Top Left Link Buttons

Internationale Friedenskoalition #173, 25.09.2026, 17.00 Uhr

Internationale Friedenskoalition #173, 25.09.2026, 17.00 Uhr

Das Drama, das sich vor der UN-Generalversammlung abspielt

173. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Das Drama, das sich vor der UN-Generalversammlung abspielt

Freitag, 25. September 2026, 17.00 Uhr

Bitte verbreiten Sie die Einladung in Ihrem Freundes,- Bekannten und Kollegenkreis.

Schließen Sie sich an diesem Freitag um 17:00 Uhr der Internationalen Friedenskoalition an. Diese Woche werden wir von Donald Ramotar, ehemaliger Präsident von Guyana, sowie weiteren Rednern, die noch bekanntgegeben werden, begleitet.

Bitte senden Sie uns so schnell wie möglich Berichte und Initiativen für die Tagesordnung zu.

Zur Anmeldung

„Gemäß der ursprünglichen Doktrin vom Menschen als Bestie („Beast Man“), die von Martinisten wie Joseph de Maistre entwickelt wurde, entspringt die Angst vor solchen raubtierhaften Tyrannen nicht der Macht, die sie angeblich repräsentieren, sondern der wilden Irrationalität, wie sie mit römischen Cäsaren wie Caligula oder Nero assoziiert wird; oder jenem Bild der spanischen Inquisition, dass die Martinisten bewunderten.“

So Lyndon LaRouche am 4. Oktober 2003 in einem kurzen Beitrag über Hitler und Schwarzenegger als „Beast Man“. „Die relevante Lehre, die aus der aktuellen Lage im Irak zu ziehen ist“, fuhr LaRouche damals fort, „ist, dass Neokonservative wie die Faschisten Vizepräsident Cheney, Richard Perle, Donald Rumsfeld, Paul Wolfowitz usw. nicht gerade Genies sind. Ihre Macht liegt nicht in der Entfaltung ihrer geistigen Fähigkeiten, sondern in ihrem Mangel an Moral oder Rationalität. Ihre Macht liegt in ihrer Bereitschaft, auf eine Weise zu handeln, wie es kein vernünftiger und moralischer Mensch tun würde. Ihre Anziehungskraft beruht ausschließlich auf der Angst, die sie einflößen, weil sie bereit sind, die Rolle zu spielen, die ihnen zugedacht ist – ganz gleich, ob auf der Bühne oder hinter den Kulissen.“

Springen wir in die Gegenwart und das Drama, das sich derzeit in New York während der Hochrangigen Woche der Generalversammlung vom 22. bis 28. September abspielt, bei der fast 130 Staats- und Regierungschefs das Wort ergreifen sollen. Die Gründerin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, hat einen Offenen Brief an die versammelten Delegierten gerichtet, in dem sie diese eindringlich aufforderte, sich folgender Herausforderung zu stellen. „Wir erleben gerade das Ende einer fünfhundertjährigen Ära des Kolonialismus. Wenn wir als Menschheit verhindern wollen, dass diese turbulente Übergangsphase in einen neuen Weltkrieg mündet, müssen wir die geopolitische Konfrontation durch ein völlig neues Paradigma ersetzen, nämlich die Vision einer EINEN Menschheit“, erklärte Zepp-LaRouche. „Wir müssen ein völlig neues Paradigma etablieren: Die Idee der einen Menschheit muss an erster Stelle stehen und über alle Partikularinteressen gestellt werden.

Diese UN-Generalversammlung ist der Ort, um das Konzept einer ‚Neuen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur‘ auf die Tagesordnung zu setzen, die die Interessen jedes einzelnen Landes auf dem Planeten berücksichtigen muss“, fuhr sie fort.

Der erste Staatschef, der traditionsgemäß vor der UN-Generalversammlung sprach, war der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva. „Führen bedeutet, die Interessen der Nation mit denen der Menschheit in Einklang zu bringen“, erklärte er. „Diese Generalversammlung … muss sich auf Themen konzentrieren, die für die Zukunft der Menschheit entscheidend sind. Wir sind aufgerufen, uns zwischen Multilateralismus und Unilateralismus, Demokratie und Extremismus, Souveränität und Unterordnung zu entscheiden.“

Auf Lula folgte US-Präsident Donald Trump, der eine klassische, einstudierte „Beast Man“-Darbietung ablieferte. Er drohte, den Iran – und implizit jedes Land, das es wagt, die USA herauszufordern – „auszulöschen“. Mit sorgfältig gewählten Worten, die in den internationalen Medien ausführlich berichtet wurden, erklärte Trump:

„Wird ein Abkommen mit dem Iran geschlossen … oder vernichte ich die Islamische Republik, und zwar schnell, ohne ihnen jemals wieder die Chance zu geben, Menschen und Länder zu töten und zu zerstören? Treibe ich sie in die Hölle, ohne Überlebenschance und ohne Hoffnung auf zukünftige Größe oder nachfolgende Generationen?“

Trump hatte bereits am 1. April 2026 ähnliche Drohungen gegen den Iran ausgesprochen, als er sagte, er werde „sie zurück in die Steinzeit bringen, wo sie hingehören“. Eine Woche später, am 7. April 2026, schrieb er auf Truth Social: „Eine ganze Zivilisation wird heute Nacht untergehen, um nie wieder auferstehen zu können.“ Da Trumps jüngste Rede vom 22. September 2026 jedoch im Zentrum der Weltbühne, bei der hochrangigen Sitzung der UN-Generalversammlung, gehalten wurde, hat sie jetzt weitaus größeres Gewicht – und ist als Erklärung zur Politik seiner Regierung weitaus gefährlicher – als frühere Drohungen.

Um die einschüchternde Wirkung seines Auftritts zu verstärken, unterzeichnete Trump persönlich das Abkommen zwischen den USA und Grönland am Rande der UN-Generalversammlung unmittelbar nach seiner Rede. Darin erhalten die USA „dauerhafte Kontrolle über die Sicherheit und alle anderen Belange auf diesem Territorium“, so Trump. Die sogenannte „Raketenabwehr Golden Dome“ steht im Mittelpunkt dieses Abkommens, dessen eigentlicher Zweck in erster Linie offensiv und nicht defensiv ist. Damit können keine russischen „Sarmat“-Interkontinentalraketen und „Avangard“-Hyperschall-Gleitkörper abgefangen werden, falls diese über den Südpol Richtung USA fliegen sollten.

Hinzu kommt die offizielle Ankündigung der USA vor der UN-Generalversammlung, dass sie einseitig Waffen im Weltraum stationieren; die Aussage des Staatssekretärs für Verteidigungspolitik, Elbridge Colby, dass seine Überprüfung der Nuklearpolitik, die den Einsatz taktischer Atomwaffen befürwortet, keiner öffentlichen Kontrolle unterzogen werde. Colby weigert sich, auch nur die Kongressausschüsse zu informieren, die verfassungsrechtlich zur Aufsicht verpflichtet sind. Und schließlich die rasch eskalierenden europäischen Kriegsvorbereitungen gegen Russland.

Während sich das Drama bei den Vereinten Nationen entfaltet, ergibt sich strategisch folgendes Gesamtbild: Das transatlantische Finanzestablishment hat einen Kurs eingeschlagen, der kurzfristig zu einer thermonuklearen Konfrontation mit Russland und China führt – und zu einer „schacht’schen“ Ausplünderung der Weltwirtschaft, um diesen Kriegskurs zu ermöglichen.

Am heutigen 24. September wird Trump mit Chinas Präsident Xi Jinping zusammentreffen, der sich sicherlich bemühen wird, diesen Kurs zu ändern. Gleichzeitig baut die globale Mehrheit systematisch eine Welt auf, die auf radikal anderen Prinzipien der Zusammenarbeit und der Achtung der Souveränität basiert.

Warum sollten wir oder unsere Freunde und Nachbarn uns weiter terrorisieren lassen? Wir können dazu beitragen, die USA und Europa von ihrem derzeitigen Kurs abzubringen und in eine Zusammenarbeit mit der „Globalen Mehrheit“ zu führen!

Leave a Reply

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.