{"id":97988,"date":"2023-07-23T08:40:03","date_gmt":"2023-07-23T12:40:03","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=97988"},"modified":"2023-07-23T08:40:05","modified_gmt":"2023-07-23T12:40:05","slug":"internationale-friedenskoalition-haelt-drittes-treffen-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2023\/07\/23\/internationale-friedenskoalition-haelt-drittes-treffen-ab\/","title":{"rendered":"Internationale Friedenskoalition h\u00e4lt drittes Treffen ab"},"content":{"rendered":"\n<p>Internationale Friedenskoalition h\u00e4lt drittes Treffen ab<\/p>\n\n\n\n<p>Zur internationalen Ver\u00f6ffentlichung am 28. Juni 2023<\/p>\n\n\n\n<p>Die Internationale Friedenskoalition (IFK), die von Helga Zepp-LaRouche, Gr\u00fcnderin und Pr\u00e4sidentin des Schiller-Instituts, initiiert wurde, hielt am Freitag, dem 23. Juni, ihr drittes Treffen ab. Mehr als 40 Vertreter von zehn verschiedenen Friedensorganisationen aus der ganzen Welt nahmen an der zweieinhalbst\u00fcndigen Diskussion teil, bei der es um die immer dringender werdende Notwendigkeit ging, verschiedene internationale Friedensorganisationen zusammenzubringen, um die gegenw\u00e4rtig eskalierende Gefahr einer Ausweitung des aktuellen Konflikts zwischen der NATO und Ru\u00dfland zu einem Atomkrieg zu stoppen.<\/p>\n\n\n\n<p>Frau Zepp-LaRouche er\u00f6ffnete das Treffen und wies darauf hin, da\u00df es in der vergangenen Woche wichtige positive Entwicklungen gegeben habe, u.a. die Tatsache, da\u00df sich seit der Gr\u00fcndung der Organisation am 2. Juni und dem zweiten Treffen am 16. Juni mehrere neue Teilnehmer dieser Veranstaltung angeschlossen h\u00e4tten. Sie wies jedoch darauf hin, da\u00df die Kriegsgefahr t\u00e4glich zunehme, da die Briten und die USA ihre milit\u00e4rische und finanzielle Hilfe f\u00fcr die Ukraine erh\u00f6hten, obgleich die sogenannte &#8222;Gegenoffensive&#8220; des ukrainischen Milit\u00e4rs kl\u00e4glich gescheitert sei. Diese sei ein &#8222;Himmelfahrtskommando&#8220; gewesen, bei dem weitere 13.000 junge Ukrainer ums Leben gekommen, etwa ein Drittel der vom Westen gelieferten R\u00fcstungsg\u00fcter zerst\u00f6rt worden seien und die Ukraine kein nennenswertes Territorium zur\u00fcckgewonnen habe.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor allem die Rede von Robert F. Kennedy jr. am 20. Juni in New Hampshire sei ein &#8222;frischer Wind&#8220;, denn es habe sich ein Kandidat des Establishments zu Wort gemeldet, der endlich einmal die Wahrheit sagt. Kennedy, so Frau Zepp-LaRouche, habe aus der historischen &#8222;Friedensrede&#8220; seines Onkels, Pr\u00e4sident John Kennedy, vom 10. Juni 1963 zitiert, in der die verheerenden Folgen eines Atomkrieges direkt angesprochen wurden. RFK jr. verurteilte die Kriegspolitik der USA und der NATO in der Ukraine scharf und betonte, da\u00df man sich &#8222;in die Lage unserer Gegner versetzen m\u00fcssen&#8220;. Er w\u00fcrdigte die Opfer, die Russland beim Sieg \u00fcber die Nazis im Zweiten Weltkrieg gebracht hat, griff den milit\u00e4risch-industriellen Komplex an und betonte, dass die USA nicht wie ein &#8222;Imperium&#8220; handeln d\u00fcrften. Die Rede habe &#8222;die Hoffnung erneuert&#8220;, da\u00df das Erbe von JFK wiederhergestellt werden k\u00f6nne, sagte Zepp-LaRouche.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie wies darauf hin, da\u00df die Nationen des &#8222;Globalen S\u00fcdens&#8220; jetzt internationale Verantwortung \u00fcbernehmen; sie wollen die Fortsetzung des kolonialen Systems nicht zulassen und mit den BRICS-Staaten zusammenarbeiten, um ein neues Weltfinanzsystem zu schaffen, das vom US-Dollar unabh\u00e4ngig ist, da dieser vom Westen wie eine Waffe eingesetzt werde.<\/p>\n\n\n\n<p>Die alte Ordnung breche zusammen, sagte sie und warnte, dass ein solcher Vorgang in der Geschichte immer mit gr\u00f6\u00dften Gefahren verbunden gewesen sei. Sie rief dazu auf, die IFK international auszuweiten, und wies darauf hin, dass die Nationen des S\u00fcdens auf der Konferenz von Bandung 1955, dem ersten gro\u00dfen Treffen ehemaliger Kolonien ohne die Anwesenheit ihrer ehemaligen Kolonialherren, festgestellt h\u00e4tten, dass die Gro\u00dfm\u00e4chte des Nordens einen Atomkrieg anzetteln wollten, der auch die Nationen des S\u00fcdens zerst\u00f6ren w\u00fcrden, und deswegen m\u00fcsste gehandelt werden, um ihn zu verhindern.<\/p>\n\n\n\n<p>Die anderen Redner berichteten \u00fcber eigene Aktivit\u00e4ten, darunter Treffen der Organisation No2NATO im Vereinigten K\u00f6nigreich, weitere Treffen in Argentinien, Australien, Indien, Minneapolis, New York, Toledo (Ohio), Spanien, Schottland und Texas. Es wurden Vorschl\u00e4ge f\u00fcr k\u00fcnftige Gro\u00dfveranstaltungen gemacht, wobei allgemeines Einvernehmen dar\u00fcber herrschte, dass der 6. August, der Jahrestag der atomaren Vernichtung von Hiroshima, ein internationaler Aktionstag mit Konferenzen und Demonstrationen sein sollte. Viele lobten das mutige Eintreten von Robert F. Kennedy jr. gegen die Kriegspolitik, w\u00e4hrend andere darauf hinwiesen, dass auch Donald Trump die Kriegspolitik scharf verurteilt und erkl\u00e4rt habe, dass er den Krieg in der Ukraine sofort beenden w\u00fcrde, wenn er gew\u00e4hlt w\u00fcrde. Die Spitzenkandidaten beider gro\u00dfer Parteien in den USA wenden sich also gegen die Kriegspolitik und lassen damit auf einen Stimmungsumschwung in der Bev\u00f6lkerung schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es wurde ein Vorschlag f\u00fcr die Einrichtung einer Kommunikationsplattform unterbreitet, auf der die Teilnehmer Berichte \u00fcber ihre Aktivit\u00e4ten und Vorschl\u00e4ge mit anderen Mitgliedern der IFK austauschen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es folgen Ausz\u00fcge aus den Beitr\u00e4gen einiger Teilnehmer der Diskussion:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Helga Zepp-LaRouche (Deutschland), Gr\u00fcnderin und Pr\u00e4sidentin des Schiller-Instituts<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Die L\u00f6sung kann nicht in der Aufteilung der Welt in Bl\u00f6cke bestehen. Ich stimme Dr. Mahathir aus Malaysia zu, der sagte, wenn die Welt in zwei komplette Bl\u00f6cke aufgeteilt w\u00fcrde, w\u00fcrde das die Gefahr eines Weltkrieges erh\u00f6hen. Wir m\u00fcssen also ein neues Paradigma schaffen&#8230; Die neue Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur, an der wir seit \u00fcber einem Jahr arbeiten, basiert auf der Idee des Westf\u00e4lischen Friedens \u2013 dass wir eine L\u00f6sung finden m\u00fcssen, die die Interessen jedes einzelnen Landes auf dem Planeten ber\u00fccksichtigt&#8230; Es ist sehr gut, dass unsere Koalition w\u00e4chst, dass wir immer mehr Menschen finden, die bereit sind, sich ihr anzuschlie\u00dfen&#8230; Beginnen wir eine umfassende organisatorische Offensive und kontaktieren wir jede einzelne Friedensgruppe auf dem Planeten, um wirklich eine Demonstration des Volkswillens zu erreichen!&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Jurgen Wolf (Schottland), No2NATO UK, Workers Party BG<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Wir hatten ein britisches No2NATO-Treffen, haben das wichtige Datum des 6. August diskutiert und planen eine gro\u00dfe Demonstration&#8230;&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bernie Holland (UK), No2NATO<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Ich werde mit einer anderen Gruppe namens International Ukraine Anti-Fascist Solidarity ebenfalls an der Demonstration teilnehmen, und wir setzen uns f\u00fcr eine Untersuchung des Massakers von Odessa ein. Ich werde einen Vortrag basierend auf einer Reihe von Folien halten, die mir ein Journalist geschickt hat, der jetzt im Exil ist&#8230; Ich m\u00f6chte Sie alle ermutigen, diese Petition zu unterst\u00fctzen, die von Code Pink ins Leben gerufen wurde, um Victoria Nuland in Sicherheitsgewahrsam zu nehmen.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Oliver Boyd-Barrett (USA), emeritierter Professor, Bowling Green State University, Ohio<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Es ist sehr wichtig, dass wir \u00fcber Frieden reden. Wir reden \u00fcber die Suche nach Frieden in einem multipolaren Kontext. Das k\u00f6nnen nicht nur wei\u00dfe M\u00e4nner und Frauen sein&#8230; Ich sehe ein paar mehr asiatische Gesichter. Und wo sind die Russen? &#8230;Hiroshima. Sechster August. Ja, genau. Alles, was in diese Richtung geht, ist meiner Meinung nach zu begr\u00fc\u00dfen. Ich selbst bevorzuge eher die BRICS, am 22. und 24. August. Dies ist sicherlich die Richtung, in die wir gehen wollen. Wir wollen weg von der US-Hegemonie, und die bisher \u00fcberzeugendste internationale Bewegung, die die Welt in diese Richtung dr\u00e4ngt, sind sicherlich die BRICS.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Arthur Dawes (USA), Pax Christi<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Wir sollten zun\u00e4chst \u00fcber das, was heute gesagt wird, nachdenken. Ich glaube wirklich, dass dies ein Teil des Friedensprozesses ist, dass wir Friedensstifter sind. Und ich glaube, dass wir mit diesem Treffen und anderen Treffen wie diesem den Frieden herbeif\u00fchren. Und Pax Christi Texas&#8230; wird n\u00e4chste Woche ein \u00f6ffentliches Forum \u00fcber die Rede von John Kennedy abhalten. Und wir laden Mitglieder und Freunde ein.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Atul Anega (Indien), Journalist<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;In einer der gr\u00f6\u00dften Provinzen in S\u00fcdostasien gibt es gro\u00dfe Landstriche, in denen viele Konflikte ausgetragen werden, die die benachbarten stabilen Gebiete bedrohen. Wenn wir also \u00fcber den Friedensprozess und den globalen Frieden sprechen, m\u00fcssen wir das Zentrum im Auge haben, die indopazifische Region, man kann sie auch Asien-Pazifik nennen, wenn man will, aber bitte denken Sie daran, dass es viele Gemeinschaften gibt, die tats\u00e4chlich betroffen sind. Viele alte Gewalttaten und Konflikte werden wiederbelebt, und zwar jetzt, in diesem Moment.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Darrell Nichols (U.S.), Bischof, Toledo OH<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Wir m\u00fcssen uns einem Frieden n\u00e4hern und friedliche L\u00f6sungen inmitten einer Bev\u00f6lkerung finden, die sich wie Rip Van Winkle verh\u00e4lt. Sie schlafen immer noch unter den B\u00e4umen, verschlafen eine Revolution und wissen gar nichts davon. Wenn ich also irgendetwas mit meiner Stimme beisteuern kann, dann bin ich gerade dabei, mein Studio wieder einzurichten. Ich habe das in den letzten Monaten angefangen, und wir wollen meine erste Sendung herausbringen.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dr. Balkrishna Kurvey (Indien) Pr\u00e4sident des Indischen Instituts f\u00fcr Frieden, Abr\u00fcstung und Umweltschutz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIn meinem Institut in Indien haben wir das Friedensmuseum ,No more Hiroshima\/Nagasaki&#8216; eingerichtet. Und wir wenden uns an die Studenten, die n\u00e4chste Generation, denn sie sind die zuk\u00fcnftigen politischen F\u00fchrer. Jeder, der die Fotos der Bombenangriffe auf Nagasaki und Hiroshima sieht, w\u00fcrde niemals sagen, dass wir einen Atomkrieg f\u00fchren sollten. Wir stellen diese Fotos in ganz Indien aus&#8230;&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Juan Carrero (Spanien)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Ich erinnere daran, dass unsere Agenda der Gewaltfreiheit von Gandhi und Martin Luther King stammt. Sie waren immer eine gro\u00dfe Inspiration f\u00fcr uns. Und aus dieser \u00dcberlegung heraus sind wir hier zusammengekommen, im gemeinsamen Gebet.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Donald Ramotar, ehemaliger Pr\u00e4sident von Guyana<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Die Frage des Hiroshima-Jahrestages ist sehr, sehr wichtig. Wir d\u00fcrfen diese Gelegenheit nicht vers\u00e4umen, denn sie steht in direktem Zusammenhang mit dem, was heute geschieht. Aber ich m\u00f6chte auch hinzuf\u00fcgen, abgesehen von dem, was andere gesagt haben, ich wei\u00df nicht, wie viel wir tun k\u00f6nnen, aber wenn wir die Arbeiterbewegung einbeziehen k\u00f6nnen, insbesondere in den Vereinigten Staaten, Kanada und anderen L\u00e4ndern, die ihre Arbeit und Freiheit feiern, und am 14. September versuchen wir einfach, die Arbeiter direkter einzubeziehen, sie aufhorchen zu lassen und sie an dem zu interessieren, was geschieht, denn dies ist auch eine Frage der Arbeiterklasse.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Alessia Ruggieri (Italien) Gewerkschaftlerin<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Die Gefahr, dass sich zwei Bl\u00f6cke entwickeln, ist sehr weit fortgeschritten. Ich habe vor kurzem gelesen, dass es olympische Spiele der Freundschaft geben wird, an denen viele Nationen der BRICS teilnehmen werden. Es ist falsch, alle russische Athleten auszuschliessen, was nicht in Betracht gezogen werden sollte&#8230; Ich denke, wir sollten eine gemeinsame Aktion durchf\u00fchren, die alle Staaten vertritt, um dort aufzutreten und eine Botschaft der Freundschaft direkt vor Ort abzuliefern. Ich denke, wir sollten Pressemitteilungen verfassen, die wir an die Presseagenturen schicken, um sie \u00fcber diese Initiative zu informieren, insbesondere \u00fcber die Demonstrationen am 6. August, die wir organisieren.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>David MacIlwain, Australien<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Ich bemerke eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Abkopplung zur NATO und den westlichen Medien in den K\u00f6pfen der Menschen, die nicht begreifen, was geschieht. Ich stimme zu, dass wir Kontakt zu Friedensgruppen aufnehmen m\u00fcssen. Die Gruppen, mit denen ich in Australien in Kontakt stehe, konzentrieren sich nicht ausreichend auf diese Realit\u00e4t, und ich denke, dass wir vielleicht noch weiter gehen m\u00fcssen, indem wir die Politiker kontaktieren&#8230;&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ruben Dario Guzzetti (Argentinien): Analyst f\u00fcr internationale Angelegenheiten, Argentinisches Institut f\u00fcr Geopolitische Studien (IADEG)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Wir werden uns treffen. In unserer Bewegung f\u00fcr Solidarit\u00e4t und Frieden haben wir uns darauf geeinigt, dass wir in den n\u00e4chsten Tagen, in den ersten Julitagen, ein Treffen mit allen Menschen veranstalten werden, die an dem Kampf f\u00fcr den Frieden interessiert sind&#8230; Wir m\u00fcssen weiter f\u00fcr den Frieden k\u00e4mpfen, nicht nur gegen Atomwaffen, sondern auch f\u00fcr den Frieden&#8230; Ich denke, es w\u00e4re interessant, am 6. August zu sagen: Nie wieder Hiroshima und Nagasaki!&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ray McGovern (U.S.), ehemaliger leitender Analyst der U.S. Central Intelligence Agency (CIA); Gr\u00fcndungsmitglied der Veteran Intelligence Professionals for Sanity (VIPS)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Wie bereits erw\u00e4hnt bin ich Geheimdienstanalyst. Ich blicke nach vorne und sehe den n\u00e4chsten Wochen entgegen. Die Wahlen [in den USA] sind noch 16 Monate entfernt. Wenn wir bis dahin \u00fcberleben, was haben wir dann zu erwarten? &#8230; Wir wurden von Selenskij selbst und dem Milit\u00e4rchef in Kiew gewarnt, dass die Russen das Atomkraftwerk Saporischschja vermint haben und es in die Luft jagen werden. Riecht das f\u00fcr Sie auch nach einem Angriff unter falscher Flagge? F\u00fcr mich auf jeden Fall. Ist [Victoria] Nuland f\u00e4hig, so etwas organisieren? Angesichts des gerade beschriebenen Debakels der Gegenoffensive w\u00fcrde ich das nicht ausschlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr meine Begriffe ist der 6. August noch weit weg. Aber wenn wir es bis zum 6. August schaffen, dann ist das der Jahrestag von Hiroshima. Machen wir es uns zur Aufgabe, die Menschen im Westen und im Osten und \u00fcberall aufzukl\u00e4ren, dass die Atombombe nicht notwendig war, um den Krieg zu beenden&#8230;&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rev. Dr. Terri L. Strong (U.S.), AME-Pfarrerin aus Memphis, TN Vorsitzende des Ausschusses f\u00fcr Aktionen und globale Anliegen der Church Women United<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Eines habe ich bei den Mainstream-Medien gesehen, das sie richtig gut machen: Sie verwenden eine Strategie der Unterdr\u00fcckung der Wahrheit und der T\u00e4uschung. Ich schlage den unabh\u00e4ngigen Medien vor, genau das Gegenteil zu tun, n\u00e4mlich die T\u00e4uschung zu unterdr\u00fccken und die Wahrheit zu verbreiten, aber oft ist es schwer, die Menschen umzuprogrammieren. Aber das muss eine Konstante sein. Robert F. Kennedy jr. ist einer, der gewissenhaft versucht hat, genau das zu tun, \u2013 die L\u00fcgen zu unterdr\u00fccken und die Wahrheit zu f\u00f6rdern. Er hat das immer konsequent getan, und ich w\u00fcrde vorschlagen, dass alle Medien dies tun.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Jimmy Gerum (Deutschland), <\/strong><strong>Aktionsb\u00fcndnis \u201cLeuchtturmARD&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Es ist sehr wichtig, dass wir zusammenkommen und Wege finden, voneinander zu lernen. Das ist jede Woche gro\u00dfartig. Ich m\u00f6chte heute einen konkreten Aufruf zum Handeln hinzuf\u00fcgen, denn es ist immer gut zu wissen, was wir alle f\u00fcr den Frieden tun k\u00f6nnen. Einige von Ihnen werden schon wissen, dass ich f\u00fcr die Friedensinitiative Leuchtturm Deutschland arbeite und wir analysiert haben, was die Schwachstelle der internationalen Kriegsm\u00e4chte ist: die \u00f6ffentliche Meinung.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Diane Sare (USA), unabh\u00e4ngige US-Senatskandidatin, New York<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Was mich st\u00f6rt, ist, dass Leute wie Jimmy Dore online mehr als eine Million Follower hat. Auch Scott Ritter hat eine riesige Fangemeinde, die sich jeden Podcast anh\u00f6rt, an dem er beteiligt ist. Aber zu der Kundgebung von Rage Against the War Machine kamen 3500 Leute, was einerseits sehr gut ist. Es war wohl die gr\u00f6\u00dfte Anti-Kriegs-Demonstration seit dem Beginn des Irak-Krieges im Jahr 2003. Andererseits muss man sich fragen, wie kann man all diese Menschen, die immer nur zuh\u00f6ren, zu Taten zu bewegen. Ich glaube, das kann geschehen. Wir haben sowohl Trumps Anti-Kriegs-Kandidatur als auch Robert Kennedys Kandidatur, der ebenfalls gegen den Krieg ist, was meiner Meinung nach darauf hindeutet, dass die Mehrheit der amerikanischen Bev\u00f6lkerung wirklich genug davon hat und diesen Krieg nicht will. Was meiner Meinung nach fehlt, sind zwei Teile in einem. Das instinktive Wissen, wie t\u00f6dlich dies ist, und wie nahe wir am Abgrund stehen, weshalb ich die G\u00e4ste f\u00fcr meine Sendung heute Abend ausgew\u00e4hlt habe, denn meine Absicht ist es, den Leuten einen geh\u00f6rigen Schrecken einzujagen, warum sie nicht so weitermachen k\u00f6nnen wie bisher und warum es nicht ausreicht, nur Zuschauer zu sein, sondern aktiv zu werden. Ich denke, es ist f\u00fcr jeden psychologisch und emotional eine Herausforderung, die Spannung auszuhalten, was es bedeutet, dass die gesamte menschliche Spezies ausgel\u00f6scht werden k\u00f6nnte, und das ist extrem schwierig. Deshalb ist die Musik, die Kunst, die Poesie, Friedrich Schiller so wichtig, aber auch die Vision des neuen Paradigmas.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Anastasia Battle (USA) Organisatorin, Interventionistin und Chefredakteurin, Leonore Magazine, USA<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Ich meine, alle unsere Friedensgruppen sind \u00fcber die ganze Welt verteilt, sie sind nicht sehr koordiniert und f\u00fchlen sich isoliert. Wenn wir all unsere unterschiedlichen F\u00e4higkeiten, St\u00e4rken und Talente vereinen, um den Atomkrieg zu stoppen, dann k\u00f6nnte das tats\u00e4chlich gelingen. Unsere Gruppe hier funktioniert wie ein Lenkungsausschuss f\u00fcr verschiedene Initiativen und Ideen. Die Leute hier sind sehr erfahren. Sie sind Interventionisten. Sie sind Vorsitzende von Organisationen oder vertreten verschiedene Gruppen oder auch religi\u00f6se Gruppe. Wir kommen also zusammen, um unsere Kr\u00e4fte zu b\u00fcndeln, um das Ziel zu erreichen, den thermonuklearen Krieg zu verhindern. Wenn die Dinge so weitergehen wie bisher, wird er h\u00f6chstwahrscheinlich stattfinden. Doch wir k\u00f6nnen das nicht zulassen und m\u00fcssen akzeptieren, dass das jetzt unsere Verantwortung ist.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dennis Small (USA), Magazin Executive Intelligence Review<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Der Dialog zwischen dem Globalen S\u00fcden und dem, was wir in den Vereinigten Staaten und in Europa tun, ein Dialog, um ein Konzept auf h\u00f6herer Ebene zu erreichen, das die gemeinsamen Interessen vereint, von denen Helga von Anfang an gesprochen hat, gilt sowohl f\u00fcr die Friedensfrage, den Kampf f\u00fcr ein neues Paradigma in der Friedensbewegung in unseren L\u00e4ndern, aber auch f\u00fcr die wirtschaftlichen Fragen. Und ich denke, dass alles, was wir im Hinblick auf die Veranstaltung am 6. August tun, sehr wichtig sein wird. Es ist bemerkenswert, dass der Papst, Lula und viele der Stimmen, die eine f\u00fchrende Rolle in der Organisation f\u00fcr den Frieden spielen, den Schwerpunkt auf die Dringlichkeit wirtschaftlicher Entwicklung als den besten Weg zur Schaffung von tats\u00e4chlichem Frieden legen. Ich denke, dieser kombinierte Ansatz ist genau das, was wir brauchen. Deshalb sollten wir mehr Jugendliche zu diesem Treffen einladen und darauf hinarbeiten, dass wir in den n\u00e4chsten Wochen eine Jugendkaderschule veranstalten. Wir sollten dies als eine Art Sprungbrett nutzen, um weitere Unterst\u00fctzung f\u00fcr das aufzubauen, was f\u00fcr den 6. August geplant ist. Und dann kombinieren wir unsere Bem\u00fchungen rund um den 6. August mit dem, was weltweit im Zusammenhang mit den BRICS-Aktivit\u00e4ten geschieht.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Maurizio Abbate (Italien), Vorsitzender von ENAC, Ente Nazionale Attivit\u00e0 Culturali, Italien<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Wir m\u00fcssen sehr entschlossen vorgehen, indem wir eine Synergie zwischen verschiedenen Gruppen auf globaler Ebene schaffen, um diese Informationen in alternative Kan\u00e4le zu bringen. Wir wissen, dass die Massenmedien von jenen gelenkt werden, die ein Interesse an korrumpierter Kommunikation haben.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pater Harry Bury (USA), Erzdi\u00f6zese Saint Paul in Minneapolis, MN<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Nur weil Menschen b\u00f6se Dinge tun, hei\u00dft das nicht, dass sie b\u00f6se sind. Es bedeutet, dass sie es nicht besser wissen. Das Ziel besteht also nicht darin, Gewalt anzuwenden und sie zu bestrafen, sondern vielmehr darin, Liebe anzuwenden und Gerechtigkeit zu suchen, um ihnen zu helfen, zu erkennen, dass das, was sie tun, nicht in ihrem eigenen Interesse und im Interesse der Welt ist. Ich konzentriere mich auf diese Aussage, um die Menschen zusammenzubringen, um zu erkennen, dass wir am besten gemeinsam etwas bewirken k\u00f6nnen, und um uns zu ermutigen und den Glauben an die M\u00f6glichkeit des Friedens in der Welt nicht zu verlieren.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Teilnehmer:<br><strong>Jose Vega (USA)<\/strong>, Interventionist, Organizer Schiller-Institut<br><strong>Sam Pitroda (Indien\/USA)<\/strong>, Telecom und IT Innovator<br><strong>Frank Kartheiser (USA)<\/strong>, Catholic Workers<br><strong>Joyce Hall (USA)<\/strong>, Pax Christi<br><strong>Karen Ball (USA),<\/strong> Pax Christi<br><strong>Chris Fogarty (USA\/Irland)<\/strong>, Irish American Leader<br><strong>Jack Gilroy (USA)<\/strong>, Organizer, Pax Christi, NY State\/Pax Christi International; Vorstand, New York Veterans for Peace<br><strong>Mari Correggio (Italien)<\/strong>, No2Nato Italy<br><strong>Robert Cushing (USA)<\/strong>, Vorsitzender des Ausschusses f\u00fcr Gewaltlosigkeit\/Arbeitsgruppe f\u00fcr die Vereinigung der katholischen Priester der Vereinigten Staaten (AUSCP)<br><strong>Martha Rollins (Costa Rica)<\/strong><br><strong>Ulf Sandmark (Schweden)<\/strong>, Pr\u00e4sident, Schiller-Institut in Schweden<br><strong>Wolfgang Effenberger (Deutschland)<\/strong><br><strong>Prof. Enzo Pennetta (Italien)<\/strong><br><strong>Fredrick Weiss (USA)<\/strong><br><strong>Kallol Bhattacherjee (Indien)<\/strong>, Journalist<br><strong>Christine Bierre (Frankreich)<\/strong>, Solidarit\u00e9 et progr\u00e8s<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Sie an einer Zusammenarbeit mit der Internationalen Friedenskoalition interessiert sind, wenden Sie sich bitte an <strong>fragen@schiller-institut.de<\/strong><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Internationale Friedenskoalition h\u00e4lt drittes Treffen ab Zur internationalen Ver\u00f6ffentlichung am 28. Juni 2023 Die Internationale Friedenskoalition (IFK), die von Helga Zepp-LaRouche, Gr\u00fcnderin und Pr\u00e4sidentin des Schiller-Instituts, initiiert wurde, hielt am Freitag, dem 23. Juni, ihr drittes Treffen ab. 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