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China-Myanmar-Korridor macht Fortschritte

Myanmars Präsident U Htin Kyaw sagte nach seinem Treffen mit Chinas Außenminister Wang Yi in Myanmars Hauptstadt Nay Pyi Taw am 20. November dass Myanmar den Vorschlag über den Bau eines China-Myanmar-Wirtschaftskorridors begrüße und sich dafür mit den Chinesen aktiv einbinden wolle, meldete Xinhua.

In diesem Zusammenhang brachte China Myanmar einen weiteren sehr willkommenen Vorschlag eines Drei-Phasen-Aktionsplanes für die zügige Heimkehr der nach Bangladesch Geflüchteten. Laut der Internationalen Organisation für Migration sind mehr als 610.000 Rohingya nach Bangladesch geflohen.
Wang betonte im Zuge des Wirtschaftskorridors: „China sieht in Myanmar einen wichtigen kooperationspartner bei der gemeinsamen Umsetzung der Belt and Road-Initiative ud ist bereit den Bau des China-Myanmar-Korridors auf Grundlage Myanmars Entwicklungsrichtlinien und den praktischen Bedürfnissen zu diskutieren, um eine gemeinsame Entwicklung beider Länder voranzubringen.“ Er fügte noch hinzu, dass die chinesische Seite glaube, dass Myanmars Regierung die Weisheit und die Fähigkeit besitzt, den Friedesprozess im Land weiterzubringe und dass China weiterhin Unterstützung anbiete auf Anfrage Myanmars.

Nach Global Times beschrieb Wang den Korridor auf der Pressekonferenz am 19.November: „Der Wirtschaftskorridor wird in der chinesischen Provinz Yunnan beginnen, weitergehen ins Zentrum von Myanmars Stadt Mandalay und dann ostwärts nach Yangon und westlich von der Kyaukpyu- Sonderwirtschaftszone und wird eine große Drei-Grundpfeiler-Kooperation formen.