Bei den eingebetteten Videos handelt es sich um den originallen englischen Live/Stream. Eine deutsche Übersetzung wird in Kürze zur Verfügung stehen.
Eine Weltbürger-Bewegung gegen die globalen Konflikte
Krisenforum. EIR veranstaltete am 2. März ein Onlineforum mit Experten aus aller Welt zur zunehmenden Eskalation der globalen Krise.
EIR veranstaltete am 2. März ein Onlineforum unter dem Titel „Epstein und die grenzenlose Verkommenheit der ,Eliten‘: Wir brauchen dringend eine kulturelle Renaissance!“ Das Forum behandelte viele Aspekte der sich schnell entfaltenden globale Krise, doch im Mittelpunkt stand der Weg zu ihrer Überwindung. In einem lebhaften Dialog präsentierten Experten aus aller Welt in zwei Vortragsrunden – zu den Themen „Auf dem Weg zum Weltuntergang?“ und „Der Mensch ist eine kreative Gattung“ – ihre Standpunkte und Vorschläge.
Panel 1: 8 Uhr (US-Ostküste); 14 Uhr (Mitteleuropa); 21 Uhr (China-Central Standard Time): Auf dem Weg zum Weltuntergang?
Moderator: Dennis Speed
- Helga Zepp-LaRouche (Deutschland), Gründerin des Schiller-Instituts; Chefredakteurin von EIR
- Zhang Weiwei(China), Professor für Internationale Beziehungen und Direktor des China-Instituts der Fudan-Universität, Shanghai
- Beatriz Bissio(Brasilien), außerordentliche Professorin, Postgraduiertenprogramm für Vergleichende Geschichte, Bundesuniversität Rio de Janeiro
- B.R. Deepak (Indien), Professor und ehemaliger Direktor des Zentrums für China- und Südostasienstudien, Jawaharlal-Nehru-Universität Neu-Delhi
- Dennis Kucinich (USA), ehemaliger Kongreßabgeordneter und zweifacher Präsidentschaftsbewerber in der Demokratischen Partei
- Ding Yifan (China), Professor am Institute of Global Governance and Development der Renmin University in Beijing
- Namit Verma (Indien), Autor und Sicherheitsanalyst
- Kwame Amuah (Südafrika), Sicherheitsexperte, Techno-Unternehmer, ehemaliger Seniorberater für Nuklearfragen der südafrikanischen Regierung
- Pater Harry Bury (USA), seit 70 Jahren katholischer Priester, lebenslanger Friedensaktivist
Und andere.
Panel 2: 11 Uhr (US-Ostküste); 17 Uhr (Mitteleuropa); 24 Uhr (China-Central Standard Time): Die Menschheit ist eine kreative Spezies!
Moderatorin: Megan Dobrodt
- Donald Ramotar (Guyana), ehemaliger Staatspräsident von Guyana
- Richard Falk (USA), emeritierter Professor für Internationales Recht, Princeton University; ehemaliger UN-Sonderberichterstatter für die Menschenrechtslage in den seit 1967 besetzten palästinensischen Gebieten (2008-14)
- María de los Ángeles Huerta (Mexiko), ehemalige Abgeordnete des mexikanischen Kongresses
- Fernando Garzón (Ecuador), Architekt, Stadtplaner; Vorsitzender der Ecuadoreanisch-Palästinensischen Union
- Ralph Bosshard (Schweiz), Oberstleutnant a. D., ehemaliger Militärberater des Generalsekretärs der OSZE
- David Monyae (Südafrika), Direktor des Zentrums für China-Afrika-Studien an der Universität Johannesburg
- Ali Rastbeen (Frankreich), Direktor der Académie Géopolitique de Paris
- Hanspeter Widrig (Deutschland), Bildhauer
- Diane Sare (USA), unabhängige Kandidatin für die US-Präsidentschaft; Gründerin des Schiller Institute New York City Chorus
Einladung zu einer Zoom-Sonderkonferenz der Bewegung von Weltbürgern am 2. März 2026
Am 12. Januar 2026 veranstaltete das Magazin EIR ein internationales Dringlichkeitsforum, um Klarheit über die schwere strategische Krise zu schaffen, in der Präsident Donald Trump erklärt hatte, das Völkerrecht sei „unnötig”. Was in den wenigen Wochen seit diesem Treffen an die Oberfläche gekommen ist, hat einen noch tieferen Abgrund für die Menschheit aufgetan.
Selbst die vorläufigen Ergebnisse der Untersuchung des Jeffrey Epstein-Skandals offenbaren eine moralische Verkommenheit, die Sodom und Gomorra im Vergleich dazu verblassen läßt. Was an die Oberfläche kommt, ist das satanische Leitprinzip, auf dem ein großer Teil der heutigen Politik basiert – von dem Völkermord in Gaza bis zur Verhängung einseitiger Sanktionen gegen viele Länder, die dort das Leben der Bevölkerung so unerträglich machen, daß sie gegen ihre Regierungen aufbegehrt. Seit Jahren weiß man von diesen Perversionen, aber niemand in der sogenannten „regelbasierten Ordnung” wollte von den Regeln wissen, die die Justizbehörden dazu verpflichtet hätten, die Verbrechen dieses mörderischen Selbstbedienungsladens zu untersuchen, in dem „die Skrupellosesten sich nehmen, was sie wollen”, wie Bundespräsident Steinmeier es kürzlich treffend formulierte.
Mit dem Auslaufen des New-START-Vertrags am 5. Februar verschwand das letzte Rüstungskontrollabkommen, wodurch die weltweite militärische Lage gefährlich undurchsichtig wird und ein neuer Rüstungswettlauf beginnt, mit dem die Verbreitung alter und neuer Massenvernichtungswaffen und eine enorme Zerstörung der physischen Wirtschaftskapazitäten zugunsten einer gigantischen Aufrüstung droht. Schon die vorhandenen Bestände an Atomwaffen können alles menschliche Leben auf der Erde mehrfach vernichten, zusätzlich schaffen die neuen Dimensionen der Kriegsführung, wie Weltraumwaffen, Cyberkrieg, der Einsatz von KI usw., eine erschreckende dystopische Perspektive für die Zukunft, deren Endergebnis nur die Vernichtung der Menschheit zu sein scheint.
Und hier kommt die Bedeutung des Epstein-Skandals ins Spiel. Wie kann man von Institutionen, die an diesen satanischen Perversionen entweder selbst beteiligt waren oder darüber schwiegen und untätig blieben, nun erwarten, daß sie plötzlich der mörderischen Gier des Militärisch-Industriellen Komplexes und der skrupellosen Spekulanten Einhalt gebieten, die keine Hemmungen haben, mit der Kriegsmaschinerie Geld zu verdienen und das Leben unschuldiger Menschen als „vernachlässigbare Kollateralschäden“ betrachten?
Verschiedene regionale Konflikte – wie der Krieg in der Ukraine, die drohende Gefahr eines neuen Krieges gegen den Iran, die Krise um Venezuela, Kuba, Mexiko und Kolumbien sowie die Spannungen im Indopazifik und in Teilen Asiens – haben alle das Potential, sich zu einem größeren Konflikt zwischen den Großmächten und sogar zu einem globalen Atomkrieg auszuweiten.
Aus der Dringlichkeitssitzung vom 12. Januar ging eine gemeinsame Erklärung und die Verpflichtung der Diskussionsteilnehmer hervor, sich an Institutionen und Einzelpersonen in möglichst vielen Ländern zu wenden, um das Völkerrecht durch die Schaffung einer neuen globalen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur zu bewahren, die die Interessen jedes Landes auf der Erde berücksichtigen muß, aber auch eine internationale Bewegung von Weltbürgern zu initiieren, die sich dazu verpflichten, die Eine Menschheit an erste Stelle zu setzen.
Die unfaßbare Abscheulichkeit der Epstein-Affäre ist ein Weckruf für die gesamte Menschheit. Wir brauchen dringend einen Kurswechsel und müssen gegen dieses bestialische Verhalten und alle satanischen kulturellen Einflüsse kämpfen, die in den letzten Jahrzehnten solche Auswüchse ermöglicht haben. Wir müssen die besten kulturellen Traditionen aller Nationen und Zivilisationen – die höchsten Ausdrucksformen der gesamten Weltgeschichte – wiederbeleben und sie in einen aktiven Dialog der Kulturen einbringen, um eine Renaissance der klassischen Kultur einzuleiten. Nur so können wir ein edles Bild des Menschen als der einzigen Spezies bewahren, die mit schöpferischer Vernunft begabt ist.
Auf der internationalen Zoom-Konferenz am 2. März werden folgende Themen behandelt:
– Schaffung einer neuen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur
– Schaffung einer internationalen Bewegung von Weltbürgern und
– Schaffung einer neuen kulturellen Renaissance
An den zwei Diskussionsrunden der Konferenz nehmen namhafte Vertreter von Institutionen aus aller Welt sowie Experten, Wissenschaftler und Künstler teil. Werden Sie aktiv, um diese Veranstaltung mit vorzubereiten! Leiten Sie diese Einladung an alle Ihre Freunde und Kollegen weiter und wenden Sie sich an alle, die sich an dieser Initiative beteiligen sollten.
Die Dokumentation mit allen Beiträgen, Videos und der Eklärung vom 12. Januar finden Sie hier.




