{"id":97991,"date":"2023-07-23T08:48:37","date_gmt":"2023-07-23T12:48:37","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=97991"},"modified":"2023-07-23T08:48:40","modified_gmt":"2023-07-23T12:48:40","slug":"internationale-friedenskoalition-haelt-viertes-treffen-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2023\/07\/23\/internationale-friedenskoalition-haelt-viertes-treffen-ab\/","title":{"rendered":"Internationale Friedenskoalition h\u00e4lt viertes Treffen ab"},"content":{"rendered":"\n<p>Internationale Friedenskoalition h\u00e4lt viertes Treffen ab<\/p>\n\n\n\n<p>Der Wegweiser zum neuen Paradigma<\/p>\n\n\n\n<p>Am Freitag, dem 30. Juni, hielt die Internationale Friedenskoalition (IFK) ihr viertes Treffen ab, an dem etwa 60 Organisatoren aus Argentinien, Deutschland, Guinea, Nicaragua, Spanien, Schweden, der Schweiz, Gro\u00dfbritannien, den Vereinigten Staaten und anderen L\u00e4ndern teilnahmen. Das Treffen l\u00e4\u00dft sich am besten als eine Strategiesitzung bezeichnen, wie durch verschiedene Mittel der direkten Aktion, wie das Organisieren auf der Stra\u00dfe, soziale Medien, politische Interventionen und Kurse, mit dem Ziel erweitert werden kann, nicht nur die unmittelbare Bedrohung durch einen globalen thermonuklearen Krieg zu bannen, sondern auch die Grundlage f\u00fcr einen dauerhaften Frieden \u2013 ein neues Paradigma \u2013 zu schaffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Unter der Moderation von Anastasia Battle vom Schiller-Institut begann das Treffen mit einem strategischen \u00dcberblick von Helga Zepp-LaRouche, der Gr\u00fcnderin und Pr\u00e4sidentin des Schiller-Instituts und Initiatorin der IFK. Dabei verwies sie auf die erh\u00f6hte Kriegsgefahr zwischen Ru\u00dfland und der NATO nach der Meuterei von Jewgeni Prigoschin und seinen Wagner-S\u00f6ldnern gegen den Kreml. Offenbar hatten westliche Geheimdienste bereits im Vorfeld Kenntnis von diesem Ereignis, das wohl zu einem Chaos in der gr\u00f6\u00dften Atommacht h\u00e4tte f\u00fchren sollte, unternahmen aber keine Anstrengungen, die russische F\u00fchrung zu alarmieren. Frau Zepp-LaRouche kontrastierte dies mit der Unterst\u00fctzung, die Pr\u00e4sident Putin der Bush-Regierung nach den Anschl\u00e4gen vom 11. September angeboten hatte. W\u00e4re es wirklich erstrebenswert, die st\u00e4rkste Atommacht ins Chaos st\u00fcrzen zu lassen, mit m\u00f6glicherweise katastrophalen Folgen?<\/p>\n\n\n\n<p>Sie wies auch darauf hin, dass in Russland inzwischen Stimmen wie Prof. Sergej Karaganow, Leiter des russischen Rates f\u00fcr Au\u00dfen- und Verteidigungspolitik, laut geworden sind, die den Einsatz taktischer Atomwaffen fordern. Karaganows Kollege, Prof. Dmitri Trenin, warnt gleichzeitig davor, da\u00df die westlichen Eliten die Angst vor Atomwaffen und damit das Gesp\u00fcr f\u00fcr die Konsequenzen ihrer Politik verloren h\u00e4tten. Zepp-LaRouche erl\u00e4uterte die eigentliche Ursache des Konflikts: den geopolitischen Showdown zwischen zwei Systemen, einem System \u2013 dem unipolaren System \u2013, das eindeutig untergegangen ist, und dem Aufstieg eines neuen Systems, das von den Nationen des globalen S\u00fcdens repr\u00e4sentiert wird, die auf sehr legitime Weise ihr Recht auf wirtschaftliche Entwicklung geltend machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das wurde neulich, am 23. Juni, auf dem von Pr\u00e4sident Emmanuel Macron in Frankreich veranstalteten Gipfel f\u00fcr einen neuen globalen Finanzierungspakt deutlich, auf dem der s\u00fcdafrikanische Pr\u00e4sident Cyril Ramaphosa erkl\u00e4rte, dass der Westen, wenn er den afrikanischen Nationen ernsthaft helfen wolle, das Inga-Staudammprojekt in der Demokratischen Republik Kongo finanzieren solle, das 12 bis 15 L\u00e4nder mit Strom versorgen w\u00fcrde. In Afrika leben derzeit 600 Millionen Menschen ohne Strom. Zum Abschluss ihrer Er\u00f6ffnungsrede betonte sie die dringende Notwendigkeit einer neuen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur, die die Entwicklung aller L\u00e4nder der Erde erm\u00f6glicht, da dies der einzige Weg sei, um das derzeitige Durcheinander zu \u00fcberwinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Gro\u00dfteil der anschlie\u00dfenden Diskussion drehte sich um die Pl\u00e4ne der IFK f\u00fcr eine Friedenskundgebung bei den Vereinten Nationen, die f\u00fcr den 6. August geplant ist, den 78. Jahrestag des Abwurfs der Atombombe auf die japanische Stadt Hiroshima. F\u00fcr diese Veranstaltung wird ein Flugblatt erstellt und eine eigene Webseite mit einer Liste aller teilnehmenden Gruppen eingerichtet. Au\u00dferdem sind \u00fcberall dort, wo es m\u00f6glich ist, im Vorfeld und am Tag der Veranstaltung Schwesterveranstaltungen geplant. Es wurde vorgeschlagen, dass die IFK sich darum bem\u00fchen sollte, dass mindestens eine Person aus jedem Land der Welt ein Video zur Unterst\u00fctzung der Friedenskundgebung dreht, das dann auf der Webseite ver\u00f6ffentlicht werden k\u00f6nnte. Mehrere Teilnehmer betonten, wie wichtig es sei, mehr junge Menschen in den Friedensprozess einzubinden, z.B. durch die Organisation von Veranstaltungen auf dem Campus und andere Mittel. Es gab auch viele n\u00fctzliche Vorschl\u00e4ge f\u00fcr verschiedene Social-Media-Plattformen, die f\u00fcr eine breitere \u00d6ffentlichkeitsarbeit genutzt werden k\u00f6nnten, und Vorschl\u00e4ge f\u00fcr zahlreiche Friedensgruppen, die zu Vernetzungszwecken kontaktiert werden sollten. Im Allgemeinen waren die Teilnehmer sehr begeistert von der M\u00f6glichkeit, mit Gleichgesinnten Strategien f\u00fcr konkrete Ma\u00dfnahmen zu entwickeln, die f\u00fcr einen dauerhaften Frieden notwendig sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Rev. Terri Strong schlug vor, dass die IFK ein Grundsatzpapier verfasst, das den Staats- und Regierungschefs der Welt vorgelegt werden sollte, worin die nachteiligen Auswirkungen massiver Ausgaben f\u00fcr milit\u00e4rische Unternehmungen aufgezeigt werden, wodurch Geld und andere Ressourcen von Sozialprogrammen abgezogen werden. Es wurde das Beispiel Deutschlands erw\u00e4hnt, wo das Gesundheitssystem aufgrund von Haushaltsk\u00fcrzungen zusammengespart wird. W\u00fcrde ein Bruchteil des Geldes, das f\u00fcr Milit\u00e4rausgaben ausgegeben wird, stattdessen f\u00fcr das Gesundheitswesen verwendet, k\u00f6nnte dieses Problem gel\u00f6st werden. Es wurde beschlossen, ein auf die Bed\u00fcrfnisse der einzelnen L\u00e4nder zugeschnittenes sozialpolitisches Papier in Form einer Petition zu verfassen, die den Staats- und Regierungschefs der verschiedenen L\u00e4nder vorgelegt werden soll.<\/p>\n\n\n\n<p>Frau Zepp-LaRouche beendete die Diskussion mit der Beantwortung einer an sie gerichteten Frage zur Waffengewalt in den Vereinigten Staaten. Sie wies darauf hin, dass Gewalt im Kleinen und Gewalt im Gro\u00dfen miteinander verbunden sind. In den USA kommt es derzeit alle vierzehn Stunden zu einer Massenschie\u00dferei, was verr\u00fcckt ist. Aber woher kommt das? Sie ging dann auf die Geschichte ein, wie das US-Milit\u00e4r verschiedene Methoden anwandte, um den nat\u00fcrlichen Widerstand der Menschen gegen den Einsatz von Waffen zum T\u00f6ten anderer Menschen zu brechen, was schlie\u00dflich zu &#8222;Point-and-Shoot&#8220;-Videospielen f\u00fchrte, die anschlie\u00dfend breit vermarktet wurden &#8211; auch an Kinder, die nun zu Massent\u00f6tungsmaschinen gemacht werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ihre L\u00f6sung \u2013 die mit den Zielen der IFK v\u00f6llig \u00fcbereinstimmt \u2013 besteht darin, eine Kampagne unter Schulen, Kirchen, Lehrern, Eltern usw. zu starten, um eine Massenbewegung in Gang zu setzen, die sich auf die Idee konzentriert, dass die Grundlage der Menschheit die Liebe ist. Die &#8222;Friedensrede&#8220; von JFK aus dem Jahr 1963 sollte als p\u00e4dagogisches Mittel zusammen mit der \u00e4sthetischen Erziehung eingesetzt werden, um den Menschen zu helfen, die wahre Natur des Menschseins wiederzuentdecken. Dies sei notwendig, um die Zivilisation auf ein neues Paradigma der internationalen Beziehungen zu heben, ohne welches es uns nicht gelingen wird, die Menschheit am Leben zu erhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Es folgen Ausz\u00fcge aus den Beitr\u00e4gen einiger Teilnehmer der Diskussion:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Helga Zepp-LaRouche (Deutschland),<\/strong> <strong>Gr\u00fcnderin und Pr\u00e4sidentin des Schiller-Instituts<br><\/strong>&#8222;Ich glaube, wir sind in der Geschichte der Menschheit an einem Punkt angelangt, an dem wir unbedingt den Sprung \u00fcber die Geopolitik hinaus wagen m\u00fcssen, denn die Geopolitik war die Ursache f\u00fcr zwei Weltkriege im 20. Jahrhundert, und wenn wir die Vorstellung nicht \u00fcberwinden, dass es legitime Interessen einer Nation oder eines Blocks von Nationen gegen einen anderen Block von Nationen gibt, dann wird die Saat des Dritten Weltkriegs bestehen bleiben, egal was jetzt kurzfristig passiert. Ich denke also, dass die Idee der einen Menschheit \u2013 ich habe vorgeschlagen, dies vom Standpunkt von Nikolaus von Kues&#8216; Koinzidenz der Gegens\u00e4tze aus zu betrachten \u2013 eine Denkmethode ist, mit der man in jedem Moment, ganz gleich, mit welchem Problem man sich befasst, immer das Eine konzeptionalisieren kann, das eine h\u00f6here Macht hat als das Viele. Und in Bezug auf die Menschheit hat die eine Menschheit mit Sicherheit eine h\u00f6here Macht als die von vielen Nationen oder Gruppen von Nationen. Und ich denke, wir m\u00fcssen den Menschen beibringen, im Sinne der einen Menschheit zu denken, im Interesse der menschlichen Zivilisation und der gemeinsamen Zukunft der Menschheit.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dennis Speed (USA), <\/strong><strong>Schiller Institute, New Jersey<\/strong><br>&#8222;Der Abwurf der Atombombe war ein gro\u00dfes Verbrechen. Und der Abwurf jeder Atombombe zu jeder Zeit ist ein gro\u00dfes Verbrechen. Es muss einen Weg geben \u2013 und auch damals, 1945, gab es einen Weg \u2013 f\u00fcr die Menschheit, eine andere L\u00f6sung zu finden&#8230; Wir m\u00fcssen das aussprechen, und wir m\u00fcssen dar\u00fcber nachdenken, wie wir erreichen k\u00f6nnen, dass Menschen auf der ganzen Welt &#8230; daran teilnehmen k\u00f6nnen&#8230;&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Oberst a.D. Richard Black (USA), <\/strong>e<strong>hemaliger Leiter der Strafrechtsabteilung des Pentagon, ehemaliger Senator des Bundesstaates Virginia<\/strong><br>&#8222;Ich denke, wir sollten erkennen, dass das, was auf dem Schlachtfeld geschieht, sehr wichtig f\u00fcr das ist, was mit der Friedensbewegung geschieht. Denn trotz des Medienrummels und der Rhetorik ist es eine Tatsache, dass die vor einigen Wochen gestartete ukrainische Gegenoffensive auf eine russische Mauer aus Stahl gesto\u00dfen ist. Es ist ein absolutes Gemetzel und eine Katastrophe&#8230;. Irgendwann kann es so nicht mehr weitergehen, es geht einfach nicht mehr. Und wenn das offensichtlicher wird, wird das, was unsere Bewegung mit den Kundgebungen und so weiter initiiert, meiner Meinung nach enorm an Kraft gewinnen, wenn es offensichtlicher wird, was f\u00fcr ein Desaster das auf dem Schlachtfeld ist.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Jimmy Gerum (Deutschland), <\/strong><strong>Aktionsb\u00fcndnis \u201cLeuchtturmARD&#8220;<\/strong><br>&#8222;Ich m\u00f6chte noch einmal betonen, wie wichtig die Medien sind. Sie wissen, dass die Heuchelei der weltweiten Medien auf ein wirklich hohes Niveau gestiegen ist und [mit] unserer Initiative in Deutschland suchen wir den internationalen Kontakt zu Journalisten, weil wir denken, dass wir in Deutschland \u2013 auch in Mitteleuropa \u2013 mit dem sehr starken \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunksystem eine besondere Situation haben, denn dieses \u00f6ffentlich-rechtliche Rundfunksystem schlie\u00dft sich der Heuchelei an, und wir haben die Pflicht, dies zu \u00e4ndern&#8230;. Und ich m\u00f6chte jeden bitten, der unabh\u00e4ngige Journalisten kennt und mit ihnen in Kontakt steht: Lasst uns eine Medienstrategie verfolgen, denn Frieden beginnt mit ehrlichen Medien.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ron Bettag (USA), Schiller Institute, Texas<\/strong><br>&#8222;Jede Aktivit\u00e4t, die bis dahin [6. August] durchgef\u00fchrt wird, ist wichtig. Ich wei\u00df, dass es einen noch l\u00e4ngeren Bogen gibt, der bis zum 21. September reicht, dem Tag der Vereinten Nationen; ein Tag des Friedens. Das ist auch Kennedys Rede vor der UNO. Es gibt hier also eine Dynamik, auf die wir uns auf jeden Fall konzentrieren und weiterhin alle organisieren k\u00f6nnen, um das zu tun, was Dennis [Speed] gesagt hat: Selbst diese kleineren Ereignisse werden eine echte Wirkung haben.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nick Brana (USA), Vorsitzender der People&#8217;s Party, Organisator von Rage Against the War Machine<\/strong><br>&#8222;Ich m\u00f6chte nur best\u00e4tigen, dass Rage Against the War Machine voll und ganz an Bord ist. Ich bin voll und ganz dabei; die People&#8217;s Party ist voll und ganz bei der Aktion am 6. August dabei. Hut ab und Anerkennung f\u00fcr alle, die wirklich hart gearbeitet haben, um das zusammenzustellen&#8230;. Wir als People&#8217;s Party sind dabei und wir freuen uns darauf&#8230;. Wir sind auch sehr froh, dass diese Koalition w\u00e4chst und freuen uns darauf, daran teilzunehmen und am 6. August und dar\u00fcber hinaus zu helfen, wo immer wir k\u00f6nnen.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Karen Ball (USA), Pax Christi, San Antonio<\/strong><br>&#8222;Pax Christi entstand, als die Franzosen und die Deutschen als Katholiken zusammenkamen und sagten: Es ist verr\u00fcckt, dass wir uns gegenseitig umbringen, obwohl wir den gleichen Glauben haben&#8230;. Die katholische Soziallehre spricht davon, wie wir auf den Frieden hinarbeiten sollten. Ich werde mich also mit den Verantwortlichen dieser [katholischen Universit\u00e4t] in Verbindung setzen, um zu sehen, ob dies etwas sein k\u00f6nnte, das wir auf dem Campus planen k\u00f6nnen.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dr. Bolivar Tellez (Nicaragua), Professor, Zentraluniversit\u00e4t von Nicaragua<\/strong><br>&#8222;Die NATO hat der Ukraine alles gegeben, was sie geben konnte. Alles, was sie noch zu tun hat, ist, milit\u00e4rische Einheiten zus\u00e4tzlich zu den sogenannten Beratern zu entsenden; so haben sie Europa zerst\u00f6rt und sind dabei, die Vereinigten Staaten zu zerst\u00f6ren. Das ist mein Kommentar, und ich stehe Ihnen f\u00fcr jede Zusammenarbeit zur Verf\u00fcgung, die ich von Nicaragua aus anbieten kann. Ich gr\u00fc\u00dfe Sie und danke Ihnen.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ruben Dario Guzzetti (Argentinien), Argentinisches Institut f\u00fcr Geopolitische Studien (IADEG)<\/strong><br>&#8222;Die Chinesische Akademie der Wissenschaften hat ein internationales Seminar veranstaltet, an dem etwa 25 Personen teilnahmen, darunter auch ich. Das Thema war nicht spezifisch die Frage des Friedens, sondern es gab viele verschiedene Pr\u00e4sentationen&#8230; Es wurden keine konkreten Initiativen zu diesem speziellen Thema [Frieden] vorgelegt, und wir haben heute Nachmittag ein weiteres Treffen. Wir haben gro\u00dfe Hoffnungen, denn es ist ein Treffen, an dem mehrere Organisationen teilnehmen werden,&#8230; um eine gemeinsame Initiative zu entwickeln. Ich werde den Vorschlag unterbreiten, etwas f\u00fcr den 6. August zu unternehmen, und wir werden uns bem\u00fchen, ein Bewusstsein f\u00fcr dieses Thema zu schaffen.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bernie Holland (UK), No2NATO<\/strong><br>&#8222;Zu den Ereignissen vom 6. August: Ich habe alle Pl\u00e4ne von Ihrer Seite des Atlantiks geh\u00f6rt. Vor allem in Gro\u00dfbritannien m\u00fcssen wir [Veranstaltungen] organisieren. Deshalb hatte ich gehofft, dass mehr Leute von No2NATO an diesem Anruf teilnehmen w\u00fcrden. Ich werde also beim n\u00e4chsten No2NATO-Treffen darauf hinweisen, dass ich heute mit Ihnen telefoniert habe und dass diese Initiative sehr wichtig ist&#8230;. Es geht nicht nur um die USA; &#8230; es ist ein globales, existentielles Problem, \u00fcber das wir hier sprechen. Ich werde also mein Bestes tun, um andere Organisationen, mit denen ich hier im Vereinigten K\u00f6nigreich zu tun habe, zu mobilisieren, damit sie die Idee von Veranstaltungen, die mit [denen in den USA] korrespondieren, sehr ernst nehmen.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dennis Small (US),Schiller Institute, Virginia<\/strong><br>&#8222;Ich denke, wenn wir uns besonders anstrengen und uns darauf konzentrieren, schnell &#8230; zum Beispiel ein internationales Treffen zu veranstalten, wie einige der anderen, \u00fcber die hier gesprochen wurde, aber innerhalb einer Woche oder so \u2013 um eine Handvoll Jugendlicher aus diesen verschiedenen L\u00e4ndern mit dem Fokus der einen Menschheit zusammenzubringen und gemeinsam f\u00fcr den Frieden zu organisieren, denke ich, dass dies die Initialz\u00fcndung f\u00fcr eine breitestm\u00f6gliche Mobilisierung sein k\u00f6nnte.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rev. Dr. Terri L. Strong (U.S.), AME-Pfarrerin aus Memphis, TN Vorsitzende des Ausschusses f\u00fcr Aktionen und globale Anliegen der Church Women United<\/strong><br>&#8222;Ich habe gerade eine Sozialpolitik f\u00fcr die Church Women United f\u00fcr das Komitee geschrieben, dem ich vorstehe, und es ist eine Sozialpolitik zu Krieg und Frieden&#8230;. [U]nd ich hatte die Idee, viele Unterschriften f\u00fcr diese Sozialpolitik zu sammeln und sie &#8230; den Pr\u00e4sidenten und Politikern vorzulegen \u2013 sowohl denen, die aktiv am Krieg beteiligt sind, als auch denen, die den Krieg unterst\u00fctzen, wie z.B. die Vereinigten Staaten, die einer der Hauptzahler des Russland-Ukraine-Kriegs sind, was alle Arten von Ressourcen und Finanzen sowie Waffen betrifft. Und so habe ich mich gefragt, ob diese Gruppe dasselbe tun w\u00fcrde: ein sozialpolitisches [Papier] schreiben, eine Million Unterschriften sammeln und sie den Staatschefs aller L\u00e4nder \u00fcberreichen, die sich im Krieg befinden?&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Juan Carrero (Spanien),Pr\u00e4sident, Stiftung S&#8217;Olivar<\/strong><br>&#8222;Ich denke vor allem an die jungen Menschen&#8230;. Wie Dennis [Small] sagte, sind sie die Zukunft. Unsere Mittel, um sie zu erreichen \u2013 hunderttausend sind vielleicht nicht so einfach zu erreichen. Aber vielleicht zehntausend k\u00f6nnten sich bereit finden, &#8230; nur Parteien zu unterst\u00fctzen, die den Austritt aus der NATO fordern. Wir hatten schon immer mehr Erfolg, wenn wir uns bestimmte Aufgaben vorgenommen haben&#8230;. Zur Zeit ist die Macht der Medien erdr\u00fcckend; sie [die Jugend] sind v\u00f6llig vereinnahmt. Aber vielleicht w\u00e4re es durch direkten Kontakt mit der Jugend m\u00f6glich, zehntausend junge Menschen aus all diesen L\u00e4ndern zu gewinnen, die sich verpflichten, nur f\u00fcr Parteien zu stimmen, die den Austritt aus der NATO unterst\u00fctzen.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Darrell Nichols (US), ehemaliger Pr\u00e4sident, Northwest Ohio NAACP, Southern Leadership Conference, UAW-Mitglied<\/strong><br>&#8222;Ich habe Kontakt zu mehreren Stellen [Social-Media-Plattformen], die eine sehr gro\u00dfe Zuh\u00f6rerschaft haben. Es f\u00fchrte zwar ein wenig vom Thema weg, aber ich kenne einige Leute, die nach einer anderen Art von Inhalt hungern, und es gibt im Moment wahrscheinlich nichts Dringenderes. [Der Frieden] muss einfach ein Thema sein, das den Leuten bewusst ist. Wir haben also ein paar Ressourcen, und wenn ich in dieser Hinsicht helfen kann. Ich denke hierbei an Chrysler. In meinem Werk arbeiten 7.000 Menschen, und wenn mir jemand helfen kann, k\u00f6nnten wir vielleicht an die UAW-Mitglieder herantreten und das in den ganzen Vereinigten Staaten verbreiten.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mamadou Dathe Diallo, Guinean AndAmerican League of Friends for Freedom<\/strong><br>&#8222;Ich bin ganz aufgeregt. Ich bin zum ersten Mal hier dabei, auch einige meiner Kollegen sind hier, und wir vertreten eine Organisation namens GALFF: Guinean and American League of Friends for Freedom. Wir kommen urspr\u00fcnglich aus Westafrika und sind jetzt hier in den Vereinigten Staaten. Und wir sind sehr, sehr aufgew\u00fchlt und froh, hier dabei zu sein, weil wir den Krieg in Westafrika miterlebt haben: Liberia, einige von euch kennen vielleicht Sierra Leone, die Elfenbeink\u00fcste und \u00e4hnliche Orte. Wir haben gesehen, was Kriege Menschen antun k\u00f6nnen \u2013 unschuldigen Menschen: Frauen, Behinderten. Also haben wir beschlossen, diese Organisation in Indianapolis zu gr\u00fcnden, um sicherzustellen, dass wir alles tun k\u00f6nnen, um Kriege zu stoppen, uns gegen alle Kriege, die der Menschheit Zerst\u00f6rung bringen k\u00f6nnen. Wir sind dagegen und wir werden &#8230; daf\u00fcr k\u00e4mpfen, es zu stoppen.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Abdoulaye Balde (US), Guinean and American League of Friends for Freedom<\/strong><br>&#8222;Ich bin Arzt aus Westafrika und geh\u00f6re zu der Organisation namens GALFF. Ich danke Ihnen sehr f\u00fcr die Organisation dieser Koalition. Sie ist besser als die Vereinten Nationen; besser als jede Organisation, die ich mir vorstellen kann. Ich werde den Allm\u00e4chtigen \u2013 der den Himmel und die Erde beherrscht und alles, was dazwischen liegt \u2013 bitten, Ihnen den Sieg zu schenken&#8230;&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Jason Banyer (Schweiz), B\u00fcezer und KMU Partei<\/strong><br>&#8222;Ich komme aus der Schweiz und bin der Vorsitzende der B\u00fcezer Partei. Wir organisieren und informieren junge Leute vor allem \u00fcber soziale Medien. Wir machen viele Videos, die provokativ sind und die Leute zum Nachdenken bringen und manchmal sogar die Meinung der Leute \u00e4ndern, z.B. in der Frage, wie die Mainstream-Medien diesen Krieg als Krieg f\u00fcr die Demokratie dargestellt haben, obwohl es klar ist, dass es ein imperialistischer Krieg ist, der vom Westen gef\u00fchrt wird. Wir sind f\u00fcr die Rechte der Arbeiter und vor allem f\u00fcr die Neutralit\u00e4t. Denn hier in der Schweiz sehen wir die Neutralit\u00e4t als die beste Art und Weise, antiimperialistisch zu sein. Denn es gibt bestimmte linke Leute oder linke Gruppen, auch die Gr\u00fcnen und die Sozialdemokraten und so weiter, die auf Sanktionen dr\u00e4ngen; die auf einen Krieg dr\u00e4ngen; die sogar denken, dass es irgendwie fortschrittlich ist, einen Krieg zu unterst\u00fctzen. Und wir gehen gegen diese imperialistische Propaganda vor und versuchen, diese Kriegstreiber zu entlarven.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Jose Vega, (USA), Interventionist, Organisator Schiller-Institut<\/strong><br>&#8222;Ich bin hier in den Vereinigten Staaten. Ich bin daf\u00fcr bekannt, dass ich interveniere \u2013 in Gro\u00dfbritannien nennt man das door-stepping. Dabei geht man zur Veranstaltung eines Politikers und tritt an seine T\u00fcr, unterbricht ihn, w\u00e4hrend er spricht, um die Aufmerksamkeit auf etwas wie die Gefahr eines Atomkriegs zu lenken. Auch m\u00f6chte ich die Macht von Stra\u00dfenaktionen betonen, wenn man mit einem Infotisch und einigen Schildern auf die Stra\u00dfe geht&#8230; Ich habe jetzt 76.000 Leute, die mir auf Twitter folgen, und ich habe festgestellt, dass meine Follower am meisten reagieren, wenn ich etwas \u00fcber eine Aktion poste. Neulich habe ich ein Video gepostet, in dem ich zusammen mit Diane Sare auf der Stra\u00dfe stehe, mit einem Schild, auf dem &#8222;No Joe&#8220; steht, und dahinter ein Bild einer Atombombe. Das hat ein paar tausend Likes bekommen. Wissen Sie, die Leute scheinen wirklich eher auf Aktionen als auf reine Online-Inhalte anzusprechen. Sie m\u00f6gen es, Menschen auf der Stra\u00dfe zu sehen, und ich denke, das gilt f\u00fcr jedes Land, das gerade an diesem [IFK]-Aufruf teilnimmt. Wenn die Leute einfach mit Schildern auf die Stra\u00dfe gingen, auf denen &#8222;Nein zur NATO&#8220; oder &#8222;Atomkrieg verhindern&#8220; st\u00fcnde, w\u00e4re das sehr wirkungsvoll, und das ist genau das, wonach die Menschen in den sozialen Medien hungern.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Anwesend waren zudem:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Angela Mc Ardle (USA),<\/strong> Vorsitzende der Libertarian Party, Organisatorin von &#8222;Rage Against the War Machine&#8220;<br><strong>Irene Mavrakakis (USA),<\/strong> Liberty Speaks, Organisatorin von &#8222;Rage Against the War Machine&#8220;<br><strong>Martin Schotz (USA),<\/strong> Autor, &#8222;History Will Not Absolve Us: Orwellian Control, Public Denial, and the Murder of President Kennedy&#8220;<br><strong>Bernard Allen-Bey (USA)<\/strong><br><strong>Robert Cushing,<\/strong> Vereinigung US-amerikanischer katholischer Priester (AUSCP), Pax Christi GA, ehemaliger Priester<br><strong>Dr. jur. Wolfgang Bittner (Deutschland)<\/strong>, Jurist, Autor, &#8222;Wir sind im Kriegsmodus&#8220;<br><strong>Wolfgang Lieberknecht (Deutschland)<\/strong><br><strong>Liz Augustat (Deutschland),<\/strong> Frieden durch Kultur<br><strong>Christine Bierre (Frankreich),<\/strong> Solidarit\u00e9 et Progr\u00e8s<br><strong>Dr. Balkrishna Kurvey (Indien),<\/strong> Pr\u00e4sident des Indischen Instituts f\u00fcr Frieden, Abr\u00fcstung und Umweltschutz<br><strong>Juan Carrero (Spanien),<\/strong> Pr\u00e4sident, Stiftung S&#8217;Olivar<br><strong>Fredrick Weiss (USA)<\/strong><br><strong>Juan Gomez (Chile),<\/strong> Welt ohne Krieg und Gewalt<br><strong>Donald Ramotar (Guyana),<\/strong> ehemaliger Pr\u00e4sident von Guyana<br><strong>Martha Rollins (USA),<\/strong> Internationale Friedensdelegationen: Iberoamerika, Kolumbien, Kuba und Pal\u00e4stina<br><strong>Ulf Sandmark (Schweden),<\/strong> Pr\u00e4sident des Schiller-Instituts, Schweden<br><strong>Joyce Hall (USA),<\/strong> Pax Christi Texas<br><strong>Klaus Fimmen (Deutschland),<\/strong> B\u00fcSo<br><strong>Diane Sare (USA),<\/strong> Senatskandidatin, New York<br><strong>Anastasia Battle (USA),<\/strong> Organisatorin, Interventionistin und Chefredakteurin, Leonore Magazine<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Sie an einer Mitarbeit in der Internationalen Friedenskoalition interessiert sind, wenden Sie sich bitte an <a href=\"mailto:fragen@schiller-institut.de\"><strong>fragen<\/strong><\/a><a href=\"mailto:fragen@schiller-institut.de\"><strong>@schiller-institut.de<\/strong><\/a><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Internationale Friedenskoalition h\u00e4lt viertes Treffen ab Der Wegweiser zum neuen Paradigma Am Freitag, dem 30. Juni, hielt die Internationale Friedenskoalition (IFK) ihr viertes Treffen ab, an dem etwa 60 Organisatoren aus Argentinien, Deutschland, Guinea, Nicaragua, Spanien, Schweden, der Schweiz, Gro\u00dfbritannien, den Vereinigten Staaten und anderen&hellip;<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on get_the_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on get_the_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":34,"featured_media":97327,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[37],"tags":[],"class_list":["post-97991","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein-de"],"featured_image_src":"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/peace-statement-e1687281005236-1-e1697559352985.jpg","author_info":{"display_name":"madeleine","author_link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/author\/madeleine\/"},"modified_by":"madeleine","cc_featured_image_caption":{"caption_text":"","source_text":"","source_url":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/97991","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/34"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=97991"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/97991\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":97992,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/97991\/revisions\/97992"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/97327"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=97991"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=97991"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=97991"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}