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Unsicherheit und extreme Gefahr hinsichtlich der politischen Entscheidungen Washingtons gegenüber dem Iran prägen die aktuelle Situation. Jeder Angriff der USA, ob allein oder in Zusammenarbeit mit Israel, kann eine Eskalation weit über die Region hinaus auslösen, bis hin zu einem umfassenden nuklearen Schlagabtausch. Die Gefährlichkeit ergibt sich aus der Kombination extremer geopolitischer Konfliktlinien, die durch Friedensdiplomatie zurückgedrängt werden könnten, und der „Persönlichkeit“ im Weißen Haus, die sich durch extreme Unberechenbarkeit und Unilateralismus hervortut.
Nach den letzten Informationen könnten diese Woche erneut Gespräche zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten stattfinden, möglicherweise am 26. und 27. Februar in Genf. In der Zwischenzeit nimmt die Militarisierung der Region weiter zu. Kampf- und Unterstützungsflugzeuge werden aus den USA nach Bulgarien gebracht. Südkorea hat heute seine Staatsangehörigen aufgefordert, den Iran unverzüglich zu verlassen, ebenso wie viele andere Nationen, darunter Indien, Australien, Polen und weitere. Unterdessen widersprach Präsident Trump heute in den sozialen Medien Berichten, wonach es innerhalb des US-Militärs Widerstand gegen seinen Befehl zum Angriff gebe. Am Nachmittag verteidigte er General Dan Caine, den Vorsitzenden der Vereinigten Stabschefs, gegen Gerüchte, dieser sei gegen einen US-Angriff auf den Iran.
Man wird sehen, was als nächstes geschieht. Helga Zepp-LaRouche, Gründerin des Schiller-Instituts, verwies darüber hinaus heute auf weitere Konfliktsituationen – in der Karibik, im westlichen Pazifik und insbesondere in der Ukraine –, die außer Kontrolle zu geraten drohen. So wurden in der Nacht vom 20. auf den 21. Februar Raketen aus der Ukraine 1.300 km tief in russisches Gebiet abgefeuert und trafen die dortige Waffenfabrik in Wotkinsk.
Wie sie beschrieb, zeigt die Chronik der jüngsten westlichen Aktionen in Bezug auf den Iran eine eklatante Bilanz absichtlicher Lügen und rechtswidriger Interventionen, die den Iran für einen Angriff vorbereiten sollen, ganz abgesehen von den direkten US-Luftangriffen im Juni 2025 und den israelischen Bombardierungen. Betrachten wir nur drei zusammenfassende Punkte aus dieser Chronologie:
Dezember 2025: Zu den wirtschaftlichen und finanziellen Turbulenzen im Iran gehörten der durch ausländische Aktionen der USA, Großbritanniens und anderer ausgelöste starke Wertverfall der Währung und die Inflation bei Grundgütern, zusätzlich zu jahrelangen Sanktionen und ausländischer Finanzkriegsführung. (Im Oktober beispielsweise war die Ayandeh Bank unter dem Druck zusammengebrochen.) Nach Demonstrationen in Teheran sprachen Händler und andere mit Präsident Peseschkian, der versprach, „keine Mühen zu scheuen, um die Probleme zu lösen“.
Januar 2026: Die Demonstrationen im Iran gingen weiter, wobei offensichtlich ausländische Kräfte koordiniert intervenierten, um maximales Chaos und Störungen zu verursachen. Der ehemalige US-Außenminister und CIA-Direktor Mike Pompeo erklärte öffentlich: „Ein frohes neues Jahr an alle Iraner auf den Straßen. Auch allen Mossad-Agenten, die neben ihnen herlaufen.“ US-Präsident Donald Trump drohte mit einem Angriff auf den Iran, sollte Teheran seinen demonstrierenden Bürgern Schaden zufügen. Eine internationale Medienkampagne mit Falschinformationen startete, in denen behauptet wurde, dass Tausende Menschen durch Morde der Regierung in Teheran ums Leben gekommen seien, wobei die Zahl der Todesopfer beispielsweise vom Time Magazine auf 30.000 geschätzt wurde. Eine der wichtigsten Propagandaagenturen gab jedoch schließlich zu, dass diese Zahlen falsch waren. Am 15. Februar veröffentlichte die in den USA ansässige Menschenrechtsaktivisten-Nachrichtenagentur (HRANA) Korrekturen und gab eine Zahl im Bereich von 6.500 an.
Februar 2026: Finanzminister Scott Bessent prahlte am 5. Februar vor dem Bankenausschuss des Senats mit dem Erfolg der Wirtschaftskriegsmaßnahmen gegen den Iran, die sich aus der Kombination jahrelanger Sanktionen der USA und anderer Länder gegen das Land sowie aus Sonderoperationen im vergangenen Jahr – zumindest seit April 2025 – ergaben. Er sagte: „Was wir getan haben, ist, eine Dollarknappheit im Land zu schaffen. Dies gipfelte im Dezember in einem schnellen und, wie ich sagen würde, grandiosen Höhepunkt, als eine der größten Banken im Iran [Ayandeh Bank] unterging. Es kam zu einem Ansturm auf die Bank. Die Zentralbank musste Geld drucken, die iranische Währung stürzte ab, die Inflation explodierte, und so sahen wir das iranische Volk auf die Straße gehen.“ Im Februar schürten das Weiße Haus und der Westen erneut die Angst vor dem Bau einer iranischen Atomwaffe, obwohl der Direktor der Internationalen Atomenergiebehörde der Vereinten Nationen, Raffael Grossi, am 18. Februar erklärte, dass es keine Anzeichen dafür gebe. Dennoch forderte Präsident Trump den Iran am 18. Februar auf, innerhalb von zehn Tagen den Bedingungen der USA zuzustimmen, sonst würden „schlimme Dinge passieren“.
Wohin führt eine solche Abfolge von Lügen, Propaganda und Interventionen? Die Antwort findet sich in dem, was die „Epstein-Akten“ über die niederträchtigen Eliten des kollektiven Westens offenbaren. Ihre Perversion zeigt sich nun im vollen Tageslicht: vom Schlafzimmer über den Sitzungssaal bis hin zur Kommandozentrale. Das jüngste dramatische Ereignis ist die Verhaftung von Peter Mandelson, dem ehemaligen britischen Botschafter in den Vereinigten Staaten (Januar bis September 2025) wegen Amtsmissbrauchs. Seine Ernennung zum Botschafter in den USA wurde von Premierminister Keir Starmer genehmigt, seine Beglaubigungsschreiben wurden von Außenminister Marco Rubio und von Präsident Donald Trump angenommen.
Als Gegenpol zu all dem raten wir Ihnen, sich unbedingt die Rede zur Lage der Nation von Diane Sare, unabhängige Kandidatin für das Amt des US-Präsidenten, vom 23.2. anzusehen. Ausserdem findet am 2. März eine ganztägige Online-Konferenz statt, die vom Schiller-Institut veranstaltet wird und auf der führende Staatsmänner und Institutionen über die Mobilisierung der notwendigen Notfallmaßnahmen zur Bewältigung der heutigen Krisen sprechen werden. Sie trägt den Titel „Epstein und die grenzenlose Verkommenheit der ‚Eliten‘ – Wir brauchen dringend eine kulturelle Renaissance!“




