Die Kunst, den kriminellen Kurs des Westens zu ändern
166. Treffen der Internationalen Friedenskoalition
Die Kunst, den kriminellen Kurs des Westens zu ändern
7. August 2026
17.00 Uhr
Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten und Kollegenkreis.
Schließen Sie sich an diesem Freitag um 17:00 Uhr der Internationalen Friedenskoalition an. Diese Woche begrüßen wir John Steinbach, Koordinator, Hiroshima Nagasaki Peace Committee – North Capitol Area, Washington, D.C. und Jack Gilroy, Pax Christi New York State Council; Veterans For Peace; Ban Killer Drones;
Bitte senden Sie uns so schnell wie möglich Berichte und Initiativen für die Tagesordnung zu.
Heute, am 6. August, jährt sich zum 81. Mal der strategisch völlig sinnlose Abwurf der Atombombe auf die japanische Stadt Hiroshima. Auch wenn über einen möglichen Atomkrieg derzeit ernster – und wahnwitziger – als je zuvor diskutiert wird, gibt es dennoch eine Art „gute Nachricht“. Diese gute Nachricht steckt in der Enzyklika „Magnifica Humanitas“ von Papst Leo XIV., in den vier globalen Initiativen Chinas und in den zehn Grundsätzen für eine neue Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur von Helga Zepp-LaRouche. Heute, mehr als jemals zuvor seit 1945, begünstigt das „globale Kräfteverhältnis“ die Vollendung des unvollendeten Werkes von Präsident Franklin D. Roosevelt und der Sieger im Krieg gegen den Faschismus.
Zu diesem Kräfteverhältnis gehören – und müssen gehören – Russland und China. Nicht dazu gehört Großbritannien – das „Perfidious Albion“ –, nachdem Winston Churchill im Mai 1945 die „Operation Unthinkable“ vorschlug, einen Plan, die Sowjetunion mit in den USA hergestellten Atombomben anzugreifen, um, wie es in den tatsächlichen Worten des Plans hieß, „den Willen der Vereinigten Staaten und des Britischen Empire durchzusetzen“. Aus diesem Lager sowie von den „Tory“-Kräften in amerikanischen Geheimdienst- und Militärkreisen – wozu ausdrücklich auch das Silicon Valley gehört – kommt heute der Ruf nach „kleinen Atomkriegen“. Konstantin Siwkow, Vizepräsident der Russischen Akademie für Raketen- und Artilleriewissenschaften (RARAN) und ehemaliger Präsident der Akademie für geopolitische Fragen, erklärte in einem Interview mit Dimitris Konstantakopoulos von Defend Democracy Press, dass selbst ein „kleiner“ Atomkrieg zwischen Russland und Frankreich Europa sowie ein Drittel des russischen Staatsgebiets zerstören würde. „Das heißt, wir verfügen zwar über die Fähigkeit, Atomwaffen einzusetzen, wollen dies aber grundsätzlich nicht tun. Denn die Folgen – ich habe bereits darüber gesprochen – wären für unser Land und auch für Europa katastrophal,” so Siwkow.
Die Verbündeten Amerikas im Zweiten Weltkrieg haben den Zweck dieses Krieges und sein Versprechen – „Nie wieder“ – in der Tat nicht vergessen. Doch heute, 81 Jahre später, erfordert die Beendigung der Vorherrschaft des niederländischen, britischen, französischen, belgischen und portugiesischen Imperialismus und Kolonialismus über den Großteil der Weltbevölkerung eine vollständige Kehrtwende der amerikanischen Außen- und Innenpolitik gegenüber dem Kurs, der nach der Ermordung Kennedys am 22. November 1963 eingeschlagen wurde. Die gute Nachricht ist, dass dies nicht nur erreicht werden muss, sondern auch in relativ kurzer Zeit erreicht werden kann – entgegen der weit verbreiteten gegenteiligen Überzeugung.
In den Vereinigten Staaten und in Europa zeichnen sich Anzeichen dafür ab, dass „das wahre Amerika“, zu der auch die Mitstreiter von Lyndon LaRouche gehören, bald in der Lage sein könnte, vernünftige realwirtschaftliche Lösungen in den Vordergrund der transatlantischen Politik zu rücken. Dies geschieht nicht im luftleeren Raum, sondern innerhalb des „Spannungsfeldes“ von Überlegungen, die brasilianische, chinesische, russische, südafrikanische und andere Wissenschaftler und Aktivisten in Form des Oasenplans und anderer Initiativen vorgeschlagen haben. Es gibt eine visionäre Strategie für das Überleben der Menschheit, die die Nationen der Welt ergreifen muss, um die andernfalls drohende Tragödie abzuwenden.
In gestern in München geführten Gesprächen, an denen die Gründerin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, gemeinsam mit Vertretern Chinas und anderer Nationen teilnahm, wurde deutlich, dass Chinas vier globale Initiativen und die zehn Prinzipien des Schiller-Instituts auf der gemeinsamen Vorstellung der Enzyklika „Magnifica Humanitas“ – die Großartigkeit der Menschheit – von Papst Leo XIV. beruhen. Dies ist das, was man unter „Polyphonie“ in der Staatskunst versteht. Jeder Teilnehmer, sei es eine Nation oder sogar nur eine Einzelperson, bewahrt seine eigene, unverwechselbare und unnachahmliche Stimme – doch alle Stimmen sind einzigartige Instrumente, die für die Komposition von Staatskunst unerlässlich sind – für die Zukunft der Erde in den nächsten fünfzig Jahren und darüber hinaus.
Bei den Wahlen der vergangenen Nacht in den Vereinigten Staaten mußte die demokratisch-republikanische „Kriegs-Einheitspartei“ in Michigan eine „erdrutschartige“ Niederlage einstecken. Das Geld versuchte zwar zu sprechen, geriet jedoch ins Stottern. Im Vorwahlkampf der Demokraten um den Senatssitz in Washington gab die AIPAC 30 Millionen Dollar gegen den unabhängigen Kandidaten Dr. Abdul El-Sayed aus – ägyptischer Sohn eines eingewanderten Ingenieur-Ehepaares, und ehemaliger Leiter des Gesundheitsamtes von Wayne County.
Dies ist jedoch nur ein kleiner Indikator für die derzeitige Dynamik in den USA. Der tiefere Kontext, in dem die Wahlergebnisse der vergangenen Nacht zu sehen sind, wird durch eine Äußerung von Scott Ritter während eines Podcasts gestern noch deutlicher: „Donald Trump wurde dieses Mal nur deshalb Präsident, weil die Demokraten jemanden auf den Stimmzettel gesetzt haben, der noch inkompetenter war als er. Was tun wir also? Nun, wir wissen zum Beispiel, dass es Kandidaten von Drittparteien gibt. Diane Sare kandidiert für das Präsidentenamt. Sie hat ihre Kandidatur erklärt. Wenn Sie Donald Trump feuern wollen, sollten Sie vielleicht Diane Sare anheuern. ‚Sie sind angeheuert!‘ Und wenn sie den Job nicht erledigt: ‚Sie sind gefeuert!‘ So einfach ist das. Darum geht es in der Demokratie. Aber vielleicht mögen Sie Diane nicht. Ich mag sie. Aber nehmen wir an, Sie tun es nicht. Wer könnte Donald Trumps Platz einnehmen? Tucker Carlson, Marjorie Taylor Greene, Thomas Massie und Joe Kent. Das sind Leute da draußen, die sich mit Donald Trump auseinandergesetzt und gesagt haben: Mit dem wollen wir nichts mehr zu tun haben. Damit sind sie automatisch qualifizierter für das Präsidentenamt als Donald Trump. Sogar mein Hund Maverick ist besser qualifiziert, Präsident zu sein, als Donald Trump!“
Scott Ritter, der in seinen Warnungen vor der Gefahr eines thermonuklearen Krieges kein Blatt vor den Mund nimmt, hat sich jetzt auch für die richtige Lösung entschieden. Wird ihm das amerikanische Volk folgen, um die Unabhängigkeit der USA von der aktuellen britischen „Operation Unthinkable“ zu erklären, damit sich Amerika wieder der Gemeinschaft der Nationen in einer Interessenharmonie anschließen kann? Heute, am 6. August, 81 Jahre später, ist dies die einzige Politik, für die es sich zu kämpfen lohnt.



