CGTN sendete einen Kommentar von Helga Zepp-LaRouche, der Gründerin des Schiller-Instituts, in der sie Chinas Entwicklungsansatz lobt. Sie forderte eine Wiederbelebung der traditionellen chinesisch-deutschen Beziehungen. Nachfolgend finden Sie die von CGTN bereitgestellte Abschrift.
Helga Zepp-LaRouche: „Wir leben in einer Zeit, in der die ganze Welt in Aufruhr ist. Es gibt eine Kluft zwischen Europa und den Vereinigten Staaten aufgrund der Zollpolitik von Präsident Trump. Man weiß weder, was am Morgen sein wird, noch was am Abend passieren wird. Es gibt viele andere Krisen: die Krise im Nahen Osten, die Ukraine wurde erwähnt, und ich denke, ich würde mir wünschen, dass die besonneneren Menschen, insbesondere auch in der deutschen Spitzenindustrie, erkennen, dass sie mit China einen Partner haben, der eine stabile Außenpolitik verfolgt und einen harmonischen Ansatz für die Entwicklung aller Nationen verfolgt. Außerdem gibt es eine historische Verbindung zwischen Deutschland und China, die bis zu Gottfried Wilhelm Leibniz zurückreicht. Ich denke, es ist wichtig, die besseren Traditionen unserer Beziehungen in Erinnerung zu rufen.
Zudem gibt es ein neues Modell, bei dem China nicht mehr nur ein Markt für deutsche Exporte oder eine Produktionsbasis für weniger hochwertige Industriegüter ist. Ich denke, China hat ein neues Modell der Zusammenarbeit entwickelt, bei dem Deutschland im Automobilsektor ins Hintertreffen geraten ist. China bietet nun Joint Ventures und gemeinsame Forschung und Entwicklung an. Ein Beispiel ist die Volkswagen Group China Technology Corporation in Hefei in der Provinz Anhui. Dort kann Deutschland die fortschrittlichsten Entwicklungen Chinas im Bereich der intelligenten Technologien, insbesondere bei allen neuen Technologien für Elektrofahrzeuge, neu erlernen, um auf diese Weise gemeinsame Märkte im globalen Süden und anderswo zu erschließen.“



