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Erklärung von China-Kennern aus der ganzen Welt

Erklärung von China-Kennern aus der ganzen Welt

Seit einiger Zeit eskaliert eine internationale Anti-China-Kampagne, bei der Denkfabriken, Mainstream-Medien und Strategiepapiere aller Art ein Bild von China und seinen angeblichen Absichten zeichnen, das einfach falsch und hochgefährlich ist. Es wird damit ein Feindbild erzeugt, das im schlimmsten Fall zum Krieg führen kann.

Wir, die Unterzeichner, haben direkte Erfahrungen mit China gemacht, über längere Zeiträume und in sehr unterschiedlichen Bereichen. Wir haben dort gewohnt, gearbeitet oder durch wiederholte Reisen und in akademischer oder unternehmerischer Zusammenarbeit mitverfolgt, wie sich die chinesische Gesellschaft seit der Erschütterung durch die Kulturrevolution auf beispiellose Weise transformiert hat.

Die dem Wohl der Bevölkerung verpflichtete Politik der Staatsführung der VR China und der außerordentliche Fleiß des chinesischen Volkes haben 850 Millionen Menschen aus der Armut befreit. Chinas Bevölkerung ist jetzt wesentlich optimistischer in Bezug auf die Zukunft als die des Westens, wo die Armut in Folge der neoliberalen Politik wieder zunimmt. Das Vertrauen in die Regierung ist wesentlich größer als bei uns, eine Tendenz, die durch die effektive Weise, wie China die COVID-19-Pandemie in den Griff bekommen hat, noch verstärkt und verdeutlich wurde.

China ist eine 5000 Jahre alte Kulturnation, die bis zum 17. Jahrhundert technologisch führend war. Deshalb ist es nur angemessen, daß China heute mit einer Bevölkerung von 1,4 Milliarden Menschen einen ebenbürtigen Platz auf der Weltbühne anstrebt. Der eigene Charakter des „chinesischen Sozialismus“ ist sehr stark geprägt von der zweieinhalb Jahrtausende alten konfuzianischen Tradition und der Orientierung des modernen Staatsgründers Sun Yat-sen an Lincoln. Obwohl die Chinesen die Tradition von Karl Marx hochhalten, ist ihr aktuelles Wirtschaftssystem weit mehr auch vom Amerikanischen System des Alexander Hamilton beeinflußt, und Friedrich List ist der bekannteste nicht-chinesische Ökonom in China. China lernt von den Besten.

China hat eine sehr reiche Kultur, der Philosophie, der Dichtung, Malerei, Architektur und einer wunderschönen Volksmusik. Präsident Xi Jinping betont die Bedeutung der ästhetischen Erziehung vor allem der Jugend als Voraussetzung für die Entwicklung eines schönen Geists, eine Idee, die – vermittelt durch Cai Yuanpei, dem ersten Erziehungsminister der ersten chinesischen Republik – im Übrigen von Friedrich Schiller und von Wilhelm von Humboldt stammt.

Der Erfolg der chinesischen Politik mit ihrer Betonung von wissenschaftlichem und technologischem Fortschritt und Innovation demonstriert, daß China etwas richtig macht, was wir im Westen anscheinend vergessen haben. Wir sollten lieber auf das Angebot der Kooperation eingehen, als auf Konfrontation zu setzen. Wir sollten an den großen Philosophen und Miterfinder der modernen Mathematik Gottfried Wilhelm Leibniz und dessen Sicht von China anknüpfen, und in einem Dialog der Kulturen einen Weg finden, die herausfordernden Krisen zu lösen, die die ganze Menschheit herausfordern.

Unterzeichner:

– Helga Zepp-LaRouche, Gründerin und Präsidentin, Schiller-Institut, Deutschland

– Jacques Cheminade, Präsident, Solidarité et Progrès, Frankreich

– Dr. Uwe Behrens, Logistik-Manager und Autor, Berlin, Deutschland

– Prof. Dr. Ole Doering, Berlin, Deutschland, und Changsha, China

– Marcelo Muñoz, Gründer und ehem. Präsident von Cátedra China (Spanien) mit China-Erfahrungen seit 1978, Spanien

– Simón Levy, Gründer von Cátedra México-China an der Nationalen Autonomen Universität von Mexico (UNAM), Mexiko

– Sebastiano Brusco, Pianist, Italien

– Jacqueline Myrrhe, freie Journalistin für Raumfahrt, Neubrandenburg, Deutschland

– Frau Mileva, Opernsängerin, Deutschland

– Professor Elena Baschenowa und Prof. Andreij Ostrowskij, Fernost-Institut der Russischen Akademie der Wissenschaften, Rußland

– Prof. Mohamed Ali Ibrahim, Ph.D, Professor für Ökonomie, Gründer und ehem. Dekan der Hochschule für Internationalen Transport und Logistik AASTMT, ehem. Direktor der AASTMT-Abteilung Port Said, ehem. Berater des Ägyptischen Verkehrsministers, Ägypten

– Prof. Ing. Zamir Ahmed Awan, Sinologe, ehem. Diplomat, Redakteur, Analyst, Non-Resident Fellow am CCG (Center for China and Globalization) der Nationalen Universität für Wissenschaften und Technologie (NUST), Islamabad, Pakistan

– Yiorgos Veis, Botschafter ad honorem, stellv. Erster Sekretär der griechischen Botschaft in Beijing 1991-1994, Generalkonsul in Hong Kong 2000-2004, Dichter, Griechenland

– Leonidas Chrysanthopoulos, Botschafter ad honorem, stellv. Botschafter an der griechischen Botschaft in Beijing (1991-1993), Griechenland

– Jürgen Heiducoff, Afghanistanveteran und Autor, Deutschland

– Prof. Dr.-Ing Reinhold Meisinger, Deutschland

– Leena Maliki, Opernsängerin, Schweden,

– Associate Professor Verner D. Worm, Abteilung für internationale Wirtschaft, Verwaltung und Business, Copernhagen Business School, Dänemark

– Enzo Siviero, Brückenbauer, Rektor der eCampus Online-Universität, Italien

– Ing. Spartak Nano, Vizepräsident von Confindustria, Albanien

– Professor Blagoje Babic, Serbien

– Carlo Levi Minzi, Pianist, Italien

– Mr. Thore Vestby, ehem. Mitglied des norwegischen Parlaments, Mitgründer der Ichi Foundation, Norwegen

– Jasminka Simić, PhD, Redakteurin und Journalistin von Radio-Television of Serbia, Belgrad, Serbien

– Bernd Matthes, Consultant, Dresden, Jinan-Deutschland Büro, Deutschland

– Haider Alrubaye, Präsident der Irakisch-Chinesischen Freundschafts-Gesellschaft, Ehrenmitglied der Vereinigung der Handelskammern, Irak

– Professor Wilfried Schreiber, Militärökonom, Philosoph, Friedensforscher, Deutschland

– Dr. Alawi Swabury, ESSB KG / Europe-Asia-Africa Consulting Institute Berlin, Deutschland

– Ruben Dario Guzzetti, Analyst für internationale Angelegenheiten, Argentinisches Institut für Geopolitische Studien (IADEG), Argentinien

– Andrea Szegö, Professor für Soziologie (PhD), Budapest, Ungarn

– Živadin Jovanović, Präsident des Belgrade Forum for a World of Equals, Serbien

– Bassam El Hachem, Professor für Politische Soziologie an der Doktorandenschule der Künste, Human- und Sozialwissenschaften der Libanesischen Universität, Libanon

– DeWayne Hopkins, Alderman at Large der City of Muscatine, Iowa; ehem. Bürgermeister von Muscatine, Vereinigte Staaten

– Michele De Gasperis, Gründer und Präsident des italienischen Belt and Road Instituts, Italien

– Prof. Dr. Wolf Dietrich Karl Rückert, Industrieberater, Nachkomme des Dichters Friedrich Rückert, Österreich

– George Floras, Managing Partner, Belt and Road Associates, Griechenland.

– Elisabeth Kiderlen, CEO, Hainan Treasure Business Consulting Services, (U.S. Staatsbürgerin, seit 17 Jahren in China).

– Mario Cavolo, Senior Fellow, Center for China & Globalization

– Eduardo Klinger Pevida, Direktor, Zentrum für China und Asien Studien und die Analysen , Dominikanische Republik

– Herr Shakeel Ahmad Ramay, Direktor des China Center, Pakistan’s Sustainable Development Policy Institute.            

– Herr Seymur Mammadov, Direktor des International Expert Club EuarasiaAZ, Aserbaidschan.

– Dr. Wei – Jiang Xu, Lehrerin und Forscherin, INSA Hauts-de-France, Frankreich

– Bruno Guigue, Forscher für politische Philosophie, Frankreich

– Ehemaliger US-Senator Mike Gravel (D-Alaska, 1969-1981); zweimaliger Kandidat für die Nominierung der Demokraten für das Amt des US-Präsidenten, er ist landesweit bekannt für seine energischen, aber erfolglosen Versuche, die Wehrpflicht während des Vietnamkriegs abzuschaffen, und dafür, daß er 1971 die damals als geheim eingestuften Pentagon Papers, unter persönlichem Risiko an die Öffentlichkeit brachte

– Luis González, Sinologe, ehemaliger Direktor des Außenministeriums für asiatische und ozeanische Angelegenheiten, Dominikanische Republik

– Mme Anne Lettrée, Psychologin und Soziologin in Geopolitik, Moderne und zeitgenössische Kunsthistorikerin, Spezialistin für zeitgenössische chinesische Kunst, Geschäftsführerin der Silk Road Business School, Frankreich

– Ignacio Ramos Ph.D. 达奇 博士, Professor und Delegierter für chinesische Angelegenheiten Professor 教授,中国事务主管, Abteilung für Internationale Beziehungen 国际关系处, Päpstliche Universität Comillas 卡米亚斯大 , Madrid, Spanien

– Dr. Kevin Yiding Wang, Ph D. INSA Lyon, Gründer und CEO von CEIFC Consulting (Sino-Europäische Vereinigung für wirtschaftlichen und kulturellen Austausch und Zusammenarbeit), Frankreich

– Néstor Restivo, Journalist und Historiker, Argentinien

– Jason Li, PhD, CEO, America Organics LLC, Vereinigte Staaten

– Colin Mackerras, AO, FAHA, Professor Emeritus, Griffith University, Queensland, Australien

– Peter Achten, Journalist

– Stephen Brawer, Stellvertretender Vorsitzender des Belt and Road Institute in Schweden, Vorsitzender von S. Bennett Brawer Philosophical, Education and Consultation, Schweden

– Frans Vandenbosch, Mitbegründer und leitender Berater am International Institute on Governance and Strategy (IIGS) Think Tank in Beijing; und Autor von „Statecraft and Society in China“ über Graswurzelpolitik und Nachbarschaftsaktivitäten in China, Flandern

– Han Dongping, Professor für Politikwissenschaft; North Carolina, Vereinigte Staaten

– Godfree Roberts, Autor des Buches „Why China Leads the World“ und Herausgeber des Newsletters „Here Comes China“.

– Yasiru, Ranaraja, Gründer und Direktor der Belt & Road Initiative Sri Lanka (BRISL) www.brisl.org und Journalist, Sri Lanka,

– Dev & Ingrid Nazareth, Kanadier im Ruhestand, Kanada

– Alejandro Yaya, Vizepräsident des Zivilen Instituts für Raumfahrttechnologie von Argentinien, Argentinien

– Lutz Pietrusky, Diplom-Ingenieur, Deutschland

– Yaping Wang, Krankenschwester im Ruhestand, Deutschland

– Marina Körber, Stuttgart, Deutschland

– Zhao Yinong, CEO gbtimes.com (gegründet, um den Dialog zwischen Europa und China zu fördern), Finnland

– Prof. Fabio Massimo Parenti, Sinologe (Italien), Associate Professor an der China Foreign Affairs University, Peking

– Flavio Grotti, Tianjin, China

– Maria Morigi, Archäologin, Wissenschaftlerin für orientalische Religionen, Autorin, (Triest, Italien)

– Dr. Jean-Pierre Voiret, ehem. Lehrbeauftragter für China-Geschichte beim Ostasiatischen Seminar der Universität Zürich, Schweiz

– Qirui Li, Doktor der Philosophie und Forscher am Exzellenzcluster – „Africa Multiple“, Universität Bayreuth, Deutschland

–  Wei Ling Chua, Autor, Australien

– Dr. Simon Nigg, Finanzingenieur, Schweiz

– Habib Ghanim, Geschäftsmann, Vereinigte Staaten


Wenn Sie China-Kenner sind und diesen Aufruf ebenfalls unterstützen wollen, schicken Sie bitte eine Email mit Ihrem Namen, Ihrer Position und/oder einer kurzen Beschreibung Ihrer Erfahrungen mit China an Madeleine Fellauer (madeleine.fellauer@schiller-institut.de)

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