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Die Menschen zuerst – Landwirte gegen grüne Politik und Spekulanten verteidigen

Die Menschen zuerst – Landwirte gegen grüne Politik und Spekulanten verteidigen

11. Juli 2022 (EIRNS)–Alf Schmidt, Schafzüchter und Bauernaktivist aus Thüringen, hat am 2. Juli auf dem Bundesparteitag der BüSo (Bürgerrechtsbewegung Solidarität) in Frankfurt einen aufrüttelnden Einblick in den Irrsinn und die vorsätzlich zerstörerische Agrarpolitik gegeben, die in Deutschland vom grünen Landwirtschaftsminister Cem Özdemir, aber auch in den Niederlanden und in ganz Europa betrieben wird.

Schmidt begann seine Ausführungen mit der Frage: „Warum gab es in Ostdeutschland keine Grünen?“ Die Antwort? „Bildung war Pflicht.“

Der Titel seines Vortrags lautete „Özdemirs Agrarpolitik – Lebensmittel als Waffe“. Mit vielen Beispielen und erschreckenden Anekdoten zeigte er auf, wie die landwirtschaftliche Produktion in Deutschland durch immer verrücktere gesetzliche Vorgaben und Verordnungen im Namen des Tier-, Umwelt- und Klimaschutzes immer weiter zerstört und letztlich völlig unmöglich gemacht wird.

Der Vortrag war für die Zuhörer ein erschütternder Augenöffner und machte deutlich, wie dringend notwendig es ist, internationale Allianzen zwischen Landwirten, Unternehmern und allen Bürgern zum Wohle der Allgemeinheit zu schaffen, bevor die realwirtschaftliche Produktion in allen Bereichen völlig ruiniert wird und die Lebensgrundlagen der Menschen verschwinden.

Einige Beispiele: Als Schafhalter hat Schmidt rund 1,2 Millionen Euro Schäden durch die Rückkehr der Wölfe erlitten. Die vorgeschriebene Verringerung des Düngemitteleinsatzes würde die Qualität des Getreides so weit reduzieren, daß es nur noch als Futtermittel, aber nicht mehr als Brotgetreide verwendet werden kann. Für den Insekten- und Gewässerschutz würden große Flächen der landwirtschaftlichen Produktion entzogen. Die strengeren Vorschriften für Tiertransporte wären kaum noch zu erfüllen.

Am Ende würde die Landwirtschaft in Deutschland abgewickelt und Deutschland wäre völlig abhängig von Lebensmittelimporten aus dem Ausland. Die selbstständigen Landwirte würden ruiniert und das Land von Großkonzernen aufgekauft. Es zeichne sich bereits ab, daß die Nahrungsmittelproduktion drastisch zurückgeht.

Abschließend zeigte er ein Videostatement von Sieta van Keimpema, Pressesprecherin der Farmers Defense Force und Vorsitzende des European Milk Board, die dem deutschen Publikum den Grund für die Proteste der Bauern in den Niederlanden erläuterte: Die Regierung habe drastische Auflagen beschlossen, die ein Drittel aller Landwirte dazu zwingen werden, ihre Höfe aufzugeben.

Alf Schmidt hatte bereits auf der internationalen Konferenz des Schiller-Instituts am 14.-15. November 2021 im Rahmen der Podiumsdiskussion über die physische Wirtschaft gesprochen.

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Mr. Jackson
@mrjackson