Resolution zum Beethoven-Jahr

von Helga Zepp-LaRouche

In einer Gegenwart, in der zunehmend sinnlose Gewalt, ein Verfall der kulturellen Werte, eine kaum noch zu überbietende Verflachung beim sogenannten volkstümlichen Geschmack und eine Verrohung des Umgangs miteinander zu beobachten sind, haben wir immer noch eine ganz entscheidende Quelle, von der eine kulturelle und moralische Erneuerung ausgehen kann: die klassische Kunst! Das großartige Menschenbild, das mit den dichterischen Werken von Dante, Petrarca, Lessing oder Schiller oder den erhabenen und großen Kompositionen von Bach, Mozart, Verdi, Beethoven, Schubert, Schumann oder Brahms verbunden ist, ist immer noch ein Bezugspunkt für die Art und Weise, wie wir uns als Gesellschaft definieren.

Aber wenn wir die Rolle der Künstler in der Gegenwartskultur betrachten und Schillers Maßstab anlegen, der da heißt:

 

„Der Menschheit Würde ist in eure Hand gegeben,

Bewahret sie!

Sie sinkt mit euch! Mit euch wird sie sich heben!“

dann ergibt sich ein degradiertes Bild. Unser Bildungssystem vermittelt kaum Kenntnis der klassischen Kultur, die sogenannte Jugendkultur wird von einem Kult der Häßlichkeit dominiert, und die klassische Kultur selbst ist unter massivster Attacke. Seit Jahrzehnten erfindet das sogenannte Regietheater immer neue Abgründe von Abscheulichkeit, Inszenierungen von Shakespeare oder Schiller sind nicht wiederzuerkennen, seit geraumer Zeit werden auch die Opernbühnen Schlachtfelder, auf denen die perversen Phantasien der Intendanten und Regisseure realisiert werden, und nun vergreifen sich sogenannte moderne Komponisten sogar an den Kompositionen Beethovens, weil sie offensichtlich selber nichts zustandebringen.

Damit muß Schluß sein! Es ist Zeit für eine Gegenoffensive!

Das Beethoven-Jahr, in dem nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt eine große Anzahl von Beethovens Kompositionen aufgeführt werden, bietet die wunderbare Chance, daß wir uns an unsere bessere kulturelle Tradition in Deutschland erinnern und sie dem seit Jahrzehnten fortdauernden moralischen Abwärtstrend entgegenstellen. Wir dürfen einer Theater- und Musik-Mafia, die die klassische Kunst ruiniert, nicht länger das Ruder überlassen, und rufen dazu auf, eine Renaissance-Bewegung für die Verteidigung und Wiederbelebung der klassischen Kunst zu schaffen. Wie Friedrich Schiller in den Ästhetischen Briefen so unwiderlegbar dargestellt hat: Nur in der großen Kunst finden wir die innere Kraft, unsere eigene Kreativität zu entwickeln und uns als Menschen zu verbessern.

Die Welt befindet sich derzeit in einem Epochenwandel, in dem die bisherige, von den atlantischen Staaten dominierte Ära eindeutig zu Ende geht und sich der Schwerpunkt der Entwicklung nach Asien verlagert, wo es mehrere Völker gibt, die auf ihre zum Teil über 5000 Jahre alten Zivilisationen zu recht stolz sind und diese pflegen. Wenn Europa irgendetwas dazu beizutragen hat, um das entstehende neue Paradigma in der Welt in einem humanistischen Geist mit zu gestalten, dann ist es unsere Hochkultur der Renaissance und der Klassik.

Lesen Sie dazu auch Helga Zepp-LaRouches offenen Brief an die Klassikliebhaber Deutschlands im Beethoven-Jahr:

Von der Unfähigkeit, Musik zu komponieren. Ein Offener Brief an die Klassikliebhaber Deutschlands im Beethoven-Jahr: Die Grenze des Zumutbaren ist endgültig überschritten!

 

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Petition: Alle Nationen müssen sich zusammentun, um die Pandemie, die wirtschaftliche Depression und die Kriegsgefahr zu stoppen

Die folgende Resolution wurde von Helga Zepp-LaRouche auf einer spanischsprachigen Konferenz des Schiller-Instituts am 15. August 2020 vorgestellt. Sie zirkuliert bereits international.

Wir, die Unterzeichner, unterstützen nachdrücklich den Aufruf des Schiller-Instituts an die Staatschefs der fünf Ständigen Mitglieder des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen (P5), dringend zusammenzukommen, um die Zusammenbruchskrise zu bewältigen, mit der jedes Land auf diesem Planeten konfrontiert ist. Wir sind mit der gleichzeitigen Eskalation mehrerer Krisensituationen konfrontiert: Der außer Kontrolle geratenen Pandemie, dem durch die Pandemie ausgelösten, aber nicht verursachten wirtschaftlichen Zusammenbruch, dem bevorstehenden Kollaps des transatlantischen Finanzsystems und der zunehmenden Gefahr nicht nur eines neuen Kalten Krieges, sondern eines nuklearen Kriegs.

Es wird immer deutlicher, daß Lyndon LaRouches Warnung von 1971 absolut prophetisch war: daß die Politik des Monetarismus die Welt der Gefahr eines neuen Faschismus, einer Depression, von Pandemien und Krieg aussetzen würde.

Als politisch Verantwortliche, Studenten, Geschäftsleute, Arbeiter, Journalisten und einfache Bürger zahlreicher Nationen auf der ganzen Welt, insbesondere des sogenannten unterentwickelten Sektors, rufen wir unsere Regierungen dazu auf, sich für einen P5-Gipfel einzusetzen und seine Ergebnisse aktiv mitzugestalten. Wir schließen uns dem weltweit wachsenden Chor an, um kundzutun, daß wir uns den drohenden Gefahren stellen und rechtzeitig handeln müssen, um das bereits einsetzende Chaos zu stoppen und uns auf Grundsätze zu einigen, die ähnlich dem Westfälischem Frieden des 17. Jahrhunderts die langfristige Überlebensfähigkeit der menschlichen Gattung garantieren können.

Von einem P5-Gipfel könnte die Initialzündung ausgehen, um die Tür zu einem solchen neuen Paradigma zu öffnen, aber andere Nationen, insbesondere die des Südens, müssen ebenfalls einen Platz am Tisch der Politikgestaltung haben.

Wir schließen unsere Stimme denjenigen an, die ein Gipfeltreffen fordern, um Maßnahmen wie diese zu beschließen:

1. Einen Mechanismus zur Lösung aller internationalen Probleme durch Dialog und Diplomatie.

2. Ein neues Bretton-Woods-System, wie es von Franklin D. Roosevelt beabsichtigt und von Lyndon LaRouche weiter ausgearbeitet wurde. Ausdrückliches Ziel muß die Beseitigung von Armut und Unterentwicklung der sogenannten Entwicklungsländer sein, angefangen mit modernen Gesundheitssystemen in allen Ländern der Welt.

3. Eine Vereinbarung, das Programm „Die Neue Seidenstraße wird zur Weltlandbrücke“ zur Grundlage zu machen, um den modernsten Standard infrastruktureller und industrieller Entwicklung in allen Ländern der Erde zu schaffen.

4. Eine neue Sicherheitsarchitektur auf der Grundlage der gemeinsamen wirtschaftlichen Interessen der Weltgemeinschaft, die das Sicherheitsinteresse jeder einzelnen Nation berücksichtigt. Es muß Schluß sein mit Farbrevolutionen und Destabilisierungen, die vom britischen Empire und seinen bankrotten Finanzinteressen gegen mißliebige Regierungen inszeniert werden – wozu auch die versuchte Destabilisierung der Regierungen von Donald Trump, Xi Jinping, und Wladimir Putin zählt.

5. Internationale Zusammenarbeit an einem Crash-Programm für die Kernfusionstechnologie, internationale Weltraumzusammenarbeit für den Bau eines Monddorfes und einer Stadt auf dem Mars sowie Zusammenarbeit in den Biowissenschaften.

6. Ein Abkommen zur Einleitung eines wahren Dialogs der Kulturen, in dem sich jede Kultur dazu verpflichtet, die besten Traditionen und universellen Beiträge der anderen kennenzulernen, um die Grundlage für Frieden, Völkerverständigung und eine neue weltweite Renaissance zu schaffen.

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Coronavirus-Petition: Für eine Weltgesundheitsinfrastruktur

Wir, die Unterzeichner, unterstützen den Aufruf des Schiller-Instituts zum Aufbau einer globalen Gesundheits- und Wirtschaftsinfrastruktur, um die COVID-19-Pandemie und die wirtschaftliche wie auch wissenschaftliche Unterentwicklung zu überwinden, die uns für diese Pandemie überhaupt erst empfänglich gemacht hat.

Die COVID-19-Pandemie – und die wirtschaftlichen Folgen der Gesundheitsmaßnahmen, die zu ihrer Bekämpfung ergriffen wurden – verdeutlichen einen unentschuldbaren Mangel an Entwicklung der Welt und erfordern einen globalen Ansatz zu ihrer Bekämpfung, d.h. wir müssen nicht nur die unmittelbare Bedrohung durch das Coronavirus, sondern auch die weltweite Unterentwicklung bekämpfen, die uns für derartige Pandemien anfällig gemacht hat.

Wenn Gesundheitssysteme selbst in entwickelten Regionen wie Norditalien schon überfordert sind, vor welchen Herausforderungen stehen dann weniger entwickelte Länder mit einer viel schlechteren Gesundheitsinfrastruktur, wo selbst sauberes Wasser, sanitäre Einrichtungen und Grundnahrungsmittel fehlen? Wie kann jemand, der mit seinem täglichen Einkommen gerade seine Familie ernähren kann, für Wochen zu Hause bleiben? Wie können Menschen ohne sauberes Wasser gute Handhygiene praktizieren? Wie können Ärzte ohne Intensivbetten das Leben schwerkranker Covid-19-Patienten retten?

Die unmittelbare Wucht der Covid-19-Pandemie fesselt zwar unsere Aufmerksamkeit, doch was ist mit den 800.000 Kindern unter 5 Jahren, die jährlich an Durchfallerkrankungen sterben? Wie können wir die Gesundheit von Hunderten Millionen Menschen schützen, deren Ernährung nicht gesichert ist?

Wir fordern eine globale Gesundheitsinfrastruktur im wirklichen Sinn. Die Welt braucht mehr Krankenhäuser, mehr Intensivbetten, viel mehr ausgebildete Ärzte, mehr Testkapazitäten, Schutzausrüstungen und Beatmungsgeräte. Aber es wird noch viel mehr benötigt. Armut, Unterernährung, fehlender Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen – auch das sind Gesundheitsfragen.

Unsere Würde als Menschen ruft uns zur Zusammenarbeit auf, um Armut durch Entwicklung zu überwinden. Die ganze Welt muß vor Krankheiten geschützt werden, die uns alle bedrohen.

Hindernisse, die eine Zusammenarbeit zwischen den USA, China, Rußland und Indien verhindern, müssen aus dem Weg geräumt werden, um sicherzustellen, daß die Welt nie wieder einer solchen Bedrohung ausgesetzt wird.

Um all dies möglich zu machen, brauchen wir ein Neues-Bretton-Woods-System – internationale Abkommen zur wirtschaftlichen Entwicklung, so wie sie Franklin Roosevelt am Ende des Zweiten Weltkriegs anstrebte, und dann von Lyndon LaRouche weiterentwickelt wurden.

Für mehr Details des Schiller-Institut Vorschlags lesen Sie “LaRouches „Apollo-Mission“ zur Bekämpfung der globalen Pandemie: Aufbau eines Weltgesundheitssystems!” und schauen Sie sich die Arbeit des Komitee für die Coincitenia Oppositorum an.

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Petition: Dringender Appell an Trump, Xi, Putin und Modi: Setzen Sie umgehend LaRouches Vier Gesetze um!

Aktualisierung des dringenden Appells vom 28.2. 2020 an Präsident Trump, Präsident Xi, Präsident Putin, Premierminister Modi und die Führer anderer Länder für die sofortige Umsetzung von Lyndon LaRouches Vier Gesetzen.

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von Helga Zepp-LaRouche, Präsidentin des Schiller-Instituts

11. März 2020 – Die meisten Gesundheitsexperten bezeichnen den Ausbruch des Coronavirus inzwischen auch offiziell als Pandemie, und nur wenige meiden diesen Begriff, um die Finanzmärkte und die Investitionen in „Pandemie-Anleihen“ nicht zu erschüttern. Es ist auch offensichtlich, daß diese Pandemie der Todesstoß für das ansonsten bereits bankrotte Finanzsystem sein wird, wofür der größte Börseneinbruch seit 2008, der beispiellose Einbruch der Rendite der 10jährigen US-Schatzanweisungen und die Ankündigung des Präsidenten der Bostoner Federal Reserve, Eric Rosengren, auf „Helikoptergeld“ umzusteigen, alarmierende und unbestreitbare Signale sind.

Anstatt von China zu lernen, das laut WHO einen neuen Maßstab für die Bewältigung einer solchen Krise gesetzt hat, haben die meisten Regierungen die drei Monate Vorwarnzeit, die sie durch die effiziente Intervention Chinas gewonnen haben, nicht genutzt, um in einen Krisenmodus zu gehen. Es ist schockierend, aber nicht verwunderlich, wie sich das liberale Establishment als völlig unfähig erwiesen hat, darüber nachzudenken, daß ihre eigene Politik tatsächlich die Ursache einer beispiellosen Bedrohung für die gesamte menschliche Zivilisation ist, und daraus die Schlußfolgerungen zu ziehen, ihr Verhalten zu ändern.

Bereits 1974 gründete Lyndon LaRouche eine Arbeitsgruppe gegen den ökologisch-biologischen Holocaust, um die Auswirkungen der Politik von IWF und Weltbank zu untersuchen, die darauf abzielt, den Nahrungsmittel- und Energieverbrauch sowie die Gesundheitsausgaben in den Entwicklungsländern zu senken, mit dem Ergebnis, daß dies zu biologischen Katastrophen, dem Auftreten alter und neuer Krankheiten und Pandemien führen würde. In den folgenden Jahrzehnten veröffentlichten LaRouche und seine Bewegung viele weitere Warnungen und boten konkrete Entwicklungsprogramme für alle Kontinente an, deren Umsetzung verhindert hätte, daß die gegenwärtige Krise außer Kontrolle gerät.

Sicher, die sogenannten Industrieländer mögen die Krise irgendwie bewältigen, aber zu welchem Preis? Durch die Privatisierung – d.h. die Gewinnorientierung – des Gesundheitssektors gibt es heute viel zu wenig Betten für die Intensivbehandlung. Der belgische Intensivmediziner und Chef der nationalen Ärztegewerkschaft, Dr. Philippe Devos, hat gerade davor gewarnt, daß dieser Mangel dazu führen wird, eine Triage alter Menschen zugunsten junger Menschen vorzunehmen, wenn die Zahl der Fälle die Zahl der verfügbaren Intensiv-Einrichtungen übersteigt, was seiner Meinung nach geschehen wird. Kommen wir wieder auf den abschüssigen Weg zurück, „unwürdiges Leben“ zu beenden, was Gegenstand der Nürnberger Prozesse gewesen ist?

Und was ist mit den armen Ländern, die nicht einmal die Kapazitäten für Tests, geschweige denn für eine Behandlung von Corona-Patienten haben? Was ist mit Ländern wie Haiti, Nigeria und Bangladesch? Und was ist mit dem Iran, wo die Sanktionen, die jede wirksame medizinische Versorgung verhindern, offensichtlich bereits jetzt unnötig viele Menschenleben fordern?

Was ist mit den Heuschreckenschwärmen in afrikanischen und asiatischen Ländern, eine seit vielen Monaten bekannte Gefahr, bei der die lächerlich geringe erforderliche Finanzhilfe von 76 Millionen Dollar nicht aufgebracht wurde, so daß nun die Gefahr besteht, daß sich die Heuschrecken zu einer ausgewachsenen Plage entwickeln und in kurzer Zeit das Leben von Millionen von Menschen bedrohen?

Was ist mit den barbarischen Szenen an der türkisch-griechischen Grenze, wo die Polizei von beiden Seiten Tränengas gegen Flüchtlinge einsetzt, wo die eine Seite diese Menschen, die absolut nichts haben, „instrumentalisieren“ kann, aber die andere Seite nicht weniger barbarisch versucht, die „EU-Außengrenzen“ zu schützen? Glaubt das EU-Establishment wirklich, es könne einen neuen Limes-Grenzwall um Europa herum bauen, während Südwestasien und Afrika mit einer Coronavirus-Pandemie, einer Heuschreckenplage, Hunger und Verzweiflung implodieren?

Dieses Establishment hat die Augen vor den interventionistischen Kriegen der Regierungen Bush und Obama verschlossen, die schließlich die Hauptursache für die Flüchtlingskrise waren. Man hatte in den letzten Jahrzehnten kein Interesse am Aufbau von Infrastruktur in Afrika, vor allem wegen der verbreiteten neomalthusianischen Ideologie. Hat man denn die Idee akzeptiert, dieser Pandemie und dieser Heuschreckenplage ihren „natürlichen Lauf“ zu lassen? Paßt das nicht zur grünen Ideologie, die predigt, daß weniger Menschen gut für die Umwelt sind?

Es gibt eine Lösung für diese existentielle Krise, aber wenn die sogenannten „Eliten“ moralisch nicht in der Lage sind, die notwendigen Reformen einzuleiten, brauchen wir eine breite Mobilisierung der Bevölkerung, die zu „Staatsbürgern“ werden muß. Es muß eine breite gesellschaftliche Forderung an die führenden Länder der Welt – angefangen mit den USA, China, Rußland und Indien, unterstützt von anderen – gerichtet werden, umgehend die notwendigen Maßnahmen zur Reorganisation des gegenwärtigen Finanzsystems zu ergreifen. Der beste Weg, dies zu erreichen, ist die Durchführung eines sofortigen Notfall-Gipfels von Präsident Trump, Präsident Xi, Präsident Putin und Premierminister Modi, um die folgenden Schritte einzuleiten:

1. Es muß unverzüglich ein globales Trennbankensystem eingeführt werden, das genau dem Vorbild von Roosevelts Glass-Steagall-Gesetz vom 16. Juni 1933 nachempfunden ist. In diesem System müssen die Geschäftsbanken unter staatlichen Schutz gestellt und durch eine Brandmauer vollständig von den spekulativen Investmentbanken getrennt werden, die keinen Zugang mehr zu den Vermögenswerten der Geschäftsbanken oder zu Rettungsaktionen durch Steuergelder haben dürfen. Toxische Papiere dieser Banken einschließlich ausstehender Derivatkontrakte müssen abgeschrieben werden. Berechtigte Forderungen, die mit der Realwirtschaft oder mit den Renten und anderen Vermögenswerten der arbeitenden Bevölkerung zusammenhängen, sind auch im neuen System als gültig einzustufen. Einige Kategorien von Zahlungsansprüchen müssen vorläufig eingefroren und von staatlichen Institutionen auf ihre Gültigkeit hin überprüft werden.

2. In jedem Land muß eine Nationalbank in der Tradition von Alexander Hamilton oder der deutschen Kreditanstalt für Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet werden, damit staatliche Kredite für produktive Investitionen die physische Wirtschaft mit den notwendigen Mitteln versorgen können. Die Vergabe dieser Kredite muß sich an den Prinzipien einer hohen Energieflußdichte und einer optimalen Steigerung der produktiven Produktionskapazitäten und der Arbeitskraft durch Betonung des wissenschaftlichen und technologischen Fortschritts orientieren.

3. Unter den teilnehmenden Ländern muß ein System fester Wechselkurse eingerichtet werden, und es müssen Kooperationsverträge zwischen souveränen Staaten zum Zwecke genau definierter Infrastruktur- und Entwicklungsprojekte abgeschlossen werden. Diese Verträge stellen zusammengenommen faktisch ein Neues Bretton-Woods-System in Roosevelts Sinne dar, mit der ausdrücklichen Absicht, die industrielle Entwicklung des Entwicklungssektors zu fördern.

4. Für die dringend notwendige Steigerung der Produktivität der Weltwirtschaft, um eine Weltbevölkerung von derzeit fast acht Milliarden Menschen zu versorgen, brauchen wir ein internationales Crashprogramm zur Realisierung der Fusionsenergie und anderer Avantgardetechnologien wie in der optischen Biophysik und den Biowissenschaften, um Lösungen für Herausforderungen wie das Coronavirus zu finden, sowie internationale Zusammenarbeit in Raumfahrt und Weltraumtechnologie; dies kann die notwendige nächsthöhere wirtschaftliche Plattform der Weltwirtschaft schaffen, wie sie der Ökonom Lyndon LaRouche entwickelt hat.

5. Die von Präsident Xi Jinping initiierte „Belt & Road“-Initiative, der sich bereits 157 Länder angeschlossen haben, bietet eine konkrete Perspektive, um die dringend erforderliche industrielle Entwicklung nach Südwestasien und Afrika zu bringen. China hat angeboten, mit allen Ländern dieses Planeten in einer Win-Win-Kooperation zusammenzuarbeiten, um die Neue Seidenstraße nach Südwestasien und Afrika auszudehnen und auf diese Weise eine konkrete Entwicklungsperspektive zu bieten, die der einzige menschliche Weg zur Lösung der Flüchtlingskrise ist. Die Vereinigten Staaten und alle europäischen Nationen müssen mit diesem Plan zusammenarbeiten.

Wir, die Unterzeichner, richten diesen dringenden Appell an die genannten Regierungen, in diesem Augenblick einer außerordentlichen Herausforderung für die Sicherheit und Existenz der gesamten Menschheit zu handeln, um die Fehler des gegenwärtigen Systems, die zu dieser gegenwärtigen Krise geführt haben, zu korrigieren und zu den Prinzipien des Gemeinwohls, der Souveränität des Nationalstaats, der Ernährungs- und Energiesicherheit zurückzukehren und eine Vision für die gemeinsamen Ziele der Menschheit und eine Zukunftsgemeinschaft der Menschheit umzusetzen.

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Das Komitee für die Coincidentia Oppositorum

 

 

Von Helga Zepp-LaRouche, Gründerin und Präsidentin des Schiller-Instituts

Wir erleben derzeit eine so beispiellose Kombination von Krisen, daß es die psychologische Grenze des Erträglichen zu übersteigen scheint. Gesundheitsexperten in der ganzen Welt warnen, daß es noch weitere neun Monate dauern kann, bis alle Nationen mit einem – noch nicht einmal garantiert zur Verfügung stehenden – Impfstoff versorgt werden können, und in dieser Zeitspanne eine weitere Million Menschen ihr Leben durch COVID-19 verlieren können. Aber eine noch viel größere Anzahl von Menschenleben ist durch die Hungerkatastrophe bedroht, die sich jetzt in den Entwicklungsländern als Folge der Einbrüche in der Landwirtschaft und des Zusammenbruchs des sogenannten Informellen Sektors der Wirtschaft ausbreitet. Schon jetzt werden viele Staaten von lang existierenden, durch die Pandemie noch verstärkten sozialen Spannungen zerrissen – eine Dynamik, die sich in den nächsten Monaten noch massiv verstärken kann.

Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) meldet einen massiven Einbruch bei den Einkommen um 10,7% in den ersten neun Monaten dieses Jahres, entsprechend 3,5 Billionen Dollar, und einen Verlust von bis zu 500 Millionen Arbeitsplätzen bis Jahresende. In den Industrienationen wurden die Insolvenzen, Kurzarbeit und Entlassungen, die viele Existenzen in Frage stellen, zumindest zeitweise durch Unterstützungsprogramme seitens der Regierungen abgemildert. Aber die meisten Entwicklungsländer sind völlig außer Stande, vergleichbare Programme zu finanzieren. Bei den Ländern mit sogenannten „niedrigen bis mittleren Einkommen“ betrug der Einkommensverlust 23,3% im zweiten und 15,6% im dritten Quartal. Die Prognosen für das vierte Quartal sind noch weitaus pessimistischer.

Wenn man berücksichtigt, daß mehr als die Hälfte der Menschen in den Ländern Afrikas südlich der Sahara bereits vor dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie keine ausgewogene und ausreichende Ernährung hatte, dann ist die in Vice.com berichtete Nachricht, daß die Nahrungsmittelpreise in ganz Afrika im Schnitt um 250 Prozent gestiegen sind, katastrophal. Es droht, wie der Direktor des Welternährungsprogramms (WFP) David Beasley seit Monaten warnt, eine Hungerkatastrophe von „biblischem Ausmaß“, bei der pro Tag bis zu 300.000 Menschen zu sterben drohen.

Es ist eigentlich klar, daß angesichts einer solchen sich abzeichnenden Tragödie nur die Regierungen gemeinsam die Notprogramme verwirklichen können, die notwendig wären, um das Leben vieler Millionen Menschen zu retten. Doch die Erfahrung der letzten Monate zeigt leider, daß geopolitische Konfrontation des Westens gegen Rußland und China statt Kooperation auf der Tagesordnung steht und z.B. das WFP statt der dringend benötigten 5 Mrd.$ nur 750 Mio.$ erhalten hat.

Was also tun? Soll man zusehen, wie die Tragödie vor unseren Augen ihren Lauf nimmt?

Der Erfinder der modernen Naturwissenschaften und des souveränen Nationalstaates, der große Denker des 15. Jahrhunderts Nikolaus von Kues, entwickelte als Antwort auf das finstere 14. Jahrhundert, das von ähnlichen Katastrophen gekennzeichnet war wie unsere Gegenwart, eine neue Methode des Denkens – die Coincidentia Oppositorum, die, wie er selbstbewußt betonte, einen völlig neuen Ansatz für die Lösung von Problemen darstellte. Es war die Idee, daß der menschliche Geist als lebendiges Ebenbild des Schöpfers dazu fähig ist, die höhere Ebene zu definieren, auf der alle Widersprüche, die scheinbar unlösbar sind, überwunden werden können. Der menschliche Geist ist Nikolaus zufolge in der Lage, das Eine zu denken, welches eine höhere Mächtigkeit hat als das Viele. Ganz ähnlich stellte Albert Einstein fest, daß man die Probleme nicht auf der Ebene lösen kann, auf der sie geschaffen wurden.

Dieses Denken des Ineinsfallens der Gegensätze ist die Methode, die wir heute für die Lösung der die ganze Menschheit bedrohenden Krise anwenden müssen. Wir müssen einen Ausweg definieren, der die existentiellen Bedürfnisse aller betroffenen Menschen und Interessengruppen gleichermaßen erfüllt. Konkret auf die Pandemie bezogen läßt sich dieser Ansatz sehr wohl anwenden.

Ein erster Schritt

Da es die jungen Menschen dieser Welt sind, deren Zukunftschancen durch das Zusammentreffen der Pandemie und der Wirtschaftskrise, an deren Zustandekommen sie keinen Anteil hatten, am meisten gefährdet sind, muß man eine Perspektive für sie entwickeln, die zugleich das reale Problem anpackt und ihnen eine konkrete Aufgabe gibt. Die COVID-19-Pandemie und künftige drohende Pandemien werden wir nur in den Griff bekommen können, wenn in jedem Land dieser Erde ein modernes Gesundheitswesen aufgebaut wird, das dem Hill-Burton-Standard in den USA, dem deutschen und französischen Gesundheitssystem vor der Privatisierung oder dem in Wuhan erfolgreich demonstrierten System in China im Prinzip entspricht.

Der erste Schritt dazu könnte gemacht werden, indem man z. B. Universitätskliniken, Krankenhäuser, medizinische Fakultäten oder medizinische Hochschulen in den USA und europäischen Nationen durch Partnerschaften mit gleichartigen Institutionen in Afrika verbindet. Wenn man moderne Gesundheitssysteme aufbauen will, werden ja nicht nur die medizinischen Kapazitäten, wie Krankenhäuser, Infrastruktur, Wasser, Elektrizität etc. gebraucht, sondern auch gut ausgebildetes medizinisches Personal in sehr großer Anzahl.

Diese Partnerschaften sollen deshalb junge, z.T. arbeitslose Menschen in den USA, Europa und afrikanischen Staaten nach dem Vorbild von Roosevelts Civilian Conservation Corps (CCC) zunächst zu medizinischen Hilfskräften und dann später zu medizinischem Personal ausbilden. Der allererste Schritt ist die Schulung der jungen Menschen für den Einsatz in den Gemeinden bzw. Dörfern, um die Bevölkerung in die Gesundheitsmaßnahmen einzuweisen, die zur Bekämpfung der Pandemie notwendig sind.

In Tuskegee/Alabama, in Tennessee, in St. Louis/Missouri und weiteren Orten in den USA gibt es bereits eine solche Zusammenarbeit mit lokalen Institutionen, die auch Kliniken und lokale Polizeikräfte in vertrauensbildende Maßnahmen wie Hausbesuche einbezieht, was angesichts der allgemeinen Unsicherheit in der Bevölkerung und der teilweise massiven Kampagnen gegen das Tragen von Masken, die Ablehnung von Impfstoffen etc. dringend notwendig ist.

Die gemeinsame Ausbildung und der Einsatz von amerikanischen und europäischen jugendlichen Hilfskräften mit afrikanischen Jugendlichen in den afrikanischen Partnerschaftsprojekten erfordern ebenfalls vertrauensbildende Maßnahmen durch medizinisches Personal sowie Vertreter von Kirchen oder im Katastrophenschutz tätigen Organisationen. Von Anfang an sollten diese Programme zuerst auf die Verteilung von medizinischem Material und leicht transportierbaren Lebensmitteln, wie Milchpulver, Trocken- und Dosenfleisch etc. ausgerichtet sein, um dies so bald wie möglich auf die Ausbildung der Jugendlichen beim Aufbau von Infrastruktur und der Entwicklung von Landwirtschaft und Industrieprojekten auszuweiten.

In den sozialen Brennpunkten in amerikanischen Städten oder europäischen Vorstädten, in denen es in der letzten Zeit aus unterschiedlichen Gründen zu gewaltsamen Straßenkämpfen gekommen ist, wäre eine solche Ausbildungsperspektive für Jugendliche, die heute einer Vielfalt von Gefährdungen wie Drogen, Alkohol, Bandenkriminalität, Internetabhängigkeit und degradierter Gegenkultur ausgesetzt sind, die absolut notwendige Alternative, um eine gesellschaftlich notwendige und zukunftsweisende Aufgabe zu erhalten.

In den USA würde eine solche kreative gewaltfreie direkte Aktion historisch an der Bürgerrechtsbewegung von Dr. Martin Luther King anknüpfen. Es sei daran erinnert, daß Amelia Boynton Robinson, die Bürgerrechtlerin, die Dr. King nach Selma/Alabama holte und die im März 1965 während des berüchtigten „Blutsonntags“ auf der Edmund-Pettus-Brücke von der Polizei zusammengeschlagen und für tot gehalten zurückgelassen wurde, 25 Jahre lang Vizepräsidentin des Schiller-Instituts gewesen ist.

Es ist hier nicht der Ort, um die Komplexität der sozialen Brennpunkte zu diskutieren, sei es in den amerikanischen Städten mit den Gewaltausbrüchen, die vor allem seit der Ermordung des Afroamerikaners George Floyd stattgefunden haben, sei es in den französischen Banlieues, in denen die Auswirkungen der Pandemie die schon lange existierende soziale Schieflage dramatisch verschlimmert haben. Auch wenn es zweifellos Kräfte gibt, die bestehende soziale Konflikte für ihre politischen Zwecke instrumentalisieren, so bleibt dennoch die dringende Notwendigkeit, die eigentlichen Ursachen für die Verzweiflung und Entwurzelung der jungen Generation zu beseitigen. Ein solcher erster Schritt der Ausbildung zu medizinischen Hilfskräften kann in vielen Fällen der Startschuß sein, um dann eine professionelle Ausbildung als Krankenpfleger, Arzt oder medizinischer Wissenschaftler zu durchlaufen.

In dem Komitee sollten sich Personen zusammenfinden, die sich als eine Taskforce zur Realisierung dieses Projektes verstehen, die ihre unterschiedlichen Qualifikationen einbringen und einfach in einem anfangs kleinen, aber gut aufgezogenen Beispiel demonstrieren, wie man das Problem so angeht, daß es auch als Pilotprojekt für entsprechende große Regierungsprogramme dienen kann, die dann hoffentlich bald folgen werden.

Die Hunger-Pandemie besiegen

Es ist dringend notwendig, weltweit genug medizinisches Personal auszubilden, um ein Weltgesundheitssystem aufzubauen. Aber damit muß die Überwindung der Hunger-Pandemie einhergehen. Es ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, daß in den Entwicklungsländern als Folge der durch die Pandemie massiv verschärften Hunger-Katastrophe buchstäblich viele Millionen Menschen vom Tod durch Verhungern bedroht sind – wie Jean Ziegler, ehemaliger UN-Beauftragter für Menschenrechte, beschrieben hat, eine der qualvollsten Todesarten –, während gleichzeitig in den USA und Europa Landwirte um ihr wirtschaftliches Überleben kämpfen müssen. Diese müssen teilweise ihre Herden töten, weil die Kartelle sklavenähnliche Bedingungen in der fleischverarbeitenden Industrie geschaffen haben, so daß es unter diesen Betrieben immer wieder zu Corona-Hotspots kommt. Es ist zudem unakzeptabel, daß die Landwirte, die die Lebensgrundlagen für die ganze Gesellschaft produzieren, durch eine profitmaximierende Politik der Banken und Kartelle und durch ideologisch „grün“ motivierte Auflagen in den Ruin getrieben werden.

Vertreter der Landwirtschaft sollten sich also an diese medizinischen Teams angliedern und sowohl den Nottransport geeigneter Lebensmittel in Krisengebiete organisieren als auch die Ausbildung von zusätzlichen Jugendlichen für die Entwicklung der Landwirtschaft in den Entwicklungsländern in Angriff nehmen. Gemeinsam mit afrikanischen Landwirten können sie mit dem Aufbau einer modernen Landwirtschaft beginnen, was natürlich den Ausbau von Infrastruktur, Wasser- und Elektrizitätsversorgung usw. erforderlich macht. Es gibt in den USA, Deutschland, Frankreich oder Italien begeisterte junge und ältere Landwirte, die es in dieser Krisensituation als einen Teil ihrer Lebensaufgabe sehen werden, bei einem solchen Programm für die Überwindung einer beispiellosen Notlage mitzuhelfen.

Was also in den USA und Europa gebraucht wird, ist der Zusammenschluß von medizinischen Fachkräften im Ruhestand, engagierten Individuen sowie sozialen und religiösen Organisationen, die in diesem Komitee zusammenarbeiten, um diese Ausbildungsprojekte zusammenzustellen. Es ist auch ihre Aufgabe, die notwendigen Spenden von transnationalen und mittelständischen Firmen von Vorständen zu sammeln, die verstehen, daß es sich bei diesen Projekten um eine humanitäre Notwendigkeit handelt und daß es zugleich in ihrem ureigensten Interesse liegt, daß wir eine Welt erhalten, in der wir leben können.

Sobald diese Projekte eine konkrete Form annehmen, werden sie trotz des Ernstes der Lage die Begeisterung auslösen, die alle großen Pionierprojekte erzeugen können, und sie werden für viele junge Menschen, die andernfalls in soziale Aufstände und gewaltsame Aktivitäten hineingezogen würden, eine Zukunftsperspektive weisen.

Wie gesagt kann eine solche private Initiative in der Tradition der gewaltfreien Aktionen von Mahatma Gandhi und Martin Luther King (direct civil action) die gigantische Herausforderung, vor der wir stehen, nicht alleine lösen. Aber sie kann ein praktisches Beispiel geben, wie Menschen, die guten Willens sind, in einer ansonsten recht verzweifelten Lage intervenieren und einen Lösungsansatz aufzeigen können. Diese konkreten Beispiele werden dann die Regierungen ermuntern bzw. unter Druck setzen, sich zusammenzuschließen und mit einem neuen Kreditsystem die Rahmenbedingungen im Großen zu schaffen, um die Unterentwicklung der Entwicklungsländer dauerhaft zu überwinden.

Die cusanische Idee, daß auf einer höheren Ebene eine Lösung gefunden werden kann, die die Interessen aller Beteiligten berücksichtigt, fände so eine aktuelle Anwendung. Diese Initiative wird helfen, die Pandemie zu bekämpfen, sie wird eine sinnvolle Aufgabe für junge Menschen definieren und sie wird akute Notsituationen in wirtschaftlich benachteiligten Regionen in den USA und Europa ebenso wie in afrikanischen Staaten verbessern helfen. Sie wird außerdem die existentielle Wichtigkeit der Landwirtschaft in Zeiten von Hungersnöten hervorheben und Menschen vor dem Hungertod retten. In einer Situation, wo viele Menschen sich angesichts der Jahrhundertkatastrophe ohnmächtig fühlen, bietet das Komitee die Möglichkeit für jeden einzelnen, etwas zur Überwindung der Krise beizutragen.

Mehr zur Arbeit des Komitee für die Coincidentia Oppositorum

Hiermit unterstütze ich das Komitee der Coincidentia Oppositorum und möchte durch den Newsletter des Schiller-Instituts auf dem Laufenden gehalten werden.

Petition: Lyndon LaRouche rehabilitieren

https://youtu.be/MG0VmjX8M-c

Lyndon LaRouches Inhaftierung am 27. Januar 1989 bestimmte eine Ära, die jetzt enden muß  

Unterschreiben Sie unten, um die Rehabilitierung Lyndon LaRouches zu unterstützen! 

(PDF herunterladen) 

Die Broschüre zum Herunterladen als PDF: Gebt Amerika seine Seele zurück: Rehabilitiert Lyndon LaRouche!      

Viele Amerikaner waren verblüfft, als die altehrwürdige New York Times und Sonderermittler Robert Mueller den Präsidenten der Vereinigten Staaten, Donald Trump, des Verrats beschuldigten, nur weil der es wagte, sich mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu treffen und mit ihm zu reden; weil er die NATO als „obsolet“ bezeichnet und ihre Rolle in Frage gestellt hat; und weil er seinen FBI-Direktor James Comey entlassen hat, wozu die Verfassung ihn befugt. Viele konnten es nicht fassen, als bekannt wurde, daß die Spitzen des FBI, der CIA und der Demokratischen Partei – allesamt auf Anweisung des britischen Geheimdienstes – an einem Putschversuch gegen den gewählten Präsidenten der Vereinigten Staaten mitwirkten und dies immer noch tun. Viele, die heute diese Zeilen lesen, sind zu Recht darüber entsetzt, daß diese Akteure, auch wenn sie ihr Ziel noch nicht erreicht haben, mit ihrem Komplott ungeschoren davonkommen und damit anscheinend unbehelligt fortfahren können. „Wie ist das möglich?“, fragen viele sich selbst und ihre Freunde.

Um die Antwort auf diese Frage zu finden, muß man nur die Ereignisse vom 27. Januar 1989 betrachten, vor genau 30 Jahren, als Lyndon LaRouche und etliche seiner Mitarbeiter zu langen Haftstrafen verurteilt wurden für Straftaten, die sie nie begangen hatten. Hinter der ungerechtfertigten Anklage und Inhaftierung LaRouches, die durch jahrelange und noch heute andauernde Verleumdungskampagnen der Medien gegen ihn und seine Bewegung begünstigt wurden, stand der gleiche, britisch gesteuerte politische Apparat – in vielen Fällen sogar dieselben Personen, wie Sonderermittler Robert Mueller, der heute den Präsidenten der Vereinigten Staaten stürzen will.

Und weil sie vor 30 Jahren, trotz massiven nationalen und internationalen Widerstands von prominenten Bürger-und Menschenrechtlern, Mandatsträgern und Rechtsgelehrten, diese Ungerechtigkeit gegen LaRouche verüben konnten, tun sie es heute in noch größerem Ausmaß wieder.

Tatsächlich definiert Lyndon LaRouches fünfjährige Gefängnisstrafe eine ganze Ära der modernen US-amerikanischen Geschichte, ähnlich wie die Ermordung von John F. Kennedy 1963.

Diese Aussage ist nicht übertrieben. Ramsey Clark, der unter Präsident Lyndon Johnson amerikanischer Justizminister war und der LaRouche in dessen Berufungsverfahren vor dem Vierten Berufungsgericht und vor dem Obersten Gerichtshof vertrat, erklärte am 26. April 1995 in einem offenen Brief an die damalige Justizministerin Janet Reno: „Ich bringe diese Angelegenheit [den Fall LaRouche] vor Sie persönlich, weil ich überzeugt bin, daß hier ein breiteres Spektrum an vorsätzlichem, systematischem Fehlverhalten und Machtmißbrauch über einen längeren Zeitraum für die Vernichtung einer politischen Bewegung und ihres Anführers eingesetzt wird als bei jedem anderen Bundesverfahren zu meinen Lebzeiten oder nach meinem Wissen.“

Clark sagte auch: „Das Ziel kann nur so verstanden werden, daß man sie vernichten will. Es ist mehr als eine politische Bewegung, es ist mehr als eine politische Persönlichkeit, auch wenn es das beides ist. Sondern es ist ein fruchtbarer Motor der Ideen, ein gemeinsamer Zweck: denken, studieren und analysieren, um Probleme zu lösen, ohne Rücksichtnahme auf die Auswirkungen auf den Status Quo oder auf herrschende Interessen. Die Absicht, die man bezweckte, war, das um jeden Preis zu vernichten… Was den umfassenden, hartnäckigen Einsatz von Strafverfolgung, Medien und Nichtregierungsorganisationen betrifft, die sich auf die Vernichtung eines Feindes konzentrieren, muß dieser Fall an erster Stelle stehen.“

Mit LaRouches Inhaftierung wurden Amerika und die Welt ihres wichtigsten Staatsmannes und Ökonomen beraubt:

1.) Weil LaRouches Pläne, die mörderische Ausbeutungspolitik der Wall Street und Londoner City durch eine gerechte neue Weltwirtschaftsordnung mit universeller Hochtechnologie-Entwicklung abzulösen, nicht umgesetzt wurde, waren Hunderte Millionen Menschen auf der ganzen Welt weiter zur Armut verdammt und Zigmillionen starben unnötig. Erst seit China sich vor kurzem für eine sehr ähnliche Politik entschied wie die, die LaRouche vor 50 Jahren vorgeschlagen hat, hört dieser Völkermord zumindest in weiten Teilen der Erde auf.

2.) Weil LaRouches SDI-Politik, wie sie Präsident Ronald Reagan 1983 beschlossen und vorgeschlagen hatte, sabotiert und nicht umgesetzt wurde, steht die Welt heute am Rande der thermonuklearen Konfrontation. Nur eine Rückkehr zu LaRouches ursprünglichem Entwurf der SDI als Abwehr ballistischer Raketen auf der Grundlage neuer physikalischer Prinzipien und in Zusammenarbeit mit Rußland und China, statt gegen sie, kann uns jetzt vor diesem Abgrund bewahren.

3.) Weil LaRouches Vorschlag für eine Zusammenarbeit zwischen Ost und West nach dem Fall der Berliner Mauer und deutschen Wiedervereinigung – die LaRouche bekanntlich im Oktober 1988 richtig vorhergesagt hatte – nicht angenommen und LaRouche kaum drei Monate später ins Gefängnis geworfen wurde, wurde Rußland ausgeblutet, und der Westen begann unter Thatcher, Bush und Mitterrand den Weg in den Ruin. Und es wurde eine Welle endloser Kriege ausgelöst, unter der wir noch heute leiden.

4.) Weil der von LaRouche vorgeschlagene Krieg gegen das Rauschgift, gegen den Londoner Bankenapparat der „Drogen GmbH“, nie durchgeführt wurde, vergiftet eine Drogenepidemie heute Amerika und die Welt.

5.) Und weil LaRouches Plan für eine neue Renaissance der klassischen Kultur und Wissenschaft verworfen wurde, blicken wir jetzt in die Hölle eines neuen finsteren Zeitalters, das besonders die Jugend erfaßt.

Einige unter Ihnen sind vielleicht anderer Meinung. Einige mögen denken, die Inhaftierung eines einzelnen Mannes, egal wie ungerecht, könne unmöglich so weitreichende Folgen haben. Aber diejenigen, die so denken, müssen erst noch verstehen, wie die wirkliche Geschichte funktioniert – wie Ideen die treibende Kraft des Fortschritts der Menschheit sind. Tatsächlich geht es bei LaRouches Lebenswerk und seinen umfangreichen wissenschaftlichen Schriften genau um diese zentrale Frage: die Rolle der einzigartigen Kreativität des Menschen bei der Gestaltung seiner eigenen Geschichte und des physischen Universums um ihn herum. Lesen und studieren Sie LaRouches Schriften, wenn Sie verstehen wollen, warum das Britische Empire ihn so fürchtet.

Am 30. März 1984 verfaßte Lyndon LaRouche ein „Memorandum für eine Vereinbarung zwischen der Sowjetunion und den Vereinigten Staaten von Amerika“ mit einer Zukunftsvision, die heute wissenschaftlich noch ebenso gültig ist wie vor 35 Jahren. Darin erklärte LaRouche:

„Die politische Grundlage für einen dauerhaften Frieden muß sein: a) die bedingungslose Souveränität aller Nationalstaaten und b) die Zusammenarbeit souveräner Nationalstaaten zu dem Zweck, unbegrenzte Möglichkeiten zur Teilhabe an den Vorteilen des technischen Fortschritts zu fördern, wovon alle gegenseitig profitieren. Das wichtigste Element der Umsetzung einer solchen Politik für dauerhaften Frieden ist heute eine tiefgreifende Änderung der monetären, wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zwischen den vorherrschenden Mächten und den relativ untergeordneten Nationen, die häufig als ,Entwicklungsländer’ eingestuft werden. Wenn die infolge des modernen Kolonialismus fortbestehenden Ungleichheiten nicht schrittweise beseitigt werden, kann es auf diesem Planeten keinen dauerhaften Frieden geben.

Insoweit die Vereinigten Staaten und die Sowjetunion erkennen, daß der Fortschritt der Produktivkräfte der Arbeit auf der ganzen Erde im wesentlichen strategischen Interesse beider ist, sind die beiden Mächte in diesem Grad und auf diese Weise durch ein gemeinsames Interesse gebunden. Dies ist der Kern der praktischen Außen- und Wirtschaftspolitik, die für die Förderung eines dauerhaften Friedens zwischen diesen beiden Mächten unerläßlich ist.“

Es ist an der Zeit, das der Schaden, der vor drei Jahrzehnten durch die Inhaftierung LaRouches angerichtet wurde, wieder gut gemacht wird – nicht nur, weil LaRouche so schreckliches Unrecht angetan wurde, sondern weil diese Ungerechtigkeit das Britische Empire ermutigte, die gleichen Methoden gegen den amtierenden Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika anzuwenden, was eine Gefahr für die gesamte Menschheit darstellt. Gibt es einen besseren Weg, um die Vereinigten Staaten von Amerika und die gesamte Menschheit zu verteidigen, als LaRouche zu rehabilitieren, dafür zu sorgen, daß seine Politik endlich umgesetzt wird und seine Ideen als das anerkannt werden, was sie sind – die Handlungen eines der größten Genies der Geschichte, und ihm seinen berechtigten Platz in der Geschichte zu geben?

Hiermit unterstütze ich die Petition: LaRouche rehabilitieren und möchte durch den Newsletter des Schiller-Instituts auf dem Laufenden gehalten werden.

Newsletter des internationalen Schiller-Instituts

Der Menschheit Würde ist in eure Hand gegeben,

Bewahret sie! Sie sinkt mit euch! Mit euch wird sie sich heben!

Friedrich schiller, die künstler

Wir wollen Sie über die Aktivitäten des Schiller-Instituts auf dem Laufenden halten!

Seit der Gründung des Schiller-Instituts 1984 hat sich viel getan, und unsere Ideen sind auf dem Vormarsch. Ein globales neues Paradigma von internationaler Zusammenarbeit zur wirtschaftlichen Entwicklung entsteht langsam, aber sicher – angeführt von Chinas Neuer Seidenstraße. Seit Anfang der 1990er Jahre haben wir diese Perspektive entworfen und an ihrer Umsetzung gearbeitet.

Bleiben Sie auf dem neusten Stand, um in unserer sich schnell ändernden Welt orientiert zu bleiben, indem Sie sich hier eintragen!


Stop the Sanctions

Zepp-LaRouche: Urgent Call to Stop the Genocide in Syria and Yemen; the Moral Collapse of the West Cries Out for a New Paradigm

April 15 — The Schiller Institute is circulating an urgent response from its founder Helga Zepp-LaRouche to Apostolic Nuncio to Syria Cardinal Mario Zenari, who has alerted the world to the acute humanitarian emergency that has been deliberately imposed upon Syria, in the aftermath of nine years of war, through murderous “sanctions” measures imposed by the U.S. State Department and irresponsibly supported by a number of other governments, most emphatically the British. Action to end the so-called “Caesar Sanctions”

imposed upon Syria will not only help halt the mass starvation and poverty now engulfing that nation, but will also benefit the rest of humanity. It is time to pursue, as the Cardinal states, a pathway of Peace through Development, and to reject outright the moral indifference which increasingly threatens to unleash this scale of calamity throughout the planet.

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Please help disseminate the material to build broad support for the demand to end the murderous sanctions. Unilateral sanctions kill, they are illegitimate under international law and governments have no right to use them


Stoppt die Sanktionen!

Zepp-LaRouche: Dringender Appell, den Völkermord in Syrien und Jemen zu stoppen und den moralischen Bankrott des Westens mit neuem Paradigma zu ersetzen



15. April – Das Schiller-Institut verbreitet einen dringenden Appell seiner Gründerin Helga Zepp-LaRouche, worin diese auf den Aufruf des Apostolischen Nuntius in Syrien, Kardinal Mario Zenari, reagiert, der die Welt auf die akute humanitäre Notlage in Syrien nach neun Jahren Krieg und brutalen „Sanktionen“ des US-Außenministeriums aufmerksam gemacht hat. Eine Reihe anderer Regierungen, insbesondere die britische, unterstützen diese Politik. Die sofortige Aufhebung der sogenannten „Caesar-Sanktionen“,

die gegen Syrien verhängt wurden, wird nicht nur in diesem Land den Massenhunger und die Armut stoppen, sondern auch dem Rest der Menschheit zugute kommen. Es ist an der Zeit, wie der Kardinal sagt, den Weg des Friedens durch Entwicklung zu beschreiten und die moralische Gleichgültigkeit zu überwinden, die zunehmend das Hauptproblem für die Katastrophe zu werden droht, die sich auf der gesamten Welt entwickelt.

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Bitte helfen Sie mit, das Material zu verbreiten, um damit eine breite Unterstützung für die Forderung nach der Beendigung der mörderischen Sanktionen zu schaffen. Unilaterale Sanktionen töten, sie sind völkerrechtlich illegitim und die Regierungen haben kein Recht sie einzusetzen . Kontaktieren Sie uns bitte unter 0611-2052065 oder per Email: si@schiller-institut.de




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The Moral Collapse of the Trans-Atlantic World Cries Out for a New Paradigm


And although a man believes he truly knows, he nevertheless easily experiences, that that which he believes he knows, can be known more truly.—Cardinal Nicholas of Cusa, organizer of the Council of Florence, 1439

Schiller Institute President Helga Zepp-LaRouche, in a webcast on April 28, underscored the extreme urgency of the forthcoming May 8 Conference:

Panel 1 — Saturday, May 8, 9:00 am (EDT); 3:00 pm (CET)

The March of Folly: Can Mankind Still Extinguish the Now-Lit Fuse of Thermonuclear War?

  1. Helga Zepp-LaRouche, president, The Schiller Institute, Keynote Address
  1. Dr. Bouthaina Shaaban, Political and Media Advisor to the Syrian Presidency: ”Restore International Law: Respect Syria’s Perfect Sovereignty”
  1. Prof. Lyle Goldstein (US), Research Professor and Founding Director, China Maritime Studies Institute, US Naval War College
  1. Dr. Hans Koechler (Austria), University Professor of Philosophy, Vienna; President, International Progress Organization: “Unilateral Economic Sanctions: Immorality and Arrogance of Great Powers”
  1. Daisuke Kotegawa (Japan), former Ministry of Finance official, former Director for Japan at the IMF: “The Obama Sanctions Sabotaged Japan-Russia Development”
  1. Professor Dr. Wilfried Schreiber (Germany), Senior Research Fellow, World Trends Institute for International Politics, Potsdam, Germany: “Global Governance – An Answer from China and Russia”
  1. Prof. Eric Denece (France), Director, French Center for Intelligence Research: “Reflections for a New Foreign Policy”
  1. Caleb Maupin (US), Journalist and Political Analyst; Founder, Center for Political Innovation: “Restore the Natural Friendship between China and the United States”

Panel 2: Saturday, May 8, 1 pm EDT

The Method of the Coincidence of Opposites: Only A United Worldwide Health Effort, Without Sanctions, Can Reverse A Worldwide Pandemic

  1. Helga Zepp-LaRouche, president, The Schiller Institute: Introductory Remarks
  1. Dr. Joycelyn Elders, former Surgeon General of the United States: „Join or Die: Why a World Health Platform Protects Each of Us“
  1. Dr. Walter Faggett (US),  Former Chief Medical Officer, Washington D.C. Dept of Health, co-chair DC Ward 8 Health Council, Ms.Genita Finley (US), Medical Student, Howard University: “Report: The Coincidence of Opposites Committee in Washington, D.C.“ 
  1. Pastor Robert Smith (US), Pastor of New Bethel Missionary Baptist Church, Detroit, Michigan; Chairman Foreign Mission Board of the National Baptist Convention, USA INC.: „‚Physician, Heal Thy Self‘: Saving a Nation in Crisis Through Love“ 
  1. Dr. Kadija Lang (US), Chairman, National Medical Association (NMA) Council on International Affairs; President, Golden State Medical Association, „Report: The Coincidence of Opposites Committee in Mozambique“
  1. Marcia Baker (US), Editorial Board, Executive Intelligence Review: “Report on Mozambique Pilot Aid Project—Toward World Scale Mobilization”
  1. Alf Schmidt (Germany), Independent farmer: “German Farm Protest Leaders: ‘Green Deal‘ Cuts Farmers, Food & People!
  1. Rainer Seidl (Germany) Land Creates Connection (Land schafft Verbindung, LsV): “German Farm Protest Leaders: ‘Green Deal‘ Cuts Farmers, Food & People!”
  1. Luis Vasquez (Peru), The Schiller Institute: “Can Our Species Survive Its Brush With Death? A Perspective from Peru”
  1. Antonio Sanchez (Venezuela/Chile), Int’l. LaRouche Youth Movement: “They Knew or Should Have Known: the Cases of Venezuela and Chile”
  1. Col. Richard H. Black (US), former State Senator (Virginia), former head of the US Army’s Criminal Law Division, US Pentagon:
  1. Gen. Clegg (US)


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