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Indisch-chinesische Zusammenarbeit kommt voran

„Weiteres vielfältiges Engagement zwischen zwei großen Volkswirtschaften! [Der indische Außenminister] Sushma Swaraj und der chinesische Außenminister Wang Yi trafen sich am Rande der BRICS-Außenministerkonferenz. Beide Politiker sprachen über Wege, die Dynamik in der bilateralen und multilateralen Zusammenarbeit aufrechtzuerhalten,“ schrieb der indische Außenamtssprecher Raveesh Kumar gestern begeistert in einem Tweet nach dem Treffen der beiden Minister am Rande der BRICS-Tagung in Johannesburg.

Auch der chinesische Außenminister Wang war begeistert. Laut Xinhua hatte Wang bei dem Treffen gesagt, daß „die Zusammenarbeit zwischen China und Indien die gemeinsame Entwicklung beider Länder beschleunigen, der ganzen Welt nützen und dem Fortschritt der menschlichen Zivilisation dienen wird… China und Indien haben umfangreiche gemeinsame Interessen, und sie haben weitaus mehr Übereinstimmungen als Verschiedenheiten,“ betonte er. „Beide Seiten sollten stets die bilateralen Beziehungen und die Grundinteressen der Bevölkerung als Ausgangspunkt nehmen, Probleme und Differenzen richtig handhaben und verhindern, daß die Interessen der einen Seite das übergreifende Interesse beeinträchtigt. China und Indien sollten ihre Koordinierung stärken und eine konstruktive Rolle beim Ausbau der BRICS-Zusammenarbeit, in der Shanghai Cooperation Organization und anderen multilateralen Mechanismen spielen.“

Xinhua berichtete außerdem, daß Swaraj von einem „beispiellosen Erfolg“ des informellen Treffens zwischen Ministerpräsident Narendra Modi und Präsident Xi Jinping Ende April in Wuhan sprach, welches „das gegenseitige Vertrauen zwischen beiden Ländern erhöht, die Zusammenarbeit gestärkt und beide Seiten zu einem ungezwungeneren Umgang miteinander gebracht hat.“ Als die beiden größten Entwicklungsländer „sollten beide Seiten die Koordinierung und Kooperation innerhalb multilateraler Mechanismen weiter stärken und dafür sorgen, daß die gemeinsamen Interessen der Entwicklungsländer gewahrt bleiben.“