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Internationale Friedenskoalition #137, 16.01.2026, 17.00 Uhr

Internationale Friedenskoalition #137, 16.01.2026, 17.00 Uhr

Der moralische Mut, souverän und gut zu sein

137. Treffen der Internationalen Friedenskoalition

Der moralische Mut,souverän und gut zu sein

16. Januar 2026
17.00 Uhr

Bitte mobilisieren Sie Ihre Organisationen.

Nehmen Sie diese Woche an der Internationalen Friedenskoalition mit S.E. Donald Ramotar (Guyana): ehemaliger Präsident von Guyana (2011–2015) und María de los Ángeles Huerta (Mexiko), ehemalige Kongressabgeordnete Mexikos sowie weiteren Redner, deren Namen in Kürze bekannt gegeben werden, teil.

Bitte senden Sie uns so schnell wie möglich Berichte und Initiativen für die Tagesordnung zu.

Zur Anmeldung

In diesem Moment, den Helga Zepp-LaRouche als „eindeutig außer Kontrolle geraten“ charakterisierte, schwebt die Frage, ob die Menschheit die moralische Fitness zum Überleben aufbringen kann, über unseren Köpfen. Um mit ja antworten zu können, müssen wir die Prinzipien der Souveränität und des Völkerrechts gegen die hysterischen Fantasien von „Macht vor Recht“ durchsetzen. Das letztere Geschrei hören wir gegenwärtig aus den Machtzentralen von aufgeblasenen Nachahmern des Nazi-Juristen Carl Schmitt.

Als Reaktion auf die lautstarke Drohung von US-Präsident Trump, jedem, der Geschäfte mit dem Iran macht, 25 Prozent Zölle aufzuerlegen, erklärte der russische Außenminister Sergej Lawrow in einer Pressekonferenz am 14. Januar: „Ich glaube nicht, dass eine dritte Partei die grundlegende Natur der Beziehungen zwischen Moskau und Teheran verändern kann. Diese Natur basiert auf den Vereinbarungen, die zwischen den Präsidenten der Russischen Föderation und der Islamischen Republik Iran getroffen wurden. Sie dient den Interessen beider Staaten und beider Völker.“ China zeigte sich ebenso unbeeindruckt von den Drohungen. In einer Erklärung des Sprechers der chinesischen Botschaft in Washington, Liu Pengyu, heißt es: „Chinas Position gegen die wahllose Verhängung von Zöllen ist konsequent und klar. Zollkriege und Handelskriege haben keine Gewinner, und Zwang und Druck können keine Probleme lösen.“ Das chinesische Außenministerium erinnert alle Kurzsichtigen daran, dass „die freundschaftlichen Beziehungen zwischen China und dem Iran bis ins 2. Jahrhundert v. Chr. zurückreichen … Seitdem pflegen die Völker Chinas und des Iran den Austausch.“

Seit 2024 ist der Iran Mitglied der BRICS-Staaten, über 140 Nationen zählen zu seinen Handelspartnern, unter den ersten fünf sind China und Indien. Der Iran ist Mitglied des Forums der alten Zivilisationen mit einer reichen Kultur, die Tausende von Jahren zurückreicht. Er ist eine der Schlüsselnationen der Belt and Road Initiative (BRI), wobei sein Hafen Chabahar im Süden des Iran ein internationales Schlüsselprojekt des Nord-Süd-Transportkorridors darstellt.

Die Idee eines US-Angriffs auf den Iran – was Berichten zufolge auf Widerstand innerhalb des Weißen Hauses und im Pentagon stößt – ist nicht nur wahnsinnig, sondern geht auch gar nicht um den Iran, genauso wie die Entführung des venezolanischen Präsidenten Maduro nichts mit Venezuela zu tun hatte.

Das Ziel beider Operationen (und potentiell weiteren) ist es, das Entstehen eines neuen, postkolonialen Weltsystems zu verhindern, das den westlichen Eliten ihre Hegemonie nehmen würde. Es ist ein letzter verzweifelter Versuch, das imperiale Prinzip „Macht vor Recht“, wie es Thrasymachos in Platons „Politeia“ verkörpert, gegen das in der Naturgesetzlichkeit verwurzelte Prinzip der Souveränität durchzusetzen.

„Wer ist der Souverän eines Landes? Es ist nicht der Präsident, es ist nicht der Kongress, es ist nicht das Parlament – es ist das Volk! Das Volk ist der Souverän“, erklärte Helga Zepp-LaRouche, Gründerin des Schiller-Instituts, in ihrem internationalen Webcast vom 14. Januar. „Der Grund, warum das heutige System nicht funktioniert, ist, dass die Bürger zu träge geworden sind. Sie haben vergessen, dass eine Republik nur mit Staatsbürgern funktioniert … Das ist nichts, was man bekommt, indem man sein Videospiel oder den Fernseher einschaltet, im Internet surft oder was auch immer. Dafür muss man sich einsetzen, das muss man lernen, dafür muss man qualifiziert sein. Wir sind fast in ein dunkles Zeitalter zurückgefallen. Die Menschen haben ihr Recht als souveräne Bürger aufgegeben, weil sie sagen: ‚Oh, man kann sowieso nichts tun. Diese Leute da oben sind so mächtig.‘ Aber genau mit dieser Denkweise sind wir in diese Krise geraten.“

Wenn die Vereinigten Staaten aufhören würden, als Verkörperung des Imperiums zu agieren, gegen das sie 1776 ihre Revolution geführt haben, und wieder zu einer Identität zurückkehren, die mit ihren Gründungsprinzipien im Einklang steht, indem sie sich mit den Nationen der Globalen Mehrheit zusammentun, um das neokoloniale System ein für alle Mal zu beenden, wäre das Hauptproblem gelöst.

Die entscheidende erste Aufgabe auf dem Weg dorthin, so Zepp-LaRouche, sei die Schaffung einer neuen internationalen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur. Darum ging es u.a. auch bei der außerordentlichen EIR-Diskussionsrunde „Der Angriff auf Venezuela und wie man die Welt vom Abgrund zurückholt“ am 12. Januar. Diese Diskussion wird am Freitag, dem 16. Januar, im Rahmen der 137. Sitzung der Internationalen Friedenskoalition ihre Fortsetzung finden. Fordern Sie Ihr Recht als souveräner Bürger zurück und schließen Sie sich dem Kampf an.

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