage von Helga Zepp-LaRouche, der Gründerin des Schiller-Instituts und Mitinitiatorin der IPC. „Die Lage ist nach wie vor äußerst angespannt“, betonte sie, US-Präsident Trump habe sein Ultimatum an den Iran schon zum zweiten Mal verschoben. Nachdem er zweimal Verhandlungen als Vorwand benutzte, um einen Angriff vorzubereiten, sei das Vertrauen in seine Ankündigungen gering. Bald würden bis zu 70.000 US-Soldaten in der Region stationiert, was auf eine mögliche Bodeninvasion und massive Eskalation des Konflikts hindeute. Die Strategie des „Enthauptungsschlags“ sei gescheitert, die iranische Regierung habe weiterhin alles unter Kontrolle. Und Länder auf der ganzen Welt seien von den explodierenden Ölpreisen betroffen, weil die Straße von Hormus weiterhin blockiert ist.

Botschafter Abolfazl Pasandideh, der die Islamische Republik Iran in Mexiko vertritt, habe kürzlich in einem Vortrag vor dem IPC vorgeschlagen, auf die Idee eines Dialogs der Zivilisationen zurückzukommen. Dies stand im Gegensatz zu Samuel Huntingtons „Kampf der Kulturen“, in dem der Islam als neues Feindbild vorgeschlagen wurde, das den Kommunismus ersetzen sollte.

Der vom Schiller-Institut vorgeschlagene „Oasenplan“ sei eine Lösung zum Wohle vieler Nationen, die in den letzten 25 Jahren durch neokonservative Kriege und Operationen verheert wurden, nicht nur Israel und Palästina, sondern in der ganzen Region von Afghanistan im Osten bis Afrika im Westen. Zepp-LaRouche sagte, so könne diese Region wieder zum Knotenpunkt zwischen drei Kontinenten werden.

Präsident Trump sei „mit einem völligen Zusammenbruch der Unterstützung innerhalb der Vereinigten Staaten konfrontiert“. Was die Regierung der Öffentlichkeit über den Grund dieses Krieges erzählt und was sie Kongreßabgeordneten in geheimen Briefings mitteilt, seien zwei völlig verschiedene Dinge. Spaniens Ministerpräsident Sanchez sei ein leuchtendes Beispiel für einen europäischen Staatsmann, der den Mut hat, sich diesem Krieg zu widersetzen.

Als nächster sprach ein bekannter US-Veteran, Command Chief Master Sergeant Dennis Fritz vom Eisenhower Network. Er betonte, wir hörten oft, daß dieser Krieg mit der Iranischen Revolution 1979 begonnen habe, aber in Wirklichkeit habe er bereits 1953 mit dem Putsch gegen Ministerpräsident Mossadegh angefangen. Die USA hätten im Irak-Iran-Krieg den Irak unterstützt, und USA und Israel seien die größten Förderer des Terrorismus weltweit. Sie hätten den Iran mitten in Verhandlungen angegriffen, und das sogar zweimal. Natürlich habe der Iran das Recht, sich zu verteidigen. Er werde niemals auf ballistische Raketen verzichten, weil sie die Grundlage für seine nationale Sicherheit sind. Der Iran habe die US-Regierung vorher gewarnt, daß er die Straße von Hormus sperren würde, falls er angegriffen wird.

Fritz stellte dann den nächsten Redner vor, den Veteranen Brian McGinnis: „Man hat ihm seinen Dienst gedankt, indem man ihm den Arm gebrochen hat.“ Brian McGinnis ist pensionierter Soldat des US-Marinekorps und Kandidat der Grünen aus Nord-Carolina für den US-Senat. Die Kongreßpolizei und der US-Senator Tim Sheehy haben ihm den Arm gebrochen, als in einer Anhörung gegen den Krieg protestierte und sie ihn gewaltsam aus dem Saal drängen wollten. Er sagte, es sei ihm eine Ehre, von Dennis Fritz vorgestellt zu werden. McGinnis sagte, Geldwäsche sei ein fester Bestandteil aller Kriege der letzten 25 Jahre. Er forderte nachdrücklich, das Projekt „Groß-Israel“ weiter aufzudecken. „Unsere Regierung führt uns in eine Richtung, die unsere moralische Überlegenheit opfert“, schloß er.

Zepp-LaRouche sprach Fritz und McGinnis ihre „tiefe, von Herzen kommende Dankbarkeit“ aus.

Co-Moderator Dennis Speed berichtete, daß etliche andere aus dem Militär, die für ein Amt kandidieren, es ausdrücklich ablehnen, mit dieser kriminellen Politik in Verbindung gebracht zu werden. „Das könnte der schnellste Weg sein, ein SOS an den Rest der Welt zu senden.“

Die Moderatorin Anastasia Battle zitierte den Whistleblower Anthony Aguilar, die Mädchenschule im Iran sei absichtlich zum Ziel eines Raketenangriffs gemacht worden, um die Moral ihrer Eltern zu untergraben, von denen viele Regierungsbeamte sind. Fritz ergänzte, das US-Militär ahme die Methoden der israelischen Streitkräfte nach, und „unser Verteidigungsminister ermutigt unsere Truppen, gegen die grundlegenden Regeln des Krieges zu verstoßen“. Damit müßten diese Soldaten für immer weiterleben, mit Gewissensbissen und Posttraumatischer Belastungsstörung.

Paul Gallagher, Redakteur des Executive Intelligence Review (EIR), berichtete in einer Videobotschaft über seine Recherchen zur Forderung der Trump-Regierung nach zusätzlichen 200-250 Milliarden Dollar für den Krieg. Damit werde versucht, die schrumpfende Produktivität der US-Industrie durch einen riesigen Schmiergeldfonds für die Rüstungsproduktion auszugleichen. Der Plan komme von 30 Investmentbankern mit Jahresgehältern von 300.000 bis 500.000 Dollar. Amerika habe nun einen „Militärisch-Industriell-Finanziellen Komplex“. Das habe nur wenig mit dem Irankrieg an sich zu tun, sondern ziele darauf ab, neue „KI-Tötungsunternehmen“ zu schaffen, um letztendlich gegen China zu kämpfen.

Eduardo Gabriel Fernández ist Absolvent des Fortgeschrittenenkurses für Nationale Verteidigung und Mitglied des „Observatoriums General Jorge Edgar Leal für argentinische Souveränität“. Er berichtete, daß die Regierung Milei in Argentinien die Politik der Militärdiktatur aus der Zeit von 1976-83 wiederbelebt, und daß die Bevölkerung dagegen auf den Straßen protestiert. Er hat Zepp-LaRouches Offenen Brief an Papst Leo XIV. unter den argentinischen Bischöfen verbreitet, und einer von ihnen habe sich bereit erklärt, ihn der Bischofskonferenz vorzulegen.

Tim Rush berichtete über die Organisationsarbeit von Bürgeraktivisten, die 390 Büros im US-Kongreß besucht haben. Die Kongreßabgeordneten seien darauf konditioniert, Themen nach dem simplen Prinzip „entweder dafür oder dagegen“ zu diskutieren, und seien nicht vorbereitet auf den Ansatz der IPC für Lösungen, die die Diskussion auf eine höhere Ebene heben.

Diskussion

Zepp-LaRouche äußerte die Hoffnung, daß unser Appell an die menschliche Seele stärker ist als die Kriegsmaschinerie. „Ich glaube, daß die wahre Natur des Menschen schön und positiv ist.“ Sie erinnerte daran, daß ein Atomkrieg nicht nur die heute lebenden Generationen vernichten würde, sondern auch alle wissenschaftlichen und kulturellen Errungenschaften aller vorangegangenen Generationen.

Fritz stimmte ihr zu, es sei Chinas wirtschaftlicher Erfolg – der auf der erfolgreichen Anwendung des Amerikanischen Systems von Alexander Hamilton beruht -, der das Land in den Augen der gegenwärtigen politischen Führung der USA zum Gegner gemacht hat.

Zepp-LaRouche betonte weiter, Nikolaus von Kues sei sich der Tatsache bewußt gewesen, daß er eine einzigartige, beispiellose Denkweise gefunden hatte: daß Menschen, die nach dem Bild des Schöpfers geschaffen sind, Konflikte lösen können, indem sie auf eine höhere Ebene der Vernunft aufsteigen als die Ebene, die den Konflikt hervorgebracht hat. Darauf habe auch Papst Leo XIV. hingewiesen. Sie stellte dem die „Epstein-Klasse“ gegenüber: Menschen, die glauben, daß ihrer Macht keine Grenzen gesetzt sind, und deren Begierden immer perverser werden. Das seien keine glücklichen Menschen, weil sie ihre Seele verloren haben.

McGinnis lobte die „fesselnde“ Idee, daß die USA im Nahen Osten statt einer Politik der Zerstörung eine Politik der regionalen Entwicklung wie dem „Oasenplan“ betreiben, um „die Wüste grün zu machen“.

Fritz verurteilte das „Projekt für ein neues amerikanisches Jahrhundert“ (PNAC), das schon vor längerer Zeit die Kriege gegen den Irak und den Iran forderte. Er lobte Aktivisten wie José Vega und Medea Benjamin, die für ihre öffentlichen Interventionen berühmt sind. Sie hätten den US-Senator Cory Booker dermaßen in die Schranken gewiesen, daß er kein Geld mehr von der zionistischen Lobbygruppe AIPAC annimmt.

Zepp-LaRouche schloß mit den Worten: „Das Thema der ‚einen Menschheit‘ muß unsere Losung  in diesem Kampf sein.“ Donald Trump habe – soweit man ihm glauben kann – in seinem jüngsten Ultimatum den 6. April als neue Frist für die Kapitulation des Iran angekündigt, und deshalb habe sie das als Datum für die nächste große Online-Konferenz gewählt. Alle Teilnehmer sollten mithelfen, daß die weltweite Beteiligung daran so groß wie möglich wird.

        eir


Internationale Friedenskoalition #147, 27.03.2026, 16.00 Uhr

Dies ist der moralische Test für die Menschheit

147. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Dies ist der moralische Test für die Menschheit

27. März 2026
16.00 Uhr

Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten und Kollegenkreis

Unsere Intervention in das Weltgeschehen ist heute wichtiger denn je. Diesen Freitag begrüßen mit Ray McGovern, ehemaliger CIA-Analyst und Mitbegründer der „Veteran Intelligence Professionals for Sanity“ (VIPS), Paul Gallagher, Mitherausgeber der „Executive Intelligence Review“ (EIR) und Tim Rush, der über die Lobbyarbeit in Washington, D.C. berichten wird. Weitere Gäste werden in Kürze bekanntgegeben.

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„Dies ist wirklich die moralische Bewährungsprobe der Menschheit“, warnte Helga Zepp-LaRouche in ihrem internationalen Webcast vom 25. März. „Können wir angesichts der Gefahr einer Krise, die möglicherweise zum Dritten Weltkrieg führen kann, den Kurs ändern, bevor es zu spät ist?“

Eine argentinische politische Gruppe hat sich gerade mit Zepp-LaRouches jüngstem Offenen Brief an Papst Leo XIV. an alle katholischen Bischöfe in Argentinien gewandt. Der Brief der Gruppe schließt mit einem Aufruf an die Menschen weltweit, aktiv zu werden und „mit einer Stimme zu sagen: Nein zum Krieg am Persischen Golf. Ja zum Leben, zur Souveränität und zum Frieden … In Solidarität mit allen Stimmen der Menschheit, die zur Vernunft aufrufen: Die Eskalation des Krieges muss aufhören; Diplomatie und der Wille des Volkes müssen siegen!“

Diplomatie ist im Zeitalter der Atomwaffen die einzige Möglichkeit zur Konfliktlösung und für alle vernünftigen Nationen und Staatsführer von höchster Priorität. Während der stumpfsinnige Rohling Pete Hegseth am Mittwoch, dem 25. März, bei einer Pressekonferenz im Oval Office erklärte: „Wir verhandeln mit Bomben“, arbeiten vernünftigere Regierungsvertreter auf der ganzen Welt an einem baldigen Ende des Konflikts. Der russische Außenminister Sergej Lawrow sprach am Montag mit den Außenministern des Iran und Ägyptens und bekräftigte danach Russlands Vorschlag für ein Konzept der kollektiven Sicherheit im Persischen Golf. „Der Weg der Verhandlungen, der Einheit und der Angleichung der Interessen dient den Interessen dieser lebenswichtigen Region der Welt mehr als die Versuche, irgendein Land (insbesondere Iran) dazu zu zwingen, einem von außen auferlegten Diktat zu folgen“, sagte der Diplomat.

Zepp-LaRouche betonte, wie wichtig es sei, einen Weg nach vorne zu finden, der mit der Logik der Geopolitik und der Gesetzlosigkeit nach dem Prinzip „Macht geht vor Recht“ bricht: „Wenn man die Möglichkeit von Diplomatie und Verhandlungen aufgibt, kann man sich von der gesamten Menschheit verabschieden“, warnte sie. „Sollte der [Iran-]Konflikt in irgendeiner Form weitergehen, würde dies zu einer vollen Weltwirtschaftskrise führen. Im schlimmsten Fall, mit den Drohungen, die jeweiligen Nuklearanlagen zu bombardieren …, könnte es zu einem massiven radioaktiven Niederschlag in der Region kommen, und wenn man dann weitermacht, könnte der Einsatz von Atomwaffen zu einem globalen Atomkrieg führen … Wir sollten den Menschen sagen, dass dies ein Moment ist, um nachzudenken und zur Diplomatie zurückzukehren, dazu überzugehen, alle Konflikte durch Dialog zu lösen. Denn sonst laufen wir Gefahr, die Zivilisation zu beenden, indem wir völlig verrückt werden und die Welt in die Luft jagen.“

Zepp-LaRouches Warnung kommt genau zum richtigen Zeitpunkt: Am Abend des 24. März trafen US-amerikanisch-israelische Angriffe das Gelände des Kernkraftwerks Bushehr – zum zweiten Mal seit Beginn des Konflikts. Der mögliche Einsatz von US-Bodentruppen, der katastrophale Folgen hätte, ist weiterhin ungeklärt.

Berichten zufolge haben die USA über Pakistan dem Iran eine Liste mit 15 Bedingungen für ein Ende des Krieges übermittelt; Teheran habe der US-Seite eine eigene Liste mit Forderungen übermittelt. Glaubt man den Medienberichten, enthalten beide Listen Forderungen, die von der jeweils anderen Seite kategorisch abgelehnt wurden. Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, erklärte jedoch, dass Gerüchte, wonach der Iran den US-Entwurf abgelehnt habe, nicht der Wahrheit entsprächen.

Für einen wirklichen Erfolg diplomatischer Bemühungen ist ein Lösungskonzept erforderlich, das neue Möglichkeiten für einen Weg nach vorn zum gegenseitigen Nutzen aller Beteiligten schafft. Lyndon LaRouches Vorschlag für den Oasenplan, der vor kurzem von Helga Zepp-LaRouche wiederbelebt wurde, kann als konkrete Grundlage für eine Win-Win-Wirtschaftsentwicklung dienen. Damit würde nicht nur eine Region der Welt wiederaufgebaut, die seit mehr als einem Jahrhundert als geopolitischer Spielplatz gelitten hat, sondern sie könnte damit auch als entwickelter, moderner Dreh- und Angelpunkt zwischen Asien, Afrika und Europa fungieren.

„Dieser Ansatz – wirtschaftliche Entwicklung, Frieden durch Entwicklung – muss auf den Tisch“, sagte Zepp-LaRouche. „Wir bemühen uns gerade jetzt, diese Stimme der Vernunft zu erheben, damit alle Länder am Wiederaufbau dieser Region mitwirken könnten … Frieden durch Entwicklung ist der einzige Weg, um aus dieser Krise herauszukommen.“


Wir müssen jungen Menschen Hoffnung geben

Bericht vom 146. Online-Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Die Gründerin des Schiller-Instituts und Initiatorin der Internationalen Friedenskoalition (IPC), Helga Zepp-LaRouche, rief zu Beginn des 146. wöchentlichen IPC-Treffen am 20. März dazu auf, die gefährliche Abwärtsspirale des Irankriegs in Chaos und die reale Gefahr eines Atomkriegs zu stoppen. Der Iran wehre sich mit Angriffen auf Ölfelder und Infrastruktur, und der Ölpreisschock gefährde das gesamte Weltfinanzsystem. Die USA verlegen Bodentruppen in die Region, möglicherweise um auf Inseln vor der Küste des Iran und der Vereinigten Arabischen Emirate zu landen; Saudi-Arabien droht mit einem Kriegseintritt. Die Ziele der drei Hauptakteure seien aber völlig unvereinbar: Die USA wollten einen Regimewechsel, Israel die totale Zerstörung des Iran, und der Iran wolle, daß die USA aus der Region abziehen und Reparationen für die Schäden durch den Krieg und die jahrelangen Sanktionen zahlen.

Hoffnung gebe nur der jüngste Aufruf des Außenministers von Oman zu einem Treffen aller Länder der Region. Man müsse eine neue Ordnung durch Verhandlungen, Frieden durch Entwicklung und friedliche Nutzung der Kernenergie schaffen. China habe einen Sondergesandten in der Region, der sich ebenfalls für ein schnelles Ende der Kämpfe und für wirtschaftliche Entwicklung einsetzt. Die Europäer zögerten mit einer Beteiligung an dem Krieg und böten nur an, nach Beendigung der Kämpfe Kriegsschiffe in die Straße von Hormus zu entsenden.

Zepp-LaRouche merkte an, daß der iranische Botschafter in Deutschland nach der Nutzung des US-Luftwaffenstützpunkts Ramstein für den Krieg gefragt hat, womit er andeutete, daß Deutschland mitschuldig am Krieg sei. US-Präsident Trump habe beim Besuch der japanischen Ministerpräsidentin im Weißen Haus am 19. März einen grausamen Scherz gemacht: Als ein Reporter fragte, warum die USA Japan nicht vorab über den Irankrieg informiert hätten, antwortete er, die Japaner hätten vor ihrem Angriff auf Pearl Harbor die USA ja auch nicht gewarnt.

Der zurückgetretene Leiter der US-Terrorbekämpfung, Joseph Kent, habe beklagt, daß das FBI Ermittlungen zum Tod des Aktivisten Charlie Kirk und zum Attentat auf Präsident Trump blockiert. Kent warne auch, möglicherweise gebe es aktive Attentatspläne gegen den Präsidenten. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums habe den Vorstoß der USA zur Militarisierung des Weltraums als gefährliche Eskalation verurteilt.

Alle diese Entwicklungen könnten leicht außer Kontrolle geraten, betonte Zepp-LaRouche, statt dessen bräuchten wir Verhandlungen, Entwicklung und einen Dialog der Zivilisationen. Sie erinnerte auch daran, daß der Papst Amerikaner ist und in einer einzigartigen Position sei, um andere religiöse Führer zusammenzubringen und so einen Abstieg in die Barbarei zu verhindern.

Die nächste Rednerin war Josephine Guilbeau vom Eisenhower Media Network, die 17 Jahre lang in der US-Armee als Expertin für Cyberkrieg diente. Sie sprach über ihre Teilnahme an einer Veranstaltung von Katholiken in Washington, bei der Joseph Kent sprach und mehrfach Ovationen erhielt.

Sie betonte, die USS Tripoli mit über 2000 Landetruppen sei nur noch wenige Tage vom Kriegsgebiet entfernt, und die US-Bürger müßten jetzt handeln, um einen katastrophalen Bodenkrieg zu verhindern. Sie sollten ihre Abgeordneten kontaktieren, Leserbriefe schicken usw. Sie dürften nicht zulassen, daß Israel Amerika schon wieder in ein Blutbad hineinzieht. Zepp-LaRouche betonte, es sei sehr wichtig, Katholiken auf der ganzen Welt zu mobilisieren, um sich im Widerstand gegen den Krieg zu vereinen. Guilbeau kündigte eine Pressekonferenz am 26. März im Nationalen Presseclub in Washington an, in der es darum gehen wird, wie illegale Kriege mit Lügen gerechtfertigt werden.

Als nächster sprach Bassam el Hachem, Soziologe und Professor an der Universität des Libanon. Die USA hätten die Illusion gehabt, sie könnten einen Krieg gegen den Iran durch einen Enthauptungsschlag innerhalb von vier oder fünf Tagen gewinnen. Dieses Abenteuer sei gescheitert, nun habe der Iran alle Trümpfe in der Hand. Er habe die wichtigsten US-Radaranlagen in der Region ausgeschaltet, die beiden US-Flugzeugträger zum Rückzug gezwungen und 20% der weltweiten Ölexporte gestoppt. Ohne modernes Radar seien die USA „blind“, und die iranischen Raketen richten großen Schaden an. Präsident Trump bitte nun dieselben Verbündeten um Hilfe, denen er sonst mit drakonischen Zöllen droht.

Ende 2024 hätten Israel und der Libanon ein Ende der Kämpfe ausgehandelt, aber Israel habe sich nie daran gehalten, und die USA hätten mitten in den Verhandlungen mit dem Iran den Krieg begonnen. Die USA sorgten dafür, daß der Libanon schwach bleibt, deshalb sei die Hisbollah dort die einzige Kraft vor Ort, die reagieren kann, fuhr el Hachem fort. Israel bereite seit drei Tagen eine Bodeninvasion im Libanon vor und lasse der Hisbollah damit keine andere Wahl als zu kämpfen. Frankreich bemühe sich um eine Verhandlungslösung, doch er rechne nicht damit, daß das gelingt.

Die letzte Rednerin war die unabhängige US-Präsidentschaftskandidatin Diane Sare, die sagte, man könne die vielen Kriege nur beenden, wenn man Amerika grundlegend verändert. Laut der Verfassung könne nicht der Präsident, sondern nur der Kongreß den Krieg erklären, aber der Kongreß habe schändlich versagt. Sare rief Whistleblower und unabhängig denkende Kandidaten auf, gemeinsam die Gehirnwäsche durch die milliardenschwere Elite zu durchbrechen, die die Bevölkerung verdummt und jeden Optimismus ausschalten will. Die Friedensbewegung müsse für wirtschaftliche Entwicklung kämpfen: Armut beseitigen, sauberes Trinkwasser für die Welt bereitstellen und Kernenergie für eine wachsende Welt aufbauen. Sie müsse für die „eine Menschheit“ handeln und einen Dialog der Kulturen fördern.

Videobeiträge und Diskussion

Chandra Muzaffar, prominenter malaysischer Menschenrechtsaktivist, Autor und Präsident der Internationalen Bewegung für eine gerechte Welt (JUST), rief in einem Video dazu auf, jegliches Hegemoniestreben zu beenden. Gläubige Führungspersönlichkeiten wie Mahatma Gandhi oder Lyndon LaRouche seien wichtig; Menschen, die oft nicht in die Rituale institutioneller religiöser Strukturen passen, die uns aber vor die Frage stellen, was unserem Leben Sinn verleiht. Das sei in Krisenzeiten die spirituelle Perspektive, die wir brauchen.

Zepp-LaRouche wies darauf hin, daß die Eliten bedenkenlos kostbare Menschenleben als Kollateralschaden opfern. So behaupte Präsident Trump einfach, er könne mit Kuba machen, was er will. Wir befänden uns bereits in einem „finsteren Zeitalter“, und es sei zu befürchten, daß wir in die Barbarei abrutschen. Sie wiederholte eine häufige Frage ihres verstorbenen Mannes: „Sind wir moralisch qualifiziert, zu überleben?“ Die Geschichte zeige, daß Arroganz immer in Zerstörung endet, und ein nukleares Armageddon würden wir nicht überleben.

Sare fügte hinzu, der Mensch sei von Natur aus gut und man sehe Anzeichen von Widerstand gegen die Barbarei – etwa Schulen, die Smartphones im Unterricht verbieten und mehr Lesen statt Bildschirmzeit fördern. El Hachem fügte hinzu, Studenten aller Glaubensrichtungen setzten sich gegen Krieg ein. Es sei entscheidend, daß „wir jungen Menschen Hoffnung geben“.

In der Fragerunde warnte Sare vor Provokationen unter falscher Flagge, die den Krieg ausweiten sollen. Präsident Trump habe im Jemen und in Minneapolis nachgegeben und die Niederlagen dort als Siege dargestellt – sie wäre froh, wenn er im Irankrieg dasselbe täte.

In einem kurzen Video erläuterte der ehemalige CIA-Analyst Larry Johnson, nicht die US-Atombombe habe den Zweiten Weltkrieg beendet, sondern der sowjetische Kriegseintritt gegen Japan. Auch heute würden Atomwaffen die Konflikte nicht beenden. Zepp-LaRouche warnte, daß Kriege niemals verlaufen wie geplant. Sie verwies auf die Gefahr der 2,4 Billiarden Dollar schweren Finanzblase. Der einzige Ausweg sei wirtschaftliche Entwicklung, aber die USA beharrten darauf, die Welt zu dominieren, obwohl sie nur einen Bruchteil der Weltbevölkerung darstellen. Der Globale Süden mache 90% der Welt aus, fordere Gleichberechtigung und werde keine untergeordnete Position mehr akzeptieren.

Die Golfstaaten hätten gezeigt, was inmitten der Wüste alles möglich ist, aber statt mehr Luxushotels müßten sich diese Länder auf eine Entwicklungsstrategie wie den „Oasenplan“ einigen. China habe zwei trostlose Wüstengebiete von der Größe Deutschlands in üppige Gärten verwandelt. Es gebe also nirgendwo auf der Welt einen Grund für Tod und Elend.

Das Amerikanische System der Wirtschaft zeige, daß Kredit für die Produktion immer mehr Wert schafft als die Investition und die Summe der einzelnen Komponenten. Friedrich List, der dieses System vertrat, sei in China ein äußerst beliebter Ökonom. Im Gegensatz dazu ziele das britisch-imperiale Wirtschaftsmodell nur auf Gewinne aus Handel. Zepp-LaRouche forderte die Vereinigten Staaten auf, nicht mehr „im Ausland nach Monstern zu suchen, die man töten soll“, wie schon John Quincy Adams kritisierte, sondern wieder ein „Leuchtfeuer der Hoffnung“ für die Welt zu werden.


Internationale Friedenskoalition #146, 20.03.2026, 16.00 Uhr

Die gefährliche Spirale im Iran und die Macht der Wahrheit

146. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Die gefährliche Spirale im Iran und die Macht der Wahrheit

20. März 2026
16.00 Uhr

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Unser Eingreifen in die Welt ist jetzt wichtiger denn je. Diesen Freitag begrüßen wir Bassam el Hachem, Soziologe, Professor an der Universität des Libanon und politischer Aktivist; Josephine Guilbeau, ehemalige All-Source-Intelligence-Analystin der US-Armee mit 17 Jahren Dienstzeit; Cybersicherheitsexpertin für das U.S. Cyber Command (USCYBERCOM) und die Cyber National Mission Force; Eisenhower Media Network; und Diane Sare, unabhängige Präsidentschaftskandidatin der USA; sowie Berichten aus aller Welt.

Bitte senden Sie uns so schnell wie möglich Berichte und Initiativen für die Tagesordnung zu.

Zur Anmeldung

In ihrem internationalen wöchentlichen Webcast am 18. März warnte Helga Zepp-LaRouche, dass „die Welt noch nie in einer so gefährlichen Lage war“. Sie verwies auf die jüngsten Attentate auf den iranischen Geheimdienstminister Esmaeil Khatib und den Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrates Ali Larijani, die den Konflikt weiter anheizen werden. Dies wurde noch verschlimmert, als Israel mit Unterstützung der Vereinigten Staaten später am Tag das iranische South-Pars-Gasfeld bombardierte – das größte Gasfeld der Welt. Dieser eklatante Angriff auf zivile Infrastruktur stellt eine erhebliche Eskalation dar, wobei erste Anzeichen zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Artikels darauf hindeuten, dass der Iran bereits begonnen hat, Erdgasanlagen in benachbarten Golfstaaten anzugreifen. Wenn hier nicht rasch eine Kehrtwende erfolgt, könnte die gesamte Region in eine neue Phase der Zerstörung gestürzt werden, mit katastrophalen Folgen für die ganze Welt.

Da der Iran jedoch weiterhin Widerstand gegen den völkerrechtswidrigen Krieg leistet und es keine Anzeichen für eine Schwächung seiner Regierungsstrukturen gibt, stellt sich die Frage, welche weiteren Schritte Trump nun unternehmen wird. Wird er eine Bodeninvasion starten und versuchen, die verschütteten Vorräte an angereichertem Uran des Iran zu erbeuten? Oder wird er gar Leuten wie dem hochrangigen Berater des Atlantic Council, Harlan Ullman folgen, der den Einsatz einer Atombombe für die einzig effektive Maßnahme hält?

In einer Dringlichkeitspressekonferenz am 18. März betonte die unabhängige amerikanische Präsidentschaftskandidatin Diane Sare, wie wichtig es sei, in einer Krisenzeit wie der heutigen die Wahrheit zu sagen. Sie verwies auf den Fall von Oberstleutnant Anthony Aguilar, der ebenfalls auf der Pressekonferenz sprach und dessen mutiges Handeln bei der Aufdeckung der Machenschaften der Gaza Humanitarian Foundation im vergangenen Jahr zur Schließung dieser Institution führte. Man denke auch an den Fall des ehemaligen Direktors des Counterterrorism Center, Joe Kent, dessen öffentliches Rücktrittsschreiben einen wunden Punkt in der Trump-Regierung getroffen und diese zu einer hysterischen Reaktion gezwungen hat. Das sei die Kraft der Wahrheit, betonte Sare, und sie könne Wirkung zeigen. „Ich glaube nicht, dass Menschen von Grund auf böse sind; ich glaube, dass die Amerikaner ein Gewissen haben.“ Deshalb, so Sare weiter, „sind wir hier, um an die Amerikaner mit Gewissen zu appellieren, ihre Stimme zu erheben und die Wahrheit darüber zu sagen, was geschieht.“

Dies ist in der Tat die Aufgabe aller Bürger der Welt heute – nicht passiv zuzusehen und anzunehmen, dass die Situation so offenkundig schlecht ist, dass sie sich irgendwann von selbst korrigiert Das wäre ein fataler Fehler. Die Epstein-Klasse hat gezeigt, dass es keine rote Linie gibt, die sie nicht überschreiten würde.

Wie Zepp-LaRouche abschließend betonte: „Es läuft darauf hinaus, dass das gesamte System bis ins Mark verrottet ist. Und wenn sich ehrliche Bürger nicht zusammenschließen und fordern, dass dies aufhört, werden wir meiner Meinung nach den Zusammenbruch der westlichen Zivilisation erleben. Dafür muss man dann weder die Russen noch die Chinesen oder irgendjemanden anderen verantwortlich machen, denn es wird allein der Westen sein, der aufgrund eines vollständigen moralischen Verfalls seinen eigenen Untergang herbeiführt. …

Es ist eine klare, offensichtliche Tatsache, dass alle Imperien in der Geschichte zusammengebrochen sind; und das aus demselben Grund, nämlich wegen Überdehnung und wegen der Dekadenz ihrer Eliten. Ich glaube, wir sehen gerade jetzt beide Phänomene.“

Unterzeichnen und verbreiten Sie bitte den Offenen Brief des Schiller-Instituts an Papst Leo XIV. und nehmen Sie teil an der Sitzung der Internationalen Friedenskoalition am kommenden Freitag, um weitere Aktionen zu besprechen.


„Handeln Sie genauso wie Nikolaus von Kues!“

Die folgende Erklärung wurde am 9. März von Helga Zepp-LaRouche, Gründerin des Schiller-Instituts, zur sofortigen und weiten internationalen Verbreitung und Unterstützung veröffentlicht. Wir ermutigen Religionsführer aller Glaubensrichtungen sowie Menschen guten Willens, diesen Offenen Brief zu unterzeichnen, um den für den Weltfrieden notwendigen Dialog der Zivilisationen dringend voranzutreiben.
(Das Formular zum Einsenden Ihrer Unterschrift finden Sie am Ende des Beitrags.)

Heiliger Vater,

ich schreibe Ihnen in dieser für die Menschheit so schweren Stunde, da Sie möglicherweise der einzige sind, der hoffentlich noch einen Absturz in den „unwiderruflichen Abgrund“ verhindern kann, wie Sie sich selbst ausgedrückt haben: eine Eskalation des unprovozierten Krieges gegen den Iran zu einem potenziell globalen Atomkrieg, der alles Leben auf der Erde beenden würde.

In letzter Zeit hat sich die Lage der Welt radikal verschlechtert: Das Völkerrecht wird als nicht mehr existent betrachtet, die „regelbasierte Ordnung“ entpuppt sich als Farce, und das Prinzip „Macht schafft Recht“ wird zum Privileg der Mächtigen erhoben. Infolgedessen leiden bereits Milliarden von Menschen unter einer dramatischen Verschlechterung ihrer Lebensbedingungen, und unzählige Menschen haben bereits mit ihrem Leben bezahlt. Noch besorgniserregender ist jedoch: Wenn der Gang der Ereignisse nicht geändert wird, könnte es zur schlimmste Sünde kommen – zur Auslöschung der menschlichen Spezies infolge satanischer Wahnvorstellungen.

Millionen einfache Menschen fragen sich verzweifelt, was sie tun können, um den Lauf der Geschichte zu ändern, wenn viele Regierungen – insbesondere im Westen – offensichtlich nicht in der Lage sind, ihrer Verpflichtung nachzukommen und Schaden von den Menschen abzuwenden, wofür sie eigentlich verantwortlich sind. Wo sind die Institutionen, die in dieser späten Stunde Abhilfe schaffen können?

Ein positiver, vielleicht sogar entscheidender Schritt, um das Bewusstsein der Welt zu wecken, wäre, wenn Sie, Eure Heiligkeit, gemeinsam mit Patriarch Kirill von Moskau und Patriarch Bartholomäus I. von Konstantinopel den mutigen Schritt unternehmen und alle religiösen Führer sowie alle Menschen guten Willens, Gläubige und Nichtgläubige gleichermaßen, aufrufen, sich für die Verteidigung des Friedens einzusetzen – ganz im Geiste des Konzils von Florenz und der von Nikolaus von Kues herbeigeführten Einheit der Kirche, als er die Delegationen der orthodoxen Kirche zu den Konzilien von Florenz und Ferrara zusammenbrachte.

In Ihrer Angelus-Predigt am 25. Oktober letzten Jahres haben Sie die Bedeutung des großen Philosophen und Kardinals Nikolaus von Kues und seine Vorstellung von der Coincidentia Oppositorum als notwendige Denkweise hervorgehoben, um „die Gegensätze in der heutigen Welt zusammenzuhalten“. Dieselbe Denkweise lag auch seinem wunderschönen Dialog De Pace Fidei („Über den Frieden im Glauben“) zugrunde, den er als Antwort auf die Eroberung Konstantinopels verfasste. Damit hob er das Denken der Menschen seiner Zeit auf die höchstmögliche Ebene, insbesondere die Erkenntnis, dass es nur einen Gott und eine Wahrheit gibt, die Gläubigen aller Religionen ungeachtet ihrer unterschiedlichen Riten und Praktiken erkennbar ist.

In einer Zeit, in der die Gefahr eines Weltkriegs besteht und einige im Schutze der Religion für ein baldiges Armageddon argumentieren, muss die Stimme der Vernunft erhoben und die Frage gestellt werden, die die Vertreter von 17 Nationen und Religionen in „De Pace Fidei” an Gott richteten: Es kann nicht sein, dass Menschen sich im Namen Gottes gegenseitig umbringen.

In diesem Moment äußerster Dringlichkeit sollten in der ganzen Welt die Glocken aller Kirchen zu läuten beginnen, in allen Moscheen sollte der Adhan ertönen, in allen Synagogen sollte das Schofar geblasen werden, um die Menschheit vor ihrer endgültigen Tragödie zu bewahren.

Wenn sich die Kirchen des Westens und des Ostens in einem ersten Schritt zusammenschlössen und sich täglich aktiv für den Weltfrieden einsetzten, könnte dies die Mehrheit der Menschen dazu bewegen, sich ebenfalls für den Frieden einzusetzen und die Weltgeschichte verändern. So könnte der Willen Gottes erfüllt werden, der die Welt sicherlich nicht geschaffen und den Menschen die Vernunft geschenkt hat, damit sie aus Mangel daran zerstört wird.

Helga Zepp-LaRouche

Gründerin des Schiller-Instituts


Internationale Pressemitteilung des Schiller-Instituts: „Eine Alternative zum Krieg gegen den Iran rückt ins Zentrum der Aufmerksamkeit“ 

15. März 2026

Zur unmittelbaren Verbreitung

„Während die Vereinigten Staaten immer näher in einen umfassenden Krieg gegen den Iran rutschen, einschließlich des möglichen Einsatzes von Bodentruppen in den nächsten Stunden und Tagen, und während die Welt mit der wachsenden Wahrscheinlichkeit konfrontiert ist, dass dieser Konflikt zu einem umfassenderen Atomkrieg eskaliert, fand am 13. März ein außergewöhnlicher öffentlicher Dialog statt, um eine Alternative zu einem solchen Krieg aufzuzeigen. An diesem Dialog nahm eine Gruppe prominenter Regierungs-, Religions- und Politikführer aus dem Iran, den Vereinigten Staaten, Deutschland und Ländern des Globalen Südens teil.

Der einstündige Dialog kann im Video  und im Transkript angesehen bzw. nachgelesen werden. Er repräsentiert einen Wendepunkt in den Bemühungen, den rasanten Absturz in den Krieg zu stoppen.

Die Podiumsteilnehmer sprachen über Zoom und YouTube vor einem Live-Publikum von rund 600 Teilnehmern aus 35 Nationen, die sich zur 145. wöchentlichen Sitzung der International Peace Coalition (IPC) versammelt hatten. Zu den Podiumsteilnehmern gehörten S.E. Abolfazl PasandidehBotschafter der Islamischen Republik Iran in Mexiko; Pater Harry Bury, ein renommierter katholischer Priester mit 70-jähriger Erfahrung, lebenslanger Friedensaktivist und Mitglied der US-amerikanischen Vereinigung katholischer Priester; Jack Gilroy von Veterans for Peace und Pax Christi International; S.E. Donald Ramotarehemaliger Präsident von Guyana (2011–2015); sowie Helga Zepp-LaRouche, die Gründerin des Schiller-Instituts.

Ihr Dialog ist ein Aufruf an alle in den Vereinten Nationen vertretenen Nationen und alle Organisationen, die sich der Wahrung des Friedens verschrieben haben, unverzüglich eine notwendige neue internationale Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur auf die Tagesordnung zu setzen, um das tödliche System der Geopolitik zu ersetzen. Ansonsten stehen wir der Wahrscheinlichkeit unserer Selbstzerstörung gegenüber.“

Weitere Informationen: Offenener Brief von Helga Zepp-LaRouche an Papst Leo XIV: „Handeln Sie genauso wie Nikolaus von Kues!“


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