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Live mit Helga Zepp-LaRouche: Oasenplan statt Irankrieg!, 25.03.2026, 18.30 Uhr

Schließen Sie sich Helga Zepp-LaRouche in ihrem Live-Dialog an und diskutieren Sie die Themen und Lösungen, die die Welt und die Menschen bewegen. Senden Sie Ihre Fragen, Kommentare und Berichte an fragen@bueso.de oder stellen Sie diese im nächsten Live-Stream.

Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten- und Kollegenkreis, um die Reichweite der von der LaRouche-Bewegung vorgestellten Lösungsansätze zu erhöhen.

Am Montag, dem 23. März, geriet die Welt erneut in Aufruhr, als Präsident Trump die Welt mit der Ankündigung überraschte, die US-Angriffe auf die iranische Energieinfrastruktur einzustellen. Die USA und der Iran „haben in den letzten zwei Tagen sehr gute und produktive Gespräche über eine vollständige und umfassende Beilegung unserer Feindseligkeiten im Nahen Osten geführt“, schrieb Trump in Großbuchstaben auf Truth Social und fügte hinzu, er habe die Angriffe auf die iranische Infrastruktur um fünf Tage verschoben. Die Ölpreise fielen und die Aktienkurse stiegen bei dieser Nachricht.

Der Iran wies die Behauptungen jedoch zurück; das iranische Außenministerium erklärte, dass „keine Gespräche zwischen Teheran und Washington stattfinden“. Es fügte hinzu, Trumps Äußerungen seien „Teil der Bemühungen, die Energiepreise zu steuern und Zeit für die Umsetzung seiner militärischen Pläne zu gewinnen“. Auf Nachfrage deutete Trump lediglich an, dies sei „vielleicht nicht vermittelt“ worden, da ihr Land so stark zerstört wurde.

Es fliegen Behauptungen in alle Richtungen, wobei kaum etwas bestätigt ist, ob und welche diplomatischen Prozesse tatsächlich im Gange sind oder ob das Ganze lediglich eine unelegante Art für Trump ist, die Hände hochzuwerfen und sich zurückzuziehen. Während dies eine willkommene Atempause in einer Situation ist, die rasch auf eine Katastrophe zusteuerte – einschließlich eines möglichen Atomkriegs –, ist es bestenfalls nur eine Pause in einer weitaus hässlicheren Politik, die nach wie vor sehr lebendig ist.

Das eigentliche Problem wurde vor 20 Jahren vom amerikanischen Staatsmann Lyndon LaRouche in einem Artikel mit dem Titel „Strictly Speaking, There Is No Iran Crisis“ dargelegt. Darin sagte er, dass das Drängen auf einen Krieg zum Regimewechsel gegen den Iran „eine Fortsetzung der Entwicklung dessen war, was als Großbritanniens Sykes-Picot-Manöver bekannt wurde“. LaRouche fuhr fort:

„Damit soll betont werden, dass zu den Zielen der ‚Krise auf dem globalen Schachbrett‘ Russland und China gehören, wobei Russland im unmittelbaren Fokus steht. Die unmittelbarere Phase des derzeit laufenden, von Großbritannien angeführten Spiels ist jedoch die Förderung der Wiederbelebung der globalen Anti-Islam-Strategie durch den Veteranen des British Arab Bureau, Bernard Lewis, die die Grundlage für die Schaffung und Aufrechterhaltung jener mittelalterlichen imperialistischen Allianz aus venezianischer Finanzoligarchie und normannischem Rittertum bildete, die als ‚die Kreuzzüge‘ bekannt ist. Was derzeit vor sich geht, mit dem Zentrum im liberal-imperialistischen London von [dem damaligen britischen Premierminister Tony] Blair und Jack Straw, ist die Schaffung dieses permanenten Zustands von Krieg und Revolution, der als Organisationsprinzip einer neuen Form des globalen Imperialismus dienen soll, einer Form, die derzeit als „Globalisierung“ bezeichnet wird. Ein globaler, andauernder Religionskrieg gegen den Islam ist die britische imperiale Politik, die derzeit zu diesem Zweck von den mit dem US-Regime unter Bush und Cheney verbundenen Verbündeten Blairs verfolgt wird.“

Ersetzt man George Bush und Dick Cheney durch Trumps neue Riege von Neokonservativen aus dem Silicon Valley und Kreuzrittern des Wohlstands-Evangeliums sowie durch die anhaltende Rolle Tony Blairs im Nahen Osten, wird die Situation klar. Hinzu kommt die wachsende Rolle von Palantir, das den „permanenten Kriegszustand“ verkörpert, der gebraucht wurde, um „eine neue Form des globalen Imperialismus“ umzusetzen, da es gleichzeitig sowohl globale Überwachungsplattformen als auch zunehmend tödliche (und finanziell profitable) Militärtechniken etabliert – alles unter dem Deckmantel, „unsere Lebensweise“ vor unseren „Gegnern“ zu verteidigen.

Doch trotz dieses Bösen und dieser fast unfassbaren Gefahr befindet sich die Welt an einem absolut einzigartigen Wendepunkt. Nichts kann nach dem Ende dieses Konflikts „wieder normal werden“, wie es auch nach dem Völkermord in Gaza nicht werden kann. Die Welt hat sich grundlegend verändert, und der moralische Bankrott des Westens wurde für alle Welt irreversibel offenbart. Wenn nicht schon immer mehr Teile der Welt nach einem Ausweg aus diesem imperialistischen Albtraum gesucht hätten, können Sie sicher sein, dass sie es jetzt tun.

Die Frage bleibt: Was wird an seine Stelle treten? Kann sich die Menschheit tatsächlich zu einem neuen System organisieren, das nicht letztendlich zu einem Krieg aller gegen alle führt?

In ganz Südwest- und Südasien herrscht derzeit reger diplomatischer Betrieb, wobei bedeutende Nationen wie die Türkei, Ägypten und Pakistan eine neue Rolle dabei spielen, diese Krise durch die Hand der Amerikaner und Israelis einzudämmen. Der jüngste Vorschlag des Außenministers von Oman, einen regionalen Rahmen für die transparente Nutzung der Kernenergie zu schaffen, ist ebenfalls ein Hinweis darauf, wie diese Region beginnen könnte, sich aus der Matrix des permanenten Krieges und der Geopolitik des Britischen Empire zu befreien.

In einer Ansprache vor Mitarbeitern am 23. März fasste Helga Zepp-LaRouche die vor uns liegende Chance wie folgt zusammen:

„Ich denke, es liegt wirklich an uns zu sagen, dass dieser gegenwärtige Verlauf der Ereignisse, auch wenn er sich von Tag zu Tag hin und her bewegt, vollständig vom Tisch genommen und ersetzt werden muss … durch die Idee einer totalen Richtungsänderung hin zum Oasenplan, und zwar eines Oasenplans, der auf die gesamte Region ausgedehnt wird, von Indien bis zum Mittelmeer, vom Kaukasus bis zum Golf. Denn diese Region umfasst viele Länder, die in den letzten Jahrzehnten Opfer interventionistischer Kriege geworden sind, darunter Afghanistan, Irak, Syrien, Jemen, Libanon, Palästina und das Westjordanland. Die gesamte Region liegt nun in Trümmern, da das Geschäftsmodell der Golfstaaten einerseits auf extremen Reichtum durch Öleinnahmen basiert, andererseits aber keinen tief gegründeten Staat aufweist. Ihre Bevölkerungszahlen sind sehr gering, die gesamte Arbeit wird von Gastarbeitern verrichtet, und sie werden durch die US-Militärstützpunkte geschützt. Dieses Geschäftsmodell liegt nun in Trümmern, und daher läge es im eigenen Interesse dieser Golfstaaten, das Geld ihrer Staatsfonds zu nutzen, um in regionale Infrastrukturprogramme zu investieren … zur Entsalzung großer Mengen Meerwasser, zum Bau von Kanälen und Bewässerungssystemen – um eine Begrünung der Wüste zu schaffen, wie es China im Fall von Xinjiang und im Nordosten getan hat, wo sie eine Wüste von der Größe Deutschlands begrünt haben, wo es nun Wälder, Ackerland, Obstgärten und Tourismus gibt und die Menschen wohlhabend geworden sind, anstatt bettelarm zu sein.

„Dieser Ansatz muss also auf den Tisch gebracht werden… Und wenn alle relevanten Kräfte zusammenarbeiteten, wenn Sunniten und Schiiten kooperierten, anstatt seit Sykes-Picot und früher nach kolonialen Drehbüchern mit sich spielen zu lassen, die einen Kampf der Kulturen hervorrufen, sollten sie sich einigen und auf eine friedliche Entwicklung hinarbeiten. Das ist unser einheitlicher Ansatz, und die Vereinigten Staaten sollten davon überzeugt sein, dass dies auch im besten Interesse der Vereinigten Staaten liegt.“


Wir müssen jungen Menschen Hoffnung geben

Bericht vom 146. Online-Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Die Gründerin des Schiller-Instituts und Initiatorin der Internationalen Friedenskoalition (IPC), Helga Zepp-LaRouche, rief zu Beginn des 146. wöchentlichen IPC-Treffen am 20. März dazu auf, die gefährliche Abwärtsspirale des Irankriegs in Chaos und die reale Gefahr eines Atomkriegs zu stoppen. Der Iran wehre sich mit Angriffen auf Ölfelder und Infrastruktur, und der Ölpreisschock gefährde das gesamte Weltfinanzsystem. Die USA verlegen Bodentruppen in die Region, möglicherweise um auf Inseln vor der Küste des Iran und der Vereinigten Arabischen Emirate zu landen; Saudi-Arabien droht mit einem Kriegseintritt. Die Ziele der drei Hauptakteure seien aber völlig unvereinbar: Die USA wollten einen Regimewechsel, Israel die totale Zerstörung des Iran, und der Iran wolle, daß die USA aus der Region abziehen und Reparationen für die Schäden durch den Krieg und die jahrelangen Sanktionen zahlen.

Hoffnung gebe nur der jüngste Aufruf des Außenministers von Oman zu einem Treffen aller Länder der Region. Man müsse eine neue Ordnung durch Verhandlungen, Frieden durch Entwicklung und friedliche Nutzung der Kernenergie schaffen. China habe einen Sondergesandten in der Region, der sich ebenfalls für ein schnelles Ende der Kämpfe und für wirtschaftliche Entwicklung einsetzt. Die Europäer zögerten mit einer Beteiligung an dem Krieg und böten nur an, nach Beendigung der Kämpfe Kriegsschiffe in die Straße von Hormus zu entsenden.

Zepp-LaRouche merkte an, daß der iranische Botschafter in Deutschland nach der Nutzung des US-Luftwaffenstützpunkts Ramstein für den Krieg gefragt hat, womit er andeutete, daß Deutschland mitschuldig am Krieg sei. US-Präsident Trump habe beim Besuch der japanischen Ministerpräsidentin im Weißen Haus am 19. März einen grausamen Scherz gemacht: Als ein Reporter fragte, warum die USA Japan nicht vorab über den Irankrieg informiert hätten, antwortete er, die Japaner hätten vor ihrem Angriff auf Pearl Harbor die USA ja auch nicht gewarnt.

Der zurückgetretene Leiter der US-Terrorbekämpfung, Joseph Kent, habe beklagt, daß das FBI Ermittlungen zum Tod des Aktivisten Charlie Kirk und zum Attentat auf Präsident Trump blockiert. Kent warne auch, möglicherweise gebe es aktive Attentatspläne gegen den Präsidenten. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums habe den Vorstoß der USA zur Militarisierung des Weltraums als gefährliche Eskalation verurteilt.

Alle diese Entwicklungen könnten leicht außer Kontrolle geraten, betonte Zepp-LaRouche, statt dessen bräuchten wir Verhandlungen, Entwicklung und einen Dialog der Zivilisationen. Sie erinnerte auch daran, daß der Papst Amerikaner ist und in einer einzigartigen Position sei, um andere religiöse Führer zusammenzubringen und so einen Abstieg in die Barbarei zu verhindern.

Die nächste Rednerin war Josephine Guilbeau vom Eisenhower Media Network, die 17 Jahre lang in der US-Armee als Expertin für Cyberkrieg diente. Sie sprach über ihre Teilnahme an einer Veranstaltung von Katholiken in Washington, bei der Joseph Kent sprach und mehrfach Ovationen erhielt.

Sie betonte, die USS Tripoli mit über 2000 Landetruppen sei nur noch wenige Tage vom Kriegsgebiet entfernt, und die US-Bürger müßten jetzt handeln, um einen katastrophalen Bodenkrieg zu verhindern. Sie sollten ihre Abgeordneten kontaktieren, Leserbriefe schicken usw. Sie dürften nicht zulassen, daß Israel Amerika schon wieder in ein Blutbad hineinzieht. Zepp-LaRouche betonte, es sei sehr wichtig, Katholiken auf der ganzen Welt zu mobilisieren, um sich im Widerstand gegen den Krieg zu vereinen. Guilbeau kündigte eine Pressekonferenz am 26. März im Nationalen Presseclub in Washington an, in der es darum gehen wird, wie illegale Kriege mit Lügen gerechtfertigt werden.

Als nächster sprach Bassam el Hachem, Soziologe und Professor an der Universität des Libanon. Die USA hätten die Illusion gehabt, sie könnten einen Krieg gegen den Iran durch einen Enthauptungsschlag innerhalb von vier oder fünf Tagen gewinnen. Dieses Abenteuer sei gescheitert, nun habe der Iran alle Trümpfe in der Hand. Er habe die wichtigsten US-Radaranlagen in der Region ausgeschaltet, die beiden US-Flugzeugträger zum Rückzug gezwungen und 20% der weltweiten Ölexporte gestoppt. Ohne modernes Radar seien die USA „blind“, und die iranischen Raketen richten großen Schaden an. Präsident Trump bitte nun dieselben Verbündeten um Hilfe, denen er sonst mit drakonischen Zöllen droht.

Ende 2024 hätten Israel und der Libanon ein Ende der Kämpfe ausgehandelt, aber Israel habe sich nie daran gehalten, und die USA hätten mitten in den Verhandlungen mit dem Iran den Krieg begonnen. Die USA sorgten dafür, daß der Libanon schwach bleibt, deshalb sei die Hisbollah dort die einzige Kraft vor Ort, die reagieren kann, fuhr el Hachem fort. Israel bereite seit drei Tagen eine Bodeninvasion im Libanon vor und lasse der Hisbollah damit keine andere Wahl als zu kämpfen. Frankreich bemühe sich um eine Verhandlungslösung, doch er rechne nicht damit, daß das gelingt.

Die letzte Rednerin war die unabhängige US-Präsidentschaftskandidatin Diane Sare, die sagte, man könne die vielen Kriege nur beenden, wenn man Amerika grundlegend verändert. Laut der Verfassung könne nicht der Präsident, sondern nur der Kongreß den Krieg erklären, aber der Kongreß habe schändlich versagt. Sare rief Whistleblower und unabhängig denkende Kandidaten auf, gemeinsam die Gehirnwäsche durch die milliardenschwere Elite zu durchbrechen, die die Bevölkerung verdummt und jeden Optimismus ausschalten will. Die Friedensbewegung müsse für wirtschaftliche Entwicklung kämpfen: Armut beseitigen, sauberes Trinkwasser für die Welt bereitstellen und Kernenergie für eine wachsende Welt aufbauen. Sie müsse für die „eine Menschheit“ handeln und einen Dialog der Kulturen fördern.

Videobeiträge und Diskussion

Chandra Muzaffar, prominenter malaysischer Menschenrechtsaktivist, Autor und Präsident der Internationalen Bewegung für eine gerechte Welt (JUST), rief in einem Video dazu auf, jegliches Hegemoniestreben zu beenden. Gläubige Führungspersönlichkeiten wie Mahatma Gandhi oder Lyndon LaRouche seien wichtig; Menschen, die oft nicht in die Rituale institutioneller religiöser Strukturen passen, die uns aber vor die Frage stellen, was unserem Leben Sinn verleiht. Das sei in Krisenzeiten die spirituelle Perspektive, die wir brauchen.

Zepp-LaRouche wies darauf hin, daß die Eliten bedenkenlos kostbare Menschenleben als Kollateralschaden opfern. So behaupte Präsident Trump einfach, er könne mit Kuba machen, was er will. Wir befänden uns bereits in einem „finsteren Zeitalter“, und es sei zu befürchten, daß wir in die Barbarei abrutschen. Sie wiederholte eine häufige Frage ihres verstorbenen Mannes: „Sind wir moralisch qualifiziert, zu überleben?“ Die Geschichte zeige, daß Arroganz immer in Zerstörung endet, und ein nukleares Armageddon würden wir nicht überleben.

Sare fügte hinzu, der Mensch sei von Natur aus gut und man sehe Anzeichen von Widerstand gegen die Barbarei – etwa Schulen, die Smartphones im Unterricht verbieten und mehr Lesen statt Bildschirmzeit fördern. El Hachem fügte hinzu, Studenten aller Glaubensrichtungen setzten sich gegen Krieg ein. Es sei entscheidend, daß „wir jungen Menschen Hoffnung geben“.

In der Fragerunde warnte Sare vor Provokationen unter falscher Flagge, die den Krieg ausweiten sollen. Präsident Trump habe im Jemen und in Minneapolis nachgegeben und die Niederlagen dort als Siege dargestellt – sie wäre froh, wenn er im Irankrieg dasselbe täte.

In einem kurzen Video erläuterte der ehemalige CIA-Analyst Larry Johnson, nicht die US-Atombombe habe den Zweiten Weltkrieg beendet, sondern der sowjetische Kriegseintritt gegen Japan. Auch heute würden Atomwaffen die Konflikte nicht beenden. Zepp-LaRouche warnte, daß Kriege niemals verlaufen wie geplant. Sie verwies auf die Gefahr der 2,4 Billiarden Dollar schweren Finanzblase. Der einzige Ausweg sei wirtschaftliche Entwicklung, aber die USA beharrten darauf, die Welt zu dominieren, obwohl sie nur einen Bruchteil der Weltbevölkerung darstellen. Der Globale Süden mache 90% der Welt aus, fordere Gleichberechtigung und werde keine untergeordnete Position mehr akzeptieren.

Die Golfstaaten hätten gezeigt, was inmitten der Wüste alles möglich ist, aber statt mehr Luxushotels müßten sich diese Länder auf eine Entwicklungsstrategie wie den „Oasenplan“ einigen. China habe zwei trostlose Wüstengebiete von der Größe Deutschlands in üppige Gärten verwandelt. Es gebe also nirgendwo auf der Welt einen Grund für Tod und Elend.

Das Amerikanische System der Wirtschaft zeige, daß Kredit für die Produktion immer mehr Wert schafft als die Investition und die Summe der einzelnen Komponenten. Friedrich List, der dieses System vertrat, sei in China ein äußerst beliebter Ökonom. Im Gegensatz dazu ziele das britisch-imperiale Wirtschaftsmodell nur auf Gewinne aus Handel. Zepp-LaRouche forderte die Vereinigten Staaten auf, nicht mehr „im Ausland nach Monstern zu suchen, die man töten soll“, wie schon John Quincy Adams kritisierte, sondern wieder ein „Leuchtfeuer der Hoffnung“ für die Welt zu werden.


Internationale Friedenskoalition #146, 20.03.2026, 16.00 Uhr

Die gefährliche Spirale im Iran und die Macht der Wahrheit

146. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Die gefährliche Spirale im Iran und die Macht der Wahrheit

20. März 2026
16.00 Uhr

Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten und Kollegenkreis

Unser Eingreifen in die Welt ist jetzt wichtiger denn je. Diesen Freitag begrüßen wir Bassam el Hachem, Soziologe, Professor an der Universität des Libanon und politischer Aktivist; Josephine Guilbeau, ehemalige All-Source-Intelligence-Analystin der US-Armee mit 17 Jahren Dienstzeit; Cybersicherheitsexpertin für das U.S. Cyber Command (USCYBERCOM) und die Cyber National Mission Force; Eisenhower Media Network; und Diane Sare, unabhängige Präsidentschaftskandidatin der USA; sowie Berichten aus aller Welt.

Bitte senden Sie uns so schnell wie möglich Berichte und Initiativen für die Tagesordnung zu.

Zur Anmeldung

In ihrem internationalen wöchentlichen Webcast am 18. März warnte Helga Zepp-LaRouche, dass „die Welt noch nie in einer so gefährlichen Lage war“. Sie verwies auf die jüngsten Attentate auf den iranischen Geheimdienstminister Esmaeil Khatib und den Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrates Ali Larijani, die den Konflikt weiter anheizen werden. Dies wurde noch verschlimmert, als Israel mit Unterstützung der Vereinigten Staaten später am Tag das iranische South-Pars-Gasfeld bombardierte – das größte Gasfeld der Welt. Dieser eklatante Angriff auf zivile Infrastruktur stellt eine erhebliche Eskalation dar, wobei erste Anzeichen zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Artikels darauf hindeuten, dass der Iran bereits begonnen hat, Erdgasanlagen in benachbarten Golfstaaten anzugreifen. Wenn hier nicht rasch eine Kehrtwende erfolgt, könnte die gesamte Region in eine neue Phase der Zerstörung gestürzt werden, mit katastrophalen Folgen für die ganze Welt.

Da der Iran jedoch weiterhin Widerstand gegen den völkerrechtswidrigen Krieg leistet und es keine Anzeichen für eine Schwächung seiner Regierungsstrukturen gibt, stellt sich die Frage, welche weiteren Schritte Trump nun unternehmen wird. Wird er eine Bodeninvasion starten und versuchen, die verschütteten Vorräte an angereichertem Uran des Iran zu erbeuten? Oder wird er gar Leuten wie dem hochrangigen Berater des Atlantic Council, Harlan Ullman folgen, der den Einsatz einer Atombombe für die einzig effektive Maßnahme hält?

In einer Dringlichkeitspressekonferenz am 18. März betonte die unabhängige amerikanische Präsidentschaftskandidatin Diane Sare, wie wichtig es sei, in einer Krisenzeit wie der heutigen die Wahrheit zu sagen. Sie verwies auf den Fall von Oberstleutnant Anthony Aguilar, der ebenfalls auf der Pressekonferenz sprach und dessen mutiges Handeln bei der Aufdeckung der Machenschaften der Gaza Humanitarian Foundation im vergangenen Jahr zur Schließung dieser Institution führte. Man denke auch an den Fall des ehemaligen Direktors des Counterterrorism Center, Joe Kent, dessen öffentliches Rücktrittsschreiben einen wunden Punkt in der Trump-Regierung getroffen und diese zu einer hysterischen Reaktion gezwungen hat. Das sei die Kraft der Wahrheit, betonte Sare, und sie könne Wirkung zeigen. „Ich glaube nicht, dass Menschen von Grund auf böse sind; ich glaube, dass die Amerikaner ein Gewissen haben.“ Deshalb, so Sare weiter, „sind wir hier, um an die Amerikaner mit Gewissen zu appellieren, ihre Stimme zu erheben und die Wahrheit darüber zu sagen, was geschieht.“

Dies ist in der Tat die Aufgabe aller Bürger der Welt heute – nicht passiv zuzusehen und anzunehmen, dass die Situation so offenkundig schlecht ist, dass sie sich irgendwann von selbst korrigiert Das wäre ein fataler Fehler. Die Epstein-Klasse hat gezeigt, dass es keine rote Linie gibt, die sie nicht überschreiten würde.

Wie Zepp-LaRouche abschließend betonte: „Es läuft darauf hinaus, dass das gesamte System bis ins Mark verrottet ist. Und wenn sich ehrliche Bürger nicht zusammenschließen und fordern, dass dies aufhört, werden wir meiner Meinung nach den Zusammenbruch der westlichen Zivilisation erleben. Dafür muss man dann weder die Russen noch die Chinesen oder irgendjemanden anderen verantwortlich machen, denn es wird allein der Westen sein, der aufgrund eines vollständigen moralischen Verfalls seinen eigenen Untergang herbeiführt. …

Es ist eine klare, offensichtliche Tatsache, dass alle Imperien in der Geschichte zusammengebrochen sind; und das aus demselben Grund, nämlich wegen Überdehnung und wegen der Dekadenz ihrer Eliten. Ich glaube, wir sehen gerade jetzt beide Phänomene.“

Unterzeichnen und verbreiten Sie bitte den Offenen Brief des Schiller-Instituts an Papst Leo XIV. und nehmen Sie teil an der Sitzung der Internationalen Friedenskoalition am kommenden Freitag, um weitere Aktionen zu besprechen.


Helga Zepp-LaRouche & Mostafa Maleki: Zerbricht die NATO über dem US-Angriffskrieg gegen den Iran?

Helga Zepp-LaRouche beleuchtet im Dialog mit dem Presseattaché der iranischen Botschaft in Berlin,
Dr. Mostafa Maleki, verschiedene Auswirkungen dieses unprovozierten Angriffskrieges. Das internationale Völkerrecht liegt in Scherben, das Vertrauen in die Diplomatie ist zerstört. Die Blockade der Straße von Hormus hat massive Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und könnte das fragile Weltfinanzsystem zum Bruchpunkt bringen. Die Verbündeten versagen Trump die Gefolgschaft, der droht mit dem Abzug der USA aus der NATO. Es droht eine Eskalation bis zum Bruch des ultimativen Tabus, dem Einsatz von Atomwaffen, von dem der Berater des Atlantic Council, Harlan Ullman, in „The Hill“ schon spricht.

Die Sicht des Irans kommt in den deutschen Mainstream-Medien nie vor, deshalb wird in dieser Webcast eine Sicht auf die Ereignisse gegeben, die es ermöglichen soll, dass die Zuschauer sich selbst ein Bild machen können. Wenn selbst der Direktor des Zentrums für Terrorismusbekämpfung in den USA, Joseph Kent, zurücktritt, weil er es mit seinem Gewissen nicht vereinbaren kann, den Krieg gegen ein Land mitzutragen, das keine Bedrohung darstellte, dann ist es höchste Zeit, dass die gängige „Narrative“ durch einen objektiven Blick ersetzt wird.


„Mit der Feder und dem Wort lassen sich die Auswirkungen von Waffen neutralisieren“

Bericht vom 145. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Bei der 145. wöchentlichen Online-Versammlung der Internationalen Friedenskoalition (IPC) war ein Überraschungsgast zu Gast: Botschafter Abolfazl Pasandideh, der die Islamische Republik Iran in Mexiko vertritt. Dies war eine einzigartige Gelegenheit für Menschen, die in einem von Kriegspropaganda geprägten Umfeld leben, eine ungefilterte Botschaft aus der Nation zu hören, die von der US-Regierung angegriffen wird.

Helga Zepp-LaRouche, Gründerin des Schiller-Instituts und Initiatorin der IPC, gab einen aktuellen Überblick. Sie stellte die Frage: Warum hat US-Präsident Donald Trump diesen Krieg begonnen? Berichten zufolge waren es US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, US-Außenminister und nationaler Sicherheitsberater Marco Rubio, US-Sonderbeauftragter Steve Witkoff und der Schwiegersohn des Präsidenten, Jared Kushner, die ihn davon überzeugten, dass der Iran kurz davor stand, US-Streitkräfte oder -Stützpunkte anzugreifen.

Sie merkte an, wir hätten eine neue Phase der neokonservativen Aggression erreicht, die durch gezieltes Eliminieren von Staatsoberhäuptern gekennzeichnet sei, wie etwa die Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro oder die Ermordung des iranischen Obersten Führers Ayatollah Ali Khamenei. Sie fügte hinzu, diese Situation könne immer noch zu einem Atomkrieg eskalieren könne, und verwies dabei auf einen Kommentar von Harlan Ullman, Seniorberater beim Atlantic Council, der sich selbst als Hauptverfasser der Doktrin von „Shock and Awe“ (Furcht und Schrecken) bezeichnet, in The Hill. Ullman schlägt vor, die Vereinigten Staaten sollten den Iran atomar angreifen, da dies der einzige Weg sei, das erforderliche Ausmaß von „Furcht und Schrecken“ zu erreichen. Zepp-LaRouche berichtete auch über ihren Offenen Brief an Papst Leo XIV., in dem sie ihn aufforderte, im Geiste von Nikolaus von Kues’ De Pace Fidei zu intervenieren. Sie habe erfahren, daß ein hochrangiger schiitischer Geistlicher aus dem Iran, Ayatollah Seyed Mostafa Mohaghegh Damad Ahmadabadi, einen ähnlichen Appell an den Papst gerichtet hat. Sie schloß mit den Worten: „Die Gefahr für die Menschheit war meiner Ansicht nach noch nie so groß wie jetzt.“

Als nächster ergriff Botschafter Abolfazl Pasandideh das Wort und bezeichnete den gegenwärtigen Krieg als „einen der irrationalsten Kriege der Geschichte… einen Verrat an der Diplomatie. Zum zweiten Mal wurden wir mitten in Verhandlungen angegriffen… Es war ein eklatantes Symbol dafür, daß Macht anstelle des Völkerrechts eingesetzt wird.“ Man habe erwartet, daß das Internet ein Zeitalter des Humanismus einläuten würde, sagte er, doch stattdessen hätten Rassisten und radikale Nationalisten das Internet erfolgreich ausgenutzt. Zum Thema der neokonservativen Agenda des „Regimewechsels“ sagte er: „Es ist unklar, wer nach dem Iran der Nächste sein wird – Mexiko oder China?“ Er schloß mit einer optimistischen Bemerkung: „Mit der Feder und dem Wort ist es möglich, die Auswirkungen von Waffen zu neutralisieren.“

Zepp-LaRouche beschrieb die Motive des IPC für die Einladung des iranischen Botschafters: Wir haben die Diskrepanz zwischen der Realität und der von westlichen Quellen verbreiteten Darstellung beobachtet. Sie erinnerte an die Erklärung des US-Finanzministers Scott Bessent, die Vereinigten Staaten hätten den Zusammenbruch der iranischen Wirtschaft absichtlich herbeigeführt, um einen Regimewechsel auszulösen, und verwies auch auf den Tweet von Mike Pompeo, dem ehemaligen CIA-Direktor in Trumps erster Amtszeit über die Mossad-Agenten, die jeden iranischen Demonstranten begleiten.

Der ehemalige Präsident von Guyana (2011–2015), Donald Ramotar, brachte dem Botschafter seine Bewunderung für die Hartnäckigkeit und den Mut des iranischen Volkes angesichts der Versuche, ihre Nation zu zerstören, zum Ausdruck. Seit einiger Zeit, so sagte er, gebe es Bestrebungen, internationale Institutionen und das Völkerrecht zu zerstören. Der Iran werde angegriffen, weil er das einzige Land sei, das sich für die Palästinenser einsetze, und weil er das Haupthindernis für Israels Bestrebungen darstelle, den Nahen Osten neu zu gestalten. Der Kampf des Iran sei auch ein Kampf für Kuba, das derzeit unter „fast unerträglichem“ wirtschaftlichem Druck stehe, in einem ähnlichen wahnwitzigen Versuch, einen Regimewechsel herbeizuführen.

Pasandideh sagte, er wolle Zepp-LaRouche dafür danken, daß sie „den Wurzeln dieses Problems“ auf den Grund gehe. Er dankte Ramotar für dessen Solidaritätsbekundung.

Pater Harry Bury, seit 70 Jahren katholischer Priester, lebenslanger Friedensaktivist und aktiv bei Twin Cities Nonviolent sowie der U.S. Catholic Priest Association, ergriff das Wort und sagte: „Unsere Herzen brechen, sie brechen wirklich, angesichts dessen, was dem Iran widerfährt“, sagte er. „Jesus sagte, wir sollen unsere Feinde lieben!“ Er betonte, die Geschichte habe uns gezeigt, daß Gewalt keine Probleme löst. Er bekräftigte seine Unterstützung für den Oasenplan und die BRICS als vorbildlichen Ansatz für den Frieden. Er bat alle Teilnehmer, sich Zepp-LaRouches offenem Brief an den Papst anzuschließen.

Pasandideh antwortete, Burys schöne Worte hätten sein Herz berührt. Er vertrat die Ansicht, Donald Trump verstecke sich hinter der Religion, und dies stelle eine Aggression gegen alle Religionen dar.

Jack Gilroy von Veterans for Peace, Pax Christi – Upstate NY und Pax Christi International kommentierte den Kontrast zwischen dem, was Pater Bury sagt, und der Befürwortung von Gewalt durch die christlichen Zionisten. Die Haltung der christlichen Zionisten steht im krassen Widerspruch zur gewaltfreien Botschaft Christi und zum jüdischen Bekenntnis zur Gerechtigkeit.

Pasandideh antwortete erneut, daß wir, wenn wir nach den Ursprüngen dieser Probleme suchen, auf Unilateralismus stoßen. Die UN-Charta schuf eine Welt auf der Grundlage von Gesetzen und Rechten, um „Nie wieder!“ zu der Ungerechtigkeit zu sagen, die zum Zweiten Weltkrieg geführt hatte, und nun werden diese Grundsätze ignoriert. Er fragte, wie wir zum Multilateralismus zurückkehren können, der Operationen zum Regimewechsel ausschließen würde. Wenn wir Multilateralismus erreichen, akzeptieren wir die kulturellen Unterschiede zwischen den Nationen.

Zepp-LaRouche erinnerte an die Rolle des iranischen Präsidenten Mohammad Chatami, der eine Wiederbelebung der Kultur und die Einführung moderner Technologien im Iran herbeiführte.

Diskussion

Gilroy bezeichnete die US-Außenpolitik als „pervers“, da sie echte Diplomatie durch Kanonenbootdiplomatie ersetze. Er sagte, wir müßten religiöse Führer dazu aufrufen, die Wahrheit zu predigen, wie es Pater Bury tue. In den Vereinigten Staaten gebe es 20 Millionen christliche Zionisten, weshalb die israelische Flagge über dem Weißen Haus wehe. Wo seien die religiösen Führer, die sagen, wir müssen aufhören, Fischer in der Karibik zu ermorden?

Der Atomwaffenexperte Dr. Theodore Postol, emeritierter Professor für Wissenschaft, Technologie und nationale Sicherheit am Massachusetts Institute of Technology, sagte in einem Videobeitrag, die Iraner könnten den Krieg möglicherweise sehr lange fortsetzen, indem sie Drohnen in unterirdischen Anlagen herstellen. Die Vereinigten Staaten seien nicht in der Lage, Abfangjäger in einem Tempo zu produzieren, das mit der iranischen Drohnenproduktion mithalten könne. Und die Abfangjäger seien nicht in der Lage, ihre Aufgaben wie angekündigt zu erfüllen.

Eine Frage wurde an Pater Bury gerichtet: Was können Katholiken gegen diejenigen in Südamerika und anderswo tun, die ihren Glauben auf bloßen ideologischen Antikommunismus reduzieren? Er antwortete, wir müssen uns selbst weiterbilden und dann andere Menschen aufklären.

Diane Sare erinnerte die Teilnehmer daran, daß sie eine unabhängige US-Präsidentschaftskandidatin ist. Sie merkte an, fast zwei Drittel der US-Bevölkerung seien nicht in der Lage, Texte auf einem Niveau über der sechsten Klasse zu lesen. Der Schlüssel zur Befreiung der taubblinden Helen Keller aus ihrem sensorischen Gefängnis war die Sprache. Sare wies darauf hin, daß Kämpfer der Ultimate Fighting Championship – dem weltgrößten Veranstalter von Schaukämpfen gemischter Kampfsportarten – nun das FBI ausbilden, und betonte: „Unsere Beamten der US-Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) und des FBI müssen in der Lage sein, zu denken, anstatt gedankenlos gewalttätig zu sein.“

Ein Teilnehmer fragte: Kann Israel davon abgehalten werden, Atomwaffen gegen den Iran einzusetzen? Co-Moderator Dennis Speed warnte, die „Jeffrey-Epstein-Klasse“ lasse sich nicht durch moralische Grenzen einschränken. Sie glaubten, sie stünden über diesen Grenzen, und seien im Grunde satanisch. Diese Mentalität müsse aufgedeckt und bekämpft werden, um den Einsatz von Atomwaffen zu verhindern. Speed erinnerte daran, daß Frankreich und Großbritannien laut russischen Geheimdienstinformationen planen, Atomwaffen in die Ukraine zu bringen.

Jose Vega, Kongreßkandidat im 15. Kongreßwahlkreis von New York (Bronx), berichtete über die Unterschriftenaktion seines Wahlkomitees zur Erlangung der Wahlzulassung, bei der in den letzten Wochen an über 4.500 Türen geklopft und eine Botschaft des Friedens durch Entwicklung verbreitet wurde.


Zepp-LaRouche befragt Patrick Henningsen zur Lage im Iran

Helga Zepp-LaRouche interviewte am 9. März den Podcaster und internationalen Journalisten Patrick Henningsen. Kurz vor Beginn der US-amerikanisch-israelischen Angriffe auf den Iran am 28. Februar hatte Henningsen den Iran besucht. Zepp-LaRouche fragte ihn, was er dort vorgefunden habe, doch bevor er diese Frage beantwortete, erklärte Henningsen, dass er zunächst darlegen wolle, was seiner Meinung nach derzeit geschehe. „Die USA haben eine Art ‚Schock-und-Entsetzen-Kampagne‘ gegen den Iran gestartet.“ Aber gleichzeitig verlören die USA Flugzeuge, Militärstützpunkte würden beschädigt und Milliarden von Dollar an militärischen Investitionen, beispielsweise für Radarsysteme, gingen verloren.

Zu Trumps Finanzminister Scott Bessent, der mit seiner „Wirtschaftspolitik“ prahlte, die der iranischen Wirtschaft unerträgliche wirtschaftliche Schwierigkeiten bereitete, sagte Henningsen, es sei „eine langjährige Politik der USA“, die Währung eines Landes anzugreifen und sie damit zu ruinieren.

Henningsen beschreibt anschaulich die moralische Verkommenheit der amerikanischen Eliten bei der Durchsetzung ihrer Interessen und berichtete ausführlich über den Einfluss religiöser Fanatiker auf die Außenpolitik der USA in den letzten 30 Jahren.

Patrick Henningsen ist amerikanischer Schriftsteller, Analyst für internationale Beziehungen und Gründer der unabhängigen Nachrichten- und Analyse-Website 21st Century Wire. Er ist außerdem Moderator der wöchentlichen Radiosendung SUNDAY WIRE, die weltweit über das Alternate Current Radio Network (ACR) ausgestrahlt wird. Im Laufe seiner Karriere hat er für viele internationale Publikationen geschrieben und umfangreiche Berichterstattungen vor Ort in Syrien, im Irak und im gesamten Nahen Osten durchgeführt. Er hat einen Master in Internationalen Beziehungen von der University of Plymouth in Großbritannien. Das einstündige Interview ist jetzt auf dem YouTube-Kanal von EIR veröffentlicht.


Interview mit Einar Tangen: ein China-Insider zu den Auswirkungen des Iran-Krieges

Helga Zepp-LaRouche führte am 10. März ein einstündiges Interview mit Einar Tangen über die Gefahr eines wirtschaftlichen Zusammenbruchs infolge eines Krieges mit dem Iran und den möglichen Ausbruch eines dritten und diesmal endgültigen Weltkrieges. Es ist jetzt auf dem YouTube-Kanal von EIR zu sehen.

Herr Tangen ist unter anderem Senior Fellow am Center for International Government Innovation (CIGI), Senior Fellow am Taihe Institute und Gründer von Asia Narratives. Als Kommentator und Analyst ist er als jemand bekannt, der „eine starke Brücke zwischen Ost und West schlägt“.

Einar Tangen und Helga Zepp-LaRouche diskutieren in dem faszinierenden Interview auch den historischen Wandel Chinas in den letzten 50 Jahren, die Rolle der Ideen von Friedrich List und des American System of Physical Economy sowie den allgemeinen zivilisatorischen Niedergang, der durch geopolitische Hybris und den intellektuellen Verfall im Westen vorangetrieben wird.


Internationale Pressemitteilung des Schiller-Instituts: „Eine Alternative zum Krieg gegen den Iran rückt ins Zentrum der Aufmerksamkeit“ 

15. März 2026

Zur unmittelbaren Verbreitung

„Während die Vereinigten Staaten immer näher in einen umfassenden Krieg gegen den Iran rutschen, einschließlich des möglichen Einsatzes von Bodentruppen in den nächsten Stunden und Tagen, und während die Welt mit der wachsenden Wahrscheinlichkeit konfrontiert ist, dass dieser Konflikt zu einem umfassenderen Atomkrieg eskaliert, fand am 13. März ein außergewöhnlicher öffentlicher Dialog statt, um eine Alternative zu einem solchen Krieg aufzuzeigen. An diesem Dialog nahm eine Gruppe prominenter Regierungs-, Religions- und Politikführer aus dem Iran, den Vereinigten Staaten, Deutschland und Ländern des Globalen Südens teil.

Der einstündige Dialog kann im Video  und im Transkript angesehen bzw. nachgelesen werden. Er repräsentiert einen Wendepunkt in den Bemühungen, den rasanten Absturz in den Krieg zu stoppen.

Die Podiumsteilnehmer sprachen über Zoom und YouTube vor einem Live-Publikum von rund 600 Teilnehmern aus 35 Nationen, die sich zur 145. wöchentlichen Sitzung der International Peace Coalition (IPC) versammelt hatten. Zu den Podiumsteilnehmern gehörten S.E. Abolfazl Pasandideh, Botschafter der Islamischen Republik Iran in Mexiko; Pater Harry Bury, ein renommierter katholischer Priester mit 70-jähriger Erfahrung, lebenslanger Friedensaktivist und Mitglied der US-amerikanischen Vereinigung katholischer Priester; Jack Gilroy von Veterans for Peace und Pax Christi International; S.E. Donald Ramotar, ehemaliger Präsident von Guyana (2011–2015); sowie Helga Zepp-LaRouche, die Gründerin des Schiller-Instituts.

Ihr Dialog ist ein Aufruf an alle in den Vereinten Nationen vertretenen Nationen und alle Organisationen, die sich der Wahrung des Friedens verschrieben haben, unverzüglich eine notwendige neue internationale Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur auf die Tagesordnung zu setzen, um das tödliche System der Geopolitik zu ersetzen. Ansonsten stehen wir der Wahrscheinlichkeit unserer Selbstzerstörung gegenüber.“

Weitere Informationen: Offenener Brief von Helga Zepp-LaRouche an Papst Leo XIV: „Handeln Sie genauso wie Nikolaus von Kues!“


Internationale Friedenskoalition #145, 13.03.2026, 16.00 Uhr

Seien Sie entschlossen, das Unvorstellbare zu verhindern

145. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Seien Sie entschlossen, das Unvorstellbare zu verhindern

13. März 2026
16.00 Uhr

Bitte mobilisieren Sie Ihre Organisationen.

Schließen Sie sich diese Woche der Internationalen Friedenskoalition und Pater Harry Bury an. Pater Bury ist seit 70 Jahren katholischer Priester, lebenslanger Friedensaktivist, Mitbegründer von Twin Cities Nonviolent und Mitglied der US-amerikanischen Vereinigung katholischer Priester. Weitere Redner werden in Kürze bekannt gegeben.

Bitte senden Sie uns so schnell wie möglich Berichte und Initiativen für die Tagesordnung zu.

Zur Anmeldung

Die Kampfhandlungen in Südwestasien dauern an, obwohl US-Präsident Donald Trump wiederholt behauptet, der Krieg sei „fast vorbei“ und der Iran stehe kurz vor dem Zusammenbruch. Der Iran hat aber offenbar nicht vor, sich zu ergeben, und beweist, dass er über die Mittel verfügt, um lange weiterzukämpfen. Was jedoch kurz vor dem Zusammenbruch steht, ist die Illusion einer schnellen, schmerzlosen und überwältigend erfolgreichen Operation innerhalb der Trump-Regierung.

Die Realität sieht ganz anders aus. Die Sperrung der Straße von Hormus durch den Iran hat weltweite Auswirkungen und droht, dem ohnehin bankrotten westlichen Finanzsystem den Rest zu geben. Amin Nasser, Vorstandsvorsitzender von Saudi Aramco, warnte, dass die Sperrung „katastrophale Folgen für die Ölmärkte“ haben werde. Es sei „die mit Abstand größte Krise, mit der die Öl- und Gasindustrie der Region jemals konfrontiert war“. Die Preise für Kraftstoff und Düngemittel steigen rasant an und es wird hektisch versucht, die Märkte unter Kontrolle zu halten. Am 11. März gaben die Internationale Energieagentur und ihre 32 Mitgliedstaaten die Entscheidung bekannt, 400 Millionen Barrel an Ölreserven auf den Markt zu bringen, um die Schließung der Straße von Hormus auszugleichen – die größte Freigabe in der 50-jährigen Geschichte der Organisation.

Der Konflikt weitet sich aus. Frankreich, Großbritannien, Griechenland, Italien, Australien und Pakistan haben angekündigt, Streitkräfte in die Region zu entsenden.

Angesichts dieser Realität hofft man, dass die Vernunft die Oberhand gewinnt und die Trump-Regierung nach einem Ausweg sucht, um zu verhindern, dass die Lage weiter außer Kontrolle gerät. Aber hier handelt es sich nicht um eine normale oder rationale Gruppe von Menschen, wie der Präsident selbst bewiesen hat, als er zwei Videos von religiösen Führern veröffentlichte, die prophezeiten, dass er von Gott gesandt worden sei, um die Welt zu retten. Wie leider deutlich geworden ist, dominiert in dieser Regierung ein pseudoreligiöser Fanatismus, wie schon aus Israel bekannt. In den USA wird dieser besonders durch „Kriegsminister“ Pete Hegseth verkörpert, der zwischen außerehelichen Affären und Trinkgewohnheiten seine „Religion“ predigt, die angeblich befiehlt, „Tod und Zerstörung vom Himmel“ über iranische Städte zu bringen. Der ehemalige britische Botschafter Craig Murray warf die beängstigende Frage auf, ob Präsident Trump, Hegseth und Rubio mit dem Iran dasselbe vorhaben wie Israel mit Gaza, wenn sie ihren Willen nicht bekommen. Murray sieht bei den amerikanischen Politikern „Blutrünstigkeit und ein Schwelgen in ihrer Straffreiheit“. Er vergleicht ihre offensichtliche Freude am Töten mit Israels Ben Gvir und Smotrich, die das Abschlachten der Palästinenser bejubelten.

In ihrem internationalen Webcast am 11. März stellte Helga Zepp-LaRouche fest, dass mehrere Faktoren zusammen eine extreme Gefahr eines Weltkrieges schaffen würden. „Wir befinden uns eindeutig in einer neuen Phase der Geschichte, in der das Völkerrecht offiziell für nicht mehr existent erklärt wird“, stellte sie fest. Der Krieg habe erneut unter dem Deckmantel diplomatischer Verhandlungen begonnen. „Wer sollte da noch jemandem vertrauen?“ Hinzu komme die zunehmende Dominanz eines religiösen Faktors in den militärischen Angelegenheiten der USA. Diese Art von apokalyptischer Sichtweise „sollte jedem auf der ganzen Welt Angst einjagen, denn mit einem solchen Element der Irrationalität kann es jederzeit zu einem Zwischenfall kommen“, fügte Zepp-LaRouche hinzu.

Hinzu kommt die wachsende und verzweifelte Entschlossenheit, den „Krieg unbedingt gewinnen“ zu wollen, selbst wenn dafür außergewöhnliche Maßnahmen erforderlich sind, wie Harlan Ullman, Senior Advisor beim Atlantic Council, in einem Artikel vom 10. März in The Hill schrieb. „Nur einmal in der Geschichte hat strategische Bombardierung eine Kapitulation erzwungen“, schreibt Ullman, und das war Trumans Bombardierung von Hiroshima und Nagasaki im Jahr 1945. Wenn Trump den Iran zur Kapitulation zwingen will, so Ullman weiter, muss er „Schock- und Einschüchterungstaktik in Reinform“ anwenden. Und nur Atomwaffen könnten das bewirken.

Zepp-LaRouche sagte dazu: „Das könnte in kürzester Zeit zu einer Eskalationsspirale führen! Seit vielen Jahrzehnten diskutieren alle, die sich mit der Lage im Nahen Osten befassen, immer wieder die Möglichkeit, dass ein Angriff auf den Iran zu einem globalen Krieg führen könnte – einem Atomkrieg, der das Ende jeglicher Zivilisation bedeuten würde… Die Gefahr, dass wir am Ende die Auslöschung der Menschheit erleben, war noch nie so groß wie heute.“

Deshalb sollten die Menschen handeln und entschlossen in diese Situation eingreifen, um das Unvorstellbare zu verhindern, bevor es zu spät ist. Zepp-LaRouche wies auf eine neue Initiative der Internationalen Friedenskoalition hin: einen Offenen Brief an Papst Leo XIV., in dem „die Kirchen des Westens und des Ostens“ aufgefordert werden, sich in einer Kampagne für den Weltfrieden zu vereinen, „um die Menschheit vor ihrer endgültigen Tragödie zu bewahren“. Lesen, unterstützen und verbreiten Sie den offenen Brief hier.


Live mit Helga Zepp-LaRouche: Iran-Krieg: Den Selbstmord der Zivilisation stoppen!, 11.03.2026, 18.30 Uhr

Schließen Sie sich Helga Zepp-LaRouche in ihrem Live-Dialog an und diskutieren Sie die Themen und Lösungen, die die Welt und die Menschen bewegen. Senden Sie Ihre Fragen, Kommentare und Berichte an fragen@bueso.de oder stellen Sie diese im nächsten Live-Stream.

Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten- und Kollegenkreis, um die Reichweite der von der LaRouche-Bewegung vorgestellten Lösungsansätze zu erhöhen.

Die Gründerin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, veröffentlichte heute einen offenen Brief an Papst Leo XIV., in dem sie zunächst ihr Anliegen gegenüber dem Pontifex darlegte: „Ich schreibe Ihnen in dieser für die Menschheit so schweren Stunde, da Sie möglicherweise die einzige Person sind, die noch hoffen kann, einen Absturz in das zu vermeiden, was Sie selbst als ‚unwiderruflichen Abgrund‘ bezeichnet haben …“ Sie verwies auf die unmittelbare Gefahr, die von dem sich rasch ausweitenden Krieg gegen den Iran ausgeht.

In den letzten 48 Stunden wurde die Straße von Hormus trotz gegenteiliger Wunschvorstellungen für Öltanker gesperrt, und die Energieversorgung ist stark beeinträchtigt, da die USA und Israel anhaltende, massive Angriffe auf den Iran durchführen. Die malthusianischen (bzw. „satanischen“) Meister hinter dieser Politik messen ihren „Erfolg“ daran, dass sie die physische Produktion, moderne Standards der Hygiene und Langlebigkeit sowie die Institution souveräner Nationen zunichte machen. Und für sie ist die Unterbrechung der Energieversorgung ein großer Schritt in diese Richtung. Das sind die Vertreter der super dekadenten „Epstein-Klasse“, die in einer Fantasiewelt leben, die nur von Objekten ihrer Ausbeutung bevölkert ist.

Schauen Sie sich Mitteleuropa an. Heute hat Ungarn die Brüsseler EU-Clique aufgefordert, sich der Realität zu stellen und das Verbot für russisches Öl und Gas aufzuheben. Der slowakische Ministerpräsident Peter Fico warnte, die „rücksichtslose, grobe Verletzung“ des Völkerrechts durch die Clique habe eine Art von Draufgängertum bei Ukraines Selenskyj ausgelöst, der öffentlich dazu aufgerufen habe, den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán zu ermorden. Eine solche Geisteshaltung, so warnte Fico, könnte Selenskyj leicht dazu veranlassen, ein Nord Stream 2.0 zu starten und die berühmte Druschba-Ölpipeline von Russland nach Europa zu zerstören.

Die gleiche Krankheit breitet sich auch in den Vereinigten Staaten aus. Dreißig US-Kongressabgeordnete erhoben sich und prangerten die „Armageddonistische“ Infektion an, die verschiedene Militärkommandanten erfasst hat, angefangen beim Weltuntergangs-Psychopathen, Kriegsminister Pete Hegseth. Präsident Trump arbeitet weiterhin eng mit Hegseth in Bezug auf den Iran zusammen und erklärte gegenüber den Medien, der Bombenangriff auf die iranische Mädchenschule in der vergangenen Woche, ein „Double-Tap“-Angriff – ein Kriegsverbrechen –, sei vom Iran selbst durchgeführt worden! Später am selben Tag rief Trump jedoch den russischen Präsidenten Putin an, um die Krise im Iran zu besprechen. Obwohl die Einzelheiten dazu derzeit noch nicht bekannt sind, schlug Trump vor, sie sollten ihre Zusage, sich regelmäßiger zu beraten, erneuern.

Zepp-LaRouches Brief an Papst Leo XIV. interveniert in diese sich rapide verschärfende globale Krise und forderte direkt zum Handeln auf: „Ich schreibe Ihnen in dieser für die Menschheit so ernsten Stunde, da Sie möglicherweise die einzige Person sind, die noch hoffen kann, einen Absturz in das zu verhindern, was Sie selbst als ,unwiderruflichen Abgrund‘ bezeichnet haben, nämlich eine Eskalation des unprovozierten Krieges gegen den Iran zu einem potenziell globalen Atomkrieg, der alles Leben auf der Erde beenden würde.

In der letzten Zeit ist die Welt in eine radikal verschlechterte Phase eingetreten, in der das Völkerrecht für nicht existent erklärt wurde … und das Prinzip ,Macht geht vor Recht‘ zum Privileg der Mächtigen erhoben wird.“

Das Ergebnis seien unnötige Armut und Tod, doch noch schlimmer sei, dass die Menschheit vor der nuklearen Vernichtung steht. „Etwas, das ein positiver, vielleicht sogar entscheidender Schritt sein könnte, um das Bewusstsein der Welt zu wecken, wäre – im Geiste des Konzils von Florenz und der von Nikolaus von Kues herbeigeführten Einheit der Kirche, der die Delegationen der orthodoxen Kirche zu den Konzilen von Florenz und Ferrara brachte –, dass Sie, Eure Heiligkeit, und Patriarch Kirill von Moskau sowie Patriarch Bartholomäus I. von Konstantinopel den mutigen Schritt tun und alle religiösen Führer der Welt sowie alle Menschen guten Willens, Gläubige und Nichtgläubige gleichermaßen, aufrufen, sich für die Verteidigung des Friedens einzusetzen.“

Unter Bezugnahme auf den Aufruf des Papstes vom vergangenen Herbst zur Methode des Denkens und Handelns des „Zusammenfalls der Gegensätze“, die ursprünglich von Kardinal Nikolaus von Kues vorgeschlagen wurde, als der Fall Konstantinopels 1453 die Anhänger eines einzigen Gottes zu erbitterten Kriegern gegeneinander zu machen drohte, erklärte Zepp-LaRouche: „ In einer Zeit, in der die Gefahr eines Weltkrieges besteht und einige den Mantel der Religion nutzen, um für ein baldiges Armageddon zu argumentieren, muss dieselbe Stimme der Vernunft erhoben werden … dass es nicht sein kann, dass Menschen sich im Namen Gottes gegenseitig töten.“

Sie schloss mit den Worten: „Wenn als erster Schritt die Kirchen des Westens und des Ostens sich zusammenschließen und sich aktiv und täglich für den Weltfrieden einsetzten, könnte dies die Mehrheit der Menschen dazu bewegen, sich für den Frieden zu engagieren, und so eine Veränderung in der Weltgeschichte zu bewirken und den Willen Gottes zu erfüllen, der die Welt sicherlich nicht geschaffen und der Menschheit die Vernunft geschenkt hat, damit sie durch deren Fehlen zerstört wird.“


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