{"id":99695,"date":"2023-11-07T10:50:17","date_gmt":"2023-11-07T15:50:17","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=99695"},"modified":"2023-11-07T10:50:18","modified_gmt":"2023-11-07T15:50:18","slug":"schiller-institut-beteiligt-sich-an-konferenz-zur-wirtschaftlichen-entwicklung-afghanistans","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2023\/11\/07\/schiller-institut-beteiligt-sich-an-konferenz-zur-wirtschaftlichen-entwicklung-afghanistans\/","title":{"rendered":"Schiller-Institut beteiligt sich an Konferenz zur wirtschaftlichen Entwicklung Afghanistans"},"content":{"rendered":"\n<p>Diese Woche findet in der Hauptstadt Afghanistans, Kabul, eine bahnbrechende Konferenz statt, die Afghanistan dabei helfen soll, zum neuen Paradigma der Nationen aufzuschlie\u00dfen, die eine sch\u00f6ne Zukunft der Zusammenarbeit und wirtschaftlichen Entwicklung anstreben. Unter dem Titel \u201eCreating the Afghan Economic Miracle\u201c (Das afghanische Wirtschaftswunder erschaffen) findet die Konferenz vom 6. bis 8. November statt und hat Wissenschaftler und G\u00e4ste aus ganz Afghanistan sowie aus anderen Teilen der Welt angelockt. Sie wird vom Ibn Sina Research and Development Center (Ibn-Sina-Forschungs- und Entwicklungszentrum) ausgerichtet. Erkl\u00e4rtes Ziel der Konferenz ist es, \u201eeinen umfassenden Plan f\u00fcr den wirtschaftlichen Wiederaufbau des gesamten Landes mit dem Ziel vorzulegen, Afghanistan in absehbarer Zeit in ein Land mit mittlerem Einkommen zu verwandeln\u201c. Berichten vom ersten Tag der Konferenz zufolge waren etwa 500 G\u00e4ste im Auditorium anwesend, weitere 100 verteilten sich auf die G\u00e4nge. Wie Xinhua berichtet, er\u00f6ffnete der amtierende stellvertretende afghanische Au\u00dfenminister f\u00fcr politische Angelegenheiten, Sher Mohammad Abbas Stanekzai, die Veranstaltung und rief afghanische und ausl\u00e4ndische Unternehmen dazu auf, in dem vom Krieg verw\u00fcsteten Land zu investieren. Er forderte die im Ausland lebenden Afghanen auf, \u201enach Hause zur\u00fcckzukehren und mitzuhelfen, ihr Land wiederaufzubauen\u201c. Die Beteiligung ist prominent und umfasst zahlreiche Regierungsbeamte, u.a. stellvertretende Minister, sowie den stellvertretenden Premierminister. Ein Teilnehmer \u00e4u\u00dferte sich zum ersten Veranstaltungstag folgenderma\u00dfen: \u201eEs war erstaunlich informativ, mit allen zu sprechen. Man hat wirklich das Gef\u00fchl, dass Afghanistan seine Zukunft selbst in die Hand nimmt. Es gab keine finanzielle Unterst\u00fctzung aus dem Ausland.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Delegation des Schiller-Instituts ist unter den Teilnehmern und wird w\u00e4hrend der Konferenz am Dienstag, dem 7. November, Vortr\u00e4ge zu verschiedenen Themen des wirtschaftlichen Wiederaufbaus des Landes halten.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Pressemitteilung des Ibn-Sina-Forschungs- und Entwicklungszentrums vom 6. November hei\u00dft es: \u201eNat\u00fcrlich mu\u00df die Linderung und sp\u00e4tere Beseitigung der humanit\u00e4ren Krise Priorit\u00e4t haben. Aber das wird nur dann dauerhaft erfolgreich sein, wenn es ein landesweites Programm f\u00fcr grundlegende Infrastrukturen wie Verkehr, Energie, Wasserwirtschaft, Kommunikation, Bildung und Gesundheitsversorgung gibt. Nur wenn diese Grundlagen im ganzen Land aufgebaut werden, k\u00f6nnen eine produktive Landwirtschaft und Industrie entwickelt werden. Zu diesem Zweck wird die Konferenz den Wirtschaftsplan ,Operation Ibn Sina: Das kommende Wirtschaftswunder in Afghanistan\u2018 vorstellen, der von ehrenamtlichen \u00d6konomen des Schiller-Instituts ausgearbeitet und afghanischen Experten im Ausland und in Afghanistan selbst zur Verf\u00fcgung gestellt wurde, um seine Ziele zu analysieren und zu priorisieren. Die Umwandlung Afghanistans in eine stabile, wohlhabende Nation liegt auch im Interesse aller Nachbarn des Landes, da die geografische Lage Afghanistans das Land zu einem organischen Knotenpunkt f\u00fcr einen Gro\u00dfteil des Verkehrs und Handels zwischen Zentralasien, S\u00fcdasien und S\u00fcdwestasien macht. Die Einbindung Afghanistans in die Korridore und Infrastrukturprojekte der G\u00fcrtel- und Stra\u00dfen-Initiative liegt im Interesse ganz Eurasiens und auch Afghanistans: Dieses Programm und dieser Ausblick stehen in der Tradition eines der gr\u00f6\u00dften S\u00f6hne Afghanistans, Ibn Sina, dessen Vater in Balkh im Norden des Landes geboren wurde und der einer der gr\u00f6\u00dften \u00c4rzte und Universaldenker aller Zeiten war. Eine Konferenz mit diesen Zielen zu seinen Ehren abzuhalten ist eine hervorragende Metapher f\u00fcr eine reiche und sch\u00f6ne Zukunft Afghanistans!\u201c<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese Woche findet in der Hauptstadt Afghanistans, Kabul, eine bahnbrechende Konferenz statt, die Afghanistan dabei helfen soll, zum neuen Paradigma der Nationen aufzuschlie\u00dfen, die eine sch\u00f6ne Zukunft der Zusammenarbeit und wirtschaftlichen Entwicklung anstreben. 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