{"id":99528,"date":"2023-10-18T13:08:09","date_gmt":"2023-10-18T17:08:09","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=99528"},"modified":"2023-10-18T13:08:11","modified_gmt":"2023-10-18T17:08:11","slug":"die-welt-braucht-einen-oasenplan-fuer-den-nahen-osten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2023\/10\/18\/die-welt-braucht-einen-oasenplan-fuer-den-nahen-osten\/","title":{"rendered":"Die Welt braucht einen \u201eOasenplan\u201c f\u00fcr den Nahen Osten!"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">Das Schiller-Institut ver\u00f6ffentlichte am 17. Oktober die folgende \u201eDringliche Erkl\u00e4rung\u201c:<\/h3>\n\n\n\n<h3 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">Die Welt braucht einen \u201eOasenplan\u201c f\u00fcr den Nahen Osten!<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-pullquote\"><blockquote><p>\u201e<em>Die Wahl ist nicht mehr zwischen Gewalt und Gewaltlosigkeit.<\/em><\/p><p><em>Die Wahl ist die zwischen Gewaltlosigkeit und Nichtexistenz.\u201c<\/em><\/p><cite><br><em>Rev. Dr. Martin Luther King, Riverside Church, 4. April 1967<\/em><\/cite><\/blockquote><\/figure>\n\n\n\n<p>17. Oktober &#8211; Die Sonderberichterstatterin der Vereinten Nationen, Francesca Albanese, warnte am 14. Oktober: \u201eIm Namen der Selbstverteidigung versucht Israel zu rechtfertigen, was einer ethnischen S\u00e4uberung gleichk\u00e4me&#8230; Israel hat unter dem Deckmantel des Krieges bereits massenhafte ethnische S\u00e4uberungen an Pal\u00e4stinensern durchgef\u00fchrt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>S\u00fcdwestasien ist jetzt der Schauplatz f\u00fcr die neueste Phase des Dritten Weltkriegs, der jetzt gegen Ru\u00dfland und China gef\u00fchrt wird. Manchmal wird dieser Krieg \u201eUkraine\/Ru\u00dfland\u201c genannt; fr\u00fcher hie\u00df er \u201eAfghanistan\u201c; heute hei\u00dft er \u201eder Nahe Osten\u201c. Nur wenige wagen es, ihn bei seinem wahren Namen zu nennen. Wie J. Robert Oppenheimer in einem Interview bemerkte: \u201eJetzt bin ich der Tod geworden, der Zerst\u00f6rer der Welten.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Das Leben von Millionen \u2013 zwei Millionen Menschen in Gaza und Millionen anderer Menschen verschiedener Religionen und Nationen in der Region \u2013 steht auf dem Spiel. Die Menschheit mu\u00df handeln; es ist schon fast zu sp\u00e4t. China, das derzeit 140 Nationen zum Belt and Road Forum eingeladen hat, \u00e4u\u00dferte letzte Woche eine Ansicht, der alle vern\u00fcnftigen Menschen zustimmen w\u00fcrden: \u201eDie UNO hat die Verantwortung und die Pflicht, in der Pal\u00e4stina-Frage die ihr geb\u00fchrende Rolle zu spielen\u201c, und China \u201eunterst\u00fctzt den Sicherheitsrat bei der Einberufung einer Dringlichkeitssitzung zum pal\u00e4stinensisch-israelischen Konflikt, stimmt zu, da\u00df sich die Sitzung auf humanit\u00e4re Belange konzentrieren, einen Waffenstillstand, ein Ende der Gewalt und den Schutz der Zivilbev\u00f6lkerung fordern, einen verbindlichen internationalen Konsens bilden und konkrete n\u00e4chste Schritte unternehmen sollte.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Wird sich diese Position durchsetzen? Oder wird die anglo-amerikanische Finanzallianz und Kriegspartei \u201eNATO\u201c durch ihre intrigante, arrogante Torheit sich selbst und den Gro\u00dfteil des Lebens auf dem Planeten durch einen \u201eunbeabsichtigten\u201c thermonuklearen Krieg zerst\u00f6ren, ausgel\u00f6st durch religi\u00f6sen Fanatismus und die ausbrechende Orgie \u201evergeltender Gewalt\u201c in S\u00fcdwestasien, das sonst immer noch unter seinem britischen Kolonialnamen \u201eNaher Osten\u201c bekannt ist? Die Glaubw\u00fcrdigkeit und sogar das \u00dcberleben der Vereinten Nationen stehen nun auf dem Spiel.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Kreislauf der immerw\u00e4hrenden Gewalt, der sich von Generation zu Generation fortsetzt, beschmutzt und entweiht einmal mehr die heiligen St\u00e4tten und Denkm\u00e4ler in der gemeinsamen Begegnungsst\u00e4tte von Judentum, Christentum und Islam. In renommierten Publikationen wird nun berichtet, da\u00df es eine Absprache zwischen Premierminister Benjamin Netanjahu und Elementen innerhalb der Hamas gab, um den Frieden zu untergraben. Die israelische Tageszeitung <em>Haaretz<\/em> berichtete am 9. Oktober, da\u00df \u201eNetanjahu zwischen 2012 und 2018 Katar die Genehmigung erteilte, eine kumulative Summe von etwa einer Milliarde Dollar nach Gaza zu \u00fcberweisen, von der mindestens die H\u00e4lfte die Hamas, einschlie\u00dflich ihres milit\u00e4rischen Fl\u00fcgels, erreichte.\u201c <em>Haaretz<\/em> zitiert Netanjahu auch mit folgender Aussage vom 11. M\u00e4rz 2019: \u201e,Wer die Gr\u00fcndung eines pal\u00e4stinensischen Staates vereiteln will, mu\u00df die Hamas unterst\u00fctzen und Geld an die Hamas \u00fcberweisen\u2018, sagte Netanjahu im M\u00e4rz 2019 vor den Knessetmitgliedern seiner Likud-Partei, ,Das ist Teil unserer Strategie.\u2018\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Was am 7. Oktober wirklich geschah, mu\u00df noch untersucht werden. Der Zeitpunkt des Anschlags h\u00e4tte nicht schlechter \u2013 oder besser \u2013 gew\u00e4hlt werden k\u00f6nnen. Laufende Gespr\u00e4che zwischen mehreren Staaten der Region, darunter zwischen Saudi-Arabien und Israel sowie mit China und anderen Staaten au\u00dferhalb der Region, zielen darauf ab, tief verwurzelte Langzeitkonflikte durch eine neue \u00c4ra der internationalen wirtschaftlichen Zusammenarbeit zu ersetzen, etwa durch die Belt and Road Initiative (BRI). Welches Motiv auch immer die Hinterm\u00e4nner des von der Hamas ver\u00fcbten Anschlags hatten, es hat den Fortschritt dieses sehr sensiblen Prozesses beeintr\u00e4chtigt. Diese Initiativen sind nun bedroht. Wie bei den Ereignissen vom 7. Oktober ist insgesamt vieles noch unklar.<\/p>\n\n\n\n<p>Was klar ist, sind die Greueltaten, die an diesem Tag und seitdem geschehen sind, und die Greueltaten, die noch kommen werden. Wird die Welt jetzt tatenlos zusehen, wie im ersten Irakkrieg 1991 und in den Jahren danach, als 500.000 irakische Kinder in f\u00fcnf Jahren durch Sanktionen und Krieg ermordet wurden? Am 12. Mai 1996 antwortete die Au\u00dfenministerin der Vereinigten Staaten, Madeleine Albright, der Korrespondentin Lesley Stahl, die darauf hinwies, da\u00df \u201edas mehr Kinder sind, als in Hiroshima starben\u201c, und sagte: \u201eIch denke, das ist eine sehr schwere Entscheidung. Aber wir denken, da\u00df der Preis es wert ist.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Wer ist das \u201ewir\u201c, von dem Albright sprach? Geh\u00f6rten dazu damals die Menschen in den Vereinigten Staaten oder in Europa? Geh\u00f6ren Sie jetzt dazu? Glauben oder akzeptieren Sie wirklich, da\u00df die Zivilbev\u00f6lkerung des Gazastreifens oder anderswo als Folge eines Angriffs auf Israel im Stil des \u201e11. September\u201c von Kr\u00e4ften, die, wie wir erfahren haben, von Netanjahu und anderen finanziell und anderweitig unterst\u00fctzt werden, in ein anderes Land gebracht werden mu\u00df?<\/p>\n\n\n\n<p>In einer makabren \u201eeinfachen Wendung des Schicksals\u201c sollen nun fast zwei Millionen Menschen von den Armeen der Nation vertrieben werden, deren Vorfahren selbst vertrieben wurden und deren Gemeinden praktisch \u00fcberall auf der Welt immer wieder ausgerottet wurden. Die britischen Kolonialisten des 19. und 20. Jahrhunderts, die in den Jahren 1916 und 1917 die Linien dieses Konflikts auf die Landkarte zeichneten, k\u00f6nnten nicht zufriedener sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Kolonialismus ist jedoch vorbei \u2013 oder sollte es sein. Milit\u00e4risch erzwungene V\u00f6lkerwanderungen m\u00fcssen \u00fcberall auf der Welt energisch bek\u00e4mpft werden, ganz gleich, welche scheinbare Rechtfertigung sie haben. Eine Greueltat darf keine Antwort auf eine andere sein. Die barbarische \u201eReinigungsgewalt\u201c, die die Hamas am 7. Oktober aus\u00fcbte, mu\u00df von allen verurteilt werden \u2013 aber die T\u00f6tung Tausender kranker, \u00e4lterer und junger Menschen als \u201eKollateralschaden im Namen der gerechten Vergeltung\u201c ist ein Gegenmittel, das schlimmer ist als die Krankheit. Es wird daf\u00fcr sorgen, da\u00df die Krankheit nicht geheilt wird, sondern sich statt dessen ausbreitet.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Yitzhak Rabin, der als israelischer Verteidigungsminister in der Intifada 1987-93 gegen die Pal\u00e4stinenser k\u00e4mpfte, erkannte, wie es einer seiner ranghohen Offiziere ausdr\u00fcckte, da\u00df \u201eich tief in meinem Herzen wei\u00df, da\u00df das, was wir tun, andere dazu veranlassen wird, aus Rache gewaltsam gegen uns zu reagieren\u201c, \u00e4nderte er seine Vorgehensweise. In seiner Rede im Juli 1992, nachdem er einen Monat zuvor Premierminister geworden war, sagte Rabin: \u201eSicherheit ist nicht nur ein Panzer, ein Flugzeug oder ein Raketenschiff. Sicherheit ist auch die Erziehung eines Menschen, seine Wohnung, seine Schulen, seine Stra\u00dfe, seine Nachbarschaft, die Gesellschaft, in der er aufgewachsen ist. Und Sicherheit ist auch die Hoffnung dieses Menschen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Premierminister Rabin und Au\u00dfenminister Shimon Peres begannen den geheimen Proze\u00df der Osloer Friedensvereinbarungen mit der Pal\u00e4stinensischen Befreiungsorganisation und unterzeichneten am 13. September 1993 im Wei\u00dfen Haus eine Erkl\u00e4rung. Dort sagte Rabin: \u201eWir, die wir aus einem Land kommen, in dem Eltern ihre Kinder begraben, wir, die wir gegen euch, die Pal\u00e4stinenser, gek\u00e4mpft haben, wir sagen euch heute mit lauter und deutlicher Stimme: Genug von Blut und Tr\u00e4nen, genug!\u201c Die nachhaltigsten Worte sprach Rabin sp\u00e4ter in seinem ber\u00fchmten Trinkspruch an die gesamte Menschheit aus: La\u00dft uns auf \u201ediejenigen ansto\u00dfen, die den Mut haben, ihre Grunds\u00e4tze zu \u00e4ndern\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Rabin wurde von israelischen religi\u00f6sen Extremisten ermordet \u2013 oder war es das \u201eInternationale Mordb\u00fcro\u201c, jene Leute, die auch Mohandas (Mahatma) Gandhi, John F. Kennedy, Martin Luther King und viele, viele andere get\u00f6tet haben? Das Andenken an Yitzhak Rabin sollte bei der Untersuchung der Ereignisse vom 7. Oktober eine Rolle spielen. Im Namen des M\u00e4rtyrers Rabin und des Friedensprozesses, f\u00fcr den er sein Leben gab, sollte noch etwas anderes getan werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Es mu\u00df ein Friedenspaket geben, einen \u201eOasenplan\u201c, der den Menschen in S\u00fcdwestasien, einschlie\u00dflich der Pal\u00e4stinenser, anstatt Waffen zu verbreiten, wirtschaftliche Stabilit\u00e4t und sogar Wohlstand bringt. Solange man die Soldatenstiefel schn\u00fcrt, anstatt die Schaufeln der Entwicklung in den Boden zu stecken, wird man die Wurzeln des Hasses und der Spaltung in der gesamten Region nicht \u00fcberwinden \u2013 Wurzeln, die dem heutigen israelisch-pal\u00e4stinensischen Konflikt vorausgehen und noch tiefer verwurzelt sind. Eine fortschrittliche Energie-, Wasser- und Verkehrsinfrastruktur f\u00fcr ganz S\u00fcdwestasien wird ein zentrales Element sein, um das sich die Hoffnung scharen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir m\u00fcssen uns ein Beispiel an der neuen \u201eDer Kolonialismus ist vorbei\u201c-Bewegung der BRICS (Brasilien, Ru\u00dfland, Indien, China, S\u00fcdafrika)-Plus-Nationen der Welt nehmen. Die s\u00fcdwestasiatischen und afrikanischen Nationen \u00c4gypten, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, \u00c4thiopien und der Iran sind dabei, sich der BRICS-Formation anzuschlie\u00dfen. Dies wird dazu beitragen, die Stimme des globalen S\u00fcdens zur Geltung zu bringen und nicht nur die der \u201eGlobalen NATO\u201c, die von den alten Imperialismen Europas und der selbstzerst\u00f6rerischen Au\u00dfen- und Finanzpolitik der Vereinigten Staaten dominiert wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir m\u00fcssen sofort tun, was China und andere Nationen vorschlagen. Wir m\u00fcssen die Zwangsmigration aus Gaza stoppen. Wir m\u00fcssen das t\u00e4gliche T\u00f6ten durch einen Waffenstillstand und sogar schon vorher mit allen verf\u00fcgbaren Mitteln stoppen. Die Vereinten Nationen m\u00fcssen ihre Resolution 242 durchsetzen, die am 22. November 1967 verabschiedet und von Israel am 1. Mai 1968 bekr\u00e4ftigt wurde und die aus zwei Vorschl\u00e4gen besteht:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e(i) R\u00fcckzug der israelischen Streitkr\u00e4fte aus den im j\u00fcngsten Konflikt besetzten Gebieten;<\/p>\n\n\n\n<p>(ii) Beendigung aller Anspr\u00fcche oder Kriegszust\u00e4nde und Achtung und Anerkennung der Souver\u00e4nit\u00e4t, der territorialen Integrit\u00e4t und der politischen Unabh\u00e4ngigkeit jedes Staates in dem Gebiet sowie ihres Rechts, in Frieden innerhalb sicherer und anerkannter Grenzen frei von Drohungen oder Gewaltakten zu leben.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Es sollte jedoch klar sein, da\u00df es keine M\u00f6glichkeit gibt, die vom britischen Imperialismus ausgel\u00f6ste \u201eNahost-Krise\u201c tats\u00e4chlich zu l\u00f6sen, ohne jene Art von langfristigen, akribischen, sogar langwierigen Beratungen, die 1644-48 in Westfalen stattfanden, um den m\u00f6rderischen Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg in Europa zu beenden.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Wirtschaftswissenschaftler und Staatsmann Lyndon LaRouche formulierte es 2009 in einer Rede an der Central Connecticut State University so:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs gibt eine L\u00f6sung, eine prinzipielle L\u00f6sung. Und die L\u00f6sung lautet: Beendet dieses verfluchte imperialistische System! Und verstehen Sie, da\u00df wir als Volk unsere geistige Kultur entwickeln m\u00fcssen, d.h. die sch\u00f6pferischen Kr\u00e4fte der Menschheit, um die Entwicklung der Menschheit voranzutreiben, von einem brutalen Charakter an einem Lagerfeuer vor einer Million Jahren oder so, zu einer Menschheit, wie wir sie uns heute w\u00fcnschen. Darum geht es.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>LaRouches L\u00f6sungskonzept erfordert eine \u00c4nderung der Axiome. Prinzip zehn der \u201eZehn Prinzipien einer neuen internationalen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur\u201c, die die Gr\u00fcnderin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, im November 2022 nach dem Ausbruch des NATO-Ru\u00dfland-Krieges in der Ukraine verfa\u00dft hat, bringt es auf den Punkt. \u201eDie Grundannahme f\u00fcr das neue Paradigma ist, da\u00df der Mensch von Grund auf gut ist und f\u00e4hig, die Kreativit\u00e4t seines Geistes und die Sch\u00f6nheit seiner Seele unendlich zu vervollkommnen, und da\u00df er die am weitesten entwickelte geologische Kraft im Universum ist, was beweist, da\u00df die Gesetzm\u00e4\u00dfigkeit des Geistes und die des physischen Universums in \u00dcbereinstimmung und Zusammenhalt stehen und da\u00df alles B\u00f6se das Ergebnis eines Mangels an Entwicklung ist und daher \u00fcberwunden werden kann.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Dies ist das Prinzip, das die selbstm\u00f6rderischen Axiome ersetzen mu\u00df, die jetzt von den zum Scheitern verurteilten K\u00e4mpfern im \u201eIsrael-Pal\u00e4stina-Konflikt\u201c vertreten werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber Lyndon LaRouche warnte auch: \u201eIn der Zwischenzeit werden wir k\u00e4mpfen. Wir werden alles tun, was m\u00f6glich ist, um Frieden in dieser Region zu erreichen, denn wir wollen das T\u00f6ten beenden. Aber wir werden nicht sagen, wir haben eine L\u00f6sung, die akzeptiert wird und die funktioniert. Wir werden sagen, da\u00df wir eine aussichtslose Sache haben, aber wir werden weiter daf\u00fcr k\u00e4mpfen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Diese aussichtslose Sache ist die Sache des Friedens. Ein anderer K\u00e4mpfer f\u00fcr den Frieden, der amerikanische Pr\u00e4sident John F. Kennedy, sagte es am 10. Juni 1963 an der American University so: \u201eErstens: La\u00dft uns unsere Einstellung zum Frieden selbst \u00fcberpr\u00fcfen. Zu viele von uns halten ihn f\u00fcr unm\u00f6glich. Zu viele halten ihn f\u00fcr unwirklich. Aber das ist ein gef\u00e4hrlicher, def\u00e4tistischer Glaube. Sie f\u00fchrt zu der Schlu\u00dffolgerung, da\u00df Krieg unvermeidlich ist \u2013 da\u00df die Menschheit dem Untergang geweiht ist \u2013 da\u00df wir von Kr\u00e4ften beherrscht werden, die wir nicht kontrollieren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir brauchen diese Ansicht nicht zu akzeptieren. Unsere Probleme sind von Menschen gemacht \u2013 deshalb k\u00f6nnen sie von Menschen gel\u00f6st werden. Und der Mensch kann so gro\u00df sein, wie er will. Kein Problem des menschlichen Schicksals ist jenseits der (Macht der) Menschen. Die Vernunft und der Geist des Menschen haben schon oft das scheinbar Unl\u00f6sbare gel\u00f6st \u2013 und wir glauben, da\u00df sie es wieder tun k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die Alternative zum \u201et\u00f6richten\u201c Streben nach Frieden, das John F. Kennedy, Yitzhak Rabin, Martin Luther King, Mahatma Gandhi und andere unternommen haben, ist der Dritte Weltkrieg, ein Krieg, der jetzt schon begonnen hat. Wir sind bereits \u201ezum Tod geworden, dem Zerst\u00f6rer der Welten\u201c. Die Frage ist: Haben wir, wie Yitzhak Rabin, den Mut, unsere Grunds\u00e4tze rechtzeitig zu \u00e4ndern, um das, was wir bereits begonnen haben, r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen?<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Schiller-Institut ver\u00f6ffentlichte am 17. Oktober die folgende \u201eDringliche Erkl\u00e4rung\u201c: Die Welt braucht einen \u201eOasenplan\u201c f\u00fcr den Nahen Osten! \u201eDie Wahl ist nicht mehr zwischen Gewalt und Gewaltlosigkeit. Die Wahl ist die zwischen Gewaltlosigkeit und Nichtexistenz.\u201c Rev. Dr. Martin Luther King, Riverside Church, 4. 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