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Live mit Helga Zepp-LaRouche: Iran: Stößt Präsident Trump das Tor zur Hölle auf?, 25.02.2026, 18.30 Uhr

Schließen Sie sich Helga Zepp-LaRouche in ihrem Live-Dialog an und diskutieren Sie die Themen und Lösungen, die die Welt und die Menschen bewegen. Senden Sie Ihre Fragen, Kommentare und Berichte an fragen@bueso.de oder stellen Sie diese im nächsten Live-Stream.

Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten- und Kollegenkreis, um die Reichweite der von der LaRouche-Bewegung vorgestellten Lösungsansätze zu erhöhen.

Unsicherheit und extreme Gefahr hinsichtlich der politischen Entscheidungen Washingtons gegenüber dem Iran prägen die aktuelle Situation. Jeder Angriff der USA, ob allein oder in Zusammenarbeit mit Israel, kann eine Eskalation weit über die Region hinaus auslösen, bis hin zu einem umfassenden nuklearen Schlagabtausch. Die Gefährlichkeit ergibt sich aus der Kombination extremer geopolitischer Konfliktlinien, die durch Friedensdiplomatie zurückgedrängt werden könnten, und der „Persönlichkeit“ im Weißen Haus, die sich durch extreme Unberechenbarkeit und Unilateralismus hervortut.

Nach den letzten Informationen könnten diese Woche erneut Gespräche zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten stattfinden, möglicherweise am 26. und 27. Februar in Genf. In der Zwischenzeit nimmt die Militarisierung der Region weiter zu. Kampf- und Unterstützungsflugzeuge werden aus den USA nach Bulgarien gebracht. Südkorea hat heute seine Staatsangehörigen aufgefordert, den Iran unverzüglich zu verlassen, ebenso wie viele andere Nationen, darunter Indien, Australien, Polen und weitere. Unterdessen widersprach Präsident Trump heute in den sozialen Medien Berichten, wonach es innerhalb des US-Militärs Widerstand gegen seinen Befehl zum Angriff gebe. Am Nachmittag verteidigte er General Dan Caine, den Vorsitzenden der Vereinigten Stabschefs, gegen Gerüchte, dieser sei gegen einen US-Angriff auf den Iran.

Man wird sehen, was als nächstes geschieht. Helga Zepp-LaRouche, Gründerin des Schiller-Instituts, verwies darüber hinaus heute auf weitere Konfliktsituationen – in der Karibik, im westlichen Pazifik und insbesondere in der Ukraine –, die außer Kontrolle zu geraten drohen. So wurden in der Nacht vom 20. auf den 21. Februar Raketen aus der Ukraine 1.300 km tief in russisches Gebiet abgefeuert und trafen die dortige Waffenfabrik in Wotkinsk.

Wie sie beschrieb, zeigt die Chronik der jüngsten westlichen Aktionen in Bezug auf den Iran eine eklatante Bilanz absichtlicher Lügen und rechtswidriger Interventionen, die den Iran für einen Angriff vorbereiten sollen, ganz abgesehen von den direkten US-Luftangriffen im Juni 2025 und den israelischen Bombardierungen. Betrachten wir nur drei zusammenfassende Punkte aus dieser Chronologie:

Dezember 2025: Zu den wirtschaftlichen und finanziellen Turbulenzen im Iran gehörten der durch ausländische Aktionen der USA, Großbritanniens und anderer ausgelöste starke Wertverfall der Währung und die Inflation bei Grundgütern, zusätzlich zu jahrelangen Sanktionen und ausländischer Finanzkriegsführung. (Im Oktober beispielsweise war die Ayandeh Bank unter dem Druck zusammengebrochen.) Nach Demonstrationen in Teheran sprachen Händler und andere mit Präsident Peseschkian, der versprach, „keine Mühen zu scheuen, um die Probleme zu lösen“.

Januar 2026: Die Demonstrationen im Iran gingen weiter, wobei offensichtlich ausländische Kräfte koordiniert intervenierten, um maximales Chaos und Störungen zu verursachen. Der ehemalige US-Außenminister und CIA-Direktor Mike Pompeo erklärte öffentlich: „Ein frohes neues Jahr an alle Iraner auf den Straßen. Auch allen Mossad-Agenten, die neben ihnen herlaufen.“ US-Präsident Donald Trump drohte mit einem Angriff auf den Iran, sollte Teheran seinen demonstrierenden Bürgern Schaden zufügen. Eine internationale Medienkampagne mit Falschinformationen startete, in denen behauptet wurde, dass Tausende Menschen durch Morde der Regierung in Teheran ums Leben gekommen seien, wobei die Zahl der Todesopfer beispielsweise vom Time Magazine auf 30.000 geschätzt wurde. Eine der wichtigsten Propagandaagenturen gab jedoch schließlich zu, dass diese Zahlen falsch waren. Am 15. Februar veröffentlichte die in den USA ansässige Menschenrechtsaktivisten-Nachrichtenagentur (HRANA) Korrekturen und gab eine Zahl im Bereich von 6.500 an.

Februar 2026: Finanzminister Scott Bessent prahlte am 5. Februar vor dem Bankenausschuss des Senats mit dem Erfolg der Wirtschaftskriegsmaßnahmen gegen den Iran, die sich aus der Kombination jahrelanger Sanktionen der USA und anderer Länder gegen das Land sowie aus Sonderoperationen im vergangenen Jahr – zumindest seit April 2025 – ergaben. Er sagte: „Was wir getan haben, ist, eine Dollarknappheit im Land zu schaffen. Dies gipfelte im Dezember in einem schnellen und, wie ich sagen würde, grandiosen Höhepunkt, als eine der größten Banken im Iran [Ayandeh Bank] unterging. Es kam zu einem Ansturm auf die Bank. Die Zentralbank musste Geld drucken, die iranische Währung stürzte ab, die Inflation explodierte, und so sahen wir das iranische Volk auf die Straße gehen.“ Im Februar schürten das Weiße Haus und der Westen erneut die Angst vor dem Bau einer iranischen Atomwaffe, obwohl der Direktor der Internationalen Atomenergiebehörde der Vereinten Nationen, Raffael Grossi, am 18. Februar erklärte, dass es keine Anzeichen dafür gebe. Dennoch forderte Präsident Trump den Iran am 18. Februar auf, innerhalb von zehn Tagen den Bedingungen der USA zuzustimmen, sonst würden „schlimme Dinge passieren“.

Wohin führt eine solche Abfolge von Lügen, Propaganda und Interventionen? Die Antwort findet sich in dem, was die „Epstein-Akten“ über die niederträchtigen Eliten des kollektiven Westens offenbaren. Ihre Perversion zeigt sich nun im vollen Tageslicht: vom Schlafzimmer über den Sitzungssaal bis hin zur Kommandozentrale. Das jüngste dramatische Ereignis ist die Verhaftung von Peter Mandelson, dem ehemaligen britischen Botschafter in den Vereinigten Staaten (Januar bis September 2025) wegen Amtsmissbrauchs. Seine Ernennung zum Botschafter in den USA wurde von Premierminister Keir Starmer genehmigt, seine Beglaubigungsschreiben wurden von Außenminister Marco Rubio und von Präsident Donald Trump angenommen.

Als Gegenpol zu all dem raten wir Ihnen, sich unbedingt die Rede zur Lage der Nation von Diane Sare, unabhängige Kandidatin für das Amt des US-Präsidenten, vom 23.2. anzusehen. Ausserdem findet am 2. März eine ganztägige Online-Konferenz statt, die vom Schiller-Institut veranstaltet wird und auf der führende Staatsmänner und Institutionen über die Mobilisierung der notwendigen Notfallmaßnahmen zur Bewältigung der heutigen Krisen sprechen werden. Sie trägt den Titel „Epstein und die grenzenlose Verkommenheit der ‚Eliten‘ – Wir brauchen dringend eine kulturelle Renaissance!“


Eine neue Architektur für Sicherheit, Entwicklung und Kultur – oder ein neuer Krieg mit dem Iran?

Bericht vom 142. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Im Mittelpunkt der 142. wöchentlichen Onlinesitzung der Internationalen Friedenskoalition (IPC, IFK) am 20. Februar stand der Gegensatz zwischen dem Verfall der Welt in sexuelle Perversion, Kriege und wirtschaftliche Plünderung einerseits und auf der anderen Seite dem Ziel der IPC und des Schiller-Instituts, die Menschheit zu einer höheren Vision auf der Grundlage unserer menschlichen Schöpferkraft zu erheben. Ein Großteil der Diskussion drehte sich um die extreme Gefahr, daß US-Präsident Trump einen Krieg gegen den Iran entfesselt, der sich wahrscheinlich auf die gesamte Region oder sogar weltweit ausweiten würde, sowie um die Auswirkungen der Aufdeckung des Phänomens der „Epstein-Klasse“, wie zuletzt mit der Verhaftung des ehemaligen Prinzen Andrew, welche den überfälligen Untergang des britischen Königshauses einläuten könnte.

Es wurde darauf hingewiesen, daß die Mentalität Jeffrey Epsteins und seiner Kreise vom britischen Radikalismus herstammt, wie Jeremy Bentham, der in seinen Schriften Päderastie und Wucher ausdrücklich verteidigte. Beides beruhe auf derselben Mentalität, nämlich einer Herabwürdigung der Menschheit zu etwas, das nicht mehr menschlich ist. Das charakterisiere die Epstein-Klasse als Kult der sexuellen Perversion und gleichzeitig als zentraler Bestandteil der spekulativen Perversion in der westlichen Welt, die die produktive Wirtschaft ruiniert. Der Co-Moderator Dennis Speed stellte fest, die Kombination von sexueller Ausbeutung mit Finanzspekulation und wirtschaftlicher Plünderung sei typisch für eine „räuberische Mentalität”.

Die Gründerin des Schiller-Instituts und IPC-Initiatorin Helga Zepp-LaRouche schickte ein Video zur Weltlage, in dem sie auf die Gefahr eines Krieges im Iran und auf die Folgen des Epstein-Skandals einging. Sie verurteilte das wahnsinnige Denken von US-Außenminister Marco Rubio, der in seiner Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz nicht nur die Rolling Stones auf eine Stufe mit Beethoven stellte, sondern auch 500 Jahre Kolonialismus als großes Geschenk der westlichen Zivilisation an die Menschheitsgeschichte lobte!

Steven Starr, Direktor des Programms für klinische Laborwissenschaft an der Universität von Missouri und leitender Wissenschaftler bei Physicians for Social Responsibility, zeichnete ein beängstigendes Bild vom Ausmaß eines möglichen Krieges mit dem Iran. Er begann mit einem kurzen Video des früheren UN-Waffeninspektors Scott Ritter, in dem dieser die massive Militärpräsenz der USA in der Region beschreibt. Starr sagte, die iranische Raketenkapazität sei sehr fortgeschritten und könne als Antwort im Falle eines Angriffs der USA und/oder Israels massiven Schaden anrichten. Dem ehemaligen britischen MI6-Offizier Alastair Crooke zufolge habe China dem Iran ein Radarsystem geliefert, das Stealth-Kampfflugzeuge identifizieren kann, womit die Vorstellung, solche US-Flugzeuge könnten die iranische Raketenabwehr leicht ausschalten, falsch wäre. Der Iran verfüge über viele hundert Raketen, darunter Hyperschallraketen, in unterirdischen, befestigten Höhlen und Silos im ganzen Land. Rußland, China und der Iran hätten im Januar ein gegenseitiges Sicherheitsabkommen geschlossen. Sollte der Iran mit dem Einsatz seiner Raketen gegen Israel und US-Militärstützpunkte reagieren, wären die Zerstörungen erheblich. In Israel sei die Bevölkerung stark auf drei Großstädte konzentriert. Starr zeigte eine Karte einer solchen Stadt und der Auswirkungen eines Raketenangriffs, der buchstäblich die gesamte Bevölkerung treffen würde. Die große Gefahr sei dann, daß Israel beschließen könnte, seine Atomwaffen einzusetzen. Möglicherweise könnte der Iran auch einen US-Flugzeugträger mit 5000 Amerikanern an Bord versenken – würde Trump dann eine Atomwaffe einsetzen? Das seien beängstigende Fragen, aber leider reale Möglichkeiten.

Eduardo Gabriel Fernandez aus Argentinien, Absolvent des Fortgeschrittenenkurses in Nationaler Verteidigung und Mitglied des „Argentinischen Zentrums General Jorge Edgar Leal zur Wahrung der Souveränität“, beschrieb die anhaltende Zerstörung seines Landes, besonders unter Präsident Javier Milei. Diese bewußte, geplante Zerstörung mache die Politik des früheren Präsidenten Juan Peron zunichte. (Peron und Lyndon LaRouche seien ähnliche Denker und Staatsmänner gewesen, wenn auch zu unterschiedlichen Zeiten.) Seit Beginn der Pandemie sei die Produktion im Land um 60% geschrumpft, 20.000 Unternehmen mußten schließen. Es herrsche beträchtliche Nahrungsmittelknappheit, die Rindfleischproduktion sei um die Hälfte zurückgegangen und der Brotpreis drastisch gestiegen. Fast jeder Zehnte lebe in extremer Armut. Unter Milei regiere die Epstein-Mentalität und die Schocktherapie. Das sei auch nicht die erste Krise für Argentinien, so erinnerte Fernandez an frühere Diktaturen und den Malwinenkrieg mit Großbritannien. Die einzige Lösung sei eine Rückkehr zur Souveränität, dabei sei das Schiller-Institut eine wichtige treibende Kraft.

Co-Moderator Dennis Small, EIR-Direktor für Iberoamerika, sagte ergänzend, die Krise in Argentinien sei für die ganze Welt von Bedeutung. Unter Peron und auch unter den beiden Kirchner-Präsidenten sei das Land eine große Industriemacht gewesen, aber die Milei-Regierung habe das im Dienste der Wall Street zerstört. Inzwischen bestätige sich, wovor EIR nach der US-Invasion in Venezuela am 3. Januar warnte: Es markiere einen globalen Phasenwechsel, mit dem ein malthusianischer Völkermord eingeführt werden soll. Man sehe das jetzt u.a. an dem von den USA manipulierten Putsch gegen den peruanischen Präsidenten Jose Jeri wegen des „Verbrechens“, mit China beim Bau des Hafens von Chancai und der Planung einer Transozeanischen Eisenbahn zusammenzuarbeiten, sowie an der geplanten erzwungenen Einführung des US-Dollars als Währung in südamerikanischen Ländern.

Jose Vega vom Schiller-Institut, der im New Yorker Stadtteil Bronx für den US-Kongreß kandidiert, zeigte ein neues Video von ihm zur Gefahr der israelischen Atomwaffen und zur Unterwürfigkeit seines Wahlgegners Ritchie Torres gegenüber der zionistischen Lobby. Zur Gefahr eines Krieges gegen den Iran fragte Vega: „Wo bleibt der US-Kongreß?“

Starr wurde nach der Geisteshaltung hinter einer möglichen Entscheidung für einen Irankrieg gefragt. Er antwortete, das Problem sei „Hybris“. Die Überzeugung der USA, sie seien die einzige Supermacht, und die Überzeugung Israels, es sei die einzige Atommacht in der Region, führten beide zur Sünde der Hybris, sie könnten bedenkenlos in Gaza Völkermord begehen und Krieg gegen den Iran führen.

Karel Vereycken, Mitglied des Schiller-Instituts in Frankreich und Künstler, sprach über die Entmenschlichung in der westlichen Welt und die notwendige „Re-Humanisierung“. Die Renaissance sei damals gezielt von Regierungen vorangetrieben worden, die Wettbewerbe veranstalteten und Menschen zu Musikkompositionen, Gedichten und architektonischen Entwürfen anregten. Wir sollten das gleiche tun, mit Konferenzen und Wettbewerben zu Kunstwerken, Musik, Gedichten usw. Seine Frau Christine Bierre habe die chinesische Provinz Xinjiang nach einer Serie von Terroranschlägen besucht und Chinas Ansatz für die Menschen beobachtet, die in solche radikalen Kreise hineingezogen worden waren: Sie erhielten Unterricht in Musik und Malerei, um ihre Lebenseinstellung zu verbessern. Vereycken warnte auch vor einer Neuauflage der Eugenik der Nazis durch die Kreise um Jeffrey Epstein.

Er verlas eine Petition von Bürgern Frankreichs und Belgiens „Für eine sofortige Reaktivierung der UN-Charta zur Unterstützung des Multilateralismus”. Darin werden die Amerikaner und andere aufgefordert, „Nein zum Krieg” zu sagen und sich für eine Reform der UNO einzusetzen, damit jedes Land die gleiche Stimme hat und allen das Recht auf Sicherheit und Entwicklung gewährt wird. Ein Zuhörer aus Peru fragte: „Welche realen Alternativen gibt es zu der Krise, mit der die Zivilisation heute konfrontiert ist?” Dennis Small antwortete, das komme darauf an, was man unter „real“ versteht. Wenn man damit „praktische” Lösungen meint, gebe es tatsächlich gar keine Alternative, und die Zivilisation wäre dem Untergang geweiht. Entscheidend sei, die Denkweise der Bevölkerung zu ändern, um den Einfluß des radikalen britischen Liberalismus von Bentham, Locke und Hume zu brechen. Nikolaus von Kues biete einen Weg dahin mit dem Konzept vom „Zusammenfall der Gegensätze“, wonach immer eine höhere Ebene existiert, auf der Widersprüche aufgelöst werden können. Solche Sprünge auf eine höhere Ebene habe es in der Geschichte mehrfach gegeben, wie die Renaissance. Heute müsse man am Werk des verstorbenen Lyndon LaRouche anknüpfen, dazu lade EIR am 2. März zu einer historischen Onlinekonferenz ein.

Michael BIllington, EIR


Internationale Friedenskoalition #142, 20.02.2026, 17.00 Uhr

Die moralischen Kräfte für eine bessere Ära mobilisieren

142. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Die moralischen Kräfte für eine bessere Ära mobilisieren

20. Februar 2026
17.00 Uhr

Bitte mobilisieren Sie Ihre Organisationen.

Nehmen Sie diese Woche an der Internationalen Friedenskoalition mit den Rednern Steve Starr, Experte für Atomwaffen und Eduardo Gabriel Fernandez, Absolvent des Fortgeschrittenenkurses für Nationale Verteidigung und Mitglied des argentinischen Zentrums zur Überwachung der Souveränität „Gen. Jorge Edgar Leal“ sowie weiteren Teilnehmern, teil.

Bitte senden Sie uns so schnell wie möglich Berichte und Initiativen für die Tagesordnung zu.

Zur Anmeldung

So alarmierend die Lage auch ist, sollte es doch keine Überraschung sein, dass das westliche Establishment der Epstein-Klasse – die mit all ihrer Perversion jetzt immer deutlicher vor der Weltöffentlichkeit entlarvt wird – darauf hinarbeitet, einen neuen Krieg mit dem Iran zu entfesseln.

Beispielhaft dafür ist die Rede von „Little Marco“ Rubio am 14. Februar bei der Münchner Sicherheitskonferenz, in der er dieselbe anti-humane Ideologie „Macht geht vor Recht“ vertrat, die auch der Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und der wirtschaftlichen Strangulierung Kubas zugrundeliegt.

„Im Wesentlichen denke ich, dass da eine sehr verhärtete Position der USA zum Ausdruck kam, die unipolare Dominanz in der Welt fortzuführen und das koloniale System intakt zu halten. …“, kommentierte Helga Zepp-LaRouche die Rede des US-Außenministers in ihrem internationalen Webcast vom 18. Februar. „Ich glaube nicht, dass die Situation weniger gefährlich geworden ist … Schaut man sich die Lage in Lateinamerika, im Pazifik und die Entschlossenheit an, Russland eine Niederlage zuzufügen – was sich zumindest auf Seiten einiger Europäer nicht geändert hat –, dann sind wir überhaupt nicht aus der Gefahrenzone heraus.“

Dies wird besonders in der sich zuspitzenden Lage in Südwestasien deutlich spürbar. Während amerikanische und iranische Delegierte in Genf zu diplomatischen Verhandlungen zusammentrafen, setzten die USA ihren massiven militärischen Aufbau in der Region fort. Einige Experten sagen, dass mit der derzeitigen US-Streitmacht zusammen mit dem israelischen Militär eine potenziell wochenlange Operation gegen den Iran möglich wäre, und es steht zu befürchten, dass Trump kurz davor steht, einen Angriff zu befehlen.

Die Äußerungen von US-Vizepräsident JD Vance nach seinem Treffen mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghchi in Genf tragen sicherlich nicht dazu bei, die Sorgen in dieser Hinsicht zu zerstreuen. Präsident Trump habe „einige rote Linien gezogen“, die die Iraner noch nicht bereit seien, tatsächlich anzuerkennen – nämlich dass der Iran sein Atomprogramm vollständig aufgibt, was iranische Beamte wiederholt abgelehnt haben. Vance: „… Wir werden weiter daran arbeiten, aber natürlich behält sich der Präsident das Recht vor, zu entscheiden, wann er der Meinung ist, dass die Diplomatie ihr natürliches Ende erreicht hat.“

Die strategische Gefahr reicht über Südwestasien hinaus. Der bekannte russische Geopolitiker Sergej Karaganow, Ehrenvorsitzender des Präsidiums des Rates für Außen- und Verteidigungspolitik, schrieb einen langen Artikel für Russia in Global Affairs, in dem er seine Forderung nach dem Einsatz von Atomwaffen als „Abschreckungsmittel“ wiederholt. Darin erklärt er: „Auf Expertenebene sollten wir die veraltete Vorstellung aufgeben, dass es in einem Atomkrieg keine Gewinner gibt“. Diese Sichtweise wird von vielen in Russland – darunter auch Präsident Putin selbst – vehement abgelehnt. Aber da diese zusammentrifft mit einer Haltung derjenigen in Washington, die nach dem Auslaufen des New-START-Vertrags am 5. Februar eine Verdopplung oder Verdreifachung einsetzbereiter Nuklearstreitkräfte fordern, muss man um die Existenz der Menschheit ernsthaft besorgt sein.

Es ist kein Zufall, dass in den Epstein-Akten immer mehr Namen von Personen auftauchen, die in Gaza Völkermord begehen, auf eine Konfrontation mit dem atomar bewaffneten Russland drängen, das Völkerrecht für irrelevant erklären und ganze Nationen wirtschaftlich ausbeuten. Das menschenverachtende Denken hinter den abscheulichen Sexverbrechen des Epstein-Systems, ebenso wie ihre Vertuschung, liegt auch der kriminellen Politik dieses geopolitischen Systems zugrunde.

Was ist zu tun?

„Wir brauchen eine echte kulturelle Renaissance“, sagte Zepp-LaRouche auf der Sitzung der Internationalen Friedenskoalition am 6. Februar. „Wir müssen zu den Werten zurückkehren, nach denen der Mensch nicht als Tier betrachtet wird, das von einem Leviathan, einer Diktatur, kontrolliert werden muss, weil der Mensch von Natur aus böse sei. Wir müssen eine Renaissance schaffen, in der wir die besten Traditionen jeder Kultur mit einer positiven Perspektive für die Zukunft verbinden. Das fehlt insbesondere im Westen; die asiatischen Länder sind sich dessen bewußt, weil sie auf mehr als 5.000 Jahre kultureller Kontinuität und eine optimistische Perspektive für die Zukunft blicken. Im Westen gab es nur Vertuschung und Pragmatismus; und deshalb befinden wir uns immer noch in der tiefen kulturellen Krise, mit der wir heute konfrontiert sind. Ich denke, wir sollten vielleicht die Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur um eine kulturelle Architektur ergänzen. Wir müssen zu den besten Traditionen der Amerikanischen Revolution zurückkehren, die nun ihr 250-jähriges Jubiläum feiert und die leider von den meisten heute lebenden Amerikanern vergessen wurde. Und in Europa müssen wir ebenfalls zur italienischen Renaissance, zur deutschen Klassik und zu anderen Kulturen in Afrika, Lateinamerika und Asien zurückkehren, um unsere besten Traditionen wiederzubeleben. Ohne eine solche kulturelle Erneuerung werden wir meiner Meinung nach nicht die moralischen Kräfte mobilisieren können, um die Menschheit in eine bessere Ära zu führen.“


Live mit Helga Zepp-LaRouche: Rubio beschwört neuen US-Imperialismus auf Münchner Kriegskonferenz, 18.02.2026, 18.30 Uhr

Schließen Sie sich Helga Zepp-LaRouche in ihrem Live-Dialog an und diskutieren Sie, ob der Epstein-Skandal bedeutet, dass die Menschheit schlecht ist. Senden Sie Ihre Fragen, Kommentare und Berichte an fragen@bueso.de.

Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten- und Kollegenkreis, um die Reichweite der von der LaRouche-Bewegung vorgestellten Lösungsansätze zu erhöhen.  

Die weltstrategische Lage wird einerseits durch die verschiedenen Bemühungen zur Wiederbelebung des Imperialismus und andererseits durch den Konflikt dieses sterbenden Systems mit den Bemühungen des Globalen Südens um die Errichtung eines neuen, gerechteren Weltsystems bestimmt. Zu diesem Urteil kam Helga Zepp-LaRouche während einer Diskussion mit Mitarbeitern am 16. Februar nach den dramatischen Entwicklungen der vergangenen Tage.

Charakteristisch für die Bemühungen zur Wiederbelebung eines unverhüllten Imperialismus waren die Äußerungen des US-Außenministers Marco Rubio, der in seiner Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz den Rückgang der „großen westlichen Imperien“ seit dem Krieg beklagte. Rubio legte die zynische Weltanschauung dar, die zunehmend die Trump-Regierung dominiert: „In einer perfekten Welt würden all diese Probleme und noch mehr durch Diplomaten und scharf formulierte Resolutionen gelöst werden. Aber wir leben nicht in einer perfekten Welt, und wir können nicht weiterhin zulassen, dass diejenigen, die unsere Bürger offen und unverhohlen bedrohen und unsere globale Stabilität gefährden, sich hinter Abstraktionen des Völkerrechts verstecken, gegen das sie selbst regelmäßig verstoßen.“ Sehen Sie, Menschen sind Wesen, die nur rohe Gewalt verstehen, behauptet Rubio.

Natürlich waren Rubios Äußerungen auch eine nicht ganz so versteckte Drohung gegen Europa, an das Rubio sich mit den Worten wandte: „Amerika ebnet den Weg für ein neues Jahrhundert des Wohlstands, und … wir wollen dies gemeinsam mit Ihnen tun.“ Aber anstatt Rubios Behauptung, der westliche Hegemonialismus müsse wieder die Welt dominieren, zu verurteilen, erhielt er von seinen europäischen Amtskollegen stehende Ovationen! Nicht nur, dass die europäischen Staats- und Regierungschefs sich gegenseitig mit immer größeren Aufrüstung-Zusagen für den angeblich bevorstehenden Krieg mit Russland überboten, es ist auch eine neue Diskussion über die Ausweitung von Atomwaffen auf dem gesamten Kontinent entbrannt. Der polnische Präsident Karol Nawrocki hat dies als jüngster Politiker angekündigt, als er in einem Interview am 15. Februar sagte: „Ich bin ein großer Befürworter des Beitritts Polens zum Atomprojekt… Dieser Weg, unter Einhaltung aller internationalen Vorschriften, ist der Weg, den wir gehen sollten.“ Nawrockis Äußerungen folgten auf ähnliche Aussagen aus Lettland, Finnland, Schweden und Deutschland.

Gleichzeitig herrschte in München enorme Unruhe. Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz sagte ausdrücklich, es gebe eine Kluft zwischen Europa und den Vereinigten Staaten und die regelbasierte Ordnung „existiert nicht mehr“. Er rief auch zum Krieg gegen Russland auf und sagte, die Verteidigung der Freiheit Europas werde von allen „Opfer“ verlangen. In ähnlicher Weise sagte der britische Premierminister Keir Starmer, harte Macht sei „die Währung der Zeit“ und wir müssten daher „bereit sein zu kämpfen“.

Vor diesem Hintergrund werden jedoch weiterhin die Epstein-Akten veröffentlicht. Diese Akten belasten nicht nur die Personen, die entlarvt wurden – was nur einen kleinen Teil der tatsächlich beteiligten Personen ausmacht –, sondern sind auch eine Anklage gegen die gesamte imperiale Ordnung, die diese Art des Denkens toleriert hat, wie beispielsweise Rubios barbarische Weltanschauung. Dieser Punkt wurde in einem Kommentar des Vorsitzenden der britischen Labour-Partei, Jeremy Corbyn, vom 13. Februar eindringlich zum Ausdruck gebracht. Nachdem er die „beschämende, entsetzliche“ Entscheidung von Premierminister Starmer kritisiert hatte, den Epstein-Freund Peter Mandelson zum Botschafter zu ernennen, hebt Corbyn den Skandal auf eine viel höhere Ebene: Alle anderen Politiker, die sich um die Nachfolge von Starmer bewerben, „werden wahrscheinlich das erbärmliche politische Erbe, das er hinterlässt, weiterführen. Dazu gehören das Versäumnis, die obszöne Ungleichheit in unserer Gesellschaft zu beseitigen, die schändlichen Angriffe auf Behinderte, der widerwärtige Hass gegen Migranten … und die fortgesetzte militärische Zusammenarbeit mit Israel, das den Scheinwaffenstillstand verletzt und seinen Völkermord an den Palästinensern fortsetzt.“ Wie EIR wiederholt betont hat, war nicht Epstein das Problem, sondern das gesamte System, von dem Epstein lediglich ein Symptom war.

Der Epstein-Skandal ist der Todesstoß für das westliche liberale System, so Zepp-LaRouche weiter, „weil er die äußerste Unmoral hinter dem Kolonialismus und hinter interventionistischen Kriegen – imperialistischen Kriegen aller Art – offenbart hat. Und ich glaube, das wird nicht verschwinden. Es ist ein Symptom eines sterbenden Imperiums, und wie qualvoll es auch sein mag, wie lange es auch dauern mag, ich glaube nicht, dass es rückgängig gemacht werden kann.“

Daher war der Kampf für ein neues Paradigma und eine kulturelle Renaissance noch nie so wichtig wie heute. „Denn der wahre Krieg ist der Krieg für die Kultur und das Menschenbild. Ist der Mensch ein Tier? … Oder ist es die edle Vorstellung, dass die menschliche Spezies die einzige Spezies ist, die mit kreativer Vernunft begabt ist und in der Lage ist, wunderschöne Kompositionen in der klassischen Musik zu schaffen, Kathedralen zu bauen und Gedichte zu schreiben? Und das ist der eigentliche Kampf bei dieser ganzen Sache… Das ist die wichtigste Antwort, die wir darauf geben müssen, denn sonst versinken die Menschen einfach in Verzweiflung und Ekel, und dann gibt es keine Hoffnung mehr für die Menschheit.“

Das bevorstehende EIR-Forum am 2. März zum Thema „Epstein und die bodenlose Verderbtheit der ‚Eliten‘ – Dringende Notwendigkeit einer kulturellen Renaissance!“ wird in dieser Hinsicht von entscheidender Bedeutung sein. Melden Sie sich noch heute an und werben Sie dafür!


Verkommenheit oder Weltbürgerschaft

Bericht vom 141. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

14. Februar 2026 (EIRNS) – Beim 141. wöchentlichen Treffen der Internationalen Friedenskoalition am Freitag, dem 13. Februar, kamen erneut Hunderte von Menschen aus Dutzenden von Ländern zusammen, um Strategien zu entwickeln, um den sich beschleunigenden strategischen und wirtschaftlichen Zusammenbruch zu beenden und eine Bewegung von Weltbürgern aufzubauen. Diese Bewegung soll dazu beitragen, eine neue Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur für alle Nationen zu schaffen. Helga Zepp-LaRouche eröffnete die Konferenz mit einem Überblick über die Krisenherde, die derzeit die Welt in den Krieg treiben. Sie wies darauf hin, dass die Perversität des Epstein-Skandals die „Denkweise” hinter dem Völkermord in Gaza, den zahlreichen Kriegen und der Finanzblase verdeutlicht.

Harley Schlanger präsentierte den dritten Teil seiner Artikelreihe über die Perversität der Epstein-Klasse. Diese droht nun, die britischen Institutionen, die das Britische Empire regieren, zu Fall zu bringen. Er betonte, dass dies als notwendiges Erwachen für die Weltbürger dienen müsse, um den Imperialismus und das dazugehörige Menschenbild, in dem der Mensch wie ein Tier behandelt werden könne, zu beenden.

Professor Cliff Kiracofe sprach über die Rolle des Britischen Empires, die von der LaRouche-Bewegung seit langem betont wird und die nun als zentrale Kraft der globalen Krise entlarvt wird.

Luiz Erthal, Chefredakteur der brasilianischen Zeitung Toda Palavra, diskutierte die Rolle Brasiliens und der BRICS-Staaten in der aktuellen Lage. Die Trump-Regierung bemüht sich, die Kontrolle über Iberoamerika zu übernehmen und russische sowie chinesische Entwicklungsprojekte in der Region zu stoppen.

In weiteren Beiträgen wurde über die extreme Gefahr debattiert, dass Kuba einer „Gaza-Behandlung“ unterzogen wird, sowie über die britische imperialistische Mentalität von Adam Smith, John Locke und David Hume, die die Menschheit entmenschlicht. Ebenfalls diskutiert wurde die Zusammenarbeit Franklin Roosevelts mit Brasilien und anderen Ländern Südamerikas bei großen Entwicklungsprojekten.

Fragen aus aller Welt brachten die Notwendigkeit zum Ausdruck, die imperialistische Politik zu beenden, die die US-Regierung unter Donald Trump und die europäischen Oligarchen zu neuen Kriegen in Amerika, im Nahen Osten und in Asien treibt. Alle wurden ermutigt, an dem bevorstehenden Online-Forum von EIR Nachrichten, einem Runden Tisch der Weltbürger, am 2. März teilzunehmen.

Mike Billington, EIR


Internationale Friedenskoalition #141, 13.02.2026, 17.00 Uhr

Ein großes Übel erfordert ein größeres Gut.

141. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Ein großes Übel erfordert ein größeres Gut.

13. Februar 2026
17.00 Uhr

Bitte mobilisieren Sie Ihre Organisationen.

Nehmen Sie diese Woche an der Internationalen Friedenskoalition teil und diskutieren sie mit Prof. Cliff Kiracofe vom Washington Institute for Peace and Development, Luiz Erthal, Chefredakteur des Nachrichtenportals TodaPalavra in Brasilien, und anderen internationalen Friedensaktivisten.

Bitte senden Sie uns so schnell wie möglich Berichte und Initiativen für die Tagesordnung zu.

Zur Anmeldung

Am 12. Januar 2026 veranstaltete das Nachrichtenmagazin EIR ein internationales Dringlichkeitsforum, um Klarheit über die schwere strategische Krise zu schaffen, in der Präsident Donald Trump erklärt hatte, das Völkerrecht sei „unnötig“. Was in den wenigen Wochen seit diesem Treffen an die Oberfläche gekommen ist, hat einen noch tieferen Abgrund für die Menschheit aufgetan.

Selbst die vorläufigen Ergebnisse der Untersuchung des Epstein-Skandals offenbaren eine moralische Verkommenheit, die Sodom und Gomorra im Vergleich dazu verblassen lässt. Was an die Oberfläche kommt, ist das satanische Leitprinzip, auf dem ein großer Teil der heutigen Politik basiert – vom Völkermord in Gaza bis zur Verhängung einseitiger Sanktionen gegen viele Länder, die dort das Leben der Bevölkerung so unerträglich machen, dass sie gegen ihre Regierungen aufbegehrt. Seit Jahren weiß man von diesen moralischen Sündenpfuhlen, aber niemand in der sogenannten „regelbasierten Ordnung“ wollte von den Regeln wissen, die die Justizbehörden dazu verpflichtet hätten, die Verbrechen dieses mörderischen Selbstbedienungsladens zu untersuchen, in dem „die Skrupellosigsten sich nehmen, was sie wollen“, wie Bundespräsident Steinmeier es kürzlich treffend formulierte.

Mit dem Auslaufen des New-START-Vertrags am 5. Februar verschwand das letzte Rüstungskontrollabkommen, wodurch die weltweite militärische Lage in gefährlicher Undurchsichtigkeit versinkt und einer neuen Rüstungsspirale Platz macht, die die Verbreitung verschiedener alter und neuer Massenvernichtungswaffen und eine enorme Zerstörung der physischen Wirtschaftskapazitäten zugunsten einer gigantischen Aufrüstung zu verursachen droht. Während die derzeitigen Bestände an Atomwaffen bereits das Potential haben, alles menschliche Leben auf dem Planeten mehrfach zu vernichten, schaffen die neuen Dimensionen der Kriegsführung, wie Weltraumwaffen, Cyberkrieg, der Einsatz von KI in der Kriegsführung usw., eine erschreckende dystopische Perspektive für die Zukunft, in der das Endergebnis nur die Vernichtung der Menschheit zu sein scheint.

Und hier kommt die Bedeutung des Epstein-Skandals ins Spiel. Wie kann man von Institutionen, die entweder an diesen satanischen Perversionen beteiligt waren oder ihnen gegenüber schwiegen und untätig geblieben sind, erwarten, dass sie plötzlich der mörderischen Gier des militärisch-industriellen Komplexes und der skrupellosen Spekulanten Einhalt gebieten, die keine Hemmungen haben, mit der Kriegsmaschinerie Geld zu verdienen und unschuldige Menschen als sogenannte vernachlässigbare Kollateralschäden betrachten?

Verschiedene regionale Konflikte, wie der Krieg in der Ukraine, die drohende Gefahr eines neuen Krieges gegen den Iran, die Krise um Venezuela, Kuba, Mexiko und Kolumbien sowie die Spannungen im Indopazifik und in Teilen Asiens, haben alle das Potential, sich zu einem größeren Konflikt zwischen den Großmächten und sogar zu einem globalen Atomkrieg auszuweiten.

Aus der Dringlichkeitssitzung vom 12. Januar ging eine gemeinsame Erklärung und die Verpflichtung der Diskussionsteilnehmer hervor, sich an Institutionen und Einzelpersonen in möglichst vielen Ländern zu wenden, um das Völkerrecht durch die Schaffung einer neuen globalen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur zu bewahren, die die Interessen jeder einzelnen Nation auf der Erde berücksichtigen muss, aber auch eine internationale Bewegung von Weltbürgern zu initiieren, die sich dazu verpflichten, die Eine Menschheit an erste Stelle zu setzen.

Die unfassbare Abscheulichkeit der Epstein-Affäre ist ein Weckruf für die gesamte Menschheit. Wir müssen dringend einen Kurswechsel vornehmen und dieses bestialische Verhalten sowie alle satanischen kulturellen Einflüsse bekämpfen, die diese Auswüchse in den letzten Jahrzehnten ermöglicht haben. Wir müssen die besten kulturellen Traditionen aller Nationen und Zivilisationen – die höchsten Ausdrucksformen der gesamten Weltgeschichte – wiederbeleben und sie in einen aktiven Dialog der Kulturen einbringen, um eine Renaissance der klassischen Kultur einzuleiten. Nur so können wir ein edles Bild des Menschen als der einzigen Spezies bewahren, die mit kreativer Vernunft begabt ist.

Auf der internationalen Zoom-Konferenz am 2. März werden folgende Themen behandelt:

– Schaffung einer neuen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur

– Schaffung einer internationalen Bewegung von Weltbürgern und

– Schaffung einer neuen kulturellen Renaissance

An den zwei Diskussionsrunden der Konferenz nehmen namhafte Vertreter von Institutionen aus aller Welt sowie Experten, Wissenschaftler und Künstler teil.

Nehmen Sie diese Woche an der Internationalen Friedenskoalition teil und diskutieren sie mit Prof. Cliff Kiracofe vom Washington Institute for Peace and Development, Luiz Erthal, Chefredakteur des Nachrichtenportals TodaPalavra in Brasilien, und anderen internationalen Friedensaktivisten.


Konferenz: Epstein und die grenzenlose Verkommenheit der „Eliten”: Wir brauchen dringend eine kulturelle Renaissance!

Eine Weltbürger-Bewegung gegen die globalen Konflikte

Krisenforum. EIR veranstaltete am 2. März ein Onlineforum mit Experten aus aller Welt zur zunehmenden Eskalation der globalen Krise.

EIR veranstaltete am 2. März ein Onlineforum unter dem Titel „Epstein und die grenzenlose Verkommenheit der ,Eliten‘: Wir brauchen dringend eine kulturelle Renaissance!“ Das Forum behandelte viele Aspekte der sich schnell entfaltenden globale Krise, doch im Mittelpunkt stand der Weg zu ihrer Überwindung. In einem lebhaften Dialog präsentierten Experten aus aller Welt in zwei Vortragsrunden – zu den Themen „Auf dem Weg zum Weltuntergang?“ und „Der Mensch ist eine kreative Gattung“ – ihre Standpunkte und Vorschläge.

  1. Helga Zepp-LaRouche (Deutschland), Gründerin des Schiller-Instituts; Chefredakteurin von EIR
  2. Zhang Weiwei(China), Professor für Internationale Beziehungen und Direktor des China-Instituts der Fudan-Universität, Shanghai
  3. Beatriz Bissio(Brasilien), außerordentliche Professorin, Postgraduiertenprogramm für Vergleichende Geschichte, Bundesuniversität Rio de Janeiro
  4. B.R. Deepak (Indien), Professor und ehemaliger Direktor des Zentrums für China- und Südostasienstudien, Jawaharlal-Nehru-Universität Neu-Delhi
  5. Dennis Kucinich (USA), ehemaliger Kongreßabgeordneter und zweifacher Präsidentschaftsbewerber in der Demokratischen Partei
  6. Ding Yifan (China), Professor am Institute of Global Governance and Development der Renmin University in Beijing
  7. Namit Verma (Indien), Autor und Sicherheitsanalyst
  8. Kwame Amuah (Südafrika), Sicherheitsexperte, Techno-Unternehmer, ehemaliger Seniorberater für Nuklearfragen der südafrikanischen Regierung
  9. Pater Harry Bury (USA), seit 70 Jahren katholischer Priester, lebenslanger Friedensaktivist

Und andere.

Panel 2: 11 Uhr (US-Ostküste); 17 Uhr (Mitteleuropa); 24 Uhr (China-Central Standard Time): Die Menschheit ist eine kreative Spezies!

Moderatorin: Megan Dobrodt

  1. Donald Ramotar (Guyana), ehemaliger Staatspräsident von Guyana
  2. Richard Falk (USA), emeritierter Professor für Internationales Recht, Princeton University; ehemaliger UN-Sonderberichterstatter für die Menschenrechtslage in den seit 1967 besetzten palästinensischen Gebieten (2008-14)
  3. María de los Ángeles Huerta (Mexiko), ehemalige Abgeordnete des mexikanischen Kongresses
  4. Fernando Garzón (Ecuador), Architekt, Stadtplaner; Vorsitzender der Ecuadoreanisch-Palästinensischen Union
  5. Ralph Bosshard (Schweiz), Oberstleutnant a. D., ehemaliger Militärberater des Generalsekretärs der OSZE
  6. David Monyae (Südafrika), Direktor des Zentrums für China-Afrika-Studien an der Universität Johannesburg
  7. Ali Rastbeen (Frankreich), Direktor der Académie Géopolitique de Paris
  8. Hanspeter Widrig (Deutschland), Bildhauer
  9. Diane Sare (USA), unabhängige Kandidatin für die US-Präsidentschaft; Gründerin des Schiller Institute New York City Chorus

Selbst die vorläufigen Ergebnisse der Untersuchung des Jeffrey Epstein-Skandals offenbaren eine moralische Verkommenheit, die Sodom und Gomorra im Vergleich dazu verblassen läßt. Was an die Oberfläche kommt, ist das satanische Leitprinzip, auf dem ein großer Teil der heutigen Politik basiert – von dem Völkermord in Gaza bis zur Verhängung einseitiger Sanktionen gegen viele Länder, die dort das Leben der Bevölkerung so unerträglich machen, daß sie gegen ihre Regierungen aufbegehrt. Seit Jahren weiß man von diesen Perversionen, aber niemand in der sogenannten „regelbasierten Ordnung” wollte von den Regeln wissen, die die Justizbehörden dazu verpflichtet hätten, die Verbrechen dieses mörderischen Selbstbedienungsladens zu untersuchen, in dem „die Skrupellosesten sich nehmen, was sie wollen”, wie Bundespräsident Steinmeier es kürzlich treffend formulierte.

Mit dem Auslaufen des New-START-Vertrags am 5. Februar verschwand das letzte Rüstungskontrollabkommen, wodurch die weltweite militärische Lage gefährlich undurchsichtig wird und ein neuer Rüstungswettlauf beginnt, mit dem die Verbreitung alter und neuer Massenvernichtungswaffen und eine enorme Zerstörung der physischen Wirtschaftskapazitäten zugunsten einer gigantischen Aufrüstung droht. Schon die vorhandenen Bestände an Atomwaffen können alles menschliche Leben auf der Erde mehrfach vernichten, zusätzlich schaffen die neuen Dimensionen der Kriegsführung, wie Weltraumwaffen, Cyberkrieg, der Einsatz von KI usw., eine erschreckende dystopische Perspektive für die Zukunft, deren Endergebnis nur die Vernichtung der Menschheit zu sein scheint.

Und hier kommt die Bedeutung des Epstein-Skandals ins Spiel. Wie kann man von Institutionen, die an diesen satanischen Perversionen entweder selbst beteiligt waren oder darüber schwiegen und untätig blieben, nun erwarten, daß sie plötzlich der mörderischen Gier des Militärisch-Industriellen Komplexes und der skrupellosen Spekulanten Einhalt gebieten, die keine Hemmungen haben, mit der Kriegsmaschinerie Geld zu verdienen und das Leben unschuldiger Menschen als „vernachlässigbare Kollateralschäden“ betrachten?

Verschiedene regionale Konflikte – wie der Krieg in der Ukraine, die drohende Gefahr eines neuen Krieges gegen den Iran, die Krise um Venezuela, Kuba, Mexiko und Kolumbien sowie die Spannungen im Indopazifik und in Teilen Asiens – haben alle das Potential, sich zu einem größeren Konflikt zwischen den Großmächten und sogar zu einem globalen Atomkrieg auszuweiten.

Aus der Dringlichkeitssitzung vom 12. Januar ging eine gemeinsame Erklärung und die Verpflichtung der Diskussionsteilnehmer hervor, sich an Institutionen und Einzelpersonen in möglichst vielen Ländern zu wenden, um das Völkerrecht durch die Schaffung einer neuen globalen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur zu bewahren, die die Interessen jedes Landes auf der Erde berücksichtigen muß, aber auch eine internationale Bewegung von Weltbürgern zu initiieren, die sich dazu verpflichten, die Eine Menschheit an erste Stelle zu setzen.

Die unfaßbare Abscheulichkeit der Epstein-Affäre ist ein Weckruf für die gesamte Menschheit. Wir brauchen dringend einen Kurswechsel und müssen gegen dieses bestialische Verhalten und alle satanischen kulturellen Einflüsse kämpfen, die in den letzten Jahrzehnten solche Auswüchse ermöglicht haben. Wir müssen die besten kulturellen Traditionen aller Nationen und Zivilisationen – die höchsten Ausdrucksformen der gesamten Weltgeschichte – wiederbeleben und sie in einen aktiven Dialog der Kulturen einbringen, um eine Renaissance der klassischen Kultur einzuleiten. Nur so können wir ein edles Bild des Menschen als der einzigen Spezies bewahren, die mit schöpferischer Vernunft begabt ist.

Auf der internationalen Zoom-Konferenz am 2. März werden folgende Themen behandelt:

– Schaffung einer neuen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur

– Schaffung einer internationalen Bewegung von Weltbürgern und

– Schaffung einer neuen kulturellen Renaissance

An den zwei Diskussionsrunden der Konferenz nehmen namhafte Vertreter von Institutionen aus aller Welt sowie Experten, Wissenschaftler und Künstler teil. Werden Sie aktiv, um diese Veranstaltung mit vorzubereiten! Leiten Sie diese Einladung an alle Ihre Freunde und Kollegen weiter und wenden Sie sich an alle, die sich an dieser Initiative beteiligen sollten.

Die Dokumentation mit allen Beiträgen, Videos und der Eklärung vom 12. Januar finden Sie hier.


Live mit Helga Zepp-LaRouche: Epstein-Skandal: Das Ende der Oligarchie?, 11.02.2026, 18.30 Uhr

Schließen Sie sich Helga Zepp-LaRouche in ihrem Live-Dialog an und diskutieren Sie, ob der Epstein-Skandal bedeutet, dass die Menschheit schlecht ist. Senden Sie Ihre Fragen, Kommentare und Berichte an fragen@bueso.de oder stellen Sie diese im nächsten Live-Stream.

Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten- und Kollegenkreis, um die Reichweite der von der LaRouche-Bewegung vorgestellten Lösungsansätze zu erhöhen.  

Das Gespenst der Akten von Jeffrey Epstein verfolgt nun die höchsten Kreise des westlichen Establishments und lauert darauf, die imaginäre Ehre seines nächsten Opfers zu zerstören. Das britische Establishment liegt dabei gerade in Führung, nachdem innerhalb von nur 48 Stunden bereits das zweite Mitglied der Regierung von Premierminister Starmer zurückgetreten ist. Unterdessen werden im US-Kongress neue Anstrengungen unternommen, um die Namen in den bereits veröffentlichten mehr als 3 Millionen Akten zu entschlüsseln und die restlichen Millionen von Dokumenten freizugeben.

In einer Diskussion mit Mitarbeitern beschrieb Helga Zepp-LaRouche die Situation als „vorrevolutionär“ – nicht nur in den USA und Europa, sondern auf der ganzen Welt. Die Enthüllungen über Epstein seien nur „die Spitze des Eisbergs“, sagte sie. Sie enthüllten den „unglaublichen moralischen Verfall und die Korruption des westlichen Systems, insbesondere der westlichen Eliten“. Dies könne dazu führen, dass sich die Menschen aus ihrer Paralyse befreien und sich mit den hässlichen Realitäten konfrontieren.

Zepp-LaRouche bezeichnete dies als „Lawine, die nicht mehr aufzuhalten ist, weil sie nun ihre eigene Dynamik erreicht hat, die das ganze System mit sich reisst“– Die Frage ist, wie die übrigen, hoffentlich nachdenklichen Mitglieder der Gesellschaft auf diese vorrevolutionäre Situation reagieren werden. Bringen wir den Mut auf, nicht nur die in Schande gefallenen Führer zu ersetzen, sondern auch ihre satanische Weltanschauung und den dazugehörigen politischen Rahmen?

In dieser Hinsicht gibt es zunehmend Anzeichen für eine Rückkehr zur Vernunft in Europa. Der derzeitige Vorsitzende der OSZE und Außenminister der Schweiz, Ignazio Cassis, besuchte am 5. und 6. Februar Moskau, um sich mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow zu treffen. Neben einem symbolträchtigen Austausch von Geschenken, die an die Bedeutung Russlands in Europa erinnerten, legten beide gemeinsam Blumen am Grabmal des Unbekannten Soldaten in Moskau nieder.

Unterdessen bleibt die Lage mit dem Iran angespannt. Nach den Verhandlungen in Oman gibt es weitere Beratungen. Das iranische Parlament hielt am 9. Februar eine geschlossene Sitzung ab, um die Ergebnisse zu diskutieren, an der auch Außenminister Abbas Araghchi teilnahm. Im Laufe der Woche wird eine hochrangige iranische Delegation nach Oman zurückkehren, um die Verhandlungen fortzusetzen. Währenddessen wurde die hässliche Rolle, die von den Regierungen der USA und Westeuropas verfolgt wird, von US-Finanzminister Scott Bessent in einer Anhörung vor dem Senat am 5. Februar offenbart. Bessent gab dabei zu, dass die USA im vergangenen Dezember eine Dollarknappheit im Iran erzwungen haben, was zum Zusammenbruch einer der größten Banken des Landes führte. „Es kam zu einem Ansturm auf die Bank; die Zentralbank musste Geld drucken; die iranische Währung stürzte ab; die Inflation explodierte; und so sahen wir das iranische Volk auf die Straße gehen“, prahlte Bessent, sichtlich stolz auf das Vorgehen der USA.

In die völlig falsche Richtung geht die von der Trump-Regierung angekündigte Änderung ihrer Politik in Bezug auf die Kontrolle von Atomwaffen. Nachdem der New-START-Vertrag, das einzige verbleibende Atomwaffenabkommen zwischen den USA und Russland, am 5. Februar ausgelaufen war, erläuterte der US-Staatssekretär für Rüstungskontrolle und internationale Sicherheit, Thomas DiNanno, die Gründe der Regierung während einer Konferenz über Abrüstung am 6. Februar in Genf. Er machte Russland und China für das Auslaufen des Vertrags verantwortlich und sagte dann: „Die Vereinigten Staaten können nun endlich Maßnahmen ergreifen, die im Einklang mit unserer nationalen Sicherheitsstrategie und unserer nationalen Verteidigungsstrategie stehen, um die Abschreckung im Namen des amerikanischen Volkes und unserer Verbündeten zu stärken.“ Dazu gehöre auch der Einsatz „nicht stationierter Nuklearkapazitäten“, um „auf das sich abzeichnende Sicherheitsumfeld zu reagieren“, falls Trump sich dafür entscheidet.

Es ist klar, dass ein solcher Ansatz nicht funktionieren wird und unsere Menschheit neue Prinzipien braucht. Für eine schöne und lebenswerte Zukunft müssen wir die perversen und bösartigen Ansichten heutiger selbsternannter und nun diskreditierter „Eliten„durch ein Verständnis der kreativen Fähigkeiten des Menschen und der Liebe zur Menschheit ersetzen.

Der amerikanische Staatsmann und Ökonom Lyndon LaRouche, der auf der politischen Abschussliste von Kreaturen wie denen der Kreise von Epsteins Freunden stand, lieferte dazu 2004 eine nützliche Perspektive in einer Rede bei einem Treffen mit Jugendlichen:

„Nun zu der Frage, wie Sie Ihr Leben betrachten. Sehen Sie Ihr Leben als eingeklemmt zwischen zwei Buchstützen? Spielt sich Ihr Leben nur zwischen diesen Buchstützen ab und müssen Sie sich deshalb eine angenehme Lektüre schaffen? Muss jede Seite Freude, Trost und Befriedigung bringen? …

Oder ist es – in dem Wissen, dass es die Natur des Menschen ist, geboren zu werden und früher oder später zu sterben-, nicht entscheidend, wie man sein Leben verbringt und was man für die Menschheit bewirkt? Alle wirkungsvollen Menschen in der Geschichte haben diese Entscheidung getroffen. Sie hatten eine Vorstellung von Geburt und Tod als eine Art Buchstützen der Sterblichkeit. Aber sie sahen in sich auch etwas, das über die Sterblichkeit hinausgeht: die Fähigkeit, die Wahrheit zu entdecken, die Prinzipien des Universums zu entdecken und diese der Menschheit zu vermitteln. Sie an die Menschheit weiterzugeben, damit sie von heutigen oder zukünftigen Generationen zum Wohle der Menschheit genutzt werden können, in dem Sinne, dass man lebt, um die Zukunft der Menschheit zu gestalten. Man lebt, indem man aus der Vergangenheit schöpft. Man korrigiert die Ungerechtigkeiten der Vergangenheit. In der Vergangenheit wurde für die Wahrheit gekämpft, von Zivilisationen, die vernichtet wurden, von Menschen, die vernichtet wurden. Wenn man etwas tut, um den Toten Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, selbst wenn dies Tausende von Jahren später geschieht, wird das eigene Leben wichtig. Denn man verschafft nicht nur ihnen Gerechtigkeit, sondern gibt dem, was sie für die Zukunft getan haben, seine wahre Bedeutung.“


EIR-Forum: Die Lage ist schlimmer, als Sie denken

Wir dokumentieren hier die Beiträge des EIR-Forums zur Weltlage vom 12. Januar 2026.

Video der Höhepunkte des EIR-Dringlichkeitsforums im Internet


Erklärung vom 12. Januar: Lasst uns eine Bewegung von Weltbürgern ins Leben rufen!

Am 25. Januar veröffentlichten die Teilnehmer des Dringlichkeitsforums die folgende gemeinsame „Erklärung vom 12. Januar“.


Die notwendigen Grundsätze zur Sicherung der Zukunft der Menschheit

Von Helga Zepp-LaRouche

Die Chefredakteurin des Executive Intelligence Review und Vorsitzende des Schiller-Instituts eröffnete das EIR-Dringlichkeitsforum am 12.1.2026 mit den folgenden Bemerkungen.

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Die Welt muß „Macht vor Recht“ zurückweisen

Von Naledi Pandor

I.E. Naledi Pandor war Außenministerin von Südafrika und ist Vorsitzende der Nelson-Mandela-Stiftung sowie Kanzlerin der Nelson-Mandela-Universität.

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Verteidigt die Prinzipien der Gerechtigkeit und Fairneß!

Von Prof. Zhang Weiwei

Zhang Weiwei ist Professor für Internationale Beziehungen an der Fudan Universität in Shanghai.

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Die strategischen Auswirkungen des Angriffs auf Venezuela

Von Botschafter a.D. Chas W. Freeman

Chas Freeman war Botschafter der Vereinigten Staaten u.a. in Saudi-Arabien.

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Die Herausforderungen und Gefahren, mit denen das sich ausbildende neue globale System konfrontiert ist

Von Dmitri Trenin

Dmitri Trenin ist Historiker und Direktor und wissen­schaft­licher Leiter des Instituts für Weltwirtschaft und Militär­strategie an der HSE-Universität (Moskau).

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Frieden, Abrüstung und Entwicklung: der einzige Weg voran

Von Donald Ramotar

Donald Ramotar war von 2011-2015 Staatspräsident von Guyana.

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Wir brauchen dringend eine globale Organisation der Zivilgesellschaft

Von Hans von Sponeck

Hans von Sponeck war stellvertretender Generalsekretär der Vereinten Nationen.

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Für ein neues Paradigm der Souveränität für alle

Von María de los Ángeles Huerta del Río

María de los Ángeles Huerta del Río war Abgeordnete der mexikanischen Abgeordnetenkammer.

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Kann das moralische Engagement der Amerikaner wiederbelebt werden?

Von Namit Verma

Namit Verma ist ein indischer Autor und Sicherheitsexperte.

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Wo liegt die Achillesferse des Systems?

Von Dennis Small

Dennis Small ist Iberoamerika-Redakteur des US-Magazins Executive Intelligence Review.

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Diplomatie in einer multipolaren Welt erfordert Ausgewogenheit, nicht Gewalt

Von Ralph Bosshard

Ralph Bosshard ist Oberstleutnant a.D. der Schwei­zerischen Armee.

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Erklärung vom 12. Januar: Lasst uns eine Bewegung von Weltbürgern ins Leben rufen!

Am 25. Januar veröffentlichten die Teilnehmer des Dringlichkeitsforums die folgende gemeinsame „Erklärung vom 12. Januar“.


Ein wirklich menschlicher Maßstab

Bericht vom 140. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Die 140. wöchentliche Onlinesitzung der Internationalen Friedenskoalition (IPC) am 6. Februar befaßte sich mit den jüngsten Enthüllungen aus den Epstein-Akten und erweiterte die Diskussion auf die Frage, wie der moralische Charakter der Menschheit als Teil der IPC-Mission zur wirksamen Beendigung der Kriegsgefahr verbessert werden kann.

Die Gründerin des Schiller-Instituts und IPC-Initiatorin Helga Zepp-LaRouche betonte zu Beginn, der letzte noch bestehende Atomwaffen-Kontrollvertrag, New START, sei am Vortag ausgelaufen, und noch sei unklar, ob er durch ein neues Abkommen abgelöst wird. Am Persischen Golf versammle sich eine große Flotte der USA, was einen Angriff auf den Iran mit unabsehbaren Folgen bedeuten könne. Zudem schwebe das Damoklesschwert eines allgemeinen Zusammenbruchs des Finanzsystems über uns. Deshalb bemühe sich die IPC um die Wiederherstellung des Völkerrechts auf der Grundlage der UN-Charta, notwendig sei aber unbedingt eine neues System der internationalen Beziehungen, wie es in ihren „Zehn Prinzipien“ verankert ist.1

Zepp-LaRouche beschrieb dann das neue Umfeld nach der Veröffentlichung weiterer Akten zu Jeffrey Epstein und verglich dies mit der Operation „Saubere Hände“ („Mani pulite“)2 in Italien, die von den Sicherheitsdiensten genutzt wurde, um ein korruptes System zu „sprengen”, nur um es durch eine aktualisierte Variante desselben korrupten Systems zu ersetzen. Wirklich notwendig sei nichts weniger als eine neue Renaissance, und vielleicht sollte man ihren Vorschlag für eine neue globale Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur aktualisieren, um eine solche kulturelle Erneuerung einzubeziehen.

Die unabhängige US-Präsidentschaftskandidatin Diane Sare begann mit einem Zitat von General Douglas MacArthur, der moralische Charakter der Menschheit müsse mit den atemberaubenden Fortschritten der Wissenschaft Schritt halten, damit wir uns nicht mit Atomwaffen selbst zerstören. Sare hat drei Vorschläge für eine neue Politik vorgelegt:

Sare erwähnte die jüngste Berichterstattung von TASS über ihre Kampagne, insbesondere ihre Forderung nach einem neuen START-Vertrag und ihre Verbindung zu Lyndon LaRouche, der in Rußland weithin respektiert wurde. Viele Menschen suchten nach „Anzeichen für intelligentes Leben in den Vereinigten Staaten“.

In einer Videopräsentation berichtete der ehemalige UN-Waffeninspekteur Scott Ritter über seine Erfahrungen mit dieser Arbeit und seinen Beitrag zur Entwicklung von Inspektionen vor Ort, die gegenseitiges Vertrauen aufbauen helfen. Wegen der Sanktionen gebe es seit 2022 keine Inspektionen und seit 2023 auch keinen Datenaustausch mehr. „Wir fangen wieder bei Null an… Niemand vertraut den amerikanischen Verhandlungsführern.“ In der Welt, in der wir heute leben, sei die Gefahr eines Atomkrieges noch größer als in der Kubakrise. „Wir brauchen eine Führungspersönlichkeit, und ich glaube, diese Persönlichkeit ist Diane Sare“, schloß Ritter.

Garland Nixon, ein erfahrener progressiver Radio- und Fernsehmoderator, der selbst über 20 Jahre in der Strafverfolgung tätig war, kommentierte die Veröffentlichung der Epstein-Akten „aus der Sicht eines Ermittlers“: Man müsse wissen, daß es sich um eine kontrollierte Freigabe handelt, die einige Dinge hervorheben und andere herunterspielen soll, daher sei ein gewisses Maß an Skepsis angebracht. Die Enthüllungen über Epsteins Verbindungen zur britischen Krone seien wichtig und bestätigten, was die LaRouche-Bewegung seit Jahrzehnten über die Rolle des Königshauses in der Weltpolitik sagt.

Zepp-LaRouche fragte Nixon nach der Analogie zwischen der Veröffentlichung der Epstein-Akten und der Operation „Saubere Hände“ in Italien. Er meinte, die Epstein-Affäre sei anders, weil „sie die Kontrolle verloren haben, sobald die Sache ans Licht kam“. Sare fügte hinzu, hier stelle sich die Frage, ob Menschen Tiere sind – wenn nicht, dann müßten wir einen Weg finden, diese Enthüllungen zu nutzen, um unsere Zivilisation voranzubringen. Nixon sprach von einer „Legitimitätskrise der herrschenden Elite“, die beweise, daß diese moralisch nicht qualifiziert ist, die Gesellschaft zu führen. Wie könne man diese Gelegenheit nutzen, um ein verrottetes System tatsächlich durch ein besseres zu ersetzen? Zepp-LaRouche sagte, wir müßten „den Oligarchismus abschütteln, denn darum geht es hier“.

Co-Moderator Dennis Speed fragte Nixon nach der Rolle seines Mentors, Paul Robeson junior. Nixon antwortete, wir müßten das Erbe von Robesons Vater, dem bekannten Schauspieler, Sänger und Aktivisten Paul Robeson senior, aufgreifen, um „die schwarze Gemeinschaft aus der gehirngewaschenen antirussischen Haltung“ herauszuholen, die von den Apparatschiks der Demokratischen Partei gefördert wird.

Nixon beschrieb auch, wie die Zwillingsschwester von Epsteins Partnerin Ghislaine Maxwell, Christine Maxwell, maßgeblich an der Entwicklung einer Internet-Suchsoftware beteiligt war, die heute ein integraler Bestandteil des Überwachungsstaates ist.

Zepp-LaRouche merkte an, in der gegenwärtigen politischen Struktur der Anglosphäre gelte Korruption als unverzichtbar, weil man korrupte Menschen zuverlässig unter Kontrolle halten kann, während Menschen, die nicht korrupt sind, eine potentielle Bedrohung für das System seien. Mit den Enthüllungen über Epstein „kommt die Gosse dieses ganzen Systems ans Licht“.

Es wurde ein kurzer Auszug aus einem Videointerview3 mit dem ehemaligen Präsidenten Guyanas Donald Ramotar gezeigt, das der IPC-Co-Moderator und Iberoamerikaredakteur von EIRDennis Small, mit ihm am 3. Februar geführt hatte. Ramotar warnt darin, die Weltöffentlichkeit habe die Bedeutung des Auslaufens des START-Vertrags nicht begriffen, „das Bewußtsein hinkt der Gefahr eines Atomkrieges hinterher“.

Diskussion

Eine Friedensaktivistin aus Deutschland kam auf die Frage einer kulturellen Renaissance zurück und berichtete von ihren Erfahrungen bei einer Veranstaltung zum chinesischen Frühlingsfest in Berlin, bei der ein chinesischer Tenor ein Lied von Schubert bewegend sang. Sie gratulierte Nixon auch dazu, daß er auf die Bedeutung von Paul Robeson aufmerksam mache.

Auf eine andere Frage hin beschrieb Diane Sare die veränderte Reaktion der amerikanischen Bevölkerung auf die Raumfahrt als Symptom eines kulturellen Niedergangs, weil der frühere Optimismus Pessimismus gewichen sei.

Zepp-LaRouche sagte, wir müßten darauf hinarbeiten, Politik und Wirtschaft immer besser mit den Gesetzen des Universums in Einklang zu bringen. Im Museum könne man Zeugnisse vieler Kulturen sehen, die scheiterten, weil sie dies nicht taten. Wie Nikolaus von Kues betonte, befriedigten fleischliche Genüsse den menschlichen Geist nicht: „Die Süßigkeit der Wahrheit wird Ihnen besser schmecken als eine gefüllte Gans.“

Ein Teilnehmer forderte eine Amtsenthebung von Präsident Trump, und Small antwortete: „Die Idee, Donald Trump anzuklagen, ist nicht ehrgeizig genug… laßt uns wirklich groß denken.“ Anstatt sich nur auf die Person im Weißen Haus zu konzentrieren, müsse man das gesamte bankrotte System ersetzen. Sare teilte diese Ansicht und fügte hinzu, wir müßten den Menschen eine positive Zukunftsvision bieten, „einen wirklich menschlichen Maßstab“.

Eine Frage eines anderen Teilnehmers löste eine ausführliche Diskussion über Friedrich Schillers Menschenbild und den Unterschied zu Immanuel Kants Menschenbild aus. Zepp-LaRouche erzählte von einem Sänger, den sie kannte, der zwar gut sang, sich aber in seinem Privatleben schlecht benahm. Sie habe ihn scherzhaft aufgefordert, er solle doch „die Pausen zwischen seinen Liedern auf ein Minimum reduzieren“, um seinen moralischen Charakter zu verbessern. Damit unterstrich sie Schillers Vorstellung, daß die Begegnung mit Schönheit die Emotionen schulen kann, um eine „schöne Seele“ hervorzubringen.

Abschließend forderte Zepp-LaRouche, wir wollten „den Moment der Katharsis” mit der Epstein-Diskussion nutzen, um eine neue Renaissance einzuleiten. Bloße „praktische” Vorschläge, denen die richtige erkenntnistheoretische Grundlage fehlt, seien zum Scheitern verurteilt.

eir


Anmerkungen

1. Zehn Prinzipien für eine neue internationale Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur,
    Helga Zepp-LaRouche, Schiller-Institut.

2. Italy: The Nation vs. the `Britannia‘ Faction,
    Claudio Celani, Executive Intelligence Review, 11.07.2008.

3. A Global Catastrophe Could Follow the End of New START,
    Videointerview mit dem ehemaligen Präsidenten Guyanas, Donald Ramotar, EIR News Service, 3.2.2026.


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