Top Left Link Buttons

Allgemein

Category Archives

Internationale Friedenskoalition #142, 20.02.2026, 17.00 Uhr

Die moralischen Kräfte für eine bessere Ära mobilisieren

142. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Die moralischen Kräfte für eine bessere Ära mobilisieren

20. Februar 2026
17.00 Uhr

Bitte mobilisieren Sie Ihre Organisationen.

Nehmen Sie diese Woche an der Internationalen Friedenskoalition mit den Rednern Steve Starr, Experte für Atomwaffen und Eduardo Gabriel Fernandez, Absolvent des Fortgeschrittenenkurses für Nationale Verteidigung und Mitglied des argentinischen Zentrums zur Überwachung der Souveränität „Gen. Jorge Edgar Leal“ sowie weiteren Teilnehmern, teil.

Bitte senden Sie uns so schnell wie möglich Berichte und Initiativen für die Tagesordnung zu.

Zur Anmeldung

So alarmierend die Lage auch ist, sollte es doch keine Überraschung sein, dass das westliche Establishment der Epstein-Klasse – die mit all ihrer Perversion jetzt immer deutlicher vor der Weltöffentlichkeit entlarvt wird – darauf hinarbeitet, einen neuen Krieg mit dem Iran zu entfesseln.

Beispielhaft dafür ist die Rede von „Little Marco“ Rubio am 14. Februar bei der Münchner Sicherheitskonferenz, in der er dieselbe anti-humane Ideologie „Macht geht vor Recht“ vertrat, die auch der Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und der wirtschaftlichen Strangulierung Kubas zugrundeliegt.

„Im Wesentlichen denke ich, dass da eine sehr verhärtete Position der USA zum Ausdruck kam, die unipolare Dominanz in der Welt fortzuführen und das koloniale System intakt zu halten. …“, kommentierte Helga Zepp-LaRouche die Rede des US-Außenministers in ihrem internationalen Webcast vom 18. Februar. „Ich glaube nicht, dass die Situation weniger gefährlich geworden ist … Schaut man sich die Lage in Lateinamerika, im Pazifik und die Entschlossenheit an, Russland eine Niederlage zuzufügen – was sich zumindest auf Seiten einiger Europäer nicht geändert hat –, dann sind wir überhaupt nicht aus der Gefahrenzone heraus.“

Dies wird besonders in der sich zuspitzenden Lage in Südwestasien deutlich spürbar. Während amerikanische und iranische Delegierte in Genf zu diplomatischen Verhandlungen zusammentrafen, setzten die USA ihren massiven militärischen Aufbau in der Region fort. Einige Experten sagen, dass mit der derzeitigen US-Streitmacht zusammen mit dem israelischen Militär eine potenziell wochenlange Operation gegen den Iran möglich wäre, und es steht zu befürchten, dass Trump kurz davor steht, einen Angriff zu befehlen.

Die Äußerungen von US-Vizepräsident JD Vance nach seinem Treffen mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghchi in Genf tragen sicherlich nicht dazu bei, die Sorgen in dieser Hinsicht zu zerstreuen. Präsident Trump habe „einige rote Linien gezogen“, die die Iraner noch nicht bereit seien, tatsächlich anzuerkennen – nämlich dass der Iran sein Atomprogramm vollständig aufgibt, was iranische Beamte wiederholt abgelehnt haben. Vance: „… Wir werden weiter daran arbeiten, aber natürlich behält sich der Präsident das Recht vor, zu entscheiden, wann er der Meinung ist, dass die Diplomatie ihr natürliches Ende erreicht hat.“

Die strategische Gefahr reicht über Südwestasien hinaus. Der bekannte russische Geopolitiker Sergej Karaganow, Ehrenvorsitzender des Präsidiums des Rates für Außen- und Verteidigungspolitik, schrieb einen langen Artikel für Russia in Global Affairs, in dem er seine Forderung nach dem Einsatz von Atomwaffen als „Abschreckungsmittel“ wiederholt. Darin erklärt er: „Auf Expertenebene sollten wir die veraltete Vorstellung aufgeben, dass es in einem Atomkrieg keine Gewinner gibt“. Diese Sichtweise wird von vielen in Russland – darunter auch Präsident Putin selbst – vehement abgelehnt. Aber da diese zusammentrifft mit einer Haltung derjenigen in Washington, die nach dem Auslaufen des New-START-Vertrags am 5. Februar eine Verdopplung oder Verdreifachung einsetzbereiter Nuklearstreitkräfte fordern, muss man um die Existenz der Menschheit ernsthaft besorgt sein.

Es ist kein Zufall, dass in den Epstein-Akten immer mehr Namen von Personen auftauchen, die in Gaza Völkermord begehen, auf eine Konfrontation mit dem atomar bewaffneten Russland drängen, das Völkerrecht für irrelevant erklären und ganze Nationen wirtschaftlich ausbeuten. Das menschenverachtende Denken hinter den abscheulichen Sexverbrechen des Epstein-Systems, ebenso wie ihre Vertuschung, liegt auch der kriminellen Politik dieses geopolitischen Systems zugrunde.

Was ist zu tun?

„Wir brauchen eine echte kulturelle Renaissance“, sagte Zepp-LaRouche auf der Sitzung der Internationalen Friedenskoalition am 6. Februar. „Wir müssen zu den Werten zurückkehren, nach denen der Mensch nicht als Tier betrachtet wird, das von einem Leviathan, einer Diktatur, kontrolliert werden muss, weil der Mensch von Natur aus böse sei. Wir müssen eine Renaissance schaffen, in der wir die besten Traditionen jeder Kultur mit einer positiven Perspektive für die Zukunft verbinden. Das fehlt insbesondere im Westen; die asiatischen Länder sind sich dessen bewußt, weil sie auf mehr als 5.000 Jahre kultureller Kontinuität und eine optimistische Perspektive für die Zukunft blicken. Im Westen gab es nur Vertuschung und Pragmatismus; und deshalb befinden wir uns immer noch in der tiefen kulturellen Krise, mit der wir heute konfrontiert sind. Ich denke, wir sollten vielleicht die Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur um eine kulturelle Architektur ergänzen. Wir müssen zu den besten Traditionen der Amerikanischen Revolution zurückkehren, die nun ihr 250-jähriges Jubiläum feiert und die leider von den meisten heute lebenden Amerikanern vergessen wurde. Und in Europa müssen wir ebenfalls zur italienischen Renaissance, zur deutschen Klassik und zu anderen Kulturen in Afrika, Lateinamerika und Asien zurückkehren, um unsere besten Traditionen wiederzubeleben. Ohne eine solche kulturelle Erneuerung werden wir meiner Meinung nach nicht die moralischen Kräfte mobilisieren können, um die Menschheit in eine bessere Ära zu führen.“


EIR-Forum: Die Lage ist schlimmer, als Sie denken

Wir dokumentieren hier die Beiträge des EIR-Forums zur Weltlage vom 12. Januar 2026.

Video der Höhepunkte des EIR-Dringlichkeitsforums im Internet


Erklärung vom 12. Januar: Lasst uns eine Bewegung von Weltbürgern ins Leben rufen!

Am 25. Januar veröffentlichten die Teilnehmer des Dringlichkeitsforums die folgende gemeinsame „Erklärung vom 12. Januar“.


Die notwendigen Grundsätze zur Sicherung der Zukunft der Menschheit

Von Helga Zepp-LaRouche

Die Chefredakteurin des Executive Intelligence Review und Vorsitzende des Schiller-Instituts eröffnete das EIR-Dringlichkeitsforum am 12.1.2026 mit den folgenden Bemerkungen.

Weiterlesen

Die Welt muß „Macht vor Recht“ zurückweisen

Von Naledi Pandor

I.E. Naledi Pandor war Außenministerin von Südafrika und ist Vorsitzende der Nelson-Mandela-Stiftung sowie Kanzlerin der Nelson-Mandela-Universität.

Weiterlesen

Verteidigt die Prinzipien der Gerechtigkeit und Fairneß!

Von Prof. Zhang Weiwei

Zhang Weiwei ist Professor für Internationale Beziehungen an der Fudan Universität in Shanghai.

Weiterlesen

Die strategischen Auswirkungen des Angriffs auf Venezuela

Von Botschafter a.D. Chas W. Freeman

Chas Freeman war Botschafter der Vereinigten Staaten u.a. in Saudi-Arabien.

Weiterlesen

Die Herausforderungen und Gefahren, mit denen das sich ausbildende neue globale System konfrontiert ist

Von Dmitri Trenin

Dmitri Trenin ist Historiker und Direktor und wissen­schaft­licher Leiter des Instituts für Weltwirtschaft und Militär­strategie an der HSE-Universität (Moskau).

Weiterlesen

Frieden, Abrüstung und Entwicklung: der einzige Weg voran

Von Donald Ramotar

Donald Ramotar war von 2011-2015 Staatspräsident von Guyana.

Weiterlesen

Wir brauchen dringend eine globale Organisation der Zivilgesellschaft

Von Hans von Sponeck

Hans von Sponeck war stellvertretender Generalsekretär der Vereinten Nationen.

Weiterlesen

Für ein neues Paradigm der Souveränität für alle

Von María de los Ángeles Huerta del Río

María de los Ángeles Huerta del Río war Abgeordnete der mexikanischen Abgeordnetenkammer.

Weiterlesen

Kann das moralische Engagement der Amerikaner wiederbelebt werden?

Von Namit Verma

Namit Verma ist ein indischer Autor und Sicherheitsexperte.

Weiterlesen

Wo liegt die Achillesferse des Systems?

Von Dennis Small

Dennis Small ist Iberoamerika-Redakteur des US-Magazins Executive Intelligence Review.

Weiterlesen

Diplomatie in einer multipolaren Welt erfordert Ausgewogenheit, nicht Gewalt

Von Ralph Bosshard

Ralph Bosshard ist Oberstleutnant a.D. der Schwei­zerischen Armee.

Weiterlesen


Erklärung vom 12. Januar: Lasst uns eine Bewegung von Weltbürgern ins Leben rufen!

Am 25. Januar veröffentlichten die Teilnehmer des Dringlichkeitsforums die folgende gemeinsame „Erklärung vom 12. Januar“.


Verkommenheit oder Weltbürgerschaft

Bericht vom 141. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

14. Februar 2026 (EIRNS) – Beim 141. wöchentlichen Treffen der Internationalen Friedenskoalition am Freitag, dem 13. Februar, kamen erneut Hunderte von Menschen aus Dutzenden von Ländern zusammen, um Strategien zu entwickeln, um den sich beschleunigenden strategischen und wirtschaftlichen Zusammenbruch zu beenden und eine Bewegung von Weltbürgern aufzubauen. Diese Bewegung soll dazu beitragen, eine neue Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur für alle Nationen zu schaffen. Helga Zepp-LaRouche eröffnete die Konferenz mit einem Überblick über die Krisenherde, die derzeit die Welt in den Krieg treiben. Sie wies darauf hin, dass die Perversität des Epstein-Skandals die „Denkweise” hinter dem Völkermord in Gaza, den zahlreichen Kriegen und der Finanzblase verdeutlicht.

Harley Schlanger präsentierte den dritten Teil seiner Artikelreihe über die Perversität der Epstein-Klasse. Diese droht nun, die britischen Institutionen, die das Britische Empire regieren, zu Fall zu bringen. Er betonte, dass dies als notwendiges Erwachen für die Weltbürger dienen müsse, um den Imperialismus und das dazugehörige Menschenbild, in dem der Mensch wie ein Tier behandelt werden könne, zu beenden.

Professor Cliff Kiracofe sprach über die Rolle des Britischen Empires, die von der LaRouche-Bewegung seit langem betont wird und die nun als zentrale Kraft der globalen Krise entlarvt wird.

Luiz Erthal, Chefredakteur der brasilianischen Zeitung Toda Palavra, diskutierte die Rolle Brasiliens und der BRICS-Staaten in der aktuellen Lage. Die Trump-Regierung bemüht sich, die Kontrolle über Iberoamerika zu übernehmen und russische sowie chinesische Entwicklungsprojekte in der Region zu stoppen.

In weiteren Beiträgen wurde über die extreme Gefahr debattiert, dass Kuba einer „Gaza-Behandlung“ unterzogen wird, sowie über die britische imperialistische Mentalität von Adam Smith, John Locke und David Hume, die die Menschheit entmenschlicht. Ebenfalls diskutiert wurde die Zusammenarbeit Franklin Roosevelts mit Brasilien und anderen Ländern Südamerikas bei großen Entwicklungsprojekten.

Fragen aus aller Welt brachten die Notwendigkeit zum Ausdruck, die imperialistische Politik zu beenden, die die US-Regierung unter Donald Trump und die europäischen Oligarchen zu neuen Kriegen in Amerika, im Nahen Osten und in Asien treibt. Alle wurden ermutigt, an dem bevorstehenden Online-Forum von EIR Nachrichten, einem Runden Tisch der Weltbürger, am 2. März teilzunehmen.

Mike Billington, EIR


Erklärung vom 12. Januar: Lasst uns eine Bewegung von Weltbürgern ins Leben rufen!


Nach einem internationalen Online-Dringlichkeitsforum am 12. Januar 2026 richten wir, die Unterzeichner, diesen Appell an die Weltgemeinschaft. Wir schließen uns zusammen, um Maßnahmen anzustoßen, die unserer Meinung nach ergriffen werden müssen, um den Absturz der menschlichen Zivilisation in eine potenziell tödliche Katastrophe abzuwenden.

Mit Beginn des Jahres 2026 ist die Welt in eine neue Phase eingetreten. Das Völkerrecht wird abgeschafft und durch das Gesetz des Dschungels, das sogenannte Prinzip „Macht geht vor Recht“, ersetzt. Durch diesen vollständigen Zusammenbruch auch nur des Anscheins einer Weltordnung auf der Grundlage wirklicher Rechtsprinzipien drohen verschiedene regionale Konflikte zu einem neuen dunklen Zeitalter oder sogar zu einem globalen Atomkrieg zu eskalieren.

Ein Beispiel: Nach wiederholten Akten der Piraterie gegen Venezuela und der Entführung des Staatsoberhauptes eines souveränen Landes verkündet man nun die geplante Invasion und Plünderung der natürlichen Ressourcen weiterer Länder, wie Kuba, Mexiko, Kolumbien, Iran und möglicherweise noch anderer, sowie von Gebieten wie Grönland. Eine Aufrüstung, wie es sie seit etwa 90 Jahren nicht mehr gegeben hat, beschwört die Aussicht auf einen kommenden neuen Weltkrieg herauf, und gleichzeitig droht dem vom Westen dominierten Finanzsystem, das mittlerweile fast vollständig von der Realwirtschaft abgekoppelt ist, ein systemischer Zusammenbruch, der schlimmer sein kann als die Krise 2008.

Feigenblätter wie „humanitäre Intervention“ und Verteidigung der „regelbasierten Ordnung“ wurden komplett fallen gelassen, stattdessen wird offen ein aggressiver Imperialismus und Neokolonialismus demonstriert. Die sogenannten „westlichen Werte“ werden verraten, es bleibt nur eine müde Illusion irgendwelcher Legitimität, nachdem diese Werte begraben wurden. Der Mangel an kompetenter Staatskunst und der Einsatz militärischer und wirtschaftlicher Gewalt anstelle von Diplomatie als Mittel zur Konfliktlösung haben zum Scheitern von Institutionen der Nachkriegszeit wie dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen und der UN-Generalversammlung geführt. Weil Entscheidungen der höchsten Gerichte wie des Internationalen Gerichtshofs (IGH) nicht durchgesetzt werden, bleiben Völkermord, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit ungestraft.

Dieser bedauerliche Zustand erfordert ein dringendes Eingreifen sowohl von Institutionen als auch von Menschen guten Willens weltweit. Wir schlagen daher die Gründung einer Weltbürger-Initiative vor, die mit religiösen Organisationen und anderen zivilgesellschaftlichen Gruppen sowie den Vereinten Nationen als zentralem Partner zusammenarbeitet, um die Charta der Vereinten Nationen und die Fünf Prinzipien der friedlichen Koexistenz von 1954 aufrechtzuerhalten. Zu ihren unmittelbaren Schwerpunkten müssen u.a. gehören:

• die dringende Einberufung einer internationalen Konferenz zur Erörterung der Prinzipien einer neuen internationalen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur und

• die Bildung von Teams, die sich mit Aspekten des Wiederaufbaus des Systems der Weltordnung befassen. Zum Beispiel:

a) die Ausarbeitung einer „Weltlandbrücke“ mit wirtschaftlichen Entwicklungskorridoren für jeden Kontinent;

b) die Bildung von Ad-hoc-Teams, die die dreiste Einmischung in die inneren Angelegenheiten Venezuelas und ähnliche Einmischungen in die inneren Angelegenheiten souveräner Staaten in allen Teilen der Welt sowie den anhaltenden Völkermord in Gaza und ähnliche Verletzungen der Menschenwürde anderswo verurteilen müssen;

c) die Neuordnung des Weltfinanzsystems, einschließlich der Gründung von Nationalbanken für jedes Land und eines neuen Zahlungssystems im Dienste der Realwirtschaft;

d) die Wiederbelebung der besten Traditionen jeder Kultur oder Zivilisation der Welt; sowie die Förderung des Dialogs zwischen ihnen für

e) die Erforschung neuer Denkmethoden, die ein neues Paradigma in der Menschheitsgeschichte etablieren, wie beispielsweise die Methode des Zusammenfalls der Gegensätze.

Hiermit wird eine „Gruppe für sofortiges Handeln“ zur Umsetzung dieser Perspektive gegründet. Sie steht Vertretern aller Organisationen/Institutionen sowie Einzelpersonen offen, die sich am Aufbau einer weltweiten zivilgesellschaftlichen Initiative beteiligen möchten, die sich für die Interessen der gesamten Menschheit einsetzt und die Einhaltung dieses Ideals durch eine reformierte UNO gewährleistet. Es sollte den jeweiligen Vertretern aller Nationen überlassen bleiben, zu entscheiden, welche gewaltfreien Aktionen in der Tradition von Mahatma Gandhi, Martin Luther King und Nelson Mandela in ihrem Land angemessen sind.

Lasst uns eine Bewegung von Weltbürgern ins Leben rufen!

Erstunterzeichner:

Helga Zepp-LaRouche (Deutschland), Gründerin des Schiller-Instituts, Chefredakteurin von EIR

Dr. Naledi Pandor (Südafrika), ehemalige südafrikanische Ministerin für internationale Beziehungen und Zusammenarbeit und derzeitige Vorsitzende des Kuratoriums der Nelson-Mandela-Stiftung

Zhang Weiwei (China), Professor für Internationale Beziehungen und Direktor des China-Instituts an der Fudan-Universität in Shanghai

Dmitri Trenin (Russland), Direktor und wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Weltmilitärwirtschaft und -strategie an der HSE-Universität in Moskau

Donald Ramotar (Guyana), ehemaliger Präsident von Guyana

María de los Ángeles Huerta del Río (Mexiko), ehemalige mexikanische Kongressabgeordnete

Namit Verma (Indien), indischer Autor und Sicherheitsanalyst

Dennis Small (Vereinigte Staaten), EIR-Redakteur für Iberoamerika

Oberstleutnant (a. D.) Ralph Bosshard (Schweiz), ehemaliger Militärberater des OSZE-Generalsekretärs

Mit meiner Unterschrift unterstütze ich die Initiative der Erstunterzeichner.


Internationale Friedenskoalition #141, 13.02.2026, 17.00 Uhr

Ein großes Übel erfordert ein größeres Gut.

141. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Ein großes Übel erfordert ein größeres Gut.

13. Februar 2026
17.00 Uhr

Bitte mobilisieren Sie Ihre Organisationen.

Nehmen Sie diese Woche an der Internationalen Friedenskoalition teil und diskutieren sie mit Prof. Cliff Kiracofe vom Washington Institute for Peace and Development, Luiz Erthal, Chefredakteur des Nachrichtenportals TodaPalavra in Brasilien, und anderen internationalen Friedensaktivisten.

Bitte senden Sie uns so schnell wie möglich Berichte und Initiativen für die Tagesordnung zu.

Zur Anmeldung

Am 12. Januar 2026 veranstaltete das Nachrichtenmagazin EIR ein internationales Dringlichkeitsforum, um Klarheit über die schwere strategische Krise zu schaffen, in der Präsident Donald Trump erklärt hatte, das Völkerrecht sei „unnötig“. Was in den wenigen Wochen seit diesem Treffen an die Oberfläche gekommen ist, hat einen noch tieferen Abgrund für die Menschheit aufgetan.

Selbst die vorläufigen Ergebnisse der Untersuchung des Epstein-Skandals offenbaren eine moralische Verkommenheit, die Sodom und Gomorra im Vergleich dazu verblassen lässt. Was an die Oberfläche kommt, ist das satanische Leitprinzip, auf dem ein großer Teil der heutigen Politik basiert – vom Völkermord in Gaza bis zur Verhängung einseitiger Sanktionen gegen viele Länder, die dort das Leben der Bevölkerung so unerträglich machen, dass sie gegen ihre Regierungen aufbegehrt. Seit Jahren weiß man von diesen moralischen Sündenpfuhlen, aber niemand in der sogenannten „regelbasierten Ordnung“ wollte von den Regeln wissen, die die Justizbehörden dazu verpflichtet hätten, die Verbrechen dieses mörderischen Selbstbedienungsladens zu untersuchen, in dem „die Skrupellosigsten sich nehmen, was sie wollen“, wie Bundespräsident Steinmeier es kürzlich treffend formulierte.

Mit dem Auslaufen des New-START-Vertrags am 5. Februar verschwand das letzte Rüstungskontrollabkommen, wodurch die weltweite militärische Lage in gefährlicher Undurchsichtigkeit versinkt und einer neuen Rüstungsspirale Platz macht, die die Verbreitung verschiedener alter und neuer Massenvernichtungswaffen und eine enorme Zerstörung der physischen Wirtschaftskapazitäten zugunsten einer gigantischen Aufrüstung zu verursachen droht. Während die derzeitigen Bestände an Atomwaffen bereits das Potential haben, alles menschliche Leben auf dem Planeten mehrfach zu vernichten, schaffen die neuen Dimensionen der Kriegsführung, wie Weltraumwaffen, Cyberkrieg, der Einsatz von KI in der Kriegsführung usw., eine erschreckende dystopische Perspektive für die Zukunft, in der das Endergebnis nur die Vernichtung der Menschheit zu sein scheint.

Und hier kommt die Bedeutung des Epstein-Skandals ins Spiel. Wie kann man von Institutionen, die entweder an diesen satanischen Perversionen beteiligt waren oder ihnen gegenüber schwiegen und untätig geblieben sind, erwarten, dass sie plötzlich der mörderischen Gier des militärisch-industriellen Komplexes und der skrupellosen Spekulanten Einhalt gebieten, die keine Hemmungen haben, mit der Kriegsmaschinerie Geld zu verdienen und unschuldige Menschen als sogenannte vernachlässigbare Kollateralschäden betrachten?

Verschiedene regionale Konflikte, wie der Krieg in der Ukraine, die drohende Gefahr eines neuen Krieges gegen den Iran, die Krise um Venezuela, Kuba, Mexiko und Kolumbien sowie die Spannungen im Indopazifik und in Teilen Asiens, haben alle das Potential, sich zu einem größeren Konflikt zwischen den Großmächten und sogar zu einem globalen Atomkrieg auszuweiten.

Aus der Dringlichkeitssitzung vom 12. Januar ging eine gemeinsame Erklärung und die Verpflichtung der Diskussionsteilnehmer hervor, sich an Institutionen und Einzelpersonen in möglichst vielen Ländern zu wenden, um das Völkerrecht durch die Schaffung einer neuen globalen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur zu bewahren, die die Interessen jeder einzelnen Nation auf der Erde berücksichtigen muss, aber auch eine internationale Bewegung von Weltbürgern zu initiieren, die sich dazu verpflichten, die Eine Menschheit an erste Stelle zu setzen.

Die unfassbare Abscheulichkeit der Epstein-Affäre ist ein Weckruf für die gesamte Menschheit. Wir müssen dringend einen Kurswechsel vornehmen und dieses bestialische Verhalten sowie alle satanischen kulturellen Einflüsse bekämpfen, die diese Auswüchse in den letzten Jahrzehnten ermöglicht haben. Wir müssen die besten kulturellen Traditionen aller Nationen und Zivilisationen – die höchsten Ausdrucksformen der gesamten Weltgeschichte – wiederbeleben und sie in einen aktiven Dialog der Kulturen einbringen, um eine Renaissance der klassischen Kultur einzuleiten. Nur so können wir ein edles Bild des Menschen als der einzigen Spezies bewahren, die mit kreativer Vernunft begabt ist.

Auf der internationalen Zoom-Konferenz am 2. März werden folgende Themen behandelt:

– Schaffung einer neuen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur

– Schaffung einer internationalen Bewegung von Weltbürgern und

– Schaffung einer neuen kulturellen Renaissance

An den zwei Diskussionsrunden der Konferenz nehmen namhafte Vertreter von Institutionen aus aller Welt sowie Experten, Wissenschaftler und Künstler teil.

Nehmen Sie diese Woche an der Internationalen Friedenskoalition teil und diskutieren sie mit Prof. Cliff Kiracofe vom Washington Institute for Peace and Development, Luiz Erthal, Chefredakteur des Nachrichtenportals TodaPalavra in Brasilien, und anderen internationalen Friedensaktivisten.


Konferenz: Epstein und die grenzenlose Verkommenheit der „Eliten”: Wir brauchen dringend eine kulturelle Renaissance!

Einladung zu einer Zoom-Sonderkonferenz der Bewegung von Weltbürgern am 2. März 2026

Panel 1: 8 Uhr (US-Ostküste); 14 Uhr (Mitteleuropa); 21 Uhr (China-Central Standard Time): Institutionelle Redner

Panel 2: 11 Uhr (US-Ostküste); 17 Uhr (Mitteleuropa); 24 Uhr (China-Central Standard Time): Vertreter von Denkfabriken und Universitäten

Am 12. Januar 2026 veranstaltete das Magazin EIR ein internationales Dringlichkeitsforum, um Klarheit über die schwere strategische Krise zu schaffen, in der Präsident Donald Trump erklärt hatte, das Völkerrecht sei „unnötig”. Was in den wenigen Wochen seit diesem Treffen an die Oberfläche gekommen ist, hat einen noch tieferen Abgrund für die Menschheit aufgetan.

Selbst die vorläufigen Ergebnisse der Untersuchung des Jeffrey Epstein-Skandals offenbaren eine moralische Verkommenheit, die Sodom und Gomorra im Vergleich dazu verblassen läßt. Was an die Oberfläche kommt, ist das satanische Leitprinzip, auf dem ein großer Teil der heutigen Politik basiert – von dem Völkermord in Gaza bis zur Verhängung einseitiger Sanktionen gegen viele Länder, die dort das Leben der Bevölkerung so unerträglich machen, daß sie gegen ihre Regierungen aufbegehrt. Seit Jahren weiß man von diesen Perversionen, aber niemand in der sogenannten „regelbasierten Ordnung” wollte von den Regeln wissen, die die Justizbehörden dazu verpflichtet hätten, die Verbrechen dieses mörderischen Selbstbedienungsladens zu untersuchen, in dem „die Skrupellosesten sich nehmen, was sie wollen”, wie Bundespräsident Steinmeier es kürzlich treffend formulierte.

Mit dem Auslaufen des New-START-Vertrags am 5. Februar verschwand das letzte Rüstungskontrollabkommen, wodurch die weltweite militärische Lage gefährlich undurchsichtig wird und ein neuer Rüstungswettlauf beginnt, mit dem die Verbreitung alter und neuer Massenvernichtungswaffen und eine enorme Zerstörung der physischen Wirtschaftskapazitäten zugunsten einer gigantischen Aufrüstung droht. Schon die vorhandenen Bestände an Atomwaffen können alles menschliche Leben auf der Erde mehrfach vernichten, zusätzlich schaffen die neuen Dimensionen der Kriegsführung, wie Weltraumwaffen, Cyberkrieg, der Einsatz von KI usw., eine erschreckende dystopische Perspektive für die Zukunft, deren Endergebnis nur die Vernichtung der Menschheit zu sein scheint.

Und hier kommt die Bedeutung des Epstein-Skandals ins Spiel. Wie kann man von Institutionen, die an diesen satanischen Perversionen entweder selbst beteiligt waren oder darüber schwiegen und untätig blieben, nun erwarten, daß sie plötzlich der mörderischen Gier des Militärisch-Industriellen Komplexes und der skrupellosen Spekulanten Einhalt gebieten, die keine Hemmungen haben, mit der Kriegsmaschinerie Geld zu verdienen und das Leben unschuldiger Menschen als „vernachlässigbare Kollateralschäden“ betrachten?

Verschiedene regionale Konflikte – wie der Krieg in der Ukraine, die drohende Gefahr eines neuen Krieges gegen den Iran, die Krise um Venezuela, Kuba, Mexiko und Kolumbien sowie die Spannungen im Indopazifik und in Teilen Asiens – haben alle das Potential, sich zu einem größeren Konflikt zwischen den Großmächten und sogar zu einem globalen Atomkrieg auszuweiten.

Aus der Dringlichkeitssitzung vom 12. Januar ging eine gemeinsame Erklärung und die Verpflichtung der Diskussionsteilnehmer hervor, sich an Institutionen und Einzelpersonen in möglichst vielen Ländern zu wenden, um das Völkerrecht durch die Schaffung einer neuen globalen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur zu bewahren, die die Interessen jedes Landes auf der Erde berücksichtigen muß, aber auch eine internationale Bewegung von Weltbürgern zu initiieren, die sich dazu verpflichten, die Eine Menschheit an erste Stelle zu setzen.

Die unfaßbare Abscheulichkeit der Epstein-Affäre ist ein Weckruf für die gesamte Menschheit. Wir brauchen dringend einen Kurswechsel und müssen gegen dieses bestialische Verhalten und alle satanischen kulturellen Einflüsse kämpfen, die in den letzten Jahrzehnten solche Auswüchse ermöglicht haben. Wir müssen die besten kulturellen Traditionen aller Nationen und Zivilisationen – die höchsten Ausdrucksformen der gesamten Weltgeschichte – wiederbeleben und sie in einen aktiven Dialog der Kulturen einbringen, um eine Renaissance der klassischen Kultur einzuleiten. Nur so können wir ein edles Bild des Menschen als der einzigen Spezies bewahren, die mit schöpferischer Vernunft begabt ist.

Auf der internationalen Zoom-Konferenz am 2. März werden folgende Themen behandelt:

– Schaffung einer neuen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur

– Schaffung einer internationalen Bewegung von Weltbürgern und

– Schaffung einer neuen kulturellen Renaissance

An den zwei Diskussionsrunden der Konferenz nehmen namhafte Vertreter von Institutionen aus aller Welt sowie Experten, Wissenschaftler und Künstler teil. Werden Sie aktiv, um diese Veranstaltung mit vorzubereiten! Leiten Sie diese Einladung an alle Ihre Freunde und Kollegen weiter und wenden Sie sich an alle, die sich an dieser Initiative beteiligen sollten.

Die Dokumentation mit allen Beiträgen, Videos und der Eklärung vom 12. Januar finden Sie hier.


Live mit Helga Zepp-LaRouche: Epstein-Skandal: Das Ende der Oligarchie?, 11.02.2026, 18.30 Uhr

Schließen Sie sich Helga Zepp-LaRouche in ihrem Live-Dialog an und diskutieren Sie, ob der Epstein-Skandal bedeutet, dass die Menschheit schlecht ist. Senden Sie Ihre Fragen, Kommentare und Berichte an fragen@bueso.de oder stellen Sie diese im nächsten Live-Stream.

Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten- und Kollegenkreis, um die Reichweite der von der LaRouche-Bewegung vorgestellten Lösungsansätze zu erhöhen.  

Das Gespenst der Akten von Jeffrey Epstein verfolgt nun die höchsten Kreise des westlichen Establishments und lauert darauf, die imaginäre Ehre seines nächsten Opfers zu zerstören. Das britische Establishment liegt dabei gerade in Führung, nachdem innerhalb von nur 48 Stunden bereits das zweite Mitglied der Regierung von Premierminister Starmer zurückgetreten ist. Unterdessen werden im US-Kongress neue Anstrengungen unternommen, um die Namen in den bereits veröffentlichten mehr als 3 Millionen Akten zu entschlüsseln und die restlichen Millionen von Dokumenten freizugeben.

In einer Diskussion mit Mitarbeitern beschrieb Helga Zepp-LaRouche die Situation als „vorrevolutionär“ – nicht nur in den USA und Europa, sondern auf der ganzen Welt. Die Enthüllungen über Epstein seien nur „die Spitze des Eisbergs“, sagte sie. Sie enthüllten den „unglaublichen moralischen Verfall und die Korruption des westlichen Systems, insbesondere der westlichen Eliten“. Dies könne dazu führen, dass sich die Menschen aus ihrer Paralyse befreien und sich mit den hässlichen Realitäten konfrontieren.

Zepp-LaRouche bezeichnete dies als „Lawine, die nicht mehr aufzuhalten ist, weil sie nun ihre eigene Dynamik erreicht hat, die das ganze System mit sich reisst“– Die Frage ist, wie die übrigen, hoffentlich nachdenklichen Mitglieder der Gesellschaft auf diese vorrevolutionäre Situation reagieren werden. Bringen wir den Mut auf, nicht nur die in Schande gefallenen Führer zu ersetzen, sondern auch ihre satanische Weltanschauung und den dazugehörigen politischen Rahmen?

In dieser Hinsicht gibt es zunehmend Anzeichen für eine Rückkehr zur Vernunft in Europa. Der derzeitige Vorsitzende der OSZE und Außenminister der Schweiz, Ignazio Cassis, besuchte am 5. und 6. Februar Moskau, um sich mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow zu treffen. Neben einem symbolträchtigen Austausch von Geschenken, die an die Bedeutung Russlands in Europa erinnerten, legten beide gemeinsam Blumen am Grabmal des Unbekannten Soldaten in Moskau nieder.

Unterdessen bleibt die Lage mit dem Iran angespannt. Nach den Verhandlungen in Oman gibt es weitere Beratungen. Das iranische Parlament hielt am 9. Februar eine geschlossene Sitzung ab, um die Ergebnisse zu diskutieren, an der auch Außenminister Abbas Araghchi teilnahm. Im Laufe der Woche wird eine hochrangige iranische Delegation nach Oman zurückkehren, um die Verhandlungen fortzusetzen. Währenddessen wurde die hässliche Rolle, die von den Regierungen der USA und Westeuropas verfolgt wird, von US-Finanzminister Scott Bessent in einer Anhörung vor dem Senat am 5. Februar offenbart. Bessent gab dabei zu, dass die USA im vergangenen Dezember eine Dollarknappheit im Iran erzwungen haben, was zum Zusammenbruch einer der größten Banken des Landes führte. „Es kam zu einem Ansturm auf die Bank; die Zentralbank musste Geld drucken; die iranische Währung stürzte ab; die Inflation explodierte; und so sahen wir das iranische Volk auf die Straße gehen“, prahlte Bessent, sichtlich stolz auf das Vorgehen der USA.

In die völlig falsche Richtung geht die von der Trump-Regierung angekündigte Änderung ihrer Politik in Bezug auf die Kontrolle von Atomwaffen. Nachdem der New-START-Vertrag, das einzige verbleibende Atomwaffenabkommen zwischen den USA und Russland, am 5. Februar ausgelaufen war, erläuterte der US-Staatssekretär für Rüstungskontrolle und internationale Sicherheit, Thomas DiNanno, die Gründe der Regierung während einer Konferenz über Abrüstung am 6. Februar in Genf. Er machte Russland und China für das Auslaufen des Vertrags verantwortlich und sagte dann: „Die Vereinigten Staaten können nun endlich Maßnahmen ergreifen, die im Einklang mit unserer nationalen Sicherheitsstrategie und unserer nationalen Verteidigungsstrategie stehen, um die Abschreckung im Namen des amerikanischen Volkes und unserer Verbündeten zu stärken.“ Dazu gehöre auch der Einsatz „nicht stationierter Nuklearkapazitäten“, um „auf das sich abzeichnende Sicherheitsumfeld zu reagieren“, falls Trump sich dafür entscheidet.

Es ist klar, dass ein solcher Ansatz nicht funktionieren wird und unsere Menschheit neue Prinzipien braucht. Für eine schöne und lebenswerte Zukunft müssen wir die perversen und bösartigen Ansichten heutiger selbsternannter und nun diskreditierter „Eliten„durch ein Verständnis der kreativen Fähigkeiten des Menschen und der Liebe zur Menschheit ersetzen.

Der amerikanische Staatsmann und Ökonom Lyndon LaRouche, der auf der politischen Abschussliste von Kreaturen wie denen der Kreise von Epsteins Freunden stand, lieferte dazu 2004 eine nützliche Perspektive in einer Rede bei einem Treffen mit Jugendlichen:

„Nun zu der Frage, wie Sie Ihr Leben betrachten. Sehen Sie Ihr Leben als eingeklemmt zwischen zwei Buchstützen? Spielt sich Ihr Leben nur zwischen diesen Buchstützen ab und müssen Sie sich deshalb eine angenehme Lektüre schaffen? Muss jede Seite Freude, Trost und Befriedigung bringen? …

Oder ist es – in dem Wissen, dass es die Natur des Menschen ist, geboren zu werden und früher oder später zu sterben-, nicht entscheidend, wie man sein Leben verbringt und was man für die Menschheit bewirkt? Alle wirkungsvollen Menschen in der Geschichte haben diese Entscheidung getroffen. Sie hatten eine Vorstellung von Geburt und Tod als eine Art Buchstützen der Sterblichkeit. Aber sie sahen in sich auch etwas, das über die Sterblichkeit hinausgeht: die Fähigkeit, die Wahrheit zu entdecken, die Prinzipien des Universums zu entdecken und diese der Menschheit zu vermitteln. Sie an die Menschheit weiterzugeben, damit sie von heutigen oder zukünftigen Generationen zum Wohle der Menschheit genutzt werden können, in dem Sinne, dass man lebt, um die Zukunft der Menschheit zu gestalten. Man lebt, indem man aus der Vergangenheit schöpft. Man korrigiert die Ungerechtigkeiten der Vergangenheit. In der Vergangenheit wurde für die Wahrheit gekämpft, von Zivilisationen, die vernichtet wurden, von Menschen, die vernichtet wurden. Wenn man etwas tut, um den Toten Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, selbst wenn dies Tausende von Jahren später geschieht, wird das eigene Leben wichtig. Denn man verschafft nicht nur ihnen Gerechtigkeit, sondern gibt dem, was sie für die Zukunft getan haben, seine wahre Bedeutung.“


Internationale Friedenskoalition #140, 06.02.2026, 17.00 Uhr

NEW START – Atomwaffenabkommen endet
Nukleare Auslöschung oder eine neue Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur?

140. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

NEW START – Atomwaffenabkommen endet
Nukleare Auslöschung oder eine neue Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur?

6. Februar 2026
17.00 Uhr

Bitte mobilisieren Sie Ihre Organisationen.

Nehmen Sie diese Woche gemeinsam mit führenden Friedensaktivisten aus aller Welt an der Internationalen Friedenskoalition teil. Die Redner werden noch bekannt gegeben.

Bitte senden Sie uns so schnell wie möglich Berichte und Initiativen für die Tagesordnung zu.

Zur Anmeldung

Der New-START-Vertrag – das letzte noch bestehende Atomwaffenabkommen zwischen den beiden größten Atommächten der Welt – ist heute ausgelaufen. Das Angebot des russischen Präsidenten Putin an die Vereinigten Staaten, die Beschränkungen des Vertrags für ein weiteres Jahr einzuhalten, stieß auf keine offizielle Reaktion seitens der USA – eine Nicht-Antwort. „Angesichts der Tatsache, dass sich die Welt bereits in einem unglaublichen Umbruch befindet“, sagte die Gründerin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, in ihrem internationalen Webcast vom 4. Februar, „und alte Annahmen wie die regelbasierte Ordnung vollständig zusammenbrechen, ist dies nur ein weiteres Element, das die gesamte Situation noch unsicherer macht.“

In seiner Generalaudienz am 4. Februar wies auch Papst Leo XIV. auf die Gefahr der Situation hin. „Ich appelliere dringend, dieses Instrument [New START] nicht auslaufen zu lassen, ohne konkrete und wirksame Folgemaßnahmen zu ergreifen“, sagte er und forderte, „alles zu tun, um ein neues Wettrüsten zu verhindern, das den Frieden zwischen den Nationen weiter gefährden würde“.

In diesem zunehmend volatilen Umfeld trafen sich am Mittwoch der russische Präsident Putin und der chinesische Präsident Xi Jinping zu einer 90-minütigen Telefonkonferenz, bei der die Bedeutung der russisch-chinesischen Beziehungen für die globale Stabilität und den Wohlstand ganz oben auf der Tagesordnung stand. Die Staatschefs diskutierten nicht nur die Erfolge der laufenden Partnerschaft ihrer Länder im Bereich des kulturellen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Fortschritts, sondern auch deren Bedeutung für die Wahrung des Friedens. „Was internationale Angelegenheiten angeht, so bleiben die außenpolitischen Beziehungen zwischen Moskau und Peking ein wichtiger stabilisierender Faktor inmitten der zunehmenden Turbulenzen in der Welt“, sagte Putin zu seinem Amtskollegen. „Wir sind bereit, die engste Zusammenarbeit bei globalen und regionalen Themen fortzusetzen, sowohl bilateral als auch innerhalb aller multilateralen Rahmenwerke: der UNO, der BRICS, der Shanghai Cooperation Organization und anderen, in denen das russisch-chinesische Tandem eine wesentliche Rolle spielt.“

Später am Tag telefonierte Präsident Xi mit Präsident Trump, was Trump als „ein ausgezeichnetes Telefongespräch, … ein langes und ausführliches Gespräch, in dem viele wichtige Themen besprochen wurden“ beschrieb, darunter den Krieg in der Ukraine und die Situation mit dem Iran. „Ich glaube, dass in den nächsten drei Jahren meiner Präsidentschaft viele positive Ergebnisse in Bezug auf Präsident Xi und die Volksrepublik China erzielt werden!“, schrieb Trump. Er bestätigte auch, dass er China im April besuchen werde. Welche Auswirkungen dieses Telefonat auf die unmittelbare Situation haben wird, ist ungewiss, aber wie Helga Zepp-LaRouche betonte, liegt es sowohl in Trumps eigenem Interesse als auch im Interesse der Menschheit, sich in diese Richtung zu orientieren. Sie sagte dazu: „Wenn Trump die Zwischenwahlen gewinnen will, sollte er von den Chinesen lernen und zum echten amerikanischen Wirtschaftssystem zurückkehren, in die amerikanische Wirtschaft investieren und sie wieder aufbauen und nicht all das Geld für den militärisch-industriellen Komplex verschwenden, der sich auf Kosten der Realwirtschaft die Taschen füllt.“

Während diese Gespräche zwischen den Präsidenten stattfanden, liefen in Abu Dhabi die ersten trilateralen Gespräche zwischen Russland, der Ukraine und den USA, und die zähen Verhandlungen über die Bedingungen und den Ort eines Treffens zwischen den USA und dem Iran am Freitag wurden fortgesetzt. Diese Verhandlungen sind fragil und ihr Ausgang ungewiss, insbesondere weil jene Eliten, deren Kontrolle über die Weltpolitik zusammen mit ihrem Finanzsystem schwindet, offenbar entschlossen sind, den Friedensprozess zu sabotieren. Dabei nehmen sie offenbar in Kauf, dass dies zu einem atomaren Dritten Weltkrieg führen könnte.

„Wir sitzen also offensichtlich auf einem Pulverfass“, sagte Zepp-LaRouche, „und deshalb müssen wir uns für eine Rückkehr zum Völkerrecht einsetzen, um eine neue Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur zu schaffen, die all diese Sicherheitsbedenken berücksichtigt – die der Ukraine, Russlands, des Iran und Israels. Mit anderen Worten: Man kann Sicherheit nicht teilen; es kann nur eine unteilbare Sicherheit geben, die die Interessen aller berücksichtigt, sonst wird sie nicht funktionieren…

Wir brauchen eine Bewegung von Menschen, die Patrioten sind, aber gleichzeitig Weltbürger. Nach Ansicht des großen deutschen Freiheitsdichters Friedrich Schiller widersprechen sich Weltbürgertum und Patriotismus nicht. Solange man die nationalen Interessen mit den Interessen der Menschheit als Ganzes in Übereinstimmung bringt, gibt es keinen Widerspruch.

Warten Sie nicht auf den Weltuntergang! Schließen Sie sich dieser Bewegung an. Unterzeichnen, verbreiten und organisieren Sie mit der Erklärung vom 12. Januar: Lasst uns eine Bewegung von Weltbürgern ins Leben rufen! des Schiller-Instituts, die zu sofortigem Handeln aufruft, vor allem zur dringenden Einberufung einer Konferenz für eine neue internationale Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur.


„Was du liebst, das gehört dir – was du haßt, das verlierst du.“ Friedrich Schiller

Bericht vom 139. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Helga Zepp-LaRouche schloß die heutige 139. wöchentliche Sitzung der Internationalen Friedenskoalition (IPC) mit dem Zitat „Was du liebst, das gehört dir – was du haßt, das verlierst du.“ von Friedrich Schiller, dem Namensgeber des Schiller-Instituts, welches sie 1984 gegründete. Zu Beginn der Sitzung gab Zepp-LaRouche einen Überblick über die Weltlage. Sie warnte vor der ungeheuren Gefahr eines Krieges im Iran, der die ganze Region und sogar die ganze Welt erfassen könnte. Eine ebenso große Gefahr sei ein Platzen der 2,4 Billiarden Dollar großen Schuldenblase, ausgelöst durch die absichtliche Abwertung des US-Dollars, was zum Zusammenbruch des gesamten Weltfinanzsystems führen könnte. Mit den offiziellen neuen Dokumenten zur Sicherheitspolitik hätten die USA Vorwände wie „Demokratie und Menschenrechte“ aufgegeben und setzten nun rein auf globale Hegemonie – die Macht des Stärkeren. Die europäischen Volkswirtschaften seien im freien Fall, und zum 250. Jahrestag der Amerikanischen Revolution drohe ein neuer Faschismus.

Letzte Woche verstarb ein guter Freund der IPC, Graham Fuller. Als Hommage wurde ein Ausschnitt aus einem seiner Vorträge bei der IPC gezeigt. Ko-Moderator Dennis Speed würdigte Fullers Entwicklung zu einem führenden außenpolitischen Denker Amerikas und „Weltbürger” , durch seine Arbeit als hoher CIA-Beamter und später bei den „Geheimdienstveteranen für Vernunft“ (VIPS).

Der nächste Redner war Oberstleutnant Anthony Aquilar, der nach 25 Jahren Dienst in den US-Spezialeinheiten bei der Gaza Humanitarian Foundation (GHF) gearbeitet hatte, weil er helfen wollte, die leidende palästinensische Bevölkerung im Gazastreifen zu ernähren. Aquilar machte sich dann weltweit einen Namen als Whistleblower, indem er aufdeckte, daß die GHF an dem Völkermord an der Bevölkerung von Gaza beteiligt war. Er war gerade aus Minneapolis zurückgekehrt, wo er sich für die Abschaffung der Einwanderungspolizei ICE und des Polizeistaatsgesetzes „Patriot Act“ einsetzte. Aquilar sagte, die Tötung und brutale Unterdrückung von Bürgern in Minneapolis sei ein „Bumerang-Effekt” der vielen Kriege der USA in aller Welt – so wie Malcolm X schon in den 1960er Jahre gewarnt habe, der Vietnamkrieg werde „nach Hause kommen”. Die Gewalt von ICE, die er in Minnesota sah, sei genau wie die Gewalt gegen die Palästinenser, die er in Gaza sah. Verantwortlich dafür seien schlechte Ausbildung und inkompetente Führung, dennoch sei schon geplant, die ICE-Operation auf Ohio, Georgia und andere Bundesstaaten auszuweiten. Er kandidiere jetzt in Nord-Carolina für den Kongreß, weil er den Menschen dienen wolle. Er habe Kongreßabgeordnete getroffen, die aber zu wünschen übrig ließen. Man müsse dem Volk dienen, nicht dem Militärisch-Industriellen Komplex oder der Finanzwelt. Der Patriot Act mache durch Exekutivverordnungen einen Polizeistaat möglich. „Es ist Zeit, die Regierung zu ersetzen!“ Aquilar forderte alle auf, aktiv zu werden, für ein Amt zu kandidieren, ihre Meinung offen zu sagen und zu schreiben. Dies sei eine große Chance.

Josephine Guilbeau, eine pensionierte Geheimdienstoffizierin der US-Armee und Mitglied des Eisenhower Media Network, hat ebenfalls den Völkermord in Gaza verurteilt. Auch sie war in Minneapolis, um gegen die Brutalität von ICE zu protestieren. Sie berichtete, wie sie dort verhaftet, aber nicht angeklagt wurde, und daß ihr auch nie ihre Rechte vorgelesen wurden, wie es die Verfassung vorschreibt. Obwohl es dort kaum Ausschreitungen und keine Schäden gab, sei die Reaktion von ICE „eine militärische Operation, wie sie für Kriege im Ausland, Aufstandsbekämpfung und militärische Unterdrückung vor jeglichem Dialog vorgesehen ist“. Guilbeau warnte, es würde eine „Angstgesellschaft“ geschaffen, die mit einer freien Gesellschaft unvereinbar sei. Der globale „Krieg gegen den Terror“ werde jetzt innerhalb der USA selbst geführt. Sie spreche nicht aus Wut, sondern aus Verantwortung, damit die USA kein Polizeistaat werden und sich eine Entwickung wie in Gaza wiederholt.

Diane Sare vom Schiller-Institut, die als unabhängige US-Präsidentschaftskandidatin antritt, kündigte für den 5. Februar eine Pressekonferenz an. An diesem Tag läuft der New START-Vertrag aus. Wie der russische Ex-Präsident Medwedjew betone, werde dies das erste Mal seit 50 Jahren sein, daß es keine wirksame Rüstungskontrolle auf der Welt mehr gibt, was eine neue Stufe der Atomkriegsgefahr bedeute. An der Pressekonferenz werden auch die bekannten Aktivisten Scott Ritter und Garland Nixon teilnehmen. Sare wird die US-Regierung aufrufen, Präsident Putins Angebot anzunehmen, den New START-Vertrag ein Jahr zu verlängern, während ein neuer Vertrag ausgearbeitet wird. Präsident Trump hat auf das Angebot noch nicht reagiert. Sare fordert zudem, daß sich alle Länder einschließlich der USA und Israels verpflichten, nicht als erste Atomwaffen einzusetzen.

Zepp-LaRouche sagte zu den Berichten von Aquilar und Guilbeau, das grundlegende Problem sei das Menschenbild. Britische „Philosophen“ wie Thomas Hobbes hätten argumentiert, der Mensch sei ein wildes Tier, das von einem „Leviathan“ gezügelt werden muß. Deshalb habe es die Amerikanische Revolution gegen das britische Empire gegeben. Die Ideen der amerikanischen Gründerväter basierten auf Leibniz‘ Vorstellung, daß jeder Mensch das Recht auf ein erfülltes, produktives Leben hat.

José Vega, unabhängiger Kandidat für den US-Kongreß im New Yorker Stadtteil Bronx, dem „ärmsten Kongreßwahlkreis Amerikas“, bat Aquilar und Guilbeau um einen Kommentar zu der Bürgerversammlung am Vorabend, an der sie mit ihm teilgenommen hatten. Aquilar sagte, es sei „ein Verrat am amerikanischen Volk“, die Zerstörung der Lebensbedingungen in der Bronx mitanzusehen, während Milliarden für Kriege und das Töten von Menschen in Gaza und anderswo ausgegeben werden. „Hört einfach auf, Kriege zu finanzieren!“ Außerdem müsse man die Ausgaben des Verteidigungsministeriums prüfen, wo riesige Summen versickern. Guilbeau fügte hinzu, die Teilnehmer der Versammlung hätten dies gut verstanden.

Sare zitierte aus einem Artikel von Lyndon LaRouche aus dem Jahr 1999 nach dem Amoklauf von zwei Schülern an der Columbine High School, „Star Wars and Littleton“. LaRouche schrieb, zwei Faktoren hätten dabei eine Rolle gespielt: zum einen die Entmenschlichung der Bevölkerung durch Hollywood-Filme wie Krieg der Sterne, zum anderen die Idee einer „regelbasierten Ordnung“, in der die Behörden willkürlich „Regeln“ diktieren, deren Verstoß sogar mit dem Tod bestraft werden kann. Sare verglich das mit der Verhängung von Zöllen und Sanktionen gegen Länder, wie z.B. gegen Kuba, um die Bevölkerung auszuhungern und ihnen die Stromversorgung abzuschneiden. Amerika sollte im Gegenteil nach dem Naturrecht regiert werden, so wie es in der Verfassung verankert ist.

Der ehemalige Präsident von Guyana, Donald Ramotar, lobte die US-Militärveteranen, die sich zur Wehr setzen. Er habe den Eindruck, daß sich die Menschen insgesamt verändern – daß sie keine Kriege und keinen Militärisch-Industriellen Komplex mehr wollen.

In der Diskussion wurde gefragt, warum die IPC die Amerikanische Revolution lobt, obwohl sie auf Sklaverei und Völkermord an den Indianern beruht habe. Sare antwortete, das sei keineswegs die Grundlage der Revolution gewesen, aber viele Menschen glaubten dies, weil die Geschichte meist von den Briten, den Verlierern, geschrieben wurde. Alexander Hamilton und andere hätten gewußt, daß sich das Land mit einer Sklavengesellschaft nicht entwickeln konnte. Sare ermutigte alle, die Schriften Hamiltons und anderer Gründerväter zu lesen. Zepp-LaRouche ergänzte, die Sichtweise des Globalen Südens sehe man an der Bandung-Konferenz, wo der indonesische Präsident Sukarno gesagt habe, daß die Amerikanische Revolution „die erste antiimperialistische Revolution der Geschichte“ war. Die Briten hätten den Kolonisten ihre Revolte nie verziehen und versucht, sie im Krieg von 1812 und dann durch die Unterstützung der Konföderation gegen Präsident Lincoln zu zerstören. Auch der deutsche Ökonom Friedrich List habe das Amerikanische System gegen das britische System der Ausbeutung gefördert.

Dennis Small gab einen Überblick über den katastrophalen Zustand der globalen Schuldenblase, die mittlerweile über 2,4 Billiarden Dollar an Schulden und Derivaten umfaßt. Er spottete über Trumps Behauptung, daß die Zolleinnahmen die USA retten würden, indem er zeigte, daß die gesamten Zolleinnahmen nur einen Bruchteil des von Trump behaupteten Betrags ausmachen und daß die Amerikaner 96% dieser Zölle selbst über höhere Preise bezahlen müsse, während die Produktion weiter zusammenbricht.


Internationale Friedenskoalition #139, 30.01.2026, 17.00 Uhr

Das imperiale Spiel durchbrechen

139. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Das imperiale Spiel durchbrechen

30. Januar 2026
17.00 Uhr

Bitte mobilisieren Sie Ihre Organisationen.

Nehmen Sie diese Woche gemeinsam mit führenden Friedensaktivisten aus aller Welt an der Internationalen Friedenskoalition teil. Die Redner werden noch bekannt gegeben.

Bitte senden Sie uns so schnell wie möglich Berichte und Initiativen für die Tagesordnung zu.

Zur Anmeldung

Als sich letzte Woche die verschiedenen Arten und Unterarten der Establishment-Größen in Davos trafen, um darüber zu debattieren, wie man die Liegestühle auf dem Deck des sinkenden imperialen Systems neu anordnen könnte, kam aus dem Brustgetrommel, den Drohungen, dem Gejammer und den Wahnvorstellungen, die auf der Bühne zur Schau gestellt wurden, nichts hervor, was eine Alternative zum derzeit zusammenbrechenden imperialen Paradigma darstellen könnte. Es überrascht nicht, dass die verzweifelten herrschenden Eliten in erster Linie versuchen, ihre Hegemonie über das Weltgefüge zurückzugewinnen.

„Tatsache ist, dass das politische System von Imperien beherrscht wurde“, sagte Helga Zepp-LaRouche in ihrem englischsprachigen Webcast vom 28. Januar. „Mein verstorbener Ehemann Lyndon LaRouche sagte immer, wenn man sich die alten Imperien ansieht – das Persische Reich, das Römische Reich, das Byzantinische Reich, das Venezianische Reich und schließlich das Niederländisch-Britische Reich –, dann sind diese Imperien wie Schleimpilze. Sie mögen ihre Farbe, ihre Form und ihre Persönlichkeit ändern, aber im Wesentlichen bleiben sie Schleimpilze. Ich denke, genau das sehen wir gerade.“

Wären sich die Bürger im Klaren über die Geschichte der Menschheit – den Jahrtausende langen Kampf, die Menschheit aus einem imperialen Modus herauszuführen –, fielen sie vielleicht nicht einer eingeschränkten Sichtweise darüber zum Opfer, wer der Feind wirklich ist und, was noch wichtiger ist, was sie dagegen tun sollten.

Nehmen wir die Einwanderungssituation in den Vereinigten Staaten und die unmenschliche, blutige Katastrophe, die die Besetzung der Straßen von Minneapolis durch die Einwanderungsbehörde ICE darstellt. Ein Großteil der Bevölkerung ist in Aufruhr – auf beiden „Seiten“ des Konflikts –, und selbst viele Anhänger von Trump und seiner „Make America Great Again“-Bewegung protestieren, da die Gestapo-ähnlichen Einsätze zu gewaltsamen Verletzungen grundlegender, verfassungsmäßig garantierter Rechte eskalieren – wie dem Recht auf Leben. Und dennoch wettern viele gegen die illegalen Einwanderer, die „unser Land zerstören“.

Eine der wichtigsten Fragen, die man sich stellen muss, lautet: Was wird in Minneapolis getestet, welcher Versuchsballon wird hier gestartet? Und was sind die Auswirkungen nicht nur auf die innenpolitische, sondern auch auf die internationale strategische Lage, in der möglicherweise ein Angriff der USA auf den Iran in Vorbereitung ist? Auf diese Frage gibt es möglicherweise mehr als eine Antwort und mehr als eine Ebene, und die verschiedenen Akteure haben in dieser Situation möglicherweise nur über einzelne Elemente davon mehr oder weniger Kontrolle.

Vergleichen Sie die Art und Weise, wie die meisten ihre zugewiesenen Rollen in diesem und anderen Szenarien spielen, mit der Ansicht, die Alberto Viscarra, ein führendes Mitglied der Nationalen Front zur Rettung der ländlichen Regionen Mexikos, in einem Interview mit EIR am 20. Januar geäußert hat: Was treibt Millionen mexikanischer Flüchtlinge an die US-Grenze? Die Tatsache, dass der mexikanische Agrarsektor durch jahrzehntelange Freihandelspolitik dezimiert wurde, die es den multinationalen Getreidekartellen ermöglichte, billige Produkte auf den mexikanischen Markt zu werfen, Gewinne zu erzielen und gleichzeitig die Selbstversorgung des Landes mit Nahrungsmitteln zu zerstören und dessen Nahrungsmittelproduktion und -konsum zu verringern.

Unser aller Feind – in Mexiko, Venezuela, den Vereinigten Staaten und darüber hinaus – ist das aufgeblähte, von der Wall Street gesteuerte Geld- und Finanzsystem, das gierige Spekulationen über die Bedürfnisse der Bevölkerung stellt.

Was ist zu tun? Man muss eine Vision für eine postimperiale Entwicklungsweise für die Welt haben. Viscarra verweist auf Lyndon LaRouches Aufruf an die USA und Mexiko, gemeinsam große Infrastrukturprojekte wie die Wasserprojekte NAWAPA und PHLINO zu realisieren:

„Wie unser Freund Lyndon LaRouche immer wieder betont hat, sah er diese Projekte als vorbildlich an… Er forderte, die Beziehungen zwischen den USA und Mexiko zu einem Beispiel dafür zu machen, wie Nord-Süd-Beziehungen sein sollten, in denen die Volkswirtschaften im Hinblick auf gegenseitigen Nutzen gemessen werden und nicht so, dass einer verlieren muss, damit der andere gewinnen kann.“

Um dieses Ziel zu erreichen, rief Zepp-LaRouche die Bürger zum Handeln auf:

„Angesichts des bevorstehenden Finanzcrashs müssen wir unbedingt Lösungen auf den Tisch legen. Die Notwendigkeit eines neuen globalen Glass-Steagall-Gesetzes, einer Nationalbank in jedem Land, eines neuen Kreditsystems, das den Ländern günstige, langfristige Kredite für ihre Entwicklung gewährt, des Baus einer eurasischen Landbrücke zu einer Weltlandbrücke, die alle Kontinente durch Infrastruktur, Tunnel und Brücken verbindet – all diese Dinge müssen auf einer neuen Konferenz über Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur diskutiert werden, die wir organisieren wollen… In der jüngsten Ausgabe von EIR sind alle Reden [aus dem Dringlichkeitsforum von EIR vom 12. Januar] in schriftlicher Form enthalten, die ein absolut historisches Dokument darstellen, da es sich um die höchste Ebene der Diskussion darüber handelt, was zur Wiederherstellung des Völkerrechts erforderlich ist…

Verbreiten Sie das, kontaktieren Sie Leute damit, kontaktieren Sie Thinktanks, Universitäten, zivile Institutionen. Denn wir planen, diesen Prozess fortzusetzen; wir planen Anfang März eine weitere große Konferenz, bei der die Idee einer neuen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur mit noch mehr Institutionen und Rednern Thema sein wird. Werden Sie also Teil dieser Bewegung, denn wenn die Regierungen nicht funktionieren, müssen die Bürger Verantwortung übernehmen.“


Page 1 of 108123...Last