Stoppt den nuklearen Wahnsinn: Baut den Oasenplan!
Freitag, 06.11.2026, 17.00 Uhr
Sie können diese Einladung gerne an Ihre Organisationen weiterleiten und in Ihrem Feundes- und Bekanntenkreis verbreiten.
Wir von der Internationalen warten nicht darauf, dass die Geschichte ihren Lauf nimmt; wir organisieren und greifen ein, um die notwendigen Öffnungen zu schaffen.
Nehmen Sie diesen Freitag an der 179. Sitzung der Friedenskoalition teil.
Wir begrüßen Ray McGovern (USA), ehemaliger CIA-Analyst und Mitbegründer von Veteran Intelligence Professionals for Sanity (VIPS); Feride Istogu Gillesberg (Dänemark), Schiller-Institut; Yasir Masood (Pakistan), pakistanischer Politik- und Sicherheitsanalyst, Akademiker und Rundfunkjournalist; und weitere Gäste, die in Kürze bekannt gegeben werden.
Freunde der Internationalen Friedenskoalition,
Diese Woche könnte sich als entscheidender Wendepunkt herausstellen, mit den US-Zwischenwahlen am 3. November und der Möglichkeit, dass Präsident Herzog nach den israelischen Wahlen die festgefahrene Situation löst. Die nuklearen Spannungen nehmen zu, da Trump nach den Wahlen mit einem Großangriff auf den Iran droht. Tucker Carlson warnte davor, dass der verzweifelte Netanjahu innerhalb der Trump-Administration jeden unter Druck setze, einen atomaren Schlag auf den Pickax Mountain zu lancieren. Carlson erläutert dies weiter:
„Ein amerikanischer Atomangriff auf den Iran würde einen Präzedenzfall schaffen. Die Russen haben bereits mindestens zwei anderen Regierungen mitgeteilt, dass ein amerikanischer Atomangriff auf den Iran ihnen die Freiheit geben würde, ebenfalls Atomwaffen gegen die Ukraine einzusetzen. Pakistan und Indien wären versucht, dasselbe gegeneinander zu tun, ebenso wie Nordkorea gegen Seoul. Nach dem ersten Atomschlag ist der Dritte Weltkrieg unausweichlich. Dieser Krieg wäre kurz und endgültig. Wir sind monatelang schlafwandelnd auf diesen Moment zugesteuert.“
Kräfte arbeiten daran, den Weg in einen Weltkrieg zu stoppen, während Delegierte des Abkommens von Mekka am 26. Oktober zu einem hochrangigen Treffen nach Teheran reisten. Wie die Internationale Friedenskoalition betont hat, ist der einzige Weg zu einem dauerhaften Frieden die gemeinsame wirtschaftliche Entwicklung. Der Erweiterte Oasenplan bleibt das entscheidende Element, das die Mekka-Gruppe und andere fördern müssen, um einen dauerhaften Frieden zu erreichen.
Aus dieser Perspektive wurde eine wichtige Initiative von Seyed Hossein Mousavian angestoßen. Mousavian ist ehemaliger iranischen Botschafter in Deutschland und Gastwissenschaftler im Programm für Wissenschaft und Globale Sicherheit der Princeton University. In einem Gastbeitrag rief er Deutschland dazu auf, eine „konstruktive Rolle“ bei der Lösung des Konflikts zwischen den USA und dem Iran zu spielen. Darin erläutert er vier zentrale Punkte, die Deutschland einbringen kann. (Der Gastbeitrag wurde ebenfalls in der Neuen Solidarität und auf Englisch bei EIR.news veröffentlicht.)
„Erstens“, schreibt Mousavian, „den Aufbau einer umfassenden Sicherheits- und Kooperationsarchitektur im Persischen Golf fördern, einschließlich einer kernwaffenfreien Zone (NWFZ) und einer Zone frei von Massenvernichtungswaffen (WMDFZ) sowie die Wiederbelebung des Islamabad Memorandum of Understanding als Grundlage für die Öffnung der Straße von Hormus, die Beendigung der maritimen Konfrontation und die Aushandlung einer dauerhaften Sicherheitsordnung für den Persischen Golf;
Zweitens eine umfassende Annäherung zwischen den Vereinigten Staaten und Iran unterstützen, die nahezu fünf Jahrzehnte gegenseitiger Feindseligkeit überwinden könnte;
„Drittens: einen dauerhaften israelisch-palästinensischen Frieden fördern, auf der Grundlage der einschlägigen Resolutionen der Vereinten Nationen und einer verhandelten Zwei-Staaten-Lösung;
Viertens: und neue strategische Energiepartnerschaften zwischen dem Persischen Golf, dem Kaukasus, Rußland und Europa fördern, um langfristige Energiesicherheit und wirtschaftliche Interdependenz zu stärken.
Die wichtigste Lehre der 1990er-Jahre ist, dass dauerhafter Frieden durch den Aufbau robuster Kooperationsinstitutionen erreicht werden kann.“
Diese Institutionen für Kooperation können den Rahmen bilden, in dem wir noch zu unseren Lebzeiten eine Neue Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur verwirklichen können. Der Oasenplan spielt dabei eine Vorreiterrolle für die langfristige Zusammenarbeit bei Wasserprojekten, Stromprojekten und Entwicklungskorridoren in den Ländern Südwestasiens. Lasst uns dies zur Realität werden lassen.

