Die Voraussetzungen für Sicherheit schaffen
167. Treffen der Internationalen Friedenskoalition
Die Voraussetzungen für Sicherheit schaffen
14. August 2026
17.00 Uhr
Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten und Kollegenkreis.
Schließen Sie sich an diesem Freitag um 17:00 Uhr der Internationalen Friedenskoalition an. Diese Woche begrüßen Larry Johnson, ehemaliger Geheimdienstmitarbeiter der CIA und Mitglied der Veteran Intelligence Professionals for Sanity (VIPS) und Prof. Richard Anderson Falk, emeritierter Professor für internationales Recht an der Princeton University, Vorsitzender des Kuratoriums des Euro-Mediterranean Human Rights Monitor, ehemaliger Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen zur Menschenrechtssituation in den palästinensischen Gebieten von 2008 bis 2014 sowie weitere Redner.
Bitte senden Sie uns so schnell wie möglich Berichte und Initiativen für die Tagesordnung zu.
Weiter unten finden Sie die aktualisierte Liste der Unterzeichner des Offenen Briefes an Erzbischof John Wester. Bitte fügen Sie ebenfalls Ihre Unterschrift hinzu und verbreiten Sie den Offenen Brief in Ihrem Freundes-, Kollegen- und Bekanntenkreis.
Lasst uns alle Kräfte mobilisieren!
Letzten Freitag rief Helga Zepp-LaRouche die Teilnehmer der Internationalen Friedenskoalition dazu auf, den Offenen Brief für eine allumfassende Mobilisierung zu nutzen:
„Wir müssen an diese Liebe zur Menschheit appellieren. Ich glaube, dass wir ohne die Liebe zur Menschheit wiederzuerwecken, keinen Erfolg haben werden. Daher kann ich nur alle Teilnehmer und Zuhörer dieser Diskussion bitten: Nehmen Sie diesen Brief an Erzbischof Wester, verbreiten Sie ihn, verbreiten Sie das Programm. Dieses Mal werden wir das gesamte Programm der IPC als Video zur Verfügung stellen. Verbreiten Sie es, damit die Menschen sich die Argumente anhören können, wogegen wir kämpfen: die Gefahr der Auslöschung, die Erinnerung an Hiroshima, die Parallelen zur Gegenwart, die gefährliche Situation, in der wir uns befinden, die Herausforderungen dieser sich verändernden Weltlage, die es erforderlich macht, dass jeder von uns handelt und nicht Zaungast in diesem historischen Prozess bleibt.
Helga Zepp-LaRouche
Wenn also jeder damit beginnen würde, ein Aktivist zu werden und an den Papst zu appellieren, würde der Papst von einem immer mächtigeren Chor von Stimmen aus Afrika, aus Lateinamerika, aus Europa, aus Asien umgeben sein, die alle fordern, dass er diese Rolle übernimmt. Und ich bin sicher, dass Putin genauso reagieren würde wie Chruschtschow. Und ich denke, dass auch Xi Jinping zuhören würde. Ich denke, dann könnten wir Präsident Trump, der sich in seiner zweiten Amtszeit vorgenommen hat, bessere Beziehungen zu Russland und China herzustellen, davon überzeugen, dass er dies immer noch tun könnte. Hoffentlich werden wir die Welt in einen sicheren Bereich führen.
Meine Antwort an diese Nonne, ich kenne Ihren Namen nicht, lautet im Grunde, dass wir versuchen werden, diese Initiative zur allumgreifenden Initiative zu machen und alle aufzufordern, sie zu unterstützen, denn gerade jetzt könnte sie auf die Ebene führen, auf der die Lösung überhaupt erst entstehen könnte.“
Die Aussicht auf bessere Lebensbedingungen und die Möglichkeit für jeden Einzelnen, dazu beizutragen, ist die Voraussetzung für die Sicherheit von Nationen und Individuen – durch Frieden und wirtschaftliche Entwicklung.
Das ist die implizite Agenda des jährlichen BRICS-Gipfels vom 12. bis 13. September in Indien – ganz gleich, welche Spannungen unter den zehn Mitgliedsländern und zehn Partnerländern bestehen mögen. Unter dem Vorsitz des bevölkerungsreichsten Landes der Welt stehen beim BRICS-Gipfel in Neu-Delhi verschiedene Themen zu Wirtschaft und Zusammenarbeit auf der Tagesordnung, deren Rahmen vier Säulen bilden, die Indien im Januar festgelegt hat: Resilienz, Innovation, Zusammenarbeit und Nachhaltigkeit.
Das Thema Sicherheit steht ausdrücklich auf der Agenda. 2022 schrieb die Gründerin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, in ihren „Zehn Prinzipien für eine neue globale Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur“: „Die neue globale Architektur muss das Konzept der Geopolitik beseitigen, indem sie die Aufteilung der Welt in Blöcke beendet. Die Sicherheitsbelange jeder souveränen Nation müssen berücksichtigt werden. Atomwaffen und andere Massenvernichtungswaffen müssen unverzüglich verboten werden …“
Konkrete Ansätze für gemeinsame Sicherheit hat heute der russische Präsident Putin aufgezeigt, der vom Schiff Warjag im Nordpazifik aus sprach und dabei die wirtschaftlichen Vorteile für Länder erörterte, die in diesem Teil der Welt zusammenarbeiten. Er sagte: „Russland hat stets an seinem unerschütterlichen Engagement festgehalten und bekräftigt seine Bereitschaft, mit anderen in der Arktis zusammenzuarbeiten, um von den Vorteilen zu profitieren, die die Nordostpassage zu bieten hat. Natürlich muss dies im Einklang mit dem internationalen Seerecht geschehen. Zu den Ländern, die mit uns zusammenarbeiten wollen und daran interessiert sind, gehören in erster Linie unsere Freunde: China, Indien und andere Länder.“ Man werde Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit allen Ländern, die bereit sind, sich an dieser äußerst vielversprechenden Initiative zum Ausbau der globalen Logistik zu beteiligen, auf jeden Fall begrüßen.
Putin beklagte, der asiatisch-pazifische Raum werde konfliktanfälliger, weil die NATO versuche, sich dort festzusetzen, und neue militärische und politische Blöcke entstünden. Er warnte vor der Absicht der EU, „unsere Schiffe zu beschlagnahmen und unser geplündertes Eigentum zu verkaufen. Das ist nichts anderes als Piraterie und Plünderung. Sollte dies geschehen, werden wir uns entsprechend wehren – nicht unbedingt in den Gewässern, in denen sie unsere eigenen Schiffe überfallen wollen, sondern überall dort, wo wir es für notwendig oder angemessen halten, eingeschlossen der Zuständigkeitsbereich der Pazifikflotte.“
Die Gefahr von Konfrontation wächst global. In den vergangenen 48 Stunden hat Israel den Südlibanon bombardiert; die Vereinigten Staaten griffen ein unter panamaischer Flagge fahrendes Schiff an, das versuchte, die Straße von Oman zu durchqueren; im Roten Meer wurde ein unter ägyptischer Flagge fahrendes Schiff von einer Drohne der Huthi getroffen. Die USA warben gestern auf der Plenarsitzung einer Abrüstungskonferenz in Genf für einen neuen Block von mehr als 40 Nationen, die in einer gemeinsamen Erklärung China illegale Atomwaffentests vorwerfen.
Wir brauchen dringend eine Mobilisierung von Bürgern und Organisationen, um die Welt weg von der Katastrophe einer potenziellen nuklearen Vernichtung hin zu Sicherheit und Frieden zu führen. Die Nutzung der Nordostpassage, die Russland, China und Indien aktiv vorantreiben, ist ein solcher Beitrag zu Sicherheit durch wirtschaftliche Entwicklung und Frieden.
Derselbe Ansatz, mit Schwerpunkt auf Südamerika, wird am 4. September beim EIR-Forum „Eine Alternative zu Krieg und Plünderung in den Amerikas“ diskutiert. Bei der gemeinsamen Veranstaltung von EIR und der Internationalen Friedenskoalition berichten Fachreferenten aus Brasilien und Peru über den Hafen von Chancay in Peru und das Projekt des Biozeanischen Korridors – der transkontinentalen Eisenbahn – als Beispiele für die Art großer Infrastrukturprojekte, die erforderlich sind, um durch Entwicklung weltweit Frieden zu schaffen. Weitere internationale Teilnehmer werden über die nötigen umfassenderen politischen Veränderungen in den Nord-Süd-Beziehungen beraten.
Gleichzeitig können wir die Friedensdynamik durch Unterstützung für den Brief an Erzbischof John Wester voranbringen, der international zirkuliert, worin Papst Leo XIV. aufgefordert wird, eine Friedenskonferenz zur Beendigung der Atomkriegsgefahr einzuberufen.



