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Panama reiht sich in die Neue Seidenstraße ein

Am 12. Juni 2017 gab Panama das Beenden der diplomatischen Beziehung mit Taiwan bekannt und nahm diese mit China auf, wobei es die Ein-China-Politik formell anerkannte. Gerade mal 5 Monate später, am 17. November unterzeichneten die Präsidenten Varela und Xi Jinping 19 Abkommen zwischen beiden Ländern, u.a. eine Absichtserklärung auf Basis der Kooperation im Rahmen der Neuen Seidenstraße.
Valera sagte gegenüber Xinhua: „Ich bin mir sicher, dass China und Panama eine sehr starke Beziehung aufbauen werden, die weit über die Grenzen beider Länder gehen wird und dabei helfen, Stabilität und Frieden in die Region zu bringen.“ Er betonte ebenfalls, dass die USA ein strategischer Alliierter von Panama sei. Was in anderen Worten heißen soll, dass er keinerlei Widerspruch sähe zwischen der Politik der One Belt One Road (OBOR)- Initiative und einer guten strategischen Beziehung zu den USA.
Ein Bericht im Panamas Fernsehsender TVN-2 vom 17.11. zeigt den größeren Ausmass von Chinas Einsatz in der Region: „ China schlug vor, eine Neue Seidenstraße zu bauen. Es hat sich in Lateinamerika positioniert. In Brasilien investierte es in Hauptleiter- und Solarpanelfabriken investiert. In Argentinien kauft es Sojabohnen und baute ein Schienennetzwerk. In Peru investierte es in Energie und Aluminium. In Mexiko in die Autoherstellung. In Venezuela ist es Petrolium. Es finanzierte auch die Regionalzugverbindung zwischen Brasilien, Peru und Bolivien. China verspricht Panama ein beispielloses Wirtschaftspanorama. Aber es wird auf die Autoritäten ankommen, sicherzustellen, dass die Investitionen allen Wirtschaftssektoren Vorteile schaffen.“