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Helga Zepp-LaRouche

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Das Schiller-Institut feiert sein 30. Jubiläum!

Diese 36-seitige Broschüre detailliert die dreißigjährige Geschichte des Schiller-Instituts, das durch drei Jahrzehnte hindurch gegen den kulturellen und politischen Barbarismus ankämpft und das Ihnen helfen wird andere dafür zu gewinnen, den dringendend gebrauchten Paradigmenwandel hervorzubringen. Wir können die Menschheit vom Abgrund zurückholen, und wir müssen eine neue goldene Renaissance erzeugen!

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Webcast: Das neue Paradigma ist unmöglich, ohne die britische Hand hinter dem Russiagate aufzudecken

In ihrem Webcast diese Woche kam Helga Zepp-LaRouche wiederholt zurück auf die Unvereinbarkeit des imperialen Wesens des zusammenbrechenden Systems, das die Welt in einen Krieg treibt, und dem entstehenden neuen Paradigma, das in den letzten 50 Jahren von Lyndon LaRouche in den Mittelpunkt gestellt wurde. Deutlich sichtbar wird dies in den kriegerischen Ausfälle von NATO-Generalsekretär Stoltenberg vor dem amerikanischen Kongreß, um Präsident Trump dazu zu bringen, gegen Rußland und China vorzugehen, wogegen sich Trump verwahrt. Im Kontrast dazu stehen vielfältige Anzeichen vermehrter Zusammenarbeit des entstehenden Vier-Mächte-Bündnisses – so der Fortschritt der Belt and Road Initiative, der jüngste Staatsbesuch Präsident Xi Jinpings in Italien und der bevorstehende Besuch Putins in Italien sowie die internationale Kooperation in der Raumfahrt, wofür Trumps Wiederaufnahme der amerikanischen Mond-Mars-Mission kennzeichnend ist.

Frau Zepp-LaRouche verwies auf einige ironische Gegenüberstellungen: Trump arbeitet an einem Handelsabkommen mit China, während die Kriegsfraktion in den USA ihre Kampagne gegen China ausweitet; der französische Finanzminister LeMaire ruft dazu auf, Europa müsse ein „neues Empire“ werden, wo gleichzeitig die EU in einer tiefen Krise steckt, wie dem Brexit, den kollabierenden Produktionszahlen in Deutschland und den hoffnungslos bankrotten Finanzinstitutionen.

Die Putschisten in den USA versuchen weiterhin, mit endlosen Untersuchungen den Präsidenten loszuwerden. Das wichtigste Mittel, um den Kern dieser Auseinandersetzung zu verdeutlichen, sei, den „britischen Charakter“ hinter dem Russiagate gegen Trump herauszustellen und mehr Bürger dazu zu bringen, uns in diesem Kampf zu unterstützen, betonte Frau Zepp-LaRouche.


US-CHINESISCHES HANDELSABKOMMEN STEHT VOR DEM ABSCHLUSS


BREXIT-DEBAKEL ENTLARVT BRITISCHES EMPIRE ALS SCHEITERNDES GLOBALES INQUSITIONSGERICHT


Neujahr 2019: Die Welt steht an einer historischen Wegscheide

Die Gründerin und Präsidentin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, veröffentlichte am 1.1. 2019 auf der Internetseite des Instituts die folgende Videobotschaft (https://schillerinstitute.com/blog/2019/01/01/new-years-message-from-helga-zepp-larouche/):

Ich wünsche Ihnen allen ein sehr gutes neues Jahr.

Einige von Ihnen werden sich vielleicht daran erinnern, daß ich vor einem Jahr die Überwindung der Geopolitik als das wichtigste Ziel für 2018 bezeichnet hatte, und viele von Ihnen haben wahrscheinlich gedacht: „Geopolitik, was ist das? Ist das wirklich die dringendste Frage?“ Und ich betonte, daß die Geopolitik schon die Ursache von zwei Weltkriegen war und wir deshalb im Zeitalter thermonuklearer Waffen eine solche Konfrontationspolitik nicht fortsetzen können.

Sehen wir uns nun an, was in dem Jahr, das gerade zuende ging, geschehen ist. Es gab eine enorme Zahl von Durchbrüchen, in vielen Regionen der Welt sind wir dabei, die Geopolitik zu überwinden. Um nur einige zu nennen: Es gab das historische Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Trump und [Nordkoreas] Präsident Kim Jong-un in Singapur, was zu einem Annäherungsprozeß zwischen den beiden Koreas geführt hat. Dann begann Japan plötzlich, mit China in der Gürtel- und Straßen-Initiative zusammenzuarbeiten. Nach dem äußerst wichtigen Gipfeltreffen in Wuhan zwischen Chinas Präsident Xi Jinping und Premierminister Narendra Modi arbeiten nun auch China und Indien in gemeinsamen Projekten zusammen. Und nach der Wahl des neuen Premierministers in Pakistan gibt es Grund für vorsichtigen Optimismus auch für die Beziehungen zwischen Pakistan und Indien.

Auch in Afrika: Am Horn von Afrika arbeiten nun Nationen, die bisher gar keine oder nur negative Beziehungen hatten, nämlich Somalia, Dschibuti, Eritrea und Äthiopien, beim Aufbau der Infrastruktur zusammen und haben diplomatische Beziehungen. Der gesamte afrikanische Kontinent ist voller Optimismus durch das, was China dort tut und was nun auch Investitionen aus vielen anderen Ländern der Welt anzieht.

Aber die vielleicht interessanteste von allen diesen Entwicklungen ist Präsident Trumps Ankündigung, daß die Vereinigten Staaten ihre Truppen aus Syrien abziehen. Die Reaktion war eine gewaltige Ironie, denn viele der Leute, die noch vor einigen Jahren „Ami go home!“ skandierten, sagen nun, daß die Vereinigten Staaten unbedingt dort bleiben müssen, es würde zum Chaos führen, es sei ein Weihnachtsgeschenk für Präsident Putin und Rohani usw.

Denken Sie darüber nach: Ist es nicht besser, daß Trump sein Wahlkampfversprechen erfüllt, die permanenten Kriege seiner Vorgänger zu beenden? Und er hat das gleiche auch für Afghanistan versprochen – daß nun, nach den vergeblichen Versuchen, die Lage in Afghanistan militärisch zu lösen, die Absicht besteht, sie durch Verhandlungen zu lösen und alle großen Nachbarn von Afghanistan daran zu beteiligen. Ist es nicht besser, in diese Richtung zu gehen, zu versuchen, Lösungen durch Diplomatie und Verhandlungen zu finden?

Europa aus der zerbrechenden alten Ordnung herausführen

Aber es gibt immer noch einige Kräfte, die absolut an dem alten, geopolitischen Paradigma festhalten, nämlich die britische Regierung. Betrachten Sie den jüngsten Bericht des Oberhauses, das ist ein Meisterwerk der Geopolitik in ihrer schlimmsten Form [„Außenpolitik des Vereinigten Königreichs in einer sich verändernden Weltordnung“, https://publications.parliament.uk/pa/ld201719/ldselect/ldintrel/250/250.pdf]. Dann ist da natürlich die EU und leider auch die Regierung in Berlin: Sie bestehen absolut darauf, daß die „regelbasierte Ordnung“ aufrecht erhalten bleiben müsse.

Aber das ist nicht wirklich überzeugend. Und ich möchte Ihnen dringend raten, es selbst festzustellen: Welcher Weg ist der bessere? Betrachten Sie die Neujahrsbotschaft von Chinas Präsident Xi Jinping, der stolz alle die unglaublichen Leistungen aufzählt, die China im vergangenen Jahr vollbracht hat – die vielen Industrieparks, die wunderschöne Brücke zwischen Macao, Zhuhai und Hong Kong und viele weitere Projekte. China hat allein im letzten Jahr 10 Millionen Menschen aus der Armut gehoben, und es ist zuversichtlich, daß bis zum Jahr 2020 auch alle übrigen Armen aus der Armut geführt werden. Dies ist eine Botschaft von jemandem, dem sein Land und sein Volk am Herzen liegen. Bitte schauen Sie sich seine Botschaft selbst an, vor allem wegen der China-feindlichen Hysterie [http://en.people.cn/n3/2019/0101/c90000-9533655.html]. Und vergleichen Sie diese Neujahrsbotschaft mit der von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die es für wichtig hält zu betonen, daß das wichtigste Ereignis 2018 die Ankündigung ihres Rücktritts gewesen sei, und ansonsten nur dasselbe sagt wie immer und keinerlei Vision anzubieten hat.

Nun, ich denke, daß wir im kommenden Jahr 2019 vor dramatischen Änderungen stehen. Es ist noch nicht klar, was diese Änderungen sein werden. Es ist klar, daß die alte Weltordnung zerbricht, daß sich eine neue Ordnung ausbildet, aber was genau die Parameter, die Prinzipien dieser neuen Ordnung sein werden, ist noch nicht entschieden. Aber ich bin überzeugt, wenn wir die Konzepte der großen Denker der Menschheit in der Vergangenheit anschauen, die die Vision der einen Menschheit hatten, die Vision einer harmonischen Entwicklung aller Nationen: das sind Denker, die wir um Rat fragen können. Einer von ihnen ist Konfuzius, andere sind Nikolaus von Kues, Gottfried Wilhelm Leibniz und natürlich auch John Quincy Adams und viele andere, um nur einige zu nennen.

Ich denke, wir sind an einer absolut historischen Wegscheide. Wir können eine neue Ära der Zivilisation gestalten, in der wir die Geopolitik für immer hinter uns lassen. Und ich möchte Sie bitten: Arbeiten Sie mit dem Schiller-Institut zusammen, und veranlassen Sie vor allem die europäischen Nationen, sich dem neuen Paradigma anzuschließen. Wir können eine wundervolle Zukunft schaffen, wenn wir zusammenarbeiten.

 

 


Trump macht sein Wahlversprechen wahr: Abzug der US-Truppen aus Syrien


Fakt oder Propaganda: Chinas wirtschaftliche Erfolgsgeschichte


Macron kapituliert – Neoliberales Paradigma ist gescheitert

00:54 Macron in Frankreich beugt sich den Gelbwesten

07:51 Großbritanniens Premier May vor ihrem Waterloo?

11:30 Finanzkrise nimmt beängstigende Ausmaße an

14:31 Deutsche Bank-Aktien im freien Fall

16:43 Stand der US-China-Zollverhandlungen

17:39 Festnahme der Huawei-Finanzchefin — eine Provokation

19:30 Chin. Mondlandefähre macht China zur führenden Raumfahrtnation

20:45 Geist der Neuen Seidenstraße entwickelt sich rapide!

 


Massenstreikprozeß und Regierungskrisen: Europa braucht eine Zukunftsvision!

Revolte gegen Macron in Frankreich; Brexit-Chaos in Großbritannien, die wahrscheinliche Fortsetzung der Politik in Deutschland, die den Abstieg der Volksparteien zur Folge hatte – in den drei größten Staaten in der EU wird die Rechnung für jahrelange neoliberale Politik präsentiert. Der EU als „Empire“, wie der französische Wirtschafts- und Finanzminister Le Maire es propagiert, geht es wie allen Empires: Sie zerfallen mittelfristig, aufgrund des Interessenkonflikts zwischen den Ansprüchen der herrschenden Elite auf Privilegien und dem Gemeinwohl der Bevölkerung, und durch Überdehnung.

In Frankreich entlädt sich seit drei Wochen mit dem Protest der Gelbwesten die aufgestaute Wut in der Bevölkerung gegen die Politik der letzten Jahrzehnte zugunsten der Reichen, Banken und Spekulanten. Jahrelang ermutigte der französische Staat die Menschen, dieselbetriebene Autos zu kaufen, so daß schließlich im Jahre 2016 62% aller PKW und 95% aller Lieferwagen und Kleinlaster Diesel als Treibstoff nutzten. Als Macron die Erhöhung der Kohlenstoff- und Luftverschmutzungsabgaben ankündigte, nicht zuletzt um die Bürger zu motivieren, sich andere als dieselbetriebene Autos zu kaufen, betrachteten diese das als absoluten Betrug seitens der Politik. Die Spritpreise zu erhöhen, um den Neukauf von Autos zu motivieren, wenn sich die Autofahrer ohnehin weder Benzin noch Diesel leisten können – das war der Tropfen, der das Faß zum überlaufen brachte.

Schnell breitete sich der Protest aus, Landwirte, Lastwagenfahrer, Fischer, Bürgermeister, Schüler und Studenten reagieren auf die jeweils sie betreffenden Folgen der Politik der Umverteilung von unten nach oben, die der gemeinsame Nenner eigentlich aller Regierungen der letzten 40 Jahre gewesen ist. Macrons Kapitulation mit der Rücknahme der Steuern kam zu spät, längst war der Geist des prinzipiellen Widerstands gegen ein als zutiefst ungerecht empfundenes System aus der Flasche. Gewalttätige Provokateure mischten sich unter die Demonstranten, was aber den Charakter der Bewegung nicht wirklich beeinflussen konnte. Für die geplanten landesweiten Proteste am 8. Dezember mobilisierte der Staat 89.000 Sicherheitskräfte. Der Regierungssprecher, Benjamin Griveaux, warnte, daß Provokateure die Regierung stürzen wollen, andere Quellen sprachen von Plänen, den Elysee-Palast zu stürmen, in der Forderung nach dem Rücktritt Macrons sind sich die diversen Gruppierungen einig. Angesichts der Tatsache, daß die Polizeigewerkschaft ihre Solidarität mit den Gelbwesten erklärt hat und natürlich auch Soldaten Familien haben, deren Lebensbedingungen betroffen sind, ist auch die Verkündung des Ausnahmezustands durch die Regierung ein zweiseitiges Schwert.

Die Protestbewegung, die im übrigen weitgehend unabhängig von allen politischen Parteien zustande kam, unterlief innerhalb nur weniger Wochen eine qualitative Transformation; was als Wutausbruch wegen Steuererhöhungen begann, verwandelte sich umgehend in einen Diskussionsprozeß in weiten Teilen der Bevölkerung über die Natur und den Zweck der Gesellschaft und das Unrecht seitens der Regierung, den Menschen die existentiellen Lebensgrundlagen zu entziehen. Ob dieser Massenstreikprozeß in einer jakobinischen Revolution endet, oder ob sich aus diesem Ferment eine neue politische Klasse entwickelt, die dem Gemeinwohl zum Sieg verhilft, wird wesentlich davon abhängen, ob sich genuine Führungspersönlichkeiten herauskristallisieren können, die das neue Paradigma glaubhaft repräsentieren.

In Großbritannien hat die Destabilisierung der Regierung eine andere Form, könnte aber bei einem ungeordneten Brexit zu nicht minder dramatischen Folgen führen. Premierministerin Theresa May verlor bereits eine Abstimmung im Parlament, als sie versuchte, den Text des mit Brüssel ausgehandelten Brexit-Abkommens geheim zu halten. 26 Abgeordnete ihrer eigenen Tory-Partei und neun der zehn Abgeordneten des Koalitionspartners, der Democratic Union Partei Nordirlands, stimmten dagegen, und May und ihr Kabinett wurden der Mißachtung des Parlaments bezichtigt. Falls die Abgeordneten bei der Abstimmung am 11. Dezember die Vereinbarung nicht annehmen oder den Text so verändern, daß er bei der EU keine Zustimmung mehr findet, wäre ein chaotischer Brexit die wahrscheinliche Folge.

Für den Derivathandel des Finanzplatzes London droht eine solche Entwicklung zu dem schon zitierten Tropfen zu werden, der das Faß zum Überlaufen – sprich: den Anlaß für einen neuen Finanzkrach – bringt. Aber auch in jeder anderer Hinsicht wäre der unkontrollierte Brexit unbetretenes Neuland. Die Option, den Brexit einfach abzublasen, die May ebenfalls hätte, birgt allerdings genauso viel politische Sprengkraft, da die Ursachen, die zum Brexit-Wahlergebnis geführt haben, immer noch wirken. Mays Zukunftsperspektive ist jedenfalls düster. Mit dem Chef der Labour-Partei, Jeremy Corbyn, der ein Programm für die Reindustrialisierung Großbritanniens vorgelegt hat, existiert allerdings eine Alternative, falls es zu Neuwahlen kommt.

Aber auch in Deutschland, dem größten und wirtschaftlich schwergewichtigsten Staat in der EU, sind die Verschiebungen im politischen Spektrum zu ungunsten der früheren Volksparteien ein Indikator für die zugrundeliegende Instabilität. Mit der Wahl von Annegret Kramp-Karrenbauer zur neuen Parteivorsitzenden der CDU mag eine kurzfristige Atempause für die Regierung Merkel gewonnen sein, aber nicht mehr. Ihr Vorsprung bei der Stichwahl gegen Merz von 52:48 % ist recht knapp ausgefallen, und damit bleibt der Einfluß des Flügels innerhalb der CDU, der der neoliberalen und neokonservativen Politik huldigt, ziemlich stark. Nicht wenige dieser CDU-Mitglieder wünschen sich, schon in dem kommenden Wahlkampf für das Europa-Parlament mit einer neuen Kanzlerin zu ziehen. Und da „AKK“ selbst, sowohl in der Europa-Politik als auch in ihrer Haltung gegenüber Rußland, als Hardlinerin gilt, ist die Wahrscheinlichkeit, daß sie das neoliberale Paradigma, das zu den Verlusten der Volksparteien geführt hat, durch ein neues, z.B. mit der Neuen Seidenstraße kooperierendes Paradigma ersetzt, eher gering.

Der gemeinsame Nenner zwischen den Regierungen in Frankreich, Großbritannien und Deutschland besteht in ihrer Uneinsichtigkeit bezüglich der Gründe für die politischen Veränderungen der vergangenen zwei Jahre. Es zieht sich ein langer Bogen von der Brexit-Abstimmung in Großbritannien über die Wahlniederlage Hillary Clintons und die Wahl der Regierung in Italien bis hin zu der jetzigen Protestbewegung der Gelbwesten in Frankreich. Allen diesen Phänomenen, zu denen man noch beginnende ähnliche Tendenzen in Belgien, Rumänien, Bulgarien, Serbien und anderen Ländern hinzurechnen muß, ist gemeinsam, daß die Bevölkerung der jeweiligen Länder sich die Ungerechtigkeit der Politik des neoliberalen Establishments nicht länger gefallen läßt. Es ist den Repräsentanten dieses Establishments ebenfalls gemeinsam, daß sie an der bis an Hysterie grenzenden Überzeugung festhalten, sie seien selbst die Besten, Klügsten und Wunderbarsten, die eigentlich Wahlen niemals verlieren könnten, und daß demzufolge nur Putin an ihren Niederlagen schuld sein kann. Ob sie das nun im tiefsten Innersten selbst glauben können oder das Gruppendenken so sehr das eigene Denken ersetzt hat, daß sie ihrer eigenen Narrative glauben, sei dahingestellt.

Die EU-Kommission baut jedenfalls sechs Monate vor der Europawahl die seit 2015 existierende Taskforce gegen angebliche russische Desinformation aus, indem sie ab 2019 deren Budget auf fünf Millionen Euro mehr als verdoppelt. In Koordination mit Sozialen Netzwerken wie Google, Facebook, Twitter etc., die ihrerseits Teil des Überwachungsapparats des „Deep State“ in den USA sind, soll diese Arbeitsgruppe den Informationsaustausch über russische Falschmeldungen und Einmischungen in Wahlkämpfe befördern. Und, wer hätte es gedacht, schon tauchen erste Beschuldigungen auf, daß natürlich Rußland hinter der Gelbwesten-Bewegung steht!

Glücklicherweise orientieren sich immer mehr Regierungen Europas auf die Zusammenarbeit mit Rußland, China und dem vom „Deep State“ bekämpften Trump. Michele Geraci, Staatssekretär im Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung in Rom, der soeben von einer erfolgreichen Reise nach Washington zurückgekehrt ist, betonte laut dem Magazin Forbes, daß Italien und China dabei sind, enge Wirtschaftsbeziehungen zu befördern, daß Rom es begrüßt, wenn chinesische Investoren das Seidenstraßenprogramm in europäische Staaten ausbauen, indem sie in Schnellbahnen, Fluglinien und Häfen investieren. Die italienische Infrastruktur befinde sich seit langem in einer Krise, während China den ambitioniertesten Wirtschaftsplan in der Gegenwart verfolge und sich bei Investitionen in mehr als 65 Staaten als äußerst profilierter Investor erwiesen habe. Viele andere EU-Mitglieder, die versuchen, chinesische Investitionen zu stoppen, schnitten sich selber von den Potentialen ab, die in der Zusammenarbeit mit China lägen.

Es sollte Stoff zum Nachdenken sein, daß gerade Italien, dessen Regierung das Resultat des Widerstandes der Wähler gegen das Austeritäts-Diktat von Brüssel und die geopolitische Konfrontation gegen Rußland, China und die Trump-Administration ist, sich im Aufwind befindet und im Vergleich zu Frankreich, Großbritannien und Deutschland durchaus stabil ist. Das gleiche gilt für Portugal, das soeben als erstes europäisches Land ein formelles Kooperationsabkommen mit China zum Ausbau der Neuen Seidenstraße und insgesamt 17 weitere spezifische Abkommen unterzeichnet hat.

Es gibt sehr wohl einen Ausweg für die vielfältigen Krisen in Europa: Die souveränen Nationen Europas müssen als eine Allianz der Vaterländer im Sinne de Gaulles mit China, Rußland und dem Amerika Trumps beim Ausbau der Neuen Seidenstraße auf der Basis des gegenseitigen Vorteils zusammenarbeiten. Anstatt die Außengrenzen der EU zu militarisieren, getragen von der Illusion, daß ein neuer Limes eine europäische Oase abschotten könne, müssen wir ein völlig neues System internationaler Beziehungen schaffen, bei dem wir auf Augenhöhe und auf einer Win-Win-Basis mit den Staaten Afrikas, Asiens und Lateinamerikas kooperieren, und deren Unterentwicklung und Armut durch den Ausbau der Neuen Seidenstraße zur Weltlandbrücke überwinden helfen. Nur wenn wir anderen helfen, werden wir uns selbst retten.


GELB-WESTEN-BEWEGUNG IN FRANKREICH HAT MASSENSTREIK-CHARAKTER

 

 

00:59  Regierungskrise in Frankreich…
06:31  …in Großbritannien…
10:06  …und in Deutschland
13:30  Italienische und US-Regierung kooperieren
14:31  G20-Gipfel: Treffen Trumps mit Xi Jinping
16:31  Trump-Putin-Treffen vorerst sabotiert
22:55  Möglicher US-Ausstieg aus INF-Vertrag
25:20  Vernichtende Einschätzung über Deutsche Bank
26:31  46 neue US-Abgeordnete fordern zu Realpolitik auf
27:48  Bush-Begräbnis
28:59  Positive Seidenstraßen-Entwicklungen

 


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