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Der Plan, die Welt zum Besseren zu verändern | Ein Gespräch mit Helga Zepp-LaRouche

Am 1. April strahlte die weithin beachtete Kim-Iversen-Show ein spannendes Interview mit der Gründerin und Vorsitzenden des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, aus. Kim Iversen leitete die Sendung mit einer umfassenden Darstellung der Geschichte von Lyndon LaRouche und seiner Bewegung in den letzten 50 Jahren ein, aber auch mit den Versuchen der Elite in Washington D.C., diese Bewegung und ihre Auswirkungen zu zerschlagen. Helga Zepp-LaRouche erläuterte die Denk- und Handlungsweise, die erforderlich ist, um die Welt aus dem drohenden globalen Krieg in einen aktiven Entwicklungsfrieden zu führen, und stellte den LaRouche-Oasenplan und die kommende internationale Konferenz des Schiller-Instituts vor, die sich mit diesem Vorschlag befassen wird.

Das Interview kann hier auf englisch angesehen werden.


Wie die Oligarchen-Elite eine ganze Generation und den gesamten Globus vernichtete

Am 22. März wurde Richard A. Black, der Vertreter des Schiller-Instituts bei den Vereinten Nationen in New York, in der Kim Iversen Show auf der Rumble-Plattform interviewt. Iversen führte einen 80minütigen Dialog mit Black über den Vorschlag des Schiller-Instituts für eine umfassende neue internationale Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur und über Helga Zepp-LaRouches weit verbreitete „10 Prinzipien“, die für die Verwirklichung eines solchen neuen Paradigmas der internationalen Beziehungen erforderlich sind – als Alternative zum derzeitigen Streben der Global NATO nach einem Atomkrieg mit Rußland und China.

Das Interview ist auf englisch und kann hier angesehen werden.


CGTN World Radio Today interviewt Helga Zepp-LaRouche

Das CGTN-Radioprogramm World Today interviewte Helga Zepp-LaRouche zur Legalisierung des Marihuanabesitzes für den persönlichen Gebrauch in Deutschland. Zepp-LaRouche bezeichnete die Gesetzesänderung als ein Zeichen des Verfalls der deutschen Gesellschaft. Drogenkonsum schädige den Geist und halte die Menschen davon ab, sich mit den wahren Krisen der heutigen Welt auseinanderzusetzen. Die Vorstellung, daß die Legalisierung den Schwarzmarkt austrocknen wird, ist falsch. Wenn junge Menschen Drogen ausgesetzt sind, wirkt sich das negativ auf die Charakterbildung aus. Und wir wissen, daß es eine Geschichte des Einsatzes von Drogen durch Geheimdienste gibt, um Bevölkerungen zu kontrollieren – wie in den verheerenden Opiumkriegen gegen China zu sehen ist. Die gleichen Motive gibt es heute in Deutschland. Die Legalisierung von Marihuana in Deutschland ist ein Beispiel für einen Trend in der europäischen Politik.

Das englische Segment mit Helga Zepp-LaRouche beginnt min 45.03


Treffen der Internationalen Friedenskoalition: Wir dürfen unsere Menschlichkeit nicht verlieren

Das 43. wöchentliche Online-Treffen der International Peace Coalition (IPC) am Karfreitag, dem 29. März, mit einer Würdigung der Bedeutung des Memos „Der französische Weg in den Atomkrieg“, das kürzlich von den Veteran Intelligence Professionals for Sanity (Geheimdienst-Veteranen für Vernunft, VIPS) veröffentlicht wurde, und es wurde darauf hingewiesen, daß einige der Autoren dieses Berichts an diesem IPC-Treffen teilnahmen, darunter Scott Ritter, ehemaliger UN-Waffeninspektor im Irak, Ray McGovern, ehemaliger Analytiker der Central Intelligence Agency (CIA), und Coleen Rowley, ehemalige FBI-Sonderagentin und Whistleblowerin.

Die Gründerin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, eröffnete die Veranstaltung, indem sie an den Film „Storm Over Asia“ erinnerte, den ihr verstorbener Mann Lyndon LaRouche 1999 veröffentlicht hatte. Dieser Film beschreibt in den ersten zehn Minuten das laufende „Great Game“ der Konflikte zwischen der Anglosphäre und den asiatischen Mächten, warum es dazu kommt und wer es tut.

Damals spielten sich die Konflikte in der Nordkaukasusregion ab, aber wir sehen die gleiche Dynamik jetzt in der Ukraine. Die Drohung des französischen Präsidenten Macron, 20.000 Soldaten in die Ukraine zu entsenden, sei „eine sehr heikle Situation“, sagte Zepp-LaRouche und fügte hinzu, sie halte es für sehr wichtig, daß Mitglieder der VIPS an dem Gespräch teilnehmen, um mit wichtigen Rednern aus Frankreich und anderen Ländern zu diskutieren.

Der jüngste Terroranschlag auf das Musikzentrum Crocus City Hall in Krasnogorsk im Oblast Moskau stellt eine weitere Gefahr dar: Rußland hat stichhaltige Beweise dafür zusammengetragen, daß der Anschlag von der Ukraine ausging, einschließlich großer Geldbeträge in Kryptowährung, die zur Finanzierung des Anschlags eingesetzt wurden.

Zepp-LaRouche berichtete über eine Reihe positiver Entwicklungen, darunter die Entscheidung der irischen Regierung, sich der Klage Südafrikas gegen Israel vor dem Internationalen Gerichtshof anzuschließen, den Rücktritt von Annelle Sheline von ihrem Posten im Außenministerium aus Protest gegen die Unterstützung der USA für die völkermörderische Politik der Likud-Koalition im Gazastreifen und die Bemühungen um die Freilassung des palästinensischen politischen Gefangenen Marwan Barghouti, der einzigen Figur, die alle Palästinenser vereinen könnte.

Im Anschluß an Zepp-LaRouches Ausführungen wurde eine besondere Erklärung von Dennis Kucinich verlesen, der Bürgermeister von Cleveland und von 1997 bis 2013 Kongreßabgeordneter von Ohio und war und jetzt als unabhängiger Kandidat für den Kongreß antritt. Kucinich betonte seine Unterstützung für eine gewaltfreie Konfliktlösung durch Diplomatie.

Scott Ritter, einer der Unterzeichner des VIPS-Memos zu Macrons Drohung, französische Truppen in die Ukraine zu entsenden, sagte, ein solcher Schritt würde „eine Eskalationsleiter in Gang setzen“, die unweigerlich zu einer nuklearen Konfrontation führen würde. Er beschrieb die Denkweise der NATO-Führer als „Casino-Sucht“, die den Betroffenen dazu verleitet, auf die Dummheit seiner ersten Wette zu reagieren, indem er sein Haus mit einer Hypothek belastet und das Schulgeld seiner Kinder ausgibt. Rußland habe nicht die Absicht, nach Polen oder ins Baltikum einzumarschieren, sagte Ritter; Rußlands Sicherheit sei durch die „unverantwortliche Expansion“ der NATO bedroht. Rußland schlug schon 2021 einen neuen europäischen Sicherheitsrahmen vor – Ritter riet den westlichen Staats- und Regierungschefs, diesen jetzt zu studieren.

Oberst a.D. Alain Corvez, ehemaliger Berater des französischen Verteidigungs- und Innenministeriums, bezeichnete sich selbst als „völlig auf einer Linie“ mit den Ansichten von Zepp-LaRouche und Ritter und erläuterte seine Interpretation des irrsinnigen Vorschlags des französischen Präsidenten Macron, französische Truppen in die Ukraine zu schicken. Der Vorsitzende der französischen Partei Solidarité et Progrès, Jacques Cheminade, bezeichnete Präsident Macron als „kindisch und gefährlich zugleich“ und wies darauf hin, daß er in den sozialen Medien Fotos von sich veröffentlicht habe, auf denen er seinen Bizeps zeige und den brasilianischen Präsidenten Lula da Silva umarme: ein Verhalten, das „voller Widersprüche“ sei. Cheminade sagte, der wirtschaftliche und finanzielle Zusammenbruch Frankreichs erkläre „die Flucht nach vorne“.

Coleen Rowley, eine weitere Unterzeichnerin des VIPS-Memos, erinnerte daran, daß es 70-80 solcher Memos gegeben habe, und daß sie alle richtig gewesen seien. Sie sagte, es sei traurig, immer wieder Lügen zu sehen, die zu unnötigen Kriegen führten, und stellte fest, daß Führer, die verzweifelt um ihren Machterhalt kämpften, rücksichtslos würden und ihre Fähigkeit zu denken verlören. Sie beginnen, ihre eigene Propaganda zu glauben. Im Gegensatz zu den Russen haben die Amerikaner die Kosten eines Krieges nicht auf ihrem eigenen Boden erfahren.

Helga Zepp-LaRouche stimmte in diesem Punkt nachdrücklich zu: Die heutige Generation hat keine Ahnung, was Krieg anrichtet. Für sie sei der Krieg auf ein Videospiel reduziert worden, bei dem man das Spiel einfach neu starten könne, wenn man verliere.

Ray McGovern begann seine Ausführungen damit, daß er daran erinnerte, daß er selbst in Uniform gedient hat und ein wenig über Krieg weiß. Joe Biden, Tony Blinken und Jake Sullivan hingegen wissen nichts über den Krieg. Biden hatte „so viele Aufschübe wie Dick Cheney – fünf, wenn man sie zählt“. Wegen der Medien haben die Amerikaner keine Ahnung, wie nah wir an einem Dreifrontenkrieg sind. McGovern erinnerte sich: „Ich habe den Völkermord an den Juden“ während des Zweiten Weltkriegs miterlebt. Gab es irgend jemanden von moralischem Rang, der sich dagegen aussprach? Sehr wenige. Er erzählte die Geschichte von Albrecht Haushofer, einem Deutschen, der im Anti-Nazi-Widerstand aktiv war, und zitierte aus Haushofers Sonett (https://www.prosperosisle.org/spip.php?article985) mit dem Titel „Schuld“, das nach seiner Hinrichtung im Gefängnis gefunden wurde. Er schloß mit den Worten: „Es ist Karfreitag… Ich möchte Sie nur daran erinnern, daß wir uns nicht entmutigen lassen sollen… Wir sind genug.“

In der Diskussionsrunde tauschten sich die Teilnehmer über Probleme und Erfolge aus, die sie bei ihren Organisationsbemühungen erlebt hatten. Ein Höhepunkt war ein Bericht über die Intervention der Senatskandidatin Diane Sare am Vorabend bei der 25-Millionen-Dollar-Spendenaktion für Joe Biden in New York mit den Gaststars Bill Clinton und Barack Obama. Sare hatte sich ein ausgeklügeltes Banner aus hauchdünnem Material ausgedacht, das sie unter ihrer Kleidung in die Veranstaltung schmuggeln konnte. Darauf stand „WAR PIGS ALL“, und sie entrollte es direkt vor dem Podium. Als sie hinausgezerrt wurde, wurde Sare gefilmt, wie sie schrie: „Ihr seid alle verrückt, ihr wollt uns in einen Atomkrieg mit Rußland führen.“ Dieses Video hat sich im Internet verbreitet. Auf Sares Intervention folgten schnell andere, darunter Mitglieder der Jüdischen Stimme für den Frieden.

Cliff Kiracofe, ehemaliger leitender Mitarbeiter des Ausschusses für auswärtige Beziehungen des US-Senats, machte eine interessante Bemerkung zum Anschlag auf das Krokus-Rathaus, die sich auf die tadschikische Volkszugehörigkeit der Täter bezieht. Rußland hat angedeutet, daß Großbritannien bei der Organisation der Anschläge eine Rolle gespielt haben könnte. Im 19. Jahrhundert rekrutierten und manipulierten die Briten Zentralasiaten für ihr großes Spiel. Die in Tadschikistan illegale Islamic Renaissance Party hat ihren Sitz in London.

Eine Friedensaktivistin aus Connecticut, die neu in der IPC ist, sagte, daß viele Leute, mit denen sie arbeitet, wissen wollen, ob die Möglichkeit besteht, UN-Friedenstruppen nach Gaza zu schicken, wenn Israel die Waffenstillstandsresolution weiterhin mißachtet. Ray McGovern antwortete, die Resolution sei entgegen den Erklärungen von US-Regierungsvertretern de jure bindend. Er wies darauf hin, daß die Israelis jetzt zugeben, daß der Krieg von 1967 ohne Provokation begonnen wurde, und daß die UN-Resolution 242 ebenfalls bindend ist, obwohl sie niemand durchgesetzt hat. Das mag jetzt anders sein. Es ist auf jeden Fall unverzeihlich, daß jeden Tag 90 palästinensische Kinder sterben müssen. Coleen Rowley fügte hinzu, daß es Optionen und Wege für die weitere Durchsetzung von UN- und IGH-Maßnahmen gibt. Die stärkste wäre die Entsendung von Friedenstruppen; davor wären Wirtschaftssanktionen eine Option.

Zum Schluß erinnerte Helga Zepp-LaRouche die Teilnehmer daran, daß Ostermärsche in Europa eine alte Tradition sind. Sie forderte alle auf, auf die Straße zu gehen und Flugblätter zu verteilen. In den USA können die Aktivisten mit Flugblättern in die Kirchen gehen. Clemens Fuest, der Präsident des Münchner IFO-Instituts, erinnerte uns kürzlich daran, daß man nicht beides haben kann, Waffen und Butter, daher werden die Sparforderungen zunehmen, was die Menschen noch verzweifelter macht. Wir dürfen unsere Menschlichkeit nicht verlieren, das Recht, uns zu entwickeln und schöne Seelen zu werden.


Treffen der Internationalen Friedenskoalition am 29. März: Politisches Mobilisieren funktioniert! Macht mehr davon!

Auch wenn der Terroranschlag vom 22. März in Russland, der stark eskalierende Krieg zwischen Russland und der Ukraine und die laufenden Pläne der NATO, in der Ukraine Bodentruppen zu stationieren, den Planeten in einen thermonuklearen Krieg zu stürzen drohen, sollten diejenigen, die diesen Wahnsinn aufhalten wollen, zwei Entwicklungen der letzten 48 Stunden aufmerksam zur Kenntnis nehmen.

Erstens haben die Veteran Intelligence Professionals for Sanity (VIPS), die eine wachsende Strömung in amerikanischen Militär- und Geheimdienstkreisen repräsentieren, am 24. März einen dringenden offenen Brief an Präsident Joe Biden mit dem Titel „Am Rande des Atomkriegs“ veröffentlicht, in dem sie davor warnen, dass die wiederholten Aufrufe des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, NATO-Truppen in der Ukraine einzusetzen, „das amerikanische Volk auf einen Weg in Richtung eines nuklearen Konflikts führen würden, der eindeutig nicht im Interesse des amerikanischen Volkes – oder der ganzen Menschheit – liegt.“

Zweitens wurde eine Resolution des UN-Sicherheitsrats, die einen sofortigen Waffenstillstand im Gazastreifen forderte, am 25. März endlich angenommen – weil die Vereinigten Staaten nicht wie bei jeder früheren Resolution dieser Art ihr Veto einlegten, sondern sich dieses Mal nur der Stimme enthielten. Dies ist weit entfernt von dem, was nötig ist, um den laufenden Völkermord zu stoppen und die 2,3 Millionen Menschen im Gazastreifen mit humanitärer Hilfe zu versorgen – ganz zu schweigen von der Umsetzung eines umfassenden Entwicklungsprogramms wie LaRouches Oasenplan –, aber es zeigt, dass die Regierung Biden den politischen Druck spürt.

Der Druck kommt von einer schockierten amerikanischen Bevölkerung, von der viele auf die Straße gegangen sind, um ihren Widerstand gegen den Völkermord kundzutun – was Bidens Wiederwahl gefährdet. Und der Druck kommt auch von einer schnell wachsenden globalen Mehrheit von Nationen und Völkern, die deutlich gemacht haben, dass sie sich nicht länger 500 Jahre Kolonialherrschaft und die moderne Ausplünderung ihrer Volkswirtschaften durch die Spekulationspolitik der bankrotten City of London und des Finanzsystems der Wall Street gefallen lassen wollen.

Verbündete in der Internationalen Friedenskoalition haben sich intensiv am Organisieren der Kräfte beteiligt, die diesen politischen Druck wachsen lassen, sowohl in den USA und Europa als auch in den Ländern des Südens. Daraus ziehen wir eine einfache Schlussfolgerung: Politisches Mobilisieren funktioniert! Aber es muss noch viel mehr getan werden, und zwar schnell.

­Schließen Sie sich diesen Freitag um 17.00 Uhr MEZ dem Treffen der Internationalen Friedenskoalition an. Wir werden von führenden Vertretern der Veterans Intelligence Professionals for Sanity begleitet:

Redner: Ray McGovern, ehemaliger Analyst für die Central Intelligence Agency (CIA-ret.) und Mitbegründer der Veteran Intelligence Professionals for Sanity (VIPS)
 Coleen Rowley, ehemalige FBI-Spezialagentin und Whistleblowerin
 Scott Ritter, ehemaliger UN-Waffeninspekteur im Irak
und andere Experten.  
Senden Sie eine Email an fragen@schiller-institut.de, um die Zugangsdaten zum Treffen der internationalen Friedenskoalition zu erhalten. Eine Simultanübersetzung wird zur Verfügung gestellt.
Internetkonferenz: Der Oasenplan: Die LaRouche-Lösung für Frieden durch Entwicklung Jetzt Anmelden
Unser Aufschrei darf nicht zu spät kommen! Diese Erklärung wurde auf dem Treffen der Internationalen Friedenskoalition am 22. März 2024 vorgestellt, wo ihre sofortige internationale Verbreitung ein zentrales Thema der Diskussion war.Erklärung lesen
Offener Brief des mexikanischen Kongressabgeordneten Robles: „Dringender denn je: Stoppt die Gefahr eines Atomkrieges!“ Hier lesen

Stoppt den Dritten Weltkrieg!

Wir erleben derzeit in Deutschland und in fast allen Ländern des kollektiven Westens eine brandgefährliche Eskalation zu einem Krieg der NATO gegen Russland, der angeblich unvermeidlich sei und für den wir „kriegstüchtig“ werden müssten. Macron will französische NATO-Truppen in die Ukraine schicken und damit definitiv die letzte rote Linie Russlands überschreiten. Die Kriegsfalken bei uns wollen den Krieg „nach Russland hineintragen“ (Roderich Kiesewetter) und den Taurus-Marschflugkörper an die Ukraine liefern (Strack-Zimmermann), was laut Harald Kujat die Lage für die Ukraine nicht herumreißen, Deutschland aber dafür in den Krieg hineinziehen würde. Und deshalb will Frau Stark- Watzinger, dass unsere Kinder schon in der Schule lernen, sich auf den kommenden Krieg in Deutschland (!) vorzubereiten!

Es ist, als hätten all die Kriegstreiber die Geschichte vergessen. Waren wir in Deutschland 1945, als halb Deutschland in Schutt und Asche lag, nicht entschlossen, dass sich eine solche Katastrophe „nie wieder“ ereignen dürfe? Das wirklich Erschreckende heute ist, ansehen zu müssen, wie kriegsbesoffen die gesamte politische Klasse geworden ist – von wenigen Ausnahmen abgesehen, die sofort in der Luft zerrissen werden, sobald sie es wagen, sich diesem Wahnsinn entgegen zu stellen.

Die Strategie der NATO hat Malcom Chalmers, der stellvertretende Chef der wichtigsten britischen Denkfabrik RUSI, präzise beschrieben, nämlich den „russischen Frosch zu kochen“, d.h. der Ukraine immer mehr, effektivere und weitreichendere Waffen zu schicken, bis Russland in einer Super-Kubakrise kapituliere. Allerdings gibt es auch eine Reihe Dr. Seltsams, die davon phantasieren, dass die USA einen Atomkrieg gewinnen könnten.

Der ungarische Premierminister Orban sagte in einem Radiointerview am 22. März, nachdem er an einem EU-Gipfel in Brüssel teilgenommen hatte, einige westliche Staaten sprächen jetzt von etwas, was noch vor einigen Monaten absurd und undenkbar erschien und das jetzt Realität geworden sei, nämlich NATO-Truppen in die Ukraine zu schicken. Er warnte: „Wenn ein NATO-Staat militärische Operationen gegen Russland beginnt, bedeutet das den Beginn des Dritten Weltkrieges… Ich fühle mich, als wäre ich in einer anderen Galaxie angekommen.“

Die Internationale Friedenskoalition (IPC) hat deshalb die folgende Erklärung veröffentlicht, mit der dringenden Aufforderung, sie an alle Teile der Friedensbewegung international zu verbreiten. Nur wenn wir uns auf internationaler Ebene vereinen, haben wir eine Chance die Kriegstreiber zu stoppen!

Wir stehen jetzt vor der Tatsache, dass die Zukunft heute beginnt. Heftig drängt uns die Notwendigkeit, uns jetzt zu entscheiden, denn das sich jetzt entfaltende Rätsel des Lebens und der Geschichte kennt auch ein ,zu spät‘.“

– Martin Luther King („Jenseits von Vietnam“, 4. April 1967)

Nehmen wir kein Blatt vor den Mund. Die Welt befindet sich auf dem direkten Weg in einen thermonuklearen Krieg. Schieben Sie die Schuld nicht auf Russland oder China. Wir, die transatlantische Welt, sind das Problem, und wir sind auch die Lösung. Wenn wir weiterhin abwarten, „was passiert“, wenn wir darauf warten, dass die „militärisch-finanzielle Machtstruktur“ zur Vernunft kommt, werden wir zu spät dran sein, um den letzten Krieg der Menschheit zu verhindern. Die Zeit zu handeln ist jetzt.

Am Sonntag, den 17. März, zum Abschluß der russischen Präsidentschaftswahlen, antwortete Wladimir Putin auf die Frage eines Journalisten zu den Äußerungen des französischen Präsidenten Macron vom 26. Februar, wonach die Entsendung von NATO-Bodentruppen in die Ukraine nicht ausgeschlossen werden könne: „Es ist allen klar, dass dies nur noch einen Schritt vom Dritten Weltkrieg entfernt ist. Ich glaube, daran ist kaum jemand interessiert.“ Aber, wie der verstorbene israelische Politiker Abba Eban einmal sagte: „Unterschätze niemals den Faktor des Wahnsinns in der Politik.“

Die Akademie für Humanitäres Völkerrecht und Menschenrechte zählt heute 110 bewaffnete Konflikte in der Welt. Das ist das Ergebnis der heutigen imperialen „regelbasierten Ordnung“. Die Obszönität des Krieges in Gaza, der Zehntausende von Kindern massenhaft für Verbrechen und für Ursachen tötet, an denen sie völlig unschuldig sind, verlangt von uns, dass wir aufstehen und handeln. Wir müssen die Pläne der Händler und Missionare des Todes durchkreuzen, die uns versichern, sie müßten „Gaza (oder die Ukraine) zerstören, um es zu retten“.

Die Gründerin der Internationalen Friedenskoalition, Helga Zepp-LaRouche, sagte:

„Es entsteht eine neue Weltwirtschaftsordnung, an der die große Mehrheit der Länder des Südens beteiligt ist. Sie haben erklärt: Der Kolonialismus ist vorbei! Die europäischen Nationen und die USA dürfen sich dem nicht widersetzen, sondern müssen sich mit den Entwicklungsländern zusammentun, um die nächste Epoche in der Entwicklung der menschlichen Gattung zu einer Renaissance der höchsten und edelsten Ausdrucksformen der Kreativität zu machen!“

Das ist in einer Welt, die vom Krieg beherrscht wird, nicht möglich. Wir brauchen den größten Aufschrei gegen den Krieg, den die Welt je gesehen hat. Deshalb ruft die Internationale Friedenskoalition die Alarmstufe Rot aus. Der Kampf für die Menschheit muß jetzt gewonnen werden, bevor der letzte Krieg – der Krieg gegen die Menschheit – geführt wird. Demonstrationen, Boykotte und Enthüllungen über die Händler des Todes, Briefe und Erklärungen von und an Institutionen, Mahnwachen und jede erdenkliche kreative, gewaltfreie direkte Aktion, um das Rendezvous mit dem Weltuntergang zu stoppen, sind jetzt notwendig.

Menschlichkeit statt Krieg!

Oasenplan für Gaza statt Völkermord!

Stoppt den NATO-Krieg gegen Russland!


Unser Aufschrei darf nicht zu spät kommen!

22. März 2024 (EIRNS) – Diese Erklärung wurde auf dem Treffen der Internationalen Friedenskoalition am 22. März 2024 vorgestellt, wo ihre sofortige internationale Verbreitung ein zentrales Thema der Diskussion war.

„Wir stehen jetzt vor der Tatsache, dass die Zukunft heute beginnt. Heftig drängt uns die Notwendigkeit, uns jetzt zu entscheiden, denn das sich jetzt entfaltende Rätsel des Lebens und der Geschichte kennt auch ein ,zu spät‘.“

-Dr. Martin Luther King, Jr. („Jenseits von Vietnam“, 4. April 1967)

Nehmen wir kein Blatt vor den Mund. Die Welt befindet sich auf dem direkten Weg in einen thermonuklearen Krieg. Schieben Sie die Schuld nicht auf Russland oder China. Wir, die transatlantische Welt, sind das Problem und wir sind auch die Lösung. Wenn wir weiterhin abwarten, „was passiert“, wenn wir darauf warten, dass die „militärisch-monetäre Machtstruktur“ zur Vernunft kommt, werden wir zu spät dran sein, um den letzten Krieg der Menschheit zu verhindern. Die Zeit zu handeln ist jetzt.

Am Sonntag, den 17. März, zum Abschluss der russischen Präsidentschaftswahlen, antwortete Wladimir Putin auf die Frage eines Journalisten zu den Äußerungen des französischen Präsidenten Macron vom 26. Februar, wonach die Entsendung von NATO-Bodentruppen in die Ukraine nicht ausgeschlossen werden könne: „Es ist allen klar, dass dies nur ein Schritt vom Dritten Weltkrieg entfernt ist. Ich glaube, daran ist kaum jemand interessiert.“ Aber, wie der verstorbene israelische Politiker Abba Eban einmal sagte: „Unterschätze niemals den Faktor Wahnsinn in der Politik“.

Die Akademie für Humanitäres Völkerrecht und Menschenrechte zählt heute 110 bewaffnete Konflikte in der Welt. Dies ist das Ergebnis der heutigen imperialen „regelbasierten Ordnung“. Die Obszönität des Krieges in Gaza, der Zehntausende von Kindern massenhaft für Verbrechen und für Ursachen tötet, an denen sie völlig unschuldig sind, verlangt von uns, dass wir aufstehen und handeln. Wir müssen die Pläne der Händler und Missionare des Todes durchkreuzen, die uns versichern, dass sie Gaza (oder die Ukraine) zerstören müssen, um es zu retten“.

Die Gründerin der Internationalen Friedenskoalition, Helga Zepp-LaRouche, sagte:

„Es entsteht eine neue Weltwirtschaftsordnung, an der die große Mehrheit der Länder des Südens beteiligt ist. Sie haben erklärt: Der Kolonialismus ist vorbei! Die europäischen Nationen und die USA dürfen sich dem nicht widersetzen, sondern müssen sich mit den Entwicklungsländern zusammentun, um die nächste Epoche in der Entwicklung der menschlichen Gattung zu einer Renaissance der höchsten und edelsten Ausdrucksformen der Kreativität zu machen!“.

Dies kann nicht in einer Welt geschehen, die vom Krieg beherrscht wird. Wir brauchen den größten Aufschrei gegen den Krieg, den die Welt je gesehen hat. Deshalb ruft die Internationale Friedenskoalition die Alarmstufe Rot aus. Der Kampf für die Menschheit muss jetzt gewonnen werden, bevor der letzte Krieg – der Krieg gegen die Menschheit – geführt wird. Demonstrationen, Boykotte und Enthüllungen über die Händler des Todes, Briefe und Erklärungen von und an Institutionen, Mahnwachen und jede erdenkliche kreative, gewaltfreie direkte Aktion, um das Rendezvous mit dem Weltuntergang zu stoppen, sind jetzt notwendig.

Menschlichkeit statt Krieg!

Oasenplan für Gaza statt Völkermord!

Stoppt den NATO-Krieg gegen Russland!


Internationale Experten warnen vor Nuklearkrieg

Das Schiller-Institut hat die wichtigsten Beiträge internationaler Experten aus dem wöchentlichen Internettreffen der Internationalen Friedenskoalition vom 8. März in einem Video zusammengefaßt (Übersetzung aus dem Englischen und Spanischen). Sie finden das Video im englischen Original hier.

Helga Zepp-LaRoucheGründerin des Schiller-Instituts, Deutschland

Ich möchte Sie alle begrüßen und meine Dankbarkeit dafür zum Ausdruck bringen, daß so viele Experten an diesem Aufruf teilnehmen, denn ich bin mir sicher, daß denkende Menschen in verschiedenen Teilen der Welt sehr besorgt darüber sind, daß wir näher an einem Atomkrieg sind als je zuvor in der Geschichte. Und angesichts der atemberaubenden Irrationalität vieler westlicher Regierungen brauchen wir eine außerordentliche Anstrengung der Internationalen Friedenskoalition (IPC) und anderer Friedensbewegungen, die wir vereinen müssen, um wirklich eine Veränderung der Situation zu erreichen.

Zum einen ist da das laufende NATO-Manöver Steadfast Defender. Es handelt sich um 90.000 NATO-Soldaten, die bereits seit Februar bis in den Mai hinein im Einsatz sind und zum ersten Mal das Szenario eines Angriffs Rußlands auf ein NATO-Land üben, dabei wird in dem Manöver eine große Anzahl von Truppen verlegt. Eine russische Publikation kommentierte das, solche Manöver seien eine sehr gute Tarnung und ein Vorwand für einen echten Angriff, deshalb sei Rußland in erhöhter Alarmbereitschaft.

Das Gleiche gilt natürlich auch für die strategische Gesamtlage. Die Idee, daß eine internationale Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur auf die internationale Agenda muß, die die Interessen aller Länder der Erde berücksichtigt, kommt immer mehr in die Diskussion. Wie Sie in ein paar Minuten hören werden, hat ein Kongreßabgeordneter aus Mexiko eine sehr wichtige Rede mit genau dieser Forderung gehalten.

Ich werde hier aufhören, aber ich kann nur sagen, daß wir uns in einer Situation befinden, in der wir jeden Moment die Zivilisation verlieren könnten – so angespannt ist die Lage. Und ich denke, die Diskrepanz zwischen dem, was wir wissen, und dem Bewußtsein der Bevölkerung könnte nicht größer sein. Das ist es, was wir dringend beheben müssen. Wir müssen die Menschen mobilisieren, die Politik zu ändern, hin zu einem neuen Paradigma für eine Zukunftsgemeinschaft der ganzen Menschheit. Denn genau so ist es: Wir sind eine Menschheit, die in einem Boot sitzt, und wenn das schief geht, wird niemand mehr da sein, der darüber diskutieren kann, warum. Deshalb müssen wir unsere Anstrengungen enorm verstärken. Ich danke Ihnen.

* * *

Oberst a.D. Richard A. Blackehemaliger Leiter der Strafrechtsabteilung der US-Armee im Pentagon,
ehemaliger Landessenator von Virginia

Die Zeichen stehen auf Sturm. Die Ukraine ist ein Schlachthaus. Die Ukraine ist wirklich ein Schlachthaus. Sie verliert den Krieg, und wenn die NATO etwas tun will, bleibt ihr nur noch, dort einzuspringen und es selbst zu tun. Man darf nicht vergessen, daß es in allen NATO-Ländern eine enorme Anzahl von Menschen gibt, deren Leben und Ansehen und Familienvermögen von Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Krieg abhängt, und die haben nicht die Absicht, die Ukraine untergehen zu lassen.

Deshalb ist das eine äußerst gefährliche Zeit. Wir müssen alles in unserer Macht Stehende tun, um zu verhindern, daß amerikanische und NATO-Truppen noch mehr in den Krieg in der Ukraine verwickelt werden, als sie es bereits sind. Ich danke Ihnen.

* * *

Oberstleutnant a.D. Ulrich Scholzehemaliger NATO-Offizier, ehemaliger Tornado-Pilot, Deutschland

Ich bin der Meinung, daß der Krieg beendet werden muß, weil er zu nichts führt. Schon am ersten Tag ging er ins Leere. Die Frage ist nun: Warum machen sie weiter? Ich würde sagen, es ist eine Pflichtübung, um das Gesicht zu wahren. Sie wollen aussteigen, aber sie wissen nicht, wie.

Und die armen Ukrainer fragt wohl niemand. Offiziell ist da ihr Präsident, der immer sehr streitlustig ist, aber wie fühlen sich die Ukrainer? Ich glaube, sie sind erschöpft und ausgeblutet. Und ich denke, daß die Ukrainer verlieren werden, ganz gleich, wer auf politischer Ebene gewinnt.

Ich denke also, es geht darum, daß wir irgendwie zu Gesprächen kommen – in der Türkei oder wo auch immer -, um auf beiden Seiten, dem Westen und Rußland, einen Bereich zu finden, in dem es gemeinsame Interessen gibt. Darum geht es bei der Diplomatie: Man sucht einen Bereich, in dem man gemeinsame Interessen hat, und konzentriert sich dann auf diesen Bereich, und hört auf zu schießen. Das ist der einzige Weg, um aus der Sache herauszukommen.

* * *

Graham Fullerehemaliger US-Diplomat, CIA-Analyst und Islamwissenschaftler

Solange die Vereinigten Staaten nicht schlicht und einfach der Realität ins Auge sehen können, daß sie nicht mehr in der Lage sind, das Sagen auf der Welt zu haben, bleiben wir weiter in einer sehr gefährlichen Situation. Es ist fast wie bei einem müden Boxer, der darauf besteht, wieder in den Ring zu steigen und zu zeigen, daß er immer noch kämpfen und die Nummer Eins sein kann.

Es ist hart, so etwas zu sagen, aber ich fürchte, das ist gegenwärtig die Realität. Vielleicht setzt sich in den Vereinigten Staaten die Wahrheit – der Aufstieg Chinas und der Aufstieg der BRICS-Mächte und des Globalen Südens – langsam durch. Vielleicht. Aber das darf nicht zu schnell passieren, sonst stecken wir in einem brandgefährlichen „Angsthasen-Spiel“ in der Ukraine, bei dem die Vereinigten Staaten unbedingt beweisen wollen, daß ihre Seite gewinnen wird.

Und ich hoffe, wenn sich am Ende eine Stimme der Vernunft durchsetzt und diesen Krieg beendet, daß das dann hoffentlich auch Einfluß auf andere sehr häßliche und tragische Situationen hat, wie heute in Palästina und Gaza. Ich danke Ihnen.

* * *

Prof. Richard Sakwabritischer Politikwissenschaftler,
ehemaliger Professor für Russische und Europäische Politik an der Universität von Kent, Großbritannien

Zunächst einmal stimme ich zu, daß wir uns jetzt im Vorgebirge eines Dritten Weltkriegs befinden. Im Nuklearzeitalter wird ein solcher Krieg nicht sofort erklärt werden, aber wir sind so weit. Wir haben die erste Stufe der Eskalationsleiter noch nicht betreten, aber wir sind sehr nahe daran. Es gibt in Moskau eine Menge Leute, die davon reden, daß ein kleiner Atomschlag auf eine europäische Großstadt vielleicht eine Art „heilsame Warnung“ wäre.

Daß das Tabu, über einen begrenzten Atomkrieg zu diskutieren, gebrochen ist, und die Art und Weise, wie ungerührt westliche Kommentatoren das tun, zeigen uns, wie gefährlich dieser Moment ist. Das zeigt klar, warum die LaRouche-Organisation und wir alle, wie ich weiß, den Schwerpunkt auf „Frieden und Entwicklung“ legen – mit anderen Worten, ein Rahmen für das Gemeinwohl. Wir sehen das in allen Erklärungen der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit, in der erweiterten BRICS-Plus-Organisation, und in auch bei der russisch-chinesischen Annäherung, die so wichtig ist, und auch mit Indien und so vielen anderen Staaten.

Der Globale Süden, der Politische Osten, stemmt sich also dagegen und kann hoffentlich als mäßigende Stimme fungieren und uns davon abhalten, weiter zu eskalieren und vom Vorgebirge zu den Gipfeln des Dritten Weltkriegs hinaufzusteigen. Das ist ein kleiner Anflug von Optimismus, aber ich denke, in diesen dunklen Zeiten müssen wir uns an den Gedanken klammern, daß der Rest der Welt dieses Spiel einfach nicht mitspielt.

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Prof. Steve StarrProfessor an der Universität von Missouri,
ehemaliger Direktor des Programms für Klinische Laborwissenschaften der Universität von Missouri

Es gibt das falsche Narrativ, daß man eine taktische Atomwaffe einsetzen kann, um die Russen zu stoppen, daß man sie so zum Rückzug zwingen kann. Aber Rußland hat Atomwaffen genau wie die Vereinigten Staaten. Und wenn wir in einem Krieg als erste Atomwaffen einsetzen, wollen Sie wirklich darauf wetten, daß sie nicht auch gegen uns eingesetzt werden, wenn man gegen eine andere Atommacht kämpft? Ich denke, das ist wieder so ein falsches Narrativ. Die Russen haben sich schon in den 1980er Jahren über die Vorstellung gespottet, man könne einen begrenzten Atomkrieg gewinnen.

Ich denke also, daß die Gefahr eines Atomkriegs durch diese Narrative „Wir können Rußland zum Nachgeben zwingen“ und „Wir haben die nukleare Vormacht über Rußland“ erheblich vergrößert wird. Und wenn wir Regierungen haben, die solche Wahnvorstellungen haben und diese Narrative annehmen, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, daß wir am Ende Opfer dieser Narrative werden.

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Dr. George KooUnternehmensberater im Ruhestand,
spezialisiert auf den Handel zwischen den USA und China und Vorsitzender der Burlingame Foundation

Alle meine Vorredner haben über die Gefahr eines Atomkriegs als Folge des Ukraine-Rußland-Konflikts gesprochen. Ich möchte nur erwähnen, daß der Pazifikraum auch eine Lunte ist, ein sensibler Punkt, weil die Vereinigten Staaten den Philippinen und Taiwan entsprechende Signale senden und versuchen, sie zu ermutigen, einen Stellvertreterkrieg [gegen China] zu beginnen.

In den Vereinigten Staaten haben wir seit unserem Rückzug aus Afghanistan gelernt, daß es viel besser ist, andere für uns kämpfen zu lassen, indem wir nur die Gelder, die Waffen und die militärischen Mittel bereitstellen. Aber ich möchte die amerikanische Öffentlichkeit darauf aufmerksam machen: Wenn die Vereinigten Staaten es schaffen, Kämpfe zwischen China und den Philippinen oder zwischen China und Taiwan zu provozieren, dann weiß die Regierung der Volksrepublik China ganz genau, wer tatsächlich hinter einem solchen Konflikt steckt. Und ich prophezeie und bin fest überzeugt: Das erste, was passiert, wenn ein solcher Konflikt ausbricht, wird sein, daß sie als erstes alle US-Marineschiffe im Pazifik ausschalten werden, damit die Menschen in Taiwan oder auf den Philippinen sehen, daß China absolut in der Lage ist, ihre militärische Rückendeckung zu zerstören, und sie werden sich die Sache zweimal überlegen.

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Ray McGovernehemaliger CIA-Analyst, Mitbegründer der Veteran Intelligence Professionals for Sanity (VIPS)

Präsident Kennedy warnte in seiner Rede vor der American University am 10. Juni 1963: Wir müssen uns eines merken: daß wir einer anderen Atommacht nicht die Wahl zwischen einer demütigenden Niederlage und einem Atomwaffeneinsatz lassen dürfen.

Warum erwähne ich das? Nun, es wird eine demütigende Niederlage in der Ukraine geben. Die Russen werden den Einsatz von Atomwaffen nicht einmal in Erwägung ziehen müssen, aber die Assistenten und Berater um Biden herum könnten dem Präsidenten sagen: „Wissen Sie, wir haben bis zu den Wahlen nur noch ein paar Monate. Wir werden verlieren, es wird eine demütigende Niederlage in der Ukraine geben. Wenn wir die zusätzlichen 80 Milliarden Dollar vom Kongreßsprecher Mike Johnson nicht bekommen, dann haben wir noch diese anderen Waffen. Warum probieren wir nicht diese Mini-Atombomben? Damit würden wir es den Russen zeigen, und das würde uns vielleicht bis zur Wahl reichen.“

Nun, bilde ich mir da etwas ein? Nein! Diese Leute haben immer und immer wieder das „Unvorstellbare“ getan.

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Benjamín Robles MontoyaAbgeordneter des mexikanischen Bundeskongresses

Heute droht wieder ein Atomkrieg – die Vereinigten Staaten schicken Waffen in die Ukraine und nach Israel, wo ein grausamer Völkermord stattfindet. Und sie mischen sich in den China-Taiwan-Konflikt ein, während gleichzeitig Rußland aus den Verträgen zur Reduzierung strategischer Waffen und dem Atomtestverbot aussteigt.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir stehen vor dem Abgrund eines Atomkrieges, und es ist dringend notwendig, daß alle Nationen ihre Stimme erheben – nicht die Stimme einer Nation, auch nicht mehrerer Nationen, sondern die der ganzen Menschheit – für den Frieden und gegen den Atomkrieg! Alle Bürger der Welt sollten sich auch für eine neue internationale Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur einsetzen, die das Recht auf Wohlergehen und wirtschaftliche Entwicklung aller Menschen auf diesem Planeten garantiert. Frieden durch Entwicklung zu schaffen – das ist der Weg. Das ist alles, Frau Präsidentin.


Offener Brief des mexikanischen Kongressabgeordneten Robles: „Dringender denn je: Stoppt die Gefahr eines Atomkrieges!“

12. März 2024 (EIRNS) – Der mexikanische Kongressabgeordnete Benjamín Robles Montoya hat den folgenden „Brief an die gegenwärtigen und ehemaligen Gesetzgeber der Welt“ veröffentlicht. Er ist datiert auf Mexiko-Stadt, 13. März 2024:

PDF des Originalbriefes in spanisch

Gegenwärtige oder ehemalige Abgeordnete, Amtsträger oder Kandidaten für öffentliche Ämter können den Offenen Brief „Dringender denn je: Stoppt die Gefahr eines Atomkriegs!“ unterstützen, indem sie hier unterschreiben.

Dringender denn je: Stoppt die Gefahr eines Atomkrieges!

Liebe Kolleginnen und Kollegen aus aller Welt:

Vor anderthalb Jahren organisierte eine Gruppe amtierender und ehemaliger Abgeordneter aus Mexiko und anderen Ländern der Welt eine Reihe internationaler Seminare zum Thema: „Stoppt die Gefahr eines Atomkrieges!“ Im November desselben Jahres richteten wir einen dringenden Appell an unsere Kollegen, die aktuellen und ehemaligen Gesetzgeber der Welt, „sich dieser von uns begonnenen Anstrengung anzuschließen, um alle Bürgerinnen und Bürger der Welt aufzurufen, sich ebenfalls zusammenzuschließen, um eine neue internationale Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur zu schaffen, die die Sicherheitsinteressen aller Nationen respektiert und das Recht auf Wohlstand und wirtschaftliche Entwicklung aller Menschen auf diesem Planeten garantiert“.

Heute, 18 Monate später, ist es dringender denn je, dass wir uns mobilisieren, um die Gefahr eines Atomkrieges zu stoppen, und dass wir unsere Anstrengungen verdoppeln, bevor es zu spät ist. Der Krieg in der Ukraine droht zu einer direkten Konfrontation – nicht nur mit Waffen – zwischen NATO-Truppen, die direkt auf ukrainischem Territorium stationiert sind, und Russland zu werden. Zudem hat Netanjahus Völkermord am palästinensischen Volk so viel menschliches Leid verursacht, dass die ganze Welt erschüttert ist – ein Völkermord, der diesen Krieg auf die ganze Region auszuweiten droht.

In einer Rede vor der mexikanischen Abgeordnetenkammer am 6. März 2024 sagte ich:

„Der Expansionsdrang der Mächte, die Ungeheuerlichkeiten eines gefräßigen Wirtschaftssystems, das Ungleichheit und Elend hervorgebracht hat, sind der Nährboden für Konflikte.

Die Wirtschaftssanktionen haben die Konflikte nur verschärft, das Leid der Menschen vergrößert, zu Engpässen bei Medikamenten und Energie geführt und die weltweite Inflation angeheizt.

Wie wahr ist doch der berühmte Satz des Helden der Amerikas, Präsident Benito Juárez: ,Zwischen den Menschen und zwischen den Völkern ist die Achtung der Rechte des anderen der Frieden!’

Heute droht wieder die Gefahr eines Atomkrieges: Die USA schicken Waffen in die Ukraine und nach Israel, wo ein grausamer Völkermord stattfindet; sie mischen sich in den China-Taiwan-Konflikt ein; Russland zieht sich aus den Verträgen zur Reduzierung der strategischen Waffen und zum Verbot von Atomtests zurück.

Kolleginnen und Kollegen, wir stehen am Abgrund eines Atomkrieges und es ist zwingend notwendig, dass alle Nationen ihre Stimme erheben – nicht die Stimme einer Nation, nicht die Stimme mehrerer Nationen, sondern die Stimme der gesamten Menschheit – für den Frieden und gegen den Atomkrieg.

Alle Bürger der Welt sollten sich auch für eine neue internationale Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur einsetzen, die das Recht auf Wohlstand und wirtschaftliche Entwicklung für alle Menschen auf diesem Planeten garantiert. Frieden durch Entwicklung, das ist der Weg“.

Aus all diesen Gründen erneuern wir dringender denn je unseren Aufruf an Sie, die derzeitigen und ehemaligen Gesetzgeber der Welt, sich – ungeachtet unserer unterschiedlichen politischen und ideologischen Ausrichtungen – in den notwendigen Beratungen über eine neue Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur zusammenzuschließen.

Mit brüderlichen Grüßen

Benjamín Robles Montoya

Kongressabgeordneter

Kongress der mexikanischen Union

Gegenwärtige oder ehemalige Abgeordnete, Amtsträger oder Kandidaten für öffentliche Ämter können den Offenen Brief „Dringender denn je: Stoppt die Gefahr eines Atomkriegs!“ unterstützen, indem sie hier unterschreiben.


Im Vorgebirge des Dritten Weltkriegs – Ein Bericht über das 40. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Von Daniel Platt

Das 40. wöchentliche Online-Treffen der Internationalen Friedenskoalition (IPC) am 8. März begann mit einer Warnung der Gründerin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, daß die Gefahr eines Atomkriegs weiterhin akut ist. Das bevorstehende NATO-Großmanöver Steadfast Defender, bei dem 90.000 Soldaten explizit einen Krieg mit Rußland proben, sei ein Beispiel für das explosive Umfeld. Die Mainstream-Medien befaßten sich nicht mit der offensichtlich gestiegenen Gefahr eines Dritten Weltkriegs im Zuge des Skandals um das durchgesickerte Audio hoher deutscher Luftwaffenoffiziere, die einen heimlichen Kriegseintritt in der Ukraine besprechen, sondern nur mit Spekulationen darüber, woher die Audiodatei stammt.

Zur Lage in Südwestasien sagte sie, hinter dem Konflikt in Gaza stünden geopolitische Motive, man könne ihn nicht getrennt von der Ukraine betrachten. Mehrere UN-Sonderberichterstatter sprächen inzwischen von Völkermord, verwiesen auf die wachsende Gefahr von Hungertoten und erklärten, daß das Netanjahu-Regime vorsätzlich handelt. Die Untersuchung des Völkermordes werde unweigerlich zur Frage der Beteiligung und Mitschuld der USA und Deutschlands führen. Der einzige Ausweg aus dieser gräßlichen Situation sei der Oasenplan, wie ihn Lyndon LaRouche schon 1975 vorgeschlagen hat.1

Auf Zepp-LaRouches strategischen Überblick folgten Militär- und Geheimdienstexperten, die das Wesen der Kriegsgefahr näher erläuterten.

Oberst a.D. Richard Black, ehemaliger Leiter der Strafrechtsabteilung der US-Armee im Pentagon, machte darauf aufmerksam, daß der Krieg in der Ukraine das Hauptthema in Präsident Bidens Rede zur Lage der Nation war. Wann immer ein US-Präsident ausdrücklich sage, er werde keine amerikanischen Bodentruppen schicken, müsse man leider davon ausgehen, daß dies fast schon ein Versprechen sei, es doch zu tun.

Der deutsche Oberstleutnant a.D. Ulrich Scholz, ein ehemaliger NATO-Planer und Dozent für Luftkriegsführung, warnte, die NATO-Staaten hätten jahrzehntelang nicht gemeinsam trainiert und seien gar nicht in der Lage, einen Krieg zu führen. „Wenn die Amerikaner es nicht tun, wird es niemand tun.“ Die ständige Kriegspropaganda in Europa diene nur dazu, das Gesicht zu wahren. „Sie wollen raus.“ Der Ausweg sei, einen Bereich zu finden, in dem alle Parteien gemeinsame Interessen haben, und aufhören zu schießen.

Zepp-LaRouche unterbrach die Sitzung mit der neuesten Meldung, daß die US-Botschaft in Moskau allen Amerikanern geraten habe, Rußland zu verlassen oder ihre Wohnung nicht zu verlassen. Zahlreiche Länder, die routinemäßig die Schritte der US-Außenpolitik nachahmen, seien diesem Beispiel gefolgt.

Der ehemalige US-Diplomat, CIA-Offizier und Vizevorsitzende des Nationalen Geheimdienstrates Graham Fuller sagte dem IPC-Treffen: „Das grundlegende Problem der heutigen Weltstabilität liegt darin, daß die Vereinigten Staaten unfähig sind, die Zukunft zu lesen und die geopolitischen Verschiebungen in der heutigen Welt zu begreifen.“

Die USA seien heute nicht mehr die einzige Supermacht, aber dieser Realität könnten sie sich nicht stellen, und darin liege die Gefahr. „Eines der ,Probleme‘ der Demokratie besteht darin, daß man, um in den Krieg zu ziehen, die gesamte Bevölkerung aufstacheln muß… Man muß den Feind dämonisieren, Putin dämonisieren, es zu einem Kampf zwischen dem absolut Guten und dem absolut Bösen machen.“ Der internationale Einsatz für die „Demokratie“ diene den USA als Waffe, und wann immer die Demokratie ihnen unbequem ist, seien sie dagegen. Die USA seien heute „vielleicht die ideologischste Nation der Welt“.

Prof. Richard Sakwa, britischer Professor für Russische und Europäische Politik an der Universität von Kent, warnte: „Wir befinden uns jetzt im Vorgebirge des Dritten Weltkriegs.“ Man müsse zwischen zwei Ebenen unterscheiden: zum einen die Welt, wie sie als Reaktion auf die Schrecken des Zweiten Weltkriegs strukturiert war, mit den Vereinten Nationen und dem Völkerrecht im Geiste des „Nie wieder“; und zum anderen das Paradigma, das nach 1989 an dessen Stelle trat, ein „zweiter Kalter Krieg“. Im ersten Kalten Krieg sei die Diplomatie weitergegangen. Doch als US-Präsident Obama russische Diplomaten auf unbewiesene Vorwürfe hin auswies, habe das die Diplomatie zerstört. „Es entstand ein Politischer Westen, der auf dem Denken des Kalten Krieges basiert.“ Im „Politischen Osten“ zeichne sich ein Konsens dagegen ab, dort werde gegen den Imperialismus des Westens eine Gemeinwohlidee angestrebt. „Der Globale Süden und der Politische Osten können uns davon abhalten, vom Vorgebirge zu den Gipfeln eines Dritten Weltkriegs zu steigen.“

Warnung vor „nuklearer Hungersnot“

Anschließend sahen die Teilnehmer das Video einer Rede des mexikanischen Kongreßabgeordneten Benjamín Robles Montoya in der Mexikanischen Abgeordnetenkammer vom 6. März, worin er erklärt: „Wir sind am Abgrund eines Atomkriegs angekommen… Frieden durch Entwicklung zu erreichen, das ist der Ausweg.“2

Der Nuklearkriegsexperte Prof. Steve Starr warnte, die Weltkriegsgefahr wachse jetzt, weil Joe Biden zur Wiederwahl antritt und auf keinen Fall als Verlierer des Krieges in der Ukraine dastehen will. Die Atomkriegsgefahr werde massiv verschlimmert durch falsche Narrative, wie die Behauptung, der Westen könne taktische Atomwaffen einsetzen, um Rußland zum Nachgeben zu zwingen. Schon eine einzige Atomwaffe, die über den USA gezündet wird, könne mit einem Elektromagnetischen Puls (EMP) das komplette Stromnetz, alle Festkörperschaltkreise und alle Computer im Land ausschalten. Sie könne einen Feuersturm von 100-150 Quadratmeilen entfachen. Beide Seiten verfügen über Tausende von Kernwaffen, und nach ihrem Einsatz würde der Rauch eine globale stratosphärische Schicht bilden und die gesamte Landwirtschaft der Welt zehn Jahre lang zum Erliegen bringen. Man nenne dies „nukleare Hungersnot“.

George Koo, pensionierter Spezialist für den Handel zwischen den USA und China, pflichtete Oberst Black bei: Die USA neigten dazu, das eine zu sagen und das Gegenteil zu tun. Gegenwärtig gäben die USA den Philippinen und Taiwan politische Signale, um sie zu ermutigen, Stellvertreterkriege mit China zu beginnen. Die chinesische Regierung wisse genau, wer dahinter steckt, und würde als Reaktion darauf die US-Marineeinheiten in der Nachbarschaft ausschalten.

Die Koordinatorin von Humanity for Peace (Menschheit für Frieden), Anastasia Battle, berichtete über ein Treffen der Organisation am 2. März in Detroit mit dem Titel „Notkonferenz für Frieden in Gaza: Die Kinder Gottes schreien nach Gerechtigkeit“. Die Veranstaltung fand in der New Bethel Baptist Church statt, der historischen Kirche der Bürgerrechtler C.L. Franklin und Martin Luther King in Detroit. Neun Videos der Redner sind jetzt auf YouTube verfügbar.3

Ray McGovern, Mitbegründer der kritischen Gruppe Veteran Intelligence Professionals for Sanity (Geheimdienstveteranen für Vernunft, VIPS), erinnerte die Teilnehmer an eine Warnung von US-Präsident John F. Kennedy in seiner berühmten Friedensrede an der American University 1963: Man dürfe einen Gegner niemals vor die Wahl zwischen einer demütigenden Niederlage und einem Atomkrieg stellen. Genau vor diese Wahl werde Biden im Zusammenhang mit seiner Wiederwahl gestellt. Den russischen Präsidenten Putin schätzte McGovern so ein: „Ich würde sagen, er ist ein Staatsmann, und er hat Nerven wie Drahtseile.“ McGovern spielte dann ironisch auf eine Äußerung des für seine Versprecher bekannten ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush an: „Mißunterschätzen Sie nicht die Russen!“

McGovern stellte einige Spekulationen über den kürzlichen Rücktritt der berüchtigten Victoria Nuland, der „Harpyie“ des US-Außenministeriums, an. Das öffentlich bekannte Leck bei den deutschen Offizieren sei vielleicht längst nicht alles. Wenn Rußland es abgefangen habe, dann habe es sicherlich auch die amerikanische NSA abgefangen. Möglicherweise habe Nuland hinter dem Rücken aller anderen mit dem deutschen Verteidigungsminister Pistorius zusammengearbeitet, um Taurus-Raketen an die Ukraine zu liefern. McGovern betonte, daß es sich hierbei um Spekulation handele, aber es sei eine ebenso wahrscheinliche Erklärung wie jede andere.

Es folgte eine Diskussionsrunde, in der sich viele neue Teilnehmer vorstellten. Abschließend legte Helga Zepp-LaRouche den Amerikanern dringend nahe, sich mit dem Globalen Süden zu verbünden. „Die Zeichen der Hoffnung sind klein, aber manchmal, wenn man sich in einer Krise befindet, können selbst kleine Zeichen der Hoffnung eine Veränderung bewirken.“ Ein solches Zeichen der Hoffnung sei die immer weiter wachsende Zahl wichtiger Persönlichkeiten, die Lyndon LaRouches Oasenplan für Frieden in Südwestasien unterstützen.


Anmerkungen

1. Unterstützung des LaRouche-Oasenplans für Frieden und Entwicklung in Südwestasien, das 14-Minütige Video und eine Petition zur Unterstützung des Plans, die Sie online unterzeichnen können.

2. Mexican Congressman Robles Denounces Netanyahu’s Genocide, Nuclear War Danger; Calls for New Security and Development Architecture, Executive Intelligence Review, eir.news, 6. März 2024.

3. Emergency Conference for Peace in Gaza, Humanity for Peace, Neun Videos der Redner, 2. März 2024.


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