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Internationale Friedenskoalition #142, 20.02.2026, 17.00 Uhr

Internationale Friedenskoalition #142, 20.02.2026, 17.00 Uhr

Die moralischen Kräfte für eine bessere Ära mobilisieren

142. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Die moralischen Kräfte für eine bessere Ära mobilisieren

20. Februar 2026
17.00 Uhr

Bitte mobilisieren Sie Ihre Organisationen.

Nehmen Sie diese Woche an der Internationalen Friedenskoalition mit den Rednern Steve Starr, Experte für Atomwaffen und Eduardo Gabriel Fernandez, Absolvent des Fortgeschrittenenkurses für Nationale Verteidigung und Mitglied des argentinischen Zentrums zur Überwachung der Souveränität „Gen. Jorge Edgar Leal“ sowie weiteren Teilnehmern, teil.

Bitte senden Sie uns so schnell wie möglich Berichte und Initiativen für die Tagesordnung zu.

Zur Anmeldung

So alarmierend die Lage auch ist, sollte es doch keine Überraschung sein, dass das westliche Establishment der Epstein-Klasse – die mit all ihrer Perversion jetzt immer deutlicher vor der Weltöffentlichkeit entlarvt wird – darauf hinarbeitet, einen neuen Krieg mit dem Iran zu entfesseln.

Beispielhaft dafür ist die Rede von „Little Marco“ Rubio am 14. Februar bei der Münchner Sicherheitskonferenz, in der er dieselbe anti-humane Ideologie „Macht geht vor Recht“ vertrat, die auch der Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und der wirtschaftlichen Strangulierung Kubas zugrundeliegt.

„Im Wesentlichen denke ich, dass da eine sehr verhärtete Position der USA zum Ausdruck kam, die unipolare Dominanz in der Welt fortzuführen und das koloniale System intakt zu halten. …“, kommentierte Helga Zepp-LaRouche die Rede des US-Außenministers in ihrem internationalen Webcast vom 18. Februar. „Ich glaube nicht, dass die Situation weniger gefährlich geworden ist … Schaut man sich die Lage in Lateinamerika, im Pazifik und die Entschlossenheit an, Russland eine Niederlage zuzufügen – was sich zumindest auf Seiten einiger Europäer nicht geändert hat –, dann sind wir überhaupt nicht aus der Gefahrenzone heraus.“

Dies wird besonders in der sich zuspitzenden Lage in Südwestasien deutlich spürbar. Während amerikanische und iranische Delegierte in Genf zu diplomatischen Verhandlungen zusammentrafen, setzten die USA ihren massiven militärischen Aufbau in der Region fort. Einige Experten sagen, dass mit der derzeitigen US-Streitmacht zusammen mit dem israelischen Militär eine potenziell wochenlange Operation gegen den Iran möglich wäre, und es steht zu befürchten, dass Trump kurz davor steht, einen Angriff zu befehlen.

Die Äußerungen von US-Vizepräsident JD Vance nach seinem Treffen mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghchi in Genf tragen sicherlich nicht dazu bei, die Sorgen in dieser Hinsicht zu zerstreuen. Präsident Trump habe „einige rote Linien gezogen“, die die Iraner noch nicht bereit seien, tatsächlich anzuerkennen – nämlich dass der Iran sein Atomprogramm vollständig aufgibt, was iranische Beamte wiederholt abgelehnt haben. Vance: „… Wir werden weiter daran arbeiten, aber natürlich behält sich der Präsident das Recht vor, zu entscheiden, wann er der Meinung ist, dass die Diplomatie ihr natürliches Ende erreicht hat.“

Die strategische Gefahr reicht über Südwestasien hinaus. Der bekannte russische Geopolitiker Sergej Karaganow, Ehrenvorsitzender des Präsidiums des Rates für Außen- und Verteidigungspolitik, schrieb einen langen Artikel für Russia in Global Affairs, in dem er seine Forderung nach dem Einsatz von Atomwaffen als „Abschreckungsmittel“ wiederholt. Darin erklärt er: „Auf Expertenebene sollten wir die veraltete Vorstellung aufgeben, dass es in einem Atomkrieg keine Gewinner gibt“. Diese Sichtweise wird von vielen in Russland – darunter auch Präsident Putin selbst – vehement abgelehnt. Aber da diese zusammentrifft mit einer Haltung derjenigen in Washington, die nach dem Auslaufen des New-START-Vertrags am 5. Februar eine Verdopplung oder Verdreifachung einsetzbereiter Nuklearstreitkräfte fordern, muss man um die Existenz der Menschheit ernsthaft besorgt sein.

Es ist kein Zufall, dass in den Epstein-Akten immer mehr Namen von Personen auftauchen, die in Gaza Völkermord begehen, auf eine Konfrontation mit dem atomar bewaffneten Russland drängen, das Völkerrecht für irrelevant erklären und ganze Nationen wirtschaftlich ausbeuten. Das menschenverachtende Denken hinter den abscheulichen Sexverbrechen des Epstein-Systems, ebenso wie ihre Vertuschung, liegt auch der kriminellen Politik dieses geopolitischen Systems zugrunde.

Was ist zu tun?

„Wir brauchen eine echte kulturelle Renaissance“, sagte Zepp-LaRouche auf der Sitzung der Internationalen Friedenskoalition am 6. Februar. „Wir müssen zu den Werten zurückkehren, nach denen der Mensch nicht als Tier betrachtet wird, das von einem Leviathan, einer Diktatur, kontrolliert werden muss, weil der Mensch von Natur aus böse sei. Wir müssen eine Renaissance schaffen, in der wir die besten Traditionen jeder Kultur mit einer positiven Perspektive für die Zukunft verbinden. Das fehlt insbesondere im Westen; die asiatischen Länder sind sich dessen bewußt, weil sie auf mehr als 5.000 Jahre kultureller Kontinuität und eine optimistische Perspektive für die Zukunft blicken. Im Westen gab es nur Vertuschung und Pragmatismus; und deshalb befinden wir uns immer noch in der tiefen kulturellen Krise, mit der wir heute konfrontiert sind. Ich denke, wir sollten vielleicht die Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur um eine kulturelle Architektur ergänzen. Wir müssen zu den besten Traditionen der Amerikanischen Revolution zurückkehren, die nun ihr 250-jähriges Jubiläum feiert und die leider von den meisten heute lebenden Amerikanern vergessen wurde. Und in Europa müssen wir ebenfalls zur italienischen Renaissance, zur deutschen Klassik und zu anderen Kulturen in Afrika, Lateinamerika und Asien zurückkehren, um unsere besten Traditionen wiederzubeleben. Ohne eine solche kulturelle Erneuerung werden wir meiner Meinung nach nicht die moralischen Kräfte mobilisieren können, um die Menschheit in eine bessere Ära zu führen.“

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